Cuba
Muelle Andrés Gonzáles Lines

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8 travelers at this place:

  • Day159

    Mit etwas Verspätung aufgrund von Turbulenzen (im Gegensatz zu Profi-relaxen, dass auch Turbolenzen genannt wird) erreichen wir Habana. Von den Turbulenzen haben wir zwar nichts mitgekriegt aber uns wurde vorher schon berichtet, dass die bahamischen Einwohner Angst vor dem Fliegen (und vor Wasser, sehr suspekt) haben und die bahamischen Piloten sehr vorsichtig sind, alles fünf mal checken und lieber einen großen Umweg fliegen um nicht in Turbulenzen zu kommen. Zumindest heute wurde das bestätigt.

    Die Einreise nach Kuba dauert recht lange, unser Grenzbeamter war wirklich gründlich (oder langsam 😉) aber ohne Probleme kriegen wir den Stempel in den Pass. Wir treten durch die Tür und bekommen einen kleinen Schock. Noch eine Handgepäckkontrolle mit X-Ray. Bei der Einreise, das haben wir noch nie erlebt. Leicht nervös, da wir die Drohne absichtlich ins Handgepäck genommen haben, reihen wir uns zur Kontrolle ein.

    Mein (Sophies) Rucksack geht ohne Probleme durch. Bei Gerald gucken sie zweimal und wollen ihn dann einmal bitte checken. Na toll, das war's.
    Wir werden nach Elektronik in dem Rucksack gefragt, z.B. ein Laptop. Also packen wir den Laptop aus. Wir werden gefragt ob wir noch andere Elektronik haben, also packen wir das Tablet aus. Der Berufsschnüffler spricht sich mit seiner Kollegin ab, welche am X-Ray sitzt (leider auf Spanisch). Haben wir noch mehr Elektronik dabei? Wir sollen doch bitte die Seitentasche öffnen. Wir packen Massen an Kabeln, Netzgeräte und eine Power Bank aus. Er war zum Glück recht neu und jung, konnte schlecht Englisch, wir leider so gar kein Wort Spanisch 😉 und er geht wieder zu seiner Kollegin um sich abzusprechen. Sie hat das Bild unseres Rucksacks wahrscheinlich nicht mehr auf dem X-Ray, da schon einige andere Passagiere durchkamen.

    Mit viel Glück wird unser Gepäck abgesegnet und wir können gehen. Ein Hoch auf die Einstellung der zwei Kontrolleure, dass sie den Rucksack nicht noch einmal durchgeschoben oder komplett geleert haben. Schnell machen wir uns auf um unser Aufgabegepäck zu holen und wollen raus aus dem Flughafen. Aber vorher müssen wir noch durch den Zoll. Das erste Mal sehen wir, dass die Schlange bei "to declare" um einiges länger ist als die bei "Nothing to declare". Trotzdem müssen wir uns anstellen, da wir noch einen Zettel mit Zollangaben abgeben müssen (es wurde nicht explizit nach einer Drohne gefragt 💪🏼). Wieder werden aus der Warteschlange Leute stichprobenweise rausgepickt und wir werden wieder etwas nervös. Aber anscheinen sehen wir sehr vertrauenswürdig aus 😉 und betreten nach 5 Minuten die Freiheit. Geschafft.

    Die Ausreise könnte noch spannend werden, wenn sie die Drohne dann entdecken. Wir wussten von nichts 🤷🏼‍♀️, immerhin hat man uns ja mit ihr auch ins Land gelassen😉. Benutzen werden wir sie hier jedoch lieber nicht 😀.

    Auf geht es zu unserer Unterkunft. Denken wir. Erste Hürde, Geld abheben. Wir haben uns natürlich ausreichend informiert und mit einer Non-US Kreditkarte soll Geld abheben ohne Probleme funktionieren. Da man US Doller angeblich nicht tauschen kann (laut offizieller Website von Kuba) entscheiden wir uns, ohne Bargeld einzureisen und (wie immer) die Kreditkarte zur Geldbeschaffung zu nutzen. Leider ist der Geldautomat nicht auf unserer Seite. Alle unsere Kreditkarten werden abgelehnt (unabhängig vom Betrag). Na toll, was nun. Als der Kunde hinter uns auch kein Glück hatte, werden wir wieder etwas positiver gestimmt. Vielleicht will der Geldautomat einfach gar keine Karte annehmen. Als wir beim Exchange-Büro dann den Wechselkurs für US-Dollar sehen, kommen wir uns allerdings schon etwas verarscht vor.

    Der Taxifahrer bringt uns zu einem anderen Geldautomaten und auch hier wird die Karte abgelehnt. Ohne Geld auf Kuba, das könnte spannend werden 😎. Wieder ist das Glück auf unserer Seite und beim zweiten Versuch gibt uns der Automat etwas Geld. Hoffentlich finden wir noch einen anderen, mit dem Betrag den wir bisher haben, kommen wir nicht einmal auf Kuba weit. Aber egal, erstmal weg vom Flughafen.

    Alleine was wir auf der Fahrt zu unserer Unterkunft gesehen haben, war schon sehr beeindruckend. Jetzt verstehen wir die Aussage, dass man sich auf Kuba in der Zeit zurückversetzt fühlt. An unserer Unterkunft angekommen, sind wir richtig happy. Sie liegt mitten in der Innenstadt an der Hauptfußgängerzone. Könnte Nachts zwar etwas lauter werden, aber dafür müssen wir mal nicht 2 km laufen, um in die Stadt zu kommen 😊.
    In unserem Zimmer empfängt uns Vic, unser Vermieter, wir bekommen ein Begrüßungsbier (Jackpot 🎉) und unterhalten uns mit seinem Kumpel Pepe teils auf Englisch und ich versuche mein Glück auch ab und zu mal auf Spanisch. Ich muss wohl noch etwas üben 😎. Vic und Pepe sind Tourguides in Havanna, darauf werden wir wohl nochmal zurückkommen.

    Das Zimmer ist sehr spartanisch und einfach gehalten, man hört jedes Wort der Nachbarn und auch sonst ist die Geräuschkulisse eher etwas lauter, uns gefällt es jedoch super. Wir sind immernoch überwältigt von der Lage und irgendwie passt es zum Flair der Stadt. Die Bewertungen für Hotels lasen sich alle genauso oder noch viel schlimmer. Wir stellen Vic noch ein paar Fragen, unter anderem wo man hier in der Stadt Wifi hat. Wir habe uns vorher nicht wirklich informiert 🤷🏼‍♀️.

    Im Park soll es Empfang geben, vorher müssen wir uns allerdings noch Internet kaufen. Etwas verwirrt, da wir ja kein mobiles Internet kaufen wollen, sondern nur mal ab und zu im Cafe WLAN nutzen wollen, teilen Pepe und Vic uns mit, dass es auf Kuba kein privates Internet gibt. Gar nicht gar nicht. Irgendwie erinnern wir uns, so etwas schon mal gelesen zu haben. Aber Pepe ist sehr zuversichtlich, dass sie evtl. in 2 Monaten mobiles Internet (WAP?) bekommen könnten, Vic eher nicht so. Wir fühlen uns etwas schlecht, dass wir uns so schlecht über das Land informiert haben, aber immerhin wissen wir einige Sachen, die wir nicht ansprechen dürfen und, dass man sich in der Öffentlichkeit nicht die Nase putzen darf 😊. Vic sagt uns, wo wir uns Internetstunden kaufen können (eine Stunde für 1 CUC=$1) und gibt uns den Hinweis, dass wir früh morgens hingehen sollen, da das Internet sonst ausverkauft ist. Dieses Internet ist ausverkauft, vielleicht kriegen wir morgen wieder eins rein. Wirklich? Wir müssen etwas schmunzeln, denn uns erinnert dieser Satz eher an einen Sketch (z.B aus dem Buch Vollidiot von Tommy Jaud (2004), wortwörtlich). Naja, Gerald sagt, dass Vic eher meinte, dass man sonst lange warten muss. 😁
    Jetzt fühlen wir uns noch mehr in der Zeit zurückversetzt aber irgendwie finden wir es super. Wie gesagt, es passt zum Flair der Stadt.

    Wir versuchen unser Glück trotzdem und gehen in den Laden. Sie haben eine Stunde und 30 Minuten dieses Internets verfügbar. Wir gönnen uns jeweils drei Stunden, das sollte für die Woche reichen um das wichtigste zu recherchieren und machen uns auf, um die Stadt etwas zu erkundigen.

    Wir schlendern durch die Straßen, lassen uns am ersten Tag gleich (leicht) verarschen (aber jetzt wissen wir Bescheid und sind gewappnet 💪🏻) und kaufen uns ein Kokosnusseis aus einer Kokosnuss. Super lecker - denken wir bis ein anderer Verkäufer hinter uns hergerannt kommt und uns mitteilt, dass wir die schlechteste Entscheidung unseres Lebens getroffen haben, da sein Eis viel besser wäre. Er ist der Erfinder dieses Eises und der Andere macht es ihm nur nach. Wir kriegen eine kostenlose Probe, damit wir nächstes mal auch ja bei ihm das Eis kaufen und plötzlich fängt der Verkäufer an, gar nicht so schlecht Deutsch zu sprechen. Tatsächlich schmeckt sein Eis natürlicher und nächstes mal werden wir auch zu ihm gehen, aber lecker war das andere trotzdem 😊.

    Durch Zufall treffen wir Vic bei einer seiner Touren, die er gerade für Mexikaner gibt, und er lässt durchblicken, wie begeistern er von einer der Teilnehmerinnen ist. Er ist wohl sehr zuversichtlich, dass die wirklich gar kein Wort Englisch sprechen 😄

    Etwa hungrig suchen wir uns einen Platz wo wir essen können, haben uns vorher jedoch leider gar nicht über Trinkgeld informiert. Die Entscheidung wird uns abgenommen, als wir für das Essen was 24 CUC gekostet hat, 35 CUC zahlen müssen - 50% Steuern und Trinkgeld, ja nee ist klar. Leider konnte der Kellner kein Wort Englisch und dass ich mein Spanisch noch verbessern muss, hatten wir ja schon 😇. Während des Essens singen kleine Kinder und wollen uns malen - natürlich nicht umsonst. Ein anderes Kind bettelt uns um Geld an und wedelt kurz darauf mit einem 10 CUC Schein (nein, den hat er nicht von uns, wir lernen ja dazu 😎) dem Pizzaverkäufer entgegen. Wenn wir jedem der Kinder unser Geld geben, müssen wir unsere Reise bald abbrechen, da wir auch gesehen haben, dass sie sich auch nicht mit nur z.B. 0,5 CUC zufrieden geben. Allerdings werden wir nicht nur von Kindern angesprochen. Wir fragen uns was die Leute hier denken, dass die Touris so reich sind, dass sie jedem ihr Geld hinterherschmeißen können? Leider nicht...

    Leicht genervt, da man nicht in Ruhe essen kann, dauernd nach Geld gefragt wird und dann auch noch 50% Aufpreis für ohnehin (für hier) teures Essen zahlt, verlassen wir das Restaurant. Ab jetzt kaufen wir unser Essen nur noch an den Straßenständen und lassen uns nicht mehr von falschen Schnäppchenangeboten in ein Restaurant locken.

    Da haben wir am ersten Tag doch gleich alles mitgenommen, worauf man reinfallen kann. Aber jetzt sind wir wirklich für die kommende Woche gewappnet 😎. Das hat leider den eigentlich erst sehr positiven Eindruck der (Innen-) Stadt voller Historie und Leben etwas überdeckt. Die nächsten Tage werden aber bestimmt gut. 😊
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  • Day1

    Na een heerlijk ontbijt samen met een andere casa gast, de Duitse Enrico, ben ik alleen Havana gaan verkennen. Heerlijk weer is het hier en er heerst een rust die je zeker 'tranquilo' kunt noemen. Ik ben verschillende straatjes ingelopen en op meerdere plekken werd ik verblijd met live muziek.

    Tijdens mijn wandeling langs de Malecon heb ik ook diverse mooie kenmerkende oldtimers gespot. Ik hoop dat we later op onze reis ook in zo'n mooie auto mogen rijden.

    Toen ik weer een beetje het toeristisch centrum in liep, ontdekte ik het kantoor waar ze etecsa kaarten verkopen, oftewel Wi-Fi kaarten. Er stond een lange rij voor het kantoor. Ik heb er zelf ook ruim een uur moeten wachten. De mensen om mij heen stonden ook geduldig te wachten, omdat je toch niet anders kan dan dat. Per baliemedewerker kon je 3 kaartjes maximaal bemachtigen. Dat heb ik dus voor de zekerheid maar alvast twee keer gedaan (ook voor Floor die vanavond aankomt).
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  • Day3

    Habana vieja

    September 23, 2017 in Cuba

    Die Altstadt Havannas wird normalerweise von Touristen überrannt, doch als Folge des Hurrikans Irma ist es relativ leer, was für uns ganz schön ist. Aber die Habaneros haben eindeutig nicht genug zu tun, sodass auf einen Gast meist mehrere Kellner kommen. Viele Häuser und Straßen sind in den Genuss des staatlichen Sanierungsprogramms gekommen, doch ein Großteil der Häuser entspricht gar nicht den Glanzbildern der Reiseführer. Auch wir haben uns bisher schwer getan die überall sichtbare Armut zu fotographieren.Read more

  • Day7

    La Habana

    May 30, 2016 in Cuba

    Havanna, oder wie die Leute hier sagen "la Habana", die Hauptstadt in der alles möglich ist..

    Mein Weg dort hin war ein Tortur! Ich reservierte mit der Polin, mit der ich seit ein paar Tagen unterwegs bin, ein Taxi, das uns von Trinidad nach Havanna bringt. Um halb 10 in der Früh wurde mir gesagt, dass ich abgeholt werde. Um 9 wurde ich vom Frühstückstisch los gerissen, das Taxi stand vor der Tür, aber ich musste noch alles in meinem Backpack stopfen... Schnell alles packen und ab in eines der berühmten alten Autos. Mein Gastgeber bring tmich noch sicher bis zum Auto. Der Fahrer schnallt meinem Rucksack auf das Dach und es kann los gehen. Komischerweise saßen schon 3 andere im Auto und wir sollten ja noch die Polin abholen.. Könnte eng werden, denke ich mir. 2 Straßenecken weiter war eine Traube von diskutierenden Männern. Mir wurde gesagt ich soll wieder aussteigen, weil ich in ein anderes Auto muss, mit dem wir zu viert nach Havanna gebracht werden. Ich steige brav aus. Auf einmal ändert sich der Plan nach heißen Diskussionen. Ich werde von einem Mann zu einer anderen Straßenecke gebracht. Langsam erscheint mir das alles immer komischer. Ich frage immer wieder nach, da ich diese schnellen Diskussionen der Männer kaum verstehen kann. Mir wird gesagt, sie holen gleich die anderen ab und dann geht es los. Ich werde in ein Café gesetzt und soll da einfach warten. Um 10, schon eine Stunde vergangen, bringt der Typ die Polin auch in das Café. Sie sagen uns, dass sie die anderen beiden noch abholen müssen. Die wohnen aber sehr weit weg und wir sollen warten. Da die Polin ihren Rucksack im Auto hat, bestehen wir darauf mitzufahren und gehen davon aus, dass es dann gleich los geht. Wir fahren zur Unterkunft der beiden anderen Wegbegleiter (die nur 4 blocks entfernt ist, und die Männer kommen alleine wieder aus dem Haus heraus. Auf einmal heißt es, wir müssen bis 11 Uhr warten, da die beiden noch nicht fertig sind. Was sollen wir großartig unternehmen. Wir warten also... Um 11 sage ich dem Fahrer dass wir endlich losfahren wollen. Er fügt sich und wir fahren wieder zu dem Haus. Weitere 20 Minuten warten wir dort. Endlich kommt das Paar raus. 2 wirklich mächtige Kubaner :D zum Glück hatte ich mir den Vordersitz geschnappt, die Polin aber hatte da hinten nicht so viel Spaß. Die Fahrt soll 4 Stunden dauern. Mit 30 Minuten Pause kommen wir in Havanna an. Der Service hieß, dass man von Tür zu Tür gebracht wird. Der Fahrer hatte aber keinerlei Orientierung. Wir versuchen mit Karten und Nachfragen den Weg zu finden und schaffen es nach einer weiteren Stunde endlich zum Hostel. Ich habe mir das Best bewerteste hostel reserviert das ich finden konnte, um dort evtl mehr mit anderen Reisenden in Kontakt zu kommen. Dort komme ich an, und erfahre, dass meine Reservierung nicht funktioniert hat und alle Betten belegt sind Die nette Dame schickt mich weiter zu einer nahe gelegenen Unterkunft. Nach 10 Stunden hickhack achte ich nicht darauf, wie das Zimmer aussieht und bin einfach nur froh angekommen zu sein und hoffentlich bald was essen zu können. Als ich von kleinen Snack zurück komme, sehe ich mich das erste mal um. Kein Fenster, das Bad besteht nur aus Klo und Dusche, die Plastikschiebetür schließt nicht ganz, ich bin aber mit 2 anderen dort untergebracht... Und zudem fehlt die Klimaanlage. Ungenuss!
    Abends treffe ich mich zum Essen mit der Polin, deren Name übrigens so unaussprechlich ist, dass sie einfach weiter die Polin genannt wird. Wir gönnen uns einen riesig großen Fisch für 3 euro und danach ein paar Cocktails im Nachtleben Havannas.
    Im fensterlosen Zimmer, mit 2 anderen, ohne Klima, auf der Matratze bei der man jede Feder spürt verbringe ich eine nicht allzu ruhige und ziemlich schwitzige Nacht (die Temperatur beträgt gefühlte 40 Grad). Am nächsten Morgen entschließe ich mich dazu ein anderes Hostel zu finden und werde schon bei der ersten Anfrage fündig. Ein wunderschönes Haus, großes Zimmer für 4 Personen, ein Bad in dem man sich bewegen kann und die Klimaanlage überzeugen mich schnell :) hört sich vielleicht nach hohen Ansprüchen an, aber ohne Klima lässt es sich hier echt nicht aushalten... Und dieser Tag war einfach schon beschissen genug. Hello again to the life of travelling!

    Nun kann mein Havanna wirklich losgehen!
    Die Polin reist morgen ab und ich bin ganz froh, dass ein paar nette Leute im hostel sind, mit denen ich vielleicht in der nächsten Destination etwas abhängen kann. Mit mehreren machts ja doch einfach mehr Spaß als alleine.

    Das Leben in Havanna spielt sich genauso wie in den kleinerem Städten komplett auf der Straße ab. Die Häuser sind jedoch meist 5 Stockwerke hoch. Märkte oder Supermärkte findet man hier trotzdem nicht wirklich. Lebensmittel werden meist von Männern auf den Straßen verkauft. Sie laufen mit ihren Bollerwagen durch die Straßen und schreien was sie anzubieten haben. Die Leute, die im 5. Stock wohnen lassen dann einen Beutel am Seil nach unten, in dem sich das Geld befindet. Die Lebensmittel und Rückgeld werden dann hinein getan und wieder nach oben gezogen. Eindeutig eine sehr ökonomische Art und Weise um einzukaufen. Scheinbar sind auch alle IMMER zu Hause oder auf der Straße.

    Verzeiht mir wenn hier nicht allzu viele Fotos kommen. Die meisten mache ich doch mit der Kamera und ohne Laptop bzw genügend Internet lässt sich das schlecht hier hochladen...

    Havanna ist jedenfalls ein Traum. Hier macht es so viel Spaß einfach durch die Straßen zu laufen und die Leute zu sehen, wie sie auf der Straße sitzen oder die Kinder dort Fußball spielen...

    Heute kam wieder auf wie klein die Welt doch sein kann, bzw wie klein Kuba doch ist. Ich habe das russische Paar wieder getroffen, mit dem ich in Varadero meine Erfahrungen gemacht habe. Wie fast schon geahnt, ist ihnen was schreckliches passiert. Nachdem sie außerhalb von Havanna ihr Zelt am Strand aufgeschlagen haben. Ein Mann hat das Zelt aufgeschlitzt, einen Rucksack gestohlen und ist damit entkommen. Die Polizei hat ihnen leider nicht viel geholfen, wollte sie dafür aber nach Russland zurück schicken... Diese chance hätten sie vielleicht wahrnehmen sollen, da ihnen in Mexico oder sämtlichen weiteren Ländern in Mittelamerika sicher kein zelten am Strand gelingen wird, ohne dass was passiert... Die armen.. Da sieht man wieder, dass man sehr vorsichtig sein muss hier und man seinen Kopf einschalten muss....

    Nach einer Woche in Kuba weiß ich wie die Dinge laufen und lerne mich schnell zurecht zu finden. Gewöhnungsbedürftig ist die Sache mit dem Internet. Anfangs ohne Reiseführer unterwegs, stelle ich mir etliche Fragen, über die Wirtschaft, Kultur oder die Verhaltensweisen der Kubaner. Normalerweise greift man zum Handy und googelt einfach. Mittlerweile schreibe ich mir auf was ich nachsehen möchte, da aber das Internet sowas von langsam ist (kein wunder wenn sich hunderte von Leuten in ein WLAN einloggen) komme ich nicht mal dazu etwas nachzusehen oder Nachrichten zu lesen. Haltet mich also ruhig auf dem laufenden lieber Leser ;)

    Mit dem Essen ist das so eine Sache hier. Im lonely Planet steht zwar, dass sich die kulinarische Seite Kubas zum positiven gewendet hat, trotzdem bestehen die Snacks, die man mal zum kleinen Mittagessen braucht, vorrangig aus Fett oder Frittiertem... Pizza, Hamburger und sandwiches triefen vor Fett und Öl. In dem Restaurants kann man sich dann über etwas Reis und Gemüse als Beilagen freuen, alle Gerichte bestehen jedoch aus Fleisch oder Fisch. Fisch top, Fleisch flop. Gesehen wie das ungekühlte Fleisch hier beim Metzger in der Gegend rumliegt, verzichte ich gerne. So gibt es halt einfach Fisch. Vergleichsweise günstig zu haben und auch meist lecker. Schon jetzt freue ich mich aber auf das mexikanische Essen! Jeden Tag eine riesige Avocado und ein paar fajitas oder tacos :) die Varietät fehlt in Kuba ganz eindeutig! Das Essen werde ich sicherlich nicht vermissen...
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  • Day2

    Plaza de la Catedral

    August 26, 2016 in Cuba

    Bevor im 17. Jh. die ersten Bauten entstanden und einen der schönsten Altstadtplätze säumten, musste erst ein Sumpf trockengelegt werden. 1770 begann man, die Calle Empedrado ("gepfaltert") als erste Straße der Stadt zu plastern, um die Erosion zu stoppen.

    Die Barockfassade der Kathedrale, eines der stolzesten Bauwerke der Altstadt, ließ Schriftsteller Alejo Carpentier von "Stein gewordener Musik" schwärmen. Das Bauwerk wurde 1787 nach 40-jähriger Bauzeit fertiggestellt.Read more

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Muelle Andrés Gonzáles Lines, Muelle Andres Gonzales Lines

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