Staircase Escalante - Zebra Canyon
31 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 28 °C
Nach einer wunderbar ruhigen Nacht genießen wir das Frühstück vor der Bryce Canyon Rim und können uns kaum losreißen. Erstaunlicherweise haben wir sogar sehr guten Mobilnetzempfang, so daß wir zu Hause anrufen können und mit den Kindern plaudern können. Doch dann fahren wir weiter hinein ins Grand Staircase Escalante. Wir kommen noch an einer kleinen Ansammlung von Häusern vorbei, aber weiter gibt es hier nichts. Ein paar Farmen sieht man und Vieh auf der Weide. Die Felsformationen werden immer steiler und schroffer. In Escalante selber bekommen wir am Visitor Center ein kostenloses Backcountry Permit, welches uns berechtigt, in ausgezeichneten Bereichen zu übernachten. Wir erkundigen uns nach schönen Wanderungen und bekommen den Zebra Canyon empfohlen. Wir entschließen uns zu dem etwa dreistündigen moderaten Hike und fahren zu dem Ausgangspunkt der Wanderung. Der Parkplatz liegt auf einer weiten Ebene mit schöner Sicht. Vielleicht bleiben wir hier heute Nacht stehen, wenn wir keine Lust zum Weiterfahren mehr haben. Die Wanderung führt von der Ebene durch einen roten Canyon mit ausgetrocknetem Flußbett, an bizarren Feldformationen vorbei zum eigentlichen Zebra Canyon. Der Canyon ist schmal und beim weiteren Hineingehen wird er immer schmaler. Bald schon passt Thomas nicht mehr durch, obwohl er sich schon die Schuhe ausgezogen hat. Nach etwa 50 Metern wird es dann auch zu schmal für mich. Nichts geht mehr, es sei denn, man würde zwischen die Wände geklemmt nach oben wandern und sich akrobatisch durchdrängeln. Wir gehen zurück und wollen noch in den Tunnel Canyon daneben. Der soll immer etwas Wasser führen, was man angesichts der Trockenheit kaum glauben kann. Wir wandern also um einen Canyon herum, da dieser eingefallene Felswände hat, und eine steile flache Steinebene rauf. Wir müssten runter und auf der anderen Seite hoch und dann in den Canyon rein. Das ist uns dann doch etwas viel und wir beschließen, uns auf den Rückweg zu machen. Unsere Mägen knurren auch schon. Zurück auf dem Parkplatz machen wir erst mal Essen und beschließen dann tatsächlich, dort zu bleiben. Eine junge Amerikanerin, welche im Auto nächtigen will, stellt sich noch neben uns und so genießen wir den Sonnenuntergang über der weiten Ebene.Okumaya devam et
Bryce Canyon - Wanderung entlang der Rim
30 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 24 °C
Wir haben kurz vor dem Eingang des Bryce Canyon Nationalparks im Wald auf BLM Gelände wunderbar ruhig genächtigt und fahren heute die gesamte Rim bis zum Yovimpa und Rainbow Point entlang. Zunächst parken wir wieder am Inspiration Point und laufen die Rim bis zum Bryce Point ab. Hier erreichen wir die höchsten Punkte über den Amphitheater des Bryce Canyons. Atemberaubend und wieder unvergesslich. Danach fahren wir die einzelnen Aussichtspunkte an, werden wieder nach unserem deutschen Nummernschild angesprochen. Von deutschen Touristen, welche hier reichlich vertreten sind und auch von Amerikanern. Die Aussichtspunkte sind sehr schön und gewähren eine weite Sicht über das angrenzende unbewohnte Land. Am Nachmittag machen wir unsere Mittagsessenspause mit wunderschöner Sicht an einen der Aussichtspunkte. Genau der richtige Moment, denn während des Essens fängt es an zu regnen. Nachdem wir fertig sind ist allerdings schon der Schauer vorbei und wir fahren aus dem so eindrucksvollen Bryce Canyon Nationalpark raus, natürlich nicht ohne noch an einigen vorher ausgelassenen Aussichtspunkten zu stoppen und zu staunen. Heute Nacht nächtigen wir hinter Tropic auf einer Rim mit phantastischen Blick auf den rosaroten Bryce Canyon und seine tollen Gesteinsformationen. Dieser Platz ist ein echtes Geschenk.Okumaya devam et
Bryce Canyon Rodeo
29 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 24 °C
Nach einer ruhigen und wieder sehr kalten Nacht im Wald, fahren wir heute wieder über den 3000 Meter Pass nach St. George. Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt kommen wir an dem von Google angegebenen Platz der DHL Station an, sehen aber keinen DHL Shop. In der Einkaufszeile ist kein DHL zu finden. Ich will schon nachfragen, aber da sieht Thomas einen Container mit DHL Logo auf dem Parkplatz. Wir gehen dorthin und tatsächlich ist das der Shop und der Typ hat unseren Brief. Wir wählen also und schicken den Brief wieder zurück ans Wahllokal in Wiesbaden. Soll hoffentlich Mitte nächster Woche da sein. Der Angestellte im DHL Shop ist Venezolaner, sehr nett und hilfsbereit. Findet das mit den Wahlunterlagen sehr interessant und ist sehr bemüht. Na wenigstens. Auf dem Weg zurück zum Bryce Canyon machen wir einen Stopp in Cedar City am Waschsalon. Der ist super bewertet und das ist er dann auch. Während Thomas die Wäsche bewacht und dann in den Trockner bugsiert, gehe ich im Walmart einkaufen. Haushaltsarbeit, muss eben auf Reisen auch mal sein. Mit frischer Wäsche und vollem Kühlschrank geht es wieder zum Bryce Canyon und zum Rodeo heute Abend. Vor 17 Jahren hatten wir das schon mal besucht. Es wurde damals wegen schlechtem Wetter gestoppt. Doch diesmal hält das Wetter und wir erleben eine rundweg gelungene Show vor einer landschaftlich einmaligen Szenerie.Okumaya devam et
Bryce Canyon - Wanderung in den Canyon
28 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 25 °C
Nach einer ruhigen und kühlen Nacht im Wald fahren wir heute zum Bryce Canyon. Nach einem kurzen Stop am Visitor Center fahren wir zum Sunset Point. Da dessen Parkplatz allerdings voll ist, fahren wir weiter und bekommen noch einen guten Parkplatz am Inspiration Point. Wir schnappen uns unsere Wanderschuhe und los geht es. Der erste Blick auf die unglaublichen Steinformationen des Bryce Canyons sind wieder atemberaubend. Mit großer Bewunderung gehen wir an der Rim entlang, um am Sunset Point in den Canyon hinunter zu wandern. The „Queen Victoria“ steht immer noch da und erinnert in ihrer Form an die Statue von Queen Victoria. Die Felsen sind wunderschön und regen in ihren vielen Formen und Farben die Phantasie an, alle möglichen Dinge darin wiederzuerkennen. Wir laufen den Queens Garden Weg entlang und entscheiden uns am Boden, den Peekaboo Loop Trail noch ein Stück entlang zu wandern. Erst bis zur Kathedrale, aber die Felsformationen ziehen uns so in den Bann, dass wir immer weitergehen. Am Ende machen wir den gesamten Loop von mehr als 8 km. Aber wir müssen natürlich den Canyon wieder rauf und beschließen, den Navajo Trail auf der Wallstreet Seite zu nehmen. Erst geht es gemütlich durch ein bewachsenes Tal, aber dann steigen Stufen Steil hoch bis zur Canyon Rim. Eine lange und schweißtreibende Wanderung geht zur Ende. Wir sind geschafft, aber auch überwältigt von den tollen Eindrücken des Bryce Canyons. Der Grand Canyon ist ein gigantisches Meisterwerk des lieben Gottes, aber der Bryce Canyon ist die Beauty, eine einzigartige Schönheit. Wir fahren wieder zurück zu unserem Waldcampingplatz, da wir morgen früh in St. George die Wahlunterlagen für die EU Wahlen im DHL Shop abholen und zurücksenden wollen. Doch da bekommen wir eine Mail, dass sie in St. George nicht wissen, wo sie den Brief abgeben sollen. Zum Glück hat das Office noch geöffnet und Thomas erreicht den DHL Angestellten. Der bestätigt den Eingang des Briefes und dass er ihn seinen Fahrer mitgegeben hat, ohne zu wissen wo er hin soll. Tolle Logik. Wir sagen, dass wir morgen früh zur Abholung vorbeikommen und er meint, dass sei kein Problem, er werde dann den Brief im Office lassen. Na hoffentlich.Okumaya devam et
Zion Nationalpark - Kolob Canyon
27 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 27 °C
Nach einer ruhigen Nacht und einem schönen Frühstück mit Aussicht, fahren wir weiter, wieder in den Zion Park. Wir machen eine Bogen nach Westen und fahren wieder in den Kolob Canyon rein. Es ist ein tolles Seitental mit bizarren Felswänden. Da Thomas Knie heute streikt, gehe ich alleine in ein Seitental, welches in einer riesigen Höhle endet. Eine tolle Wanderung, aber wir fahren zusammen noch weiter bis an den Endpunkt. Von dort gibt es eine kurze etwa 1 Meile lange Wanderung zum finalen Aussichtspunkt. Thomas meint, das würde er schon schaffen und so gehen wir zusammen dorthin. Das hat sich wirklich gelohnt, die Aussicht ist endlos weit und wunderschön. Auf dem Rückweg machen wir noch eine Essenspause vor der gigantischen Felswand des Kolob Canyons. Dann verlassen wir endgültig den Zions Park und fahren über Cedar City Richtung Bryce Canyon. Wir fahren dafür über einen hohen Pass mit etwas über 3000 Meter Höhe. Von hier aus hat man noch mal eine super Sicht über den gesamten Zion Park. Aber es ist auch wirklich kalt. Schneefelder säumen die Straße und so suchen wir uns etwas tiefer einen schönen Stellplatz mitten im Wald.Okumaya devam et
Zion National Park - Lambs Knoll
26 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 23 °C
Am nächsten Morgen fahren wir wieder in das Zion Tal, vorbei an den Erdbeercremefelsen mit Sahne. Wir stoppen nur kurz am Visitor Center, um unseren Müll zu entsorgen und fahren schnell weiter raus aus den Menschenmassen. Unterhalb von Springdale gibt es noch ein Seitental des Zion Parks. Wir biegen ab und werden mit wunderschönen Blicken in den Zion Canyon belohnt. Von der Rückseite und mit wenigen Touristen. Wir machen eine kurze Wanderung und fahren bis an das Ende zu einem großen See, der eigentlich ein Wasserreservoir ist. Rund um den See kann man Campen. Wir suchen uns einen freien Platz und essen gemütlich zu Mittag. Der See liegt auf 2800 Meter Höhe, überall sieht man noch Schneefelder. Mit seinen vielen Espen rund herum sieht er fast aus wie ein See in Finnland. Wir genießen die Ruhe und machen auf dem Rückweg noch einen Stopp um den Zion-Park von oben hinten zu bewundern. Wir haben die Abfahrt verpasst und müssen nochmal umdrehen, aber wir werden mit einem weiten und gigantischen Ausblick belohnt. Immer wieder fahren wir aus dem Zion Park raus und rein. Bei einer der Ausfahrten biegen wir ab und finden einen schönen Parkplatz im BLM Land, welcher von Kletterern genutzt wird. Wir stellen uns hin und genießen den Sonnenuntergang über den bizarren rot und cremefarbenen Felsen des Zion Canyons.Okumaya devam et
Zion Canyon
25 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 20 °C
Am nächsten Morgen brechen wir nach einem gemütlichen Frühstück von der Coral Pink Sand Dune auf. Wir machen noch einen kurzen Stopp und laufen in die wirklich schöne Dünenlandschaft. Dann fahren wir weiter Richtung Mount Carmel. Dort biegen wir zum Zion Park ab. Die Landschaft wird immer steiniger und die Felsen leuchten in roten und cremefarbenen Farben. Thomas sagt, wie Erdbeercreme mit Sahne. Die Formen sind bizarr und wunderschön. Doch kurz nach dem Parkeingang stoppt der Verkehr und es kommt zu einem Stau. Zum Glück haben wir kurz davor für einen Photostop geparkt. Also lassen wir das Auto stehen und gehen zum nächsten Wanderweg der zum Canyon Overlook führt. Es ist ziemlich voll, da alle Leute natürlich lieber wandern als im Stau zu stehen. Die Aussicht über das Tal ist jedoch super, so dass es sich wirklich gelohnt hat. Zurück am Buschen hat sich der Stau aufgelöst und wir kommen glatt durch den Tunnel. Wir beschließen, kurz vor der Abbiegung in das eigentliche Tal des Zion Canyons zu parken und die etwa 800 Meter bis zur Abbiegung zu laufen. Dort müsste ein Bus uns dann in das Tal bringen. Doch leider gibt es an der Einbiegung keine Bushaltestelle in das Tal hinein, so dass wir noch gut 2 km bis zur nächsten ersten Haltestelle laufen müssen. Dort quetschen wir uns in einen prope-vollen Bus und fahren bis zum Ende. Wir reihen uns im Gänsemarsch zu dem Fluß im Canyon ein. Das ist wirklich kein Spaß. Wie ruhig war es hier vor 17 Jahren. Heute übertönen die Stimmen von hunderten Menschen die majestätischen Wände des hohen Canyons. Wir laufen bis zu der Stelle, an der man nur durchs Wasser weiterkommt. Die ersten Touristen haben sich wasserfeste Schuhe und Wathosen geliehen. So geht es mit großem Getöse ins und durch das Wasser. Wir drehen um und sind froh, den Massen zu entkommen. Doch das geht nur kurz. An der Bushaltestelle ist eine lange Schlange. Wir reihen uns ein und besteigen den Bus zurück. Zum Glück stoppt der raus fahrende Bus an der Abbiegung und wir können aussteigen und die 800 Meter zurück zum Buschen laufen. Was ein Massentourismus. Die Schönheit des Zion Canyons wird dadurch total zerstört. Wir fahren wieder zurück Richtung Mount Carmel und finden einen schönen Stellplatz im Wald.Okumaya devam et

Oh, mein Gott! Wie Überlaufen und unschön! Bin froh, dass wir den geskippt haben [Sylvia Menz]
Vom Grand Canyon zu den Coral Pink Dunes
24 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 23 °C
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom Grand Canyon, wir fahren nochmals zur Rim und gehen an den Aussichtspunkten vorbei. Es war wirklich schön hier und ein lange gehegter Traum wurde wahr, da sind wir dem lieben Gott sehr dankbar. Heute machen wir nicht mehr sehr viel, es ist schon nach Mittag, bis wir loskommen. Wir fahren ein Stück in Richtung Zion Nationalpark bis zur Coral Pink Dune einer Dünenlandschaft die sich gebildet hat, weil der Wind den von den Klippen abgetragenen Sand aufgrund der aerodynamischen Verhältnisse zwischen den Bergformationen genau hier abgelagert hat. Für die Amerikaner ist das ein gefundener Freizeitspaß, sie rasen mit ihren Buggys über die Dünen. Wir genießen nur den Anblick und suchen uns einen schönen Platz in einem BLM-Campground mit Blick auf die Berge und die Dünen. Es gibt ein Gutes Abendessen und ein weiterer toller Tag geht zu Ende. Morgen soll es in den Zion Nationalpark gehen.Okumaya devam et
Grand Canyon - Aufstieg zur South Rim
23 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 27 °C
Kurz nach vier geht es los, aufstehen und packen, damit wir um fünf beim Frühstück (die Lodge ist etwa 15 min zu Fuß von unserer Campsite entfernt) noch etwas bekommen. Wir sind pünktlich da und es gibt Rührei mit Speck und Würstchen, sowie Pancakes, sehr gut, vor allem hier unten im Canyon – das muß ja alles per Muli hierher transportiert werden. Unsere Tischnachbarn sind Russen, wir fragen uns, wie die es hierher geschafft haben, wir können dort ja aktuell nicht hin. Nach dem Frühstück geht es los, etwa um sechs. Es gibt zwei Wege nach oben und wir haben uns für den Bright Angel Trail entschieden, der ist etwas steiler und kürzer, aber man kann dort unterwegs am Indian Garden Campground Wasser nachfüllen. Es geht zuerst am Colorado River entlang, ein mächtiger Fluß zu dieser Jahreszeit und dann in einem Seitental nach oben. Wieder ist die Landschaft eindrucksvoll und überwältigend, ein Ausblick schöner als der nächste. Am Campground machen wir eine Pause und tanken Wasser nach, und weiter geht es nach oben. Der letzte Teil der Strecke ist steil und schon anstrengend, man merkt, daß wir schon gestern eine gute Strecke gemacht haben. Etwa um halb eins haben wir es dann geschafft, wir sind oben an der South Rim. Wir sind total glücklich und auch stolz und machen vor dem Schild der South Rim unsere Siegerfotos. Dann schauen wir nach dem Shuttle, der uns wieder zur North Rim bringen soll. Der fährt täglich um 06:30 und um 13:30, aber wir hatten uns nicht getraut, den vorab zu buchen, weil wir nicht sicher waren, ob wir es schaffen würden. Wir kommen hin, aber leider ist alles ausgebucht. Ich schaue, ob man ein Auto mieten kann, aber da ist auch nichts im Angebot. Die Dame vom Shuttle hatte angedeutet, ich solle später nochmals fragen, ggf. gäbe es einen Zusatz-Shuttle um 16:00 Uhr, und tatsächlich nach vielen Versuchen komme ich durch und kann diesen dann auch buchen. Wie sich herausstellt, war der eigentliche Bus um 13:30 überbucht und daher mussten sie einen weiteren einsetzen, das war dann unser Glück, der hatte noch drei weitere Plätze frei, zwei für uns und eine für eine junge Frau aus Belgien, die auch dort wartete und mit der wir ins Gespräch kamen. Die Fahrt zurück ist lange, es sind etwas über 300km. Es stellte sich heraus, daß der Fahrer des Shuttle der Besitzer der Kaibab Lodge ist, einer Lodge direkt vor dem Eingang zum Nationalpark im Norden. Irgendwann fragte er, ob es OK sei, wenn er in seiner Lodge noch anhalten könne, es gäbe dort auch ein Abendessen-Buffet. Alle stimmen zu, also wir auch. Etwa um 20:00 kommen wir dort an, wir haben eine halbe Stunde für das Buffet, da er uns dann abliefern und auch noch Gäste abholen muß, die die Durchquerung von Süd nach Nord gemacht haben. Das Buffet ist sehr gut und – wie sich herausstellt – gratis, quasi als Trostpflaster für die versetzten Shuttle-Gäste, wovon wir nun auch profitieren. Na dann ganz herzlichen Dank. Weiter geht es und etwa um 21:30 sind wir wieder bei unserem Buschen. Es steht da wie wir es verlassen haben. Wir steigen ein und fahren noch zum nächsten Picknickplatz zum Übernachten, denn da wo wir für die Wanderung geparkt hatten dürfen wir ja nicht im Auto schlafen. Erschöpft und glücklich schlafen wir ein.Okumaya devam et
Grand Canyon - Abstieg zur Phantom Ranch
22 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 25 °C
Heute stehen wir früh auf und beeilen uns mit dem Frühstück, schließlich haben wir Großes vor – wir wollen ja den Grand Canyon durchwandern. Wir sind über eine Stunde früher am Parkplatz des Bright Angel Trailhead als gestern, aber anders als gestern sind alle Parkplätze belegt. Wir müssen also ein Stück weiter an der Straße parken, aber einen halbwegs passablen Platz finden wir da auch. Wir schultern unsere Rucksäcke und los geht’s. Es ist viertel vor acht, und Komoot sagt, daß wir etwa neun Stunden brauchen. Kurz nach dem Start hören wir Muli-Geklapper. Kein Problem, sage ich, die kommen uns entgegen und außerdem sind sie viel schneller als wir. In beidem lag ich falsch! Sie waren auch auf dem Weg nach unten und deutlich langsamer als wir, aber wir konnten sie nicht überholen. Das unangenehmste aber war der Gestank. Die Mulis lassen ständig alles fallen, vorne und hinten und das stinkt wirklich erbärmlich, zumal wenn dann noch die pralle Sonne drauf scheint. Also lassen wir ihnen einen Vorsprung, auch wenn uns das ausbremst. Manche der Reiter sitzen ganz fest im Sattel, aber die beiden hintersten vor dem Schlußmann sind junge College-Boys, die völlig unsicher und mit wenig freudiger Mine darauf balancieren – na ja, jeder, was er muß. Kurz vor dem Tunnel (bei etwa 4 km) schließen wir auf, da machen sie bestimmt eine Pause, dann ziehen wir vorbei. Und tatsächlich, da sitzen alle ab und wir huschen durch den Tunnel und vorbei. Was wir nicht wußten, aber dann gemerkt haben, die Muli-Tour war dort ohnehin zu Ende, danach ging es wieder hinauf. Wir können nun aber den Canyon genießen und es wird eine ganz tolle Wanderung. Es ist anstrengend, weil es immer heißer wird. Die Jacken mit dem Innenfutter sind längst über den Rucksäcken und an jeder der Wasserstationen (davon gibt es zum Glück einige) tanken wir nach. Der erste Teil der Strecke ist wirklich sehr steil, das ist der Abstieg in den Bright Angel Canyon, einem Seitenarm des Grand Canyon. Nach knapp der Hälfte der Strecke kommen wir am Cottonwood Campground vorbei, ab da wird es dann etwas flacher. Die Szenerie ist hochalpin, hohe Berge und steile Felswände um uns herum, nur die Vegetation ist anders. Waren oben noch Kiefern vorherrschend, gibt es nun mehr Wacholder (die werden hier baumhoch) und Sagebrush, die typischen Büsche des Westens, sowie einige Agavenarten, die hohe Blütenstengen ausbilden. Es ist eine phantastische Wanderung, zum Schluß wird die Schlucht immer enger und der Bach unter uns immer größer. Schließlich erreichen wir gegen 16:30 die Phantom Ranch, das Ziel des heutigen Tages. Einen Platz zum Abendessen können wir leider nicht mehr bekommen, alles ausgebucht, aber zum Frühstück morgen um fünf hatten wir noch zwei Plätze buchen können. Erst einmal lassen wir uns ein gutes Bierchen zischen, dann gehen wir zu unserer Campsite, die Nr. 33 ganz am Ende. Wir hatten zum Glück etwas zum Essen mitgenommen (jeder einen Topf mit Haferflocken und Joghurt, das hält sich gut und macht satt), das ist gut. Ich baue unser Tunnelzelt auf, indem ich die Schnur zwischen zwei Bäumen spanne und die unteren Ränder mit Steinen fixiere, Es sieht tatsächlich aus, wie ein Tunnelzelt, nur am Giebel offen. Claudia ist skeptisch – da will sie nicht hinein, es ist leider eher flach. Ich versuche es, aber es ist tatsächlich eher unangenehm. Da es warm ist und nicht nach Regen aussieht, beschließen wir, direkt unter freiem Himmel zu schlafen. Ich mache die Schnur weg, der First fällt herunter und was eben noch ein Zelt war, ist nun eine Unterlage, auf der wir gut schlafen können. Ganz spät kommt noch ein junger Mann an, der ein Fahrrad trägt. Ja, wirklich, ein Mountain-Bike, das er auf einem speziellen Tragegurt befestigt hat. Wir fragen ihn, und er meint, daß er den Arizona-Trail per Fahrrad macht, aber hier im Grand Canyon ist ja das Fahrrad nicht erlaubt, also muß er es tragen. Wow, das ist auch eine Leistung! Die Nacht wird sehr angenehm, allerdings ist fast Vollmond, es bleibt eher hell, aber es bleibt warm und in unseren dicken Schlafsäcken schlafen wir sehr gut.Okumaya devam et
Grand Canyon North Rim
21 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 19 °C
Am nächsten Morgen fahren wir nach einem guten Frühstück die lange Strecke wieder zurück und halten diesmal am Parkplatz für den Bright Angel Trail. Das ist der Wanderweg von der North Rim in den Canyon hinein. Wir würden da ja gerne hindurch wandern, aber dazu braucht man unten eine Unterkunft. Die werden – sowohl für die Phantom Ranch als auch für den Campground – in einer Lotterie verlost. Aktuell kann man sich für Termine ab Juni 2025 bewerben, allerdings ohne Garantie, daß man auch einen Platz bekommt. Sie wollen die Massen im Griff behalten, das ist verständlich, aber für uns Übersee-Touristen ist das völlig impraktikabel. Sehr schade, das hätten wir so gerne gemacht. So wollen wir also wenigstens ein Stück hinunter, so daß wir dann wieder zurück wandern können. Es ist eine tolle Wanderung, sehr eindrucksvoll, man ist so richtig mitten drin. Es kommen uns sehr viele Wanderer entgegen, und mit viele kommt man in ein kurzes „wie geht’s“-Gespräch, da sind die Leute in den USA sehr offen. Aus reiner Neugierde frage ich bei den meisten, ob sie von unten kommen und wann sie losgelaufen sind, einfach aus Interesse, wie lange denn der Aufstieg so dauert. Wir sind sehr erstaunt zu erfahren, daß sehr viele (gefühlt fast die Hälfte) uns erzählen, daß sie heute sehr früh an der South Rim losgelaufen sind, und nun sind sie schon hier, es ist noch nicht Mittag! Noch erstaunter sind wir, daß viele sagen, sie wollen auch heute noch wieder zurück zur South Rim, also Rim-to-Rim & back in einem Tag!!! Überall stehen die Schilder, daß man auf keinen Fall versuchen soll, in einem Tag hinunter und wieder hinauf zu wandern, sehr viele würden sich da total überschätzen und es kämen auch jedes Jahr sehr viele dabei zu Tode. Und die machen das ganze Programm dann gleich in doppelter Ausführung. Zugegeben, sie sehen alle ein bisschen nach Marathon-Läufer aus und haben eigentlich nichts dabei als eine Flasche, die man an mehreren Stellen am Weg auffüllen kann, aber trotzdem, Hut ab! Einer der Kandidaten ist eher noch älter als ich und wir sollten ihn später, als wir dann wieder hinaufsteigen, wieder herunterkommen sehen. Ich sage noch „welcome back“ und „good luck“, da kommen wir ins Gespräch. Immer die erste Frage, woher man kommt, und „Germany“ ist dann ein Zauberwort. Die meisten waren schon da oder wollen mal hin oder haben Vorfahren von dort. Der Rim-to-Rim-Marathon Mann ist öfters beruflich in Sindelfingen und hat auch Verwandtschaft in Villingen-Schwenningen. Der macht das tatsächlich, doppelte Tour an einen Tag, zeitlich ist er ganz gut dabei. Das Schlüsselerlebnis ist allerdings eine andere Begegnung. Wieder kommen wir ins Gespräch, diesmal kommt er vom Bright Angel Campground (das ist der ganz unten am Colorado), wieder sage ich „lucky you, you won the lottery“. Aber diesmal kein glücklicher Kommentar, man habe Glück gehabt, sondern er erklärt uns, daß er den Arizona-Trail wandert, das ist ein 800-Meilen Fernwanderweg von der mexikanischen Grenze quer durch Arizona bis zur Grenze nach Utah in der Nähe des Wire Pass Canyon (wo wir vorgestern waren) und die Durchquerung des Grand Canyon ist eine der Etappen dieses Weges. Da gäbe es ein begrenztes Kontingent an Plätzen im Campground, man müsse nur im Backcountry Office am Parkeingang fragen, eigentlich sei da immer noch ein Platz für die Fernwanderer zu haben. Das ist eine Schlüssel-Begegnung: Dann wandern wir eben auch den Arizona-Trail, und wenn es nur diese eine Etappe ist. Nachdem wir wieder zurück am Buschen sind, fahren wir also zum Backcountry Office, das hat zum Glück gerade noch geöffnet – bis 18:00 und es ist 17:30; normalerweise schließen die immer schon um 17:00. Wir fragen nach und erzählen vom Arizona-Trail, und tatsächlich, von den 11 Plätzen in der dafür vorgesehenen Group Site sind nur vier vergeben, wir können also noch zwei haben. Wir bekommen das Permit und gleich noch einen Platz im Campground hier an der North Rim für heute Nacht. Den brauchen wir ja eigentlich nicht, aber nehmen ihn natürlich mit, wir sind ja jetzt Fernwanderer. Das hätten wir nie gedacht, daß wir das doch noch hinbekommen. Nun müssen wir noch ein bisschen Vorbereitungen treffen. Wir haben zwar Schlafsäcke und Isomatten, aber kein Zelt. Wir gehen in den General Store am Campground und schauen, was es gibt. Wir erstehen ein „Schlauchzelt“ 2,40x1,80m, das ist eigentlich nur eine Hülle, die mit einer Schnur zu einem Dachzelt aufgespannt wird. Die Dame im Backcountry Office sagte aber, die Temperaturen seine nachts „in the fifties“, das wären 10°C, da brauche wir etwas. Ich nehme noch einen Pack leichter Heringe dazu und etwas Jerky (getrocknetes Rindfleisch) und dann geht’s zurück zum Buschen. Wir schauen auf die Uhr und tatsächlich wird es Zeit für unser 16:30 Abendessen in der Lodge. Wir beeilen uns und werden auch gleich an einen schönen Fensterplatz gesetzt. Der Blick in den Grand Canyon ist immer wieder traumhaft und das Abendessen ist auch gut. Eine Stärkung vor der Wanderung morgen. Wir fahren wieder an denselben Platz wie gestern zur Übernachtung, morgen müssen wir früh am Parkplatz am Wanderweg sein (da darf man nicht übernachten), da dann ja das Buschen dort stehen bleiben muss, bis wir zurück sind. Letzteres ist erlaubt, sonst geht das ja mit der Wanderung nicht, nur im Auto schlafen darf man nicht. Wir packen also unsere Rucksäcke, einschließlich aller Jacken und Innenjacken und gehen früh ins Bett. Wir freuen uns schon sehr auf Morgen.Okumaya devam et
Vermillion Cliffs und Grand Canyon Nord
20 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 22 °C
Am nächsten Morgen geht es dann weiter mit dem Ziel Grand Canyon North Rim. Zunächst kommen wir aber an der Marble Lodge vorbei. Die hatte uns vor 17 Jahren gerettet, als wir in Page wirklich jedes Hotel und Motel und was es sonst noch gab abgefahren hatten und beim besten Willen keine Unterkunft finden konnten. Damals mussten wir die ganze Strecke im Dunklen zurückfahren. Die Lodge existiert immer noch, sie ist sogar um einiges größer geworden, wie eigentlich alles in den letzten 17 Jahren – kein Wunder, ist ja auch eine lange Zeit. Wir sehen uns um und ich kaufe mir ein Schnapsglas als Andenken. Weiter geht es zu den Vermillion Cliffs und den Steinformationen davor. Große Steine („Boulder“) liegen auf eher dünnen Unterlagen, man denkt, sie müssten jeden Moment herunterfallen, was sie aber nicht tun. Damals hatten die Indianer Mauern darunter gebaut und damit Höhlenwohnungen erstellt. Dort hat sich nicht viel verändert. Wir fahren weiter in Richtung Grand Canyon. Die Straße windet sich immer weiter den Berg hinauf, es wir kühler und die Vegetation nimmt eher alpinen Charakter an. Kein Wunder, die North Rim des Grand Canyon liegt auf über 2.550m Höhe. Vor dem Parkeingang ist eine weite Hochebene, teils bewaldet, teils sieht man, daß dort vor einigen Jahren ein Waldbrand stattgefunden haben muß. Es wird richtig kühl und an einigen Stellen liegt in geschützten Ecken noch Schnee. Wir fahren in den Park hinein und orientieren uns erst einmal zur Lodge. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick über den Canyon und einige tolle Aussichtspunkte sind nahe dabei. Die Lodge hat aus dem Restaurant einen genialen Blick über den Canyon, mit großen Panoramascheiben, man sitzt da (gefühlt) fast direkt an der Abbruchkante. Wir hatten bereits im Internet einen Tisch für morgen Abend gebucht, konnten allerdings erst einen sehr späten Tisch bekommen, 21:00, da ist schon wirklich spät und da ist es dann auch schon fast dunkel. Wir fragen also am Schalter, ob es eine frühere Möglichkeit gibt, und tatsächlich können wir den Termin auf 16:30 vorziehen, das passt klasse. Außerdem gibt es mittags keine Reservierung, wir könnten also auch heute direkt in ca. 20-30min hier zu Mittag essen. Das machen wir doch glatt. Wir hinterlegen den Namen und warten dann in der Lounge – auch dort tolle Panoramascheiben mit Blick auf den Canyon – bis wir aufgerufen werden. Die Mittagskarte ist etwas einfacher als die Abendkarte, aber das passt uns sehr und das Essen ist top. Wir sitzen direkt in der ersten Reihe, besser kann man nicht tafeln. Danach geht’s zurück zum Buschen und wir fahren einige der Aussichtspunkte am östlichen Teil der Rim an. Wir kommen zum Point Imperial und machen eine Wanderung zum Cape Final. Da geht es etwa eine Stunde durch den Wald, sehr schön, aber ohne Sicht auf den Canyon, und plötzlich kommt man an der Rim an und hat wieder einen tollen Blick. Wir gönnen uns die mitgebrachten Muffins und einen Tee und wandern zurück. Weiter geht es zum Cape Royal, dem äußersten Punkt der Strecke, immerhin 37km vom Abzweig von der Hauptroute durch den Park entfernt. Das ist der ideale Punkt für den Sonnenuntergang an der North Rim und mittlerweile ist es auch Abend, genau die richtige Zeit. Der Blick ist überwältigend und der Sonnenuntergang ist klasse. Nun müssen wir uns um unsere Übernachtung kümmern. Auf dem Weg war ein Picknickplatz, an dem kein Schild stand, daß dort das Übernachten verboten sei (die stehen sonst überall sehr präsent und unübersehbar), also beschließen wir, dort unsere Nacht zu verbringen. Es ist auch sonst keiner da und der Platz ist so abgelegen, daß wir eine sehr ruhige Nacht verbringen.Okumaya devam et
Horseshoe Bend und Marble Canyon
19 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☁️ 30 °C
Am nächsten morgen frühstücken wir ausgiebig und begeben uns wieder in Richtung Page. Wir stoppen nochmal am Damm, machen einige Fotos und fahren in den Ort. Es ist Sonntag und wir haben eine evangelische Kirche gefunden, welche um 11 Uhr Gottesdienst hat. Nicht so einfach im Mormonenland. Also halten wir und werden freundlich von der Frau des Pfarrers begrüßt, welche uns ankündigt daß der Pfarrer noch Druckerprobleme hat und sich der Beginn des Gottesdienstes etwas verzögert. Vor uns nimmt eine Frau mit ihren Sohn Platz die uns gleich anspricht. Sie erzählt uns, dass sie lange Jahre in Ägypten gelebt hat, da ihr Mann dort an dem Bau des Assuandamms beteiligt war, genauso wie an dem Damm in Page. Interessant und dann beginnt der Pfingstgottesdienst. Der Pfarrer hält eine gute Predigt und nach dem Gottesdienst werden wir wieder zum Mittagessen eingeladen. Wir lernen die verschiedenen Gemeindemitglieder kennen. Alle sind freundlich und interessiert an uns. Und alle erzählen von sich. Einer erzählt uns von seiner Kindheit in Page, wo er noch mit Freunden einfach so in den Windcanyons oder den Felsbrücken gezeltet hat. Das ist heute alles kommerzialisiert. Er ist Indianer und hatte bestimmt eine ganz andere Kindheit. Wir verabschieden uns von der freundlichen Gemeinde und fahren weiter Richtung Marble Canyon. Ein kurzer Zwischenstopp am Horseshoe Bend. Dort waren wir vor 17 Jahren. Heute gibt es einen großen Parkplatz, ein Eintrittshäuschen und Massen an Touristen. Der Colorado macht hier eine eindrucksvolle Schleife und man hat eine super Sicht. Das ist geblieben aber die vielen Touristen sind schon krass. Wir fahren weiter und halten am Marble Canyon und laufen über die Fußgängerbrücke, welche parallel zu der Autobrücke besteht. Wir haben eine schöne Sicht in den tiefen Canyon. Von dort biegen wir zu Lee’s Ferry ab. Das wurde uns von dem Minessota Ehepaar am Navajo Monument empfohlen. Und es ist tatsächlich sehr schön. Hier geht die Schlucht des Colorado etwas auseinander und man bis ganz nach unten fahren. Viele Wassersportler lassen hier ihre Boote zu Wasser. Es gibt einen breiten weißen feinsandigen Strand, den wir entlangwandern. Das Wasser des Colorado Flusses ist eiskalt, obwohl einige Leute baden gehen. Wir beschließen, dort auf dem Campingplatz zu nächtigen und genießen den Blick auf die mächtige rote Felskulisse und einen schönen Sonnenuntergang.Okumaya devam et
Wire Pass Canyon
18 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ⛅ 27 °C
Am nächsten Morgen, nach einem gemütlichen Frühstück, geht es weiter nach Page. Dort Kaufen wir erst mal groß beim Walmart ein und entsorgen und versorgen uns an einer Tankstelle. Das ist ein toller kostenloser Service, obwohl das Wasser schon sehr chlorig ist. Weiter geht es zu einem BLM Visitor Center bei dem wir ein Permit für die Wave kaufen wollen. Dort angekommen erklärt uns die Dame, das man für die Erlangung dieses Permits eine dreitägige Lotterie mitmachen müsse und dann Glück brauche dieses zu erhalten. Es seien zu viele Menschen, welche diese Naturwunder besuchen wollen, also werden die Zutritte per Lotterie verlost. Das ist echt verrückt. Was würde passieren, wenn wir das in Europa auch so machen würden. Aber für den Wire Pass Canyon können wir einfach so, natürlich käuflich ein Permit für den heutigen Tag erwerben. Das geht natürlich nicht bei der Dame vor Ort, sondern nur über die Online App. Da unser Internet Provider aber leider keinen Empfang dort hat, kommen wir da nicht weiter. Ein WLAN gibt es im Visitor Center auch nicht. Ein junger Mann, auch ein Besucher, gibt uns Hotspot und so können wir dieses Permit doch noch erfolgreich ergattern. Wir fahren los, erst ca. 20 Meilen über die Hauptstraße und dann noch mal 20 Meilen eine unbefestigte Straße mit viel Waschbrett. Es ist Nachmittags etwa 3 Uhr als wir ankommen. Wir wandern also in die Schlucht und sind wirklich positiv überrascht. Es ist eine der vielen Windschluchten rund um Page. Das heißt der Canyon ist ganz schmal und lang und kann in der Länge durchwandert werden. An manchen Stellen ist es so eng, dass man mit beiden Händen die gegenüberliegenden Felswände berühren kann. Dann gabelt sich der Canyon und wir entscheiden uns, zunächst um den linken Teil zu laufen. Nach etwa einen Kilometer rasselt es neben meinem Fuß. Ich zucke zurück und da schlängelt sich eine ausgewachsene Klapperschlange vor mir die Schlucht entlang. Ich mache eine Satz zurück und laufe noch viel schneller ein paar Schritte. Thomas ist fasziniert von der Schlange und macht Fotos. Ich bin froh, dass ich nicht raufgetreten bin und entscheide, dass wir hier nun doch besser nicht weitergehen und umdrehen. An der Schluchtgabelung zurück laufen wir noch den anderen Schluchtteil eintlang. Dieser ist viel schmaler und schöner. An manchen stellen wächst er wellenförmig fast zusammen, wie der Antelope Canyon. Doch auch da haben wir wieder eine Klapperschlangenbegegnung. Diesmal eine kleine und junge Schlange. Etwa doppelt so groß wie ein Regenwurm und direkt neben Thomas. Ich sehe sie von hinten, da ich wegen der ersten Schlangenbegegnung wie gebannt auf den Boden schaue. Thomas geht einen Schritt zur Seite und macht natürlich wieder Fotos. Das reicht. Das waren nun zwei Klapperschlangen in einer Stunde. Wir begeben uns auf den Rückweg. Am Parkplatz angekommen ist dieser leer und wir sind hungrig. Also beschließen wir, vor der schönen Kulisse zu Abend zu essen. Danach fahren wir in Richtung Hauptstraße und bleiben an einem schönen Platz etwa 5 Kilometer von der Hauptstraße entfernt stehen um dort zu nächtigen.Okumaya devam et

GezginKreisch, Klapperschlangen. Ich habe noch nie welche gesehen, obwohl wir auch schon oft in solchen Gegenden wie ihr in den USA unterwegs gesehen sind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Klapperschlangen uns dafür gesehen haben :-) Scharf auf die Begegnungen bin ich auch sowas von nicht...
Valley of the Gods und Navajo State Park
17 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ⛅ 25 °C
Nach dieser netten Begegnung geht es am nächsten Tag weiter im Valley of the Gods die zweite Hälfte und wir sind sehr froh uns auch dafür den ganzen Tag Zeit gelassen zu haben. Zurück in Mexican Hut tanken wir und fahren weiter an Monument Valley vorbei und halten natürlich am Forest Gump Point um die unendliche Straße zu fotografieren, welche im Monument Valley endet. Jetzt haben wir zwei Versionen Fotos. Vor zwei Tagen im Regen und diesmal strahlend blau. Auf den Weg nach Kayenta fliegt uns ein Stein in die Windschutzscheibe und verursacht ein Loch mit einem kleinen Riß. Wir halten also in Kayenta in einer Autowerkstatt an, welche sich auf Glasreperaturen spezialisiert hat. Doch leider ist es Freitag und es müssen noch zwei Autoscheiben repariert werden. Da schaffen sie unsere nicht mehr. Mist, wir fahren weiter und halten in einem Geschäft in dem es Autoteile gibt. Dort können wir für ein paar Dollar ein Repair-Kit erwerben. Ist kinderleicht selber zu machen versichert der Verkäufer, aber auch da gibt es keinen der es machen könnte. Also liest Thomas sich die Gebrauchsanleitung durch. Zunächst einmal muss die Scheibe kühler als 25 Grad sein. Nicht so einfach bei dem Sonnenschein und den mangelnden Schatten. Wir fahren ’rum und suchen ein schattiges Plätzchen. Eine Schnellimbisskette mit Drive-In und schattigen Unterständen um sein Fast Food zu essen ist am geeignetsten. Wir stellen uns in den Schatten und ich besorge erst mal für mich French Toast und für Thomas einen Frühstücks-Burrito mit Speck. Jetzt hat Thomas die Anleitung genau studiert und lässt sich erst mal seinen Burrito schmecken. Dann ist die Scheibe kühl genug und los geht es mit der Einspritzung des Glasklebers in den Riß. Das ganze funktioniert erstaunlich gut und benötigt nur etwas Zeit. Nach jedem einzelnen Arbeitsschritt müssen entsprechende Wartezeiten eingehalten werden. Erst den Kleber mit Druck rein, dann Unterdruck erzeugen und danach alles glatt abschaben. Und schon ist Thomas ein Glasreparatur-Experte. Kann glatt bei Carglass anfangen. Und weiter geht es bei uns zum Navajo Monument. Das liegt auf dem Weg nach Page. Zunächst stellen wir das Buschen auf den angrenzenden Campingplatz und gehen dann los. Wir gehen entlang eines tiefen Canyons, welcher am Grund erstaunlich grün ist. In einer Höhle am Grund des Canyons haben sich Pueblo Indianer vor mehr als 500 Jahren eine kleine Stadt gebaut. Wir wollen dahin, müssen aber feststellen, dass man dorthin nicht ohne Rangerführung kommt und diese wegen der Vorsaison noch nicht stattfindet. Also bewundern wir vom Rand des Canyons das Bauwerk. Die Pueblo Indianer haben schon ganz ordentlich mehrgeschossig gebaut. Nach diesen Abendspaziergang gibt es noch einen schönen Sonnenuntergang am Sunset Campground, der seinen Namen alle Ehre macht. Wir unterhalten uns dabei mit unserem Campingnachbarn, einem Ehepaar aus Minnessota, welche nun alles verkauft haben und mit dem Wohnwagen durch Amerika ziehen, bis sie einen schönen Platz zum bleiben gefunden haben. Sie waren schon mehrfach in Europa und waren besonders begeistert von ihrer letzten Japanreise.Okumaya devam et
Muley Dugway und Valley of the Gods
16 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 26 °C
Am nächsten morgen fahren wir wieder den Muley Dugway hinunter und biegen diesmal in das Valley of the Gods ab. Hier erwarten wir wieder viele tolle Felsformationen zu sehen, wie im Monument Valley. Und tatsächlich werden wir nicht enttäuscht. Auf etwa der Hälfte des Weges beschließen wir wieder unterhalb eines bizarr geformten Felsens stehen zu bleiben. Der Anblick ist fantastisch und so wandern wir um den Felsen der vor unserm Auto liegt. Der anfänglich als Wanderpfad erscheinende Weg verliert sich mit der Zeit im Nichts. Also improvisieren wir und schlagen uns rund um die Felsnadel durch. Das ist anstrengend, da der Untergrund sehr bröselig und rutschig ist. Wieder zurück am Buschen genießen wir den Nachmittag, ein gutes und spätes Abendessen und dann unser Sundowner Bierchen. Beim Essen fährt doch tatsächlich ein Land Rover mit Berliner Kennzeichen vorbei. Thomas ruft noch ‚Hallo Berlin‘, aber das Auto fährt weiter. Doch bei unserem Bierchen kommt ein Mann die Straße entlang gelaufen und auf uns zu. Er spricht uns an und es ist tatsächlich der Berliner von vorhin. Er steht etwas weiter die Straße runter und hat Thomas Ruf im Auto doch gehört. Also laden wir ihn zu einem Bierchen ein und er erzählt uns, dass er schon seit mehr als einem halben Jahr in den USA unterwegs ist. Nach einem halben Jahr ist er zurück nach Deutschland geflogen um seine Mutter zu pflegen. Das hat er mehr als 6 Monate gemacht und nun kümmern sich seine Geschwister um die Mutter und er ist wieder zurück geflogen und fährt nun weiter über den Süden der USA durch Mittelamerika. Er hat sich nämlich auch die Panamericana vorgenommen, genauso wie wir und hat dafür auch in etwa 3 Jahre eingeplant. Sehr interessant.Okumaya devam et
Goosenecks Canyon
15 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 26 °C
Am nächsten Morgen wachen wir mit dem leicht atemberaubenden Blick auf. Unsere Felsspitze hat gehalten. Wir frühstücken und machen nochmal am Morgen den gleichen Spaziergang wie gestern Abend. Der Canyon ist wirklich einmalig und da sind wir vor 17 Jahren einfach vorbei gefahren. Wir fahren weiter, über den unbefestigten Muddy Dukway das Plateau hoch bis zum Muley Point, einem Aussichtspunkt hoch oben auf den Plateau. Von dort kann man über die ganze Ebene bis zum Monument Valley sehen und davor liegt der tiefe Canyon des Flusses. Die Aussicht ist wie ein Gemälde, und so beschließen wir, heute nach nur 30 km stehen zu bleiben. Genau hier am Aussichtspunkt mit der super Aussicht. Wir fahren sogar die Markise aus, was natürlich nicht lange hält bei dem Wind. Heute ist also chillen angesagt. Wir wandern noch etwas an dem Aussichtspunkt entlang und entspannen im schönen Nichtstun vor unglaublicher Kulisse. Abends wandern wir noch zu dem Ende des Plateaus zu dem zweiten Aussichtspunkt und werden mit einem grandiosen Sonnenuntergang über der Schlucht und dem Plateauberg belohnt. Was ein toller Tag.Okumaya devam et
Monument Valley
14 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 27 °C
Am nächsten Morgen geht es dann tatsächlich ins Monument Valley. Wir sind gespannt, ob man uns rein lässt – gestern war wegen Bauarbeiten geschlossen – und was es kostet, bestimmt sehr teuer. Aber weit gefehlt, alles völlig problemlos und mit 8$ pro Person sogar noch echt günstig. Wir fahren mit unserem Buschen dieselbe Runde, die wir vor 17 Jahren schon mit dem Leihwagen gemacht hatten – andere Routen gibt es nicht, und auch Wanderwege sind innerhalb dieses Parcours praktisch nicht vorhanden. An derselben Stelle, an der wir damals die Kinder auf einem Indianerpferd fotografieren konnten, stehen noch immer die Pferde und die Navajo, damit man sich fotografieren lassen kann. Das machen wir zwar nicht, aber viele viele Fotos von den eindrucksvollen Fels,Stümpfen machen wir natürlich schon. Es ist eine faszinierende Landschaft, daran hat sich in den vergangenen 17 Jahren nichts geändert. Wir halten zwischendurch immer wieder an für Forostops und an einer besonders guten Stelle packen wir auch unsere Campingstühle aus und gönnen uns ein Bierchen und die letzten Nachos mit der Salsa vom Mexikaner vor den Bitsi Badlands – top! Am nächsten Stop ist ein Teil der Straße abgesperrt, da kann man ja tatsächlich zu Fuß entlang wandern, was wir auch prompt machen. Sehr anstrengend allerdings in der prallen Sonne trotz Sonnenhut. Wir fahren weiter und am Ausgang parken wir das Buschen nochmals. Hier gibt es auf der Karte einen Wanderweg, rund um einen der „Butte’s“ (so heißen die Felsstümpfe) herum, den müssen wir machen. Es läuft sich gut, immer wieder mal auf und ab, teilweise durch ausgrtocknete Bachbetten. Wir staunen, als uns zwei Kanadier mit ihren Mountain-Bikes entgegen kommen, gerade an der steilsten und sandigsten Stelle – da müssen sie kurz schieben – echt tough, vor allem mit echten konventionellen Fahrrädern, keine E-Bikes. Wir wandern weiter und überholen noch eine kleine Dreiergruppe, die sich lautstark auf italienisch über alles mögliche unterhalten und gar nicht zum schauen oder fotografieren anhalten, muss halt jeder machen, wie er will. Die Wolken, die zuerst am frühen Nachmittag als „Schönheitswölkchen“ angefangen hatten, ziehen sich nur immer mehr zusammen, das gibt teilweise echt schöne Stimmungsbilder. Hoffen wir mal, dass es dabei bleibt und nicht zu regnen anfängt. Aber wir haben Glück, es bleibt trocken. So geht ein wunderbarer Tag seinem Ende zu und wir fahren weiter. Wir wollen suchen, ob wir das Steakhouse wiederfinden, in dem wir von 17 Jahren waren, wo es Bier und Cola aus Cowboystiefeln zu trinken gab. Wir finden es auch tatsächlich, es hat sich ebenfalls vergrößert und ein Motel hinzugebaut, aber das Steakhouse hat heute geschlossen. Na gut, dann eben nicht. Die Wolken ziehen sich zusammen und der Wind wird auch ziemlich heftig. Da jetzt noch die unbefestigte Straße zum Mully Point hoch zu fahren, ist wirklich keine gute Idee. Also biegen wir vorher ab und fahren in den Goosenecks State Park. Die Rangerin am Eingang deutet auf die Rim und sagt wir können uns einen Platz aussuchen der uns gefällt. Also fahren wir an die Rim. Der erste Blick auf dem Canyon ist atemberaubend. Tief unten windet sich der Fluß in kurzen eng aneinander liegenden Schleifen durch das Plateau. Vom Aussichtspunkt des State Parks kann man alleine 4 Schleifen sehen. Das ist wirklich grandios. Wir fahren an der Rim der eine Schleife entlang und entscheiden uns für einen Stellplatz ziemlich weit hinten. Wir stehen also quasi auf einem mittleren Finger des Canyons um den sich eine der Schleifen des Fusses entlang windet. Echt irre. Nach einem Abendessen mit Blick in die Tiefe, was wirklich nichts für nicht schwindelfreie Menschen ist, machen wir noch einen Abendspaziergang entlang der Canyon Rim.Okumaya devam et
Canyon de Chelly
13 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 24 °C
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück geht es los zur South Rim. Da gibt es insgesamt sieben Aussichtspunkte und von einem gibt es sogar einen frei zugänglichen Wanderweg. Der erste Aussichtspunkt ist schon sehr schön, aber der Canyon startet hier eher flach und wird dann entlang der Strecke immer tiefer. Wir fahren weiter und weiter, es ist eine tolle Steigerung von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. Einzig der Aussichtspunkt mit dem Wanderweg ist gesperrt, angeblich wegen Vandalismus. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, da kann man dann nur noch mit geführten Touren in den Canyon hinunter. Das ist nicht so unser Ding, und zudem ist es auch noch richtig teuer. Der letzte Aussichtspunkt ist der beste. Es ist ein gewaltiges Panorama, das sich vor uns auftut, und mitten im Canyon ragen noch hohe Felsen wir gewaltige Zeigefinger in die Höhe, unbeschreiblich. Wir genießen das Panorama und da kommt uns die Idee, wir können doch ein kleines Picknick machen. Wir haben beim mexikanischen Metzger Nachos und einen Dip gekauft, ein kühles Bierchen dazu, perfekt. Die Nachos sind offensichtlich selbstgemacht, etwas ganz anderes, als was man sonst in der Tüte so kaufen kann. Nach dem Picknick fahren wir weiter Richtung Monument Valley, unserem nächsten Ziel. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und man kommt sehr nahe am Valley vorbei. Im Vergleich zu unserem letzten Besuch – das war vor immerhin 17 Jahren – hat sich hier sehr viel getan, alles ist sehr viel größer, aber das war ja erwartbar. Wir fahren auf den Campground hinter dem Monument Valley, der wird auch von Navajos betrieben. Wir finden einen Platz mit grandioser Sicht auf die Schlote und Tafelberge – nicht des Monument Valley selbst, aber die Gegend rundherum ist ja auch sehr ähnlich. Wir kommen mit unseren Nachbarn ins Gespräch, die einen sehr kleinen Wohnwagen in Tropfenform mit einem intelligenten Hubdach haben, das ganze Dach aus Glas bzw. Acrylglas, sehr schön für zwei Personen. Einzig eine Dusche fehlt. Wir unterhalten uns eine ganze Weile und gehen dann zurück zum Buschen. Später kommt dann die Besitzerin, eine Navajo, um die Campinggebühr einzusammeln. Morgen geht es ins Monument Valley. Heute war die Zufahrt im eigenen Auto nicht möglich, es seien Straßenbauarbeiten im Gang, unsere Nachbarn haben daher für morgen eine Tour gebucht. Vielleicht sei die Straße aber morgen wieder offen. Da hoffen wir drauf und freuen uns bereits auf das Monument Valley, aber dazu mehr im nächsten Blog.Okumaya devam et
Bisti Badlands und Canyon de Chelly
12 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 23 °C
Nach einer ruhigen Nacht machen wir uns wieder auf in die Badland-Hügel, diesmal etwas mehr nach links, wo wir gestern nach rechts gewandert sind. Es wird eine tolle Wanderung, noch weiter als gestern und immer neue Formationen tun sich auf. Wir sehen viele Hoodoos, den versteinerten Wald, in dem wirklich versteinerte Baumstämme und Holzsplitter herumliege, das Adlernest und viele andere fantastische Formationen. Das ist ein echtes Erlebnis. Wir kommen zurück zum Buschen und nach einer kurzen Pause fahren wir weiter. Angesichts der kalten Nächte haben wir beschossen, unsere Route etwas zu ändern. Eigentlich wollten wir als nächstes zum Mesa Verda Nationalpark in Colorado. Wir verschieben das und bleiben erst einmal weiter im Süden und orientieren uns zunächst nach Arizona und Utah. Das gibt dann eine Schleife durch die Nationalparks von Arizona und Utah. In den meisten davon waren wir vor vielen Jahren schon, aber diesmal wollen wir uns mehr Zeit nehmen und mehr Wanderungen in den Parks unternehmen. Wir werden dann später zum Mesa Verda nach Colorado und in den Norden fahren, wenn es dort wärmer ist und im Süden so heiß wird, daß man da nicht mehr so gut wandern kann. Statt Mesa Verde nun also zunächst Canyon de Chelly und Monument Valley. Im Canyon de Chelly waren wir noch nicht, man kann da auch nicht alleine hinein, nur mit geführten Touren. Das ist hier alles Navajo-Land und die Navajo setzen die Regeln, wer in ihrem Land was darf und was nicht. Immerhin kann man an der Rim entlangfahren und zu den Aussichtspunkten gelangen. Heute auf der Anfahrt machen wir einen Stopp an der North Rim und wir sind überwältigt. Ein tiefer Canyon den das Wasser in die gewaltigen roten Felsen geschnitten hat. Vom Aussichtspunkt kann einem fast schwindelig werden, das ist wirklich einen Umweg wert. Wir fahren weiter zum Campground am Eingang zur Straße der South Rim, der unterliegt ebenfalls der Verwaltung der Navajos. Es ist ein schöner großer Campingplatz, der nur mäßig belegt ist, so dass wir uns einen schönen Stellplatz suchen und den Tag gemütlich ausklingen lassen können.Okumaya devam et
Aztec Ruins und Bisti Badlands
11 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 19 °C
Am nächsten Morgen fahren wir weiter zu den Aztec Ruins. Die heißen so, weil die ersten spanischen Eroberer alle Indigenen als Azteken bezeichnet haben, Azteken waren hier aber nie. Die Ruinen sind ähnlich wie in Pecos und Bandelier vorgestern, nur größer. Wieder ist das Ganze als Rundweg organisiert, mit Broschüre und entsprechenden Nummern. Diesmal bekommen wir sogar eine deutsche Broschüre, echt komfortabel. Nach etwa der Hälfte des Weges treffen wir auf Thomas, den wir vor einer Woche am Rattlesnake Park nahe den Guadalupe Mountains kennengelernt hatten. Wir sprechen ihn an und er freut sich, uns wieder zu treffen, wir machen den weiteren Rundgang zusammen und unterhalten uns lange miteinander. Er gibt uns noch einige Empfehlungen mit, dann fahren wir weiter. Heute müssen wir mal wieder einkaufen und unsere Bestände auffüllen. Vor dem üblichen Supermarkt habe ich einen spanischen Metzger ausfindig gemacht, der sehr gut sein soll. Wir halten an und tatsächlich, das ist ein echt gutes Angebot, eine vorzügliche Metzgertheke, aber auch viele andere mexikanischen Lebensmittel. Neben hervorragendem Fleisch gibt es auch ausgezeichnete Brötchen und Nachos, echt lecker. Dann noch der Supermarkt, ich muss Holzleim besorgen, weil die Rüttelpisten eine unserer Schranktüren gelockert haben; nicht nur die Schrauben, auch die Verankerung ist ausgeleiert, da muß ich ran. Weiter geht es in die Bisti Badlands, unserem heutigen Ziel. Kaum sind wir aus dem Städtchen raus, sehen wir, daß dort Autos an der Straße anhalten. Claudia fährt langsam und wir sehen, dass dort Kartoffeln auf der Straße liegen, anscheinend hat die der Wind vom Lastwagen geweht. Ich steige aus uns sammle auch einige davon auf. Sie sind etwas zerdellert, wo sie aufgekommen sind, sehen aber ansonsten sehr gut aus. In den Bisti Badlands haben wir wieder einen BLM Campground und wieder einige Meilen Schotterpiste, aber dann ein wunderschöner Platz. Wir machen noch eine Wanderung am Nachmittag. Nach dem gewaltigen Canyon des Angel Point gestern ist da hier eher bescheiden, die Felsen sind deutlich weniger hoch, maximal 20-30 Meter. Dafür aber ist man mittendrin, je weiter wir gehen, desto begeisterter werden wir. Es gibt keine Wege, man muss gehen wie man denkt, die Offline Navi kann dabei etwas helfen, aber den Weg finden muss man selbst. Da die Formationen nicht so hoch sind, kann man an vielen Stellen auch hinaufsteigen und von Hügel zu Hügel wandern. Das ist ganz anders, aber sehr schön, da müssen wir morgen nochmals hinein. Nun aber erst mal zurück zum Buschen und zum Abendessen. Der Einkauf beim mexikanischen Metzger war wirklich top, das hat sich gelohnt. Ich repariere noch die Verankerung, indem ich Streichholzenden mit dem gekauften Holzleim in die Löcher klebe, ich hoffe, es wird halten.Okumaya devam et
Valles Caldera, Red Rocks und Angel Peak
10 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 21 °C
Am Morgen hört der Regen aber auf. Es ist zwar kühl, aber trocken. Wir fahren weiter durch die Berge, es geht immer höher hinauf. Wir kommen zum National Monument von Valles Caldera, den Resten eines erloschenen Vulkans, der in der Vorzeit ausgebrochen sein muß, so dass nun nur noch die Reste des ehemaligen Kraters stehen. Wir fahren zum Besucherzentrum, aber hier ist fast noch Winter, es liegt auch noch ab und zu Schnee neben der Straße – die Saison beginnt hier normalerweise Mitte Mai. Wir beschließen weiterzufahren. Bei der Ausfahrt aus dem Besucherzentrum sehen wir einige Präriehunde, putzige kleine Tiere, die eher an Murmeltiere erinnern. Auf der Weiterfahrt kommen wir an den Red Rocks von Jemez Pueblo vorbei, die hatten wir gar nicht auf dem Radar. Wir halten an und machen eine Wanderung durch die Roten Felsen. Es erinnert etwas an die roten Felsen im Rousillon in Südfrankreich, die wir letztes Jahr gesehen haben, nur größer. Es ist eben alles größer in Amerika … Unsere Übernachtung heute haben wir am Angel Peak geplant, das ist BLM-Land. Wir fahren die letzten Meilen über eine Schotterpiste, viel Waschbrett, aber machbar, wenn man langsam fährt. Wir werden mit einem grandiosen Panorama belohnt. Die Plätze liegen hoch über einem Canyon, man ist direkt an der Kante und hat tolle Ausblicke über den Canyon und seine bizarren Formationen und im Hintergrund die schneebedeckten Rockies, einfach toll. Unten im Canyon soll es archäologische Ausgrabungen geben; was man von oben sehen kann, sieht aber eher nach Öl oder Gas aus, da sind wir uns nicht sicher. Wir suchen uns einen schönen Platz an der Rim mit tollem Blick über den Canyon. Es wird eine ruhige Nacht, das ist einer der Top-Plätze und das alles vom Staat organisiert und kostet keinen Cent.Okumaya devam et
Bandelier Canyon
9 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 16 °C
Es wird richtig kalt in der Nacht, die Temperatur fällt auf unter 9°C, wir machen am Morgen erst einmal die Heizung an. Nach dem Frühstück fahren wir nochmals nach Santa Fe, wo wir heute das State Capitol besichtigen wollen. Wir parken wieder genau am selben Platz wie gestern und gehen in die andere Richtung zum Capitol. Es ist eines der wenigen in den USA ohne Kuppel. Stattdessen ist es rund gebaut (daher auch der Name „Roundhouse“) und symbolisiert die Sonne des Staatswappens von New Mexico, bei der aus der runden Mitte in alle vier Richtungen jeweils vier Strahlen ausgehen. Vier ist für die Pueblo eine wichtige Zahl, sie steht für die vier Jahreszeiten, die vier Himmelsrichtungen, die vier Lebensalter (Kindheit, Jugend, Erwachsenendasein und Alter) etc. Es gibt keine Führung, sondern man bekommt eine Broschüre und kann dann selbst herumgehen. Man startet in der zentralen Rotunde, mit dem Staatswappen auf dem untersten Boden, man hat Zutritt zu den Besuchertribünen des Senats und des Repräsentantenhauses, alles sehr schön und wenig pompös, eher bescheiden, aber sehr sympathisch. Wir gehen zurück zum Buschen und fahren weiter, zunächst zum White Rock, einem Aussichtspunkt mit Blick über einen Canyon und bis weit über die Ebene und in die Berge und dann zu unserem Ziel für heute Abend, dem Bandelier National Monument. Das ist ein Canyon, in dessen Gestein sich viele natürliche Höhlen gebildet haben, in denen sich in präkolumbianischer Zeit (zwischen 1200 und 1550) die Pueblo-Indianer angesiedelt haben. Zudem gibt es viele Ruinen aus dieser Zeit, alles nur die Grundmauern. Man sieht rund gebaute Kultstätten („Kiva“), aber auch (viereckige und kleinere) Wohn- und Lagerhäuser. Sehr interessant und hier besonders wichtig, das sind eben andere Zeitskalen als in Europa. Der Campingplatz ist oben, so daß wir in den Canyon hinunterwandern. Da sind schon einige Höhlenbauten zu besichtigen. Weiter geht es dann am Talgrund entlang bis zu einer besonders großen Höhle, die zudem über eine sehr hohe Leiter zu erreichen ist. Das ist schon sehr interessant. Allerdings ziehen dunkle Wolken auf, so daß wir für den Rückweg eher die Beine in die Hand nehmen müssen. Da geht es nun ja bergauf, aber wir schaffen es trocken zum Buschen. Es gibt dann zwar ein paar Tropfen Regen, aber nicht sehr viel. In der Nacht regnet es dann doch noch etwas und wieder ist es eher kühl.Okumaya devam et
Pueblo Ruinen und Santa Fe
8 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ ☀️ 17 °C
Kalt war die Nacht wieder, wir sind hier ziemlich hoch gelegen, das merkt man dann schon an der Temperatur. Trotzdem können wir in der Sonne draußen am Pecos frühstücken. Wir überlegen kurz, ob wir einfach noch einen Tag bleiben sollen, aber beschließen dann, weiterzufahren. Unser Ziel heute ist Santa Fe, die Hauptstadt von New Mexico. Vorher kommen wir aber noch in Pecos vorbei, einer Ausgrabungsstätte der Pueblo-Indianer aus präkolumbianischer Zeit, etwa 1200 bis 1550. Es ist ein Rundgang über ein sehr interessantes Gelände, es gibt viele Ausgrabungen und einige Bauten wurden auch rekonstruiert. Das war der Geist der damaligen Zeit, heute ist das ja für archäologische Stätten absolut unmöglich. Es gibt aber einen guten Eindruck über die Kultur der Pueblo und man hat solche Rekonstruktionen früher in Europa auch an manchen Stellen gemacht, in Knossos oder Phaistos in Kreta gibt es das ja auch. Santa Fe ist nun nicht mehr weit und wir sind schnell dort. Wir bekommen einen guten Parkplatz direkt am Platz vor dem Kapitol. Dort ist auch das Visitor Center und – natürlich – schauen wir da kurz vorbei. Die Dame dort ist sehr nett und sehr auskunftsfreudig, sie erzählt uns eine ganze lange Liste von Dingen, die wir unbedingt sehen müssen. Santa Fe ist sehr speziell: Es gibt dort keine Hochhäuser. Alle Häuser sind im Pueblo-Stil gebaut und maximal 4-5 Stockwerke hoch, die meisten niedriger. Das macht ein sehr schönes und einheitliches Stadtbild. Wir gehen los in Richtung Innenstadt, zunächst in die direkt um die Ecke gelegenen Kirche Mission San Miguel, die älteste Kirche der USA. Die stammt aus dem Jahr 1610 und ist sehr schön, sowohl von außen als auch von innen. Santa Fe ist damit – nach Saint Augustine, wo wir ja schon waren – die zweitälteste Stadt der USA. Wir gehen weiter in die Innenstadt und zunächst zur Kathedrale St Francis of Assisi, deren Glockentürme zwar über die normale Bebauung hinausragen, die aber auch im selben beigen Farbton gehalten ist. Weiter geht es dann zur Plaza, an der der Gouverneurspalast liegt, der ebenfalls aus dem Jahr 1610 stammt, lange der Sitz des Gouverneurs und später der Regierung von New Mexico war und heute ein Museum beherbergt. An Museen ist Santa Fe übrigens besonders gut ausgestattet, es gibt auch eine weite Kunstszene und viele Aktivitäten dazu. Wir streifen durch die Straßen und lassen die Atmosphäre auf uns wirken, sehr angenehm. Auf dem Rückweg gehen wir an einer mexikanischen Churreria vorbei, die Claudia über Google gefunden hat, und gönnen uns ein paar Churros. Anders als in Spanien, sind diese hier gefüllt, wir bestellen die Standardversion, das sind je einer mit Erdbeercreme, mit Schokolade und – eigentlich eine argentinische Spezialität – Dulche de Leche, alle drei sehr lecker und auch der Cappuccino dazu ist top. Man sieht und spürt den mexikanisch lateinamerikanischen Einfluß hier schon sehr deutlich. Wir gehen zurück zum Buschen und fahren auf dem Weg zu unserem heutigen Campingplatz noch an einem Marienkreuz vorbei, das hoch über der Stadt liegt und einen wunderbaren Blick über Santa Fe bis weit in die schneebedeckten Rocky Mountains bietet. Heute haben wir einen Platz im Santa Fe National Forest gebucht, das ist nahe am Skigebiet von Santa Fe. Der Campingplatz ist auf über 2.600m Höhe, die Straße zum Skigebiet geht sogar über 3.150m hoch, das Skigebiet ist aber aktuell geschlossen. Unser Platz ist nahe bei der Straße, aber da sollte es ja nachts eher weniger Verkehr geben.Okumaya devam et
Zur Cadillac Ranch und nach New Mexico
7 Mayıs 2024, Amerika Birleşik Devletleri ⋅ 🌬 28 °C
Am nächsten Morgen gibt es ein gemütliches Frühstück, diesmal gönnen wir uns eine Runde Pancakes, die wir in der morgendlichen Sonne vor unserem Buschen genießen. Dann geht es los, wieder nach Westen. Hinter dem Park-Ausgang machen wir einen kurzen Stopp beim Sad Monkey, einem „Trading Post“, d.h. einer Kombi aus Restaurant, Geschäft und Souvenir-Shop – nicht wegen der Souvenirs, sondern weil sie hier richtig große Longhorn-Rinder auf der Weide stehen haben. Wir hatten schon vorher welche gesehen, aber diese hier haben nicht nur lange Hörner (mehr als 1 Meter nach jeder Seite), sondern es sind auch echt massive Tiere, eindrucksvoll. Wir fahren weiter, an Amarillo vorbei immer Richtung Westen, bis wir an der „Cadillac Ranch“ vorbeikommen. Da fahren wir vom Highway ab und bestaunen diese Kunst-Installation. Dort sind zehn alte Cadillacs mit der Schnauze nach unten zur Hälfte eingegraben und über und über mit Graffiti besprüht. Wir gehen drumherum und fotografieren, aber eigentlich hätten wir uns Sprühdosen besorgen sollen, denn wir sehen, daß einige der Besucher ihrerseits ihre Graffiti auf den Autos dazu sprühen. Echt interessant und mal was Anderes. Wir fahren weiter und der Wind wird immer heftiger. Eigentlich wollten wir noch bis kurz vor Santa Fe kommen, aber es ist absehbar, daß das sehr spät werden wird. Also suchen wir uns einen Campground etwas früher. Wir fahren nach Villanueva, einem New Mexico State Park, das sind dann morgen noch gut 40 Meilen nach Santa Fe. Es ist nach 17 Uhr, da ist am Eingang natürlich keiner mehr, aber weiter innen im Park packt noch ein Straßenarbeiter seine Sachen zusammen. Nein, der Ranger sei gerade nicht da, aber wenn kein Reserviertschild am Platz sei, dann könnten wir den nehmen. Wir müssen uns dann am Eingang eintragen und das Geld in bar zusammen mit der Anmeldung in den Kasten einwerfen, das gibt es öfter, kein Problem. Wir finden einen tollen Platz ganz am Ende, hinter uns rauscht der Rio Pecos, die hier in der Nähe entspringt. Beim Pecos waren wir ja schon einmal, an der großen Brücke, kurz bevor er in den Rio Grande mündet. Ich gehe mit den Füßen hinein, aber zum Schwimmen ist er zu kalt und zu reißend. Wir sitzen gerade bei einem leckeren Abendessen, als ein Ehepaar von etwas über 70 Jahren ankommt, das sei ihr platz, sie hätten schon vor Monaten gebucht. Schade, da können wir nichts machen, sie haben tatsächlich eine Buchung. Sie würden ja selbst einen der anderen freien Plätze nehmen, aber sie haben ein Zelt, und wenn dann auch einer kommt, können sie nicht so leicht umziehen wie wir. Wir können aber unser Abendessen noch fertig essen und fahren dann zwei Plätze weiter, hier am Ende des Parks stehen nirgends Reserviert-Schilder, hoffentlich kommt nicht bald der nächste. Der Platz ist auch sehr schön wir haben fast noch eine bessere Sicht auf die Berge und können den beiden Alten beim Aufbauen ihres Zeltes zuschauen. Es wird eine sehr angenehme und ruhige Nacht, nur das Rauschen des Rio Pecos ist zu hören.Okumaya devam et



























































































































































































































































































































































































