Thailand
Ban Sangka U

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18 travelers at this place:

  • Day32

    Affenschaukel im Nationalpark

    February 2 in Thailand

    Ohne Roller geht auf Thailands Inseln nichts. Also rauf auf das motorisierte Zweirad und los zum „Mu Koh Lanta“ Nationalpark am Südende. Das Programm dort: Makaken 🐒 gucken, am Strand 🏝 schaukeln und eine 2-stündige Dschungelwanderung. Den anschließenden Sprung ins Meer an dem schönsten Strand, an dem wir auf dem Hinweg vorbeigekommen waren, hatten wir uns anschließend echt verdient. Den Sonnenuntergang haben wir wie gestern am Strand verbracht, nur an einen anderen. „Same same, but different“ wie der Thai sagen wie würde.Read more

  • Day20

    Nachdem wir den gestrigen Tag bereits mit dem Roller unterwegs waren, ging es heute wieder mit dem Roller los. Diesmal bis ganz runter an den südlichsten Zipfel der Insel, an dem sich der Mu Ko Lanta Nationalpark befindet.
    Trotz viel zu teurem Eintritt, gab es jedoch als kleine Entschädigung jede Menge wirklich schöne Landschaftsbilder zu sehen.
    Obwohl überall Warnschilder hingen und mehrfach deutlich darauf hingewiesen wurde die freilebenden Affen im Park nicht zu füttern, wussten es meine Freunde, die Chinesen, natürlich wieder besser. Als Dank dafür wurde eine von ihnen regelrecht von einer Horde Affen angefallen, welche versuchten ihr ihre Tasche zu entreißen .... selbst Schuld ....
    Bei Temperaturen wieder weit über 30°Grad begaben wir uns dennoch auf den lediglich mit 1,7km ausgeschriebenen Naturpfad einmal quer durch den Dschungel des Parks. Jede Menge Stufen und einige Höhenmeter lassen selbst 1,7km unendlich lang werden.
    Da wir jedoch dann immer noch nicht genug hatten und ohnehin bereits komplett durch geschwitzt waren, sind wir weiter mit dem Roller zum nahe gelegenen Pfad zum Wasserfall. Auch hier ging der Weg wieder über Stock und Stein und ab und an überquerten wir den kleinen Fluss. Leider war der Wasserfall auf Grund der aktuellen Trockenzeit eher nur ein kleiner Rinnsaal, aber wir waren dort.
    Auf dem Rückweg suchten wir ein wenig Abkühlung im Meer. Jedoch bei knapp 30°Grad Wassertemperatur glich dies eher der heimischen Badewanne nur mit etwas schönerem Panorama.
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  • Day4

    ROLLERTOUR NATIONALPARK

    August 31, 2017 in Thailand

    Wunderschöne Felsenbucht, nix los, ein vom deutschen T
    ÜV niemals mehr zugelassenen Leuchtturm, ein wunderschöner Sandstrand zum Baden mit gefühlten 34 Grad Thermalbadwasser, Affen die einen den Rollersattel hochklappen um an Futter zu kommen und schliesslich eine einstündige Wanderung mit 32456 Stufen durch den Dschungel...vielleicht waren es auch 578853468 wir waren auf jeden Fall danach fix und fertig. DIE SONNE WAR BRENNEND HEISS.

    TEIL 2 folgt.. .
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  • Day39

    Mu Ko Lanta National Park

    December 9, 2017 in Thailand

    Wir drei Grazien mieten uns wiedet 2 fahrbare Untersätze und düsen in den Süden der Insel. Im Nationalpark erhalten wir von Damaris eine originalgetreue Version von "I'm🎼 swinging🎵 like a🎤 wrÄÄÄÄkingball🎶"!!!🤣😁😂👌

  • Day5

    Juli = Regenzeit in Thailand. Nachdem es den ganzen Morgen wie aus Eimern geregent hatte, fuhren wir mit Rollern nach einer kleinen Poolsession zum Viewpoint. Dringend eine ausreichende Motorisierung erforderlich!!! Ein 50 CCM Roller ist definitiv zu schwach für 2 männliche Personen (bzw. für Zwei Schränke wie den Whopper und mich 😂), da die Küstenstraße sich in einem ständigen auf und ab ihren weg zum viewpoint schlängelt (Eintritt in den Nationalpark ca. 200 THB). Zum alten Leuchturm muss über einige wildgewachsene hügel geklettert werden. Nicht unbedingt für Flip Flop's geeignet. Aussicht lohnt sich, auf jeden Fall einen Besuch wert!Read more

  • Day13

    Mu Ko Lanta National Park

    March 25, 2015 in Thailand

    Mopedtour über die Insel zum Nationalpark. Ich sage dem Händler, dass ich schon seit 10 Jahren nicht mehr gefahren bin. Er muss ja nicht alles wissen. Zum Bsp. dass ich eigentlich noch NIE Moped gefahren bin. Kann ja nicht so schwer sein...

    5 Min. und ein wenig Selbstüberschätzung später: beim Losfahren erst mal schön mit dem Moped hingelegt!!! Und noch 2 andere stehende Roller mit abgeräumt!! ARRGHHH

    Fußzeh aufgeschrammt, blutet. Fetter Bluterguss am Bein. Der Händler: wenig begeistert.

    Ich entscheide mich "spontan" doch lieber Robert fahren zu lassen. Dafür brausen wir dann mit einer 135er recht zügig über die Insel. Meine Familienplanung leidet. Aber wenigstens erspare ich mir (und anderen) weitere peinlich-schmerzhafte Aktionen à la "schau mal was ich mit dem Roller tolles kann!" oder eine Kontaktaufnahme zu meiner Auslandskrankenvers.

    Mopedtour mit Eric u. Petra über die Insel. Erst mal direkt verfahren (obwohl's auf der ganzen Insel nur genau 2 Hauptstraßen gibt!).

    Mu Ko Lanta Nationalpark ganz im Süden der Insel. Wir laufen einen schmalen Pfad durch den Dschungel zum Sandy Beach. Es ist angenehm kühl im Schatten des Dschungels. Wir sehen kein einziges Tier. Fühlen uns aber irgendwie beobachtet...
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  • Day13

    Sandy Beach

    March 25, 2015 in Thailand

    Dann der Strand: traumhaft!! :) Mit Leuchtturm-Postkartenmotiv. Aber wie so oft: die Idylle ist trügerisch!

    Die Sonne grillt uns am Strand. Wir flüchten uns in den Schatten der Bäume. Puuh, jetzt erst mal ins Wasser. ..... Ähh, besser doch nicht! Dutzende Quallen treiben im seichten Wasser. Während wir also gedanklich noch mit den Quallen beschäftigt sind, bahnt sich schon das nächste Unheil an.

    Och wie süß, schau mal ein Affe! ... Und da, noch einer! Und da..... ohhh! Nicht gut!! Die Affen finden unsere Sachen sehr interessant. Könnte ja was Essbares drin sein. Und es werden immer mehr..... Den ersten Angriff können wir grade so abwehren! Einer der Affen kackt zur Revanche auf Erik's T-Shirt. Na super! :D Zeit zu gehen..
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  • Day12

    Mit dem Scooter über die Insel

    February 28 in Thailand

    Koh Lanta ist im Vergleich zu anderen Inseln ziemlich groß. Um nicht ganz dem Faulenzer-Modus zu verfallen, hatten wir uns für die letzten zwei Tage einen Roller gemietet. Typisch Thailand, hier fragt keiner nach einem Führerschein.
    Tipp: Unbedingt vorher checken, ob der Scooter irgendwelche Schrammen hat.

    Am Dienstag ging es erst nach Krabi Old Town, einem kleinen verschlafenen Ort im östlichen Teil der Insel. Man merkt hier, dass es die Leute eher in den Süden der Insel verschlägt. Nichtsdestotrotz sollte man sich das Örtchen mal anschauen.

    Am äußersten südlichen Zipfel befindet sich der Nationalpark. Die Rundwanderung dauert ca. eine Stunde.
    Achtung: Nichts für Fußkranke oder kleine Kinder, da die Strecke aus vielen ungleich hohen Steinstufen bestehst. Es geht entlang eines Berges und auch wenn es ziemlich anstrengend ist bei der Hitze hier entlang zu wandern, macht es extrem viel Spaß.

    Natürlich gibt es im Nationalpark eine Badestelle und jede Menge Affen. Schon putzig diese kleinen frechen Biester. Aufgepasst, man sollte mit seinen Getränken und Essen vorsichtig sein. Denn ehe man sich versieht, haben es sich die Affen schon geholt.

    Einen der schönsten Sonnenuntergänge kann man übrigens mit dem Scooter 10min entfernt auf der linken Seite der Hauptstraße im Richard erleben. Das Restaurant befindet sich direkt am Felsen und besteht aus kleinen blaugelben Häuschen in denen bis zu 6 Personen sitzen können. Von hier aus schaut man direkt aufs Meer.

    Zum Ausklang des Tages, fuhren wir noch mal bei der Ozone Bar vorbei.

    Heute ließen wir uns mit unseren Scootern treiben. Wir hatten kein wirkliches Ziel oder etwa doch? Alex hatte grob die Strände im Süden im Visier. Also Badehose eingepackt und rauf auf den Roller.

    Unser erster Stop führte uns nach Asalanta in der Nähe vom Nui Beach. Asalanta wird von einer Aussteigerin betrieben, die vor 15 Jahren auf die Insel kam. Hier versucht sie nachhaltig zu leben. Neben 3 Ferien-Bungalows betreibt sie ein kleines Organic Cafe und einem Earth Shop. Der Trip hier her lohnt sich.

    Anschließend ging es weiter Richtung Süden. Leider weiß ich nicht mehr, wo wir dann gelandet sind. Es lohnt sich aber hin und wieder mal vom Weg abzuweichen und einzukehren. Denn als wir dem Schild auf dem irgendwas mit Grill stand folgten, landeten wir in einem kleinen Ressort mit privaten Strand umringt von zwei Felsen. Wer hätte das gedacht? Eine liebevolle gestaltete Anlage mit einem wunderschönen Strand. Kein Wunder, dass wir hier dann knapp 3 Stunden verbracht haben.

    Zum Sunset fuhren wir wieder Richtung Nationalpark. Kurz vor unserem gestrigen Hotspot befindet sich das „ Same Same but Different“. Wir parkten unserer Roller und liefen runter zum Strand. Sich dieser Strand war von zwei Felsen umgeben. Nur viel weitläufiger als der Vorherige. Nachdem wir dann unseren Sonnenuntergang im Wasser genossen, schlenderten wir die Bucht entlang und fanden das “why not”. Cosy Bar mit angrenzendem Restaurant, genau der Hotspot für ein Dinner. Was uns etwas wunderte, aber kaum störte war die Tatsache, dass der Asiatische Anteil an Gästen überwiegte.

    Im dunklen zurück...
    Nachts Roller auf unbeleuchteten Straßen zu fahren, ist schon irgendwie anstrengend. Gefühlt hat die Rückfahrt eine Ewigkeit gedauert und dann hätten wir auch noch den Termin beim Schneider, schließlich warteten dort unsere neuen Hemden. Und JA sie sind gut geworden. Leider passen die 6 Hemden gar nicht so richtig in meinem Koffer. Mal sehen was ich stattdessen in Thailand lasse.

    Da wir morgen weiter nach Railay Beach fahren, sind wir noch mal ins Boogie Bay gegangen. Diesmal war es extrem voll. Wie beim letzten Mal wurde Reggae gespielt. Karibisches Feeling in Thailand eben. So what? Liegestuhl geschnappt, Cocktails bestellt und den Abend ausklingen lassen ...
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  • Day25

    Rundtour Koh Lanta

    November 16, 2017 in Thailand

    Die Nacht war recht kurz, da im 10er Dorm immer recht viel Betrieb ist. So konnte man erst spät schlafen und war früh wieder wach. Das hat man davon wenn man günstig in Hostels schläft.
    Heute habe ich mir einen Roller gemietet und bin die Insel abgefahren, einmal rundherum. Viele Highlights habe ich mir nicht angeschaut, da es für alles einen Guide brauchte und damit natürlich Eintritt kostete.
    Den ersten Eintritt löhnte ich im Mangrovenwald. Man hätte kayaken können oder mit dem Boot durchfahren, ich aber entschied mich für die günstige Variante das Durchlaufen. Meines Erachtens reicht das auch, da man einen sehr guten Einblick bekommt wie ein Mangrovenwald aussieht, mehr sieht man bei einer Bootstour glaube ich auch nicht.
    Unterwegs konnte man immer wieder Affen sehen, aber es war schwierig sie zu fotografieren. Sie waren zwar meist direkt neben mir, aber bis ich das Handy draußen hatte, waren sie weggelaufen.
    An ein paar Highlights bin ich vorbeigefahren, wie zum Beispiel Snakeshow oder Elefantentrekking, da ich die Insel sehen und meine Zeit nicht damit verschwenden wollte.
    An einem Aussichtspunkt wollte ich anhalten, aber wer hätte es gedacht, man hat ein Restaurant dahin gestellt. Da ich nach altbekannter Frauenlogik bereits Geld gespart hatte, da ich zum einen im Hostel schlafe und zum anderen keine Bootstour im Mangrovenwald gemacht habe, wollte ich mir den Luxus gönnen und in ein richtiges Restaurant gehen mit Preisen die typisch touristisch sind. Gott sei dank immer noch „günstig“ für deutsche Verhältnisse. Und so gönnte ich mir ein leckeres Pad Thai und einen Eiskaffee, dazu gab es einen wunderschönen Ausblick zum Genießen. Hat sich gelohnt.
    Nächster Halt sollte eine Höhle sein. Ich hätte sogar Eintritt gezahlt, aber die Tour sollte zwei Stunden gehen. Da die Zeit schon fortgeschritten war, habe ich mich dagegen entschieden. Also fuhr ich weiter in den Süden der Insel zum Nationalpark. Unterwegs hat es immer wieder schöne Strände gegeben, an denen ich anhielt um kurz Pause zu machen und Ein Paar Fotos zu schießen. Angekommen im Nationalpark hätte ich wieder Eintritt zahlen sollen. Da auf den Bildern der Strand der mich erwartete drauf war und dieser meines Erachtens keinen großen Wow-Effekt hatte bzw. Wie jeder andere Strand auch war, entschied ich mich auch hier dagegen. Und so setzte ich mich auf meinen Roller und fuhr wieder Richtung Hostel. Angekommen an „meinem“ Strand schaute ich mir erneut das Farbenspiel des Sonnenuntergangs an, Wahnsinn!
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  • Day15

    Don't feed the Monkeys!

    April 18, 2015 in Thailand

    Letztes Jahr um diese Zeit kraxelten wir durch die Nationalparks im Westen der USA: Bryce Canyon National Park, Zion, Monument Valley, Grand Canyon und noch viel mehr. Dort gab es überall Schilder mit der Aufschrift „Don’t feed the Squirrels!“ und auf den Shuttelbussen, die Nationalparkbesucher durch die herrliche Landschaft karrten, prangerten furchteinflößende – überlebensgroße – Aufkleber von zerfetzten menschlichen Händen, die mehr schlecht als recht mit Dutzenden von Stichen zusammengeflickt waren. Genug um uns einen Heiden-Respekt vor diesen Squirrels einzujagen. Die Eichhörnchen dort waren nämlich nicht klein, rot und unglaublich putzig, sondern eher eine Mischung aus Bisamratte und überdimensionierten Meerschweinchen mit einem unstillbaren Fressbedürfnis. Leider gibt es immer wieder impertinente Idioten, die es dennoch unglaublich erquicklich finden, sich mit diesen ach so putzigen, reißzähnigen Raubtieren ihr Butterbrot zu teilen. Deswegen und auch nur deswegen sind diese Viecher auch so verdammt zudringlich. Und auch nur deshalb werden die richtig sauer, wenn man eben nicht sein Butterbrot mit ihnen teilt.

    Solche Tiere gibt es auch auf Koh Lanta. Nur sind die etwas größer, geschickter, intelligenter und springen von Baum zu Baum. Wer die Äffchenkatze kennt weiß ja bereits, dass Tiere, die man als Äffchen betiteln kann, alles andere als harmlos sind. Hier auf Koh Lanta gibt es sogar ein Idioten-Äquivalent, das seine Chips mit den Affen teilen möchte. Allerdings nur einen Chip. Die Affen sind aber nicht blöd und wissen, dass es eine ganze Tüte voller Chips gibt und nicht nur diesen einen lächerlichen in der Hand der Riesenaffens mit dem dämlichen Hut da. Don’t feed the Monkeys. Diese Schilder sollten mit dem Nachsatz: „Otherwise those Monkeys will klammern on your Bein and never let it los.“ erweitert werden. Allerdings habe ich das Gefühl, dass dennoch sämtliche Idioten-Äquivalente dieser Welt sich nicht davon abhalten lassen, die Affen zu füttern.

    Trotz diverser sich anbahnender Affenübergriffe, die wir allesamt beherzt mit einer leeren Wasserflasche als Waffe abwehren konnten, blicken wir heute auf einen sehr sehr schönen gestrigen Ausflug zurück. Mit dem Moped fuhren wir dieses Mal in den Süden der Insel, gen Nationalpark. Wir starteten auf Beach-Level, doch nach wenigen hundert Metern begannen satte Steigungen, an denen sich unser Moped beinahe die Zahnräder ausbiss. Knatternd schoben wir uns mit Tempo Zwanzig über die Bergkuppen, dann ging es auch schon wieder bergab. Irgendwann scheinen die Steigungen und Gefälle der Straße auch der öffentlichen Straßenbeschilderungsbebörde derart beindruckend geworden zu sein, dass jemand Schilder mit den Steigunswerten aufgestellt hatte. 16% Steigung nach oben, dann wieder 13% nach unten, ui, jetzt wieder 16% hoch. Ich schaffte es, etwa zehn Minuten lang mitzurechnen, auf welchem Niveau wir uns befanden, zog es aber dann stattdessen vor mittels mentaler Kontrolle die Bremsen des Mopeds auf den Fahrten bergab zu unterstützen. Sicher ist sicher. Schließlich gelangten wir zu einer Fee-Stelle, drückten dort 420 Bath ab und erhielten zwei Eintrittskarten, einen Parkschein für das Moped und eine Kopie einer mit unzähligen Ausrufezeichen gespickten Umgebungskarte. Nationalpark! hieß es da und Toilets!, Showers!, Beach View! und Viewpoint! Ein derart überschwänglicher Gebrauch von Ausrufezeichen kann nur eins bedeuten: Eine etwaige Geisteskrankheit des Kartographen oder die schiere überwältigende Ausstrahlung des genannten Nationalparkinventars. Wir hofften auf Zweites. Sollte doch keine Geisteskrankheit im Spiel gewesen sein, hat der überschwängliche Kartenzeichner auch nur ein bisschen übertrieben. Zwar ließen die Toiletten und Duschen nichts Spektakuläres erahnen, aber wenn man unter enormen Blasendruck leidet nimmt man sicherlich auch gern eine beausrufezeichnete Toilette in Anspruch. Und so, wie uns der Schweiß in wenigen Minuten fließen sollte, hatte auch die Dusche ihr Exclamations-Zeichen verdient.

    Wir machten uns nämlich auf, den Nature Trail zu bewandern. 1,7 Kilometer sollten wohl kein Problem sein, das Baby schlief selig im Tragetuch und der Weg lag im Schatten. Irgendwie begann der Trail zwar mit Stufen, die für Riesen ersonnen schienen, aber wir ließen uns nicht abschrecken. Gleich am Anfang und nach nur etwa 50 Monsterstufen, die erste Tropfen über unsere Nacken fliesen ließen, bot sich uns eine traumhafte Aussicht auf das kristallklare Meer. Übelst hübsch. Von hier aus sieht man eine ganz kleine Insel mit einem kleinen Leuchtturm darauf. Was machte uns noch auf diesem großartigen Pfad erwarten, wenn man schon am Anfang mit solchen Schmankerln belohnt wurde? Also schleppten wir uns weiter die abwechselnd unwahrscheinlich niedrigen und übermenschlich hohen Stufen empor. Immer gen Himmel unterwegs. Ohmann, da muss der Ausblick nachher aber der Wahnsinn sein. Quer durch den Urwald ging es, irgendwann begann der Schweiß über meine Augenlider zu fließen, (Ich schwöre, das ist mir noch nie in meinem Leben passiert. Eigentlich halten die Augenbrauen den Schweiß von solchem Scheiß ab.) auf Hinweistafeln konnten wir so einiges über den Urwald und seine Bewohner erfahren, aber so langsam fragten wir uns, warum das hier eigentlich Nature Trail heißt. Nur, weil man in der Natur unterwegs war? Eher fühlte es sich so an, dass dieser Trail durch die Natur zurückerobert wurde. Bäume brachen zwischen den Steinplatten hervor (Mein Gott, welche arme Sau hat eigentlich diese fetten Steinplatten den Abhang herauf geschleppt?), dicke Luftwurzelt überspannten den Weg und schwere Äste legten sich als Hindernisse vor unsere Füße. Auch wurde uns bewusst, dass wir nichts gegen unsere Natur tun konnten: Der Schweiß lief nur so unsere Körper herunter. David konnte sich mit der Hand übers Gesicht fahren und beim Ausschütteln der Hand prasselte es wir ein Regenguss auf umliegende Stauden. Irgendwann, eine Stunde war vergangen, der Mini-Mann hatte es sich inzwischen auf meinem Arm gemütlich gemacht und versuchte abwechselnd nach herunterhängenden Blättern zu greifen und versuchte dazwischen nonverbale Kommunikation mit dem älteren deutschen Ehepaar zu betreiben, das wahlweise vor oder hinter uns lief und unser Tempo hielt (Oder wir ihres? Beschämend!), irgendwann jedenfalls sahen wir Licht am Ende des Dschungeltunnels. Was mochte das sein? Gefühlt befanden wir uns nicht 1,7km vom Startpunkt entfernt, sondern 1,7km über den Meeresspiegel taumelnd. Allerdings beschlich uns der Verdacht, auf eine Straße zuzuhalten. Blinzend im Sonnenlicht angelangt erkannten wir: Das Häuschen, an dem wir unseren Eintritt bezahlt hatten. Moooment! Nach Passieren dieses Häuschen waren wir (angeblich nur 200m) eine elendig steile Straße bergabgefahren, um zum Parkplatz zu gelangen. Wir bedankten uns beim Universum und staksten mit zittrigen Knien die 20% Steigung hinab, das Baby glücklich auf Davids Schulter wankend. Special Workout für 420 Bath, HotYoga kann einpacken!

    War trotzdem schön, ein anschließendes Päuschen unter einem großen Pavillon mit erneuter Affenbelagerung machte uns fit für den Rückweg. Unterwegs dann noch Pad Thai an einem Straßenstand. (Im Übrigen ist es nicht schlimm, Pad Thai zu haben, wenn man es sich an einem authentic Straßenbüdchen holt. Das ist quasi Erweiterung des kulinarischen Horizonts.) Auch am Abend blieben wir dem local food treu. An einem weiteren Straßenbüdchen gönnten wir uns Noodle Soup und gegrilltes Hühnchenbein, welches ohne große Zurückhaltung mit einem fetten Hackebeil in mundgerechte Stücken zerteilt wurde. Das Baby indes konnte einer schielenden Siamkatze dabei zusehen, wie sie einen Mülleimer plünderte. Alle glücklich, alle satt, auch die Katze.

    (Fotos rümpeln noch auf der Gopro oder auf Davids Teil der Festplatte herum, werden aber nachgeliefert... ;) )
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You might also know this place by the following names:

Ban Sangka U, บ้านสังกาอู้

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