• T S
Huidige
  • T S

Panamericana Thomas Claudia

Unsere Reise durch die USA und über die Panamericana - als Auftakt fahren wir die ersten sechs Monate quer durch die USA. Von dort aus geht es dann weiter über die Panamericana ... Meer informatie
  • Flug von Frankfurt nach Cancun

    24 september 2025, Mexico ⋅ 🌩️ 32 °C

    Heute geht es wieder zurück nach Mexiko. Wir sind etwas aufgeregt, obwohl wir doch eigentlich genau wissen, was uns erwartet und wir uns doch schon so darauf gefreut haben. Alle Autoersatzteile sind gepackt. Wir haben einen Pappkarton, welchen wir in Mexiko entsorgen können und eine faltbare Reisetasche, welche noch so in unser Buschen passt. Koffer könnten wir dort auf der Reise nicht unterbringen. Rebekkka fährt uns zum Flughafen. Das Einchecken geht problemlos und wir schlendern gemütlich zum Gate. Doch trotz der vielen Zeit kommen wir gerade rechtzeitig zum Boarding am Gate an. Wir schaffen es sogar, noch zwei Plätze nebeneinander zu bekommen, da uns der Typ beim Einchecken zwei getrennt liegende Plätze zugeteilt hatte. Also doch noch Glück gehabt. Wir fahren mit dem Bus zum Flieger und machen es uns bequem. Der Flieger hebt pünktlich ab. Dann funktionieren meine neu gekauften Öhrhörer nicht. Thomas probiert hin und her. Am Ende liegt es an meinem Platz und Thomas tauscht netter Weise mit mir, so dass ich seit langem mal wieder einen Film im Flieger sehen kann. Er ist nicht neu, aber ˋMessage in a Bottle' wollte ich schon lange sehen. Der Film mit Kevin Costner ist schön und romantisch. Gut für einen langweiligen Langstreckenflug von 12 Stunden. Wir fliegen in den Abend rein und landen planmäßig und gefühlt mitten in der Nacht. Durch die sieben Stunden Zeitverschiebung ist es in Cancon erst sechs Uhr am Abend. Wir stehen am Gepäckband und warten und warten. Wie ich das hasse. Man schaut jeden neu rauskommenden Koffer auf dem Band an und hofft, dass der eigene als nächstes kommt. Aber unsere beiden Gepäckstücke sind nicht zu sehen. Es stehen kaum noch Leute da. Die letzte Frau ruft, dass sie jetzt ihre Koffer hat. Und wir? Da kommt als allerletztes Gepäckstück unsere rote Reisetasche auf das Band. Wenigstens. Aber unser Karton fehlt. Die Angestellten versichern uns, dass es keine Gepäckstücke mehr gibt und raten uns zum Schalter für Sperrgepäck zu gehen. Warum, unser Karton hat die Abmaße eines normalen Gepäckstücks. Dennoch finden wir ihn beim Sperrgepäck, hinterfragen es nicht weiter und sind froh, alles zu haben. Dann der Zoll. Wir müssen den Karton aufreißen und die Reisetasche ausleeren. Es wird alles begutachtet. Für die Autoersatzteile verlangen sie eine Rechnung, welche Thomas zum Glück hat. Jetzt müssen wir 19 Prozent darauf als Zoll, oder wie Thomas meint, Steuer zahlen. Egal wie man es nennt, ärgerlich ist es und teuer. Dann sind wir draußen und warten auf Matty, der uns abholen soll. Die schwüle Hitze lässt unsere Brillengläser beschlagen, als wir aus dem Flughafengebäude kommen. Das ist die Regenzeit. Matty ist in ein paar Minuten da. Er hat vor dem Flughafen gewartet, bis er das Go von uns bekommen hat. Er begrüßt uns freundlich und ab geht es zu unserem Buschen. Alles in bester Ordnung meint er. Wir kommen an und die Beifahrertüre unseres Buschens steht sperrangelweit auf. Da hat er wohl nochmalkurz gelüftet. Ansonsten ist alles da und auch die Mücken haben sich in großer Zahl in unserem Buschen breit gemacht. Wen wundert es, wenn die Türe aufsteht. Wir beziehen die frisch gewaschenen Betten und schütten uns noch kurz ein paar Kellen Wasser in Mattys Dusche aus dem Eimer über. Sehr provsorisch. Dann schlafen wir wie Stein und lassen uns von unseren Mitbewohnern verstechen.Meer informatie

  • Cancun - Rückflug und Reisepause

    4–12 jun. 2025, Mexico ⋅ ☁️ 29 °C

    Die Nacht war sehr regnerisch und auch am morgen regnet es noch. Wir holen unsere letzten Lebensmittel ins Hotelzimmer und es gibt Bananenpfannekuchen und so die letzten Reste. Leider gibt es nur eine Induktionsplatte und unsere Pfanne kann das nicht. Daher müssen wir die verkratzte Pfanne des Hotels nehmen. Nachdem wir wieder alles zurück ins Buschen verfrachtet haben, versuchen wir nochmal, vor zum Strand zu gehen. Leider macht der Regen uns einen Strich durch die Rechnung. Also kein Strand mehr. Wir fahren aus Puerto Morelos raus Richtung Inland. In Morelos selber sind die Straßen durch den vielen Regen geflutet. Wir fahren einen wahren Zickzak durch das kleine Städtchen. Das kann ja lustig werden, denn wir müssen noch etwa fünf Kilometer unbefestigte Straße fahren. Aber hier ist erstaunlicherweise das Wasser gut abgelaufen. Nur die Schlaglöcher sind voller Wasser. Die umfahren wir und kommen mitten im dichten Buschwerk auf dem Abstellplatz für Wohnmobille bei dem Kanadier Matty an. Das Ganze sieht sehr wie eine Gerümpelhalde aus und ist null umzäunt oder bewacht. Dann hoffen wir mal das Beste. Es stehen etwa 15 Wohnmobile verstreut über das ganze Gelände. Das Wohnmobil von unseren Reisebekannten aus Dinslaken sehen wir auch. Dann wird auch hoffentlich nicht unseres wegkommen. Matty begrüßt uns freundlich und meint wir können zunächst mal auf dem Platz in der Mitte stehen bleiben und unser Buschen reinigen. Wir gehen von Innen nach außen vor. Alles Essbare raus, alles durchgeputzt, Toilette entleert, Schränke durchgewischt, Kühlschrank abgetaut....... und zum Schluß die Außenwäsche. Nach etwa 4 Stunden haben wir es geschafft. So eine Generalreinigung ist doch aufwändiger als gedacht. Wir gehen mit Matty den Vertrag für den Stellplatz durch. Bezahlung hätte er gerne vorab in bar. Wir haben nicht mehr so viel Bargeld. Also stoppt die Frau, welche uns zum Flughafen bringt, an einem Bankautomaten und wir geben ihr das Bargeld. Die Fahrt zum Flughafen sind etwa 45 Minuten. Die Straßen sind auch wieder wasserfrei, da es aufgehört hat zu regnen. Was ein Glück für unsere Wohnmobilreinigung. Die Fahrt ist problemlos und wir kommen mit einem guten Zeitpuffer am Flughafen an. Trotz des online Eincheckens müssen wir uns in der Schlange einreihen und unsere Boardkarte ausdrucken lassen. Normalerweise bekommt man die Boardkarte Online aufs Handy. Aber wir haben ja Zeit. Nachdem wir fast eine Stunde am Schalter in der Schlange standen, haben wir die Boardkarte in der Hand und gehen durch die Kontrolle in den Duty Free Bereich. Wir sind hungrig, da wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen haben und gönnen uns unsere erste und einzige Pizza in Mexiko. Diese ist sehr gut und dann noch ein Abschiedsbier. Dann wird unser Flug zum Boarding ausgerufen. Wir sind gerade rechtzeitig mit unserem Essen fertig geworden. Wir gehen an Bord und der Flieger hebt pünktlich ab. Adios Amerika wir kommen im September wieder !!!!!!Meer informatie

  • Playa del Carmen - Waschtag

    3 juni 2025, Mexico ⋅ ☁️ 33 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir heute nach Puerto Morelos, unserer letzten Station vor unserem Heimflug morgen. Es ist komisch, das Buschen nach so langer Zeit wieder verlassen zu müssen. Wir halten in Playa del Carmen und gehen in einem Waschsalon unsere letzte große Wäsche waschen. Wir wollen doch alles sauber hinterlassen, damit wir es auch sauber wieder vorfinden. Das Waschen klappt zum Glück problemlos. Leider wird hier alles nie so sauber wie zu Hause. Die Waschgänge sind sehr kurz und das Wasser nur kalt. Aber damit muß man auf der Reise leben. In Puerto Morelos angekommen, suchen wir uns ein Hotel, da wir die letzte Nacht das frisch gewaschen Bett nicht wieder verschwitzen wollen. Nach einigem Hin und Her bleiben wir doch in dem Hotel, was wir uns zu Beginn ausgesucht haben. Das Hotelzimmer ist groß und hat eine kleine Küchenzeile und einen Balkon. Nur leider müssen wir an der Straße direkt vor dem Hotel parken. Na hoffentlich passiert nichts. Wir wandern den schönen Strand entlang bis ins Ortszentrum um ein letztes mexikanisches Abendessen zu genießen. Der Blick auf das türkisfarbene Meer und die Tacos sind super. Hier hat man etwa 20 Meter vor der Küste ein riesiges Netzt gespannt, um das Sargassogras vom Strand und dem Badewasser fernzuhalten. Das funktioniert erstaunlich gut und es kommt nur ganz wenig Sargasso am Strand an. Wir genießen den Abend und den letzten Strandspaziergang. Es kommt doch nun eine traurige Stimmung auf. Aber wir kommen ja im September wieder. Ein letzter Drink auf der Dachterasse am Pool und dann die letzte Nacht in Mexiko.Meer informatie

  • Nochmal Valladolid - Start der Regenzeit

    2 juni 2025, Mexico ⋅ 🌙 27 °C

    Wir hatten wieder eine ruhige Nacht, außer ein paar anfahrende Motorräder. So genießen wir das Frühstück im Pavillon über dem Wasser und fahren dann gemütlich nach Valladolid. Dort angekommen, begeben wir uns zu dem Stellplatz bei dem Imker am Stadtrand, wo wir schon vorher waren. Diesmal stellen wir uns nicht vor den Baum mit den vielen Ameisen, sondern suchen uns einen ameisenfreien Platz. Dann laufen wir in die Stadt und wollen noch ein paar Souvenirs shoppen. Es ist sehr heiß und so überlegen wir uns, ein schattiges Plätzchen für ein spätes Mittagessen zu suchen. Wir finden ein nettes Restaurant mit einem schönen Innenhof. Doch kaum sitzen wir und haben bestellt, da fängt es an zu regnen. Richtig heftig und wir flüchten in das Restaurant. Das Essen ist gut, aber es hört nicht auf zu regnen. Nach mehr als einer Stunde ist es vorbei. Wir waten durch das knöcheltiefe Wasser auf den Straßen. So richtig ist uns nicht mehr nach Shoppen. Also machen wir nur noch eine kurze Bierpause im Grand Hotel im überdachten Innenhof und fahren dann zurück zu unserem Buschen. Die Nacht wird heiß und schmulchig.Meer informatie

  • San Felipe

    1 juni 2025, Mexico ⋅ ☁️ 31 °C

    Die Nacht war ruhig, nur einige Autos und Motorräder, welche hier auf dem großen frein Platz das fahren und anfahren üben. Dafür genießen wir das Frühstück auf dem Fluß in unserem Pavillon. Dann fahren wir in den nächsten kleinen Hafenort San Felipe. Hier gehen wir in die Sonntagsmesse - in der heute das Fest Christi Himmelfahrt vom vergangenen Donnerstag nachgefeiert wird. Der Pfarrer segnet heute zu Christi Himmelfahrt alle Fischer. Das sind erstaunlich viele Männer des Ortes. Nach der Messe lassen wir uns von einem kleinen Böttchen über den Fluß zu einer vorgelagerten Sandinsel bringen, welche einen schönen langen und feinen Sandstrand hat. Wir legen uns in unsere mitgebrachten Hängematten unter eine Pallapa und genießen den Tag. Es wird sogar Essen angeboten und so können wir direkt leckeren frischen Fisch essen. Mit dem schwimmen ist es nicht so einfach. Das Wasser ist kristallklar und türkisfarben, aber leider nur knöcheltief.Wir gehen etwa 20 Meter Richtung offenes Meer, aber es wird nicht viel tiefer als knietief. Also wird aus dem Schwimmen eher ein Baden in der karibischen Badewanne. Wir lassen uns dann wieder mit dem Boot zu unserem Buschen in San Felipe zurückfahren und beschließen, den Abend wieder in Rio Lagartos vor dem schönen Pavillon zu verbringen.Meer informatie

  • Rio Lagartos und Flamingos in Colorados

    31 mei 2025, Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir hatten eine herrlich ruhige Nacht und wollen nun heute morgen am Strand frühstücken. Wir packen unsere Stühle und den Tisch raus. Doch die Mücken werden immer mehr. Schnell will Thomas den Mückenvorhang zuziehen. Da macht der sowieso vorgeschädigte Vorhang Knack und die Aufhängung der unteren Schiene bricht ab. Diese ist aus Plastik und kann somit nicht so einfach repariert werden. Das ganze ist wirklicher Mist. Das Frühstück am Meer wird eine einzige Mückenplage und so spingen wir ins Wohnmobil und machen uns weiter. Wir fahren entlang der Lagunen und sehen riesige Schwärme von Flamingos in dem seichten Wasser stehen. Die Tiere sind knallpink und sehen wunderschön und elegant aus. So machen wir unzählige Fotos. An einer Haltebucht stoppen wir, um kurz baden zu gehen. Da kommen zwei Rangerinen an und untersagen uns den Zugang zum Strand und schicken uns auch aus dem Naturschutzgebiet. Der Zugang sei ausschließlich für Anwohner, welche von El Cuyo nach Los Colorados wollen. Für alle anderen sei sowohl die Straße als auch das ganze Gebiet gesperrt. Wir diskutieren noch etwas. Dann ziehen die beiden ab. Wir laufen noch kurz vor an den Strand und erfrischen uns im klaren türkisfarbenen Wasser. Dann fahren wir wieder zurück. Wir lassen uns allerdings Zeit und bewundern die Flamingos und die großartige unberührte Lagunenlandschaft. In Los Colorados machen wir einen kleinen Zwischenstop am Ortsstrand. Es ist brütend heiß und so ziehen wir bald weiter nach Rio Largatos. Die kleine Stadt liegt an einer Flußmündung und hat eine hübsche Promenade. Wir fahren an das äußerste Ende der Promenade und bleiben auf einem großen Parkplatz direkt am Fluß stehen. Es führt ein Holzsteg zu einem kleinen Pavillon über dem Wasser. Wir laufen vor. Dort sitzt ein junger Mexikaner mit zwei kleinen Mädchen. Wir setzen uns dazu, da das Klima im Schatten des Palmendachs über dem Wasser sehr angenehm ist. Wir kommen ins Gespräch und er meint, es sei hier sehr sicher und wir können bestimmt gut über Nacht stehen bleiben. Hier wären Abends manchmal Jugendliche, welche etwas trinken aber ansonsten sei es sehr ruhig. Wir holen unsere Stühle und chillen eine Weile an diesem wunderschönen Ort. Dann beschließen wir, über Nacht zu bleiben. Wir laufen die Promenade hoch und gehen noch gut essen. Dann einen kleinen Abendspaziergang entlang der schönen Promenade und noch eine Begegnung mit einem 2 Meter Alligator, welcher zwischen zwei Booten an der Mole entlangschwimmt. Die Einheimischen geben ihm Süßwasser und so kommt er jeden Abend. Er ist überhaupt nicht scheu und so gibt es gute Photos. Wir schlendern zurück zum Auto und lassen den Abend im Pavillion über dem Wasser ausklingen.Meer informatie

  • Die Salzpfannen von Las Coloradas

    30 mei 2025, Mexico ⋅ 🌬 30 °C

    Wir genießen noch ein letztes Frühstück im Hotel und fahren dann Richtung Los Colorados. Franz hatte uns erzäht, die Routa de Flamingos entlang der Küste und der Salzlagunen sei phantastisch. Der Manager vom Hotel warnt uns vor der Straßenqualität. Wir lassen uns jedoch nicht abhalten und wollen es selber probieren. Die Straße am Ende des Dorfes führt in tiefes Buschland. Es ist eine kleine und schmale Sandpiste, aber aus unserer Sicht durchaus befahrbar. Also qutschen wir uns an dem Gebüsch vorbei und unter niedrig hängenden Ästen entlang. Das Buschen wird ganz schön verkratzt. Nach nur fünf Kilometern wird der Pfad immer enger und schlechter. Zu dem Gestrüpp kommen nun riesige Löcher und ausgefahrene tiefsandige Stellen. Wir beschließen, bei der nächsten Gelegenheit zu drehen und doch die hundert Kilometer Umweg über das Landesinnere in Kauf zu nehmen. Wir wollen da doch lieber unser Buschen schonen. Wir wenden und fahren den riesigen Bogen durch das Landesinnere. Die Straßen sind jedoch alle geteert und in einem guten Zustand. So kommen wir nach etwa zwei Stunden in Los Colorados an. Im vorbeifahren erhaschen wir die ersten Blicke auf die riesigen pinkfarbenen Salzlagunen. Wir parken das Buschen am Rande des Ortes und beschließen, die Salzlagunen zu besichtigen. In etwa 30 Minuten beginnt die nächste Tour. Wir sichern uns ein Ticket, parken das Auto auf dem offiziellen Parkplatz und los geht es. Zunächst vorbei an verschiedenen Salzbecken, welche noch graue Fraben aufweisen. Dann stehen wir vor den unendlich großen pinkfarbenen Salzlakeseen. Die Farbe kommt durch Algen zustande, welche bei der Salzentstehung mit unterstützen. Vereinzelt stehen Flamingos malerisch im Wasser. An einer besonders fotogenen Stelle hält unser Fahrer, und die Besucher haben Zeit für alle möglichen Fotos. Das ganze ist schon beeindruckend. Zuletzt hatten wir die pinken Salzlagunen von Aigues Mortes in Südfrankreich gesehen. Diese waren eher klein und überschaubar gegen die Ausdehnungen hier. Jährlich werden hier 850.000 Tonnen Salz gewonnen etwa 35.000 Tonnen alle zwei Wochen in den vorhanddenen 14 Lagunenbecken. Eine wirklich gigantische Menge. Nach ausgedehntem Fotoshooting und noch verschiedenen Stops sind wir wieder zurück am Eingang. Wir gehen noch etwas Essen mit einer schönen Aussicht auf die Salzlagunen. Dann beschließen wir, außerhalb von Los Colorados in dem Naturschutzgebiet der Flamingos und Salslagunen einen Stellplatz für die Nacht zu suchen. Wir finden eine kleine Ausbuchtung am Straßenrand. Von hier geht es etwa 10 Meter durch niedrige Dünen zum endlos langen weißen Sandstrand. Wir schnappen uns unsere Stühle und genießen ein kühles Abendbierchen beim Sonnenuntergang.Meer informatie

  • El Cuyo (2)

    29 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 33 °C

    Auch heute haben wir einen faulen Strandtag vor. Nach einer kühlen Nacht im gekühlten Zimmer trifft uns der Schlag als wir morgens um acht unseren Strandspaziergang machen. Das wird heute wieder megaheiß. Nach einem Frühstück genießen wir den Strand fast für uns alleine. Wir gehen ochmal essen zu dem guten Veracruz-Restaurant mit der vorzüglichen Chili-Schoko-Mole; der Wirt erklärt, es sei das Rezept seiner Oma, sehr lecker. Nachmittags schlägt im Hotel auf einmal eine riesige Truppe Mexikaner auf, welche sich eingemietet haben und mit der Ruhe ist es dann auch vorbei. Wir beschließen, zu dem guten Mexikaner mit der Schokoladensoße aus Veracruz zu gehen. Gemächlich schlendern wir über die Sandstraßen bis zum Restaurant. Das Essen ist wieder eine Wucht und Thomas meint, das sei tatsächlich die beste Mole, welche er bisher in Mexiko gegessen hat. Zurück laufen wir den Strand entlang und setzen uns zum Sonnenuntergang ans Meer. Leider geht die Sonne in einer Wolkenwand unter.Meer informatie

  • El Cuyo (1)

    28 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir haben schön kühl geschlafen und gehen im Hotel frühstücken. Unsere Brötchen von gestern essen wir zu Mittag mit Tomate und Avocado. Sie sind immer noch sehr gut. Dann vertrödeln wir den Tag am Strand, gehen spazieren und schauen uns YouTube Videos an wie wir unseren defekten Mückenvorhang reparieren können. Wir gehen ins Dörfchen in zwei Ferreterias und werden fündig. Nun muss Thomas es nur noch reparieren. Ersatzschnur haben wir zum Glück mit dabei. Wir haben noch einen schönen Sonnenuntergang am Strand.Meer informatie

  • Von San Crisanto nach El Cuyo

    27 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Wir haben gut und luftig geschlafen und beschließen, nach dem Frühstück weiter zufahren. Der Strand hier ist total überbaut und sehr schlickig. Selina empfiehlt uns El Cuyo. Es liegt etwa 150 Kilometer die Küste entlang Richtung Holbox. Es soll einen super langen weißen Sandstrand geben. Türkisfarbenes Wasser und einen schönen Campingplatz. Wir fahren los. Unterwegs stoppen wir an einer Bäckerei und erwerben super leckere Stückchen und Brötchen für morgen früh. Wir kommen in dem kleinen verschlafenen Fischerdörfchen El Cuyo an und gehen erst mal lecker essen. Es gibt Enchilladas in Mole Veracruz (eine ähnliche Chili-Schoko-Soße wie die von Puebla). Sehr lecker. Dan fahren wir zum Campingplatz und erleben eine böse Überraschung. Statt des so nett beschriebenen Platzes ist es eine einzige Müllhalde und ein Wächetrockenplatz. Es ist so unsauber, dass wir beschließen, nicht dort zu bleiben. Nebenann ist ein schöner sauberer Zeltplatz, aber leider kommen wir nicht durch das Tor. Also auch keine Option. Wir wollen aber drei schöne Tage am Meer und Strand verbringen. Also beschließen wir, uns in ein Hotel einzumieten. Wir schauen welche Hotels am Meer gelegen sind und ein Zimmer für drei Tage frei haben. Zwei stehen zur Wahl. Wir fahren das erste an, welches leider in der zweiten Reihe liegt und nicht wie in Booking versprochen am Strand. Das zweite hat frei und liegt super nahe am Strand. Also buchen wir uns ein. Wir haben auch keine richtige Alternative, denn es wird schon dunkel. Es gibt viele schöne Privathäuser am Strand. Aber es stehen nur Telefonrufnummern angeschrieben. Niemand ist an den Häusern zu sehen. Sehr schade. Wir müssten uns mal Air BnB runterladen. Aber das Hotelzimmer ist auch sehr schön und liegt direkt am Strand. Mit Palmen davor ein Strandtraum in türkis.Meer informatie

  • Merida und nach Progresso an der Küste

    26 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 39 °C

    Nach einer angenehm kühlen Nacht gibt es ein spärliches Frühstück. Das Hotel ist wunderschön und liegt super zentral. Aber das Frühstück ist ein Witz. Eine Tasse Kaffe, ein Stückchen und ein kleiner Teller mit ein paar Obststücken. Wir beschließen, heute die Prachtstraße von Merida zu besichtigen. Sie ist gesäumt von alten Jugendstilvillen aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Merida war mal echt reiche Stadt. Der Boulevard selber ist zu beiden Seiten mit hohen zweireihigen schattenspendenden Bäumen gesäumt. Wir können also schön im Schatten auf und ab flanieren. Wir kommen an einem Walmart vorbei und finden dort sogar das Luftentfeuchtungsgranulat, was wir gesucht haben. Wir wollen dies in unserem Buschen plazieren, wenn wir es in Cancun abstellen. Wir hoffen, das hilft gegen die Feuchtigkeit in der Regenzeit. Da wir die Packete nicht schleppen wollen, beschließen wir, nachher mit dem Buschen zurückzufahren. Nachdem wir beschlossen haben, das Anthropologische Museum zu besichtigen, müssen wir feststellen, dass dieses am Montag geschlossen hat. Da will ich schon mal in ein Museum und dann das. Dafür gönnen wir uns im Innenhof einer feudalen Villa ein leckeres zweites Frühstück. Dann checken wir aus und holen unser Buschen vom Parkplatz ab. Unser erstes Ziel ist eine Wäscherei. Das durchgeschwitzte Bettzeug muss gewaschen werden. Das klappt gut und nach etwa anderthalb Stunden sind wir fertig und alles riecht wieder sauber. Vorbei geht es an dem Walmart und dann nach Progresso ans Meer. Das Termometer fällt, je näher wir ans Meer kommen. In Merida hatten wir 45 Grad beim Losfahren und am Meer sind es nur noch 35 Grad. Was ein Segen. Wir lassen uns Zeit und machen immer mal wieder Fotostops an der Lagune. Dann stehen wir jedoch am Campingplatz vor einem verschlossenen Tor. Der Platz liegt toll am Meer unter Palmen, aber wir kommen nicht rein. Also fahren wir zu einem Campingplatz im nächsten Örtchen. Der Platz ist auf, wir stellen uns unter Palmen an das Meer. Auch schön, aber nicht ganz so schön wie der andere Platz. Auf dem Platz gibt es auch ein Haus in das sich ein schweizer Pärchen eingemietet hat. Franz und Selina begrüßen uns gleich ganz freundlich. Nach einem leckeren selbstgemachten Abendessn mit Hühnchen und schwarzer Schokoladensoße genießen wir den Sonnenuntergang am Meer und unterhalten uns dann noch bis spät in die Nacht mit Franz. Die beiden haben ihre Zelte in der Schweiz abgebrochen und leben in Mexiko. Sie haben hier schon mal vor Corona vier Jahre gelebt und sind jetz also wieder zurück gekommen. Sie sind Lebenskünstler und Franz hat so wirklich richtig starke Verschwörungstheorien zu erzählen. Also sehr interessant.Meer informatie

  • Merida

    25 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 38 °C

    Wir frühstücken und telefonieren mit Philipp und brechen auf nach Merida. Die gut eine Stunde Fahrt ist landschaftlich langweilig. In der Stadt angekommen, habe ich einen Parkplatz hinter der Kathedrale ausgesucht. Wir werden jedoch abgewiesen, da sie keine Parkplätze haben, die lang genug für uns sind. Also fahren wir noch ein paar Blocks weiter und finden einen bewachten Parkplatz mit Plätzen, welche groß genug für uns sind. Von dort laufen wir zur Kathedrale, schlendern über den parkartigen Platz davor, gehen am Rathaus vorbei und besichtigen ein altes Herrenhaus. Die Stadt ist so schön, wie wir sie in Erinnerung haben. Sehr spanisch, aber auch sehr mexikanisch mit den kleinen bunten Kolonialhäusern. Die Messe zur Mittagszeit in der Kathedrale ist wie immer in Mexiko gut besucht und es ist drinn halbwegs kühl. Wieder draußen trifft uns fast der Schlag. Wir suchen ein wohltemperiertes Cafe und landen in einer bayrischen Kneipe mit Meisels Weisse und Weißwürstchen. Das ist mal eine nette Überraschung. Wir beschließen, für die Nacht in ein Hotel zu gehen. Es ist zu heiß, um im Buschen in der Stadt zu übernachten. Wir suchen ein Botique Hotel raus, welches einen Parkplatz haben soll. Ob der wohl auch für unser Buschen reicht? Wir laufen also hin und schauen uns den Parkplatz und das Hotel an. Das Hotel sieht wirklich gut aus und der Mann an der Rezeption ist sehr nett und gibt uns den Schlüssel für den Parkplatz um die Ecke, damit wir schauen können ob wir reinpassen. Und tatsächlich, wir haben Glück. Die Einfahrt ist hoch genug und innen ist auch Platz für unser Buschen. Also nehmen wir das Hotel. Das Zimmer ist liebevoll dekoriert und es gibt tatsächlich eine Hängematte im Zimmer. Das haben wir zum ersten Mal gesehen. Wir holen das Buschen, parken und kühlen uns im Aircon Zimmer erst Mal ab. Herrlich. Danach laufen wir noch kreuz und quer duch die Innenstadt, schauen uns super teure Jipijapas (Hüte aus Agavensisal) und die Liveband auf dem Hauptplatz an. Dann beschließen wir, bayrisch zu Abend zu essen. Es gibt Schweinsbraten für mich und Haxe für Thomas. Dazu das vorzügliche Weissbier von Meisels. Sehr lecker. Dann schlendern wir zum Hauptplatz und viele Leute tanzen fröhlich zu den Klängen der Liveband. Wir gesellen uns dazu und tanzen in der heißen Nacht von Merida. Ein schönes unvergessliches Erlebnis.Meer informatie

  • Uxmal, Cenote Dzonbakal

    24 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 37 °C

    Wir haben gut und ruhig am Parkplatz geschlafen. Nur die Innenraumtemperatur ist des Nachts sehr heiß. Das wird immer unangenehmer. Pünktlich um kurz vor acht stehen wir am Eingang und betreten als erstes das Ausgrabungsgelände. Es ist noch morgendlich kühl und wir schlendern ganz alleine durch diese eindrucksvolle Mayastadt. Riesige Pyramiden, große Plätze, welche von Palästen gesäumt sind und mit schönen Steinfriesen geschmückt sind, Ballspielplätze und vieles mehr gibt es zu sehen. Und - nicht zu vergessen - jede Menge Iguanas, urtümliche Echsen welche in der Kühle am Morgen über die Steine flitzen. Wir haben bereits drei viertel des großen Ausgrabungsgelädes besichtigt, als wir die ersten Touristen sehen. Schade, denn mit den Touristen verändert sich die friedliche Atmosphäre des Morgens. Wir beschließen unseren Rundgang um die Mittagszeit, als eine große Gruppe Franzosen in einem Reisebus angekarrt wird. Es ist über 40 Grad im Schatten. Was ein Wahnsinn für eine solche Besichtigung. Wir steigen in unser Buschen und fahren zu den beiden Cenoten von X'Batun. Am Eingang bezahlen wir und bekommen mitgeteilt, dass in der einen Cenote einen starken Algenwuchs hat aufgrund der hohen Temperaturen. Sie sei nicht geeignet zum schwimmen. Die zweite Cenote sei halb unterirdisch und daher kühler und hätte sauberes und klares Wasser. Wir beschließen trotzdem reinzugehen, da es wirklich heiß ist und wir uns auf ein kühles Bad gefreut haben. Die erste Cenote liegt an einer tiefen Abbruchkante und ist sehr malerisch. Das Wasser ist zur Hälfte mit Seerosen bedeckt und das Wasser ist trübe. Am Rand stehen unzählige Taucherflaschen. Der erste Taucher kommt in Montur runter. Wir sprechen ihn an. Es ist ein Amerikaner, welcher Tauchgänge durch die unterirdischen Gänge der Cenote organisiert. Er ist total begeistert. Wir fahren zur zweiten Cenote und hüpfen ins kühle Nass. Was eine wunderbare Abkühlung. Wir genießen die Kühle des Wassers und der Höhle. Die Cenote ist definitiv unser Favorit. Leider haben wir sie nicht für uns alleine. Trotzdem schön. Danach fahren wir zum Campingplatz. Wieder so ein Multifunktionsplatz. Es gibt einen Pool, Duschen Toiletten, Palapas mit Tischen, Stühlen und Hägematten und natürlich das Restaurant selber. Wir Stellen uns in den Palmenschatten und genießen die Hängematte im Schatten. Danach gehen wir zu Abend essen und unterhalten uns noch mit dem Wirt, der uns ein Bierchen ausgibt. Sehr nett.Meer informatie

  • Wir wachen vom Vogelgezwitscher auf und frühstücken in dem schönen Garten rund um die Cenote. Gerne wären wir in die Cenote gegangen, aber leider ist das Licht ausgeschaltet und es ist stockdunkel in der Höhle. Also müssen wir warten, bis die Cenote gegen 9 Uhr öffnet. Dann hüpfen wir als erstes in das kristallklare Wasser und bleiben so lange, bis die ersten anderen Gäste kommen. So erfrischt fahren wir los. Wir wollen uns die nahgelegenen Ausgrabungen von Mayapan ansehen. Nach etwa anderthalb Stunden Fahrt kommen wir dort an. An der Ausfahrt steht das Schild, wir fahren ab und stehen vor einer provisorisch abgesperrten Straße. Komisch. Der Eingang zu den Ruinen liegt in Sichtweite, keine 50 Meter entfernt. Thomas parkt das Buschen am Straßenrand. Da kommt die Polizei mit zwei Fahrzwugen angerollt. Was ein Aufgebot. Wir werden nach unseren Papieren gefragt und geben unsere Kopien raus. Sie geben sich damit zufieden und erklären uns, dass die Ausgrabungen seit zwei Jahren geschlossen sind, weil die Indianer des dabeiliegenden Dorfes gegen die Okupation des mexikanischen Staats rebellieren. Ein Maya kommt mit dem Fahrrad vorbei und schimpft lautstark. Wir können sein Spanisch nicht richtig verstehen. Der Polizist winkt ihn aber durch. Naja. Was also nun? Wir fahren Richtung Cenote und beschließen, einfach nach Uxmal zu fahren. Das liegt etwa 40 Kilometer von der Cenote entfernt. Dort können wir heute Abend auf dem Parkplatz übernachten und morgen ganz früh die Ausgrabungen besichtigen. Genau das setzen wir um. Wir verbringen dann noch einen schönen Abend in der Lodge, welche an dem Parkplatz liegt.Meer informatie

  • Dörfer in Yucatan und Cenote Mani Chan

    22 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 38 °C

    Nach dem Umparken haben wir ein ameisenfreies Frühstück, telefonieren mit den Eltern und fahren los. Nach etwa zwei Stunden Fahrt über schlaglochreiche und kleine Straßen kommen wir an der Cenote an, welche laut iOverlander auch einen Stellplatz anbietet. Ja wir dürfen übernachten. Wir packen unsere Schwimmsachen und lassen uns zu der etwas entfernteren Cenote fahren. Sie liegt tief unter der Erde in eine Höhle. Baumwurzeln hängen bizarr von der Decke und das Wasser ist kristallklar. Wir gehen über den Steg ins Wasser. Aber irgendwas stinkt, bis wir bemerken dass ein großer Tierhaufen direkt auf dem Steg liegt. Das ist wirklich eckelig und so kann man das saubere und klare Wasser der Cenote gar nicht mehr genießen. Als die nächsten Touristen kommen, sagen wir Bescheid, aber keiner fühlt sich angesprochen, das mal sauber zu machen. Wir beschließen, zur anderen Cenote zu fahren. Da sehen wir einen kleinen mexikanischen Jungen, welcher direkt auf allen vieren in den Haufen krabbelt. Wenn das mal gesund ist. Die andere Cenote liegt direkt neben unserem Buschen. Es geht in eine geschlossene Höhle mit Stalakmiten und Stalaktiten. Und unten ist kristallklares türkisschimmerndes Wasser. Wir schwimmen in einer Höhle. Es ist wunderschön und erfrischend und ohne Sonneneinstrahlung. Wir genießen die Cenote, welche wir auch ganz für uns alleine haben bis wir Gänsehaut bekommen. Dann gehen wir nach oben, setzen uns in den Schatten einer Palapa und genießen das Abendessen und ein kühles Bierchen. Gegen fünf gehen die anderen Gäste und wir haben das gesamte schön angelegte Gelände und den Pool für uns alleine. Sehr schön.Meer informatie

  • Valladolid

    21 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 35 °C

    Wir haben ruhig geschlafen und können gemütlich mit Blick auf den See und die Pyramiden frühstücken. Dann geht es weiter nach Valladolid. Wir fahren nur etwa 1,5 Stunden und fahren direkt zum Campingplatz am Stadtrand. Er liegt malerisch im Grünen und gefällt uns. Dann wandern wir in die Stadt, besichtigen zunächst das alte Benediktiner-Convent, schöne kleine Gässchen mit malerisch bunten Kolonialhäuschen, den grünen Zocalo und die Kathedrale. Es wird immer heißer und so gehen wir zu der Cenote, welche mitten in der Stadt liegt und hüpfen in das kühle Nass. Was eine Erfrischung. Wir lassen uns auf den Schwimmwesten treiben bis wir Gänsehaut bekommen. Zwischendurch ein kühles Bierchen und dann wieder ab in die Cenote. So verbringen wir den brütendheißen Nachmittag im kühlen und schattigen Wasser der Cenote. Das hat was. Wir gehen zu Abend essen und genießen den lauschigen Abend auf der Dachterasse am Zocalo mit Blick auf die Kathedrale. Abends um neun gibt es eine Sound und Lightshow am Convent. Die projizierten Bilder sind schön, nur leider ist der Sound so schlecht eingestellt, dass man kaum etwas versteht. Die Kneipe ruft uns ein Taxi und wir lassen uns zurück zum Campingplatz fahren. Dort müssen wir feststellen, dass wir direkt über einer Ameisenstraße geparkt haben und die Tiere sind echt aggressiv. Wir schmeißen alle Schuhe raus, erschlagen die Tiere, welche sich in unser Buschen verirrt haben und beschließen morgen umzuparken.Meer informatie

  • Cobá

    20 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Wir wachen vom Hahnenschrei auf und fahren unser Buschen wieder direkt ans Meer hinter das deutsche Expedi, wo wir heute Nacht wegen der jungen Mexikaner verschwunden sind. Wir frühstücken, gehen am Meer spazieren und schauen den Mexikanern zu, wie sie gegen die Sargasssoplage kämpfen. Sie schaffen es schubkarrenweise vom Strand und in Container. Ein Kampf gegen Windmühlen. Wir fahren weiter Richtung Coba. Dort finden wir einen schönen Stellplatz am See unter schattigen Palmen. Wir machen Siesta und gehen dann die Ausgrabungen besichtigen. Diese liegen schön im Wald und so können wir schön beschattet von einer Pyramide zur anderen spazieren. Die Pyramiden sind sehr umfangreich und hoch. Leider nicht zu besteigen, dafür aber auch von unten sehr eindrucksvoll. Wir gehen zurück zu unserem Buschen, duschen und gehen im nebengelegen Restaurant gut essen. Zum Schluß bekommen wir sogar noch ein Maracujasorbet vom Wirt kredenzt. Sehr lecker.Meer informatie

  • Tulum

    19 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir genießen noch ein letztes Mal den Blick auf den türkisfarbenen See von unserem Wohnmobil aus zum Frühstück. Danach noch ein kleiner Hop in den See und weiter geht es Richtung Tulum. Auf der 275 Kilometer langen Strecke gibt es nichts zu sehen und auch keine Stadt, welche sich für einen Stop anbietet. Nur Annanas kaufen wir am Straßenrand. Dieser werden hier offensichtlich angebaut. In Tulum angekommen ist es schon fast drei Uhr. Das ist gut, dann ist es nicht mehr so heiß. Wir parken und gehen Richtung Ausgrabungsgelände. Zunächst einmal muß man eine heftige Summe für den Eintritt in den Nationalpark zahlen. Das Ausgrabungsgelände liegt inmitten eines Nationalparks. Guter Trick. Dann geht es mit einem elektronischen Bähnchen zum eigentlichen Eingang, so etwa 500 Meter. Dort muß man nochmals Eintritt für die Ausgrabung selber bezahlen. Das nenne ich mal unverschämt. Thomas beschwert sich bei einem Polizisten, welcher da steht. Aber der erklärt uns das genau so. Dann ist es wohl so. Mexikaner zahlen übrigens keinen Nationalparkeinntritt und nur die Hälfte für die Ruinen. Nur die Touristen werden zur Kasse gebeten. Könnte man auch mal bei uns in Deutschland einführen. Also nicht ärgern, nur wundern und rein geht es in die Ausgrabung. Tulums Ausgrabungen sind weder viel noch groß. Aber die unmittelbare Lage am Meer ist wunderschön und sehr fotogen. Es ist auch irgenwie anders, als wir es von vor 27 Jahren in Erinnerung haben. Wir genießen das Gelände und gehen dann an den breiten weißen Sandstrand mit dem Aircon Sand. Trotz der direkten Sonneneinstrahlung ist der Sand schön kühl. Doch leider ist zur Zeit Seegras Saison. Am Strand liegen Unmengen Sargasso und auch im Wasser schwimmen riesige Teppiche. Das sonst so klare türkisfarbene Wasser ist so eine einzige braune Masse und das Segras am Strand vergammelt und stinkt. Schade, das war damals nicht. Hinterher lese ich im Google, dass dieses Sargasso seit 2022 an die Küsten Yucatans gespült wird, so zwischen April und August. Ist das auch dem Klimawandel geschuldet, wer weiß. Zumindest schadet es der Tourismusindustie in Yucatan. Wir trinken noch ein Bierchen am Strand und lassen uns mit den Bimmelbähnchen zurück zum Eingang fahren. Von dort fahren wir in die Hotelzone zum Strand. Zunächst essen wir in einem guten mexikanischen Restaurant. Dann stellen wir uns an den Straßenrand direkt ans Meer und direkt hinter ein deutsches Expedimobil. Der lässt sich nicht blicken und so schlafen wir mit den Meeresrauschen ein. Mitten in der Nacht wache ich auf. Drei junge Männer haben sich hinter unserem Buschen versammelt und diskutieren lautstark und trinken Bier dazu. Da es so windig ist, kommen sie immer mal wieder nahe ans Buschen um sich i dessen Windschatten eine Zigarette anzuzünden. Das behagt mir gar nicht. Also fährt Thomas das Buschen ein paar Kilometer weiter in eine kleine Parkbucht, ohne Blick dafür aber ruhig.Meer informatie

  • Noch ein Tag an der Laguna Bacalar

    18 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute fahren wir morgens in die Kirche. Wir haben im Internet recherchiert und herausgefunden, dass es eine Messe um 10 Uhr gibt. Wir kommen pünktlich an, aber die Messe läuft schon und wir merken, dass sie eigentlich schon fast zu Ende ist, die Messe hatte - anders als im Internet -schon um 9 Uhr begonnen, was für uns eigentlich besser gewesen wäre. Schade. Wir fahren zur nächsten Kirche und fragen jemanden, der uns mitteilt dass hier um 11 Uhr Gottesdienst ist. Das passt, wir machen einen schönen Gottesdienst mit, gehen hinterher Frischwasser tanken, einkaufen im Supermarkt, telefonieren mit den Kindern und gehen anschließend lecker Essen. Zurück am Stellplatz beschwätzt uns die Amerikanerin wieder wegen ihrer Klagschalenveranstaltung heute Abend. Wir sollen unbedingt dran teilnehmen. Mehr gedrängt stimmen wir zu und liegen dann auf einer Matte und lassen uns beklingen. Nur ein paar streunende Hunde von anderen Teilnehmern stören. Ansonsten ist es ganz nett, fast wie in der Wiesbadener Therme. Danach gibt es noch einü kleines Öl abendliches Stelldichein mit den Teilnehmern. Ein junger Mexikaner mit Familie erzählt uns, dass er hier ein eigenes Unternehmen aufbaut. Er baut ein alte Mayapflanze Ramos an. Deren Samen gibt einen hervorragenden Kaffeeersatz. Naja, hoffentlich hat er Erfolg..Meer informatie

  • Fahrt nach Bacalar

    16 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute fahren wir wieder zurück zur Lagune Bacalar. Der Abstecher nach Chalakmul waren fast 500 Kilometer, aber die Fahrt wirklich wert. Auf der Rückfahrt halten wir in dem kleinen Städtchen an, um zum leckeren Bäcker von vorgestern zu gehen. Vorher kaufen wir noch etwas Obst und Gemüse ein. Herrlich reife Mangos. Ein Hochgenuss zum Frühstück. Der Bäcker hingegen hat noch nicht gebacken. Hier wird erst immer nachmittags frisch gebacken. Andere Länder andere Sitten. Wir fahren bis nach Bacalar, einem kleinen Städtchen an dem gleichnamigen See in dem der Tourismus schon seinen Einzug gehalten hat. Hier hat der Bäcker frisch gebacken und wir decken uns ein. Die Campingplätze am Örtchen gefallen uns nicht. Dafür geben wir unsere Wäsche in der Wäscherei ab. Zwei Stunden später können wir sie wieder abholen. Mal sehen. Wir fahren etwas nach außerhalb und landen direkt an einem See bei einer amerikanischen Yogatante mit sudanesischen Wurzeln. Egal, der Platz liegt dafür sehr schön. Vom Buschen aus können wir über den türkisfarbenen See blicken und haben nur wenige Meter zum Ufer, um ins Wasser zu springen. Sehr schön. Pünktlich gibt uns die Wäscherei Bescheid. Wir holen die Wäsche ab und kochen uns eine leckere Chili con Carne von dem menonitischen Rindfleich. Sehr lecker.Meer informatie

  • Calakmul

    15 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 35 °C

    Prompt verschlafen wir. Um 7 wollten wir los und um viertel vor sieben sind wir wach. Also flott frühstücken. Während des Frühstücks merken wir, dass wir die Uhr eigentlich bei Überquerung der Grenze nach Campeche eine Stunde hätten zurückstellen müssen. So haben wir eine Stunde gewonnen und können doch noch gemütlich frühstücken. Dann fahren wir zusammen mit Aaron, dem Engländer los. Er ist noch ganz jung, erst 20 Jahre und ist ein begeisterter Reisender. Letztes Jahr war er in Asien. Dieses Jahr hat er sich drei Monate für Mexiko, Mittelamerika und Peru gegeben. Also ein strammes Programm. Die 50 Kilometer bis zur Ausgrabungsstätte ziehen sich und wir brauchen 1,5 Stunden. Dort angekommen, ist schon einiges los. Wir parken das Buschen unter einem schattenspenden Dach und bieten Aaron an, ihn auch wieder zurück mitzunehmen. Eine genaue Zeit können wir nicht sagen. Er spurtet also los und wir lassen es gemütlich angehen Das Ausgrabungsgelände ist riesengroß und die ersten Pyramiden sind auch sehr eindrucksvoll. Wir klettern alle drei vollständig ausgegrabenen Pyramiden hoch und genießen die Aussicht über den unberührten Dschungel. Die Maya haben eindeutig andere Kriterien für die Errichtung von Städten gehabt wie wir. Calakmul liegt weit abgelegen in der Natur. Auf der letzten Pyramide treffen wir eine Gruppe junger Franzosen aus Paris. Die eine junge Frau meint, dass sei ja toll, dass wir das alles in unserem Alter in der Hitze schaffen würden. Da merkt man dann doch wie alt man ist, ha. Nichtsdesto Trotz, wandern wir weiter über das weitläufige Gelände zu den Ballspielplätzen und zur Akropolis. Chalakmul ist wirklich riesig und kann sich von seinen Ausmaßen mit Tikal vergleichen. Historisch war es in der klassischen Maya-Zeit die mächtigste aller Maya-Städte, zeitweise mächtiger noch als Tikal. Hier gibt es auch noch wirklich viel für Archäologen auszugraben. Es wird immer heißer und das Ausgrabungsgelände wird immer leerer. Wir gehen auch zum Ausgang und sehen uns noch ausgiebig das Museum an, welches sehr angenehm während der Hitze ist. Aaron sitzt draußen und wartet auf uns. Wir wollen noch gerne etwas unter den Picknikplätzen essen. Es gibt die Reste von den beiden vorgehenden Abendessen. Sehr lecker. Dann fahren wir zu der neuen Lodge und laden Aaron auf ein Bierchen ein. Hier sitzt man angenehm gekühlt, aber leider ohne schönen Blick. Die Lodges in den amerikanischen Nationalparks sind da schon viel schöner. Dann noch mal 1,5 Stunden zurück zum Campingplatz und wir lassen den ereignisreichen und eindrucksvollen Tag bei einem Kaffee und Keksen ausklingen.Meer informatie

  • Panto-Ha

    14 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 34 °C

    Die Lagune gefällt uns sehr gut und wir können uns gar nicht losreißen. Wir gehen mehrmals schwimmen und liegen faul auf den Liegen im Schatten. Gegen Mittag wird es zu heiß und wir fahren nach Calakmul. Es ist weiter als gedacht. Nach einem Zwischenstopp beim Bäcker kommen wir kurz vor dem Dunkelwerden auf dem Campingplatz kurz vor der Ausgrabung Calakmul an. Wir essen zu Abend und werden im Dunklen von einem jungen englischen Backpacker, Aaron, angesprochen, ob wir ihn morgen früh zur Ausgrabungsstätte mitnehmen können. Kein Problem, nur Zeitfestlegungen sind wir irgendwie nicht mehr gewöhnt.Meer informatie

  • Zurück nach Mexiko

    13 mei 2025, Mexico ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute geht es weiter über die Grenze zurück nach Mexiko. Doch zunächst wollen wir bei den Mennoniten noch gutes Fleisch kaufen. Wir haben Glück und während des Frühstücks kommt ein Mennonit mit Hühnerfleisch und Eiern vorbei, welche er unseren Gastgebern verkauft. Wir hängen uns dran und erwerben drei Hühnerbrüste. Auf dem Rückweg wollen wir nicht wieder über die lange unbefestigte Straße von Shipyard fahren, sondern ein kürzeres Stück unbefestigt und dann auf die Asphaltstraße. Unsere Gastgeberin hat uns das empfohlen. Aber vorher fahren wir in der kleinen Mennonithengemeinde im der Coopreration vorbei und kaufen gute deutsche Würstchen und Rinderhack. Die jungen Männer können nur spanisch und Ditsch. Sie sind ganz erstaunt, dass wir ihre Sprache verstehen. Vor dem Geschäft steht ein Schild, welches zur genossenschaftlichen Versammlung aufruft in Deutsch. Lesen kann man dieses Ditsch noch besser als verstehen. Trotzdem sind wir ein Novum für die jungen Männer. So viele Deutsche haben die noch nicht getroffen. Weiter geht es über Orange Walk bis zur Grenze nach Mexiko. Die Landschaft ist langweilig, sehr eben und vertrocknet. Der Grenzübergang selber ist sehr einfach und unkompliziert. Nach etwa anderthalb Stunden sind wir wieder in Mexiko. Wir gehen in einem kleinen Ort in einer Tienda etwas Gemüse kaufen und fahren an einen schönen Stellplatz an der Lagune Panto-Ha. Das türkisfarbene klare Wasser lädt zum schwimmen ein und so genießen wir den Abend auf einem Aussichtsturm über der Lagune mit Wind und ohne Mücken.Meer informatie

  • Lamanai

    12 mei 2025, Belize ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir haben ruhig geschlafen und brechen frühzeitig auf, um die Ausgrabungsstätte zu besichtigen. Nach etwa 20 Minuten Fußweg sind wir am Eingang. Wir betreten die Ausgrabungsstätte und haben diese ganz für uns alleine. Zwei schöne Pyramiden begrüßen uns. Danach der übliche Ballspielplatz und dann die Hauptpyramide. Diese ist eindrucksvoll hoch und auch sehr breit. Ganz anders als in Tikal, wo die Pyramiden hoch und schlank waren. Wir erklimmen die Pyramide und haben einen phantastischen Blick über den Dschungel und den Fluß. Dann besichtigen wir noch den Maskentempel. Dort treffen wir neben den Nasenbären den ersten Touristen. Danach kommen immer mehr Touristengruppen. Wir besteigen auch noch die erste, etwas kleinere Pyramide und sind sehr froh, früh losgekommen zu sein, um die Mayastadt so eine zeitlang alleine genießen zu können. Gegen Mittag verlassen wir die Ausgrabungsstätte und gehen zur einzigen Lodge am Ort. Dort gibt es Internet und ein kühles Bierchen. Danach gehen wir im Restaurant der einheimischen Frauen nochmal gut essen und wollen uns dann am Nachmittag an unserem Buschen in die Hängematte legen. Doch als wir dort ankommen, müssen wir feststellen, dass eine Straßenwalze gerade die Straße davor sehr lautstark plattwalzt. Na super, mit Ruhe ist da dann nichts. Thomas macht es nicht so viel, aber ich flüchte an die Flußuferstelle von gestern abend. Auch da ist es nicht wirklich ruhig, da der Straßenbaulaster hier Wasser in seinen riesigen Tank pumpt. Aber auch die Straßenbauer haben irgendwann Feierabend und wir einen ruhigen Abend und eine ruhige Nacht.Meer informatie