Chile
Aysén

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56 travelers at this place:

  • Day59

    Hildegard aus Puyuhuapi

    February 28 in Chile

    Trotz aller Bemühungen: Puyuhuapi mit seinen 525 Einwohnern wird kein touristischer Hotspot werden. Vielleicht liegt das daran, dass die Touristeninfo im Moment (oder für immer?) unbesetzt ist. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Dauernebel außer ein paar traurigen Backpackern, die hier gestrandet sind, und einigen wenigen Motorradfahrern (eigentlich nur uns) niemanden zum Bleiben einlädt.

    Dabei ist Puyuhuapi fest in deutscher Hand. Hildegard betreibt die Hosteria Alemana in zweiter Generation. Ihre Brüder Helmut und Fritz wohnen um die Ecke, die Mutter ist 80 und schwerhörig, der Vater bereits tot. 1945 seien sie und einige weitere Familien aus dem Sudetenland hierher ausgewandert. Eine kleine Teppichfabrikation hielt die Familie über Wasser, vor 30 Jahren dann teilte man vom großen Wohnhaus ein Stück ab und begann, Zimmer an Gäste zu vermieten. Das Haus atmet diesen Charme früherer Zeiten, könnte allerdings in technischer Hinsicht ein wenig Fortschritt vertragen. Das Zeitfenster für warmes Wasser unter der Dusche ist knapp bemessen. Auch der Gasofen ist nicht leicht in Gang zu bringen.

    Etwas Wärme schadet nämlich nicht, denn wir sind mittlerweile wieder in Chile, und was in Puyuhuapi zunächst aussieht wie ein See, entpuppt sich als Fjord (mit Schildern, die den Fluchtweg im Falle eines Tsunamis anzeigen). Eine Fahrstrecke von 250 km liegt hinter uns, davon etwa die Hälfte auf Schotter. Denn wir folgen nun der (berühmten?) Carretera Austral, Ruta 7, einem Nord-Süd-Straßenprojekt, das unter Pinochet in den 70ern begonnen wurde. Der Süden Chiles war zu diesem Zeitpunkt kaum erschlossen und nur zu Wasser oder Luft erreichtbar. Ein Ende der Bauarbeiten ist nicht in Sicht, weitere Abschnitte sollen in den nächsten 25-30 Jahren entstehen. Dann soll auch vieles asphaltiert sein. Aber bis dahin bleibt die Carretera Austral ein großer Enduro-Spielplatz.

    http://lateinamerikareisen.info/teppichfabrik-puyuhuapi-chile-deutsche-wertarbeit-an-einem-unscheinbaren-ort-im-sueden-chiles/
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  • Day60

    Generation Y auf Reisen

    March 1 in Chile

    Sie machen es sich hinten auf dem Toyota Pickup bequem. Aus Hannover und aus Graz seien sie. Schon ziemlich lange unterwegs, vielleicht ein Jahr. Wie lange sie noch reisen wollten? Das könnten sie noch nicht sagen. Nach dem Studium hätten sie zwei Jahre gearbeitet, nein, nicht in einem Start-Up, was Soziales. Aber jetzt erst einmal Pause. Im Moment sei das Hitchhiken schwieriger, da sie aufgrund der chilenischen Sommerferien derzeit mit den Einheimischen konkurrierten. Aber irgendwie würde es immer weiter gehen ... Generation Y auf Reisen.

    Die Backpacker und die Rentner (inklusive einiger halbwegs rüstiger Motorradfahrer) haben Südamerika touristisch unter sich aufgeteilt. Üblicherweise bleibt man dabei streng unter sich. Denn die einen zieht es in die Hostels, die anderen in die Hotels. Die einen fahren Bus oder Trampen, die anderen Mietautos oder Enduro. Lediglich auf der Straße und beim Essen gibt es Berührungspunkte, aber die Annäherung erfolgt eher einseitig und nur von alt nach jung. Was sollte Generation Y auch mit den graubärtigen Babyboomern zu besprechen haben?

    Auf Bild 2 seht Ihr, warum die Carretera Austral immer wieder gesperrt ist. Denn wenn die Schotterstraße über viele Kilometer zwischen Berg und Wasser eingequetscht ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass ab und zu ein Erdrutsch ein Weiterkommen unmöglich macht. Fotografisch leider nicht festgehalten, aber dennoch wahr: Wir sehen an vielen Stellen die Spuren früherer "landslides".

    Während wir uns alle mittlerweile recht gut mit Schotterpisten arrangiert haben, liegt in einer Kurve ein mit seiner Suzuki gestürzter Amerikaner. Aus Boston, circa Ende 60. Er ist unter seinem Bike eingeklemmt, hat sich aber nicht wirklich etwas getan. Domenicos Frage, ob er Hilfe benötige, entbehrt nicht ein gewissen Komik. Seine Brille ist ihm von der Nase gerutscht und hat nur noch einen Bügel, der Drehverschluß zum Motoröl fehlt, wie überhaupt das gesamte Motoröl. Fahrzeug und Fahrer geben insgesamt ein bemitleidenswertes Bild ab. Nichtsdestotrotz: Nachdem wir ihn und das Bike wieder aufgerichtet haben, bleibt er amerikanisch entspannt. Das fehlende Windshield hätte er bereits bei einem früheren Sturz verloren. Nein, weitere Hilfe benötige er nicht, er hätte noch irgendwo Motoröl und käme auch sonst gut klar. Er wäre nur die Kurve etwas "zu konservativ" angegangen und hätte vielleicht die falschen Reifen. Und außerdem hätte die Carretera Austral auf YouTube irgendwie einfacher ausgesehen. Tatsächlich sehen wir ihn 100 km weiter am Nachmittag wieder. Ein echtes Stehaufmännchen!

    Irgendwann kommen wir doch wieder auf wunderbaren, fast neuen Asphalt, was vorteilhaft ist, weil man sich dann nicht nur auf das Fahren konzentrieren muss, sondern auch die herrlichen Landschaftsbilder genießen kann - mit bereits vielen vergletscherten Berggipfeln. Ein erster Vorgeschmack, denn die Berühmten liegen noch vor uns. Ich hoffe, Ihr erfreut Euch an den Bildern - ich melde mich morgen wieder, dann ist Ruhetag in Coyhayque.
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  • Day62

    Gauchos

    March 3 in Chile

    Einsam reitet er durch endloses Weideland, von allen Fesseln befreit, doch grundehrlich, bescheiden, verwegen und wettergegerbt, sein Nachtlager schlägt er auf dem Boden auf, neben Pampasgras, und nur ein kümmerliches Lagerfeuer wärmt ihn. Alles Mythos und Folklore?

    Nun, Phil sieht man an, dass er mit dem Gaucholeben nichts, aber auch rein gar nichts zu tun hat. Aber was hätte uns der Mann mit der blauen Mütze zu erzählen, wenn wir die gleiche Sprache sprechen würden? So muss es bei der freundlichen Selfiebegegnung bleiben und bei der Analyse des Goucho-Outfits. Die Stiefel sind aus Fohlenleder, dazu gehören weite Pumphosen (Bombachas) und natürlich Halstuch und Barret oder Strickmütze (Boina). Phil und ich probieren es ebenfalls mit einer entsprechenden Kopfbedeckung, aber zum Gaucho reicht es bei keinem von uns.

    Immerhin: Bernd und Domenico sind wahre Männer und messen sich am Vorabend im Steakhouse beim Armdrücken. Am heutigen Morgen dann genießen wir zunächst ein paar schöne Kurven auf Asphalt, bis Bernds Bike umkippt, was ihn sein Windshield kostet. Bald danach geht die Carretera Austral wieder in Gravel über. Zunächst noch bei Sonnenschein, später dann bei 12 Grad und Regen. Da werden 150 km Schotterpiste lang, obwohl man tatsächlich im Grunde relativ problemlos mit 80 km/h über Schlaglöcher und Querrippen fliegen kann, es ab dieser Geschwindigkeit sogar wieder etwas bequemer auf dem Bike wird (Ihr erinnert Euch: "speed is your friend"). Man muss im Grunde nur zulassen, dass das Motorrad sich permanent eine eigene Spur sucht und dadurch immer etwas hin und her schwimmt. Kopfsache. Aber man gewöhnt sich daran.

    Auch unseren Zielort, Puerto Bertrand, erreichen wir im Regen. Die Hozhäuser sind toll, Typ "game resort lodge", ein bisschen wie in Südafrika, nur ohne Rhinozeros und Antilope. Aber: Es ist kalt und alle Sachen sind nass. Da kommt der Holzofen gerade recht, die Zeltlagererfahrung aus Jugendtagen bewährt sich, er ist schnell in Gang gebracht (nur Will berichtet später von seinen Problemen, da er das erste Mal in seinem Leben selbst ein Feuer anzünden musste). Der Ofen wärmt auch wunderbar, allein: wie soll das nachts gehen? Jede Stunde nachlegen?

    Plötzlich reißt der Himmel auf, von einer auf die andere Minute ist es spätsommerlich warm und es zeigt sich ein herrlicher See und dahinter erneut schneebedeckte Gipfel. Allerdings ist das warme und helle Zeitfenster kurz, es reicht nur für ein paar schöne Bilder. Schon während ich diesen Footprint einhacke, sinniere ich erneut darüber, wer heute Nacht Holz nachlegt. Hat jemand von Euch Zeit?
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  • Day61

    No!

    March 2 in Chile

    Mit Werbung die Welt verändern ... manchmal funktioniert es. Auf Domenicos Empfehlung hin habe ich mir gerade den Trailer von "No!" auf YouTube angesehen, und der ist vielversprechend. Es geht um den Volksentscheid in Chile 1988, der das Land von Pinochets Militärdiktatur befreite.

    https://youtu.be/eb5E2_N1dWE

    P.S.: Heute Ruhetag ...

  • Day22

    Puerto Chacabuco, Chile

    January 25 in Chile

    We are visiting a port that lies within the Chilean fjords. It is an almost dream-like area that surrounds us-snow-capped mountains, gorgeous lush green hillsides, the bluest skies and cerulean waters. It is a knock-out 360 degree view. One can’t help but think that maybe this would be a place to spend the winter-a cozy little cabin where you could drop a kayak into the glassy waters every day and commune with this particular kind of nature. This little dream was dancing in our heads for a couple of days, after all, it’s s perfect climate.
    After we walked into this sleepy little village that had the friendliest dogs, a local man, who spoke perfect English, was waiting to help us onto the tender back to the ship. He said, “wow, you are really lucky to be here on such a nice day, you know, it rains 300 days a year here”. And poof, that nice little daydream went right out of our heads.
    We are thoroughly enjoying this part of the trip. The beauty of the surroundings here are simply incredible and it made it easy for us to exercise on the outdoor track this morning. The cool, crisp air should be with us for several more days as we prepare to round the tip of the continent through the Straights of Magellan.
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  • Day120

    Waarom hebben we dan wel voor een auto met een tent gekozen en geen busje? Omdat de wegen die moeten berijden grotendeels onverhard zijn en we nu lekker met onze 4x4 over de gaten in het wegdek razen!! JP doet zijn werk meer dan goed en slalomt af en toe lekker door een kudde schapen of lama's op weg, maar oog in oog met een koe midden op de weg moest hij tocht echt als eerste naar links gaan.

    De landschappen waar we door heen rijden zijn echt schitterend en super divers. Van berglandschappen tot de steppe en van diepe valleien tot aan regenwouden. OK, we hadden ons niet echt realiseert hoe hard het hier waait, maar naar mate we verder naar het noorden rijden wordt de wind gelukkig al een stuk minder. En dus kunnen we op steeds meer plekken ook echt wild kamperen langs mooie rivieren of meren. De achterbak vol met houdbaar voedsel (eten mag je het eigenlijk niet noemen) en hop de wildernis in. Elke dag een lekkere warm douche is verplaatst naar eens in de twee dagen en onderbroeken gaan binnenste buiten gewoon nog een tweede dag aan (dat laatste is niet waar, maar staat wel leuk).

    Na NP Los Glaciares hebben we een heeeel eind moeten rijden voor onze volgende 'highlight'. De rit naar Cueva de los Manos (de grot met de handen) zal ons meer blijven bijstaan dan de handtekeningen van de eerste mensen in de grot, want je ziet niet dagelijks en grote arend met een half konijn proberen weg te vliegen. Waarom ze juist deze plek hebben uitkozen dat snappen we ook heel goed. Een diepe vallei waarin een riviertje loopt met ook nog eens heel veel groen. Werkelijk schitterend!

    Voor onze tweede highlight van deze blog zijn we inmiddels weer van Argentinië naar Chili gegaan en moesten we ook een dag omrijden om er te komen en de route maakt het gelukkig wel waar. Op de foto's die we vooraf gezien hebben, zouden we naar een soort van grottenstelsel gaan waar verschillende kleuren marmer te zien zijn die door het meer uitgeslepen zouden zijn. Misschien op een andere dag, of met een beetje hulp van een filtertje of Photoshop, maar wij zagen het in ieder geval niet. Ach ja, als dit tot tegenslag genoemd mag worden dan tekenen we daar graag voor. De Chilenen in onze boot gingen wel helemaal los met selfiesticks en foto's dus misschien zijn we ondertussen wel gewoon heel erg verwend van al het moois wat we al hebben gezien.

    Het rijden door de verschillende nationaal parken is niet helemaal zonder gevaar. Zo werden tijdens onze tussenstop in Coyhaique door de lokale VVV er op gewezen dat de weg in National Park Quelat door een aardverschuiving de weg deels onbegaanbaar was en dat er wegafsluiting waren. Gelukkig allemaal doordeweeks en wij bezochten het nationaal park het weekend. Na weer een supermooie rit hadden we JP op de camping van het nationaal park geparkeerd en zijn we de berg opgelopen om naar een hangende gletsjer te gaan. Dit was gelukkig wel een echte highlight, want we werden zelfs getrakteerd op grote brokken ijs die afbraken en meters lager in het ravijn storten.

    De superlatieven voor de natuur zijn misschien wel een beetje veel, maar het is echt heel mooi om doorheen te mogen rijden. Dit blijven we ook tegen elkaar zeggen, omdat we inderdaad al super veel moois gezien hebben en je er stiekem wel een beetje gewend aan raakt...
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  • Day7

    Puerto Chacabuco, Patagonie, Chili

    March 12, 2017 in Chile

    Le condor est un oiseau qui vit environ 70 ans en captivité et 50 ans à l'état sauvage. Il peut faire 3,50 mètres d'envergure. Il a un nez crochu, un cou dégarni, une collerette blanche. La femelle pond 1 œuf tous les 2 ans. Il appartient à la famille des vautours. C'est un charognard. Le condor peut passer 15 jours sans manger. Il vit le plus souvent dans la Cordillère des Andes. Il est l'emblème d'une partie de l'Amérique du Sud (Pérou, Bolivie, Chili, Argentine).

    Amélie

    NB : contrairement aux légendes, le condor ne peut pas enlever des petits enfants. Il n'a pas les serres assez puissantes et est trop lourd lui-même pour porter plus que de tous petits animaux ( comme des rongeurs par exemple)
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  • Day40

    Nacht an der Laguna Verde

    December 19, 2017 in Chile

    Nach der Überquerung der Chilenischen Grenze ging es ersteinmal einkaufen (dieses Mal haben sie uns getrocknete Erbsen abgenommen). Die fünf Eier die wir noch hatten hab ich an der Grenze dann gekocht sonst hätte er sie auch ein kassiert. Wir fuhren dann auf eine Schotterpiste die uns wenn wir dann fertig sind um den zweitgrößten See Südamerikas führt. Es ist empfohlen diese Strecke bei schönem Wetter zu fahren und das hatten wir, strahlender Sonnenschein mit wundervollen Ausblicken auf den See und die dahinterliegenden Schneebedeckten Gipfel der Andenausläufer. Unser Nachtlager bezogen wir an besagter grünen Lagune ein kleiner Bergsee abseits der Rute welcher mit stille und Natur Idyll glänzte.Read more

  • Day112

    Dieses Mal haben wir auf den Bus verzichtet und sind mit der Fähre von Puerto Montt nach Puerto Chacabuco gefahren.
    Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der südamerikanischen Organisation (Check-in um 15 Uhr, Boarding um 23:30 Uhr - dazwischen nichts als Warten), war die Fahrt mit der Fähre umso besser. Wir hatten super Glück mit dem Wetter, sodass wir bei strahlendem Sonnenschein die Aussicht auf das patagonische Fjordland genießen konnten - inkl. Sichtung von Seelöwen und Pinguinen.Read more

  • Day41

    RUTA 7 de Chile

    December 20, 2017 in Chile

    Nach nun weiteren 100 Kilometern Schotterpiste haben wir ein kleines Städtchen erreicht, zwischendurch mal wieder ein Tramper Pärchen mitgenommen (Sie deutsche er schweizer, hatten ein Problem mit ihrer Isomatte und mussten in das Städtchen). Beim raus fahren ist es dann passiert geteerte Straße dann kamen 6m Schotter und unser Vordermann hat uns einen Stein auf die Windschutzscheibe geschossen. End vom Lied wir haben einen etwa 2 € Stück grossen Schrammen in der Scheibe und keinen Sekunden Kleber zur Hand um es etwas abzudichten. Das wunderbare daran ist es Regnet und es tritt Wasser ein. Stehen gerade in einem Dorf vor nem Auto- Angelshop und der Sekunden Kleber liegt in der Auslage aber der Laden ist zu (hat hoffentlich nur Mittagspause) und wir warten...Read more

You might also know this place by the following names:

Aysén, Aysen

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