Spain
Tui

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47 travelers at this place

  • Day7

    Tag 7 Vila Nova de Cerveira - Tui

    August 12, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Hallo ihr Lieben,

    Habe ich schon erzählt wie unkompliziert die offenherzige aber direkte Art der Pilger ist? Neben den ganzen wunderbaren gemeinsamen Gesprächen, Weinabenden und gemeinsamen Streckenabschnitten hat doch jeder das Ziel den Weg für sich zu laufen und so ist es kein Problem zu dritt aus dem Zimmer auszuchecken, aber getrennt von einander zu starten und mit einem fröhlichen "bis später, ihr holt mich eh ein", los zu wandern. Heute war so ein Tag und Juliane und Mailing (die zwei deutschen aus dem Jugendherbergezimmer) und ich starteten unabhängig von einander, holten uns aber gegenseitig ein, liefen ein Stück zusammen, splitteten uns wieder, weil Mailing und ich schneller waren und machten Pause bis Juliane wieder aufgeschlossen hatte. Leider mussten wir ohne Frühstück los laufen, das Hostel hatte Pilger unfreundliche Frühstückszeiten ab 08:30 und das ist bei einem 20km Tag etwas zu spät. Wir hofften auf die Café Kultur der Portugiesen und wurden bis mittags bitter enttäuscht. Nicht ein Café den ganzen Fluss entlang! Zum Glück hatte jeder ein paar Notfallriegel, aber als Google Maps ein Café in der Nähe anzeigte sind wir da hin gestürzt. Leider war das eine Bahnhofskneipe und die alten Herren haben unser Bedürfnis nach Nata oder Croissants leider nicht verstanden. Also vergnügen wir uns mit billigen Muffins und einem Espresso. Zu unserem Pech merkten wir nach der Pause, dass ca 200m weiter 3 süße Bäckereien gewesen wären🙈 über unsere Blindheit haben wir uns aber nur kurz geärgert, wir wollten ja positiv denken!
    Alles in allem hatte uns der Hunger ganz schön angetrieben und so hatten wir den Großteil unserer Tagesstrecke bis 12 Uhr schon gelaufen, sodass wir uns in Valenca eine ausgiebige Mittagspause gönnten. Valenca hat eine große Burgruine welche innen ein kleines, aber für Touristen gestaltetes, Städtchen mit bunten Läden und Restaurants hat. Nett zum schlendern, wenn man keine Wadenkrämpfe hat, aber wir waren leider alle etwas lediert und Stufen, die es reichlich gab, waren nicht unsere besten Freunde.
    Hier gilt zu erwähnen dass Valenca die letzte portugiesische Stadt vor der spanischen Grenze ist. Wir überquerten also die internationale Brücke über den Rio Minho und waren somit bis nach Spanien gelaufen!
    Nach einem steilen Aufstieg bis zur Kathedrale von Tui und dem darauf folgenden Abstieg bis zu unserem Hostel, war die Aussicht auf eine Dusche herrlich.
    Abends stellten wir fest, dass die spanische Kultur entweder vor 17 Uhr oder erst ab 20 Uhr die Tapasbars öffneten, sodass wir, um nicht zu verhungern, in einer Pizzaria aßen.
    Nicht landestypische, aber was solls!?

    Fazit des Tages:
    Ich bin tatsächlich zu Fuß bis nach Spanien gelaufen!
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  • Day9

    8. Etappe - nach O Porriño

    November 26, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    Leider mussten wir Tui bereits nach einer Nacht wieder verlassen...
    Gestartet sind wir bei gutem Wetter, jedoch änderte sich das am Nachmittag. Es hat geregnet wie aus Eimern. Zum Glück haben Piuma und ich noch rechtzeitig ein Café gefunden. Dort gabs dann Kaffee und Kuchen für mich und für Piuma Würste mit hartem Brot.
    O Porriño ist leider nicht wirklich schön, deshalb haben wir den Rest des Tages in der Airbnb Wohnung verbracht.
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  • Day7

    Tui to Redondela

    September 10, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 12 °C

    Beautiful day for walking, which was good because it was a long walk today - about 33 km/20.5 miles. Lots of nice forest trails

  • Day7

    Tui

    September 21, 2019 in Spain ⋅ 🌧 18 °C

    Moin. Wir befinden uns jetzt wieder in der gewohnten Zeitzone und wahrscheinlich ist es auch der extreme Jetlag, der dazu führte, dass wir grad nach der Dusche dringend erstmal ne Stunde schlafen mussten. Dass wir gestern mit Johanna und Johannes aus Stralsund schnell mal zu viert 5 Flaschen Wein getrunken haben, wird da sicher nur eine untergeordnete Rolle spielen. Generell ist gestern noch so einiges passiert: wir haben nämlich so ziemlich zum ersten mal sozialisiert und dann direkt einige Menschen kennengelernt. Zuerst haben wir die alten Kanadier getroffen, welche uns zum Weintrinken inspirierten. Das war schon ein total nettes Gespräch. Dann haben wir die Russen getroffen. 3 ältere Männer und eine Frau. Der eine Mann hat seine Blase am Fuß einfach mit Nadel und Faden zugenäht. Wir waren sehr fasziniert und wollten uns das mal genauer angucken. Als wir grad mit den Nasen vorm Fuß waren, machte sich der alte Russe einen Spaß daraus, einfach mal relativ doll am Faden zu ziehen - damit hätten wir nicht gerechnet. Wie zwei 6jährige kreischten wir in ziiiemlich hohen Tonlagen und sprangen zurück. Das fanden die Russen sehr witzig und wir haben bestimmt 10 Minuten alle einfach nur gelacht. Dann haben wir Johanna und Johannes, etwas von unserem Wein angeboten und uns zu ihnen gesetzt. Das war schon sehr nett. So richtig lustig wurde es dann wieder, als Philine unsere Pasta Aglio et Olio zubereiten wollte und die Küche mit 5 Italienern teilen musste. Schlimm genug, dass Philine keinen Timer für die Nudeln stellte und statt Paprika Tomate nahm - als sie erwähnte, dass ich meine Nudeln manchmal ins Wasser werfe, bevor es kocht, war für die Italiener alles vorbei. Wobei... den letzten Schock gabs dann, als wir unsere restlichen Spaghetti in einen Zip Beutel stopften und stolz sagten „Nice, breakfast for tomorrow is ready!“. Naja. Das Essen war auf jeden Fall lecker und als um 22 Uhr Nachruhe war, waren die 5 Flaschen Wein leer und wir hatten einen wirklich SEHR lustigen Abend hinter uns. Es ist allerdings möglich, dass wir beim Zubettgehen nicht so riiichtig leise waren und unsere 42 Zimmergenossen eventuell ein wenig verärgert haben. Heute Morgen hat es dann auf jeden Fall in Strömen geregnet. Die knappen 20km bis ins spanische Tui sind wir bis auf eine kleine Kaffeepause durchmarschiert, die Aussicht war bescheiden und alles ist durchnässt. Nervig, dass das jetzt irgendwie noch 5 Tage so weitergehen soll. Immerhin haben wir kurz vor der Grenze Lisa aus Stuttgart getroffen, sodass wir jemanden hatten, der an sämtlichen „Portugal“/„Spanien“-Schildern vor und hinter der Grenze Fotos von uns machen konnte- klasse. Jetzt sind wir in der Herberge und frieren, es regnet und wir haben nichts zu essen. Aber aus unerklärlichen Gründen sind wir grad auch echt zu fertig, um rauszugehen und einen Supermarkt zu suchen. Werden wohl noch so 1-2 Stunden lesen/schlafen und dann mal nach Essen suchen.Read more

  • Day6

    Valença / Tui

    July 19, 2018 in Spain ⋅ ⛅ 24 °C

    Der letzte Walk über 30 km geschafft...😊😊😊

    Eigentlich wollte ich nur bis Valença gehn.. aber da es so gut lief bin dann doch noch über die Grenze nach Tui in Spanien gelaufen und hab somit 33 km geschafft...

    (Meine Unterkunft ist aber im Nirgendwo...
    Kein schöner Ort aber zumindest habe ich eine grosse Dusche..).😆

    Konnte kaum laufen aber meine Beine haben sich diesmal schneller erholt als beim letzten Mal...

    Sodass ich dann doch nochmal nach Tui rein gelaufen/gefahren bin.. und die Kathedrale besucht habe und mein Stempel abgeholt habe.

    Ab hier brauche ich 2 Stempel am Tag... da die 100km geknackt sind ....damit ich auch meine Urkunde in Santiago bekomme...🤗

    Morgen werde ich ausschlafen.. und in Ruhe frühstücken.. und am späten Vormittag los gehn... ich habe morgen nur 9km vor mir.. da lass ich es langsam angehen...

    Wenn alles gut läuft bin ich in einer Woche am Ziel..ein Tag früher als gedacht...

    Trotz aller Anstrengungen macht es mir nachwievor Spass...
    So dass ich mit spatzi demnächst mal zusammen laufen werde... irgenwann in den nächsten beiden Jahren...

    Aber erstmal bringe ich dass zu Ende. Morgen ist Halbzeit!°
    😘😘😘😘😘
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  • Day18

    Rubiaes - Tui 12.9.2017

    September 12, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Ich bin in Spanien. Der Grenzübertritt verlief reibungslos - es galt lediglich eine Brücke über den Fluss zwischen Valenca und Tui zu überqueren. Das ganze wieder begleitet von einem angenehmen Landregen. Den scheine ich zur Zeit gepachtet zu haben. Halt, jetzt wird mir der Grund für den Regen klar! Ich bin wieder in Galicien! Wie konnte ich das vergessen. Ist aber nicht unangenehm, mein Wanderschirm kann gerade all seine Qualitäten zur Geltung bringen.

    Heute morgen ging es zeitig um 6 Uhr raus aus den Federn. Ich recht frisch, viele andere eher weniger. Selbst schuld B) das gilt zumindest für die Partypeople. Maila hat es nun auch erwischt. Gestern hatte sie wohl schon eine schicke Blase, erwähnte es aber nicht. Wollte vielleicht nicht als Jammerlappen da stehen. Heute morgen dann das Malheur: die Blase hatte sich über Nacht entzündet. Sie fragte mich nach Rat und ich gab ihr etwas von meiner Geheimwaffe - dem guten Tyrosur. Ein antibiotisches Gel, das unfassbar gut wirkt. Äußerst ergiebig und jederzeit anwendbar. Es war höchste Eisenbahn bei ihr. Falls es nicht schon zu spät war. Da ich zwei Tuben a 5 Gramm dabei habe, gab ich ihr eine, da sie heute eh nicht laufen kann und wir uns später nicht mehr über den Weg laufen können. Wieder ein Blasenopfer mehr.

    Ich startete dann gemütlich in den Regen, das Prasseln auf meinem Regenschirm hob meine Laune sogar noch. Ist einfach gemütlich, mit so einem Dach über dem Kopf durch die Botanik zu traben. Unterwegs traf ich bei einer Rast in Fontoura auf 4 Mädels aus Deutschland, denen der Schirm auch gut gefiel. Ich bilde mir ein, daß da etwas Neid mitschwang, als die eine meinte: "Clever gelöst". So angenehm der Regen für mich auch war, die Landschaft hüllte er aber durchgängig in einen grauen Schleier. So fand ich wieder wenig schöne Fotomotive und musste mich auf ein paar Schnappschüsse beschränken.

    Die Strecke an sich war heute wunderbar zu laufen, nur zu Beginn ein paar Höhenmeter aber dann ging es beständig bergab und das Laufen ging fast von alleine. Ich merke jetzt auch allmählich, wie die Kondition besser wird und die Füsse immer später anfangen zu brennen. Nach 17 km fühlte ich mich noch richtig frisch, als es durch Valenca ging. Dann über die Brücke nach Spanien und auf spanischer Seite erstmal das Grenzschild fotografieren. Haben noch drei weitere Pilger gemacht und wir 4 waren alle aus Deutschland stellte sich heraus.

    Dann ging es in die Stadt und ich schlenderte zu der Herberge, die ich mir ausgesucht hatte. Es gab noch Platz für mich, und als ich sah, daß hier eine Waschmaschine samt Trockner steht, wusste ich, was ich nach dem Duschen als Erstes machen würde. Wäsche ist nun gewaschen und getrocknet und ich dufte auch wieder. Nun erst mal Siesta und später vielleicht noch mehr.
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  • Day23

    Cast of human and animal characters

    June 14, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    I've walked 57 kilometers since I last posted (80 before that) and have crossed the border into Spain. Am taking a rest day in Tui.

    Animals seen so far, besides the usual domestic ones:

    Starlings like we have, but with bright orange beaks I rescued one baby off the road and put it on a limb where its mother could find it.

    Small nondescript brown birds with a beautiful, varied trilly song, magpies, seagulls, herons, and many other birds I can't identify

    A small brown vole ambled across the trail in front of me

    Green, whiptail-style lizards

    A dead grey-brown snake (about a meter long)

    Small tree frog-size brown and green frogs near springs, Larger Leopard frog-size green frogs in rivers and ponds. I followed the frog-song and grabbed a tree frog to show Sean and he squeaked like a little girl. Apparently he has a frog phobia.

    Human Cast of Characters:

    More people are showing up on the road and I've gotten to know some of them a bit as we leapfrog past each other walking and meet up in cafes and albergues.

    Sean, the British ex-policeman who drives a London cab. We keep meeting up again and again.

    The Czech woman with her 3 1/2 year old son

    Tricia, who lives 1/2 mile from me in Albuquerque

    Father John, wearing his long black robe and carrying his backpack containing - along with his regular walking gear - props used for saying Mass along the way. He's from New Hampshire and belongs to the Brothers Fraternity of St. Peter. He was invited to walk the Portuguese camino with an American family as their spiritual adviser; he’d walked the Camino Frances a year ago. Before I met him, Sean and I were walking along and he was describing this priest in a long black robe he saw and just then we turned a corner and came upon Father John sitting on a step. Sean said, “Wow, I was just telling her that I saw a priest in a black habit walking down the trail!" Fr. John replied, "that sounds like the start of a joke."

    The next day I walked with Father John for a while and I told him about the Virgen de Guadalupe mosaic mural I worked on for the Franciscan friary. He said, " I'm surprised we haven't run across any of them. This path screams Franciscans to me." We ate dinner together; I had a glass of wine and he ordered a Mojito. He wasn't walking with the family for a few days because he's required to have a 5 day solo retreat every year and he's taking that now. Apparently drinking and goofing around with me during his retreat is ok!

    Richard Parkes, the New Zealander writer and water activist who I pass every few days, sittting outside a cafe pounding away on his solar powered laptop.

    Two impossibly tall, thin Austrian women I call “the stork sisters.”(to myself, not to them)

    The group of Germans who are absorbing other Germans as they go, like an amoeba on the trail. They greet me but usually don't invite me to sit with them, because they don't want to have to speak English. One of them whistles constantly, which I really think is worse than snoring in the albergue.

    Xiao Yin, the Chinese man who lived in France and doesn't have a plan after this. He envied my poles, so tromped down into the forest and broke a couple of sticks for himself.

    A sister and brother from Mexico, across the border near South Padre Island. They are in their 20s, she wanted to walk to Fatima, so she brought her brother along and after Fatima, they are now walking to Santiago. So nice to hear and talk Mexican Spanish! They were at Fernanda's albergue, too. Buena gente.

    Older South African couple who are forever indebted to me after I gave them my Brierley guidebook to the Camino Portugues, when they lost theirs. I keep thinking they will give up, but they are real troopers, walking some good mileage each day and I run into them again and again.

    Jared, the young climber/motorcycle mechanic from Alberta, Canada who was living in Peru and then found a cheap flight to Europe and started walking the camino on a whim. He only follows the route sometimes, then gets lost for a day or two. He has a knee injury from bull riding. We talk motorcycles whenever I see him, which turns out to be often.

    Frank and Gabrielle from Holland, with fine-tuned sarcastic senses of humor.
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  • Day23

    Lugar de Corgo, Portugal to Tui, Spain

    June 14, 2019 in Spain ⋅ ⛅ 18 °C

    After the communal dinner with laughing and singing at Fernanda's and her big breakfast spread the next morning, I headed out.

    The path passed through old oak forests, vivid green meadows and small villages, each big white house with an immaculate vegetable garden and grapevines over arbors. Everyone must make their own wine. At times, the trail followed 2000 year old Roman cobblestone roads, picturesque bridges over streams.

    The next town of some size was Ponte de Lima, a part-Roman, part-Medieval bridge connecting the two parts of the city over the Rio Lima. A small city with fortified towers and lots of narrow, cobbled alleyways, mostly just for strolling. I'm not sure why I don't live there. If you ever visit Ponte de Lima, you will wonder that, too.

    When I arrived, sitting at a cafe table outside the municipal albergue were John, the New Zealander water activist having a beer and talking with Jared, the Canadian motorcycle mechanic, debating the merits and pitfalls of different sources of alternative energy. They had just met. Two of my favorite pilgrims so far, so I crashed their party. I learned that electric cars are not really sustainable because of the batteries (wasteful to produce and to throw away), and that it's not that hard, with some new parts and tinkering, to adapt an inner-combustion engine to run on hydrogen.

    I slept in the "municipal" albergue where one of the Austrian stork sisters poked me twice during the night because I was snoring. I don't want to be "that guy" (I too hate people who snore in the albergue) so I've decided to seek out private rooms after this. Not much more expensive for vastly improved comfort and often a private bathroom and shower!

    Leaving Ponte de Lima, I fell in with Sean and the Dutch couple, Frank and Gabrielle. The three of them had developed a series of inside jokes and I was quickly brought up to speed. Together we climbed steeply 575 meters (almost 2000 ft.) on a rugged, rocky trail through pine forest up to Alto de Portela, the summit, and ate lunch. Many of the pine trees have a section of bark cut off and a bag attached below, catching the fluid. Turpentine? Sean commented that, without some level of fitness, this climb wouldn’t just be a piece of cake for a lot of people.

    Throughout the climb and the long steep decline, Sean mewled about his blisters. No one wanted to hear about my knee, though.

    At Rubiaes, I peeled off from my friends and found a comfortable hostel outside of town while they continued on. I think I was the only person staying there. I asked the hospitalero in Spanish about dinner options and, as usual, he understood me but I couldn’t understand him. But with some words in common and sign language, I figured out that I was to meet him in front at 7pm and he would drive me somewhere to eat. He drove me to a café down the road a ways, which apparently is his place too, because he went to work at the bar while I ate and then drove me home afterwards. I spotted the German amoeba pilgrim group at another table and they waved.

    Leaving the next morning, next to the church in town I found an ancient Roman mile marker! These stones were placed by the Roman military to mark each 1000 paces (counting steps by the left foot). Later on the walk, I passed another one.

    I hiked on alone through more gorgeous, rural Portugal for about 23 kilometers, meeting up and walking with Father John for part of it. I like that guy.

    Finally, I entered the walled, Portuguese border town, Valenca, passed through the fortress tunnels to emerge onto a long bridge over the River Minho into Spain. Along the Camino, there are hand-painted yellow arrows to help with navigation. However there were long stretches without them, including at forks in the road and it’s not hard to get lost. So I thought it was funny that there were yellow arrows painted every few posts along the high bridge over the river, like there was anyway to make a wrong turn?
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  • Day4

    Tui (Spain)

    May 5, 2018 in Spain ⋅ ☀️ 20 °C

    Communal self-service breakfast requiring cooperation between different nations.

    Cool start but by 9:30 am it was hot.

    Last stop in Portugal was Valenca - touristy, so we carried our tired bodies over the river to Tui in Spain. Super hostel and location.

  • Day6

    Viele km und dann in Krankenhaus

    April 17, 2017 in Spain ⋅ ⛅ 20 °C

    Fünfter Tag. Porte de Lima - Tui. An diesem Morgen schliefen wir erst einmal aus. Meine Erleichterung war groß, als ich feststellte, dass meine Freundin sich über Nacht deutlich erholt hatte. Nach dem Frühstück ging es wieder zu Fuß los. Wir waren ja gestern in einer Jugendherberge untergekommen. Ein Autofahrer hatte uns aufgegabelt. Ich gehe davon aus, dass er erkannt hatte, in welchem Zustand sich meine Freundin befand. Es waren gut 3 km, die er uns fuhr. Heute, wo es ihr wieder besser geht, ist ihr Lachen zurück. Sie meinte: "Silvia, als ich jung war, habe ich auch Autos angehalten. Sie hielten, weil ich schöne Beine hatte. Heute halten sie immer noch wegen meiner Beine an, jetzt aber, weil sie so schrecklich aussehen und sie bei den Fahrern deshalb Mitleid auslösen. Also, auf meine Beine kann ich mich verlassen." Gut gelaunt zogen wir also Richtung Fluß und Ponte de Lima. Mich fasziniert dieser Weg am Lima entlang. Eine unendliche Ruhe und Zeitlosigkeit strahlt dieser Weg aus. Der Fluss fließt ruhig daher. In der Ferne kann man die alte römische Brücke sehen, die sich im Wasser spiegelt. Wer hier die Muse hat, ruhig zu sitzen oder langsam zu gehen, kann spüren, wieso die Römer diesen Fluss Rio Lima nannten. Übersetzt bedeutet dies "Fluß des Vergessens". Obwohl die Römer sehr abergläubisch waren, bauten sie eine Brücke über den Fluss. Sie glaubten, wer auf die andere Seite des Flusses gelangt, vergisst alles und findet nie wieder zurück. Ich hatte mir ja gestern schon Blasen gelaufen und hoffte, dies beim Überqueren zu vergessen. War aber leider nicht so. Jeder Schritt tat höllisch weh. Da war kein Vergessen. Mir war klar, entweder spüre ich es irgendwann nicht mehr oder ich muss mich am Abend mit Alkohol betäuben. Ich betäubte mich am Abend mit sehr viel Alkohol. Aber soweit sind wir noch nicht. Wie so vieles in Portugal ist auch Ponte de Lima sehr alt. Die Kelten legten hier schon eine Siedlung an. Die Römer erweiterten diese und bauten die Brücke. Ein Teil der Brücke ist aber aus dem Mittelalter. Diese Brücke diente den Römern als Militärweg. Heute nutzen zahllose Pilger diese Flußquerung auf ihrem Weg nach Santiago. Auf der anderen Seite des Flusses angekommen, ist der Blick zurück einfach großartig. Ich warf einen letzten Blick zurück nach Ponte de Lima mit ihren malerischen Häuserfassaden und alten Steinbauten. Diese Stadt hat auch eine sehr schöne und geschichtlich interessante Altstadt. Auch sie gilt für mich als eine der schönsten Städte Portugals. Eines ist sie ganz gewiss, nämlich die älteste Stadt Portugals. Vor ein paar Jahren traf man hier fast nur Einheimische und Pilger, nur ganz wenige Touristen. Dies hat sich zu meinem Bedauern geändert. Heute boomt hier der Tourismus. Das Gesamtbild der Stadt leidet hierunter. In der Nähe der Brücke wurden große Parkplätze angelegt, die den Blick zurück auf die Stadt nachhaltig stören. Unser Weg führte von Ponte de Lima recht schnell in eine sehr abwechslungsreiche Natur mit vielen verträumten Bächen, Wasserfällen und einer vielfältigen Pflanzenwelt. Hier kommt beim Wandern so richtig Freude auf. Für mich ist dieser Abschnitt einer der schönsten auf der Strecke von Porto nach Spanien. Die EU unterstützt seit einigen Jahren den Ausbau des portugiesischen Jakobsweges. Meines Erachtens beeinträchtigen diese Maßnahme den früheren Flair der Wege und schaden somit mehr als sie nützen. Viele traditionelle Pfade sind nun breite Wege, weiche Waldböden mussten harten Stein- oder Teerwegen weichen. Sogar die Pflanzenwelt wurde streckenweise zurück gedrängt. Die tiefen ins Grün geschlagenen Narben sind nicht zu übersehen. Ein Nebeneffekt ist, dass niemand mehr Angst haben muss, im Vorbeigehen von einer Zecke befallen zu werden oder einer Schlange zu begegnen. Nur die Eidechsen und Salamander haben sich zum Glück nicht vertreiben lassen. Dieser Weg von Ponte de Lina nach Tui ist aber trotzdem immer noch einer der schönsten naturnahen Wanderwege auf dem Jakobsweg von Porto nach Santiago. Die Strecke ist ca. 33 km lang, aber jeder Schritt lohnt sich. Nach jeder Kurve gibt es etwas Neues zu entdecken. Lachen musste ich bei einer Schluchtüberquerung. Dort stand auf Deutsch ein Warnschild mit der Aufschrift "Vorsicht, gefährliche Brücke". Lachen musste ich deshalb, weil es in Portugal so gut wie nie vorkommt, dass irgendeine Sehenswürdigkeit bzw. ein Bauwerk auch in deutscher Sprache erklärt wird. Man findet auf Hinweistafeln eher seltsame Schriftzeichen als in Deutsch verfasste Erläuterungen. Aber dieses Schild war in Deutsch und zwar nur in Deutsch. Ich denke, da haben sich deutsche Gutmenschen dazu berufen gefühlt, die Welt in deutscher Sprache auf die Gefährlichkeit des Übergangs hinweisen zu müssen. Ganz ehrlich, wer vor dem "Bauwerk" steht, erkennt auf den ersten Blick, dass das Überqueren nicht ganz risikolos ist. Vor Jahren lag hier nur ein Eisenträger, über den man Balancieren musste. Heute ist daneben ein genau so schmaler Betonsteg mit einem Seil zum Festhalten angebracht. Ich glaube nur nicht, dass das Festhalten im Ernstfall etwas genützt hätte. Aber egal, die Deutschen haben schließlich vor der Gefahr gewarnt. Das anstrengendste und anspruchsvollste Stück war dann der Aufstieg zum Serra de Labruja. Dieser Name soll sich von "laborioso" ableiten, was soviel wie mühsam oder anstrengend heißt. Es war sehr mühsam und sehr anstrengend, aber wirklich lohnend. Von dort oben sieht man gegen Norden die Berge Galiziens, zurückblickend die schöne Hügellandschaft Portugals. Noch heute werden wir Portugal verlassen und über die "Internationale Brücke" Spanien betreten. Wer diesen Weg nachgehen möchte, sollte sich auf jedenfall zwei Tage Zeit für die Erkundung der auf dem Weg liegenden Stadt Valenca nehmen. Leider hatten wir diese Gelegenheit nicht, da wir uns vorgenommen hatten, in Spanien als erstes sofort ein Krankenhaus anzusteuern. In Portugal war schließlich immer noch Feiertag, so dass medizinische Hilfe nur eingeschränkt zu erhalten war. Uns war wichtig, die Probleme mit Svetlanes Beinen abzuklären. Der Zustand hatte sich beim Wandern verschlechtert. Die Frage war, ob wir weiter laufen können oder abbrechen müssen. Hatte uns in Portugal hauptsächlich die alte Kultur und die Natur beeindruckt, so waren es hier in Spanien auch die Menschen. Die ersten, die wir nach dem Weg ins Krankenhaus fragten, nahmen sich kurzer Hand die Zeit, uns persönlich dort hinzubringen. Auch im Krankenhaus versuchte man uns so schnell wie möglich und sehr freundlich zu helfen. Der Arzt amüsierte sich mit uns über unsere Sprachversuche und "versagte" dann selbst beim Übersetzungsprogramm. Irgendwie gelang uns die Verständigung dann doch. Diagnostiziert wurde eine starke, aber nicht gefährliche Allergie. Der Arzt gab uns für die weiteren Etappen grünes Licht. Fast tanzten wir vor Freude im Behandlungsraum. Danach brachen wir zu unserer Herberge auf und verliefen uns dabei mal wieder hoffnungslos. Rechts und links sind nicht meine Stärke, Svetlanas aber auch nicht. Also fragten wir einen Spanier, ob er uns den Weg zeigen könne. Konnte er. Er holte kurz entschlossen sein Auto und fuhr uns hin. In der Herberge fragten wir den Herbergsvater, wo wir essen könnten. Auch er bot sich spontan an, uns in ein Restaurant zu fahren. Dann schlug er sich vor dem Kopf und meinte lachend, er habe gar kein Auto. Er zeichnete uns deshalb den Weg auf einer Karte ein. Wir wären keine Frauen, wenn wir damit ans Ziel gekommen wären. Irgendwann landeten wir an einem Fluss und fragten entnervt ein junges Mädel nach dem Weg. Diese holte zunächst ihre Mutter, dann ihre Schwester und schließlich ihre Tante zur Hilfe. Alles ohne Erfolg. Die Karte und die Zeichnung waren aus Frauensicht nicht zu entschlüsseln. Erst als auch die Männer der Familie hinzu kamen, konnte langsam Licht ins Dunkle gebracht werden. Sie zeigten uns sowohl unseren Standort als auch den weiteren Weg zu unserem Ziel. Lange hielt unsere Orientierung jedoch nicht an. Wie war das hier nochmal? Rechts oder links? Wie müssen wir die Karte nochmal halten? Zum Glück trafen wir einen jungen Mann, dem wir die Karte vor die Nase hielten. Er sah uns an, er sah die Karte an, schüttelte den Kopf und fragte, wo wir denn eigentlich hin wollten. Wir nannten den Namen des Lokals. Er lobte unseren guten Geschmack und erklärte, auch er sei auf dem Weg dort hin. Wir nahmen seinen Begleitservice gerne an und folgten ihm. Die Restaurent-Empfehlung war super. Das Essen war sehr, sehr lecker, das Bier und der Wein ebenso. Zur Herberge fanden wir dann alleine zurück. Wir liefen einfach immer gerade aus. ???Read more

You might also know this place by the following names:

Tui, توي, Tuy, توی, トゥイ, Туй, 图伊

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