Siquijor - wo alles begann… 🫶💭🏁🌍
1月19日〜21日, フィリピン ⋅ ☀️ 31 °C
Klingeling ⏰ 05:00 Uhr ging es aus den Federn. 🛌 Es heißt mal wieder die Rucksäcke 🎒 packen.
Selbst einen Fahrer buchen 📲 hat um die Uhrzeit leider nicht funktioniert, sodass der Rezeptionist aushilft und seinen Kumpel anruft. ☎️ Nach 🔟 Minuten warten, werden wir vom TukTuk 🛺 eingesammelt.
Die gerade aufgehende Sonne ☀️ kommt genau richtig. Es sieht nicht nur toll aus, sondern wärmt auch etwas gegen den recht kühlen Fahrtwind. 🥶 Zwanzig Minuten später erreichen wir den Hafen. ⚓️ Immer, wenn wir an einem Hafen sind, müssen wir an unseren Segelturn ⛵️ mit Tim denken, eines der schönsten Erlebnisse auf unsere Reise. 🥹🫶
Nachdem die Hafensteuer bezahlt war, haben wir unser Gepäck abgegeben und sind kurze Zeit später auf die Fähre gestiegen. ⛴️ Bohol zu verlassen, schmerzt nicht so sehr. Der Rollerausflug war super cool und auch sehenswert, das war dann aber auch schon alles. 🤨🤷🏼♂️
Nach 2,5 Stunden war es dann soweit - Welcome Back auf Siquijor -> wo alles begann. 🥹🤩 Für uns war von Anfang an klar, dass wir im Zuge unserer Reise, diese Insel und genau den Laden wo damals der Plan entstand, besuchen müssen. 💪
Wir renten direkt am Hafen einen Roller 🛵 für die nächsten Tage. Mit ein bisschen verhandeln, bekommen wir das schwarze Biest für 5,60€ pro Tag! 🫰🫡 Die 2️⃣0️⃣ Minuten Fahrt nach San Juan fühlen sich wie eine Reise in die Vergangenheit an. 🤗🤩
Zu früh, zum einchecken, konnten wir unsere 7 Sachen aber einlagern. Anschließend ging es an die Umgebung erkunden 🔍 und auf die Suche nach etwas Essbaren. 🤤 Während des Wartens auf die Bestellung, wurden wir von ein paar einheimischen Jungs angesprochen, die mit reichlich Werkzeug unter einem Baum 🌴 am Strand werkeln. 🤔
Es handelte sich um Ringe, die die Jungs aus Geldmünzen 🪙 herstellen. Die werden vor deinen Augen angefertigt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst. 📐📏 Alle Formen und Motive sind möglich, perfekt für Lena. 🤩
Meinen selbstgebastelten Ring hat sie nämlich im Hotel 🏨 in Cebu liegen gelassen 🙄 und eine „richtigen“ Verlobungsring hat sie ja schließlich auch verdient. 😏 Sie hat sich für ein Motiv und die Farbe Gold entschieden. 👍🏼
Dann wurde gehämmert, gefeilt und immer wieder die Größe angepasst. Nach 3️⃣0️⃣ Minuten noch das finale schleifen und polieren und fertig war er -> Ein außergewöhnlicher Ring, von einem persönlich ganz besonderen Ort, für eine perfekte Frau! 💍🫶❤️
Nach dem darauffolgenden einchecken und einem Mittagsschläfchen 😴 haben wir uns mit Gisa und Robin verabredet. Die beiden sind andersrum gereist und auch seit 2️⃣ Tagen hier. 😂🤪
Wir haben gemeinsam den Sonnenuntergang 🌅 angeschaut, die Happy Hour 🍻 einschließlich einer halben Stunde Free Drinks 🍹 ausgenutzt und Jenga gespielt. 🧱Diesmal hat das Spiel wohl verloren, kein Stein mehr übrig - wir haben Jenga besiegt! 🏆🥇😅
Stolz und mit dem Sieg in der Tasche, ging es für uns zum Karaoke 🎤 in eine angrenzende Bar. Robin hat uns seine Gesangskünste 🎶 präsentiert (an denen er aber noch etwas arbeiten muss 🤣) während wir ein wenig das Tanzbein 💃🏻 geschwungen und den Abend ausklingen lassen haben. 🥱
An den folgenden zwei Tagen 📅 haben wir die Insel umrundet 🛵 und uns währenddessen ein paar Sachen angeschaut. Die natürlichen Pools, Wasserfälle und Wanderwege sind war zwar noch genauso schön, aber eben auch genauso voll, wie vor 3️⃣ Jahren. 😵💫🫣
Die Nachmittage haben wir ganz entspannt am Strand 🏖️ verbracht. Nicht in der Karte 🗺️vermerkt und nur über einen abgelegenen Weg zu erreichen, waren wir am „Strand ohne Namen“ in der Nähe des bekannten und kostenpflichtigen „Salagdoon Beach“. 🏝️
Der Sandstrand wurde uns beim letzten Besuch empfohlen und ist noch genauso unberührt und traumhaft. 🌊 🌴 Keine Menschenseele weit und breit, wir lieben es.
Mindestens genauso schön 🤩 und nur von wenigen Einheimischen besucht, war der
„Lapac Beach“. Den haben wir am nächsten Tag 📅 besucht und war ebenfalls nur über einen kleinen Pfad, durch den Wald und die Klippe hinunter, erreichbar. Ein feiner Sandstrand gesäumt von grünen Palmen 🌴 und glasklarem Wasser. 💦 😍😌
Bei 30 Grad arbeiten wir weiter an unserem streifenfreien👙 🙅♂️ Körper, bruzeln in der Sonne ☀️ und genießen unser Leben. 😜😎
Für den letzten Abend haben wir den Besuch des Lokal’s von damals aufgehoben. Immer noch genau so günstig und lecker. 😋
Die Inhaberin veranstaltete gerade eine kleine Party zu Ihrem Geburtstag. 🎁 🥳 Der Nachtisch 🍮 und eine Kostprobe des Nudelsalats (mit Nestle Creme) ging somit aufs Haus. 🙏🏽 Der süße Geschmack war etwas gewöhnungsbedürftig, aber essbar. 🤭
Natürlich wurden auch wieder viele neue Pläne geschmiedet 🤫😉, bevor es zurück zu unserer 38€ Unterkunft und ins Bett ging. 🌙💤🛌もっと詳しく
Erkundungstour 🛵🐒🐱🍫⛰️
1月17日〜18日, フィリピン ⋅ ☁️ 27 °C
Heute stand zu allererst zusammenpacken 🎒 und der Zimmerwechsel an. Wie befürchtet, musste dafür um 11:00 Uhr ausgecheckt werden und theoretisch 14:00 Uhr wieder eingecheckt werden. 🤨 WARUM❓❓ Für uns völlig sinnfrei, ging es ans diskutieren.
Es sind so viele Zimmer nicht belegt, in die wir hätten umziehen können. Nein, es musste gewartet werden, bis ein bisher belegtes Zimmer gereinigt wurde. 🫨🙄🤦🏻♂️ Das Reinigungsteam hat gute Arbeit geleistet und so konnten wir zumindest schon 12:30 Uhr unser neues Zimmer beziehen. Und tadaaa, es ist zu 💯 % identisch… weshalb dann überhaupt wechseln!?!? 🙅♂️🤦🏻♂️
Wieder einen halben Tag 📅 weniger, haben wir keine Zeit mehr mit diskutieren oder aufregen verschwendet und uns auf den gemieteten Roller 🛵 (5€ pro Tag) geschwungen. Helme ⛑️ auf und ab auf die Straße. 🦹♂️💪
Unsere geplanten Ziele auf „Bohol“ werden wir heute nicht mehr schaffen, also schauen wir uns ausgiebig „Panglao Island“ an. Eine Straße führt einmal um die Insel, genau richtig für eine Halb-Tagestour. 💁🏼♂️🤗
Das Wetter war erneut nicht besonders, aber wie sagte einst ein weiser Mann 👴 zu mir: „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur einen schlechten Roller.“ 😂😜🤷🏼♂️
Wir sind entlang der Küste gedüst und haben abwechselnd an sehenswerten Gebäuden ⛪️ und niedlichen Stränden 🏖️ gehalten. -> Sehenswert ja ✅ / niedlich nein 🚫 Das Beste daran war das Roller fahren. Auch wenn man hier nicht viel sieht oder erlebt, es macht immer wieder riesen Spaß, mit diesen motorisierten Gefährten über die Straßen zu brettern. 😅😇
Als letzten Stopp haben wir uns DEN Spot hier - „Panglao“ aufgehoben. Schon beim hineinfahren in den Ort waren überall Touristen oben ohne oder in viel zu knappen Höschen zu sehen. Viele Leute können es ja tragen, aber eben nicht alle. 😉😵💫 Die Einkaufsläden und Restaurants wurden förmlich überflutet, von leicht bekleideten Menschen. Das mögen wir ganz besonders, vor allem beim Essen. 🥘🤢
Unser Aufenthalt in „Panglao“ war entsprechend kurz, bevor es zum bekannten „Alona Beach“ ging. 🏝️ Leider konnten wir uns diesen nicht anschauen, da die Parkgebühr unverhältnismäßig teuer 🫰 und die Straße dorthin, aufgrund von Menschenmassen, nahezu „unpassierbar“ war.
Auf dem Rückweg konnten wir direkt unsere frisch riechende Wäsche abholen und sind nach knapp 50 Kilometern 🔁 einmal um die Insel, wieder am Ausgangspunkt 🏨 angekommen. -> Fazit: Das kann man sich getrost sparen!! 💁🏼♂️🙅♂️
Das Abendessen gab es heute im Hotel und mit der anschließender Kniffelrunde 🎲 wurde der Tag beendet. 🌓 👋🏼
Am nächsten Morgen startet endlich unser Tagesausflug nach Bohol. 🛵🤩 Wir sind wieder komplett fit, gesättigt vom Frühstück 🥞 und das Wetter spielt auch mit! ☀️
Wir entscheiden uns erst zu den bekannten „Chocolate Hills“ zu fahren. 🍫 ⛰️
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Die Chocolate Hills (deutsch „Schokoladenhügel“) sind eine ungewöhnliche geologische Formation, die zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der philippinischen Insel Bohol zählt.
Insgesamt gehören zu der Formation 1.268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen.
Sie alle sind lediglich mit grünem Gras bewachsen, das sich während der Trockenperiode braun verfärbt und den Hügeln ihren Namen verleiht.
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Die 85 Kilometer Strecke 🏘️ führt uns hauptsächlich über kleinere Straßen, abseits der völlig überfüllten Hauptverkehrswege. Wir durchqueren während der 3️⃣ Stunden Fahrt immer wieder kleine Dörfer, düsen an saftigen Reisfeldern 🌾 und dem „Loboc River“ vorbei und sind begeistert, von der felsig grünen Landschaft. 🏞️
Auf dem Weg passieren wir noch den „Bilar Man-Made Forest“. 🌲 Ein dichter Wald, der sich über 2️⃣ Kilometer erstreckt und aus roten und weißen Mahagonibäumen besteht. Die hohen langen Ästen mit dickem grünem Laub, wirken wie ein Tunnel aus Bäumen. 🌳
Wenig später erreichen wir den Parkplatz 🅿️ der Chocolate Hills. Roller abstellen, Ticket lösen 🎫 und einen Platz im Shuttle Van sichern. Für umgerechnet 1,40€ pro Person, bringt der Van 🚐 uns die Bergstraße hinauf, zum Fuße der Aussichtsplattform. 📸
Weitere 70 Stufen 🪜 trennen uns noch von dem Blick über die Hügellandschaft. Nachdem die Stufen erstaunlich schnell überwunden wurden, wurden wir mit einer wirklich tollen Aussicht belohnt. 🤩🏞️
Sogar eine eingerichtete „Drone Zone“ war vorhanden, sodass auch unser Helikopter 🚁 ein paar Runden drehen konnte. 👏🏻
Viel mehr gibt es allerdings auch nicht zu sehen, sodass wir den nächsten Shuttle 🚐 wieder bergab und uns zum nächsten Stopp aufgemacht haben. 🛵 💨
Mein Navigationstalent habe ich heute anscheinenden im Hotel vergessen. 🙄🫣 Denn an unserem nächsten Stop sind wir bereits heute Mittag vorbei gefahren. Jetzt stehen wir etwas unter Zeitdruck, da nach Informationen von Mr. Google, die Öffnungszeiten nicht sonderlich lang sind. 🙄
Mit Höchstgeschwindigkeit ging es Richtung 🧭 dem „Philippine Tarsier Sanctuary“. Die Landschaft genießen rückte in den Hintergrund, jetzt hieß es nur noch, alles aus der Maschine rauszuholen. 💨🫡💨
Genau 15:05 Uhr erreichten wir den Eingang. 💪 Eigentlich noch 25 Minuten Zeit um ein Ticket 🎟️ zu lösen, wurden wir schnell enttäuscht. Es ist Sonntag und das Sanctuary schließt eine halbe Stunde früher. 😵💫🙅♂️🤨 Nichts funktioniert hier pünktlich, aber der Feierabend ist anscheinend heilig. 😇
Ein weiterer Ort, an dem man die kleinen niedlichen Tiere beobachten kann, liegt nochmal 45 Minuten in die entgegengesetzte Richtung. 🫥🫣 Eigentlich unsere zweite Wahl, aber nun die einzigste Möglichkeit die Tiere überhaupt zu sehen. 🤷🏼♂️
Ein Check der Öffnungszeiten 📲 ließ uns hoffen und so machten wir uns auf den Weg. 🛵 Tatsächlich haben wir es pünktlich geschafft und konnten für 2,75€ pro Person den Park betreten. Auf einem kleinen Rundweg 🏃🏻♀️ wird einem die Möglichkeit geboten, die kleine seltenen „Tasiere“ zu beobachten. ☺️👀
Auch wenn der Park sehr touristisch ist und die Anlage eher einem angelegtem Zoo gleicht, es lohnt sich die Tasiere einmal im Leben gesehen und beobachtet zu haben. 🥰
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Die Koboldmakis (Tarsier) sind eine Familie der Primaten. Es sind kleine, nachtaktive, baumbewohnende Tiere, die auf den südostasiatischen Inseln verbreitet sind.
Kennzeichen sind die auffallend großen Augen, der sehr bewegliche Hals (in beide Richtungen um fast 180 Grad drehbar) und die langen Hinterbeine, mit denen sie sehr weit springen können.
Die kleinen Primaten erreichen eine Kopf-Rumpf-Länge von 9 bis 16 Zentimetern, der Schwanz ist mit 13 bis 28 Zentimetern nahezu doppelt so lang. Das Gewicht der verschiedenen Arten liegt zwischen 50 und 150Gramm.
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Nachdem die üblichen Bilder 📸 und ein bisschen Filmmaterial 🎥 im Kasten waren, ging es wieder zurück in Richtung Hotel. ⏮️ Von den morgendlichen, saftigen Farben war leider nicht mehr viel zu sehen. 😕 Der Weg war mittlerweile im Dunst 🌫️ versunken, welcher hauptsächlich aus den zahlreichen Müllverbrennungen 🗑️ 🔥 entsteht. 😷
Nach knapp 2️⃣0️⃣0️⃣ Kilometern sind wir gegen 18:00 Uhr und somit pünktlich zum Abendessen 🥘 im Hotel angekommen. 👋🏼もっと詳しく
Libaong - Panglao Island 🚕⛴️ 🤧🤢
1月13日〜16日, フィリピン ⋅ ☁️ 29 °C
Die letzte Nacht, sowie der heutige Morgen, waren übersäht von Hust- und Nießanfällen. 🤧🤒
Natürlich pünktlich zur Weiterreise macht sich bei mir eine Erkältung bemerkbar. 🙄 Los müssen wir trotzdem, also geht es nach dem Frühstück per Grab zum Fährhafen. ⛴️
Nachdem die Hafensteuer von 35 Cent gezahlt wurde, wird ähnlich wie am Flughafen, zuerst das Gepäck gecheckt 🔍 und dann an einem Check In Counter abgegeben. ⚖️ 🎒
Gleichzeitig wird das Onlineticket 📲, gegen ein Papierschnipsel ausgetauscht. 🎫 Die Diskussion, für das Gepäck extra 200 Pesos zu bezahlen, habe diesmal ich gewonnen! 🍾
Der Dampfer war pünktlich ⏰ und brachte uns für 12,60€ pro Person in 2️⃣ Stunden auf die gegenüberliegende Insel „Bohol“. Von da aus waren es nochmal 30 Minuten mit dem Auto 🚗 in den kleinen Ort „Libaong“ an der Südküste von „Panglao Island“. 🧭
Gegen 15:00 Uhr haben wir in unserem Kleinen Hotel 🏨 eingecheckt. Für 30€ pro Nacht gibt es ein schönes Doppelzimmer mit Balkon, heißer Dusche 🚿 und einem niedlichen Garten mit Pool. 👍🏼
Ein spätes Mittagessen gab es direkt im hoteleigenen Restaurant. Etwas teuerer, dafür Portionen für mindestens 2️⃣ Tage. 🫣🫃Den restlichen Nachmittag haben wir am Pool verbracht und später noch die nähere Umgebung nach Einkaufs- und Essensmöglichkeiten erkundet. 🛒🕵️♀️
Leider wurde meine Erkältung 🤧 eher schlimmer als besser, sodass es ohne Essen, dafür mit viel Tee 🍵 und Wick Medinight, früh ins Bett ging. 🛌 Die Ruhe war nicht von langer Dauer, Lena hatte es nun auch erwischt, allerdings mit anderen Symptomen. 😬🤮💩
Der nächste Morgen begann, wie der letzte Abend geendet hatte. Wir sind beide total erschöpft und liegen mit Erkältung und Magen-Darm krank im Bett. 🙄 Ausgerechnet hier, wo wir nur zwei Tage 📅 geplant haben.
Leider wurde es über den Tag nicht besser. Richtig Ruhe hatten wir auch nicht, da unsere lieben Nachbarn den Begriff „Türklinke“ 🚪nicht kennen und anscheinend eine Challenge hatten, wer öfters das Zimmer verlässt. 🤨🙄
Mehr als Serie 📺 schauen und die Taschentuchbox leeren ist in den kommenden 2️⃣ Tagen nicht passiert. Zum Essen haben wir uns eine Art Zwieback oder wie es hier heißt „süßes Butter Toast“ besorgt. Tee und Wasser standen zur Verfügung, sodass es wenigstens zwei günstige Tage waren. 😏
Am letzten geplanten Tag 📆 ging es langsam bergauf. ⬆️ Die Pancakes und Früchte zum Frühstück blieben endlich mal wieder drin und etwas Unternehmungslust war auch vorhanden. Außerdem konnten wir das Zimmer wieder länger als 🔟 Minuten verlassen, ohne eine Toilette 🚽 zu benötigen. 😬😅
Nach dem Frühstück wurde das Zimmer um 2️⃣ Nächte verlängert. Glücklicherweise war auch noch genügend frei. Wechseln müssen wir den Raum morgen leider trotzdem.🙄🙄
Über den Vormittag macht uns anstatt die Gesundheit, nun das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Es regnet und regnet und regnet… 🌧️ 🌧️ 🌧️ Wir nutzen die Zeit, um ein paar Sachen zu buchen 🧑💻 und einen Roller 🛵 für morgen zu besorgen.
Währenddessen wird Lena noch von einer Biene 🐝 in die Hand gestochen, was selbst die Angestellten für sehr ungewöhnlich hielten. 🫣😅 Ein Klumpen Eis 🧊 und ein schebisches Grinsen, mehr können sie nicht tun. 🤷🏼♂️ Natürlich wurde der Stachel von mir fachmännisch raus operiert. 🪚 🪛
Den Nachmittag verbringen wir gemeinsam mit der dritten Hand ✋ , die Lena bereits wächst, am nahegelegenen White Beach, der bei bewölktem Himmel ☁️ leider gar nicht so weiß ist. Wir bringen unsere Wäsche 🧺 weg und erkunden die andere Richtung 🧭 der 200 Seelengemeinde.
Bereits nach wenigen Minuten zu Fuß 🦶 endet die Erkundungstour am letzten Häuschen. Auf dem Rückweg gibt es Pasta 🍝 zum Abendessen und der Tag wird gemütlich mit Serie 📺 schauen beendet.
Insgesamt holt uns das hier irgendwie alles nicht ab. Krank, Stiche und Mist Wetter… wir haben es damals nicht geschafft hier her zukommen und es soll wohl jetzt auch nicht sein. ☹️
Wir freuen uns auf die nächsten beiden Tage mit dem Roller 🤩🛵 und hoffen, euch wieder etwas spannenderes berichten zu können. ✊もっと詳しく
Cebu City 🥳 📸 🌆
1月11日〜12日, フィリピン ⋅ ☁️ 29 °C
Der nächste Morgen begann mit einer ausgiebigen Dusche. 🚿 Anschließend ging es zum Frühstück, welches für knapp 29€ pro Nacht schon inbegriffen ist. Das sind endlich mal wieder Preise, bei denen es Spaß macht, nach Unterkünften 🏨 zu schauen. 🤭👀
Lena machte sich ausschließlich mit dem Toaster 🍞 und der Salatbar 🥗 vertraut, während es für mich ein Genuss ist, Chicken Curry und Reis 🍛 zu frühstücken. 🤤
Die Buchung der für heute geplanten Fähre ⛴️ haben wir gestern irgendwie total aus den Augen verloren. 😬 Die nette Dame an der Rezeption verlängert unser Zimmer aber ohne Probleme für zwei Nächte. ☺️
Mit unserem Zimmer im 11. Stock sind wir mehr als zufrieden und entscheiden uns für eine weitere Nacht. So schaffen wir es noch, uns etwas umzusehen 📸 und haben noch Zeit zum planen für die nächsten Tage auf den Philippinen. 🇵🇭
Gerade noch das Zimmer gelobt, gab es nach der Rückkehr, Probleme mit der Toilette. 🚻 Der Hausmeister oder wie man Ihn hier nennt der „Ingenieur“, war zwar schnell da 💨, benötigte aber ewig, um eine Lösung zu finden. 💪🪠
Irgendwann schloss er die Tür 🚪, benutzte größeres Werkzeug ⚒️ und fluchte bitterlich. 🗣️🗯️ Nach einer Ewigkeit kam er klatschnass heraus und gab den Daumen 👍🏼 für Erledigt! Der Blick ins Badezimmer deutete tatsächlich auf einen schwierigen Job hin 😬💦 und ließ uns gleichzeitig die Reinigungsfrau rufen. ☎️
Nachdem alles erledigt war, konnten wir kurz nach Mittag auch endlich los. Zuerst sind wir ein wenig durch die nähere Umgebung 🦶 geschlendert, bevor es per „Bus“ für 15 Cent in Richtung Stadt 🏙️ ging.
Viele Highlights gibt es tatsächlich nicht. Bis auf ein paar Kirchen ⛪️ , hier und da ein Denkmal ⛲️ und die unzähligen Nachtmärkte ist nichts sehenswertes dabei. Einen Tag bekommt man aber dennoch gut um. ☺️
Später haben wir uns mit Gisa & Robin getroffen um den Abend gemeinsam auf dem Festival in der Stadt zu verbringen. 🥳Eigentlich ist es eher ein riiiiiiesiger Nachtmarkt 🥓🍳🌭 mit Tanz- und Musikauftritten auf einer großen Bühne. 👯♀️🪩
Es gab reichlich Fleischspieße, teilweise nicht definierbar, aber lecker. 😬🫣 Wir haben verschiedene Chorizos probiert, kleingehacktes Schwein 🐖 gesnackt und mit Mangoshakes 🥭 den Zuckerhaushalt auf Vordermann gebracht. 👏🏻
Gegessen wir hier übrigens nicht mit Besteck. 🍴 Stattdessen werden Packungen mit Einweghandschuhen gereicht. 🧤💡Ob das umweltfreundlich ist, kann jeder für sich entscheiden, den Sinn und Zweck haben sie jedenfalls erfüllt. 👏🏻🤷🏼♂️
Mit guter Grundlage, gab es anschließend beim naheliegenden 7 Eleven 🏪 ein paar Getränke mit Einheimischen. Ist wohl günstiger, als auf dem Fest. 😉🤭
Natürlich kommt man schnell ins Gespräch 🗣️ und so wurde uns anschließend noch stolz der eigene VW Käfer gezeigt. Die Mädels durften Probesitzen, während sich die Männer mehr für den Umbau 🧰 und den Motor interessierten. 🔎
Nach dem Gruppenbild 📸 verabschiedeten wir uns 👋🏼 und waren pünktlich zum Beginn der Livemusik zurück an der Bühne. Viel war noch nicht los, sodass die 3️⃣ kurzerhand auf die Bühne gestürmt sind, um ihre Musikwünsche abzugeben. 😅🎵
Nachdem es auf der Tanzfläche voller wurde, haben wir immer abwechselnd einen „abgestellt“ der alles halten musste. 😂🫣 So waren zumindest alle Wertsachen ständig unter Kontrolle. 🚔 Bei Robin wurden nämlich am Nachmittag versucht, im Gedränge, die Bauchtasche zu leeren. 😬🔐
Den Heimweg haben wir bis zum Hostel der beiden, zusammen zu Fuß 🦶 bestritten. Währenddessen hat uns die einheimische Jugend noch von ihren sportlichen Fähigkeiten überzeugt. 🎽🤸♂️
Wir hatten jedenfalls wieder einen super schönen und lustigen Abend. 🥳 👯♀️ 🪩 Vielen Dank 🙏🏽 dafür und bis auf ein baldiges Wiedersehen. 👋🏼🤝
Der nächste Morgen ☀️ begann wie der gestrige mit einer Dusche und Frühstück. 🚿 🍳 Heute nur etwas später und ohne anschließende Probleme mit dem WC. 🚽😅
Den restlichen Tag 📆 sind wir zwischen der Dachterrasse, dem Pool und unserem Zimmer hin und her geirrt. Haben uns wie geplant, Gedanken 💭 über die nächsten Tage gemacht und den Transport ⛴️ sowie die Unterkunft 🏨 gebucht.
Am frühen Abend 🌙 ging es für uns nochmal zum Nachmarkt um die Ecke. 🏃🏽♂️Natürlich gab es zu Anfangs wieder Lechon mit Sojasoße 🐷 und später ein paar BBQ Spieße mit Reis. 🍚 🍗
Gesättigt und geschafft von den letzten Tagen, ging es früh ins Bett. 🛌 🥱 Morgen geht es weiter, wir lassen Cebu hinter uns. 🤝もっと詳しく
Reiseland Nr. 1️⃣9️⃣ - Philippinen 👋 🇵🇭
1月9日〜10日, フィリピン ⋅ ☁️ 30 °C
Guten Morgen und Herzlich Willkommen zu einem erneuten Reisetag. 🙋🏼♂️
Der Kühlschrank war bereits leer, sodass das Frühstück 🍳 auf später verlegt werden muss.
Im Hotel ist bereits 10:30 Uhr Check Out, den wir wieder bis zum Schluss ausgereizt haben. 😬🤭 Unser Gepäck fand seinen Platz für die nächsten Stunden im Luggage Room.
Unser Flieger ✈️ startet erst 22:00 Uhr, wodurch wir den ganzen Tag noch übermäßig Zeit haben. 🤨 Der beste Ort für so eine Zeitüberbrückung ist natürlich eine Mall. 😅😁 Dort konnten wir auch direkt Pfand abgeben, Mittag essen 🥘 und ein paar Snacks für den Abend besorgen.
Nebenbei feilten wir noch an unserem Plan für die nächsten Tage 📆, da wir noch nicht genau wissen, wann wir aufgrund des Todesfalls nach Hause müssen. 😕🫥🤔
Gegen 17:00 Uhr haben wir unser Gepäck 🧳 eingesammelt und sind zum Flughafen gefahren. 🚕 Der Flug war pünktlich und so sind wir 8️⃣ Stunden später mit 3️⃣ gewonnenen Stunden vorerst in Kuala Lumpur 🇲🇾 gelandet.
Jetzt heißt es knapp 6️⃣ Stunden auf den Anschlussflug warten oder bis dahin die benötigte Nachricht von zu Hause bekommen und kurzfristig heim zu fliegen. 🏡 Tatsächlich ging unser Plan auf und wir bekamen rechtzeitig den Termin 📆 mitgeteilt. 👍🏼😏
Somit war klar, um 08:30 Uhr verlassen wir Kuala Lumpur 🇲🇾 wieder und freuen uns auf das Land, wo für uns 2023 alles begann - Die Philippinen. 🇵🇭 🤩🥳
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Damals lernten wir bei einem Ausflug 🚤 auf Siquijor Janine und Max aus München kennen. Die beiden waren gerade auf Weltreise 🌎 🧳 und erzählten uns den ganzen Abend über von ihren Abenteuern. 🌋 Wir konnten vieles in Erfahrung bringen und all unsere Fragen ❓ wurden beantwortet.
Als wir uns verabschiedet haben, sagten die beiden zu uns: „Habt keine Angst vor der Ungewissheit, denkt nicht zu viel darüber nach, macht es einfach!“ 💪💪
Wir beide unterhielten uns die darauffolgenden Tage 📆 immer wieder darüber. Stellten die guten und schlechten Dinge 📄 gegenüber und versuchten schon damals, eventuell auftretende Probleme zu klären. 🧐🤔 Wohnung, Job, Haustier…. Nichts davon wollten wir aufgegeben…
Aber der Gedanke daran, wirklich eine Weltreise 🌎 machen zu können, wofür man
„einfach“ ein paar Dinge klären muss, ließ uns einfach nicht mehr los. 🤯🤯🤯
Am letzten Abend 🌙 auf Siquijor, waren wir in unserer Lieblingsbar. Anscheinend hatten wir beide heimlich 📲 etwas recherchiert, denn die Ideen sprühten nur so aus uns heraus. 🗣️ Auf einmal hatten wir für alles einen Lösungsansatz… 🤭🤷🏼♂️ Genau in dem Moment, war es für uns beschlossen. Ohne einen genauen Zeitraum, aber wir machen in den nächsten Jahren eine Weltreise. 🫶👏🏻🤝
Das es dann doch so schnell ging, hätten selbst wir nicht gedacht. Heute am 10.01.2026 sind wir bereits 408 Tage unterwegs, sind gerade zurück auf den Philippinen 🇵🇭 und wissen, es war genau die richtige Entscheidung - danke Janine und Max. 🙏🏽
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Die Stadt Cebu empfing uns gegen 13:00 Uhr mit leichtem Regen. 🌧️
Nach knapp 20 Stunden Reisezeit und zwei Flügen in der Holzklasse, knurrte der Magen. Zum verspäteten Mittag gab es erstmal Lechon. 🐖
Das langsam, am Spieß geröstete Schwein mit extrem knuspriger Haut und zartem Fleisch, ist hier eine Delikatesse. Besonders Cebu ist für seine Version mit einer speziellen Füllung aus Zitronengras und anderen Aromen bekannt. 😋🤤
Gestärkt und motiviert, ging es auf die Suche🔍 nach einem Bus 🚌 nach Cebu City. Die Haltestelle 🚏 war leicht zu finden und die Abfahrten alle 30 Minuten wurde uns mitgeteilt. Problem daran war, mit uns wollten noch weitere 200 Leute fahren, dementsprechend lang war die Schlange. 🤷🏼♂️
Den ersten Bus 🚌 haben wir abgewartet, nachdem dieser aber nur 50 Leute transportiert, war für uns klar das wir auch in die nächsten beiden Busse nicht einsteigen können. 🙄😵💫
Wir einigten uns wiederwillig auf einen völlig überteuerten Grab Fahrer. 🫰 Vergebens haben wir mehrfach versucht einen Wagen 🚗 zu buchen. Es regnete mittlerweile wie aus Eimern 🪣 und die Geduld war am Ende.
Wir hatten endgültig die Schnauze voll und zogen die letzte Option - ein Taxi. 🚕🫰 Etwas abseits konnten wir vor der Einfahrt zum Taxistand (wo ebenfalls eine Menge wartender Leute standen) eins abfangen und tatsächlich war er sogar günstiger als Grab. 😁
Noch beim Einladen der Rucksäcke 🎒 wurden wir von 2️⃣ anderen Reisenden angesprochen. Wir checkten kurz unsere Hotels 🏨 und die beiden beschlossen mit uns zu fahren. Günstiger für alle und wie sich später herrausstellte, zwei sehr sehr sympathische Menschen. 🤣😉🤪
Für die 11 Kilometer zum Hotel waren wir eine Stunde unterwegs. Der Verkehr ist die Hölle und zudem haben wir von dem Fahrer erfahren, das in Cebu aktuell das „Sinulog-Festival“ stattfindet. 😶🌫️😵💫🫣
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Das Sinulog-Festival ist das größte und bekannteste Fest in Cebu. Diese riesige religiöse Feier ist zu Ehren des Santo Niño (Jesuskind). Eine Mischung aus tiefem religiösem Glauben und lebendiger Kultur mit traditionellen Tänzen und großen Paraden, erzählen die Geschichte des Christentums auf den Philippinen.
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Die beiden sind mit uns ausgestiegen. Als Dankeschön, das sie mitfahren konnten, wollten sie uns unbedingt ein Getränk🥤 ausgeben. Direkt neben unserem Hotel befindet sich glücklicherweise ein 7 Eleven (wie ich diese Läden vermisst habe 😍), den wir kurzerhand angesteuert haben.
Wir sind immernoch überrascht, wie man sich sofort so gut verstehen kann. 🤝 Robin und Gisa kommen aus Niedersachsen, sind Ende zwanzig und haben gerade Ihre 3-monatige Asienreise begonnen. ✈️
Bei einem Getränk 🍻 ist es natürlich nicht geblieben 😬 und so haben wir spontan den Abend zusammen am 7 Eleven verbracht. 🥳
Neben den zahlreichen Gesprächsthemen haben Lena und Robin noch die Bauüberwachung auf der angrenzenden Baustelle 🚧 übernommen. Der Frosch wurde auf Herz und Nieren geprüft und die Kollegen 👷♂️ zum Arbeitsklima befragt. 🤣💪🦺
Die maximal Check In Zeit ⏰ verhinderte schlimmeres 🤣 und so trennten sich vorerst unsere Wege. Die beiden bestellten sich ein Grab und wir sind todmüde ins Bett gefallen. 😴もっと詳しく
Manly Beach ⛴️ 🕶️ 🏖️
1月8日, オーストラリア ⋅ ☀️ 30 °C
Beachtime 🏖️☀️😎
1月5日〜8日, オーストラリア ⋅ ☀️ 32 °C
Der Wetterbericht hat nicht gelogen. Die vorhergesagte Hitzewelle 🥵 ist angekommen und so verbringen wir unsere Neujahrstage bei +/- 30 Grad. 😎☀️
Neben dem Wetterbericht, haben uns die Nachrichten 📰 📺 auch über den teuersten Reisepass der Welt informiert. 🌎 Den gibt es nämlich in Australien. Ab 2026 werden die Preise nochmals erhöht und so kostet ein 10-jähriger Reisepass nun 422 australische Dollar, was ca. 242€ entspricht. 😳😲
Nach den Nachrichten ging es zur Rezeption um unser Hotel 🏨 zu verlängern. Mal wieder wurden unsere Pläne durch viel zu hohe Preise 🫰 für z.b. Mietwagen/ Camper durchkreuzt. 🙅♂️🤨 Kurzfristige Flüge ✈️ sind auch nicht möglich, sodass es günstiger ist ein paar Tage länger hier zu bleiben und später zu fliegen. 🙄🤭
Die Verlängerung war kein Problem, wir müssen nur erneut das Zimmer wechseln. 🙄 Wieder eine Etage tiefer, wurde die Weiterreise ✈️ gebucht und ein paar organisatorische Sachen erledigt. 👩💻 Die Flüge wurden leider doppelt abgebucht 💰💰, wodurch wir stundenlang mit der Reklamation beschäftigt waren. ☎️ 📧
Nachdem alles geklärt war, konnten wir die nächsten Tage entspannt mit verschiedenen Stranderkundung verbringen. 🏖️ In etwas mehr als einer Stunde brachte uns der Bus 🚌 zum bekannten Bondi Beach.
Nach dem schlendern 🚶♀️ entlang der Promenade und einer kleinen Stärkung 🥙 am Meer, ging es über den 3km langen Coastel Walk entlang der Küste. 🤩 Tolle Aussichtspunkte, steile Felswände und glasklares Wasser 💦 schmückten unseren Fußmarsch.
Vorbei am Mackenzis Beach und dem Tamarama Beach, sind wir nach dem Bronte Beach wieder in Richtung 🧭 Bushaltestelle. 🚏 Länger als 🔟 Minuten muss man hier nicht auf einen Bus warten und dementsprechend schnell waren wir auch wieder zurück in Newtown. 🏡
Zum Feierabendsbier 🍻 bekamen wir Gesellschaft von riiiiesigen Hunden 🐕, die Lena natürlich sofort in ihr Herz 💓 geschlossen hat. Um so besser noch, das gerade Schnitzeltag (Schnitzel + Getränk 11,50€) war und wir den Abend/ Abendessen bei den Hunden verbringen konnten. 😉🤗
Leider bekamen wir neben den schönen Ausflugstagen auch sehr traurige Nachrichten von zu Hause 📲 🖤🕊️, wodurch wir unsere Pläne wiederholt umschmeißen und viel Zeit mit recherchieren verbrachten. 😢🧑💻🤯
Dennoch haben wir es geschafft uns auch den Manly Beach anzuschauen. Anstatt den Bus, haben wir diesmal die Fähre ⛴️ ab der Circular Quay Wharf genutzt. Die 2️⃣0️⃣ minütige Fahrt ist wunderschön und es gibt ringsum viel zu entdecken.
Angekommen am Manly Pier, geht es durch eine sehr gut besuchte Einkaufsmeile 🛍️direkt zum Strand. 🏖️ Eigentlich sollte dieser ruhiger und entspannter, als der Bondi Beach sein. 🤗🤩
Leider war das Gegenteil der Fall, der Strand war maßlos überfüllt, die Geschäfte wurden von leichte begleiteten Damen und Herren gestürmt 👙 🩲 und der ein oder andere hat das Alkoholverbot nicht ganz verstanden. 🤨
Aufgrund der hohen Wellen und den Surfern 🏄♀️ gab es eine spezielle „Badezone“ die natürlich ebenfalls überfüllt war, was selbst zum schwimmen nicht einladend war. 😶🌫️🫣Stattdessen sind wir ein wenig entlang der Küste zum Shelly Beach gelaufen. 🏁
Am Ende fanden wir ein einigermaßen ruhiges Plätzchen und konnten ein bisschen entspannen ☀️ 🕶️, bevor es wieder zurück zum Pier und mit der Fähre ⛴️ nach Sydney ging. ⏮️
Zum Glück stand das Kreuzfahrtschiff 🛳️
„Anthem of the Seas“ von der Royal Caribbean International Gruppe noch im Hafen. 🤩 Mit 350 m Länge ↔️ und über 4.000 Gästen, ist das Schiff noch ein Stück größer, als das letzte und wurde natürlich auch genauer angeschaut. 👀 📸
Nachdem wir uns die Ausfahrt 🌉 👋🏼 und die Arbeit der Schlepper 🔄 noch angeschaut hatten, sind wir per Bus zum Hotel. 🏨
Wir haben noch ein bisschen gepackt, denn morgen geht es schon wieder weiter. 🎒💼もっと詳しく
Sightseeing Sydney🗼🌉🛳️ 💐 🏙️ 📸
1月1日〜4日, オーストラリア ⋅ ☀️ 28 °C
Der Neujahrstag begann für uns mit ausschlafen. 😴 Wie letztes Jahr in Indien 🇮🇳 und die Jahre davor in Deutschland 🇩🇪 werden wir das Haus/ Hotel heute nur verlassen, wenn es wirklich notwendig ist. 😁
Die bequemen Sachen sind bereits übergeworfen, eingekauft 🛒 haben wir reichlich und Filmmaterial 🎥 🍿 ist auch vorhanden. 😌😎
Da es auch hier leider keinen „alljährlichen Dönerteller“ 🥙 geben wird, haben wir uns zumindest ein paar frische Steaks 🥩 gegönnt, die es heute, stattdessen,
zum Mittag geben soll. 🤩🤤 Beim „wollen“ ist es allerdings vorerst geblieben…
Das Kochfeld streikt 🙅♂️ und kann wohl frühestens morgen repariert 🛠️ werden. Glücklicherweise können wir aber das Zimmer wechseln und bekamen zu unser Überraschung 🎁 ein besseres und bedeutend größeres Zimmer. 😊🤩 Im Schnitt bezahlen wir hier 135€ pro Nacht, da darf die Küchenzeile auch funktionsfähig sein. 😜😜
Nachdem alles 🎒🛍️ 👞 eine Etage höher ⬆️ gebracht wurde, konnte auch endlich gekocht und gegessen werden. 🤤 Viel mehr als Serie schauen 📺 und früh ins Bett gehen ist auch nicht mehr passiert. Das Wetter war ebenfalls beschissen 🌧️ und somit genau richtig,
für unseren alljährlichen Neujahrstag. 😌🤷🏼♂️🫢
Für den nächsten Tag 📆 brauchten wir keinen Wecker. ⏰ Der Hoteleigene Feueralarm 🔥 schleuderte uns kurz vor 8️⃣ Uhr aus dem Bett. 🔉🔉🤯🤯
Der mittlerweile dritte Alarm 🚨 auf unserer Reise 🧳 funktionierte hier bisher am besten. 👍🏼 Der Fahrstuhl 🛗 war außer Betrieb und das ganze Hotel 🏨 durfte sich über das Treppenhaus auf die Straße begeben, ob mit oder ohne Schuhen 👟, Hosen👖oder Oberteilen 👙 spielte dabei übrigens keine Rolle. ☝🏼😅 Zwei Minuten später trafen die Kollegen der Firefighters ein 🚒👨🏼🚒 und gaben schnell Entwarnung - „nur“ ein verkohltes Toast… 🥪
Für uns gab es ebenfalls auch erstmal Frühstück, allerdings mit frischem Brot. ☕️🥖 Eigentlich sollte es danach zum Sightseeing 🏙️ in die Stadt gehen, wovon uns der Wetterbericht 📲 aber abhielt. 🤔 Und tatsächlich, das Wetter wechselte vom sonnigen Morgen ☀️ zum grauen und trüben Nachmittag. 😶🌫️🫡
Wir sind also im Stadtteil „Newtown“ 🌆 geblieben und haben uns dort ein bisschen die Umgebung angeschaut. 🌳 👀 Ein hippes und quirliges Viertel, in dem einiges los ist. 🤗
Es scheint hier auch völlig normal zu sein, das Motto „weniger ist mehr“ sichtlich 👀 sehr sehr ernst zu nehmen. 😅🫢😜 Wenn auch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig, finden wir es gut, das einfach jeder seinen eigenen Style leben kann, ohne angestarrt (außer von Touris 😅) oder beleidigt zu werden. 👍🏼
Wieder zurück ⏪ im Hotel, haben wir uns zum Abendessen Bratkartoffeln mit Hackfleisch gemacht 🤤🫃und sind wieder früh ins Bett gegangen. 🛌
Am nächsten Morgen wurden wir mit Sonnenschein ☀️ begrüßt und konnten nun endlich unsere geplante Sightseeingtour 📸durchführen. 🤗
Nach dem Frühstück brachte uns der Bus 🚌 in 20 Minuten in die Innenstadt. Am Hyde Park ausgestiegen ging es zuerst zur Town Hall und anschließend in Richtung Hafen ⚓️ zur Harbour Bridge. 🌉
An der Circular Quay Wharf stand zu unserer Überraschung, gerade ein 330m langes schwimmendes Hotel. 😍 Ich weiß nicht, wann ich diese Leidenschaft für Kreuzfahrtschiffe 🛳️ entwickelt habe, aber ich war wieder total begeistert. 🤩 Wir „mussten“ erstmal alles ganz genau beobachten, bevor es weiter zum Opera House ging. 🏃🏽
Durch den Royal Botanic Garden 🌷🌴 sind wir zurück zur Saint Mary's Cathedral und zur Archibald Memorial Fountain. ⛲️ Die letzten beiden Stops waren der Sydney Tower🗼und der Martins Place, von dem auch unser Bus 🚌 zurück nach Newtown gefahren ist.
Wir haben uns ohne genaue Ziele 🏁 einfach durch die Straßen treiben lassen und am Ende des Tages trotzdem alle größeren Highlights dieser über 5️⃣ Millionen Metropole gesehen. Ein Lob an die Stadtplaner. 😅👍🏼
Die Füße 🦶 glühen, der Ablöserdaumen 📸 schmerzt und müde wird man von dem ganzen entdecken 🔎 auch noch. 🫢 Nach dem Abendessen ging es wiederholt früh ins Bett. 🛌
Die nächsten Tage 📆 soll das Wetter zum Glück so wunderbar und sonnig bleiben, wir freuen uns auf ein paar Strandausflüge. 🏖️ 😎もっと詳しく
Happy New Year 2026 🥳🍾🎆
2025年12月31日, オーストラリア ⋅ ☁️ 22 °C
Der Kalender 📆 zeigt den 31.12.2025. 🥳
Somit steht der zweite Silvesterabend auf unserer Reise an. Leider auch diesmal ohne Familie und Freunde 😕 aber dafür (hoffentlich) mit einem besonderen und extravaganten Feuerwerk 🎇 an einem DER Orte für den Neujahrsabend. 🪩 👯🥂
Und wir werden als eine der Ersten auf der Welt, in das neue Jahr starten. 😜🌎
Allerdings heißt es hier nicht einfach, wir treffen uns um 20:00 Uhr zum Essen 🥘, verbringen den Abend zusammen und schauen das Feuerwerk. 🙅♂️🚫
Nein, es gehört wahres Organisationstalent, feinfühlige Smartphonebenutzung und eine Menge Geduld dazu… 😬☝🏼
Aber beginnen wir von vorn… ☺️
Nach dem Aufstehen ⏰ ging es 1,4 Kilometer zu Fuß, in den nächst größeren Supermarkt. Wir sind ein paar Tage hier und der Späti um die Ecke ist für größere Einkäufe 🛒 zu teuer. 🫰
Gegen 12:00 Uhr zurück, wurde erstmal die kostenlose Minibar in der Hotellobby 🏨 geplündert. Täglich von 12:00 - 18:00 Uhr stehen hier alkoholfreie 🧃 und alkoholische Getränke 🍷 zur freien Verfügung. Bei den Preisen von ca. 2€ für eine Cola und ca. 2,50€ für eine Dose Bier, ist das eine willkommene Geste die wir gerne nutzen. 💁🏼♂️😜🫸🏻🫷🏻💰
Die notwendige App für die Abendplanung war mittlerweile gedownloadet. 📲 Die Innenstadt ist hier an Sylvester für Fahrzeuge komplett gesperrt. 🚧 ⛔️ Die Fußgänger werden ähnlich einer Einbahnstraße nur in eine Richtung 🧭 durch die Stadt geleitet.
Die öffentlichen Verkehrsmittel 🚌 🚆 haben Ersatzhaltestellen, was schon die erste Herausforderung darstellte. Wir haben uns mit den zur Verfügung gestellten Karten 🗺️ vertraut gemacht und schonmal die richtige Busnummer + Haltstelle 🚏gefunden. 🔝
Das anstehende Feuerwerk 🎇 rund um die „Harbor Bridge“ und das „Opera House“ kann von 48 verschiedenen Aussichtspunkten (😳) bestaunt werden. Jeder hat unterschiedliche Kriterien wie Öffnungszeiten, Eintrittskarten, Getränke- und Speiseangebot, Toiletten 🚻, musikalische Unterhaltung 🎶 usw….
Alle Punkte sind auf einer interaktiven Karte versehen 📱 und zeigen neben den Kriterien auch die Live-Besucherzahlen. 👏🏻 Berichten zu Folge sollte man sich schon früh morgens an den besten Punkten anstellen, um noch einen Platz 💺 zu erwischen. 🫣 Das haben wir natürlich nicht gemacht, schließlich mussten wir noch einkaufen. 😅😜
Um uns ein genaues Bild von der aktuellen Lage zu machen, wurden die Nachrichten im TV 📺 durchgesappt. Von extrem vielen Menschen wurde weder was gezeigt noch erzählt. 🤷🏼♂️ Wir haben für uns zwei Favoriten (Punkte) ausgewählt und entschieden, diese gegen Nachmittag anzufahren. 💪 Nach einer kleinen Mittagspause 😴 und der Blick auf die Karte, war schnell klar, dass das keine gute Entscheidung war. 😬🙄
Die Farbe der Punkte änderte sich minütlich von grün 🟢 auf orange 🔶und zu rot 🟥 für voll. 🫨😵💫 Nun doch etwas nervös, haben wir fix die Sachen 🎒 gepackt und uns zum Bus 🚌 begeben. Der fuhr glücklicherweise wie geplant und hat uns sogar kostenlos knapp 20 Minuten in die Innenstadt befördert. 🤭
Noch weit entfernt von den Aussichtspunkten, campierten hier schon die ersten Leute. ⛺️🤦🏻♂️ Für uns war klar, wir legen es trotzdem drauf an und laufen einige Punkte ab. „Die App 📲 zeigt sicher schon eher voll an, damit die Menschen sich etwas verteilen.“ 😅💪
Der erste lag 20 Minuten entfernt, der zweite nochmal 30 und der dritte weitere 10 Minuten. 🏃🏻♀️ An Keinem der Punkte wurden wir rein gelassen, da die Kapazitäten (von 1.000- 10.000) erreicht sind. 😶🌫️😖 Nun wussten wir schon mal, die Karte lügt nicht. 😂
In der Zwischenzeit waren in der näheren Umgebung nur noch zwei Punkte orange 🔶, heißt wir müssen uns beeilen. 🏃🏻♀️ Gerannt sind wir nicht, aber die Schrittgeschwindigkeit wurde stark erhöht.
Tatsächlich hatten wir am 4. Punkt, direkt am Hafen noch Glück und wurden „rein“ gelassen. 😌 Man kann sich das vorstellen, wie auf einem riesigen Konzert. 🎶 Alles ist umzäunt und mit Sichtschutz 🫣 versehen. Es gibt strenge Einlass- und Gepäckkontrollen (Alkohol- und Glasverbot) und wenn man den Ort verlässt, kommt man nicht nochmal rein.
„Im Inneren“ gibt es Snack- und Toilettenwagen und üüüüüüberall stehen, sitzen, liegen und/ oder schlafen Menschen. MENSCHEN ÜBER MENSCHEN, genau das richtige für uns. 🤣🤣👬👬👬👬👬👬👬 Kurz nach uns wurde der Eingang geschlossen und die App bestätigte, die Besucherzahl von 22.000 Leuten an diesem Punkt ist erreicht. 🙄🫨
Wir sind mehrere Runden 🔁 gedreht oder besser, über Beine und Arme gestolpert, haben aber nur noch einen Platz im hinteren Bereich bekommen. 😕 Gegen 17:00 Uhr haben wir dann auch auf unserer Decke Platz genommen. Nur noch 7️⃣ Stunden… 😤🤯
Die Zeit verging leider überhaupt nicht, ehrlich gesagt war uns unfassbar langweilig. Viele Menschen sind rücksichtslos, machen sich breit, schreien rum und haben uns unfassbar genervt. Wir haben kurzzeitig überlegt, heim zu fahren und die Live Übertragung im TV 📺 zu schauen. 😬🤭🤦🏻♂️
Gegen 19:00 Uhr begann das Programm mit einer Show aus beleuchteten Booten im Hafen. Davon haben wir nahezu nichts sehen können, da wir zu weit hinten waren. Um so glücklicher waren wir, als 21:00 Uhr ⏰ das „kleine Feuerwerk“ startete. 🤩 🧨
Wir erhofften uns nun mehr zu sehen, da es ja bekanntlich in den Himmel schiesst…. leider waren diesmal nicht die Menschen, sondern die Bäume 🌲🌳🌲 im Weg. 🫣 Dafür haben wir hier knapp 4,5 Stunden gewartet…!?!?
Viele packten nun zusammen und gingen selbstverständlich Richtung Ausgang. Klar der Blick war sch…. aber jetzt schon gehen?!? 🤔🤔 Der Blick auf die Karte löste das Rätsel. Einige Punkte färbten sich wieder orange, was die Chance auf bessere Plätze steigen ließ.
Wir packten auch zusammen, bestätigten am Ausgang das wir nicht wieder rein kommen und folgten der Kolonne durch ein paar gut besuchte Gassen 🥳 👯, bis wir schlussendlich direkt unter der „Harbour Bridge“ 🌉 standen. Zwischendrin sah man immer wieder Menschenschlangen an verschiedenen Eingängen anstehen….
Unter der Brücke wollte ich keinesfalls bleiben, also versuchten wir es noch weiter zum nächsten Gate, in der Hoffnung es ist noch Platz. Eigentlich glich der Abend eher dem Spiel "Reise nach Jerusalem".🪑😂🪑😂
Dort war noch erstaunlich viel Platz. Wir konnten uns ganz entspannt 😎 niederlassen und hatten einen seitlichen Blick auf die Brücke. 🌉 Kurz vor Mitternacht 🕛 zählte ein riesiger Countdown herunter 👇 und Punkt 24:00 Uhr begann das spektakulärste Feuerwerk 🎇, was wir jemals gesehen haben.
Der ganze Ärger und Stress war wie weggepustet, die unzähligen Stunden des Wartens waren einfach vergessen… Wir lagen uns in den Armen und haben nur noch gestaunt!!! 🤩🤩🤩
Wie krass und emotional, kann bitte ein „Feuerwerk“ sein… 🥹🥰 „Happy New Year“ 2026!! 🥳🍾🎆
Alle Anstrengung der letzten Wochen, zerplatzte Träume und einiges Geld hat es gekostet um genau heute hier zu sein und das zu erleben… aber ganz sicher, diese 15 Minuten knallen, Blitzen und explodieren, waren es auf alle Fälle wert. 🤩🥳🥰😍
Groß gefeiert wird hier aber anscheinend nicht, denn der letzte Knall 💥, war wie der Startschuss 🔫 für einen 100 m Sprint in Richtung Heimweg. Der wurde für uns zu einer einzigen Geduldsprobe. 🤯
Alle bisherigen Wege waren auf einmal nicht mehr passierbar. 🚧 ALLE Menschen wurden nur noch zur Metrostation getrieben. Wie wenn der ganze Signal-Iduna Park zur S-Bahn Haltestelle geht… 🫢 Die dafür vorgesehenen, teilweise eingezäunten Wege, waren mehr als ausgelastet… 👬🥵👬
Das gefiel nicht jedem und so gab es für den ein oder anderen Polizisten 👮♂️ nicht nur glückliche Neujahreswünsche. 🤬🤬
An den Bahnstationen bildeten sich ewig lange Schlangen, sodass wir die ersten Kilometer zu Fuß 🦶 zurück legten. Nachdem sich die Menschenmassen etwas verteilt hatten, konnten wir auch endlich zum anstoßen 🥂 in einer Bar einkehren. 🥳
Auf dem Heimweg ⏮️ kreuzte unseren Weg der richtige Bus 🚌, den Lena mit einer gekonnten Armbewegung anhielt. 👋🏼🙋♀️ Eigentlich nicht mehr im Dienst, nahm uns der freundliche Herr trotzdem mit und schmiss uns umsonst vorm Hotel 🏨 raus. 🤭
Gegen 04:00 Uhr gab es noch einen Snack 🍜 im Hotel, bevor wir ins Bett gefallen sind. 😴💤🌙
Das nüchternste, aber auch eines der aufregendsten Silvester, geht für uns zu Ende. Ein besonderes und unvergessliches Jahr liegt hinter uns. 🌎 Wir sind unfassbar dankbar, für die Momente und Erfahrungen, die wir auf unser bisherigen Reise 🧳 sammeln durften. 🥹🤩 Vielen Dank für eure Unterstützung, ohne euch hätten wir diesen Schritt nie gewagt. 🫶🙏🏽
Für euch alle einen guten Rutsch in das neue Jahr 2026. 🥳🍀 Genießt die Zeit mit der Familie und den Freunden! ❤️もっと詳しく
Reiseland Nr. 1️⃣8️⃣ - Australien 🦘🌊🌇🇦🇺
2025年12月30日, オーストラリア ⋅ ☀️ 24 °C
Jetzt haben wir gerade erst das spanische „Hola“ 🙋🏼♂️ aus dem Kopf bekommen 🤯 und uns an das neue Wort „Bula“ gewöhnt, gibt es heute schon das letztes mal „Bula“ 🙋🏼♂️ aus Fidschi. 🇫🇯
Heute steht mal wieder ein Reisetag 🚂 🚌 an. Zum Glück zwar kein 5️⃣0️⃣ Stunden Flugmarathon, aber ein ganzer Tag geht meist trotzdem verloren. 😞
Wir sind zwar schon gefühlt 5.000 mal geflogen, aufgeregt ist man aber trotzdem jedesmal. 🤣 Zur Beruhigung gibt es einen extra starken Kaffee ☕️, der natürlich entgegen gesetzt wirkt. 🫣🫢
Die Check Out Zeit dürfen wir um 1️⃣ Stunde überziehen und so verlassen wir kurz nach zwölf unser Appartement. 🏨 Per Bus 🚌 geht es zum Flughafen, den wir bereits 🔟 Minuten später schon erreichen. 🤝
Wir buchen ungern die frühen Flüge. 😴 Morgens noch halb dunkel und ohne Frühstück zum Flieger ✈️ hetzen, mögen wir nicht. 🥵 Dann lieber entspannt auschecken und genügend Zeit haben, um günstig zum Flughafen zu kommen. Der Nachteil daran ist, meistens spät anzukommen, was wir aber auch nicht mögen. 😅😂🤪
Der heutige Flieger sollte 16:30 Uhr abheben. 🛫 Auf der Anzeigetafel hat nur ein Flug Verspätung, welcher natürlich unserer ist. 🙄
Ausgerechnet heut, wo wir pünktlich bis 22:00 Uhr im Hotel 🏨 sein müssen, da keine 24/7 Rezeption zur Verfügung steht. 🤦🏻
Der Online Check In 👨💻 🎫 hat nicht funktioniert, also ging es zum entsprechenden Schalter. So lang, wie die Warteschlange ist, hat es anscheinend bei keinem funktioniert. 👨🔧 Wir haben ja Zeit… Die unfreundliche Dame nahm die Rucksäcke entgegen und setzte uns nach mehrmaligen Fragen, wiederwillig zusammen. 💺
Bevor es zum Gate ging, gab es im Duty Free 🆓 wieder die übliche Parfüm Dröhnung. 👃 Wie wir es vermissen, angenehm zu duften. 😂😛 Mit nur 30 Minuten Verspätung, rollten wir gegen 17:00 Uhr in Richtung Startbahn. 🛫
Die Dame am Schalter hatte anscheinend doch ein Gewissen und hat uns sogar ans Fenster 🪟 gesetzt. 😏😌 So hatten wir von oben ⬆️ nochmal einen herrlichen Blick auf diese Traumwelt. 🏝️🗾
Fünf Stunden später hieß dann endlich: Herzlich Wilkommen im 18. Reiseland - Australien - Sydney!!! 🇦🇺🦘🤩
Mit 1️⃣ Stunde mehr im Gepäck 🕖 haben wir gegen 21:00 Uhr das Flugzeug verlassen und uns auf dem Weg zur Immigration 🪪 gemacht.
Nach unzähligen Serien „Boarder Control Australia“ 📺 hatten wir hiervor schon ein bisschen Schiss. 😱 Ewige Taschenkontrollen 🔍, stundenlange Verhöre 🗣️, Abweisung…
Nichts davon war der Fall, mit unserem elektronische Pass 🪪 mussten wir lediglich an einen Automaten und unsere online hinterlegten Daten 🧑💻 bestätigen. Mit dem erstellten Ticket 🎟️ ging es zur elektronischen Schranke.
Das ganze hat nicht mal 🔟 Minuten gedauert. 😲 Sogar die Rucksäcke 🎒 waren bereits da und fuhren schon extra Runden auf dem Gepäckband. 🔁 Zum deklarieren hatten wir nichts, also ab durch den grünen 🟢Tunnel zum Ausgang. Tadaaaa, eingereist!! 🤩
Alle Sorgen waren umsonst, das war mit Abstand die schnellste und einfachste Einreise überhaupt! 😊☺️ Wenn wir jetzt noch schnell einen Fahrer bekommen, können wir es noch pünktlich ins Hotel 🏨 schaffen. 💪
Auch hierbei gab es keine Probleme. Am Ausgang befindet sich eine riesige „Uber Station“. Ähnlich wie am Busbahnhof 🚉 gibt es mindestens 2️⃣0️⃣ verschiedene nummerierte Haltepunkte, an denen dich dein jeweiliger Fahrer 🚕 abholt.
Zum Abholbereich kommt man auch erst, wenn man einen Wagen 🚘 gebucht hat. Das wird von einem Angestellten kontrolliert 👨✈️und so werden langen Warteschlangen vermieden. 👍🏼
Tatsächlich haben wir es auch pünktlich geschafft und konnten in unserem Hotel 🏨 im Stadtteil Newtown, noch jemanden antreffen. Das Zimmer ist besser als erwartet, alles notwendige konnten wir nebenan noch einkaufen 🛒 und auch zum Abendessen 🥘 haben wir noch etwas gefunden. ☺️
Bis auf die Flugverspätung, war das mal ein angenehmer und stressfreier Reisetag! 😏 Wir freuen uns auf die nächsten Tage 📆 und sind vor allem auf das morgige Feuerwerk 🧨 gespannt. 🤓🥳🫢もっと詳しく
Der Abschied naht.. 😕🛫👋🏼
2025年12月29日, フィジー ⋅ 🌨 29 °C
Nachdem wir uns gestern am Hafen ⚓️ verabschiedet hatten, ging es per Taxi für 10€ in unsere Unterkunft 🏡 nach Namaka.
Dort hatten wir ja bereits die ersten Tage 📆verbracht. Somit war uns die Umgebung vertraut und wir brauchten keine „Eingewöhnungszweit“. 😅 Der Check In verlief reibungslos und unsere dort zwischengelagerten Sachen 🧳 standen auch schon im Zimmer. Als wären wir nie weg gewesen. 😇😁
Den restlichen Tag haben wir damit verbracht das Salz 🧂von unserem Körper zu schruppen 🚿 und auf einem bequemen Bett zu liegen. 😅💆🏻♂️
Gut ausgeschlafen begann am 29.12.2025 für uns der letzte volle Tag auf Fidschi. 🇫🇯😕 Wie immer, war auch hier die Zeit viel zu kurz. In diesem riesigen Land, mit mehr als 300 Inseln kann man Wochen 📆 verbringen, ohne sich zu langweilen. 🤿 🏄🏼 🚤
Durch unsere Zukunftspläne 🪅 🎇 hatten wir nur knapp zwei Wochen, die sich aber definitiv gelohnt haben. 🤩 Wir sind froh hier gewesen zu sein und anstatt den „öffentlichen“ Verkehrsmitteln 🚌 ✈️ ⛴️, das Segelboot genutzt zu haben. So haben wir in kurzer Zeit super viel gesehen und erlebt.
Viel stand heute nicht mehr auf dem Programm. 📋 Nach dem Frühstück 🍳 wurde die erste Maschine mit Wäsche 🧺 angestellt und dann ging es ein bisschen schlendern. 🛍️ Zwischen den ganzen Weihnachtsschlussverkäufen 🎅🏻 gab es, außer ein paar Snacks für die morgige Weiterreise, nichts weiter.
Die 2️⃣ Sonnenstunden heute morgen sollten heute auch die einzigsten bleiben. Der Himmel hat sich mittlerweile tief schwarz gefärbt, es stürmt und schüttet wie aus Eimern. ☔️ 🪣 Vermutlich ist das der angekündigte Sturm. 😬 Wir sind jedenfalls froh, gerade nicht auf dem Meer 🌊 zu sein. 🙅♂️ 🫣
Obwohl es sich immernoch so anfühlt… Seitdem wir wieder an Land sind, schwankt gefühlt die ganze Insel. 🤣😵💫 -> Nein es gab kein Alkohol, das soll wohl normal sein nach ein paar Tagen auf einem Boot. 🚣🏼 🤷🏼♂️😅
Den Nachmittag über läuft die Waschmaschine heiß. Bevor es morgen weitergeht 🛫 wollen wir noch einmal alles komplett waschen, trocken wird die Wäsche zum Glück hier auch bei Regen. 😊😊
Neben dem Waschen haben wir auch noch das wichtigste erledigt und endlich eine Unterkunft 🏨 für das nächste Land gebucht. 💪 Lange haben wir uns aufgrund der Preisproblematik 🫰😬dagegen gesträubt. Weiterfliegen ✈️ ist so kurzfristig keine Option mehr und irgendwo schlafen müssen wir ja. Was man(n) nicht alles macht, um einen weiteren ✔️ auf unser Bucketlist zu erhalten. 😅🍾😜
Zur Motivation für das spätere packen 🎒, gab es zum Abendessen leckere Pizza. 🍕 Die Sachen fanden ihren Platz im Rucksack schneller als gedacht und so blieb noch Zeit für eine Serie, bevor es früh ins Bett ging. 😴💤🌙
Sorry, aber mehr zu fotografieren 🤳🏻 gab es leider nicht. 🚫📸😬もっと詳しく
Malamala Island 🥳 🎣🦈
2025年12月28日〜29日, フィジー ⋅ ☀️ 28 °C
Der vorletzte Tag ist angebrochen. 🙁 So langsam geht es wieder Richtung Hafen. 🏙️
Zum Frühstück gab es heute selbstgemachte Fisch-Pancakes 🥞 und Bacon. 🥓 🤤 Gestärkt wurde gemeinsam das Boot startklar gemacht. Routiniert erledigt jeder seine Aufgaben, sodass das Ablegen mittlerweile nur noch wenige Minuten dauert. 🤝🦾
Damit wir morgen gegen Mittag im Hafen sind, müssen wir heute schon die größere Strecke 🧭 zurücklegen. Erneut segeln ⛵️ wir an kleinen Inseln 🗾 mit traumhaften Buchten und weißen Stränden vorbei. Man könnte denken, wir sehen jeden Tag 📆 das gleiche, aber jeder Ort ist irgendwie einzigartig und immer wieder faszinierend! 🤩
Die ersten 1,5 Stunden haben wir hinter uns, bis wir einen kleinen Badestop 🏊 einlegen. An der Angel 🎣 hat bisher noch nichts gebissen, wir benötigen also einen Plan B für das Mittagessen. 🥪 Die Lebensmittelvorräte sind fast aufgebraucht und die Kühlmöglichkeiten 🙅♂️ 🥶 natürlich auch beschränkt, sodass wir uns hauptsächlich frisch aus dem Meer“ ernähren.
Kim meint, wir „suchen“ auf dem restlichen Weg nach kleinen Fischerbooten. Die können wir anfahren und fragen, ob sie uns etwas verkaufen. 💰💡 Mhh… 🤔 Quasi wie in der Stadt zum Markt gehen, nur eben mit dem Boot auf dem Meer. 🤷🏼♂️😅
Nach dieser Aussage lachten wir alle herzlichst darüber. 😆😆 Dadurch sind wir uns jetzt unsicher, ob es wirklich ein Plan B ist oder es nur eine witzige Geschichte sein sollte von der wir nur die Hälfte verstanden. 😬
Tatsächlich dauert es aber nicht lang, da wurde in weiter Ferne 🔭 ein kleines Boot 🚣🏼 erspäht. Wir änderten den Kurs 🧭 und näherten uns Stück für Stück. Mit dem Glück🍀 auf unserer Seite, war es wirklich ein Fischer. Auf seiner demolierten Nussschale befand sich außer Ihm, auch eine Kühltruhe 🥶 was ein gutes Zeichen war.
Wir fragten Ihn nach frischem Fisch und Köder zum Angeln. 🎣 Er präsentiere uns verschiedene Kaufoptionen in allen Längen ↔️↕️ und Größen. Wir entschieden uns für eine Korallenforelle. Der Preis von 10 Dollar 💵 war schnell verhandelt und die Übergabe per Kescher 🥅 funktionierte reibungslos. 💪
Kim machte sich direkt an das ausnehmen, filetieren 🔪 und kochen des Fisches. Ich habe etwas geholfen 👨🏻🍳 und Lena hat das Steuer wieder übernommen. ⛵️
Nach einem weiteren Badestop 👙 und Mittag 🐟 auf dem Boot, erreichten wir am frühen Nachmittag unseren Schlafplatz - „Malamala Island“ 🏝️ Auf der abgelegenen Insel befindet sich ein Beachclub, welcher von vielen Touristen als Tagesausflug ⛴️ besucht wird.
Nach dem Ankern ⚓️ wurden die Männer am Bootssteg angefunkt und um Abholung gebeten. Selber darf man den Steg nicht anfahren und so wurden wir, wie die Reichen, kurze Zeit später von unserer Yacht abgeholt. 💰🤣🤣💰
Im „Malamala Beach Club“ angekommen, haben wir uns ein bisschen von der Bumm-Bumm Musik 🎶 beschallen lassen, den Pool und vor allem die Duschen 🚿 genutzt und ein Kaltgetränk 🍻 zu uns genommen. Da wir gerne Leute beobachten 👀, war es der perfekte Ort, aber ansonsten für uns zu viel Goldkettchen ⛓️, zu viel Muskeln 💪 und zu knappe Höschen. 🩲🤨😵💫
Zurück auf dem Boot wurde nochmal die Angel 🎣 ausgeworfen und der natürlich der letzte Sonnenuntergang 🌅 auf dem Wasser 🌊 genossen. Selbst Lena ist mittlerweile vom Angelfieber infiziert und packt fleißig mit an.
Die frischen Köder vom „Markt“ haben übrigens super funktioniert. Nach wenigen Minuten hatte ich direkt 2️⃣ Fische dran. 🎏 Mit zunehmendem Dunkelheit zogen wir ein nach dem anderen Meeresbewohner an Land. Mit den blutigen 🩸 Ködern, sogar einen ganz besonderen - der letzte Fang war ein Babyhai!! 😳😲😵💫 🦈
Das hat sogar Kim noch nicht erlebt und war entsprechend aufgeregt. 😅🤩 Nach dem entfernen des Hakens 🪝 und ein paar Bildern 📸 haben wir ihn natürlich wieder in das Meer entlassen. 😇
Während Kim noch den gesamten Fang verzehrfertig zubereitet hat 🔪, sind wir bereits in unsere Kajüte gestiegen. 😴🌙
Tag Nummer 8️⃣ und somit das Ende unser ersten kleinen Segelreise. 😕 Bis auf die Rückfahrt stand heute nichts weiter an. Wir haben uns noch ein letztes Mal lecker bekochen 🥘 lassen und sind zum Abschluss 🧑🎓 gemeinsam ins Meer 🌊 gesprungen.
Was gleichzeitig auch einen Endstand von 5:3 + einen extra Punkt für „JEDEN Tag Fisch 🐠 Essen“ = 6:3 ergibt. Somit geht der Sieg 🏆 klar an Lena und die „Wasserangst“ bleibt hoffentlich für immer ♾️ verschollen. 👏🏻
Während Kim uns 2️⃣ Stunden in Richtung 🧭 Hafen fuhr, haben wir unsere sieben Sachen zusammen gepackt 🎒 und über diese unvergesslichen 8 Tage philosophiert. 💭 💭
Wir haben viele neue Aktivitäten 🤿 🏄🏼 🎣 ausprobiert, die allerschönsten Orte (auf und unter dem Wasser) gesehen, einige Ängste überwunden, unfassbar viel erlebt, wurden lecker bekocht und haben mit Kim einen neuen Freund gefunden. 🤩🫶 Definitiv gehört diese Experience zu den Tollsten auf unsere bisherigen Reise. 🌎 🧳 🤩
Bevor wir jedoch zurück an Land sind, hatte ich mit Kim ausgemacht, noch ein letztes Mal die „Angel auszuwerfen“. ☝🏼😉 Beim „bestücken“ des Hakens 🪝 half er mir und während ich so tat, als würde ich angeln, holte er zwei kühle Getränke 🍷 an Deck. 🤔 Anschließend rief er mit seinem niedlichen Englisch: „Lena Lena, uiiiiii, big fish, big fish, help help help!“
Natürlich war sich Lena ihrer Aufgabe 🥅 bewusst und „Biss an“. 😜 Sie kam in übermenschlicher Geschwindigkeit zu mir, übernahm die Angel 🎣 und kurbelte. Etwas verwirrt, weshalb es so leicht ging, feuerte Kim weiter an 🗣️ und Lena landete schlussendlich den …. nein kein Fisch, sonder einen (selbstgebastelten) Ring 💍!! 😬😊❤️
Die Frage beantwortete Sie ohne zu zögern mit „Ja“ ❤️, während der weinende Kim 😭 uns bejubelte und die Gläser reichte. 🥂 Für uns ein perfekter Abschluss, einer perfekten Reise mit perfekten Menschen! ♾️
Außerhalb des Hafens wurde dann schließlich ein letztes Mal geankert ⚓️, ein letztes Mal das Beiboot bestiegen und dann hieß es Bye Bye „Yadrashark“! 👋🏼 👋🏼
Wir sind mit Kim noch Juice (so nennt er Cola 🤣) kaufen gegangen und haben uns verabschiedet. 🫂 Er möchte uns in Europa besuchen und wir sind jederzeit hier auf Fidschi 🇫🇯 oder in seiner Heimat, Vietnam 🇻🇳 willkommen. Wir hoffen, wir sehen uns wieder. 🤝🫶もっと詳しく
Mana Island & Tropical Island 🐬🤿🏐⛵️😎
2025年12月26日〜27日, フィジー ⋅ ☀️ 30 °C
Der erste Weihnachtsfeiertag begrüßte uns wieder mit Sonnenschein. ☀️ Das Unwetter ist weiter gezogen und das Meer war wieder glatt wie ein Blatt Papier. 😎🫡
Leider sollte das wohl nicht so bleiben. Kim teilte uns während des Frühstücks mit, das in ein paar Tagen ein größerer Sturm 🌪️⛈️ vorhergesagt wurde. 😵💫
Wir befinden uns aktuell auf einer der letzten Inseln der Gruppe „Mamanuca Islands“. 🏝️Von hier führt ein langer Weg über das offene Meer zu der Inselkette „Yasava Islands“. 🗾
Unser Plan war, diese zu erreichen, einen Teil anzuschauen 👀 und am Ende unserer Tour 8-10 Stunden in einem Ritt zurück ⏮️ zu fahren. Allerdings kann keiner genau sagen, wann der Sturm 🌪️ hier eintrifft. Das Risiko aber genau dann auf offenem Meer, ohne Schutz der Inseln zu sein, ist einfach zu groß.
Etwas getrübt verabschiedeten wir uns von dem Gedanken 💭 „Yasava Islands“ und stellten einen neuen Plan auf. 📋💪
Bevor wir uns aber in die heutige Tagesetappe ⛵️ stürzten, ging es zuvor noch an den Strand von „Venua Levu“. Zur Insel schwimmen oder das Board 🏄🏻♂️ nehmen, wurde von uns verneint (🦈), wir wählen lieber die sichere Option mit dem Mororboot. 😉
Wir waren auf der anderen Seite (Haifrei 😅) der Insel ein bisschen baden, haben den Helikopter 🚁 steigen lassen 🔍📸 und im Schatten relaxt. 😎 Nach 2️⃣ Stunden wurden wir wieder eingesammelt und haben das Segelboot startklar gemacht. ⚓️
Kim verabschiedete sich noch von seinen „Freunden“ 🦈 mit einem Sprung mitten in den Schwarm. 🫨😵💫🤦🏻♂️ Glücklicherweise tauchte er wieder auf und es konnte los gehen. 😊
Die dreistündige Fahrt bis zum Zwischenziel, dem „Cast Away Beach“ 🎥 verlief relativ ruhig. 😴 Die meiste Zeit hat Lena den Kahn gesteuert, ich war mit der Angel 🎣 beschäftigt und Kim hatte heute anscheinend Putztag. 🧼 Er schruppte das Deck von vorn bis hinten und wieder zurück. 🤷🏼♂️
Zum abkühlen 💦 und kleinen Schnorcheleinheiten 🤿 wurde natürlich regelmäßig gestoppt. ✋☺️ Am „Cast Away Beach“ angekommen, sollte es eigentlich an Land 🏖️ gehen um den berühmten Schriftzug „Help Me“ zu begutachten. 👀 Allerdings wurde hierfür eine Gebühr 💰 verlangt, die es uns nicht wert war, zu bezahlen. 🤨🙄
Der aus Steinen 🪨 gefertigte
Schriftzug sollte ursprünglich dazu dienen, Flugzeuge ✈️ auf Chuck Noland (Tom Hanks) aufmerksam zu machen. Also muss er ja eigentlich am besten von oben ⬆️ zu erkennen sein. 🤔😏💡
Vom Boot aus hatten wir per Drohne die beste Sicht, haben ein paar schöne Bilder 📸 gemacht und uns so auch noch die Gebühr 💵 gespart. 🤭
Nach dem späten Mittagessen 🥪 ging es nochmal eine Stunde weiter in die Bucht von „Mana Island“, in der wir auch übernachten 😴 werden. Wie auf den meisten, der bewohnten Inseln, befindet sich auch dort ein 🌂-Resort und ein paar kleinere Restaurants.
Das Resort 🏨 und alle Annehmlichkeit können auch von uns genutzt werden, lediglich eine Registrierung 🪪 an der Rezeption ist notwendig und das obligatorische Getränk muss an der Bar zu sich genommen werden. 😅🤷🏼♂️
Dort trafen wir auch Roman, ein Alleinreisender aus Polen. 🇵🇱 Redselig, als hätte er seit Jahren keinen mehr getroffen, quatsche er uns an 🗣️ und spendierte direkt eine Runde Getränke - sympathischer Kerl. 😅😜
Er kotze sich ein bisschen über sein unzufriedenes Leben und die ihm dort nicht passenden Menschen aus. 🗣️🗯️ Tja, Geld allein, macht halt leider nicht glücklich… 🫢😬 Später zeigte er uns noch stolz seinen völlig überteuerten Bungalow 🛖 in dem wir schlussendlich auch duschen 🚿 konnten und winkte 👋🏼 uns noch, als es für uns zurück zum Boot 🚤 ging.
Natürlich war das Abendessen 🥘 schon vorbereitet, sodass wir direkt speisen und den anschließenden Sonnenuntergang 🌅 voll und ganz genießen konnten. 🫶☺️😴
Die letzte Nacht war bedeutend ruhiger als die vorherige. 🍀 Wir haben super geschlafen 🛌 und reichlich Kraft getankt. Die wird heute auch benötigt, wie wir nach dem Frühstück 🍳 erfahren -> Es geht zu einem großen Riff 🪸 schnorcheln, tauchen 🤿 und Mittag fangen. 🥅 Jihuuuuu!!! Die Begeisterung war allen ins Gesicht geschrieben. 😅😜
Motor starten, Anker ⚓️ lichten und raus aus der Bucht. Die Segel bleiben vorerst unten, der Wind 💨 ist zu schwach. Nach ca. 2️⃣ Stunden sollten wir das Riff 🪸 erreichen. Tatsächlich dort eingetroffen, sind wir erst nach 3,5 Stunden. 🫡
Das lag nicht am Boot ⛵️ oder der Besatzung 👩💼, sondern an dem überraschenden Besuch von 20-30 Delfinen. 🐬🐬🐬 Anfangs noch für Fische gehalten, wurde der Schwarm von Lena entdeckt. 🔎 Kim war ebenfalls völlig überrascht 🤩 und lenkte das Boot nicht zu den Delfinen, sondern in deren Schwimmrichtung. 🧭 😏
Nur kurze Zeit 🕖 später, tauchte die verspielte Kolonie an unserem Bug auf. Wir fuhren zwar nun in die komplett falsche Richtung, das interessierte auf dem Boot aber keinen mehr. 😅 Das Riff war ganz schnell vergessen, jetzt hieß es nur noch auf den Ablöser drücken. 📸
Die Tiere sind pfeilschnell und total entspannt zu gleich. Es ist absolut faszinierend sie beim springen, spielen oder einfach nur beim schwimmen zu beobachten.
Selbst Kim stellte sein Steuerrad fest 🔩🔧und befand sich mit vorne auf dem Boot, um das beste Bild und Video 🎥 zu machen. Normalerweise hier gar nicht anzutreffen, schwammen wir „gemeinsam“ mehrere Meilen. 😍
Als sie irgendwann abtauchten, machten wir uns zurück auf den Weg in Richtung Riff. 🪸 Die Frage zum Tauchen wurde von Lena schnell mit „Nein“ beantwortet. 🤿 Die Antwort wurde natürlich akzeptiert und ergibt gleichzeitig einen neuen Spielstand von 3:2.
Für mich gab es stattdessen wieder eine kleine Tauch-Einweisung 🗣️und kurz darauf ging es ins Wasser, diesmal per Sprung vom Segelboot aus. 😵💫🤨
Wir waren ca. eine Stunde rund um das Riff unterwegs und haben wieder viele verschiedene Meeresbewohner 🐟 getroffen.
Tatsächlich klappte das tauchen auch schon viel besser, als beim ersten Mal, sodass wir uns entgegen meiner gesetzten Grenze, auf 5-6 Meter Tiefe um das Riff bewegten. 😬🤭
Da es bei Kim Probleme mit der Ausrüstung gab und er zwischenzeitlich bei mir mitatmen 🫁 musste, sind wir früher als geplant zurück.
Anschließend ging es für Lena, ebenfalls per Sprung vom Boot, noch eine Runde plantschen & (freiwillig 😳) schnorcheln. 🤿 -> Sie baut den Vorsprung auf 4:2 aus. 👏🏻
Auf dem Weg zum Mittagsstop, gab es für jeden eine Kokosnuss 🥥, die wir mit dem Inhalt eines Kaffeesticks ☕️ füllen sollten.🤨 Natürlich haben wir es ausprobiert und wurde tatsächlich als sehr lecker eingestuft. 😅
Für einen kleinen Snack zum Mittag, außerhalb des Bootes, ging es zur „Cast Away Island“. Wie der Name schon sagt, hat auch diese Insel etwas mit dem Film 🍿🎦 zu tun. 😅😜
Wir gönnten uns zur Abwechslung einen 🍔 mit 🍟, haben die mit der Fähre ⛴️ ankommenden Menschen beobachtet und den entspannten Vibe genossen. 😎
Den restlichen Nachmittag haben wir unsere Liegefläche an Deck nicht mehr verlassen und uns ordentlich gesonnt, 👙☀️🧴während uns Kim zum heutigen Schlafplatz - „Tropical Island“ gebracht hat. ⛵️
Nach dem gefangenem Fisch mit Nudeln im Blätterteig, wurde ein weiterer toller Tag bei einem herrlichen Sonnenuntergang in der Hängematte beendet. ☺️😇🌙もっと詳しく
Merry Christmas a la „Cast Away“ 🎥🏝️🏕️🏐
2025年12月24日, フィジー ⋅ ☀️ 28 °C
Wie erwartet, hatten wir eine sehr unruhige Nacht. 🙅♂️ ⚖️ Die Wellen haben unseren Einrumpf-Segelkahn ⛵️ ganz schön durchgeschüttelt, als hätten wir eine mehrstündige Achterbahnfahrt 🎢 hinter uns.
Nach dem morgendlichen Frühstück 🥞 welches mit Kaffee ☕️ heruntergespült wurde, ging es zum Strand von „Yanuya Island“ . So war die Theorie, die Praxis ließ uns wegen der Wellen und dem zu flachem Wasser 💧 nicht zum Strand 🏝️ kommen und so wurde von Kim kurzfristig ein kleines Fotoshooting 📸 an der nahegelegenen Felswand 🪨 inszeniert. 🏞️🖼️
Das heutige Ziel 🏁“ Venua Levu“ -
und „Navadra“ Island liegt ungefähr 4️⃣ Stunden entfernt. Die Fahrt verlief recht unspektakulär über das offene Meer. 🌊 Viel gab es nicht zu sehen. 👀 Wir haben wieder die Angel 🎣 ausgeworfen und uns abwechselnd, hinter das Steuer geklemmt. 🤝
Ich war gerade unter ⬇️ Deck, als wir in der Bucht ankamen. Durch das Boot hallte eine männliche Stimme 🎤 mit „Hello my Friends“ und eine kreischende weibliche Stimme. 😱🗣️ Irgendwie kann diese Konstellation nichts Gutes bedeuten 🤔 und ich machte mich ebenfalls auf den kurzen Weg nach oben. ⬆️
Natürlich hatte es mit dem Element Wasser 💧 zu tun oder besser gesagt mit dessen Bewohnern. 😬 Wir waren umgeben von ca. 🔟 mittelgroßen Haien. 🦈 Nach meiner gestrigen Begegnung 🌙, hatte ich eigentlich vorerst genug von dieser Art Fischen… 😬
Kim war natürlich total begeistert und schlug vor, das wir schnorcheln 🤿 gehen. 🫨😵💫 Ähm… 🤔 NEIN, wir lehnten dankend ab. 😄
Er konnte uns aber überreden, das wir zumindest auf das Beiboot 🚣🏼 gehen und „seine Freunde“ füttern.
Der gefangene Fisch 🐟 von gestern Nacht, war bereits in mundgerechte Stücke 🍣zerkleinert. Wann er das gemacht hat, ist uns auch ein Rätsel, aber dafür waren wir jedenfalls Speerfischen. 💪🫢
Die Haie 🦈 waren gesättigt, wir hatten das ein oder andere graue Haar 💇♀️ mehr und Kim sein breites Grinsen 😁 aufgesetzt. Alle waren glücklich und haben sich mit einem Mittagsschläfchen in der Hängematte belohnt. 😴😎😜
Da heute ja Weihnachten 🎅🏻 ist, hat sich Kim natürlich etwas ganz besonderes für uns einfallen lassen. 🫶 Während wir 2️⃣0️⃣ Minuten zum „fertig machen“ hatten, wurde das Beiboot mit einem Zelt ⛺️, Isomatte, Kochutensilien 🍴und Angelausrüstung 🎣 beladen…. 🧐🤷🏼♂️ Was tut er da schon wieder!?
Zusammen auf dem völlig überladenen Boot, ließ uns Kim an seinen Gedanken 💭 teil haben. Nein es gibt keine Geschenke 🎁 zum auspacken und auch keinen Weihnachtsbaum 🎄, dafür eine Nacht, ganz getreu dem Film „Cast Away“! 🎥 🤔😳
So langsam realisierten auch wir, was der Plan ist. 😵💫 Wir legten 🔟 Minuten später an der unbewohnten Insel „Navadra“ an. Bis auf ein paar Ziegen 🐐 gibt es hier weit und breit nichts. Die Männer haben das Zelt 🏕️ aufgebaut und Lena Gemüse 🥒 geschnippelt.
Für die romantische Stimmung sollte es später ein Feuer 🔥 geben, dafür wurde natürlich Holz 🪵 benötigt. Wir teilten uns auf, jeder in eine andere Richtung und sammelten alles möglich brennbare. 🤩
Nachdem die Hängematte zwischen zwei Kokospalmen 🌴 gespannt war, verabschiedete sich Kim 👋🏼 vorerst und schipperte zurück auf sein Boot. ⛵️ Wir hatten die Insel für uns ganz allein, was total spannend, aber auch ein bisschen „beängstigend“ war. 🤔😬
Wir haben ein paar Bilder 📸 gemacht, versucht Wilson 🏐 zu finden 🔎 und auf - unser Weihnachten 🎅🏻 der anderen Art - angestoßen. 🍻 Wir merken auch hier wieder, man braucht nicht viel, um glücklich zu sein.
Natürlich fehlt die Familie 🧑🧑🧒🧒🫶 gerade zu so einem Fest, aber wir befinden uns hier an einem der schönsten Orte, den wir je gesehen haben!!! 🥹🥹 Hier Weihnachten 🎅🏻 zu verbringen ist nochmal etwas ganz besonderes und wird uns für immer in Erinnerung bleiben. -> Danke Kim für diese Experience!!!! ❤️🙏🏽🤗
Pünktlich zum Abendessen war Kim zurück. ⏮️ Mit an Board kühles Bier 🍺 und Teig, aus dem wir später Nudeln selbst gemacht haben.
Dazu gab es Rindfleisch und Gemüse, natürlich frisch über dem (viel zu großen Feuer) zubereitet. 🧑🏼🍳🥘 Was darf bei so einem Erlebnis nicht fehlen? Kokosnüsse! 🥥
Da wir alle etwas kleinwüchsig sind, wurden gemeinsam mittels akrobatischer Meisterleistung die Palmen erklimmt. 🏆🌴
Während ich klassisch an einem Stein 🪨 versuchte an die Milch zu kommen, war Kim mit seinem Akkuschrauber und Bohrer bedeutend schneller. 😅😅
Nach dem leckeren Weihnachtsessen am Strand, hat sich Kim verabschiedet und uns eine gute Nacht gewünscht. 🌓 🛌 Mittlerweile war es Stock dunkel, bis auf das Feuer war ringsherum nicht zu sehen. 🫣
Bereit für Nacht im Zelt ⛺️ wurde es windiger und windiger 💨. Wenn man quasi gar nichts sieht, man aber hört, wie das Meer sich aufbraust und der Wind durch die Palmen pfeift, hat man andere Gedanken 💭 als zu schlafen. 😬
Kurze Zeit später knatterte es in der Ferne. 🤔
Das Geräusch wurde lauter und ein Boot näherte sich unserem Strand. Piraten?? 🏴☠️ Tom Hanks?? Küstenwache?? Wir dachten tatsächlich an das schlimmste, bis wir Kim mit seiner Taschenlampe 🔦 im Gesicht sahen.
Wir waren erleichtert und überrascht zu gleich… eigentlich sollten wir ja hier über die Nacht bleiben. 🤔🧐 So war auch der Plan, allerdings ist wohl ein Sturm ☔️ im Anmarsch, was auch den starken Wind erklärt. 💡
Sicherheitshalber 🛟⚠️ sollten wir lieber mit zum Boot kommen. Mit 500 Lampen bewaffnet, wurde innerhalb von wenigen Minuten das Camp zusammen geräumt und auf das Boot verfrachtet. 😢😢 Schon auf dem Rückweg merkten wir anhand der Wellen, es war die richtige Entscheidung.
Es schüttete wie aus Eimern 🌧️ 🪣, der Himmel war von Blitzen ⚡️ übersäht und die Donnerschläge hallten durch die Bucht. Wir bauten noch das Sonnensegel ab und machten alle losen Dinge irgendwie fest. 🪢
Dankbar jetzt nicht allein auf der Insel zu sein, hatten wir nun Angst, das Boot kippt um. 😵💫🫨 Kim spendierte uns ein Glas Rum 🍹 und beruhigte uns, das der Sturm bald vorbei wäre und uns nichts passiert. 😎🫡
Darauf wollten wir allerdings nicht warten und haben nach dem leeren Glas beschlossen, ins Bett 🛏️ zu gehen, in dem wir noch einige Zeit von links nach rechts kullerten. ⚖️ 😴
Für uns schon wieder eine unvergessliche Erfahrung und vor allem ein EINZIGARTIGES Weihnachtsfest. ❤️🙏🏽もっと詳しく
Yanuya Island ⛵️🤿🌊
2025年12月23日, フィジー ⋅ ☀️ 28 °C
Guten Morgen! 🙋🏼♂️☀️
Die letzte Nacht war super. 🌓 Wir haben uns gut eingelebt und so langsam gewöhnen wir uns auch, an das leichte schunkeln. ⚖️
Ab heute segeln wir zu viert, was aufgrund der Platzverhältnisse, sicherlich nochmal eine kleine Umstellung wird. So zumindest unsere Gedanken… 💭
Unser „Good Morning“ wurde nur von Kim erwiedert, was uns ahnen ließ, das Paul immernoch oder schon wieder schläft. 🛌
Währende des morgendlichen Rituals, am Bug die Lage 🧭 zu checken und die möglichen Nachbarn zu begrüßen 👋🏼 suchten wir allerdings vergebens nach Paul. 🔎
Später erfuhren wir, das Paul als Tellerwäscher 🍴 angeheuert wurde. Seine gestrige Verspätung und die nicht vorhandene Redseligkeit, war aber anscheinend kein guter Eindruck für den ersten Arbeitstag… 😬😵💫🤨
Auch in der Nacht gab es Unstimmigkeiten zwischen den beiden, sodass Paul heute Morgen nach Hause 🏠 geschickt wurde. -> Die Karriere vom Tellerwäscher zum Millionär ist somit vorzeitig beendet. 🤭🤷🏼♂️
Wir segeln ⛵️ also zu dritt weiter und Kim machte uns klar, wir brauchen keine unfreundlichen Leute, wir schaffen das auch zu dritt. 🤩 Sichtlich viel besser gelaunt 😁ging es gemeinsam ans Anker lichten ⚓️ und
mit voller Kraft voraus in Richtung 🧭 unserem Tagesziel - „Yanuya Island“.
Vorbei an traumhaften Inseln 🗾 und Stränden 🏖️, wobei einer schöner ist, als der andere. Viele Inseln sind mit unfassbar teuren 🫰 Resorts versehen und meist auch nur für Gäste zugänglich. Um so schöner ist es natürlich, die naturbelassenen Orte zu sehen und zu erkunden. 👀 🔍
Der erste 🥇 Stop war allerdings keine Insel, sondern eine riesiges Riff 🪸 mitten im Meer. Der Motor ging aus und ein freundliches „Wir gehen schnorcheln“ hallte über das Boot. 😁
Damit wurde gleichzeitig das Rückspiel Lena gegen die Angst angepfiffen. 🏟️🪈
Erstmal alles wie immer - kurz sammeln, durchatmen und Kim darauf hinweisen, dass wir noch ein paar Minuten benötigen. 🤣 Er ist so eine Wasserratte und kann es immer kaum abwarten ins Wasser 💦 zu hüpfen. 🏊
Natürlich gibt er uns die Zeit ⏰, die wir benötigen bevor es wiederholt mit dem Beiboot 🚤 ein Stück entfernt zum Riff 🪸 geht. Lena bekommt Ihren Puls 💓 recht schnell unter Kontrolle, als sieht das wir heute auch ein grooooßes Paddelboard mit uns ziehen. 😉
Etwas widerwillig legen wir Brille 🥽 und den Schnorchel an und kriechen in die Flossen. 👟 Viel zu warm 🥵, um darüber nachzudenken, was eigentlich gerade geschieht, ist Lena schneller im Wasser als ich. 😳 -> 2:1 für Lena! 💪 Wie war das noch mit der Meerjungfrau… 🧜♀️ 😅🤭
Wir schwimmen 🏊 gemeinsam los und genießen die Unterwasserwelt 🐠 in vollen Zügen. Kim zieht permanent das Board mit, was Lena reichlich Sicherheit gibt. 🔒 Wir bekommen diverse Fische in klein und groß gezeigt, das Board wird zwischendrin als Tisch für den Biologieunterricht auf offenem Meer umfunktioniert. 🧑🏼🏫
Neben den Quallen 🪼 landen Muscheln 🐚 und ein Oktopuss 🐙 auf dem Unterrichtstisch, über die wir einiges erfahren. Zur Erinnerung, wir sind immernoch mitten auf dem Meer. 🌊😅 Dafür gibt es definitiv ein extra Punkt auf Lenas Seite. -> 3:1 👏🏻
Irgendwann lässt die Kraft nach, sodass sich Lena an das Board hängt bzw. später darauf liegt, trotzdem aber immer den Helm ⛑️ unter Wasser. Ich weiß nicht, was heute mit ihr ist… 💪🥹
Kim und ich wechseln uns ab, unsere neu ernannte Meerjungfrau 🧜♀️ zu ziehen. Anstatt Kim mal Luft 🫁 holt, verschwindet er immer wieder in der Tiefe ⬇️, um für das Mittag zu sorgen. Nach mehreren Fehlschlägen kommt er freudig über Wasser und präsentiert uns einen Hummer! 🦞😳
Nach zwei Stunden haben wir einmal das Riff 🪸 umrundet und kehren zum Boot zurück. ⏮️
Auf das Lena jetzt auch übrigens ohne Probleme kommt, über das Board kann man ganz einfach rüberkrabbeln. 💡😏💡
Glücklich über das erreichte (und gefangene) räumen wir ein bisschen das Boot auf, während unten in der Küche der Hummer 🦞 und das „andere“ (haben vergessen was es war) zubereitet wird. 🧑🏼🍳 🥘 Auf den leckeren Geruch der aus den Luken zieht, folgt ein „We can eat“. 🤤
Das „zähe Etwas“ wird nicht zu unserer Leibspeise, aber der Hummer… 😇😍😇 Alle gesättigt, wären wir jetzt bereit für ein Mittagsschläfchen, aber ein paar Seemeilen müssen wir noch hinter uns bringen.
Vorbei an weiteren Traumorten 🤩, schippern wir 4️⃣ Stunden über den ruhigen Ozean. Jeder übernimmt mal das Steuer, sodass die anderen beiden etwas relaxten können. 💆
Pünktlich zum Sonnenuntergang 🌅 erreichen wir unseren Schlafplatz vor der saftig grünen Insel „Yanuya Island“. 🛌 🏞️
Als Empfangsgeschenk gibt es erstmal Abendessen. 🥘 Wir werden hier wirklich ganz schön gemästet. 😅 Schon seelisch und moralisch mit der Anspannung auf weitere Aktivitäten abgeschlossen, kommt Kim um die Ecke.
Bewaffnet mit mit seinem unwiderstehlichen Grinsen 😁, dem Schnorchelzeug, einem Netz 🥅 und seiner heißgeliebten Harpune. 😱😶🌫️
Es ist bereits STOCKDUNKEL, was ist eigentlich mit diesem Mann nicht in Ordnung? 😂😅
Anfangs fanden wir das alle witzig, am Ende nur noch Kim. Er meinte es ernst - wir gehen Speerfischen. 🫣 Prinzipiell eine coole Idee, aber muss das jetzt im Dunkeln sein!?!? „Ja muss es, da schlafen nämlich die Fische…“ 🤷🏼♂️
Diskutieren bringt nichts, das haben wir schon gelernt. 🤣 Unsere Meerjungfrau wird erlöst, schließlich muss auch einer aufs Boot aufpassen. 😉😬
Die Einweisung hielt sich in Grenzen, bis auf wir bleiben zusammen, ich halte das Netz 🥅 und wenn einer was sieht 👀, gibt es ein bestimmtes Signal mit der Taschenlampe 🔦, gab es nicht viel zu sagen.
Anziehen oder besser gesagt ausziehen, ein riesiges Stück Schokolade 🍫 „for the Energy“ einen letzten Kuss 💋 für Lena und los ging es. Wir verschwanden in der Tiefe ⬇️ der Nacht, bis das Segelboot nur noch als Spielzeug zu erkennen war.
Nachdem wir im Wasser waren, musste ich vorerst wieder meine Atmung 🫁 unter Kontrolle bekommen, was aufgrund der „Situation“ erstaunlich schnell funktionierte. Wir sammelten das ein oder andere Schalentier und einen riesigen Fisch. 🐟
Auch ich entdeckte einen „schlafenden“ Meeresbewohner und gab das entsprechende Signal 🔦 . Kim gab mir zu verstehen, dass ich ihn beobachten soll. 👀
Er tauchte ab zu dem entdeckten Fisch, stupste ihn an und Peng!!! 💥 Wie eine Bombe 💣 explodierte der Fisch zu seiner 10- fachen Größe und zeigte seine riesigen Stacheln am ganzen Körper verteilt. - Das ist also ein Kugelfisch! 🐡 👏🏻
Schon auf dem Rückweg ⏮️, sollte es jedoch noch ein letzter Fisch sein, der im Netz landet. Gleiches Spiel - Ich „warte“, Kim taucht ab, beobachtet und Zack 🔫 - gefangen. 😇
Ich freute mich zum einen auf den Fang 🎣 und zum anderen, das ich es überstanden habe. 🙏🏽 Leider sollte es das noch nicht gewesen sein… Der zuletzt gefangene Fisch 🐟 entwich der Harpune noch auf dem Weg zum Netz.
Als Kim nach ihm greifen will, kommt aus der Dunkelheit schlagartig ein schwimmender Killer 🦈 und schnappt sich unseren Fisch. Meine größte Befürchtung wurde war… 😱
Unseren Fang hatte er bereits vertilgt, aber weiterhin sichtlich hungrig, schlengelte der Kollege um uns und unser Netz 🥅 herum.
Mir zumindest war schnell klar, weg hier!!! ⚠️ Hierfür reichte ein kurzes Zeichen. 🪧 Während wir uns immer wieder umsahen, schwammen wir zurück und erreichten kurze Zeit 🕰️ später, unversehrt das Beiboot. 😱😱
Ihr könnt euch vorstellen, wer weiterhin gegrinst hat und es später auch direkt Lena erzählt hat. 😉😂 Für mich gab es einen Schnaps 🍹, noch bevor ich davon berichten konnte. Einen wahnsinnige und (für mich) einmalige Erfahrung. 🫡🫢
Den restlichen Abend haben wir gemeinsam den krassen Sternenhimmel 🌟 erlebt. Wir dachten damals in der USA 🇺🇸 den einmaligen Himmel gesehen zu haben, aber heute hat nochmal alles übertroffen. 🤩🤩
Der zunehmende Wellengang ließ leider keine wirklich schönen Fotos 📸 zu und berunruhigt uns etwas bezüglich des Schlafens… 🧐😬 Wir hoffen auf eine „ruhige“ Nacht. 🌙 😴もっと詳しく
Malola Barrier Reef 🪸🐢🐠
2025年12月22日, フィジー ⋅ ☀️ 28 °C
Geweckt wurden wir mit Sonnenschein ☀️ und gefühlt 40 Grad in unserer Kajüte. 🥵 Zwar war die ganze Nacht 🌓 die Luke über uns offen, allerdings sind da eher die Mücken 🦟, anstatt die kühle Luft 💨 rein gekommen.
Bis auf ein paar nächtliche Schweißattacken, haben wir die erste Nacht in unserem 2️⃣m2 Escape-Room ganz angenehm geschlafen. 🛌 Die Bucht war super ruhig, sodass uns auch keine Wellen 🌊 gestört haben. Die Matratze gleicht zwar eher einem Waschbrett, aber unsere Erwartungen waren ja von Anfang nicht allzu hoch. 😉
Das Frühstück ist inklusive, eine festgelegte Zeit gibt es aber zum Glück nicht. Gegen 08:00 Uhr sind wir an Deck ⬆️ gekrochen und wurden mit einem herzlichen „Good Morning“ empfangen. 👋 Sofort fällt uns beiden auf, das auf dem Brustaufnäher nicht „Kim“ sondern „Tim“ steht. 😳😵💫 Autsch… 🤦🏻♂️😅
Wir ignorieren es gekonnt und sind uns einig, das akzeptieren wir nicht… Wir bleiben bei „Kim“, das passt auch viel besser zu ihm. 🤣😜
Die Frühstücksvorbereitung war bereits in vollem Gange. Es gab süß angebratenes Toast und dazu einen ganzen Obstladen. 🍌🍍 Schon jetzt steht fest, abnehmen werden wir hier nicht. 😅🤰🏼
Natürlich darf die schwarze Brühe ☕️ nicht fehlen. In diesem Fall mit einer Art süßen Milch, die optisch wie Ahornsirup aussieht. 🤷🏼♂️ Man muss nicht alles kennen, geschmeckt hat es jedenfalls. 🤭
Anschließend hieß es spülen 🧼, den Tag besprechen und den Anker ⚓️ lichten. Eigentlich macht Kim das alles alleine, wer uns kennt, weiß, dass wir aber auch gerne mit anpacken. 💪
Der Anker wurde also zusammen eingeholt. Einer vorn an der Kette ⛓️💥 (die hängt hin und wieder und muss händisch nachjustiert werden) und der andere hinten an der Fernbedienung. 🎮 Lena war in der Mitte und hat die Kommandos weitergegeben. 🗣️
Die Segel brauchen wir nicht ziehen, da nahezu kein Wind 🙅♂️ 💨 ist. Wir starten also den Motor… bis auf ein paar schwarze Rauchwolken, passiert allerdings nicht viel. 😬😱 Ein paar Schläge, ein bisschen fluchen und 5️⃣ Minuten später schnurrte der Motor wieder.
Unser Kapitän ist anscheinend nicht nur Segler, Taucher und Sternekoch, sondern auch Mechaniker. 🧰🧑🔧
Eine knappe Stunde später erreichten wir das „Malola Barrier Reef“. 🪸🐠
Der Job mit dem Anker wird nun andersrum ausgeführt, wir schmeißen uns ins Bade-Outfit 👙 und nähern uns per Beiboot dem Riff. Kim hatte uns gestern schon einiges dazu erzählt. Es soll dort außerdem super schön sein und dass das Wasser 💧 total klar ist. 🤭
Er hat ganz klar untertrieben!!! Als wir dort ankamen, fühlten wir uns wie in einer anderen Welt. 🌍 Es wirkt alles so surreal, wie in einem Traum… 💭 😍 Dieses unfassbar klare Wasser mit einer wunderschönen, nicht definierbaren Farbe und mittendrin unzählige verschiedene Meeresbewohner. 🐡 🐢 🐙 🦑
Wo sind wir hier bitte???? 🥺🥺🥺 Wir haben schon viele tolle Orte gesehen, aber dieser „Platz“ gehört definitiv zu den allerschönsten ‼️‼️😍😍
Wir wollten das Wasser 💦 gar nicht betreten, aus Angst die Traum-Blase könnte platzen. 🤭
Natürlich sind wir hier um etwas zu erleben und das nimmt Kim sehr sehr ernst. 😝 „Wir gehen Schnorcheln“ wirkte sich allerdings nicht bei allen positiv aus. 😬
Für die, die es nicht wissen… Lena hatte im Kindesalter eine nicht so schöne und vor allem prägende Erfahrung mit… 🤔… nennen wir es mal tiefes Wasser und hohen Wellen. 🌊 Seit dem ist es immer wieder eine wahnsinnige Überwindung, sich in das kühle Nass zu begeben. 😵💫 Natürlich wussten wir, was uns auf so einem Trip erwartet, Ängste kann man aber nicht einfach abstellen.
Stets das Ziel vor Augen, die Angst zu überwinden, wurde die Brille 🥽 und der Schnorchel angelegt. Plumps, Nummer eins war im Wasser. 💦 Die nächste sollte Lena sein. Gut zureden hat leider nicht geholfen. Vorerst 1:0 für die Angst. 🤨
Lena blieb also auf dem Boot, Kim und ich waren schnorcheln. Aus einer kleinen Runde, wurde gefühlt eine Ewigkeit. Schön für das schnorcheln, schlecht für Lena. 🥵 Mit dem Handtuch eingerollt wie ein Burito 🌯 saß Sie schließlich in der prallen Sonne. ☀️
Zurück auf dem Segelkahn ⛵️ haben wir Kim das weitere Problem mit dem „zurück ins Boot kommen“ geschildert, denn Lena kann zwar vom Boot ins Wasser springen - wieder herein kommt sie jedoch ohne Hilfe nicht.💡 #Spoiler: Er hat sich für das Beiboot später auch eine Lösung einfallen lassen.
Aber zuerst kramte er wieder in einem der tausend Fächer und Zack, eine nagelneue funkelnde Leiter 🪜 kam zum Vorschein. Eine Minuten später, war diese angebracht und Lena konnte sich erstmal abkühlen gehen. 🥵 Übrigens ohne nachzudenken, denn in diesem Moment war es einfach zu heiß !!
-> aktueller Stand 1:1 💪💪
Wir haben uns dann an einen Rettungsring 🛟 gebunden und neben dem Boot einfach treiben lassen. So konnten wir beide diesen traumhaften Ort entspannt genießen. 😌 Kim brachte sogar ein eiskaltes Bier 🍻 an unsere „Boje“. 😅🤝
Ein paar hundert Meter entfernt war eine weitere Getränkebar, mitten auf dem Meer. Ab um 9️⃣ werden dort sämtliche Touristen hingekarrt um „günstig“ zu essen, zu trinken und den Tag mit plantschen 🏊 zu verbringen. Dazu läuft übertrieben laute Musik 🎶, die selbst wir, ab und zu hören konnten. 🤮 🔊
Wir finden es etwas albern und unnötig aber Naja… Jeder genießt diesen traumhaften Ort eben anders. Wir sind uns jedenfalls einig, so wie wir es gerade erleben, ist es genau richtig. ✅
Wer viel schwimmt, hat bekanntlich auch großen Hunger. 😅 Kim zauberte uns zum Mittag einen angebratenen Gemüsemix mit gegrilltem Fischfilet von unserem gestrigen Fang. 🐠
Ja, auch mein erster Gedanke 💭 war, Lena wird hungern… Falsch gedacht!! ☝🏼Sie hat gespeist wie eine Große und das nicht nur weil sie Hunger hatte, sondern weil es Ihr geschmeckt hat.. . 🤨🤷🏼♂️ Gestern rohen Fisch, heute gegrillten Fisch und schwimmen im offenen Meer… 😳🫢 Ich bin gespannt, ob sie die Nacht zur Meerjungfrau 🧜♀️ wird. 😅🥹
Nachdem wieder sehr reichhaltigen Mittagessen, muss man ja bekanntlich eine halbe Stunde warten. 😅😂 Die haben wir genutzt, um den Helikopter 🚁 steigen zu lassen. 😍😍 Für diese Perspektive von „da oben“, finden wir leider keine passende Beschreibung, aber Bilder sagen ja mehr als 1.000 Worte. 😉
Am frühen Nachmittag ging es dann nochmal mit dem Beiboot 🚣🏼 los. Diesmal nur für Kim und mich. Lena ist mit dem 1:1 Ausgleich vorerst sehr zufrieden und entspannt auf der Liegefläche. 🕶️💆
Für mich dagegen ist nicht an Entspannung zu denken… Mit uns auf der Nussschale ist nämlich auch das Tauchequipment… 😱😶🌫️
Ich war noch nie zuvor tauchen und meine persönliche Sprachbarriere bezüglich der erforderlichen Kommunikation, lässt den Puls nur noch höher schlagen. 😶🌫️🤯🫣
Kim hat mir die Weste und Sauerstoffflasche angelegt, alles festgezurrt und mir erklärt, oder viel mehr gezeigt (😂), was zu tun ist. Ehrlich gesagt, gehört gar nicht so viel dazu. Nach 5️⃣ Minuten waren wir beide bereit und haben uns rückwärts ins Wasser fallen lassen. 🫣🫣
Vielleicht wollte er aber auch nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, falls ich es mir anders überlege. 🤓
Per Knopf 🎮 wurde die Luft aus der Weste 🦺 gelassen und es ging in die Tiefe. Ab jetzt hieß es entspannen und ruhig atmen, was mir anfänglich sehr sehr schwer fiel. 🧘♂️
Falls es Probleme gibt, haben wir uns vorab ein paar Kommandos👌🏼👆🏼👇 ausgemacht. Kim war außerdem permanent bei mir, natürlich auch immer dabei die Harpune. 😅
Wir haben ein paar Übungen ⬆️ ⬇️ gemacht und Schwups die Wups, stand ich in 6️⃣ Metern Tiefe auf dem Grund. 👏🏻😵💫 Eine wahnsinnige Erfahrung. Bis auf das eigenen Atmen 🫁 ist einfach nichts mehr zu hören 🎧
Leider habe ich mir beim Klippenspringen in Peru irgendetwas an meine linken Ohr getan, was sich nun wieder bemerkbar machte. 😕
Der spürbare Druck ließ mich wieder schneller atmen, was Kim an den unzähligen austretenden Blasen mitbekam, sodass wir langsam wieder aufgestiegen sind. 🔝
Unfassbar dankbar 🙏🏽 , diese Erfahrung gemacht zu haben, habe ich genauso schnell beschlossen 2️⃣ bis 3️⃣ Meter sind okay, tiefer ist für mich (auch ohne Ohrenprobleme) leider nichts. 😬🤷🏼♂️
Wir waren noch ca. 1️⃣ Stunde unter Wasser 🤿 und haben das Riff und die Tierchen ausgiebig angeschaut. 🔎 👀 Es ist wirklich unbeschreiblich, was hier für eine Unterwasserwelt vorzufinden ist. 😳😳 Intakte Riffe, Schildkröten 🐢, unzählige Fischarten 🐟, Seesterne 🪼, Schlangen und und und… 🤩🤩
Nach dem Ausflug sind wir einschließlich der braungebrannten Lena und dem Segelboot ⛵️ nochmal in Richtung 🧭 „Malolo Lailai Island“ geschippert. Diesmal direkt in die Bucht 🏝️ um uns an einer Boje festzumachen. Hier werden wir auch die zweite Nacht verbringen.
Laut den Telefonaten ☎️ von Kim, bekommen wir wohl heute noch Besuch. 🤨🤷🏼♂️ Als erstes aber ging es an Land. Bis auf ein Luxusresort und dessen Boutiquen, Restaurants/ Bars, einen winzigen Supermarkt 🏪 sowie einem Salzwasserpool, gibt es hier nichts weiter.
Wir sind eigentlich auch nur hier, um zu duschen 🚿 und die fehlende Gurke 🥒 zu besorgen. 😅 Nachdem sich unser „blinder Passagier“ aber anscheinend stark verspätet (er kommt mit der Fähre vom Festland), haben wir spontan Zeit „zur freien Verfügung“.
Wir nutzen den Pool, schlendern durch die Boutiquen 🛒 und finden uns zum Sonnenuntergang 🌅 in einer Bar ein. Hier treffen wir später auch Kim und unseren neuen Mitfahrer Paul, der schon jetzt nicht sonderlich gesprächig wirkt. 🤫🤐
Auch unser Kapitän wirkt irgendwie nicht sonderlich begeistert, von unserem neuen Crewmitglied…. 🤨
Wir sollten unser Bier 🍻 in Ruhe austrinken und unbedingt den Sonnenuntergang 🌅 geniessen. Er fährt mit Paul schon vor aufs Boot, um das Abendessen 🥘 vorzubereiten.
Aufgrund Pauls verspäteter Ankunft, gibt es dieses heute nämlich nicht pünktlich zum Sonnenuntergang 🌅. Das ist auch der Grund, weshalb Kim sichtlich genervt ist. Ihm geht es nämlich hauptsächlich, um das Wohl seiner Gäste. 😌
Jedenfalls sind wir frisch geduscht 🚿 , was bei dem Salzgehalt 🧂 von 8.000 % auch dringend notwendig war. Das Problem mit langen Haaren 💇♀️ und dem Salzwasser kann ich übrigens nun auch endlich verstehen. 🤣
Wir werden später abgeholt und genießen das wiederholt leckere Essen (Kokosnuss Curry) 🍛 auf dem Boot. Paul schläft 🛌 bereits in der Hängematte und so vergnügen wir uns noch ein bisschen mit Kim, bevor ein weiterer toller Tag endet. 👋🏼もっと詳しく
Malolo Lailai Islands ⛵️🗾
2025年12月21日, フィジー ⋅ ☁️ 27 °C
Die vorerst letzte Nacht 🥶 mit Klimaanlage und eigenem Bad haben wir nochmal in vollen Zügen genossen. 🧼
Unser Airbnb gefällt uns so gut, das wir es für unseren späteren Aufenthalt direkt verlängert haben. Somit ist der Preis 💰 gesunken und wir können ein paar Sachen hier lassen. 🎒
Dann war es soweit, mit vollem Magen und leichtem Gepäck saßen wir kurz nach 11:00 Uhr im Taxi 🚖 zum Hafen. ⛵️ Die Aufregung steigt…. 😵💫
Wie besprochen hat uns Kim mit einem breiten grinsen und der typisch asiatischen „Halb-winkenden“ 👋🏼 Geste empfangen. Während das Boot 🚤 getankt und mit Frischwasser versorgt wurde, haben unsere Sachen 🎒 ihren Platz in unserer Kajüte gefunden.
Luxus und Platz werden natürlich überbewertet, dafür gibt es eine Dachluke zum Lüften und das (einzige) Bad 🛁 en Suite.
Wir sind nur zu Dritt und werden uns schon arrangieren. 😊🫡
Es gab nochmal eine kurze Einweisung und 3️⃣0️⃣ Minuten später sahen wir nur noch das offene Meer 🌊 vor uns. Ca. 4️⃣ Stunden werden wir bis zum Ankerpunkt der ersten Nacht ⚓️ benötigen.
Kim ist schon jetzt unfassbar freundlich und zuvorkommend. Das wird eine gute Zeit. 😊Wir hatte gerade begonnen, auf unseren Liegeplätzen zu entspannen🧖, als Kim anfing sämtliche Utensilien aus dem Inneren des Bootes zu holen. 📦📦📦
Es fing mit Schnorchel Equipment 🤿 an, was für Lena schon den Puls etwas anstiegen ließ.
Gerade an die Wellen gewöhnt, sollen wir jetzt schon ins Wasser!? 😳 Nein, natürlich nicht, denn Kim wollte uns doch zu erst noch ALLES zeigen. 😅😅
Wie Männer, die eine neue Bohrmaschine bekommen haben, präsentierte er die Utensilien zum Surfen 🏄🏼, Stand-Up paddeln, Harpunen Fischen und normalem Angeln 🎣. Alles halb so schlimm und mit der Lust es auszuprobieren, nahmen wir an seiner Präsentation Teil. 😊🤝
Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss und so auch in diesem Fall… Zwei große Fächer öffneten sich und das Tauchequipment 🤿🌊 kam zum Vorschein. 🤩
Ich war gespannt, was er noch alles aus seiner Zauberkiste 🪄 holt, für Lena bedeutete das allerdings „Kopf unter Wasser“ 💧was ihren Puls weiter anstiegen ließ. 💓😵💫 Etwas Überforderung machte sich breit… Wir sind gerade eine Stunde auf dem Meer unterwegs
und Lena kämpft schon jetzt mit der innerlichen Überwindung. 🫨😬
Die Situation entspannte sich vorerst, als Kim erklärte 🗣️ das wir alles entspannt, die nächsten Tage 📆 ausprobieren werden. Er ist zu dem auch Tauchlehrer und bringt es uns von Anfang an bei. Für Lena war wichtig - bitte nicht heute! 😅
Die Fahrt ging mit rasanten 5 km/h weiter. Wir groovten uns schnell ein. Ich übernahm das Steuer, Lena musste die Segel ⛵️hissen und Kim hat Geschirr 🍴 gespült. Das ist Arbeitsteilung. 😜😅😎
Die Angel war natürlich auch schon ausgeworfen und lange dauerte es nicht, da schrie Kim „Wir haben einen Fisch“. 🐟 Wir sahen beide zwar nichts, aber mit über zwanzig Jahren Erfahrung auf dem Meer, vertrauten wir Kim von Minute eins. ☝🏼
Wir zogen die Leine 🎣 ein und konnten dann ebenfalls das Prachtexemplar erkennen. Zu groß für den Kescher, musste die Fangstange mit riesigem Haken 🪝 herhalten. Gemeinsam haben wir die spanische Makrele an Board gehieft.💪💪
Das war genau der Moment, an dem Lena die Bootsseite 🚤 wechselte. Sie hat nichts gegen Fische, aber eben Lebend sind sie ihr am Liebsten. Ausser es ist Thunfisch, dann muss er aber auch schon verzehrfertig sein. 😅🤷🏼♂️ Nicht fragen, einfach akzeptieren. 🤭
Die Männer kümmerten sich also um den Fisch bzw. dessen Filets, Lena beobachtete die umliegenden Inseln 🏝️ und unterdrückte ihr innerliches Schreien. Viele Überwindungen in den ersten Stunden, aber bekanntlich wächst man mit seinen Aufgaben. 🫡😬
Unerwartet, aber genau nach diesem Motto, gab es kurze Zeit später „Sashimi“
(eine traditionelle japanische Spezialität aus hauchdünn geschnittenem, rohem Fisch) Und tatsächlich - Lena traute sich und hat es als „eigentlich ganz lecker“ befunden. ☺️😍 Frischer geht es nicht!!! 🤤
Ich war total überrascht und stolz zu gleich, anscheinend nimmt sie das Motto sehr sehr ernst. 😇🏆🥰
Vorerst gesättigt ging es weiter in Richtung Ankerpunkt. Unterwegs zeigte uns Kim noch eine schwimmende Bar. Nachmittags nicht geöffnet und eh viel zu teuer 🫰 zogen wir vorbei und erreichten nach 4️⃣ bis 5️⃣ Stunden die Inselgruppe „Malolo Lailai Islands“, welche zu den „Mamanuca Islands“ gehört. 🇫🇯
Vermutlich zu spät um noch in die Bucht zu fahren, haben wir vor den Inseln geankert. ⚓️ Anschließend ging es per Beiboot nochmal in Richtung Meer 🌊 an eine unfassbar lange Sandbank. Das Wasser ging nur bis zum Bauch, was für die ersten Schnorchelgänge perfekt war. 😊🤝
Wir waren komplett alleine, standen einfach mitten im Meer. 🤩 Um uns herum Fische, die Inseln im Hintergrund 🏞️und zudem ging auch noch langsam die Sonne unter. 🌅
Wie schön kann bitte ein Tag enden… 🫶🫶
Zurück auf dem Boot, konnten wir etwas entspannen und die Sonne komplett verabschieden 🌅, während Kim gekocht hat.
Die Verpflegung (Frühstück, Mittag, Abendessen + Snacks sowie Getränke, außer Alkohol und Saft, sind übrigens enthalten) Heute gab es Reis 🍚 mit einer gemischten Pfanne aus Rindfleisch, Hühnchen, Fisch und Taube (😳). Bis auf die Taube, ein super leckeres Abendessen. 🥘 😅
Ein total aufregender erster Tag 📅 mit vielen neuen Eindrücken und Überwindungen, geht für uns zu Ende. Wir genießen noch den Sternhimmeln ⭐️ und sind gespannt, wie wir die erste Nacht „vertragen“… 🌊 👋🏼もっと詳しく
Reiseland Nr. 1️⃣7️⃣ - Fidschi 🏝️🗾🇫🇯
2025年12月19日〜21日, フィジー ⋅ ☀️ 29 °C
Guten Morgen aus Reiseland Nr. 17!! 😲🤩🥰
Unser Morgen startete nicht wie gewöhnlich mit dem Wecker, Aufstehen, Frühstück… 🍳
Sooooondern mit der Durchsage 📢 „Wir befinden uns auf Landeanflug. 🛬 Wir haben in der Nacht den 180. Längengrad überflogen und den Mittwoch (17.12.25) übersprungen, den Sie somit leider nicht erleben können. Bula oder Herzlich Willkommen auf Fidschi.“ 🇫🇯 😍😍
Eine sehr coole Ansage, die man sicher nicht jeden Tag erlebt. 😜🤭 Hinter Flug 4/4 unserer Anreise kann nun auch ein Haken ✅ gesetzt werden. Mit + 17 Stunden zu Lima, + 20 Stunden zu Los Angeles und + 11 Stunden zu Deutschland, sind wir 05:45 Uhr (18.12.25) mit einem tollen Sonnenaufgang 🌅
gelandet. Aus der Vergangenheit, sind wir jetzt in die Zukunft gereist. 🚀
Der Blick aus dem Fenster 🪟 kurz vor der Landung war atemberaubend und vielversprechend zu gleich, was die kommende Zeit 🕰️ bringen wird. Wir können es kaum glauben… Vor allem nicht ich. 🥹🥹
Schon immer ein riiiesiger, aber weit entfernter Traum 💭, geht nun in Erfüllung. Während ich noch etwas perplex bin, ist Lena bereits emotional berührt. Die Tränchen kullern 🥹🥲🥹🥲, als uns klar wird, wo wir gerade landen und das wir nach 385 Tagen die Welt 🌍 umrundet haben. 🫶🙏🏽😍
Der erste Gedanke war Hawaii 🌺 zu bereisen, da dort aber aktuell ein weltbekannter Surfkontest 🏄🏼 stattfindet, war das für uns nicht bezahlbar. 🏨 🫰 Mein persönlicher Herzenswunsch den weitentferntesten Ort „Kiribati“ zu bereisen fiel aufgrund der mangelnden Unterkünfte 🙅🏼 🏨 ins Wasser. Es wäre für uns absurd gewesen, auf eine so entlegene Insel 🗾 zu fliegen, ohne zu wissen ob man irgendwo schlafen kann. 😬
Somit ist es Fidschi 🇫🇯 geworden, was nicht weniger schlecht ist und auch zu unseren Traumdestination zählt. 🫂❤️
In dem kleine Ankunftsbereich werden wir jedenfalls wieder musikalisch 🎶 empfangen und trotz der müden Augen 👀 wird uns schnell klar, die Jungs im Flugzeug ✈️ waren nicht die einzigen, die Röcke tragen.
——— 💡
Eigentlich heißt es „Sulu“, ein kiltähnliches Kleidungsstück, das seit der Kolonialisierung im neunzehnten Jahrhundert von Männern und Frauen in Fidschi getragen wird.
Es besteht aus einem Rechteck aus Stoff unterschiedlicher Länge, zwischen unterhalb des Knies und Knöchellänge, um die Hüften gewickelt und traditionell durch Binden an der Taille befestigt oder hat eine elastische Taille.
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Die Beamtin ist unfassbar freundlich und endlich sammeln wir auch wieder mal einen Stempel 💟 im Reisepass. 🪪 Leider viel zu früh für den Check In im Airbnb, verbringen wir den Vormittag am Flughafen. 🤷🏼♂️
Wir unterhalten 🗣️uns mit ein paar Einheimischen, sammeln die ersten Nummern 📱 verschiedener Fahrer und genießen einfach die Morgensonne ☀️ , die Palmen 🌴 und die Wärme. Morgens um 06:00 Uhr gefühlt 40 Grad zu haben, hatten wir Lage nicht mehr. 🤭😍
Ständig in Kontakt 📱 mit unserer Vermieterin „Dhyanavi“ können wir bereits 12:00 Uhr in unser Appartement. Einer der unzähligen Fahrer 🚙 brachte uns in Richtung Unterkunft. 🏡 Nach dem koreanischen Mittag (Bibimbap) 🤤 ging es noch 🔟 Minuten die Straße entlang 🦶 zu unserem Apartment.
Für verhältnismäßig „günstige“ 82€ pro Nacht haben wir eine eigene Waschmaschine, eine eigene Küche 🍴 ein modernes Bad 🛁 und natürlich einen Schlaf- / Essbereich. Wir sind total zufrieden, fühlen uns sofort wohl und fallen todmüde ins Bett. 🛌
Bis auf das erkunden des naheliegenden Supermarktes 🛒 und einem kleinen Snack zum Abendessen 🥘, passiert am ersten Tag nicht mehr viel.
Vermutlich aufgrund des Jetlags sind wir bereits um 06:00 Uhr hell wach. Erste, zweite und dritte Amtshandlung ist waschen. 🧼 Da wir gestern Abend kein Brot mehr bekommen haben, geht es zur nächsten Bakery. 🥯
Überrascht von dem Preis von über 4️⃣ Euro für ein Toastbrot 🥖, ergaben sich die ersten Kommunikationsschwierigkeiten. 😬 Die Dame dachte, wir wollten 🔟 Brote kaufen und so senkte sich nach der Klärung, der Preis auf 0,40€ für ein Brot. 🍞 🤭
Wir haben ein bisschen die Umgebung erkundet 🏃🏽 und sind am frühen Nachmittag auf die Suche 🔍 nach einem günstigen Fahrer 🚕 gegangen. Das Ziel 🏁 war der 11 Kilometer entfernte Hafen „Vuda Marina“. 🛥️
Für 15€ dort angekommen, hat uns bereits unser eventueller Skipper „Kim“ mit seiner kleinen Nussschale 🚣🏼 empfangen. Wackelig ging es aufs Boot und anschließend zu seinem Segelboot ⛵️, was auf dem Meer 🌊, außerhalb des Hafens ankerte. ⚓️
Nach 🔟 Minuten Fahrt und einer kleinen Salzbrise 🧂 im Gesicht, konnten wir uns unsere Bleibe für die nächsten Tage anschauen. ⛵️ Das Boot ist recht klein, demnach gab es nicht sooo viel zu sehen. 😬Wir haben unter Deck ein bisschen geschnackt 🗣️ und uns etwas besser kennen gelernt.
Wichtig ist, es muss es auch menschlich 🧍🧍passen, schließlich leben wir die nächsten Tage gemeinsam auf engstem Raum. 🫂 Für uns als „Gemeinschaftsbad - Hasser“ ist das eigentlich keine Option, aber man wächst mit seinen Aufgaben. 😵💫🤝🤞🏻
Nachdem für alles Wichtige geklärt war, brachte uns Kim mit seinem Bötchen 🚣🏼 wieder an Land. Wir willigten ein und verabredeten uns für die nächsten Tage. 📆
Beide etwas überfordert, genehmigten wir uns ein Kaltgetränk, in der von Kim empfohlene Bar. 🍻🔝 Sichtlich unsicher philosophieren wir über wenn… hätte… könnte… 🗯️🗣️ Schlussendlich besiegt 🏆 die Neugier unsere Ängste und Unerfahrenheit.
Die innerliche Pro & Contra Liste 📋 wird mit dem Anstoßen 🥂 und „Wir ziehen das durch 💪“ gestrichen und der Trip ⛵️ somit für uns besiegelt. Voller Motivation machten wir uns zu Fuß 🦶 in Richtung Rückweg. Bei gefühlt 40 Grad und praller Sonne ☀️, war schnell klar - Motivation ja, laufen nein. 👎🏻😅
Lenas Daumen 👍🏼 bescherte uns eine günstige Rückfahrt zum Flughafen. ✈️ Nicht um weiter zu fliegen, sondern um eine günstige Simkarte 📱 zu besorgen. Bei der Ankunft 🛬 schon erspäht, gab es nun die kleine Plastikkarte mit 180 GB für 13,20€. 😳😱 Das Datenvolumen braucht zwar kein Mensch, ist für den Zeitraum aber enthalten. 🫡🤷🏼♂️
Die letzten knapp 2️⃣ Kilometer zur Unterkunft werden zu Fuß 🦶 bewältigt. Wir haben noch gekocht 🧑🏼🍳, Serie geschaut und sind wiederholt förmlich ins Bett gefallen. 😴 😴 😴
Den vorerst letzten Tag in der Zivilisation haben wir haben wir genutzt, um mal wieder ein paar Formelle 👩💻📋 Dinge für die spätere Weiterreise zu erledigen.
Für die weihnachtliche 🎅🏻 Stimmung, durfte sich Lena eine Lichterkette für 2,50€ aussuchen und gleichzeitig wurden die benötigten Lebensmittel/ Getränke besorgt. 🍱🥤
Währen die letzten Sachen im Wind 🌬️ getrocknet sind, wurde nochmal nach Hause telefoniert ☎️ und der anbahnende Sonnenuntergang 🌅 beobachtet.
Nach dem Kochen 🥘 ging es für uns mit großer Vorfreude früh ins Bett.🤝🫡🤩もっと詳しく
Reisemarathon… 👫🚕 🚎 ✈️ 🕖
2025年12月15日〜17日, アメリカ ⋅ ☁️ 22 °C
Ein letztes mal „Guten Morgen“ aus Peru. 🇵🇪
Eigentlich wollten wir heute gar nicht aufstehen… Seit der Buchung 🧑💻 des anstehenden Reisemarathons, sträuben wir uns vor diesem Tag. 🤯🫣 Reisen hat eben auch seine „schlechten“ Seiten. 🤨
Fertig machen, frühstücken und packen, das übliche Programm ist schnell erledigt. ✔️ Wir nutzen die Zeit bis zum Schluss und checken kurz nach 11:00 Uhr aus. 🕖 Unsere Klamotten lagern wir im Gepäckraum 🧳 zwischen, bevor es nochmal in die Stadt geht.
Einen Grund dafür haben wir nicht, aber irgendwie müssen wir die Zeit, bis uns der Bus 🚌 zum Flughafen bringt, totschlagen. Unter „Zeit“ meinen wir ganze 7️⃣ Stunden. 🫥🫥
Wir laufen die Straßen 🛣️ hoch und runter, besuchen verschiedene Läden um die letzten Dinge für die nächsten Tage zu besorgen. 🛍️Immer wieder der Blick 👀 auf die Uhr, die sich heute erstaunlich langsam dreht. 🙄
Zum Mittagessen gab es Kassler, Spinat-Pasta und Hühnchen. 🍗 Das Mittagstief überwinden wir schließlich auf der Couch 🛋️ im Hotelcafe. 🫃😴 So langsam wurde es kühler, was bedeutet, wir bewegen uns zeitlich zum Abend hin. 💪
Ein paar Snacks haben wir bereits besorgt und gegen 17:30 Uhr war es dann auch endlich soweit… Rucksäcke 🎒 auf und ab Richtung Bushaltestelle. 🚏 Der Bus war pünktlich ⏰ und sollte uns für 3,50€ p.Person in einer Stunde zum Flughafen bringen. Der Preis 💰 hat gestimmt, die Fahrzeit leider nicht. 🤨
Der Feierabend Verkehr ist schlimmer als erwartet. Wir schleichen von Ampel 🚦 zu Ampel, von Stau zu Stau 🚗 🚗 🚗 . Hupe, Bremse, Gas… immer abwechselnd in verschiedener Reihenfolge. 🤪 Wir haben genügend Zeit eingerechnet, sodass die kurzzeitige Überlegung, ob wir nicht lieber laufen sollen, schnell verneint wird.
19:20 Uhr erreichen wir überraschend gut gelaunt den Internationalen Airport. 🥳 Genau hier standen wir vor 5️⃣ Wochen, als wir von Costa Rica 🇨🇷 Richtung Chile 🇨🇱 gereist sind. Es fühlt sich also vertraut an und wir finden uns entsprechend schnell zurecht.
Nur noch knapp 4️⃣ Stunden, dann hat das Warten, vorerst ein Ende. Die Bestätigung der Anzeigetafeln ließ uns allerdings schnell im Stich. Ein einziger Flug ✈️ hat Verspätung, wer hätte es gedacht, natürlich Unserer. 🙄 Anstatt bisher um 23:30 Uhr (15.12.25) sollen wir erst um 0:13 Uhr (16.12.25) starten.
Aufregen bringt nichts, ändern können wir es eh nicht. 🤷🏼♂️ Dann lieber doch noch eine halbe Stunde später, so könnten wir vielleicht noch etwas erstattet 💰 bekommen. 😅😂
Die Zeit verging doch erstaunlich schnell 💨, fast „pünktlich“ standen wir 0:30 Uhr auf der Startbahn. Flug 1/4 kann beginnen! 💪 Auf unsere zugewiesene Sitzplätze brauchten wir nicht achten, da im Flugzeug nicht sonderlich viele Passagiere saßen. Wir genehmigten uns jeder eine ganze Reihe. 🤭
Wie immer haben wir die günstige Holzklasse 🪵 gebucht. Bedeutet kein Entertainment 📺, keine Getränke und kein Essen. Somit brauchten wir auf nichts „warten“… Schuhe 👞 aus, Jacke an, Beine hoch und versuchen zu schlafen. 😴
Das „Versuchen“ trifft es ganz gut, denn wir hatten durch mehrere Turbulenzen 🌪️ mehr mit hinsetzten 💺 und anschnallen, als mit liegen und schlafen 🛌 zu tun. Um 05:50 Uhr landeten 🛬 wir in Fort Lauderdale 🇺🇸, unserem ersten Stopp für ca. 2️⃣ Stunden.
Leider müssen wir hier einmalig das Gepäck 🧳 abholen und wieder neu aufgeben, was uns zeitmässig etwas in Stress versetzt. 🙀Erstaunlicherweise klappt die Passkrolle 🪪 strukturiert und schnell. Unser ESTA 📋 ist von der letzten Einreise auch noch gültig, sodass lediglich unser Weiterflugticket 🎟️ begutachtet wird. Für den Beamten gab es nichts zu beanstanden und er winkte 👋🏼 uns freundlich durch. 😊
Alles andere verlief ebenfalls reibungslos, sodass wir kurze Zeit später schon wieder am Gate standen. 👏🏻🕖 Der nächste Flug ✈️ hatte ebenfalls keine Getränke- und Essensoption, wodurch wir gezwungen waren uns jeder ein belegtes Teilchen 🥪 und einen Kaffee für zarte 25 Dollar 💵 zu gönnen.
Pünktlich um 08:00 Uhr (16.12.25) saßen wir wiederholt in der Holzklasse. 🪵 Mit weniger Platz 💺 als zuvor, davon einigermaßen gesättigt 🫃und vom Rückenwind beflügelt, sind wir früher als geplant um 09:30 Uhr in Atlanta 🇺🇸 gelandet. -> Flug 2/4 ✅
Das Gepäck war nun durchgebucht. Wir hatten also etwas Zeit um das Gate zu wechseln und eventuell noch etwas zu knubbern. 🥘 Die Preise 💰 allerdings ließen unser Sättigungsgefühl so schlagartig ansteigen 📈, dass wir plötzlich weder Hunger noch Durst verspürten. 😅
Stattdessen sind wir unserer Lieblingsbeschäftigung - warten und Leute beobachten 👀 - nachgegangen. Der Abflug war pünktlich ⏰ und so haben wir gegen 11:15 Uhr (16.12.25) Atlanta wieder verlassen. 👋🏼
Selbe Airline, selbe Holzklasse, aber mit der ersten Zeitverschiebung 🕞 von -3 Stunden, haben wir unser heutiges größeres Zwischenziel 🏁 erreicht. Nach einem starken Bremsmanöver getreu der Aufschrift des Flügels „Howdy“ die Bremse rein, hieß es um 12:30 Uhr - Welcome back in Los Angeles. 🙋🏼♂️ 🇺🇸 -> Flug 3/4 ✅
Der lieb gewonnene Gepäckwagen 🛒 durfte uns heute vorerst nicht begleiten. Die verlangten 8 💲 sparen wir uns 🫸🏻🫷🏻und nutzen den Wechsel vom Ankunfts- zum Abflugterminal, als kleine Sporteinheit. 🏋🏻🏋🏻
Dort angekommen, wurden wir nichts erwartend von „Willy“ empfangen. 🛻 😍 Leider hat er nicht auf uns gewartet, aber uns dennoch einen kleinen Flashback von unserer USA Reise beschert. 💬🫶🥹
Nach dem Schwelgen in Gedanken 💭 heißt es wieder Fokus und das Ziel 🏁 nicht aus den Augen verlieren. -> Die Aufgabe: Wir benötigen einen Gepäckwagen!!! 🎯 Wir streifen kreuz und quer ❌ durch den Flughafen, immer auf der Lauer nach einem herumstehenden 3-rädigem Metallgestell. 🛒
Leider ist das Personal 👮 so unfassbar schnell und sammelt diese immer sofort ein.
Lenas Idee, wir müssen zur Gepäckabgabe. 💡 Alle flitzen dort mit Ihren Wagen hin und lassen sie anschließend ganz nervös und mit schlechtem Gewissen einfach stehen. 🤣☝🏼 Sie sollte Recht behalten und so konnten wir einem jungen Mann, dankend den Wagen abnehmen. 😊😋
So gut wie die erste Aufgabe erledigt wurde 🏆, konnten wir die zweite - Suche nach günstigen Essen und Trinken - nicht erfüllen. Die digitalen Lieferdienste 📲 wollte uns einfach nicht beliefern und bezahlbare Preise sind vom Flughafen-Management anscheinend nicht gewünscht. 😖🙄
Mit sehr viel Überwindung kaufen wir uns 500ml Wasser für 7 Dollar und eine viel zu fettige Pizza 🍕 für 25 Dollar. 😵💫🤢🥴 Vorerst gesättigt, aber trotzdem stocksauer beobachten wir ständig die Uhr, bis wir schließlich 18:45 Uhr (16.12.25) unser Gepäck 🧳 erneut abgeben dürfen.
Den leeren Wagen 🛒 verschenken wir natürlich 👏🏻🤝 und verbringen die verbleibende Zeit mit intensiver Flughafen-Erkundung 🔎, professionellem Leute-Beobachten 👀 und liebevollem Läster-Marathon! 🤣🤣
Der letzte und längste Flug ✈️ unsere „Anreise“ hat es nochmal in sich. Laut Plan soll er 1️⃣1️⃣ Stunden dauern, beinhaltet allerdings alle bisher vermissten Sachen, wie Entertainment 📺. Speisen 🥘 und Getränke 🍷. Voller Hoffnung auf das, was wir die letzten drei Flüge nicht hatten, begeben wir uns zum Gate.
Der Wartebereich gleicht eher einer Jugendolympiade 🥇🥈🥉 gemischt mit „Möchte-Gern-🌂-Reisenden“ für die, die die Malediven nicht genug sind. 😅 Zumindest über die gefühlt 1.000 jungen Sportler berichtet uns Google, das wohl ein wichtiger und interessanter U19 Wettkampf ansteht. ⚽️🏉
Aufgrund der unzähligen Teams 👫👫👫, welche alle in separaten Reihen geboardet werden 🤨, verschiebt sich der geplante Abflug von 22:35 Uhr auf 23:30 Uhr (16.12.25). 🥱
Die besten Plätze 💺 haben wir diesmal leider nicht bekommen. Zwar können wir aus dem Fenster 🪟 schauen, allerdings ist überwiegend nur der „Flügel“ zu sehen. 🥴🤦🏻♂️
Lena hat heute das Los 🎟️ des heiß begehrten Fensterplatzes gezogen und ich vergnüge mich zur Abwechslung mit dem Mittelsitz und dem äußeren zarten Burschen, der zwar halb so jung, aber viermal so breit, wie ich ist. 🤼♂️🏋🏻
Zum Glück gleichen die Rückenlehnen einem überdimensionalen Kino 🎦 🍿 und auch für Speis und Trank ist genügend Personal 🧑✈️ vorhanden. 🔝
Nachdem das Abendessen 🥘 serviert und der erste 🥇 Actionfilm geschaut wurde, macht sich so langsam die Müdigkeit breit. 😴😴😴 Wir verabschieden uns also vorerst vom Flug 4/4 und hören uns in der Zukunft. 👋🏼 👋🏼 🤭😎🤩もっと詳しく
Lima - Stadtteil Miraflores 🏙️🌷🛍️
2025年12月13日〜14日, ペルー ⋅ ⛅ 23 °C
Der heutige Tag startete nicht ganz so früh. 😌 Die Nächte sind recht kühl, sodass wir in unserem Zelt ⛺️ auch gut schlafen konnten.
Wiederholt überfressen, haben wir uns nach dem Frühstück 🍳 einen Fahrer organisiert, der uns zurück nach „Ica“ zum Busbahnhof brachte. 🚏
Auf zum letzten Halt in Peru und dem Ende unsere Südamerika Reise. 😢 Drei Wochen mit unbeschreiblich schönen Eindrücken nicht so schönen Krankheiten, vielen neuen Menschen und ein paar grauen Haaren mehr, sind fast vorbei. 🥺🫨
Gesehen haben wir von Südamerika natürlich längst nicht alles, aber für uns als „Neulinge“ auf diesem Kontinent, 🌎 war es für einen ersten Eindruck, perfekt. 👌🏼
Auch das Thema Sicherheit 👮 haben wir uns schlimmer vorgestellt. Gerade für Mittel- und Südamerika wird es oft dramatischer verkauft, als es sich anfühlt. 🤷🏼♂️
Natürlich kann zu jeder Zeit etwas passieren, aber wenn man mit gesundem Menschenverstand und nicht mit geschlossenen Augen, Goldkette 🏅und Handy 📱 in der Hand durch dunkle Gassen spaziert, ist zumindest die Gefahr geringer. 🙇♀️
Vor dem Einstieg in den Bus (17€ p.Person) wurde noch das Gepäck gewogen. ⚖️ 🧐 Für Übergepäck müssen 0,25€ je Kilo entrichtet werden. Das wünscht man sich mal bei der ein oder anderen Airline. ✈️ 😅
Die entspannte, fast schon langweilige, Fahrt startete 10:45 Uhr über die bekannte Panamericana 🛣️ Richtung Norden, bis wir 15:30 Uhr in der lauten und verrückten Megacity „Lima“ angekommen sind. Der Geräuschpegel nach dem Verlassen des Busses, erinnerte uns sofort an Indien. 🇮🇳 😅
Auch wenn wir bei unserer ersten 🥇 Busfahrt in Peru 🇵🇪 noch völlig planlos waren, hat sich das Busreisen hier als überraschend einfache und vor allem günstige Alternative zum Fliegen ✈️ herausgestellt. Ein bisschen komfortabler hätte es das ein oder andere Mal sein können, aber nicht vergessen, wir sind immernoch in Südamerika. 😅😛
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Lima ist die Hauptstadt Perus, liegt an der Pazifikküste und zählt zu einer der größten Städte Südamerikas. Die Einwohnerzahl wird auf 10 Millionen geschätzt.
Bekannt ist die Stadt u.a. für das gut erhaltene Zentrum aus der Kolonialzeit, einer weltbekannte Food-Szene sowie der Klippen an der Pazifikküste.
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Vom Busbahnhof, ging es für uns direkt zu unserem hippen Hostel (42€ pro Nacht) im Stadtteil „Miraflores“. 🥳 Miraflores gehört zu den wohlhabenderen Vierteln Limas und ist so etwas wie das touristische Herz ❤️ der Stadt.
Hotels, Restaurants, Shopping – alles da. Als zweiter Place to be ist der Stadtteil „Barranco“ bekannt. Hier hingegen ist die kreative Ecke 🧑🎨 mit Streetart, Cafés und AirBnBs. 🏠
Nach dem Check In haben wir uns noch die nähere Umgebung angeschaut 👀 und waren endlich mal in einem „richtigen“‘Supermarkt. 🛒
Das erste Mal, seit dem wir in Peru sind, dass ich die Aussage „günstiges Reiseland“ bestätigen kann. 🤝 Teuer ist es hier zwar keinesfalls, aber die Preise sämtlicher Restaurants/ Lebensmittel/ Getränke der letzten Wochen haben definitiv alle einen „Touristenaufschlag“ enthalten. 🫢🤥🫰
Das günstige und leckere Abendessen war also gesichert. 💪Frische „richtige“ Brötchen, Schinken und Salami vom Fleischer… sogar Knackwurst (mindestens so lecker wie vom Eiermann) gab es…. 🤤🤤
Gesättigt und zufrieden, haben wir von unserem Zimmer im 13. Stock noch ein paar Weihnachtsfeste 🎄🎅🏻 in anderen Wohnzimmern beobachtet. 🤣😛 Die spätere Dusche 🚿 fühlte sich nach zwei sandigen Wüstentagen an, wie ein Spa-Aufenthalt.💆🏻♂️
Nach dem inkludierten Frühstück 🍳 wurden die gemütlichen Sachen 🩳 gegen gesellschaftsfähige Klamotten 👔 getauscht und es ging los zum schlendern.
Wir schlengeln uns von Ampel zu Ampel🚦, weichen unzähligen Bussen 🚌 aus und versuchen nicht jede schwarze Abgaswolke einzuatmen. 🫁 Die Hauptstraße endet förmlich im Meer 🌊, die Gebäude werden höher und moderner 🏦 und anstatt den schwarzen Nebelwolken sieht man hier parkähnliche Grünflächen. 🌷
Wir haben unser Ziel erreicht, die „Larcomar Mall“, direkt an den Klippen der Costa Verde, mit Blick auf den Pazifik. 🤩😍 Ein offenes Einkaufszentrum 🏬, was so spektakulär liegt, sodass man kurz vergisst, dass man eigentlich nur Badebekleidung 👙 kaufen wollte.
Badebekleidung ⁉️ 💡
Aufgrund der bevorstehenden Wetter- und Aktivitäsänderungen, haben wir beschlossen,
die Wanderhose gegen eine zweite Badehose 🩳 einzutauschen und anstatt der Wanderschuhe (Bergsteiger) Flip-Flops 🩴 mitzunehmen. 🤪
Schließlich steht im letzten Abschnitt 🏁unserer Weltreise wieder viel Sommer, Sonne, Strand und Meer ☀️ 🌊 🏝️ auf dem Plan. Lange Sachen sind da keine Option. 😎🤭
Wenn wir „eigentlich nichts vorhaben“, landen wir natürlich immer, in einer Mall. 🛍️ Wie Anfangs schon in Dubai, lautet unsere persönliche Challenge: Shoppen gehen, ohne unnötig Geld auszugeben. 🤭☝🏼
Mit ein paar Fotos 📸 der sehenswerten Küste und NUR den notwendigen Sachen im Beutel 🏆 geht es zurück ⏮️ Richtung Hostel.
Auf dem Weg 🏃🏽 begegnet uns gefühlt an jeder zweiten Ecke „Paddington der Bär“ 🐻 – ganz logisch eigentlich, schließlich kommt der berühmteste Hut-und-Mantel-Träger der Filmgeschichte ursprünglich aus Peru. 🇵🇪 😏
„Lima“ selbst holt uns leider nicht wirklich ab. Nach den malerischen 🧑🎨 Orten „Cusco“‘und „Arequipa“ wirkt die Stadt weniger authentisch - könnte natürlich auch an der Größe liegen. 🫢🤪 Abgesehen von der Küste und ein paar netten Gässchen, gibt es für uns nicht allzu viel zu entdecken. 🔎
Als Stopover oder Sprungbrett ist die Stadt 🌆 dennoch absolut perfekt – von hier aus kommt man in jede Ecke des Landes 🚤 ✈️ 🚌 und fast alles kann von Lima aus organisiert werden. Unsere Lieblingsstadt ❓ Eher nicht. Für uns definitiv ein Ort, den man auch guten Gewissens skippen kann. 🙅♂️😬
Umso glücklicher sind wir, dass wir Peru andersherum bereist haben und mit den schönen Orten begonnen haben. 👏🏻🤝
Nach dem Abendessen bei dem nicht so guten „Mister Sharwarma“ 🥙 lassen wir den letzten Abend ruhig ausklingen. 😴
Morgen wartet vermutlich die bisher längste Weiterreise ✈️ auf uns. Die Vorfreude auf diesen Reisetag hält sich in Grenzen. 🤯 Viele Flüge, endlose Wartezeiten und eine Menge Zeitverschiebung. 🌓
Die Vorfreude auf Weltreiseland Nummer 1️⃣7️⃣ ist dagegen riesig. 😍🤩😍
-> Wir sehen uns in der Zukunft. 🚀👩🏻🚀
Peru – du warst großartig. 👏🏻 Die Alpakas wird Lena wirklich sehr vermissen. 🦙 Ob wir uns nochmal wiedersehen? 🤔 Würden wir nicht unterschreiben – aber auch diese Erfahrung war einzigartig und genau richtig. 🫶🙏🏽👋🏼もっと詳しく
Wüstenoase Huacachina 🏝️🏜️🏝️
2025年12月10日〜12日, ペルー ⋅ ☀️ 30 °C
Den letzten Tag 📆 in Arequipa haben wir mit ausschlafen und dem Frühstück für Langschläfer begonnen. 😜
Nachdem die Sachen gepackt 🎒und an der Rezeption verstaut waren, haben wir es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht und mal wieder ein bisschen geplant. 🧑💻 Wie bereits bekannt, kann man hier schwierig einfach in den Tag hinein leben. Vieles muss vorab recherchiert, geklärt und gebucht werden. 🤨
Zum Mittag gab es viel zu trockenen Kartoffelauflauf 🥔 mit Empanadas 🥙 aus dem Supermarkt. Gleichzeitig wurden ein paar Snacks für die spätere Fahrt 🚌 besorgt.
Gegen 15:00 Uhr meldeten sich Sandra und Sascha, die gerade von Ihrer Canyon Tour zurück waren. Die beiden 👩❤️👨 sind aus Köln, kurz nach uns in ihre Weltreise gestartet und zufällig kreuzen sich unsere Wege hier in Arequipa. 🤩🤩🤩
Nach einem Kaffee ☕️ und super interessanten Gesprächen 🗣️ mit den beiden, gab es noch ein Abschiedsbild. Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Hotel 🏨 um unsere Sachen 🎒 zu holen und dann zum Busbahnhof zu gelangen.
Mit genügend Zeit im Gepäck, musste heute keiner von uns beiden rennen 🏃🏻♀️, dafür aber die Einlassgebühr von 1,80€ pro Person bezahlen. 🤨
Pünktlich 19:30 Uhr haben wir Arequipa mit dem Doppeldecker Bus (27€ pro Person) verlassen. 🚎
Next Stopp: Huacachina 🌵
Die Nacht 🌙 im Bus war tatsächlich noch ein bisschen schlimmer als unsere erste Erfahrung. Unser Busfahrer war offenbar fest davon überzeugt, dass seine wahre Berufung eigentlich irgendwo zwischen Rallyfahrer 🏎️und Stuntman 🦸♂️ liegt. Zwar gab es Bildschirme 📺 (meist ohne Funktion), dafür keine Decken und schlechte Snacks.
Unbeschadet – und sehr froh darüber – erreichen wir um 08:30 Uhr die Stadt „Ica“. Die Müdigkeit 😴 sitzt noch tief in den Knochen, denn auch die letzten Tage 📆 in Arequipa waren nicht gerade sehr schlafintensiv. 🎶🔊
Von „Ica“ aus müssen wir uns einen Fahrer 🚕 organisieren, der uns nach „Huacachina“ bringt. Öffentliche Busse 🚍 fahren dort nicht hin und zum Laufen 🏃🏽 ist es zu weit. Mit dem Auto ist der Weg zum Glück nur kurz – nach etwa 20 Minuten erreichen wir die kleine Wüstenoase. 🏜️🏝️
In dem Ort tummeln sich gerne Touristen, um Wanderungen 🥾, Sandboarding 🏂oder Buggyfahrten in den Dünen zu unternehmen und den Sonnenuntergang 🌅 zu genießen.
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Huacachina ist ein Ort in der Region Ica. Er liegt in einer Oase (Laguna de Huacachina) wenige Kilometer westlich der Stadt Ica.
Die Wohnbevölkerung beträgt etwa 100 Einwohner, hinzu kommen ständig einige 1000 Gäste. Umgeben ist der Ort von Sanddünen, die mit einer Höhe von ca. 100 m zu den größten des Landes zählen.
Die Oase wird von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist, der mineralhaltiges Wasser mitführt, und sie so lange Zeit als Heilbad nutzbar machte.
Der wenige Niederschlag (jährlich nur 25 mm) und der gestiegene Wasserverbrauch durch den Tourismus führte dazu, dass die Lagune 1988 austrocknete.
Seitdem wird das Wasser aus Ica über eine etwa fünf Kilometer lange, unterirdische Leitung zugeführt. So versucht man, die Oase zu erhalten und die Vegetation aus Palmen, Eukalyptus- und Johannisbrotbäumen zu bewahren.
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Wir haben uns bewusst für ein Hotel 🏨 direkt in „Huacachina“ entschieden – schließlich ist es nicht alltäglich, mitten in der Wüste 🌵 zu schlafen.
Um 9:00 Uhr 🕰️ erreichen wir unsere Unterkunft und haben tatsächlich Glück - Unser „Räumlichkeit“ ist bereits bezugsfertig. Aus dem Zimmer ist diesmal ein Zelt 🏕️ geworden. Mit zwei Betten 🛏️, einem Nachttisch und einer kleinen Garderobe… 🗄️ Glamping, Wüstenedition.
Außerhalb der Campingplätze ist es das erste Mal auf unserer Reise, dass wir uns für Gemeinschaftsbäder 🚻 entschieden haben. 😬🫨
Wir richten uns kurz ein, frühstücken 🥪 eine Kleinigkeit und legen uns anschließend in ein schattiges Plätzchen am Pool 🏊 . Es ist brutal warm, weshalb wir unsere Stadterkundung auf den Nachmittag verschieben. 🥵
Wie immer, nutzen wir jede freie Minute ⏱️ , um für unser nächstes Reiseland zu planen. Wie sich herausstellt, diesmal einfacher gesagt als getan. 🫣🙄
Gegen 15:00 Uhr machen wir uns schließlich auf in den Ort. 🌆 Realistisch betrachtet kann man „Huacachina“ in etwa 🔟 Minuten komplett umrunden. Wir bummeln durch die Gassen, in denen erstaunlich wenig los ist, und suchen nach Anbietern 👩💼 für Buggy-Touren 🛻 oder einen Tagesausflug nach „Paracas“ – beides leider ohne Erfolg.
Wir setzen uns an die Lagune 🌊 und schmieden einen Plan für den kommenden Tag. Nach anhaltendem Kopfzerbrechen 🤯 und der letzten negativen Tour-Erfahrung haben wir schlicht keine Lust mehr, Entscheidungen zu treffen. 🙅♂️🚫
Außerdem sind wir ehrlich gesagt einfach zu müde, um erneut einen kompletten Tag 📅 durch die Gegend zu fahren 🚌 und am Ende nur die Hälfte von dem zu sehen, was wir eigentlich wollen. 🥱
Wir entscheiden uns also gegen die peruanischen Mini-Galapagosinseln „Paracas“. ⛔️ Stattdessen bleiben wir am nächsten Tag in der Unterkunft, planen weiter und buchen eine Buggy-Tour (UTV) durch die Wüste. 🏎️ 🏜️
Nach einem kleinen Abendessen 🥘 im Ort genießen wir noch den Sonnenuntergang 🌅 in den Dünen, bevor wir völlig erledigt ins Bett fallen. 😴
Am nächsten Morgen ☀️ würden wir den Wecker ⏰ gern ignorieren – aber dann würden wir das inkludierte Frühstück 🍳 verpassen. Also heißt es um 8:00 Uhr „Guten Morgen Wüste“.
Die erste Nacht 🌙 war überraschend entspannt. Die Dorf-Disco 🪩 hat zwar bis 4:00 Uhr morgens für musikalische Dauerbeschallung Lautsprecher 🔊 gesorgt, und ab 6:00 Uhr wurden offenbar die Buggys warmgefahren, aber wir hatten schon deutlich schlimmere Nächte. 😵💫🤷🏼♂️
Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück 🍳 mit drei Brötchen 🍞 + Belag, eine ganze Packung Eier 🥚🥚🥚 und eine riesige Obstschale 🍉 🍌 🍓 für jeden – rollen wir zurück zu unserem Zelt. 🫄
Typisch deutsch, haben wir natürlich alles aufgegessen. Wegwerfen 🚮 wäre schließlich unhöflich. Die nächste Stunde verbringen wir vor dem Zelt ⛺️. Unsere Astralkörper sind nach dieser Frühstücksmenge 🫃 noch nicht bereit für Badebekleidung 👙 🩳.
Wir recherchieren, planen, schreiben mit gefühlt tausend Leuten 🤼 über WhatsApp oder per Mail 📱 📧 sind inzwischen Mitglied in unzähligen Sozialmedia-Gruppen – und sind trotzdem keinen wirklichen Schritt weiter.
Kurz nach 15:00 Uhr die „Erlösung“. 🤩 Endlich Fertigmachen, denn unsere Buggy-Tour 🏎️ startet um 16:00 Uhr. Wir freuen uns riesig – vor allem darauf, endlich mal nicht auf ein Handy 📲 schauen zu müssen. 🙋🏼♂️
Pünktlichst treffen wir beim Veranstalter ein, füllen ein paar Formulare📋 aus und steigen in den Buggy. Wir werden angeschnallt 🪢 wie in einem Rennauto, der Angstgriff 🥌 ist lokalisiert – und dann geht es auch schon los.
Mit über 80 km/h heizen wir durch die Dünen, tief hinein in die Wüste. 🏜️ Es fühlt sich an wie eine Mischung aus Achterbahn 🎢 und Videospiel 🎮. Wir halten an verschiedenen Spots für Fotos 📸 , bevor es rasant weiter hoch und runter geht. ⬆️ ⬇️
Nach reichlicher Überlegung 🤔 haben wir uns bewusst nur für die 1-stündige Buggy-Tour entschieden. Normalerweise wird während der Tour Sandboarding 🏂 mit angeboten.
Wir haben jedoch ein paar Sandboarder beobachtet 👀– und sofort ein Flashback ⚡️ nach Nicaragua bekommen. Sandboarding funktioniert nämlich ähnlich gut wie Vulkanboarding 🌋 - eigentlich gar nicht. 😵💫🤮
Auf eine erneute Enttäuschung und Geldverschwendung 🔥💶 verzichten wir dankend und entscheiden uns für die volle Ladung Adrenalin. 🎢 Eine Stunde lang rast der Fahrer (für 85€) mit uns durch die endlose Weite 🏞️, zeigt uns sechs ausgetrocknete Oasen (Huacachina ist die letzte verbliebene und intakte) und sorgt dafür, dass wir anschließend überall, wirklich überall Sand haben. ⏳⌛️⏳
Viel zu schnell 💨 ist das Erlebnis vorbei und wir machen uns auf den Rückweg. ⏮️ Wir bereuen unsere Entscheidung kein bisschen und sind sehr froh, nicht stattdessen nach „Paracas“ gefahren zu sein. 😌😏
Zum Abschluss 🔚 gehen wir noch eine Kleinigkeit essen. Für Lena gab es Pasta 🍝, für mich zum zweiten mal „Aji de Gallina“.
Das ist ein traditionelles peruanisches Gericht, das aus gerupftem Hühnerfleisch in einer würzigen und cremigen Soße auf Nussbasis 🥜 besteht und auf Reis 🍚 und Salzkartoffeln 🥔 (oder Kochbanane) serviert wird - gespickt mit Oliven 🫒 und Eiern 🥚. 😋🤤😋
Bevor wir zurück zur Unterkunft 🏨 schlendern, werden wir noch von zwei Polizisten 👮♂️ angehalten. Keiner Schuld bewusst, trotzdem mit zitternden Knien erwiedern wir das „Hola“. 😬😲
Darauf folgt ein Händeschütteln 🤝 der freundlichen Herren und die Erkundigung wo wir herkommen ❓ Uns wurden ein paar Tips zur Sicherheit ⚠️ gegeben und eine weiterhin gute Reise 🛫 gewünscht. -> So endete der Tag mit Smalltalk zwischen Pistole und Handschellen... 😅😅
Morgen 🗓️ geht unsere Reise 🧳 bereits weiter. „Huacachina“ verlassen wir mit etwas gemischten Gefühlen. Wir hatten uns die Oase 🏝️ etwas authentischer 💦 und gemütlicher 🕯️ vorgestellt. Dennoch ist es einen Besuch wert und wir sind uns sicher, es war richtig, hier gewesen zu sein. ☺️☺️
Und von dem Sand als Andenken, haben wir mit Sicherheit auch noch die nächsten Tage was. 😄🤣👋🏼もっと詳しく
Tour zum Colca Canyon 🏔️ 🥾
2025年12月9日, ペルー ⋅ ⛅ 13 °C
Nach einer sehr überschaubaren Nacht klingelt um 2️⃣ Uhr der Wecker. ⏰ Schlaf ist ohnehin überbewertet.
Also hieß es Taschen packen, anziehen, Frühstück to go 🍿einsammeln und um 3️⃣ Uhr geschniegelt an der Rezeption sitzen. Wir sind bereit für unseren Tagesausflug – zumindest körperlich. Mental dauert es noch. 😴 😴
Heute steht der „Colca Canyon“ auf dem Programm. 📋 Der zweittiefste Canyon der Welt, ein absolutes Highlight Perus, ein Muss, ein Wow-Erlebnis – so zumindest die Versprechen. 🤩 Eine mehrtägige Wanderungen 🥾 lassen wir zeitbedingt aus und entscheiden uns für die entspannte Ganztagestour. 👬👬🚐
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Der Colca Canyon zählt zu den tiefsten Schluchten der Welt. Je nach Messung ist er bis zu 3.269 Meter tief. Zum Vergleich - Der Grand Canyon wirkt mit seinen 1.800 Metern fast zurückhaltend.
Die Terrassen an den Hängen stammen teilweise aus präkolumbischer Zeit und werden bis heute genutzt – ein beeindruckendes Zeugnis menschlicher Anpassungsfähigkeit. Davon sollten wir allerdings später nur Bruchstücke sehen.
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Der Van 🚐 holt uns pünktlich ab und bringt uns in etwa drei Stunden nach „Chivay“. Der Sitzkomfort lässt Raum für Fantasie, aber kaum für Knie. 💺🧑🦼 Der gesamte Bus 🚌 schläft – wir dösen in einer Mischung aus Hoffnung und Sitzkrampf. 😵💫
In „Chivay“ angekommen zahlen wir den Eintritt für den „Colca Canyon“ von satte 35 € für uns beide. 😳💰 Kein Schnäppchen, aber ganz nach dem Motto „Qualität hat ihren Preis“, sind nun um so mehr gespannt. 🤩
Eine kurze Fahrt später gibt es Frühstück. 🥣 Zwei Brötchen, ein halbes Ei 🥚 und eine Messerspitze Butter für jeden. 🤦🏻♂️ Nicht sonderlich viel, aber immerhin im Preis enthalten. 💪
Untermalt wird das Ganze von einer albernen traditionellen Tanzvorführung 💃🏻 , die sehr engagiert und seeehr laut 🔊 ist. Kultur to go, ungefragt, aber gut gemeint. 🤷🏼♂️
Der erste Stopp ist der „Mirador de Muyurina“. Unser Guide erklärt hierzu einiges – allerdings hauptsächlich auf Spanisch 🇪🇸 Sein Englisch hält sich aktuell noch in Grenzen. Was ankommt: Inka-Terrassen, Landwirtschaft, Geschichte - die englische Kurzfassung.🙄😤
Dafür gibt es reichlich Statisten: als Kondore 🦅 verkleidete Menschen, die ihre Rolle sehr sehr ernst nehmen 😅🫢, sowie Alpakas und Lamas 🦙 mit modischen Accessoires. Sonnenbrillen 😎 scheinen hier auch bei Tieren zum guten Ton zu gehören. 🤦🏻♂️
Nach 🔟 Minuten geht es weiter in den Ort „Maca“. Auch hier: Souvenirs, Tiere, Menschen, Menschen und Menschen. 🙄
Der Canyon 🏜️ bleibt weiterhin in sicherer Entfernung. ↔️ Dafür wird ein Kaktus-Cocktail 🌵🍸angeboten – morgens um 7:30 Uhr. 🤮 Wir lehnen dankend ab….
Wir flüchten in die Kirche ⛪️, atmen kurz durch 😮💨 und beschließen, unsere Erwartungen weiter herunterzuschrauben. „Pura Vida“ – zumindest theoretisch. 🧘♂️
Nach weiteren 1️⃣5️⃣ Minuten erreichen wir endlich den Viewpoint „Mirador Cruz del Cóndor“ 🦅. Der Moment, auf den wir gewartet haben, seit 6️⃣ Stunden unterwegs, jetzt muss es einfach gut werden. 🤗🤗
Der Aussichtspunkt 👀 ist gut besucht, sogar sehr gut besucht. 🚌 🚌 🚌 So gut besucht, dass es schwierig ist, überhaupt irgendwo stehen zu bleiben und über die Absperrung zu schauen. 🔭 Wir haben 45 Minuten Zeit ⏲️, um den Canyon 🏜️zu sehen und eventuell Kondore 🦅 zu entdecken.
Wir laufen 🏃🏽 sämtliche Wege ab, schauen 🧐 und suchen. 🔍 Was wir sehen: Böschungen, Menschen und noch mehr Menschen. 🤮 Was wir nicht sehen: den Canyon in seiner Tiefe. 🙄😣
Zwei Kondore fliegen vorbei – ein kurzer schöner Moment. 🫶 Zwanzig Minuten später stehen wir wieder am Treffpunkt und warten.
Nachdem der Van 🚐 uns wieder eingesammelt hat, stellt sich heraus - Das war es. 😳😳😳 Kein weiterer Aussichtspunkt, keine Fahrt durch den Canyon…. Stattdessen geht es zurück – zu einem Blick aufs Tal („Mirador Antahuilque“). Die Stimmung kippt, das ist deutlich spürbar. 😡
Es folgen weitere Stopps: optionale Aktivitäten wie Zipline, ATV, Kajak 🛶 oder „Natürliche Thermalquellen“ - keine Natur, keine Quelle, dafür Betonbecken 🏊 mit Wasserschläuchen 🚿 und zu dem, alles nicht im Preis enthalten. 🫰
Wir möchten nichts davon machen und stehen eine Weile in der Sonne. ☀️ Warten wird heute unsere Hauptbeschäftigung.
Um 11:30 Uhr sollen wir uns wieder treffen, wir sind pünktlich. Alle anderen nicht. 🙄 Auch der Guide 👨🏻🏫 wirkt zunehmend genervter. Um 12 Uhr ist die Gruppe schließlich wieder vollzählig. Das mit der Uhr ⌚️beherrscht halt nicht jeder.
Danach folgt das nicht inkludierte Mittagessen. 🥪 Wir haben keinen Hunger mehr, aber Zeit – also warten wir erneut.
Ein letzter Programmpunkt 📋 weckt nochmal längst verlorene Hoffnung: Der „Patapampa-Pass“ auf 4.910 Metern Höhe. 🏔️ ⬆️ Normalerweise bietet er eine grandiose Aussicht auf bis zu 7️⃣ Vulkane. 🌋 Heute leider nicht, denn das Wetter spielt nicht mit. 🌫️
Der Guide bittet darum, aus Sicherheitsgründen 🫁 nur 5️⃣ Minuten zu bleiben. Diese Information wird kollektiv ignoriert. Während wir bereits fertig sind, beginnen andere erst mit der Fotosession. 📸
Kopfschmerzen setzen ein - ob von der Höhe oder der Geduld – schwer zu sagen. 🫨🤫
Auf der Rückfahrt ⏮️ halten wir noch im Naturreservat „Salinas y Aguada Blanca“, Heimat von unzählig vielen freilaufenden Vikunjas, Lamas 🦙 und Flamingos 🦩. Theoretisch… Praktisch fahren wir so schnell 💨 hindurch, dass fotografieren oder genießen kaum möglich ist. 🚫
Stattdessen halten wir noch kurz bei einer Alpaka-Herde 🦙 vor dem Reservat - ich nannte es Streichelzoo. Zwei Minuten, ein paar Fotos, „Vamos“… 😵🤌🏻
Um 17 Uhr erreichen wir (endlich) endlich Arequipa. Wir steigen aus, erleichtert, dass der Tag vorbei ist. 🙏🏽 Die Bitte um Trinkgeld kommentieren wir innerlich sehr ausführlich – äußerlich bleiben wir höflich. 😏
Am Ende akzeptieren wir: Nicht jede Tour ist ein Volltreffer. 🤷🏼♂️ Manche sind einfach nur eine Erfahrung, auch das gehört zum Reisen dazu. 😉😛
Die Tour nannte sich übrigens „Full Day Colca Canyon“ und erleichterte uns zusätzlich um 17,50€ pro Person. 🤨 -> ganz klar ein Fall für Peter Giesel und „Achtung Abzocke“! 😅📺
Den Tag lassen wir bei Abendessen 🥘 und einem schönen Sonnenuntergang 🌅 ruhig ausklingen und beschließen, dass nicht jeder Canyon der Welt gesehen werden muss, um weiterzukommen. 😇🙏🏽もっと詳しく
Geburtstag auf dem Fluss 🥳🛶⚓️
2025年12月8日, ペルー ⋅ ☁️ 19 °C
Guten Morgen. ☀️ 🙋🏼♂️ Nach den beiden letzten Tagen 🚌 benötigten wir mal wieder richtigen Schlaf und es ging gestern früh ins Bett. 🛌
Vor dem gestrigen Schäfchen zählen 🐑, haben wir allerdings noch die Aktivität für heute gebucht. Als Geschenk 🎁 standen für mich zur Auswahl - Rafting 🛶 oder Quad fahren. 🤩 Da wir uns mal wieder nicht entscheiden konnten, nahmen wir das günstigere und das, wovor wir beide am meisten Schiss hatten. 😅🤦🏻♂️
Die Frühstückszeiten 🍳 sind recht kurz und eher was für Frühaufsteher. 🙄 Nachdem ich ordentlich beglückwünscht 🎈🎂 wurde, ging es gegen 07:00 Uhr auf die Dachterrasse. Wir ergatterten den letzten freien Platz. 🪑💪🏻
Obwohl es nur 4 Auswahlmöglichkeiten gab, zog sich der Bestellvorgang wie Kaugummi. Nachdem das erledigt war haben wir nach 30 Minuten unseren Saft 🧃 und nach 60 Minuten unser Essen bekommen. 🤨😲
Wer benötigt bitte für jeweils 2️⃣ Toasts mit Bacon 🥓 und Rührei 🍳 eine ganze Stunde??
Der Saft und das Essen waren dennoch sehr lecker, aber für uns etwas zu viel Schirmchen ☂️. Ein bisschen Kresse hier und ein paar Samen da, während links und rechts noch ein Hauch von Barbecue- und Knoblauchsoße den Tellerrand zierte. 🫤🥱
Den Verdauungsspaziergang haben wir weggelassen und uns stattdessen, der (viel zu kräftigen) Sonne gewidmet. 👙🧴🥵 Die notwendigen Sachen für den Tag waren schnell gepackt, sodass wir zur Abholung um 1️⃣1️⃣ Uhr direkt in den Van 🚐 steigen können.
Kurz vor Abfahrt, wurden mir per Videocall 📲 noch ein paar Glückwünsche übermittelt. 🫶
Die Truppe im Bus sah sympathisch aus, es lief super Musik 🎶 und die Guides waren freundlich. 🗣️😊 Ein perfekter Start in einen aufregenden Tag. 🤩
3️⃣0️⃣ Minuten später, etwas außerhalb der Stadt, sind wir am Ziel 🏁 angekommen - Einen Haufen voller Ausrüstung ⛑️, viele blaue Schlauchboote und zwei Hütten 🛖, die als Umkleidekabine dienten - Ja wir gehen raften! 🥳🤩
Schon auf dem Weg, konnten man ab und zu den reißenden Fluss „Chilli“ 🌊 neben uns im Canyon beobachten 👀 und ich glaube, wir waren nicht die einzigsten, die sich gefragt haben „was wir hier eigentlich machen?“ 😅😵💫🤦🏻♂️
Nach der Ankunft 🛬 haben wir uns in die sexy Neoprenanzüge über geschmissen und versucht die passenden „Schuhe“ 🩴 zu finden. On Top gab es noch eine Art Regenjacke, einen Helm ⛑️ und die Schwimmweste. Wie eine Michelin Männchen 👻 ging es anschließend Richtung Ufer.
Die Einweisung und Gruppeneinteilung übernahm unser Guide „Sebastian“ .😃 Bei dem Namen kann ja nichts schief gehen…. 😜😮💨 Die Männer (Steven aus den Niederlanden und Ich) saßen vorn und die Mädels (Ashley aus Barbados und Lena) saßen hinten.
Wir hatten alle unseren Platz 💺, die Kommandos wurden nochmal wiederholt ◀️↖️↙️⏹️ und dann ging es los. 🛶 Das Adrenalin feuerte spürbar in jede Vene 🩸 des Körpers…. Aus anfänglicher Angst, wurde schnell Spass und Vertrauen. 😊🤩
Während der 1️⃣-stündigen Fahrt steigerten wir uns durch Passagen von Level 1 bis 3 (und ein bisschen). 😅😵💫 Unter uns kratze immer mal wieder eine Stein 🪨 am Po, die Felswände links und rechts wurden Meter für Meter enger und höher ⬆️ und die Stromschnellen taten ihr übriges… 💦 💧 💦
Zwischendrin wurde ein kurzer Stop ✋ eingelegt, um von einer 5 m hohen Klippe in den Fluss zu springen. 🧗 Lena behielt das Boot und die Paddel im Auge 👁️, währenddessen der Rest gesprungen ist und Guide Sebastian gefilmt hat. 🎥
Der 2️⃣. Teil der Tour erwies sich nach unserer Meinung nach eher dem Level 35, auch wenn es das wohl nicht gibt. 😵💫🫨🤣 Die eiskalten Wassermassen 🥶, welche uns und das Boot fluteten, sprachen für sich. 💦
Ein letztes Mal „back, back, back…“ paddelten wir uns zum Ufer des Ausstiegspunktes. Ein letztes mal wurden wir gelobt und die Paddel über uns zusammen geschlagen. 💪😊
Klatschnass, aber alle mit einem breitem Grinsen 😁 im Gesicht, sind wir wohlbehalten am Endpunkt angekommen. Alle Utensilien einsammeln ⛑️ 🦺, das Boot 🚣🏼 auf den Kopf und den Hang hinauf zur Wiese. ⬆️ Hier wartete unser Van 🚐. Es gab es reichlich Getränke und Snacks, sowie die Möglichkeit, sich von den nassen Sachen zu befreien. ⛓️💥
Ein letztes gemeinsames Foto 🖼️ in wundervoller Umgebung 📸, bevor es zurück in Richtung Stadt ging. ⏪
Zurück im Hotel 🏨, habe ich noch ein paar Glückwünsche entgegen genommen. ☎️ Nach dem Action reichen Vormittag, wurde der Nachmittag entspannt auf der Dachterrasse verbracht. 😎 Zum Abendessen und anstoßen 🥂 sind wir natürlich nochmal zum Hauptplatz gelaufen. 😌🥳
Glücklich, geschafft und satt 🫃 ging es für uns früh ins Bett 🛌, der morgige Tag wird mal wieder sehr lang… ⏰ 👋🏼もっと詳しく
Weiterreise nach Arequipa 🚌 ⛰️
2025年12月6日〜7日, ペルー ⋅ ☀️ 22 °C
Die letzte Nacht verlief super. 😴 An die bellenden Hunde 🐕 und die rücksichtslosen Nachbarn 🚪💥 haben wir uns mittlerweile gewöhnt. 😅
Wir sind extra früh aufgestanden um den Nikolaus 🤶🏻 anzutreffen. Leider hatten wir vergessen die Schuhe 👞 rauszustellen und so brachte er auch keine süße Überraschung.
Der Tag 📆 verging unfassbar schnell. Wir haben ein paar private und reisetechnische Sachen erledigt. 👨💻 Waren nochmal in der Stadt schlendern und haben ein paar Snacks 🥟 für die Fahrt besorgen.
Freundlicherweise durften wir sogar den ganzen Tag noch unser Zimmer behalten. Somit gab es kein Stress mit dem Gepäck 🧳 und wir konnten uns vor der Abfahrt nochmal frisch machen. 🚿
Gegen 19:40 Uhr haben wir uns ein Uber 🚕 gerufen, der uns zum Busbahnhof bringen sollte. 😌 Auf den ersten Fahrer haben wir 10 Minuten gewartet, bis er dann doch abgesprungen ist. 🙅🏼 Der zweite wollte (über Privatnachricht) mehr Geld 💰 haben. Mit dem Dritten hat es dann geklappt, allerdings war es schon kurz nach 20:00 Uhr. ⏰
Um die Zeit brauch man für die 4️⃣ km schon mal 30 Minuten. Das schwitzen begann also schon mit der Ankunft des Fahrers. 🤨🙄
Der Verkehr war wie vermutet die Hölle. Die Rennlizenz hatte der Herr heute auch daheim vergessen. 🙅🏼 🏎️ Stattdessen hielt er jedesmal schon vor der angekündigten Rotphase an den Ampeln. 🚦🤦🏻♂️
20:25 Uhr haben wir schlussendlich den Busbahnhof erreicht. Wir hatten also noch genau 5️⃣ Minuten, um durch die Einlasskontrolle zu kommen und den richtigen Bus zu finden. 😬😵💫
Ähnlich Usain Bolt ist Lena im Vollsprint vorne weg gerannt. Ich hatte noch mit unserem ganzen Hab und Gut 🎒 im Kofferraum zu kämpfen und habe dann versucht, dran zu bleiben. 🏃🏽 🏃🏻♀️ So schnell hab ich Sie noch nie rennen sehen… 🤭😅
An der Einlasskontrolle wird nichts kontrolliert, es werden lediglich 70 Cent fällig um „auf das Gelände zu dürfen“. 🤔 Die haben wir direkt übersprungen und sind einfach vorbeigerannt. Zwischendrin wurde ich von vorne durch Lenas laute Schreie vor Tretminen 💩 gewarnt. ⚠️
Natürlich wurde kurz vor den stehenden Bussen nochmal kontrolliert, ob man die Einlassgebühr 🎟️ auch bezahlt hat. Den Herren haben wir so lang auf Deutsch 🇩🇪 vollgequatscht, bis er uns einfach durch gewunken hat. 🤪
Zu unserem Glück, befand sich der gesuchte Bus 🚌 direkt nebenan, den wir mit nur einer Minute Verspätung um 20:31 Uhr erreichten. 🥵
Dann begann die eigentlich entspannte Fahrt. Knapp 12 Stunden für 24 € p. Person liegen vor uns. 😬 Der Doppelstock-Bus ist recht gut ausgestattet. Unsere Plätze 💺 befinden sich in der oberen Etage, ganz vorn und lassen sich fast komplett waagerecht verstellen. 🛌
Bevor das Licht ausgeht, bekommen wir Besuch von einer Dame, die uns Decken, warmen Tee 🍵 und eine kleine Snackbox reicht. 🔝 Wir hören Musik 🎵, zappen ein bisschen auf dem Handy 📲 und schlafen gemütlich. 😴
Nach eisigen Temperaturen 🥶 die Nacht über, sind wir bei Sonnenschein ☀️ pünktlich um 08:00 Uhr in „Arequipa“ angekommen.
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Arequipa hat knapp 100.000 Einwohner (Ballungsraum 1,2 Millionen) und ist die Hauptstadt der gleichnamigen peruanischen Region. Arequipa liegt auf 2.335 m Höhe und ist von 3 Vulkanen (Misti 5.822 m / Chachani 6.057 m / Picchu Picchu 5.665 m) umgeben.
Die Stadt aus der Kolonialzeit weist zahlreiche barocke Gebäude aus Sillar, einem weißen Vulkangestein, auf. In der Mitte des historischen Stadtkerns liegt die Plaza de Armas. An der Nordseite des prächtigen Hauptplatzes befindet sich die klassizistische Basilica Catedral aus dem 17. Jh.
Nicht weit von Arequipa liegen auch die Schluchten des Cotahuasi- und des Colca-Cañons, die mit bis zu 3000 m Höhenunterschied mit zu den tiefsten der Welt zählen.
Die UNESCO erklärte 2000 das Stadtzentrum von Arequipa zum Weltkulturerbe.
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Die anfängliche Busfahrt 🚌 in die Stadt 🏙️ schockierte uns etwas. Überall zerfallene Häuser 🏚️, alles grau und schmutzig, zig hupende Autos stehend in kilometerlangen Blechlawinen. 😵💫😵💫 Das soll ein Weltkulturerbe sein? 🤔
Was wir aber auf der bisherigen Reise 🌎 gelernt haben, der erste Eindruck (vor allem nach einer langen Anreise) ist meist nicht der beste. ☝🏼 So wurden wir auch diesmal nicht enttäuscht. 😉
Als der Uber Fahrer 🚖 uns abholte und zum Hotel 🏨 brachte, kamen wir immer näher zum Zentrum - viele kleine Gassen, gesäumt von Restaurants, Bars und Boutiquen. 🥘 🍹 🛍️ Mittendrin ein zentraler Platz, der von historischen Gebäuden umgeben ist.
Zwei Minuten entfernt befindet sich auch unser Hotel. 🏨 Das Doppelzimmer mit heißer Dusche, Frühstück 🍳 und einer tollen Dachterrasse, kostet uns 27,90€. 💰
Tolle Unterkunft in einer super Lage… Trotzdem ist der Check In erst 13:00 Uhr. 😅
Wir geben unsere Rucksäcke 🎒 ab und erkunden bei bestem Wetter schonmal die Stadt. 🌆 Mittagessen, einkaufen, Geldautomat 🏧 checken… die üblichen Angelegenheiten nach der Ankunft. 🛬
Wir machen unsere ersten Fotos📸 bekannter Sehenswürdigkeiten wie der „Church of the Company of Jesus“ und der
„Basílica Catedral de Arequipa“. ⛪️
Auf dem „Plaza de Armas“ befinden sich außerdem 2️⃣ riesige Weihnachtsbäume. 🎄 Irgendwie surreal, kurze Hose 🩳, Sonne, Palmen 🌴 und dann die beiden geschmückten Bäume. 🌲🤷🏼♂️
Genießen können wir den weihnachtlichen Flair vorerst nicht, denn um die Ecke ist gerade eine Tanzveranstaltung 💃🏻 in vollem Gange. Die Straße gleicht einem Faschingsumzug in Deutschland. Verkleidete Menschen, alle jubeln 🥳 und es werden Süßigkeiten 🍭 umher geworfen.
Anschließend ging es zurück zum Hotel 🏨 unser Zimmer beziehen. Nach der Entspannung 💆🏻♂️ auf der Dachterrasse, ging es gegen Abend nochmal in die Stadt. ⛲️
Die Menschen schmücken Ihre Häuser und Läden, alles ist beleuchtet, funkelt und glitzert🕯️ und der Weihnachtsmarkt war auch schon gut besucht. Leider ohne jegliche Stände, dafür aber mit weihnachtlicher Musik. 😊🎶 Auch uns wird so langsam klar, in gut 2️⃣ Wochen ist Weihnachten. 🎅🏻
Zum Abendessen gab es einen Möchte-gern-Döner. Bei Lena mit extra Gouda 🧀, bei mir mit Spiegelei 🍳 und Gouda. 🧀 Natürlich nicht vergleichbar zur heimischen Region, aber sehr sehr lecker. 🤤
Wahnsinn, wie viele neue Eindrücke 🤩 man an nur einem Tag sammeln kann und das bereits am Ankunftstag. Wir freuen uns auf die nächsten Tage in Arequipa. 👋🏼もっと詳しく
Moray Tal & Maras Salt Mines 🏞️ 🌀🧂
2025年12月5日, ペルー ⋅ ☀️ 25 °C
Nach dem gestrigen Glücksgriff mit Paolo, waren wir heute total euphorisch und voller Energie - bereit für den nächsten Ausflug. 🚐💪🏻
Zuerst gab es natürlich Frühstück und Coca-Tee 🍵 in der Unterkunft. Die Wurstbemmen für unterwegs wurden auch noch schnell eingetuppert, bevor es 5️⃣ Minuten in Richtung Stadt ging. 🦶
Die Tour startete pünktlich 08:45 Uhr 🕰️ beim Touranbieter um die Ecke. Der heutige Guide war wieder super freundlich und sehr gut zweisprachig 🇪🇸 🏴 unterwegs. 👍🏼
Nach einer Stunde erreichten wir bereits den (uns nicht bekannten) ersten Halt im 3.800m hohen Ort „Chinchero“. Kurze Toilettenpause 🚻 und ein kleiner Workshop 🧑🏽🌾 zur Verarbeitung und Färbung der Alpaka Wolle 🧶, sowie das herstellen verschiedener Textilien. 🧥 Natürlich durften die knuffigen Tierchen auch gestreichelt werden. 😊
Weitere 3️⃣0️⃣ Minuten Fahrt 🚌 ließ uns am eigentlichen, ersten Halt ankommen. -> Dem „Moray Tal“ auf 3.400m. 🌀 Der Eintritt von 17€ pro Person verpasste uns einen kurzen Dämpfer. 🤨😲 Wir stellten später allerdings fest, das mit dem Ticket 🎟️ noch drei weitere Sehenswürdigkeiten (die nicht auf unserem Plan standen) besucht werden können.
Während des Rundganges durch die drei kreisförmigen ⭕️ Terrassen, haben wir von unserem Guide einige Informationen erhalten. 👍🏼
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Die Inka-Anlage besteht aus mehreren Terrassen in verschiedenen Höhen. Sie wurde in drei größeren natürlichen Dolinen verschiedener Tiefe errichtet. Die mit über 70 Metern tiefste Doline, deren unterste 28 Meter mit Terrassen versehen sind, heißt Qechuyoq.
Die ersten sieben Terrassen, die ungefähr 15 Meter überspannen, sind konzentrisch angeordnet. Die achte Terrasse bricht in nordwestlicher Richtung aus dem Schema aus und verbreitert hier die Anbaufläche auf der siebten Terrasse. Die restlichen Terrassen folgen dem Verlauf der achten.
Bis auf in der größten Senke sind die Anlagen konzentrisch und kreisförmig. Bis vor 50 Jahren wurden auf dem Gelände Kartoffeln und Gerste angebaut.
Durch die Terrassierung und die Anordnung im Rund ergibt sich eine Überlagerung des Makroklimas mit etlichen, für jede Terrasse verschiedenen Mikroklimaten.
Möglicherweise diente Moray den Inka als Agrarversuchsfeld zum Studium des Einflusses dieser Mikroklimate auf den Pflanzenwuchs.
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Auf dem Rückweg zum Van 🚐, konnten wir noch einen wunderschönen Blick 👀 auf den
5.200m hohen Berg „Chicón“ 🏔️ genießen. 😌 Das „Moray Tal“ haben wir uns etwas spektakulärer vorgestellt und auch der Eintritt war völlig überteuert, sofern man sich nur das „Moray Tal“ anschauen möchte. 🤷🏼♂️ Dennoch war es aber einen Besuch wert.
Nach 1️⃣0️⃣ weiteren Fahrminuten erreichten wir einen kleinen Laden 🏬 in einem noch kleineren Örtlichen. Hier fand eine Salz- und Schokoverkostung statt. 🧂🍫 Auch das stand eigentlich nicht auf dem Plan, war aber doch sehr interessant. Tatsächlich passen die verschiedene Salze perfekt zu den unterschiedlichen Schokoladen. 🤤 Auch Lena hat fleißig mitprobiert, diesmal auch ohne Bauchschmerzen zur Folge. 🔝
Weiter ging es zu den bekannten „Maras Salt Mines“. ⛰️🧂 Die notwendigen 5€ Eintritt 🎟️ pro Person, waren es auf alle Fälle wert. Schon auf dem schmalen kurvigen Weg den Berg hinunter ⬇️, konnte man immer wieder die riesige Fläche des Abbaugebietes sehen. 👀
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Die Salzminen sind eines der größten Salzgewinnungszentren vorspanischen Ursprungs in Cusco. Es befindet sich in der Provinz Urubamba in Cusco im Südosten Perus, auf einer Höhe von 3.200 m.
Das Süßwasser, welches aus den Berghängen fließt, durchläuft verschiedene und besondere Gesteinsschichten, wodurch es kurz vor den Salzminen als 32 grätiges Salzwasser herauskommt.
Das Wasser wird systematisch auf die ca. 4.000 „Pools“ oder Salzverdampfungsteiche verteilt. Nachdem das Wasser dort verdampft ist, bleibt ein Pool voll Salz übrig und wird abgebaut.
Die Kontrolle unterlag viele Jahrhunderte den Nachkommen der Inka, bis sich das Eigentum auf Privatpersonen verlagerte, was zu Streitigkeiten über Zugang und Kontrolle führte.
1969 übernahm der peruanische Staat die Kontrolle, aber 1980 gewannen die lokalen Gemeinschaften mit der Gründung von Marasal S.A., die den Bewohnern von Maras und Pichingoto gehört, die Kontrolle zurück.
Heute verwaltet das Unternehmen die Salzverwaltung und -vermarktung, mit rund 400 Familien, die Salzbrunnen in der Region besitzen.
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Auch hier führte ein kleiner Rundweg 🏘️ entlang der wichtigsten Punkte. Unser Guide und zusätzliche Informationsschilder 🪧 erzählten uns eine Menge interessantes über die Salzmienen. 👩🏫
Nach ca. 1️⃣ Stunde in der prallen Sonne ging es mit einem (erneut) verbrannten Gesicht 🥵 zurück nach Cusco. 🚐
Für knapp 13€ pro Person plus die Eintrittsgelder, hatten wir wieder einen tollen Tag mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücken. 😊 Cusco gefällt uns richtig gut, man könnte hier ewig Zeit verbringen und trotzdem jeden Tag etwas neues erleben.
Nach 6️⃣ Tage, steht für uns nun leider schon die letzte Nacht an ☹️, morgen geht es weiter, wieder in etwas tiefere Gefilde. 🫁😮💨もっと詳しく








































































































































































































































































































































































































































































































































































































旅行者
😍😍😍der Ring ist wunderschön Lena.
旅行者Dankeschön 😍💍 er ist perfekt ❤️
旅行者❤
旅行者🥰💞