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NST Flip-Flops

Mal sehen, wie weit ich komme. ... und wer in Hamburg eine günstige Zeltmöglichkeit (mit Küche & Dusche) sucht, für den kann ich vielleicht etwas klarmachen. Read more
  • Pavillion-Neubauten am Rheinsteig

    October 28, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Rheinsteig: Bornich - Kaub

    Der erste Blick aus dem Fenster heute morgen: Nebel/Dunst/bewölkt. Aber macht ja nix. Hauptsache kein Regen.

    Dann mit dem RB10 pünktlich nach St. Goarshausen. Dort wartete ich dann auf den Bus 535, der hoch zur Loreley und weiter nach Bornich fährt. Und dann wurde ich angesprochen, ob ich zur Loreley hochwollte. Er könne mich mitnehmen. Es stellte sich heraus dass er in Bornich wohnt. Und damit hatte ich einen perfekten Lift hoch durch den Nebel in die Sonne. Toll!

    In Bornich versuchte ich mein Glück an den öffentlichen Toiletten. Sie waren genauso abgesperrt wie am Freitag, als wir dort endeten. Immerhin gibt es einen Brunnen. Aber Wasser brauchte ich nicht. Ich hatte genug dabei. Über einen Zuweg ging es zum Rheinsteig zurück. Da es von der Hochebene runter ging, war ich wieder im Nebel. Es ging hinunter durch Wald durch ein Bachbett. Okay mit Brücke. 😉Wieder hoch bis zu einer schönen Hütte. Die Brombeerranken hatten schon die Terrasse erobert, einige Ranken kletterten durch die Fenster. Hoffentlich kümmert sich mal jemand darum, wäre sonst echt schade drum.

    Dann wieder weiter nach einer Pause (nun auch mit dem Müll aus der Hütte) , und dann war der Nebel endgültig weg. Gute Taten werden eben sofort belohnt. Die gute Sicht war toll für die als „gefährliche“ gekennzeichnete Stelle am Roßstein. Schließlich wollte ich die weite Sicht in Gänze genießen.

    Die nächsten beiden Pavillions wurden gerade erneuert. Auf dem 2. Pavillion (Schwedenschanze höchster Punkt mit 350 m dieser Tour) waren die Arbeiter gerade auf dem Dach am arbeiten. Die hatten eine einmalige Sicht. Ich wäre auch gerne mal die Leiter hoch gestiegen.

    Das Holz der alten Pavillons lag dann an der Hütte, mit kleinem Fußballplatz und Feuerstelle in Dorscheid.

    Aber davor kam noch eine Liegebank perfekt für eine weitere Pause in der Sonne.

    Dann folgte zum Schluss der Abstieg durch die Weinberge - leider über Asphalt bis nach Kaub. Ein Gang noch in die katholische Kirche.

    Noch ein Gang hinunter bis an den Rhein. Das Wasser fühlt sich schon ganz schön kalt an. Ein letzter Blick auf die Pfalzgrafenburg und dann ging es wieder nach Niederlahnstein. Und morgen geht es zurück nach Hamburg.

    Tschüss NST bis in 2025.

    Daten: 14,2 km, / 300 m, \ 510 m, ^350 m
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  • Bockwurst-Power und Riesling-High

    October 27, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 18 °C

    Rheinsteig: Kaub - Lorch

    Gestern Abend haben wir diskutiert, welche Etappe wir heute am Sonntag laufen wollen. Snörk wollte gerne noch im Winanbaugebiet zwischen Kaub und Lorch laufen, da es für ihn der letzte Wandertag ist. Ich selbst werde dann in bester Flip-Flop-Marnier am Montag die Lücke zwischen Bornich und Kaub schließen.

    Viele Weinberge mit goldenem Laub bekamen wir auf jeden Fall zu sehen. Und dann schien sogar ab und an die Sonne. Goldener Oktober! Die Burg Pfalzgrafenstein liegt wunderschön im Rhein.

    Mit 15,4 km und 470 m hinauf und 470 m hinab war die heutige Etappe für uns perfekt. Höchster Punkt: 350 m, Steigung zu Beginn 30 % lt. Straßenschild in Kaub.

    Wir verließen heute das Bundesland Rheinland-Pfalz, hinein wieder nach Hessen.

    Wir trugen uns ins Wandergästebuch des Grenzvogt ein. Den Eintrag vom Deichschaf und der Wandermaus fanden wir - welche Freude!

    Am Weinstand beim Grenzvogt bekam Snörk eine Bockwurst. Ich einen Riesling. Mit Bockwurst-Power bzw. Riesling-High/Low im Wechsel nahmen wir die letzten Anstiege.

    Wir blödeln rum. Das Lied „Die Affen rasen durch den Wald“ wird umgedichtet zu „Die Schweine wühlen durch den Wald,… / Der Schweinevati fräst den Weg, auf dem grad noch ein Wanderer steht, … wo ist das Superfood, … / Wir haben Spaß.

    Und dann war unterhalb der Ruine Nollig die 2.100 km-Marke des NST erreicht. Eigentlich fehlen mir noch ein paar km dazwischen, dafür habe ich ein paar Etappe schon vom Pfälzer Weinsteig gemacht. Und lt. Komoot bin ich mittlerweile 2.251 km auf/am NST unterwegs.

    Zur Feier des Tages gehen wir heute essen. Zuerst Kuchen in Lorch und später den Dönerteller in Niederlahnstein bei Fahtis. Sehr lecker und riesig.
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  • Roter Weinbergpfirsichlikör von Ole

    October 26, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Rheinsteig: Osterspai - Filsen - Kestert

    Der Rheinsteig hat uns heute wieder begeistert mit seinen Trails, Aussichten, Burgen und Höhen, z. B. der Brömserkopf (295 m).

    Schade, dass es fast den ganzen Tag über dunstig und kühl blieb bis auf die letzte Stunde. Da fallen die Pausen eher kurz aus. Nur die letzte Pause am Pavillion Hindenberghöhe (300 m) direkt mit Rheinblick und in der wärmenden Sonne. Dort haben wir auch den „Roten Weinbergpfirsichlikör“ probiert. Den hatte uns Ole vom Kiosk Alte Schule in Lykershausen zum Abschied in die Hand gedrückt. Und uns ausdrücklich auf diesen tollen Platz hingewiesen. Er war gerade in HH gewesen und ganz angetan und freute sich zwei Hamburger als Gäste an seinem Kiosk zu haben.

    Die Burgen des Tages: Liebenstein (mit Gastro) und Sterrenberg. Auch bekannt durch die Sage der feindlichen Brüder, die gar nicht so verfeindet waren, wie die Sage erzählt.

    Daten: / 540m, \ 530 m, ^ 360m Helgenheck (der ist 380m hoch)
    Abstieg bis 25 % Neigung

    P.S. Bei Filsen gibt es noch eine Grillhütte, die ohne Foto in den Ressourcen ist. Sie liegt auch nicht direkt am Trail.
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  • Rheinsteig: St. Goarshausen - Bornich

    October 25, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 12 °C

    Rheinsteig: St. Goarshausen - Bornich

    Wir steigen in St. Goarshausen aus der RB10 um gleich den steilen Anstieg zum Drei-Burgen-Blick (Burg Maus, Burg Katz und Ruine Rheinfels) zu meistern. Und danach geht es wieder runter nach St. Goarshausen. mit teils 25 % Neigung. Heftig! Die frisch gestarteten Wanderer überholen uns dann beim nächsten Anstieg hoch zur Burg Katz. Auch hier steht man vor einem verschlossenen Tor. Privat eben.

    Weiter dann bis zum Lorelay-Fels-Plateau. Es ist nix los. Nur 2 Familien und zwei Pärchen treiben sich dort bei bestem Wetter rum. Auf der Sommerrodelbahn kurz davor war mehr los. Wir trödeln lange rum bis wir weiter zum Spitznack ziehen. Toller spektakulärer Blick dort runter. Und wenig später dann die Felsenkanzel. Dort kochen wir uns einen Kaffee. In der Sonne wird es zu heiß. Aber ein bisschen Schatten gibt es auf der Bank. Ein perfekter Platz für die 3. Pause. Und weil kurz danach die Rheinsteig-Rast kommt, gibt es dort für uns noch ein kaltes Getränk.

    Wir beenden die Tour in Bornich. Es ist noch früh, aber dann die ernüchternde Feststellung: oh, der nächste Bus ist ein Rufbus. Er fährt leider ohne uns. Wir müssen noch 1 Stunde warten. Und dann gibt es bei der Bahn eine Streckensperrung. Um 20 Uhr sind wir wieder in der FeWo. Über 4 Stunden haben wir für die Heimreise benötigt. Das schlaucht.

    Fakten: 13 km, / 500 m rauf, \ 290 m runter, ^300m höchster Punkt
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  • Kleine Trailmagic bei Uschis Wanderstati

    October 24, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Kestert - St. Goarshausen

    Ein weiterer Tag auf dem Rheinsteig.

    Die gestrige Etappe mit über 800 Höhenmetern ließ uns unseren Wanderplan anpassen. So wandern wir heute lieber eine kürzere Strecke.

    Der Anstieg von Kestert hoch ist ordentlich anstrengend mit teilweise bis 26% Steigung. Als wir Uschis Wanderstation erreichen haben wir uns den Cappuccino ehrlich verdient. Uschi betreibt die Wanderstation mit ihrer Schwester Rosi (?). Das Dorf Oberkestert hat 13 Einwohner. Aber so ist bei Uschi wenigstens etwas los. Sonst wäre es ihr zu langweilig. Zum Abschied bekommen wir zwei frisch gepflückte Feigen geschenkt. Trail-Magic!

    Wir treffen dort noch einen YouTuber auf Film-Tour und kommen mit ihm ins Gespräch.

    Es geht heute wieder mehrfach runter durch Täler mit Bächen und hinauf u.a. zur Burg Katz. So schöne Wege über Schiefergestein mit tollen Aussichten.

    Heute gibt es 4 Schutzhütten, alle davon schön, aber die Schutzhütte Kestert ist richtig toll, und die Schutzhütte Nochern ist noch toller.

    Ein Highlight wartet am Ende des Tages auf uns: der kurze Klettersteig zum Rabenack. Für Snörk ganz leicht. An einer Stelle wird mir etwas mulmig. Mit großem Rucksack wäre ich ihn wohl nicht gegangen. Perfekt, dass wir nur kleines Gepäck dabei haben. Auch hier treffen wir 2 YouTuber, diesmal mit Skelett-Alien-Masken und Hund. Faszinierend, was Menschen so in ihrer Freizeit tun.

    Mit dem Zug geht es zurück nach Niederlahnstein in die FeWo.

    Daten: 13,9 km, / 530m, \ 550m, ^280m, durchschnittliche Geschwindigkeit: 3,8 km/h
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  • Die Schattenbank in der Sonne!

    October 23, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 14 °C

    Rheinsteig: Friedland/Lahnstein - Braubach - Osterspai

    Fazit des Tages: wir sind platt! Deshalb gibt es zum Abendbrot auch Spaghetti mit rotem Pesto.

    Aber zurück zum Morgen. Mit dem Bus ging es fast von der Haustür bis nach Friedland/Lahnstein an den Rheinsteig. Zuerst mitten durch eine Straßen-Baustelle. Die Bauarbeiter winkten uns durch. Und dann hoch bis auf 260 m. Ganz schön steil! Auf der anderen Seite dann die Aspich-Klamm wieder runter. Ganz hübsch. Aber alles im kompletten Nebel. Je höher man kam, desto nebliger wurde es. Bei 5*C waren wir gestartet und warteten sehnsüchtig darauf, dass die Sonne durchkommt. Die ließ sich bis 12:30 Uhr Zeit. Die ersten Aussichtspunkte blieben für uns mysteriös im Nebel verborgen. Es gab hinunter nach Braubach eine wunderschöne alpine Passage hinab, mit Seilen abgesichert.

    In Braubach kehrten wir im Café Maaß ein. Die Tortenstücke sind maßlos groß. So gestärkt für den nächsten Anstieg hoch zur Marksburg, jetzt im Sonnenschein. Das ist die einzige unzerstörte Burg am Mittelrhein.

    Irgendwann kommen wir an der legendären Schattenbank an. Sie liegt in der Sonne! Ein Fehler in der Matrix. Für uns genau richtig, um uns aufzuwärmen.

    Den Getränkestand mit Trailmagic finden wir später auch noch gefüllt. Wir hatten Bedenken, dass dieser Ende Oktober nicht mehr existiert.

    Begeistert sind wir von der Hütte Osterspai am Dinkholder Berg. Das ist mir 282 m auch der höchste Punkt laut Schild. Komoot kommt nur auf 260 m. Egal. Aber auch die Hütten Kerkerts und Braubach waren schön, nur leider im Nebel.

    Zurück ging es mit der RB 10 nach Niederlahnstein.

    Daten lt. Komoot:
    20,1 km, / 820 m , \ 830 m, ^ 260 m
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  • Rheinsteig: Koblenz - Ruppertsklamm …

    October 22, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute morgen dann mit dem Bus wieder zurück nach Koblenz zur Rheinfähre. Leider hat die Fähre am Dienstag Ruhetag. Doof! Wegen mehrerer Baustellen kamen wir auf Umwegen dann doch auf die andere Rheinseite in Asterstein an. Hier verläuft der Rheinsteig noch kurze Zeit auf dem Leinpfad bis er an der Kirche und einem Bäcker vorbei sich wieder auf nach oben macht.

    Beim Bäcker kauften wir ein uns unbekanntes Gebäck für die spätere Kaffeepause: eine Martinsbrezel und eine Zimtschnecke.

    Hinter der Kirche war der Rheinsteig wegen Weinbergs-Mauereinstürzen gesperrt, so folgten wir einer Umleitung. Schließlich erreichten wir den Bienhornbach und folgten ihm hinauf durch ein wunderschönes Tal. Das Wasser plätscherte, die Sonne kam langsam raus, die nächste Kleidungsschicht konnte im Rucksack verstaut werden. Ein bisschen störend waren die Schüsse vom militärischen Gelände gleich nebenan. An Wochenenden soll da Ruhe sein und man darf dann das Gelände sogar betreten.

    Beim Queren des Bienhornbaches wird es dann sehr matschig und Snörk (meine Lieblingsbegleitung) fällt in den Matsch. Zum Glück haben wir in der FeWo eine Waschmaschine.

    Der Weg bleibt wunderschön, und irgendwann kommen wir auf der Lahnseite an. Eine Liegebank vereinnahmen wir und verbringen dort in der Sonne unsere 3. Pause. Die 4. Pause folgt dann an der Ruppertsklammhütte. Wir kochen uns Kaffee. Kurz waren wir auch ganz alleine dort.

    Wir bewundern den Platz, wo Soulboy genächtigt hat und machen uns dann auf zum Abstieg durch die Klamm. Eigentlich wollte ich hier schon im August unterwegs sein, nach der Paddeltour auf der Lahn, aber die doofe Sehne im Fuß ließ das noch nicht zu.

    Die Ruppertsklamm ist so toll! Man läuft teilweise durch den Bachlauf, muss den Bach mehrfach queren, einige Stellen sind mit Stahlseilen versichert . Ach einfach hammerschön.

    Das war für mich heute der bisher schönste Teil des Rheinsteigs.

    In Friedland nahmen wir den Bus 513, der uns bis vor die Haustür brachte.

    Nun noch Wäsche waschen, duschen und dann wird lecker gekocht. Und morgen geht es weiter.

    Fakten: 16,6 km, / 420 m, \ 410 m, ^340 m Liedches Berg.
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  • fast wie in HH, die Fähre fährt nicht

    October 22, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Zurück auf dem Rheinsteig …

    Es sind Herbstferien in Hamburg. Das Wetter scheint vielversprechend, obwohl es schon Ende Oktober ist. Die kleine Ferienwohnung bei Lahnstein hatten wir vor rund 4 Wochen gebucht, und so saßen wir am Montag im Zug Richtung Köln-Koblenz und von dort mit dem Bus nach Horchheim.Read more

  • Erpeler Ley - Linz

    October 6, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Und dann ist heute schon unser letzter Wandertag da. Noch einmal geht es mit belegten Brötchen zur RB, um dann in Erpel zu starten. Es ist mit 5-6*C und 3-4 Bft. ziemlich frisch, aber beim Aufstieg auf die Erpeler Ley wird uns zügig heiß. Heute sind wir oben fast allein. Nur auf dem Parkplatz stehen zwei große WoMos. Die beiden Gastronomien sind genauso zu wie gestern. Also nix mit einer Toilette.

    So steil wie es hoch ging, geht es auch wieder runter. So kommen wir unter der Kasbach-Bahn durch. Folgen dem Kasbach (?) und erreichen nach einem Aufstieg das Schloss Ockenfels. Blasmusik schallt über den Schlosshof, aber ein Schild warnt vor dem Betreten. Was wir noch nicht wissen, hier findet heute um 11 Uhr der Erntedankgottesdienst statt. Es ist kurz vor 11. Wir hätten also das Gelände des Birkenstock-Konzerns doch betreten dürfen.

    Nun noch ein letzter Anstieg an abgesperrten „Gärten“ am Rheinhang und dann geht es wieder runter nach Linz. Linz hat eine schöne Altstadt. Wir kehren in einem Café ein, essen Torte und wetzen dann zum Zug.

    Jetzt folgt der sonntägliche Bahn-Wahnsinn nach einem langen Wochenende. Aber die Geschichte erspare ich uns an dieser Stelle.
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  • Bad Honnef - 1900 km - Erpel

    October 5, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute Morgen lag alles im Nebel bzw. Dunst und dann kam die Sonne raus. So schön!

    In Bad Honnef starteten wir heute unsere Rheinsteig-Wanderung. Und dann kam die 1.900-Km-Marke. Da war mal ein Tänzchen fällig.

    Den höchsten Punkt erreichten wir mit 310 m am Auge Gottes. Damit waren wir auch aus NRW raus und in Rheinland-Pfalz angekommen.

    Wir haben den ganzen Tag genossen. Immer wieder kleine Pausen auf den Liegebänken, an Hütten usw. gemacht. Und plötzlich waren wir an der Erpeler Lay, wo wir auf den Rhein und Remagen mit den Brückenpfeilerresten blickten.

    Da unser Zug dann über 35 Minuten Verspätung haben sollte. Sind wir in Erpel noch ins Dorf gegangen. Der Zug war dann rappelvoll, aber auch egal. Was für ein schöner Tag.
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  • NST-Rheinsteig: Königswinter - Bad Honne

    October 4, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute gab es „Frühstücksfernsehen“: Wir haben nämlich die Zwerghühner mit Spagetti-Resten gefüttert. Der erwachsene Sohn unserer Pensionswirte hat uns gezeigt, dass die Hühner auch von der Hand fressen. Salami mögen sie also auch. Wir haben uns köstlich amüsiert.

    Mit der U66 fuhren wir dann von unserer Pension Häschen nach Königswinter. Da leider keine Esel da waren, um auf den Drachenfels zu reiten, nahmen wir wieder die erste Zahnradbahn um 10 Uhr (Herbstfahrplan!). Die Esel hätte man auch vorher reservieren müssen und sind auch nur für Kinder bis 40 kg und laufen nur am Wochenende und Feiertags.

    Auch heute hätte man das Schloss Drachenfels nicht besuchen können, da mal wieder Dreharbeiten zu „Bares für Wahres“ anstanden. Viele Menschen stiegen dennoch an der Station Schloss aus. Das waren wohl Komparsen.

    Oben am Felsen waren wir dann fast allein. Ein toller Blick, trotz der Wolken und des Dunstes. Dann ging es endlich richtig los im bergab und bergauf des Rheinsteigs. Auch am dritten Tag unserer Wanderung hatten wir uns noch viel zu erzählen und haben viel gelacht. Aber es gab auch Passagen, wo ich mich voll auf den Austieg konzentrieren musste und ich nur langsam hoch kam. Wir überholten eine Riesengruppe, die irgendwelche Wettkampfspiele machte und laut gröhlend sich gegenseitig anfeuerte. Einerseits schön, dass sie so viel Spaß haben, andererseits befinden wir uns in einem NSG. Da passt Lärm für mich nicht so richtig hin. Aber wo soll man denn sonst hin, wenn man als Freundesgruppe mal einen günstigen Ausflug gemeinsam machen möchte, um Zeit miteinander zu verbringen.

    Wir finden in der schönen Breiberg-Hütte für unsere 1. Pause sogar ein Hüttenbuch!

    Dann weiter bis zur Gastwirtschaft Löwenburg. Dort versorgen wir uns mit Wasser und besuchen die Toilette. Platz wäre für uns nur draußen gewesen, da die große Gruppe erwartet wird. Aber wir wollen eh weiter zur Löwenburg-Ruine. Noch ein weiterer Anstieg und wir erreichen den höchsten Punkt des heutigen Tages mit 440 m auf der Löwenburg. Da ist einiges los, aber wir finden eine windgeschützte ruhige Ecke und kochen uns Kaffee. Und essen unsere Stullen. Und zum Kaffee teilen wir uns die Zimtschnecke vom Bäcker aus Königswinter.

    Die Reste einer zerbrochenen Bierflasche sammeln wir noch ein. Eingewickelt in Servietten und im Mini-Müllsammelsack von S. tragen wir die Reste zurücknimmt die Zivilisation. Der Abstieg Richtung Bad Honnef ist dann noch mal sehr steil mit 18 % Neigung. Gut, dass wir Wanderstöcke dabeihaben für diesen schmalen Pfad.
    Unten in Bad Honnef folgen wir einem kleinen Bach fast hinunter bis zur U66 (Straßenbahn/Tram). Die fährt dann auch gleich. Perfekt. In Königswinter steigen wir aus, um uns das Weinfest anzusehen. Aber da das Speisenangebot lediglich aus Bratwurst, Grillfleisch und Pommes besteht, suchen wir weiter und werden im „Eselscafé“ fündig: Quiche & Weißwein.

    Gegen 18 Uhr machen wir uns auf zurück mit der U66 nach Niederdollendorf. Kurz zu Rewe und ab unsere Pension Häschen.
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  • Rheinsteig: Petersberg & Drachenfelsbah

    October 3, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Zu Dritt ging es heute von Oberkassel-Nord hoch zum Rheinsteig. Schön, dass wir drei mal wieder zusammen unterwegs sein konnten. So viel hatten wir uns zu erzählen. Schönes und Trauriges.

    Dann führte uns der Rheinsteig entlang der Oberdollendorfer Weinberge. Das soll mit seinen 7,2 ha das nördlichste Weinbaugebiet am Mittelrhein sein.

    Der Weg führte uns durch viel Laubwald immer wieder hoch und runter bis zum Petersberg. Das war mit 330 m auch der höchste Punkt des heutigen Tages. Für einen Feiertag war dort gar nicht viel los. Klasse waren die offenen gepflegten Toiletten. Die kamen uns gerade recht. Dann setzen wir uns in der Sonne direkt an die Mauer, die Füße hochgelegt und blickten ins Rheintal. Und natürlich hatten wir schon Hunger. Aber dafür hatten wir unsere belegten Brote vom Frühstück dabei. Bei 12*C trotz Sonne sind wir dann aber bald weiter gezogen. Hier auf dem Petersberg finden immer Ende Oktober die Deutschen Jugendmeisterschaften der Köche, Hotelfachleute etc. der HoGa-Branche statt. Ich bin gespannt wie unsere Schüler aus Hamburg in diesem Jahr wieder abschneiden werden.

    Dann ging es weiter und es wurde merklich voller. Und trotzdem fanden wir eine leere Hütte in der wir dann uns einen Kaffee kochten. Wären wir noch 10 Minuten weiter gegangen, hätten wir den Kaffee auch direkt mit Sonne und Windschutz und tollen Blick auf den Rhein an der Guillaume-Hütte trinken können. Aber so gab es dort eben noch eine Pause.

    Am Drachenfels beendeten wir unsere Tour und fuhren mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands runter nach Königswinter. Leider war A. noch am Abend verabredet. Sodass uns keine Zeit mehr für das Winzerfest blieb.

    Einig waren wir uns darin, dass für uns der Rhein zumindest in diesem Bereich kein attraktives Paddelrevier ist. Es sind einfach zu viele Frachtschiffe unterwegs.

    Zurück in unserer Pension hatte ich immer noch kein heißes Wasser im Bad in meinem Zimmer. Ich habe dann ins S. Bad geduscht. Sie wohnt nämlich im Gartenzimmer im Nachbarhaus. Da funktioniert die Warmwasserbereitung.

    Dann haben uns uns in der Gästeküche Spaghetti gekocht und weiter Geschichten erzählt. Es war ein wirklich schöner Tag.
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  • Glückseligkeit im Foveaux-Häuschen

    October 2, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Was für ein Glücksgefühl am Foveaux-Häuschen zu stehen. Nun geht es bis Sonntag auf dem berüchtigten Rollercoaster weiter.

    Der Verbindungsweg vom Natursteig Sieg bis zum Rheinsteig war super mit NST-Aufklebern verschiedener Jahrgänge und richtigen Schildern ausgeflaggt.

    Zuerst ging es eine Weile an der Sieg entlang. Natürlich habe ich die zwei Wehre genau studiert, ob und wie sie fahrbar sind. Vielleicht komme ich noch mal zum Paddeln zurück und nicht nur um das fehlende Stück des NST zu wandern.

    An einer Hütte machten wir unsere erste Pause, die zweite auf einer Bank mit Blick auf das Schloss Birlinghoven. Kurz davor kam uns eine auffällig sehr gut gekleidete Dame mit Hund entgegen. Ob das wohl die Schlossherrin war?

    Sie dritte Pause folgte dann am Foveaux-Häuschen. Und auch dann dauerte es nicht mehr lange, dass wir endlich den Rhein zu Gesicht bekamen.

    Dann hieß es bald absteigen, noch ein paar Stationen bis nach Oberdollendorf und noch ein paar Schritte bis in unsere Pension Häschen. Wir beziehen unsere netten Zimmer und machen uns auf zum Rewe. Denn hier haben wir eine Küche, die wir nutzen dürfen. Und so kochen wir heute selbst. Nur mit dem Duschen ist es nicht so einfach. In meinem Zimmer bleibt das Wasser kühl und bei meiner Mitwanderin S. ist es heiß, dass man sich kaum drunter stellen kann. Aber okay, das klären wir morgen beim Frühstück.
    Das WLAN läuft gut, was bei LTE mit 2 Balken schon ein Segen ist. Morgen kommt noch A. dazu. Auch eine Paddlerin aus meinem Kanuverein, die es beruflich leider nach Düsseldorf verschlagen hat.

    Jetzt um 21 Uhr fallen mir die Augen beinahe zu. Aber der Tag fing ja auch schon um 4 Uhr an.
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  • Wanderpause

    July 15, 2024 in Germany ⋅ ☀️ 22 °C

    So, nun war ich heute beim Arzt, um meinen Fuß abklären zu lassen. Das Röntgenbild der Knochen war unauffällig. Der Ultraschall ergab eine Entzündung der Sehne direkt am Knochenansatz. Mit Zinkverband und entzündungshemmenden Tabletten bin ich etwas erleichtert nach Hause gehumpelt und mit einem Kühlpack aufs Sofa. Das sollte in 2 Tagen merklich besser sein. Sonst gibt es am Mittwoch einen neuen Zinkverband. Der wirkt ebenfalls entzündungshemmend und komprimiert den Fuß. Zwei Wochen Pause werden es in jedem Fall. Mal sehen, ob ich in drei Wochen wieder starten kann. Dann mit anderen Schuhen und mit leichterem Rucksack.Read more

  • Mit Ibu zum Bahnhof

    July 12, 2024 in Germany ⋅ 🌧 18 °C

    Tja, ein einzelner Ruhetag hat für den Fuß keine merkliche Besserung gebracht. Meine Laune ist im Keller. Wahrscheinlich hätte ich es mit Ibu auch noch zum Halfway-Point geschafft (rund 16 km wären das gewesen), aber mir ist nur nach: „ich will nach Hause“.

    Ich wünsche Penny und Mr.NoPot heute eine tolle Halfway-Point-Party.

    Mal schauen, wann ich auch gesundheitlich weiter machen kann.
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  • Soulboy-Variante: Marienthal - Stromberg

    July 10, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 24 °C

    Tja, was macht man, wenn der eine Fuß zwackt? Wohl besser noch einen Ruhetag, hochlagern, kühlen usw. Fragt sich nur wo?

    Noch eine Nacht in Marienthal bleiben oder ausprobieren, was geht und bis Stromberg in der kürzeren „Soulboy-Variante 2020“ laufen? Dort käme ich dann auch an der Georg-Kalka-Hütte vorbei, falls mich das angekündigte Gewitter überrascht, oder ich doch früher Schluss machen möchte.

    Naja, laufe ich erstmal los. Zuerst rein in die Kirche des Klosters Marienthal. Sie war offen und hat eine tolle Akustik.

    Dann ging es weiter und kurzer danach traf ich in der nächsten Hütte Penny und Mr. NoPot. Die beiden hatten noch nicht gefrühstückt. Naja, ich bin dann weiter bis zum Raiffeisen Turm und natürlich bin ich auf den Turm rauf geklettert. tolle Aussicht von da oben.

    Es folgten weitere tolle Wege mit schöner Weitsicht. Die Sonne schien und der WWS war noch mal ganz nett nett zum Abschluss. Aber Halt! Dann kam eine Passage, die von Pferden ziemlich zertrampelt war, er stand dort sogar ein Schild für die Wanderer, dass der Weg in einem desolaten Zustand sei und Höhe Reiter, ein Schild, dass sie doch bitte nicht auf diesem Wanderweg reiten sollten.

    Schließlich sagte ich dann Tschüs zum WWS. Es war doch ganz nett mit dir!

    Nun ging es auf den Verbindungsweg zum Natursteig Sieg. Tja, und dann bin ich der Soulboy-Variante gefolgt, kam zur Georg-Kalka-Hütte, in der ein Hinweisschild hing, dass man sich in einem NSG befindet. Es war mittlerweile 15:30 Uhr, vom Gewitter war noch nichts zu hören, doch nur 5 Minuten später fing es leicht an zu regnen. Schnell den Regenschirm raus, noch den Berg raufschwitzen und dann ging es zügig hinunter nach Stromberg. Im Nacken das Donnern des Gewitters. Und hey, einen alten NST-Aufkleber habe ich auch noch gesichtet. Kurz kommt die Sonne wieder raus, es hört auf zu regnen. Auf den letzten Metern fängt der Regen an zu prasseln.

    Da hatte ich mir den Kaffee und den Apfelkuchen mit Sahne nach rund 21 km auch verdient. Ich habe im Waldhaus Herchen eingecheckt. Hier bleibe ich nun zwei Nächte. Und dann geht es am Freitag weiter zur Half-Way-Hütte. Das schaffe ich noch. Und als Flip-Flop-Meisterin hole ich die fehlende Etappe des Natursteigs Sieg dann beim nächsten Mal nach.

    Tier des Tages: die Bremse, da haben es ein paar nicht überlebt!
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  • WWS: Stein-Wingert - Marienthal

    July 9, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 25 °C

    Marienthal, Dienstag, 9. Juli 2024
    Westerwaldsteig Tag 8

    Puh, war das heute warm und anstrengend! Und die Temperaturen soll noch auf 31*C ansteigen.

    Für die 8,3 km habe ich inkl. notwendiger Pausen sage und schreibe 4:47 Stunden benötigt. Und ich dachte, in drei Stunden bin ich da.

    Am Friedhof in Stein-Wingert habe ich mir mein Wasser aufgefüllt. Aber etwas knapp ist es dann doch zum Schluss geworden. Die Wege waren fordernd.

    Die Westerwaldsteig war heute wieder richtig schön. Es ging viel entlang der Nister. Und dann kam der Weltendepfad. Grundsätzlich gibt es auch eine leichtere Route, wenn man ihn umgehen möchte. Aber ich bin ja soweit schwindelfrei und wollte ihn unbedingt gehen. Es ging richtig steil hoch … aber alles auch mit Rucksack machbar.

    An einer Stelle wurde es aber dann doch grenzwertig. Mindestens ein Dutzend Bäume lagen quer am steilen Hang über den Weg. Ein Trampelpfad führte weiter nach oben und noch weiter. Das war teilweise echt schwierig. Und dann hinunter war es nicht viel besser.

    Als ich wieder unten an der Nister war, kam ein Tages-Wanderer mit Hund ebenfalls den Hang hinunter geschlittert. Er meinte, dass schon im letzten Jahr ein paar Bäume quer lagen, aber das meiste sei wohl in diesem Jahr den Hang hinunter gerutscht. Da mache nur manchmal jemand etwas - aber so müsste man den Weg eigentlich sperren.
    Danach ging es immer weiter hinauf. Schöne Blicke, aber die Sonne brutzelte mittlerweile gnadenlos auf mich runter.

    Heute bleibe ich in Marienthal im Haus S.E.E.. Sogar das Restaurant hat auf. Also erstmal einen Salat, eine Schorle und dann einen Kaffee. Und gleich gibt es ein Mittagsschläfchen.

    Hinauf: 230 m
    Hinunter: 200 m
    Höchster Punkt: 330 m
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  • WWS: Hachenburg - Stein-Wingert

    July 8, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 22 °C

    Das war heute ein wunderschöner Tag. Tolles Wetter. Und bei den sonnigen Passagen konnte mein „Sonnenschirm“ zeigen, was er drauf hat. Das Kloster Marienstatt war beeindruckend. Die Wege entlang der Nister waren so schön. Ein paar lief die Beschilderung anders als der GPS-Track, 2mal bin ich falsch gelaufen und zwei im Weg liegende Bäume habe ich „zerlegt“, um durchzukommen. Ha!

    Aber der Tag fing auch perfekt an mit einem Frühstück bei Trailangel Stephanie. So nett sind die beiden! Tolle Gespräche.
    Gegen 9 Uhr hat sie mich dann wieder nach Hachenburg gefahren. Und dann wurde mein Rucksack noch etwas schwerer, denn in den nächsten Tagen sind Einkaufsmöglichkeiten rar gesäht. Wenn jetzt Wochenende wäre könnte man die eine oder andere Gastro nutzen, aber am Montag ist überall Ruhetag.

    Gerne hätte ich am Wilhelmssteg gezeltet, aber dort war ein Seminar und so durfte ich nicht bleiben. Aber mein Wasser wurde aufgefüllt und eine kalte Rhabarberschorle wurde mir auch verkauft . Der nächste Zeltplatz Am Nisterstrand hat wohl dauerhaft geschlossen, und laut Homepage nimmt C Funk aktuell nur noch Camper, die autark stehen können. Also wurde es die A-Hütte. Mein Zelt passt zu 2/3 rein. Kurz nach dem Aufbau kam noch ein älterer Herr mit E-Mountain-Bike vorbei und setze sich mit zu mir auf die Bank. Tja, mit den Dingern sind die Rentner noch mobil. Er freute sich jemand zum quatschen gefunden zu haben.

    So und morgen soll es richtig heiß werden. Puh, das ist nichts für mich. Da wird es also noch einmal ein Nero werden.

    Tier des Tages: eine Kröte , aggressive Vögel habe ich nicht angetroffen
    Strecke: 22 km
    Durchschnittlich nur 4,0 km/h und viele Pausen
    / 290m, \ 400 m
    ^ 370 m
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  • Philosophische Wildschweine?

    July 7, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute war meine Strecke von Bad Marienberg nach Hachenburg mit 10 km nur kurz aber voll schön.

    Und sehr toll ist, dass ich bei Stephanie und Guido im Gästezimmer schlafen darf. Meine Wäsche ist gewaschen. Gerade kocht Stephanie das Abendessen und ich entspanne. Und da die beiden 4 km außerhalb von Hachenburg wohnen, hat sie mich direkt vom Trail abgeholt. Wir haben dann noch einen Eisbecher gehabt. Sie mag auch Spaghetti-Eis! Morgen bringt sie mich auch zum Trail zurück. Und toll, dass sie beiden Trailangel das machen, obwohl sie erst heute Mittag vom Rhein-Ahr-Marsch zurück sind. Mal eben 100 km laufen. Verrückt. Stephanie engagiert sich auch für den NST und versucht die Erlaubnisse für die Beflaggung auf dem Westerwaldsteig zu erreichen. Toll!

    Die Nacht in der Höhrhahn-Hütte war gut, wenn gleich die Party in der Grillhütte bis 4:30 Uhr anhielt.

    Die nächste Hütte nach 7 km lag einsam oben am Philosophenweg. Soll mal der schönste Weg gewesen sein. Tja Schuld ist der Birkenkäfer. Da habe ich eine ausgiebige Pause gemacht und die Socken gelüftet-getrocknet.

    Tier des Tages: 2 Wildschweine, die 20-30 m hinter mir von oben den Hang hinab über den Philosophenweg hinweg hinunter rasten. Ein großes Wildschwein und ein halb so großes. Da habe ich mich schon erschreckt!

    In Hachenburg war ein Stadtfest auf Marktplatz und in der Fußgängerzone. Man kam aber noch gut durch. Das war für mich okay. Ich hatte bei vielen NSTlern gelesen, dass sie Städte (HH) mit den vielen Menschen unangenehm empfanden, und erwartet, dass ich ähnliches empfinden könnte. Aber, ich wohne ja auch in Hamburg. Da bin ich größere Menschenansammlungen gewohnt. Da ist Leben. Ich mag das Stadtleben mit all dem bunten Durcheinander.

    Zur Statistik:
    150 m hinauf
    290 m hinab
    ^ 510 m
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  • WWS: Freilingen - Bad Marienberg

    July 6, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 15 °C

    In der Grillhütte Bölsberg wird heute (seit 20 Uhr) gefeiert. Der Schall der Musik trägt sich ganz gut hierher bis zur Höhrhahnhütte. Aber, dass man am Samstag ungestört ist, das gibt es wohl nur im Märchen oder vielleicht in Schweden (?). Aber ich habe ja Ohropax.

    Der Weg ging teils wieder schön über brachliegenden Wiesen mit Wildblumen. Zwar war der Weg gemäht, aber schon bis teils Kniehöhe wieder hochgewachsen. Aber absolut schön anzusehen.

    480 m hinauf, 370 m hinab. Auf 540 m war der höchste Punkt. Und stattliche 29 km sind es heute geworden. Und ein paar steile Anstiege gab es auch. Die Quelle der Wied war leider durch ein Gitter eingefasst. Schade! Aber der Weg entlang der Nister war gehenswert.

    Zum Mittag gab es oben auf der Alpenalm einen französischen Salat. Na ratet mal, welche Zutaten drin waren.

    Über die Nister bin ich heute ebenfalls gekommen. Das Nistertal war sehr hübsch. Dort beim Stoffelpark (kostet der wirklich Eintritt zum Durchqueren als Wanderer?) bin ich in ein 24-Stunden-Mountainbike-Rennen reingeraten. Okay, habe die Absperrung ignoriert. Aber so lange wollte ich nicht warten.

    Im Edeka in Bad Marienberg war dann der Einkauf. Und dann hieß es noch das Wasser usw. den Berg bis zur Hütte zu schleppen. Hätte ich einfacher haben können. Nicht so weit weg von hier ist der Tierpark mit allerlei Gastro-Angeboten außerhalb des Parks. Das kennt man von Hagenberg und Kiekeberg anders.

    In der Hütte wird mein Zelt aufgebaut. Mal sehen, wie das klappt ohne Heringe.
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  • WWS: Wiesensee - Postweiher: 1700 km

    July 5, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 17 °C

    Hurra! Hurra!

    Mein erstes Hurra steht für das Erreichen der NST-1.700-km-Marke. Wie man auf dem Foto unschwer erkennen kann, hat es meine Lieblingsblume des Westerwaldsteiges auf die „Titelseite“ geschafft. Heute konnte ich ihren Duschen aus dem Weg gehen.

    Mein zweites Hurra steht für die tolle gemütliche Wanderhütte auf dem Campingplatz Freilingen. Sie hat sogar einen Heizlüfter! Und sie ist echt günstig. Einchecken durfte ich sogar schon um 14:30 Uhr. Ich war heute um 7:30 Uhr gestartet.

    Fast hätte ich ein drittes Hurra verteilt, aber da kann ich mich nicht recht entscheiden zwischen dem a) überraschend auftauchenden Schlachter Spiekermann in Rothenbach. Ich hatte so einen Kaffeedurst. Deshalb bin ich dort kurz dem Radweg-Westerwald gefolgt. Manchmal laufen Radweg und Wanderweg gemeinsam. Aber der Schlachter war doch besser! Ein weiter Grund für den „Umweg“ … der NST-Wanderer Oli hatte mir den Tipp gegeben, bloß nicht den Weg über die Felder zu nehmen. Die Gräser stehen hoch, der Weg ist nicht zu erkennen u d uneben bis sumpfig und er war danach komplett nass.
    … nun zu b) dem leckeren Angus-Beef-Burger beim Campingplatz Freilingen.

    Dort gibt es heute ab 18 Uhr die Viertelfinale der EM gezeigt. Um 18 Uhr spielt Deutschland. Ein Bier oder doch einen Wein zur Feier meiner 1.700 km wollte ich mir noch gönnen. Na dann schauen wir mal, was das wird.

    Mein „Oh Schreck“ des Tages war eine Zecke am Knie. Aber immerhin vorne, sodass ich sie gut entfernen konnte. Auf dem Weserberglandweg hatte ich eine am Rücken, wo ich überhaupt nicht alleine rankam. Diese miesen Biester.

    Der Trail war heute gut zu gehen. An den Hütten (die eine Hütte hatte draußen eine Steckdose …. natürlich abgestellt) und auch beim Angelsportverein habe ich jeweils Pause gemacht und die feuchten Socken gegen trockene getauscht. Nun scheinen die Schuhe auch wieder trocken. Sonst muss der Heizlüfter noch ran.

    Lustig war auch noch die Begegnung mit einer Wanderreiterin in Rothenbach beim Sportverein mit vielen Bänken usw. Vielleicht ein alternativer Übernachtungsspot (nur etwas abseits vom Trail). Sie reitet den kompletten „Westerwaldsteig-/reitweg (?).

    Mal sehen, was ich morgen mit der Übernachtung mache. Und es ist Samstag, da sind Wanderschutzhütten nicht unbedingt zu empfehlen. Oder mache ich mir da umsonst Sorgen? Was denkt Ihr?
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  • Rennerod - Westerburg+

    July 4, 2024 in Germany ⋅ ⛅ 16 °C

    Am Campingplatz Wiesensee Nähe Westerburg

    So, das war dann also meine erste fast-Hüttenübernachtung. Der Platz hinter der Bank war prima.

    Penny und Mr. No Pot machten sich gegen 10 Uhr auf, um einen trockenen Ruhetag einzulegen. So trennten sich unsere Wege wieder.

    Ich bin dann erst um 10:30 Uhr gestartet, da der Regen es noch einmal ernst meinte. Mein Zelt hatte ich kurz nach 8 Uhr in einer Regenpause abgebaut.

    Der Westerwaldsteig gefiel mir heute bedeutend besser, auch wenn es ein paar matschige rutschige Passagen gab. Keine Fingerhutduschen mehr. Ab 13 Uhr war die Sonne dann auch mit voller Kraft zurück. Nur in der romantischen Holzbachschlucht tröpfelte es noch mal kurz. Die war mein Highlight des Tages.

    Das Lowlight war der C Katzenstein. Es stank nicht nach Katze aber nach Ziege. Und gruselig ist zuvor der Wohnwagen-Friedhof. Zum Glück war keiner da, so dass ich schnell weiter zog.

    Eigentlich wollte ich dann gerne nach Westerburg rein, vielleicht sogar ein Zimmer nehmen, um mir die Stadt ein bisschen anzuschauen. Aber die aufgerufenen Preise ließen mich bis zum C Wiesensee weiterwandern. Zum Glück kam kurz nach „Katzenstein“ dann eine Wasserquelle. Sonst wären die letzten km etwas hart geworden.

    Irgendwie habe ich heute ziemlich lange für die knapp 20 km benötigt. Dabei waren es nur 270 m rauf und 370 m runter. Oder es war in der Sonne mal wieder mehr Zeit für Pausen.

    Am C Wiesensee rauscht der Bach neben der Zeltwiese. Es gibt eine kleine Baracke mit Spülbecken direkt auf der Zeltwiese. Sitzgelegenheiten leider keine. Duschen und WCs sind gut und modern.

    Und vorne am Eingang gibt es eine Gastronomie. Die gebackene Forelle fand ich sehr lecker! Das war mein zweites Highlight.
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  • WWS Tag 2: Heisterberg - Rennerod

    July 3, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Tag beginnt mit herrlichem Sonnenschein, aber knapp 13 *C. Zuwenig, um in den Badesee zu springen, wie das sonst wohl im Juli üblich wäre.

    Kurz vor 9 Uhr laufe ich wieder los. Der Weg führt zu Beginn durch ein schönes Waldstück, ein Bach plätschert. Doch dann geht es wieder durch hüfthohe Wiesen mit zauberhaft anzusehendem Fingerhut. Aber der lässt jedes Mal eine kleine Dusche auf mich herab tropfen.

    Der Weg führt zur Fuchskaute und macht dabei einen langen Umweg der dann zurück nach Rehe führt. Und dann kommt noch eine Umleitung dazu wegen eines Windkraftparks. Da wird der Weg noch abenteuerlicher. Aber — ich sehe einen Fuchs über den Weg springen. Cool! Insgesamt aber auch wegen der Umleitung nicht so toll.

    In Rehe stärke ich mich und mein Handy beim Bäcker mit Energie. Gegen 14 Uhr soll dann der Regen zurückkommen. Bis zur nächsten Hütte mit Wasseranschluss (vom Wasserwerk) schaffe ich es noch gerade. Fast eine Stunde später kommen Penny und Mr. No Pot im strömenden Regen an.

    Herzliche Begrüßung mit Penny. Jetzt lernen wir uns persönlich kennen!

    Irgendwann lässt der Regen nach, und Mr. No Pot und ich machen uns auf zum Rewe in Rennerod. Penny geht schon vor zur Hütte oberhalb von Rennerod, um sie in Beschlag zu nehmen. Und die Sonne scheint auch wieder. Wie herrlich!

    Hinter ein Bank schlage ich mein Zelt kurz nach 20:30 Uhr im hohen Gras auf. Jetzt sollten nicht mehr so viele Gassi-Geher kommen, denn schließlich ist immer noch EM ab 21 Uhr im Fernsehen. Einer kam dann doch noch.

    Die Landstraße ist zwar deutlich zu hören, aber das passt schon. Morgen soll der Tag wieder mit Regen starten. Ach ja, was für ein Sommer! Ob die Schuhe noch mal trocknen?
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  • Westerwaldsteig: Herborn - Heisterberg

    July 2, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 14 °C

    Tja, da sitze ich nun im Duschraum auf der Bank im Sanitärgebäude des Campingplatzes Heisterberger Weyer. Draußen regnet es immer noch.

    Eventuell darf ich auch im Sanitärgebäude schlafen, rief mir die Frau von der Rezeption beim Hinausgehen zu. Das verstehe ich dann mal als Einladung. Im Vorraum zum Rollstuhl-Klo unter dem Waschbecken wäre genügend Platz.

    Es gibt hier einen Kaffeeautomaten ( auch Heißwasser). Da habe ich mir erst mal einen Tee fü 50 Ct. gemacht, nachdem ich heiß geduscht habe. Unterm Fön habe ich dann meine Socken und die Hosenbeine getrocknet.

    Es hat fast den ganzen Tag über leicht geregnet oder genieselt. Und da 50 % des Weges durch kniehohes feuchtes Gras führte, waren irgendwann meine Schuhe durchfeuchtet.

    Zum Glück habe ich das lange Handy-Ladekabel mitgenommen, sodass ich laden und trotzdem tippen kann. Der Empfang ist hier aber echt mau. Wenn ich mich aus dem Fenster lehne habe ich soweit Empfang, dass ich mit Ralf und Saskia telefonieren konnte.

    In Erbach hat mir am Trinkwasserbrunnen Jana (?) lieber meine Trinkflasche mit Leitungswasser aufgefüllt. Und gefragt, ob ich auch so eine Langstreckenwanderin sei. Gestern sei auch gerade einer (von Beruf Brauer) vorbei gekommen, der von Sylt kommt. Am Rande des Dorfes (letztes Haus links) bin ich noch wieder auf ihren Bruder gestoßen. Seine Frau wollte mir was Gutes tun, Vielleicht müsste ich ja mal zur Toilette. Und den neuen NST-Aufkleber am Verkehrsschild (?) habe ich ihm dann noch gezeigt. Den hatte er noch nicht gesehen. Fand er höchst interessant. Sympathisch die drei.

    In Breitscheid, dem 1. Etappenziel des WWS liegt der Hund begraben. Im Nahkauf habe ich zwar einen Kaffee für 1 Euro aus dem Automaten bekommen, aber es gibt keine Ecke/Stehtisch, wo man ihn in Ruhe trinken kann. So stand ich draußen unter dem Sonnenschirm bei den Topfpflanzen. Auch hier hatte die Kirche wieder zu. Also auch dort keine Chance auf eine Pause geschützt vor dem Regen. Den Rest vom Mandelkuchen habe ich erst zum Abendbrot gegessen.

    Zur heutigen Etappe habe ich noch ein paar Tipps von Oli (vom Rothaarsteig) bekommen. Aber nach Höhlen war mir heute bei dem Regen nicht mehr. 3,5 km vor meinem Etappenziel traf ich in einer Schutzhütte auf „No-Pot“. Diesmal aber mit Kochtopf und Kocher. Er und Penny schlafen in der Hütte. Penny war aber noch nicht da.

    Morgen werden wir uns vermutlich treffen. Und vielleicht etwas gemeinsam gehen. Pläne zum Ankommen am Halfway-Point-gibt es auch schon. Das würde mir gut passen in rund 10/11 Tagen am Wochenende.

    So, es hat aufgehört zu regnen. Ich liege jetzt im Zelt und fühle mich wieder wohl. Drinnen wäre es auch viel zu warm gewesen. Und wahrscheinlich hätte ich auch sehr unruhig geschlafen.
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