Thailand
Changwat Prachuap Khiri Khan

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Top 10 Travel Destinations Changwat Prachuap Khiri Khan

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114 travelers at this place

  • Day16

    Indiana Jones

    February 24, 2020 in Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Die letzten zwei Tage haben wie mehrheitlich am Strand verbracht und auch paar Besorgungen erledigt. Die Bedingungen fürs Kiten sind im Moment eher suboptimal für Anfänger und die Kiteschule hat uns daher abgeraten im Moment einen Kurs zumachen oder in Thierrys Fall einen Refresher. Am Dienstag soll aber der Wind kehren. Daher haben wir unseren Aufenthalt auch verlängert.
    Für heute haben wir einen Ausflug mit dem Roller geplant.
    Ursprünglich wollten wir wilde Elefanten im Kui Buri Nationalpark schauen gehen. Wir fragen bei Florian, dem Restaurantbesitzer unser Unterkunft nach, ob er uns einen Tipp hat, wie wir diesen am besten erreichen können. Er rät uns aber davon ab. Laut ihm sind auch diese Tiere zugeritten und in der Nacht angebunden und die Freiheit der Tiere nicht echt. Ob dies stimmt, können wir nicht beurteilen. Aber da wir vor vier Jahren einmal den Fehler, mit dem Besuch einer Elefantenanlage gemacht haben, entschliessen wir uns, Flos Ratschlag zu folgen. Er empfiehlt uns die Phrayanakhon Höhle im Nationalpark Khao Roi Sam Yot.
    Diese ist ca. 50 Min Rollerfahrt von Hua Hin entfernt.
    Am nächsten Tag inspizieren wir also den Roller und machen Fotos von den bereits vorhanden Schäden. Wie vorbildlich wir doch sind. Starten und los. Bereits bei der ersten Abbiegung hauts uns fast auf die Schnauze. Die Federung, die wahrscheinlich einknickt und die neuen Pneus sind dafür verantwortlich. Puuuh mein Herz rast. 🙊🙈
    Thierry ist am verhungern und schon ganz schwach daher hat die Nahrungssuche Priorität. 😅🤣 Bei einem Supermarkt machen wir halt und kaufen uns etwas zu Essen. Ein Strassenhund schleicht um uns herum und schaut einem mit traurigen Hundeaugen an. Ich beherrsche mich und fasse ihn nicht an, obwohl ich gerne würde. Aber ich gehe zurück in den Supermarkt und kaufe Trockenfutter. Es gibt noch weitere Streuner die in der Nähe sind. Er beginnt sofort an zu fressen. Der zweite Hund der dazugekommen ist, interessiert sich aber nicht gross für das Futter sondern beginnt mir nach zu laufen. Ich glaub er möchte Streicheleinheiten, aber ich getrau mich nicht. Ich liebe Tiere aber ich hab zuviel Respekt vor einem Biss. Erst als wir losfahren geht er zum Futter. Wie gerne hätte ich beide mitgenommen.
    Die Rollerfahrt führt uns durch Hinterland, an Ananasplantagen und Tempeln vorbei.
    Der Eingang des Nationalparks liegt vorne am Meer. Es gibt zwei Optionen zum Eingang zu kommen. Entweder per Boot oder zu Fuss. Wir entscheiden uns für letzteres. Der Aufstieg beginnt. Schon nach kurzer Zeit bin ich klitschnass. Es ist wahnsinnig heiss und die Hitze macht mir etwas zu schaffen. Wie Thierry weise meint; D Hitz isch heiss. 🤦‍♀️🤦‍♂️🤣🤣
    Der Viewpoint entschädigt aber für vieles. Wir kommen auf der anderen Seite am Strand an, an welchem die Boote die Touristen rauslassen. Dann kanns ja nicht mehr weit sein.....Denkste....Das Märtyrium fängt erst an. Der Eigentliche und noch viel steilere Aufstieg zur Höhle beginnt erst. Der Jahresunterschied zwischen Thierry und mir macht sich nun bemerkbar.🤣🤣 Während Thierry wie ein Steinbock 🐐 die Treppen hoch springt, bin ich die Schnecke im Umzug. Auch die Tropfspur die ich vor lauter schwitzen hinterlasse ist passend. 🐌
    Die Strapazen lohnen sich aber. Der Ort den wir vorfinden ist wie auf einem anderen Planeten. Die Fotos können die Magie und die Schönheit nicht offenbaren.
    Nach Überschreiten des Bergkammes geht es wieder steil hinunter in die erste Höhle. Wer jetzt ein dunkles Loch erwartet liegt falsch. Die Höhle ist offen. Bäume und Sträucher wachsen in der Mitte und werden von den eintretenden Sonnestrahlen beleuchtet. Wenn du nach oben blickst siehst du die Hell Bridge. Eine natürlich gebildete Steinbrücke.
    Das eigentlich Highlight kommt aber erst noch. Und der Moment wenn du die zweite Höhle betrittst ist Atemberaubend. Ich fühle mich wie in einem Indiana Jones Film. Als hätte ich endlich den Ort, an welchem der versteckte Schatz liegt gefunden. Es ist magisch. In der Höhle auf einem kleine Hügel, umgeben von Bäumen und Vegetation, wurde im Jahr 1890 ein kleiner Pavillion gebaut. Zu Ehren der Könige welche die Höhle besuchten. Von der Höhlendecke wachsen Lianen herunter
    Auch hier wieder das eintretende Sonnenlicht.
    Der Abstieg ist einiges leichter.
    Auf dem Nachhause weg kaufen wir am Strassenrand die beste Ananas die wir je hatten. Die Verkäuferin ist super lieb.
    Dann noch kurz an den Strand zum abkühlen.
    Zum Abendessen möchten wir endlich wieder mal ein Curry. Von der Unterkunft wird ein Restaurant empfohlen, welches wir testen wollen. Wir werden wegen der schärfe gefragt. Ich nehme Medium und Thierry spicy. Es soll aber Touristenschärfe sein. Das Essen ist sehr lecker. Thierry fängt an zu husten und schwitzen. 🤣 Doch etwas schärfer als gedacht. 🌶
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  • Day19

    Kiten Hua Hin

    February 27, 2020 in Thailand ⋅ ☁️ 31 °C

    Die letzten beiden Tage, versuchten wir unser Glück beim Kitesurfen:
    Unser Lehrer sieht von der Ferne aus wie Captain Seebär. Besonders wenn er im Wasser steht - mit seiner grünen Mütze, braungebrannt, haarig und zerzaustem
    Bart steht er da. Alez Sanz hat über 25 Jahre Kite Erfahrung. Er war mitunter einer der ersten Generation.. und das merkt man gut..er teached so leidenschaftlich wie kein anderer am ganzen Beach.
    Tina ist zuerst an der Reihe. Da der Wind noch schwach ist und sie noch nie an einem Kite war. Sie versucht sich am Trainerkite und macht ihre Sache super. Schon in der ersten Stunde gehts ins Wasser. Das Gleitschirmfliegen und insbesondere das Groundhandling helfen enorm den Kite schneller zu beherrschen. Erschöpft aber mit einem grossen Smile kommt sie nach ca. 1-1.5h in den Schatten um zu Chillen.
    Für mich hats noch zu wenig Wind. Wir warten bis dieser ein wenig auffrischt und mit ca. 10-12kt (Knoten) bläst. Mit einem 15er Duoton Dice versuch ichs..nach einem Jahr Kite-Pause wiedermal ins Wasser🏄‍♂️🤙🏽. Bodydragging klappt einwandfrei und nach kurzer Zeit fahre ich auch wieder Downwind. Allerdings ist die Strömung, welche aus der selben Richtung wie der Wind kommt, ca. 4-5kt stark..sprich ich habe ein Delta von plus- minus 6-8kt Wind. Es reicht zwar gerade mal aus, aber für meine Fähigkeiten halt doch noch nicht ganz um Upwind zu fahren. Höhe halten klappt. Wenn da nur nicht meine "Weak-Side" wäre. Bei dieser ich immer wieder das Board, mit meinem Frontfuss ins Wasser drücke (falsche Gewichtsverlagerung), welche mich nach jedem umfallen wieder locker 30-50m Downwind kostet. Die Steine kommen näher. Also entscheide ich mich die letzten Meter zu Bodydragen, - was ich auch Upwindy behersche und was mich wieder weg von den messerscharfen Steinen bringt. Ein guter Refresh und ein noch besserer Start für Tina.
    Am Mittwoch fahren wir mit der ganzen Schule an einen anderen Spot, da man am Hua Hin Beach immer Mittwochs nichts kommerzielles anbieten darf.
    Der Spot ist viiiiiiel besser als der Hua Hin Beach, insbesondere für Anfänger. Zwar heute leider viel zu wenig Wind, aber ziemlich flaches Wasser, kleinere Wellen und weniger Strömung (ca. 2-3kt).
    Alex packt sofort seine Übungsmaten aus und drückt Tina und Michèle umgehend die Kites in die Hand. Irgendwann kommt Alex zu mir, zeigt mir meinen 15er Kite und fragt mich, ob ich weiss, wie der Kite aufgebaut wird. Lut - mein Kitelehrer in Mexiko hat mir in meinen ersten 5 Stunden unglaublich viel mitgegeben -, daher ja, aber halt eingerostet. Der Wind ist leider einfach zu schwach. Daher packen wir den 15er Duotone Capa aus, ein Foile - oder auch Softkite genannt. Dieser Kite ähnelt einem Gleitschirm viel mehr und Alex ist sich sicher das mir dieser mit meiner Paragliding- Vorgeschichte wohl besser gefällt. Im Direktvergleich ist der Tube eine fliegende Schwimmweste, während der Capa ein Fluggerät ist. Die Power ist wirklich unglaublich, doch mit den süssen 7-8kt Wind, abzüglich 2-3kt Strömung, ist dann halt ein 5-6kt Wind selbst mit dem Foilkite etwas zu wenig. Vorallem, da dies erst meine 9te Stunde, also quasi mein 3ter Kite Tag ist, und ich unbedingt vermeiden muss, dass dieser Kite ins Wasser fällt. Diesen bringst du nur noch seeeeeehr schlecht hoch.
    Nachdem mirAlex den Kite gestartet hat, gibt er ihn mir und lässt mich komplett selbständig arbeiten. Hochlaufen Bodydragen um die Power zu spüren und dann ab aufs Brett. Ich komme hoch, fahre einige Meter, bekomme aber einfach nicht genügend Power hin. Auch die Kitelehrer haben Mühe mit ihren Tube Kites die Höhe zu halten. Umso mehr freut es mich, dass ich den teuersten Schirm auf Platz fliegen durfte😍🤙🏽.
    Inzwischen ist Alex bei Tina. Als ich raus komme um eine kurze Pause einzulegen, sehe ich sie und Alex ca. 2 km weiter unten. Sie hat unermüdlich Bodydraging mit und ohne Board gemacht..und kam sogar kurzzeitig aufs Brett.
    Aber auch für Tina leider zu wenig Wind. Glücklich kehrt sie zurück. Während mir Alex bestätigt das es heute einfach wirklich zu wenig Wind hat und das selbst er mit dem Capa - seinem aktuellen Lieblingsschirm,- keine Höhe machen kann und wirklich alles aus im rausholen muss.
    Glücklich, zufrieden und mit einem neuen Abenteuer im Gepäck fahren wir zurück in den North Kiteboarding Club, wo wir sehr Müde helfen, die Sachen zu reinigen.
    Am Abend treffen wir uns mit Michèle am Nightmarket, wo wir Essen und rumschlendern.
    Ein toller Tag, obwohl sich Tina ganz leicht am Knie aufgeschürft hat und wir dieses mit Bepanthen und Merfen behandeln. Stay tuned..🤙🏽😍😜
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  • Day19

    Zu Besuch bei Benjamin Blümchen

    February 27, 2020 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Vielleicht mögt ihr euch erinnern, dass wir vor paar Tagen über unsere Absicht die Elefanten im Nationalpark zu besuchen geschrieben haben und uns Flo dann davon abgeraten hat. In der Zwischenzeit hat mir aber ein aufmerksamer Reiseblogleser (😉) geschrieben, welcher selber schon dort war, dass die Elefanten frei leben und nicht wie Florian gesagt hat gefangen sind.
    Ich hab dann erneut gegooglet und wie beim ersten Mal nichts gelesen, dass die Elefanten gefangen wären. Allerdings gesehen das Flo wahrscheinlich das Elefant Sanctuary in der Nähe von Hua Hin gemeint hat. Da er uns auch erzählt hat, dass er nach seinem Feierabend manchmal vorbei geht und Bananen füttert. Für das wäre der Nationalpark viel zu weit weg.
    Die Strecke von Hua Hin nach Kui Buri beträgt 86km. Laut Google Maps benötigt man 90 Min Fahrtzeit.
    Eehh locker zuschaffen denken wir und mieten wieder den Roller. Sind ja schliesslich Alpenbrevet erprobt. 🤣
    Da der Nationalpark erst um 14;00 Uhr öffnet, wollen wir vorher unser Visa für Thailand verlängern. Wir wissen noch nicht, ob wir wirklich länger in Thailand bleiben. Aber aufgrund der unsicheren Situation, bezüglich Coronavirus wissen wir im Moment nicht so recht ob wir nach Vietnam reisen sollen. Grundsätzlich nicht aus Angst wegen der Ansteckung, aber wegen möglicher Schliessung der Grenzen und Flughäfen. Und da wäre es uns aufgrund der medizinischen Versorgung sympathischer in Thailand zu sein als in Vietnam. Aber wie gesagt wir sind noch unschlüssig.
    Wir gehen ins Immigrationbüro, welches in einer der Shoppingmalls ist. Der Mann am Ticketschalter lehnt uns aber ab und sagt wir müssen eine Woche vor Ablauf des Ausreisedatums kommen. Hmmm so eine Kacke. Dabei hat uns eine Schweizerin, welche wir im Kiteclub kennen gelernt haben, erzählt das es keine Rolle spielt wann mann das Visum verlängert. Sie habe die Verlängerung bereits in der ersteb Woche ihrer Ankunft eingeholt.
    Wir gehen etwas essen. Thierrys Plan ist danach nochmals zu gehen und zu schauen ob jemand anders dort ist. Unser ,,Problem" ist, dass wir planen auf eine kleine Insel zu gehen. Und dort gibts kein Immigrationbüro. Widerwillig gehe ich mit. Solche Sachen machen mich immer etwas nervös. Tatsächlich ist diesmal eine Frau dort. Sie nimmt unsere Pässe entgegen. Juhuuuuu Thierrys List scheint zu klappen. Dann leider doch nicht. Wieder diesselbe Antwort. Wir erklären ihr, dass auf Koh Maak kein Immigrationsamt ist. Sie erklärt uns, dass das nächst Gelegene in Trat ist und sie uns den Stempel noch nicht geben kann. Als wir wieder draussen sind, sehe ich denn Mann vom morgen retour kommen. Schnell weg.
    Um ca. 13:00 Uhr fahren wir los Richtung Kui Buri. 2/3 der Strecke ist recht anstrengend zum fahren da es sehr viel Verkehr gibt. Bereits hier sehen wir Elefanten. Solche die Rennen machen. 😉🙃 Ein Lastwagen nachdem anderen. Thierry machts aber souverän. Erst das letzte Drittel ist schön und entspannt. Nach über 90 Min kommen wir endlich an.
    Wir mieten einen Jeep mit zwei Rangern und die Safari zu Benjamin Blümchen und Dumbo kann beginnen.
    Wie bereits erwähnt ist es ein Nationalpark und die Sichtung der Tiere ist nicht garantiert. Aber bereits nach 10 Minuten Fahrt haben wir das Glück und sehen eine ganze Familie inklusive zwei Babys ganz aus der Nähe. Aaaahhhh so süüüüüsss. Wir holpern tiefer in den Nationalpark. Es gibt mehrere Viewpoints. Doch leider sehen wir keine Dickhäuter mehr. Wie unsere kleine Thairangerin immer sagt; No Elefants. Mehr Englisch kann sie nicht.
    Beim letzten Viewpoint zahlt sich die Geduld dann nochmals aus und wir sehen nochmals einen einzelnen männlichen Bullen. Zwar aus der Ferne aber trotzdem sehr imposant.
    Die Rückfahrt dauert weniger lang. Am Abend gehen wir zum Abschied nochmals mit Michelle, welche wir aus dem Kiteclub kennen gelernt haben und zwei anderen essen.
    Morgen geht es weiter nach Bangkok.
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  • Day30

    Chilli Vanilli

    January 29, 2020 in Thailand ⋅ ⛅ 23 °C

    Heute haben wir den Tag durch und durch dem Ausruhen gewidmet.

    Mit Mittagsschläfchen, einem ausgiebigen Sonnenbad, guten Büchern, Billard und der Cocktail Happy Hour zog der Tag ratz fatz an uns vorüber.

    Es ist aber auch schön in diesem Hotel 😊
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  • Day13

    Fussgängerstreifen? Überbewertet.

    February 21, 2020 in Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Dank thailändischem Fahrstyle, massiver Tempoüberschreitung und überholen auf beiden Spuren, schaffen wir es noch rechtzeitig an den Bahnhof.💪
    Jetzt nur noch den Zug finden. 🚉
    Ööööh das ist der Bahnhof? So klein? Ich habe einen riesen Bahnhof wie Zürich erwartet. Kaum sind wir in der Tickethalle werden wir sogleich von einer Frau empfangen, welche uns zum Zug resp. in den richtigen Wagon begleitet und die Sitze zeigt.
    Nach 6 1/2 Stunden unspektakulärer Zugfahrt kommen wir in Hua Hin an.
    Einfach zum Zugklo noch paar kurze Worte.🚽
    Es ist ein Stehklo und so eng das man kaum hinein oder heraus kommt. Das eklige dabei ist, dass du gezwungen bist, auf den Rand des Klos zu stehen, welcher total verpisst ist, um überhaupt die Türe öffnen zu können. Aber dies nur schnell am Rande und als Tipp für weitere Reisende, nicht die flächsten Flip Flops anzuziehen. Und unbedingt einen Pullover im Rucksack dabei haben da der Zug dermassen gekühlt ist, dass sogar unser Thierry kalt hat.
    In Hua Hin angekommen, schultern wir unsere Backpacks und haben laut Google Maps ca. 20 Min Fussmarsch zu unserer Unterkunft. Doch schon die Strassenüberquerung gestaltet sich als eine Herausforderung. Nirgends eine Ampel oder Fussgängerstreifen. Wir warten uuuuuund warten. Doch nirgends gibt es eine Lücke, welche die Überquerung ermöglicht. Also warten wir halt noch ein bisschen mehr. 🤷‍♂️🤷‍♀️ haben ja Zeit 🙈
    Am Anfang wars noch interessant den vielen Roller und Autos zu zuschauen aber irgendwann werden die Rucksäcke schwer.
    Thierry; ,,Schätzu bi 3 muesch losrenne, gäu"!
    Ig: ,,Nei aber de wärde mr no überfahre".
    Thierry: ,,Mou, du muesch! D Asiate mache das o so, mir sie da nit ir Schwiz. Bisch parat? 1,2,3. Go".
    Ich glaub wenn Thierry nicht die Initiative ergriffen hätte würde ich immer noch mit meinem Backpack an der Strasse stehen.
    Wir durchqueren eine kleine Gasse. Und dann......eine 4 Spurige Strasse mit doppelt soviel Verkehr. Wieder kein Fussgängerstreifen in Sicht. Are you kidding me?!?
    Doch diesesmal haben wir Glück und ein Polizist hilft uns über die Strasse.👍
    Unsere Unterkunft befindet sich oberhalb einer Kiteschule resp. gehört zum Laden und Restaurant dazu.
    Wir bestellen Burgers. Wohl die Besten die wir je hatten. Das Essen ist gigantisch. Alles frische Zutaten.
    Müde fallen wir ins Bett. Und ich bin ehrlich gesagt froh, wiedereinmal eine Nacht ohne Geckos zu verbringen und warmes Duschwasser zu haben.
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  • Day48

    20 Stunden nach Hua Hin

    December 13, 2019 in Thailand ⋅ 🌙 23 °C

    Was für eine Reise! Wir sind heil in Hua Hin angekommen, nach 20 Stunden und 4 Bussen. Es hat alles gut geklappt, wir wurden abgeholt und durch Berg und Tal von Pai zurück nach Chiang Mai gefahren, mal wieder sehr rasant und etwas übelkeitserregend, aber diesmal mit funktionierenden Anschnallgurten 👍🏼😅. In Chiang Mai haben wir dann eine Abendbrotpause gehabt, bevor uns dann der nächste Minibus weiter gefahren hat zu unserem großen Bus. Die Fahrt von Chiang Mai nach Bangkok hat dann tatsächlich “nur” 11 Stunden gedauert und der Bus war sehr bequem, aber viel Schlaf haben wir natürlich trotzdem nicht bekommen...
    Gegen halb 9 waren wir dann am Busterminal Mo Chit in Bangkok und haben uns auf die Suche nach unserem nächsten und letzten Minibus gemacht. Das hat länger gedauert als erwartet 😅. Der Busterminal ist nämlich ziemlich riesig und unübersichtlich und natürlich ist alles auch ausschließlich auf Thai 😬. Nach einigem Rumfragen und Rumgeirre haben wir’s dann aber auch geschafft und die Fahrt ging weiter - knappe 3 Stunden nach Hua Hin. Diesmal hatte unser Minibus doch tatsächlich einen Monitor, auf dem man sehen konnte, wie schnell der Fahrer fährt, und ab 100 km/h gibts ein Signalton bis er wieder langsamer fährt 😅. Das hätten wir schon einige Male vorher gebrauchen können...
    Also sicher angekommen in Hua Hin! Hua Hin ist ein ehemaliges Fischerdorf, was seit den 1920er Jahren immer beliebter unter Touristen geworden ist. Mittlerweile sieht man am Strand überall Resorts und mittelalte Europäer 😅. Der Ort hat nicht so viel zu bieten, aber der Strand ist schön, sauber und weitläufig und das ist alles was wir soweit brauchen ☺️. Viel mehr als am Strand liegen haben wir dann heute auch nicht mehr gemacht, außer dass wir einmal über den „Hua Hin Grand Night Market“ gelaufen sind. Viel mehr werden wir vielleicht auch die nächsten Tage nicht machen 😬. Mal sehen was es hier noch zu entdecken gibt, jetzt wird erstmal Schlaf nachgeholt 😴.
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  • Jun1

    A local shrimp farm

    June 1, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 91 °F

    We met a local shrimp farmer who allowed us to visit the farm he tends (for someone else). He gave us a great tour and answered lots of questions. His home suggests yo us that he is not well paid for his efforts. But he seems to take great pride in his work.Read more

  • Jun2

    Mushroom farm

    June 2, 2019 in Thailand ⋅ 🌧 91 °F

    When I learned that mushrooms grow in this area, I asked the company to find me a mushroom farm. For three years we have visited Tum and his family. Today, the students had to prepare the mushrooms for the mushroom house.Read more

  • Day10

    Hua Hin

    December 19, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Efter en tre timers køretur ankom vi til Hua Hin, her har vi lejet et hus med svømmepøl via Air BnB.
    Det at søge og sætte kriterier på Air BnB fungerer fint og er nok noget vi vil benytte mere i fremtiden. Kommunikationen og hjælpsomheden fra ejeren er i top. Fra busstationen tog vi en tuk tuk ud til husetRead more

  • Day23

    100 Kilometer Rad Tour

    March 1, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    This is your captain speaking and we are heading northwards to Bangkok. Our current flight speed is around 20 miles an hour and our height is at around sea level. Wir sind kurz rechts Rand gefahren um eine kleine Pullerpause einzulegen und wer sich schnell noch ein paar Snacks kaufen möchte kann das natürlich auch gerne tun. Die Raucher unter ihnen werden sich sicher auch freuen, unser geschätzter Aufenthalt beträgt ca. 48 Stunden, ziehen Sie also genüsslich eine durch!

    Nach dem ich vorgestern(?) etwas nieder und angeschlagen in Chumphon kampiert habe ging es eine Nacht Später weiter Richtung Norden.
    Bin in aller frühe (ca. 8 Uhr - hey - für mich is das früh!) hoch und hab alles zusammen gepackt, gefrühstückt, auf den Bock gestiegen und dann aus Chumphon raus und immer an der Küste (soweit es eben ging) Richtung Bang Saphan. Hatte mir noch kein wirkliches Ziel gesetzt, wollte einfach erstmal an der “Küstenstraße” entlang und dann (go with the flow) sehen wo ich unterkomme. Es gibt ja überall Hotels. Agoda(diese booking app) ist das beste Navigationsgerät . Einfach schauen wo es ne größere Ansammlung von Unterkünften gibt.

    Nach dem Aufstehen in Chumphon tat mir nicht nur der Hals weh sondern ich fing an zu niesen und die Nase ist mit auch noch gelaufen. So nen bisschen wenigstens. Genug um sich (wie nen richtiger Mann) total erkältet zu fühlen.

    Die Fahrt war der absolute Oberknaller und hat Mega Spaß gemacht. Tolle Begegnungen und Überraschungen. Inklusive ungeplantem Drogentrip.

    Bin nen Stück über ne etwas befahrene Straße gefahren und dann sobald google maps es zugelassen hat direkt rauf auf die kleinen Wege und durch die kleinen Dörfer. 9:15Uhr. Die Erkältung ist schon kurz vergessen. Immer weiter. Links, Rechts, Bäume, Kokosnuss Plantagen, Rinder, kleine Läden, kleffende Kötter.
    Ruhige Straßen ohne Autos und leichter Rückenwind plus frischer Brise. Herrlich! Kilometer um Kilometer.

    Irgendwann hieß es dann wieder rauf auf die Große Straße weil irgendwann muss ja auch mal Scheiße kommen. 10:15Uhr. Welche Erkältung? Man war das geil!

    Es ist bereits warm. Der leichte seichte Brise ist ausgetauscht gegen Sonnenwinde. Knall, Brezel, Bretter. Uff!
    Die Navigationsapp für Radfahrer(Komoot), die so tolle Strecken verspricht ist gefühlt der letzte Dreck und ich arbeite im Kopf an meiner Rezension und meiner Hassmail. Ich will mein Geld zurück. 30 Euro für so ne Drecksapp. Was für Looser. Welcher voll idiotische Programmierer hat den Mist zusammen geklopft?
    Abgestürzt ist Sie auch und meine getrackten 40 Kilometer sind fürn Arsch.

    Auf der Bundesstraße wird gebaut. Roter Sand. Feuchter Roter Sand. Schlabber, Sabber, Platsch, Matsch. Ey! Ich und das Rad sind total eingesifft.
    Aber das macht’s schon wieder irgendwie besser. Aber die Sonne knallt wie Sau. Google Maps! Wo gehts hier von der Straße runter, ich nehme jeden Umweg in Kauf aber bloß Weg von der Baustelle. Noch 5 Kilometer dann kommt wieder buschweg. 11:30 Uhr.

    Geschafft, es wird ruhiger und die Straßen kleiner. Ich bin voller rotem Schlamm. Wie das Rad aussieht. Alles Dreckig. Voll geil!
    Welcher Tag ist heute?

    Weiter durch kleine Wege und Siedlungen, Hey was machen die da im Wald rechts von der Straße? Ist das ein Hahnenkampf?
    Warum brüllen die alle so? Und Warum sitzen die Hähne da auf der Stange und werden angefeuert noch mal: kikerikieeee zu machen? Oder was is da los?

    Ich drehe um um das genauer zu Betrachten. Das sich die “Wilden” hier Hähne halten habe ich ja schon öfter gesehen aber...

    Schaue mir zögerlich von der Straße das Spektakel an und Parke dann mein Rad am Baum und laufe Langsam in den Wald auf die Eingeborenen und ihre Bestien zu. Einige der Wilden nehmen mich war aber ihrem freundlichem Grinsen nach zu Urteilen stelle ich keine Gefahr für Sie dar. Vielleicht entschärft meine “Roter Schlamm Tarnmaske” mein Antlitz.

    Kikeriki! Jallaa Jallaa, ja brüll nochmal! Bestimmt 40 Hähnchen auf Stangen. Nummern unten dran. Ca. 4 Meter davon entfernt ein Seil hinter dem die Besitzer der Hähnerichse Ihren ganzen stolz anfeuern. Hier wird nicht gekämpft, hier wird gegackert! Um die Wette! So scheint mir.

    Ein Wilder amüsiert sich über mich und winkt mich weiter in den Mobb. Da hinten gibts Kaffee. Komm mal mit. Ich folge Anständig. Und unsicher.
    Ich bins, der Alexander von Humboldt, oder so. Und nen Kaffee hätte echt was. So nach ca. 55 Kilometern Radfahrt. 12Uhr.

    Kaffe gibt es aus der Thermoskanne, da is heißes Wasser, hier Instantkaffee, und Kaffeweißer und Zucker. Und hier, Mister Farang, nimm dir auch noch so nen Blatt aus der Plastiktüte da. Wat? Das ist nen Blatt von nem Baum! Du! Soll der in den Kaffee? Kaffee und Tee? Ah! Nicht Schlecht! Ne, Ne, Mister Falang, hier, guck mal, Zack, Blattwerk vom Stiel ziehen und ab in die Gusche damit. Essen. So wie mein Kumpel da. Äh okay! Na gut! Ich bins, der Alexander, der Entdecker, ich werde in die Geschichte eingehen. Dreckig bin ich ja schon. Und wer weiß was noch gleich!

    Bella meldet sich via Chat. Wegen seinem Liebeskummer kann er nicht schlafen und ist schon wach. Ich schicke ihm Fotos und schreibe ihm Kurz das die Wilden es gerade richtig krachen lassen. Er sagt: Betel. Kurz später schickt er mir einen Wikipedia Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Kratombaum

    “Es gibt drei Sorten von Kratom: mit weißen, roten und mit grünen Blattvenen. Die unterschiedlichen Sorten haben eine unterschiedliche Zusammensetzung, was die enthaltenen Alkaloide betrifft. Während Sorten mit weißen Blattvenen eher aktivierend wirken sollen, so wird den Sorten mit roten Blattvenen eine eher sedierende Wirkung nachgesagt. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass geringe Dosen eher aktivierend und euphorisierend und höhere Dosen sedierend wirken. Da es erwartungsgemäß in der Natur aber viele unterschiedliche Varietäten gibt und der Gehalt der Alkaloide auch von diversen Standortfaktoren und klimatischen Einflüssen abhängt, ist dies nur als eine grobe Einteilung anzusehen. Diesbezügliche Studien existieren noch nicht.”

    PARTY! Ich liebe diesen Urlaub. Eben noch auf ner verdreckten Straße und nichts klappt und schon beim Wettgockeln und Drogen in der Gusche. Es muss doch einen Gott geben. Das Leben ist so bunt und vielseitig. Was alles passieren kann wenn man von der Couch aufsteht und bisschen weiter als vor die Tür geht. Wahnsinn!

    Ich schlürfe meinen Kaffee aus und bedanke mich und stecke mir das andere halbe Kratom Blatt für später ein. Noch ist nix zu merken, Vorsicht ist die mutter der ...Sie wissen schon.

    Weiter gehts. Welche Erkältung? War was?
    Kleiner Zwischenstopp bei nem Laden um die Ecke, ich betanke mich mit Trinkwasser, Chips und Cola. Futtere einen Honig Nuss Riegel und zeige der Verkäuferin mein Foto vom Kratom Kaffee Gedeck. Sie lacht. Ich lese ihre Gedanken: Die alten Tunichtgute da Drüben mit Ihren Hähnen, herrlich. Drehen dem Falang erstmal Kratom an! Ich kann nicht mehr. Manchmal hab ich sie lieb.

    Ich radle weiter. Muss so gegen 13 Uhr sein. Brezel. 1832 Grad im Schatten aber die Straßen sind leer. Da vorne steht irgendwas von Aussichtsplattform. Und da is das Meer. Na ich fahre mal weiter. Hmm, der Strand sieht aber nice aus. Vielleicht doch mal nen kleines Bad im salzigem Nass? Immerhin sind es jetzt schon Siebenmillionenzweihundertachtundirgendwass Grad im Schatten. Ab und an spürt man sogar die Sonneneruptionen:

    “Eine Sonneneruption ist ein Gebilde erhöhter Strahlung innerhalb der Chromosphäre der Sonne, das durch Magnetfeldenergie gespeist wird.”

    “Kommt es zu einer Reorganisation der Bögen, die zu einer Ablösung von Plasmaschläuchen führt, so beobachtet man einen erhöhten Masseausstoß. Bezeichnungen dafür sind koronaler Massenauswurf (CME) oder auch eruptive Protuberanz, die damit verbundenen Teilchenströme, Protonenschauer, Solarkosmischer Strahlungsausbruch (englisch Solar Cosmic Ray Event) oder SEP (englisch Solar Energetic Particles). Die Teilchen eines koronalen Masseauswurfs wechselwirken mit dem Sonnenwind und dem interplanetaren Magnetfeld: Schnelle Teilchen werden auf die Geschwindigkeit des Sonnenwinds abgebremst, langsame beschleunigt. Es kommt zur Ausbildung einer breiten Schockfront, die für die Beschleunigung der Teilchen, insbesondere Protonen, auf Energien oberhalb von 10 MeV verantwortlich ist. Der Prozess der Beschleunigung heißt SPE (englisch Solar Particle Event, auch Solar Proton Event).”

    Jenau! Schockfront!

    Rauf auf den View Point. Ganz nett da. Schatten. Bäume. Eine kleine Pagode aus Stein. Links und rechts stehen 3 - 5 leere Streetfood Stände und ein Auto.
    Erstmal Wasser und ne Kippe:

    “Die größte bisher beobachtete Sonneneruption ereignete sich am 4. November 2003 mit einer Klassifizierung von X45.[3] Das entspricht
    4500μW/m2” - Die haben sich im Datum geirrt.

    Ein dicker Thai Junge kommt aus einem der Streetfood Stände. Wir Reden. Er spricht gutes Englisch. Er ist 23. Und sitzt hier 3 mal die Woche und schreibt an einem Buch. Glaub der Titel war: The Black Irgendwasmagisches. Er greift wohl was von World of Warcraft auf. Irgendeine grüne Magische Energie. Er studiert um die Ecke in der Uni. Ingenieur für Energietechnik. Aber er liebt das Schreiben. Ich biete ihm etwas vom Krawum Kraut an. Er lacht und lehnt ab und sagt mir das es unter Strafe steht. Die Polizei nimmt einen Dollar Strafe pro Blatt. Wir bleiben bei Kippen. Ich nasche aber noch die restliche Hälfte Krawum. Irgendwie isses euphorisierend. Er ist Buddhist. Keine Ahnung wie wir drauf gekommen sind. Es geht beim Buddhismus um Enlightment. Das lossagen von allem um inneren Frieden zu erlangen. Ob ich an Gott glaube? Gott, Nein! Es gibt irgendwas zwischen allem was nicht zu erklären ist, aber sonnst stehe ich auf Wissenschaft und Philosophie. Es ist sooooo angenehm mit ihm dort unter der Pagode zu chillen und zu quatschen. Er erklärt mir auch das es Hahnenkampf gibt. Und Zeigt mir Videos auf YouTube. Er liebt das schreiben. Warum studierst du dann Ingenieur? Weiß er auch nicht. Aber ist ja nur noch ein Jahr. Verdammt warm isses. Oh er hat da nen Tip: Coral Beach. 14 Kilometer die Strasse runter. Da is schön. Geil! Da fahr ich mal hin zum Schwimmen.
    Ob ich weiter muss? Ja, so langsam.
    Er geht zurück an seinen Computer und schreibt weiter an seinem Buch. Ein Pärchen Falang auf nem Moped hat uns kurz belauscht, sind aber schon wieder weg.

    Ich vergesse immer Fotos von diesen Menschen zu machen. An ihn denke ich bestimmt noch ne Weile.

    Rauf auf den Bock und weiter die Royal Costal Road runter. Es ist 14:15 oder so. Schwimmen war ich nicht. Auf zum Coral beach. Vielleicht treffe ich ja Leonardo di Caprio.

    Auf dem Weg zum Costal beach gibts noch nen Snack. Streetfood Chicken an irgend ner Straßenkreuzung. Sitze vor so nem “Laden” - drinnen der Alte Vaddi auf ner Holzbank am rumlümmeln und seinem Sohn sagend was er noch einkaufen oder machen muss. Es müffelt in dem “Laden”. Vaddi sieht aber auch schon halb tot aus. Die Muddi kann auch kaum noch krauchen.

    Ein Moped hält an. Sie hätten mich eben an der Pagode gesehen. Weit sei ich ja noch nicht gekommen. Na schönen dank auch!
    Die zwei Lauscher sind das Pärchen von eben. 2 Australier. Seit 3 Wochen in Thailand, seit 3 Wochen in genau der Ecke. Fahren jeden Tag die Strände ab aber am Costal Beach waren sie noch nicht. Aber ihr Ressort ist wohl ganz nett. Ich mache wieder den Reinhold Messbecher.

    Der Costal Beach ist schön aber dreckig. Das Meer spült echt ne Menge Menge Menge dreck an. Schrecklich! Herzzerreißend. Ich gehe trotzdem eine Runde Schwimmen. Keiner ausser mir und einem Weisem Auto am Strand. 4 Menschen. Mutti, Vatti, nen Junger Mann am Steuer und eine Blondine die Beifahrerin. Kanadier. Wir tauschen uns aus. Sie sind via airbnb unterwegs und reisen auch rum. Und ich soll unbedingt in die “why not bar” - markiert!

    Agoda check: wo ist das nächste Hotel? Blue beach Bungalows. Noch 33 Kilometer entfernt. Kein Thema. Ca. 70 Kilometer hab ich schon hinter mir. Es ist 15:15 und mit Protuberanzen kenne ich mich bestens aus! Scheiss Idee!

    Es ist warm. Sehr. Die Kilometer wollen nicht vergehen. 29, 28, 25, und jetzt auch noch Bergauf. 23 Kilometer. bergab. 21 Kilometer. Komme in ein kleines Dorf und checke Agoda. Hmmm! Hier gibts auch was. Nein Reinhold, du packst das. Und es ist erst 16:30. Rauf auf den Bock und weiter.

    Immer weiter die Strasse lang. Auf und ab und Autos und Sonenstürme. Kaufe mir in nem “Laden” (überall am Straßenrand gibt es mal nen Haus in dem nen Kühlschrank und ein paar Regale stehen) ein neues T-shirt - es ist Sonnengele und es steht “King” drauf. Das muss helfen.

    Und weiter. Noch 19 Kilometer. Alles tut weh. Blue Beach Bungalow. Das gelobte Land! 15. Bergauf. Ab und an ein Radfahrer der in die andere Richtung fährt.
    Wir grüßen uns. Immerhin sind wir ja im selben Klub. 13,5 Kilometer. Waaaaaas? Meine Füße tuen weh. Ich habe keine Kraft mehr und eine Erkältung!

    Runter von der dicken Strasse und durch nen Waldweg. Bisschen besser aber Bergauf! Schotter. Hunde die mir hinterher Rennen und kleffen.
    Ich brülle sie an und sie lassen ab. Adrenalin. Das gibt wieder 5 Minuten Kraft. Mir fallen meine Vanille Waffeln ein die Noch in der Tasche sind. Stopfe sie in mich rein wie das Krümelmonster seine Kekse verdrückt. Ich brauch Energie. 11 Kilometer. Es zieht sich. Aber sowas von. Wenn ich bei 9 Kilometern bin hab ich es fast geschafft. Wieder auf der verdammten Royal Costal Road die ein langer gerade Asphalt schlauch ist. Bergauf. Bergab. Durch den Wald. Das waren doch jetzt bestimmt.... 800 Meter! Schuhe aus und barfuß fahren. 7 Kilometer. 18:00. Gleich geht die Sonne unter und ich muss im Dunklen fahren. Na toll. 5 Kilometer. Ich habe noch 1200 Baht - das reicht nie um das Blue beach Bungalow in Bar zu bezahlen. Karten Zahlung an nem Bungalow? Hmm! Ich brauche nen ATM (Bankautomaten) - Da sind Wilde! Eine Frau fährt mit dem Moped vorne weg und Navigiert mich zum ATM - der nimmt nur VISA, ich hab ne Mastercard. Blue Beach Bungalow! Egal. Hin da. 3 Kilometer noch. Und geschafft.

    Keiner da. Sieht nett aus, is in so ner Seitenstraße aber niemand am Empfang oder so. Gäste gibt es auch keine. Alles Dunkel. Aber irgendwo ist nen Licht an.
    Ich rufe an. Google maps spuckt die Nummer aus und ich hab ja ne Thailändische SIM Karte. Irgendjemand spricht mit mir und reicht mich weiter: Sie sind doch deutscher? Sagt “irgendjemand” - ja. “Wir sind gerade nicht auf der Anlage aber meine Mutter.... moment, ich sag ihr mal Bescheid. Die spricht auch Deutsch”. Mutti kommt mit Gesichtsmaske und Bademantel vor die Tür. Ihr Chiwauwa (so nen kleiner Köter) hat mich schon die ganze Zeit angekündigt aber... nu is Mutti ja da. Wir verständigen uns auf Deutsch. Sie hat viele Jahre in Hamburg gelebt. Die alte Schachtel ist ganz nett aber nichts zum Kuscheln.

    Ich bekomme ein Bungalow. Alles sehr nett und Ordentlich. geht Kartenzahlung? Nein, nur Bar. Habt ihr ein Moped was ich mir mal leihen kann?
    Ja das da. Kannst auch morgen früh dann bezahlen.
    Rauf auf das Moped und nochmal durch die Stadt geheizt. Es gibt 2 Teller WanTan Suppe und im 3ten Anlauf einen Geldautomaten der doch noch Baht ausspuckt.

    Gehe Duschen und rauche noch Zigaretten und Pflege meine Füße. Ab ins Bett. Licht aus. Morgen gehts zur “Why not bar” - das sind nur 15 Kilometer. Es ist 23:30 Uhr und ich bin über 100 Kilometer Fahrrad an einem tag gefahren, habe einen Jungen Thailändischen Author kennengelernt welcher mich zum Buddhismus bekehrt hat, habe Kratom Blätter gekaut und hatte alles in allem einen Verdammt Geilen Tag!

    Outside of my comfort zone, this is where the Magic happens.

    To be continued
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You might also know this place by the following names:

Changwat Prachuap Khiri Khan, จังหวัดประจวบคีรีขันธ์

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