Italy
Province of Ogliastra

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42 travelers at this place:

  • Day18

    Tancau sul Mare

    September 15 in Italy

    Nachdem wir uns die Campingplätze Villagio Orri und Cigno Bianco angeschaut haben und beide echt greußlich fanden, sind wir nun auf einem Stellplatz direkt am Meer gelandet😎👍. Hier bleiben wir für 1 Nacht.

  • Day55

    Heute machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Hafen und nehmen zunächst ein Boot zur Grotte Bue Marino. Diese Höhle ist nur vom Meer aus zugänglich und nach der Mönchsrobbe benannt die früher hier lebte. Vom Boot aus hat man einen wunderbaren Blick auf die steile Küste und die Buchten, Jonte guckt begeistert raus während Bo in der Trage schläft. In der Grotte selbst ist das fotografieren verboten. Man wird ca. 1 km in die Höhle hingeführt, es geht entlang des in die Höhle eindringenden Meerwassers durch insgesamt 4 Kammern, zum Teil mit toller Spiegelbildung im Wasser. Vor der 4. Kammer endet der Meerwasserfluss und durch eine natürliche Stufe getrennt beginnt dahinter der Süßwasserfluss.
    Nach einer Stunde werden wir wieder vom Boot abgeholt und es geht zur Cala Luna-Bucht. Der Blick vom Wasser auf den Strand, die Höhlen in denen bis in die 80iger noch Hippies lebten und das türkisfarbene Meer ist fantastisch. Wir suchen uns einen Platz an der Lagune und Jonte und ich gehen baden. Leider ist der Strand zum Teil voller Neptungrass und ziemlich steinig, aber im Wasser selbst ist es schön. Bo entdeckt in der Zeit, dass er auch an seinen Zehen nuckeln kann. Nach einem Eis nehmen wir am Nachmittag das Boot zurück nach Cala Gonone. Leider fällt mir erst beim Warten aufs Boot auf, dass der Strand direkt am Anfang sandig und ohne viel Seegras ist.
    Abends gehen wir noch richtig lecker direkt am Wasser essen bevor es morgen weiter geht.
    Was an diesem Campingplatz leider richtig nervig ist, ist die Intensität der Mücken. Stiche haben wir alle sowieso schon zahlreiche, aber hier ist es nicht möglich ohne 3-4 neue Stiche vom Eingang bis zum Wohnmobil zu laufen, dabei haben wir den vordersten Platz. Nur Bo schaffen wir tatsächlich ganz gut zu schützen, sind mit ihm viel drinnen oder er liegt hinter einem Mückengitter. Wir treffen ein anderes Paar mit Baby, das hat über 30 Stiche im Gesicht und sind froh, dass wir so vorsichtig waren.
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  • Day52

    Die roten Felsen von Arbatax

    September 25 in Italy

    Morgens wecke ich Jonte damit er sich noch kurz von Hannes verabschieden kann, da seine Familie noch vor uns losfährt. Wir packen dann auch die letzten Sachen zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Norden. Wir überlegen mehrmals hin und her welche der Strecken wir nehmen, beide Möglichkeiten führen durch die Berge. Das ist bei dem angekündigten Regen nicht sonderlich attraktiv... Wir entscheiden uns letztlich spontan für die etwas kürzere, dafür aber kurvigere Strecke.
    Aber zunächst ist Bo auf Höhe von Arbatax so unglücklich beim Autofahren dass wir von der Schnellstraße abfahren und beschließen uns die berühmten roten Felsen anzusehen, Mittag zu essen und die dicksten Regenwolken abzuwarten. Der Zufahrtsweg zur Schnellstraße ist tatsächlich die schlechteste Straße, die wir bisher hatten, es wirkt als hätte sich in den letzten Jahren niemand darum gekümmert. Riesige Schlaglöcher und wild wucherndes Grün bei enger Straße sind schon sehr abenteuerlich.
    In Arbatax können wir direkt bei den roten Felsen parken. Heute ist es ziemlich windig und die Wellen brechen direkt an den Felsen, das sieht schon beeindruckend aus.
    Anschließend wollen wir Mittagessen und finden zufällig einen Schlachter der auch ein wenig zu essen anbietet. Generell kann man sich dort sein Fleisch an der Theke aussuchen und direkt grillen lassen. Wir entscheiden uns für ein Pulledpork-Sandwich und das ist wirklich großartig!
    Bevor wir weiterfahren möchte Jonte nochmal ein wenig bei den Felsen klettern, was wir beide dann auch machen.
    Die weitere Autofahrt ist für Malte ziemlich anstrengend (wenn das Navi schon 2 Stunden für 53 km anzeigt, sollte es einem wirklich zu denken geben), es geht durch die Berge, aber der Ausblick ist zum Teil wirklich toll, auch wenn die Wolken grau sind und tief hängen. Fast ganz oben auf dem Berg stehen am Straßenrand plötzlich drei Kühe und man fragt sich wirklich wie die da hingekommen sind. Am Ende geht es noch eine steile Serpentinenstraße hinab bis nach Cala Gonone, wo wir die nächsten Tage verbringen wollen.
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  • Day61

    Cala Golorize

    December 4, 2017 in Italy

    Nachdem wir abwärts eine steile Geröllrinne überwunden hatten (unser kleiner Freund war immer noch bei uns) ging es auf dem Hauptweg in der Schlucht hinab bis zur Bucht. Leider hatten wir nicht mehr ausreichend Sonne damit sich die gesamte Bucht in einem tollen Licht präsentieren konnte. Aber auch so war das Farbenspiel schön anzusehen.
    Bislang hatte unser Begleiter mit seinen kurzen Beinen tapfer durchgehalten, aber jetzt fing er zu "schwächeln" an. Tina mit ihrem großen Herz übernahm somit den weiteren Transport nach oben. Irgendwann kam uns dann das "vermeintlich" richtige Herrchen entgegen und amüsierte sich köstlich über den Anblick dass sein Hund in der Jacke einer deutschen Touristin nach oben getragen wurde😂. Schweren Herzens nahm Tina Abschied und jeder ging wieder selbst seinen Weg.
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  • Day61

    Punta Salinas / Cala Goloritze

    December 4, 2017 in Italy

    Die Überschrift könnte auch lauten: "Tina und ihr neuer Begleiter". Aber erst mal von Anfang an. Das es inzwischen hier ziemlich kalt geworden ist, haben wir glaube ich schon erwähnt, oder?😅Wieder mal mit toller Aussicht - diesmal direkt hinab auf Baunei - richteten wir uns für die Nacht ein. Auf einer Bank sitzend, eingewickelt in unsere Schlafsäcke und in der Hand eine Tasse mit sardischem Rotwein beobachteten wir den aufgehenden Mond.
    Am nächsten Tag am Ausgangspunkt unserer Tour angelangt wartete schon unser "kleiner Vierbeiner" auf uns. Zitternd und mit großen Augen schaute er uns an. Mit den Keksen die Tina ihm zu Fressen gab war quasi die Freundschaft besiegelt.
    Auch wenn es nicht der große Selvaggio Blu geworden ist, wollten wir heute zumindest einen kleinen Teil streifen.
    Unseren "Guide" immer voraus laufend, ging es auf einem Pfad - vorbei an Wildschweinen und Hirtenunterkünften - hinauf auf den Punta Salinas. Oben erwartete uns dann eine gigantische Aussicht auf das türkisblaue Meer, die legendäre Felsnadel und die Steilküste bis nach Cala Gonone.
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  • Day52

    Santa Maria Navarrese

    November 25, 2017 in Italy

    Heute Nacht hatten wir leider eine kurze "Schlaf-Unterbrechung". Ein betrunkener Security (wie er von sich behauptete) weckte uns mit dem dezenten Schein seiner "Flut-Licht-Taschenlampe" um uns zu sagen dass man hier normalerweise nicht stehen dürfte, er aber für uns heute mal eine Ausnahme machen würde (freie Übersetzung aus dem italienischen durch Tom😉). Dafür hat der Platz uns am Morgen durch einen herrlichen Sonnenaufgang versöhnt.
    Auch Tom schaffte es heute früh aus dem Bett und deshalb hatten wir viel Zeit uns den Kletterrouten am Hafen von Santa Maria Navarrese zu widmen (mit einer "künstlich" eingebauten Schlüsselstelle - man musste über die Betonmauer des Damm's klettern, um an die Routen auf der anderen Seite zu kommen😮). Im Hafen "schwatzten" wir dann noch einem Marina-Angestellten eine Dusche ab, obwohl die eigentlich nur den Seglern mit Boots-Stellplatz vorbehalten waren.
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  • Day53

    Pedra Longa

    November 26, 2017 in Italy

    Nachdem an allen offensichtlichen Parkplätzen die Polizei alle potenziellen Camper darauf aufmerksam gemacht hatte, dass hier übernachten verboten sei, suchten wir eine Weile nach einem Nachtlager. Und wir fanden etwas versteckt einen Platz in einem alten Steinbruch direkt am Klettersektor Ichnusa oberhalb Pedra Longa. Die Nacht verlief diesmal störungsfrei und wir genossen das Sonntags-Frühstück mit wieder einmal einem sensationellen Ausblick.
    Auch wenn wir anschließend zwei Routen geklettert sind, merkten wir schnell, dass uns für weitere die Motivation fehlte.
    Tom hatte dann die ausgezeichnete Idee, die Pedra Longa via "Normalweg" (immerhin mit Kletterstellen im 2. Grad, die man aber problemlos seilfrei bewältigen kann). Als wir aber am Einstieg ankamen machte der Alpinclub von Sardinien hier gerade ein Bergrettungstraining und die hatten sich zum Aufstieg fast überall Fixseile gelegt. Wir haben freundlich gegrüßt und haben die 10 Mann Truppe kurzerhand überholt. Somit hatten wir die erste halbe Stunde den Gipfel für uns alleine.
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  • Day60

    Rund um Baunei Teil1

    December 3, 2017 in Italy

    Nachdem wir am gestrigen Abend noch in den Genuss einer kostenlosen und mega heißen Dusche im Hafen von Santa Maria Navarrese gekommen waren (wie herrlich kann bloß eine Dusche sein !!☺☺), war die Nacht mit 4°C wieder ziemlich frisch. Auch dauern es jeden Tag am Morgen länger bis die Sonnenstrahlen etwas wärmen.
    Den Vormittag war klettern im Gebiet Creuza de Mä angesagt.
    Am Nachmittag haben wir die Hochebene von Golgo etwas erkundet. Hier oben gibt es Wildschweine (die einem mehr oder minder aus der Hand fressen), die Kirche San Pietro, jede Menge uralte Olivenbäume und............
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  • Day54

    Punta La Marmora 1839m - höchster Berg

    November 27, 2017 in Italy

    Der Winter hält offensichtlich auch auf Sardinien Einzug. Das Thermometer war über Nacht auf bitterkalte -6° gesunken. Aber mit dem Übernachtungsplatz am verlassenen Refugio S'Arena waren wir ja auch schon auf 1510m. Der Aufstieg ging bei eisigem Wind erst zum Bruncu Spina 1829m wo sich auch das einzigste Skigebiet Sardiniens befindet. Derzeit wird dort offensichtlich ein neuer Lift gebaut, der aber dieses Jahr wohl nicht mehr fertig werden wird. Der weitere Weg über den Punta Paulinu zum Punta La Marmora 1834m ist recht einfach zu gehen und verläuft die ganze Zeit über mit einem herrlichen Panorama. Vor einigen Wochen muss es hier heftig Schnee gehabt haben, denn selbst die Altschneefelder waren noch beachtlich.
    Insgesamt ist die Besteigung auf den höchsten Berg Sardiniens mit keinerlei Schwierigkeiten verbunden, wenn auch streckenmäßig recht weit. Auf jeden Fall bei schönem Wetter eine absolute Traumtour!
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  • Day60

    Rund um Baunei Teil2

    December 3, 2017 in Italy

    .......die tiefste Schachthöhle (Su Sterru) in Sardinien und einzigartig in Europa, die mit einem Durchmesser von 25- 40m und einer Tiefe von 270m wirklich beeindruckend ist. Leider hatten wir kein ausreichend langes Seil zum Abseilen dabei😂.
    Oberhalb von Baunei haben wir dann noch einen schönen Panorama Platz entdeckt, der heute Nacht unser Übernachtungs-Lager wird.
    Im Ort haben wir am Brunnen einen Hinweis gesehen, der offensichtlich völlig korrekt übersetzt wurde😂.
    Jetzt ab in die Bar zum Aufwärmen - auch wenn uns das sonntagliche Fußball-Programm im Fernseh nicht sonderlich interessiert😅.
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You might also know this place by the following names:

Provincia di Ogliastra, Province of Ogliastra, Ogliastra, Provìntzia de s'Ogiastra

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