Thailand
Democracy Monument

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122 travelers at this place:

  • Day41

    10. Kapitel

    January 27, 2019 in Thailand ⋅ ☀️ 28 °C

    What's up?!

    Zurück im Spiel mit dem Abschlussbericht zu meinem Thailand Abenteuer. Ich durfte die letzten Wochen die Insel Koh Samet, den Norden Thailands sowie ein neues Stadtviertel Bangkok's erkundigen. Dabei war ich nicht alleine unterwegs sondern hatte Tatkräftige Unterstützung zweier Herren aus der Schweiz. Besser bekannt als Long John und Carbi. Nach knapp 2.5 Monaten alleine unterwegs, tat es gut ein paar vertraute Gesichter um sich zu haben. Auch wenn es nicht gerade der schönste Anblick war… man konnte damit arbeiten. 😂

    Wo waren wir stehen geblieben, ja genau Koh Samet. Nach meiner Ankunft im Resort war ich erstmal erpicht auf einen Schwumm im Hoteleigenen Pool und einem ausgiebigen Schwatz mit den zwei Herren sowie auch den zwei mitgereisten Damen. Fast vergessen zu erwähnen das mein Gotti sowie die Verlobte😉 von Carbi auch an Bord waren. Die Zeit auf der Insel verging wie im Fluge und wurde feucht fröhlich und mit extrem viel Gelaber ausgekostet. Nach 3 Tagen verliessen Long John und ich die Insel um uns in den Norden von Thailand zu befördern. Die Reise verlief eher mittelmässig da wir am Vorabend mal wieder nicht wussten wann Schluss ist. Mit einem ordentlichen Kater im Handgepäck kamen wir schliesslich ohne Probleme in Chiang Mai an. Die Stadt ist sozusagen der Haupt Ausgangspunkt um den nördlichen Teil zu erkunden. Da wir einiges von hier aus unternehmen wollten, buchten wir gleich mehrere Tage in der Stadt. Chiang Mai ist bekannt für seine zahlreichen Tempelanlagen innerhalb sowie ausserhalb der Stadt. Die meisten dieser bewundernswerten Gebilde sahen wir an unserem ersten Tag mit einem ausgedehnten Stadtrundgang. Schliesslich mussten wir uns nach unserem Katertag wieder einmal bewegen.

    Die Region um Chiang Mai ist ausserdem bekannt für viele Elefanten Rehabilitations Resorts. Das heisst, diese Resorts kaufen von überall Elefanten ein, die entweder in der Industrie oder im Tourismus misshandelt wurden um ihnen noch ein möglichst angenehmes Leben zu ermöglichen. Eine Gute Sache wie wir und dachten und beschlossen eines dieser Dickhäuter Resorts zu besuchen. Nach einer stundenlangen Recherche von John konnte er sich doch noch für eines entscheiden. Als wir dann bei den Elefanten ankamen, war es schon ein sehr eindrücklicher Moment die Tiere so nah zu sehen. Dabei sollte es aber nicht bleiben. Wir durften den ganzen Nachmittag mit den friedlichen Kerlchen verbringen. Gingen mit ihnen Gassi, kochten für sie, gaben ihnen Futter und zum Abschluss wurden sie von uns auch noch geschrubbt und gebadet. Da hat sich echt jeder Rappen gelohnt. Auch das Resort hatte bei uns einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Die Tiere haben sehr viel Freiheit und sind auch nicht angekettet. Leider konnte man doch bei einigen Tieren die Misshandlungen sehr gut erkennen. Mit einem Hochgefühl gings zurück in die Stadt. Immer Noch gekennzeichnet von den harten Tagen auf Koh Samet verbrachten wir ein paar Tage ohne grosses Trinken und konzentrierten uns lieber auf das erkunden der thailändischen Kultur. Natürlich gab es auch noch eine ausgiebige Partynacht  die ziemlich amüsant war. Seit der Machtübernahme durch das Militär hatte sich die Bar und Clubszene in Thailand drastisch verändert. Die Bars schliessen um 12 die Nachtclubs um 2 Uhr. Da wir aber wahre Künstler in diesem Gebiet sind, fanden wir immer noch eine andere Gelegenheit oder illegale Clubs um uns wiederholt selbst zu feiern. 😂✌️

    Nach diesen spannenden Tagen in Chiang Mai beschlossen wir noch das nördliche Städtchen Pai genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein chilliger Ort nahe der Grenze zu Myanmar das sich zu einem wahren Backpacker Mekka entwickelt hat. Wir hatten ein echt tolles Hostel und verbrachten viel Zeit mit anderen Reisenden und dem schwedischen Barchef zu plappern. Pai ist echt ein guter Ort mal die Seele baumeln zu lassen und sich zu entspannen. Mit einem gemieteten Roller konnten wir dann auch noch alle umliegenden Sehenswürdigkeiten ansehen. Da John und ich schon Erfahrungen mit Rollertouren in Thailand hatten, beschlossen wir diesmal mit Helm herumzudüsen. Trotzdem wurden wir natürlich wieder von einer Polizeikontrolle aus dem Verkehr gezogen. Diesmal aber um uns auf Drogenbesitz zu durchsuchen. Wir schwitzten Blut… schliesslich hatten wir immer noch zahlreiche Gute Laune Pillen und ein Sack Gras in unserer Unterhose versteckt. Den Cops entging das natürlich nicht und wir mussten uns bis auf die Unterhose ausziehen und… haha Scherz! Wir hatten selbstverständlich nichts bei uns und hatten auch nie was bei uns. 😉

    Gut erholt kamen wir nach ein paar Tagen in Pai wieder in Chiang Mai an um dort den Flieger nach Bangkok zu besteigen. In Bangkok haben wir uns nochmals mit Carbi verabredet um uns gebührend voneinander zu verabschieden. Drei sehr anstrengende aber lohnende Tage! Unser Hotel lag in einem bekannten Rotlicht Milieu mit dutzenden Ausgangsmöglichkeiten. Ich genoss die Zeit mit den beiden Jungs echt in vollen Zügen und war dankbar für ihren (Besuch). Am 27. Januar hiess es dann Abschied nehmen. John flog zurück in die Schweiz zu seinem geliebten Arbeitgeber und konnte es kaum erwarten wieder in sein Büro zu kommen. Carbi blieb noch eine Woche in Thailand und liess dabei keine Minute verstreichen John an seinen Rückflug zu erinnern und für mich ging es weiter nach Vietnam.

    Ich werde nun in knapp einem Monat von Ho Chi Minh nach Hanoi reisen. Ursprünglich wollte ich die Strecke mit einem gekauften Roller bewältigen. Entschied mich aber dagegen. Ein paar andere Reisende erzählten mir von ihren zahlreichen Problemen mit ihrem Gefährt und schlugen mir vor, das meiste per Bus zu machen und zwischendurch ein paar der Strecken einen Roller zu mieten. Günstiger und macht mehr Spass. Der entscheidende Punkt für mich war aber eine Bekanntschaft mit einem anderen Traveller vor dem Spital der mir mitgeteilt hat, dass er bei einem Unfall unglaubliches Glück hatte und nur mit einem Beinbruch und zahlreichen Schrammen davonkam. Das brauch ich nun definitiv nicht.. 😉

    Das wars fürs erste. Bis Bald!
    cheers Sili

    Ach ja, ich sitze gerade bei 33 Grad an einer Strandbar und geniesse den Blick auf die Wellen. Viel Spass im Schnee! 😜
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  • Day2

    Bangkok, 28.06.2019

    June 28, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Tag Nummer Zwei in Bangkok startete genauso heiß und schwül, wie der letzte aufgehört hatte. Trotzdem habe ich eine lange Hose getragen, schließlich wollte ich ja die vielen Tempel besuchen.
    Etwas besser vorbereitet diesmal mit einer Karte in der Hand, habe ich so den ganzen Tag eine Sehenswürdigkeit nach der anderen besucht - ich glaube, ich bin noch nie in meinem Leben so viel an einem Tag gelaufen!
    Die meisten Sehenswürdigkeiten in Bangkok sind verschiedene Tempel. Der wichtigste Tempel ist der Grand Palace (Emerald Buddha)-, eine riesige, von weißen Mauern begrenzte Anlage, die eine Mischung aus Palast und Tempel darstellt. Trotz meiner langer Hose durfte ich ihn nicht betreten, anscheinend war sie zu enganliegend.
    Den Tempel Wat Arun (Tempel der Dämmerung), dem wohl berühmtsten Wahrzeichen Bangkoks, durfte ich hingegen betreten. Dieser ist durch eine kurze Bootsfahrt über einen wenige Meter breiten Fluss zu erreichen. Bestehend aus vier kleineren Türmen an den Ecken und einem riesigen Turm in der Mitte, alle in den selben weiß-grünen Farben und detailierten Mustern erbaut, wirkte der Tempel ziemlich imposant, insbesondere als ich um ihn herum gelaufen und die Stufen auf eine Platform hinaufgestiegen bin.
    Weitere wichtige Tempel sind beispielsweise Wat Pho und Wat Suthat, die ich mir von außen angeschaut habe. Jeder hat zwar einen anderen Baustil, es lassen sich allerdings Ähnlichkeiten bei den Formen erkennen und überall stehen riesige Buddhafiguren im Mittelpunkt.
    Zwischen den ganzen Tempeln, bin ich auch an einem indischen Viertel, tollen Stadtparks und vielen Märkten vorbeigekommen. Die Märkte sind oftmals komplett vollgestopft mit Waren (vieles habe ich davor noch nie gesehen, ich habe beispielsweise heute einen Drachenfrucht-Smoothie getrunken, der eine ziemlich giftige lila Farbe hatte), sodass kaum mehr Platz zu laufen bleibt und befinden sich manchmal an den heruntergekommensten Orten, wie in stillgelegten Fabriken oder in den schmalsten Gässchen.
    Etwas anstrengend waren die vielen Taxifahrer, die ständig anhalten gehaben und die ich nur mit Mühe wieder abschütteln konnte. Am Nachmittag, als ich mich langsam wieder auf den Rückweg gemacht habe, bin ich dann aber doch noch in einen kleinen dreirädrigen Taxi-Wagen gestiegen, von denen es in der ganzen Stadt wimmelt und die 'Tuk-Tuk' genannt werden.
    Dieses hat mich zum sogenannten 'Golden Mount' gebracht, einer riesigen buddhistischen Kuppel, die als Aussichtsplattform dient. 340 Stufen sind es bis an die Spitze, die an schön angelegten Felsgärten vorbeiführen. Als ich hinaufgestiegen bin, erschallte die ganze Zeit buddhistischer Gesang über das Gelände.
    Die Aussicht vom Golden Mount war dafür richtig toll, ich konnte kilometerweit über Tempel, tausende Häuser und Gebäude sowie riesige Wolkenkratzer in der Ferne sehen. Deshalb habe ich beschlossen hier zu warten bis es dunkel wurde. Leider zog plötzlich ein Unwetter auf, es windete stark und immer wieder gab es kurze Regenschauer, sodass auch die Wolkenkratzer irgendwann im Nebel verschwanden.
    Also habe ich mich schließlich auf die Suche nach etwas zum Abendessen gemacht. Leider war das tolle Restaurant von gestern total überfüllt, ein anderes hatte bei einer Auswahl von über 50 Gerichten kein einziges vegetarisches auf der Karte. Am Ende bin ich dann bei einer Familie an einem kleinen Shop neben meinem Hostel gelandet, die extra für mich einen Tisch am Straßenrand aufgebaut und mir etwas gekocht hat.
    Obwohl ich heute über zehn Stunden Powersightseeing gemacht habe, gibt es immer noch sehr viel, das ich noch nicht gesehen habe, ich war heute hauptsächlich in der Altstadt Bangkoks unterwegs. Immerhin habe ich jetzt mal einen Einblick in die Stadt bekommen.
    Es gibt hier sicherlich eine sehr interssante Kultur und viele tolle Gebäude, auf Dauer würde ich allerdings nicht in der Stadt leben wollen. Sie ist viel zu hektisch, weitläufig, überlaufen und allem voran so anders als europäische Städte. Auch hatte ich Schwierigkeiten mich mit der englischen Sprache durchzuschlagen, viele Schilder sind einfach in thailändisch geschrieben und viele der Einheimischen sprechen (wenn überhaupt) nur gesprochen englisch. Auf jeden Fall war es mal eine ganz neue Erfahrung, mich in einer asiatischen Riesenstadt alleine zurechtzufinden!
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  • Day3

    Frühstück

    September 24, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Nachdem ich wie ein Baby 11 Stunden geschlafen habe, bin ich bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad erwacht. Also ganz schnell ausgehfertig machen und los geht's.

    Unterwegs Richtung Feuerwehr habe ich einen kleinen Stop an einem Ananas-Stand eingelegt. Für 35 Baht (ca. 1€) gab es frisch aufgeschnittene Ananasspieße. Sehr köstlich.

    Danach ging es weiter Richtung The Golden Mount Temple bzw. der Feuerwache.
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  • Day106

    Bangkok Part 1

    December 19, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Auf den ersten Blick ist Bangkok super modern, mit riesigen Shoppingmalls und einem Skytrain über den Dächern der Stadt. Aber natürlich gibt es auch die armseligen, dreckigen Gegenden. Am ersten Nachmittag/Abend erkundete ich eine wenig die Nachtmärkte der Stadt und schließlich noch ein bisschen Khao San, die Touri-Feiermeile der Stadt. Hat etwas von Ballermann, bin dann schnell wieder geflohen. Es folgte eine schlaflose Nacht. Ich ließ mich zuerst in ein anderes Zimmer verlegen, weil ein Typ in meinem Viererschlafsaal schnarchte, dass sich die Balken bogen. Stellte sich heraus, es wurde noch schlimmer. War mit drei Thailänderinnen im nächsten Zimmer. Eine davon schlief gar nicht, sondern verließ alle halbe Stunde das Zimmer, machte ständig das Licht an und sah Filme auf dem Handy. Die anderen beiden (Mutter und Tochter) wurden um 3:15 vom Wecker geweckt, stritten dann lautstark, die Mutter telefonierte dann noch im Zimmer und schließlich ginge sie. Eine Stunde später kam die Tochter wieder. Immer wenn ich gerade wieder einnickte, ging wieder die Tür. Naja, schaffte es irgendwie trotzdem am nächsten Tag früh aus dem Bett.Read more

  • Day29

    Bangkok

    July 28, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 33 °C

    Got into Bangkok late afternoon and checked into hotel with a concerning forewarning from reception... "the music will stop at 2am and you paid for a standard room, here are your earplugs". Lol. Uh oh. More on that later..

    Grabbed my last noodle dish of trip on bustling Khaosan Road and bought a few tshirts - as souvenirs but also because i really needed something to wear haha. Then did a walk through a bunch of markets and gorged on more gelato - this heat really brings out my ice cream sweet tooth. Found the craft beer place i was looking for, but it was disappointing.

    Back to hotel around 7 and napped until 9:30 off and on but the music was ramping up pretty good now and it felt like the speakers were in my room. Never, ever, get a hotel right on Khaosan Road. That was ill advised.

    Feeling refreshed and with the bass pretty much bouncing me out of my bed, i decided to have one last adventure and seek out a popular nightlife area of bangkok, and away from khaosan road, which was too touristy. Hopped in the back of a tuk tuk and hung on tight as he raced through the streets. Right away met 4 guys from Singapore and hopped in and out of a few places with them before heading back.

    Got back around 1am and things were 10x busier on my street and volumes were ridiculous. I had to be up at 4am so i wasn't even sure if i should bother trying. Lay down anyways and made the best of it.

    ...And that pretty much wraps up an amazingly fun romp through southeast asia.
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  • Day56

    Bangkok

    January 8, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser Abschied von Südostasien findet in Bangkok statt. Unsere Freundin Iman ist vor 2 Wochen von Phnom Penh hier her gezogen und wir dürfen bei ihr übernachten. Das Wiedersehen ist sehr herzlich, auch mit ihren Katzen Maya und Bong Thom. Mit einem lachenden und einem weinenden (die scharfen Curries) Auge verlassen wir Bangkok und starten in das nächste Abenteuer - auf nach Hamburg!Read more

  • Day90

    Bangkok - mein letzter Tag

    December 11, 2019 in Thailand ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute war tatsächlich mein allerletzer Tag, an dem ich auch wirklich nicht vorhatte, noch irgendetwas zu erleben :)

    Ich checkte gegen Mittag aus dem Hotel aus und gönnte mir erstmal gleich eine Kokusnuss bevor ich diese leider für eine Weile nicht mehr trinken kann. Ich hatte knapp 12 Stunden "rumzubringen" bevor mein Flieger nach Deutschland gehen würde und verbrachte einen Teil der Wartezeit im Restaurant, um entspannt meinen Blog weiter zu schreiben. Später schlenderte ich noch ein wenig über die Khaosan Road, die ich ja bereits bei meinem ersten Bangkok Aufenthalt kennenlernte und fragte mich mal wieder, wie man hier eigentlich mehrere Tage in dem Getümmel aushält. Ich kaufte noch ein paar letzte Kleinigkeiten und entschied mich, mein restliches Geld u.a. in eine Thai Massage zu investieren. Eine Stunde später verließ ich den Salon entspannt, gedehnt und eingerenkt und spazierte nochmal etwas umher, da es mittlerweile dämmerte und die ganzen kleinen Straßenverkaufsstände ihre Waren aufbauten. Nach ein paar Snacks hatte ich aber auch genug und setzte mich wieder ins Restaurant meines Hotels. Dort merkte ich, dass ich nach wie vor Bargeld in der Tasche hatte und beschloss kurzer Hand, dass ich einfach nochmal zur Fußmassage gehe - die Zeit wollte nicht vergehen und ich hatte keine Lust mehr, umherzuwandern und so günstig wie hier, ist es zu Hause nicht mehr also ab in den nächsten Salon und nochmal eine Stunde Fußmassage :D - ja, ich weiß, das sind echte "Luxusprobleme"!!!

    Irgendwie verging also auch dieser letzter Tag und so nahm ich gegen 21 Uhr den Bus zum Flughafen und realisierte so langsam, dass es nun wirklich nach Hause ging.
    Pünktlich 00.15 Uhr stieg ich dann in den Flieger und machte wenig später die Augen zu, in circa 11 Stunden würde ich in München landen, um danach nach Berlin zu fliegen - "I am coming home for Christmas" und freue mich schon sehr auf alle Lieben zu Hause!

    Damit enden hier meine drei Monate Abenteuer - drei Länder in 90 Tagen, unzählige Kilometer per Flugzeug, Schiff, Bahn, Bus, Taxi und Fuß, wahnsinnig viele tolle Erlebnisse und auch ein paar wenige nicht so tolle aber ich bin dankbar über jeden einzelnen Tag, den ich erleben durfte! Dankbar und absolut glücklich natürlich auch über meine beiden Reisebegleiter, die die einzelnen Abschnitte unvergesslich gemacht haben und die ich kaum erwarten kann, wiederzusehen. Dankbar über jeden lieben Menschen, den ich kennengelernt habe und jedes Abenteuer, dass mich begleitet und mich für mich selbst und meine persönliche Entwicklung reicher gemacht hat.

    Wir sehen uns hoffentlich in der Weihnachtszeit, danke fürs Mitlesen und bis bald, eure Katrin :)

    -Over and Out-
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  • Day64

    Bangkok - Sightseeing die Zweite

    November 15, 2019 in Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Samstagmorgen startete nicht überraschend wieder mit einem entspannten Frühstück im Garten und diesmal einem vorübergehenden Abschied von Karin. Sie fliegt heute nach Chiang Mai, um sich mit ihrer Freundin aus der Schweiz zu treffen aber wir würden uns schon morgen wiedersehen, da ich ebenfalls in den Norden fliegen werde - heute stand aber nochmal Sightseeing Tour Nummer 2 auf dem Programm :)!

    Also fuhr ich am späten Vormittag wieder mit Jille los, diesmal per Skytrain zum südlichen Anleger am Ostufer des Chao Praya River, der die Stadt in zwei Teile teilt. Der Fluss ist gleichzeitig Lebensader und wichtige Verkehrsstraße in Bangkok, denn auf ihm verkehren verschiedene Fähren, die an vielen Stellen in der Stadt anlegen. Somit ist man nicht nur praktischer sondern auch schneller unterwegs als sich in einem Taxi oder TukTuk durch den dichten Verkehrsjungle zu quälen. Am Anleger angekommen, versuchte man uns natürlich Tickets für die teuren Touristenfähren zu verkaufen aber da wir wie immer bestens informiert waren, suchten wir weiter nach der lokalen Fähre und zahlten letztlich für die erste Fahrt zum Pak Khlong Flower Market (für 5 Stops) nur umgerechnet 30 Cent! Wir stiegen an der Memorial Bridge aus und schlenderten zum Markt, der übrigens der viertgrößte Blumenmarkt der Welt ist und auf dem es wie zwar der Name verrät nicht nur Blumen, sondern auch zahlreiche Stände mit Gemüse, Gewürzen, Obst und tausend anderen Dingen zu sehen gab. Wer mich kennt, weiß, dass ich bereits hier im Paradies angekommen war, denn wenn ich was liebe, dann Blumen und Lebensmittel :)! Also verbrachten wir hier locker eine Stunde und schauten uns um, aßen frische Ananas und Mango vom Obststand und entdeckten so einige Blumen, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Nachdem wir die erste Reizüberflutung hinter uns hatten, suchten wir den nächsten Anleger, um weiter Richtung Norden der Stadt zu fahren. Auf dem Weg dahin stoppten wir wieder an einem Straßenstand für ein Pad Thai, denn Jille liebte Pad Thai :)! Neben Curry ist dies wohl für uns Touristen das beliebteste Essen - gebratene Reisbandnudeln in Sojasauce mit Sprossen, Thaikräutern, Erdnüssen, Tofu oder auch Fleisch - super einfach, billig und lecker, sofern es natürlich gut gemacht ist!

    Nach der kleinen Stärkung nahmen wir die nächste Fähre, um aufs andere Ufer des Flusses zum Wat Arun überzusetzen. Seinen Namen verdankt der Tempel einer Gestalt aus der indischen Mythologie - Aruna ist der Gott der Morgenröte und diesem wurde der Tempel geweiht - übrigens schmückt dieser auch die Rückseite der thailändischen 10 Baht Münze. Die hohen Tempeltürme sind bereits vom Ufer nicht zu übersehen und erheben sich fast schon majestätisch über dem Fluss, wobei der höchste Turm circa 70 Meter misst. Nachdem wir den obligatorischen Eintritt zahlten und die Tempelanlage betraten, staunten wir nicht schlecht - nicht nur, weil sich hier wieder hunderte Touristen tummelten, sondern weil die Türme wirklich beeindruckend und wunderschön waren! Verschiedene, steile Treppen führten über mehrere Ebenen schließlich hinauf auf den zentralen Tempelturm. Die oberste Ebene befindet sich etwa auf halber Höhe des Gebäudes und dort angekommen, hatte man eine schöne Aussicht auf den Fluss, den Königspalast und Wat Pho. Der gesamte Komplex ist mit aufwändigen Mosaiken aus buntem chinesischem Porzellan und Muscheln überzogen, insgesamt angeblich etwa eine Million Teile, die sich zu komplexen, wunderschönen Blumenmustern arrangieren. Während die Treppenaufgänge von großen Steinstatuen chinesischer Krieger bewacht werden, befinden sich entlang der Basis Tierskulpturen und jede Ebene als auch die Spitze werden von mythologischen Statuen wie Dämonen, Affen, Göttern oder himmlischen Wesen getragen. Der Haupttempel ist die Ordinationshalle des Wat Arun. Zwischen den vier Eingängen stehen in Nischen Buddha-Statuen in „königlichem Ornat“. Der Buddha im Inneren soll von König Rama II eigenhändig modelliert worden sein und in seinem Sockel befindet sich die Asche des Selbigen. Die Wandmalereien an den Innenwänden erzählen wie in so ziemlich allen buddhistischen Tempeln Geschichten aus dem Leben des Buddhas.

    Nachdem wir auch hier entspannt unsere Runden drehten aber aufgrund von mangelnden Schattenplätzen ebenfalls gefühlt kurz vorm Hitzeschlag standen, beschlossen wir weiterzufahren und liefen schließlich zurück zur Fähre! Als nächstes ging es also weiter den Fluss entlang bis zum Pier Nr. 13, von dem aus man zur berühmten Khao San Road gelangte. Die 400m lange Straße war in den 80/90ern die berühmteste Backpackerstraße der Welt und auch einer der Drehorte im Film "The Beach". Das Areal ist mittlerweile weitaus größer geworden aber soll wohl durch diverse Verbote der Regierung heute nicht mehr das sein, was sie mal war! Da ich nicht besonders scharf auf die größere Version des Patong Beach auf Phuket war, reichte es mir, "DIE" Partystraße Bangkoks nur mal kurz tagsüber zu sehen - heißt ja nicht, dass nachmittags gegen 15Uhr nicht auch schon einige betrunken rumgrölen konnten... ! Auf der Khao San gibt es so ziemlich alles - Partyhostel, Streetfooodstände, Restaurants, Bars, Stripclubs, Pingpong Show und hunderte von Verkaufsständen. Wenn man nicht auf Ruhe steht, sollte man sich definitiv in diese Gegend einmieten, für mich wäre es der blanke Horror :)! Als wir gerade mit unseren zuvor gekauften Mangoshakes in die Straße einbogen, fanden wir uns sogleich inmitten einer Parade wieder. Wir konnten leider nicht herausfinden, was es genau war aber es schien als wenn ein sehr bedeutender Mönch auf der beschmückten Ladefläche eines Transporters durch die Stadt fuhr, um die Menschen zu segnen. Begleitet wurde dies von einem weiteren Fahrzeug mit Musik und Gebeten (nehmen wir an) sowie lautstarken Knallern, die alle 10 Meter gezündet wurden und uns in einer Kurve gefühlt fast das Trommelfell zerstörten - in dieser Stadt ist einfach ständig und immer was los.

    Nach so viel Trubel wollten wir eigentlich schon zurück aber mir fiel ein, dass ich noch einen Ort auf meiner Liste hatte - den Golden Mount! Da es wie bereits erwähnt ziemlich warm war, hielten wir uns das nächste TukTuk an, handelten wie immer den Preis auf ein Drittel hinunter und ließen uns geduldig durch den dicken Verkehr chauffieren. Der Golden Mount und zugehörige Wat Saket liegen im Osten des historischen Zentrums von Bangkok. Bereits in der näheren Umgebung lässt sich immer mal wieder einen Blick auf die goldene Spitze des Tempels erhaschen. Der künstlich aufgeschüttetete Berg ist ziemlich beliebt, da man nach dem entsprechenden Aufstieg einen tollen 360 Grad Blick auf Bangkok genießen kann, den ich mir natürlich auch nicht entgehen lassen wollte. Also nahmen wir die 318 Stufen, die einmal rund um den Berg führten und kamen ein wenig später und circa 80 Meter höher an der Chedi (bzw. der Spitze) des Tempels an. Der Ausblick war wirklich toll und das Wetter hierfür nahezu perfekt! Es waren aber nicht nur Touristen hinaufgestiegen, sondern ebenfalls viele Mönche und Thailänder, die an den im Inneren aufgestellten Buddha-Abbildern beteten - die kleinen Glocken an den Fensterrahmen klingelten im Hintergrund abwechselnd im Wind und die Atmosphäre war unglaublich friedlich!

    Zufrieden und auch so langsam ein wenig müde traten wir schließlich den Gang nach unten an. Da wir uns nah am Anleger des uns bereits bekannten Kanaltaxis befanden, entschieden wir dieses auch gleich zu nehmen und hofften somit schneller zum Hostel zu gelangen... wäre da nicht noch etwas dazwischen gekommen :)...!
    Als wir von Bord gingen und zur Skytrain Station liefen, erhaschte mein Auge plötzlich ein Schild mit der Aufschrift "Cat Cafe" und einem Pfeil nach rechts in eine kleine Nebenstraße! Ich dachte nur, ein Kaffee wäre ohnehin eine super Idee aber dazu noch umringt von süßen Katzen - - > eine großartige! Meinen großen Augen zufolge hatte Jille keine Chance zum Widerstand und somit fanden wir uns 3 Minuten später in einem quietschbunten Laden mit circa 30 Katzen wieder - ich kam aus dem Grinsen nicht heraus, "die sind ja alle so niiiiiedlich!!!". Unser Cappuccino war zwar doppelt so teuer wie sonst aber das Café war definitiv eines der verrücktesten, in dem ich bis jetzt war - alles war so herrlich bunt und kitschig! Mindestens die Hälfte der Katzen schliefen und sollten demnach in Ruhe gelassen werden aber alle anderen durfte man streicheln, sofern sie es wollten! Als es Leckerlis gab, wachten schließlich alle auf und auch wir durften mitfüttern und anschließend wieder kuscheln - kann ein Tag denn schöner enden, ich glaube (für mich!) nicht :)!

    Zufrieden und völlig beseelt nahmen wir nach einer weiteren Stunde schließlich den Skytrain und ich erhielt absolutes "wir gehen noch kurz dahin" Verbot - Jille war total geschafft und ich zugegeben auch - hat ja aber keiner gesagt, dass Sightseeing in Bangkok entspannt werden wird! :)
    Am Abend blieben wir im Hostel, da dieses heute ein Charity Event organisierte und im Rahmen dessen ein Konzert im Garten stattfand. Wir spendeten ein wenig Geld für den guten Zweck, erhielten ein schönes Tshirt vom Hostel und durften uns am kostenlosen nur leider viel zu scharfen Curry bedienen. Ein paar Bier und lustige Gespräche später verabschiedete ich mich ins Bett, während die Partymeute noch weiterzog - manchmal hab ich echt das Gefühl, dass ich langsam für einiges, vor allem nach so einem Tag noch feiern, zu alt geworden bin :) ...!
    Ich freute mich schließlich auf mein Bett und den morgigen Tag, denn da hieß es, ab in den Norden und auf nach Chiang Mai!
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  • Day342

    Roofies zu Weihnachten

    December 24, 2018 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Unser Thai-Trip startet in Bangkok. Wir schlafen drei Nächte in einem „Poshtel“. Also ein poshes Hostel. Total lustige Wortakrobatik. Ich kann nicht mehr. Das Zimmer ist ok, die Lage mittelmässig und das Bett ein Traum. Bangkok ist gross, modern und laut. Wie so viele Metropolen. Für uns wird die Stadt dieses Jahr auch zum Weihnachts-Domizil, was in unserer eigenen Vorstellung weniger besinnlich und mehr Party als gewohnt heissen dürfte. Wir planen einen kurzen Abstecher in die Lebua Sky Bar, die im Film „Hangover 2“ vorkommt. Vielleicht verteilen die ja auch Roofies für Heiligabend. Aber dreizehn Stutz für ein Bier, das man sonst für einen kriegt? Und fünfundzwanzig Stutz für einen Cocktail? Auch ohne Rücksprache mit dem Budget lassen wir den Plan schnell wieder fallen. Also doch kein „bang cock in Bangkok“ wie im Film. Schade. Das Budget ist natürlich total zufrieden. Schweisst uns wieder etwas zusammen. Anders als Amerikas Staatsfeind #1 - Alleingang-Donald - und seine davon rennenden Minister. Gehen wir eben in eine andere der unzähligen Skybars. Da starten die fancy Cocktails schon bei zehn Stutz. Nur Roofies gibts natürlich keine. Zum Glück. Für Sue.

    Natürlich hat auch Bangkok allerlei Geschichte und Sehenswürdigkeiten. Darunter die - oder eine - ehemalige königliche Palastanlage. Auch ein schönes Beispiel, wieso diese Welt keine Könige braucht. So wenig wie religiöse Geldverschwendung. Nichts gegen Prunkbauten, jeder darf sein fair verdientes Geld ausgeben wie er will. Aber Geld vom eigenen Volk oder Gläubigen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben? Absurd. Ja schon fast kriminell. Ein Tempel oder Palast könnte bei den Eintrittspreisen ja durchaus als Real Estate oder Infrastruktur Investment funktionieren. Wie Vergnügungsparks, Brücken oder Autobahnen. Oder es sind Philanthropen, die der Welt etwas schönes schenken wollen, denn davon gibt es ja auch genug auf der Welt. Aber egal, let’s move on. Sonst schieb ich hier schon wieder eine moralische Krise. Und das an Weihnachten, dem Fest der Liebe.

    Pünktlich zu Heiligabend sind auch mein Magen und Kopf wieder in akzeptablem Zustand. Bioflorin und Panadol sei Dank. Wichtig, denn im Adventskalender versteckt sich hinter dem letzten Türchen der Hinweis auf eine leckere Flasche Champagner aus Frankreisch. Schliesslich feiern wir heute neben Weihnachten auch unser neunjähriges Jubiläum. Das klingt schon wieder furchtbar alt. Aber egal. Für die Xmas-Stimmung brauchen wir unbedingt auch eine Santa-Mütze. Für Sues schönes Köpfchen werden wir schnell fündig. Aber für meine Wassermelone? Schwierig. Mit dem Chatuchak Weekend Market finden wir aber endlich einen Markt - nebenbei einer der Grössten weltweit -, auf dem sich das Sortiment nicht alle zehn Meter wiederholt. Eindrücklich. Meine Santa-Mütze gibt es aber auch hier nicht. In meinem neuen Lieblingsladen „Pink Pussy“ werden wir aber zum Glück dann doch noch fündig. Immerhin verspricht die Mad Monkey Bar - genau, die mit dem verhängnisvollen Eimersaufen in Vietnam - jedem einen Drink aufs Haus, der weihnachtlich gekleidet zur Dinner-Party erscheint. Und für free Drinks machen wir ja bekanntlich fast alles. Also ich. Sue hat da mehr Klasse. Ist ja noch jung.

    Kurz vor Sieben erreichen wir besagte Bar. Als erste Gäste!? Schweizer eben. Doch dann die schreckliche Ernüchterung, obwohl ich noch gar nicht betrunken genug bin, um wieder nüchtern zu werden. Man hat offensichtlich keines der fünfzig Dinner-Tickets für uns reserviert. Die gemeinsame Analyse des Chat-Verlaufs führt zu einem „ohh, sorry, yeah, miscommunication ... sorry, we offer you a free shot! No, the kitchen is closed, so no food“. Fuck you! Wir wollten Teil von etwas sein, wenn wir dieses Weihnachten schon furchtbar weit weg von Familie und Freunden feiern und furchtbar traurig sind. Jetzt sollen wir zuschauen, wie fünfzig Leute gemeinsam und genüsslich ein Xmas-Menu verputzen und dann später mit leerem Magen zur Party stossen? Und Champagner gibt es hier auch nicht? Jetzt bin ich wirklich traurig. Und bestelle umgehend einen Drink. Schöne Weihnachten. Aber zum Glück gibt es hier ja genug Lokalitäten die sowohl leckeres Essen als auch alkoholische Getränke servieren. Unser heilig Abend endet - nach der besten Tom Kha Gai ever - in der Folge zu zweit sitzend vor unserem Poshtel, in einer Hand eine grosse Flasche Bier vom 7-Eleven und in der anderen eine dicke Zigarre. Ungewohnt und trotzdem irgendwie gemütlich. Auch ohne Roofies. Totaler Pärchenscheiss eben. Merry Xmas!

    ... and Happy New Year! ;)
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You might also know this place by the following names:

Democracy Monument, อนุสาวรีย์ประชาธิปไตย

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