Südostasien im Langzeit-Test

October 2023 - May 2024
A 200-day adventure by Ulrike & Orthoklas on tour Read more
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  • Vorbereitungen im regnerischen Sommer

    July 21, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Unser großer Thailand Aufenthalt wirft so langsam seine Schatten voraus. Wir wollen ja, solange es die Gesundheit (noch) erlaubt, nach meiner Pensionierung und der damit gewonnenen Zeit jeweils in den im deutschen Klima unfreundlichen Monaten von ca. Ende Oktober bis Anfang/Mitte Mai nach Südostasien reisen, wobei der Schwerpunkt Thailand sein wird und wir unsere Homebase in Bangkok einrichten wollen. Das wird bei unserer Freundin Poms sein, die wir ja anläßlich unserer letzten Reise schon vorgestellt haben. Dieses Mal ist aber das ebenfalls ihr gehörende Haus neben ihrem eigentlichen Haus frei, das wir ebenfalls von früheren Aufenthalten schon kennen und das sie uns jetzt zur Verfügung stellt.

    Den Flug (dieses Mal zunächst nur der Hin- ohne Rückflug) habe ich vor einigen Monaten schon bei Air France gebucht. Es geht dieses Mal von Hamburg nach Paris und von dort in bewährter Weise direkt nach Bangkok, und zwar am 30. Oktober mit Ankunft in Bangkok wegen der Zeitverschiebung am 31. Oktober. Man kann ja immer nur ein knappes Jahr vorher Flüge buchen, und für den vorgesehenen Rückflug im Mai 2024 war noch nichts im Angebot.

    In den folgenden Posts möchte ich euch an Dingen wie Visabeschaffung, Auslandsreisekrankenversicherung, Fragen wie: was mache ich als jemand, der täglich unterschiedliche Medikamente nehmen muss, damit für einen Zeitraum von gut sechs Monaten im voraus etc. durch unterschiedliche Beiträge teilnehmen lassen und damit gleichzeitig unsere Reisevorbereitungen ein bißchen dokumentieren. Christian hat mich ja vor vielen Jahren schon zum Reisemarschall ernannt, und ich nehme diese Rolle gerne an.

    Für heute nur zunächst soviel: ich habe schon diverse Listen und eine Ordnungsmappe zum Sammeln von Unterlagen angelegt. Auf meinem Tablet befinden sich mehrere Fotodateien, die ich u.a. zur Beantragung der Visa benötige. Und bei der Führerscheinstelle in Stralsund waren wir auch schon .... 😉
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  • Der erste Schritt: Das Visum

    August 3, 2023 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Liebe Leute, ich bin fertig auf der Bereifung!!!
    Mehr als den halben Tag habe ich mit der Beantragung unserer Visa heute verbracht ....

    Doch von Anfang an :)

    Wenn man für maximal 30 Tage nach Thailand einreisen will als Staatsangehöriger der so genannten DACH-Staaten (Deutschland, Österreich und die Schweiz gemäß der internationalen Länderkennzeichen D-A-CH), dann braucht man ausser einem noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass, einem Rückflugticket und dem gepackten Koffer gar nichts. Das Gleiche gilt auch, wenn man wie wir in den vergangenen Jahren mehr als vier Wochen bleiben will und die Möglichkeit zum sogenannten Visa Run nutzen kann und will.

    Es läuft dann so, dass man am Flughafen Bangkok bei der Einreise aus Europa die 30 Tage Aufenthaltserlaubnis in den Pass gestempelt bekommt. Rechtzeitig vor Ablauf der 30 Tage reist man - am sichersten für eine komplikationslose Abwicklung per Flugzeug - in ein Nachbarland (z. B. Kambodscha, Malaysia, Laos, Vietnam) aus, bleibt ein paar Tage und bekommt bei der Wiedereinreise nach Thailand erneut komplette 30 Tage.

    Ewig und noch länger wird das aber nicht funktionieren, irgendwann steigt das Risiko, bei der Wiedereinreise an der Grenze abgewiesen zu werden, und anstrengend ist dieses Hopping zwischen den Ländern alle vier Wochen irgendwann auch.

    Bei unserem letzten Aufenthalt in Thailand 2021/22 , den wir hier ja auch veröffentlicht haben, waren die Grenzen zu den Nachbarländern wegen Corona noch geschlossen, so dass sich ein Visa Run verbot und wir ein für 60 Tage gültiges Touristenvisum beantragt und dabei schon mal spezielle Erfahrungen gesammelt haben. Wer interessiert ist, ist herzlich eingeladen, bei der damaligen Reise noch einmal nachzuschmökern.

    Nun wollen wir dieses Mal ja ein gutes halbes Jahr in SO-Asien vorbringen. Da kommt man mit dem Touristenvisum nicht weiter. Die Lösung und das Zauberwort heißt nun hierfür "Rentnervisum", eben ein Visum für die reifere Generation. Es gibt verschiedene Unterkategorien je nach geplanter Aufenthaltsdauer mit je höheren Anforderungen, desto länger der geplante Aufenthalt dauern soll.

    Da wird schon mal ein deutsches Führungszeugnis und ein Gesundheitszeugnis des deutschen Hausarztes verlangt, ganz zu schweigen von den finanziellen Anforderungen. Nach viel Recherche in sozialen Medien stellte sich für uns das sogenannte "Non-Immigrant O retirement visa" als das Sinnvollste heraus.

    Der Aufenthalt ist hierbei zunächst auf 90 Tage begrenzt, kann aber (und so ist unser Plan) vor Ort in Thailand bei der Einwanderungsbehörde, der so genannten Immigration, auf ein Jahr verlängert werden. Zu den Voraussetzungen für die Verlängerung mache ich später einmal nen extra Post.

    Schon für die 90 Tage ist einiges an Voraussetzungen zu erfüllen. Der Thailändische Staat möchte nicht, dass ihm die sogenannten farangs (von foreigner, also Fremde) auf der Tasche liegen. Man muss also nachweisen, dass man in der Lage ist, sich vor Ort selber finanziell zu tragen.

    Dazu werden monatliche Fixeinkünfte pro Person von 65.000 Thailändischen Baht, abgekürzt THB, verlangt. Das sind nach heutigem Wechselkurs 1.715 Euro. Wird dieser Betrag nicht erreicht, dann müssen alternativ die Kontoauszüge der letzten drei Monate mit einem Bestand von jeweils 5.000 Euro am Monatsende vorgelegt werden.

    Auch braucht es eine separate Auslandsreisekrankenversicherung. Wir haben als Bestandteil in unserer privaten Krankenversicherung auch eine Auslandsreisekrankenversicherung eingeschlossen, die allerdings nur für maximal 56 Tage pro Reise leistet. Das reicht diesmal also für unseren geplanten langen Aufenthalt nicht. Also recherchiert, Freude darüber, dass die Stiftung Warentest gerade Anfang des Jahres einen einschlägigen Test durchgeführt hat und ein bisschen rumtelefoniert.

    Es gibt zwar bei dem ins Auge gefaßten Anbieter keinen vorherigen Gesundheitsfragebogen, aber in der Branche gilt allgemein (und das ist auch logisch nachvollziehbar): je höher das Alter, desto teurer der Beitrag. Ich hoffe, dass wir uns mit unserem Anbieter richtig entschieden haben. Vertragsabschluss und Support danach waren jedenfalls 1A. Man braucht ja beispielsweise eine Versicherungsbestätigung in Englisch, und die kam schon mal ohne Nachfragen nach Abschluss der Versicherung sofort vom Anbieter.

    Dann geht es ans Fotografieren. Man braucht neben dem Reisepass, der ja ohnehin zwingend ist, zunächst ein Passfoto, das nicht älter als 6 Monate sein darf. Das war bei mir fällig, weil ich noch kein Foto mit meiner nun erreichten aktuellen Naturhaarfarbe hatte. Christian hatte es einfacher, da hat sich an der Haartracht in den letzten Jahren nicht viel geändert....

    Es ist auch ein Fotoscan der Rückseite des Personalausweises nötig; denn aus dieser ergibt sich der Wohnsitz, der wiederum entscheidend für die Wahl der zuständigen Ansprechstelle des thailändischen Außenministeriums in Deutschland ist. Wir wohnen in MV, also ist für uns die Royal Thai Embassy in Berlin zuständig.

    Man erinnert sich augenzwinkernd an unsere einschlägigen Erfahrungen mit dieser in der Steglitzer Lepsiusstraße (Epi-Lepsiusstraße) gelegenen Institution bei der Vorbereitung der letzten Reise 2021/22.......

    Wer schlau ist, speichert alle Unterlagen zum Beispiel auf dem Tablet. Wer noch schlauer ist (letzteren Schritt habe ich persönlich im Laufe des Prozesses erreicht und dann vollzogen) versieht jede Datei mit einem sprechenden Namen, was das Auffinden erleichtert und vor Augenschäden beim verzweifelten Versuch, die richtige Datei zu finden, bewahrt. Hilfreich ist im weiteren Verlauf auch ein im Internet verfügbares kostenloses Programmpaket (IlovePDF), das mehrere PDF zu einer Datei zusammenfaßt (PDF-Merger) und z. B. ebenfalls JPEG-Bilddateien in PDF umwandeln kann.

    Wenn alles soweit vorbereitet ist, kann es eigentlich losgehen. Es gibt ein einziges zugelassenes Programm, über das die Visabeantragung läuft. Wenn man sich dort einmal registriert hat, gilt diese Registrierung für immer, ich hatte also kein Problem, gleich wieder ins Programm zu gelangen.

    Hauptsprache ist Englisch, Google Chrome war bereit, zu übersetzen, manchmal hilfreich, manchmal muss man jedoch die Sache wirklich selbst auf Englisch bearbeiten, weil z. B. die zwingend einzugebenden Reisedaten nur in der englischen Version vom Programm "gefressen werden". Dass bei der Adresse der Unterkunft (also die unserer Freundin Poms) neben der großen Stadt Bangkok noch der Stadtbezirk plus Unterbezirk angegeben werden muss, ist ein Gag am Rande.

    Das Nervigste war das Hochladen der beizubringenden Unterlagen. Pro Antrag ist nur eine einzige Datei zulässig. Spätestens jetzt braucht es den PDF-Merger; denn wie will man sonst Rentenbescheid und die Kontoauszüge in eine Datei kriegen? Gott sei Dank gibt es hier keine Größenbeschränkung wie bei den Bildern von Reisepass, aktuellem Passfoto etc.

    Als letzte Unterlage noch den werten Antragsteller von vorne mit der ersten Seite des Reisepasses neben dem Gesicht fotografiert und das Foto hochgeladen, dann war es das schon. Dass das System zwar eine Zwischenspeicherung zulässt, einen aber jedes Mal, wenn man in den eigenen Dateien nach dem gerade geforderten korrekten Dokument sucht, rausschmeisst und man sich mit Zugangsdaten und Captcha wieder von vorne einloggen muß, nervt spätestens nach dem fünften Mal erheblich. Hinzu kommt, daß man sich nun wiederum durch den kompletten Antrag bis zur letzten Seite hindurchscrollen darf, auf der man zuvor gewesen ist.

    Ist alles geschafft, geht es nun ans Bezahlen, vorher nimmt die Botschaft die Arbeit am Antrag nicht auf. Witz am Rande, der jetzt verfahrensbestimmend wird: zulässig sind hierbei nur Visa oder Mastercard, American Express wird nicht akzeptiert.

    Gerade, wenn man die Sache mit der Bezahlung fertig machen will, klingelt es an der Haustür: eine verspätete Zustellung. Man unterbricht nun also die Arbeit und beginnt danach wieder von vorn..... Nun übersieht man im Eifer des Gefechts, dass Google Pay einem jetzt American Express vorschlägt, man zieht die Sache also frohen Mutes durch - und, dann bekommt man so als Quittung endlich im Status - Überraschung!! - "Zahlung ausstehend" angezeigt.

    Gaaaaaaanz weit rechts ist dann eine Schaltfläche, auf der man die Zahlung dann doch korrekt abwickeln kann. Bis ich dahin gekommen bin (da war nämlich kein Hinweis, dass man mal nach rechts gehen könnte), habe ich viel Freude bei der Internetrecherche gehabt. Hilfreich war schließlich die Seite der Thailändischen Botschaft in Washington :)

    Nun aber ist alles in Sack und Tüten. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass alle Unterlagen korrekt und vollständig sind und wir hoffentlich spätestens Ende August das Visum haben.

    Ich bin zutiefst dankbar für meine Verwaltungserfahrung und frage mich, was Menschen machen, die damit keine Berührung haben. E-Visa sind im Prinzip eine feine Sache, weil die persönlichen Besuche von Botschaft oder Konsulat, wie sie früher notwendig waren, jetzt entfallen. Der Pass muss nicht mehr verschickt werden, also ist das Risiko des Verlustes auch nicht mehr gegeben. Schön wäre es, wenn die Anwendung noch benutzerfreundlicher gestaltet würde und beispielsweise die durchgängige Erfassung der Angaben in Deutsch möglich wäre. Gegenwärtig wirkt das ganze Verfahren noch immer reichlich grob von ambitionierten Amateuren zusammengezimmert.

    Genug für heute, demnächst mehr an dieser Stelle. Bleibt alle gesund!
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  • Kleiner Nachtrag zum letzten Post

    August 4, 2023 in Germany ⋅ 🌙 18 °C

    Gestern habe ich ja ausführlich über die Beantragung unserer Visa berichtet. Heute habe ich mal ein bisschen recherchiert, was eigentlich für Thailänder gilt, die für einen längeren Zeitraum nach Deutschland wollen.

    Die Seite der deutschen Botschaft in Bangkok ist recht informativ. Die Gründe, um ein Visum für Deutschland beantragen zu können, sind neben Studium/Ausbildung, Arbeit (hier besonders erwähnt die sogenannten Spezialitätenköche) und Familienangelegenheiten sehr übersichtlich, um nicht zu sagen nicht existent. Touristenvisa gibt es nur als "Schengenvisa" für maximal 90 Tage mit der Verpflichtung des Nachweises von ausreichenden finanziellen Mitteln, Krankenversicherung, genauer Darstellung aller Unterkünfte auf der geplanten Reiseroute etc. Die Visagebühren sind vergleichbar mit dem, was Thailand für entsprechende Visa verlangt. Die Anforderungen sind für ein Visum für Deutschland höher.

    Solche Konstellation, wie sie uns betrifft (Rentner für einen längeren Zeitraum nach Thailand) gibt es umgekehrt nicht. Alles, was 90 Tage überschreitet, ist abschließend bestimmt und dreht sich ausschließlich um Studium/Ausbildung, Arbeit und Familienangelegenheiten. Nun ist Deutschland in Gänze natürlich auch nicht so sehr vom Tourismus abhängig, wie dies in Thailand der Fall ist.

    Mein Fazit? Der Aufwand für die Beantragung erscheint auf den ersten Blick hoch, ist aber im Vergleich nicht übertrieben. Die deutschen Anforderungen erscheinen bezogen auf die Aufenthaltsdauer teilweise höher. Bei uns reichte z.B. die Angabe der "Hauptadresse" in Bangkok, also unseres Standquartiers aus.

    Während Thailand die Bearbeitung aller Visaanträge (und es gibt ja z.B. auch so genannte Longstayvisa für bis zu 10 Jahren) innerhalb von 15 Arbeitstagen verspricht, darf man bei einem Arbeitsvisum für Deutschland schon mal mit einer Bearbeitungszeit von drei bis vier Monaten rechnen. Das ist für den Aspiranten bestimmt eine nervenzehrende Spanne .....

    Also: ja, Behördenkram ist selten vergnügungssteuerpflichtig. Aber für das, was uns an tollen Erlebnissen erwartet, ist es aller Mühe wert!

    Übrigens: noch 87 Tage bis zur Abreise
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  • Die gegenwärtige politische Lage

    August 17, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Wie es gegenwärtig in Thailand aussieht, gibt sehr gut der Kommentar der Neuen Zürcher Zeitung vom 23.07.2023 wieder. Autor ist Matthias Müller/Bangkok:

    THAILANDS KÖNIG UND DEM MILITÄR IST DAS EIGENE VOLK EGAL

    Wie weit sich das Königshaus und das Militär vom thailändischen Volk entfernt haben, zeigte sich jetzt im Parlament: Statt den Wahlsieger Pita Limjaroenrat zum neuen Regierungschef zu wählen, verhinderten die Konservativen den politischen Neuanfang.

    Die Szenerie vor dem thailändischen Parlament in Bangkok hatte Symbolkraft. Lange vor der Debatte über die Wahl des neuen Regierungschefs fanden sich am Donnerstagmorgen Anhänger von Pita Limjaroenrat ein, der mit seiner Partei Move Forward die Parlamentswahlen am 14. Mai gewonnen hatte.

    Viele trugen orangefarbene Shirts, die Farbe der Partei. Sie wollten mit ihrer Präsenz den Parlamentariern und Senatoren noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass der thailändische Souverän vor zwei Monaten für den Wandel gestimmt hatte.

    Während die Anhänger Pitas friedlich miteinander schwatzten, riegelte die Polizei das Gelände um das Parlament weiträumig ab. Sie verlegte Stacheldraht, um den Zugang zu verhindern. Und mit Sichtschutz versperrte sie den Blick auf das Parlament.

    Auch Wasserwerfer fuhren auf. Die Sicherheitskräfte handelten in vorauseilendem Gehorsam, denn Stunden später verhinderten vom Militär ernannte Senatoren die – aus demokratischer Sicht eigentlich zwingende – Wahl von Pita zu Thailands 30. Regierungschef.

    NIEMAND WEISS, WANN DAS PULVERFASS EXPLODIERT

    In Bangkok blieb es nach dem unwürdigen Schauspiel zwar zunächst ruhig. Es wettet in Thailand jedoch niemand darauf, dass es so bleiben wird. Zu gross ist der Unmut über das Militär, das seit dem Putsch vor neun Jahren das Land nicht vorangebracht hat. Und König Vajiralongkorn, der sich auf die Streitkräfte stützt, ist wegen seines ausschweifenden Lebenswandels in weiten Teilen der thailändischen Gesellschaft unbeliebt.

    Kritik am Königshaus war vor wenigen Jahren in Thailand noch ein Sakrileg. Heute ist sie allgegenwärtig, obwohl man dafür verurteilt werden kann. Die Thailänder sitzen auf einem Pulverfass, von dem niemand weiss, wann es explodiert.

    Mit der Pita zugefügten Niederlage im Parlament spielen die Konservativen auf Zeit. Sie setzen darauf, dass das Verfassungsgericht den Chef von Move Forward möglicherweise bereits kommende Woche wegen angeblicher Verstösse gegen das Wahlgesetz disqualifiziert.

    Dann wäre der Weg für einen Kandidaten von Pheu Thai für den zweiten Wahlgang am 19. Juli frei; die Partei stellt 141 Abgeordnete im neuen Parlament und ist damit die zweitstärkste Kraft nach Move Forward.

    Pheu Thai könnte mit dem Immobilienunternehmer Srettha Tavisin einen Kandidaten aufstellen, der auch die Stimmen der Konservativen erhalten dürfte. Diese wiederum könnten in einer Koalition mit Pheu Thai trotz dem erlittenen Wahldebakel an der Macht bleiben und Reformen verhindern.

    Für Pheu Thai wäre es zwar ein Verrat an den eigenen Idealen, denn eigentlich setzt sich die Partei für den politischen Wandel ein. Sie dürfte nun aber die Chance wittern, an die Macht zu gelangen und damit auch ihren Gründer, den einstigen Regierungschef Thaksin Shinawatra, aus dem Exil in Dubai zurück nach Thailand zu holen.

    Thaksin hat immer wieder den Wunsch geäussert, zurückkehren zu dürfen, obwohl ihm in seiner Heimat eine Gefängnisstrafe droht. Aber auch dafür dürfte mit Pheu Thai an der Macht eine Lösung gefunden werden.

    Das konservative Establishment sichert sich die Geldquellen
    Pheu Thai läuft bei solch einem Schachzug Gefahr, politischen Selbstmord zu begehen. Die Wahlen am 14. Mai waren ein klares Votum für einen politischen Neuanfang. Move Forward mit dem charismatischen Pita hat nicht länger nur Anhänger unter den jungen Thailänderinnen und Thailändern. Die Partei ist heute in allen Bevölkerungsgruppen populär.

    In Bangkok errang sie 32 von 33 Direktmandaten. Und selbst im Norden Thailands, der Hochburg von Pheu Thai, holte sie viele Stimmen. In dem südostasiatischen Königreich ist der Wunsch nach einem Machtwechsel allerorts zu spüren.

    Der König und das Militär klammern sich jedoch an die Macht. Dem Monarchen und der Militärjunta geht es allein darum, sich den Zugang zu Ämtern, Posten und Geldquellen zu sichern. Das Schicksal des eigenen Volkes ist ihnen dagegen egal. Im Parlament zeigte das konservative Establishment jetzt einmal mehr seine hässliche Fratze.
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  • Thailands König kämpft ums Überleben

    August 17, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 20 °C

    Es regt sich was im Unterholz in Siam! Der heutige Artikel von Matthias Müller in der Neuen Zürcher Zeitung - diesmal aus Singapur - bringt es auf den Punkt. Der Stoff wäre seinerseits nun wieder ein ideales Futter für die Yellow Press, wenn man es genau betrachtet.

    Es ist fatal: der gegenwärtige König Vajiralongkorn (Rama X) ist im Lande unbeliebt, wie selten ein thailändischer Monarch vor ihm. Der lange Schatten seines verehrten Vaters Bumiphol verdeckt ihn völlig. Das äonenalte lèse-majesté-Gesetz (Mißachtung des Königshauses) hängt der Thai-Monarchie wie eine Fessel am Bein. Die Progressiven haben sich dessen Abschaffung längst auf die Fahnen geschrieben.

    Andererseits zögern die Konservativen im Lande bei dessen Aufhebung. Das trägt - wie man leicht nachvollziehen kann - nicht unmittelbar zur Popularitätssteigerung der regierenden Chakri-Dynastie bei.

    THAILANDS KÖNIG KÄMPFT UMS ÜBERLEBEN - DOCH DANN TRETEN PLÖTZLICH ZWEI VERSTOSSENE SÖHNE AUF

    Erstmals seit 27 Jahren besuchen zwei entfremdete Söhne des thailändischen Königs Maha Vajiralongkorn wieder ihr Geburtsland. Die Medien berichteten ausführlich. Die Thailänder fragen sich: Was hat der Monarch vor?

    Der Besuch kann kein Zufall gewesen sein: Erstmals seit ihrer Verbannung vor 27 Jahren haben zwei Söhne aus zweiter Ehe des thailändischen Königs Maha Vajiralongkorn wieder ihr Geburtsland besucht. Das Königshaus nahm dazu zwar keine Stellung.

    Und auch zu dem 91. Geburtstag von Sirikit, der Mutter des Monarchen, am Samstag vergangener Woche waren der 42-jährige Vacharaesorn Vivacharawongse sowie sein zwei Jahre jüngerer Bruder Chakriwat nicht eingeladen worden.

    Die thailändischen Medien berichteten jedoch ausführlich über den Besuch der Brüder, die zuvor in der thailändischen Öffentlichkeit offiziell nicht existiert hatten. Und für diese mediale Aufbereitung müssen Thailands Medienhäuser das Okay vom Königshaus erhalten haben.

    Sie laufen sonst Gefahr, gegen Artikel 112 des Strafgesetzbuches zu verstossen, der angebliche Beleidigungen der Monarchie mit bis zu 15 Jahren Gefängnis büsst.

    DAS KONSERVATIVE ESTABLISHMENT IN NOT

    Vacharaesorn und Chakriwat, die mit ihrer Mutter und zwei Brüdern 1996 aus dem Land gejagt worden waren und alle königlichen Titel verloren, kehren während einer politisch turbulenten Zeit zurück. Thailand wartet seit den Parlamentswahlen am 14. Mai auf eine neue Regierung.

    Das Machtvakuum zeigt, wie nervös das konservative Establishment von Königshaus und Militär ist, denn aus den Wahlen ging die progressive Partei Move Forward überraschend als Siegerin hervor. Sie errang 151 von 500 Parlamentssitzen. Regieren darf sie dennoch nicht, denn ihre Programmatik hat es in sich. Im Gegensatz zu den anderen Parteien fordert Move Forward eine Reform des berüchtigten Artikels 112.

    Der Erfolg von Move Forward zeigt, wie unzufrieden viele Thailänderinnen und Thailänder mit dem Königshaus und dem Militär sind. Selbst Unmutsäusserungen über König Vajiralongkorn, der seit annähernd sieben Jahren auf dem Thron sitzt, sind inzwischen allgegenwärtig. Unter König Bhumibol, dem Vater des jetzigen Monarchen, war dies noch undenkbar.

    Auch im eigenen Haus hat der 71-jährige König Vajiralongkorn mit Problemen zu kämpfen. Er ist zwar in vierter Ehe mit Königin Suthida verheiratet. Ein gemeinsames Kind hat das Paar jedoch nicht. Aus den drei vorangegangenen Ehen stammen acht Kinder.

    Aber nur drei von ihnen tragen hoheitliche Titel und kommen deshalb als Thronfolger infrage: Aus der ersten Ehe stammt Prinzessin Bajrakitiyabha, die 1978 auf die Welt kam und als Nachfolgerin aufgebaut worden war. Allerdings liegt sie seit Dezember vergangenen Jahres in einem Spital. Es heisst, dass sie nie wieder genesen wird und damit als Königin ausscheidet.

    Aus der zweiten Ehe von König Vajiralongkorn sind zwar vier Söhne, etwa Vacharaesorn und Chakriwat, sowie Prinzessin Sirivannavari hervorgegangen. Bis auf die Prinzessin, die in Thailand lebt, haben jedoch alle 1996 das südostasiatische Land verlassen müssen. Seitdem leben sie in den Vereinigten Staaten.

    Prinzessin Sirivannavari scheidet als Thronfolgerin aus, denn sie gilt als zu entrückt von der thailändischen Bevölkerung. So benannte sie eine Insel, die es ihr wegen der weissen Strände und des kristallklaren Wassers angetan hatte, um: Statt Tachai heisst diese nun Sirivannavari.

    BESSER DEUTSCH ALS THAILÄNDISCH

    Damit bleibt nur noch ein Thronfolger übrig. Der 18-jährige Prinz Dipangkorn stammt aus der dritten Ehe von König Vajiralongkorn mit Srirasmi Suwadee. Auch sie traf der Bannstrahl des Königs. Er verstiess sie 2014. Seitdem lebt sie zurückgezogen ausserhalb von Bangkok. Und seit jener Zeit soll sie ihren Sohn nicht mehr gesehen haben.

    Über Prinz Dipangkorn ist nur wenig bekannt. Er soll viele Jahre in Bayern, wo sein Vater meist residierte, auf die Schule gegangen sein und besser Deutsch mit bayrischem Akzent als Thailändisch sprechen. Zudem soll er Autist sein. Bestätigt hat das Königshaus solche Spekulationen nie. Ein Lebenszeichen gab es zu seinem 18. Geburtstag Ende April.

    Thailands Behörde für Öffentlichkeitsarbeit stellte auf Youtube ein Video des Prinzen online, das ihn bei der Krönung seines Vaters und bei der Ausübung königlicher Pflichten zeigt.

    Derzeit läuft alles auf Prinz Dipangkorn hinaus, wenn sein Vater in vierter Ehe nicht doch noch einen Nachfolger zeugen sollte. Der Prinz könnte zum König ernannt werden und so die Dynastie retten.

    Ihm fiele wegen seiner Erkrankung jedoch die Rolle einer Marionette zu. Sein Halbbruder Vacharaesorn könnte im Hintergrund die Amtsgeschäfte führen, lautet ein Gedankenspiel. Dafür müsste der König ihn jedoch rehabilitieren.

    Vacharaesorn liess während seines Aufenthalts in Thailand nichts ungenutzt, um in der Öffentlichkeit zu punkten. Er gab sich volksnah. Vacharaesorn nutzte die Metro, besuchte Tempel sowie Spitäler und nahm sich Zeit, bei einer Tagesstätte für Kinder aus armen Familien, die das Königshaus finanziell unterstützt, vorbeizuschauen.

    Dahinter könnte ein Kalkül stecken, wie der einstige Diplomat und Thailand-Analytiker Craig Keating schreibt: Der Besuch der entfremdeten Söhne könne ein pragmatischer Weg sein, die Unterstützung der Öffentlichkeit zu testen, bevor sich König Vajiralongkorn offiziell an die Verstossenen wendet.

    In einem nächsten Schritt könnte er seine Söhne anerkennen und ihnen alles Gute für ihr Leben in den Vereinigten Staaten als «nicht arbeitende» Royals wünschen. Dies würde Raum für diverse Optionen für die Zukunft bieten und König Vajiralongkorn als fürsorglich sowie mitfühlend erscheinen lassen – Eigenschaften, die dem unbeliebten Monarchen bis anhin nicht nachgesagt werden.
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  • Die Visa sind da!!!

    September 5, 2023 in Germany ⋅ 🌙 21 °C

    Nach vielem Hin und Her und insgesamt drei Anläufen ist es seit heute Abend amtlich: Strobels sind im Besitz der erforderlichen Visa! Damit steht unserem Abflug und der Einreise ins Königreich nichts mehr entgegen. Heute Abend feiern wir einfach ein bisschen mit einem schönen Glas Rotkäppchen Chardonnay Flaschengärung, und morgen oder übermorgen erzähle ich das Drama in drei Akten genauer. Seid gespannt!Read more

  • Visa - ein Drama in drei Akten

    September 6, 2023 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Jetzt, wo wir die Visa in Händen halten, die Erklärung, warum wir gestern Abend gefeiert haben 😉

    So einfach war die Sache nämlich mal wieder nicht, und das kam so:

    Ich hatte ja über das eVisa-System schon berichtet. Viele Angaben sind zu machen, und wehe, wenn etwas unvollständig ist, nicht in der vorgegebenen Reihenfolge oder was auch immer - zack! wird abgelehnt, und die Visagebühren sind futsch. Alles auf Anfang und von vorne, bitte. 😀

    Des Dramas erster Akt: Wir orientieren uns an den Sternen.
    Auf der zweiten Seite im eVisa-System geht es u.a. um die persönlichen Daten. Name, Vornamen, Geburtsdatum etc. Manche Felder haben ein Sternchen, andere nicht. Laienhafte Interpretation der Antragsteller: nur die Felder mit Sternchen sind Pflichtfelder. Und was machen wir mit den Vornamen? Christian hat vier davon, wovon - exotisch genug - der zweite der Rufname ist, ich immerhin drei mit Ulrike als Rufname am Anfang.

    Die Abfrage im System: Family Name (ok, das ist einfach 😉), First Name (von mir als Rufname interpretiert), Middle Name - im Singular und nicht Plural! - also nur am Beispiel von mir: Rufname und der zweite Vorname, oder? Und nachdem man das eingetragen hat, das nächste Feld ohne Sternchen fordert: Schreiben Sie Ihren vollständigen Namen in der Schrift Ihres Herkunftslandes.

    Die erste Seite des Reisepasses ist auch hochzuladen.
    Da das Feld mit dem vollständigen Namen ja kein Sternchen hat, hatte ich die erst einmal freigelassen. Man soll die Konsularbeamten ja auch nicht unnötig verwirren. 😉

    13 Tage später Nachricht im Mailpostfach: Visa abgelehnt 😞
    Begründung: Feld mit dem vollständigen Namen nicht ausgefüllt. Keine weiteren Hinweise, ob sonst irgendwelche Fehler vorliegen.

    Des Dramas zweiter Akt: Wir sind lernfähig.
    Also neuer Versuch. Bei First Name beim Gatten Gemahl Christian eingetragen wie im ersten Versuch auch, ist ja schließlich der Rufname. Bei Middle Name den dritten Vornamen eingetragen, ist ja schließlich Name und nicht Names. Bei mir den zweiten Vornamen bei Middle Name, und bei beiden natürlich dieses Mal das Feld mit dem vollständigen Namen brav ausgefüllt. Erneut bezahlt und ab die virtuelle Post.

    13 Tage später: Nachricht im Mailpostfach: Visa abgelehnt 😞
    Begründung: Angaben stimmen nicht mit dem Reisepass überein.
    Deutliche Bissspuren in meiner Tischkante frisch hinzugefügt! 😞

    Des Dramas dritter Akt : Wir telefonieren.
    Ein Anruf in der Konsularabteilung der thailändischen Botschaft in Berlin bringt Aufklärung. Die Angaben auf der zweiten Seite des eVisa-Systems müssen zu 100 Prozent identisch mit dem Reisepass sein. Wenn nicht, wird sofort abgelehnt. Also bei Christian eben der erste Vorname bei First Name und sämtliche weiteren Vornamen dann bei Middle Name. Und nix unterschlagen! Bei mir entsprechend dann zwei Vornamen bei Middle Name. Die Mitarbeiterin war total nett und bestätigte mir meine Einschätzung, dass das für Europäer schon sehr verwirrend sei, sie hätten Bitten um klare Erklärungen an den entsprechenden Stellen des Antrages schon so oft ans Außenministerium in Bangkok gerichtet. Das hätte offenbar dort aber die gleiche Wichtigkeit, als fiele in China ein Sack Reis um, Effekt gleich Null.

    Auf meine Bitte hat sie dann beide Anträge gleich noch einmal vollständig durchgeprüft und dabei aber keine grundsätzlichen Fehler gefunden. Wenn noch etwas auftrete, würde man sich per Email bei uns melden. Das passierte tatsächlich, wir mussten Christians Pass nochmal fotografieren, weil das Passfoto nicht scharf genug war. Genehmigen und unterschreiben muss am Ende der Konsul, sagte mir die Mitarbeiterin noch, und das ist nun gestern offensichtlich passiert.

    Könnt ihr euch vorstellen, welche Gebirge uns vom Herzen gefallen sind, als die Mail mit "Visa approved" eintraf? 😉

    Nun müssen wir mit einem ausgedruckten Exemplar des Visums bis zum 3. Dezember 23 einreisen - schaffen wir locker, wir wollen ja schon am 31. Oktober dort sein! Am Flughafen werden wir dann eine Aufenthaltserlaubnis für 90 Tage in den Pass gestempelt bekommen und müssen dann rechtzeitig vor Ablauf dieser 90 Tage (der 90. Tag ist der 28. Januar 2024) bei der Einwanderungsbehöde in Bangkok die Verlängerung beantragen. Dazu ist vor Ort noch diverses zu erledigen, dazu in einem anderen Post mehr.

    Nun, da die Visa nun endlich eingetroffen sind, konnte ich heute Vormittag mit unserer deutschen privaten Krankenversicherung telefonieren. Diese leistet ja nicht in der Zeit, in der wir in Thailand sind. Es besteht aber die Möglichkeit, für unsere Verträge eine sogenannte Anwartschaft zu vereinbaren. Wir zahlen während unserer Abwesenheit weiterhin einen gewissen - niedrigeren Betrag und steigen nach unserer Rückkehr nach Deutschland zu den alten Konditionen wieder ohne erneute Gesundheitsprüfung etc. in die Verträge ein.

    Da in Deutschland Versicherungspflicht besteht, braucht die Krankenkasse einen Nachweis, dass wir mehr als sechs Monate im Ausland bleiben. Als Nachweis dient z.B. das Visum. Nun haben wir ja vorerst nur 90 Tage zuerkannt erhalten, ist also ein Spezialfall. Ich habe jetzt eine Mail losgeschickt mit den Visa und einer Verlautbarung des thailändischen Konsulats in München, wonach bei unserer Visumsversion vor Ort die Verlängerung bis zu einem Jahr möglich ist..... Nun heißt es warten, dass alles weiterhin glatt geht und recht zeitnah hoffentlich die Bestätigung der Anwartschaft kommt.

    Stay tuned and hold the line für mehr Abenteuer mit den Strobels on tour 😀
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  • Weitere Vorbereitungen 1

    September 14, 2023 in Germany ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute in 46 Tagen geht es los, und da wir Ende September bis zur dritten Oktoberwoche noch einmal in Süddeutschland unterwegs sein werden, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, weiter über das zu berichten, was so an Vorbereitungen für einen mehrmonatigen Aufenthalt zu erledigen ist.

    Erstens: Aktion Eichhörnchen

    Wir können ja deshalb so lange unterwegs sein, weil wir beide schon "auf Rente" sind. Dieser Status wird ja normalerweise erst dann erreicht, wenn Mensch in einem gewissen Alter ist. Dann ist es in der Regel so, dass man - und da bilden wir keine Ausnahme! - nicht mehr dauerhaft ohne diverse Medikamente auskommt.

    In Thailand gibt es prinzipiell ein sehr gutes Gesundheitswesen. Wir haben das in der Vergangenheit beide in unterschiedlichen Situationen erlebt. Auch Medikamente gibt es natürlich. Bei näherer Befassung mit dem Problem haben wir uns dennoch dazu entschieden, sämtliche täglich benötigten und gewohnten Tabletten und Sprays von hier mitzunehmen. Das Risiko, dass die vor Ort zu erwerbenden Dinge nicht exakt die Zusammensetzung aufweisen wie in Deutschland und es möglicherweise zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen könnte, hat uns zu dieser Entscheidung bewogen.

    Also haben wir schon vor Monaten begonnen, in Absprache und mit Unterstützung unserer langjährigen Hausärztin Medikamente zu horten. Wie die Eichhörnchen haben wir so nach und nach zusammengestellt, was wir für gut sechs Monate abroad brauchen. Tabellen mit Dosierungsanleitungen und Erfassung des zahlenmäßigen Inhalts der jeweiligen Arzneien, halfen uns dabei, die benötigten Mengen zu kalkulieren. Dabei gingen wir von einer maximalen Aufenthaltsdauer von 200 Tagen in Südostasien aus.

    Seit dieser Woche haben wir nun alles zusammen, allerdings nicht wie die Eichhörnchen vergraben, sondern ordentlich zusammengestellt und zur Verpackung im Koffer bereit. Von der Hausärztin haben wir zudem noch eine Bestätigung in Englisch bekommen, dass sämtliche Medikamente für unseren persönlichen Bedarf bestimmt sind. Das ist eine Vorsichtsmaßnahme, falls uns - was bisher nie passiert ist - der Zoll bei der Einreise in Bangkok kontrollieren sollte.

    Zweitens: Impfungen und Reiseapotheke

    Wir haben beide sowohl gültigen Tetanus- als auch Hepatitisschutz. Beides ist unserer Meinung nach für Thailand und die Tropen zwingend. Weiterhin sind wir beide dreimal gegen Corona geimpft. In früheren Jahren haben wir noch zusätzlich eine Typhusprophylaxe angewandt - dies zuletzt 2016 und bei den folgenden Aufenthalten dann nicht mehr. Wir essen total gerne Streetfood vor Ort, und die hygienischen Bedingungen sind inzwischen so, dass das Essen von den Straßenverkäufern auch ohne Typhusprophylaxe unkritisch ist.

    Wir werden zur Vorsicht ein Malaria-Standby-Medikament mitnehmen, das ist bei uns seit Jahren Standard, wurde aber bisher Gott sei Dank nie benötigt. Wir machen allerdings nun auch keine Trekkingtouren im Dschungel mehr und kleiden uns abends so, dass die Mücken, die die Malaria übertragen, möglichst wenig Chancen zum Angriff haben. Thailand gilt zudem von wenigen Regionen abgesehen als malariafrei.

    Die Reiseapotheke gestaltet sich - Ausnahmen für die tägliche Medikation siehe oben - übersichtlich. Alles, was man so im Alltag braucht wie Schmerzmittel, Erkältungsmittel oder Mittel gegen Durchfall, gibt es problemlos und in zuverlässiger Qualität an jeder Ecke. Drogeriemärkte vergleichbar Rossmann oder DM haben in der Regel eine Ecke für die Apotheke, wo die Fachkräfte dann das Gewünschte aushändigen. Auch Antibiotika zum Beispiel (Doxycyclin und Co.) gibt es, wenn es denn gewünscht wird, ohne Rezept. Entlang der Straße, ohne weite Wege von überall her, findet man immer eine Apotheke. Von unserem vorgesehenen Domizil in Bangkok sind es zum Beispiel fünf Minuten zu Fuß zu einer solchen.

    Drittens: Dinge für die Körperpflege

    Als ich 1992 das erste Mal nach Thailand flog, hatte ich für damals fünf Wochen alles, aber auch alles dabei, was ich an Duschgel, Haarwaschmittel etc. brauchte. Kann man machen, muss man aber nicht.

    Die Thailänder sind ein sehr reinliches Volk, und so gibt es in den schon erwähnten Drogeriemärkten (die größten Ketten heißen Boots - beheimatet in Großbritannien - bzw. Watson. Diese Kette ist ursprünglich eine Gründung eines einst aus England zugewanderten Schotten in Hongkong.) sowohl die uns aus Europa bekannten Marken als auch die einheimischen Produkte, die in der Qualität nach unseren Erfahrungen den europäischen in nichts nachstehen. Die importierten Produkte sind nachvollziehbar natürlich teurer, das muss man sich, wenn man nicht darauf verzichten will, durchrechnen nach dem Motto: geb ich Freigepäckkilo dafür her oder kaufe ich vor Ort? Für uns ist klar, dass über das hinaus, was ohnehin in den Kulturbeutel für die Reise kommt, nichts aus Europa mit in den Koffer darf. Einzige Ausnahme ist meine spezielle Zahncreme, die ich vor Ort tatsächlich nicht bekomme. Da nehme ich zwei Tuben mit, aber das ist ja der Rede nicht wert. Interdentalbürstchen und Zahnseide gibt es vor Ort, also auch hier nur das, was ohnehin bereits im Kulturbeutel ist.

    Viertens: So gesund wie möglich aufbrechen

    Derzeit besuchen wir nochmal die Ärzte, die uns dann längere Zeit nicht sehen werden, wie Zahnarzt und Hausärztin zum jährlichen Check up. Wenn die Termine im Jahr auch normalerweise anders liegen, werden wir mit dem beruhigenden Gefühl losfahren, dass wir das Mögliche getan haben, um hoffentlich ohne außergewöhnliche gesundheitliche Probleme eine tolle Zeit in Asien zu verbringen.

    In einem gesonderten Post werde ich nochmal auf die Visa zurückkommen und den Prozess der Beantragung der Aufenthaltsverlängerung näher beschreiben, einschließlich der Dinge bzw Unterlagen, die wir dafür brauchen und von hier mitnehmen müssen. Dabei wird es u.a. auch um ein thailändisches Konto gehen, wie wir das mit dem Geld allgemein so handhaben etc etc.

    Bleibt also schön gespannt und uns weiterhin gewogen!
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  • Weitere Vorbereitungen 2: Behördenkram

    September 21, 2023 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Während wir momentan so einen Punkt nach dem anderen abhaken - Arztbesuche alle erledigt, Aufgaben bezogen auf die ehrenamtliche Tätigkeit beim Weissen Ring an die Vertreterin abgegeben - und uns auf entspannte Tage mit Freunden in Süddeutschland freuen, sind noch weitere wichtige Dinge zu bedenken. Es geht jetzt um die Genehmigung wie für die geplante Aufenthaltsverlängerung. Der englische Ausdruck für diese Aufenthaltsverlängerung ist Extension of stay, abgekürzt Eos.

    Kurz zurück zur Ausgangssituation: Unsere Visa gelten ab Einreise für 90 Tage. Bei der örtlichen Einreisebehörde (Immigration) kann bei Vorliegen der Voraussetzungen eine Eos für ein Jahr beantragt werden. Für uns mit Hauptquartier Bangkok ist die Immigration dort zuständig. Die Eos kann - und so werden wir es machen - für mehrere Ein- und Ausreisen beantragt werden. Wenn wir im Mai 2024 nach Deutschland zurück kommen, werden wir vorher ein so genanntes re-entry-permit beantragen. Der Clou ist, dass die Eos im Oktober 2024, wenn wir erneut nach Thailand einreisen wollen, noch gültig ist und wir den ganzen Stress mit der Visabeantragung nicht mehr haben werden.

    Soweit der Plan, was ist nun zu tun, damit wir die angestrebte Eos auch bekommen?

    Erste Voraussetzung: Antragsteller sind mindestens 50 Jahre alt: Haken dran, erfüllen wir locker.
    Zweite Voraussetzung: Non immigrant-O Visum - liegt vor: auch hier Haken dran

    Dritte Voraussetzung: Antragsteller hat feste monatliche Einkünfte von mindestens 65.000 Thai Baht ( sind knapp 1.700 Euro aktuell):
    Bei mir kein Problem, Christian erreicht durch seine geringe Rente den Betrag nicht. Also muß hierfür die Alternative her!

    Vierte Voraussetzung: ein thailändisches Bankkonto mit einem Bestand von mindestens 800.000 Thai Baht (sind knapp 21.000 Euro)

    Fünfte Voraussetzung: Adresse bzw. Mietvertrag in Thailand: Adresse haben wir, wegen der Anforderungen an den Mietvertrag müssen wir vor dem Antrag mit der Immigration reden, was sie in welcher Form brauchen, und dann das Erforderliche mit unserer Freundin aufsetzen.

    Problematisch sind also die Voraussetzungen mit den Finanzen. Da uns das von Anfang an bewusst war, habe ich so gründlich wie möglich recherchiert und versuche jetzt, das Ergebnis der Recherche mal in die Tasten zu hauen.

    Für die monatlichen Einkünfte haben wir Kopien meines Pensionsbescheides und von Christians aktueller Rentenanpassungsmitteilung im Gepäck. Beide Papiere sind natürlich in deutscher Sprache, das wird vor Ort nicht reichen. Wir brauchen eine thailändische Übersetzung von einem Übersetzungsbüro, das von der deutschen Botschaft in Bangkok anerkannt ist. Die Botschaft muss nämlich die übersetzten Papiere beglaubigen, sonst können wir bei der Immigration nicht weiterkommen. In relativer Nähe zur Botschaft in Bangkok befindet sich das Goethe-Institut, und dort werden wir übersetzen lassen.

    Wie schon erwähnt, reichen Christians Einkünfte für sich betrachtet eigentlich nicht aus. Im Prinzip wird jede Person einzeln betrachtet. Ich habe aber aus mehreren Quellen gehört, dass vor Ort von der Immigration das Einkommen von Ehepaaren zusammengerechnet werden kann, also zusammen ca. 3.400 Euro. Dazu muss natürlich die Eigenschaft als Ehepaar nachgewiesen werden. Also ist auch ein Exemplar unserer Heiratsurkunde mit im "Behördenordner" und harrt der Übersetzung durch das Goethe-Institut.

    Was wir auf jeden Fall brauchen (und eigentlich wieder jeder einzeln für sich) ist ein Konto bei einer thailändischen Bank mit einem Guthaben von 800.000 Thai Baht. Auch hier bauen wir auf die Eigenschaft als Ehepaar und hoffen, dass wir mit nur einem Konto in dieser Höhe hinkommen. Das werden wir sehr bald nach unserer Ankunft mit der Immigration klären müssen, denn das Geld muss vor dem Verlängerungsantrag schon 60 Tage auf dem Konto gelegen haben.

    Prinzipiell können Ausländer mit einem Non-Immigrant-Visum in Thailand ein Konto eröffnen. Allerdings ist jede Filiale auch eines Bankkonzerns wie beispielsweise der Siam Commercial oder der Bangkok Bank relativ autark. So kann es sein, dass die eine Filiale die Eröffnung aus welchen Gründen auch immer ablehnt, während die nächste Filiale der gleichen Bank das Konto ohne Probleme einrichtet. In den entsprechenden Foren im Internet findet man ganz unterschiedliche Erfahrungsberichte. Die Unterlagen, die der Aspirant mitbringen muss, sind übersichtlich:

    - Reisepass
    - Ausdruck des Visums
    - Deutscher Personalausweis zum Nachweis der Adresse in Deutschland
    - evtl. Mietvertrag in Thailand

    Das war es schon, 500 Thai Baht müssen als Ersteinlage bar eingezahlt werden, das sind nach heutigem Wechselkurs knapp 13 Euro. Wenn alles gut geht, sollte der ganze Prozess eine Angelegenheit von gut 30 Minuten sein.

    Wenn man das Konto dann erst einmal hat, müssen natürlich so schnell wie möglich die 800.000 Baht von Deutschland auf das neue Konto überwiesen werden. Unsere Hausbank ruft - wie jede andere Bank - für Auslandsüberweisungen astronomische Gebühren auf, so dass wir planen, mit WISE zu überweisen. Das läuft alles online, Grunddaten habe ich dort schon hinterlegt, und dieser Dienst ist unter den Expats in Thailand der absolute Favorit und die klare Empfehlung. Wir werden testen, ob es stimmt!

    Das Beschriebene sind die Dinge, die wir in Deutschland vorbereiten und mitnehmen können. Gerade die Sache mit der Heiratsurkunde und dem Personalausweis waren super Tips von erfahrenen Expats in verschiedenen Internetforen. Ich wäre ehrlich gesagt nie auf die Idee gekommen, diese oder auch den Personalausweis neben dem ohnehin erforderlichen Reisepass mitzunehmen. Alles andere müssen wir dann vor Ort sehen.

    Einen Vorteil, den wir mit Sicherheit gegenüber all denen haben, die dieses Procedere durchlaufen und keine näheren Beziehungen zu Thai haben, ist unsere Freundin. Sie kann uns zur Bank und zur Immigration begleiten, dolmetschen und hoffentlich allein durch ihre Anwesenheit deutlich machen, dass wir vertrauenswürdig sind und das Beantragte nicht missbrauchen werden.

    Was auch mit in den Koffer kommt, ist ein Satz Kleidung für offizielle Anlässe wie Bank, Immigration etc. Da darf die Hose für den Herrn eine lange sein, und für die Dame ein das Knie mindestens bedeckender Rock bzw. ein Kleid. Dass sich Latschen oder Flipflops dazu verbieten, versteht sich von selbst.

    Das ist schon wieder ein sehr langer Beitrag geworden, schön, dass ihr bis hierher gelesen habt! Bevor es dann Ende Oktober wirklich losgeht, plane ich noch einen Post zum Thema: wie bleiben wir in Thailand mit der Heimat in Kontakt, was ist also mit Telefon und Internet?

    Für heute vielen Dank fürs Dabeisein und bis demnächst!
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  • Mobile Kommunikation

    October 13, 2023 in Germany ⋅ 🌙 20 °C

    Noch gut zwei Wochen, bis es losgeht! Im Moment sind wir in Mainfranken, nächste Woche geht es noch nach Speyer, ehe wir am 20. Oktober nach einer Zwischenübernachtung in der Nähe von Eisleben wieder in Stralsund sind. Ich hatte ja versprochen, noch einen Post über die Mittel und Wege zu machen, wie wir untereinander in Kontakt bleiben können.

    Gleich vorweg: Die deutsche Simcard darf zwar mit, macht aber nach unserer Ankunft in Thailand eine mehrmonatige Ruhepause 😀 Die Roaminggebühren, die zum Aufruf kämen, wenn wir sie weiter benutzten, wären astronomisch.

    Viel sinnvoller und mehrfach erfolgreich praktiziert ist es, sich möglichst schnell nach der Landung mit einer thailändischen Simcard zu versorgen. Hier gibt es drei Anbieter, die mehr oder weniger identische Preise haben, und sich lediglich in der Netzabdeckung und in der Möglichkeit unterscheiden, wo man wieder aufladen kann. Einen Vertrag abzuschließen, lohnt sich auch bei einem mehrmonatigen Aufenthalt eher nicht. Wir werden also mit prepaid arbeiten.

    Schon in der Halle des Flughafens, in der das Gepäck ausgeliefert wird, findet man die ersten Niederlassungen der einschlägigen Anbieter. Hier muss man noch nicht zuschlagen. Nachdem man nämlich sein Gepäck- hoffentlich vollständig und unbeschädigt - in Empfang genommen und den Zoll passiert hat, findet man sich in der Ankunftshalle wieder. Hier sind die entsprechenden Unternehmen aneinander gereiht, und der potentielle Kunde hat die Qual der Wahl.

    Wir werden ein Paket nehmen, das nicht nur das reine Internet beinhaltet, sondern auch freie Telefonate mit Anschlüssen des Anbieters sowie ein kleines Telefonvolumen zu anderen Anschlüssen erlaubt. Internationale Anrufe brauchen wir nicht, das geht über WhatsApp oder Skype kostenlos. Aber untereinander telefonieren zu können, oder mal von unterwegs die Freundin in Bangkok anzurufen, hat sich in der Vergangenheit bewährt.

    Wir werden zunächst am Flughafen eine Tourist Simcard von truemove für 15 Tage nehmen. Wenn es gerade ein tolles Angebot für 30 Tage gibt, ist es auch ok, das entscheiden wir spontan vor Ort. Wir müssen den Reisepass vorlegen (der sollte ohnehin immer greifbar sein, da er bei allen möglichen Gelegenheiten gebraucht wird), den Rest einschließlich des Einsetzens der Simcard ins Telefon erledigen die freundlichen Menschen am Verkaufsstand. Sie sprechen alle so gut Englisch, dass eine problemlose Verständigung möglich ist. Den minimalen Aufpreis, der auf die Karte am Flughafen eventuell aufgeschlagen wird, ist unserer Meinung nach zu vernachlässigen. Schon im Taxi in die Stadt haben wir so aber die Möglichkeit, die Apps wie WhatsApp auf die neue Telefonnummer umzustellen und schon mal die gute Ankunft zu vermelden 😉

    Wenn wir uns dann akklimatisiert haben, werden wir - wahrscheinlich im von uns sehr geschätzten Einkaufszentrum MBK - den dortigen großen Truemove-shop aufsuchen und uns beraten lassen, mit welcher Lösung wir am besten durch die Zeit kommen. Das Angebot an prepaid-Lösungen ist riesig, da müssen wir uns unseren Bedürfnissen entsprechend beraten lassen. Wenn wir das einmal grundsätzlich geklärt haben, können wir völlig unproblematisch in jedem 7/11 Shop, den es wirklich an jeder Ecke gibt, aufladen. Bei entsprechendem Konto in Thailand, von dem aus bezahlt werden kann, geht das Aufladen auch online.

    Die Internetabdeckung in Thailand - und auch in Vietnam und Kambodscha - ist ausgezeichnet. Ich kann mich aus der Vergangenheit an keinen "blinden Flecken " in der Netzabdeckung erinnern. An fast allen öffentlichen Plätzen gibt es Wifi. Ob in Shopping Malls, öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants, Coffee shops, Hotels sowieso. Und das Faszinierende: diese Angebote funktionieren alle, und zwar ohne Störungen und immer! Ein Paradies! Mobile phones sind immer und überall, teilweise laufen die Leute mit einem mobile, wie die Handys liebevoll genannt werden, in jeder Hand rum. Ein Finger der jeweiligen Hand zum Tippen findet sich immer noch 😀

    Ihr seht also, dass wir eigentlich wie immer mit der Heimat in Kontakt bleiben können. Unsere mobilen Geräte gehen alle mit. In unserer Homebase finden wir turboschnelles Wifi vor, und auch auf Reisen - siehe oben!

    Eigentlich wollte ich in diesem Post auch noch das liebe Geld, bzw die Frage, wie wir in Thailand an selbiges kommen, mit behandeln. Aber die Sache mit der Kommunikation ist schon wieder so lang geworden, dass ich die Frage der "Moneten" nochmal extra erörtern werde.

    Bleibt gesund und habt ein schönes Wochenende!
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