South Africa
Stormsrivier

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24 travelers at this place:

  • Day12

    Tsitsikamma Nationalpark

    January 14 in South Africa ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute morgen sind wir zu fünft los in den Tsitsikamma Nationalpark. Klaus hatte ein Auto, so brauchten wir kein shuttle buchen. Zuerst wollten wir zu dem versteckten Wasserfall mitten im Wald. Das Meer war sehr stürmisch und es gab Meter hohe Wellen.
    Noch bevor wir den Trail starteten, kamen uns zwei entgegen die ziemliche schrammen an den Beine hatten. Sie warnten uns auch vor dem Trail, da es eine Stelle gab an der man an der Felswand entlang muss und die Wellen einen mitziehen könnten.
    Aber bis dorthin würde es ein schöner Wanderweg sein. Also starteten wir den Trail. Und er war wirklich schön. Felsen, Wald das Meer. Wir wurden dann noch zweimal gewarnt.
    Als wir dann an die knifflige stelle kamen sahen wor dass es noch einen anderen Weg oberhalb der Felswand gab. Also probierten wir diesen aus. Und ja es ging weiter. Doch das Meer wurde immer unruhiger und die Wellen, so hatten Laira und ich das Gefühl, wurden immer höher.
    Nach nochmal ca 45 Minuten hatten Laura und ich kein gutes Gefühl mehr und beschlossen zurück zu gehen.
    Uns war unser Leben doch wichtiger als der Wasserfall.
    Die anderen drei liefen weiter. Zurück am Anfang warteten wir auf die anderen.
    Diese kamen unversehrt wieder.

    Nach dem Lunch sind wir dann noch zur Brücke gelaufen. Dieser Weg war eindeutig einfacher. Die Motivation hatte uns ein letztes mal gepackt und wir sind hoch auf den Aussichtspunkt.
    Gegen 18:00 Uhr waren wir dann wieder im Hostel.
    Ich hab mich umgezogen uns den Rest gepackt. Sitze nämlich schon wieder im Bus. Jetzt gehts nach Port Elisabeth. Und ich freu mich schon aufs Bett.
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  • Day126

    Von Felsenratten und frechen Affen...

    January 15 in South Africa ⋅ ⛅ 22 °C

    „Tsitsikamma“ bedeutet auf Khoi-San „viel Wasser“, was wir am eigenen Leib spüren.
    Wir sind im Tsitsikamma Nationalpark und statt der geplanten Mountainbike-Tour liegen wir im Zelt und es regnet. Den ganzen lieben langen Tag.

    Naja. So bleibt mir wenigstens richtig viel Zeit, meine Tierliebe auszuleben. Hier im „Dijembe-Backpacker“ in dem kleinen Dorf Storms River wohnen neben dem übertrieben netten Rastafari-Dude
    ein Schaf (das seinem Besitzer Konkurrenz macht, was die Haarpracht angeht und das bei Regen immer auf einem abgesägten Baumstamm steht), eine Schmusekatze, ein Affe (der in seiner Hibbeligkeit stark an Felix erinnert und ständig der ruhesuchenden Katze auf die Nerven geht) und ein massiver Wachhund, der denkt, er sei ein zartes Schmusekätzchen und sich auf den Schoß der Gäste kuschelt.

    Und dann, am nächsten Morgen, öffnen wir unser Zelt und blicken in einen klaren blauen Himmel. Der ganze Nebel und Niesel ist wie weggeblasen. Herrlich!
    Wir lassen uns noch ein letztes mal beim Frühstück vom frechen Affen beklauen (der hinterhältig aus dem Nichts auf meinen Kopf hüpft, um dann den Überraschungseffekt auszunutzen und sich Früchte von meinem Teller zu stibitzen) und düsen dann los Richtung Mündung des Storms River.

    Der Tsitsikamma Nationalpark ist Teil der sogenannten Garden Route, einem Küstenabschnitt zwischen der Sunshine Coast und der Whale Coast. Wir wandern an der Küste entlang, durch Dickichte aus Farn, Lilien, Orchideen, uralten Bäumen und verstehen voll und ganz wieso dieser saftig grüne Küstenabschnitt Garden Route heißt. Immer wieder führt uns der Wanderweg aus dem dichten Wald hinaus, wo wir großartige Aussichten auf jahrtausendealte Felsformationen haben, die die Schluchten und Felsenküste des Nationalparks säumen.

    Spektakulär ist auch die Suspension Bridge, eine wackelige Hängebrücke über der Mündung des Flusses. Die mächtig tiefe Schlucht, in die man von der Mitte der Brücke aus schauen kann, hat fast schon was Magisches.

    „Lass mich einfach zurück. Geh alleine hoch, ich warte hier auf dich!“ - Felix’ verzweifeltes Jammern beim Erklimmen des Aussichtspunktes erinnert mich stark an unsere Besteigung des Kilimanjaro.
    Ich schaffe es gerade so, ihn zu überreden. Und er wird es nicht bereuen - oben angekommen eröffnet sich uns ein sensationeller Blick über die zauberhaft schöne Küste der Garden Route.

    Mein eigenes persönliches Highlight des Tsitsikamma Nationalparks sind jedoch die pummelig zotteligen Felsenratten, die mit ihren Knopfaugen so lustig frech gucken und sich ständig ganz geschäftig mit den Hinterbeinen am Kopf kratzen.

    Es ist so süß. Ich könnte stundenlang zuschauen.
    Felix ist schon nach zwei Minuten fertig mit gucken. Der Klassiker.
    Wäre doch jetzt mein Bruder mit mir hier. Was das Tiere beobachten angeht, sind er und ich genau gleich. Nicht nur einmal liefen Felix und Maike kopfschüttelnd von einem Tierchen weg, das Matze und ich noch Ewigkeiten anstarren hätten können. „Diese Metzlers...!“
    Abertausende Tierdokus in der Kindheit prägen einen einfach ;)

    „Nur noch ganz kurz!“ flehe ich Felix an. Ich erhasche noch einen letzten Blick auf meine wuscheligen Freunde und dann machen wir uns los auf den weiten Weg nach Gansbai.

    Wir entscheiden uns, anstelle der zwar kürzeren, aber eher eintönigen Autobahn N2 einen Umweg über das Inland des Western Cape zu nehmen.
    So schlängeln wir uns zuerst den eindrucksvollen Prince Alfred’s Pass hoch, um dann auf der Route 62 durch sich spektakulär verändernde Landschaften zu fahren: von zerklüfteten Bergpässen führt uns die Fahrt in die Halbwüste Little Karoo und durch bezaubernde Weindörfchen. Die Route 62 wird auch als die längste Weinstraße der Welt beworben. Es ist kaum jemand auf den Straßen unterwegs. Bei voll aufgedrehter Gute-Laune-Musik und haarsträubendem Fahrtwind macht das Autofahren richtig Spaß. Wir cruisen und staunen und cruisen und staunen, bis wir schließlich einem atemberaubenden Sonnenuntergang entgegenrollen.

    Im völliger Dunkelheit kommen wir in Gansbai bei unserem AirBnB an, wo Oma, Opa, Hund 1 und Hund 2 schon auf uns warten. Nach einer überschwänglichen Umarmungsbegrüßung, zwei feuchten Sabberküssen und der weisen Einschätzung einer lebenserfahrenen Dame („Gosh! Look at your hair, Girl! He probably loves you just because of your hair!”) fallen wir fix und foxy ins kitschige, mit Betthupferl ausgelegte Omabett.

    Immer wieder gleichermaßen erstaunlich und erfreulich, diese familiäre Zuneigung Fremder :)
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  • Day21

    Von Addo nach Knysna

    October 8 in South Africa ⋅ 🌙 16 °C

    dann heute nachgeholt. War schon etwas beschwerlich, weil es über unzählige Stufen auf und ab ging.
    Gegen 14:00 Uhr haben wir dann an der N2 bei einem schönen Farmstall gehalten, um eine Kleinigkeit zu essen. Die Pizzas waren aber so riesig, dass wir wir die Reste haben einpacken lassen. Um 16:30 Uhr sind wir in unserem B&B in Knysna angekommen. Wir wohnen etwas ausserhalb auf einem Hügel, mit toller Aussicht auf die Bucht.
    Am Abend sind wir dann noch kurz an die Waterfront gefahren und haben ein paar Austern gegessen. So kann man den Tag ausklingen lassen.🤙
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  • Day282

    Suspension Bridge im Tsitsikamma NP

    June 10, 2017 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    🌤💨☁️💨💨💨💨💨🌤☀️⛅️💨 24°C
    Wir merken gleich früh: Tolles Wetter, schön warm schon am Morgen und die Sonne blinzelt - also Wandertag!
    Am Parkeingang vom NP erfahren wir, alle Wege sind offen und auch die Gaststätte erwartet uns. Wir bezahlen 200 Rand Eintritt und los geht's. Als erstes wollen wir den Storms River Mouth Trail über die viel beschriebene Hängebrücke bis zum Lookout Point gehen und danach den ersten Teil des fünftägigen Otter Trails bis zum Wasserfall. Beide Wanderungen werden immer wieder als "the best" und "must do" beschrieben.
    Auf den Fotos könnt ihr sehen - das stimmt! Der Weg ist toll und wunderschön ist der Blick von der Brücke in die enge Schlucht des Flusses. Zum Aussichtspunkt gehts richtig steil nach oben, lohnt sich aber unbedingt!
    Schon auf dem Weg merken wir den aufkommenden Wind, der uns in warmen Böen um die Nase weht. Als wir dann in besagter Gaststätte eine Trinkpause einlegen, werden die Böen immer stärker, bis wir vor umherwirbelnden Sand, Staub und Coladosen ins Auto "fliehen". Nun sehen wir auch dunkle Rauchwolken nicht allzu weit entfernt. Ein Kellner hat über Facebook erfahren, es ist ungefähr an der Stelle, wo wir gestern unseren Spaß hatten 😱! Er erzählt uns auch von mehreren Feuern in Port Elizabeth und bei Jeffreys Bay. Auch bei Knysna ist noch nicht alles gelöscht! Die Hauptstraße wäre in beide Richtungen gesperrt, so dass wir mehr oder weniger in Tsitsikamma feststecken. Wir sind total erschrocken wegen dem doch recht nahen Feuer! Dazu kommt, dass wir morgen früh eigentlich in Richtung Port Elizabeth fahren wollen mit Zwischenstopp in Jeffreys Bay, um dort den Surfern beim Wettkampf zuzuschauen. Das sieht nach Planänderung aus!
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Stormsrivier

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