Staunend reisen mit Edith
Wir sind Reisende. Nachdem wir bis vor ein paar Jahren die Welt bereist und erwandert haben, wollen wir jetzt unseren Reisefokus auf Europa von Ost nach West und von Nord nach Süd legen. Balù, unser Wohnmobil, begleitet uns dabei. Leggi altro🇦🇹Innsbruck
  • Tag 2: Ponte a Rigoli

    9 settembre 2025, Italia ⋅ 🌧 21 °C

    Gefahrene Strecke: 190 km
    Das Wetter war grauenhaft schlecht prognostiziert. Atlantiktief, das ganz Italien mit riesigen Regenmengen und Unwettern in den Klauen haben soll.
    Als wir heute Früh in Mantua losfuhren, war der Himmel zwar grauer als gewünscht, von Regenmengen und Unwettern aber keine Spur. Wir wollten nach Florenz, aber nicht über die A1 Bologna-Firenze. Die kennen wir nämlich allzu gut: Es ist eine Höllenautobahn. Extrem kurvenreich und sehr stark befahren, vor allem von LKWs. Daher: Ab in den Apennin. Kurz nach Bologna, bei der Ausfahrt Sasso Marcone, verließen wir also die Autobahn, um die Strada statale 64 Richtung Pistoia zu nehmen. Hier haben wir dann nochmal eine kleinere Straße genommen, eine SP, was soviel wie "Strada provinciale" heißt. Die Straße führte uns nach Suviana und den Stausee (Lago di Suviana) und vorbei am Lago di Brasimone mitten durch den Bologneser Apennin. Hier sind die Wälder urwaldgleich. Außerdem dürften sie derzeit voller Pilze sein, da an jeder Ausweichmöglichkeit am Straßenrand italienische Autos stehen, deren Besitzer*innen der Leidenschaft aller Italiener*innen frönen, dem Pilzesammeln.
    Es war noch früher Nachmittag und wir wollten noch eine Wanderung machen, aber dann begann es tatsächlich zu regnen und schließlich wie aus Kübeln zu schütten. Also fuhren wir weiter durch den Regenwald, wo wir bald einen netten Waldplatz entdeckten. Wir beschlossen kurzerhand, die Fahrt für heute zu beenden und hier zu bleiben und es uns im Auto gemütlich zu machen. Florenz läuft ja nicht davon.
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  • Tag 1: Mantua/Mantova

    8 settembre 2025, Italia ⋅ ☁️ 26 °C

    Gefahrene Strecke: 318 km
    Wir sind wieder on tour. Bevor wir heute früh endlich starten konnten, galt es noch ein Problem mit dem Elektrischen zu beheben , wofür wir einen Termin in der Fachwerkstatt brauchten. Das Problem ist behoben und nach einigem Hin und Her und ein paar Einkäufen fuhren wir, später als geplant, gegen 13.00 Uhr endlich los. Eigentlich war Florenz das heutige Planziel, aber dann schafften wir es nur bis Mantua. Die Stadt liegt zwischen Verona und Modena und ist von drei Seen umgeben, dem Lago superiore, dem Lago di mezzo und dem Lago Inferiore. Am Lago Inferiore haben wir für heute Nacht einen schönen Übernachtungsplatz gefunden. Von hier aus sind es gerade Mal 2,5 km in das Stadtzentrum, das wir am Abend noch zu Fuß gestürmt haben. Sehr schön..
    Es ist ein lauer Sommerabend, viele Menschen sitzen auf den Plätzen vor den unzähligen Lokalen beim Aperitivo. In einem dieser Lokale haben auch wir einen Aperitivo in Form von Negroni sbagliato zu uns genommen und haben dann auch gleich eine Kleinigkeit gegessen. Thomas Caprese, ich einen wunderbaren "Risotto ai mirtilli (Heidelbeeren) e Gorgonzola".
    Während ich wieder im Wohnmobil sitze und an diesem Blog arbeite, kämpfe ich verzweifelt gegen Mücken an, die sich auch von Insektengittern nicht abhalten lassen.
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  • Noch einmal Achtopol

    15 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 22 °C

    Am Vormittag haben wir heute noch eine kurze Wanderung entlang der Klippen gemacht. Dann sind wir weitergefahren, wieder nur ein paar km Richtung Norden, nochmal nach Achtopol. Dort haben wir ja vor ein paar Tagen Wasser getankt. Zu dieser Wasserstelle wollten wir wieder. Hat wieder bestens funktioniert. Außerdem haben wir über Google festgestellt, dass es hier viele schöne Restaurants geben soll. Im Endeffekt war genau eines offen. Wunderbar direkt am Meer gelegen mit gutem Essen. Den Balú parkten wir am kleinen Fischereihafen, wo wir auch über Nacht bleiben können. Das ist spannend, weil genau in 3 Meter Entfernung gerade versucht wird, ein Fischerboot seetauglich zu machen. Sieht ein bisschen nach blind und lahm aus. Aber vielleicht maße ich mir einfach eine Bewertung von einem Prozess an, von dem ich absolut keine Ahnung habe.Leggi altro

  • Seele baumeln lassen

    14 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute haben wir noch ein paar Stunden auf der Butamaya- Beach verbracht. Am Vormittag war es etwas bewölkt und es wehte ein relativ kühler Wind, trotzdem war es total angenehm, wenn man nicht gerade im Meer baden musste.
    Am Nachmittag fuhren wir nur ein paar km weiter zum Kap Athoto. Wunderschön, total einsam. Rundherum Naturpark, Klippen und Meer. Einfach nur Seele baumeln lassen.
    Hier übernachten wir heute. Es ist uns auch gelungen, mir den spärlichen Lebensmittelresten einen wunderbaren Paprikarisotto zu zaubern.
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  • Sinemorets und Türkei schauen

    13 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 23 °C

    Vorgestern Abend mussten wir noch einige verdorbene Lebensmittel aus dem nicht funktionierenden Kühlschrank entsorgen. Das Zeug hält diese Temperaturen ohne Kühlung echt nicht aus. Wir haben jetzt noch Joghurt fürs Frühstück, etwas Gemüse, Parmesan und warmen Weißwein. Da lässt sich schon was machen.
    Gestern also von unserem wunderschönen Übernachtungsplatz weiter nach Sinemorets. Jetzt sind wir schon weit im Süden, bis an die türkische Grenze ist es nur mehr ein Katzensprung. An der sog. Schildkröten Beach steht man gut mit dem Wohnmobil. So langsam beginnt wirklich die Saison. Der Strand hier ist mit Liegen und Schirmen schon für Gäste hergerichtet und es tummeln sich schon einige Leute am Strand. Die Bars und Restaurants am Strand machen langsam auf, das eine oder andere Lokal hat schon regulär geöffnet. Hier steht unser Balú also für 2 Tage und Nächte. Am ersten Tag kommen wir erst am späteren Nachmittag an. Kurzer Spaziergang, einmal ins Meer, ein Abstecher in die nahegelegene Bar.
    Am nächsten Tag eine Monsterwanderung an der Küste nach Rezovo, dem südlichsten Ort Bulgariens direkt an der türkischen Grenze. Die Wanderung war nicht besonders lang, 13 km, aber technisch durchaus fordernd über Klippen und ausgesetzte Pfade. Rezovo ist ein kleiner Ort, es ist wenig los. Zunächst müssen wir trotz Hunger und Durst zum Aussichtspunkt Richtung Türkei gehen. Hier stehen riesengroß beide Flaggen Bulgarien und Türkei. Die Grenze ist nicht passierbar. Es gibt weder Verbindungsstraßen noch Brücken über den Fluss, noch irgendwelche Fußwege. Also bleibt es beim Türkeischauen. Oh, da drüben sind ja unendlich lange wunderschöne Sandstrände, die vermutlich bis nördlich von Istanbul reichen. Von hier bis Istanbul sind es noch knappe 300 km.
    In Rezovo gibt es ein Restaurant. Dort haben wir Salat gegessen. Dann wollten wir ein Taxi bestellen, das uns nach Sinemorets zurückbringt. Der Wirt des Restaurants riet uns davon ab. Viel zu teuer, sagte er, aber um 16.00 Uhr fährt ein Bus. Es war 15.30.
    Das mit dem Bus hat hervorragend geklappt. 5 Leva für beide, das sind 2,50 €.
    So, ab jetzt hat das Auto gedreht. Ganz langsam geht es heimwärts.
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  • Über Chengene Skele nach Sosopol

    12 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir stehen in Nessebar auf dem Strandparkplatz. Schon in der Nacht höre ich, dass Thomas am Kühlschrank herumhantiert. Einschalten, Ausschalten, diverse Knöpfe drücken. Mir schwant eine kleine Katastrophe, die ich durch Tiefschlaf verdränge.
    Aber leider hat sich bis in der Früh nichts verändert, und Thomas weckt mich mit dem Satz: "Der Kühlschrank ist hin". O je, gestern haben wir ihn so richtig schön aufgefüllt. Reparieren lassen hier in Bulgarien, das wollen wir nicht mehr, weil wir schon eher am Ende unserer Reise sind. Wir werden versuchen, so irgendwie über die Runden zu kommen, wissend, dass wir wohl einiges an Lebensmitteln wegwerfen werden müssen. An unseren Reiseplänen wird der Umstand des kaputten Kühlschrankes mittlerweile wenig ändern. Wir fahren weiter an der bulgarischen Schwarzmeerküste Richtung Süden. Erstes Ziel heute: Chengene Skele. Das ist ein kleines Fischerdorf südlich von Burgas. In den 70er-Jahren wurden die Fischer aus ihrem eigentlichen Hafengebiet vertrieben, mussten den Platz für größere Fischereien und Industrie räumen und ließen sich in der kleinen Bucht nieder.
    Das Dorf wirkt sehr romantisch und hat vor allem eines: ein ganz tolles, uriges Restaurant, das an eine griechische Taverne erinnert. Dort haben wir köstlichst gespeist. Aber vorher haben wir uns das Dorf und dessen Umgebung angesehen. Das Auto haben wir etwas abseits, bei einem relativ neuen Touristenkomplex geparkt. Von dort sind es gerade mal 20 Minuten zu Fuß ins Fischerdorf. Das Dorf hat uns so begeistert, dass wir unbedingt nochmal herkommen wollen, bevor wir heimfahren.
    Von Chengene fuhren wir dann heute noch weiter nach Sosopol.
    Sosopol ist eine kleine Küstenstadt an der bulgarischen Schwarzmeerküste und gehört neben Nessebar zu den ältesten Städten Bulgariens. Sie wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Kolonisten gegründet und hat eine reiche Geschichte, die von verschiedenen Kulturen geprägt ist, darunter die Griechen, Römer und Byzantiner.

    Die Stadt ist bekannt für ihre schönen Strände, das klare Wasser und die historische Altstadt, die mit engen Gassen und gut erhaltenen alten Häusern beeindruckt.
    Obwohl Sosopol angeblich im Sommer von Gästen überlaufen ist, habe ich den Eindruck, diese kleine Stadt ist die ruhige, beschauliche Schwester von Nessebar.
    Wir machten einen Rundgang durch die Stadt und fuhren dann weiter zu unserem heutigen Übernachtungsplatz etwas südlich von Sosopol- natürlich wunderschön, natürlich am Meer.
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  • Innehalten

    10 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute die schreckliche Nachricht aus Graz. Wir sind sprachlos, fassungslos. Denken an die Kinder, die in der Früh fröhlich oder grantig oder traurig oder wütend das Haus verlassen haben. Voller Pläne, voller Ideen ..und sie kommen nicht mehr nach Hause. Sie kommen nicht mehr nach Hause, weil ein völlig durchgeknallter Psychopath die Schule stürmt und um sich schießt. Und NEIN, dafür gibt es in meinen Augen weder Erklärungen, noch Rechtfertigungen.
    Was bleibt ist Sprachlosigkeit, Betroffenheit, Trauer und Wut.
    Allen Betroffenen dieser Tragödie ist dieser Footprint gewidmet.
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  • Nessebar

    10 giugno 2025, Bulgaria ⋅ 🌬 23 °C

    Heute also weiter: Zuerst nach Probiti Kamani, dem Steinernen Wald, und dann nach Nessebar.
    Der Steinerne Wald liegt etwa 20 km westlich von Varna, also ein bisschen im Landesinneren, direkt an der E70.
    Bei dieser Steinformation handelt es sich um eine Gruppe von bis 10 m hohen Steinsäulen, hohle oder dichte Zylinder, abgestumpfte Kegel, unterschiedliche nach Form und Größe Steinblöcke und eine Vielzahl von Einzelsteinen, die über das ganze Gelände verstreut sind.

    „Pobiti Kamani” war ein heiliger Ort im tiefen Altertum, erstmals dokumentiert aber in 1829. Heute ist das Gebiet für Besucher:innen gegen Eintrittskarte zu besichtigen und als bulgarisches Kulturerbe geschützt.
    Ist recht beeindruckend und einen Besuch dort kann ich ruhigen Gewissens empfehlen, wenn man gerade in der Nähe ist.
    Wir waren nach einer halben Stunde mit der Besichtigung fertig und fuhren weiter nach Nessebar. Obwohl wir viel Gutes über Nessebar gehört hatten, war ich zunächst skeptisch, weil ich so einen Tourismusmoloch erwartete, wie etwa Varna.
    Schnell fanden wir einen Parkplatz ganz in Strandnähe, hier werden wir auch übernachten. Von dort geht man ca. 2,5 km in die Altstadt., die malerisch auf einer Halbinsel liegt. Und was soll ich sagen? Trotz vieler BesucherInnen ist die Altstadt von Nessebar wirklich einen Besuch wert. Eine einzige Fußgängerzone, Parkplätze gibt es außerhalb. Viele liebevoll restaurierte, schöne Häuser, viele Bars und Restaurants direkt am Meer.
    Die bedeutenden Bauwerke der Altstadt von Nessebar wurden auch in das UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen und stellen damit eines von insgesamt 100 nationalen, besonders sehenswerten Objekten in Bulgarien dar.
    Bereits seit über 2.500 Jahren existiert die bezaubernde Stadt am Schwarzen Meer, in der zahlreiche Menschen und Epochen ihre Spuren hinterließen. Eine Vielzahl gut erhaltener Gebäude aus verschiedenen Epochen sowie zahlreiche Ruinen zeugen von der langen Geschichte der Altstadt von Nessebar. Der Anfang der Stadt ist laut dem Reiseveranstalter „SKR“ auf die Thraker zurückzuführen, aber auch die Griechen und Byzantiner haben ihre Spuren an Nessebar hinterlassen.
    Wir wanderten rund um die Stadt und quer durch die Stadt und landeten schließlich am frühen Abend in einem netten Restaurant am Meer, wo wir vorzüglich und günstig aßen und tranken. Auf dem Nachhauseweg noch schnell ein Bad im Meer.
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  • Von Kamen briag nach Varna

    9 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 26 °C

    ..mit einigen interessanten Zwischenstopps.
    Wir sind heute am späten Vormittag bei Juri weggefahren. Immer Richtung Süden, immer küstennah.
    Erstes Ziel lag nur wenige km weiter südlich: Das vielbesungene, hochgelobte, viel gepriesene Kap Kaliakra, eine Landzunge an der Nordküste Bulgariens, die ins Schwarze Meer ragt.
    Sie ist bekannt für ihre beeindruckenden Klippen, die bis zu 70 Meter hoch sind. Die Region hat eine reiche Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht, und war einst ein bedeutendes strategisches Zentrum. Heute ist Kap Kaliakra Teil eines Naturschutzgebietes.
    Eine kurze Wanderung bis hinaus zu den Klippen, ein paar Fotos vom atemberaubenden Meer, das war es dann auch. Nein, muss man trotz seines Ruhmes und seiner spektakulären Lage nicht besuchen. Aber dieses Meer, dieses Blau...Diese Farbe habe ich weder in der Karibik, noch auf Sardinien, noch in Schottland, noch auf den Kapverden, noch sonst irgendwo gesehen.

    Danach machten wir noch kurz Halt in Kavarna: Gasflasche auffüllen und Einkauf bei Lidl.
    Wir fuhren dann weiter nach Baltschik, wo es einen schönen botanischen Garten beim Schloss Baltschik geben soll. Hier ist schon einiges los. Viel Verkehr, wenige Parkplätze, viele Souvenirläden und am Eingang zum botanischen Garten 2 Kassen. Wir gehen zu einer hin, kaufen 2 Tickets und kommen damit in den botanischen Garten vor dem Schloss, aber nicht in den, der zum Schloss gehört, der viel der Schönere sein soll. Wir haben leider bei der falschen Kassa gekauft. Dieser Garten, den wir nun besichtigen, ist wirklich nichts Besonderes und keinen Besuch wert. Wir fahren also weiter zur letzten und lohnendsten Station des heutigen Tages, zum Felsenkloster Aladja, das oberhalb von Varna liegt.
    Das Aladzha-Kloster ist das berühmteste mittelalterliche Felsenkloster an der bulgarischen Schwarzmeerküste und wurde im 13. bis 14. Jahrhundert von Mönchen-Einsiedlern bewohnt.

    Die Räumlichkeiten des Klosters sind auf zwei Ebenen in fast 40 Meter hohen Kalksteinfelsen ausgehöhlt. In den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in der Nähe des Felsenklosters ein Museum errichtet, in dem neben der Dauerausstellung verschiedene interessante Ausstellungen gezeigt wurden, die die Geschichte des Felsenklosters darstellen.
    Wir kommen jetzt an den berühmten Goldstrand, der mit Hotelburgen zugepflastert ist. Varna ist der touristische Hotspot dieser Küste, die vor der Wende eine beliebte Urlaubsdestination für betuchte BürgerInnen des Ostblocks war, jetzt hauptsächlich von Rumän:innen und Bulgar:innen besucht wird, aber zunehmend auch Gäste aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Großbritannien anzieht.
    Wir übernachten heute auf einem Aussichtspunkt oberhalb des Klosters. Dort steht ein alter Wachturm aus Ostblock Zeiten, sicher 40 m hoch. Eine rostige Leiter führt ganz nach oben. Kurz habe ich mit dem Gedanken gespielt, hinaufzuklettern, lass es aber dann doch bleiben. Irgendwann kommen 4 deutsche Jungs, die tatsächlich hinaufzuklettern. Danach erzählen sie uns, dass sie gerade auf Maturareise in Varna sind und diese Turmkletterei ist Teil einer Wette.

    Wir schenken uns Warna und die Goldküste.
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  • Immer noch Urlaub

    8 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 24 °C

    Jetzt haben wir noch 2 Tage bei Juri angehängt. Gestern ist er mit uns in seinem uralten Mercedes durch die Gegend gefahren. In einem schönen Restaurant mit Terrasse direkt über dem Meer in Tyulenovo haben wir Mittag gegessen. Fisch natürlich. Ausgezeichnet zubereitet. Hier in Bulgarien fällt es wirklich auf: Es ist wirklich alles viel billiger als bei uns.
    Danach brachte uns Juri noch zur archäologischen Stätte Yaylata, die vor allem durch die Höhlenwohnungen und die Grabhöhlen beeindruckt und in dieser Form in Europa einzigartig ist.
    Besonders beeindruckend ist auch die Lage dieser Stätte. Direkt am Meer, geschützt durch eine nahezu unüberwindbare Steilküste.
    Gestern, mit Juri, haben wir der Stätte nur einen Kurzbesuch abgestattet. Heute sind wir nochmal zu Fuß dahin gewandert und haben alles genauer besichtigt.
    Yaylata war einst ein bedeutender Siedlungsort, der von Thraker, Griechen und Römern bewohnt wurde.

    Die Stätte umfasst eine Vielzahl von Überresten, darunter Wohnhäuser, Tempel und Befestigungsanlagen. Besonders bemerkenswert sind die Felsengräber, die in den Klippen entlang der Küste gefunden wurden. Diese Gräber sind oft mit kunstvollen Reliefs und Inschriften verziert, die Einblicke in die religiösen Praktiken und das tägliche Leben der damaligen Bewohner geben.
    Die Stätte ist Teil eines Naturschutzgebiets, das darauf abzielt, sowohl das kulturelle Erbe als auch die natürliche Umgebung zu schützen.
    Zurück zum Stellplatz stand noch ein anderes, großes Wohnmobil da. Rudi und Gudrun aus Deutschland gesellten sich zu uns.
    Am Abend, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, machten wir uns noch Mal auf den Weg zum ewigen Feuer, weil man das ja erst bei Dunkelheit wirklich gut sehen kann. Und da waren schon 3 Leute, die das Feuer zum Grillen nutzten. Lillian, Burkhard und eine Freundin der beiden. Mit diesem Feuer bekommt Grillen einen ganz neuen Reiz. Kein Feuer anmachen, kein Holz, keine Kohle, das Feuer ist einfach da.
    Später kamen auch noch Rudi mit Gitarre und Juri. Es wurde ein richtig feiner Abend.
    Heute ließen wir einfach die Seele baumeln und wanderten dann nochmal nach Yaylata.
    Am Abend gab es dann noch wirklich gutes Abendessen in einem urigen Beisl. Das hat Juri für uns organisiert.
    Jetzt ist aber Schluss mit Faulenzen bei Juri. Morgen fahren wir weiter.
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  • Urlaub am Schwarzen Meer

    6 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 23 °C

    Jetzt sind wir seit 4 Tagen in Bulgarien und machen einfach nur Urlaub vom Reisen. strahlendes Wetter, Temperaturen um 26 Grad, Wassertemperatur 20 Grad, süßes Nichtstun. Nach 2 Tagen am wunderschönen Strand von Krapecs, auf dem sich im Stundentakt neue Wohnmobile zu uns gesellten, mussten wir leider weiterfahren, weil wir Wasser und Entsorgungsmöglichkeit brauchten. Ca. 40 km weiter südlich, bei Tyulenovo, hatte P4N einen wunderbaren Tipp. In Kamen Brjag, in unmittelbarer Nähe der wunderschönen Steilküste, liegt das Grundstück von Juri. Juri ist Bulgare, der sein Leben lang in Wien lebt, Motorradfreak und am Leben und an den Menschen interessiert. Im Sommer kommt er hierher. Es gibt Wasser, Entsorgung und Dusche und viele, viele Infos und Inputs.
    Heute hat er uns z.B. den einzigen Weg zu einem Meerzugang an dieser unzugänglich wirkenden Steilküste gezeigt. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk vorausgesetzt, kann man hier wirklich mitten in schroffen Felsen im Meer baden. Das haben wir ausführlich gemacht. Die Küste hier hat noch ein paar interessante Highlights. Mitten im Nirgendwo steht eine Bank aus poliertem Stein, darauf sitzt die Statue von David Byron, dem Sänger von Uriah heep, der aber schon 1985 gestorben ist. Angeblich wurde seine Asche hier ins Meer gestreut. So hat uns das Juri erzählt. Das ist aber weder durch Wikipedia verifizierbar, noch weiß irgendeine KI davon. Aber auf jeden Fall muss es irgendein Naheverhältnis zur bulgarischen Schwarzmeerküste geben.
    Und ganz ein besonderes Phänomen gibt es hier: Das ewige Feuer: Da gibt es ein Stelle im Erdboden, aus der Methangas austritt, das ständig brennt. Das ist wirklich so.
    Wir sind also heute Vormittag stundenlang mit Juri an der Steilküste entlang und durch das angrenzende Dorf gegangen. Am Nachmittag machten wir uns dann nochmal allein auf den Weg zu besagtem Badeplatz mitten in der Steilküste. Ganz, ganz großer Genuss.
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  • Zwei Tage war der Balú krank

    4 giugno 2025, Bulgaria ⋅ ☀️ 24 °C

    ....jetzt fährt er wieder, Gott sei Dank.
    Am Montag wurde unser Auto also gründlich untersucht. Die Fiat- Werkstatt in Constanta wirkt wirklich professionell. Zunächst schien es, als ob noch am Montag alles erledigt würde. Das war allerdings ein Trugschluss. Also noch einmal Hotel. Diesmal suchte ich auf Booking.com selber nach einem Hotel und landete einen echten Volltreffer. Das Boutiquehotel "Belle Epoque", in der Fußgängerzone von Constanta. Voll romantisch, voll kitschig und bis ins kleinste Detail von Claudia, der Besitzerin, mit ganz viel Liebe ausgestattet. Claudia erwartete uns schon, als wir mit dem Taxi ankamen und begrüßte uns mit einem Glas Sekt.
    Nachdem wir uns im Zimmer etwas frisch gemacht hatten, machten wir einen Rundgang in Constanta Fußgängerzone und am Yachthafen, wo wir auch unser Abendessen einnahmen. Am Hafen gibt es unzählige Restaurants, die alle mehr oder weniger das Gleiche anbieten.
    Gestern dann noch tolles Frühstück im Hotel, lange Strandwanderung am Strand von Constanta.
    Und um 15.00 konnten wir unser Auto abholen, das wieder einwandfrei schnurrte. Knappe 900 € kostete der Spaß.
    Und um 16.15 waren wir schon an der bulgarischen Grenze. Hier mussten wir noch eine Vignette kaufen und wollten bulgarisches Geld beheben. Das mit der Vignette war möglich, das mit dem Geld nicht. Derzeit sind wir also ohne eine Cent Bargeld unterwegs.
    Jetzt sind wir am Krapecs Strand. Hier stehen wir mit direkt am Meer und genießen Sommer, Sonne, Meer und Wind.
    Auch heute haben wir wieder eine lange Strandwanderung gemacht, an deren Ende ein nettes Strandrestaurant stand für Salat und "Lemonata"
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  • Wenn dem Esel zu wohl ist....

    2 giugno 2025, Romania ⋅ ☀️ 27 °C

    ....dann fährt er in den Sand. So war es am Samstag.
    Strahlendes Wetter, angenehme Temperaturen und endlich wirklich ans Meer.
    Wir fuhren also Richtung Süden, wo wir von einem wunderschönen, nahezu einsamen Strand, etwas nördlich von Constanta, gehört hatten.
    Der Weg dorthin war einigermaßen befahrbar. Es gibt in der Nähe ein Restaurant mit schönem Parkplatz am Meer. Nachdem wir im Restaurant ein frühes Abendessen bekommen haben ( geschmacklos mit völlig inkompetentem Personal), wollten wir aber nicht auf dem Parkplatz bleiben, sondern uns einen noch romantischeren Platz am Meer suchen. Da führte in der Nähe ein Weg mit eindeutig vielen Autospuren bis zum Strand.
    Der langen Rede kurzer Sinn: Der Weg wurde zunehmend sandiger, unser Balú zu schwer und nichts ging mehr.
    ÖAMTC anrufen! Schließlich kam um 22.30 ein Abschleppdienst. Es war stockdunkel, der Abschleppdienst schlecht ausgestattet, viele, viele Versuche..So lange bis unser Kupplung den Geist aufgab. Um 2 Uhr nachts schickten wir den Abschleppdienst unverrichteter Dinge nach Hause.
    Am nächsten Morgen, also gestern wieder ÖAMTC. Irgendwann am frühen Nachmittag kam dann wieder der Abschleppdienst. Es war der Mann von gestern Nacht. Die Ausstattung hatte sich insofern verbessert, als er einen Kollegen dabei hatte. Mit unserem Auto im Schlepptau mussten sie nun auf die nächste befestigte Straße, etwa 10 km, fahren. Dort stand endlich der Abschleppwagen, der den Balú auflud und so wurden Auto und wir zur Fiat Zentrale nach Constanta gebracht. Es ist Sonntag. Also warten
    Wir durften am Fiat Parkplatz nicht im Auto übernachten. Der Mann vom Abschleppdienst hat uns in ein Hotel gebracht, wo wir -notdürftigst ausgerüstet- die heutige Nacht verbrachten.
    Jetzt sind wir wieder am Parkplatz bei Fiat, der Balú in der Warteschleife, und harren der Dinge, die da kommen werden.
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  • Bei Sonnenaufgang im Donaudelta

    30 maggio 2025, Romania ⋅ ☀️ 15 °C

    Jetzt muss ich unbedingt etwas zum Donaudelta sagen.
    Das Donaudelta, eines der größten und am besten erhaltenen Flussdeltas Europas, erstreckt sich über Rumänien und die Ukraine und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Es umfasst etwa 3.446 Quadratkilometer und ist ein bedeutender Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, darunter über 300 Vogelarten, was es zu einem Paradies für Ornithologen macht. Die Region ist von einem komplexen Netzwerk aus Kanälen, Sümpfen und Seen geprägt, was eine reiche Biodiversität fördert.

    Rund 15.000 Menschen leben im Donaudelta, vorwiegend von Fischerei, Landwirtschaft und Tourismus. Die ethnische Vielfalt ist bemerkenswert, da Rumänen, Ukrainer, Lipowaner und andere Gruppen hier zusammenleben. Interessant ist die traditionelle Lebensweise der Fischer, die oft noch alte Techniken nutzen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.

    Das Delta spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, da es nicht nur als Filter für Wasser dient, sondern auch als Rückzugsort für viele bedrohte Arten. Der Tourismus hat in den letzten Jahren zugenommen, wobei Ökotourismus und nachhaltige Praktiken im Vordergrund stehen, um die natürliche Schönheit und die kulturelle Identität der Region zu bewahren.
    Das Donaudelta wird von drei Hauptarmen geprägt, die jeweils ihre eigenen Besonderheiten aufweisen: Der Hauptarm, der die Wasserstraße von Tulcea nach Constanța bildet, ist der am stärksten befahrene und verbindet das Delta mit dem Schwarzen Meer. Der Chilia-Arm, der sich in den Norden erstreckt, ist bekannt für seine unberührte Natur und die Vielfalt an Flora und Fauna. Er ist weniger zugänglich und bietet einzigartige Ökosysteme, die ideale Lebensräume für zahlreiche Vogelarten schaffen.

    Der Sulina-Arm, der im Süden verläuft, ist der kürzeste und wird hauptsächlich für den Schiffsverkehr genutzt. Hier befindet sich auch der Hafen von Sulina, der historisch bedeutend ist und eine wichtige Rolle im Handel spielt.
    Wir fuhren also heute morgen um 5 Uhr mit einem kleinen Boot und noch 2 Leuten ins Delta. Deswegen Start um 5 Uhr, weil um 5:20 Sonnenaufgang ist. Ich bin ja absolut keine Frühaufsteherin, aber das hat sich gelohnt. Einfach nur schön. 4,5 Stunden waren wir unterwegs, kalt war's auf dem Wasser, aber wunderschön. Cornel erwies sich als kompetenter, empathischer Guide, dem es auch wichtig war, die Tiere und ihr Lebensräume nicht allzu sehr zu stören.
    Nach dieser wunderschönen Tour fuhren wir noch einen Campingplatz in Murighiol an, auf dem wir den Rest des heutigen Tages verbrachten.
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  • Mit dem Speedboat auf der Donau

    29 maggio 2025, Romania ⋅ ⛅ 19 °C

    Um 9.00, pünktlich wie vereinbart, startet das Schnellboot mit uns beiden nach Sfanta Gheorghe am Schwarzen Meer. Der Balú steht gut auf dem bewachten Parkplatz Star 2000 bei der Bootsanlegestelle. Bis zum Ziel braucht das Schnellboot 45 Minuten. Ich bin froh, dass ich eine warme Jacke dabei habe, denn, obwohl es feine Temperatur hat, ist es auf dem Boot bei dieser Geschwindigkeit relativ kühl. Angekommen in Sfanta Gheorghe machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Schwarzmeerstrand, dorthin, wo ein Arm der Donau ins Schwarze Meer mündet. Schöne Wanderung, obwohl die Wege aufgrund der vergangenen Regentage noch ziemlich schlammig sind.
    Wir haben uns vorgestellt, dass es hier von TouristInnen wimmelt. Aber nichts, wir waren allein, bis wir auf eine Gruppe Moldawier stießen, die uns mit Hallo zu Essen und Trinken und Foto einluden.
    Zurück zum Anlegeplatz. Wir misstrauischen Westler waren jetzt ja ganz unsicher, ob das mit der Rückfahrt auch funktioniert. Aber natürlich hat es funktioniert. Punkt 15.30 kommt das Rückfahrtschnellboot für uns beide an.
    Wieder am Festland führen wir gleich zum Hafen, von dem aus die Ausflugsboote ins Delta gehen. Hier übernachten wir, denn morgen um 5 Uhr früh geht's los
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  • Auf ins Donaudelta

    28 maggio 2025, Romania ⋅ ⛅ 18 °C

    So, wir haben es beinahe ausgesessen. Auf jeden Fall regnet es heute nicht. Oder nur manchmal ganz wenig. Bevor ich von unserer Weiterfahrt berichte, muss ich unbedingt von einem interessanten, erklärungsbedürftigen Phänomen berichten. Es geht um Männer und Autos und Parkplätze. An allen größeren Parkplätzen in ganz Rumänien ist uns aufgefallen, dass Männer in ihren Autos daherkommen, am Parkplatz ein paar Runden drehen, dann irgendwo stehenbleiben und tatsächlich stundenlang im Auto sitzen, rauchen, telefonieren, aber hauptsächlich Handy schauen. Meist passiert das alles bei laufendem Motor. Hier in Braila am Hafen war das besonders auffällig. Was tun die wirklich? Warum so lange? Warum bei laufendem Motor? Fragen über Fragen, für deren Beantwortung wir schon in jeglicher Schublade unserer Phantasie gegraben haben.

    Aber jetzt zu unseren heutigen Herausforderungen. Jetzt fahren wir ernsthaft Richtung Donaudelta. Heute zunächst nach Tulcea (man sagt Tultscha). Dort soll es angeblich eine Touristeninformation geben, in der man kompetent Auskunft über alternative Touren ins Donaudelta bekommt. Also nichts wie hin..Super Parkplatz in Tulcea, auf dem wir übernachten wollen.
    Aber leider, leider gibt es nicht einmal den Ansatz einer Touristeninformation in der ganzen Stadt. Was es gibt ist eine Informationsstelle für das Biosphärenreservat Donaudelta. In unserer Verzweiflung stürmen wir einfach das Büro dieser Stelle und siehe da, wir bekommen es mit einer kompetenten, engagierten, ausgezeichnet Englisch sprechenden Frau zu tun, die sich eigentlich als nicht zuständig erklärt, dann aber sehr hilfsbereit ist, Gott und die Welt anruft und schließlich erklärt, das wir hier in Tulcea keine Chance haben. Wir müssen nach Murighiol, 40 km weiter Richtung Delta. Dort spielt sich alles ab. Sie nennt uns auch einen Parkplatz, wo wir uns dann noch genauer erkundigen können. Also auf nach Murighiol und direkt auf diesen Parkplatz. Dort empfängt uns ein Typ, der keine Ahnung hat, wovon wir reden, kein Wort versteht und natürlich auch kein Wort Englisch spricht, aber sehr bemüht ist. Ein Mann kommt vorbei, wird herangerufen und erweist sich als der Glückstreffer des heutigen Tages. Cornel Uncu ist Touristguide und offensichtlich mit allen, die ums Delta herum leben, verwandt. Er organisiert uns eine Speed Boat Tour für morgen nach Sfanta Gheorghe, zeigt uns einen schönen Übernachtungsplatz und bei ihm buchen wir dann auch die Donaudelta-Tour für übermorgen. Außerdem empfiehlt er uns ein tolles Fischlokal, das zufälligerweise seinem Bruder gehört. Die Empfehlung war aber voll berechtigt.
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  • Regenwetter aussitzen

    27 maggio 2025, Romania ⋅ 🌧 14 °C

    Sagte ich schon, dass es schüttet? Aber ab morgen soll das Wetter besser werden. Daher haben wir beschlossen, es auszusitzen und nicht die Flucht zu ergreifen. Heute bleiben wir also in Braila, weil wir bei einigermaßen trockenem Wetter ins Donaudelta wollen. Wie gesagt, Braila hat kaum etwas zu bieten. Am besten beschreibt man die Stadt wohl mit charmanter Vergänglichkeit und morbidem Charme. Ein Rundgang durch die Fußgängerzone, ein Cafè und dann ein Spaziergang an der Donau in den Regenpausen.
    Aber: Da Thomas heute Geburtstag hat, wollten wir so richtig fein essen. Angesichts der Trostlosigkeit des Ortes hielten wir das schon fast für Utopie. Und dann fanden wir ganz zufällig ein wirklich feines Restaurant mit ausgezeichnetem Essen und toller Bedienung. Casa Domaneasca. War wirklich eine schöne Entschädigung für das Sauwetter und ein geburtstagsadäquater Ausklang des Tages.
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  • Schlammvulkane und weiter an die Donau

    26 maggio 2025, Romania ⋅ 🌧 12 °C

    Wir waren also an den Schlammvulkanen. Hatte ich schon erwähnt, dass es gerade regnet? Und das ist echt schade, denn diese Schlammvulkane sind wirklich beeindruckend. Mondlandschaft inmitten von üppigst grüner Landschaft.
    Schlammvulkane sind geologische Formationen, die entstehen, wenn Gase und Flüssigkeiten aus dem Erdinneren an die Oberfläche gelangen. Diese Vulkane bestehen nicht aus Lava, sondern aus schlammigen, meist wasserhaltigen Materialien, die durch den Druck von Gasen, wie Methan oder Kohlendioxid, an die Oberfläche gedrückt werden. Die Aktivität der Schlammvulkane kann in verschiedenen Formen auftreten, von kleinen Blasen bis hin zu größeren Ausbrüchen, die den Schlamm in die Umgebung schleudern.
    In Rumänien befinden sich einige der beeindruckendsten Schlammvulkane Europas. Diese Vulkane sind einzigartig, da sie durch die geologische Struktur der Region und das Vorhandensein von Erdgas und salzhaltigem Wasser bedingt sind. Der bekannteste Ort ist das Naturschutzgebiet „Berca Mud Volcanoes“, wo die schlammbedeckten Hügel eine surrealistische Landschaft schaffen.
    Was die rumänischen Schlammvulkane besonders macht, ist nicht nur ihre geologische Einzigartigkeit, sondern auch die faszinierende Atmosphäre, die sie umgibt. Die vulkanischen Aktivitäten sind oft von einem leichten Zischen und Blubbern begleitet, was dem Ort eine geheimnisvolle Note verleiht.
    Ja, das ist wirklich so. Nur: Wir hatten alle Hände damit zu tun, dass wir nicht ausrutschen im Schlamm. Es gibt einen schmalen gepflasterten Weg durch das Gebiet. Den zu verlassen ist heute schier unmöglich. Nach zwei Schritten landest du rutschend und schlingernd im Schlamm. Schade, dass heute absolut nicht mehr möglich war. Dennoch hat sich der Besuch gelohnt und dieser Ersteindruck ist wirklich überwältigend.
    Im Restaurant an den Vulkanen haben wir dann noch gefrühstückt, mehr deftig als schmackhaft.
    Jetzt aber weiter nach Braila, wo wir nach über 2000 km endlich wieder an der Donau landen, die wir jetzt bis zu ihrer Mündung nicht mehr verlassen.
    Braila ist eine Stadt an der Donau mit ca. 139.000 EinwohnerInnen und völlig nichtssagend. Wir übernachteten am Hafen. Dort haben wir lustigerweise wieder Manuela und Michael getroffen, die wir schon auf dem Campingplatz an der Donau am Eisernen Tor getroffen hatten. Wir haben jetzt beschlossen, das Sauwetter hier auszusitzen und dann weiter ins Donaudelta zu fahren. Der Wetterbericht lässt hoffen.
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  • Regen: Schlossbesichtigung geht immer

    25 maggio 2025, Romania ⋅ ☁️ 11 °C

    Nachdem wir wieder gut versorgt waren, haben wir den Stellplatz in Brasov verlassen und sind weitergefahren Richtung Osten. Es schüttete in Strömen und so langsam machte sich bei mir die Wetterdepression breit. Thomas lässt es sich aber nicht verdrießen und redet das Wetter immer noch besser als es ist, wobei er mittlerweile auch nicht mehr von "gar nicht so schlecht" redet.
    Für heute, Sonntag, haben wir schon Mal die Lösung einer Schlossbesichtigung, die auch bei Sauwetter möglich ist. Schloss Bran oder Schloss Peles war die Frage. Bran ist das Dracula-Schloss und soll angeblich erstens völlig überbewertet und zweitens völlig überlaufen sein. Also Schloss Peles.
    Es liegt mitten in den Karpaten und gilt als eines der schönsten Schlösser Europas. Bauherr war König Carol I., der 1873 mit dem Bau begann. Die Architektur ist eine Mischung aus Neo-Renaissance und Gotik und beeindruckt durch kunstvolle Details.
    Während des kommunistischen Regimes wurde das Schloss vernachlässigt, und viele wertvolle Kunstwerke gingen verloren oder wurden beschädigt. Zudem ist die touristische Überfüllung in der Hochsaison ein Problem, das die Atmosphäre des historischen Ortes trübt. Die Restaurierungsarbeiten, die in den letzten Jahrzehnten durchgeführt wurden, sind zwar beeindruckend, aber oft kostspielig und nicht immer von bester Qualität.
    Leider leider blieb uns die Schönheit des Schlosses ziemlich verborgen. Es waren so viele Leute dort, dass wir kein Ticket mehr bekamen, also sowieso nicht hinein konnten. Und außen war der größte Teil eingerüstet. Also blieb nur, ein paar Fotos zu machen und im Schloßcafè etwas zu trinken.
    Wir fuhren dann weiter nach Barca, wo es die einzigen Schlammvulkanen Rumäniens gibt. Wir hatten allerdings vorher sowieso noch nie etwas von Schlammvulkanen gehört. Sollen aber sehr beeindruckend sein, wenngleich ich doch recht skeptisch war: Regenwetter und Schlammvulkane passen irgendwie ganz schlecht zusammen. Auf jeden Fall fuhren wir heute dann doch zum Parkplatz bei den Schlammvulkanen. Man weiß ja nie...
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  • Brasov

    24 maggio 2025, Romania ⋅ ☁️ 16 °C

    Gestern Abend sind wir also in Brasov angekommen. Dort hatten wir einen höchst interessanten Übernachtungsplatz u.z. auf dem Parkplatz eines Glampingplatzes in der Stadt, d.h. 2,5 km zu Fuß ins Zentrum. Das Ambiente des Platzes verdient keine Erwähnung, das Angebot sehr wohl. Alles zur Ver- und Entsorgung, Dusche, alles bestens. Aufgrund der ständigen Wanderungen im und durch den Schlamm, waren unsere Wanderklamotten ziemlich verdreckt. Die junge Frau, Mitbesitzerin des Platzes, hat sofort angeboten, die Sachen für uns zu waschen und zu trocknen, kostenlos. Das war echt ein ganz tolles Angebot.
    In der Nacht auf heute hat es wie aus Kübeln geschüttet, aber heute war der Himmel grau, das Wetter kühl, aber der Regen hatte zumindest vorübergehend aufgehört. Also machten wir uns schleunigst auf den Weg, um Brasov zu besichtigen.
    Brașov liegt im Herzen der Karpaten, 166 km nordwestlich von Bukarest. Die Stadt ist von Bergen umgeben und bietet eine zauberhafte Kulisse.
    Brașov wurde im 13. Jahrhundert von deutschen Siedlern, den Siebenbürger Sachsen, gegründet. Die Stadt entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handelszentrum. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte sie verschiedene kulturelle und politische Einflüsse, insbesondere durch die Osmanen und die Habsburger.
    Zu den Hauptattraktionen zählen die Schwarze Kirche, ein beeindruckendes gotisches Bauwerk, die Altstadt mit engen Gassen und historischen Gebäuden, der Tampa-Berg, der eine großartige Aussicht auf die Stadt bietet, sowie die Zitadelle von Brașov. Im Winter ist die Region auch ein beliebtes Ziel für Skifahrer.
    Die Stadt hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich stabilisiert und ist ein wichtiges Zentrum für Tourismus und Industrie.
    Obwohl schlechtes Wetter, war die Stadt heute von sehr vielen Menschen besucht. Das muss eine große Herausforderung sein, da es in der Stadt kaum Parkplätze gibt. Entsprechend sind Straßen und Gassen zugeparkt. Für uns war es daher super, dass wir den Balù einfach stehen lassen konnten und die Stadt zu Fuß durchstreifen.
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  • Wandertag Nummer 3

    23 maggio 2025, Romania ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute war wieder Wandertag. Nachdem wir gestern eher gemütlich unterwegs waren und heute das Wetter anscheinend mitspielt, planten wir eine längere Tour am Lacul Sfanta Ana oder wie er der Einfachheit halber genannt wird "Lake St. Anna".
    Dieser See ist der einzige vulkanische See in Rumänien und liegt in der Nähe des Dorfes Tusnad in der Region Harghita. Er befindet sich auf einer Höhe von etwa 950 Metern und ist umgeben von dichten Wäldern, die eine malerische Kulisse bieten.
    Die Umgebung bietet zahlreiche Wanderwege und Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung, und der See ist oft von Nebel umhüllt, was zu seiner mystischen Atmosphäre beiträgt. In den letzten Jahren hat sich der Lacul Sfanta Ana zu einem wichtigen Ziel für Ökotourismus entwickelt.
    Da der See in einem Nationalpark liegt, ist der Zugang relativ streng geregelt. Man darf nicht, wie sonst überall in Rumänien, einfach irgendwo parken und losmarschieren, sondern sollte sich nur auf den Parkplätzen am offiziellen Eingang zu den Wanderwegen stehen. Das wussten wir nicht. Wir stellten uns an den Straßenrand irgendwo und marschierten los, zum offiziellen Startpunkt. Dort wurden wir von einem gestrenge Ranger belehrt, was wir hätten tun dürfen und tun sollen und nicht tun dürfen. Egal, wir zählten 40 RON pro Person Gebühren für den Eintritt in den Nationalpark und durften dann unbehelligt losmarschieren. Besonders beeindruckend an dem Ranger war die nahezu feuerlöschergroße Dose Bärenspray, die an seinem Gürtel baumelte. Sowas hatten wir auch dabei, aber eher in Feuerzeuggröße. Auf jeden Fall wir auf diversen Tafeln darauf hingewiesen, dass man jederzeit einem Bären begegnen kann. Wir mit Bärenglocke, Bärenspray und einer großen Portion Wagemut ausgestattet, machten uns fröhlich auf den Weg. Bärenspuren (Abdrücke und Kot) entdeckten wir reichlich, Bären sahen wir keinen.
    Als wir so ziemlich genau am weitesten entfernt von unserem Auto waren, ereilte uns schließlich ein Gewitter mit Regenguss, das aber schnell vorbeizog und uns kaum tangierte.
    Heute ging sich eine Wanderung von soliden 14 km aus.
    Wir fuhren dann noch weiter nach Brasov, wo wir auf einem interessanten Platz fast mitten in der Stadt übernachten. Wahrscheinlich bleiben wir sogar zwei Nächte. Dazu morgen mehr.
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  • Wandertag Nummer 2

    22 maggio 2025, Romania ⋅ ☁️ 16 °C

    Da das Wetter immer noch einigermaßen gut ist, wollten wir auch heute den Tag nutzen, um unser Bewegungsdefizit aufzuholen und eine ordentliche Wanderung machen. Unsere schlauen Wanderbüchlein haben uns eine Tour bei Izvoru Muresului empfohlen. Auf einer seeehr schmalen, aber asphaltierten Straße fuhren wir zum Startpunkt unserer Wanderung, alle Göttinnen anrufend, ja keinen Gegenverkehr zuzulassen. Hat funktioniert.
    Die Wanderung selbst war dann recht gemütlich. Allerdings wurde nichts aus den geplanten 13 km, weil Regen drohte und wir die Route erheblich abkürzen mussten, also nur in knappe 7 km erreichten.
    Das war aber gut, weil tatsächlich Regen einsetzte, kaum dass wir beim Auto waren.
    Heute übernachten wir in Carpitus auf einem Waldplatz am Ortsrand.
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  • Wandertag Nummer 1

    21 maggio 2025, Romania ⋅ ⛅ 15 °C

    Nachdem wir am gestern Mittag Capu Codrului verlassen haben, schien das Wetter sich etwas zu bessern. Also sind wir ca. 110 km weitergefahren, Richtung Süden, wo wir an einem See bei Batca Doamnei einen feinen Platz zum Verweilen gefunden hatten.
    Heute fuhren wir dann in die Bicaz Schlucht, die sich hervorragend zum Wandern eignet.
    Die Bicaz Schlucht, auch bekannt als Bicaz Gorge, ist ein atemberaubendes Naturwunder in den Ostkarpaten. Sie erstreckt sich über etwa 8 Kilometer und zeichnet sich durch steile Felswände, dramatische Landschaften und den durch die Schlucht fließenden Bicaz-Fluss aus.
    Sie ist auch historisch bedeutsam, da sie eine wichtige Verkehrsroute darstellt, die Transilvanien mit Moldawien verbindet.
    Die Wanderung durch die Schlucht ist relativ herausfordernd, da sie doch ein paar nicht ungefährliche Kletterpassagen beinhaltet. Das war heute besonders ungünstig, da es durch den Regen der letzten Tage ziemlich rutschig war. Wieder einmal muss ich es betonen: Leute, macht solche Touren nicht, wenn ihr nicht 100 prozentig trittsicher seid und zieht euch ordentliche Bergschuhe an.
    Dennoch: Für uns war diese Tour super ( obwohl wir die letzten beiden km auf der relativ stark befahrenen Serpentinenstraße zurücklegen mussten) und das Wetter hat auch gehalten.
    Wir fuhren dann weiter Richtung Lacul Roseu, Roter See, der aufgrund eines Erdrutsches infolge eines Erdbebens entstanden ist. Aber der See ist eine Enttäuschung. Er wäre zwar schön gelegen, aber mittlerweile touristisch völlig verkorkst. Rund um den See stehen unzählige Ramsch- und Fastfoodbuden, der See selber ist aufgrund der Regenfälle nur schlammig braun. Also warfen wir nur einen Blick darauf und fuhren dann schleunigst weiter.
    Wir kamen dann noch auf einen Pass, den Pasul Pangarati, auf dem gerade ein ganzes Tourismustamtam mit Restaurant, Riesenhotel, Chalets, Sommerbobbahn und alle anderen Attraktionen ganz neu entsteht. Es handelt sich auf diesem Pass um eine einzige Baustelle. Aber: Die Restaurantbar ist offen und es gibt sogar hausgemachte Limonade.
    Unser Weg führt uns weiter ins Tal, wo wir in einem Ort namens Covacipeter einen ruhigen Übernachtungsplatz auf einer Wiese fanden, bewacht von 3 streunenden Hunden.
    Kartoffelstrudel hab ich dann auch noch gemacht.
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  • Maria

    20–21 mag 2025, Romania ⋅ ☁️ 13 °C

    Und dann ging es zu Maria.
    Maria hat einige Jahre unsere Mutter gepflegt, bis diese im Alter von 96 Jahren im Jahr 2019 starb. Maria stammt aus Capu Codrului hier in der Region Moldau und heute haben wir sie besucht. Meine Schwester Lisl und Schwager Heiko waren schon da und so traf man sich wieder. Die Freude war allerseits riesig und Marias Gastfreundschaft herzlichst. Und natürlich kam Marias gesamte Verwandtschaft an: Schwestern und Schwäger und Kisinen und Cousins und Ex-Schwiegermütter und aktuelle. Halt alle, die nicht im Ausland leben, wie z.B. Marias Mutter, die in Südtirol als Pflegerin arbeitet. Es wurde gegessen und getrunken und auf deutsch, italienisch, rumänisch und schließlich mit Händen und Füßen miteinander geredet. Der Abend war wirklich schön.
    Am nächsten Tag blieben wir noch bis Mittag, nicht ohne sämtliche Besitztümer ( Haus und Grund und Boden) der Familie zu besichtigen und alle nicht-verwandten Dorfbewohner:innen verwundert zurückzulassen.
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  • Die Region Moldau und ihre Klöster

    19 maggio 2025, Romania ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute in der Früh gab es im Restaurant, neben dem wir übernachteten noch ein köstliches Frühstück. Das Wetter war nicht mehr ganz so schlecht, aber doch ungeeignet zum Wandern. Also beschlossen wir weiterzufahren in die Region Moldau und uns ein paar der berühmten Moldauklöster anzuschauen.
    Die Region Moldau, die sich im Nordosten des Landes erstreckt, ist bekannt für ihre malerische Landschaft, reiche Geschichte und kulturelle Vielfalt. Die Region ist reich an traditionellen Dörfern, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Allerdings sind die Dörfer trotz liebevoll restaurierter Häuser kaum bzw. nur von alten Menschen bewohnt. Die Jungen leben in den Städten und ganz viele leben und arbeiten im Ausland, vor allem in Italien und Deutschland.

    Die Moldauklöster, die als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet sind, sind eine Gruppe von byzantinisch-orthodoxen Klöstern, teilweise noch bewohnt, viele komplett saniert, weil die meisten von ihnen in der Ceaucescu Zeit komplett zerstört wurden. Die beeindruckenden Fresken und die Architektur dieser Klöster sind ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes der Region. Wir haben uns heute die 3 bekanntesten Klöster angesehen.
    Kloster Sucevita: Dieses Kloster ist bekannt für seine beeindruckenden Wandmalereien und seine Festungsarchitektur. Es wurde im 16. Jahrhundert erbaut und ist ein hervorragendes Beispiel für die Moldau-Malerei.

    Kloster Moldavita: Bekannt für seine wunderschönen Außenfresken, die biblische Szenen darstellen, ist dieses Kloster ein weiteres wichtiges Beispiel der moldauischen Klosterarchitektur. Es wurde im 16. Jahrhundert gegründet.

    Kloster Voronet: Wird auch die Sixtinische Kapelle des Ostens genannt. Ist das berühmteste dieser Klöster, für uns aber das am wenigsten beeindruckende.
    Da die Klöster aufgefädelt auf dem gleichen Weg im Abstand von insgesamt 150 km liegen, ist es kein Problem, diese 3 wirklich empfehlenswerten Orte an einem Tag zu besuchen.
    Eigentlich gibt es hier in Moldau mindestens 8 sehenswerte Klöster. Kann man, muss man nicht.
    Nach dem Besuch der Klöster gingen sich noch ein paar prosaischere Tätigkeiten aus, wie Auto waschen, Reifendruck professionell anpassen lassen, einkaufen, bevor wir zum tatsächkichen Höhepunkt des heutigen Tages kamen. Davon im nächsten Footprint.
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