Argentina
Departamento de Calamuchita

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11 travelers at this place

  • Day170

    Rio Cuarto und Villa General Belgrano

    September 7, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Strecke von Mendoza bis Córdoba war zu lang, um sie an einem Tag zu fahren (zumindest wenn man erst nachmittags in die Gänge kommt 😀). Deshalb steuerten wir Rio Cuarto an, eine Stadt die auf dem Weg lag. Wir fuhren durch die Pampa, diesmal wirklich: so heißt die Provinz und gleichzeitig auch die ewig ausgedehnte Steppenlandschaft. Man sah ewig lang nichts außer Weiden und hin und wieder Rinderherden. Abends kamen wir in Rio Cuarto an und stellten uns auf den städtischen Campingplatz, wo wir von Hunden und dem freundlichen Platzwart herzlich empfangen wurden. Die Argentinier begegnen uns wirklich ausgesprochen freundlich.

    Wir zogen nochmal los um in ein Steakrestaurant zu gehen, und diesmal war es ein Volltreffer! Die Steaks waren riesig, verschiedene Gewichte standen gar nicht erst zur Auswahl, und wir hatten beide bestimmt 400g auf dem Teller liegen. Es war zart und einfach so wie man es sich vorstellt wenn man an Argentinien denkt. Gezahlt haben wir gerade mal 30€ - inklusive Beilagen, Wasser und einer Flasche Wein. Angesichts der Menge und Qualität einfach spottbillig, das haben wir der argentinischen Währung zu verdanken, die vor drei Wochen mal wieder richtig abgestürzt ist. Interessant ist, dass die Argentinier erst sehr spät essen gehen. Als wir gegen 21:30 Uhr im Restaurant ankamen war es so gut wie leer, als wir gegen 23:30 Uhr gingen war es voll bis auf den letzten Platz.

    Am nächsten Tag fuhren wir weiter in Richtung Córdoba. Mittags machten wir Halt in Villa General Belgrano, einem Ort mit deutschen Wurzeln. Allein die Landschaft hätte genau so schon in Deutschland sein können, aber auch die Häuser waren typisch deutsch gebaut, manche waren sogar Fachwerkhäuser. Im zweiten Weltkrieg hat sich hier die Besatzung eines deutschen Schiffes angesiedelt, nachdem das Schiff gekentert war. Es gibt sogar jedes Jahr ein großes Oktoberfest. Wir suchten uns eine der vielen deutsch aussehenden Wirtschaften aus und bestellten ein paar Klassiker: Leberkäs mit Sauerkraut, Schnitzel mit Pommes und Gulasch mit Spätzle. Der Leberkäs war gut, der Rest eher nicht, aber wir sind halt auch jedes Mal so doof und haben zu hohe Erwartungen an die deutsche Küche im Ausland 😀 Das Bier aus der eigenen Brauerei war dafür wirklich unerwartet gut!

    Wir schlenderten noch ein bisschen durch den Ort und kauften uns einen typischen Mate-Becher, der aus einem Flaschenkürbis geschnitzt wird. Dazu gehört noch ein Strohhalm, der gleichzeitig als Sieb funktioniert und die Mate-Teeblätter draußen hält. Mate ist in Argentinien allgegenwärtig, es wird wirklich überall getrunken und ist gleichzeitig ein soziales Event. Dabei wird immer ein Matebecher herumgegeben, aus dem alle trinken. Viele Leute haben immer eine Thermoskanne dabei, um jederzeit heißes Wasser nachgießen zu können. Auch an Tankstellen oder in Städten bekommt man an jeder Ecke heißes Wasser für Mate. Das müssen wir jetzt auch endlich mal probieren!

    Dann machten wir uns wieder auf den Weg nach Córdoba.
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  • Day34

    Dorn im Auge

    March 4 in Argentina ⋅ 🌙 18 °C

    Heute Morgen ließ ich Caro ausschlafen (ich bin immer schon um einiges früher wach :) und wir machten uns gemütlich fertig. Um 12h fuhren wir zusammen mit Katl los zu den Sierras Chicas, die wahrscheinlich fünf Kilometer vom Haus entfernt sind. Es war unmöglich, einen Weganfang zu finden, wir wussten aber, dass es Wege geben müsste. Deshalb fragten wir bei einem nahen Haus, fanden den Weg und nahmen einen kleinen Hund aus dem Haus gleich mit - unbeabsichtigt. Knapp zwei Stunden stiegen wir auf und ab, durch Gestrüpp, Stacheln und hohes Gras. Einen Weg gab es schon, aber den musste man regelmäßig neu suchen. Am Ende eines Tals endete der Pfad und wir gingen nur noch querfeldein auf eine Anhöhe. Oben drehte Katl um, um die Kinder von der Schule im Nachbarort zu holen, wir liefen noch zwei Hügel weiter. Dann trafen wir auf einen Zaun, der uns einen Strich durch die Rechnung machte. Also kehrten wir nach einer Sonnenpause im Gras wieder um - mit dem Hund auf den Schultern, da dieser inzwischen nicht mehr konnte. Aber diesmal ging über den Grat statt nochmal runter ins Tal zum Bach. Dort gab es einen guten Weg! Der war allerdings stückweise einfach verschwunden... So sahen meine Beine unten so aus, als wäre ich vergewaltigt und verletzt worden! Zu Fuß und ein kleines Stück getrampt gegen 17.30h am Haus zurück gab es erstmal Eis mit der ganzen Familie und später brachen wir noch auf zum Fluss - erst zum Baden und anschließend Grillen. Dazu kam auch der argentinische Opa mit seiner Gitarre. Er fragte, ob wir unseren Eltern denn Bescheid gesagt hätten, dass wir gut hier angekommen sind - ich antwortete: Ich schreibe ja den Blog...Read more

  • Day33

    Raus aus der Stadt

    March 3 in Argentina ⋅ 🌙 19 °C

    Um 6h morgens wurde ich heute geweckt: "Lina, der Bus kam schon um 4.30h an!". Irgendwann bekam Caro dann noch ein Bett bei mir im Hostel und ich konnte nochmal eine Stunde schlafen. Dann frühstückten wir erstmal gemütlich, um uns über die letzten neun Tag auszutauschen. Eigentlich wollte ich noch in das Museum de la Memoria, das erst heute wieder geöffnet hatte. Wir entschieden uns aber dazu, mit Caro's neuer Slackline beziehungsweise Rodeoline aus Buenos Aires in den Park zu gehen. Davor durfte ein Abstecher zu den (olympischen?) Ringen zum Fotos machen nicht fehlen. Deswegen hatten wir noch ungefähr eine Stunde Zeit. Die Rofeoline ist nicht gespannt wie eine Slackline, sondern viel lockerer. Und anscheinend funktioniert das Lernen auch nicht mit Hilfestellung, sondern man muss es selbet schaffen und Geduld haben. Naja, aufstehen klappte bei mir am Ende - aber auch nicht immer. Anschließend mussten unser Gepäck noch im Hostel abgeholt werden und wir fuhren mit dem Taxi zum Busbahnhof. Dort wollten wir noch Karten für Donnerstag nach Buenos Aires kaufen - Zeit für eine Warteschlange hatten wir dabei nicht mehr. Klappte aber und dann ging es schnell zum Neuen Terminal, von wo die regionalen Busse abfahren. Da es kein Gepächfach gab, machten wir es uns im relativ leeren Bus ganz hinten bequem. Knapp zwei Stunden fuhren wir aus Córdoba raus, an Alta Gracia (eine Che-Guevara-Stadt) und dem Stausee, der ganz Córdoba versorgt, vorbei und nach Villa Ciudad Parque, ein kleines Dorf, das eigentlich gar nicht typisch ist. Dort holte uns Katl, eie ehemalige Arbeitskollegin/Freundin von Anke ab und wir machten erstmal eine kleine Dorfrundfahrt auf ausgewaschenen "Straßen", um kistenweise Bio-Obst und Gemüse zu kaufen. Später gingen wir noch an den Fluss, der ein bisschen an Korsika erinnert, nur nicht so tief ist. Abends backten wir noch Pfannkuchen für alle und unterhielten uns, vor allem über Erfahrungen in Argentinien im Vergleich zu Deutschland.Read more

  • Day18

    La Cumbrecita

    August 17, 2016 in Argentina ⋅ 🌙 9 °C

    Danes sem šel s kolegico nizozemko na celodnevni izlet v La Cumbrecito, malo vasico "v bližini" Cordobe. Do tja peljeta dva avtobusa, vožnja traja 3 ure (2+1). Čeprav sem že prej bral, da je okolica zelo nemška in alpska pa si vseeno nisem predstavljal tega na tak način. V vasici je dejansko težko dobit argentinsko hrano, zato sva jedla Gulasch con/mit Spaetzli, kar je precej tipično švicarsko :D celotna arhitektura je zelo alpska in tudi prvotni prebivalci so bili nemci. V barih z imeni kot so Edelweiss in Bar Suiza (Švica) tako ponujajo Kaffee in Tee ter Apfelstrudel. Zelo zanimivo. Od daleč pa precej vas oz. njena neposredna okolica z izsušeno pokrajino in nedokončanimi hišami kar malce spominja na Bosno :) smešen mix skratka.Read more

  • Day34

    OKTOBERFEST

    October 10, 2009 in Argentina

    Eigentlich wollten wir heute Morgen früh los. Ich hab mir auch brav den Wecker auf kurz vor 8 gestellt um zu packen. Frühstücken wollten wir um 8.30. Als ich um 9 bei Bo und Jelle an der Tür geklopft habe, waren die beiden allerdings noch nicht wirklich fit. Um 10 war Check-out, was wir grade noch so hinbekommen haben. Und dann gings gleich zum Busbahnhof, Ticket für den Bus nach "Villa Gral. Belgrano" http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_General_Belgrano kaufen, wo das Oktoberfest stattfindet. "Villa Gral. Belgrano" ist ein süßes Dorf in den Bergen. Da haben sich die deutschen und schweizer Einwanderer wirklich ein idyllisches Plätzchen ausgesucht! Mit See in den Bergen! Man fühlt sich fast wie daheim!

    Wir hatten extra im Hostel gefragt, ob wir Tickets reservieren sollten. Aber nein, das ist natürlich nicht nötig. Beim Busbahnhof mussten wir uns dann aber durchs Gedränge mogeln und haben erst ein Ticket für den Bus um 16.35 bekommen! Und der Bus fährt 1,5 Stunden. Sehr rentabel! Aber egal, wir wollen dahin! Und als Münchnerin ist man Massen ja vom Oktoberfest gewöhnt.

    Uns blieb also noch genug Zeit, unsere Tickets für den Bus am nächsten Tag nach Buenos Aires zu kaufen. Am Busbahnhof haben wir durch Glück auch noch ein Hotel gefunden. Wir sind einfach in das nächstbeste Hotel rein und haben gefragt und tata - es war noch ein Zimmer frei. Wir hatten davor 1000de andere Hostels und Hotels angerufen und dachten schon, wir müssten die Nacht irgendwo auf der Straße verbringen. So ist es doch besser. Gott sei Dank haben wir dann auch noch eine Rückfahrt von "Belgrano" gekauft. Sonst wäre wieder alles umsonst gewesen. Die Busse waren natürlich alle voll und es haben bestimmt einige in "Belgrano" am Bahnhof übernachten müssen. Und es war scheißkalt in den Bergen! Und geregnet hat es in Strömen. Wir waren alle total durchnässt. Aber genug des langweiligen gefasels. Hier noch einige Facts:

    1) Münchner Bier schmeckt scheiße! Zumindest das "Cerveza Artesenal Viejo Munich".
    2) Münchner haben komische Essgewohnheiten. Bo und Jeffe wollte was typisch deutsches Und das gab es: "Super Poncho mit Surcruit" (oder so ähnlich)

    Leider ist meine Handykamera mit Abendaufnahmen total überfordert. Vielleicht folgen noch Bilder von Bo, der hat eine richtige Kamera dabei. Ich hab auch ein paar Videos gemacht, deren Qualität aber sehr schlecht ist. Und das liegt nicht nur an der Kamera. Einem richtigen Münchner kann es schon den Magen umdrehen bei den Darbietungen (das hat sogar ein Kölner gesagt!). Aber immerhin war ein Schuhplattler dabei.

    Alles in allem hatten wir auf jeden Fall unseren Spaß! Das Feeling ist auch sehr Wiesn-like. Die Stimmung gut, alle Leute tanzen ausgelassen und jeder will ein Bussi haben. Wenn man aber als Münchnerin ein Wahrsteiner einem "Münchner" Bier vorziehen würde, ist das schon sehr grenzwertig, oder? Ich hab dann einfach ein Bier aus Patagonien genommen. Immerhin bin ich hier in Argentinien!

    Muchos besos!
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  • Day82

    Villa General Belgrano

    April 4, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach langer Reise zurück im schönen Deutschland.

    ...

    Naja, fast auf jeden Fall... Villa General Belgrano wurde in den 30gern unter anderem von bayrischen Familien gegründet und so sieht es auch aus=).

    Etwas obskur touristisch aber irgendwie auch sympathisch. Und weil wir schon mal da sind, gibt's zum Abendessen ein bisschen Vesper mit lokal gebrautem Bier.
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