Chile
Puerto Varas

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48 travelers at this place:

  • Day24

    Unsere Weiterreise von Bariloche nach Puerto Varas, eine ehemalige Kolonie von 30‘000 Deutschen, war etwas ganz Besonderes. Anstelle von Flugzeug oder Nachtbus, haben wir uns für die etwas teurere, ganztägige und umso spannendere Reise mittels 3 Schiff- und 4 Busfahrten durch die Anden von Argentinien nach Chile entschieden. Schon im ersten Bus war klar, wir sind die Jüngsten. Also Sue. Ich hatte das Glück, direkt hinter Ramon Senior zu sitzen, der in seinem bisherigen Leben ganz offensichtlich nicht in den Genuss eines Knigge-Kurses gekommen ist, der auch Flugzeug- und Bus-Manieren behandelt hätte. Tja, ich schon. Da sieht man mal was so ein lausiges Bachelor-Studium einen alles lehrt, aber wie im vorliegenden Fall dann doch nichts nützt. Trotz enger Bestuhlung und ohne jegliche Vorwarnung mittels kurzem Blick nach hinten, knallt mir Ramon der Knallfrosch gleich zu Beginn die Sitzlehne in die Kniescheibe, die sich für einen kurzen Moment überlegt, aus lauter Trotz spontan und für alle hörbar zu brechen, es dann aber doch nicht tut. Zum Glück für Ramon Sen. Ich stecke das Messer zurück in den Rucksack, weine die Schmerzen in mich hinein und lasse mir nichts anmerken.

    Ansonsten erleben wir eine ausgezeichnet organisierte Tour, fast wie eine Schulreise. So mit ständigen Step-by-Step Erklärungen und 15 Wiederholungen. Das könnte im Laufe des Tages möglicherweise irgendwann auch nerven, wir werden sehen. Und siehe da, wer sollte trotz massiver Mehrfachkommunikation und -repetition bereits nach der ersten Schiffs-Etappe als erstes von der Gruppe getrennt und verloren gehen? Klar, wir, die zwei „Cheap-Fuck“-Backpack-Touris mitten im Reisegrüppli „Rentnerglück“ (wobei da war noch Isa aus Wädenswil, die war auch jung und sei an der Stelle herzlich gegrüsst). Habe doch gesagt, ich verstehe kein scheiss Spanisch (wobei das lasse ich mir wie so vieles natürlich nicht anmerken) und für mich klang das nach „in the“ und nicht „behind the“ Hotel. Ausserdem hat es geregnet, huere Behinder! Man hat uns dank längerer Suche mit laufendem Motor aber doch noch gefunden und mitgenommen. Sue war froh, denn in dem Gebiet regnet es über 300 Tage im Jahr. Zumindest kannte jetzt jeder aus der Gruppe die bescheuert unselbständigen „Kids from Switzerland“.

    Dank spektakulär wechselhaftem Wetter zeigten sich uns so viele, grosse und kräftige Regenbogen wie noch nie. Klar, wir sind ja noch jung. Die farbigen Lichterscheinungen schienen quasi in Griffweite und ich war mir fast sicher, dass bald Einhörner, aus deren Arsch die Dinger ja bekanntlich entspringen, über unseren Köpfen kreisen und Sue in der Folge vor Glück (und in Kombination mit dem Verzehr zuckersüsser Medialunas und einem enttäuschend faden Schinken-Käse-Toast) platzen wird. Soweit kam es aber nicht. Zum Glück. Trotzdem, übler Kitsch. Es blieb also eine sehr beeindruckende und absolut empfehlenswerte Andenquerung, die einen ua durch den nach Yellowstone zweitältesten Nationalpark der Welt, mit holprigen Busfahrten auf über 1000m und wieder runter auf 150m über Meer, und vorbei an unzähligen massiven Araucarien führt (mein Dad liebt diese stacheligen Biester). Zu Beginn der Reise hatten wir auch das argentinische Zollpersonal dabei, denn die Grenze die wir passieren, lag mitten im „kalten“ Regenwald (im Winter liegt 2m Schnee) mit über 1000-jährigen Sequoias.

    Die mag mein Dad auch. Er hat sich letztes Jahr sogar ein kleines Exemplar von etwa einem Meter in seinen Park gepflanzt (der Begriff „Garten“ wird der Realität einfach nicht gerecht), was angesichts der 15 Jahre für 1 cm Wachstum ziemlich optimistisch scheint mit 75, man kauft in dem Alter schliesslich auch keine dicken Bücher mehr. Aber hey, der grüne Daumen zeigt nach oben und der Park ist sein Ding. Auch die orange/roten Lieblingsblumen aus meiner Kindheit sind hier heimisch. Die heissen laut anwesenden passionierten und pensionierten Biologen entweder „Mombretia“ oder „Crocosmia“, man war sich nicht einig. Da wünscht man sich doch gleich Bob den Beeren-Junkie oder meinen Dad auf Platz, die hätten sicher gewusst, dass sie (wie ich später von Google erfahre) „Mombretia Crocosmia“ heissen. Bravo. Chile scheint irgendwie eine Art Dad-Land, denn auch die hat mein Dad jedes Jahr zum Blühen gebracht. Nach der Fahrradprüfung somit schon meine zweite Kindheitserinnerung innerhalb einer Woche und zur Abwechslung sogar eine positive. Obwohl, meine dicken Finger haben das Pflücken der zarten Pflänzchen damals ziemlich erschwert. Armer Junge. Hätte Dad besser mal mehr Salat und Gemüse gepflanzt im Park.

    Nach all den schönen Etappen und Kindheitserinnerungen verlässt uns das Glück allerdings. Gebuchter Mietwagen in Puerto Montt? Gibt es nicht, alle auf der Strasse. Gebucht? Irgendwie schon. Unser Geld? Jaa, das wurde vor einer Woche schon abgebucht. Aber ein Auto gibts trotzdem nicht. Alle unterwegs. „Our sincere apologies, we will refund you“. Echt jetzt? „Da krigisch son Hals!“ ... soviel zu „die nächsten Wochen sind geplant/gebucht“. Wir verstehen das als Prüfung, flippen erst mal komplett aus und (wie auch im Studium des Öfteren) brechen ob der aus den Fugen geratenen Welt synchron und mit einem lauten Stöhnen zusammen. Reisen ist Kacke. Nach einigen Stunden reglos am Boden rafft uns Sue aber wieder auf und wir entwickeln einen neuen Plan. Doch zuerst den verdammten Primaten von rentalcars.com einschenken ...

    ***
    Hi
    This is very very frustrating and the worst user experience I ever had with a booking platform. I had to request an update on my already paid(!) booking 3 times, just to finally learn TODAY that I will not have a car the day I actually AM in Puerto Montt! I‘m sure there were more cars available a few days ago, so what do you suggest I should do from here?? Take taxis to all our booked destinations?! Your service is absolutely ridiculous if a cancelation and refund is your only option the day I should get the car I already paid for ...
    P. Rode
    ***

    Check. So, nun sieht unser Plan für die kommenden Tage neu nach Bus fahren, 3 Tage Insel Chiloé (da leben nämlich Pinguine), 4 Tage Pucon/Villarrica und dann Santiago aus ... somit sogar Geld gespart, welches aus meiner Sicht sofort in Rotwein (oder Bitcoins) zu investieren ist. Chunt aso scho guet. Wahrscheinlich.
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  • Day6

    Puerto Montt, Patagonie, Chili

    March 11, 2017 in Chile

    C'est notre premier jour en Patagonie, à Puerto Montt. Un guide nous a expliqué qu'il y avait beaucoup de volcans qui entraient parfois en éruption. La dernière fois, c'était il y a 2 ans. La route était recouverte d'un mètre de cendres. Des maisons ont été écrasées par le poids de celles-ci. Heureusement, il n'y a pas eu de mort.

    En Patagonie, il y a aussi des tremblements de terre. Le dernier qui a eu lieu était il y a un mois, c'était un de 7.9 sur l'échelle de Richter.

    Amélie

    Le nom Patagonie vient de l'explorateur Magellan au moment où il a découvert le Cap Horn. Il trouvait que les habitants étaient très grands. Et Patagonie veut dire grands pieds. 

    Olivier
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  • Day110

    Puerto Varas

    February 9 in Chile

    Nachdem wir Argentinien vorläufig wieder den Rücken gekehrt haben, sind wir gut in Puerto Varas angekommen. Die Stadt besticht ebenfalls durch einen starken deutschen Einfluss sowie durch 3 umliegende, aktive Vulkane.

    Leider lag Mario die ganze Zeit über mehr oder weniger flach. Wir tippen auf eine kleine Lebensmittelvergiftung... Also war ich alleine auf dem Río Petrohué unterwegs zum Rafting! Auch wenn das Wetter nicht der Knaller war und das Wasser sehr kalt, hat es riesen Spaß gemacht!

    Mario ist jetzt auch wieder fit - rechtzeitig zur Weiterfahrt nach Puerto Montt. Dort geht es für uns auf die Fähre und dann weiter Richtung Süden!
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  • Day38

    Früh morgens sind wir in Puerto Montt angekommen. Wieder ging es mittels Tenderbooten zum Hafen. 😊

    Wir haben uns per Bus auf den Weg Richtung Puerto Varas gemacht. Am weg dorthin hatten wir schon den einen oder anderen Blick auf den Vulkan Osorno. Nach einer kurzen Foto ging es auch schon weiter. Der zweite Vulkan mit dem Namen Calbuco hat sich leider hinter einer Wolke versteckt. Er war zuletzt am 22. April 2015 ausgebrochen und hat alles mit einer riesigen Aschedecke bedeckt. 😱

    Kurz darauf haben wir den Nationalpark erreicht wo wir die Wasserfälle von Petrohué sehen konnten. Aufgrund der Dürre waren diese aber nicht so spektakulär wie sonst. 😫

    Das schwarze Gestein ist übrigens Basalt kommt von Vulkanausbruch von 2015. So sind auch die Stromschnellen und der Wasserfall entstanden. 😊

    Nach einer Mittagspause in einem deutschen Restaurant "zur Wassermühle" haben wir die restliche Zeit auf einem Markt verbracht.
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  • Day47

    Mit einer netten Gruppe geht‘s hoch hinauf zum Vulkan Osorno bei Puerto Varas und anschließend wieder runter in einen 300 Jahre alten Südbuchenwald zum Picknick. Der Osorno hat eine Höhe von insgesamt 2.652 m, von denen ein Großteil der Spitze mit Eis und Schnee bedeckt ist, weshalb wir leider nicht ganz nach oben dürfen ;-) Nächster Stop für uns: Das Ende der Welt.

  • Day88

    Night at Puerto Varas

    December 26, 2017 in Chile

    We decided to spend the night at Puerto Varas. The hotels were quite expensive near the beach so we decided to check some of them away from the coast. On the way to one of them, we passed the Gruta de Lourdes just next to the main church, Corazón de Jesús. Its a small grotto in a park with the statue of Mary there. People had decorated it with flowers and lit candles. We couldn't really find any information board regarding the special significance of the place. The church was closed by the time we reached there but we found a nice cabaña just next to it at a decent price of 50000 CLP for the 4 of us. After checking in, we walked down to the town center again to fetch our car and later for dinner as well. The skies had cleared by then and we could see both the volcanoes along the lake shore.Read more

  • Day88

    Puerto Varas

    December 26, 2017 in Chile

    We reached Puerto Varas just before 8 pm and parked near the waterfront. Its a lovely lakeside town with a lot of German immigrants. A lot of houses had Chilean and German flags in their courtyards. We walked along the promenade on the Lago Llanquihue. The lake is one of the biggest freshwater lake in South America and is about 850 sqkms.

  • Day88

    City of Roses

    December 26, 2017 in Chile

    The volcanoes Osorno and Cabulco are on the shores of the lake Llanquihue but it was a bit cloudy so we couldn't see either of them clearly.
    Puerto Varas is sometimes know as the city of roses and ot because obvious quite quickly why it was so. It had the feel of a bavarian village with beautiful wooden houses and clean and flower filled gardens.

  • Day90

    Back to Ensenada

    December 28, 2017 in Chile

    The boat ride lasted till 5:45 pm. At the harbor, we bought some cream rolls from a local vendor. They were really tasty and reminded me of the time I used to relish them as a child. After that we had food at one of the restaurant at the harbor. After the meal, we drove back to Ensenada to sleep early since we had the rafting booked for 9 am the next morning.

  • Day91

    Petrohué rafting

    December 29, 2017 in Chile

    The next morning, we managed to get ready, have our breakfast, checked out and reached Petrohué by 9 am. We were all excited about it. It had rained all through the night and it was still raining when we started our rafting. We were given neoprene suits and water shoes to change into.
    To begin with, we were given a safety briefing and other useful rowing instructions. Then we helped get the boat into the water and were off.
    What an amazing experience it was!! We were soaked, we were thrown around, we dived into whirlpools of water, we were flung in the air, we were smashed against the stones. It all happened within an hour of high adrenaline ride. It was an awesome morning. We enjoyed every moment of it.
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You might also know this place by the following names:

Puerto Varas

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