Staunend reisen mit Edith
Wir sind Reisende. Nachdem wir bis vor ein paar Jahren die Welt bereist und erwandert haben, wollen wir jetzt unseren Reisefokus auf Europa von Ost nach West und von Nord nach Süd legen. Balù, unser Wohnmobil, begleitet uns dabei. Baca selengkapnya🇦🇹Innsbruck
  • Mykene

    19 Oktober 2023, Yunani ⋅ ☀️ 22 °C

    Ja, wie gesagt: Es geht jetzt langsam Richtung Norden. Diese letzte Woche wollen wir auch noch ein paar antike Stätten besuchen.
    Eigentlich wollten wir heute Nafplion besichtigen, aber dann kamen wir an Mykene vorbei. Es geht fast nicht, diese antike Stätte nicht zu besuchen.
    Mykene war seit der Bronzezeit bis etwa 1200 Jahre vor Christus eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Noch heute ist an der Ruinenstätte 25 Kilometer südlich von Korinth Geschichte lebendig wie nur an wenigen Orten der Welt. Eine ganze Kulturepoche wurde nach der antiken Stadt benannt, deren Gründung um 1900 vor Christus erfolgte. Zahlreiche Mythen ranken sich um die antike Stadt mit ihrem weltberühmten Löwentor. Im Jahr 1999 wurde Mykene gemeinsam mit der unweit gelegenen antiken Stadt Tiryns zum Weltkulturerbe erklärt.
    Wie gesagt, um Mykene ranken soviel Mythen und Sagen und bis heute weiß man nicht genau, wer dort wirklich gelebt, regiert, gekämpft hat.
    Ein Besuch der riesigen, beeindruckenden Anlage ist aber nahezu ein Muss. Die Geschichte, die Mythologie und deren Deutungen findet man in vielfachen verschiedensten Ausführungen sowohl im einschlägigen Fachhandel als auch im Internet.
    Was uns beim Besuch aufgefallen ist: Es gibt weder Info-Broschüren, noch Wegweiser, noch Audioguides. So wanderten wir einfach tief beeindruckt durch die Anlage und ließen die Jahrtausend alte Geschichte auf uns wirken.

    Nach ca. 3 Stunden hatten wir alles gesehen und so fuhren wir weiter nach Nafplio, wo wir heute in Hafennähe übernachten und morgen die Stadt besuchen.
    Baca selengkapnya

  • Wir drehen Richtung Norden

    18–19 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 23 °C

    Am Vormittag haben wir noch eine Wanderung am Kap gemacht. War richtig interessant, führte aber im letzten Drittel hauptsächlich durch dorniges Gestrüpp, was mit kurzen Hosen eher unangenehm ist. In einer einsamen Bucht, der Bucht von Vathi, konnten wir sogar noch ein feines Bad nehmen, bevor wir den dornigen Weg nach oben, Richtung Parkplatz, stiegen.
    Danach gab es noch einen griechischen Salat in der Taverne. Ja, und dann drehten wir wohl oder übel unseren Balù Richtung Norden. Was heißt das? Wir beginnen langsam, aber sicher die Heimreise.
    Heute sind wir noch 62 km in die Nähe von Gythio auf einen Campingplatz gefahren. Mani-Camping: guter Campingplatz mit super Infrastruktur, etwas in die Jahre gekommen, aber picobello sauber. Und es ist fast nichts los. kostet 20,50 € ohne Strom.
    Baca selengkapnya

  • Am südlichsten Punkt des Festlandes

    17–18 Okt 2023, Yunani ⋅ 🌙 22 °C

    Von Vathia sind wir in der Früh weitergefahren an die Südspitze der Mani. Die Küstenlandschaft dorthin ist mehr als karg, dennoch ist nahezu die ganze Gegend terrassiert und mit Olivenbäumen bepflanzt. Eine gut ausgebaute Straße führt zum Parkplatz von Kap Tenaro, südlich der Ortschaft Kokkinogeia. Vom Parkplatz aus geht man noch ca. 40 Minuten über einen Trampelpfad zum Leuchtturm am Kap. Und hier erreichen wir den südlichsten Punkt des griechischen Festlandes und den zweispdlichsten des europäischen Festlandes nach Tarifa in Spanien.
    Beim Leuchtturm haben wir ein deutsches Paar (Anke und Robert) kennengelernt, mit denen wir uns so gut unterhalten haben, dass wir am ganzen Rückweg gequatscht haben und uns anschließend noch bis zum späten Nachmittag in der feinen Taverne beim Parkplatz versessen haben.
    Vor Sonnenuntergang ging sich noch ein feines Bad im Meer aus. Danach ließen wir den Abend in der Taverne bei griechischen Abendessen ausklingen.
    Heute übernachten wir hier auf dem Parkplatz am südlichsten Punkt Griechenlands.
    Baca selengkapnya

  • Pyrgos Dirou und Vathia

    16–17 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 21 °C

    So, jetzt sind wir wirklich auf der Mani.
    Die Mani (griechisch Μάνη) ist ein Landstrich im Süden der griechischen Halbinsel Peloponnes – genauer deren „Mittelfinger“. Die Mani beginnt südlich der Stadt Kalamata und endet an der Spitze des Mittelfingers (Kap Tenaro, auch Kap Matapan genannt). Das Kap liegt südlicher als Tunis und ist nach Tarifa (Spanien) der südlichste Festland-Punkt Europas. Der Hauptort der Mani ist Areopoli.
    Die Mani ist ein ziemlich anderes Griechenland, als wir es bisher auf dieser Reise erlebt haben, anders als Nordgriechenland, anders auch als der restliche Peloponnes.
    Eine endlose Weite durchzieht die Landschaft mit ihrer unzugänglichen Küste, den schroffen Hügeln und kargen Hängen. Dazwischen immer wieder mittelalterliche Streusiedlungen mit markanten Wehrtürmen, von den Bergen bis zum Meer.
    Vom Rest des Landes durch das 2400m hohe Taygetos-Gebirge abgeriegelt, bewahrten sie ihre archaischen Bräuche und boten Freiheitskämpfern, Schmugglern und Piraten ein sicheres Versteck. Die türkischen Eroberer konnten sie nicht unterdrücken und sie waren die letzten Griechen, die sich zum Christentum bekehrten.
    Gekämpft wurde viel, wenn nicht gerade gegen fremde Eindringlinge, dann bekämpften sie sich gegenseitig in endlosen Blutfehden zwischen den Sippen. Schutz boten ihnen ihre hohen Turmhäuser aus den Steinen, die der Boden der Mani als einziges im Überfluss hergibt
    Die Geschichte des Alexis Sorbas ereignete sich hier und lieferte die Vorlage für den berühmten Roman nach Sorbas Leitspruch „Das Leben lieben und den Tod nicht fürchten."

    Mittlerweile führen gut ausgebaute kleine oder größere Straßen in viele Buchten, die markanten grauen Manidörfer, die kaum mehr bewohnt sind, werden gerade sehr schön saniert und einige Turmhäuser sind schon zu Hotels umgebaut. Auch Mani wird für den Tourismus entdeckt, ist aber diesbezüglich immer noch sehr zurückhaltend.

    Wir haben heute eines der typischen Manidörfer besucht. Vathia liegt schon fast an der Südspitze des Peloponnes, ist nahezu unbewohnt, hat aber eine tolle Taverne und der ganze Ort wird gerade restauriert.

    Bevor wir aber nach Varhia fuhren, besuchten wir noch die Tropfsteinhöhle von Pyrgos Dirou, die man teilweise zu Fuß, teilweise per Boot erkundet, aber immer mit Führung. Die Höhle ist recht schön, die Führung und das Rundherum aber unglaublich chaotisch. Muss man nicht besuchen.
    Also weiter in den Süden.
    Jetzt stehen wir auf einem Parkplatz in Vathia am Straßenrand, wo wir auch die Nacht verbringen werden. Hier ist es richtig schön. Neben uns steht noch ein Camper und sonst ist seit 4 Stunden kein einziges Auto gefahren. Das Essen in der Taverne des Dorfes war übrigens köstlich.
    Baca selengkapnya

  • Biliovo Wanderung bei Sotorianika

    15 Oktober 2023, Yunani ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Campingplatz in Kalamata haben wir ziemlich lange herumgetrödelt, weil erstens die Wäsche noch trocknen musste und wir zweitens nicht wirklich einen Plan hatten, wie's weitergeht.
    Definitiv war klar, dass wir eine Wanderung machen wollten. Jetzt endlich kommt unser Kompass-Wanderbuch Peloponnes zum Einsatz. Da haben wir dann auch eine Wanderroute ganz in der Nähe und scheinbar ganz nach unseren Wünschen gefunden. Wir fuhren also ins Dorf Sotorianika, ein kleines Bergdorf, das eng ist, wie die meisten Bergdörfer hier. Aber wenn man links 2 cm und rechts 3 cmSpielraum hat, kommt man vom physikalischen Standpunkt aus durch. Aber psychologisch ist die Herausforderung groß. Nachdem wirs einmal geschafft hatten, mussten wir allerdings bald wieder umdrehen, nochmal durchs Dorf, weil wir zu weit gefahren waren. Stellte sich dann doch wieder als Irrtum heraus, aber das würde zu weit führen. Auf jeden Fall fuhren wir zurück bis zum Ortsanfang. Dort fanden wir auch einen Parkplatz und wir starteten los. Inzwischen war es 13.00 Uhr, sehr warm und bald stellte sich heraus, dass es auf diesem Weg kaum Schatten gab.
    Der Weg, den wir erwandern wollten, war der Kopfsteinpflasterweg von Bilovo, einer der am besten erhaltenen Steinpfade Griechenlands und in seiner Art einzigartig. Er wurde im frühen 20. Jahrhundert von Einheimischen erbaut, um die Hochtäler im Taygetos-Gebirge mit der Ebene zu verbinden.
    Der gesamte Weg ist 10 km lang über 589 hm. Nachdem wir am Anfang nicht den richtigen Einstieg fanden, sind wir ein bisschen herumgeirrt, bis wir bei einem Haus fragen konnten und uns ein junger Mann den leicht zu übersehenden Einstieg gezeigt hat. Markierungen gibt es nicht.
    Aber so richtig Spaß machte uns die ganze Sache nicht, sodass wir auf halber Strecke umkehrten und lieber an einen Strand fuhren. Wir fanden weiter südlich einen kleinen Kiesstrand, an dem schon ein Schweizer Camper stand. Wir gesellten uns einfach dazu und verbrachten wieder einmal auf einem wunderschönen Platz direkt am Meer einen gemütlichen Abend mit Barbara und Gerard aus Bern.
    Baca selengkapnya

  • Polylimnio Wasserfälle und Kalamata

    14–15 Okt 2023, Yunani ⋅ ⛅ 24 °C

    Es nützt nichts: Einmal müssen Wasserfälle noch sein. Wir fahren relativ früh los. Wir fahren wieder etwas durchs Landesinnere bis Charavgi. Dort gibt es eine Taverne und daneben zwei relativ große Parkplätze. Sowohl die Taverne als auch einer der Parkplätze sind wahrscheinlich jahreszeitbedingt geschlossen. Wir finden aber noch ausreichend Parkplatz und steigen dann ab zum Bach. Unten kommen wir als erstes zum Stathula-Pool. Sieht wunderschön aus, aber da die Sonne noch nicht die Schlucht erreicht hat, wirkt er zum Baden wenig einladend. Darum gehen wir weiter zu den anderen Wasserfällen und Pools. Aber was heißt hier "gehen"? Es ist eine ganz schöne Kletterei, zwar abgesichert, aber sie erfordert Geschick und Konzentration. So klettern wir von Pool zu Pool und erst beim letzten haben wir wirklich ausreichend Sonne, dass wir noch hineinspringen und ein erfrischendes Bad nehmen.
    Der Rückweg über den holprigen Fahrweg ist dann gemütlicher zum Gehen und nach insgesamt zwei Stunden sind wir wieder beim Auto.

    Heute ist endlich wieder einmal ein Campingplatz notwendig und so fahren wir nach Kalamata, nicht wegen der Stadt, so denn wegen des hochgelobten Campingplatzes. Waschen, putzen, im Restaurant Abendessen..Alles ganz gemütlich. Der Platz kostet übrigens 16 €, wenn man Cash zahlt und 18, wenn man mit Karte zahlt. Strom kostet 4 Euro, die Waschmaschine 1 €.
    Morgen werden wir wohl auf die Mani weiterfahren.
    Baca selengkapnya

  • Voidokillia und Glossa

    13 Oktober 2023, Yunani ⋅ ☀️ 24 °C

    So, jetzt müssen wir aber wieder ans Meer. Weil man im Meer bei Wassertemperaturen von ca. 23 Grad richtig angenehm schwimmen kann und weil es hier am Peloponnes sagenhafte Strände gibt. Wir fahren also wieder Kurve über Kehre bergab ans Meer und landen in einem kleinen Ort namens Romanos, in der Nähe von 2 wunderbaren Stränden. Wir parken auf einem Vetonplatz unter Pinien und marschieren ca. 5 km zum Voidokilia- Strand. Wow, hier herrscht ja tatsächlich für diese Jahreszeit noch Hochbetrieb. Aber dann klettert man hinauf zu einer archäologischen Ausgrabung, nein, die braucht kein Mensch. Von dort geht es über den Hügel hinunter zur Glossa-Beach, einer kleinen feinen Nacktbadebucht. Herrliches Wasser, wenig Leute, paradiesisch. Wir haben uns dort dann etwas länger aufgehalten,bevor wir wieder den 5 km langen Rückweg antraten.
    Zurück beim Balù, haben wir beschlossen, hier zu übernachten. Am Strand gibt es eine feine Dusche und einige Wohnmobile stehen auch noch hier.
    Baca selengkapnya

  • Neda - Wasserfall

    12 Oktober 2023, Yunani ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute wieder einmal Wasserfall. Die 54km von Kaiafas zum Neda-Wasserfall führt wieder ganz ins Landesinnere und entsprechend sind ziemlich viele Höhenmeter zu bewältigen, immer auf und ab und Kurven und Kehren und enge Dorfdurchfahrten. In so einem Dorf fand sich auch eine super Wasserstelle mit passendem Schlauch, an der wir unseren Wassertank auffüllen konnten.
    Dann weiter zu den Wasserfällen:
    Es gibt mehrere Wege um dorthin zu kommen. Wir sind in Figeleia weggegangen. Von dort sind es etwa 4 km bis zum untersten Wasserfall. Von dort kann man weiter klettern zum oberen Wasserfall. Ist recht angenehm und überhaupt nicht schwierig. Festes Schuhwerk war aber schon notwendig, da einige Stellen ziemlich rutschig sind. Unter beiden Wasserfällen ist ein schönes Becken, das sich wunderbar zum Schwimmen eignet, besser noch am oberen Wasserfall, weil es dort tiefer ist. Es waren einige Leute dort und das Schwimmen war durchaus machbar, aber nur kurz, weil saukalt.
    Der Rückweg zum Auto war sehr fein, weil wir einen Pfad durch Eichenwälder gefunden haben, der erstens kürzer und zweitens schattiger war als der Hinweg. Mit einem normalen PKW kann man übrigens ganz nahe an die Wasserfälle heranfahren. Da muss man dann höchstens noch 1 km gehen.
    Danach wollten wir noch bis an die Küste fahren. Aber angesichts der Tatsache, dass es schon langsam dämmerte, hielten wir an einem Parkplatz am Straßenrand. Und da der Platz gerade ist und außer uns offensichtlich keine Autos fahren, werden wir heute einfach hier übernachten.
    Baca selengkapnya

  • Am Kaiafas - See

    11–12 Okt 2023, Yunani ⋅ ⛅ 25 °C

    Bevor wir heute weitergefahren sind, mussten wir noch eine zeitlang dem Treiben und Werken der Fischer zusehen. Die morgendlichen Tätigkeiten beschränkten sich heute aus Netze reparieren, Boote auftanken und intensive, lautstarke Unterhaltungen, von denen wir leider kein Wort verstanden.
    Danach fuhren wir weiter nach Pyrgos, einer Stadt mit ca. 40.000 Einwohner*innen, die nahe an der Küste, aber nicht direkt am Meer liegt.
    Wir gaben den Ort nur besucht, weil wir einkaufen mussten. Besonders Sehenswertes gibt es dort nicht.
    Danach fuhren wir weiter nach Kaiafas.
    Dort gibt es einerseits einen wunderschönen Sandstrand und auf der anderen Seite einen schönen Thermalsee. Am See liegt eine riesengroße verlassene Kuranstalt. Einerseits verlassene Gebäude, andererseits eine Brücke, die mitten in der Bauphase steckengeblieben ist und jetzt vergammelt, vor dem Eingang riesengroße Tafeln, auf denen die Gesamtkosten dieser Bauten aufscheinen, einschließlich EU-Fördergelder. Und das alles verfällt einfach.
    Wir haben eine Wanderung um den See gemacht, auf der wir auch an der Thermalquelle vorbeigekommen sind, die den See speist. In dieser Höhle kann man auch baden, was wir natürlich gemacht haben.
    Rund um den See gibt es viele Plätze, an denen man mit dem Camper stehen kann. An einem davon stehen wir jetzt. Der Platz ist wirklich idyllisch, der See aber nicht sehr einladend zum Schwimmen. Und ganz genau schauen soll man in dieser Idylle auch nicht, weil schon unendlich viel Dreck herumliegt.
    Aber da stehen wir jetzt. Über uns typisch griechischer Sternenhimmel und draußen über dem Meer intensivstes Wetterleuchten. Sehr romantisch.
    Baca selengkapnya

  • Wir sind am Peloponnes

    10–11 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute haben wir's ganz gemütlich angehen lassen, aber schließlich ließ sich der Aufbruch nicht mehr verhindern. Die Fahrt ging wieder mal über kurvenreiche Gebirgsstraßen und wunderschöne Landschaft.
    Als erstes fuhren wir zur Banja -Brücke. Diese Brücke führt über den Fluss Evinos. Es handelt sich um eine Stahlbrücke, die fürchterlich rattert, wenn irgendein Verkehrsmittel drüberfährt. Unter der Brücke finden sich einige Bademöglichkeiten. Leider führt der Evinos zu dieser Jahreszeit relativ wenig Wasser, sodass baden nicht wirklich Spaß macht. Neben der Brücke, auf der Durchzugsstraße gibt es den Brückenwirt, wo wir uns etwas gestärkt haben. Jetzt sind wir in einer Gegend, wo man mit keiner Sprache, außer Griechisch weiterkommt. Aber es gibt ja Hände und Füße und Google-translate.
    Nach einem kurzen Spaziergang zum Fluss fuhren wir weiter zum Blue Lake bei Monastiraki. Sieht auf Bildern richtig schön aus, ist aber völlig unnötig.
    So, und dann geht's endlich auf den Peloponnes. Wir fahren weiter bis Antirio, von wo den ganzen Tag Fähren nach Patras gehen. Wir fahren an den Hafen, die Fähre steht da, rauf aufs Schiff, 11 Euro vor Ort bezahlen, 20 Minuten später bist du in Rio bei Patras. Auch eine Brücke führt über die Meerenge, die kostet aber 21 Euro. Wir nahmen die Fähre, weil wir einfach gerne mit der Fähre fahren, weil es völlig unkompliziert ist und weil sie doch ein Stück billiger ist, als die Brücke.
    Am Peloponnes angekommen, nehmen wir die Küstenschnellstraße und fahren vorbei an Patras bis nach Alykes ( nein, nicht das auf Zakynthos), einem richtigen Fischerdorf, etwa 40 km südlich von Patras. Dort haben wir den Traumstellplatz an der Mole und ein feines Bad im Meer geht sich auch noch aus.
    Gleich in der Nähe gibt es eine Fischtaverne, wo wir am Abend richtig gut speisen.
    Perfekt deutsch sprechende Besitzerin, weil in Deutschland aufgewachsen.
    Baca selengkapnya

  • Tryfos Wasserfall und Trichonida-See

    9–10 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute haben wir also den tollen Platz in Loutraki verlassen und sind gleich am Vormittag ins Landesinnere zum Tryfos Wasserfall gefahren. Heute war der Weg dorthin, der überall als abenteuerlich beschrieben wird, ganz problemlos zu befahren. Abenteuerlich wird diese Straße sicherlich bei Regen. Die beseitigten Erdrutsche und die dazugehörigen Planierraupenspuren sind überall zu sehen.
    Wir konnten also bis zum Ende der Straße fahren, etwa 8km ab Loutraki. Ganz am Ende der Straße steht in einem großzügig angelegten Park, das dem Verfall preigegebene, aber einst sicher prunkvolle Gebäude der ehemaligen Kuranstalt "Tryfos Thermal Springs". Hier gibt es eine Schwefelwasserquelle, die wir hinter dem verlassenen Gebäude zuerst gerochen, dann gesehen haben. Diese Quelle ist aber nur mehr ein winziges Rinnsal.
    Von diesem Gebäude aus geht ein schön angelegter Wanderweg zu den oberen Becken des Tryfos Wasserfalls, die man aber nur von oben besichtigen kann. Ein weiterer schön angelegter Weg geht etwas unterhalb der verfallenen Kuranstalt nach unten und hier kommt man zu einem echt tollen Badeplatz unterhalb des Wasserfalls. Kurz haben wir die Erfrischung dort genossen, aber dieses Wasser ist doch ziemlich kalt. Nach einem kurzen Bad und einer kurzen Wanderung sind wir weitergefahren im Landesinneren Richtung Süden. Die Fahrtstrecke war bestens geeignet zum Durchfahren, viel öde Landschaft und hässliche Orte.
    Wir aber wollten zum Limni (griechisch See) Trichonida in Sitaralona. Der See ist der größte natürliche See Griechenlands.
    Er erstreckt sich über knapp einhundert Quadratkilometer und hat eine maximale Tiefe von 58 Metern. Im Winter nie zu, da er zu den warmen monomiktischen Seen gehört. Im Sommer bilden sich in dem See aufgrund seiner Tiefe Wasserschichten mit unterschiedlichen Wassertemperaturen.
    Der größte Teil des Seeufers ist mit Schilf bewachsen und daher unzugänglich, aber immer wieder finden sich größere und kleinere Badeplätze. An so einem Platz stehen wir jetzt direkt am See. Es gibt eine gut funktionierende Stranddusche und die Möglichkeit Frischwasser zu tanken. Als erstes waren wir schwimmen, dann machten wir noch eine ausführliche Wanderung am See entlang. Am Abend nochmal schwimmen und jetzt machen wir's uns am See gemütlich.
    Baca selengkapnya

  • Von Lefkada nach Loutraki

    8–10 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 27 °C

    Gestern haben wir also die Insel Lefkada verlassen. Zuerst aber haben wir den Balù einer gründlichen Waschung unterzogen, Wasser getankt und beim Lidl im Hauptort eingekauft.
    Danach noch ein ausführlicher Spaziergang durch den Hauptort von Lefkada, der auch Lefkada heißt. Der Ort liegt im Nordosten der Insel
    und beginnt fast direkt an der Ziehbrücke, die Lefkada mit dem Festland von Griechenland verbindet.
    Die Stadt wurde am 17.11.2015 bei einem Erdbeben fast vollständig zerstört – lediglich einige der zahlreichen Kirchen widerstanden den Naturgewalten. Da beim anschließenden Wiederaufbau jedoch gründlich darauf geachtet wurde, dem Originalzustand möglichst nahe zu kommen, ist Lefkada auch heute wieder eine wahre Perle auf den Ionischen Inseln.
    Besonders beeindruckend sind die kleinen, verwinkelten und sehr farbenfrohen Gassen der Stadt, welche teilweise für den Straßenverkehr gesperrt sind – auch wenn das offensichtlich nicht für die Mopeds zu gelten scheint. In diesen Gassen gibt es alles: Typische Tavernen, Cafès, Bars, Restaurants und tolle Geschäfte.
    Die beliebtesten Restaurants befinden sich an der Hafenpromenade, an deren einen Seite unzählige Yachten vor Anker liegen, während auf der anderen Seite kleine Fischerboote im Wasser dümpeln.

    Von Lefkada aus fuhren wir dann also wieder aufs Festland. Wir wollten eigentlich zum Tryfos-Wasserfall, aber erst heute. Daher haben wir in der Nähe einen vielversprechenden Übernachtungsplatz gesucht.
    Und was wir gefunden haben, ist schlichtweg ein Traum. Ein Plätzchen auf der anderen Seite des Ambrakischen Golfes, direkt am Wasser, inmitten von Olivenbäumen bei der Bardis Taverne in Loutraki.
    Der Grund auf dem wir stehen, gehört zu Taverne. Wir werden von Theo und seiner Frau Vassiliki herzlichst begrüßt, dürfen hier über Nacht stehen bleiben, sogar Dusche mit warmem Wasser steht zur Verfügung. Alles kostenlos.
    Das Abendessen ist ein Traum. Alles frisch: Fisch gerade gefangen, Gemüse aus dem eigenen Bioanbau und Tzatziki, Melanzanisalata, Taramasalata, alles selbst gemacht.
    Kurzum: Wir genießen und bleiben heute auch noch da. Der Wasserfall muss bis morgen warten.
    Baca selengkapnya

  • 3 Tage Traumstrand und sonst nichts

    6–9 Okt 2023, Yunani ⋅ ☁️ 23 °C

    Der Übernachtungsplatz nach unserem überstürzen Aufbruch war zwar nicht romantisch, aber total ruhig. In der Früh fuhren wir dann weiter zum Leuchtturm am Kap Doukato, dem südlichsten Punkt von Lefkada.
    Laut „Greek Reporter“ haben sich seit Menschengedenken unglückliche Liebende an der Spitze des Kaps in den Tod gestürzt. Darunter die antike Dichterin Sappho, die für ihre Liebesgedichte geschätzt wird. Sie soll von den Klippen in den Tod gesprungen sein, nachdem der Meeresgott Phaon ihre Liebe abgelehnt hatte. 
    Ein kurzer Aufstieg zum Leuchtturm, von wo aus man einen sagenhaften Blick hat, ein nettes Gespräch mit zwei Innsbruckerinnen, die zufällig auch dort waren, ein paar Fotos und dann fuhren wir weiter nach Desimi. Von dort geht eine ziemlich rustikale Straße, die dem Balù einiges abverlangt, zur Karimi Beach. Dieser Strand hier ist ein Traum. Wir stehen hier jetzt schon den dritten Tag und wollen gar nicht weg, aber morgen müssen wir, weil wir Wasser und Lebensmittel brauchen und auch entsorgen müssen.
    Gestern haben wir eine 12 km Wanderung in das Dorf Poros gemacht.
    Poros ist ein kleines Bergdorf, in dem noch hauptsächlich einheimische Griechen leben und das vom Tourismus nicht viel abzubekommen scheint. Wir haben die Dorfbar aufgesucht. Die Bar ist gleichzeitig Lebensmittelgeschäft und Postamt. Es herrscht reger Betrieb. Alte griechische Männer sitzen dort, trinken, rauchen, spielen Karten und diskutieren lautstark. Wir sind die einzigen Tourist*innen. Entsprechend wohlwollend werden wir bedient und die griechischen Männer bemühen sich sogar um ein Gespräch mit uns.
    Nach der Wanderung gibt es wieder Strandurlaub.
    Heute Früh sind wir in die andere Richtung gewandert, nach Desimi. Dort haben wir die Chance einer Stranddusche genutzt. Und sonst genießen wir einfach nur diesen wunderbaren Strand.
    Baca selengkapnya

  • Auf nach Lefkada

    3–4 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute sind wir also auf die Insel Lefkada gefahren. Lefkada oder Lefkas liegt im Ionischen Meer und ist so nahe am Festland, dass es mit einer Brücke mit dem Festland verbunden ist und man also keine Fähre braucht. Lefkada soll ja die schönsten Strände überhaupt haben.
    Wir sind die Westküste hinuntergefahren bis zum Paralia Kathsima. Ein wunderschöner Strand, wo man ganz nahe am Wasser mit dem Camper stehen kann. Und sogar einige Tavernen haben noch geöffnet. Dass es hier wirklich schön ist, wissen aber andere auch. Der Zugang zum Strand ist mit Wohnmobilen vollgeparkt. Dennoch beschließen wir, hier den Nachmittag zu verbringen und auch zu übernachten.
    Und: Hier gibt es einen Paragliding Club, die Tandem- Flüge anbieten. Ich konnte nicht anders, ich musste unbedingt so einen Flug buchen. 85 €, was für dieses Angebot gar nicht teuer ist. Ja, und dann bin ich geflogen, mit Georgis, dem Flugprofi. Hoch über der Westküste Lefkadas. Es war einfach herrlich.
    Nach dem Flug machten wir es uns vor dem Wohnmobil gemütlich. Gerade wollten wir uns fürs Abendessen bereit machen, als plötzlich die Polizei daherkam und uns alle vertrieb. Hier darf man nur untertags parken, aber nicht Campen und nicht übernachten. (Einige der Camper standen schon tagelang hier und hatten nie Probleme.) Also Zelte abbrechen, gerade brach auch schon die Dämmerung herein. Und wohin jetzt? Campingplätze in der Nähe sind geschlossen. Ich hasse es, im Dunkeln zu fahren, wen die Straßen eng und steil und voller Schlaglöcher sind. Aber was soll's. Thomas sucht verzweifelt auf Park4night nach einer Alternative, die wir schließlich auch finden. Halt nicht romantisch, nicht idyllisch, nicht in der Nähe, sondern 40 Min. weiter südlich bei Ponti. Hier stehen wir jetzt mit Blick auf die Vassiliki Beach. Obwohl direkt neben der Straße, scheint es recht ruhig zu sein. Also für heute alles ok.
    Baca selengkapnya

  • Zwei gemütliche Tage am Campingplatz

    1–3 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 23 °C

    Gestern am Vormittag haben wir noch eine Wanderung auf der Insel gemacht und sind dann weitergefahren. Es war wieder einmal Zeit für einen Campingplatz, den wir in Kastrosikia nördlich von Preveza fanden. Camping Nissos, ein schöner Campingplatz in toller Lage. Leider hat das vielgelobte Restaurant schon Saisonsschluss. Hier ist es so angenehm, dass wir beschlossen, einen zweiten Tag zu bleiben, eine lange Strandwanderung zu machen, im Meer baden und uns zu reorganisieren. Zwei total gemütliche Tage.Baca selengkapnya

  • Im Ambrakischen Golf

    30 Sep–1 Okt 2023, Yunani ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute Früh machten wir uns für die Weiterfahrt bereit, als unser Nachbar, der Langzeitcamper daherkam und uns erklärte, dass es sowieso überall gleich aussieht und er deswegen seit 35 Jahren immer genau hierher kommt und 6 bis 8 Wochen hier bleibt. Ich fand den Typen sowieso komisch, aber Thomas begann prompt eine Diskussion mit ihm. Kurz zusammengefasst: Ein AfD Wähler, mit allen dazugehörigen Verschwörungstheorien ausgestattet und stockdumm. Einfach nur gruselig.
    Aber danach wurde es ein wunderschöner Tag.
    Zuerst fuhren wir nach Arta, ein Städtchen mit ca. 45.000 Einwohner*innen am Ambrakischen Golf.
    Es war viel los in der Stadt, aber ganz offensichtlich waren wir die einzigen Tourist*innen. Man hat uns überall ganz besonders herzlich begrüßt. Da am Tag danach Gemeinderatswahlen waren, hat uns der Bürgermeisterkandidat in einem Cafè freundlich auf griechisch angesprochen. Wir verstanden kein Wort, wussten nicht, wer er war und warum dieser Mann gar so freundlich mit uns redet. Als er unsere Irritation bemerkte, sagte er nur " Sorry" und zog von dannen.
    Wir kauften noch auf dem Obst- und Gemüsemarkt ein und fuhren dann auf die Insel Koronisia im Ambrakischen Golf.
    Mit seinen großen Lagunen ist der ambrakische Golf ein einzigartiges Naturschutzgebiet. An den Ufern befindet sich das größtes Schilfbett des Balkans, welches Zuhause für über 280 Vogelarten ist. Seine wichtigen Feuchtgebiete bilden das größte zusammenhänge Biotop Griechenlands.
    In der Mitte des ambrakischen Golfes liegt die bewohnte Insel Koronisia. Eine schmale Dammstraße führt von den Ufern mitten in den Golf auf die Insel.
    Wir fanden ca. 2 km außerhalb des Ortes Koronisia einen schönen Übernachtungsplatz
    direkt an der Lagune, wo wir Hunderte Flamingos aus nächster Nähe erlebten.
    Am Abend spazieren wir noch ins Dorf zum Abendessen. Ja, das Ende der Saison ist da. Die meisten Lokale und Tavernen sind am Schließen oder haben schon geschlossen. Ein einziges Lokal hatte geöffnet und wir bekamen ausgezeichneten Fisch, waren aber die einzigen Gäste.
    Baca selengkapnya

  • Traumstrand im Hagel

    29–30 Sep 2023, Yunani ⋅ ☀️ 26 °C

    Von Skala Beach sind wir heute etwas weiter nach Süden gefahren, Richtung Preveza. Auf dieser Strecke gibt es eine relativ einsame Bucht neben der anderen. Wir sind gerade mal 22 km zur Artholithia Beach gefahren, wo wir einen feinen Parkplatz an einem idyllischen Strand gefunden haben.
    Neben uns stand noch ein Wohnmobil, das eher nach Dauercamper aussah. Wir beschlossen über Nacht hierzubleiben und wollten den Nachmittag für eine ausgedehnte Wanderung nutzen.
    Da es recht schwül was, ließen wir ganz bewusst die Dachklappen offen und marschierten los. Vom Land her sah es aus, als ob sich ein Gewitter anbahnen würde: Richtig schwarze Wolken standen über dem Festland und ganz weit weg vernahmen wir leises Donnergrollen. Aber direkt über uns strahlender Sonnenschein. Trotzdem bekamen wir irgendwann ein mulmiges Gefühl auf unserer Wanderung und beschlossen, frühzeitig umzudrehen. Denn: Was, wenn das Gewitter doch bis zu uns kommt und wir sind irgendwo in der Gegend? Außerdem bereiteten uns die offenen Dachluken am Auto doch einige Sorgen.
    Und plötzlich war es da, das Gewitter. Wir noch verhältnismäßig weit vom Auto entfernt (ca 2km) begannen zu rennen. Inzwischen öffnete der Himmel alle Schleusen. Es blitzte und donnerte und krachte, schüttete zunächst in Strömen, aber bald wurde aus dem Regen Hagel, der schmerzhaft auf uns niederprasselte. Oje, unser Balù! Als wir ihn endlich erreichten, war es natürlich schon zu spät. Der Hagel ist natürlich durch die offenen Dachluken eingedrungen, hat aber keine Verwüstung angerichtet, außer dass Boden und Sitze klitschnass waren, was aber das geringste Problem war. Aber was der Hagel wohl an der Karosserie anrichtet? Wir konnten nichts tun, außer im Auto sitzen und den Naturgewalten zuschauen. Es hagelte mindestens 45 Minuten ununterbrochen. Kleine Hagelkörner, aber heftigst. Nach einer Stunde war alles vorbei und der Himmel begab sich wieder in den Strahlemodus. Und welche Überraschung: Das Auto war heil geblieben.
    .
    Baca selengkapnya

  • Parga und Skala Beach

    28–30 Sep 2023, Yunani ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach einer ruhigen, angenehmen Nacht fuhren wir gestern früh weiter nach Parga. Es waren nur 30 km bis dorthin.
    Das einst kleine Fischerdorf hat eine reiche Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht und im Laufe der Jahrhunderte von einer Vielzahl von Kulturen beeinflusst wurde. Parga bietet eine einzigartige Mischung aus Sehenswürdigkeiten und natürlicher Schönheit, was es zu einem beliebten Reiseziel macht.
    Obwohl es auch noch in dieser Jahreszeit von Tourist*innen wimmelt, strahlt Parga immer noch etwas Besonderes aus. Es ist eine gemütliche und atmosphärische Stadt. Beim Spaziergang durch die engen Gassen trifft man auf viele kleine Geschäfte und überall stehen typisch venezianische Häuser. Viele kommen hierher, um durch die Altstadt zu schlendern oder die venezianische Festung zu besuchen, von der aus man einen herrlichen Blick auf das Meer genießt. Die Uferpromenade ist ein kleiner autofreier Hafen, in dem Tavernen, Bars und gepflasterte Straßen zum Flanieren und Verweilen. einladen.
    Für uns bestand die Herausforderung darin, erstmal einen Parkplatz zu finden. Es ist tatsächlich alles zugeparkt. Schließlich gelang es uns, etwa 2,5 km außerhalb einen Platz zu finden. Ein gemütliches Frühstückslokal direkt am Hafen, ein Rundgang durch den Ort, eine Wanderung auf die Burg, also ziemlich volles Programm.
    Und dann fuhren wir weiter. Es sollte an einen tollen Strand gehen. Wir hatten mehrere zur Auswahl. Zunächst aber gerieten wir in ziemliche Schwierigkeiten. Laut Navi führte ein Feldweg an einen dieser Strände. Gerade mal 5m im Weg blieb ich im unterschätzten Schlamm hängen. Nichts ging mehr, weder vorwärts, noch rückwärts noch seitwärts. Das einzige was die Reifen machten, war Schlamm in der Gegend herumzuschleudern. Jetzt musste Thomas ran, dem es dann auch mit viel Geduld und Feingefühl gelang, uns von der misslichen Lage zu befreien. Wir fuhren weiter, schauten uns noch zwei Beaches an, die uns wenig begeisterten und landeten schließlich hier im Pinienwald oberhalb der Skala Beach. Toller Platz, schöner Strand, feine Taverne mit sympathischen Betreiber*innen, super Musik. Ja, da kommt jetzt wirklich das "und irgendwann bleib i dann dort"-Gefühl auf.
    Wir beschlossen also spontan noch einen Tag länger zu bleiben und machten uns heute zu Fuß auf, neue einsame Buchten zu entdecken. Die gibt's es in dieser Gegend zuhauf, eine schöner als die andere, aber wirklich nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen.
    Gerade lassen wir den Tag in unserer Taverne ausklingen. Morgen fahren wir weiter.
    Baca selengkapnya

  • Regentag in Ioannina und Westküste

    26–27 Sep 2023, Yunani ⋅ ☁️ 23 °C

    Vom völlig geräuschlosen Übernachtungsplatz in der Nähe vom Klifkis Wasserfall sind wir gestern Früh nach Ioannina aufgebrochen. Der Himmel war grau in grau und der angekündigte Regen ließ nicht lange auf sich warten.
    Auf der ca. 40 km langen Strecke gibt es nichts, außer 2 kleine Dörfer. In einem versuchten wir Frühstück zu bekommen, was grundsätzlich gelang, allerdings ließ die Qualität sehr zu wünschen übrig.
    Ioannina ist die Hauptstadt von Epirus und liegt am Pamvotida See.
    Die hat eine einzigartige Atmosphäre und ist voller kopfsteingepflasterter Straßen und historischer Gebäude sowie Museen und Denkmäler, die mit der osmanischen Besatzung und insbesondere mit Ali Pascha, dem allmächtigen Herrscher des späten achtzehnten und frühen neunzehnten Jahrhunderts in dieser Gegend, verbunden sind. Gleichzeitig ist sie eine Studentenstadt mit modernen Facetten und einem großartigen Nachtleben und Gastronomieangebot.
    Für mich war Ioannina deswegen wichtig, weil ich wegen heftiger Zahnschmerzen einen Zahnarzt brauchte. Über Google hab ich den erstbesten gesucht und gefunden. Und was für ein glücklicher Zufall: Der Mann ist in Deutschland aufgewachsen, hat in Deutschland studiert, also gab es nicht die geringste Sprachbarriere. Allerdings bedeutete das, dass wir noch einen Tag länger in Ioannina bleiben mussten, weil ich erst für heute einen Termin bekam. Bei dem Wetter aber egal.
    Auf einem Parkplatz mitten in der Stadt konnten wir ruhig übernachten. Heute früh machten wir noch einen Spaziergang am See, das Wetter war stürmisch.
    Um 13.00 Uhr also Zahnarzttermin. Sehr kompetent, sehr gründlich, sehr angenehm konnte er mein Problem lösen.
    Und dann fuhren wir weiter an die Westküste. Hier wurde das Wetter etwas besser, aber noch keineswegs schön.
    Eigentlich wollten wir auf Nikos Beach, wo wir vor 25 Jahren zum letzten Mal waren. Habe ich nicht mehr gefunden, auch bei Google keinen Anhaltspunkt. Gibt's die wirklich nicht mehr? Wir fuhren dann weiter bis Syvota, das sich in den letzten 30 Jahren zu einer einzigen Touristenmeile entwickelt hat. Dennoch fanden wir etwas abseits eine sympathische Taverne zum Abendessen.
    Jetzt stehen wir in einem Wäldchen in Karavostasi etwas südlich von Syvota und nicht ganz am Meer. Außer dem Regen, der aufs Autodach trommelt, hören wir nichts.
    Baca selengkapnya

  • Der Klifkis Wasserfall

    24–25 Sep 2023, Yunani ⋅ ☁️ 25 °C

    Eigentlich wollten wir nach Meteora noch das Bergdorf Argithea besuchen und dort auch noch den Nationalpark erkunden. Der Wetterbericht aber versprach schon am Sonntag nichts Gutes, sodass wir das Thema Bergdörfer und Nationalpark abhakten und Richtung Ioannina fuhren.
    Aber zunächst machten wir uns und unser Auto am Campingplatz wieder reisefit, sodass wir problemlos 3-4 Tage ohne Infrastruktur durchhalten. Übrigens muss ich allen, die per Camper in Griechenland unterwegs sind und nach Meteora wollen, den Campingplatz Meteora Garden wärmstens empfehlen.
    Wir fuhren also Richtung Ioannina, aber zweigten ab zum Klifkis Wasserfall, unter dem man angeblich ganz toll baden kann.
    Der Weg zum Wasserfall zweigt vom Dorf Kalentzi ab. Dort wollten wir eigentlich das Auto stehen lassen. Aber dann sagte uns eine Frau, dass wir ruhig noch 2 km fahren können. Es war zwar Schotterstraße, aber ging ganz gut. Ab da beginnt der relativ steile, aber kurze Abstieg zum Wasserfall. Aber den Wasserfall, der aus 47 m Höhe in den Fluss Arachtos fällt, gibt es derzeit leider nicht. Wir stiegen also noch hinab zum Fluss und dort gibt es einige gute Badestellen, leider auch hier: Für ausgiebiges Schwimmen ist das Wasser zu kalt.
    Übernachtet haben wir dann am kleinen Parkplatz, wo es zum Wasserfall hinuntergeht.
    Baca selengkapnya

  • Meteora

    23–25 Sep 2023, Yunani ⋅ ☀️ 29 °C

    Da der Platz an der Steinbrücke relativ ungemütlich war, weil in der Früh schon die Brückenarbeiter kamen, fuhren wir gestern bald los, Richtung Meteora.
    Es war nicht mehr weit, 71 km, und wieder eine gut ausgebaute, verkehrsarme Straße.
    Auf dem Weg gab es nicht viel, aber eine ganz tolle Taverne mit super Cappuccino und "my special Omelett", wie der Wirt sagte.
    In Kastraki, das ist ein Ortsteil der Gemeinde Kalabaka, von wo aus man die Meteora-Klöster am besten erreicht, sind wir auf dem Campingplatz Meteora Garden. Ein ganz toller Platz mit allem, was dein Herz begehrt. Es gibt sogar einen pipifeinen Pool, den wir ausgiebig genossen.
    Gestern haben wir nach unserer Ankunft hier einen gemütlichen Nachmittag gemacht und am Abend ließen wir den Tag in einer typisch griechischen Taverne mit typisch griechischen Essen ausklingen.
    Heute früh ging es dann zu den Meteora Klöstern, die
    zwischen Himmel und Erde auf mächtigen dunklen Felsnadeln thronen. Die spektakulären Bauwerke sind ein Meisterwerk von Menschenhand und UNESCO Weltkulturerbe.
    Der Name Meteora leitet sich ab vom griechischen Wort „meteoros“, was so viel bedeutet wie „hoch schwebend“. Mönche errichteten vor Jahrtausenden auf den bizarren Sandsteinfelsen diese majestätischen Klöster, um Gott nahe zu sein.
    Sechs Klöster werden noch betrieben, die Mönchsgemeinschaften leben mehr oder weniger vom Tourismus, die Zeit des beschaulichen Einsiedlerlebens ist allerdings vorüber. Mit Unterstützungsgeldern aus der EU wurden die noch bewohnten Klöster aufwendig restauriert und vom Einsturz bedrohte Klöster und Eremitagen gesichert.
    Für mich war der heutige Besuch des größten und beeindruckendsten Klosters ein Erlebnis der dritten Art. Ich kann mich kaum erinnern, jemals so viele Menschen auf einem Haufen gesehen zu haben. Mit unzähligen Riesenbussen wurden Menschen nach oben geschafft, vor allem sah man bulgarische Busse. Ich bevorzugte es jedenfalls, das Kloster von außen zu besichtigen, Thomas setzte sich aber dem Wirbel aus. Über einen beschaulichen Waldweg gelangt man zu Kloster 2 und 3, die genauso spektakulär sind, aber wo sich die Menschenmassen in überschaubaren Grenzen halten. Die anderen Klöster haben wir dann nicht mehr besucht.
    Übrigens sind wir mit dem Bus zum ersten Kloster gefahren. Den Rückweg von etwa 7 km gingen wir über den Waldweg, der als Meteora Trail Run markiert ist, zu Fuß. Und es war heiß. 35 Grad...
    Kaum im Dorf stürzten wir uns in die erste Taverne, viel Wasser und eine Kleinigkeit zum Essen.
    Jetzt genießen wir die Ruhe am Campingplatz.
    Fazit: Meteora muss man gesehen haben. Aber die Menschenmassen machen jede Beschaulichkeit zunichte. Und vielleicht nicht unbedingt das berühmteste der Klöster besuchen wollen...
    Baca selengkapnya

  • Kloster Stomio und Spanou Steinbrücke

    21 September 2023, Yunani ⋅ ☁️ 26 °C

    Am Vormittag machten wir gemeinsam mit Mariët und Jan eine gemütliche Wanderung zum Kloster Stomiou, das hoch oben über der Aoos -Schlucht thront. Der Weg führt in die Schlucht hinein und wird erst ganz oben ziemlich steil. Das Kloster liegt spektakulär und die Aussicht von oben ist überwältigend. Das Kloster selber ist nichts besonderes, ist aber noch von ein paar vereinzelten Mönchen bewohnt.
    Der Hin- und Rückweg von der Aoos Brücke in Konitsa beträgt in etwa 11km.
    Wieder zurück beim Auto bereitete Mariët noch für uns 4 einen griechischen Salat zu. Danach noch ein feines Bad unter der Aoos-Brücke und dann fuhren wir weiter Richtung Grevena, wo wir bei der Spanou -Steinbrücke übernachteten. Eigentlich wollten wir hier auch schwimmen, aber die Brücke wird gerade restauriert und es gibt keinen unkomplizierten Zugang zum Fluss (Venetikos), der übrigens auch kaum Wasser führt.
    Die Straße von Konitsa nach Gravena (115km) ist übrigens fantastisch ausgebaut und auf der ganzen Strecke begegneten uns 2 ZWEI!!!! Autos. Es gibt auch keine Dörfer, keine Tavernen, absolut nichts. Eine einzige Taverne. Dort hielten wir sehr zu Verwunderung der Besitzerin an, tranken Cafè Frappè und durften sogar den Wassertank auffüllen. Mit der Versorgung ist es hier schwierig, da es weder Geschäfte, noch Restaurants, noch Campingplätze gibt.
    Baca selengkapnya

  • Der Iliochori Waterfall

    20–21 Sep 2023, Yunani ⋅ ☁️ 27 °C

    Heute früh haben wir noch in der Taverne ordentlich gefrühstückt. Gegen 11 machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall. Der Weg, mit einer Länge von 3,5 km ist gut markiert und gut begehbar. Immer wieder gibt es Abschnitte, die offensichtlich erst kürzlich erneuert oder ausgebessert wurden.
    Unten am Wasserfall ist es einfach nur schön. Der Wasserfall ist nichts besonderes, aber das Wasserbecken, das er bildet, ist einfach nur herrlich. Das Wasser ist zwar etwas kalt, aber darin baden ist richtig erfrischend. Weil auch keine anderen Menschen dort waren, konnten wir richtig toll nackt baden.
    Also: Ein ausführliches Bad im kalten Wasser und dann marschierten wir wieder nach oben. In der Taverne saßen inzwischen ein paar Männer, unter anderen auch der örtliche Pope. Nachdem wir herzlich verabschiedet wurden, wartete die Herausforderung des Bergauffahrens in dieser steilen Gasse auf uns. War auf jeden Fall schwieriger als der Weg bergab.
    Nun aber mussten wir nach Konitsa fahren, den einzig größeren Ort von den Zagori Dörfern und vor allem den einzigen Ort in der Gegend, der über eine Tankstelle verfügt - und diese brauchten wir mittlerweile dringendst.
    Der Weg nach Konitsa ist nicht besonders weit, nur 65 km. Aber wir brauchten fast 3 Stunden dafür, was auf den Zustand der Straßen schließen lässt.
    Nachdem wir getankt hatten, versuchten wir noch einzukaufen, aber das misslang aufgrund fehlender Geschäfte.
    Wir fuhren dann zur schönen steinernen Brücke über den Fluss Aoos, wo wir übernachteten.
    Neben uns standen Mariët und Jan aus Holland, mit denen wir noch einen kurzweiligen Abend am Fluss verbrachten.
    Baca selengkapnya

  • Monodendri und weiter nach Iliochori

    19 September 2023, Yunani ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute in der Früh haben wir zunächst den wirklich schönen Ort Monodendri genauer angeschaut. Der Ort ist äußerst liebevoll restauriert und verfügt, trotz nur 150 Einwohnern, über eine beachtliche Tavernen-, Restaurants- und Hoteldichte. Kein Wunder, hier ist der von allen Reiseführern empfohlene Einstieg in die Vikos-Schlucht, was natürlich viele Wanderbegeisterte anzieht.
    Der zentrale Platz im Dorf ist besonders beeindruckend, weil dort eine riesige Platane steht, die nahezu den ganzen Platz beschattet.
    Wir machten eine Spaziergang zum Agia Paraskevi Kloster, einem spektakulär gelegenen, nicht mehr bewohnten Kloster in Monodendri, von wo aus man einen sagenhaften Blick in die Vikos Schlucht hat.
    Nach einer Stärkung in einem Cafè am Hauptplatz sind wir dann weitergefahren zum Vikos Viewpoint, um noch einmal von weiter oben einen Blick in die Schlucht zu werfen. Bei dieser Gelegenheit sind wir auch am Stone Forest vorbeigekommen, ein Gebiet mit interessanten Gesteinsformationen.
    Nach einigem Hin und Her sind wir dann wirklich 70 km weitergefahren in das Dorf Iliochori, das wegen seiner Wasserfälle bekannt ist. Die Straße hierher ist gut ausgebaut und es gibt nahezu gar keinen Verkehr.
    Nur das letzte Stück hinab zur Taverne und zum Parkplatz ist eine autofahrerische Herausforderung. Aber irgendwie hab ich es geschafft. Jetzt stehen wir auf dem Parkplatz bei der einzigen Taverne im Dorf, wo wir köstlich gespeist haben. Der Wirt hat uns übrigens kommen sehen und hat eigens wegen uns aufgemacht. Hier ist das Essen gut und reichlich und die Preise sind moderat - im Gegensatz zu Papigo, Vikos und Mododendri.

    Diese Dörfer und auch Iliochori gehören neben 40 anderen Dörfern zu den sog. Zagori Dörfern.
    Zagori ist eine Gemeinde in der nordwestgriechischrn Region Epirus. Die flächengrößte und einwohnerärmste Gemeinde der Region wurde zum 1. Januar 2011 gegründet.
    Baca selengkapnya

  • Die Voidomatis-Quelle

    18 September 2023, Yunani ⋅ ☀️ 27 °C

    Von Mikro Papigo sind wir heute vormittag weitergefahren nach Vikos, von wo aus ein besserer Zugang zur Schlucht ist und von wo aus man vor allem zur Voidomatis - Quelle absteigen kann. Durch die Schlucht wandern wollten wir nicht, aber zur Voidomatis- Quelle auf jeden Fall.
    Die Hauptquelle des Voidomatis entspringt in der Vikos-Schlucht. Der Name Voidomatis bedeutet „Auge des Ochsen“ und leitet sich davon ab, dass Ochsen klare blaue Augen haben wie das Wasser dieses Flusses. Er wird als einer der saubersten Flüsse Europas bezeichnet, da er keine Umweltprobleme aufweist, durchquert eine der schönsten Naturlandschaften Griechenlands und ist seit 1973 Teil des Vikos-Aoos-Nationalparks.
    Von Vikos aus geht es 450 m steil bergab zu dieser Quelle, der Weg ist gut sichtbar und die stellenweise spiegelglatten Steine zeugen von vielen Menschen, die die Vikos-Schlucht erwandern. Wie gesagt, die Schlucht zu erwandern sparen wir uns, aber die Voidomatis Quelle ist jeden mühsamen Abstieg auch unter sengender Mittagssonne wert.
    Wunderschönes klares Wasser, aber für mich zum Baden definitiv zu kalt. Mehr als bis zu den Knien wage ich mich nicht hinein. Einige Menschen tummeln sich hier und der eine oder andere stürzt sich mit Begeisterung in das eiskalte Wasser.
    Auf dem Weg, knapp oberhalb der Quelle, befindet sich übrigens eine sehr interessante Kapelle, die auf den ersten Blick wie ein Schafunterstand aussieht, aber wenn mann sie durch die sehr niedrige Eingangstor betritt, staunt man nicht schlecht über die schönen Ikonen und die beeindruckenden Fresken.
    Nach ca. einer Stunde machen wir uns auf den Weg nach oben. Und auf diesem Weg treffen wir auf Christa und Rudi aus Pinkafeld, die wir aus dem Burgenland kennen. Groß ist die Überraschung und es gibt unendlich viel zu erzählen. Gemeinsam wandern wir nach oben, sitzen dann noch einige Zeit in der Taverne in Vikos und dann fahren die beiden mit uns nach Monodendri, wo sie ihren Camper stehen haben. Sie fahren weiter, wir bleiben dort. Mehr machen wir heute nicht mehr und Essen gibt es "zu Hause".
    Baca selengkapnya

  • Es ist wie heimkommen

    17 September 2023, Yunani ⋅ ☀️ 22 °C

    Ja, jetzt sind wir endlich da. Hier in Griechenland. Ja, endlich daheim, so fühlt es sich an. ❤🧡💛
    Bei Kakavjia haben wir die Grenze nach Griechenland überschritten und sind jetzt in Nordgriechenland mitten im Pindos-Gebirge am Rande der angeblich tiefsten Schlucht der Welt, der Vikos - Schlucht. Die Angaben über die Tiefe der Schlucht schwanken zwischen 600 und 1000m. Den Titel "tiefste Schlucht der Welt" bezieht sich auf den entsprechenden Eintrag im Guiness-Buch.
    Die Gebirgskette von Pindos, mit einer Länge von 230 Kilometern und einer Breite von 70 Kilometern ist das Ende des Alpenbogens in Griechenland.
    Wir stehen gerade in Mikro-Papigo, am Eingang zu Schlucht, in die wir morgen hinabsteigen werden.
    Der Weg hierher führt über eine spektakuläre Serpentinenstraße. Am Anfang dieser Straße sind wir am Voidomatis Badeplatz vorbeigekommen, einem Flussbadeplatz mit Kiesstrand, den der Fluss Voidomatis hier geformt hat. Hier haben wir unser erstes kaltes Flussbad genommen, was bei 30 Grad höchst erfrischend war. Und hier haben wir Erika und Ulli aus Oberösterreich getroffen, mit denen wir dann einen feinen, interessanten Abend in Micro-Papigo verbracht haben. Wir aber fuhren dann zunächst weiter nach Megalo Papigo, wo wir zunächst die erste griechische Taverne besuchten und dann weiter wanderten zu den Papigo Felsquellen, die tatsächlich wunderschön sind, aber deren Wasserstand derzeit sehr niedrig ist und daher auf uns nicht sehr einladend wirkte. Auf dem Rückweg haben wir in einem netten Restaurant ein paar griechische Kleinigkeiten gegessen.
    Dann fuhren wir weiter auf unseren heutigen Stellplatz neben der Kirche in Micro-Papigo. Nach einem Spaziergang durch den Ort trafen wir wieder auf Ulli und Erika. Der Abend wurde lang und interessant.
    Baca selengkapnya

Dapatkan profil perjalanan Anda sendiri

Gratis

QR code

FindPenguins untuk iOSFindPenguins untuk Android