• Hannah Reiter
  • Florian Tillmann
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Abenteuer Weltreise

Un’avventura a tempo indeterminato di Hannah & Florian Leggi altro
  • Boreen Point Campingplatz

    25 novembre 2023, Australia ⋅ ☁️ 24 °C

    Heute sind wir auf einem Campingplatz kurz vor Fraser Island gestrandet. Da wir die 4 letzten Nächte auf Autobahnraststätten verbracht haben, wurde es mal wieder Zeit für eine warme Dusche, Strom und Wäsche waschen. Gesagt getan. Wir sind angekommen und haben direkt angefangen alle to dos zu erledigen. Hinterher waren wir an dem großen See, der direkt am Campingplatz liegt spazieren. Dieser friedliche Ort hat uns total an unsere Schweden Urlaube erinnert. Zum einen Landschaftlich mit dem großen See umgeben von Blumen und auch weil alles so ruhig und entspannt ist. Wir haben uns entschlossen noch eine halbe Stunde zu sporteln und haben hinter leckere Wraps zubereitet. Dann gab es noch ein Gespräch mit Rene von Workaway. Das war total nett und nun haben wir über Weihnachten und wahrscheinlich auch Silvester eine Unterkunft. Auch für Rene werden wir 20 Stunden in der Woche arbeiten und können dafür umsonst bei ihm wohnen und bekommen etwas zu essen. Wahrscheinlich sind wir noch mit anderen freiwilligen dort zur gleichen Zeit. Das würd eins natürlich sehr freuen wieder neue Bekanntschaften zu machen.Leggi altro

  • Rainbow Beach - Kayaken mit Delfinen

    26 novembre 2023, Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir haben uns entschlossen eine Kayaktour mit Delfinen zu buchen. Unsere kleine Reisegruppe wurde mit einem Jeep vom Rainbow Beach aus zu unserem Startpunkt gebracht. Wir sind die ganze Zeit über am Strand lang gefahren. Eine echt coole Erfahrung muss ich sagen. Der Rainbow Beach hat seinen Namen übrigens auf Grund der vielen unterschiedlichen Sandfarben, die wir auf der Autofahrt gut bestaunen konnten. Am Startpunkt angekommen, ging es auch direkt aufs Wasser. Auf dem Meer Kayak zu fahren ist nochmal ein bisschen wackeliger als auf ruhigem Gewässer. Man wird unglaublich nass und am Schluss sind wir sogar umgekippt samt Kayak. Ein Glück waren wir da aber schon wieder fast am Strand. Als wir dann auf offenem Meer waren, haben wir die Delfine endlich gesehen. Bestimmt 15 Stück sind vor uns aufgetaucht. Das war so beeindruckend. Wir sind den Delfinen dann ein bisschen hinterher gepaddelt, aber mit genügend Abstand, um sie nicht einzuschüchtern. Auf der Rücktour haben wir dann sogar noch eine riesige Schildkröte unter Wasser gesehen. Ein weiteres witziges Highlight waren viele kleine Krebse, die am Strand umherliefen. Wir haben es uns nicht entgehen lassen, diese kleinen Lebewesen genauer zu begutachten. Ein wundervoller Tag ging zu Ende und wir haben die Nacht auf einem Parkplatz ohne Toiletten verbracht. Das wiederum war gewöhnungsbedürftig, aber wir sparen wo wir können.Leggi altro

  • K'gari (Fraser Island) oder das Paradies

    27 novembre 2023, Australia ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir haben haben uns dazu entschieden eine weitere Tour zu buchen. Es geht für uns nach Fraser Island. Seit kurzem wurde die Insel wieder auf ihren ursprünglichen Namen K‘gari umgenannt. Die Insel ist die größte Sandinsel der Welt und ist eines der „must do‘s“ der Ostküste. Der Name K‘gari geht auf eine Traumgeschichte der Aboriginal People zurück, in der es um eine Göttin namens K'gari geht, die sich in die Erde verliebte und sie daraufhin niemals verlassen wollte. Letztlich bedeutet K‘gari übersetzt Paradies. Wir wurden morgens um 6:50 Uhr von unserem Schlafplatz auf einem Parkplatz abgeholt und mit der Fähre ging es dann zum „Paradies“. Mit einem geräumigen Allrad Bus sind wir dann durch den Dschungel gefahren. Die Fahrt war unglaublich ruckelig und es hat sich ein bisschen angefühlt wie Achterbahn fahren. Ständig gab es ein kribbeln im Bauch. Ich fand’s super! Nebenbei haben wir noch die unglaublich schöne Natur bestaunt. Das erste Ziel war der Lake McKenzie mit kristallklarem Süßwasser. Für uns gab es hier eine kleine Abkühlung und anschliessend Entspannung am Ufer. Dann ging’s weiter zur sogenannten Central Station. An diesem Ort befand sich früher ein Holzfällerdorf. Wir haben die hochragenden Bäume und eine riesige Spinne bewundert, sowie einen kleinen Teil des Regenwaldes erkundet. Anschließend gab es ein ausgiebiges Mittagessen. Wir sind dann entlang des 75 Miles Beach, der Strand Autobahn von Fraser Island zum Eli Creek gefahren. In diesem Fluss konnten wir spazieren gehen, was eine schöne Erfrischung bei den sehr warmen Temperaturen mit sich gebracht hat. Hier haben wir auch noch einen Dingo gesichtet. Dingos gelten eigentlich als Wildhunde und man sollte Abstand nehmen. Dieser Dingo war aber offensichtlich an Menschen gewöhnt und auf der Suche nach was essbaren. Die letzte Station an diesem Tag war die berühmte rustikale Ruine des Maheno-Schiffwracks. Nach einem wunderschönen Tag voller neuer Eindrücke ging es für uns dann mit der Fähre wieder zurück Richtung Festland. Wir hatten abends einen kostenfreien Rastplatz mit einem fürchterlichen Klo. Es kann ja auch nicht alles perfekt sein.Leggi altro

  • Cape Hillsborough - Wallaby Erlebnis

    28 novembre 2023, Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Unser nächstes Ziel ist Cape Hillsborough gewesen. Unser Campingplatz liegt hier im Nationalpark direkt am Meer. Leider ist zurzeit Quallensaison weswegen wir nicht im Meer schwimmen können. Zum Glück hat unser Campingplatz aber einen Pool. Nach den 7 1/2 Stunden Autofahrt merken wir, dass das Klima hier schon ziemlich tropisch ist. Gefühlte 35 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit begrüßten uns am Nachmittag. Nach unserer ersten Nacht beginnen wir den Tag am Pool, um die nächsten Tage zu organisieren. Am Nachmittag haben eine Runde Minigolf und one runde Schach gespielt und sogar noch zwei Wandertouren durchgeführt. Am Abend habe ich meine erste Schlange auf der Toilette gesehen. Sie war gut getarnt und hat sich nicht bewegt. Ich bin aber trotzdem lieber aufs Männerklo gegangen. Ob du Schlange gefährlich war wissen wir nicht. Nach diesem kurzen Schreck ging es dann früh ins Bett. Um 4:30 Uhr klingelte der Wecker. Ziemlich verschlafen sind wir an den Strand zum Sonnenaufgang gehuscht, um hier die Wallabys beim frühstücken zu beobachten. Das war so so schön. Da hat sich das Aufstehen auf jeden Fall gelohnt. Danach ging es erstmal wieder ins Bett. Nach dem Aufstehen haben wir unsere Sachen gepackt und es ging weiter nach Airlie Beach.Leggi altro

  • Whitsundays - Segeln & Schnorcheln

    1 dicembre 2023, Great Barrier Reef ⋅ ☀️ 28 °C

    Angekommen im Airlie Beach gab es für uns erstmal wieder eine kleine Sporteinheit. Das Arbeitsthema sitzt uns wieder im Nacken. Nach wie vor keine Rückmeldungen von irgendwas. Allerdings haben wir das Angebot bekommen, 220 Euro zu zahlen und dafür 4 Wochen auf einer Kirschfarm zu arbeiten. Machen wir das oder nicht? Wir haben einen Telefontermin mit einem Arbeiter der Jobvermittlungsfirma und tendieren jetzt schon fast zu einem JA. Schließlich würden wir die 220 Euro innerhalb von 1 1/2 Tagen rausarbeiten und müssten uns auch nicht mehr mit dem Thema Job befassen, dass uns schon seit zwei Wochen begleitet und nervt. Nach der Sporteinheit ist der Kopf wieder frei und wir machen Abendbrot und gehen früh ins Bett. Der nächste Tag startet 5:30 Uhr und es geht Segeln zu den Whitsundays. Die 74 Inseln der Whitsunday Islands liegen an dem Great Barrier Reef, einem riesigen Korallenriff mit einer artenreichen Tierwelt. Die meisten Inseln sind unbewohnt. Charakteristisch für die Whitsunday Islands sind der dichte Regenwald, Wanderwege und weiße Sandstrände. Unser erster Stopp beginnt an einem bunten Korallenriff. Hier schnorcheln wir und entdecken viele farbenfrohe leuchtende Korallen und einige bunte Fische. Ich bin einfach so beeindruckt von dieser wunderschönen Meereswelt und will gar nicht mehr raus aus dem Wasser. Aber es geht dann doch irgendwann weiter und wir gehen an Land von einer der Inseln. Wir wandernd zu atemberaubenden Lookouts und schwimmen im türkisblauen Wasser. Es ist einfach nur paradiesisch hier. Ein wunderschönes Fleckchen Erde, was wir hier sehen dürfen. Zurück an Board gibt es Mittag und dann segeln wir (leider fast die ganze Zeit mit Unterstützung des Motors) an den vielen Inseln der Whitsundays vorbei zurück zum Festland. Am Abend fahren wir noch zwei Stunden weiter Richtung Norden. Wir haben einen super tollen kostenfreien Stellplatz. Sogar mit Duschen. So endet ein wunderschöner und sehr heisser Tag in unserem Dachzelt.Leggi altro

  • Cairns - Startpunkt Great Barrier Reef

    3 dicembre 2023, Australia ⋅ ⛅ 31 °C

    Wir haben Cairns erreicht! Und damit den perfekten Ausgangspunkt um das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Welt, zu erkunden. Es ist so groß, dass man es sogar aus dem Weltraum aus sehen kann. Sehr beeindruckend. Unsere Bootstour mit bestimmt 40 anderen Touris startete 7:20 Uhr morgens. Wir wurden an Board mit einem Frühstück begrüßt. Währenddessen haben wir Infos zum Great Barrier Reef, sowie deren Meeresbewohnern bekommen und ich habe noch zusätzlich einen Crash Kurs für das tauchen mitgenommen. Super viele Informationen und das alles auf Englisch. Ich war dementsprechend sehr aufgeregt vor meinem ersten Tauchgang und habe gehofft, dass ich auch alles richtig verstanden habe. Es hat aber alles super geklappt und war eine unglaublich tolle Erfahrung. Die Korallen strahlten in den verschiedensten Farben und Formen unter Wasser und ich habe so viele bunte Fische gesehen. Mein Highlight war eine Riesenschildkröte, die bei meinem Schnorchelgang direkt vor mir aufgetaucht und kurz mit mir geschwommen ist. Auf dem Boot wurden wir nach unseren Erkundungen im Meer mit Essen und Getränken versorgt. Schließlich ging ein wundervoller Tag zu Ende. Den Tag darauf haben wir uns entschlossen ein Bild vom Great Barrier Reef von oben zu machen. Wir haben also einen einstündigen Flug gebucht und haben es absolut nicht bereut. Es war so beeindruckend und wunderschön sich das Great Barrier Reef von oben anzusehen. Vor allem mit dem Gedanken daran, den Tag davor dort die Unterwasserwelt erkundet zu haben. Nach dem Flug sind wir noch etwas durch Cairns spaziert und dann Richtung Daintree Rainforest gefahren.Leggi altro

  • Trip in den Daintree Rainforest

    5 dicembre 2023, Australia ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Daintree Rainforest stand als unser nächstes großes Ziel an. Er ist etwa 180 Millionen Jahre alt und damit der älteste tropische Regenwald der Welt. Ein Teil vom Daintree Rainforest wird als Nationalpark geschützt und gehört zum UNESCO Welterbe. Wir haben uns hier erstmal eine Tour gebucht, die durch einen Aboriginal angeleitet wurde. Unser Guide hat uns ganz viel übe die Bräuche, Pflanzen und generell das Leben der Aboriginal im Regenwald erzählt. Das war so so spannend. Zu Beginn mussten wir um ein Feuer laufen, um unseren spirit zu öffnen. Der Guide hat uns außerdem beispielsweise gezeigt, wie aus Baumwurzeln Boomerangs hergestellt wurden, wie mit einem kräftigen Schlag mit einem Stein auf eine Baumwurzel Hilfe geholt werden konnte und wie sich die aboriginals durch körperfarbe ausgewiesen haben (quasi vergleichbar mit einem Reisepass). Zum Abschluss der Tour gab es für uns noch einen traditionellen Kräutertee und traditionelle muffins. Wir haben anschließen eine Bootstour gemacht und sehr gehofft Krokodile zu entdecken. Leider haben wir keine gesehen. Wahrscheinlich weil das Wasser schon zu hochstand. Dann ging es für uns noch tiefer in den Regenwald. Hier haben wir zwei unterschiedliche wunderschöne Wanderwege bestritten und konnten in die Pflanzenwelt des Regenwaldes eintauchen. Nach einem langen Tag sind wir dann sehr glücklich und sehr erschöpft in unser Dachzelt gefallen.Leggi altro

  • Paronella Park: Vergnügungspark der 30er

    6 dicembre 2023, Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir sind nach einem leckeren Frühstück am Strand (bei uns gibt’s meistens Oatmeal mit vielen Früchten, Zimt und Kakaopulver) zum Paronella Park gefahren. Der Spanier José Paronella hat in den 30er Jahren in einer Gegend mit vielen Wasserfällen, zuckerrohrffeldern und Bananenplantagen einen Vergnügungspark im typisch spanischen Baustil errichtet. Es gab hier einen Ballsaal, ein Kino und eine Café. Durch ein Wasserwerk konnte er den gesamten Park auch mit Strom versorgen, was damals zu der Zeit sehr besonders war. Leider wurde der Park einmal durch ein Feuer und ein paar Jahre später durch eine Überflutung zerstört. Heute dient der Park als Kunstwerk und wurde und wird noch saniert und die Geschichte von José Paronella wird den Besuchern durch Tages- und Nachtführungen erzählt. Wir waren beide tief beeindruckt von der Geschichte dieses schlauen Mannes und von dem wunderschönen Flecken Erde. Mit dem Ticket für den Park hatten wir gleichzeitig auch einen Platz auf dem zugehörigen kleinen Campingplatz. Das war natürlich sehr praktisch für uns. Der Guide, der uns abends die Nachtführung gegeben hat, war ein deutscher und wir saßen abends noch eine Weile zusammen und haben übers reisen gequatscht. Das war ganz cool, weil er uns auch echt viele Tipps für Costa Rica gegeben hat.Leggi altro

  • Wandern: Mission Beach und Jourama Falls

    7 dicembre 2023, Australia ⋅ ☀️ 31 °C

    Wir hatten zwei wunderschöne Wanderungen. Die eine Wanderung ging die gesamte Zeit in einem Wald mit Blick aufs Meer entlang und die andere Wanderung haben wir zu den Jourama Falls gemacht. Fix und fertig sind wir abends dann auf einem schönen freien Campingground gefahren. Da es hier keine Dusche gab, haben wir unsere Salatschüssel umfunktioniert und uns damit gegenseitig geduscht. Das war sehr lustig und letztlich haben wir uns danach genau so frisch gefühlt, wie nach einer richtigen dusche :DLeggi altro

  • Magnetic Island: Koala Insel

    8 dicembre 2023, Australia ⋅ 🌬 24 °C

    Wir waren auf Magnetic Island (von den Einheimischen auch Maggie genannt). Maggie ist bekannt dafür, dass hier viele Koalas zu Hause sind. Das haben wir uns nicht zwei mal sagen lassen und sind morgens mit der Fähre von Townsville aus rüber gefahren. Mit dem Bus sind wir erst in ein kleines Örtchen namens Picknick Bay gefahren, wo wir erst im Meer baden waren, dann an der Promenade entlang spaziert sind und anschließend noch ein Käffchen getrunken haben. Mit dem Bus ging es dann weiter in den Norden der Insel und wir haben den Fort Track angetreten. Der Wanderweg ist sehr bekannt dafür, dass hier viele Koalas zu sehen sind. Tatsächlich haben wir nach etwa der Hälfte des walks endlich unseren ersten süßen Koala im
    Baum sitzen sehen. Auf dem Rückweg haben wir noch einen zweiten Koala entdeckt. Kurz bevor die Fähre zurückgefahren ist, haben wir noch viele kleine rock Wallabys im Sonnenuntergang umherhüpfen sehen. Sogar eine Mutter mit Baby. Das war ein so wunderschöner Abschluss des Tages.
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  • On the Road - Frogs, Snakes & Crocs

    13 dicembre 2023, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir sind seit Maggie Island on the road Richtung Gold Coast, da wir hier Weihnachten und Silvester verbringen werden. Jeden Tag fahren wir also drei bis vier Stunden mit dem Auto und legen zwischendurch kleine Pausen ein, in denen wir Wanderungen am Meer, im Wald oder zu Wasserfällen machen. Die Natur von Australien ist wirklich so vielfältig und wir sind immer wieder tief beeindruckt von der Schönheit die das Land bietet. Bei einer Wanderung vor ein paar Tagen haben wir drei Schlangen gesehen, die zum Glück direkt weggeschlängelt sind, als sie uns bemerkt haben. Und wir sind mit einem kleinen Schreck davon gekommen. Es ist schon verrückt, zu Hause gehen wir wandern ohne uns Gedanken zu machen und genießen einfach die Aussichten und hier in Australien muss man nebenbei immer nach Schlangen oder anderen gefährlichen Tieren gucken. Das ist manchmal schon ganz schön aufregend. Wir haben zwischenzeitlich auch nochmal einen Halt für zwei Tage auf einem Campingplatz gemacht, um Wäsche zu waschen und mal ein bisschen zu chillen und Zeit an einem Ort zu verbringen. Das tat mal sehr gut und wir konnten auch etwas am Pool lesen und von dort aus kleine Spaziergänge mit Blick aufs Meer machen. Ein paar Tage davor haben wir bei einem unserer kostenfreien Stellplätze zwei Mädels kennengelernt, die uns einen Besuch bei der Koorona Crocodile Farm empfohlen haben. Die Farm lag sowieso auf unserem Weg, also haben wir uns gestern dorthin auf den Weg gemacht. Ein Guide hat uns eine Menge zu den dort lebenden Krokodilen und zur Farm erzählt. Durch die Krokodil Farmen wurde die Jagd auf freilebende Krokodile in australien verhindert. Fleisch und Kleidung oder Taschen von Krokodilen dürfen nur noch über Farms verkauft werden. Es gibt auf den Farms Saltys (im Salzwasser lebende Krokodile) und Freshys (im Süßwasser lebende Krokodile). Die Saltys sind von Natur aus viel aggressiver als die Freshys. Deswegen konnte unser Guide auch ganz entspannt zu einem Freshy ins Gehege und es füttern ohne Angst zu haben selbst zum Futter zu werden. Außerdem wachsen Krokodile ein Leben lang und können dementsprechend bis zu 8 Meter lang werden. Wirklich sehr beeindruckend und für mich völlig ausreichend die Tiere im Gehege zu sehen. Am Ende durfte ich sogar ein Baby kurz halten. Das war mir aber nicht ganz geheuer, da es mir bei einer schnellen Bewegung auch mal die Nase brechen kann. Und es tat mir irgendwie auch leid, dass das Maul zugeklebt war. Am Ende wollte ich noch auf Toilette gehen, aber es saß eine dicke Kröte im Klo. Durch den infozettel an der Tür, wusste ich dass die Kröten sich dort abkühlen. War mir aber trotzdem nichts. Also bin ich auf die nächste Toilette an einer Raststätte gegangen. Heute durfte ich meine Haarschneidefertigkeiten bei Tillmann ausleben. Gar nicht mal so einfach zu Freestylen, aber irgendwie wurde die Frisur dann doch noch ganz gut. Uuuuund das worst case szenario ist eingetroffen. Tillmann hatte eine Schlange im Klo gesichtet, die sich auch nicht runterspülen lies. Wir haben uns mit den Tieren in Toiletten hier auf jeden Fall gesteigert. Angefangen mit spinnen, dann die Kröte und nun auch noch eine Schlange. Da schüttelt es mich etwas muss ich sagen und ich bin froh, dass ich zu Hause ohne Bedenken auf Toilette gehen kann. Aber das gehört hier zum Australien road trip auch einfach dazu und wir versuchen es mit Humor zu nehmen :DLeggi altro

  • Workaway - endlich wieder ein Bett

    16 dicembre 2023, Australia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am Freitag sind wir bei Rene und Julie, unserem Workaway, angekommen. Rene ist gebürtiger Schweizer und seine Frau Julie kommt von den Philippinen. Die beiden wohnen im Hinterland an der Gold Coast. Das riesige Grundstück ist perfekt gelegen, um schnell in die City zu kommen und die Strände, Parks und natürlich auch die Stadt an sich zu erkunden. Auf der anderen Seite im Hinterland sind riesige Nationalparks mit Wasserfällen und einer artenreichen Tierwelt zu finden, die uns tolle Wandermöglichkeiten bieten. Wir wurden herzlich von Rene empfangen und haben erstmal eine kleine Führung durch das Haus bekommen und unseren Schlafplatz bezogen. Julie ist derzeit im Ausland arbeiten und kommt erst nächste Woche wieder. Außer uns sind noch drei mädels von den Philippinen, die mit Julie verwandt sind, mit uns hier. Außerdem Viola aus Deutschland, Katharina aus Finnland und noch Ott aus Estland. Wir sind also bunt durchmischt . Die drei philippinischen girls arbeiten in Australien und wollen versuchen hier zu bleiben. Der Rest von uns arbeitet 17 Stunden in einer Woche und wir bekommen dafür drei Mahlzeit am Tag (wir dürfen uns aber eigentlich den ganzen Tag am Kühlschrank bedienen, wenn wir möchten) und die Unterkunft gestellt. Ich fühle mich hier super wohl. Endlich mal wieder ein richtiges Bett und es ist auch total toll mit den anderen Freiwilligen zusammen. Heute waren wir beispielsweise im Kino und haben wonka geguckt. Am Wochenende waren wir mit Ott aus Estland im Nationalpark und abends beim trommeln am Strand. Am Wochenende haben wir immer frei und ansonsten arbeiten wir gerade an einem Bungalow zusammen. Ich durfte die letzten Tage den Bungalow bemalen. Eine herrliche Aufgabe für mich, weil sich das gar nicht wirklich nach Arbeit anfühlt. Wir Freiwilligen schlafen alle in Glamping Zelten, die hier im Garten stehen. Und wir sehen jeden Morgen und Abend die wallabys vor unserem Zelt beim Essen. Ihr hört also vielleicht raus, dass es uns hier sehr gut geht und ich bin sehr dankbar, dass wir Rene gefunden haben und hier Weihnachten und Sylvester verbringen können.Leggi altro

  • Weihnachtszeit

    22 dicembre 2023, Australia ⋅ 🌧 23 °C

    Die Tage vor Weihnachten haben wir noch viel gearbeitet, weil der Platz für ein neues Zelt und damit für noch mehr freiwillige fertig werden sollte. Am Freitag Mittag wurden wir dann rechtzeitig fertig und ein Pärchen aus dem italienischen Teil der Schweiz ist dazugekommen. Die Weihnachtstage haben wir ganz entspannt verbracht. So richtig wie Weihnachten hat es sich aber nicht angefühlt, weil es einfach viel zu sommerlich dafür war. Trotzdem haben wir Plätzchen gebacken, einen weihnachtsfilm geguckt und alle zusammen ein großes weihnachtsdinner und einen Weihnachtsbrunch vorbereitet. Das war richtig schön so mit allen zusammen Weihnachten zu verbringen. Natürlich durften ein paar australische Aktivitäten auch nicht fehlen. Am 24. waren wir vormittags surfen. 🏄‍♀️ Rául aus Amsterdam ist surflehrer und hat uns für drei Stunden einen Kurs gegeben. Das hat uns so gut gefallen, dass wir jetzt noch öfter surfen wollen. Am 25.12. haben wir nachmittags den Tag auch noch entspannt am Strand verbracht. Den 26.12. ist in Australien der sogenannte Boxing Day. Hier haben alle Geschäfte ganz besonders niedrige Preise auf alle möglichen Artikel und viele Australier nutzen das, um Schnäppchen zu machen. René ist mit vier von den freiwilligen schon um 7:30 Uhr morgens los gestartet. Wir haben den Tag in Byron Bay verbracht. Morgens sind wir auch direkte in ein paar Geschäfte und haben ein paar schöne Kleinigkeiten reduziert gefunden und hinterher haben wir einen Walk zum Leuchtturm gemacht. Nach einem Eis ging es dann am späten Nachmittag auch wieder zurück zur Gold Coast. Diese Woche müssen wir nur noch 3 Stunden arbeiten und haben den Rest der Zeit frei und können entspannen. Wir genießen die Zeit hier sehr und sind schon gespannt wie es uns dann auf der Cherry Farm gefällt.Leggi altro

  • Ausflüge und Silvester

    31 dicembre 2023, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Die zweite Woche bei Rene konnten wir für Ausflüge nutzen und mussten weniger arbeiten, weil wir die Woche zuvor genug Stunden angesammelt haben. Wir hatten noch eine weitere Surfstunde mit unserem niederländischen Freund Raoul und haben unsere freie Zeit sehr genossen. Silvester haben wir abends alle zusammen gegessen. Einen Tag vorher ist Julie, die Frau von Rene wieder zu Hause angekommen. Wir haben Julie direkt in unser Herz geschlossen und sie kann zudem wunderbar kochen. Gut für uns :D In Australien gibt es an unterschiedlichen öffentlichen Plätzen in einer Stadt organisierte Feuerwerke. Zu viert mit den zwei Niederländern Raoul und Max und Tillmann und mir sind wir in den Stadtteil Surfers Paradise gefahren und haben ein wundervolles Feuerwerk am Strand genossen. Leider sind wir danach in ein heftiges Unwetter geraten und waren dementsprechend erst um 3:40 Uhr im Bett. Wir haben am nächsten Tag so gut es ging ausgeschlafen und sind nach dem Frühstück los gestartet in Richtung Sydney. So schnell ging die Zeit dann doch vorbei bei Rene, obwohl es 16 Tage waren. Zum Ende hin wirkt Rene leider etwas genervt und gestresst. Vielleicht war es doch ein bisschen viel mit all den freiwilligen. Wir wissen es nicht genau. Sind jetzt aber sehr gespannt auf unsere zweite Hälfte Australien.Leggi altro

  • Wir treffen Nubi!

    2 gennaio 2024, Australia ⋅ 🌬 26 °C

    Da unsere Fähre am 6. Januar von Melbourne nach Tasmanien geht, haben wir nicht viel Zeit runterzufahren. Von daher sind wir innerhalb von zwei Tagen nach Sydney gefahren. Allerdings haben wir jeden Tag einen kleinen Stop eingelegt zwischen dem ganze Gefahre. Wir waren an einem kleinen Küstenort am Meer spazieren, haben einen neuen tollen Wasserfall entdeckt und haben im Landesinneren die Grenze nach Victoria überquert. Ein Highlight war es, unsere Liebe Nubi in Sydney zu sehen. Wir sind zusammen mit der Fähre an einen kleinen FKK Strand gefahren und haben uns am Strand gesonnt und uns über unsere Erfahrungen in Australien ausgetauscht. Das war richtig schön gefühlt ein bisschen Heimat für ein paar Stunden mit Nubi zu haben. Wir hoffen sehr, dass wir Nubi noch mal in Australien treffen werden. Sie wird erst mal in Sydney bleiben, weil sie dort in einem Restaurant arbeitet und nun auch ein Zimmer in der Stadt hat.Leggi altro

  • Melbourne gefällt uns sehr!

    5 gennaio 2024, Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Wir sind endlich in Melbourne angekommen. Schon schnell merken wir, dass uns die Stadt mit seinem entspannten Flair sehr gut gefällt. Wir können alles fußläufig in der Innenstadt erreichen. Da macht Sightseeing gleich doppelt Spaß. Wir gehen in das international art und in das aboriginal art Museum, schlendern über ein riesigen Wochenmarkt, wo es alles mögliche zu kaufen gibt. Spazieren durch den botanischen Garten besichtigen die große Stadtbibliothek, die etwas magisches an sich hat und finden ein wunderbares Café in einer Seitengasse fern ab vom Großstadttrubel. Hier gibt es für mich den besten Matcha Iced Latte der Welt und die Reserven sind wieder aufgeladen. Abends haben wir noch einen Abstecher zum Strand gemacht und die bunten Strandhäuschen bestaunt, für die Melbourne bekannt ist. Nun geht es heute Nacht mit der Fähre von Melbourne nach Tasmanien.Leggi altro

  • Tasmanien - Kirschen pflücken jeden Tag

    17 gennaio 2024, Australia ⋅ 🌧 18 °C

    Ihr Lieben! Wir haben uns lange nicht gemeldet aus Gründen. Nach dem wir in Tasmanien angekommen sind, mussten wir relativ zügig Richtung Huonville (hier in der Nähe ist unser neuer Arbeitsplatz) fahren. Wir haben nämlich erfahren, dass wir schon zwei Tage später anfangen sollen zu arbeiten. Alles irgendwie sehr spontan, aber okay für uns. Wir brauchen schließlich das Geld zum weiterreisen. Es gab also noch einen Fahrttag und dann hat auch schon unser erster Arbeitstag angefangen. Wir starten jeden Tag um 6:30 Uhr und arbeiten bis 15 Uhr mit zwei kleinen Pausen für Frühstück und Mittag. Wir haben tolle Leute im Team und unsere supervisor lassen den ganzen Tag Musik laufen, was die sehr eintönige Arbeit definitiv aufwertet. Tatsächlich vergeht die Zeit beim pflücken aber relativ schnell. Wir werden stündlich bezahlt für 28,20$. Wir müssen dafür ein Minimum von 12, 16
    Oder 22 Eimern pflücken. Jeder sagt irgendwie was anderes :D Tillmann und ich schaffen gerade mal 16 Eimer, wenn wir gut sind. Einige Arbeiter aus Samoa arbeiten hier schon das dritte Jahr und pflücken in der gleichen Zeit einfach 50 Eimer. Wir können uns nicht vorstellen wie das geht! Wir pflücken schon so schnell wir können und langsam tut meine Hand auch weh. Und dann haben wir uns vor ein paar Tagen leider auch noch erkältet und dadurch war die Arbeit nochmal doppelt anstrengend. Heute ist nach 8 Tagen arbeiten ohne Pause gegen 9:30 Uhr zum Glück endlich der Regen gekommen. Für uns hieß das Day off. Wir sind also in die Hauptstadt hobart von Tassi (wie die einheimischen hier zu tasmanien sagen) gefahren und haben uns durchgefroren wie wir waren erstmal einen Sauna Besuch gegönnt. Und hier sitze ich jetzt und habe endlich Zeit euch zu updaten. Tasmanien ist by the way klimatisch auch nochmal anders als Australien. Wir haben hier nachts zwischen 8 und 12 grad und tagsüber zwischen 20 und 25, manchmal auch bis zu 30 grad. Also an sich schon angenehm, aber wenn es dann regnet ist es einfach nur kalt und ungemütlich. Insbesondere wenn man keinen richtigen Rückzugsort wie z.B. ein Zimmer hat. Ab morgen wird es wohl wieder etwas besser mit dem Wetter und dann wird sich unser Hamsterrad wieder drehen. Mal sehen wie lange wir letztlich hier arbeiten werden. Bis zum 15.02. ist es eigentlich geplant, aber da unsere Fähre zurück nach Melbourne schon am 16.02. geht, überlegen wir den Job vorher zu kündigen, um auch noch was von tasmanien zu sehen. Das entscheiden wir aber irgendwann später. Erstmal weiter arbeiten und Geld verdienen. Grüßchen aus dem Spa. Eine Sache muss ich noch mitteilen, denn ungewohnter Weise gehen die Leute hier mit Badesachen und ohne handtuch und badelatschen in die Sauna. Ansonsten ist die Sauna eine normale Sauna und das ist herrrrrrlich.
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  • Endlich frei nach 12 Tagen arbeiten

    21 gennaio 2024, Australia ⋅ 🌬 13 °C

    Nach 12 Tagen arbeiten ohne einem Tag Pause dazwischen, hatten wir endlich einen Tag frei. Direkt nach der Arbeit, haben wir also fix geduscht und eingekauft und sind erstmal ein Käffchen trinken gegangen. Anschließend ging’s los Richtung Süden in den Southwest Nationalpark. Hier gab es viele tolle Stellplätze am Wasser, auf denen man bis zu 28 Tage lang kostenfrei stehen kann. Wir haben uns einen schönen Platz in den Dünen gesucht und sind dann nochmal am Wasser entlang gewandert. Der Weg war sehr cool, da man teilweise auch über Steine klettern musste. Auch landschaftlich waren sehr beeindruckt. Irgendwie hat uns die Natur hier auch ein bisschen an Schweden erinnert. Zurück am Stellplatz wurde dann noch gekocht. Als kleines Highlight kamen viele kleine Wallabies ganz dicht an uns ran und wollten sicherlich auch etwas von uns zu essen. Fürs Frühstück haben wir uns dann noch von Instagram inspirieren lassen und ein gesundes tiramisu vorbereitet. Ein malerischer Abendhimmel war das i-Tüpfelchen des Abends. Am nächsten Tag sind wir zu einer Tropfsteinhöhle gefahren. Ein Guide hat uns durch die Höhle durchgeführt. Das war super spannend und wir haben wieder ein bisschen was dazu gelernt. Danach gab es noch eine kleine Wanderung dort in der Gegend für uns. Jetzt sitzen wir in der Laundry und waschen unsere Wäsche, damit wir morgen wieder bereit zum arbeiten mit sauberen Klamotten sind.Leggi altro

  • Kirschen pflücken, wandern und MONA

    24 gennaio 2024, Australia ⋅ ☀️ 19 °C

    Die letzte Woche haben wir wieder fleißig Kirschen gepflückt. Am Freitag war dann Australia Day, ein Feiertag in Australien, an dem auch wir Farmworker nicht arbeiten mussten. Wir haben am Freitag also erstmal ausgeschlafen und sind dann zum Mount Wellington gefahren, der hier in der Nähe ist, um wandern zu gehen. Wir haben tolle Aussichten auf Hobart und einen Teil von Tasmanien genossen. Nach der 3 Stündigen Wanderung waren wir dann ganz schön fertig und sind anschließend in eine Apfelscheune bei uns in der Nähe vom Campingplatz gefahren. Hier gabs dann für uns einen Apple Pie, einen Apple Crumble und heißen Apfelsaft. Damit waren unsere Reserven dann auch wieder aufgeladen und wir haben einen gemütlichen Abend bei uns auf dem Campingplatz verbracht. Samstag ging es dann wieder Kirschen pflücken. Die Ernte geht allmählich zu Ende und darum hatten wir am Samstag dann auch schon um 11:15 Uhr Schluss. Das war sehr überraschend für uns, weil wir eigentlich damit gerechnet hatten Samstag und Sonntag voll zu arbeiten. Aber auch denn Sonntag sollten wir frei bekommen. Letztlich ist es natürlich auch schön freie Tage zu haben, allerdings hätten wir uns auch gefreut noch etwas Geld zu verdienen und jeder Tag zählt nun mal. Durch die Planänderung und die freie Zeit haben wir uns Samstag dann aber dafür entschieden in das Kunst Museum MONA in Hobart zu fahren, was uns schon von vielen Seiten empfohlen wurde. Auch uns hat das Mona sehr zugesagt. Das Museum zeigt antike, moderne und zeitgenössische Kunst. Außerdem gibt es mehrere Live Konzerte am Tag und wir haben sogar ein Jazzkonzert erwischt und gelauscht. Ziemlich beeindruckend was dort auf die Beine gestellt wurde. Abends gab es dann ein Picknick im Zelt für uns, weil es draußen ziemlich regnerisch war. Sonntag sind wir nochmal zum Mount Wellington gefahren, um nochmal eine anderen Wanderroute auszuprobieren und noch höher zu wandern. Der Weg stellte sich dann aber eher als eine klettertour über riesige Felsen und immer bergauf heraus. Es hat uns beiden unheimlich viel Spaß gemacht und die Aussichten waren atemberaubend. Als wir dann den Berg erklommen haben, waren wir ganz schön erschöpft und haben uns erstmal Kaffee und Gebäck in der Sonne gegönnt. Hinterher haben wir noch eine kleine Wanderung zu einem Wasserfall gemacht und dann ging’s auch schon wieder zurück zum Campingplatz, weil der Montag wieder mit Kirschen pflücken startet.Leggi altro

  • Tasmaniens Inseln und Tierbewohner

    13 febbraio 2024, Australia ⋅ 🌧 21 °C

    Vor genau einer Woche hatten wir unseren letzten Arbeitstag auf der kirschfarm. Es war nochmal ein richtig lustiger Tag mit so einer „Letzter Schultag“ Stimmung. Alle waren irgendwie aufgeregt und niemand hatte mehr das Bedürfnis sich beim pflücken zu stressen. Es gab sogar noch eine kleine kirschschlacht. Nach einem Abschlussfoto sind dann alle, die Lust hatten zum Fluss in der Nähe gefahren und dort haben wir dann zusammen den Tag ausklingen lassen mit kühlen Getränken, Snacks und Musik. Das war nochmal ein richtig gelungener Abschluss. Tillmann und ich haben abends sogar noch ein kleines Lagerfeuer auf unserem Campingplatz der letzten 4 Wochen gemacht. Ein bisschen traurig, dass das Kapitel Kirschen pflücken mit senanderen nun vorbei ist, aber auch irgendwie erleichtert, dass wir wieder weiter ziehen können, sind wir am nächsten Tag dann nach Bruny Island gefahren. Hier gabs für uns eine Wanderung zu „the Arch“. Ein super Foto Spot und auch einfach sehr beeindruckend so ein riesiger Steinbogen am Strand. Auf einem kostenfreien Campingplatz haben wir dann eine Nacht verbracht und sind am Tag darauf auch schon wieder aufs Festland gedüst. Unser nächstes Ziel war Port Arthur. Hier haben wir ein ehemaliges Sträflingsgefängis besucht. Das war sehr spannend, zumal es sich hierbei um ein Freilichtmuseum handelt. Man konnte sich sehr gut in die Zeit hinein versetzen und hat auch über unterschiedliche Häftlinge und deren Geschichte etwas erfahren. Wieder haben wir abends einen tollen kostenfreien Schlafplätze im Wald gefunden und abends ein schönes Lagerfeuer gemacht. Samstag war in hobart der Salamanca Markt. Dort haben wir den Vormittag verbracht und sind auch so noch etwas durch die Straßen spaziert. Sonntag waren wir dann auf Maria Island. Hier wohnen keine Menschen. Alles ist Naturschutzgebiet und man kann eine Menge Tiere beobachten, wie zum Beispiel die süßen flauschigen Wombats. Ein Highlight für mich! Außerdem haben wir noch eine Wanderung auf den Berg gemacht und eine atemberaubende Aussicht genossen. Ebenso sind die Felsen am Strand auf Maria Island mit den unterschiedlichen gelbtönen unglaublich schön. Den Tag darauf sind wir zur Wineglass Bay gefahren und auch hier gabs wieder eine schöne Wanderung für uns. Heute ging’s dann nochmal auf den Mount amos, um die wineglass Bay nochmal von oben zu bestaunen. Nachmittags sind wir dann zur Bay of Fire gefahren. Hier gibt es viele kleine Buchten die miteinander durch organgefarbende riesige Steine verbunden sind. Die Natur hier ist schon wirklich sehr beeindruckend. Wir sind sehr happy, dass wir nun noch die letzten Tage hier auf tasmanien reisen können und fahren schon am Freitag mit der Fähre wieder nach Melbourne.Leggi altro

  • Bye Tasmanien, Hi Festland & Roadtrip

    22 febbraio 2024, Australia ⋅ 🌬 24 °C

    Hallo ihr Lieben, wir haben Tasmanien vor einer Woche den Rücken gekehrt. Wir hatten noch zwei schöne Tage auf der Insel und haben uns einen Wasserfall angeguckt, sind durch das Örtchen Lanceston geschlendert und waren am letzten Tag nochmal in einem Nationalpark, in dem wir viele Kängurus hautnah beobachten konnten. Ein tolles Highlight zum Ende also. Die 10 Stunden Fährfahrt waren okay. Wir haben gegessen, gespielt, Fotos durchgeguckt, ein kleines Konzert an Board besucht und Podcast gehört und dann waren wir plötzlich wieder auf dem Festland. Hier konnten wir endlich wieder günstig bei Aldi einkaufen gehen. :D Auf tasmanien gab es nämlich leider nur die teuereren Supermarktketten. Wir haben uns dann noch einen Schlafplatz gesucht und sind am nächsten Tag früh aufgestanden, um die Great Ocean Road, einer der größten Touristen Attraktionen in Australien, zu befahren. Die Great Ocean Road schlängelt sich an Klippen entlang mit beeindruckenden Aussichten. Wir haben an unterschiedlichen Aussichtspunkten gestoppt und kleine Spaziergänge gemacht. War schon ganz schön, aber letztlich sitzt man leider auch viel im Auto. Von daher war es sehr okay, dass wir uns nur einen Tag dafür Zeit genommen haben. Am nächsten Tag ging es dann nochmal nach Melbourne. Wir waren hier in einem Museum und haben uns danach endlich neue Schuhe gekauft, da unsere komplett im Eimer waren nach dem Kirschen pflücken. Abends habe ich dann mein Weihnachtsgeschenk eingelöst und wir sind italienisch essen gegangen. Das war einfach nur toll, nach so einer langen Zeit mal wieder Pizza essen zu gehen. Seit Montag sind wir nun wieder unterwegs mit dem Auto Richtung Sydney. Jeden Tag machen wir kleine Stopps in Nationalparks oder kleinen Örtchen und versuchen immer so 4 Stunden mit dem Auto zu fahren. Nebenbei probieren wir das Auto in unterschiedlichen Facebook Gruppen zu verkaufen. Leider haben wir seit einer Woche keinen Erfolg und sind nun schon etwas gestresst, weil wir Angst haben, dass Auto nicht verkauft zubekommen bis nächsten Freitag. Es bleibt spannend. Heute Nachmittag startet unser neues Workaway Projekt und wir hoffen sehr darauf dort etwas von den Locals unterstützt zu werden oder vielleicht auch Backpacker dort anzutreffen, die unser Auto kaufen wollen. Wir werden sehen und halten euch auf dem Laufenden.Leggi altro

  • Workaway im Bush & Autoverkauf

    3 marzo 2024, Australia ⋅ ☀️ 30 °C

    Mit einem mulmigen Gefühl sind wir letzte Woche zu unserem neuen Workaway Projekt gefahren. Einen Tag vorher haben wir mitbekommen, dass das Profil von unserem Host Rowan von den Mitarbeitenden von Workaway vorläufig aus der Suchoption rausgenommen wurde. Wir haben direkt bei Rowan und bei den Mitarbeitenden von Workaway nachgefragt was da los ist. Es hat sich dann rausgestellt, dass es einige schlechte Bewertungen gab und das nun erstmal überprüft werden muss. Wir haben uns entschieden uns selbst ein Bild von dem Projekt zu machen und dann zu überlegen, ob wir dort für die restlichen 9 Tage bleiben. Rowan wohnt etwa zwei Stunden vom City Center Syndey entfernt. Also leider nochmal viel länger als wir gedacht hatten. Die letzten 20 Minuten fährt man durch unebene Waldwege, kleine Bäche und teilweise steil Berg auf und ab. Sehr abenteuerlich. Rowan wohnt mitten im Bush. Überall stehen kleine Tipizelte und Teppiche. Es gibt eine Ökotoilette und eine campkitchen, sowie drei Duschen. Alles ist selbst gebaut und offen. Das Wasser zum duschen, spülen und trinken wird aus dem Bach gewonnen. Es gibt einen Generator mit dem etwas Strom erzeugt wird. Festival feeling pur. Rowan und seine Freundin Luise (auch aus Deutschland) begrüßen uns herzlich. Luise gibt uns eine Führung durchs Camp und weist uns dabei auch direkt daraufhin, dass wir auf die Riesenameisen, die gefährliche Trichternetzspinne und auf Schlangen acht geben müssen. Ungefährliche Schlangen sind auch manchmal in der Küche. Die können wir aber in Ruhe lassen. Eine riesige Python frisst ab und zu auch mal ein Huhn auf und wenn man Glück hat, kann man dabei zu sehen. Alles wirklich sehr abenteuerlich und so gar nicht, dass worauf wir uns eingestellt haben. Aus der Beschreibung des Workaway Projektes konnte man nichts davon rauslesen. Am nächsten Tag fahren wir in den nächsten Ort, um in der Bibliothek eine Verkaufsanzeige für unser Auto auszudrucken und entscheiden uns außerdem Rowan nur nach 24 Stunden zu verlassen. Es ist für uns einfach nicht der richtige Ort, um ein Auto verkaufen und ich muss sagen, dass ich mich wegen der Ameisen, Schlangen und Spinnen auch nicht so richtig wohlgefühlt habe. Zwei weitere Tage haben wir dann auf einem Parkplatz und einer Autobahnraststätte außerhalb der Stadt geschlafen und sind tagsüber in die Innenstadt gefahren, um in Hostels unsere Verkaufsanzeige auszuhängen. Das war sehr viel Gefahre und dementsprechend sehr anstrengend. Wir haben uns dann dafür entschieden ein Airbnb zu nehmen. Das war für uns die richtige Entscheidung und wir haben es so genossen endlich nach fast 4 Monaten ein richtiges Bett zu haben, eine Küche und ein Badezimmer. Außerdem hatten wir einen herrlichen Blick auf eine kleine Bucht von unserem Zimmer aus. Von dort an lief alles irgendwie wieder rund. Wir hatten am Mittwoch nach nur einer Autobesichtigung direkt unser Auto an ein sehr sympathisches Pärchen aus Belgien Verkauft. Den Abend darauf haben wir uns nochmal mit Alexis und Laura aus Belgien getroffen, weil wir uns so sympathisch waren und haben auf den Autoverkauf angestoßen. Die restlichen Tage haben wir ganz entspannt verbracht mit langen Spaziergängen, Sport, gutem Essen und nochmal einem tollen Tag in Sydney. Heute geht es dann für uns auf unseren 24 Stundenflug nach Panama. Wir sind schon ganz gespannt auf unser neues Kapitel in Mittelamerika und blicken auf eine aufregende Zeit in Australien zurück.Leggi altro

  • Panama City und hoher Besuch

    9 marzo 2024, Panama ⋅ ☁️ 34 °C

    Nach unserer längsten Anreise überhaupt mit 24 Stunden von Sydney aus, sind wir endlich in Panama City angekommen. Die ersten Tage brauchten wir erstmal etwas um uns an die neue Kultur, die sehr warmen Temperaturen, die Sicherheitsumstände, die neue Sprache und vor allem die neue Zeitzone zu gewöhnen. Der Jetlag war auf jeden Fall nicht ohne und wir lagen gerne auch mal zwei bis drei Stunden abends wach bis wir einschlafen konnten. Trotzdem haben wir natürlich auch Panama City erkundet. Insbesondere die Altstadt mit vielen alten Kolonialbauten hat uns sehr gefallen. In zwei Nationalparks hatten wir tolle Aussichten auf die Stadt genossen und im Metropolitan Natural Park haben wir sogar ein Faultier in Action gesehen. Das Highlight der Woche war für mich aber definitiv, als Mama und Thomi angekommen sind. Wir haben die zwei vom Flughafen abgeholt und sind dann noch zusammen essen gegangen. Mit einem Hop on Hop off Bus haben wir den Tag darauf genutzt, um den Panamakanal zu besuchen und die Altstadt erneut zu erkunden. Durch die Busfahrt haben wir uns auch nochmal einen guten Überblick über die Stadt geschafft. Den nächsten Tag haben wir den beiden den tollen Aussichtspunkt vom Ancón Hill gezeigt, von dem man eine grandiose Aussicht auf die Altstadt hat und abends ging es dann auch schon mit dem Nachtbus Richtung karibische Inseln.Leggi altro

  • Oh wie schön ist Panama!

    11 marzo 2024, Panama ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach fast einer Woche Panama City war ich sehr froh aus der Großstadt rauszukommen. Unser Nachtbus hat uns um 5:30 Uhr morgens in Almirante abgesetzt. Von hier aus sind wir dann im stockdunkeln mit einem kleinen Wassertaxi zu unserer Insel Colón, die für die nächsten Tage unser zu Hause sein soll, gefahren. An Board waren wir eigentlich fast die einzigen Touris. Ansonsten saßen Locals mit uns im Boot, die diesen Weg wohl jeden Morgen und Abend bestreiten, um auf der Insel ihrer Arbeit nachzugehen. Angekommen haben wir erstmal festgestellt, dass die Insel wohl gerade im Umbruch ist. Einige hippe Cafés und hübsche Restaurants, neben einfach gebauten Holzhäusern, viel Müll auf den Straßen und über all kleine Baustellen. Das Örtchen wird in einigen Jahren sicherlich zu einem touristischen Hotspot werden. Ein wenig weiter außerhalb des Zentrums der Insel führt uns ein Steg auf dem Wasser zu unserer Unterkunft Brabrra. Wir fühlen uns sehr wohl hier und verbringen die Tage mit einer Radtour zum Strand, einer Bootstour zu einer unbewohnten paradiesischen Insel (inkl. Schnorcheln und einem Delfin sehen), erkunden von noch einem weiteren Strand, an dem sich viele kleine Beachbars aneinander reihen und vor allem entspannen. Abends sitzen wir meistens zusammen und spielen Karten. Wir genießen die Zeit mit Mama und Thomi sehr. Nach 6 Tagen verabschieden wir uns von Loulou, der Hündin und unserem tollen Team von Brabrra und machen uns auf den Weg nach Costa Rica.Leggi altro

  • Pura Vida - Angekommen in Costa Rica

    16 marzo 2024, Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Das tolle Team unserer Brabrra Unterkunft hat uns die Anreise nach Costa Rica organisiert. Alles war sehr unkompliziert. Wir sind mit Taxi, Wassertaxi, einem Shuttle zum Grenzübergang und einem neuen Shuttle nach dem Grenzübergang gefahren und standen nach nur 5 Stunden vor unserer neuen Unterkunft. Diese ist im Gegensatz zu unserer vorherigen Bleibe sehr einfach und leider schon etwas modrig und schimmelig an der einen oder anderen Stelle. Dafür haben wir einen wunderbaren Garten und die Lage ist perfekt (nur zwei Gehminuten vom Playa Negra entfernt). Wir erkunden abends noch ein bisschen unsere Umgebung und gehen Pizza essen. Lustigerweise treffen wir hier unseren Gastgeber Giacomo, der mit einem Freund für die Livemusik zuständig ist. Wir lauschen den ruhigen Klängen der Gitarre und der Handpan und genießen unsere leckeren Pizzen. Der Tag darauf startet mit einem leckeren Frühstück von Giacomo im Garten. Wir versuchen dann unsere SIM Karten für das Handy zu aktivieren, was sich als sehr kompliziert erweist, wenn man kein Spanisch spricht. Nach gefühlt einer Stunde versuchen wir uns im Örtchen von dem Verkäufer der SIM Karten helfen zu lassen. Auch wen dieser unglaublich unmotiviert ist, kommen wir wenigstens einem Schritt weiter und haben die Karte von mir aktivieren können. In einem Café genießen wir nach dem Stress erstmal ein köstliches Eis und weil die Stimmung durch das nervige SIM Karten Thema etwas gedrückt ist, organisiert Mama spontan ein Besuch in einem Kakao Museum. Das war dann nochmal ein richtiges Highlight. Wir haben eine sehr authentische Führerin, die uns über die zeitaufwendige Herstellung von Schokolade erzählt und auch darüber wie wichtig es ist die Natur zu schützen. Am Ende stellen wir noch unsere eigene Schokolade her, die sehr köstlich war!
    Abends haben wir ein neues Restaurant besucht und danach bei uns im Garten gekniffelt. Der nächste Tag startete früh für uns, weil wir den Nationalpark bei uns in der Nähe erkunden wollen. Inzwischen haben thomi und ich sogar Internet. Leider hat Ma die Muscheln vom Abendessen nicht so gut vertragen. Trotzdem kommt sie mit in den Nationalpark. Ein Weg direkt am Meer durch den Dschungel gibt uns Einblicke in die wunderschöne Pflanzen- und Tierwelt Costa Ricas. Wir machen auch noch Bekanntschaft mit ein paar Affen, die während unserer kleinen Rast am Strand, an unseren Rucksack gehen, um eine Banane rauszufischen. Tillmann verteidigt unseren Rucksack aber und so sind die Affen und die touris, die durch die Aktion angelockt wurden, so schnell wieder weg, wie sie aufgetaucht sind. Am Ende der Route gibt es noch ein leckeres Eis und wir schlendern nochmal durch unser Örtchen. In der Reaggie Bar bei uns um die Ecke gab es dann noch ein köstliches Abendessen und dann hieß es auch schon wieder Sachen packen, weil es am nächsten Tag in Richtung Pazifikküste gehen soll.
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