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Panamericana Thomas Claudia

Unsere Reise durch die USA und über die Panamericana - als Auftakt fahren wir die ersten sechs Monate quer durch die USA. Von dort aus geht es dann weiter über die Panamericana ... もっと詳しく
  • Sonntag in Guanajuato

    2025年2月2日 ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir hatten eine ruhige Nacht und brechen nach dem Frühstück auf. Wir unterhalten uns noch nett mit unseren Nachbarn, welche ein Wohnmobil mit Kennzeichen aus Montana haben und eigentlich Deutsche sind. Sie fahren weiter und wir gehen in die Innenstadt. Diesmal über eine Brücke und dann über den Hügel. Ist auch nicht länger, aber gesünder da wir nicht durch die Autoabgase im Tunnel müssen. Heute ist Maria Lichtmess und so gibt es ein besonders feierliches Hochamt in der Kathedrale von Guanajuato. Die Kathedrale ist bis zum letzten Platz voll und hell erleuchtet. Alle gläsernen Krohnleuchter strahlen und die vergoldeten Schnitzerein glänzen und funkeln. Eine wirklich wunderschöne Messe. Danach besichtigen wir das Theater, welches neben der wirklich beeindruckenden Fassade auch von Innen einiges zu bieten hat. Es ist etwas kleiner als das Wiesbadener Theater, dafür aber überall vegoldet mit 4 Rängen und samtverkleideten Stühlen. Ein super schönes Theater. Leider beginnt die Spielsaison erst Mitte Februar. Da sind wir leider nicht mehr da. Dann schlendern wir über die unzähligen Plätze der Stadt, gönnen uns unter einem schattigen Baum einen Cappuccino und landen dan schließlich an der Markthalle. Die riesige Halle wurde von Gustav Eifel entworfen, dem Vater des Eifelturms von Paris. Und eigentlich war die Halle auch als ein französischer Bahnhof gedacht. Doch die reichen Mexikaner erwarben die Halle und stellten sie kurzerhand als Markthalle in ihrer reichen Stadt auf. Die Halle ist voll belebt. Es gibt alles von Schuhen über Souvenirs bis zum Essen. Da wir hungrig sind, lassen wir uns nieder und gönnen uns eine Torta Alhurgada und ein paar Tacos. Das Rindfleisch ist frisch gegart und mit mexikanischen Gewürzen verfeinert. Es schmeckt köstlich. So gestärkt stürzen wir uns in das Nachtleben. Heute ist es nicht so voll wie gestern. Wir wollen heute die Stadt von ein paar Dachterassen bewundern. Die erste ist gleich gegenüber der Kathedrale und die nächste hinter dem Theater. Die Sicht von oben über die beleuchtete Stadt mit ihren umliegenden Hügeld ist wirklich einmalig. Ich glaube wir haben uns beide in diese wunderschöne Stadt etwas verliebt.もっと詳しく

  • Von Santa Elena nach Guanajuato

    2025年2月1日, メキシコ ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir hatten eine ruhige Nacht und genießen die Ruhe des Dorfes, denn heute wollen wir weiter nach Guanajuato, die nächste Großstadt. Wir haben einen Campingplatz oberhalb der Altstadt in iOverlander gefunden. Also fahren wir in einem großen Bogen um die bergige Stadt mit ihren verwinkelten Gassen herum. Von oben biegen wir ein und hoffen, die wenigen Meter in den kleinen und steilen Gässchen hinzubekommen. Zunächst drücken wir uns an einem parkenden Jeep vorbei. Es ist Millimetersache, aber Thomas steuert souverän durch. Dann links um die Ecke und wieder steil rauf. Thomas stoppt, ich will nochmal um die Ecke, prüfen ob da nicht plötzlich ein Auto parkt. Zum Glück steht da keiner und die Fahrt ist frei. Aber da kommt ein anderes Auto direkt hinter Thomas und er muß nun mit dem schweren Buschen auf der super steilen Straße auf dem glatten Kopfsteinpflaster anfahren. Die Räder drehen durch und die Kupplung raucht, die Nerven liegen blank, aber es klappt und Thomas schafft es mit dem Buschen zum Campingplatz. Das dürfen wir nicht oft machen. Das ist super schlecht für das Material und die Nerven. Wir genießen den einzigartigen Ausblick über Guanajuato und laufen dann zu Fuß in die Stadt. Quer durch einen Autotunnel, so dass wir nach 20 Minuten mitten in der Stadt vor der großen Kathedrale stehen. Wir besichtigen den reich mit Gold verzierten Barockbau. Danach gehen wir Abendessen. Ich habe ein kleines Restaurant rausgesucht. Und es stellt sich wirklich als sehr klein heraus. Die Gastgeberin hat ihren kleinen Herd in der Ecke. Es gibt rund herum eine L förmige Bar an der zwei Amerikanerinen sitzen. Wir setzen uns dazu. Damit ist das Restaurant bereits fast voll. Mehr als 5 Sitzplätze gibt es nicht. Die Meikanerin ist eine junge Frau, welche sich dem gesunden Essen und der veganen Küche verschrieben hat. Wir setzen uns hin und kommen in ein nettes Gespräch mit den beiden Amerikanerinnen. Dann bekommen wir die Linsensuppe als Vorspeise serviert. Danach gibt es ein Curry auf Quinoa. Alles sehr lecker, dazu eine selbst gemachte Limettenlimonade mit Stevia. Uns hat es gut geschmeckt, aber leider sind wir nicht satt. Wir haben seit heute morgen nicht gegessen. Also gönnen wir uns noch eine Quesadilla auf einem der unzähligen Plätze in der Stadt. Wir können dabei eine Feuershow des Freunds der Amerikanerin aus dem vegetarischen Restaurant bewundern. Danach schlendern wir durch die wunderschön beleuchtete Innenstadt Richtung Theater. Dort spielen verschieden Mariachi-Bands in schönen alten Kostümen. Eine hat es uns besonders angetan und so ziehen wir mit der Gruppe durch die Stadt. An verschiedenen Stellen halten sie an und spielen, singen und tanzen. Wir sind fasziniert von dem Schauspiel. Nach etwa 30 Minuten fragt uns einer aus der Band ob wir die Tour gebucht haben. Also so läuft das. Wir dachten es wären Straßenmusiker. Nein, aber da sagt schnell ein netter Mexikaner, wir gehören zu ihm und seiner Familie und seien Freunde. Also gehen wir einfach weiter mit. An einem der unzähligen Plätze von Guanajuato pausiert die Musikgruppe und teilt die Zuschauergruppe in Männer und Frauen auf. Sie erzählen in super schnellem Spanisch und machen viele Witze. Ich verstehe gar nichts. Nach einer Weile schleiche ich mich davon und frage Thomas ob er etwas versteht. Ihm geht es auch so, obwohl sein Spanisch wirklich gut ist. Wir verlassen die Gruppe und schlendern über den Theaterplatz zurück. Die Stadt brodelt vor Leben. Es sind Menschenmassen in den Straßen, welche sich eng an eng durchschieben. Abends im Dunklen wollen wir nicht durch den Tunnel zurück gehen. Also rufen wir uns einen Uber und fahren zu unserem Buschen auf dem Campingplatz.もっと詳しく

  • Tlaquepaque

    2025年1月31日, メキシコ ⋅ ☀️ 27 °C

    Nachts um 1 Uhr klopft der Parkwächter an das Wohnmobil und ruft, dass er jetzt abschließt. Wir stellen uns stumm. Er kann uns gerne einschließen, dann sind wir sicher. Genau das passiert und am nächsten Morgen um 8 Uhr fahren wir ab. Die Besitzerin des Parkplatzes ist da und erzählt uns auf Spanisch, dass die Übernachtung im Wohnmobil gar nicht gestattet sei. Wir sprechen auf einmal gar kein Spanisch mehr und verstehen auch nichts. Wir bezahlen die Parkgebühr und fahren weiter nach Tlaquepaque, einem anderen Stadtteil von Guadalajara. Dort parken wir am Straßenrand, nachdem wir uns mit dem Mexikaner daneben unterhalten, welcher gerade sein Auto wäscht. Ja es sei super sicher hier. Wir glauben das mal und schlendern in die Fußgängerzone. Dort landen wir in einem guten Hotel im sonnenbeschienen Innenhof und gönnen uns ein Brunch Buffet. Das Buffet ist sehr reichlich und so schlagen wir erst mal zu den Magen voll. Danach schlendern wir durch den touristisch hergerichteten Stadtteil, besuchen die Kirchen und den Hauptplatz mit seinem Zokalo. Es gefällt uns sehr gut, aber die Innsenstadt von Guadalajara mit den schönen kolonialen Gebäuden hat uns doch am Besten gefallen. Wir fahren raus aus der Stadt und übernachten heute etwa 100 Kilomter auswärts in dem kleinen Dorf Elena auf dem Campingplatz eines Schweizers. Der Platz ist liebevoll angelegt. Ein kleines Paradies unter Palmen und Bananenstauden. Wir machen noch einen abendlichen Spaziergang durch das wirklich schnuckelige und aufgeräumte Dörfchen. Alles ist friedlich und ruhig, ein komplettes Kontrastprogramm zu Guadalajara. Abends bekommen wir ein hervorragendes Abendessen und unterhalten uns nett mit Charly, dem Schweizer der vor 30 Jahren hierhin ausgewandert ist und sich diesen kleinen Gastbetrieb mit Restaurant, Gästezimmern und Campingplatz aufgebaut hat. Es ist sehr interessant und informativ.もっと詳しく

  • Guadalajara

    2025年1月30日, メキシコ

    Wir wachen nach einer ruhigen Nacht auf und fühstücken erst einmal. Die Angestellten der Badeanstalt trudeln langsam ein. Alle nehmen ihre Arbeit auf, aber keiner spricht uns an. Also fahren wir nach Guadalajara. Nach etwa anderthalb Stunden sind wir in der Innenstadt. Der Verkehr war weniger schlimm als von mir befürchtet. Thomas meint es sei einfacher als in Frankfurt im Berufsverkehr. Der erste Parkplatz liegt im Stadtteil Chapultepec. Leider ist die Übernachtung im Camper nicht gestattet. Also fahren wir weiter in die Innenstadt. Der erste Parkplatz winkt gleich ab, beim zweiten ist die Einfahrt nicht hoch genug. Dann suchen wir den Parkplatz von iOverlander. Nach einigen Einbahnstraßen finden wir den Eingang. Thomas fragt. Generell ist die Übernachtung möglich, leider ist er jedoch voll. Aber wir sollen mal die Straße runter fragen. Dort blitzen wir auch ab. Angeblich sind wir zu groß. Also fahren wir zum ersten Parkplatz in Chapultepec und behaupten einfach wir würden in einem Hotel übernachten und den Camper nur über Nacht parken. Na dann. Wir laufen in die Innenstadt. Bei einer kleinen Bäckerei können wir nicht wiederstehen und gönnen uns ein gefülltes Croissant und einen Cappuccino. Dann besichttigen wir die koloniale Innenstadt. Der Hauptplatz mit der Kathedrale ist eindrucksvoll. Dann laufen wir an eindrucksvollen barocken Kirchen, Regierungsgebäuden, Theatern, Museen und großen Plätzen vorbei. Zulezt landen wir am Markt. Die Markthalle ist riesig und verteilt sich über verschiedene Ebenen, der größte Markt Lateinamerikas. Es gibt viel Kleidung, Schuhe und Kinderspielzeug aber auch lebende Tiere vom Wellensittich bis zum Kaninchen, sowie Fleisch, Innereien und Schweinefüße. Es ist sehr laut und es riecht nach allem Möglichen. Im Vergleich zu asiatischen Märkten ist es jedoch sauber und geordnet. Wir beschließen, an einen der Essenstände zu essen. Das Essen ist wirklich gut und die Leute freundlich. So gestärkt stürzen wir uns ins Nachtleben. Wir genehmigen uns ein Bierchen in einer Bar, kaufen einer alten Frau Blumen ab und schlendern zur Plaza de Armas, wo es immer am Donnerstag Abend ein Konzert geben soll. Und tatsächlich spielt eine Big Band mitten auf dem Zocalo. Wir stellen uns dazu und genießen den Abend. Die Gebäude ringsherum sind angestrahlt und die Leute sind fröhlich. Einige tanzen ausgelassen und die meisten hören wippend zu. Die Band spielt Stücke von den Beatles bis zur Filmmusik. Wir genießen den Abend. Nach dem Konzert suchen wir uns ein Restaurant mit Dachterasse. Von dort haben wir eine tolle Sicht auf die Kathedrale. Und dann wird uns tatsächlich noch eine Lichtshow geboten. Über die Fasade der Kathedrale werden Vögel projiziert,welche darüber hinweg fliegen. Es ist wirklich wunderschön. Nach dem Ende der Show nehmen wir uns einen Uber zurück nach Chapultepec zu unserem Buschen. Auf der Rambla von Chapultepec tanzen die Menschen unter den Bäumen zu Livemusik. Wir beschließen, uns nicht unter sie zu mischen sondern gehen in unserem Bus ins Bett. Mal sehen was heute Nacht passiert.もっと詳しく

  • Die Guachimontones von Teuchitlan

    2025年1月29日, メキシコ ⋅ ⛅ 30 °C

    Der Tequila war gut. Thomas geht es gut und er hat keinerlei Nachwirkungen von der Probe gestern. Wir frühstücken gemütlich und unterhalten uns noch mit dem französischen Ehepaar, welches von Südamerika hochgefahren ist. Dann tanken wir noch etwas Trinkwasser an einem Purificada Stand und fahren nach Teuchitlan. Dieses kleine Städtchen liegt an einem hübschen See. Das eigentliche Highlight ist jedoch die Ausgrabung einer Rundpyramide mit dazugehöriger Tempelanlage. Die Pyramiden von Guchimontones liegen direkt am Ortsrand etwas oberhalb. Am Parkplatz werden wir kostenlos reingelassen, da wir schon über 60 sind. Im Besucherzentrum kommt uns eine Gruppe von Schülern entgegen. Danach haben wir das Besucherzentrum für uns alleine. Wir sehen uns einige Vorabinformationen an. Die Pyramide ist die nördlichste auf dem amerikanischen Kontinent. Sie wurde weder von den Azteken noch von den Maja erbaut, sondern von dem Volk der Teuchitlankultur. Wir laufen den Berg hoch zu den Ausgrabungen. Es ist sehr heiß, bestimmt über 30 Grad und die Ausgrabungen sind menschenleer. Es gibt nur die Angestellten der Ausgrabungsstätte. Die Pyramide selber ist eher ein Stufenkegel. Sie ist rund und läuft in Stufen nach oben. Im Hintergrund erhebt sich der runde Hügel eines Vulkans. Wenn man die Stufenpyramide vor dem Hintergrund sieht, bekommt man den Eindruck, dass die Menschen damit den Vulkan nachgebaut haben. Die Pyramide war eine reine Kultstätte mit angrenzendem Tempel und Ballspielfeld. Das Ausgrabungsgebiet ist sehr überschaubar und so haben wir nach gut 1,5 Stunden alles besichtigt. Wir sind hungrig und suchen uns ein Restaurant am See. Die Ausssicht auf den See, die weißen Pelikane und Reiher ist wunderschön. Das Essen ist eher mäßig. Man kann halt nicht alles haben. Dann fahren wir ins örtliche Schwimmbad, welches auch Campingplätze anbietet. Es ist malerisch in einer Lagunenlandschaft angelegt. Es sieht hübsch aber auch ungepflegt und verlassen aus. Zwei Mädchen machen dort ein Picknick und meinen, die Dame des Schwimmbades wäre nur kurz weg und käme gleich wieder. Wir schlendern noch etwas über as Gelände, legen uns in die dort hängenden Hängematten und genießen den Abend. Die beiden Mädchen fahren weg und keiner kommt. Also bleiben wir einfach dort stehen. Wir hören nur einen Esel schreien und die Vögel pfeifen. Wir sind völlig einsam und ruhig. Na dann gute Nacht.もっと詳しく

  • Tequila: Distiladora Puntual+Degustation

    2025年1月28日, メキシコ ⋅ ⛅ 30 °C

    Morgens werden wir von den Rufen der Hähne geweckt. Wir machen heute erst mal Wäsche, da der Campingplatz eine Waschmaschine hat. Das Teil ist nicht am Wasser angeschlossen, also müssen wir es mit einem Schlauch befüllen. Aber es funktioniert und so haben wir bald saubere Bettwäsche und auch die restliche Wäsche gewaschen. Nachmittags gehen wir nochmal ins Städtchen, besichtigen den Zocalo und die Gassen der Altdtadt in denen sich die Tequilabarone wunderschöne Prachtbauten errichtet haben. Der Tequila hat die Stadt wirklich reich gemacht. In der Markthalle gehen wir nochmal gut und günstig Birria essen. Der Kellner spendiert gleich vor dem Essen einen Tequilla aufs Haus und nach dem Essen nochmal. Das nenne ich großzügig. Dann sind wir zu faul zum Zurücklaufen und nehmen uns ein Taxi. Wir sollen ja rechtzeitig um 17 Uhr zu unserer Tequillaprobe zurück sein. Wir schaffen es gerade noch so, die Wäsche vorher anzuhängen und dann geht es los. José, der Besitzer der Tequila Destillerie macht die Führung. Wir sind eine kleine Gruppe Es ist noch ein französisches Ehepaar dabei, ein kanadisches Ehepaar aus Qubec und ein junger Koreaner. Es geht los mit der Besichtigung der Agavenfelder. Tequila wird ausschließlich aus der blauen Agave gemacht, welche in dem Bundesstaat Jalisco wächst. Die Agaven werden nach 9 Jahren geerntet. Das heißt, es wird das etwa 100 kg schwere Agavenherz herausgeschnitten. Nach der Feldbesichtigung geht es in die Distellarie. Dort werden die Agavenherzen mit Wasserdampf gegart, bei etwa 100 Grad, fast wie in der Sauna. Dann werden die gegarten Agavenherzen geschreddert und ausgepresst. Der so gewonnene Saft wird vergoren und dann mittels Destilation der Tequila gewonnen. Der originale Tequila hat einen erdigen und herben Geschmack. Man kann diesen Tequila jedoch auch in Holfässern lagern. Je nach Lagerungsdauer und nach Holzart bekommt dann der Tequila eine holzige, fruchtige oder vanillige Note. In der nun anschließenden Probe können wir drei verschieden Tequilasorten probieren. José schenkt fleißig aus und erzählt fröhlich drauflos. Er pichelt auch ordentlich mit und ist sehr begeistert von seinem Tequila. Für mich ist er etwas zu hart, aber Thomas schmeckt er und so nimmt er sich eine Flasche mit. Wir sind froh, dass wir nun nur noch in unser Wohnmobil ins Bett gehen müssen, was fast direkt neben der Bar liegt.もっと詳しく

  • Von Chacala nach Tequila

    2025年1月27日, メキシコ ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einer herrlich ruhugen Nacht wachen wir wieder mit einem Blick auf die herrliche palmengesäumte Strandbucht auf. Erwachen im Paradies. Was ein Blick aus dem Bett. Das ist wirklich unglaublich. Wir Frühstücken noch den Rest unseres wunderbaren Körnerbrots, machen eine Strandwanderung und telefonieren mit Philipp. Er hat das Ergebnis seiner Bachalorarbeit und wir freuen uns riesig mit ihm über das sehr gute Ergebnis. Was ein toller Tag. Wir genießen nochmal die Bucht und bleiben in einem kleinen Cafe unter riesigen schattenspendenden Gummibümen mit Blick über die Bucht hängen. Wir gönnen uns zwei Zimtschnecken und stoßen in Gedanken mit Philipp auf sein tolles Ergebnis an. Es ist schon wieder Nachmittag als wir aufbrechen. Da es wieder spät ist, nehmen wir wieder die Bezahlstraße nach Tequila. Das ist hier richtig teuer. Für de Fahrt von 180 Kilometer zahlen wir 50 Euro. Die Autobahngebühren in Frankreich und Italien sind nichts dagegen. Aber so kommen wir noch im Hellen in Tequilla an. Wir haben uns bei einer Tequila Destillerie am Stadtrand angemeldet. Diese bietet neben der Tequilaprobe ebenfalls einen Campingplatz an. Wir kommen an, als die Tequilaprobe gerade läuft. Das macht nichts, denn wir nehmen einfach den letzten noch möglichen Stellplatz am Rand. Wir treffen alte Bekannte wieder. Die holländische Familie mit ihren drei Kindern, welche wir schon mehrfach auf der Baja getroffen haben. Ebenfalls Manfred mit dem Rauschebart, welchen wir in der Baja ins Los Frijoles getroffen hatten und das junge deutsche Pärchen vom Campingplatz in Puerto Vallarta. Man trifft oft dieselben auf dieser Route, da alle ähnliche Strecken fahren. Wir bekommen noch eine Tacobude empfohlen und laufen in das Städtchen. Die Tacos sind gut und preiswert. Dann gönnen wir uns noch am Marktplatz mit der schön beleuchteteten Kirche eine kleinen Tequila. Thomas pur und ich als Tequila Sunrise.もっと詳しく

  • Chacala - vorläufiger Anschied vom Meer

    2025年1月26日, メキシコ ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einer ruhigen Nacht frühstücken wir in unserem Palmengarten das gute deutsche Körnerbrot. Das ist wirklich das beste Brot auf der ganzen bisherigen Reise. Kurz bevor wir wegfahren wollen, kommen wir mit einem freiburger Ehepaar ins Gespräch. Sie sind nun bereits seit 10 Jahren in Amerika unterwegs. Nicht an einem Stück, aber immer für 6 Monate im deutschen Winterhalbjahr. Das Wohnmobil hatten sie vor 10 Jahren nach Montevideo verschifft und seitdem ist es in Amerika geblieben. Auch keine schlechte Variante. Das könnten wir auch glatt machen. Die beiden sind mehr als 10 Jahre älter wie wir und top fit. Wir schließen also daraus, reisen hält jung. Es ist schon früher Nachmittag als wir dann doch aufbrechen. Wir machen noch einen kurzen Einkaufsstopp beim Wallmart, welcher hier in Mexiko ein gutes amerikanisches Sortiment anbietet. Dann fahren wir noch gut anderthalb Stunden nach Chacala über die Bezahlstrasse, weil wir so spät sind. Das geht glatt und schnell und so kommen wir abends am Strand an. Der Parkplatz ist noch ziemlich voll, aber wir bekommen einen schönen Platz unter Palmen. Der Platz, den wir letztes Mal hatten, ist diesmal schwer vermüllt. Der ganze Strand ist nach dem Wochenendansturm ziemlich müllig. Unser Stellplatz geht allerdings und so genießen wir die traumhafte Kulisse und schlafen mit Meeresrauschen ein.もっと詳しく

  • Puerto Vallarta

    2025年1月25日, メキシコ ⋅ 🌙 22 °C

    Die Nacht war erstaunlich ruhig für eine mexikanische Stadt. Wir genießen das Frühstück in unserem Palmenpark und fahren dann wieder ins Stadtzentrum. Wir lassen uns dahin bringen, wo wir uns gestern abend haben abholen lassen. Wir flanieren den Malecon entlang. Heute ist Samstag und viele Mexikaner sind unterwegs. Eine Gruppe von vier indianischen Mänern zeigen den Flug der Voladores. Dabei klettern alle vier einen Mast rauf. Oben ist ein umlaufender Ring auf den sie sich hinsetzen. Sie haben Seile mit nach oben genommen. Diese drehen sie im den Mast. Dann setzen sich alle vier gleichmäßig verteilt auf den Kreis und beginnen zu musizieren. Dann lassen sie sich gleichzeitig nach hinten fallen und kreisen an den Seilen, welche sie um ihren Fuß geschlungen haben, kopfüber um den Mast. Dadurch, dass sich die Seile abrollen, kommt die kreisende Bewegung zustande und die Männer fligen förmlich langsam nach unsten. Dabei musizieren sie kräftig weiter. Ein wirklich tolles Schauspiel. Thomas meint diese Voladores seien eigentlich in Papantla in der Provinz Veracruz beheimatet. Aber offensichtlich hat es ihre Kunst bis hierher nach Puerto Vallarta geschafft. Nach diesem faszinerenden Spektakel gehen wir weiter den Malecon entlang. Diesmal noch weiter wie gestern. Wir machen einen kurzen kulinarischen Stop am Wochenmarkt. Hier erwerben wir ein verführerisch duftendes Körnerbrot, welches aussieht wie in Deutschland. Danach essen wir noch an einem argentinischen Stand eine Bratwurst und eine Empanada. Sehr, sehr lecker. Die Promenade geht am Ende in einen langen Strand über, den wir bis zum Ende wandern. Dann überqueren wir noch eine Felsspitze und sind an einer kleinen verwunschenen Strandbucht, welche von fotogenen Felsen gerahmt wird. Wir lassen uns im Schatten eines großen Baumes nieder und dösen etwas. Dann laufen wir zurück zur Kirche. Um 17 Uhr ist Abendgottesdienst auf Englisch. Wir kommen ein paar Minuten früher an und bekommen noch das Ende einer Hochzeitsfeier mit. Der Bräutigam ist schon ziemlich alt und die deutlich jüngere Braut bekommt in ihrem festgezurrten Brautkleid kaum Luft. Dafür wird fleißig fotografiert mit den verschiedenen Gästen in verschiedenen Konstellationen. Dann beginnt der Gottesdienst und die gesamten amerikanischen und kanadischen Wintertouristen im Rentenalter sind verstreten. Die große Kirche ist wirklich voll. Der Predigt des Pfarrers auf englisch kann man kaum folgen, so stark ist sein Akzent. Ich hätte wahrscheinlich genauso viel verstanden, wenn er spanisch gesprochen hätte. Wir genießen danach den Sonnenuntergang am Malecon, welcher allerding kurz ausfällt, da es heute sehr bewölkt ist. Dann nehmen wir uns einen Uber zum Campingplatz, da dieser in einem neuen und angesagten Ausgehviertel von Puerto Vallarta liegt. Wir haben das heute morgen zufällig im Reiseführer gelesen. Wir gehen in ein tolles Reatstaurant, keine fünf Minuten zu Fuß vom Campingplatz entfernt. Das Ambiente ist sehr nett, das Publikum gemischt. Viele Touristen aber auch viele Mexikaner. Das Essen ist ein wirkliches Gedicht. Gehobene mexikanische Küche. Ich habe ein rosanes Tunfischsteak und Thomas Mahmahi. Echt super lecker. Und so geht ein gemütlicher Tag im dem schönen Badeort Puerto Vallarta zu Ende.もっと詳しく

  • Von Lo De Marcos nach Puerto Vallarta

    2025年1月24日, メキシコ ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück verabschieden wir uns von den kanadischen Nachbarn und fahren weiter. In San Francisco legen wir einen Stop ein und machen einen schönen Strandspaziergang die Bucht entlang. Der Ort ist schon deutlich weiter touristisch entwickelt, aber auch hier bauen sie niemals direkt an den Strand, so dass immer noch der natürliche Eindruck erhalten bleibt. Wir haben direkt am Park mit dem Zocalo geparkt. Wir schlendern durch den Park und fahren weiter. Der Campingplatz in Puerto Vallarta ist ein wunderschöner tropischer Park mit Palmen, Bananenstauden und vielen tropischen Gewächsen. Es stehen nur etwa 10 Wohnmobile auf dem großen Platz, so dass wir wunderbar ruhig und mit viel Privatspäre stehen. Wir rufen uns einen Uber und lassen uns an den Malecon fahren. Dieser ist zwar nicht ganz so lang wie in Matzatzlan, dafür aber sehr schön angelegt . Wir flanieren etwas hoch und runter, besichtigen die schöne Hauptkirche mit ihren schönen Kirchturm und wandern weiter den Hügel hoch bis zu einem Aussichtpunkt oberhalb von Puerto Vallarta. Es geht schon ganz schön steil und lange nach Oben. Von dort hat man eine tolle Aussicht über die Stadt und die gesamte Bucht. Vor uns der turkisfarbene Pazifik und hinter uns die dschungeligen Berge. Puerto Vallarta ist schon ein wunderschöner Badeort. Der Abstieg ist sehr steil und geht in die Knie. Es ist schon später Nachmitag als wir wieder zurück am Malecon sind. Wir flanieren in Richtung Pier. Doch was ist da, da sind wieder zwei oder sogar drei Blasfontainen von Walen im Wasser zu sehen. Ziemlich nahe am Ufer. Ich bin so begeistert, dass ich fast über eine Bürgersteinkante falle. Wale sind immer wieder faszinierend. Wir setzen uns in ein Restaurant kurz vor dem Pier, mit den Füßen im Sand. Die Kanadier in Matzatlan haben uns das Restaurant empfohlen und das Essen ist wirklich gut. Den Sonnenuntergang genießen wir auf dem Pier und schlendern dann noch etwas durch das Romantica-Viertel. Hier wird das Nachtleben großgeschrieben und wir bekommen tatsächlich auch noch eine Tanzvorstellung von verschiedenen Tanzgruppen aus unterschiedlichen Teilen Mexikos geboten. Wir nehmen noch einen Drink in einer kubanischen Bar mit einer Jazzband und toller Jazzmusik. Dann lassen wir uns von einem Uber zu unserem Buschen fahren.もっと詳しく

  • Lo de Marcos

    2025年1月23日, メキシコ ⋅ ⛅ 22 °C

    Die Sonne geht über dem Strand auf. Die Segelboote wippen auf den seichten Wellen in der Bucht und es beginnt ein friedvoller Tag an der paradisischen Bucht von Chacala. Wir frühstücken unter Palmen, gehen am Strand spazieren und baden im Meer. Gegen Mittag machen wir uns auf und fahren ein paar Buchten weiter nach Lo de Marcos. Es ist ein niedliches kleines Fischerörtchen mit einer schönen kopfsteingepflasterten Hauptstraße. Vorne am Strand stehen einige Häuser und auch einige Campingplätze. Wir biegen in einen ein. Der Platz ist voller kanadischer Snowbirds. Sie begrüßen uns freundlich und meinen, ein Platz sei noch frei. Wir stellen uns darauf und unsere Nachbarin benachrichtigt den Besitzer über unsere Anwesenheit. Dieser soll dann irgendwann vorbeikommen. Wir laufen erstmal den feinsandigen Strand entlang. Es ist wieder eine so paradisische Bucht wie in Chacala. Nur leider kann man hier nicht direkt am Strand stehen sondern nur auf einem Campingplatz. Macht nichts, wir genießen den Strandspaziergang und Thomas geht nochmal schwimmen. Auf dem Rückweg erwischt mich eine heftige Welle und meine Shorts ist nass. Wir gehen am Campingplatz vorbei und dann in den Ort essen. Wir finden ein vorzügliches Tacorestaurant und danach eine Bäckerei mit einer tollen Schokoladentorte. Wir schlendern mit dem Sonnenuntergang am Strand entlang und setzten uns mit einen Glas Wein an den Strand und lassen diesen herrlichen Tag mit dem Meeresrauschen ausklingen.もっと詳しく

  • Chacala Playa

    2025年1月22日, メキシコ ⋅ ☀️ 24 °C

    Nach einer super ruhigen Nacht können wir uns nur schwer von dem schönen Strand losreißen. Wir fahren in das nächste Örtchen ins Hotel um bei einem Kaffee mit den Eltern zu telefonieren. Dann geht es weiter durch den sattgrünen Dschungel. In einem kleinen Örtchen erstehen wir am Obststand eine Portion Jackfruit für das Müsli morgen, Bananen und eine Guanabana. Sie ist sehr reif und der Mann macht sie extra für uns auf. Sie duftet herrlich, also nehmen wir sie mit. Nach etwa 1,5 Stunden fahrt über wirklich schlechte Straßen kommen wir in Chacala an. Wir fahren auf einen bewachten Parkplatz am Rande des Örtchens direkt am Strand. Dort dürfen wir für ein paar Pesos mehr ebenfalls übernachten. Wir suchen uns einen schönen Stellplatz direkt am Rande des Strandes unter Bananen und Palmen. Die Sicht auf die goldgelbe Bucht ist herrlich und wir kommen uns vor wie in der Karibik. Und das mit dem eigenen Wohnmobil. Das ist herrlich. Wir wandern den Strand entlang und durch das kleine Örtchen über den Hügel zum Nachbarstrand. Doch da müssen wir feststellen, das der Weg dahin über Privatgelände führt und wir nicht durchkommen. Wir können natürlich zu dem Strand, da alle Strände in Mexiko öffentlich sind. Aber nur über das Wasser. Es gibt natürlich Fischer die Touren zu dem Strand anbieten. Eine Win-Win Situation für alle. Die Anwohner haben keinen Durchgangsverkehr und die Fischer einen Zusatzverdient mit dem Transport der Touristen zum Strand. Wir beschließen, unseren Strand zu genießen. Thomas geht nochmal schwimmen und dann essen wir einen leckeren Fisch in einem der Strandrestaurant mit Sand unter den Füßen, einer Mariachiband und der abendlichen Sonne. Es ist herrlich und so geht wieder ein Tag im Paradies vorbei.もっと詳しく

  • Strandwanderung Aticama - San Blas

    2025年1月21日, メキシコ ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Nacht war herrlich ruhig. Nur das Rauschen des Meeres. Wir wachen auf und schauen aufs Meer, wo die Pelikane und die Angler gerade versuchen, den Fisch aus dem Wasser zu ziehen. Wir machen ein schönes Frühstück mit Rührei, Tomate und Avocado und der herrlichen Sicht auf das Meer. Wir gehen schwimmen. Das Wasser ist immer noch kühl, aber schon viel wärmer als auf der Baja. Danach eine Süßwasserdusche und wir beschließen, den Tag heute da zu bleiben. Playa Amor heißt unser Campingplatz. Nomen est Omen. Wir wandern vor zum kleinen Örtchen Aticama und genießen einen zweiten Morgenkaffee in einem Hotel mit WLAN. Das ist hier das einzige Problem. Internet gibt es eigentlich nur in den größeren Städten. Ansonsten haben wir mit unserer französischen Free Mobile Karte nirgendwo Empfang. Dann wandern wir weiter den endlos langen palmengesäumten Strand von San Blas entlang. Bis zu einem schönen Pier. Dort gönnen wir uns in einer Strandbar ein Bierchen. Ein Strandverkäufer kommt vorbei und wir erstehen eine Portion Jackfruit, schon ausgelöst und verpackt. Es ist ein süßer und klebriger Spaß. Aber es schmeckt herrlich nach Tropen. Auf dem Weg zurück gehen wir in dem Nachbarlokal von gestern essen. Sie haben einen Balkon, welcher noch weiter ins Wasser ragt und eine bessere Sicht hat. Es war keine gute Wahl. Wir bekommen das erste schlechte Cheviche serviert. Wir spucken den Fisch wieder aus und lassen ihn zurückgehen. Er war definitiv verdorben. Das hatten wir noch nie. Wir haben noch einen Pargo bestellt, den sie uns frisch am Tisch hat aussuchen lassen. Der ist dann auch sehr gut gewürzt und schmeckt fantastisch. Sie entschuldigt sich für das Cheviche und stellt es tasächlich auch nicht in Rechnung. Als Entschuldigung bekommen wir noch zwei rohe Austern serviert. Nach der Ceviche Erfahrung rühren wir die lieber nicht an. Wir beenden den Abend mit einem schönen Sonnenuntergang am Strand.もっと詳しく

  • Playa Amor in Aticama

    2025年1月20日, メキシコ ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir wachen wieder vom Hundegebell auf und müssen feststellen, dass die Batterie wieder komplett leer ist. Heute Nacht haben wir versucht, sie nochmal am Strom des Campingplatzes aufzuladen. Das hat natürlich wegen der falschen Voltzahl (110V ggüb. Unseren 220V) nicht funktioniert. Thomas hatte es schon gesagt, aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Die beiden Baterrien sind hinüber und das nach 4 Jahren :-((. Das ist ärgerlich, aber nicht ungewöhnlich. Thomas googelt und findet heraus, dass der Typ von Batterie eine Lebensdauer zwischen 4 und 6 Jahren hat. Unsere haben wir offensichtlich nicht gut behandelt. Also müssen wir uns um gleich zwei neue Batterien kümmern. Wir suchen eine Autozone-Filiale und werden direkt in Mazatlan fündig. Zudem liegt sie noch auf unseren Weg. Wir halten an und es gibt genau zwei Batterien, so wie wir sie brauchen. Sie sind jedoch deutlich teurer als in Deutschland. Aber da hilft alles nicht. Wenn sie hinüber sind, kann man nichts machen. Thomas baut also die alten Batterien aus und die neuen wieder ein und nach noch nichtmal 45 Minuten ist das Problem gelöst und wir sind das Geld los. Dafür geben die Mexikaner uns nun 6 Jahre Garantie auf die Batterie. Dann hoffen wir mal das Beste. Einfordern werden wir das wohl nicht können. Wenn sie kaputt ist werden wir bestimmt nicht nach Mexiko fahren. Die Fahrt geht los. Diesmal haben wir eine Route auf einer Bezahlstraße gewählt. Zunächst ist sie ausgebaut wie eine europäische Autobahn, dann wird es wie eine Bundesstraße. Dafür steht etwa alle 40 Kilometer eine Bezahlstelle und wir bezahlen am Schluß mehr als 1000 Pesos, das sind etwa 50 Euro für 350 Kilometer Fahrt. Das ist ein stolzer Preis. Da sind die Bezahlautobahnen in Frankreich und Italien ein echt billig. Und das bei dem Lohngefüge in Mexiko. Hier verdienen etwa 40% der Bevölkerung nicht mehr als 2 Dollar am Tag. Wer kann sich da eine solche Autofahrt leisten? Die Landschaft hat sich von einer steppenartigen Savanne schlagartig in einen tropischen Dschungel verwandelt. Wir kommen an einem riesig langen palmengesäumten Sandstrand an und fahren durch das kleine Örtchen Aticama bis zu dem ausgesuchten Campingplatz. Der Platz ist super schön direkt am Meer gelegen, mit einem hohen Balkon über dem Sandstrand. Hier würden wir gerne bleiben, aber kein Mensch ist da. Wir fragen im benachbarten Hotel nach, aber die Frau kennt den Besitzer auch nicht. Wir fahren also das kurze Stück nach Aticama zurück und suchen uns ein leckeres Fischrestaurant. Heute gibt es Shrimps und eine tolle Sicht über die gesamte Bucht von San Blas. Zurück am Campingplatz steht da schon der Besitzer. Er räumt gerade auf und stellt den Rasensprenger an. Klar dürfen wir da stehen. So sind wir die einzigen Gäste und stehen hoch oben auf unserem Balkon über dem Palmenstrand. Wir schlafen mit dem Meeresrauschen ein.もっと詳しく

  • Mazatlan - Gottesdienst, Leuchtturm

    2025年1月19日, メキシコ ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach einer ruhigen Nacht weckt uns Hundegebell. Wir frühstücken und stellen dabei fest, dass unser Kühlschrank aus ist. Das Wasser läuft schon raus, da das Gefrierfach abtaut. Wir gehen der Sache auf den Grund und Thomas stellt fest, dass unser Bordbattarie nicht ordentlich geladen ist. Er baut sie aus und wieder ein und siehe da, der Kühlschrank arbeitet wieder. Was ein Glück. Wir rufen einen Uber und fahren zur Kathedrale. Die 11 Uhr Messe haben wir dank der Batterie allerdings verpasst. Also gehen wir in einem Frühstückslokal noch einen Cappuccino trinken und ein superleckeres Stückchen essen und besuchen die 12 Uhr Messe. Diese ist knacke-voll. Der junge Priester spricht ein gut verständliches Spanisch und so können wir gut folgen. Die Kathedrale ist von innen reiner mexikanischer Barock mit viel Gold und unzähligen Säulen. Das Ende der Messe ist der Anfang der nächsten Messe. Die Menschen drängen sich rein und raus. Hier sind die stündlichen Messen rappelvoll. Das gibt es in Europa nicht mehr. Wir wandern durch die Altstadt zum Malecon und von dort zum Leuchtturm. Es ist etwas gekracksel, da der auf einem etwa 250 Meter hohen Hügel liegt. Hinter dem Leuchtturm ist eine Glasplattform direkt über den Meer. Wir müssen 50 Pesos Eintritt pro Person zahlen. Für Mexikaner ist es kostenlos. Nicht gerade sehr freundlich. Wir genießen den Blick, obwohl es heute bedeckt ist und der Wind kalt pfeift. Wir laufen wieder zurück in die Altstadt und gehen bei einem kleinen Restaurant lecker essen. Es ist hübsch eingerichtet und warm. Danach bummeln wir nochmal durch die wunderschön beleuchtete Altstadt, über die Plaza Machado und den Kathedralenplatz. Dann rufen wir uns einen Uber und beenden diesen schönen Tag relativ früh.もっと詳しく

  • Mazatlan-Malecon, Kathedrale, Pl Machado

    2025年1月18日, メキシコ ⋅ ☀️ 22 °C

    Nach einer Nacht mit dem stampfenden Motorgeräusch der Fähre kommen wir pünktlich gegen 8 Uhr in Mazatlan an. Die Stadt empfängt uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. Am Hafeneingang erhebt sich ein Hügel, auf dem ein kleiner Leuchtturm steht. Dieser ist nach Gibraltar der zweihöchste Leuchtturm der Welt. Was ein Glück, dass da der kleine Hügel am Hafeneingang war. Die Fähre wird entladen. Die Osnabrücker, welche gestern als Letzte raufgekommen sind, kommen heute als Erste runter. Wir hingegen sind mit schweren Lastanhängern rundum eingeparkt. Wir müssen warten bis alle PKWs und LKWs von Bord sind. Dann kommen die Lastenschlepperwägelchen und ziehen jeden Lastanhänger einzeln von der Fähre. Bis wir endlich raus können ist es 11:45 Uhr. So lange stehen wir und genießen die Sonne und die Aussicht auf den Hafen. Wir fahren endlich von der Fähre und dann quer durch Mazatlan und die Promenade entlang bis zu dem ersten Wohnmobilstellplatz. Neben einem Kanadier und einem kleinen Campervan, welcher einer französisch sprechenden kanadischen Familie gehört, sind wir die einzigen Besucher. Der Platz ruft satte 600 Pesos auf. An der Uferpromenade hatten wir Hotels gesehen, die nicht mehr für ein Zimmer haben wollten. Seis drum, wir checken ein und wandern vor zum Strand. Mazatlan hat 21 Kilometer Strandpromenade. Wir wandern ein paar davon Richtung Innsenstadt und bewundern die Mariachi Bands, welche völlig schräg, aber dafür laute Musik spielen und die Mexikaner wunderbar unterhalten. Einige tanzen sogar dazu. Das Meer ist frisch und so beschließen wir, nach ein paar Kilometern einen Uber zu rufen und lassen uns an das Fischerdenkmal am Malecon bringen, von wo wir die letzten Meter zu Fuß in die Innenstadt laufen. Die schöne Kathedrale hat leider geschlossen. Wir schlendern über den palmenbestandenen Zocalo und da stolpere ich in einer tiefen Abflußrinne und falle aufs Knie. Dabei fällt mir die Sonnebrille von der Nase und ist total verbogen. Ich habe Glück gehabt und nur eine Schürfwunde. Gleich gegenüber ist eine Apotheke, in der wir Wunddesinfektionsspray und Pflaster erstehen. Wir schlendern weiter zur Plaza Machado. Der Platz ist von alten kolonialen Häusern gesäumt und hat einen schön angelegten Zocalo mit Palmen und Blumen. Wir schlendern darüber und noch etwas durch die angrenzenden Straßen mit ihren bunten Kolonialhäusern. Dann hören wir Musik auf einer Dachterasse an der Plaza Machado und beschließen, uns dort niederzulassen. Da wir nicht reserviert haben, setzt uns die nette Kellnerin an einen Tisch zu einem älteren kanadischen Ehepaar. Die beiden sind sehr sympathisch und gesprächig. Don und Joanne aus der Nähe von Calgary verbringen den Winter in Mazatlan. Sie haben ein kleines Apartment direkt an der Placa Machado unterhalb des Dachterassenrestaurants gemietet. Die Musik ist gut. Es spielt ein äterer Mexikaner Gitarre, zusammen mit seinen beiden erwachsenen Söhnen. Sie spielen Musik der Rolling Stones, Beatels und die gängigen Hits der 70er. Die Kanadier sind sehr interessiert an unserer Reise. Wir tauschen eMail Adressen aus und sie laden uns sogar zu sich nach Calgary ein, falls wir mal vorbeikommen. Sie werden im Mai Norwegen und Schweden bereisen. Sie wollen sich bei uns melden, aber voraussichtlich werden wir da in Costa Rica oder Panama sein. Wir rufen uns zurück zum Wohnmobilstellplatz wieder einen Uber, verabschieden uns herzlich von den Kanadiern und beenden diesen schönen Tag in Mazatlan relativ früh, wie immer hier in Mexiko.もっと詳しく

  • Fahrt zur Fähre - Adios Baja California

    2025年1月17日, メキシコ ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einer ruhigen Nacht mit Meeresrauschen geht es morgens nochmal in das Örtchen. Wir kaufen bei dem super Bäcker wieder Stückchen, Plätzchen und Brot. Mitlerweile kennen die uns und Thomas hält mit den Männern in der Backstube ein kleine Schwätzchen. Danach füllen wir am Agua Purificada Shop unseren Frischwassertank auf und ich gehe noch etwas frisches Gemüse, Obst und Müsli einkaufen. Dann fahren wir glatt in zwei Stunden bis zum Fährhafen durch. Dort geht es erst mal durch den Zoll. Der TIP wird geprüft und die Dame vom Zoll nimmt das ganze Wohnmobil in Augenschein. Die Prüfung ist nur oberflächlich und kurz, dann wird das Wohnmobil vermesssen und gewogen. Danach kaufen wir das Ticket und dürfen bis 15 Uhr warten. Ab dann beginnt das Boarding. Wir suchen uns eine ruhige Stelle zum parken und fahren dann an das Schiff. Wir werden an die Seite gestellt zu einem anderen schweizer Expedi und einigen PKWs. Das Boarding beginnt. Die LKWs ohne Sattelschlepper fahren auf die Fähre. Dann winkt uns einer der Hafenarbeiter auf die Fähre. Wir werden ganz nach vorne an Deck gewunken. Die Laster parken dicht an dicht neben uns. Na hoffentlich gibt es nicht zu viel Seegang. Das Expedi und die anderen PKWs warten noch. Wir stehen ganz vorne, direkt neben dem Schornstein. Das kann ja was geben. Wir laufen im Schiff hin und her. Es gibt nicht viel zu sehen. Ein winziger Raum zum Essen und das Deck. Wir beobachten die Autos, welche zum Schluß an Bord fahren. Dann kommt noch ein altes deutsches Feuerwehrauto angerast und biegt als letzter auf die Fähre. Junge Leute aus Osnabrück. Na, die haben Nerven. Dann holen wir das Essen, welches eher Kantinenqualität hat und essen es in unserem Wohnmobil. Danach noch ein Gute-Nacht-Bierchen und wir schlafen mit lautem Machienengestampfe und Gestank in unserem Buschen an Bord der Fähre.もっと詳しく

  • Lazy Day in San Pedrito

    2025年1月16日, メキシコ ⋅ ☁️ 25 °C

    Am nächsten Morgen laufen wir nochmal am Strand entlang. Als wir zurückkommen steht ein Wohnmobil aus Utah da. Sie fragen ob wir wegfahren. Wir gehen noch duschen und beschließen, da zu bleiben. Die Amerikaner parken dann fürchterlich umständlich, mitten vor unserem Meerblick. Na denn, da ist wohl nichts zu machen. Wir nehmen die Stühle und setzen uns dahin, wo wir Sicht haben. Abends gehen wir zum Sundowner ins Nobelhotel des Örtchens und genießen den letzten ruhigen Tag. Morgen geht es mit der Fähre von La Paz nach Matzatlan.もっと詳しく

  • San Pedrito/Playa Cerritos

    2025年1月15日, メキシコ ⋅ ☁️ 21 °C

    Wieder schlafen wir mit Meeresrauschen ein und wachen genauso auf. Die Nacht war herrlich ruhig. Den nächsten Tag faulenzen wir und wandern Nachmittags in die Nachbarbucht nach Los Cerritos zu der Surferbar. Dort waren wir schon mit den Kindern. Das Essen ist wieder super und es herrscht eine relaxte Strandstimmung. Auf den Rückweg rufen wir uns einen Uber. Ich hätte nicht geglaubt, dass hier raußen einer fährt. Wir müssen allerdings etwas zum Abholpunkt laufen. Aber immerhin. Dann bringt er uns über Umwege bis nach San Perdito Beach, fährt sich aber leider in einer Sackgasse fest. Wir steigen aus und laufen die letzten 10 Minuten zu Fuß. Diese Fahrt kann für den Fahrer unmöglich gewinnbringend gewesen sein.もっと詳しく

  • Von El Cardon nach Cerritos/San Pedrito

    2025年1月14日, メキシコ ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir schlafen mit dem Meeresrauschen ein und wachen genauso wieder auf. Morgens ist es windstill und so frühstücken wir am Meer, machen einen ausgiebiegen Strandspaziergang und Thomas sein tägliches Bad im Meer. Wir sprechen nochmal mit Philipp und er hält uns seinen Bachelorvortrag. Er ist sehr gut. Thomas hat nur noch einige kleine Verbesserungsvorschläge. Na, das muß morgen dann klappen. Wir fahren weiter Richtung Cerritos. Dort hat es uns gut gefallen, aber mitlerweile versucht an dem freien Strand ein Kanadier den Wohnmobilisten Geld für das Stehen abzunehmen. Daher beschließen wir, diesmal einen Campingplatz am Nachbarstrand San Perdito zum Moonshadow Oasis Campground zu fahren. Aber vorher müssen wir in dem kleinen Örtchen bei der super Bäckerei anhalten. Wir erstehen Stückchen, Plätzchen und Brot. Alles sehr ungesund, aber lecker. Auf dem Camground empfängt uns eine verschlafene Kanadierin. Der Platz ist leer und so können wir uns das schönste Plätzchen mit Sicht über die Dünen aufs Meer aussuchen. Hier gefällt es uns. Wir haben frische Schokoladenmuscheln bei einem Fischer im Dorf erstanden. Die gibt es zum Abendessen mit dem letzen Rosé aus Guadalupe. Ein gemütlicher Tag geht zu Ende.もっと詳しく

  • Von San José nach El Cardon

    2025年1月13日, メキシコ ⋅ ☁️ 22 °C

    Die Nacht war mit Hundegebell und Hahnenschrei gefüllt. So richtig ruhig war es trotz der Stadtrandlage nicht. Wir frühstücken und fahren los. Zunächst machen wir einen kleinen Zwischenstopp in der Altstadt von San Jose del Cabo, schlendern durch die Gassen und gönnen uns einen hervorragenden Cappuccino und ein Croissant. Fast wie in Frankreich. Dann steuern wir den Hafen an. Hier liegen viele super teure Luxusyachten. Der Hafen hat eine schöne Promenade mit einer gepflegten Parkanlage und vielen Kunstobjekten. Sehr geschmackvoll gemacht, es ist ja auch für Superreiche. Weiter geht es die Küste hoch Richtung Cabo Pulmo. Die ersten 15 km sind asphaltiert. Dann beginnt wieder das sandige Wellblechstraße. Nach etwa 2,5 Kilometern kommen wir an einem recht festsandigen Flußbett vorbei. Vorne stehen schon drei Wohnmobile am Strand. Da bleiben wir auch und siehe, da da steht wieder die Zwickauer Familie, welche wir schon an der Playa Rancon getroffen haben. Sie haben sich mitlerweile mit einer anderen deutschen Familie zusammengetan, welche auch zwei Kinder haben. Das passt ja und das andere Wohnmobil aus Kanada gehört ebenfalls einem deutschen Ehepaar. Das heißt der Strand ist fest in deutscher Hand. Wir packen die Stühle aus, setzen uns in den Windschatten und genießen den Strand und das Meer. Ab und zu bläst ein Wal am Horizont. Einfach nur herrlich.もっと詳しく

  • San José del Cabo

    2025年1月12日, メキシコ ⋅ ☁️ 21 °C

    Heute fahren wir nach San Jose del Cabo. Die Kinder fliegen heute Abend um 20 Uhr zurück nach Deutschland. Doch wir möchten noch ein paar Stunden zusammenam Strand verbringen. Ich habe einen Parlplatz in der Nähe eines Hotels ausgesucht. Von dort kann man den langen feinsandigen Strand der Bucht von San Jose del Carbo entlangwandern. Der eigentlich öffentliche Parkplatz entpuppt sich als Hotelparkplatz. Die Wächter lassen uns jedoch freundlich rein. Und als Goodie obendrauf ist neben dem Parkplatz noch eine Toilette mit einer Dusche. Welch ein Luxus. Wir wandern den langen Strand mehrere Kilometer rauf, bis zur Flußmündung. Dort drehen wir wieder um. Wir sichten viele Wale, welche die Küste entlangschwimmen und zum Abschied sogar noch rausspringen und winken. Dazu noch einige fliegende Rochen. Der Abschied ist perfekt, macht allerdings das Gehen für die Kinder nicht leichter. Thomas und Philipp gehen noch mal schwimmen und dann lassen wir uns gute Abschiedstaccos in einem netten Restaurant am Strand servieren. Zum Schluß noch eine Abschiedsmargaritha und für Philipp noch eine Süsswasserdusche. Und dann ist der Besuch der Kinder schon vorbei. Philipp ruft einen Uber, welcher schon nach fünf Minuten da ist. Wir drücken die Kinder noch ein letztes Mal und wünschen einen guten Heimflug und dann ist diese tolle gesamte Familienzeit vorbei. Wir winken dem Uber hinterher und begeben uns zu unserem Campingplatz etwas außerhalb. Auf dem Campingplatz ist kein Mensch, nur das Tor steht offen. Wir stellen uns auf einen Platz, gehen noch duschen und früh ins Bett.もっと詳しく

  • Zorra Canyon

    2025年1月11日, メキシコ ⋅ ☁️ 18 °C

    Die Nacht am Campingplatz an der Straße war sehr unruhig. Nicht wegen der Nähe der Straße. Diese ist in der Nacht kaum befahren, aber ein dorniger Baum kratzt mit seinen Ästen ständig über das Dach des Wohnmobils. Der starke Wind bewegt den Baum ständig und es gibt ein schrilles Geräusch. Erst fahre ich den Bus ein bisschen vor. Leider nicht genug, aber der Campingplatz begrenzt uns nach vorne durch eine Kette. Dann hat Thomas genug und reißt kurzerhand die kratzenden Äste ab. Endlich ist Ruhe, aber leider auch schon die halbe Nacht vorbei. Am morgen kommen die Kinder nach dem Frühstück wieder aus dem Hostel und wir fahren jetzt Richtung San Jose del Cabo. Die Strecke ist uns bekannt. Wir fahren sie schon zum vierten Mal. In Saniago biegen wir ab in die Berge. Es geht über eine 10 km sandige Waschbordstraße. Dann sind wir an einem Bauernhof mit Ziegen, Hühnern, Eseln und alles was das Herz begehrt. Sie nehmen satte 12 Euro Eintritt pro Person um in den Zorra Canyon zu kommen. Nun sind wir den langen Weg doch wohl nicht umsonst gefahren. Wir schauen uns den dazugehörigen Campingplatz an, welcher eine wunderschöne Sicht über Santiago bietet. Wir beschließen einfach da zu bleiben. Nachdem wir uns einen schönen Stellplatz gesucht haben, wandern wir in die Schlucht. Nach etwa einem Kilometer stehen wir vor einem Wasserfall mit einem wunderschön türkisfarbenen Pool darunter. Einige Amerikaner springen von der Wasserkante in den Pool. Das Wasser ist allerdings sehr kalt und nur Thomas und Philipp tauchen kurz unter. Wir wandern den Canyon entlang des Flusses etwas runter und gehen dann zum Campingplatz zurück. Die Kinder stellen ihr Zelt neben unseren Stellplatz etwas windgeschützt unter Bäumen auf. Dann machen wir noch eine kurze Wanderung den Canyon aufwärts. Am späten Nachmittag haben wir den Canyon für uns allein. Dann begeben wir uns zum Restaurant des Bauernhofs, welches bis 18 Uhr geöffnet ist. Wir werden angenehm überrascht und bekommen vorzügliche Birria Tacos mit einer tollen Soße serviert. Das Fleisch ist bestimmt von den Ziegen des Hofes. Wir lassen den letzten Abend gemütlich mit einem Gläschen mexikanischen Rotweins aus Guadalupe ausklingen.もっと詳しく

  • Playa Baleandra

    2025年1月10日, メキシコ ⋅ 🌬 19 °C

    Für heute haben wir uns die beiden Strände Baleandras und Tecolote vorgenommen. In den berühmten und fotogenen Baleandra Beach kommt man in zwei Schichten rein. Von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17 Uhr. Wir entscheiden uns für die Nachmittagsschicht und frühstücken erst Mal gemürlich. Die Kinder kommen gut gefrühstückt vom Hostel an und wir fahren etwas früher zum Baleandra Strand. Am Gate werden wir abgewiesen. Wir sollen an einem nahgelegenen Parkplatz warten. Das ist uns zu dumm und so fahren wir zum Tecalote Strand. Der ist lang und weiß. Doch leider bläst heute ein kalter und heftiger Wind und das direkt auf den Strand. Die Palmen biegen sich und die Liegestühle werden weggeräumt. Definitiv kein Strandtag. Wir setzen uns in ein Restaurant und trinken einen furchbaren Kaffee. Etwa 30 Minuten früher fahren wir zum Baleandra Strand und siehe da, wir stellen uns in die Schlange und sie lassen die Autos schon rein. Daher sind wir nun 30 Minuten früher als erwartet. Wir wandern zunächst auf einen Felsen von wo aus sich eine herrliche Sicht über die Baleandra Bucht bietet. Die Bucht ist fjordartig vom Meer geschützt. Derzeit ist Ebbe und das Wasser ist nur ganz niedrig in der Bucht und schimmert türkisfarben, da der Sand darunter blütenweiß ist. Ein herrliches Bild, so richtig für ein Werbefoto geeignet. Wir wandern nach unten und den Strand der Bucht entlang bis zum Hongo Felsen. Er sieht tatsächlich genauso wie ein Pilz aus und steht fotogen amm Rand der Bucht. Wir laufen noch amfelsigen Ufer entlang bis zur nächsten Sandbucht. Diese liegt allerdings ungeschützt dem starken Wind ausgesetzt und so kehren wir wieder in die Baleandras Bucht zurück. Thomas wartet durch das seichte Wasser. Rebekka und ich ziehen den Strand vor, da sich im Wasser Stachelrochen befinden und ein Stich von denen bestimmt nicht so super ist. Philipp geht sogar noch schwimmen. Ein schöner Tee vor traumhafter Kulisse und schon ist es 17 Uhr und der Ranger fordert uns auf die Bucht zu verlassen. Schade, hier hätten wir gerne gestanden. Wir fahren zur Tecolote Bucht und bekommen einen schönen Stellplatz direkt am Strand. Der Wind bläst allerdings heftig. Das ist nicht so gut für das Zelt und das geschützte Hinterland ist eine einzige Müllhalde. Dazu scheinen die meisten Besucher schon gut angetrunken zu sein. Also beschließen wir, zurück nach La Paz zu fahren. Auf den Weg zurück buchen wir die Kinder wieder in dem Hostel ein. Wir selber fahren zum Campingplatz und müssen feststellen, dass er bis zum letzten Platz ausgebucht ist. Wir bekommen noch einen Stellplatz vorne am Eingang, fast direkt an der Straße. Für eine Nacht wird es gehen. Wir gehen noch lecker Taco El Pastor essen und zum Desert ein süßes Stückchen und ein super Cappuccino. Dann gehen wir noch auf einen Absacker eine lokale Brauerei. Dort probieren wir uns durch die verschiedenen Biersorten. Einige sind sehr gut, aber nicht allen gefällt alles. Unsere Geschmäcker sind dahingehend doch sehr unterschiedlich.もっと詳しく

  • Tauchen mit Walhaien in La Paz

    2025年1月9日, メキシコ ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute ist die Walhai-Tour angesagt. Wir warten auf die Whatsapp-Nachricht, die Eduardo, der Guide von gestern uns schicken wollte. Er muss mit allen Gästen in eine Art Lotterie, in der ihm dann die Slots zugeteilt werden, in denen er mit den Touristen zu den Walhaien fahren darf. Pro Boot sind maximal zwölf Gäste, ein Skipper und eine Assistenz erlaubt. Die Kinder kommen zeitig zu uns auf den Campingplatz und ich schicke eine WhatsApp an Eduardo. Prompt kommt die Antwort, wir sind in der vierten (und letzten) Tour des Tages, wir sollen um 13:20 an der Mole sein. Da haben wir noch etwas Zeit. Philipp möchte diese nutzen, um an seinem Vortrag zu arbeiten, den er für seine Bachelor-Prüfung am Tag nach der Rückkehr nach Deutschland halten muß. Also beschließen Claudia, Rebekka und ich, den Malecon in die andere Richtung entlang zu spazieren, zur Marina hin. Der Malecon von La Paz ist wirklich beeindruckend lang und sehr schön in beide Richtungen. Die Marina ist toll, viele große Boote und auf dem Rückweg machen wir an einer der beiden Buden davor einen Halt, um uns eine Kokosnuß zu gönnen. Es ist eine tolle Sicht über die Bucht von La Paz und die Kokosnuß schmeckt herrlich. Als sie leer ist, kommt der Kellner und fragt, ob er sie öffnen soll. Er nimmt sie mit und sie kommt aufgeschlagen, mit herausgelöstem Fruchtfleich zurück. Das ist vielleicht mal ein Service! Nun wird es aber Zeit für die Walhai-Tour. Wir gehen zurück zum Campingplatz, machen uns fertig und los geht's. Wir eilen schnellen Schrittes zur Mole, der Weg ist doch etwas weiter, als wir eingeschätzt hatten. Eduardo ist schon da und stellt uns den Skipper und die Assistentin Gloria vor. Außer uns werden noch fünf weitere Gäste an Bord sein. Wir erhalten unsere Ausrüstung (einschl. Neoprenanzug) und die Instruktionen, z.B. daß man nur neben und keinesfalls vor dem Hai schwimmen und ihn auch unter keinen Umständen berühren darf. Wir werden immer in Gruppen zu viert oder fünft schnorcheln gehen, um die Tiere nicht zu sehr zu belasten. Etwa um 14:00 geht es dann auch pünktlich los, zunächt in hohem Tempo zur Kontroll-Station. Dort wird gecheckt, daß auch wirklich der richtige, lizenzierte Skipper und seine Assistentin, sowie auch nur die angegebene Zahl an Gästen dabei ist. Das erfolgt vom Ufer aus, während unser Boot etwa hundert Meter entfernt in der Bucht ist, hoffen wir mal, daß das alles so funktioniert. Dann geht es langsamer in den Teil der Bucht, in dem die Haie sind. Da ist eine Stelle, an der strömungsbedingt zu dieser Jahreszeit besonders viel Plankton ist, für die Walhaie ein wahres Schlaraffenland. Großer Vorteil für uns - wir können sehr sicher sein, Walhaie zu sehen. Nachteil ist, daß das Wasser wegen des vielen Planktons sehr trübe ist. Schon bald hat der Skipper einen Hai gesehen und Gloria fordert uns auf, mit ihr ins Wasser zu kommen und hinterher zu schnorcheln. Es ist recht anstrengend, der Walhai ist ziemlich schnell, auch wenn er hier eigentlich gar kein Tempo vorlegt. Aber ein kurzer Schlag mit seiner Schwanzflosse macht halt doch deutlich mehr als unsere Taucherflossen. Der Hai, den wir hier sehen, ist etwa 7m lang, also eher ein mittleres Exemplar. Es ist aber sehr beeindruckend, so dicht neben einem so großen Tier herzuschwimmen. Ich versuche, mit meinem Telefon in der wasserdichten Hülle so viele Fotos zu machen wie möglich und gleichzeitig dem Walhai hinterher zu kommen. Es ist sehr ansterengend, aber absolut faszienierend. Dann ist der erste Tauchgang auch schon zu Ende und die anderen Gäste sind an der Reihe. Es sind vier mexikanische Touristen und ein junger Mann auch Chile, aber eine der Mexikanerinnen geht gar nicht erst mit ins Wasser. Auch Claudia ist nach dem Tauchgang völlig erschrocken über die Größe des Fisches. Sie hat zudem schwer Luft bekommen mit der Schnorchelbrille und dem daran hängenden Schnorchel. Sie beschließt, daß es für sie genug ist. Die Kinder und auch ich selbst sind völlig begeistert. Nach kurzer Zeit steht der zweite Tauchgang an, also ab ins Wasser. Diesmal ist der Hai noch etwas größer - Walhaie sind die größten Fische, die es gibt, sie können bis zu 14m lang werden. Es ist aber entsprechend auch noch anstrengender und nach dem Tauchgang bin ich ziemlich kaputt. Es war extrem faszinierend, aber nun ist es auch für mich genug. Die Kinder machen noch einen dritten Gang mit, sie sind völlig begeistert. Danach geht es zurück zur Mole und dann laufen wir zum Campingplatz bzw. Rebekka und Philipp zu ihrem Hostel. Nach dem Duschen treffen wir uns zum Abendessen. Wir beschließen, doch nicht zu der Bude mit der Kokosnuß von heute morgen zu gehen. Die Sicht hilft uns im Dunklen nicht und die Speisekarte dort war doch eher einfach. Stattdessen gehen wir in das Restaurant direkt neben dem Campingplatz, was sich als Glücksgriff entpuppt. Es gibt dort einen wirklich phantastischen Fisch. Er heißt Cabrilla (Sägebarsch) und wird nach Art des Hauses in einer Soße serviert, "zaraneado", wirklich absolut köstlich. Wir gönnen uns noch einen Tequila/Mezcal und so geht ein wunderbarer Tag mit sehr intensiven Eindrücken zu Ende.もっと詳しく