Australia
Victoria

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630 travelers at this place:

  • Day109

    Melbourne

    Yesterday in Australia

    Obwohl ich schon drei Tage in Melbourne bin habe ich bewusst gewartet mit aufschalten, denn gestern ist meine Tochter Michèle in Melbourne angekommen und wir werden die nächsten 3 Wochen gemeinsam reisen 😀. Gestern und heute war Sightseeing angesagt und ab morgen gehts dann mit dem Auto auf die Great Ocean Road inkl. Phillips Island. Am Samstag fliegen wir dann von Melbourne nach Sydney.Read more

  • Day283

    Es rappelt im Karton - und raucht

    October 26 in Australia

    Melbourne ist eine total sportliche Stadt. Furchtbar sportlich. Man(n) ist sofort unter Druck, diesen schrecklich gesunden Lebensstil mitzuleben. Schrecklich. Zum Glück verfügt unser temporäres örtliches Zuhause neben Indoorpool, Spa, Kino, Karaoke- und Games-Room auch über ein eigenes Gym. Alles ultra-modern und im Herzen Melbournes mit Blick auf den Yachthafen. Vom Bett aus. Total angemessen und schön eben. Wir wohnen die Tage bei Clara, Sue's Freundin aus Studienzeiten, die seit ein paar Monaten hier lebt und arbeitet. So ein toller Mensch. Wenn auch kein Penthouse im eigentlichen Sinn, gehört diese Bleibe definitiv in die gleiche Kategorie. Und einmal mehr mietfrei. Total klasse. Was ich von gewissen Fähigkeiten Mitreisender so nicht sagen würde. Von anderen schon. Aber der Versuch mittels Mokkakanne einen morgendlichen Kaffee zuzubereiten - offensichtlich der allererste Versuch überhaupt - war jämmerlich. Angebräuntes Wasser. Schau Foto. Pfui. Naja, sie ist ja noch jung. Und schön.

    So sehr ich mich auch über das schöne neue Zuhause freue, lange hält es nicht. Nach nur einer Nacht müssen wir die Koffer packen und ausziehen. Nein, ich habe weder teure Dinge zerstört oder geklaut, noch mich mit irgendwelchen Leuten gestritten oder gar geprügelt. Ich bin schliesslich praktizierender Pazifist, ehemaliger Alchemist und bekennender Atheist. Aber was war passiert? Kaum zu Hause von der Arbeit, will sich Clara noch kurz um die Post kümmern. Zurück in der Wohnung, präsentiert sie das eben angelieferte Paket. Es wiegt geschätzte neunzig Kilogramm - vielleicht auch fünfundneunzig - und hört auf den Namen Marc. Ich bin fassungslos und begreife für einen Moment gar nicht, wer da vor mir steht. Tatsächlich, es ist mein lieber Freund Marc Taeschler. Und nein, der Familienvater von zwei Kindern ist nicht sonst am Reisen oder geschäftlich in Down Under oder sonst etwas. Nein, er ist einzig und alleine wegen uns hier. Meine Fresse, der Typ hat doch total einen an der Klatsche. Lässt Job, Frau und Kinder zurück, nur um uns zu sehen. In Australien. In etwa der am Weitesten entfernte Ort von zu Hause. Unglaublich und unvergleichlich. Sneaky-Sue war natürlich von Beginn weg eingeweiht und hat den Plot über weite Strecken mitorganisiert. Trotz grosser Freude ist mein Vertrauen ihr gegenüber verständlicherweise ziemlich erschüttert. Habe zur Sicherheit alle meine Pin-Codes geändert und spreche seither nur noch selten mit ihr.

    Die überschwängliche Freude über das Wiedersehen mit meinem guten Freund währt allerdings - wie schon bei Clara's Wohnung - nur kurz. Kaum hält der lustige Marc ein Glas Wein in der Hand, eröffnet er umgehend das Feuer. Ich sei ja gar nicht so skinny, wie die Fotos vermuten lassen, schwafelt das unsympathische Stück Mensch. Schwer getroffen und unfähig zum direkten Gegenschlag auszuholen, halte ich mich an einer meiner herausstehenden und gut sichtbaren Rippen und denke wortlos: „Schön das cho bisch, chum guet Hei!“ ...

    Doch der Marc ist gekommen um zu bleiben und wie man mir erklärt, liegt nach ein paar gemeinsamen Tagen in Melbourne noch ein gemeinsamer Roadtrip durch den Südosten Australiens vor uns. Total Geil. Ich freu mich wie Oskar und zum Feiern geht es im Anschluss ins Munich Brauhaus. Die haben zwar keine Cervelats, aber sonst ein paar leckere Würste. Bei Wurst und Bier erfahre ich dann noch, dass der gute Marc hier ausserdem das Rauchen aufgeben will. Gute Idee. Schliesslich kostet hier eine Schachtel der stinkenden Sargnägel fast zwanzig Stutz. Und wer jetzt denkt, der Marc würde in der Folge entzugsbedingt total nerven, der liegt vollkommen richtig. Natürlich ist eine massive Reduktion schon ein tolles Ergebnis, aber wie beim Tennis entscheiden nicht irgendwelche erzielten Punkte das Spiel, sondern einzig und alleine der Matchball. Wobei das Nerven irgendwie auch gar nichts mit dem Rauchen respektive dem bescheiden erfolgreichen Versuch dieses zu beenden zu tun hat. Das scheint ihm ausser Bauchschmerzen nichts anzuhaben. Aber wer bitte schmuggelt anstelle einer lang ersehnten Cervelat als Überraschung lieber die letzte Ausgabe der hier bestimmt verbotenen Weltwoche ins Land? Genau, der lustige Marc. Man muss ihn einfach gern haben.

    Trotz der ganzen Glücksgefühle aufgrund des unerwarteten und hohen Besuchs, trinke ich die Tage mehr Pretuval-C als Bier. Es scheint, als ob der gute Marc neben der beknackten Kack-Zeitung auch noch ein paar Bazillen mitgebracht und beim überschwänglichen Willkommensgeknutsche übertragen hat. Das oder die Schuld liegt bei Sue, die mir tags zuvor fatalerweise die kurzen Hosen rausgelegt hat. Am Wahrscheinlichsten ist aber, dass es sich um eine völlig nachvollziehbare allergische Reaktion auf die Intellekt vergiftende Quatschwoche handelt. Egal, ich freue mich trotz tropfender Nase riesig auf die kommenden Tage. Und nachdem wir in Saint Kilda einige der kleinen blauen Pinguine inklusive Nachwuchs zu Gesicht bekommen haben - die siebte Pinguin-Sichtung verrät die Statistik -, fehlt uns eigentlich nur noch ein Mietwagen für den bevorstehenden Roadtrip.

    Als erfahrene Budget-Traveler, finden die schöne und schlaue Sue und der ... hm, und ich natürlich auch ein tolles Mietwagen-Schnäppchen. Aber zu welchem Preis? Die Kommunikation per SMS und Telefon gestaltet sich von Beginn weg schwierig. Conrad, die kleine Schlampe, antwortet nur sporadisch und meist unvollständig. Der Preis ist aber so gut, dass wir uns zu dritt auf den Weg zum vereinbarten Pickup-Point machen. Eine Stunde später am Bahnhof angekommen, erreicht uns die nächste Nachricht vom bereits unbeliebten Conrad. Er hätte gerade Kundschaft und wir sollten doch bitte kurz herlaufen, das Office sei ja nur um die Ecke. Nach rund dreissig Minuten erreichen wir den verdammten Verleih und die Bitch hat tatsächlich noch immer Kundschaft, die den optisch ungepflegt und leicht verpeilt wirkenden Conrad noch für sage und schreibe neunzig Minuten beschäftigt. Nachdem unsere Abwicklung weitere fünfundvierzig Minuten in Anspruch nimmt, sitzen wir gegen halb Sieben endlich in unserem weissen Nissan Pulsar und eilen zurück. Ziel war es, um Fünf wieder in der City zu sein, um ein BBQ für Clara und ihren Freund vorzubereiten. So gesehen, wie das übliche Ergebnis vom Jass-schwachen Taeschler beim Differenzler: "Agseit 4, gmacht 154, Differänz en halbe Tag". Egal, wir haben die Karre. Also lasset die Spiele beginnen!
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  • Day286

    Da wir nun schon mehr Posts haben, als der Federer Titel hat, werden die Beiträge in Zukunft vielleicht etwas seltener. Vielleicht aber auch nicht. Der erste Halt auf unserem Roadtrip ist ein unscheinbares Kaffee im Otway National Park, auf dessen Parkplatz sich trotz bescheidenen Wetterverhältnissen diverse Papageien tummeln, die furchtbar gerne auf Köpfen rumsitzen. Zumindest auf männlichen Glatzen. Sue’s Schulter wird erst bei der Aussicht auf Sandwich-Krümel berücksichtigt, was ihre unendliche Freude darüber aber nicht zu schmälern weiss. Dafür wäre sowieso keine Zeit, denn kaum ist die Vogelfreude leicht verflogen, steht ein Gruppe Koalas bereit, um den Serotonin-Haushalt weiterhin auf Trab zu halten. Furchtbar süss. Unser Trip führt uns über die Great Ocean Road, wobei die gemeinsame tierische Wunschliste nach dem ersten Stopp erst teilweise abgehakt ist. Es fehlen noch Emus, Schlangen, Kookaburras und natürlich Kängurus. Von den knuffigen Hüpfern soll es hier ja über vierundvierzig Millionen geben. Fast doppelt so viele wie Einwohner. Es dauert denn auch tatsächlich nicht lange, bis wir das erste Känguru erspähen. Also ich. Allerdings wie schon zuvor vom Auto aus und eindeutig zu nahe an der Fahrbahn. Sue ist verständlicherweise emotional aufgewühlt ob der traurigen Nachricht und ich versuche die Stimmung teilweise zu retten, indem ich behaupte, es hätte sich um ein ausgewachsenes Tier gehandelt. Das beruhigt sie ein wenig. Doch dann meint der einfühlsame Marc, es könnte aber auch ein Muttertier gewesen sein, in deren Beutel zum Zeitpunkt des Unglücks noch ein Bébé wohnte. Wow. Das entschärft die Situation emotional nicht wirklich. Danke. Marc.

    Schuld an dieser tierischen Tragödie dürfte einmal mehr der Linksverkehr sein. Damit habe auch ich die Tage überraschend viel Mühe. Die Rollen waren beim Mietwagen-Pickup ja schnell verteilt und werden sich im Laufe des Roadtrips auch nicht mehr ändern. Ich fahre, Sue navigiert und Marc ... hm, ja, Marc sitzt hinten, schaut aus dem Fenster oder schnarcht. Meistens. Hat er sich ja auch verdient der gute Mann, ist schliesslich in den Ferien hier. Manchmal greift er aber auch spontan ins Geschehen ein, um mich schleunigst wieder auf den rechten Weg zu bringen, was in unserem Fall die linke Spur ist. Wobei das gilt ja auch ganz generell im Leben und trotzdem ist es nicht dem Marc seine bevorzugte Seite. Aber egal. Und ist es nicht der Marc, der unser Leben rettet, dann ist es die unentwegt alarmierte Sue. Oder auch gerne mal eine wild fuchtelnde Dame auf dem Fussgängerstreifen. Ja und in einem Fall ist es der Aussi-Ramon, ein erschreckend unfreundlicher Nachkomme eines vor zweihundertdreissig Jahren hier ausgesetzten Sträflings.

    Als ich mich bei einer Schlange vor einer Tankstelle von der falschen Strassenseite her anstelle, sieht der ganz offensichtlich geisteskranke Ramon rot und sich gezwungen, mitten auf der Strasse anzuhalten, das Fenster zu öffnen und mit aggressiver Miene wild zu gestikulieren. Ein paar Sekunden ginge ja noch - da unsere Fenster zu sind, verstehe ich sowieso nicht, was der Fascho labert -, aber der als Kind wohl oft verprügelte Ramon ist aufgrund meiner lächerlichen Fahrleistung total ausser Rand und Band und will seine Hände gar nicht mehr still halten. Also so geht es ja auch nicht. „Du aufgeblähter Stinkstiefel beweist hier eindrücklich, dass dein Selbstwertgefühl bei Null oder gar darunter liegt. Du hasst dich. Nicht mich. Obwohl du in keinster Weise von meinem schwachen Auftritt betroffen bist, nutzt du den kurzen Moment meiner Hilflosigkeit, um völlig unnötig und übertrieben auf mich loszutreten. Hättest du auch nur einen Funken Wertschätzung für dich selbst, könntest du mich einigermassen freundlich und sachlich über meinen Fehler aufklären und mich korrigieren. Hast du aber nicht. Du hast nichts. Ausser diverse Kindheitstraumata und ein Gefühl der physischen Überlegenheit. Siehst ja auch aus wie ein verdammter Bär. Aber nicht die kuschelige Version, auf die Mädchen stehen. Nein, die hässliche Version, vor der Menschen Angst haben und weg rennen! Verstehst du armes Schwein überhaupt, was ich dir sage?“ All das würde ich dem rot angelaufenen Ramon sagen, hätte ich den Mut, auszusteigen. Den hab ich aber nicht. Trotz Marc „Nasenbeinbrecher“ Taeschler auf dem Rücksitz. Also lächle ich eingeschüchtert vor mich hin und hoffe der Arsch bleibt auch sitzen.

    Nachdem wir das Tanken tatsächlich überlebt haben, wartet schon die nächste heikle Situation auf uns. Bei den „Twelve Apostels“ begegnet uns die erste Schlange auf unserer Reise. Eine schön gezeichnete „Tiger Snake“ - eine der giftigsten Schlangen Australiens - quert vor uns den Gehweg zum Aussichtspunkt. Mehrheitlich entzückt setzen wir den kurzen Walk fort, doch am Aussichtspunkt keine zwanzig Meter weiter, versperrt ein weiterer spitzzüngiger Geselle den Weg. Oder vielmehr seine grimmigen Beschützer vom hiesigen Secret Service. Drei Meter vor uns steht doch tatsächlich Mr Scott Morrison, seines Zeichens Premier Minister Australiens, der gerade irgendwelche belanglosen Dinge in ein paar Kameras faselt. Der Typ war aufgrund von Unvorstellbarkeit definitiv nicht auf unserer Begegnungs-Wunschliste, aber trotzdem ein Foto wert. Sprechen wollte der feine Pinkel dann aber nicht mit uns. Zumindest nicht wenn Marc dabei ist. Schade.

    Nachdem wir die Great Ocean Road hinter uns gelassen haben, verbringen wir zwei Nächte in einem Holidaypark im Grampians Nationalpark, wo wir in kurzer Zeit alle Kästchen der Wunschliste abhaken können. Unzählige Emus und Kängurus, diverse Papageien und beim Pinnacle-Hike noch ein Kookaburra und eine unscheinbare „Brown Snake“, nach Morrison die giftigste Schlange dieser Region. Total lässig alles. Und eine Sache hat der Marc ja schon auch richtig gemacht. Neben der komischen Zeitung schaffte es auch ein ausgewachsenes Fläschchen Moët in seinen Koffer und die pfeifen wir uns inmitten all der Tiere hier genüsslich rein. Was will man mehr in und von Australien? Richtig, nettere Menschen und billigeres Bier. Aber hey, wir haben ja noch ein paar Tage und vielleicht finden wir das ja auch noch.
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  • Day290

    Übergart, übersäuert und happy

    November 2 in Australia

    Unsere kleine Reise führt uns weiter auf Phillip Island - we found penguins again! - und die Wein-Regionen Mornington und Yarra Valley. Billiges Bier gibt es auch hier nicht, dafür aber gute Weine zum selben Preis. In etwa. Nach mehreren Winery-Besuchen stapeln sich die Flaschen im Kofferraum und wir haben nur wenige Tage für deren Verzehr. Aber wie so oft, gemeinsam schaffen wir das. Gemeinsam sind wir stark. Stark alkoholisiert zumindest. Bei einem der zahlenmässig aus dem Ruder gelaufenen Tastings finden wir sogar nette Einheimische, die uns spontan ein improvisiertes Käseplättli zusammenstellen, da die Küche längst geschlossen hat und wir feste Nahrung bitter nötig haben. Es gibt sie also doch, diese freundlichen Australier. Und wenn wir für einen Moment schon die positive Schiene fahren, dann darf man auch der schönen Sue ein weiteres Kompliment machen. Die Routenplanung war wirklich top und auch als Navi taugt sie was. Ganz toll, Sue. Nicht zuletzt darum spreche ich nach dem kürzlich erlittenen Vertrauensverlust auch ab und zu wieder mit ihr.

    Ansonsten kämpfen wir wie schon erwähnt täglich darum, die in der Tasting-Euphorie erworbenen Weine brav zu leeren. Versagen ist keine Option und als Team erringen wir einen önologischen Sieg nach dem anderen. Es ist schön, einen so erfahrenen und starken Mann wie Marc im Team zu haben. Nach zehn Tagen sieht die Erfolgsbilanz allerdings ähnlich ernüchternd aus, wie nach der gemeinsamen Zeit in der Oberstufe. Während mein Notenschnitt damals um eine ganze Note abnahm, habe ich in diesem Fall beträchtlich zugenommen. Fast fünf Kilo verrät die Waage. Doch dieses Opfer erbringe ich - wie schon damals - gerne. Und nachdem wir als Trio-Luegisland auch noch das als äusserst knifflig zu wertende Weltwoche Kreuzworträtsel schaffen - Lösungswort: „Redensarten“ -, hat auch dieses scheussliche Mitbringsel noch einen Zweck erfüllt und uns scheint allen gleichzeitig die Sonne aus dem Arsch. Sehr schön. Und warm.

    Was uns hier aber noch fehlt, ist ein anständiges BBQ mit reichlich Beef. Davon produzieren die hier ja massig und von hoher Qualität. Als man(n) sich im Laden aber nicht wirklich einig ist, welches Stück es denn werden soll, schnappt sich einfach jeder, was er auf seinem Teller sehen will. Im Resultat landet bei mir das Grösste (700g Rumpsteak), bei Marc das Gröbste (500g T-bone) und bei Sue das Teuerste (400g Filet) im Teller. War ja klar. Doch trotz peinlich dilettantischer Übergarung der ersten beiden Stücke auf dem Grill - was eindeutig auf meine Kappe geht -, sind zum Schluss alle happy. Insbesondere der Rosenkohl aus der Sterne-Küche kann eine weitere Übersäuerung verhindern. Für diese sorgt im weiteren Verlauf dann eher der hemmungslose Weinkonsum und die angeregten politischen Diskussionen. Wie man uns kennt, drehen wir den Kopf ja meist in unterschiedliche Richtungen. Wenn also Koala-Spotter Sue ein lautstarkes „Koala, hinter euch!“ von sich gibt, schaut der Marc konsequent und ohne viel nachzudenken über seine rechte Schulter, während ich wohlüberlegt, differenziert und besonnen über die richtige, bessere, logischere und sozialere linke Schulter schaue. Egal, wir lieben uns trotzdem und beim Schreiben und Tennisspielen bin ich ja auch Rechtshänder. Bezüglich der die Schweiz bewegende Kuhhorn-Initiative war man(n) sich denn auch einig. Lasst die Hörner wieder wachsen. Sowohl das Linke wie auch das Rechte!

    So, der Besuch in Down Under geht langsam zu Ende. Wir hatten eine wirklich tolle Zeit in Australien mit vielen tierischen Begegnungen, haben viel gelacht, viele spannende Gespräche geführt und grandiose Momente erlebt. Herrlich. Ok, gelegentlich gesellte sich Marc dazu, aber davon liessen wir uns nicht weiter stören.
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  • Day30

    T3 - Great Ocean Road

    November 20 in Australia

    ▪️Es ist auf einmal 10°C kälter, windig, bewölkt und regnerisch - totaler Kontrast zu Gestern
    ▪️Indra ist ein bisschen Krank
    ▪️Sie nimmt jetzt das selbe Rachenspray aus Thailand, welches Mario und mich auch wieder Gesund gemacht hat 😊
    ▪️Waren noch Mal beim Loch Ard - da gab es 5 Aussichtspunkte und 2 Strände
    ▪️Weiter ging es zum The Arche, London Bridge, Grotto Scenic - das sind echt coole Felsformationen im Meer
    ▪️Der Bay of Martyrs ist ein krasser Strand
    ▪️Nach dem Bay of Islands sind wir nach Warrnambool
    ▪️Haben bei Dr. Tully's Chai Latte getrunken und leckere Sandwiches gefuttert
    ▪️Gegen 17:30 haben wir bei Holiday Village, unseren 3. Campingplatz, eingecheckt

    💡Vor Straßenbaustellen hält ein Mitarbeiter immer ein Verkehrsschild "Slow" oder "Stop" fest - ein sogenannter Schilderhalter. 😅
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  • Day13

    Hallo Australien

    November 3 in Australia

    ▪️Gegen 13Uhr bin ich in Melbourne gelandet
    ▪️Ca. 1,5 h später bin ich bin dem Skybus nach St Kilda gefahren und dann ein paar Minuten zu dem Hostel "Habitat HQ" gelaufen
    ▪️Nach dem einchecken ins 10Bett Frauenzimmer, hab ich gegenüber eine Pizza gegessen
    ▪️Der Besitzer der Pizzeria, Adel 😆, war mega nett und hat mir seine Telefonnummer gegeben, falls ich Fragen habe
    ▪️Weil ich so nervös aussah hat er mir ein Vodka Energie ausgegeben 😁
    ▪️ Anschließend bin ich zum Sonnenuntergang am Strand gelaufen
    ▪️ Dort hat mich eine Mexikanerin angesprochen, sie war so hilfsbereit und hat mir von vielen Orten erzählt, die ich unbedingt in Melbourne ansehen muss
    ▪️Sie hat mir ein Restaurant gezeigt und mich dann zu meinem Hostel gebracht

    💡wenn die Fußgängerampel grün wird, macht sie ein Geräusch, wie eine Strahlenpistole beim abschießen in StarWars
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  • Day373

    Great Ocean Road Teil 2

    November 4 in Australia

    Heute gingen wir die Great Ocean Road noch ca. 50 km weiter in Richtung Westen bis zur Bay of Island und danach sollte es auf direktem Weg zurück nach Torquay gehen.
    Alle paar Kilometer hielten wir an, um die Steilküste mit den verschiedenen Felsformationen zu bewundern und bestaunen.😲📷 Ob Loch Ard Gorge, The Arch, die London-Bridge, die Grotto oder Bay of Matyrs und Bay of Island...einzigartig, was die Natur und die Kraft der Elemente so geschaffen hat.😲....aber auch wieder zerstört, wie bei der London Bridge, die mal zwei Bögen hatte. Marc ist dort damals noch rübergegangen.🤔
    Dem Spiel meterhoher Wellen, wie sie mit ungestümer Kraft gegen die Steilküste und die Felsen krachen, die Gischt über die Felsen spritzt, die Wellen in Felsbögen und Pools reinschiessen und das Wasser brodeln lassen,...zuzuschauen kann süchtig machen....,ein Schauspiel sondersgleichen😲😲😲🌊📷📷📷
    Als wir uns dann endlich doch von diesem großartigen und grandiosem Blick losreissen konnten, fuhren wir direkt nach Torquay.🚙🛣 Auf der Suche nach unserem gebuchten Hotel, zeigte uns Map an, dass es keine Route gäbe.🤔🤔🤔 Komisch....???? Und dann bekamen wir mit, dass wir in der gleichnamigen Stadt in England gebucht hatten.🤔🙄😂🤣😳 Nachdem wir das Hotel angeschrieben hatten und unsere Situation erklärt hatten, dass wir es heute nicht mehr schaffen würden und auch nicht wollen, hatte man volles Verständnis. Die Stornierung wurde ohne Kosten angenommen.😊😊😊👍
    Am Wochenende sind die Hotelpreise in den Städten scheinbar niedriger und so buchten wir uns in Melbourne in der City in einem schicken Hotel kurzfristig und mit Geniusvorteil für einen super Preis ein.
    https://www.atlantishotel.com.au/
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  • Day31

    T4 - Great Ocean Road

    November 21 in Australia

    ▪️Waren, auf Empfehlung von Valentin den Franzosen, im Tower Hill Wildlife Reserve - Mega!
    ▪️Ein Ökosystem, das in einen Krater von einem erloschen Vulkan entstanden ist und 1. Nationalpark von Victoria war
    ▪️Haben Koalas, Emus, Reptilien und Schildkröten gesehen, aber leider keine Kängurus :(
    ▪️Ein Emu hat uns eine Avocadoschale samt Löffel geklaut, als wir 'ne Schnitte gefuttert haben
    ▪️In Port Farry haben wir uns ein Crépe bei "Le Crépe Man" gegönnt - so lecker, mit Erdbeeren, weißer Schocki und Waldberren-Sirup
    ▪️Das war der westlichste Punkt für uns auf der Great Ocean Road, fuhren wieder zurück Richtung Melbourne
    ▪️Nach 2h30min hatten wir unseren 4. Campingplatz "Bimbi Park" in Cape Otway erreicht
    ▪️Heute hat bis ca.15Uhr die Sonne geschienen und es war sehr warm - perfekt für den Park
    ▪️Ab ca. 15Uhr hat es nur noch geregnet auf der Rückfahrt - waren zum Glück im Auto

    💡Die privaten Briefkasten auf dem Land sind selbst gebaut bzw. recycelt aus Blech-Milchkannen, Bojen, Plastikbehältern. Sieht richtig cool aus.
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  • Day4

    Auf zur Great Ocean Road

    September 25 in Australia

    Noch eine kleine Tour durch Melbourne zum Queen Victoria Market (ein riesiger Markt wo es wirklich alles! gibt). Dann haben wir das Auto geholt und Henni musste sich das erste mal durch den Linksverkehr quälen. Ab morgen wird dann die Great Ocean Road befahren 😬

  • Day5

    Great Ocean Road Part 1

    September 26 in Australia

    Heute ging es los auf der Great Ocean Road und wir sind vom ersten Moment an begeistert gewesen! 😍 Sie macht ihrem Namen alle Ehre und führt fast die ganze Zeit direkt am Meer längs. Neben schönen Stränden und Felsen gab es aber auch noch andere Highlights: Wasserfälle, zutrauliche Papageien und unsere ersten Kängurus auf dem Koala Walk (Koalas haben wir natürlich auch gesehen, schlafend ganz oben im Baum). Später im Dunkeln ist uns dann nochmal ein Känguru begegnet, das mitten auf der Straße stand und dann ganz gemütlich weg gehoppelt ist, als wir direkt vor ihm gebremst haben.Read more

You might also know this place by the following names:

State of Victoria, Victoria, VIC, Vitória, Виктория

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