Brazil
Cairu

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14 travelers at this place:

  • Day9

    Eine abenteuerliche Reise

    September 8 in Brazil ⋅ ⛅ 24 °C

    Nachdem ich vorgestern gestresst vom Nachtbus und der nicht englisch sprechenden Rezeptionistin, den Abend in meinem Zimmer verbracht hatte, riss ich mich gestern zusammen. Ich hatte den Tag geplant und wusste was zu tun war, jetzt musste nur noch alles klappen. Ich begann den Tag mit einem ganz guten Frühstück in meiner Pousada, dann ging ich ins Zentrum zur Bank, um ein wenig Bargeld abzuholen. Hier kann man zwar sogar winzigste Beträge mit Karte bezahlen, aber da mein nächstes Ziel eine kleine noch nicht so touristisch erschlossene Insel ist, wollte ich sicher gehen. Ich hatte Glück! Ich konnte dort tatsächlich das erste Mal seit meinem Aufenthalt kostenlos Geld abheben. Perfekt, jetzt fehlte nur noch eine Überfahrt nach Boipeba, der nächsten Insel. Es war ca 10Uhr und da ich um 12Uhr spätestens auschecken musste, plante ich auch den Transfer für ca 12Uhr zu buchen.
    In dem kleinen Touristentransferbüro kommunizierte ich mit der jungen Frau größtenteils über Google Übersetzer auf ihrem Handy. Etwas mühsam, aber hat ja funktioniert. Einigermaßen jedenfalls, denn sie schlug mir dauernd nur Fahrten vor, die in 10min starten sollten, ich hatte meine Sachen aber noch gar nicht gepackt... Naja, dachte ich, dann eben so. Sprintete in mein Zimmer schmiss meine Sachen in den Rucksack und schaffte es mit 3min Verspätung zum Treffpunkt zu kommen. Dort warteten schon ein paar andere, die anscheinend ebenfalls transportiert werden sollten. Der Fahrer führte uns zu einem dicken Jeep mit Sitzen auf der Ladefläche. Ohne Anschnaller natürlich. Das war ja was für mich, denn dann ging es 2 Stunden lang komplett offroad durch das Hinterland der Insel. Wir auf der Ladefläche wurden ordentlich durchgeschüttelt. Ich dachte ich wäre mittlerweile bucklige Straßen gewöhnt, aber das hier war nochmal ne Stufe härter. Das eine englischsprachige Mädchen und ich waren uns einig: another adventure...
    Schließlich lud mich der Fahrer am südlichen Ende der Insel ab, von dort konnte man schon Boipeba sehen. Mit einem Holzboot wurde ich also 5min über den Flussarm gefahren, wo am Strand schon die "Taxifahrer" warteten. Morro de Sao Paolo und Boipeba sind autofreie Inseln. Es hat sich eingebürgert, dass die Einheimischen sich ein bisschen Geld dazu verdienen können, indem sie den Touristen das Gepäck auf Schubkarren zu ihrer Unterkunft bringen bzw hier auf Boipeba einfach tragen.
    Morro de Sao Paolo, also die Insel auf der ich vorher war, ist eine richtige Partyinsel. Am Strand stehen überall Buden, an denen man Caipirinhas kaufen kann und Promoter von Clubs drücken einem Rabattcoupons in die Hand, damit man zur Party kommt. Da hatte ich vorgestern so gar keine Lust drauf. Boipeba gefällt mir da schon wesentlich besser! Hier leben hauptsächlich die Einheimischen und der Tourismus steckt noch in den Kinderschuhen. Sehr entspannend, hier auf dieser Paradiesinsel kann man wirklich die Seele baumeln lassen. Gestern war das Wetter hier leider eher grau und wolkig, aber zumindest besser als auf Morro, wo es die ganze Zeit nur geregnet hat.
    Als ich gestern gegen Mittag also bei meiner Pousada ankam, wurde ich strahlend von Daniela empfangen. Mein Zimmer ist eigentlich ein kleines Chalet, also eine kleine Hütte mit einem großen Bett, Badezimmer und kleiner Terasse mit Hängematte. Super süß! Daniela ist auch super nett, ihr Großvater kommt aus München, aber sie spricht leider kein deutsch. Dafür kommunizieren mit einer Mischung aus Portugiesisch und Englisch. Eine gute Möglichkeit für mich entspannt an meinen Sprachkenntnissen zu arbeiten.
    Nach ich mich ein bisschen eingerichtet hatte, meldete sich der Hunger grollend zu Wort. Also machte ich mich auf den Weg, die Stadt ein wenig zu erkunden. Ich hatte mir bei Google Maps vorher ein Veganer freundliches Restaurant herausgesucht und verbrachte bestimmt 1,5h damit dieses in der winzigen Stadt zu suchen. Irgendwann wurde es mir zu blöd. Ich setzte mich in ein winziges Restaurant und bestellte das leckere Moqueca com Banana. Die Portion war riesig. Ein Schälchen Reis, eine Schale mit den typischen Bohnen und das Moqueca, das in einer heißen Steinschüssel serviert wurde, sodass es noch richtig spritzte, als es auf den Tisch kam. Richtig lecker!
    Vollgefuttert erkundete ich noch ein bisschen den Strand und sammelte hübsche Muscheln. Später setzte ich mich noch an die Plastiktische einer Strandbar und trank eine leckere frische Kokosnuss. Die werde ich wirklich vermissen.

    Gegen 18uhr war ich wieder in meinem Zimmer und bemerkte, musste ja so kommen, dass ich mein Ladekabel in der Pousada in Morro de Sao Paolo vergessen hatte. Deshalb hab ich gestern auch meine 20% Akku gespart und schreibe erst heute.
    Eventuell kommen noch die Mädchen aus Isreal hierher, das wäre echt cool.

    Heute morgen weckten mich die Vögel vor dem Fenster. Nach einer Dusche gabes Frühstück um 8:30uhr. Das war glaube ich das beste Frühstück, was ich bisher hatte! Es gab eine riesige Smoothiebowl mit Knuspermüsli, geröstetes Brot, Wassermelone, gebratene Kartoffeln, Cracker und dazu eine in Bananenblätter eingewickelte Paste. Keine Ahnung was das war, aber es hat total gut geschmeckt. Außerdem gab es noch Tee aus Rosen und zum süßen ein bisschen Ananassirup.
    So saß ich also auf meiner Veranda in der Morgensonne, von weitem war leise Musik zu hören, zwischendrin das Schnauben eines Pferdes. Wundervoll. Ich bin sehr glücklich über meine Entscheidung drei Nächte hier zu verbringen!

    Vorhin habe ich ein neues Ladekabel gekauft in einem winzigen Shop am Hafen. Mein Handy lädt jetzt, während ich schreibe und gleich werde ich die Strände der Insel erkunden! Heute ist das Wetter auch Top, also werde ich bestimmt auch ein bisschen baden können.
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  • Sep14

    Ilha de Boipeba

    September 14, 2018 in Brazil

    Après un trajet de 15h (bus/ferry/bus/arrière d'un pack-up, vedette), nous voici enfin sur la petite île de Boipeba!
    Ici pas de voitures, uniquement des charettes tirées par des chevaux, vélos, quads, tracteurs et des piétons. Le littoral compte plus de 20km de magnifiques plages et il y a peu de touristes: un petit coin de paradis!
    A peine arrivés, nous avons décidé de rallonger notre passage ici et de rester 5 nuits pour nous reposer, bronzer et simplement profiter de cet environnement paradisiaque.
    Nous avons d'abord dormi une nuit dans une auberge de jeunesse proche du port où nous sommes arrivés, à côté de la plage Boca da Barra. Ensuite, nous avons pris un quad pour nous rendre sur la plage de Moréré où nous avions un superbe hôtel pour nous reposer. Cela tombait bien, Marion se remettait d'un gros rhume et Mathias venait de tomber malade.
    Pour finir, nous avons dormi dans un tout autre type d'hôtel à l'autre bout de la plage dans une cabane en bois. Pas du tout le même genre mais original :)
    Dans ce petit coin de paradis, nous avons eu la chance de pouvoir voir des baleines en nous éloignant un peu du rivage en bateau!!
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  • Day6

    Vier Tage im Paradies

    March 22 in Brazil

    Meine Reise begann mit vier traumhaft schönen und entspannten Tagen in Morro de São Paulo. Schon bei der Ankunft fühlte ich mich wie im Paradies: Überall Palmen, Wasser, Strand, Kokosnüsse, Obst und das beste: keine Autos!

    Unser Airbnb lag nur 1 Minute vom Meer entfernt. Wir hatten zwei Zimmer: Das Schlafzimmer bekamen Natalia und die kleine Laura und das ausziehbare Bett teilte ich mir mit Lena, dem Kindermädchen von Laura. Lena hat auch schon Natalias Mama geholfen als sie noch ein Kind war und sie ist deswegen wie ein Familienmitglied.
    Da es bereits Zeit fürs Mittagessen war gingen wir kühlendes Açaí essen. Açaí ist ein Sorbet aus den Früchten der Kohlpalme. Ein weiteres typisches Essen ist Tapioca: Stärke, die aus der Maniokwurzel hergestellt und z.B. als
    Fladen zubereitet gegessen wird.

    Dank der zwei kleinen Herdplatten mussten wir nicht immer auswärts essen, sondern kochten auch oft zusammen. Natalia machte gleich am ersten Abend Brigadeiro für mich; eine typisch brasilianische Süßigkeit aus Kondensmilch und Kakao, die wir schon in Mexiko sehr oft zusammen gegessen haben. Auch das bekannte Pão de Queijo hatte sie in ihrem Koffer dabei. Dieses köstliche Käsegebäck kann man zwar in ganz Brasilien kaufen, aber die Orignalversion mit dem Originalkäse gibt es nur in Belo Horizonte. Leider gab es in unserer Kochecke keinen Ofen und so gingen wir zum Bäcker gegenüber und fragten, ob wir seinen Ofen nutzen dürften. Natürlich war das was in Deutschland undenkbar wäre hier in Brasilien kein Problem. Als Dankeschön bekam der Bäcker frische Pão de Queijo und das Rezept.

    Am Hauptstrand ist auch in der Nebensaison noch viel los. Tagsüber relaxen viele am Wasser und aus den Lautsprechern ertönt Reggaeton. Damit hätte ich in Brasilien überhaupt nicht gerechnet. Nur leider tanzt niemand... Am Abend füllen sich die Restaurants und den ganzen Strandweg entlang werden Cocktails, Tapioca und Churros verkauft. Vor den Restaurants gibt es Live Musik und es wird vor allem brasilianischer Forró gespielt. Aber auch hier tanzt leider wieder niemand. Das hielt Natalia aber nicht davon ab mich einmal aufzufordern.
    Am zweiten Tag machten wir einen Ausflug zum Praia de Garapuá. Ein Strand an dem kaum Menschen und dafür umso mehr bunte Fische sind. Ich wollte garnicht mehr weg.

    Vor der Reise hatte ich mir noch Sorgen gemacht wie ich mit Laura sprechen und spielen soll. Aber es hat viel besser funktioniert als ich dachte und mein Spanisch-Portugiesisch wurde immer portugiesischer. Laura ist aber auch eine sehr geduldige Lehrerin und der Unterricht sehr intensiv: Ich musste immer neben ihr sitzen, wir spielten mit den deutschen Fingerpuppen und Polly, schauten Kurzfilme, malten zusammen (dabei habe ich viele Tiervokabeln gelernt) und suchten Muscheln (und sammelten nebenher Plastikmüll am Strand, wobei zum Glück eh recht wenig rum lag). Sie lernte auch ein bisschen Deutsch und hat eine hervorragende Aussprache.

    Da Natalia die Fahrt auf dem wackeligen Boot nicht so gut getan hatte, entschieden wir uns diesmal für den Landweg: Zuerst ging es 12 Minuten lang mit einem Boot zum nächstgelegensten Ort auf dem Festland, von dort aus 2 Stunden mit dem Bus weiter und dann folgte eine 40 Minuten lange Fahrt auf einer großen Fähre.

    Ich muss zugeben, dass ich hier erst gelernt habe wo die Cashewnüsse herkommen. Irgendwie habe ich mich das vorher noch nie gefragt. Der Caju-Baum trägt sehr ungewöhnliche Doppelfrüchte: die Cashew-Birnen und die an Bohnenkerne erinnernden Cashewnüsse, die quasi als Anhängsel an der Frucht wachsen. Der Saft aus der Frucht schmeckt total erfrischend. Auf der Fähre lief jemand mit frisch gerösteten Cashewnüssen herum und ich wollte sie unbedingt probieren. Da Natalia, Laura und Lena weiter weg saßen konnte ich nun mein Portugiesisch auf die Probe stellen: wenige Minuten später saß ich glücklich mit meinen Chasews in der Hand da, die ich sogar ganz ungewollt um die Hälfte runter gehandelt hatte; Portugiesisch-Test erfolgreich bestanden.
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  • Day310

    Fliegen über Sandpisten

    October 27, 2016 in Brazil ⋅ ☀️ 28 °C

    Um die nächste Insel zu erreichen, entscheiden wir uns für die Land-Variante. Mit einem Jeep brettern wir über die Sandpisten der Insel. Unser netter Fahrer macht die Strecke mehrfach täglich und kennt jedes Sandkorn... Er hält für uns an einem Strand, wo weit und breit kein Mensch, keine Hütte, nichts zu sehen ist. Nur Kokospalmen. Ach, was für eine Lust hätte ich, hier den Tag zu verbringen.
    Das zweite Transportmittel des Tages lässt es dann gemächlicher angehen für die kurze Überfahrt nach Boipeba.
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  • Day225

    Morro de São Paulo

    August 3, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 15 °C

    Es geht immer weiter in Richtung Norden.
    Nächster Stop ist Morro de São Paulo. Eine Insel mit einer recht ausgeprägten touristischen Infrastruktur. Ein kleines Örtchen mit vielen Restaurants und Läden, schön zum hindurchschlendern. Autos gibt es hier im Ort nicht und unsere Rucksäcke werden von starken Männern in Schubkarren die Gassen und Hügel hoch-und runter geschoben.
    Die Cocktailbar auf der Straße lacht uns an und wir testen einen speziellen Kakao-Cocktail. Der wird in der Kakao- Frucht serviert und hat mit dem, woran man zunächst bei Kakao denkt, absolut NICHTS gemeinsam. Den Hauptteil des Cocktails machen die glitschigen Kakaobohnen aus, die wir nach und nach ausspucken. Flüssigkeit, also Cocktail, gibt es kaum. Irgendwie eine unbefriedigende Angelegenheit...
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  • Day226

    Volta á Ilha

    August 4, 2016 in Brazil ⋅ ☀️ 26 °C

    Bootsausflüge sind immer schön. Dieser geht mit Highspeed und recht unsanft zunächst zu natürlichen Schwimmbecken zwischen den Korallen im Meer. Hier werden aus unzähligen Booten jeweils 16 Touristen ausgespuckt, die nach Fischen Ausschau halten. Ich sehe kaum welche und vermute, sie haben keine Lust auf die Massen.
    Melanie und mir ist das Meer viel zu kalt, was natürlich niemand versteht angesichts der Tatsache, dass wir aus Deutschland kommen, wo wir doch an Kälte gewohnt sein müssten.
    Wir wärmen uns lieber mit einem Caipirinha von der Wasserbar auf.
    Unser Mittagessen "angeln" wir uns auf der Nachbarinsel Boipeba, in die ich mich verliebe und wo ich unbedingt wieder hinkommen möchte.
    Für ein bisschen Kultur darf eine Klosterbesichtigung nicht fehlen. Leider finde ich nichts interessantes in den Schubladen eines großen Schranks.
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  • Day309

    Zwischenstopp in Morro de São Paulo

    October 26, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 29 °C

    Einen Tag verbringen wir in Morro de São Paulo, Durchgangsstation zur nächsten Insel.
    Geschäfte gucken, lecker Essen gehen... Lecker Essen beinhaltet für meinen Geschmack übrigens nicht das übliche Frühstück in den brasilianischen Pousadas. Es gibt Früchte (das ist der beste Teil für mich), meist irgendwelche süßen Kuchen und schrecklich langweilig schmeckende Brötchen mit schrecklich langweilig schmeckendem Käse (plus schrecklich langweilig schmeckendem Schinken, für den der will). Und zwar überall gleich langweilig schmeckend...
    Übersetzung:
    Schlag nichts tot außer Zeit
    Schieße nichts außer Fotos
    Lass nichts hier außer Fußspuren
    Nimm nichts mit außer Sehnsucht
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  • Day8

    Morro de Sao Paulo

    January 20, 2017 in Brazil ⋅ ⛅ 8 °C

    Wochenendtrip vom 20.01 bis zum 22.01

    Nach einer 2,5 stündigen Fahrt mit dem fröhlich wackelndem Katamaran (an dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Reisetabletten!) begrüßte uns die Insel mit wunderschönem Wetter.

    Dort gibt es keine Autos und das Flair hat uns direkt an die kleinen asiatischen Inseln erinnert wie Don Det, Koh Phangan oder Koh Rong Samloem. Am Hafen warteten bereits diverse Arten von Taxis, z. B. die Männer mit Schubkarren, in welchen man sein Gepäck transportieren lassen konnte, oder die Boot-Taxis. Wir entschieden uns glücklicherweise aber unsere Pousada zu Fuß aufzusuchen, denn diese ist über den Strand bei Ebbe -ohne schwimmen zu müssen- zu erreichen und der Weg hat sich gelohnt, dabei sind einige der schönsten Bilder entstanden.
    Von weitem schon klangen uns chillige Reggae Vibes entgegen, als wir dann feststellten, dass diese aus unserem Hostel (Pousada Gemeos am Gamboa Strand) strömten, dachten wir nur: geil!
    Dementsprechend war auch die Crew und vor allem die Besitzerin Christina drauf. Sie kommt schon seit 25 Jahren aus Portugal regelmäßig nach Morro de Sao Paulo und ist seit 5 Jahren dort sesshaft. Leider gab es sehr viele Moskitos im Zimmer und nach 17 Uhr auch am Strand (wir haben dummerweise nicht dran gedacht lange Klamotten einzupacken -.-).

    Der Strand war super schön, das Wasser warm und halbwegs klar. Eine kleine Gruppe aus Argentiniern und Spaniern hatten sich mit einer gleichnamigen Strandbar selbstständig gemacht und das Essen von dort war sehr gut. In einem Gespräch mit einem Pärchen aus der Truppe stellte sich heraus, dass die beiden vor kurzem in Köln Urlaub gemacht hatten und total begeistert von den deutschen urigen Kneipen mit scheinbar ewig schlechtgelauntem Barkeeper waren.

    Eine Mückenschutzflasche weniger und um 10 Mückenstiche und einen Sonnenbrand reicher verließen wir dann per Boot-Taxi den Gamboa-Strand und vom Haupthafen aus ging es mit dem Katamaran wieder zurück nach Salvador.

    Wir haben es leider nicht geschafft die Insel zu umrunden und weitere Strandabschnitte zu sehen, das wird aber von allen Reiseführern und Leuten die das gemacht haben sehr empfohlen.
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  • Day29

    Lite om Morro de Sao Paulo

    November 5, 2014 in Brazil ⋅ ⛅ 11 °C

    Vi har som sagt varit ganska upptagna med studier på sistone, och det är lite synd att man måste plugga när man är här, eller så kan man se det som att det är ett nice ställe att plugga på :)

    Vi har ändå hunnit njuta av stället en hel del. Vi bor på ett lite oklart ställe precis på stranden. Folk kommer och går mest hela tiden, städerskan driver mest omkring och städar inte så mycket, och värden stöter man på lite varstans i stan, jobbandes på lite olika restauranger mm. Men det har varit skönt att vara på ett och samma ställe lite längre.

    Det finns otroligt fina stränder häromkring, allt från turistiga med massa solstolar till ganska öde lite längre bort. Det finns många restauranger och en del jobbiga inkastare, men vi har hittat några guldkorn. Bl.a en supermysig italiensk restaurang med världens skönaste gubbe.
    Vi har hunnit med en Halloweenfest och ikväll ska vi ev iväg på fest igen med capoeirashow bl.a.

    På fredag åker vi vidare till Sao Paulo och ser på Formel 1 :)
    /Mats
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  • Day51

    10 Tage auf Boipeba 23.02.17 - 04.03.17

    March 4, 2017 in Brazil ⋅ ☀️ 29 °C

    Boipeba ist die südlich gelegene Nachbarinsel von Morro de Sao Paulo. Die Inseln sind voneinander, und vom Festland nur durch Flussarme und Lagunen getrennt. Man könnte quasi herüber-schwimmen. Das Hauptverkehrsmittel ist hier das Motorboot. Hin und wieder sieht man während der Überfahrt von Valenca kommend noch einfach gebaute Fischerdörfer oder seltener Fischer in ihrem traditionellen Einbaum. Der traditionelle Bootsbau mit Holz wie er vor allem in Valenca betrieben wurde existiert nur noch vereinzelt bedingt durch Tradition und Nostalgie.

    Die Vegetation ist üppig und viele Küstenstreifen sind von Mangroven, Kokospalmen und hin und wieder tropischen Obstbäumen wie z. B. Mangobäumen gesäumt. In Boipeba und in der gleichnamigen Ortschaft blühen viele Hibiskusbüsche die auch als Wildpflanzen vor bunten Fassaden einfach gebauter, max. 3 stöckiger Häuschen wuchern. Es gibt viel Einzelhandel und jedes Geschäft oder Gebäude ist individuell von der Aufmachung her gestaltet. Es gibt Kolibris, die wie Insekten die Blüten ansteuern. Riesige Insektennester in den Bäumen. Überall gibt es frisch gepflücktes Obst und frisch gefangene Schalentiere die direkt auf den autofreien Wegen angeboten werden. Lediglich die zwei Polizisten sind mit Motorrad unterwegs und es gibt einen Dorfplatz von dem man auf mit Sitzplätzen bestückte Anhänger springen kann, welche von alten Traktoren quer über die Insel gezogen werden. Z. B. um vom Dorf Boipeba an den südwestlich gelegenen Morere-Strand zu gelangen. Die Insel ist also verdammt ruhig, verglichen mit Morro und man hört gelegentlich Hühner, Eselkarren und die Einwohner munter und laut plaudern. Wir fühlten uns bei Ankunft sofort wohl und um die Sicherheit machten wir uns hier keine Sorgen.

    Der ältere Herr aus Rio dessen Haus wir nun mitbewohnten, hat sich vor knapp 1,5 Jahren mit einer Auszeit einen schönen, langen Aufenthalt auf der Insel gegönnt. Er zeigte uns die schnellsten Wege an den nächstgelegen Strand und verriet uns wo man für angemessenes Geld hervorragendes Essen bekommt. An dessen einfachen, schlichten Unterkunft gab es bis auf die Mücken zur Abendzeit nichts auszusetzten. Wir spürten, dass wir eine angenehme Zeit vor uns hatten und so kam es auch...

    Wir verbrachten tolle, ruhige Strandtage mit guter Lektüre, Musik und Caipirinha oder „Guarana“. Es wurden lange Wanderungen an den Küsten unternommen um an entlegene Flecken zu kommen. Leider haben wir nicht den südlichsten und schönsten Strand betreten, welcher sich hinter einem Mangroven- Dickicht verbirgt. Dennoch haben sich auch die weitesten Märsche gelohnt. Man sieht selten so leere Sandstrände die scheinbar nur von Palmen und darunter lebenden Rindern und unzähligen Krebstieren bewohnt werden.
    Einmal gelangten wir zufällig an ein Hotel, dass sich auf einem Hügel in Strandnähe befand und das perfekt in die Landschaft der Insel integriert war. Von einem Aussichtsposten konnte man einen weiten Teil der Küstenlinie sehen. Von dort herunter brachte uns ein alter Aufzug der einem Bergwerkwagon nachempfunden war. Ein anderes Mal erregte das Tattoo von Elena die Aufmerksamkeit einer Fotografin die sich als Künstlerin entpuppte und uns spontan auf eine Fahrt auf der Yacht ihres Schwagers einlud und uns nebenbei noch mit einem deutschstämmigen Schreiner bekannt machte. Mittels Yacht gelangten wir dann umsonst bei kühlem Bier zu Riffen die zum Schnorcheln einluden. Die Bekanntschaft mit dem deutschstämmigen Handwerker ermöglichte uns einen Abend bei gutem Essen und Bier bei dem wir einiges über die Vetternwirtschaft, deren Fehde und Politik auf der "ruhigen" Insel erfuhren. (Zudem klärte uns der leidenschaftliche Handwerker über die Mängel bei der gängigen Bauweise auf). Auf dem Dorfplatz sahen wir nachts die kleinen Karnevalsfestivitäten mit einer großen Stierpuppe und jungen, tanzenden Männern die sich wie Stripperinnen anzogen und benahmen :D. Vom höchsten Hügel sahen wir das Ausmaß der gesamten Insel bei Sonnenuntergang. Und gemeinsam mit Elenas Sprachkursfreunden, welche später auf die Insel kamen, erkundeten wir Gassen und Lagunen.
    Unser entspannter Hausherr lehrte uns die Zubereitung von „Taipioka“, welche von da an zu unserem Frühstück und Abendessen wurden (gefüllt mit Kochbananen oder Salami mit Tomate). In Boipeba aßen wir die beste „Ensopada“ mit Tomatensoße Krabben, Fisch und Pirao im Resatuarant „Abencoado de Deus“ und die besten Süßigkeiten von der Konditorei „Cheiro de Flor“. Leider bezalten wir auch eines Abends in einer sehr schönen Strandbar mit gechilltem Sound wie von DJ Polyesa einen saftigen Preis von 25R$ für ein Stück Schoko-Torte - der teuerste Kuchen der Welt. Wir waren einfach zu entspannt um vorab nach dem Preis zu fragen. :D Also immer erst die Karte zeigen lassen!

    Der Abschied fiel gar nicht so leicht. Die Insel war traumhaft, trotz gelegentlich einsetzendem Strarkregen und darauf folgender feuchter Schwüle.
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Cairu

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