Fazit Ostfrieslandreise
5月22日, スイス ⋅ ☀️ 22 °C
Wir sind wieder gut zuhause angekommen, mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck und einem grossen Grinsen im Gesicht. Diese Reise nach Ostfriesland hat uns wirklich begeistert.
Auch wenn uns das typische Nordsee-Wetter fast täglich begleitet hat. Mal Sonne, dann wieder Regen, Wind, bewölkt… manchmal alles innerhalb einer Stunde. Die Campingstühle hatten dieses Mal definitiv mehr Pause als Einsatzzeit. Aber genau das gehört dort irgendwie dazu. Dieses raue, wechselhafte Wetter macht den Norden eben auch aus.
Was uns auf der Hinreise besonders überrascht hat, waren Orte, die man bei uns kaum auf dem Radar hat. Der Braunkohletagebau, der Landschaftspark Duisburg-Nord oder der Pulvermaar, alles Sehenswürdigkeiten, die uns total beeindruckt haben. Vor allem Duisburg-Nord hat uns fasziniert. Diese alte Industriekulisse mit so viel Atmosphäre hätten wir so nie erwartet. Allein dafür hätte sich die Reise schon gelohnt.
Und dann natürlich Ostfriesland selbst. Das Wattenmeer, die Landschaft, die kleinen Orte, das feine Essen, aber am meisten hat uns diese unglaubliche Weite beeindruckt. Kilometerlang fährt man an Wiesen, Feldern und kleinen Dörfern vorbei und hat plötzlich das Gefühl, dass die Zeit langsamer läuft. Kein Stress. Keine Hektik. Einfach Ruhe. Genau das mögen wir so sehr.
Auch unsere Fahrräder kamen diesmal wieder oft zum Einsatz. Gerade in Ostfriesland macht Velofahren einfach richtig Spass. Meistens flach, immer irgendwo ein Deich, kleine Wege durchs Grün, vorbei an Kühen, Schafen und diesen endlosen Wiesen. Und natürlich fast immer mit ordentlich Gegenwind, egal in welche Richtung man fährt 😄 Aber genau diese gemütlichen Fahrradtouren haben perfekt zu dieser Reise gepasst. Einfach losfahren, unterwegs irgendwo einen Kaffee trinken, anhalten, schauen, geniessen.
Überrascht hat uns auch, dass die Stellplätze viel weniger voll waren, als wir gedacht hatten. Wahrscheinlich haben viele beim Wetterbericht schon vorher kapituliert 😄 Für uns war es perfekt.
Diesmal sind wir die Reise auch etwas anders angegangen. Weniger Kilometer. Weniger lange Etappen. Wir sind meistens gemütlich am Morgen losgefahren und hatten dann den ganzen Nachmittag Zeit, Orte anzuschauen, Fahrrad zu fahren, Kaffee zu trinken, spazieren zu gehen oder einfach bei Knutschi zu sitzen und zu entspannen. Und ehrlich gesagt: Genau diese Art zu reisen gefällt uns immer besser.
Nicht möglichst viel sehen. Sondern das, was man sieht, wirklich geniessen.
Und zum Schluss einfach noch ein grosses Dankeschön an euch alle fürs Mitreisen, Mitlesen und für die vielen lieben Kommentare unterwegs. Wir freuen uns jedes Mal riesig darüber. Es ist schön zu wissen, dass so viele virtuell mit Knutschi unterwegs sind 😊もっと詳しく
Kitzingen
5月21日, ドイツ ⋅ ⛅ 21 °C
Nach 440 Kilometern hiess es heute definitiv: genug gefahren. Wir sind auf dem Heimweg unterwegs, der Verkehr erstaunlich moderat, und haben uns für den Stellplatz in Kitzingen bei Würzburg entschieden. Ganze 70 Stellplätze gibt es dort – alle schön dem Main entlang aufgereiht. Und man glaubt es kaum: Bereits um 14 Uhr haben wir gerade noch den zweitletzten Platz ergattert. Punktlandung also.
Das Lustige daran: Wir waren vor Jahren schon einmal hier. Nicht nur für eine Nacht, sondern länger. Trotzdem… weder Rolf noch ich konnten uns an irgendetwas erinnern. Nada. Null. Erst nachdem wir unseren alten Blogeintrag gelesen hatten, kam da ganz langsam etwas zurück. Vor allem die Geschichte mit dem Strom.
Damals war hier nämlich grosses Campingkino angesagt. Kaum angekommen, wollten alle als Erstes Strom anschliessen. Dumm nur, dass die Stromzähler nicht funktionierten. Also fuhr einer nach dem anderen wieder weg, auf der verzweifelten Suche nach der nächsten funktionierenden Säule. Und wir zwei? Sassen da und fanden das Ganze herrlich amüsant. Ja, wir waren damals offenbar schon leicht schadenfreudig unterwegs.
Am Nachmittag machten wir zuerst einen kleinen „Stadtrundgang“ – also gemütlich durch die Gassen schlendern, wie man das halt so macht. Beim einheimischen Bäcker haben wir Kuchen und frische Brötchen gekauft, später noch ein Eis in einem Café gegessen. Ferienalltag vom Feinsten.
Zurück bei Knutschi gab’s dann Kuchen, etwas lesen und einfach mal nichts tun. Das Wetter hatte heute über 20 Grad erreicht – fast schon zu heiss für uns nordverwöhnte Ostfriesland rückkehrer.
Am Abend zog es uns nochmals in die Stadt. Abendessen in der „Schlemmerei“ – der Name verpflichtet schliesslich. Und ja, wir haben ordentlich geschlemmt.
Zurück bei Knutschi wurde noch ein bisschen gekuschelt. Das gehört einfach dazu. Später sassen wir nochmals draussen, liessen den Abend langsam ausklingen und schauten auf den Main hinaus.
Es war ein wunderschöner Abend.もっと詳しく

旅行者Ist die Stromversorgung in Kitzingen jetzt besser? Wir waren auch vor vielen Jahren hier. Da gab es noch eine Dusche in einem „versifften“ Container. Der Stellplatz in Dettelbach gefällt uns besser. Dafür gibt die Ortschaft Kitzingen mehr her. Auch in Sachen Gastronomie! Viel Spass und gute Fahrt!🙋🏼♀️🌸

Womoblog.chHallo Susanne😊 Also wir sind da vermutlich die falschen Testpersonen 😄 Wir brauchen weder Strom noch Duschen auf dem Stellplatz, deshalb können wir zur aktuellen Situation gar nicht viel sagen. Vor Jahren war das mit den Stromsäulen tatsächlich eher… sagen wir mal „unterhaltsam“ 😂 Aber diesmal haben wir einfach nur parkiert, den Main und die Ortschaft genossen und es uns gemütlich gemacht. Liebe Grüess
Ein ruhiger Tag an der Weser
5月20日, ドイツ ⋅ ⛅ 17 °C
Heute stehen wir etwas früher auf als sonst. Nicht etwa, weil wir plötzlich sportlich geworden wären, nein, wir wollten rechtzeitig etwas weiter fahren.
Also Rollos hoch, Kaffeeduft in der Luft und direkt vor Knutschi spazierten mehrere Gänsefamilien gemütlich durchs Gras. So herzig zum Zuschauen. Die kleinen watschelten ihren Eltern hinterher, als hätten sie den Morgen schon komplett im Griff, im Gegensatz zu uns vor dem ersten Kaffee.
Nach dem Entsorgen machten wir uns auf den Weg Richtung Hannover. Und ehrlich gesagt: Die Fahrt war ziemlich mühsam. Immer wieder kamen Baustellen, gesperrte Strassen, Fahrverbote und natürlich fehlten teilweise die Umleitungen. Man fährt also fröhlich irgendwohin, bis plötzlich ein Schild auftaucht nach dem Motto: „Hier bitte nicht weiter.“ Merci auch.
Aber irgendwann kamen wir an einem wunderschönen Wohnmobilstellplatz, "Weser-Ufer-Urlaub" in Mehlbergen an, und sofort war der ganze Strassenfrust vergessen. Der Platz liegt wirklich wunderschön direkt an der Weser, ganz ruhig mitten im Grünen. Einige Plätze waren noch frei, und zwischendurch kämpfte sich sogar immer wieder die Sonne durch die Wolken.
Spannend fanden wir auch, dass es hier in der Umgebung mehrere Seen gibt und gleich daneben einen kleinen Hafen. Früher war das Gebiet nämlich eine Kiesgrube. Nachdem dort jahrelang Kies abgebaut wurde, füllten sich die Gruben nach und nach mit Wasser. So entstanden diese Seen, die heute richtig schön in der Landschaft liegen. Wenn man hier unterwegs ist, merkt man fast nicht mehr, dass das einmal ein Industriegebiet war. Heute wirkt alles friedlich, voller Natur, Wasser und Vogelgezwitscher.
Der kleine Hafen entstand übrigens erst 1975, als man die ehemalige Kiesgrube mit einem Durchstich an die Weser anschloss. Daraus entwickelte sich nach und nach ein richtiger Yachthafen. Schon verrückt eigentlich: Wo früher Bagger Kies abbauten und Arbeitsmaschinen standen, liegen heute gemütlich Boote am Wasser, während Wohnmobilfahrer wie wir am Ufer sitzen und den Schiffen zuschauen.
Kein grosses Programm, kein Stress. Einfach sitzen, auf den Fluss schauen und den Schiffen nachträumen, die gemächlich vorbeiziehen. Ich machte es mir gemütlich und las endlich wieder etwas in meinem Buch, während rundherum dieses ruhige Wasserplätschern und die entspannte Stimmung lagen.
Heute war kein spektakulärer Tag. Aber manchmal sind genau diese einfachen Tage die schönsten, irgendwo am Wasser sitzen, Knutschi neben uns und einfach mal nichts müssen.もっと詳しく

旅行者Willkommen im Stau-und Baustellenland Deutschland. Wir fahren Samstag Richtung Basel und dann Richtung Gotthardt. Wir lassen uns überraschen. 👋
Zur Insel Langeoog
5月19日, ドイツ ⋅ ☀️ 15 °C
Der heutige Tag begann ganz gemütlich hier auf dem Stellplatz in Bensersiel. Nach dem wunderschönen Sonnenuntergang gestern Abend und einer ruhigen Nacht machten wir uns am Morgen bereit. Denn heute stand eine geführte Tour nach Langeoog auf dem Programm. Um neun Uhr mussten wir bereits am Hafen sein, und um halb zehn tuckerte die Fähre gemütlich los Richtung Insel.
Schon die Überfahrt hatte etwas Entschleunigendes. Kein Stress, kein Verkehr, einfach Wasser, Wind und Möwen. Auf Langeoog angekommen, ging es gleich weiter mit dem Inselbähnchen ins Städtchen. Das ist jedes Mal fast wie eine kleine Zeitreise, keine Autos, kein Motorengebrumm, einfach Inseltempo. Irgendwie schaltet der Kopf da automatisch zwei Gänge runter.
Im Dorf machten wir dann eine etwa eineinhalbstündige Stadtführung, die wirklich spannend war. Besonders geblieben ist uns die Geschichte von Lale Andersen und ihrem Denkmal unter der Strassenlaterne. Viele kennen zwar das Lied „Lili Marleen“, aber die Frau dahinter offenbar weit weniger.
Die Führung erzählte nämlich nicht einfach nur die schöne, romantische Version. Lale Andersen wollte eigentlich immer eine ganz grosse Sängerin werden. Berühmt, gefeiert, bewundert. Nur hatte sie offenbar gar nicht diese klassische grosse Stimme, die damals gefragt war. Sie konnte nicht besonders hoch singen und galt eher als durchschnittliche Sängerin. Vielleicht war genau das ihr innerer Kampf, immer mehr erreichen wollen, als sie eigentlich konnte.
Und trotzdem wurde sie weltberühmt. Ausgerechnet mit diesem einen melancholischen Lied: „Lili Marleen“. Ein Lied über Sehnsucht, Abschied und eine Laterne vor der Kaserne. Anfangs wollten die Nationalsozialisten das Lied offenbar gar nicht besonders fördern, weil es ihnen zu traurig und zu wenig heldenhaft war. Aber genau diese traurige Stimmung traf mitten ins Herz der Soldaten. Nicht nur bei den Deutschen, auch bei den Alliierten.
Das Lied lief oft ganz am Schluss des Radioprogramms von Radio Belgrad. Um 22 Uhr war jeweils Sendeschluss, und kurz davor spielte man häufig noch „Lili Marleen“. Viele Soldaten warteten jeden Abend genau auf dieses letzte Lied. Und gerade dadurch wurde es immer berühmter. Schon verrückt eigentlich: Das Lied, das man zuerst gar nicht richtig wollte, wurde genau deshalb weltbekannt, weil es immer als letztes gespielt wurde.
Auch privat verlief ihr Leben alles andere als einfach. Sie heiratete früh, liess sich wieder scheiden und führte später ein recht freies Leben mit verschiedenen Beziehungen. Das sorgte damals schnell für Gerede. Besonders schwierig wurde es während der Nazizeit, weil darunter offenbar auch jüdische Bekanntschaften waren. Dadurch geriet sie selber zunehmend in ein schlechtes Licht und stand zeitweise sogar unter Beobachtung.
Langeoog wurde für sie darum eher ein Rückzugsort als eine grosse Heimatliebe. Hier fand sie offenbar etwas Ruhe vor dem Druck und dem ganzen Wirbel um ihre Person. Wobei die Insel damals selber alles andere als friedlich war. Während des Krieges war Langeoog militärisch besetzt, voller Soldaten, Bunker und Sperrgebiete. Feriengäste durften zeitweise gar nicht mehr auf die Insel kommen. Wenn man heute gemütlich durch die Dünen läuft, kann man sich das fast nicht mehr vorstellen.
Nach der Führung hatten wir noch freie Zeit und spazierten natürlich zum riesigen Sandstrand. Es gibt dort tatsächlich verschiedene Strandabschnitte — Drachenstrand, Hundestrand, Pferdestrand. Wir liefen lange am Meer entlang, mit Sonne im Gesicht und ordentlich Wind um die Ohren. Wirklich wunderschön heute.
Zwischendurch gab es noch ein feines Fischmittagessen, wenn man schon an der Nordsee ist, gehört das einfach dazu. Danach ging es mit dem Inselzug wieder zurück zum Hafen, dann mit der Fähre zurück nach Bensersiel und schliesslich wieder heim zu Knutschi.
Ein ruhiger, schöner Tag ohne grosses Spektakel. Aber genau diese Tage bleiben manchmal am meisten hängen.もっと詳しく
Wenn das Watt nochmals erwacht
5月18日, ドイツ ⋅ ☁️ 11 °C
Nach dem Abendessen passiert plötzlich das, womit heute eigentlich niemand mehr gerechnet hat: Die Sonne reisst auf einmal die Wolkendecke auseinander und strahlt über Ostfriesland, als hätte sie den ganzen Tag nur Pause gemacht. Zack — alles golden. Und natürlich hält es uns keine fünf Minuten mehr im Knutschi. Abendspaziergang! Sofort.
Und wir sind nicht die Einzigen mit dieser brillanten Idee. Gefühlt sämtliche Vögel Ostfrieslands drehen gleichzeitig ihre Abendrunde. Es flattert, schnattert und pfeift aus allen Richtungen.もっと詳しく
Wattenmeer & Fischbrötchen
5月18日, ドイツ ⋅ 🌫 14 °C
Nach einer herrlich erholsamen Nacht wurde ich am Morgen bereits verwöhnt. Rolf servierte mir einen Kaffee ans Bett. Er musste heute Morgen noch etwas arbeiten, also liessen wir den Tag ganz gemütlich anlaufen. Kein Stress, kein Gehetze, so wie Ferien halt sein sollten.
Danach spazierten wir nochmals ins Dorf Greetsiel. Ich hatte gestern nämlich noch zwei Geocaches offen gelassen. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen. Also nochmals los und beide gefunden! Voller Freude, als hätte ich gerade einen Schatz ausgegraben. Kleine Dinge machen halt manchmal einfach glücklich.
Im Dorf schlenderten wir gemütlich durch die Gassen und schauten uns nochmals alles an. Greetsiel ist einfach wunderschön. Besonders der Hafen mit den alten Schiffen und den hübschen Häusern, es sieht fast ein bitzeli aus wie aus einem Bilderbuch. Dort steht auch ein Gedenkstein für die Fischer und Seeleute, die draussen auf See ihr Leben verloren haben. Das hat mich irgendwie berührt. Heute wirkt der Hafen so friedlich und idyllisch, aber die Nordsee konnte früher gnadenlos sein. Viele Fischer fuhren bei Wind und Wetter hinaus und kamen nie mehr zurück. Gerade hier merkt man, wie eng die Menschen mit dem Meer verbunden waren und irgendwie heute noch sind.
Auf dem Rückweg kamen wir bei den Mühlen vorbei. Dort hat es einen kleinen Bäckerladen. Natürlich konnten wir nicht widerstehen. Wir kauften ein frisches Mühlenbrot und ein Rosinenbrot, so ähnlich wie unsere Pausenbrötli zuhause. Zurück bei Knutschi machten wir damit Frühstück. Also eigentlich wollten wir ja nur probieren … aber plötzlich war das ganze Rosinenbrot weg. Komplett. Einfach so. Nur mit Butter drauf. Die Bäckerin meinte noch lachend: „Mit Butter ist es halt am feinsten — geht aber in die Hüfte.“ Ja mei. Wat mutt, dat mutt. Ferienkalorien zählen bekanntlich nicht.
Danach packten wir zusammen und fuhren weiter nach Bensersiel an die Nordseeküste. Unser Campingplatz liegt direkt am Wattenmeer. Das Wattenmeer gehört übrigens zum UNESCO-Weltnaturerbe und verändert sich mit Ebbe und Flut ständig. Zweimal täglich verschwindet das Wasser fast komplett und legt riesige Flächen Meeresboden frei. Schon verrückt, wenn man bedenkt, dass dort wenige Stunden später wieder alles unter Wasser steht. Genau dieses Wechselspiel macht die Gegend hier so besonders.
Bensersiel selbst ist ein kleiner Küstenort in Ostfriesland und vor allem bekannt als Ausgangspunkt zu den ostfriesischen Inseln, besonders nach Langeoog. Überall riecht es nach Meer, Fischbrötchen und ein bisschen nach Ferienfreiheit. Genau unser Ding.
Rolf hatte gestern Abend noch im Internet einen Platz gesucht und was für einen! Erste Reihe. Ganz vorne. Riesiger Platz direkt am Wasser. Einfach traumhaft. Er hatte ihn vorsichtshalber gleich reserviert, und alles klappte tipptopp. Angekommen, eingecheckt und direkt nach vorne gefahren. So mögen wir das.
Natürlich zog es uns nach dem Einrichten sofort wieder raus. Wir spazierten Richtung Hafen und trafen dort ein paar Einheimische. Wenn man schon am Meer ist, muss man schliesslich wissen, wo es die besten Fischbrötchen gibt. Also fragten wir ganz direkt: Wo gibt’s die richtig feinen? Frisch müssen sie sein! Die Einheimischen gaben bereitwillig Auskunft und tatsächlich kam kurz darauf genau dieser Fischstand, den sie empfohlen hatten.
Wir bestellten zuerst nur ein einziges Fischbrötchen mit Bismarckhering. Sicherheitshalber. Man weiss ja nie. Dann setzten wir uns unten an den Hafen, schauten den Schiffen zu und nahmen den ersten Bissen.
Und dann war klar: Das war ein Fehler. Also der Fehler war, nur eines zu nehmen.
Das Fischbrötchen war sensationell. So fein, dass wir der Frau am Stand erzählten, dass es uns empfohlen wurde. Darauf meinte sie sofort: „Dann müsst ihr unbedingt noch das mit Matjes mit Krabben probieren!“ Tja. Was soll ich sagen? Natürlich gingen wir zurück. Und natürlich nahmen wir nochmals eins.
Und ja, sie hatte recht. Saulecker.
Mit glücklichem Bauch spazierten wir später noch zur kleinen Strandbar. Dort gönnten wir uns einen Aperol Spritz und ein Cola, sassen gemütlich da und genossen einfach den Abend. Danach schlenderten wir langsam dem Wattenmeer entlang zurück zu Knutschi. Über den Sand und im Schlick, mit Meeresluft in der Nase und diesem Gefühl, genau am richtigen Ort zu sein.もっと詳しく

旅行者Mhm .. da lauft euis s Wasser im Muul zäme. Mir händ lieber Matjes .. Bismarck sind öppe echli suur. Gnüsset's

Paul-FriesoDas hätte ich jetzt auch gerne, ein richtig frisches Fischbrötchen mit Bismarck Hering.
Schrankenfrust & Hafenzauber 🚐
5月17日, ドイツ ⋅ 🌧 12 °C
Heute Morgen haben wir erst einmal gemütlich ausgeschlafen 😴. Dann wurde in aller Ruhe geduscht, Kaffee getrunken und ein bisschen gebummelt. Und plötzlich kommt uns die glorreiche Idee: «Hey, wir könnten doch noch auf die Insel Norderney!» 🚢
Tja… ab da war es vorbei mit der Gemütlichkeit. Denn für die Fähre hätten wir etwas früher losmüssen. Also kam doch noch ein bisschen Hektik auf 😅.
Kurz vor dem Mittag stehen wir geschniegelt und geschniegelt vor der Schranke vom Stellplatz, startklar zum Losfahren… und nichts passiert. Die Schranke bleibt unten. Natürlich. Warum auch einfach, wenn’s kompliziert geht? 🙈
Ein anderer Womofahrer hatte ebenfalls Probleme mit dem Nachzahlen, der Arme wollte eigentlich noch drei Nächte bleiben. Wir rufen also den Stellplatzbetreiber an… Combox. Super. Wir warten sicher eine Stunde auf einen Rückruf — nichts. Dann probieren wir das Tourismuszentrum… auch Combox. Sämtliche Notfallnummern? Niemand nimmt ab. Also langsam wird’s chli mühsam 😵💫.
In unserer kleinen Verzweiflung rufen wir dann tatsächlich der Feuerwehr an 🚒. Dort meldet sich eine Dame und gibt uns eine Nummer. Wir rufen an — niemand nimmt ab. Also nochmals Feuerwehr. Sie gibt uns eine zweite Nummer — ebenfalls niemand erreichbar. Beim dritten Mal wollte sie dann noch wissen, woher wir überhaupt ihre Nummer hätten 😄.
«Vom Internet…»
Man hörte förmlich das stille Seufzen am anderen Ende 😂.
Aber dann ging plötzlich alles ganz schnell: Fünf Minuten später ruft eine unglaublich nette Dame zurück und sagt, sie komme sofort vorbei. Und tatsächlich — zehn Minuten später fährt sie mit dem Velo an 🚲 und öffnet uns die Schranke ganz elegant per Handy. Absolute Heldin des Tages! 👏
Danach waren wir zwar erleichtert, aber die Lust auf den Inselstress war irgendwie weg. Also beschlossen wir spontan: Nix Norderney — wir fahren stattdessen ins wunderschöne Greetsiel 😍.
Und das war definitiv kein schlechter Entscheid. Greetsiel ist ein richtig schmuckes Fischerdörfchen in Ostfriesland mit ganz viel Charme, kleinen Gassen, historischen Häusern und einem Hafen voller Krabbenkutter. Besonders bekannt ist der Ort für seine Krabbenfischertradition und die beiden historischen Zwillingsmühlen, die schon von weitem sichtbar sind 🌾.
Hier angekommen finden wir einen grossen Stellplatz, und tatsächlich sogar noch freie Plätze 👍. Danach ziehen wir zu Fuss los Richtung Hafen. Dort findet gerade noch ein kleiner Markt mit verschiedenen Ständen statt. Es herrscht richtig gemütliche Stimmung 😊.
Natürlich mussten wir auch ein Fischbrötchen essen 🐟🥖. Und wow… das war wirklich mega fein! Frischer Fisch, salzige Nordseeluft und dazu das hübsche Hafenpanorama, genau so stellt man sich Ferien vor.
Wir spazieren gemütlich durchs Dorf, machen unzählige Fotos von den Krabbenbooten 🚤 und natürlich auch von den beiden Windmühlen 📸.
Zurück bei Knutschi gönnen wir uns dann zuerst einmal ein kleines Powernickerchen 😴. Danach wieder halbwegs geschniegelt und fit gibt’s selbstverständlich ein Käffeli ☕ — Prioritäten müssen gesetzt sein 😄.
Am Abend machen wir uns dann noch mit den Velos auf den Weg zum berühmten «Otto-Leuchtturm» 🚴♂️🚴♀️. Der Leuchtturm heisst eigentlich Pilsumer Leuchtturm und wurde durch den deutschen Komiker berühmt. In seinem Film Otto – Der Außerfriesische spielte der rot-gelb gestreifte Leuchtturm nämlich eine wichtige Rolle 🎬. Heute ist er eines der bekanntesten Fotomotive Ostfrieslands.
Und als wäre das noch nicht genug Erfolg für einen Tag, finde ich dort tatsächlich auch noch einen Geocache 😎🧭. Natürlich sofort geloggt!
Mittlerweile sieht der Himmel aber ziemlich dunkel und bedrohlich aus 🌧️. Also treten wir ordentlich in die Pedale und fahren so schnell wie möglich zurück zum Wohnmobil. Und tatsächlich, gerade noch rechtzeitig geschafft, die Velos in der Garage zu verstauen, bevor der grosse Regen runterkommt ⛈️.
Manchmal laufen Tage einfach komplett anders als geplant… aber genau diese Tage bleiben am Schluss oft am meisten in Erinnerung 😊🚐もっと詳しく

旅行者Oooh, Greetsiel ist sooo schön! Habe dort auch verdammt gut gegessen, Matjes. Und die Windmühlen ganz oft fotografiert 😀
Einfach mal nach Ditzum verschlagen 😄
5月16日, ドイツ ⋅ ☁️ 11 °C
Mit schwerem Herzen verlassen wir heute Giethoorn. Der Morgen zeigt sich nämlich noch einmal von seiner allerschönsten Seite, blauer Himmel, glattes Wasser und diese Ruhe, die man am liebsten einpacken würde für später. Natürlich schiessen wir noch ein paar letzte Fotos zum Abschied 📸😊 Man weiss ja nie, wann man wieder an so einem Ort landet.
Dann rollen wir weiter Richtung Ostfriesland. Wobei… „Richtung“ klingt irgendwie geplanter, als es tatsächlich war 😄 Sagen wir es ehrlich: Es hat uns nach Ditzum verschlagen. Und was für ein Glück das war.
Der kleine Ort empfängt uns mit einem Stellplatz, auf dem tatsächlich noch ein paar Plätze frei sind, um diese Zeit fast schon ein kleines Wunder 🚐✨ Also parkieren wir Knutschi und laufen direkt los Richtung Hafen und Dorfzentrum. Gerade am Hafen schauen wir noch zu, wie am Morgen die Fähre beladen wird ⛴️ Alles läuft ruhig und ohne grosses Durcheinander ab, irgendwie herrlich entspannt hier.
Ditzum wirkt überhaupt wie aus einem Bilderbuch gefallen: kleine Gassen, hübsche Backsteinhäuser, eine alte Windmühle, gemütliche Restaurants und dazu noch ein Markt mit liebevoll aufgebauten Ständen 🏡🌷 So ein Dorf, wo man automatisch langsamer läuft und ständig sagt: „Oh lueg mol do!“
Nach unserem Dorfrundgang geht’s zurück zum Wohnmobil, wo erst einmal gemütlich "zmörgelet" wird ☕🥐 Frische Luft macht bekanntlich hungrig. Danach schnappen wir die Velos und radeln los – immer dem Deich entlang 🚴♀️🚴♂️
Schafe links, Schafe rechts, Schafe mitten im Weg… also eigentlich ein ganz normaler Tag in Ostfriesland 🐑😄
Wir fahren der Ems entlang Richtung Emssperrwerk bei Gandersum. Das riesige Bauwerk wurde gebaut, um die Region vor Sturmfluten zu schützen und gleichzeitig die Überführung grosser Schiffe der Meyer Werft aus Papenburg Richtung Nordsee zu ermöglichen. Schon verrückt, dass hier regelmässig riesige Kreuzfahrtschiffe durch eine Landschaft fahren, in der sonst eher Schafe das Sagen haben 🚢🐑
Wir radeln weiter durch die kleinen Dörfer.
Irgendwann brauchen wir Bargeld und stellen fest: Der nächste Bankomat ist natürlich nicht gerade um die Ecke 💸😅 Aber bei dieser Gegend ist selbst der Weg zum Geldautomaten irgendwie schön.
Unterwegs lassen wir noch kurz die Drohne steigen 🚁 Von oben sieht die Landschaft fast gemalt aus – grüne Deiche, kleine Wasserläufe und überall diese friedliche Weite.
Zurück beim Stellplatz fahren wir sogar noch ein Stück weiter, weil ich natürlich unbedingt noch einen Geocache holen muss 🕵️♀️📦 Der lag „nur schnell“ ein kleines Stück zurück. Aber was soll ich sagen: Gefunden. Ehrensache 😎
Und das Beste am ganzen Tag? Kein einziger Regentropfen während unserer ganzen Velotour Das darf man hier oben ruhig mal speziell erwähnen 😄
Jetzt machen wir es uns gemütlich in Knutschi 🧡 Für heute Abend haben wir nämlich noch einen Tisch reserviert – fein Fisch essen in einem Spezialitätenrestaurant am Hafen 🐟🍷 Und ehrlich: Nach so einem Tag könnte es kaum einen besseren Abschluss geben.もっと詳しく
Wo Strassen plötzlich Wasser sind
5月15日, オランダ ⋅ 🌧 9 °C
Von der rauen Industrie in Duisburg direkt ins komplette Gegenteil: ins charmante Giethoorn— auch bekannt als das „Venedig von Holland“. Und ja, den Namen versteht man sofort, sobald man dort ankommt.
Die Fahrt lief erstaunlich entspannt. Wenig Verkehr, gemütliches Reisen mit Knutschi und schon bald stehen wir auf dem grossen Stellplatz mit Platz für ganze 99 Wohnmobile. Trotzdem hat’s noch genügend freie Plätze gehabt.
Natürlich zieht es uns sofort ins Dorf. Wobei „direkt“ etwas übertrieben wäre … wegen den vielen Kanälen muss man zuerst einen kleinen Umweg laufen. Aber genau das macht den Ort ja so speziell. Überall Wasser, kleine Brücken, Reetdächer und hübsche Häuser wie aus einem Bilderbuch. Man schlendert einfach ein bisschen herum und entdeckt an jeder Ecke wieder etwas Schönes.
Das Verrückte ist: Die ganzen Kanäle entstanden ursprünglich gar nicht für die Touristen. Im 13. Jahrhundert wurde hier Torf abgebaut, den man damals als Brennstoff brauchte. Durch das Ausstechen entstanden immer mehr Wassergräben und kleine Seen und daraus entwickelte sich später dieses einzigartige Dorf. Viele Häuser waren früher tatsächlich nur mit dem Boot erreichbar. Statt Strassen gibt es kleine Fusswege, unzählige Holzbrücken und natürlich Boote. Genau das macht die Stimmung hier so ruhig und entschleunigt. Man hört Wasserplätschern, Enten und hie und da ein leises Motorboot aber fast keinen Verkehrslärm.
Der ursprüngliche Plan: selber ein kleines Motorboot mieten. Ab 12 Jahren darf man die Dinger hier tatsächlich schon fahren. Aber das Wetter konnte sich einfach nicht entscheiden. Fünf Minuten Sonne, dann wieder Regen, dann wieder Sonne. Typisch Ferienwetter, bei dem man ständig nicht weiss: Sonnenbrille oder Regenjacke?
Als es während dem Herumlaufen wieder leicht angefangen hat zu regnen, haben wir spontan umdisponiert. Statt selber Kapitän zu spielen, wurde es ein grösseres, überdachtes Boot, warm, trocken und ehrlich gesagt ziemlich gemütlich. Und die Entscheidung war goldrichtig.
Während der Bootstour glitten wir langsam durch die schmalen Kanäle von Giethoorn, vorbei an alten Bauernhäusern, gepflegten Gärten und kleinen Holzbrücken. Die typischen Häuser mit den Reetdächern sehen aus, als wären sie direkt aus einem Märchenbuch gefallen. Viele davon stammen noch aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Und überall spiegeln sich die kleinen Brücken und Blumen im Wasser, wirklich fast kitschig schön.
Nach der Bootstour liefen wir nochmals gemütlich den Kanälen entlang, natürlich mit ständigem Fotostopp. Aber ganz ehrlich: Hier sieht halt einfach jede Ecke aus wie eine Postkarte. Kleine Brücken, hübsche Häuser, blühende Gärten und überall diese friedliche Stimmung.
Zwischendurch kehrten wir noch im berühmten Grand Café Fanfare ein. Rolf gönnte sich eine heisse Schokolade, ich natürlich einen Aperol Spritz, irgendwer muss ja schliesslich das Feriengefühl hochhalten. Draussen spielte das Wetter weiterhin verrückt, drinnen war’s dafür wunderbar gemütlich.
Das Lustige daran: Das Restaurant heisst nicht einfach zufällig „Fanfare“. Der Name stammt vom berühmten niederländischen Film Fanfare aus dem Jahr 1958, der genau hier in Giethoorn gedreht wurde. Der Film von Regisseur Bert Haanstra war damals ein riesiger Erfolg und machte das Dorf weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Viele sagen sogar, dass Giethoorn erst durch diesen Film zum berühmten „Venedig von Holland“ wurde.
Im Restaurant selber hängt noch heute ganz viel Erinnerung an den Film: alte Fotos, Fanartikel und nostalgische Dekorationen. Man sitzt also nicht einfach irgendwo gemütlich am Kanal, sondern mitten in einem kleinen Stück niederländischer Filmgeschichte.
Danach schlenderten wir langsam zurück, machten noch einen Halt im kleinen Supermarkt und spazierten dann wieder Richtung Knutschi. Und jetzt wird definitiv noch etwas getrunken. So ein romantischer Tag im „Venedig von Holland“ muss schliesslich würdig abgeschlossen werden. 🍹もっと詳しく

旅行者jaa, nederland is prachtig - giethoorn bij mooi weer is schitterend😍🥰👍🏻-veel plezier nog👍🏻🫶

旅行者Sehr schön. Wir waren vom 21. April bis anfangs Mai 2026 dort in der Gegend. In der näheren Umgebung sehr zu empfehlen: Urk ist ganz herzig und um Emmeloord herum hat es viele Tulpenfelder. Vielleicht habt ihr Glück und es hat noch ein paar Felder die blühen. Ist sehr beeindruckend. Falls sie nicht mehr blühen könnt ihr ja unseren Footprint betrachten😉. Weiterhin schöne Erlebnisse in NL. LG Dieter
Nachtrag
5月14日, ドイツ ⋅ 🌧 10 °C
Nach dem Regen zieht’s uns nochmal raus. Mit einem Eis in der Hand laufen wir durch den Landschaftspark und ehrlich, das Ganze ist schon fast absurd schön. Zwischen alten Stahlgiganten wachsen plötzlich Gärten, überall grünt und blüht es, als hätte sich die Natur gedacht: „So, jetzt übernehme ich mal.“
Wo früher geschuftet und geraucht wurde, spazieren heute Leute gemütlich mit Glace herum(wir). Ein bisschen surreal ist das schon. Rost, Beton und mitten drin Blumenbeete, Bäume und wilde Pflanzen. Und genau das macht diesen Ort so speziell.もっと詳しく
Rost mit Aussicht
5月14日, ドイツ ⋅ 🌧 10 °C
Der Besuch im Landschaftspark Duisburg-Nord war für uns definitiv eines dieser Erlebnisse, bei denen man schon nach den ersten Minuten merkt: Das hier ist nicht einfach nur ein Park. Das ist ein riesiges Stück Industriegeschichte – rostig, gewaltig und irgendwie faszinierend schön.
Wo früher Tag und Nacht Roheisen produziert wurde, spazieren heute Menschen gemütlich zwischen alten Hochöfen, Stahlgerüsten und stillgelegten Industrieanlagen umher. Und genau diese Mischung macht den Ort so speziell. Vieles wurde bewusst so gelassen, wie es einmal war. Rost bleibt Rost, Stahl bleibt Stahl. Nichts wirkt geschniegelt oder künstlich aufgehübscht. Stattdessen hat man dem alten Hüttenwerk einfach neues Leben eingehaucht.
Schon beim Betreten des Geländes fühlt man sich ziemlich klein zwischen den gigantischen Stahlkonstruktionen und den unzähligen Rohren, die sich quer durchs ganze Areal ziehen. Man läuft staunend herum und entdeckt ständig neue Ecken, alte Maschinen oder dunkle Hallen, in denen man sich fast vorstellen kann, wie hier früher gearbeitet wurde. Laut, heiss und wahrscheinlich ziemlich brutal streng.
Natürlich wollten wir auch auf einen der Hochöfen hoch. Also Treppe um Treppe hinauf, mitten durch dieses Stahlmonster. Oben angekommen wurden wir dafür mit einer unglaublichen Aussicht über das Ruhrgebiet belohnt. Industrieanlagen, grüne Flächen, Schienen und Städte, alles irgendwie wild zusammengewürfelt und trotzdem eindrücklich schön. Erst dort oben merkt man richtig, wie riesig dieses ehemalige Hüttenwerk eigentlich war.
Besonders spannend fanden wir auch, wie sich die Natur das Gelände langsam zurückerobert hat. Zwischen Beton, Stahl und alten Gleisen wachsen heute Bäume, Pflanzen und Blumen. Genau dieser Kontrast macht den Landschaftspark so speziell. Rau und gleichzeitig überraschend lebendig.
Heute ist der Park längst mehr als nur ein stillgelegtes Industriegelände. Hier wird geklettert, gefeiert, spaziert und sogar getaucht. In einem ehemaligen Gasometer befindet sich nämlich ein riesiges Indoor-Tauchbecken. Auf so eine Idee muss man auch erst einmal kommen.
Nach so viel Staunen meldete sich irgendwann natürlich der Hunger. Zum Glück stand auf dem Gelände ein Currystand, und damit war die Sache entschieden: Currywurst mit Pommes. Irgendwie passte das perfekt zu diesem Ort – unkompliziert, bodenständig und typisch Ruhrgebiet.
Mit dem Wetter hatten wir einmal mehr unglaubliches Glück. Der Himmel wurde zwar immer dunkler, aber erst als wir zurück bei Knutschi waren, ging plötzlich richtig die Post ab. Ein heftiges Gewitter zog über den Platz, begleitet von starkem Regen und Hagel. Die Hagelkörner trommelten laut aufs Dach unseres Fiat Ducato, während wir gemütlich und trocken drinnen sassen. Draussen rannten die Leute noch schnell über den Platz – wir hingegen konnten einfach nur zufrieden zuhören und denken: Das Timing hätte wirklich nicht besser sein können.
Der Landschaftspark Duisburg-Nord hat uns wirklich beeindruckt. Ein Ort voller Geschichte, rauem Charme und überraschend viel Atmosphäre. Definitiv kein Ort, den man einfach schnell wieder vergisst.もっと詳しく
Das Loch, das Dörfer verschlingt
5月13日, ドイツ ⋅ ☁️ 11 °C
Wir haben erstaunlich gut geschlafen auf dem Stellplatz. Am Morgen ist Rolf losgezogen, um die Gipfeli zu holen, die wir am Vorabend bestellt hatten. Frisch, warm und genau richtig für einen gemütlichen Start in den Tag. So sassen wir entspannt vor Knutschi, Kaffee in der Hand, Frühstück auf dem Tisch, ganz ohne Hektik. Genau so darf ein Reisetag anfangen.
Danach wurde entsorgt, alles wieder fahrbereit gemacht und wir sind Richtung Tagebau Hambach weitergefahren. Kurz vor dem Ziel noch schnell eingekauft und dann einen richtig schönen Waldparkplatz gefunden. Ruhig, grün und perfekt für Knutschi. Kaum standen wir, waren die Velos schon parat. Der Plan: „gemütliche“ 27 Kilometer rund um das Kohleabbaugebiet. Hahaha. Natürlich kam es anders.
Denn es blieb nicht bei einem einfachen Rundkurs. Immer wieder gab es Aussichtspunkte, neue Perspektiven oder Schilder mit „hier sieht man noch besser“. Also hielten wir ständig an, schauten, staunten und standen plötzlich wieder direkt am Rand dieses gigantischen Lochs.
Die Dimensionen sind schwer zu begreifen. Der Tagebau Hambach gehört zu den grössten Braunkohleabbaugebieten Europas. Jahrzehntelang wurden hier jährlich rund 40 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert. Und erst wenn man dort steht, versteht man, was diese Zahl bedeutet: einfach unfassbar viel Landschaft, die bewegt wurde.
Ein grosses Braunkohlekraftwerk kann bis zu rund 10’000 Tonnen Kohle pro Stunde verbrennen. Während wir also gemütlich mit den Velos unterwegs waren, lief im Hintergrund ein industrielles System im Dauerbetrieb – im XXL-Format.
Und dann diese Maschinen. Schaufelradbagger, über 90 Meter hoch, hunderte Meter lang, mit einem Rad von über 20 Metern Durchmesser. Aus der Ferne wirken sie fast klein, fast harmlos. Erst wenn ein Lastwagen oder ein Mensch daneben auftaucht, kippt die Perspektive komplett.
Auf halber Strecke erreichten wir das Besucherzentrum, bereits mit über 30 Kilometern auf dem Tacho. Drinnen kurz durch die Ausstellung, etwas essen und genau in diesem Moment begann draussen der Regen. Timing wie bestellt.
Danach ging es weiter entlang dieser seltsamen Mischung aus Natur und Industrie. Waldstücke, Vogelgezwitscher, kleine Dörfer und wenige Minuten später wieder Abbruchkanten, Förderbänder und diese riesige Mondlandschaft.
Und genau hier wurde es besonders deutlich: Wir hatten ständig das Gefühl, irgendwo falsch zu fahren. Wege endeten plötzlich im Nichts, Strassen waren gesperrt oder führten an Absperrungen vorbei. Erst später wurde klar, warum: Der Tagebau wächst weiter, und mit ihm verschwinden Wege, Strassen und ganze Landschaften einfach aus der Karte.
Das Loch frisst sich langsam durch die Gegend. Was früher normale Verbindungen waren, endet heute an Kanten oder existiert schlicht nicht mehr. Teilweise fährt man durch idyllische Waldstücke und wenige Minuten später steht man vor einer riesigen, offenen Grube. Dieser Wechsel ist fast surreal.
Auch ganze Dörfer mussten in den letzten Jahrzehnten weichen. Menschen wurden umgesiedelt, Häuser abgebrochen und Orte verschwanden Schritt für Schritt. Was früher Heimat war, ist heute Teil der Abbaufläche oder bereits Geschichte.
Und doch ist das nicht das Ende der Geschichte. Der Abbau wird zwar noch weiterlaufen, aber gleichzeitig beginnt bereits der nächste gigantische Schritt: die Renaturierung. Die riesigen Gruben sollen später geflutet und zu Seenlandschaften werden. Dafür wird unter anderem Wasser aus dem Rhein zugeführt und auch Grundwasser genutzt, das beim Abbau sowieso abgepumpt werden muss.
Das Ganze ist ein Projekt über Jahrzehnte. Böschungen müssen stabilisiert, das Gelände gesichert und der Wasserstand langsam aufgebaut werden. Bis daraus tatsächlich ein See wird, können gut 30 bis 40 Jahre vergehen, vielleicht sogar mehr. Und wenn man heute in dieses Loch schaut, ist es kaum vorstellbar, dass hier irgendwann Wasser glitzern soll, wo jetzt noch Bagger arbeiten.
Am Ende des Tages waren wir müde, aber auf eine gute Art. Die 27 Kilometer haben sich fast verdoppelt, aber genau das sind oft die besten Tage: ohne Plan, mit vielen Eindrücken, ein bisschen Abenteuer und einem Abend im Wohnmobil, an dem alles ein bisschen nach „gut so“ aussieht.もっと詳しく

旅行者Wow, toll beschrieben. Jep, das Loch ist riesig und die Renaturisierung wird noch lange dauern. Wir hatten mal das Glück, dass so ein Bagger direkt vor uns die Autobahn kreuzte. Gigantisch. Wir sind schon gespannt, wohin es euch als nächstes verschlägt. Viel Spaß und gutes Wetter

旅行者Super beschrieben! Es ist, als ob man dabei wäre 🤗. Vielen Dank. Weiterhin gute Reise 🙋🏻♂️
Vulkan-Eifel
5月12日, ドイツ ⋅ ☁️ 9 °C
Heute sind wir mit Knutschi in der Vulkaneifel gelandet, beim Wohnmobilhafen am Pulvermaar. Schon der Name klingt irgendwie nach Abenteuer und genau so hat sich der Tag auch angefühlt.
Der Stellplatz liegt wunderschön oberhalb vom Pulvermaar, einem ehemaligen Vulkansee, entstanden durch eine gewaltige Explosion vor Tausenden von Jahren. Heute liegt er still und dunkel zwischen den Wäldern, fast ein bitzeli mystisch.
Am Morgen machten wir zuerst einen Spaziergang rund um den See. Die Luft war frisch, fast schon zapfig, und das Wasser lag ruhig da, als könnte es kein Wässerchen trüben. Dabei kamen wir auch an einem sogenannten „Lastahuddelhaufen“ vorbei. Dort kann man einen Stein hinlegen und symbolisch seine Sorgen zurücklassen. Natürlich musste ich das ausprobieren. Also Stein gesucht, hingelegt und gedacht: so, liebe Sorgen, ihr bleibt jetzt schön hier in der Eifel. Ob’s funktioniert? Wir werden sehen. Aber irgendwie hatte der Ort schon etwas Beruhigendes. Und falls es doch nicht klappt, liegt jetzt wenigstens ein hübscher Schweizer Sorgenstein dort.
Danach hiess es: Velos raus. Und meine Güte, war das am Anfang kalt! Wir waren so dick eingepackt, dass wir vermutlich auch problemlos eine Expedition Richtung Nordpol hätten antreten können. Dreifach angezogen, kalte Finger, kalte Nasenspitze und natürlich Gegenwind. Aber typisch Eifel zeigte sich das Wetter dann plötzlich doch noch freundlich. Immer wieder kam die Sonne hervor, dann wieder Wolken, dann wieder Sonne. Ein Wetter wie auf Shuffle-Modus.
Mit dem Velo kamen wir auch bei der riesigen Lavakugel von Strohn vorbei. Dieses Ding ist wirklich beeindruckend. Mitten im Dorf liegt eine gigantische Kugel aus Lava – entstanden bei einem Vulkanausbruch vor rund 30’000 Jahren. Sie gilt als Wahrzeichen der Vulkaneifel und soll die grösste Lavabombe der Welt sein. Wenn man davorsteht, merkt man erst, was hier früher einmal für Kräfte unterwegs waren. Heute fahren gemütliche Velofahrer vorbei, früher flog hier glühende Lava durch die Gegend. Auch eine Art Verkehr.
Besonders schön war ein Abschnitt auf einem alten Bahntrassee, das heute ein Veloweg ist. Man fährt dort gemütlich auf der ehemaligen Bahnlinie durch die Landschaft, vorbei an alten Barrieren und sogar durch einen Tunnel. Das hatte richtig Charme. Man spürt irgendwie noch die Geschichte der alten Bahnstrecke, nur dass heute statt Dampfloks Velofahrer schnaufend durch die Eifel rollen. Solche Wege liebe ich ja sowieso, angenehm zu fahren und wunderschön eingebettet in die Natur.
Am Schluss sind wir zufrieden, leicht durchgefroren und mit roten Wangen wieder bei Knutschi angekommen. Und jetzt stehen wir hier beim alten Vulkansee, schauen auf einen Tag voller Natur, Lava, Bahnromantik und abgelegter Sorgen zurück und finden: doch, genau für solche Tage sind wir unterwegs.もっと詳しく
Endlich wieder unterwegs 🚐
5月11日, フランス ⋅ ☁️ 9 °C
Am Wochenende waren wir an der Campersegnung in St. Gallen. Nicht nur Knutschi wurde gesegnet, wir natürlich auch. Jetzt sollten wir alle gut behütet unterwegs sein. 😄
Gestern Mittag nach Hause, Womo ausräumen und gleich wieder einräumen. Irgendwie nimmt man immer dasselbe mit und trotzdem muss jedes Mal alles neu organisiert werden.
Heute Morgen noch arbeiten, nach dem Mittag die letzten Sachen verstauen und dann endlich los Richtung Basel und weiter nach Frankreich. Nach etwa 420 Kilometern waren wir dann doch ziemlich erledigt.
In Saargemünd fanden wir direkt am Saarkanal bei einem Jachthafen einen schönen Stellplatz von Camping-Car Park. Karte hinhalten, Schranke geht auf und schon standen wir gemütlich am Wasser.
Saargemünd liegt dort, wo die Saar und der Saarkanal zusammenkommen. Früher war der Kanal eine wichtige Transportstrecke für Kohle und Erz zwischen dem Saarland und Frankreich. Heute geht es viel ruhiger zu: Statt Frachtschiffen sieht man vor allem Sportboote und Hausboote. Der kleine Jachthafen direkt beim Stellplatz ist beliebt, weil man nahe an der Altstadt und trotzdem schön am Wasser steht.
Nach einem kleinen Aperöli machten wir noch einen Spaziergang der Saar entlang, schauten den Schleusen und Schiffen zu und genossen einfach den ersten Abend unterwegs.
Ein guter Start in die neue Reise. 🚐もっと詳しく
Regen, Ruhe – und heute endlich Sonne
2月25日, ドイツ ⋅ ☀️ 12 °C
Die letzten Tage? Nass. Sehr nass.
So ein Regen, der nicht fragt, sondern einfach da ist. Einer, der sagt: Bleib drin. Und genau das haben wir gemacht.
Wir haben Knutschi in vollen Zügen genossen. Unser Fiat Ducato war in diesen Tagen mehr als nur ein Wohnmobil, er war Rückzugsort, Wohnzimmer und Denkraum. Kein Termindruck, kein „wir müssten noch“. Einfach nur sein. Reden. Schweigen. Gedanken laufen lassen. Diese ruhige Zeit, die man nicht planen kann, die einen einfach findet.
Und dann, heute endlich Sonne ☀️
Richtig Sonne. Also nix wie raus.
Heute war Skating angesagt. Frische Luft, Bewegung, Herzklopfen und das Gefühl, wieder im eigenen Körper anzukommen. Elegant? Sagen wir mal: bemüht 😄 Aber mit viel Freude und noch mehr Dankbarkeit für dieses Wetterfenster.
Danach: Sonnenbaden vor dem Womo. Vor Knutschi sitzen, Gesicht Richtung Sonne, Kaffee in der Hand, tief durchatmen. Mehr braucht’s grad nicht.
Kulinarisch haben wir uns in den Regentagen durch die Speisekarte des Schwabenhof probiert. Allgäuer Spezialitäten, deftig, bodenständig, genau richtig nach kalten und nassen Tagen. Essen, das wärmt, von innen und ein bisschen auch die Seele.
Diese Tage waren ruhig. Unspektakulär. Und genau deshalb so gut.
Man muss nicht immer unterwegs sein, um auf Reisen zu sein.
Und heute mit Sonne und Skating?
Da fühlt sich plötzlich alles wieder leichter an. 🌞🚐もっと詳しく
Spontan nach Balderschwang
2月22日, ドイツ ⋅ ☁️ 7 °C
Eine Woche Ferien. Eine ganze Woche! Der grobe Plan war eigentlich klar: etwas Skating, viel frische Bergluft und abends angenehm müde ins Bett fallen.
Und dann kam der Samstag. Genauer gesagt: der Samstagnachmittag. Ziemlich kurzfristig, leicht unvernünftig und genau darum typisch für uns, entschieden wir: Wir fahren doch noch los. Ziel: der Stellplatz beim Schwabenhof. Schneesicher, wunderschön gelegen und bekannt für gutes Essen, was will man mehr?
Die Wetterprognose versprach allerdings wenig Winterromantik: warm und regnerisch. Nicht gerade das, was man sich für Wintersport wünscht. Aber gut, wir wollten es trotzdem versuchen.
Wir kamen im Dunkeln an, begleitet von starkem Schneeregen, der eher quer als von oben fiel. Kurz parkiert, Motor aus und sofort winterlich eingerichtet. Knutschi war in kürzester Zeit gemütlich, warm und bereit für die Nacht.
Diese war ruhig. Sehr ruhig. Und genau deshalb schliefen wir am Sonntag ausgiebig aus. Kein Wecker, kein Zeitdruck, einfach nur ausschlafen. Danach gab es einen ausgedehnten Sonntagsbrunch, wie er im Buche steht.
Als wir später bei strahlendem Sonnenschein noch eine Runde spazieren gingen, merkten wir schnell: Es ist erstaunlich warm. So warm, dass die Skating-Ski beleidigt in der Garage blieben. Wintersport verschoben zumindest mental.
Zurück beim Wohnmobil saßen wir noch lange draußen, genossen die Sonne und die Ruhe. Diese Stille, dieses Nichts-müssen, genau dafür sind wir hier.
Weniger schön war allerdings das Internet. Oder besser gesagt: dessen Abwesenheit.
Sehr langsam, oft unterbrochen, zeitweise gar kein Netz. Das WLAN vom Schwabenhof war zwar vorhanden, aber leider ebenfalls sehr begrenzt. Das bringt uns ins Grübeln, denn Rolf ist für seine Arbeit auf eine stabile Internetverbindung angewiesen.
Wir können uns beide nicht erinnern, dass der Empfang hier jemals so schlecht war und wir waren wirklich nicht zum ersten Mal in Balderschwang. Ob es am Wetter liegt, an den Bergen oder einfach an einem schlechten Tag für die Technik? Keine Ahnung.
Nun stehen wir vor der Frage: Bleiben oder weiterfahren?
Die Ruhe hier ist unbezahlbar, aber ohne Internet wird es schwierig.
Für den Moment genießen wir trotzdem die Sonne, die Stille und unser mobiles Zuhause.
Alles Weitere entscheiden wir morgen.もっと詳しく
Paris zum Abschied
2月2日, フランス ⋅ ☁️ 9 °C
Nach einer sehr kurzen Nacht haben wir trotzdem ausgeschlafen. Also so richtig. Punkt 12 Uhr standen wir geschniegelt im Hotelzimmer, gaben brav den Schlüssel ab und deponierten unsere Koffer an der Réception. Luxus muss sein.
Danach schlenderten wir gemütlich durchs Quartier Latin, ganz ohne Plan, einfach der Nase nach, bis wir beim Panthéon landeten. Dort kam spontan der Entscheid: Wir gehen nochmals zum Eiffelturm. Also los. Bei schönstem Wetter spazierten wir durch die Parkanlagen davor und genossen einfach den Moment. In die Schlange stellen wollten wir uns dann aber doch nicht. Ganz ehrlich: Von oben sieht man ganz Paris aber ohne Eiffelturm. Wollen wir das?
Also weiter Richtung Trocadéro, über die Seine. Nochmals Postkartenblick, nochmals Fotos, nochmals kurz stehen bleiben und staunen. Danach reichte es dann auch langsam mit Sightseeing, und wir nahmen die U-Bahn zurück ins Quartier Latin. Dort fanden wir einen kleinen Libanesen, der Galettes machte. Wir bestellten natürlich das Grösste auf der Karte. Klassischer Anfängerfehler. Nach der Hälfte waren wir bereits pappsatt, sehr zufrieden und ein bisschen bewegungsunfähig.
Gemütlich schlenderten wir zurück zum Hotel, holten unsere Koffer ab und nutzten unser letztes U-Bahn-Ticket in Richtung Gare de Lyon. Alles lief wie am Schnürchen. Pünktlich stiegen wir in den TGV, setzten uns, lehnten uns zurück und verliessen Paris mit ordentlich Tempo. Aktuell schreibe ich bei 303 km/h.
Au revoir, Paris. Du warst intensiv, laut, wunderschön und ein kleines bisschen anstrengend. Genau richtig. 🇫🇷✨もっと詳しく

旅行者Hallo ihr zwei. Ihr habt es wieder einmal geschafft mich vollständig mitzunehmen und Paris kennenzulernen. Ganz ehrlich - das wäre mir persönlich aktuell zu viel. Vielleicht wenn wir mal Rentner sind 😅. Danke für euren tollen Reisebericht. Ich freue mich schon auf die nächsten Reisen. Bis bald. ✨️🥰

Womoblog.chDanke fürs Kompliment. Paris ist einfach genial und nichts zum einfach faulenzen (ausser im Sommer...)
Paris – ein langer, grandioser Sonntag
2月2日, フランス ⋅ ☁️ 9 °C
Der Sonntag begann sehr parisisch – nämlich im Bett. Ausschlafen war angesagt, schliesslich hatten wir Grosses vor. Irgendwann am Morgen (die genaue Uhrzeit bleibt unser kleines Geheimnis) rafften wir uns auf und machten uns auf den Weg in die Stadt. Ziel: Montmartre. Und weil wir immer ein bisschen Drama brauchen, stiegen wir natürlich bei der tiefsten U-Bahn-Station aus. Mit dem heroischen Vorsatz, die legendäre Wendeltreppe zu Fuss zu bezwingen.
Sie war… sagen wir mal: sportlich. Ziemlich krass sogar. Die Beine brannten, die Lunge arbeitete auf Hochtouren, aber hey, als junges Pärchen (zumindest im Herzen) schafften wir es bis ganz nach oben. Ohne Sauerstoffzelt. Erfolg!
Oben angekommen wurden wir reich belohnt: Sacré-Cœur von aussen, wunderschön wie aus dem Bilderbuch, dazu der Blick über ganz Paris. Wir machten Fotos, viele Fotos, und noch mehr Fotos man weiss ja nie, ob man den perfekten Winkel nicht erst beim 37. Versuch erwischt. Danach schlenderten wir durchs Künstlerviertel Montmartre, liessen uns treiben und landeten schliesslich auf dem bekannten Platz mit den Porträtmalern. Dort gab’s eine Crêpe und einen Toast, dazu bestes People-Watching. Da es regnete, verzichteten wir grosszügig darauf, uns zeichnen zu lassen. Eine halbe Stunde still sitzen im Nassen, non merci.
Später ging’s wieder unter die Erde, mit der U-Bahn weiter zu Notre-Dame. Was uns dort am meisten beeindruckte, war nicht die Kirche selbst, sondern die unfassbar lange Schlange davor. Menschen. So viele Menschen. Ob das an einem Sonntag normal ist? Keine Ahnung. Die Sonntagsmesse hatten wir jedenfalls verpasst, und unser Wille, uns anzustellen, hielt sich in sehr engen Grenzen. Also ab ins nächste Café. Noch eine Crêpe (man lebt schliesslich nur einmal) und einfach das Leben geniessen.
Zurück im Hotel war erst mal Erholung angesagt. Der Whirlpool tat so gut, dass wir kurz überlegten, den Rest des Tages einfach dort zu bleiben. Haben wir dann aber doch nicht. Am Abend machten wir uns auf den Weg zu einem Chinesen, den ich auf Google entdeckt hatte. Die Bewertungen waren top, unsere Erwartungen entsprechend hoch. Nach etwa 300 Metern standen wir dann vor dem „Restaurant“ – das sich eher als gehobene Imbissbude entpuppte. Ambiente: überschaubar. Essen: sensationell.
Kein chinesisches Essen, wie wir es von zuhause kennen. Kein Reis, nur Nudeln. Und wir waren die einzigen Gäste mit runden Augen. Authentischer ging kaum. Wahrscheinlich chinesisch für Chinesen und genau deshalb unglaublich gut. Ein kulinarisches Highlight, ohne Wenn und Aber.
Zurück im Hotel verbrachten wir noch etwas Zeit im Zimmer mit… sagen wir: verschiedenen Aktivitäten 😉 … bis es 22 Uhr war. Dann machten wir uns schick und fuhren zum Moulin Rouge. Vor dem Eingang: Chaos pur. Menschen, Regen, Gedränge. Wir kämpften uns vor und standen plötzlich ziemlich weit vorne.
Eine halbe Stunde später standen wir dicht gedrängt mit sehr vielen anderen im Saal, hatten aber erstaunlich gute Plätze (unglaublich eng gestuhlt), genau mittig für die Show. Und die war: grandios. Glamour pur. Spektakulär. Farben, Federn, Kostüme ohne Ende. Es hat sich wirklich gelohnt. Das ist so ein Ding, das man vielleicht einmal im Leben gesehen haben sollte.
Dort tanzen einige der besten Tänzerinnen und Tänzer der Welt. Im Moulin Rouge auftreten zu dürfen, ist ein riesiges Privileg. Die Anforderungen sind brutal: 1,68 bis 1,75 Meter gross, top Figur, lange Beine, perfekte Ausbildung. Der Weg dorthin ist hart. Und obwohl der Monatslohn „nur“ zwischen 3’000 und 4’000 Euro liegt, tanzen sie jeden Tag zwei Shows, körperlich und mental extrem anspruchsvoll. Da ziehe ich den Hut. Tief.
Die Show endete erst gegen halb zwei Uhr morgens. Draussen wieder Chaos, Taxis überall, nichts ging mehr richtig vorwärts. Wir entschieden uns für den Nachtbus, ein bisschen sparen muss schliesslich sein und fuhren gut eine halbe Stunde durch das nächtliche Paris zurück zum Hotel.
Der Tag war grandios. Wir waren völlig erledigt, aber sehr, sehr glücklich. Gegen drei Uhr morgens fielen wir endlich ins Bett. Und schliefen innert Sekunden ein.
Paris, du hast uns. 🥐✨もっと詳しく
Fotoshooting
2月1日, フランス ⋅ ☁️ 8 °C
Es war ein tolles Erlebnis. Unsere Fotografin Federica hat uns super instruiert.
Gebucht haben wir über picster.com und wir würden es jederzeit wieder machen. Eine grosse Empfehlung von uns.
Wir waren an verschiedenen Orte und bekamen keine 24 Std. später 50 hochauflösende Fotos.もっと詳しく
Die Pariser Metro
2月1日, フランス ⋅ ☁️ 6 °C
Wer Paris besucht, landet früher oder später in ihr: der Metro.
Ein bisschen chaotisch, oft laut, manchmal stickig – aber auch eines der faszinierendsten Verkehrssysteme der Welt.
Die Pariser Metro ist kein schnelles Regionalnetz, sondern ein extrem dichtes Stadtgeflecht:
245 km Streckenlänge, 308 Stationen, im Schnitt nur 550 Meter Abstand zwischen zwei Stationen. Das ist Weltspitze. In keiner anderen Großstadt liegen die Haltestellen so eng beieinander. Deshalb fühlt sich die Metro eher wie ein horizontaler Aufzug an als wie eine klassische U-Bahn.
Obwohl man tief unter Paris unterwegs ist, liegt die Metro meist nur 10–20 Meter unter der Straße. Warum? Beim Bau ab 1900 wollte man schnell und billig graben, wenig Gebäude unterfahren
Ergebnis: flache Tunnel, kurze Treppen – ausser bei Ausnahmen.
Tiefste Station: Abbesses (Linie 12) ca. 36 Meter tief, berüchtigt für ihre endlose Wendeltreppe. Wer hier zu Fuß hochgeht, weiss am nächsten Tag, dass er dort war.
In der Hauptverkehrszeit fahren manche Linien alle 90 Sekunden. Das ist dichter als viele Ampelphasen in Paris.
Dafür braucht es perfekte Signaltechnik und extrem kurze Stationsaufenthalte
und Fahrgäste, die gelernt haben, sehr schnell ein- und auszusteigen 😄
Die Metro ist ein technischer Spagat:
Ultra-modern Linie 1 & 14, vollautomatisch mit Bahnsteigtüren, Klimatisierung und gleichzeitig Tunnel über 120 Jahre alt mit noch originale Kacheln und Jugendstil-Eingänge von Hector Guimard. Kaum ein anderes System verbindet Belle Époque und Zukunft so direkt.
Paris hat mehrere Stations fantômes: Die sind fertig gebaut aber geschlossen, teilweise seit Jahrzehnten. Manche werden genutzt als Filmkulisse oder für Übungen. Andere liegen einfach still im Dunkeln – während täglich tausend Züge an ihnen vorbeifahren.
Die Metro Paris ist bekannt für hohe Lautstärke und extreme Hitze im Sommer
Warum? enge Tunnel und alte Belüftung, kaum Klimaanlagen und viel Bremsenergie. Im Hochsommer sind 30+ Grad keine Seltenheit. Ein fahrender Backofen – mit Umsteigepflicht.
Funfact: links, rechts, egal.
Manche Linien fahren links
andere rechts. Das liegt an historischen Betreibern und alten Streckenführungen
und der Tatsache, dass man früher einfach gemacht hat, was passte
Standardisierung kam später – sehr viel später.
Täglich werden rund 4–5 Millionen Fahrten genutzt, mehr als die Einwohnerzahl von Paris, eine der meistgenutzten Metros der Welt. Ohne sie würde die Stadt schlicht stehen bleiben – egal, wie viele Autos oder Wohnmobile draussen warten.
Fazit
Die Pariser Metro ist:
nicht schön
nicht leise
nicht komfortabel
Aber sie ist:
unfassbar effizient
historisch einzigartig
und tief mit der Stadt verwoben
Wer Paris wirklich verstehen will, muss Metro fahren.
Am besten mehrmals. Und mit offenen Augen.もっと詳しく
Paris, mon amour
1月31日, フランス ⋅ ☁️ 7 °C
Der heutige Tag startet ungewohnt entspannt. Ausschlafen! In Paris! Das passiert au nöd alle Tage. Wir lassen den Wecker Wecker sein und schlurfen später als geplant ins Quartier Latin, unser mittlerweile vertrautes Croissant Café. Ein Cappuccino und ein herrlich buttriges Croissant, so eines, wo man nachher überall Brösmeli hat und dazu Strassenmusik. Paris gibt sich Mühe heute. Sehr sogar.
Gut gestärkt geht’s mit der Metro Richtung Champs-Élysées. Menschen, Menschen, noch mehr Menschen. Shopping, Schaufenster, Staunen. Und mittendrin wir, ein bitzli verloren, aber glücklich.
Dann treffen wir Federika, unsere Fotografin. Und jetzt wird’s ernst. Sie stellt uns mitten auf der Champs-Élysées in den Verkehr. Ja genau. Autos. Hupen. Paris. Lebensgefahr inklusive. Wir lächeln tapfer in die Kamera, während mein inneres Ich leise „bisch eigentlich no ganz bache?“ flüstert. Wir überleben. 🎉
Nach diesem Adrenalinkick geht’s weiter zum Arc de Triomphe. Noch mehr Fotos, noch mehr Posieren, noch mehr „halt no schnell“. Kaum sind diese im Kasten, tauchen wir wieder ab in die Metro wo Federika uns gleich nochmals vor die Linse nimmt. Zwischen Pendlern, Touristen und Pariser Alltag. Authentischer geht fast nüm.
Weiter zum Trocadéro, mit Blick auf den Eiffelturm. Jetzt wird’s romantisch. Verliebte Paarfotos, Paris im Hintergrund, wir im Vordergrund, offenbar unglaublich fotogen heute (man darf sich ja au mal selber loben). Weil’s grad so läuft, steigen wir sogar noch runter zur Seine. Noch mehr Fotos. Noch mehr „wow“. Noch mehr Schritte auf dem Schrittzähler.
Irgendwann heisst es Abschied nehmen von Federika. Müde, aber sehr happy fahren wir zurück ins Hotel Seven. Zwei Stunden Erholung, Whirlpool (lebensrettend!) und Beine, die langsam wieder kooperieren.
Am Abend gibt’s Pizza in einem kleinen Restaurant um die Ecke. Keine Experimente mehr. Einfach essen, geniessen, durchatmen.
Mit vollen Mägen, müden Beinen und einem Herzen voller Paris fallen wir später ins Bett.
Was für ein schöner Tag. Wirklich.もっと詳しく
Paris zu Fuss
1月30日, フランス ⋅ ☁️ 8 °C
Heute also Paris. Nicht das Postkarten-Paris mit geschniegelt geschniegelt und Eiffelturm-Gedränge, sondern das echte, lebendige, ein bitz chaotische Paris. Wir sind im Quartier Latin gelandet und zack, sofort verliebt. So richtig. Mit allem drum und dran.
Am Morgen sind wir durch die engen Gassen geschlendert, noch bevor die grosse Touristenlawine losgelegt hat. Die Läden klein, verspielt, teilweise leicht schräg, Buchhandlungen, Cafés, irgendwas mit Wein und Käse, irgendwas mit Kunst, irgendwas, wo man nicht ganz weiss, was sie verkaufen, aber man will es trotzdem haben. Paris halt.
Frühstück gab’s klassisch und ohne Firlefanz: ein Croissant. Knusprig, buttrig, genau so, dass man nach dem ersten Biss kurz die Augen schliesst und denkt: Ja. Genau deswegen. Kein Müesli, kein Flat White, kein Chia irgendwas. Einfach Croissant. Punkt.
Wir haben geschaut, gestaunt, geschnuppert (Paris riecht speziell nicht immer gut, aber immer ehrlich) und uns gedacht: Hier könnte man locker länger bleiben. Aber wir sind ja unterwegs.
Also sind wir weitergezogen. Mit Krümeln auf der Jacke, einem leichten Butterfilm auf den Fingern und diesem zufriedenen Gefühl, das man hat, wenn man weiss: Das war genau richtig so.
Nach dem Croissant-Glück im Quartier Latin dachten wir kurz: Ach, chli ume latsche, das schaffemer locker. Paris sieht auf der Karte deutlich kleiner aus als in echt.
Zu Fuss ging’s weiter Richtung Panthéon. Gross, würdevoll, sehr französisch ernst. Natürlich haben wir Fotos gemacht, solche, wo man versucht, die Grösse einzufangen und am Schluss trotzdem nur ein Bild hat, das denkt: Ja schön, aber es war grösser. Egal. Gehört dazu.
Und dann: weiter, weiter, immer weiter bis Montparnasse. Dort steht dieses Hochhaus, das man in Paris eigentlich nicht gern hat, ausser man steht oben drauf. Also rauf in den Lift, zack zack, Ohren leicht am Druckausgleichen, und plötzlich sind wir im 57. Stock. Und wow. Da oben vergibt man dem Gebäude alles.
Paris liegt einem zu Füssen. Dächer, Strassen, die Seine wie ein Band und ja, der Eiffelturm, ganz brav im Bild. Man steht da, schaut, schweigt kurz (wirklich nur kurz) und denkt: Also guet, das isch jetzt schon verdammt schön.
Dann wieder runter, Knie melden sich langsam zu Wort, und zu Fuss zurück ins Hotel. Dort: Jacuzzi. Halleluja. Warmes Wasser, müde Beine, kurz das Gefühl, man sei wieder ein Mensch. Ein sehr entspannter Mensch.
Aber der Tag war noch nicht fertig mit uns. Später wieder raus, mit der U-Bahn runter zur Seine. Dort wartete das Schiff auf uns, Abendstimmung, Lichter, alles ein bitz kitschig, aber auf die gute Art. Wir haben uns zwei Stunden lang über die Seine treiben lassen, feines Abendessen, Paris zieht vorbei, der Eiffelturm nochmal, diesmal vom Wasser aus. Ruhig, fast feierlich. So Momente, wo man denkt: Das merken wir uns.
Nach der Schifffahrt noch zu Fuss zum beleuchteten Eiffelturm. Glitzert, strahlt, macht genau das, was er soll. Und dann – ganz unromantisch, aber realistisch wieder mit der U-Bahn nach Hause.
Jetzt sind wir angekommen. Ziemlich kaputt. Füsse müde, Kopf voll Eindrücke, Herz zufrieden. Paris hat geliefert. Aber ehrlich: Morgen machen wir vielleicht ein bitz weniger. Oder sagen wir so: Wir nehmen es uns vor. 😉もっと詳しく

旅行者Wie schön! Geniesst Paris in vollen Zügen! Eine Stadt mit Suchtpotenzial! Wenn man sie einmal so erlebt hat wie ihr gerade kommt man gerne immer wieder! Alles Gute und viel Freude weiterhin! A tout à l’heure bonne nuit 💤
Paris ohne Knutschi – auch mal schön
1月29日, フランス ⋅ ☁️ 4 °C
TGV. Zack, reinsetzen, Kaffee holen, Landschaft vorbeiziehen lassen und sich kurz wichtig fühlen, als wär man jemand, der immer mit Hochgeschwindigkeitszügen reist.
Die Zugfahrt nach Paris war richtig schön. Entspannt, ruhig, bequem. Schon noch angenehm, so ein Zug.
In Paris dann direkt rein ins Abenteuer Grossstadt: Metro. Unterirdisch, hektisch, laut und trotzdem irgendwie faszinierend. Alles fährt, alles bewegt sich, alles scheint zu wissen, wo es hinwill. Wir so: halb wissend, halb hoffend, dass wir am richtigen Ort rauskommen. Hat aber geklappt.
Das Hotelzimmer? Uff. Überraschend romantisch. Schön. Warm. Ein Ort zum Durchatmen. Und dann: Jacuzzi. Kurz eintauchen, runterfahren, Paris mal Paris sein lassen und einfach geniessen. Genau so, wie man’s sich vorstellt oder sogar ein kleines Stück besser.
Aber lange stillsitzen geht ja nicht. Also wieder rein in die Metro, quer durch die Stadt, ans andere Ende von Paris. Und wow. Diese Stadt ist schon eine Wucht. Gross, lebendig, ein bisschen verrückt und absolut eindrücklich.
Die Lichtschau dort war richtig cool. So eine, bei der man kurz vergisst, wie kalt es draussen ist, wie spät es schon ist und dass man eigentlich müde sein sollte. Man steht einfach da, schaut, staunt und denkt: Ja, genau darum reisen wir.
Spät abends dann zurück ins Hotel. Müde Füsse, voller Kopf, glückliches Herz. Paris kann was. Auch ohne Wohnmobil.
Aber Knutschi… du fehlst uns trotzdem ein bitzli 😉もっと詳しく
Wir starten Richtung Paris
1月29日, スイス ⋅ ☁️ 2 °C
Unser rollender Start ins neue Jahr
1月11日, スイス ⋅ ☀️ -2 °C
Es ist so weit: Neujahrsrede, Neujahrswünsche und endlich Apéro! 🥂 Halleluja. Überall lachende Gesichter, lauter gute Gespräche, feine Häppchen und natürlich: Es wurde geredet, getrunken und ordentlich gelacht. So richtig gemütlich, so richtig schön, so richtig das Leben ist eigentlich schon noch geil.
Irgendwann hat uns dann die Kälte von draussen wieder eingesammelt und wir sind zurück in Knutschi, zum Aufwärmen.
Um 18 Uhr dann der nächste Höhepunkt: Fondueplausch! 🧀 Der Raum war wieder trocken, die Stimmung sowieso und das Fondue einfach nur fein. Viel Gelächter, volle Bäuche und diese Gespräche, die immer tiefer, lustiger oder auch ein bisschen schräger werden, je später der Abend.
Und als wir eigentlich schon satt und zufrieden waren, kam noch das Quiz. Denken mit vollem Bauch, gar nicht so einfach 😄 Aber genau das hat’s ausgemacht: Diskussionen, Lachen, ein bisschen Ehrgeiz und ganz viel Spass.
Um 1 Uhr sind dann auch die letzten in die Federn gefallen. Müde, satt, zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht.
So darf ein neues Jahr starten.もっと詳しく
Wintermärchen mit Wasserschaden
1月10日, スイス ⋅ ❄️ -3 °C
In der Nacht fängt es an zu schneien. So richtig. Und am Morgen? Zack – Wintermärchen deluxe. Alles weiss, alles ruhig, alles kitschig schön.
Nach einer heissen Dusche und einem feinen Kaffee (lebenswichtig!) geht’s raus in die Kälte: Schneeschaufeln und mit Freunden schnurren. So wie man das halt macht. Und dann die News: Der Aufenthaltsraum am Platz hat einen Wasserschaden. Ähm… was bitte?!
Natürlich sind wir sofort rüber, um zu helfen. Und ja, helfen war dringend nötig. Der Boden stand gut 2 cm unter Wasser. Kein Witz. Eine Leitung hatte sich verabschiedet und beschlossen, einen kleinen Indoor-See zu eröffnen.
Also: Wassersauger, Kübel, wischen, lachen, weitermachen. Teamwork vom Feinsten. Der Chef telefoniert, organisiert alles, und irgendwie, klappt am Ende tatsächlich alles wie am Schnürchen. Ein paar Stunden später ist der Raum wieder sauber, trocken und warm. Und am Abend soll alles bereit sein für ein gemütliches Fondue-Zusammensein. Prioritäten müssen sein.
Und jetzt? Jetzt freu ich mich erst mal auf den Neujahrs-Apéro draussen im Schnee, mit klammen Fingern und roten Nasen. Wenn schon Wintermärchen, dann bitte richtig! 😄❄️もっと詳しく

















































































































































































































































































































































































旅行者Es macht ja auch richtig Spass mit euch zu reisen. Man erlebt Orte wo man auch schon mal war mit euren Augen. Oder merkt sich Orte und Gegenden wo man auch mal hinfahren könnte. Also, willkommen zu Hause, schöne Pfingsten und bis zum nächsten Mal! 🙋🏼♀️🌸
旅行者Prima Reise, danke fürs Mitnehmen und schöne Pfingsttage
Dietmar KammererToll. Danke dass ich auf eurer Reise folgen durfte. Bis zum nächsten Mal 🙋♂️