Spain
Aljucén

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6 travelers at this place:

  • Day23

    Torremejia - Aljucen 2.6.2018

    June 2, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute staunte ich nicht schlecht, als ich in Merida an einem Wegweiser mit Kilometerzahl nach Santiago vorüber kam. Lisa meinte: "Schau mal, so weit hast du es noch!" 753 km stand dort. Kam mir spanisch vor 😁 nach meiner Berechnung hätten es zu diesem Zeitpunkt ca. 780 km sein müssen. Ich rechnete hin und grübelte her, aber es blieb dabei. Da hatte ein Arbeiter den Auftrag, den Stein an die dafür vorgesehene Stelle abzusetzen, aber offensichtlich ging ihm unterwegs der Sprit aus.

    Wir starteten heute morgen voller Elan in den Tag, das Wetter setzte seine ansteigende Form weiter nahtlos fort. Wenig dominante Wolken schmückten einen ansonsten prächtig blauen Himmel bei sehr angenehmen 20 Grad. Die anstehenden 32 km hatten wir in pflegeleichte 16 km für den Vormittag und noch mal überschaubare 16 km für den Nachmittag eingeteilt. Das Höhenprofil des Tages verhieß auch nur Gutes, keine plötzlichen Anstiege in Regionen oberhalb der Baumgrenze, alles in Bereichen, die der Flachlandtiroler liebt.

    Das erste Highlight des Tages: ein spanischer Bahnübergang. Kies auf die Straße geschüttet, Gleise drüber, fertig. So einfach geht das, ihr Vögel in Brüssel! Wer braucht Warnbarken oder ein Andreaskreuz? 😁

    Ohne geschwitzt zu haben, aber auch ohne mich im Zwangsjackenstyle kleiden zu müssen, ging es also nach Merida. Dort chillten wie eine satte Stunde am Flussufer und futterten munter von unseren Vorräten im Rucksack. Anschliessend ging es weiter in die Stadt hinein, eine kurze Rast in einem Cafe nahe des Aquäduktes war auch noch drin. Samt Cola mit Eis.

    Dann ging es auf den 2. Teil des Tages. Etwa 5 Km hinter Merida führte uns der Weg an einem schönen See mit diversen Bars entlang. Zack, die nächste Rast, auf der Via de la Plata darf man da nicht wählerisch sein. Die Möglichkeiten, unterwegs einen simplen Sitzplatz sein eigen nennen zu können, sind ziemlich rar gesät. Freundlich gesagt.

    Danach ging es auf die letzten 11 km. Die sind wir im Expresstempo angegangen. Zuerst über Landstrassen, dort richtig drauf gedrückt, dann noch mal über sandige Feld- und Waldwege, auf denen dann der Gang auch mal gewechselt werden musste.

    Schliesslich erreichten wir eine Ortschaft zwei Kilometer vor unserem Ziel, in die man über einen Anstieg gelangte. Lisa sagte ich, dass das unser Ziel sei, um ihre Motivation für die letzten Meter hochzuhalten 😎 als sie oben war, habe ich sie mit der Wahrheit konfrontiert 😁

    Noch eine kurze Pause auf einer Mauer, dann ging es über die letzten 2 km. Noch ein Anstieg und dann zu der Herberge, die im Wanderführer hoch gelobt wurde. Die aber leider nicht existierte 😁 Also dann doch in eine andere, in der wir dann auch endlich ankamen.

    Hier saßen bereits ein englisches Pärchen, das auf Teneriffa lebt und ein Deutscher, der auf Mallorca lebt. Wir durften uns trotzdem dazu setzen und ich gönnte mir erst mal ein eiskaltes Bier.

    Stand heute: ca. 450 KM. Falls ich morgen nicht doch eines Besseren belehrt werde 😎
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  • Day27

    Nearly a rest day. 16 km to Aljucen

    May 4, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 17 °C

    I woke up at 5 as usual and forced myself back to sleep. It wasn’t quite 6:30 when I woke up again but I was sure I wouldn’t go back to sleep so I got up and going.

    By 8, I was leaving Mérida, having had a leisurely breakfast. The exit from town goes right by the Roman aqueduct, and with the sun rising it was really pretty. Hard to believe this amazing structure used to go all the way to Proserpina, which is where the first century reservoir (another engineering feat) was the city’s water source.

    This short walk was beautiful, through the dehesa, the typical southern Spain countryside of boulders, meadows, Holm’s oak, wetland meadows and tons of wildflowers. Just gorgeous.

    And here I am, shower and washing done. The albergue is full (lucky me to be in the room of 2 women and 2 men instead of the room of 15 men and one poor woman). There’s a restaurant in town, but not much else going on.

    PS. In case you are wondering what it was that led to me walking such a short day, it has to do with a planned detour tomorrow to a visigothic church, Santa Lucía del Trampal.
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  • Day16

    Storks and a walk through the Dehesa

    May 7, 2018 in Spain ⋅ 🌧 26 °C

    The stork season is well and truly here. So many flying overhead - I can’t tell if they are scouting for food or flying further north. But certainly every storks nest I pass, and there are many, is now occupied. The clattering of bills is such a joyous spring sound. I tried to take a photo of the nests and storks on top of the Roman aqueduct but you can’t really see the storks.

    Today’s walk was only 17km. A late start so I was glad it finished before the heat. I’m using my umbrella for shade. Wildflowers are still spectacular.
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  • Day137

    Torremejía - Aljucén

    April 9, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Obwohl gestern eigentlich Samstag war und die Supermercado so wie ich sie kenne auch abends geöffnet haben sollten, gab es in diesem Ort nicht. Alles war geschlossen. Hin und wieder hatte aber eine Bar auf. Mir blieb nichts anderes übrig, als in der Albergue ein Menü für Pilger zu essen. Es war ganz gut und völlig ausreichend. So hatte ich auch am Abend keinen Hunger mehr. Die Pilger versuchten sich zu entspannen. Manche mit lesen, manche mit ihrem Smartphone und manche mit Wein oder Bier. Ich hingegen beobachtet die verschiedenen Szenerien. Dann traf der ältere Mann ein, der schon in der Albergue Fuente de Cantos ich als "unheimlich" bezeichnet" hatte. Ein betagter Mann mit weißen Haaren und weißen Bart. Er wirkte sympathisch, aber gleichzeitig auch auch irgendwie "schmuddelig". Der ältere Mann kam mit seinem weißen Pferd und seinem schwarzen, kurzgeschorenen Pudel. Das Zaumzeug vom Pferd war bunt und es war gesattelt. Aber er hielt es am Zaum gehalten und führte es an die schattige Seite der Herberge. Dort band er es an und gebot seinem Hund dort ebenfalls zu bleiben. Dann ging er in die Herberge, wohl um sich und seinen Tieren diesen Platz zu sichern. Er bekam einen Platz. Der Hund konnte dort im Schatten bleiben, das Pferd musste er aber an der anderen Hausseite anbinden. Das sollte jedoch kein Problem sein. Eine neue Szenerie bot sich an. Es war Zeit, für einheimische und Interessierte, an der Messe der ebenfalls an der Herberge liegende Kirche teilzunehmen. Ich habe nicht bemerkt, dass auch nur einer von den Pilgern zur Messe ging, aber scheinbar das gesamte Örtchen. Es wurde am Platz so richtig voll. Gut gekleidete Menschen in jedem Alter. Die französische Familie von gestern, welche so furchtbar laut und hektisch waren, schliefen in ihren Betten. Mein Drang sie zu wecken war extrem groß. Aber ich ließ sie schlafen. Das hätte ich allerdings mir von ihnen auch gewünscht.

    Die Nacht wahr ruhig und so warm, dass ich meinen Schlafsack nicht benutzen musste. Die Decken vor Ort haben ausgereicht. Gegen 05:45 Uhr stand ich auf und nahm alle meine Sachen aus dem Zimmer, um andere nicht weiter zu stören. Ich nachdem ich meine Wasserflaschen aufgefüllt und die Nachrichten gecheckt bzw. die Wander-App gestartet habe, ging es los.

    Natürlich war es um 06:00 Uhr noch dunkel. Der Ort war schnell durchquert. Aber dadurch, dass so viele landwirtschaftliche Betriebe gab, war es lange am Weg erleuchtet. Dieser führte zunächst links an der Straße entlang, um später rechts an dieser weiter zu führen. Man kam sogar recht nahe an die Autobahn heran. Erneut war meine Stirnlampe sehr nützlich. Denn dadurch konnte ich Unebenheiten schneller erkennen und Verletzungen durch umknicken oder ähnliches vermeiden. Diese Investition hat sich schon einmal gelohnt. Später führte der Weg zwischen Weinanbaugebiete und Olivenhaine entlang nach Mérida. Direkt über die alte Und sehr lange Römerbrücke, gelang man in die Stadt. Es gab Ausgrabungsstätten direkt in der Stadt, aber ansonsten empfand ich sie bis auf das Aquädukt ganz ok. Vergebens suchte ich an diesem Sonntag eine geöffnete Panaderia. Also weiter und Mérida hinter sich gelassen, ging es dann in Richtung Stausee. Welcher auch als Erholungsgebiet und auch zum baden diente. Interessant hierbei, auch dieser ist sehr alt. Es ist wirklich ein schönes Plätzchen dort und man kann es sehr lange dort aushalten. Nach einer kleinen Pause ging ich weiter. Zunächst auf einer Landstraße und später bog die Via von dieser ab und verlief weit durch das Gelände. Herrlich blühende und duftende Kräuter und Blumen am Wegesrand und im Hain. Wirklich wunderschön. Meine Stimmung stieg bei diesem Anblick, war ich doch schon seit 6 Stunden unterwegs. Leicht beschwingt ging es durch die wellige grüne Landschaft.

    Eigentlich wollte ich in El Carrascalejo in die Herberge. Aber in Wanderführer stand, dass an dieser seit 2015 gebaut wird und diese eventuell noch nicht geöffnet hat. So war es dann auch. Äußerlich sah sie fertig aus. Aber geöffnet hatte sie trotzdem nicht. So musste ich 2,5 km weiter bis nach Aljucén, in der Hoffnung, dort noch ein Bett zu bekommen. Die Strecke war schnell gegangen und der Ort ist Mega-klein. Die Herberge auch erreicht und das letzte Bett bekommen. Direkt an der Herberge ein kleiner "Kiosko", wo sich offensichtlich auch die Einheimischen trafen. Es war sehr voll. Nach dem ich eincheckt hatte, trank ich dort draußen im Schatten ein köstliches Bier.

    Mein Motto heute: Gut Fuß will Weile haben
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You might also know this place by the following names:

Aljucén, Aljucen

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