Turkey
Edirne

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10 travelers at this place:

  • Day33

    Heimreise mit Optima Express

    June 23 in Turkey ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute ist der "große Tag", unser zweiter Anlauf, so wie geplant und auch gebucht mit dem Optima-Express-Zug von Edirne nach Villach zu fahren. Unsere Erfahrungen vom 19. lassen uns dem ganzen etwas angespannt entgegen blicken. Wir lassen uns sogar vom Wecker wecken und fahren sehr früh schon vom Campingplatz weg. Frühstück "on the fly", wir wollen möglichst früh die Grenze passieren und in Edirne am Bahnhof sein, damit für eventuelle behördliche Unbillen Zeit genug bleibt.
    Die Fahrt von Alexandroupolis führt zügig über die Autobahn (mittlerweile kennen wir ja die Strecke schon) nach Edirne.
    Fernweh brummelt topfit und fröhlich vor sich hin und ist wie wir froh, wieder unterwegs sein zu können.
    Wie auch am Mittwoch gehen wir bei Kastanies über die Grenze - der kürzeste Weg nach Edirne. Auf der griechischen Seite treffen wir auch wieder Thomas und verplaudern uns schon wieder ganz schön! Er meint auch, dass uns offensichtlich irgendjemand "gemeldet" hat, anders kann er sich die Röntgen/Durchsuchungsgeschichte vom Mittwoch nicht erklären.

    Dann wieder die türkische Grenzkontrolle. Verständnislose Gesichter. Was wir hier machen? Wo wir hinwollen? Wir waren doch erst ....? Nach einigem Hin und Her und sehr langem Prüfen von Stephans Paß (er sollte wohl endlich einen neuen machen, die vielen Stempel und Visa verunsichern sichtlich) dürfen wir 20 m weiter fahren. Fahrzeug /Gepäckskontrolle. Hier treffen wir auch wieder auf ein schon bekanntes Gesicht. Wieder müssen wir uns erklären ... jetzt können wir es ja bald singen!
    Die jungen Burschen wollens heut aber genau wissen und steigen sogar aufs Dach. Box auf, Tonne auf, Dachzelt auf .... Ich hege einen Verdacht: denen gefällt doch einfach Fernweh nur so gut und wollen ihn genau anschauen!? Sogar Fotos darf ich von der "Inspektion" machen.
    Danach rollen wir nach Edirne. Am Bahnhofsparkplatz suchen wir uns ein schattiges Plätzchen. Die Optima-Einfahrt ist natürlich noch zu. Aber Personal ist zum Teil schon hier. Es scheint jeder über uns Bescheid zu wissen. Wir werden beruhigt, dass heute "no x-ray" sein wird. Die These, dass wir jemandem aufgefallen und er uns deswegen gemeldet hat scheint zu stimmen. Aussagen und Verhaltensweisen der Leute hier deuten jedenfalls auch darauf hin.
    Check-in Optima rasch erledigt, Polizei/Paßkontrolle auch recht flott durch. Danach werden die Fahrzeug- und Papiere des Fahrzeughalters an die Zollbehörde übergeben. Nachdem alle vom Parkplatz auf den Check-in Platz fahren, stellen wir Fernweh auch rauf. Es ist glühend heiß, irgendwann bequemt sich Herr "Gümrük" (= türkisch für Zoll) und checkt die Fahrzeuge. Wir sind über die Oberflächlichkeit überrascht, kurzer Blick in zwei Kasterln, Bank öffnen, das war's. War es das wirklich?
    Die Verladung der Fahrzeuge beginnt ... und Herr Gümrük kommt zu uns gelaufen! "Open, open" fuchtelt wild und zeigt aufs Dachzelt. Stephan "pffff" und zischt aufs Dach - Herr Gümrük auf Zehenspitzen stellt fest, dass niemand drin ist. Puh!
    Stephan runter, wir sollten eigentlich verladen - Herr Gümrük klopft vehement auf den Rollladen des Kastens - okay, Stephan bewahrt Gott sei Dank Ruhe und sperrt einfach nur auf. Da schaut er aber, der Herr, nämlich lediglich auf die Alurückwand unseres Kastens! Jetzt ist aber genug. Wichtig hat er sich gemacht, er zieht wieder von dannen. Und Fernweh darf endlich auf den Zug.
    Wir packen unsere sieben Sachen und beziehen unser Abteil. Der Zug glüht, in den Abteilen hat es ungeschaute 50 Grad, die Luft steht. Egal. Wir sind endlich durch.
    17:15h Verladeschluß. 18:30h Planabfahrt - tatsächliche Abfahrt ca. 19:00h.
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  • Day8

    Turkey

    October 14, 2017 in Turkey ⋅ ☁️ 22 °C

    Today we explored the Gallipoli region further, including visiting the British, French & Irish memorial sites at Cape Helles & V Beach.
    We learnt so much about this region & its significance in history, including the roles of all countries involved. The blood shed & lives lost is incomprehensible.
    We had little knowledge of the fact that the British/Irish & French forces suffered even greater losses than our own on 25th April 1915 at V Beach (located on the opposite side of the Gallipoli Peninsula from ANZAC Cove), where they were slaughtered after disembarking from the SS River Clyde. Historical recounts of the day indicate that it was an absolute bloodbath with the water at the beach turning red with the blood shed there.
    Again, a very moving & educational day.
    We made the 4 hour journey back to Istanbul, stopping on the way for a late lunch at the little fishing village of Gallipoli (Gelibolu)! We enjoyed a delicious & traditional fish sandwich (fried sardine) before treating ourselves to a turkish coffee & baklava in a gorgeous cafe/patisserie.
    We are off to bed early tonight (back at Akgun Hotel), as we will be up at 3am tomorrow in order to catch our flight to Cairo.
    We might be a bit quiet for the next 4 days or so as we will only be accessing WiFi in Egypt & Jordan due to the data roaming being limited (& extremely expensive) in these countries.
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  • Day29

    Türkei wir kommen! Es geht heimwärts ...

    June 19 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute haben wir uns den Wecker gestellt, damit wir noch in Ruhe alles packen und für die Zugreise vorbereiten können. Es ist richtig angenehm, noch nicht zu heiß und wir haben alles recht schnell perfekt erledigt. Es kann losgehen! Ca. 80 km sind es bis Edirne, wir sind früh unterwegs und das ist auch gut so.
    Am Grenzposten Griechenland /Türkei treffen wir Thomas, einen deutschen Beamten der Frontex, der immer wieder in Griechenland Dienst für 2 Monate macht. Unser Fernweh hat es ihm angetan und so plaudern wir ca. 30 Minuten über Reisen, Tauchen, Flüchtlinge etc. Wirklich voll nett. Ein Abschiedsfoto muss sein, ein Fernweh-Aufkleber beglückt Thomas und wir machen uns frisch-fröhlich auf den Weg nach Edirne.

    Hier wurlt es - so viele Menschen sind unterwegs, der Straßenverkehr ist ganz anders geworden, vorbei die ruhige Gelassenheit der Griechen! Wir stellen das Auto ab und finden bei unserem Spaziergang wieder viele Geschäfte, in denen wir schon vor zwei Jahren waren. Der Basar unter der Moschee, alles noch da und wir erkennen es wieder.
    In die Selimiye Moschee gehen wir heut zum ersten Mal hinein und verbringen doch sicher 30 Minuten da. Es sind extrem viele Menschen da, besichtigen die Moschee, plaudern, fotografieren. Zwei Phänomene: 1) das soziale Verhalten bzw. der "Treffpunkt Moschee" zum plaudern, spielen etc. - das finde ich sehr schön und 2) die Menschen "geistern" mit den Handys herum, sitzen - ich glaube im Gebet - nein, mit dem Handy beschäftigt, das ist erschreckend.

    Sehr zeitig fahren wir zum Bahnhof Edirne weiter, damit ja nur nichts schief geht und wir pünktlich einchecken und verladen werden.
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  • Day29

    Edirne - Selimiye Mosque

    June 19 in Turkey ⋅ ⛅ 29 °C

    Wieder mal eine Moschee. Und wieder mal fühlt man sich wohl. Hier ist Leben, Begegnung, Miteinander und ja, auch ein bisschen Chaos. Stephan und ich setzen uns am Rand des Geschehens und beobachten. Was etwas verstörend wirkt ist, dass alle wie ferngesteuert mit den Handys herumlaufen. Aber es wird halt gefilmt und fotografiert, sich gegenseitig abgebildet und es macht allen Spaß. Jetzt stellt Euch mal im Gegenzug dazu eine unsrige katholische Kirche vor..... fotografieren verboten, seien sie leise, nicht sprechen, nicht dahin setzen, dort schon gar nicht ....!
    Open mind, open doors ... man kann sagen was man will. Der ("gemäßigte" bzw. normal gelebte) Islam zeigte sich bei unseren Reisen bisher immer als familiärer und sozialer Glaube. Opa lehrt hier seinem Burschen die Reinigung, die vor dem Gebet gemacht werden muß. 5x täglich Hände, Füße Gesicht, Ohren und Nase (ja man zieht das Wasser hinein!) mit klarem Wasser waschen - hygienisch und gesundheitlich wertvoll!
    Oma kniet sich mit dem kleinen, begeistert (die ganze Zeit freiwillig, seine Mutter versuchte ihn sogar abzulenken!) laut betenden Enkel hin, zeigt ihm damit, dass sie ihn ernst nimmt und bringt ihn dann aber lachend weg. Bei all unseren Reisen haben wir viel weniger bewegungseingeschränkte, alte Menschen in den islamischen Ländern gesehen als bei uns. Während wir ächzen und stöhnen und uns mühsam aufrappeln springen die 70-90 jährigen recht elastisch auf, gehen flott wieder in die Knie, sitzen stundenlang im Schneidersitz und können dann immer noch aufstehen. :-)

    Nun aber noch ein paar technische Daten zu dem wunderschönen Bauwerk:
    Gebaut 1568-1575, die Minarette sind 71 m hoch. Die Zentralkuppel ruht auf 8 gewaltigen Säulen und misst 31,28 m im DM, die Höhe ca. 43 m. 2011 wurde der Gebäudekomplex in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
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  • Day19

    Ondokuzuncu aşama (1/2): Edirne

    September 19, 2018 in Turkey ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute 440 Kilometer über 9 Stunden.
    Der ausgewählte Platz belohnte uns mit einer ruhigen Nacht. Durch die geschlossene Heckklappe hatte ich das erste Mal keine Lust mehr auf Schlafen mit angewinkelten Beinen. Bei der Vorbereitung unseres Frühstücks fiel uns auf wie vermüllt der Park war. Auf einer halbwegs sauberen Picknickgarnitur toasteten wir unser Pita, das wir mit Feta füllten. Während des Frühstücks grüßte uns ein vorüberfahrender Fahrradfahrer. Der Mann war mit Hund und einem Gewehr auf dem Rücken unterwegs.
    Heute starteten wir mit dem Tagesziel Bulgarien gen Westen.
    Um den Komfort vom Barfußfahren noch einmal zu nutzen, hielten wir am Straßenrand um die Schuhe auszuziehen. Ein Traktorfahrer dachte wir wüssten nicht wohin es geht und stieg aus seinem Traktor um uns zu helfen. Erneut ohne englische Sprachkenntnisse sprach der Mann zu uns, bis er mein Handy sah, was uns als Navigationsgerät diente. Da verabschiedete er sich wieder und wir bedanken uns so gut es ging für seine Hilfsbereitschaft.
    Auf den letzten Kilometern der türkischen Autobahn überholte ich das erste Auto meines Lebens auf der rechten Seite.
    Nach einer Mautstelle, die wir überwunden hatten, warteten Polizisten die uns rauswinkten. Es sollte das erste Mal sein, dass wir das Ziel der Polizei waren. Etwas verunsichert warteten wir was passiert. Der Polizist wollte uns anscheinend nur mitteilen, dass er unser Auto schön findet. Wir wurden dann noch gefragt, ob er ein Foto von uns aufnehmen darf. Die Chance ließen uns wir natürlich nicht entgehen und machten selbst noch ein Foto vom R4 mit der Polizei und mir. Danach durften wir weiter fahren.
    Der letzte Halt in der Türkei war in Edirne, an einer prachtvollen, großen Moschee mit angebautem Basar. Praktisch, oder?
    In der Stadt, die noch nicht ganz so touristisch war wie die Städte bisher, gab es die türkische Kaffeespezialität Sütlü nochmal. Für gerade mal 4 Lira (umgerechnet 0,60 €) ließen wir es uns schmecken, bevor wir uns über die öffentliche und saubere Toilette der Moschee erfreuten und mit dem Auto nach Bulgarien heizten.
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  • Day17

    Onyedinci aşama (1/3): Ipsala

    September 17, 2018 in Turkey ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute 325 Kilometer über 7,5 Stunden.
    Ein letztes Mal wachten wir in Griechenland auf. Vor der Weiterreise in die Türkei mussten wir natürlich noch ein paar Mitbringsel und schmackhafte, griechische Spezialitäten wie Wein und Feta erwerben. Leider reichte das Kartenmaterial nicht bis zum Tagesziel. Deswegen hielten wir auf einer begehrten Bushaltestelle am Busbahnhof und nutzen dessen sehr schnelles, kostenfreies Internet. Und schon konnte es weitergehen.
    So kamen wir zügig zur türkischen Grenze an der wir von netten Grenzbeamten empfangen wurden. Die letzte Schranke vor der freien Fahrt ins Land wurde uns erst nach einem Foto geöffnet.
    Bei der ersten Tankstelle mussten wir volltanken, da wir am teuren griechischen Sprit gespart hatten. Der Liter Super kostete uns bei Shell umgerechnet gerade mal 0,97€. Hier gab es die günstigsten Tankfüllungen der gesamten Reise. Die Tankwarte waren bestimmt so begeistert von dem Auto, dass sie sich beim Scheiben säubern nicht richtig konzentrierten und wir mit einer streifigen Scheibe weiterfahren mussten.
    Um uns die Zeit zu vertreiben hörten wir türkische Radiosender, deren Musik für unsere Ohren sehr ungewohnt ist. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß dabei.
    Bei einem Toilettenstopp erzählte uns ein Türke von seinem Renault. Der war noch nicht besonders alt, aber ständig kaputt. Da hatten wir wohl mehr Glück.
    Die Kilometer bis Istanbul überwanden wir durch die neu gebauten Schnellstraßen sehr flott. Im Metropolgebiet angekommen war viel Verkehr, jedoch nicht so viel wie wir beide erwartet hatten. Mit wenigen Standzeiten erreichten wir unseren Nachtparkplatz schon am Nachmittag. Für die sehr gute Lage am Meer, unweit entfernt von der Altstadt und Bewachung waren weniger als 2€ für 24h ein echtes Schnäppchen.
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You might also know this place by the following names:

Edirne, ادرنة, Ədirnə ili, ادیرنه, Әдирнә, Правінцыя Эдырнэ, Одрин, Província dEdirne, پارێزگای ئێدیرنە, Edirneská provincie, Эдирне, Επαρχία Αδριανούπολης, Provinco Edirne, Provincia de Edirne, Edirne provints, Edirne probintzia, استان ادرنه, Edirnen maakunta, Էդիրնեի նահանգ, Provinsi Edirne, Provincia di Edirne, エディルネ県, ედირნეს პროვინცია, Edirne walayati, 에디르네 주, Hadrianopolis, Edirnes ils, Едрене, एदिर्ने प्रांत, Wilayah Edirne, Provinsen Edirne, صوبہ ادرنہ, Provincia Edirne, Edirne Province, Edirne eanangoddi, Odrin, Provinca Edirne, Једрене, Mkoa wa Edirne, Вилояти Одрин, ئەدىرنە ۋىلايىتى, Едірне, 埃迪尔内省

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