March 2019
  • Day24

    Nightmare @plane

    April 8 in the Netherlands ⋅ ☀️ 13 °C

    Drei Wochen habe ich mich wacker geschlagen, kein Magen- oder Darmproblematik, nicht krank. Dafür trifft es mich auf dem Rückflug. Lieblingplatz Toilette. Hinzu bekomme ich Fieber und Schüttelfrost. Im Flieger herrscht Eisfachtemperatur. Gut, dass ich luebe Freundinnen um mich habe, die helfen, wo es nur geht. 6:20 Uhr erreichen wir Schiphol. Nun gilt es, die 6h Stunden bis zum Abflug nach Berlin zu meistern. Nach dem Tee, renne ich sofort wieder los... Bauchkrämpfe... dann wieder Ruhe. Ich beschließe kurzerhand in eine Lounge einzuchecken. Dort ist es warm und ruhig, und ich kann auf einem gemütlichen Sofa etwas ausruhen... ich versuche es mal mit Tee, denn die Hoffnung stirbt zuletzt.Read more

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  • Day23

    Farewell Cambodia

    April 7 in Cambodia ⋅ ⛅ 33 °C

    Der letzte Tag vergeht wie Fluge. Ich besuche am Morgen das Anjali House, ein Projekt, das vorbildlich soziale benachteiligten Kinder und Jugendlichen durch verschiedenste Kurse (Englisch, Khmer, Computer...) Chancen auf Bildung, aber auch - ganz pragmatisch - regelmäßige Mahlzeiten und soziale Betreuung offeriert. Die Kinder und Jugendlichen pflegen einen eigenen Garten, indem Gemüse und Blumen wachsen und kümmern sich um die vielen Enten und Hühner, die auch an einem Sonntag ihres Futters bedürfen. Ich treffe drei junge Mädchen an, die gerade den Garten wässern und mich bereitwillig in ihrem Haus herumführen. Mir geht das Herz auf, das Anjali House eine kleine Oase an der staubig roten Straße, die, wird sie befahren, jede Menge sogenannten kambodschianischen Schnee aufwirbelt. Bunt bemalt, liebevoll gestaltet, ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche nicht nur Zeit zum Träumen haben, sondern auch daran arbeiten können diese zu verwirklichen. Unterstützt wird das Projekt u.a. von dem deurschen Verein creating smiles, in dem ich Mitglied bin. Liebe Leserinnen und Leser, habt ihr schon mal daran gedacht, konkrete Hilfe zu leisten und etwas von dem Wohlstand, in dem wir ausnahmslos alle leben, etwas zurückzugeben? Ihr wollt nicht irgendwohin spenden, sondern direkt helfen mit einer Organisation, die keinen Wasserkopf hat? Sprecht mich gern an!!!

    Nach dem Anjali House fahre ich mit dem Tuk tuk zu den Angkor Artisans. Ebenfalls ein nachhaltige Initiative, die mit 800 Künstler vereinigt das einmalige und hochwertige Kunsthandwerk Kambodschas wie Steinmetzarbeiten, Seidenweberei, Lack- und Silberarbeiten arbeiten, Holzschnitzerei, Seidenmalerei am Leben erhält und die lokale Wirtschaft durch den Verkauf unterstützt. In den Schauwerkstätten kann ich verfolgen, wie Statuen geschnitzt und gemeißelt werden, Schmuck und Bilder entstehen. Am Ende erwerbe ich noch das eine oder andere Mitbringsel, bevor die letzten 2 Stunden am Pool relaxt werden und es zum Flughafen geht.
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  • Day22

    Angkor, Part II

    April 6 in Cambodia ⋅ ⛅ 35 °C

    Hatten wir mit Beginn unserer Reise, den uns den Petit Circiut in Angkor unternommen, steht heute der Grand Circuit mit der Besichtigung fünf weiterer Tempel auf dem Programm. Der Leser könnte meinen, dass nun alle Tempel besichtigt seien, doch weit gefehlt. Mehrere Tage könnte man noch immer auf dem riesigen Gelände zubringen und neue Bauwerke bestaunen. Zwar entstanden die Tempel zu verschieden Herrschaftsperioden, dennoch ist wohl unter allen Regenten König Jayarvarman IIV. der fleißigste aller Bauherren gewesen. Die aus Ziegeln, Sandstein und Lavarit erbauten Tempel und sind wahre Kolosse und aufgrund ihrer gigantischen Größe beindruckend. Monumental erheben sich die Türme in ihrer gewaltigen Pracht. Mich begeistert Angkor, dessen Geschichte und bewundere die kreative und künstlerische Schaffenskraft. Nicht umsonst gehört Angkor zum UNESCO World Heritage.Read more

  • Day21

    Back to Siem Reap

    April 5 in Cambodia ⋅ 🌧 27 °C

    Wir verlassen heute morgen mit dem ersten Boot die schöne Insel. Dankbar, dass wir unser schweres Gepäck, nicht durch Wasser jonglieren müssen, haben wir nur unsere Daypacks vor dem Untergehen zu bewahren. 10:00 Uhr legt das Boot ab. Vorbei an vielen kleinen Inseln und Fischerbooten schippern wir bei ruhiger See gemächlich der Anlegestelle in Ottres Village entgegen. Hier überbrücken wir noch ein paar Stunden am Strand in einem Café. Wäre der Blick auf Sihanoukville nicht, könnte man glatt von einem schönen Strand sprechen. Nicht allzuheiß, eine leichte Brise, Daybeds unter Palmen, feuner weißer Sand, klares Wasser, leckere grüne Smoothies... to make long story short - es hätte uns deutlich schlechter treffen können, unsere Zeit zu überbrücken...Read more

  • Day21

    Another day in paradise

    April 5 in Cambodia ⋅ 🌧 24 °C

    Süßes Nichtstun... schwimmen, in den Hängematten abhängen und lesen, lecker essen, mit Leuten quatschen, insofern man mag... ich genieße den Tag, der in langsamen Tempo vor sich hin plätschert und entspanne vollkommen. Ich sitze unter dem großen Strohdach, als der tropische Regen niedergeht, im Gespräch mit einem Berliner Ehepaar, das nur noch auf den Startschuss zu einer großen Weltreise im eigenen Explorer Mobil steht, 25 Jahre lang intensiv entlegenste Ziele bereist und erkundet hat. Es fasziniert mich immer wieder Lebenskonzepten und Träumen zu lauschen. Ein wunderbarer Tag, ganz bei mir und relaxed.Read more

  • Day20

    Welcome to paradise

    April 4 in Cambodia ⋅ 🌧 23 °C

    Wir frühstücken unweit unseres Om Homes im Ottres Village, einem kleinen Vorort mit vielen Aussteigern, einer im Bau befindlichen Straße, einem Casinohotel und vielen Baustellen für neue Casinohotels. Die Stadt Sinoukville selbst ist wahrlich keinen längeren Aufenthalt wert und furchtbar hässlich. Eine chinesische Invasion baut einen Skyscraper nach dem anderen, Wohnungen, Casinos, Shops und vertreibt die Khmer von ihrem Land. Die kambodianische Regierung verkauft hier nicht nur das Land, sondern raubt auch dessen Seele. Weit gefehlt, dass Arbeitsplätze für Khmer entstehen, wie Investitionen vermuten lassen. Gebaut wird von chinesischen Arbeitern, gegessen in Restaurants, die Chinesen gehören und in deren Supermärkten eingekauft wird. Ein Urlaubsparadies für die chinesische Mittelschicht, das längst keines mehr ist, aber hier ist eben möglich, was im stark reglementiertem China unmöglich, gegen die guten Sitten verstößt und gegen das Gesetz ist, wie z.B Glücksspiel. Wir sind sehr froh, dass wir um 12:00 Uhr das Boot nach Koh Ta Kiev nehmen und dieses depremierende Schauspiel nicht länger verfolgen müssen. Nach einer Stunde Überfahrt mit ordentlich Welle, kommen wir im Paradies an. Kaktus Resort ist ein Baumhaushotel direkt an einem Traumstrand vorsichtig und grozügig in den Urwald gebaut. Alles ist aus rohem naturbelassenem Holz errichtet, die Natur belassen, wie sie ist, sehr einfach in der Ausstattung, aber landestypisch und im Einklang mit der Natur. Wasser wird, wo es nur geht, gespart - darauf werden wir gleich bei Ankunft hingewiesen, Klospülung mit Regen oder Brauchwasser. Es geht beschaulich hier zu. Es gibt viel Raum für unter such sein. Zweimal am Tag erreicht ein kleines Boot die Insel, bringt neben neuen Gästen, frische Lebensmittel. Täglich gibt es zum Mittag-und Abendessen je zwei bis drei Gerichte zur Auswahl, die sehr abwechslungsreich mit viel Gemüse und Liebe zubereitet sind. Es gibt kein WiFi, kein Telefon, aber eine wunderschöne Bar mit gemütlichen Sesseln und einer Wahnsinnsaussicht auf das Meer, die gleichzeitg zentraler Treffpunkt für alle Gäste ist. Wir schwimmen im Wasser mit Badewannentemperatur, machen ein Mittagsschläfchen in überall vorhandenen Hängematten zwischen den Bäumen, suchen Muscheln, essen, sehen die Sonne untergehen und sind ganz berauscht davon, dass es um uns herum genauso wenig nichts gibt, wie etwas zu tun... Himmlische Ruhe...Read more

  • Day19

    Phnom Penh to Sihanoukville

    April 3 in Cambodia ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute verabschieden wir uns von der turbulenten Hauptstadt und reisen über Siem nach Sihanoukville, einer Stadt am Golf von Thailand. Eigentlicges Ziel wird eine kleine ruhige vorgelagerte Insel To Tha Kiev sein. Dich vorher statten wir dem Nationalmuseum noch einen Besuch ab. Das Gebaude ist im wunderschönen Khmer Stil erbaut, ist luftig und offen, mit einem liebevoll angelegtem Innenhof, nur leider für ein Museum dieser Kategorie denkbar schlecht geeignet. Nicht nur, dass Exponate kaum geschützt sind, auch Vögel scheinen den Ort zu mögen und hinterlassen in den Räumen ihre Exkremente. Eine Schande, insbesondere im Vergleich zum Königspalast. Die Exponate zeigen Statuen, Reliefs verschiedener Epochen und die verschieden Stile wie beispielsweise der Angkor und der Koh Ker Stil lassen such prima vergleuchen. Fragmebte mit Inschriften in Samskrit (Vorläufer der Khmer Sprache) sind zu bestaunen, ebenso Schnuck und Gebrausgegenstände verschiedenster Materialien, deren Datierung z.T. bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen und erstaunlich gut erhalten sind.Read more

  • Day17

    Enjoy the silence

    April 1 in Cambodia ⋅ 🌧 34 °C

    Ich weiß nicht, wieviele Pagoden es in Phnom Penh gibt, aber es sind viele. Sie sind nicht nur Zentren des lebendigen Buddhismus und Wohnstätten der Mönche, die überall das Bild des Landes wesentlich mitprägen, es sind Stätten für Wissen, Bildung, Lebenshilfe, Hoffnung und soziales Engagement. 95% der Khmer sind Buddhisten. Vor jedem Jaus findet sich ein kleiner Altar, an dem Opfergaben für die Verstorbenen dargebracht werden. Wir besuchen die Ouanalom Pagode, die sich in unmittlbarer Nähe befindet, in 2 Etappen. Um die Mittagszeit ist sie wie ausgestorben. Wir beschließen einen Mangoshake zu trinken und vorerst die touristisch mehr besuchte, aber auf einem begrünten Hügel gelegene, Phnom Wat Pagode zu erkunden. Die Phnom Wat Pagode ist reich ausgestattet mit zahlreichen Statuen und herrluchen Wand-und Deckengemälden. Ringsherum spenden große Bäume Schatten. Ein Ort der Ruhe im sonst so hektischen Phnom Penh.
    Mit dem Tuk tuk geht es zurück zu ersten Pagode, die nun geöffnet ist. In einem Nebengebäude sitzt ein Mönch zusammen mit drei ju gen Frauen und unterhält sich angeregt. Er lädt uns ein, daran teilzuhaben und verbringen mehr als eine Stunde unterhaltsam unter dem Motto, wie ist es bei euch, so ist es bei uns. Die jungen Frauen sind zwischen 24 und 29 Jahren alt und arbeiten in in einer Bar an siebenTagen in der Woche, was - von Beamten mal abgesehen - üblich ist. Sie haben keinen Urlaub, keine Sozialen Asucherungen. Sind sie krank, bleibt das Geld aus. Und dennoch sind sie dankbar, einen Job zu haben. Sie erzählen von ihren Träumen, wenn sie eines Tages genug Geld gespart haben, ein eigenes kleines Business aufzubauen, am liebsten einen Shop. Der Mönch bringt Wasser, Früchte und Gebäck herbei und es fühlt sich weitab von allem Trubel wie die Ankunft in einer Oase an. Später stellt sich heraus, dass der Mönch eine enge Beziehung zum Königshaus unterhält. Zahlreiche Fotos an den Wänden zeugen davon. Als ich am Ende noch etwas spende, werde ich gesegnet, mit heiligem Wasser besprenkelt und lerne von den jungen Frauen im buddhistischen Beten unterwiesen... solche Momente liebe ich auf Reisen, wenn man Menschen wirklich begenet...
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  • Day16

    Kings Palace

    March 31 in Cambodia ⋅ ☀️ 30 °C

    Pünktlich 8:00 Uhr öffnet der Königspalast seine Pforten. Ich habe zwar zur Monarchie nicht wirklich Bezug, doch die Architektur der auf dem 25 ha Areal befindlichen Gebäude sind herausragend und gehören zu den bestbesuchten Attraktionen Phnom Penhs. nsbesondere die Silberbagode, die ihren Namen den über 5000 Silberfliesen auf ihrem Boden verdankt ist sehr sehenswert. Prächtige, wertvolle Buddhastatuen, kostbare Geschenke an die Royal Family, Schmuck und kunstvolle Unikate beherbergt die Pagode, die der König regelmäßig zum Beten nutzt. Im Inneren befindet sich ein quadratischer Innenhof, dessen mehrere hundertmeterlangrd Fresko filigran illustriert und wunderschön koloriert das Ramkea Epos, worauf sich der Hindusmus begründet, zeigt. Es ist wunderschön in seinen Farben und feinen Pinselstriche laden ein, in die Geschichte zu versinken und den Details zu verlieren. Das Fresko wird in Etapoen restauriert werden, wann immer genug Geld vorhanden ist. Dazu werden Spezialisten aus Polen beauftragt, die bereits das erste Stück fertig gestellt haben.Read more

  • Day15

    Russian market & Happy New Year

    March 30 in Cambodia ⋅ 🌙 31 °C

    Um die schrecklichen Bilder des Tages zu verdrängen, stürzen wir uns in das bunte Treiben des Russian Marktes, um etwas Farbe in den Tag zu bringen. Seine Namen verdankt er den Frauen russischer Offiziere, die hier während der Entsendung ihrer Männer westliche Schmuggelware erwerben konnten zu einer Zeit, in der die Vietnamesen Kambodscha von der Schreckensherrschaft befreit hatten. Vietnam war wiederum politisch der Sowjetunion und dem kommunistischen System zugewandt. Die russischen Offiziere sollten dazu beitragen, ein neues Kambodscha aufzubauen. Die Vietnames wurden vertrieben, geblieben ist der Markt, dessen Name an jene Zeiten erinnert. Hier ist zu ziemluch alles zu finden, was es zum Leb braucht. Neben frischen Lebensmitteln jedweder Art, finden sich Kleidung verschiedenster "Marken", Schmuck, elektronische Geräte und unzählige Souvenirshops.Read more