• VanprojektRüdiger
jul. – ago. 2021

Albanien

Uma 22aventura de um dia na VanprojektRüdiger Leia mais
  • Inicio da viagem
    28 de julho de 2021

    Los geht das Abenteuer!

    28 de julho de 2021, Áustria ⋅ ⛅ 24 °C

    Am Mittwoch war es endlich so weit, es ging los - 3 Wochen Urlaub lagen vor uns. Nach der Arbeit packten wir noch schnell unseren Bus fertig, füllten Wasser auf und los ging das Abenteuer!

  • Abfahrt und Raststättenromantik

    28 de julho de 2021, Croácia ⋅ ⛅ 29 °C

    Zum Glück war sehr wenig Verkehr und bei den Grenzübergängen mussten wir nie lange warten.
    Um ca. 1 Uhr in der früh hielten wir bei einer Raststätte in Kroatien und verbrachten dort eine relativ ruhige Nacht.Leia mais

  • Durchfahrt Bosnien

    29 de julho de 2021, Bósnia e Herzegovina ⋅ ☀️ 30 °C

    Da wir so schnell wie möglich nach Albanien wollten, nahmen wir laut Google Maps die schnellste Route.
    Die führte uns 100km durch Bosnien Herzegowina.

    Nach der Grenze Kroatien-Bosnien (wo wir übrigens das einzige mal nach Corona Impfung/Test etc. gefragt wurden) merkte man schnell das man nicht mehr in der EU ist.
    Die Straße die folgte, nach der Tipitopi Ausgebauten Kroatischen Autobahn war abenteuerlich. Und sofort sahen wir am Straßenrand sehr viel Müll herumliegen.

    Da die Bosnische Autobahn nur ca . 1-2km lang ist (man muss sogar dafür zahlen 😅) fuhren wir anschließend durch kleine Ortschaften vorbei an Esel Gespanne.

    Vor uns fuhr ein langer Sattelzug auf der engen mit Schlagloch übersehten Straße, er wich gekonnt aus und wir folgten seiner Spur.

    Unser Bus Rüdiger mecktere an diesen Tag auch noch rum, unsere Reichweitenanzeige zeigte nur mehr 80 km Reichweite an und blieb dort stehen obwohl wir schon ein gutes Stück gefahren sind. Weit und breit keine Tankstelle und Ortschaft in Sicht.
    Wir saßen wie auf heiße Nadeln, aber zum Glück ging es sich aus.

    Gegen Abend suchten wir einen Plätzchen für die Nacht, und entschieden und bei einem See stehen zu bleiben.
    Hört sich toll an, war es aber nicht umbedingt, rundherum sehr viel Müll und ein leicht übelriechender Geruch lag in der Luft, aber für eine Nacht war es in Ordnung.
    Ein Highlight war dafür eine süße kleine Katze die uns besuchte.

    Erstmal kochten wir uns etwas leckeres, als nach einiger Zeit ein sehr demoliertes Auto bei uns vorbei fuhr.
    Zwei junge Männer stiegen aus, machten den Kofferraum auf, dort befanden sich viele Kanister mit vermutlich Öl.
    Sie sahen immer zu uns und fühlten sich beobachtet.
    Sie gingen entlang den Weg richtung See mit den Kanistern in der Hand und entleerten diese im Gebüsch und zischten wieder schnell ab.

    Die Nacht war eher unentspannt, es fuhren ständig Autos hin und her und Hunde bellten laut.
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  • Erster Tag in Albanien

    30 de julho de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach Bosnien fuhren wir über eine super ausgebaute Straße durch das Landesinnere von Montenegro und reißten danach ganz unkompliziert in Albanien ein.

    Erstmal kauften wir uns an der Grenze eine Internet SIM-Karte und los gehts.

    Nach den letzten Tagen nur Autofahren wollten wir nur eines und das ist entspannen, Sonne und Meer.
    Unser erster Stellplatz viel auf die Bar Ledh, sie war nicht weit weg und hatte sehr gute Bewertungen bei Park4Night.

    Als wir dort ankamen wurden wir gleich sehr freundlich Willkommen geheißen vom Bar Besitzer Mario. Als wir uns im Sand festfuhren, parkte er uns sogar unsern Bus ein, bekamen noch eine Palette als Treppe.

    Einpaar andere Camper wurden auf und Aufmerksam und sprachen uns an, wir unterhielten uns eine zeit lang und fühlten uns sofort Wohl!

    Nach einpaar Stunden am Strand mit Baden in der warmen seichten Adria fragte uns Mario ob wir ihm helfen können sein Boot aus dem Meer zu ziehen.
    Danach drehten wir mit seinem 4x4 Suzuki Samurai eine Runde und heizten über den Strand, durch das Schilf - das war sehr lustig und werden wir nie vergessen! 😊

    Danach saßen wir noch mit den anderen in seiner liebevoll Dekorierten Strandbar bis spät in die Nacht. Das war ein sehr gelungener Start in Albanien!
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  • zwischen Müll und Sand

    31 de julho de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einen gelungenen ersten Abend in bester Gesellschaft fuhren wir weiter entlang der Küste.
    An einen ewig langen Sandstrand suchten wir nach einen ruhigen Plätzchen abseits von Trubel und Schirmstränden. Nach kurzer fahrt entlang des Strandes wurden wir fündig.
    Wir genossen den Sand unter unseren Füßen, das warme seichte Wasser der Adria und den atemberaubenden Sonnenuntergang!
    Doch einen hacken gab es, der Strand war extrem vermüllt und sobald die Sonne untergang warteten schon viele hungrige Mücken auf uns.
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  • Apollonia - Ruinenstätte

    1 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 34 °C

    Für Sonntag Vormittag nahmen wir uns vor Apollonia eine Ruinenstätte zu Besuchen.
    Wie wir schnell merkten braucht man in Albanien immer doppelt solange für eine Strecke als normal, aber wir haben Zeit also ist das auch in Ordnung.

    Kurz vor Apollonia sahen wir in einer kleinen Siedlung eine Quelle wo Einheimische ihre Wasserflaschen füllten. Wir hielten an, holten unseren Kanister und Trichter raus und los geht das Wassertanken.
    Einheimische wurden auf uns aufmerksam und fragten uns ob wir ihnen eine Wassermelone abkaufen möchten, da sagen wir natürlich nicht nein. Gerade einmal 50 Lek (ca. 40 Cent) kostete uns eine große Melone, also nichts .. da geben wir gerne Trinkgeld oben drauf. Daraufhin schenkten sie uns eine zweite, ein nein wurde nicht akzeptiert.

    Apollonia war sehr Sehenswert und wirklich gut erhalten. Ein Museum ist auch dabei mit tollen Ausstellungsstücken aus dieser Zeit.
    Nur die Hitze war extrem, an diesen Tag knackten wir die 40er Grenze.
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  • Befahrbarer Sandstrand

    1 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach Apollonia wollten wir nur mehr eines - MEER!
    Es war so unfassbar heiß, also machten wir uns auf die Suche nach einen neuen Plätzchen.

    Unser Ziel war ein befahrbarer langer Sandstrand, also los gehts und das erstmal über 3 km schlechter Schotterpiste.
    Aber unser Rüdiger meisterte das ohne Probleme!

    Als wir ankamen sahen wir erstmal jede Menge Autos, es war ordentlich was los, aber kein Wunder es war Sonntag Nachmittag.
    Wir fanden einen schönen Platz und um so später es wurde um so mehr leerte sich die Bucht.

    Neben uns standen ein sehr nettes Schweizer und ein Österreichisches Pärchen mit denen wir den lauen Abend mit einem kühlen Bier ausklingen ließen. Belohnt wurden wir mit einem fantastischen Sternenhimmel und einer Mücken freien Nacht.

    Nächsten Tag war viel weniger los und wir blieben noch bis am späten Nachmittag, da wir den Tipp bekamen das es hier jede Menge Muscheln gibt.
    Also machten wir uns auf die Suche und siehe da einpaar Meter vom Strand entfernt waren unzählige Muscheln.

    Nach den vergnügen kommt die Arbeit und zwar - Muschel putzen! Aber es hat sich ausgezahlt, Tino war sehr begeistert, und frischer geht es kaum.
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  • Zwischen zwei Meeren

    2 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 30 °C

    Nach einer letzten Abkühlung im Meer packten wir zusammen und fuhren weiter.

    Ein Ziel von uns war den Llogara-Pass zu fahren, ein Gebirgspass in Südalbanien.
    Er ist Teil der Nationalstraße SH 8 und eine Grenze zwischen Adriatischem Meer im Norden und Ionischem Meer im Süden.

    Sofort waren wir überwältigt von der Natur die uns umgab, die Landschaft wechselte stark, im Norden hohe Waldbedeckte Berge die in den Himmel ragen. Auf der Südseite wird man überrascht von kahler, felsiger Landschaft mit Blick auf das Meer und bei guter Sicht sogar auf die Insel Korfu.

    Zwischen den beiden Seiten gibt es einen großen Viewpoint, der uns leider nicht gut in Erinnerung blieb, es wurde extrem laut unpassende Musik gespielt.
    Die weitsicht war an diesem Tag getrübt, da durch zahlreiche kleine Waldbrände eine Rauchschicht über den Pass lag.

    Aber nichts desto trotz es war eine wunderschöne, atemberaubende Gebirgspassstraße die uns total geflasht hat!

    Erstmal mussten wir die ganzen Eindrücke verarbeiten von unserer Fahrt über den Llogara Pass und waren froh gleich nach der Passstraße einen Platz gefunden zu haben.
    Über eine kurze steile Zufahrt standen wir neben einer Strandbar die einige Zeit noch laute elektronische Musik spielte aber später auch Feierabend machte.
    Wir sprangen noch kurz ins Meer und hatten danach eine ruhige erholsame Nacht mit zwei anderen Campern neben uns.
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  • Strand mit Blick auf den Llogara-Pass

    3 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 32 °C

    In der früh starteten wir wie immer mit einem frisch gebrühten Kaffe aus unserer Bialetti und lauschten den Meer.

    Wir schauten uns etwas um sahen das gleich nach dem Llogara Pass ein rießen Komplex mit wir vermuten Ferienwohnungen gebaut wurde, teilweise noch im Rohbau.
    Später kamen wir ins Gespräch mit unserer Deutschen Nachbarin die uns erzählte das der Strand auf den wir standen angelegt wurde, früher war hier ein Olivenhain, der den Tourismus zum Opfer viel.

    Uns viel auch sofort auf das dass Meer ganz anders ist wie auf der Nordseite, viel klarer, blauer und kälter. Sand war hier auch nicht mehr zu finden, dafür weißer Kieß und hohe Wellen.

    Zum ersten mal holten wir unsere Taucherbrillen raus, nahmen die GoPro mit und erkundeten die Meereswelt, einige schöne Fische begegneten uns.
    Beim Bus angekommen, merkte Tino das sein Drybag wo sich sein Handy und unser Autoschlüssel befand nicht dicht war, und es brach kurz Panik aus, da wir den Ersatzschlüssel für unseren Bus vergessen haben. Erstmal bauten wir den Schlüssel auseinander der zum Glück heil blieb. Aber leider hat es Tinos Handy nicht überlebt.

    Auf einmal wurde es innerhalb kurzer Zeit extrem windig und wir hatten Angst um unsere aufgespannte Markise, die wir daraufhin mit Müh und Not einfuhren.
    Wie sich später herausstellte haben wir beim Einfahren eine Falte in unseren Markisenstoff reingebracht - sehr ärgerlich.

    Nach den ganzen Strapazen packten wir am Nachmittag unsere Sachen und fuhren weiter.
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  • Schlaflose Nacht

    3 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir folgten weiter der Straße SH 8 und ganz unverhofft entwickelte sich diese Fahrt als einer der schönsten in unserer Zeit in Albanien, wir kamen aus den Staunen gar nicht mehr raus!

    Die Landschaft wechselte ständig und die Natur zeigte sich von ihrer schönsten Seite.
    Umgeben von Olivenhainen, roten Sandstein, wo wir uns fragten, sind wir wirklich in Albanien oder in Australien? 😅

    Als sich die Straße öffnete funkelte uns das Meer entgegen und die tiefstehende Sonne verwandelte die Natur in eine Malerische Landschaft.

    Ganz beeindruckt kamen wir an unseren Platz für die Nacht an. Wir suchten uns einen kleinen Strand aus, den Palermos Beach.
    Gleich nach der Ankunft wurden wir von einer Truppe angesprochen und hatten ein nettes Gespräch, wie sich herausstellte waren das Linzer - Witzig, so klein ist die Welt!

    Kurz bekamen wir richtig Angst, da in der nähe vom Restaurant auf der anderen Straßenseite ein kleiner Brand aufflammte, der zum Glück schnell gelöscht wurde.

    Später bekamen wir noch Besuch von einem Streuner, der uns ganz hoffnungsvoll ansah.
    Wir versorgten ihn mit Süßwasser und Brot. Vom Brot war er weniger begeistert, sein feiner Gaumen bevorzugte lieber Butter 😅

    Die Nacht war eine reine Katastrophe, der Wind wehte um 23 Uhr mit stolzen 33,7 Grad und in der Nacht bellte ein Hund ständig.
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  • Vom Paradies zum Sriracha Vorfall

    4 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ⛅ 31 °C

    Am Morgen bauten wir unsere Luftkajaks auf, und machten uns auf die Suche nach einer einsamen Bucht.

    Nach nur 10 Minuten fahrtzeit wurden wir fündig, und hatten eine wunderschöne natürliche Bucht für uns alleine!

    Mit unseren Taucherbrillen und der GoPro im Gepäck erkundeten wir die Bucht. So viele Fische in bunten Farben, Seeigel, Korallen - einfach nur Atemberaubend schön!
    Wir verbrachten dort den Tag und genossen jede Sekunde.

    Beim Bus angekommen wurde erstmal wieder alles verstaut, und wir fuhren weiter.

    An diesen Tag konnten wir uns nicht ganz entscheiden wo wir die Nacht verbringen wollen.
    An einem Plätzchen angekommen waren wir wenig begeistert - zu viele Menschen, zu laut, also weiter gehts zu einem anderen Platz.

    Bei Dämmerung kamen wir an einen Schotterplatz an, direkt beim Strand, wo wir bei der Zufahrt hängen geblieben sind und uns richtig Tief eingruben.
    Also Sandblech raus und noch mal probieren, leider ohne Erfolg, vorne Gruben wir uns immer tiefer ein und saßen bereits auf.
    Andere Camper halfen uns das brachte leider auch nichts, doch die Rettung nahte - ein Einheimischer zog uns mit seinen 4x4 Fahrzeug raus, den wir als dank danach ein Bier spendierten.
    Der Tag fing so entspannt an und endete ziemlich Nervenaufreibend, aber zum Glück ging alles gut.

    Leider war das nicht der letzte Vorfall an diesem Tag, es folgte noch der "Sriracha Vorfall" beim essen machte ich (Sophia) die Sriracha Sauce auf tja die war dann gefühlt im ganzen Bus der weiß ist verteilt - was für ein Tag!!
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  • Die Schotterfalle

    5 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ⛅ 33 °C

    Nach diesen Katastrophalen Tag aber ruhigen Nacht beschlossen wir etwas länger an diesem Platz zu bleiben.

    Wir machten uns einen richtig gemütlichen Strandtag und genoßen das in vollen zügen.

    Das besondere an diesem Platz war, die ganzen freilaufenden Tiere, die immer mal wieder vorbei kamen und auf eine leckerei hofften.

    Das einzig aufregende an diesem Tag war, als wir einen Pärchen aus Deutschland raushalfen als sie sich festfuhren im lockeren Schotter. Mit Erfolg 👍🏼

    Um die Mittagszeit bat uns ein Einheimischer um ein Messer, als dankeschön haben wir von ihm eine halbe Wassermelone geschenkt bekommen, mit Abstand die beste die wir je gegessen haben!

    Am Abend gingen wir zur nahegelegenen Strandpromenade auf der Suche nach einer leckeren Pizza.
    Den Abend ließen wir noch gemütlich ausklingen mit unseren Deutschen Nachbarn.
    Die uns nächsten Tag halfen unsere Falte aus der Markise zu bekommen, dafür sind wir sehr dankbar!
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  • Die Ruhe vor dem Sturm

    6 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir starteten ganz gemütlich in den Tag, kochten uns erstmal einen leckeren Kaffe, da hörte Tino etwas rascheln.
    Er wagte einen Blick aus der Schiebetür, siehe da wir hatten Besuch - eine Kuh und sie wollte gerade unser Müllsackerl das unter unserem Bus lag ausräumen.
    Tja leider zu spät liebe Kuh! Sie schaute uns ganz enttäuscht an und kratzte sich erstmal genüsslich ihre Schnute bei unserem Campingtisch. Sie blieb noch einige Zeit in der Hoffnung auf einen Snack.

    Kurz darauf passierte es wieder - eine Familie die im lockeren Schotter mit ihrem Bus hängen blieb - natürlich halfen wir wieder fleißig mit um sie zu befreien! Wieder mit Erfolg 😊

    Nach einen netten Gespräch, packten wir zusammen, verabschiedeten uns von allen und fuhren weiter richtung Sarandè/Ksamil.

    Fanden einen Stellplatz auf einer Klippe, mit einer sehr steilen Zufahrt, als wir ankamen dachten wir uns einfach nur WOW was für ein Ausblick!
    Dunkelblaues Wasser das im Sonnenlicht schimmerte mit hellblauen Stellen, wie im Paradies!

    Wir holten die Campingsessel raus, schnappten uns ein Bier und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang. Am Abend bewunderten wir einen traumhaften Sternenhimmel und die Lichter von der Stadt Sarandè.

    In der Nacht ging einmal die Alarmanlage los, durch den Wind, da standen wir fast im Bett so erschrocken haben wir uns!
    Nach einer windigen aber (meist) ruhigen Nacht ganz alleine, wurde es in der früh richtig stressig.

    Um 08:00 kamen die ersten Badegäste und ein junger Mann der uns hektisch darauf aufmerksam machte sofort zu verschwinden, da der Parkplatz nur für Klienten sei, und €10 zu zahlen wäre. Auf nachfrage einer Rechnung, tat er so als würde er uns nicht verstehen. Wir bezweifeln ganz stark das er das dürfte.
    Natürlich konnten wir nicht sofort wegfahren, wir mussten erstmal alles verstauen. Er wurde immer verärgerter.

    Weiter oben fanden wir einen Platz, holten unsere Rucksäcke raus und machten uns fertig für den Strand.
    Eine Treppe führte runter zu der Bucht, unten angekommen erstmal Schock - SO viele Schirme und doppelt so viele Menschen .. das was wir gar nicht mögen.
    Es war jedoch möglich auf der linken Seite zu einer kleineren Bucht zu gelangen, wo deutlich weniger los war.
    Wir sprangen ins hellblaue kühle Wasser und verweilten einige Zeit in der kleinen Bucht.
    Aber so ganz Wohl fühlten wir uns trotzdem nicht, wir bevorzugen sehr die ruhe und gelassenheit, die hier nicht gegeben war.

    Also machten wir uns auf zum Bus und suchten uns ein neues Plätzchen.
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  • Offroad Rüdiger

    7 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 31 °C

    Auf der Karte sahen wir einen 4x4 Stellplatz und versuchten unser Glück.
    Die Straße war eigentlich ganz gut, nur einige Lackkratzer muss man in kauf nehmen um dort hinzugelangen.

    Der Stellplatz war toll, direkt in einer Lagune, ganz nahe beim Wasser. Neben uns stand ein alter Bunker und ein zerfallenes Haus.
    Dort gefiel es uns viel besser.. die Ruhe .. das Meer .. perfekt.

    Als wir beim Essen saßen hörten wir Glocken - das Zeichen für Tiere kommen zu besuch! Und zwar eine sehr große Herde Schafe mit ihren Schäfer.
    Die Begeisterung war groß!

    Am Abend hatte Tino noch eine nette Unterhaltung mit zwei Fischer aus Mazedonien.
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  • Butrint

    8 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 31 °C

    Für Sonntag stand der Nationalpark Butrint am Plan.
    Butrint ist eine Ruinenstadt in Süden Albaniens und ein UNESCO-Welterbe.

    Es war sehr Interessant und Sehenswert, die Bauwerke sind teilweise sehr gut erhalten! Alle Schilder sind mit Englischer Beschreibung versehen und Bildlich dargestellt.Leia mais

  • Das hochgelobte Blue Eye

    8 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach Butrint fuhren wir weiter ins Landesinnere zum hochgelobten Blue Eye. Unser Plan war dort zu Übernachten und uns früh am morgen wenn es noch ruhig ist, das Blue Eye anzusehen.

    Es war ca. 15 Uhr Nachmittag als wir dort ankamen. Die Luft stand, es war glühend heiß und extrem viele Menschen, also machten wir es uns erstmal im Bus gemütlich.

    Als die Massen nach ließen fanden wir ein schönes Plätzchen neben dem kleinen Fluß.
    Uns war noch immer so unfassbar heiß, also zogen wir unsere Badesachen an und wagten einen Gang in das Eiskalte Wasser des Flusses - wir fühlten uns wie neu geboren.

    Spät am Abend als es dunkel war, packten wir unsere Campingsessel aus, mit einen Bier als proviant setzten wir uns ans Wasser zum Blue Eye, über uns der Sternenhimmel, die Ruhe .. das war sehr Idyllisch.

    Nächsten Morgen waren wir sehr überrascht, es hat ziemlich Abgekühlt - ich packte meine lange Jogginghose und eine Weste aus - unfassbar 😅
    Erstmal Kaffe und Frühstücken, danach wurde es von den Temperaturen besser und wir gingen Richtung Blue Eye. Tino schaffte es sogar ins kühle Nass, ich verzichtete gerne darauf, da ich eine fiese Ohrenentzündung hatte.

    Wir verstehen beide nicht den Trubel um das Blue Eye, es ist schön, aber wir sahen viel schönere Naturschauspiele in Albanien wo wir sogar alleine waren.
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  • Gjirokastra Old Town

    9 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach dem Blue Eye fuhren wir weiter Richtung Gjirokastra, die älterste Stadt des Landes, ein wichtiges Kulturelles Zentrum Südalbaniens und ein UNESCO-Welterbe.

    Gjirokastra ist auch bekannt als die Stadt der Tausend Stufen. In der Altstadt findet man traditionelle Albanische Häuser, im Stil der sogenannten Balkan Architektur.
    Die Häuser sind aus Stein gebaut, und die Dächer mit Steinziegel gedeckt.

    Zum Glück fanden wir gleich einen super Parkplatz. Mit unseren Rucksäcken und Trinkblasen bepackt starten wir den City Trip.
    Als erstes besichtigten wir die Burg der Stadt, dort hatte man einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und das Drinostal.

    Es war wieder mal unfassbar heiß, so schlenderten wir noch einwenig durch die Altstadt und kehrten dann in einen kleinen Restaurant ein. Wir genossen dort traditionelle Albanische Speisen.

    Nach einer schmauli Einheit mit einer süßen Katze ging es am Weg zurück zum Bus. Wir gönnten uns noch ein leckeres Eis und nahmen uns traditionelle Kuchen für später mit.
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  • 40 Grad und es wird noch heißer

    9 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 37 °C

    Nach Gjirokastra waren wir erstmal richtig platt mussten uns aber noch einen Platz für die Nacht suchen.

    An diesen Tag viel uns die Stellplatz suche schwer, wir schauten uns 2 an, wo die Zufahrt sehr steil und holprig war. Nach langen hin und her fanden wir auf Park4Night einen Platz neben der Straße in der Nähe eines Flusses.
    Dort angekommen wollten wir uns erstmal abkühlen, es hatte über 40 Grad mit heißen Wind der in den Augen brannte.

    Der Weg zum Fluss war etwas holprig aber machbar, hauptsache Abkühlung! Im Fluss waren lauter kleine Fische die einen anknabberten wenn man länger im Wasser stand 😅

    Erfrischt machten wir es uns erstmal gemütlich beim Bus.

    Auf den Stellplatz stand noch ein zweiter Camper, ein sehr sympathisches und liebes Pärchen aus Deutschland, mit denen wir einen ganz tollen, gemütlichen Abend unter einem beeindruckenden Sternenhimmel verbrachten.
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  • Der Obst Betrug

    10 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 37 °C

    Bald in der früh machten wir uns euphorisch auf den Weg Richtung Osumi Canyon, also schalteten wir Google Maps ein und folgten den Navi.
    Kurzer Stop zum Einkaufen, dort kauften wir das beste Fërgesë was wir in Albanien gegessen haben, leider fanden wir das in keinen anderen Geschäft wieder.

    Nach ca. 45 Minuten lotzte uns das Navi zu einer Schotterstraße, die in einen sehr schlechten Zustand war. Wir fragten einige Einheimische um den Weg, schnell wurde klar hier geht es nicht weiter. Die Straße ist nur mit einem Allrad Fahrzeug befahrbar aber mit unserem Rüdiger nicht zu empfehlen!

    Die einzige Möglichkeit war einen großen Umweg zu fahren, die Fahrzeit stieg von 2,5h auf fast 5h.
    Etwas frustriert überlegten wir was wir tun sollen.
    Da wir sowieso wieder mehr Richtung Norden fahren mussten, legten wir einen Autofahr Tag ein.

    Am Straßenrand sahen wir zahlreiche Obst/Gemüse Verkäufer, wir hielten bei einer älteren Dame, ich wollte Melone, Nektarinen und Feigen kaufen, für das wollte Sie 2.500 LEK haben, das sind stolze €20. Normalerweise ist Obst+Gemüse in Albanien sehr günstig und wir geben auch immer reichlich Trinkgeld. Aber über den Tisch ziehen lassen wir uns nicht! So viel würde das nicht einmal in Österreich kosten. Nach kurzer Diskussion zischten wir ab von dort ohne Obst.

    Zum Glück fanden wir einen super schönen Stellplatz im Flussbett, umgeben von Bergen und grün.
    Aufgeheizt von der langen Autofahrt zogen wir uns die Badesachen an und legten uns in den seichten kühlen Fluss und bewunderten die Umgebung.

    Die Ruhe war wohltuend, die einzige Person die unseren Weg kreuzte war ein Mann mit einem Esel.

    Einige Zeit saßen wir im Fluss mit unseren Campingsessel, die Füße im Wasser und genossen einfach die Natur.

    Am Abend als es finster war, bekamen wir leicht Angst. Wir sahen auf einen Hügel eine Person mit Taschenlampe herumlaufen, ständig hörte und sah man Polizei mit Sirene und Blaulicht. Wir verzupften uns in unseren sicheren Bus und hatten eine ruhige Nacht.
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  • Osum-Schlucht

    11 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ⛅ 36 °C

    In der früh machten wir uns auf den Weg zum Osumi Canyon bei Corovoda.
    Nach dem uns das Navi am Schluss wieder mal über eine total schlecht befahrbare Straße lotzen wollte, fragten wir einen Einheimischen um den Weg.
    Am Anfang von Corovoda noch vor der Brücke bogen wie rechts ab, danach fanden wir gleich am Anfang von Canyon links unten einen schönen Parkplatz. (könnte man auch Übernachten)

    Es war etwas bewölkt aber wir packten trotzdem unsere Rucksäcke, Trinkblasen zogen unsere Badeschuhe an und los ging es!😊

    Direkt vom Parkplatz konnten wir in die Schlucht wandern und folgten den Weg durchs Wasser, nach einiger Zeit öffnete sich der Canyon und wir gingen ein Stück entlang des Flusses.
    Wir empfehlen unbedingt weiter zugehen, das schönste Stückchen kommt erst!

    Wieder im Canyon kamen wir aus den Staunen gar nicht mehr heraus .. wir schlenderten durch das wunderschönes blau-türkise Wasser, links und rechts hohe Felsen die in den Himmel ragten.
    Und diese Ruhe, es war weit und breit keine Menschenseele, nur wir zwei und die Natur.

    Auf unseren Weg durch die Schlucht kamen wir bei einen Mitsubishi Autowrack vorbei, wie das wohl hier her kam?

    Nach einer Weile kam die Sonne raus und alles sah noch viel atemberaubender aus. Wir wanderten immer weiter über Steine, durch das Wasser, links und rechts 80 Meter hohe Felswände.
    Zwischendurch sprangen wir immer wieder mal in das kühle nass. So lässt sich ein heißer Sommertag in Albanien aushalten. 😊

    Immer wieder führt der Weg nur durch das Wasser, teilweise war es schon sehr tief und wir mussten unsere Rucksäcke hochhalten.
    Nach ca. 2,5 Stunden kamen wir zu einer Windung die uns verzauberte, links hang Meter langer Efeu vom Felsen herunter, wie in einen Märchen!!
    Dort war das Wasser schon so tief das wir nicht mehr weiter kamen und wir entschieden uns umzudrehen.

    Auf unseren Weg zurück trafen wir gegen Ende auf eine Albanische Familie. Sie fuhren mit ihren Allrad Fahrzeug direkt in die Schlucht, stellten dort einen Tisch und Stühle auf und machten es sich gemütlich. Was für ein toller Anblick!
    Mit den Mann und seinen Neffen hatten wir noch eine sehr nette Unterhaltung!

    So etwas haben wir noch nie erlebt, diese Wanderung war ein unbeschreibliches Erlebnis, das wir nie vergessen werden!

    Wir würden definitiv den Canyon den Blue Eye vorziehen! Wir verstehen auch gar nicht warum hier nichts los war, bei diesen magischen Platz ✨

    Später fuhren wir noch entlang der Straße neben den Canyon, und blieben bei einer alten Brücke und einigen Viewpoints stehen um die Schlucht von oben zu bewundern!

    Für die Nacht fanden wir ein schönes ruhiges Plätzchen neben den Fluss, wo wir alleine standen.
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  • Am Osumi River

    12 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 25 °C

    Meist standen wir früh auf in Albanien, wenn die Sonne auf unseren Bus heizte, kletterte das Thermometer über 30 Grad.

    An diesen Morgen lag ein Geruch von Rauch in der Luft, vermutlich durch einen Waldbrand in der Nähe.

    Wie immer starteten wir mit einem frisch gebrühten Kaffe in den Tag.
    Am Vormittag widmeten wir uns unseren Rüdiger, Boden saugen, Toilette frisch machen .. was halt so anfällt beim Camping leben.
    Nach getaner Arbeit erfrischten wir uns im kühlen Fluss und nützten gleich die Gelegenheit und erledigten das Duschen im Fluss.

    Der Stellplatz war echt toll, mitten im Flussbett, die Ruhe, das wunderschöne kühle Wasser .. ein Traum!

    Am Nachmittag packten wir unsere Sachen und verließen diesen schönen Platz und um nach Berat zu fahren.
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  • Albaniens schönste Stadt Berat

    12 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ⛅ 36 °C

    Berat - "Die Stadt der tausend Fenster"
    2008 wurde die Altstadt von Berat in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

    Drei historische Stadtteile sind für Besucher von besonderem Interesse: Die hoch über der Stadt am Fluss Osum gelegene Festung Kalaja, das muslimische Viertel Mangalemi direkt unterhalb des Burgberges und das einst mehrheitlich christliche Stadtviertel Gorica, das bequem über eine Fußgängerbrücke zu erreichen ist.

    In Berat angekommen parkten wir unseren Rüdiger neben der Straße, machten uns fertig und los ging die Entdeckungstour!
    Als erstes schlenderten wir durch die wunderschönen kleinen engen Gassen von Mangalem.
    Die Gassen waren liebevoll dekoriert und begrünt, die Häuser erstrahlten in einen hellen Weiß, jede kleine Gasse faszinierte uns aufs neue!

    Zu Fuß ging es hoch zur Burg, für diesen schweißtreibenden Weg brauchten wir einige Zeit da es unfassbar heiß und steil war.
    Oben angekommen wurden wir mit einer Atemberaubenden Aussicht über Berat belohnt.
    Wer jetzt eine übliche Burganlage mit Resten von Türmen und Mauern erwartet, der wird überrascht sein: Noch heute wird die Festung bewohnt, wirkt an manchen Stellen wie ein ganz normaler Stadtteil, sogar Gästezimmer werden hier angeboten.

    Am Weg zum Viewpoint kauften wir uns frisches Obst zur Stärkung und plauderten einige Zeit mit dem Obstverkäufer, er erzählte uns ein paar Interessante Infos über die Festung, da er auch hier Wohnte.

    Nach kurzer Rast spazierten wir wieder runter von der Festung, am Weg wurden wir von einem älteren Einheimischen angesprochen der den Gehweg begradigte. Er erzählte uns seine Geheimnisse wie er mit stolzen 75 Jahren immer noch so fit ist. War eine ganz lustige Unterhaltung!

    Danach besuchten wir noch die berühmte Brücke die das Stadtviertel Mangalemi mit Gorica verbindet, zurzeit herrscht dort Baustelle, aber man hatte trotzdem einen tollen Blick auf die beiden Viertel!

    Mittlerweile waren wir schon sehr ausgelaugt von der Hitze und hatten schon ziemlichen Hunger und machten uns auf die Suche nach einem Restaurant. Im Stadtteil Mangalemi wurden wir fündig, wir besuchten das Restaurant "Friendly House" das wir sehr empfehlen können!
    Innen ist es wunderschön eingerichtet und dekoriert, zu unserer Freude gab es eine große Terrasse die direkt der Straße zu gewandt war, wir hatten beim Essen einen wunderschönen Ausblick auf die Brücke und den Stadtteil Gorica!

    Von hier aus konnten wir wunderbar eine Tradition im Balkan beobachten - den "Xhiro". Immer um die Zeit um den Sonnenuntergang zieht es Alt und Jung auf die Strasse. Egal ob im kleinsten Dorf oder in der grossen Stadt: Der Xhiro ist Pflicht.

    Das Restaurant bat Traditionelle Speisen an, auch für uns Vegetarier war genug dabei! Wir bestellten uns eine kalte Gurkensuppe "Tarator", Fërgesë und gefüllte Auberginen - das essen war Ausgezeichnet und wie immer sehr günstig!

    Neben uns saß ein Niederländisches Pärchen mit denen wir einige Zeit uns nett unterhielten. Aber so langsam mussten wir uns auf den Weg machen, um noch vor Einbruch der Dunkelheit einen Schlafplatz zu finden.

    Das gestaltete sich an diesen Tag etwas schwierig, beim erste Plätzchen das wir Anfuhren fühlten wir uns überhaupt nicht wohl, neben einer Ortschaft am Waldrand mit viel Müll und es waren immer Einheimische um uns. Also fuhren wir weiter und weiter, bis wir in der Dämmerung neben einen Wassermelonenfeld ein relativ ruhiges Plätzchen fanden.
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  • zwischen Melonen und Straßenlärm

    13 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 28 °C

    Am Vorabend besuchten wir die Stadt Berat und suchten am Abend einen Schlafplatz, das gestaltete sich an diesen Tag etwas schwierig, beim erste Plätzchen das wir Anfuhren fühlten wir uns überhaupt nicht wohl.
    Also fuhren wir weiter und weiter, bis wir in der Dämmerung neben einen Wassermelonenfeld ein relativ ruhiges Plätzchen fanden.

    Der Weg dorthin verlief über eine etwas holprige Straße aber auf jeden Fall machbar!

    Leider viele Mücken beim Platz da in der Nähe ein See ist.
    In der Nacht war die Straße etwas zum hören, schliefen aber trotzdem ganz gut.
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  • Dangerous People

    13 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 28 °C

    Da das Ende unseres Urlaubes naht, kam die Sehnsucht nach Meer in uns hoch, noch einmal den Sand zwischen unseren Zehen spüren bevor es bald in Richtung Heimat geht.
    Also packten wir uns zusammen und brachen auf.

    Wir fuhren zu einen befahrbaren ewig langen Sandstrand und fanden ein schönes ruhiges Plätzchen.
    Wir genossen die Zeit in vollen Zügen und machten es uns gemütlich.

    Am Abend bei Sonnenuntergang kochten wir uns etwas leckeres. Es war eine wunderschöne Stimmung, Sandstrand, die Wellen, der rote Horizont .. Traumhaft.
    Kurz darauf änderte sich das schlagartig, wir bekamen Besuch von der Polizei, die uns freundlich darauf hin wies das wir am besten hier nicht über Nacht bleiben sollen, da es nicht sicher sei. Und eher am Anfang des Strandes in der Nähe von Lokalen schlafen sollen.
    Tino und ich waren ganz perplex und verwundert, wir hätten uns bei diesem Platz nichts gedacht. Wir überlegten was wir tun sollen, bleiben wir trotz Warnung?

    Wir entschieden uns dagegen, packten unterm Kochen alles zusammen und fuhren am Strand entlang. Wir sahen einige Strandbars und ein Hotel, wir fragten die Besitzer um Rat.
    Alle Bestätigten uns das es hier überhaupt nicht gefährlich ist und wir hier ohne Probleme schlafen können. Das einzige das im letzten Eck des Sandstrandes öfters Pärchen und liebende hinfahren um dort .. ja ihr wisst schon .. um ein paar schöne Stunden zu verbringen.

    Na gut, mit diesen Infos blieben wir in der Nähe der Bars stehen.
    Die Nacht war grauenvoll, es war extrem Windig und heiß, wir konnten kaum schlafen. Mitten in der Nacht ging unsere Alarmanlage durch den Wind los - tja jetzt waren wir erst recht munter und alle anderen um uns auch bestimmt.

    Nächsten Morgen komplett zerstört wollten wir nur mehr eins - KAFFE, schwarz und so stark wie möglich!
    Als die ersten Strandbesucher eintrudelten, fuhren wir wieder ans letzte Eck des Strandes, da es uns hier viel besser gefiel und es deutlich ruhiger war.
    Gleich danach sprangen wir ins salzige kühle Meer, das war erfrischend nach so einer Nacht!

    Aber gut der Tag kann nur besser werden dachten wir, tja da haben wir uns getäuscht - aber mehr dazu später.

    Am Vormittag saßen wir im Schatten, lauschten den Wellen und chillten einfach nur.
    Gegen Mittag packten wir zusammen und brachen auf, da wir noch eine holprige Strecke vor uns hatten.

    Bei einem Mini Market am Weg füllten wir unsere Lebensmittelvorräte wieder auf und bekamen zwei Bier vom Besitzer geschenkt, da wir am Vortag auch schon bei ihm Einkauften.

    Nach dem wir alles verstauten ging es weiter, wir kamen zu einer Kreuzung und wollten links abbiegen. Auf der Vorrangstraße war gigantisch viel Verkehr - wir dachten uns nur, da kommen wir NIE rüber! Also entschieden wir uns rechts zu fahren und bei der nächsten Tankstelle umzudrehen. Gesagt getan, als Tino nach rechts einschlug sah ich neben mir im Spiegel ein Auto das sich reinzwängen wollte um rechts abzubiegen. Und schon passierte das Unglück wir fuhren zusammen! Erstmal SCHOCK, was ist hier gerade passiert!

    Der Unfallgegner war sehr nett und sagte zu uns wir sollen bei der nächsten Tankstelle stehen bleiben. Das machten wir auch, der Mann war zum Glück sehr freundlich.
    Er sagte solche Unfälle passieren hier mindestens 3x am Tag, nur läuft das zwischen Albanern anders ab, die schreien sich erstmal eine halbe Stunden an bis die Polizei kommt.
    Er bat uns ein Wasser an und wir entschieden uns dafür den Schaden über die Versicherung abzuwickeln und keine Polizei zu holen.

    Das Fahrzeug vom Unfallgegner hatte nur ein paar Lackkratzer, unser Rüdiger war leider mehr Beschädigt, eine Delle, Lackschäden, kaputtes Plastik und einen Riss beim Einstieg - ärgerlich!

    Aber was solls, wir lassen den Kopf nicht hängen, zum Glück ist nicht mehr passiert, den jeder der schonmal das Land bereist hat weiß wie es auf Albanische Straßen zugeht!

    Nach einigen Telefonaten mit unserem Versicherungsvertreter fuhren wir getrübt weiter. Unser Ziel war der Koman Stausee im Norden Albaniens, aber mehr dazu im nächsten Beitrag.
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  • Schlaglochpiste

    14 de agosto de 2021, Albânia ⋅ ☀️ 31 °C

    Und eines kann ich euch sagen, das war mit Abstand die schlechteste Straße die uns untergekommen ist. Es ging 22km über eine mit Schlagloch übersehten Gebirgsstraße Richtung Stausee.

    Zwischendurch füllten wir am Straßenrand bei einer kleinen Quelle unseren Wassertank auf, dort kamen wir fast um weil es so brütend heiß war.
    Vorsicht ist geboten, da oft mitten auf der Straße Schweine oder Esel standen.

    Die Straße schlängelte sich entlang der Albanischen Alpen mit Blick auf tiefe Schluchten und Flüsse, diese beeindruckende Landschaft machte die schlechten Straßenverhältnisse wieder gut.

    Angekommen beim Koman Stausee stellten wir uns auf einen Schotterparkplatz mit einer schönen Aussicht.
    Völlig erledigt und aufgeheizt sehnten wir uns nach einer Abkühlung, also zogen wir uns um und folgten den Weg runter zum Stausee.
    Brrr .. und was für eine Abkühlung das war, mit gerade einmal geschätzten 12 Grad waren wir danach erfrischt!
    Das Wasser ist wunderschön glasklar aber leider sahen wir im Wasser immer wieder Müll schwimmen .. so schade!

    Nach so einem Tag wollten wir nur mehr eines - Entspannen und Ruhe! Also packten wir die Campingsessel aus, schnappten uns ein eiskaltes Bier und genossen den Ausblick auf den Koman Stausee und die mächtigen Albanischen Alpen.

    An diesem Abend sahen wir eine Sternschnuppe die so hell erstrahlte wie wir sie noch nie zuvor gesehen haben! Wir erfreuten uns an einen Moskito freien lauen Abend und gingen früh schlafen.

    Wir standen ganz alleine auf den Platz, am Abend hörten wir viele Hunde bellen und etwas Lärm vom Kraftwerk, war aber nicht allzu störend.
    In der Nacht kam es zu starken Windböen die uns oft wach hielten.
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