Sri Lanka
Western Province

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Travelers at this place
  • Day226

    Schwarz als Zeichen der Ablehnung

    June 9 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 27 °C

    Am 09. Juni waren wir selbst mitten in einem Protest in Colombo. Dieser fand statt, um den Verstorbenen zu gedenken. Es macht den Eindruck als sei es ein angemeldeter Protestmarsch. Die Route scheint bekannt zu sein, die Polizei ist präsent und sperrt die Straßen ab. Das Militär und die Navy ist ebenfalls anwesend. Allesamt fokussiert auf ihre Aufgabe, aber nicht gewillt eine Auseinandersetzung zu provozieren. Demonstranten schreien die Polizisten an, äußern Unverständnis, dass die Polizei weiterhin für den Präsidenten arbeitet. Sie sagen, sie seien doch in der selben Situation und fragen warum sie nicht ihren Dienst verweigern. Die Polizisten verhalten sich weiter sehr passiv, auch als sie persönlich angesprochen werden.
    Die Demonstranten sind voller Energie, sie stehen ein für ihre Sache und grölender Gesang und Rufe tönen durch die Straßen. Die Luft ist geladen von Unzufriedenheit, Enttäuschung aber auch Entschlossenheit etwas bewirken zu können. Die Demonstration endet schließlich vor dem Polizeihauptamt. Als die Demonstranten schließlich ein Teil der Barrikade gewaltsam entfernen schießt die Polizei mit Tränengas. Die Menge verteilt sich, doch sammelt sich stetig erneut. Die Polizei schießt weiteres Tränengas und rückt schließlich aus, um den Protest aufzulösen. Wir kommen ins Gespräch mit einem Demonstranten und konfrontieren ihn mit dem Vandalismus, nämlich dem Entfernen der Barrikade. Er äußert ebenfalls seinen Unmut. Er sagt es seien viele junge Leute, die eine schnelle Veränderung wollen und zu diesen Mitteln greifen. Er gibt an, dass die meisten Demonstranten dieses Verhalten nicht gutheißen.

    Wir haben uns in Sri Lanka nicht einmal unsicher gefühlt. Und auch das Reisen an sich geht problemlos. Als Tourist bekommt man nicht wirklich etwas mit. Die Einheimischen sind froh und dankbar, dass Touristen hier sind und tun alles dafür, dass es einem hier gefällt.
    Wir können Reisen hierhin auch jetzt empfehlen. Aber jetzt ist die Verantwortung, die man als Tourist hat, wichtiger denn je. Muss ich wirklich einen Roller mieten und den Einheimischen, die teilweise ihren Lebensunterhalt mit Umherfahren verdienen, den seltenen und teuren Sprit wegnehmen, nur um das Freiheitsgefühl zu haben? Muss ich wirklich noch etwas essen, obwohl ich schon satt bin um dann vermutlich das selten gewordenen und teure Essen wegzuschmeißen? Muss ich wirklich um jeden Cent verhandeln, nur weil man das so macht (was übrigens ein Irrglaube ist)?
    Wir finden nicht.
    Wir haben uns bewusst gegen die Nutzung eines Rollers entschieden. Auch, wenn man als Tourist nicht an der Schlange anstehen muss, sondern an all den Hundert Wartenden vorbei direkt zur Zapfsäule gehen kann, und viele Menschen sagen, Touristen dürfen das, dass sei vollkommen in Ordnung. Für uns fühlt es sich nicht so an.
    Wir haben nur das bestellt, was wir essen konnten. Haben Essen geteilt.
    Wir haben auch gerne mal mehr bezahlt als eigentlich notwendig, denn uns geht es gut. Wir stecken in keiner existenzbedrohenden Krise, wir müssen nicht auf etwas verzichten.

    Uns geht es gut.
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    CarlaBottazzi

    krasses Bild!!

    Oma Ulli

    so sind meine Kinder ... solidarisch 🤗

    Tales of Life

    Alles andere können wir auch einfach nicht nachvollziehen 🤷‍♀️

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  • Day226

    Schwarz als Zeichen der Unzufriedenheit

    June 9 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

    Marjolein & Rainer. Wir haben uns lange überlegt, ob wir uns an dieses sensible Thema wagen. Wir haben uns in der Zeit viel mit dem Thema auseinandergesetzt und viele Meinungen der Locals gehört. Die Eindrücke und Gespräche wollen wir hier mit euch teilen.

    Sri Lanka - momentan in den westlichen Medien als negative Schlagzeile bekannt. „Proteste im Urlaubsparadies weiten sich aus“, „Eine Insel im Abwärtsstrudel“, „Tränengas und Wasserwerfer gegen Demonstranten“, „Gewaltsame Proteste“, „Regierungsgegner stürmen Regierungsresidenz in Colombo“, „Ist Sri Lanka ein sicheres Reiseziel?“, um nur einige der Schlagzeilen zu nennen. Und auch das Auswärtige Amt hat auf ihrer Seite stehen: „Von nicht notwendigen Reisen nach Sri Lanka wird derzeit auf Grund der schwierigen Versorgungslage und angespannten Sicherheitslage abgeraten.“
    Doch was genau ist hier eigentlich los?
    Sri Lanka befindet sich aktuell in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1948.
    Ein wesentlicher Grund ist der Tourismuseinbruch aufgrund der Anschläge 2019 in Colombo und Negombo, sowie der Corona-Pandemie. Dem Land fehlt es seitdem an Einnahmen. Weitere Gründe sind die steigenden Ölpreise auf dem Weltmarkt und ein populistische Steuersenkungen der Regierung um Präsident Gotabaya Rajapaksa und seinem Bruder, dem Ministerpräsidenten, Mahinda, stark subventionierte Preise für Treibstoff und die Entscheidung, die Verwendung von chemischen Düngemittel zu verbieten. Das hat dazu geführt, dass sämtliche Ernten schlecht ausgefallen sind.
    Wie äußert sich diese Wirtschaftskrise denn nun? Dem Land fehlt es an Lebensmitteln, Medikamenten, Strom, Sprit und Gas.
    Es gibt täglich für mehrere Stunden keinen Strom. Es gab Tage, an denen gab es 12 Stunden und länger keinen Strom. Mittlerweile sind es zwischen einer und drei Stunden, dafür aber bis zu drei- oder viermal am Tag.
    Bestimmte Lebensmittel, wie z. B. Milchprodukte, werden rationiert.
    Die Menschen stehen Schlange um an Benzin, Diesel oder Gas zu kommen. Vor einigen Tankstellen hängt ein Schild „Heute kein Benzin“. Um Ausschreitungen zu verhindern sind die Tankstellen von Polizisten und/oder dem Militär bewacht. Generell patrouillieren nun bewaffnete Polizisten und das Militär die Straßen Sri Lankas.
    Die Währung, die sri-lankische Rupie, verliert täglich an Wert.
    All die lebenswichtigen Güter müssen aus dem Ausland eingeführt werden. Bezahlen kann Sri Lanka die Importe allerdings nicht. Das Land steht vor dem Bankrott.
    Und die Preise für Lebensmittel, Sprit, Medikamente.. steigen täglich.
    Der Preis für Reis, dem Grundnahrungsmittel ist um 200 Prozent gestiegen. Und auch bei den anderen Gütern sieht es ähnlich aus.
    Viele Einwohner möchten, dass der Präsident samt Regierung zurücktritt. Denn der Familie Rajapaksa, die schon sehr lange an der Macht ist, wird Korruption und Veruntreuung von Geldern vorgeworfen. Die Menschen fühlen sich betrogen, im Stich gelassen, sind enttäuscht. Die Menschen, das sind Singhalesen, Tamilen, Buddhisten, Hindus, Katholiken, Muslime, alt und jung. Sämtliche gesellschaftliche Gruppen sind vertreten. Und sie stehen Seite an Seite.
    Sie demonstrieren, protestieren und fordern lautstark den Rücktritt. Doch der will nicht gehen. Im ganzen Land findet man schwarze Flaggen, schwarze Bänder und die Menschen tragen Schwarz in der Öffentlichkeit, um ihren Unmut mitzuteilen. Schwarz ist auch hier die Farbe der Trauer.
    Die Proteste verlaufen größtenteils friedlich ab. Im April standen in Colombo erstmals Polizeiautos in Brand. Der Präsident hat den Notstand ausgerufen und eine landesweite Ausgangssperre trat in Kraft. Wir haben viele Meinungen zu hören bekommen, u.a. dass der Präsident selber die Feuer in Auftrag gegeben haben soll um größere, bereits geplante, Demonstrationen zu verhindern.
    Die Proteste danach verlaufen weiterhin friedlich. Es gibt richtige Protest-Camps in Colombo, die an die Proteste von „Hambi bleibt“ erinnern. Es gibt verschiedene Themen-Zelte, wie eine Bibliothek, ein Informationszelt, eine Bühne und vieles mehr.

    Dann, am 09. Mai, sind diese Proteste in Gewalt ausgeartet, als Anhänger der Regierung die Camps der Gegner der Regierung stürmten. Acht Menschen kamen dabei ums Leben und mehr als 150 wurden verletzt, viele Häuser brannten.
    Danach ist Malinda Rajapaksa, der Bruder des Präsidenten, zurückgetreten, was die Situation und auch den Wert der Währung etwas stabilisierte. Aber die Proteste gehen weiter, denn die Menschen wollen, dass auch der Präsident endlich geht.
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    Oma Ulli

    Die arme Bevölkerung, bleibt nur zu hoffen, dass die Regierung gestürzt wird, besser wäre, wenn er, wie auch sein Bruder, freiwillig zurücktritt. Man kann nur hoffen, dass es friedlich bleibt.

    Tales of Life

    Wir hoffen auch, dass Sri Lanka bald zur Ruhe kommt und sich erholen kann. Es ist so ein wunderschönes und vielseitiges Land. Es ist schlimm, dass es nun so negativ behaftet ist.

    Rita van Vliet

    Ich fühle eure Begeisterung und den Wehmut für das Land.... Wenn Veränderungen doch nicht immer soo lang dauern würden

    Tales of Life

    Genau.. Wir hoffen sehr, dass sich bald etwas verändert - zum Guten.

     
  • Day225

    Dream Villa Sigiriya

    June 8 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 26 °C

    Marjolein. Nachdem wir, mit einer kurzen Unterbrechung, nun insgesamt 20 Nächte in der „Dream Villa“ bei Lakmini und Sanath verbracht haben, heißt es nun so langsam Abschied nehmen.
    Die letzten Tage sahen bei uns ziemlich arbeitsreich aus und trotzdem haben wir immer Zeit gefunden mit der kleinen Familie schöne Momente zu haben. Sie sind uns richtig ans Herz gewachsen und der Abschied fällt niemandem leicht.
    Mit Tränen in den Augen, einem Kloß im Hals und einem mit Dankbarkeit gefüllten Herzen verabschieden wir uns voneinander und steigen gemeinsam mit Sanath und seinem Schwiegervater ins Tuk Tuk.
    Nach 30 Minuten Wartezeit und unzähligen Versuchen unserseits die Fahrt zu bezahlen müssen wir schließlich auch von ihnen Abschied nehmen. Wir sind froh, hier in Sigiriya ein neues Zuhause und eine Familie gefunden zu haben. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

    Jetzt sind wir die letzten Tage in Negombo bevor es Sonntag dann Richtung Flughafen geht🛫
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    Rita van Vliet

    Auch wenn das Herz schwer ist... Es ist eine wunderbare Erfahrung!

    Tales of Life

    Das auf jeden Fall! ❤️

    Rita van Vliet

    Was ist mit deinem Omelett?

    Tales of Life

    Habe schon angefangen zu essen 🤤

    2 more comments
     
  • Day17

    Last Day at Leopards Trail

    April 3 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 29 °C

    After another 5:00 am morning game drive traversing at high speeds over very rough terrain, Christina and I were ready to get back to camp for breakfast and packing. The good news is we saw another male leopard first thing in the morning on top of the rocks. We left at 11:00 am for our 5 hour drive back to Columbo and stayed at Wallawwa near the airport. The hotel was originally a 200 year old British Colonial mansion. Lush gardens, ponds, and beautiful spaces did not disappoint. We managed to sneak in a couple of massages (desperately needed post game drives) and a lovely pasta dinner on the terrace. We had really had our full of curries!! Set our alarm clock for 4:30 am.Read more

    Pamela Hawkins

    Love the wildlife pictures especially the leopard!!

    4/5/22Reply

    Leopards are so beautiful ❤️ [Pam]

    4/6/22Reply
     
  • Day261

    Relaxing Day in Negombo

    March 15 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

    Um 8.00 Uhr frühstücken wir heute. Für einmal gibt es kein Toast, yeeeeah! 🎉🎊
    Heute haben wir beim Essen zwei Gäste mit dabei. Dusty, der Hund. Seit 7 Jahren lebt er hier in dieser Unterkunft. Scheinbar wurde er als Baby auf der Strasse angefahren sowie die kleine rote Mietze - so süss. 🥰🐈🐕

    Nach dem Breakfast spielen wir wieder Yahzee (unser momentanes Lieblingsspiel). 🎲 Drei Partien gehen an Müggi, lediglich eine an Tinali.

    Nach dem Mittag laufen wir wiederum zum Café Zen. ☕ Da heute wieder Power Cut ist, reicht es lediglich, einen warmen Kaffee bereitzustellen. Martina bestellt dann einen kalten. Schon krass für diese Lokale. 😔
    Eigentlich wollen wir heute einen Beach-Nachmittag 🏖️ machen, doch kurzfristig muss Martina zurück ins Guesthouse, da sie ein Zoom-Meeting bezüglich einer interessanten Stellvertretung hat.
    Also planen wir den Tag etwas um - ist auch nicht weiter schlimm, denn wir haben für heute sowieso nicht viel geplant.

    Nach dem Telefonat 📞 sind wir hungrig. Wir wollen zum frühen Znacht. Dort angekommen, heisst es jedoch, dass die Küche erst um 17.00 Uhr öffnet. Also sitzen wir noch an den Strand. ⛱️

    Pünktlich sind wir dann zurück im Lokal ,Akshyss Bar' zurück. Wir wollen das typische Sri Lanka Gericht Kotthu bestellen, doch scheinbar machen sie das heute nicht. 😏
    Wir finden aber schlussendlich eine Alternative - halt wieder einmal mehr Reis. 🍚😅
    Auf dem Rückweg schauen wir uns spontan den Sonnenuntergang am Meer an und sind gerade froh, war heute kein Beach-Tag. 🩴Der Strand ist voller Müll - sehr schade. 😔
    Es geht dann weiter zu einer Gelateria. Dort gönnen wir uns ein fantastisches Eis. 🍦

    Danach laufen wir zurück zur Unterkunft.
    Martina hat noch ein zweites Telefonat 📞 (dieses beginnt gerade, als wieder Stromausfall ist) bezüglich einer längeren Stellvertretung und sagt dort auch gerade zu. 💪
    Anschliessend machen wir uns bettfertig. Martina liest noch in ihrem spannenden 📗, Müggi schaut einen Film. 🎬
    Morgen gibt es einen Tagesausflug nach Colombo.
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    Jadranka Blajh

    So friedlich!

    3/16/22Reply
    Mathias John

    das ist wahr!😊

    3/16/22Reply
     
  • Day237

    Katunayaka to Galle

    February 19 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einem riesen Gewitter ⛈️ schlafen wir wunderbar in unserem Blechhaus. Gestern Abend buchten wir noch die letzten Unterkünfte für Sri Lanka. 🇱🇰

    Um 7.00 Uhr stehen wir heute auf. Dann machen wir uns parat. Eine halbe Stunde später wird uns ein wunderbares Breakfast serviert - ein typisch Sri Lankesisches. Von Coconut-Milchreis über Omeletten bis hin zu Pancakes ist alles dabei. Zu jedem Gericht gibt es scharfes Gewürz, das man beimischen kann. Das typischste ist Coconut-Sambal (geraffelte Kokosnuss vermischt mit Chilly). Alles mundet uns sehr. 😋
    Wir entscheiden uns, am Ende der Reise nochmals zwei Nächte hier beim sehr netten Chameera zu buchen.

    Wir gehen zurück ins Zimmer, packen unsere Rucksäcke und checken aus. Müggi bestellt einen UBER nach Fort.
    Da wir eine Viertelstunde warten müssen, unterhalten wir uns noch etwas mit dem Host. Er erzählt uns etwa, dass Sri Lanka seit Corona ein Problem mit der Finanzierung von Diesel hat, da die Regierung kein Geld mehr habe. Dies sei auch der Grund, weshalb es oft zu Stromausfällen kommt (gestern Abend zwei Mal). Auch öffentliche Verkehrsmittel wie Züge🚂, Busse 🚌 oder Tuktuks 🛺 seien davon betroffen.
    Chameera ist gelernter IT-Spezialist. Deshalb konnte er während der Corona-Zeit auf diesem Beruf arbeiten und wenigstens ein bisschen Geld verdienen. Auch erzählt er uns, dass Sri Lanka für 1.5 Monate komplett geschlossen war. Man durfte das Haus nur fürs Einkaufen verlassen. Viele Leute hätten Depressionen gekriegt, da die Menschen in diesem Land es gewohnt seien, draussen zu sein, vor allem in Gemeinschaft. Es kam zu vielen Scheidungen. Auch die häusliche Gewalt nahm leider zu. 😢

    Als der UBER-Driver da ist, verabschieden wir uns vom Host. Wir fahren fast 1h (unser Fahrer verfährt sich zweimal) nach Fort. Von dort nehmen wir den Zug nach Galle. 🚃🚂 Knapp schaffen wir es, Tickets zu besorgen, um den 10.30 Uhr Zug zu kriegen. Der nächste würde erst um 16.00 Uhr nachmittags fahren. Die Uhren ticken hier aber komplett anders. Etwa 25 Minuten später, als der Fahrplan vorgibt, fahren wir los. Bereits vor der Abfahrt stehen wir in einem komplett überfüllten Zug. Kein Licht, keine Klimaanlage. Dann plötzlich macht der 🚂 einen Ruck, Licht und Deckenventilatoren gehen an. Mehr als zwei Stunden fahren wir für insgesamt 2.20 Schweizerfranken (zusammen😊) nach Galle (alles stehend). Bachnass kommen wir in Galle an. Von dort nehmen wir erneut ein UBER zur Unterkunft, denn zu Fuss würde dies 1.5h dauern. 🥵

    Wir erwischen einen sehr mühsamen Tuktuk-Fahrer. Er will uns alles andrehen. Wir bleiben aber eisern. Schlussendlich will er sogar mehr Geld als vereinbart. Doch Müggi hat es bereits abgezählt und streckt es ihm entgegen. 😅 Mürrisch lässt er uns das Gepäck selber ausladen. Aber dies spielt uns ja keine Rolle. 🙃
    Umso wärmer ist der Empfang bei der neuen Familie in Boossa. Die Unterkunft liegt etwas ausserhalb von Galle direkt am Strand. Der Check-in verläuft seeehr einfach. Weder den Namen müssen wir angeben, noch den Passport zeigen. Bezahlt wird beim Auschecken.
    Beide bekommen wir eine Cola als Welcome-Drink.

    Wir machen uns auf den Weg zu einem Café (Reggae Bar). Als wir dort ankommen, fühlen wir uns etwas falsch am Platz. Alle sehen sie etwas hinüber aus. Trotzdem bestellen wir einen Kaffee. ☕ Der Wirt verschwindet in eine dunkle Kammer und kommt etwa 15' nicht mehr zurück. Wir bekommen dann ein schlechtes Gefühl und fliehen aus der Beiz. 😂😂
    Danach laufen wir zur Bushaltestelle und fahren mit dem lokalen Bus nach Galle. Martina hat ein Café herausgesucht, das gut sein soll. Wir werden nicht enttäuscht! Sehr leckeren Kaffee und vegane 🥥-Glacé gibts im Cafe 82!
    Wir unterhalten uns etwas mit der Inhaberin - eine nette, aber sehr nervöse Frau.

    Anschliessend laufen wir etwas durch die Altstadt. Es hat unzählige Beizli - gemütlich. Wir essen ein typisch einheimisches Znacht (im Punto Cafe). Martina ein Daal-Curry mit Rotti (Linsen-Curry mit Fladenbrot), Müggi ein Gemüse-Curry mit Reis. Wir teilen die beiden Menüs.
    Sehr sehr lecker. Der Junge, der uns bedient, ist etwa 12-jährig. Leider etwas arrogant. 🤓

    Um 18.00 Uhr fahren wir mit dem lokalen Bus zurück zu unserer Unterkunft. Wir fühlen uns richtig verschwitzt und verklebt. 🥵
    Dort angekommen, geniessen wir noch etwas Zeit am Meer und machen es uns danach auf der Terrasse gemütlich und erfreuen uns darüber, hier sein zu dürfen. 🙏
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  • Day51

    Colombo

    December 18, 2021 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

    Sri Lanka ist es geworden und wir sind gerade in Colombo, Hauptstadt des Landes.

    Wir fahren viel mit dem Tuktuk durch die Gegend und erkunden die Stadt. Im Gegensatz zur afrikanischen Mentalität ist hier alles sehr viel gesitteter.

    In der singhalesischen Küche sind wir natürlich auch bereits eingetaucht und haben so unsere Erfahrungen gemacht.
    Wenig scharf = sehr scharf 🌶
    Normal scharf = kann man nicht essen 🔥
    sehr scharf = werden wir nie bestellen 💣 ☠️

    Überrascht sind wir von der Auswahl an Fleischersatz Produkten. Hier wird viel mit Jackfruit und Soja gemacht 🌱

    Ingesamt fühlen wir uns schon sehr wohl und freuen uns auf die nächsten 4 Wochen.
    Weihnachten ist hier ziemlich groß, haben wir festgestellt und alle sind total vernarrt in die geschmückten Plastikbäume. 🎄

    🌶🌶🌶
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    Guten Morgen ihr Lieben Oma und Opa wünschen euch noch viele schöne Erlebnisse.Viele liebe Grüsse auch von Oma Gila.Corona hat sie gut überstanden.Fahren am 23.12. und 24.12. hin [Manfred und Marianne]

    12/20/21Reply
    Lisa Dobry

    Hallo ihr beiden, danke das ihr immer so an uns denkt❤️ wir freuen uns sehr, dass es Omi wieder besser geht und sie das alles überstanden hat. ☀️

    12/20/21Reply
    Kerstin Teßmer

    Hallo ihr zwei👫..... lange nichts gehört und gesehen von euch schön wieder von euch zu hören.......wie man liest geht es euch sehr gut....wir finden es toll das wir euch auf eurer Reise mitbegleiten können....wir wünschen euch noch eine tolle Zeit in Sri Lanka.......machst gut und bis bald mit tollen Bildern.....🙋‍♂️🙋‍♀️🙋😊😘🤗

    12/20/21Reply
    2 more comments
     
  • Day20

    Pequeño fallo

    April 17 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

    Al bajar, nos equivocamos y tomamos otro camino... A las malas cogeríamos un tuktuk para volver a Natthalanniya. JA. Como estábamos al otro lado del parque nacional, tuvimos que rodearlo: 81km. Pero estamos en Sri Lanka, y para recorrer 81km se necesitan muchas horas... Muchas. Tuvimos la suerte de encontrar a un señor que nos llevó gratis hasta la siguiente ciudad. Pensábamos que serían 10 minutos, pero la siguiente "ciudad" estaba a una hora y media en coche. Ahí, el señor habló con varias personas para llevarnos al bus correcto. Ese bus nos llevó hasta otra ciudad, donde cogimos otro, y de nuevo la misma historia. En total fueron tres buses hasta un pueblo a 40 minutos de nuestro hotel. Ahí cogimos un tuktuk para volver a "casa". Llegamos a las 17h, después de un día MUY movidito y con muchos kilómetros en la mochila.Read more

    Silvia Bottazzi

    Qué sería un tuk tuk ?

    4/29/22Reply
     
  • Day142

    Flug nach...

    March 17 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 26 °C

    Marjolein. Natürlich haben wir auch für dieses Problem eine Lösung gefunden.
    Rainer und ich stornieren den Flug nach Indien und buchen einen neuen Flug nach…
    Colombo, Sri Lanka! 🥳
    Wir freuen uns schon so sehr darauf, denn dieses Land steht immerhin schon seit Januar auf unserer Wanna-see-Liste.

    Wir hatten schon lange nicht mehr so eine entspannte Einreisekontrolle! Für Sri Lanka kann man als vollständig geimpfte Person ohne Test und ohne Quarantäne einreisen.
    Am Flughafenschalter wollten sie auch gar nicht viel von uns sehen. Alles ging total fix und unkompliziert.
    Als das Flugzeug nach Colombo los rollt sind wir unendlich froh, dass es endlich los geht! 😌
    Auf den ganzen Ärger trinken wir erstmal ein Bier! In dieser Höhe schmeckt es uns sogar noch besser.
    Gegen 23 Uhr landen wir schließlich in Colombo. Auch hier läuft alles wie am Schnürchen. So lob’ ich mir das!
    Mit dem Taxi fahren wir nach Negombo zu unserer Unterkunft. Es ist eine sehr spannende Fahrt, denn wir teilen uns das Taxi mit insgesamt drei Sri Lankern, die scheinbar alle gut gefeiert haben und jetzt total betrunken sind - inklusive Fahrer..
    Es ist alles gut gegangen, aber das nächste Mal werden wir auf jeden Fall aufmerksamer sein!

    Trotz allem: was uns sofort auffällt ist, dass die Menschen hier alle wahnsinnig freundlich und interessiert sind. Es ist ein super schönes Gefühl so nett begrüßt zu werden und sich willkommen zu fühlen.
    Sri Lanka gefällt uns auf Anhieb richtig gut!☺️
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    Rita van Vliet

    ... Und ich bin froh, was neues von Euch zu lesen

    4/18/22Reply
    Tales of Life

    Wir versuchen jetzt auch wieder regelmäßig hochzuladen. :)

    4/18/22Reply
    Rita van Vliet

    Schön Euch so glücklich zu sehen

    4/18/22Reply
     
  • Day47

    Negombo und die Katastrophe

    March 28 in Sri Lanka ⋅ ☀️ 29 °C

    Zum Schluss hab ich noch einen Tag in Negombo, bevor ich abfliege. Negombo soll hübsch sein, schöner als Colombo, weshalb ich die Hauptstadt gern auslasse, und ist auch näher am Flughafen. Meinen Aufenthalt in Negombo habe ich abgekürzt, da ich von den verschmutzten Stränden während meiner Reise erfahren habe: Im Mai 2021 geriet vor der Küste ein Frachtschiff in Brand, dass Plastikpellets geladen hatte (zur Herstellung von Plastiksäcken). Man sprach von der grössten Umweltkatastrophe des Landes, da neben dem ausgelaufenen Öl die Plastikkügelchen jahrelange Umweltschäden im Indische Ozean verursachen! Mikroplastik ist eh schon ein trauriges Thema in den Weltmeeren!
    Ich war also am Strand und habe daraufhin aufs Schwimmen verzichtet.
    Auch fand ich Negombo nicht soo wahnsinnig, alles für Fussgänger sehr weitläufig, habe aber evtl die tollen Seiten der Stadt nicht gefunden. Der Fischmarkt ist auf jeden Fall sehenswert- obwohl ich da auch keinen Fisch essen würde.

    Zum Abschluss hatte ich dann noch ein Horrorszenario am Flughafen, nachdem nach 80 Minuten (!) anstehen am „falschen Schalter„ trotz online check in… mir gesagt wurde, ich müsse Schalter wechseln (wir haben uns mit anderen Passagieren schon aufgeregt über die chaotische Organisation) … und dann der Schalter schon geschlossen war und niemand sich irgend zuständig fühlte!!! Ich kurz vor dem Nervenzusammenbruch… schaffte es dann doch noch auf den Flieger, aber mein Herz sprang fast heraus. Vielleicht gehört auch das zu Sri Lanka!
    Hab dafür ein „Upgrade“ (super Sitzplatz) gekriegt! Immerhin. Ente gut, alles gut.
    Danke fürs Mitlesen, Mittragen und Mitteilen!
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    Yvonne Meier

    🐟🦈🐬

    3/29/22Reply
    Yvonne Meier

    🐟🐟🐟🐟🐟🐟

    3/29/22Reply
    Yvonne Meier

    🦈💃🐬

    3/29/22Reply
    3 more comments
     

You might also know this place by the following names:

Western Province, Província Oeste, බස්නාහිර පළාත, மேல் மாகாணம்

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