• Südafrika 2024
  • Südafrika 2024

Südafrika 🇿🇦 Familytime

Kapstadt, Garden route, Safari, Summertime, Sabbatical Read more
  • Trip start
    December 25, 2023

    Cape town und Noordhoek

    Dec 26–Jan 9, 2024 in South Africa ⋅ 🌬 23 °C

    Nach einem angenehmen Flug nach Kapstadt emfping uns Anne, Gründerin von Wilds of africa, am Flughafen. Nach einem feinen Kaffee (Kapstadt hat eine wahnsinnig gute Kaffeekultur) holten wir den Mietwagen ab, der uns für die nächsten 6 1/2 Wochen begleiten wird. Schnell gewöhnte ich mich an den Linksverkehr, ausser dass ich beim Blinken noch oft den Scheibenwischer bediene :-). Nach einer halbstündigen Fahrt vom Flughafen erreichten wir unser Haus, das Noordhoek beach cottage. Eine Oase der Entspannung; grosser Garten zum Fussballspielen, ein schöner Pool, Meersicht, ein tropischer Garten und Vogelgezwitscher wie im Zoo. Nach einem kurzen Ankommen fuhren wir 2 Minuten runter zum wohl schönsten Strand Südafrikas; dem Noordhoek Beach. Diese Farben und unberührte Natur liessen uns aus dem Staunen kaum mehr raus......weisser, feiner Sandstrand, hellblaues, türkisfarbenes klares Wasser und Felsen im Sand. Ennis und Iwen spielten trotz sehr, sehr windigen Verhältnissen Fussball am Strand. Sie kickten den Ball gegen den Wind, wie ein Boomerang kam der Ball nach einem 30m Kick wieder zurück; die Kids waren im Paradies! Abends noch einen feinen Bruger mit lokalem Weisswein geniessend, ging es dann ab ins Bett. MoritzRead more

  • Waterfront Cape town

    December 27, 2023 in South Africa ⋅ ⛅ 29 °C

    Die erste Nacht haben wir alle sehr gut geschlafen. Offensichtlich sass der lange Flug doch noch in den Knochen, obwohl wir lediglich eine Stunde Zeitverschiebung haben.
    Um uns einen Überblick von unserer Umgebung (Nordhooek) zu schaffen, entschieden wir uns für einen ersten Ausflug nach Cape town an die V&A Waterfront. Touristischer geht es wohl kaum. Shops an shops, Restaurants, Cafes und Take aways wo das Auge reicht. Offensichtlich treffen sich aber nicht nur die Touris dort, sondern auch die Einheimischen, welche es sich leisten können. Wir bekommen den ersten Eindruck wie gespalten die Gesellschaft hier ist. Je teurer die Lokale, je weniger farbige Leute trifft man an. Obwohl die Bevölkerung über 80% farbig sind, überwiegen die weisshäutigen die Waterfront. Sogenannte Townships umgeben die City und trennen so reich von arm. Es emphielt sich nicht, die Townships mit eigenem Auto zu befahren. Dort gelten deren eigene Gesetze. Somit bleiben wir im touristischen Teil und essen uns durch die Restaurants und geniessen den Sommertag an dem grossen Hafen. Ennis und Iwen hatten sich in einem Sportgeschäft mit ihrem Weihnachtsgeld einen Fussball gekauft. Auf einer kleinen Wiese spielten sie zu zweit. Jedoch nicht lange. Der Fussball animierte weitere Kinder zum mitspielen bis hin zu Erwachsenen die sich mit einem Balltrick versuchten. Besseres Kino für Moritz und mich gab es kaum.
    Nathalie
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  • Capman`s Peak Scenic Route/ Hout Bay

    December 28, 2023 in South Africa ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Chapmans Peak Scenic Route führt von Noordhoek bis zur Hout Bay. Das grossartige daran ist die erstaunliche Aussicht über die steil abfallenden Klippen über den Atlantik. Das Wasser schimmert türkisblau in Strandnähe und wird dann immer dunkler, bis es mit dem Horizont verschmilzt. Die Hout Bay selber war dann etwas enttäuschend. Der Strand war dreckig (überall Abfall). Der Geschmack der Snack Buden verlieh uns trotz Hungergefühl zum Weiterlaufen. Viel weiter am Pier entlang fanden wir dann ein nettes Kaffee mit allem Drum und dran. Zufälligerweise direkt neben unserem zukünftigen Treffpunkt am 7. Januar, für den Robbenausflug als Geburtstagsgeschenk für Ennis, von dem er noch nichts weiss.
    Auf der Rückkehr schlenderten wir am Pier zurück, und entdeckten die ersten Seehunde, direkt zwischen den Fischerbooten. Der Hafen ist als Fischerhafen bekannt. Die Seehunde sahen dementsprechend auch sehr wohlgenährt aus. Offensichtlich fällt da ab und zu was für sie ins Wasser.
    Weiter vorne spielten Einheimische auf diversen Schlaginstrumenten. Iwen wurde beim Vorbeigehen mit Drummersticks ausgestattet und «durfte» mitspielen. Wir wurden so schnell mal 20 Rand los (ca. 1.-) ;-)
    Am späteren Nachmittag begaben wir uns unweit von unserem Zuhause auf das Cape Point Vineyard. Am Donnerstag gibt es da ab 17 Uhr immer einen Essensmarkt. Mit toller Aussicht über die Noordhoek Bucht, einem Glas Weisswein und gutem Essen ging der Tag zu Ende. Moritz erkannte in der Menschenmenge Mario Frick mit seiner Frau, den aktuellen Trainer des FC Luzern.
    Nathalie
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  • Kap der guten Hoffnung

    December 29, 2023 in South Africa ⋅ 🌬 21 °C

    Einmal am südlichsten Punkt vom afrikanischen Kontinent zu stehen, gehört selbstverständlich auf die to do Liste.
    Die Anfahrt führte uns an Simons Town mit seinem bekannten Boulder Beach vorbei. Obwohl die Pinguine sich auch links und rechts vom beliebten Ausflugsziel frei bewegen würden, entscheiden wir uns für den kostenpflichtigen Park. Der gepflegte Laufsteg führte an Nistplätzen vorbei bis zum Strandteil, wo wir die quirligen Tiere beobachten können, wie sie sich in die Fluten stürzen. Zwischen die Pinguine mischen sich auch murmeltierartige Tiere. Klippschliefer. Zur Belustigung der Besucher liegen sie auch mal einfach so im Weg.
    Das Kap der guten Hoffnung liegt in einem Nationalpark. Anstehen in einer langen Autoschlange ist angesagt. Wir sind nicht allein... Aber kaum durch das Eingangstor sind wir dann auch wieder etwas mehr für uns. Der Park ist riesig. Ganz vorne an der Spitze entscheiden wir uns für eine mit 1,5h angegebene Wanderung zum Kap. Ennis hatte sich am Vortag einen "Wolf " eingefangen und gibt sich tapfer. Unterwegs treffen wir auf Strausse, Antilopen, diverse Eidechsen und einer "Schlange". Das Gefühl mit der ganzen Familie vorne am Kap zu stehen war super. Und es war windig. Wie momentan überall. Es windet den ganzen Tag. Mal mehr mal weniger. Bis zu 40 km/h. In einem anderen Teil vom Park werden wir Zeuge eines "Raubüberfalls". Touristen haben einen ihrer Rucksäcke unbeaufsichtigt stehen lassen. Just in diesem Moment schnappte sich einer der umherziehenden Paviane den Rucksack und weg war er. Mehrere Männer jagten dem Tier hinterher und bewarfen es mit Steinen. Als der Rucksack auf der Verfolgungsjagd von mehreren Affen gründlich geleert wurde, liessen sie von ihm ab. Paviane, hier Baboons genannt, sind hier leider keine gern gesehenen Tierchen. Sie ziehen in Gangs umher und machen vor Menschen und dessen Hab und Gut keinen Halt. Rangers haben alle Hände voll zu tun, um die Tiere von den Siedlungen fernzuhalten. Die Affen gelten als gefährlich. Ihre Eckzähne sind grösser als die eines Löwen. Rumstehende Rucksäcke sind da geradezu eine Einladung. Egal, ob nur mit Picknick gefüllt oder mit Geld und diversen Karten. Der Rucksack wird entwendet und ausgeräumt. Mit viel Glück kann man seine Sachen dann wieder einsammeln.
    Auf dem Heimweg fahren wir am Scarborough Strand und der Witsand Bay vorbei, an der sich unzählige Kitesurfer auspowern. Ein Spektakel.
    Zum z Nacht kauften wir uns ein gegrilltes Hühnchen im Karton.
    Nathalie
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  • Aquarium Cape Town/ Camps Bay

    December 31, 2023 in South Africa ⋅ 🌬 24 °C

    Das Aquarium in Cape Town ist bekannt für das Haibecken mit dem «gläsernen» Tunnel und dem Kelpwaldbecken. Daher auch auf unserer to do Liste.
    Die kleinen Aquarien zeigten die einheimischen Fische, Quallen und Krebse. Alles sehr spannend jedoch nichts gegen das grosse Haibecken. Wohl das grösste Becken, das wir je so gesehen haben. An zwei Orten konnte man unter dem Becken in einem Tunnel hindurch laufen, während die Mantarochen und Haie über einem schwammen. Sehr beeindruckend.

    Am Silvesterabend hatten wir in einem «In» Restaurant, The Lawns, reserviert. Ganz oben beim Signal Hill hoch über der Camps Bay assen wir fein Znacht. In der Zwischenzeit wurde fleissig eine Silence Disco aufgebaut. Offenbar ist diese Art Disco, bei dem jeder «Besucher» einen Kopfhörer trägt, am Aufkommen. Moritz und ich gehen wohl zu wenig abends aus, so dass dies sehr belustigend war.
    Happy New Year!!!
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  • Muizenberg

    January 1, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 29 °C

    Muizenberg ist ein Vorort von Cape Town und bekannt für seine farbigen Strandhäuschen. Die Häuschen waren nicht so wie auf diversen Fotos gut sichtbar, sondern von tausenden von Badenden verdeckt. Ich habe wohl noch nie so viele Menschen an einem Strand gesehen an dem sich das Wetter und Wasser nicht gerade einladend zeigte. Als naive Touristen sind wir erst im Nachhinein über die Besonderheit des Neujahrstages aufgeklärt worden.
    Während der Apartheit war der 1.1. der einzige Tag im Jahr, an dem farbige die Strände frei nutzen durften. Die Tradition ist geblieben. An diesem Tag kommen alle farbigen Leute aus den umliegenden Townships an die Strände und verbringen ihren Tag dort. Für weisse nichtsahnende Touris wie wir, doch irgendwie sehr befremdend. Ein beklemmendes Gefühl, als Weisser der Aussenseiter zu sein. Wir belassen es daher mit ein paar Fotos und fahren weiter der Küste entlang.
    Nathalie
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  • noordhoek

    January 2, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 23 °C

    Mit einem Pferd an einem Strand reiten. Für welchen Reiter oder Reiterin ist dies nicht ein Traum. Das Ganze mit meiner Familie erlebt zu haben, ist und bleib wohl ein sehr besonderes Erlebnis in meinem Leben.
    Wir wurden zwar von vier Männern begleitet, durften jedoch ziemlich bald alleine dem Strand entlang Reiten. Ennis ist auf einem ehemaligen Rennpferdchampion geritten. Dieser zeigte sich auch so. Ab und zu fiel er in den Trab, was Ennis überhaupt nicht kümmerte. Iwen hingegen sass als kleinster auf dem grössten Pferd. Einzig die Fellfarbe stimmte ihn etwas zuversichtlich. Ist doch sein Pony auch ein Fuchs. Der Pferdeführer gab ihm trotz seiner Reitkenntnisse die Anweisung, die Zügel nicht aufzunehmen. Dies irritierte Iwen den ganzen Ritt über, da er so ein ausgeliefertes Gefühl auf dem riesigen Pferd hatte. Aber er meisterte es super. Moritz war anfangs etwas flau im Magen. Seine letzten Abenteuer auf dem Rücken eines Pferdes liegen Jahre zurück. Das führte zu einem doch etwas verkrampften Start. Mit der großartigen Kulisse rundherum verbesserte sich dies doch dann zusehends.
    Nathalie
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  • Table mountain

    January 3, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Für heute sind die Wetterprognosen für den Table Mountain perfekt. Blauer Himmel, praktisch windstill. Die steile Seilbahn, welche ein Schweizer Produkt ist (Garaventa, CWA Olten) fährt bei weitem nicht jeden Tag. Das Wetter macht es an vielen Tagen unmöglich den Berg hochzufahren. Auch wird vor schnell umschlagendem Wetter gewarnt, was bedeutet, dass die Bahn jederzeit ihren Betrieb einstellen kann und die Besucher den Berg zu Fuss hinuntersteigen müssen. Der Berg kann auch zu Fuss über diverse Wege bestiegen werden. Die Kinder und das heisse Wetter bewegten uns für den bequemeren Weg - der Seilbahn. Wir sind früh zur Talstation losgefahren. Die geparkte Autoschlange konnte allerdings schon von weitem erahnt werden. Entgegen allen Erwartungen mussten wir aber nur rund eine dreiviertel Stunde lang anstehen, dann ging es mit rasantem Tempo innert wenigen Minuten mit der 360 Grad rotierenden Gondel auf das Plateau. Die Aussicht ist umwerfend. Von hier oben bekommt man einen Sinn für die Orientierung, die von unten manchmal schwierig ist. Aufgrund der vielen Hügel ist Kapstadt doch sehr verwinkelt und weitläufig.
    Wieder in der Stadt, stoppen wir beim Vorbeifahren noch kurz in dem Stadtteil Bo Kaap. Dort strahlen die vielen farbigen Häuser um die Wette. Viele Artisten liessen sich in diesem Stadtviertel nieder und preisen den Touristen ihre Kunst an.
    Weiter östlich vom Stadtkern kommt man wieder an die Küste mit seinen unzähligen Kaffees und Bars. Am Clifton Beach machen wir halt und wagen uns das erste Mal in das kalte Meer. Echt. Es ist wohl nicht mehr wie 16 / 17 Grad. Die Beine scheinen beim Hineingehen einzufrieren. Nicht ganz ohne Geschrei gehen wir ganz rein, um dann auch gleich wieder rauszugehen.
    Nathalie
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  • Lion's head / Ennis Geburtstag

    January 7, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute ist Ennis 12 Jahre alt geworden. Wir wollten den Lion’s head besteigen. Auf der Fahrt dahin sahen wir sehr viele Delfine in der Bucht von Hout bay. Nachher parkierten wir unser Auto am Fusse des Berges in Kapstadt. Nach gut 1 Stunde Wandern und Leitern steigen, erreichten wir den Lion’s head. Oben angekommen merkten wir, dass wir wenig Wasser dabei hatten. Nach einem Brötchen und ein paar Fotos gingen wir den gleichen Weg wieder nach unten. Unten angekommen tranken wir eine kalte Schokolade und einen Iced Café. Nachher sahen wir, dass wir in der falschen Wegrichtung parkiert haben. Deshalb bekamen wir eine Parkbusse über 500 Rand, das sind ca. 25 Franken. Danach fuhren wir auf den Signal hill und haben die Aussicht auf ganz Kapstadt genossen. Abends haben meine Eltern mich und Ennis im Auto nach der Heimfahrt aufgeweckt. Danach assen wir im Café Roux Abendessen. Ennis und ich haben mit anderen Jungs Fussball gespielt.
    Iwen
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  • Robben Island

    January 8, 2024 in South Africa ⋅ 🌬 20 °C

    Der zweitletzte Tag in Kapstadt soll dem verstorbenen Präsidenten und Freiheitskämpfer Nelson Mandela gelten. Bevor Nelson Mandela Präsident wurde, verbrachte er als politischer Gefangener 27 Jahre im Gefängnis. 18 Jahre davon auf Robben Island. Das Gefängnis befindet sich auf einer Insel ca. 7 km von Cape Town entfernt und wird heutzutage nur noch zu Informationszwecken (Museum) genutzt und so aufrechterhalten.
    Die Inseltour muss über eine Organisation gebucht werden und ist nur mit dem Boot erreichbar. Die Überfahrt war von gutem Wellengang begleitet. Dort angekommen wird man von einem Guide in Empfang genommen. Die gesamte Tour dauerte 3 ½ Stunden, was für die Kids doch sehr lange war. Die Geschichte Mandelas berührt und das vor Ort besuchte Gefängnis bedrückte sehr. Insbesondere die Zellen der Insassen war beklemmend. Möbel gab es keine. Alle schliefen auf dem Boden. Wenn ich daran denke, dass ich manchmal schon bei einer «schlechten» Matratze Rückenschmerzen habe. Die Tour wurde teilweise von einem ehemaligen Gefangenen geführt. Das Martyrium während der Gefängniszeit muss furchtbar gewesen sein. Psychische wie physische Misshandlungen waren keine Seltenheit. Es war dann auch irgendwie befreiend wieder den Rückweg anzutreten.
    Die Wellen waren noch höher und der doch relativ kurze Weg zurück schien unendlich. Ennis war schlecht und wir durften ausnahmsweise hinten nach draussen sitzen gehen.
    Nathalie
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  • Oudtshoorn

    January 9, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute mussten wir früh aus dem Haus, denn heute war der Tag der Abreise. Wir übergaben die Hausschlüssel um halb Acht und fuhren nach Oudtshoorn los. Wir fuhren ca. 7 Stunden mit einem sehr feinen Zwischenstopp. Das Restaurant in Derrybale hiess Diesel and Creme. Ich ass einen sehr feinen Hotdog mit Pommes. Vom Restaurant aus ging es Plus Minus noch 2 Stunden bis zum Ziel. Unser Ziel der Fahrt hiess Buffelsdrift Game Lodge. Als wir ankamen, war ich baff. Wir checkten ein und tranken als Willkommensdrink ein Glas Orangen Saft. Die Buffelsdrift Lodge befindet sich in unberührter Natur, wo es wilde Tiere gibt. Ein kräftiger Mann half uns unser Gepäck in unser Zelt zu schaffen, indem er uns mit einem Golf Caddy zu unserem Zelt fuhr.
    Unser Zelt war eines der hintersten der Lodge. Es war gross, geräumig und gemütlich. Wir hatten 2 Schlafzimmer, 1 Badezimmer + eine Outdoordusche. Das Wasser der Dusche war warm. Eine Stunde später hatten wir unsere erste Safari. Es war mega cool. Wir sahen: 3 Nilpferde, ca. 7 Giraffen, 10 Cape mountain Zebras, einige Kudus, 2 Nashörner mit Horn, 3 Sebel Gazellen, 4 Büffel und noch ein paar Vögel. Danach (nach der Safari) hatten wir ein sehr leckeres Abendessen. Als wir mit dem Essen fertig waren, war schon spät, also ging es ins Bett. Ich überlegte nochmals was heute so passiert war aber schon nur beim Gedanken schlief ich ein.
    Ennis
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  • Oudtshoorn

    January 11, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 22 °C

    Hier in der Kleinkaroo Gegend gibt es wieder jede Menge zu bestaunen. Insbesondere wieder mal die Tiere. Schon mal Elefanten gefüttert? Nun, da gibt es zwei Möglichkeiten. Einmal einfach das Futter hinhalten, so dass sie es mit dem Rüssel nehmen können oder dann direkt ins Maul… Jetzt haben wir tatsächlich alle einmal eine Elefantenzunge anfassen können. Für all das Futter gab es dann eine antrainierte Umarmung mit dem Rüssel. Ja, die Tiere sind dressiert für Touristen. Aber… sie wurden als kleine Babys gerettet und mit der Flasche aufgezogen. Daher war ein Zurück in einen grossen Nationalpark nicht mehr möglich. Wenn sie nicht bei der «Arbeit» sind, dürfen sie sich auf einem 3000 m2 grossen «Bushfield» bewegen. Unsere erste Begegnung mit Elefanten wird für immer unvergessen bleiben!
    Das Füttern von Straussen ist da schon eher etwas ruppiger. Auch wenn es nicht weh tut, picken diese die Körner mit einer hohen Geschwindigkeit aus der Hand. Also alle Achtung auf die Finger. Iwen würde wohl am liebsten einen Strauss mit nach Hause nehmen.
    Auch mit Grotten können die Südafrikaner auftrumpfen. Eine davon befindet sich gleich um die Ecke in Oudtshoorn. Gigantische Innenräume (früher fanden hier sogar Konzerte statt!) mit unzähligen Stalaktiten und Stalagmiten. Sogar durchgewachsene Säulen waren zu bestaunen. Für die mutigen gibt es einen Adventureweg weiter ins Innere der Höhle. Seitwärtsgehen, kriechen und robben sind gefordert. Das haben wir dann sein lassen…
    Zum Abschied von dieser Destination hat sich dann auch noch der älteste Giraffenbulle direkt am Resort zeigen lassen. Gemütlich verweilte er unmittelbar neben den Zelten und liess sich ungestört aus nächster Nähe fotografieren. Er heisst «Opa». Auch dies ein Highlight, direkt aus dem Zeltfenster die Giraffe bestaunen zu können!
    Unsere nächste Destination wird Plettenberg Bay.
    Nathalie
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  • Plettenberg Bay

    January 12, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Die Fahrt nach Plettenberg Bay war erstaunlich hügelig. Über einen Pass mitten durch die Schwarzberge. Alles sehr grün und unberührt.
    Plett, wie es genannt wird, hat rund 30000 Einwohner und liegt an einer wunderschönen Bucht. Von hier aus lassen sich wunderbar verschiedene Ecken dieser Region erkunden. Wir sind die nächsten 7 Tage in einer Lodge etwas ausserhalb, Kurland, bei Bep und Corry einquartiert. Die Herberge wird sehr familiär geführt, so dass wir auch an einen Barbecue Abend, einem südafrikanischen Braai eingeladen wurden. Ihr Eigenheim mit der riesigen Terrasse sowie dem Pool und dem dahinterliegenden Teich war wie in einem Paradies. Weitere Gäste aus Deutschland komplettierten die Runde.
    Die Bucht wird von dem Robberg geschützt und bildet so auch die Bucht. In der Bucht haben über 10000 Robben ihr zu Hause. Delphine und Wale sind aufgrund des reichen Fischangebotes auch immer wieder zu sehen. Für uns ungewöhnlich, findet man am Strand überall Sicherheitshinweise bezüglich Haie. Daher empfiehlt sich baden auch nur da, wo der Strand überwacht wird. Die Wassertemperatur ist nun auch zunehmend wärmer geworden. Mittlerweile befinden wir uns am Indischen Ozean. Ein paar Grad mehr. 18 plus….
    Nathalie
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  • Tsitsikama Nationalpark

    January 13, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 23 °C

    Im Tsitsikama Nationalpark haben wir ein Kanuabenteuer gebucht. Ausgestattet mit Neoprenanzug und Paddel macht man sich zu Fuss auf den Weg zu den Kanus. Der Weg führt auf einem Extrapfad über Stock und Stein durch einen sehr dicht bewaldeten Abschnitt bis runter zur Flussmündung. Ennis und Iwen entdecken ganz nah am Weg eine Schlange. Der Tourguide schlägt sich wacker, obwohl er später zugibt wahnsinnige Angst vor Schlangen zu haben.
    Je zu zweit besteigen wir die Kanus. Die Tour führt uns vom Meer weg Richtung Schlucht. Unterwegs gibt es kleinere Höhlen mit Fledermäusen und verschiedenen Vögeln. Das Wasser ist tief dunkelbraun, hauptsächlich immer noch Meerwasser und beherbergt deshalb auch deren Bewohner. Auch Haie. Leider, oder zum Glück treffen wir keinen an. Allerdings gäbe es offenbar täglich Sichtungen. Weiter oben steigen wir auf Luftmatratzen um und paddeln noch weiter den Fluss hoch. Jetzt nur noch im Süsswasser. An einer Stelle kann man von einem Felsvorsprung in ein natürliches Becken springen. Alle sind dabei. Die einen mit Geschrei die anderen ohne. Iwen wagt den höchsten Sprung.
    Das Tsitsikama Naturreservat lässt sich auch ganz gut zu Fuss auskundschaften. Ein bisschen Übung im Wandern und Klettern und man kriegt einen wunderbaren Einblick in die Natur.
    Nathalie
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  • Plettenberg Bay

    January 14, 2024 in South Africa ⋅ ⛅ 23 °C

    Als ich heute aufgewacht bin, war mein erster Gedanke «Heute schwimmen wir mit Seehunden!» Ein tolles Geburtstagsgeschenk meiner Eltern! Es war 06:30, also legte ich mich nochmals in mein warmes Bett. Wir frühstückten und um 09:10 verliessen wir das Haus. 15 min. später waren wir bei der Hütte, an der wir unsere Neoprenanzüge anzogen. Er war eng, aber so musste er sein. Unser Guide (Angelo), erklärte uns, was wir durften und was nicht. Als wir ready waren, gingen wir zum Boot , er sagte uns, was in den nächsten Minuten geschehen wird. Wir rollten schnell von einem Traktor angestossen ins Wasser. Das Boot war so schnell wie ein Auto auf einer Autobahn, das war sehr lustig! Die Bootsfahrt war ruhig, bis wir zu der Felswand mit den Seehunden angelangten. Ich war so aufgeregt, dass ich zitterte. Ich wollte nicht als erster ins Wasser, also liess ich meine Mutter vor. Das Wasser war kalt, aber nichts konnte mich jetzt noch stoppen. Ich sprang ins Wasser und hielt meine Mutter fest, nahm den Schnorchel in den Mund und schaute unter mich. Mein Bruder Iwen hielt sich an meinem Vater fest. Nach ein paar Sekunden realisierte ich, dass ich ja selber schwimmen konnte. Also tauchte ich ab und sah mega viele Seehunde neben mir Schwimmen. Es war meeeeega cool, denn die Seehunde können sich im offenen Meer frei bewegen, es ist ja kein Zoo! Etwa 6000 Seehunde leben hier in Plettenberg bay.
    Wir sahen Sie aus dem Wasser springen, sich Putzen, nach Krebsen Ausschau halten und vor allem Spielen! Nach einer guten halben Stunde und mega vielen Unterwasserfotos ging es zurück aufs Boot. Ich war ein bisschen traurig, dass es so schnell vorbeiging. Als wir am Strand ankamen, sagte unser Guide, dass wir jetzt mit Vollspeed auf den Strand zufahren würden. Also gut festhalten! Mit Vollspeed dem Strand entgegen flitzend, lachten und kreischten wir. Wie soll das nur enden?? Tatsächlich, mit Vollgas aus dem Wasser gleitete das Boot noch mehrere Meter auf dem Sandboden weiter und kippte ruckartig auf die linke Seite. Ein Mega Adrenalinkick! Als wir wieder bei der Strandhütte ankamen, konnten wir eine angenehme, warme Dusche geniessen und uns trocken anziehen. Wir fuhren Richtung unser Haus, doch unser Tagesplan war noch nicht zu Ende. Denn wir wollten zum Schlangenpark. Wir hatten Glück, denn die Tour startete gerade. Der Guide erklärte uns vieles über Schlangen. Wir sahen Boas, die heimische Puffotter (sehr giftig), viele Kobras und sogar die Black Mamba. Am Schluss durften wir sogar eine Python um den Hals tragen. Sie war mega freundlich und hübsch 
    Somit fuhren wir nach Hause uns genossen den Abend noch, mit einem leckeren Abendessen, wir assen in einem Restaurant Namens Emily Moon mit einer traumhaften Gartenanlage.
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  • Kurland/ Porcupine Artgallery

    January 16, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Zufälligerweise sind wir auf eine Art Gallery gestossen welche Tonsachen in diversen Formen selber herstellt. Mit dem fehlenden Brünneli im Hinterkopf, (für die Physiopraxis) statteten wir der Gallery einen Besuch ab. Gleich eingenommen von den vielen schönen Töpfen, Vasen, und Kunststücken faszinierten uns auch die Schalen welche als Wachbecken dienen. Der Chef war selbst anwesend und fand uns offenbar so sympathisch, dass er uns gleich auf eine komplette Führung der Firma mitnahm. Die Kids wurden danach an einen Tisch platziert und durften nach einer kurzen Einführung selber ihre ausgesuchten Stücke bemalen. Eine tolle Abwechslung. Die erwachsenen diskutierten derweilen über die verschiedenen Formate, Farben und Designs der Waschbecken. So viel sei verraten. Das zentrale Waschbecken neben dem Trainingsraum wird aus Südafrika kommen…
    Nathalie
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  • Safari Bellevue

    January 19, 2024 in South Africa ⋅ 🌬 29 °C

    Heute wachte ich ca. um 06.45 auf. Mama war auch schon wach. Also nahmen wir unsere Bücher und gingen in die Breakfastlounge und lasen etwa eine Stunde. Ich war komplett vertieft in mein Buch! Um 08:00 kamen Iwen und Papa, denn um 8 Uhr hatten wir Frühstück. Es war lecker und stärkend. Nach dem Frühstück hatten wir einen Giraffenwalk. Es war mega heiss. Darum wurde aus dem Walk eher eine Fahrt. Wir konzentrierten uns also hauptsächlich auf die Giraffen. Wir sahen das jüngste Fohlen dass sie hatten. Es war sooooo süss. Als die Tour vorbei war assen wir Lunch. Es gab Lasagne. Ich war positiv von der Lasagne überrascht. Nach dem Essen gingen wir in unser Zimmer. Es war so heiss! Wenn man so dasitzt, schwitzt man wie ein Eiszapfen in der Wüste. Ich genehmigte mir ein bisschen Bildschirmzeit. Doch die Zeit verging wie im Flug und schon war 15.25 Uhr. Wir machten uns für die Safari ready. Die Leute mit denen wir auf die Safari wollten sagten kurzfristig ab. Also hatten wir eine private Tour. Am Anfang von der Safari sah ich einen Leopardenfussabdruck. Der Guide den wir hatten war beeindruckt und schüttelte mir die Hand. Weiter auf der Safari sahen wir Oryx, Elands, Warthogs, Springbocks, Impalas, Kudus, Nyalas, Bushbocks, Elefanten, Blesbocks, Black Wildebeests, Zebras, Büffel, verschiedene Vögle und ein zerbrochenes Straussenei. Nach der Safari assen wir Dinner. Es war lecker! Danach spielten Iwen und ich noch ein bisschen Fussball bis der Abend zu Ende ging.
    Ennis
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  • Schotia Game Reserve

    January 21, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 32 °C

    Schottia Safari
    Unsere Safari Lodge hat keine Löwen, deshalb fahren wir ca. 20 Minuten zu einem anderen Game Reserve; Schottia Game Reserve. Es ist das älteste private Reserve in Eastern Cape von Südafrika. Mit 16 km2 nicht riesig aber doch genug gross, um sich darin zu verirren. Ganz aufgeregt darüber, ob wir wohl Löwen sehen werden, waren wir dann doch seeeehr überrascht, als uns zwei Löwinnen ganz nah beim Eingang in einer Ecke liegend «begrüsst» haben. Völlig relaxt liessen sie sich bestaunen und fotografieren. Bis es dann der einen Löwin doch etwas ungemütlich wurde. Sie erhob sich zu ihrer vollen Grösse und lief am Auto vorbei und davon. So nah und alles ohne Zaun dazwischen. Es ist definitiv nicht wie im Zoo. Die Ehrfurcht in mir wächst angesichts dieser riesigen Raubtiere. Offenbar erkennen sie uns im Fahrzeug nicht als eine willkommene Speise. Mit dem Auto erscheinen wir Menschen als ein grosses «Ding». Deshalb gilt auch striktes Sitzenbleiben und keine Hände ausstrecken. Kindergeschrei ist genau so wenig erwünscht. Die Löwen könnten anhand der Stimmlage die «Schwachstelle» ausmachen und würden beginnen sich darauf zu fokussieren. Wie bei der Jagd.
    In einer abgesicherten Hütte gibt es nach rund zwei Stunden Fahrt ein Barbecue für alle. Ein tolles Ambiente mitten im Nirgendwo. Mittlerweile ist es draussen dunkel geworden. Auf der Rückfahrt dürfen wir mit grossen Taschenlampen nach nachtaktiven Tieren Ausschau halten. Zu unserer Überraschung liegen unweit von der Strasse zwei männliche Löwen mit einer Löwin völlig entspannt im Gras. Hätten wir keine Lampen gehabt, wären sie ziemlich sicher unentdeckt geblieben. Der Fahrer stellte das Fahrzeug erneut sehr nahe an die Tiere hin. Es ist Nacht. Rundherum dunkel. Nur das kleine Löwenrudel ist durch die Taschenlampen erhellt. Da wird einem schon komisch im Bauch. Ein Satz und wir wären alle in Gefahr. Einfach unglaublich! Es sollten nicht die letzten Löwen sein die wir so nahe sehen…
    Nathalie
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  • Addo Elephant park

    January 22, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 22 °C

    Der Addo Elefantennationalpark mit 1640 km2 ist der grösste Nationalpark im Ostkap von Südafrika. Er beherbergt die Big 5: Elefanten, Büffel, Löwen, Nashörner und Leoparden. Das klingt vielversprechend, ist es aber in Tatsache nicht.
    Der Park gleicht im zugänglichen Bereich einer Steppe. Die Elefanten, bis zu 700 Exemplare, haben da wohl ganze Arbeit geleistet. Lebende Bulldozer.
    Da es so viel gibt, war es auch nicht schwierig welche zu finden. Ganze Gruppen aber auch einzelne Bullen die alleine umherziehen, konnten wir aus nächster Nähe beobachten. Zum Schluss fanden wir noch eine lustige Zebragruppe, die uns eine ganze Weile unterhalten hat. Das Resumee ist etwas ernüchternd. Das wirkliche Highlight war das zufällige Aufeinandertreffen mit Marius Baer im Eingangsbereich vom Park. Auch er ist für mehrere Wochen mit seiner Freundin in Südafrika unterwegs und hat schon einige Kilometer abgefahren. Wie die Schweizer so sind; wir haben kein Foto gemacht, jedoch mehr als nur ein paar Worte gewechselt. Ganz unkompliziert. So bleibt der Addo wohl mehr wegen diesem Treffen in Erinnerung 
    Nathalie
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  • Kariega

    January 23, 2024 in South Africa ⋅ ☁️ 19 °C

    Diese Safari Lodge sollte die letzte aber auch die beste werden. Das hügelige und teils bewaldete Gebiet erstreckt sich über 110 km2 und wird von einem Fluss durchzogen. Wenn der Zaun ganz aussenrum nicht wäre, wie in der Wildnis. Mehrmals erinnerte die Landschaft an den Film «Jurassic Park» oder «in einem Land vor unserer Zeit»!
    Pro Tag haben wir 2 Safarifahrten. Eine um 6 Uhr und eine um 16 Uhr. Unsere Fahrerin Kathleen ist hochmotiviert und scheut sich nicht vor weiten Fahrten. Wir sind täglich bis zu 8 Stunden am Rumfahren! Dabei geht es über Stock und Stein auf Schotterstrassen voran. Kleine Flüsse müssen zur Freude der Mitfahrer mit dem Fahrzeug durchquert werden. Das Abenteurerfeeling bleibt da nicht aus. Insbesondere, da Kathleen auch mal zackig fährt. Der eine oder andere Käfer musste leider beim Überqueren der Strasse sein Leben lassen.
    In kleineren Tälern bevorzugen einige Tierarten die Schotterstrassen, um schneller voranzukommen. Da steht man dann mit seinem Auto hoffnungslos hinten an. Wir hatten viele Staus: Elefanten, Giraffen, Büffel und Nashornstaus. Inmitten der Tierherden: unser grüner Landrover.
    Nathalie
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  • Kariega Game Reserve

    January 24, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Alle Drives zu beschreiben, würde diesen Blog sprengen. Die vielen Stunden im Safari Jeep bleiben unvergesslich! Wir haben wahnsinnig viele Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten können. Auch wurde uns bewusst, wie weit manche Tiere wandern. Hatten wir die eine Tiergruppe (Nashörner, siehe separaten Bericht) am Abend noch auf einem Plateau bestaunt, waren sie am nächsten Morgen etliche Kilometer weiter unten im Tal am Grasen. Die Löwen am Abend noch faul im Gras liegend, am nächsten Tag dann mehrere Kilometer weiter vorne am Zerlegen eines Zebras, das sie in der Nacht erlegt hatten. Wir konnten die beiden Löwenbrüder so über mehrere Tage beobachten. Steht man am Ende der Nahrungskette, dann sieht das Leben folgendermassen aus. Schlafen, jagen, fressen, sich putzen und wieder schlafen. Mich persönlich hat das Zusammentreffen mit wilden Löwen mehr imponiert als je gedacht. Sie sind riesig. Ihre Augen nicht wie die einer Katze. Ihr Blick ist stechend scharf. So sehr dass man automatisch wegschaut um den Augenkontakt zu meidet. Ganz klar nicht umsont König der Tiere genannt. Und jetzt weiss ich auch warum.
    Da ist das Leben der Nilpferde doch ein bisschen aktiver. Auch wenn nicht sichtbar. Tagsüber dümpeln sie gerne im Wasser. Leider nicht gerade fotogen die Tiere. Um ihren Futterbedarf von 40 kg Gras zu decken, wandern sie in der Nacht bis zu 20 km weit. In der Hoffnung genau das einmal beobachten zu können, schlug uns Kathleen einen Nightdrive vor. Klingt aufregend. Trotz Unterstützung vom Mondlicht konnten wir keine Hippos finden. Die Fahrt war trotzdem unterhaltsam. Uns begleitete eine Schweizer Familie mit drei Kindern. Sie kommen aus Waltenschwil. Mit Sicherheit werden wir uns nach dieser Reise wieder einmal treffen.
    Nathalie
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  • Südafrika eastern cape

    January 24, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Wilderei ist leider immer noch traurige Realität. Jeder Park welcher Nashörner hält hat ein Schutzkonzept gegenüber der Wilderei. Da sich Informanten teilweise als Touristen tarnen, um den Standort eines Nashorns an die Wilderer weiterzugeben, werden nur wenige Informationen an uns weitergegeben. Fotos machen ist erlaubt. Jedoch sollte man auf Fotos mit dessen Standort in Sozialen Medien verzichten. Auch ist über das System vom Schutzkonzept wenig bekannt. Die Hörner zu schneiden, scheint ein gutes Mittel zu sein. Einige haben ein Alarmsystem im Zaun, sobald dieser irgendwo durchtrennt wird. Andere Tiere tragen Fussbänder mit Sensoren zur Überprüfung der Vitalfunktionen. Patrouillen könnten so im Notfall zu Hilfe eilen. In einem der Parks erzählt uns der Guide vom Verlust zweier Tiere im letzten Jahr. Die Wilderer wurden erwischt, jedoch hatten die Tiere keine Chance gehabt. Es ist also nach wie vor das traurige Schicksal vieler dieser so wunderbaren aussergewöhnlichen Tiere. Wir sind dankbar, dass wir doch noch so viele gut behütete Nashörner beobachten konnten. Die Fotos sind an diversen Orten entstanden.
    Nathalie
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  • Oyster Bay Iwen Reiten

    January 27, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute wollen wir um 10 Uhr Reiten gehen. Ich freue mich mega, als ich dann endlich aufgestiegen bin. Zuerst reiten wir im Schritt zum Strand von Oysterbay. Das Meer ist eiskalt und hat hohe Wellen. Nach 5 Minuten haben wir das erste Mal angetrabt. Und dann immer wieder, bis wir galoppierten. Ich war mega happy. Auf dem Rückweg trabten und galoppierten wir noch ein paar Mal und liefen mit den Pferden über eine Hängebrücke. Mamis Pferd ist früher einmal von der Brücke gefallen. Bei uns ging alles gut.
    Die Pferde haben sehr viele Zecken. Sie sind halbwegs gut gepflegt und leben fast wild auf 10 Hektaren Land um unsere Pension herum.
    Iwen
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  • Oyster Bay Ennis Biken

    January 27, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Heute stand Radfahren und Reiten auf dem Programm. Mein Vater und ich gingen Radfahren, meine Mutter und Iwen Reiten. Um ca. 10:00 gingen ich und mein Vater los. Wir hatten Fahrräder mit Riesenreifen, auch Fatbikes genannt gemietet. Es war nicht sehr angenehm mit den Fatbikes einen Mountainbike Trail zufahren, der Sattel waren sehr hart und das Bike nicht gefedert; der Trail sehr, sehr holprig…..! Aber als wir am Strand ankamen, wurde es besser und viel angenehmer. Wir fuhren etwa 45 min. am Strand entlang und sahen sehr grosse Quallen und viele Muscheln. Diese haben wir dann später gesammelt und ausgestellt.
    Die Rückfahrt war angenehmer ,weil wir eine andere Route nahmen, nicht mehr den holprigen Pfad, sondern eine mit Sand überdeckte Strasse.
    Wir waren alleine am Strand, wir begegneten nur meiner Mutter und Iwen auf den Pferden.
    Ennis
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  • Wilderness, B&B Beach Villa

    January 31, 2024 in South Africa ⋅ ☀️ 30 °C

    Diese B&B Beach Villa wird uns mit ziemlicher Sicherheit das ganze Leben nie vergessen gehen. Das Haus steht in einer Sackgasse gefühlt 10 m neben dem Meer. Nichts trennt das Haus und den Strand. Dementsprechend sind auch die Wellengeräusche. Nichts für empfindliche Ohren. Das Rauschen begleitet einem Tag und Nacht. An diesem wunderschönen Ort haben wir auch mal das Nichtstun genossen. Alle sind schon ein wenig müde vom Reisen. Da kam dieser Ort wie gerufen.
    Eine kleine Kajaktour mit einer Wanderung zu zwei Wasserfällen mussten dann zum Abschluss der drei Tage sein. Der Trail heisst King Fischer Trail. Den Vogel haben wir leider nicht gesehen. Diesen durften wir aber während einer Safaritour im Kariega Reserve aus nächster Nähe beobachten, als er gerade einen Fisch schnappte und ihn dann am Brückengeländer mehrere Male dagegen schlug, bis dieser tot war. Das war absolut faszinierend und bestimmt sind damit einige Ornithologen neidisch auf uns. Der Trail führte durch einen der ältesten Wälder Südafrikas, mit 800 Jahre alten Bäumen.

    So sind wir dann erst spätabends, nach einer knapp 4-stündige Autofahrt durch weitgehendst endlose Weiten, in Hermanus angekommen.
    Nathalie
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