W3/D4 Wildlife Projekt
19. oktober 2023, Australia ⋅ ⛅ 22 °C
Heute habe ich wieder bei B1 gearbeitet, diesmal mit Christina. Sie ist eine der Keeperinnen, die schon am längsten dort sind. Sie selber ist jetzt 7 Jahre dort.
Angefangen hat mein Tag mit harken vor dem Fotostand. Dieser steht in der Nähe von den Käfigen, bedeutet also eine Menge Dreck. Ich war aber nicht alleine, denn Fruitloop, einer der Lorikeets liebt es zu baden. Das hat er wieder neben mir gemacht.
Dann gab es Frühstück für die Besucher vom Habitat, bei dem die Keeper dann herumgehen müssen, um die Vögel vorzustellen. Danach gab es dann, wie immer um 8:45 Uhr, für uns Frühstück. Es gibt immer Müsli mit Milch, griechischen Yoghurt, Früchte, Toast mit Aufstrich wie z.B. Marmelade und Multivitaminsaft.
Nach dem Frühstück haben wir uns dann an das Vorbereiten für die Mahlzeiten der Tiere für den Nachmittag und den nächsten Morgen gemacht.
Als wir damit fertig waren mussten wir noch ein paar Tiere füttern, wie zum Beispiel auch Billy. Er ist ein Brolgakranich und ist sehr terretorial, denn er greift alles an, was in sein Gehege kommt. Meine Aufgabe war es daher ihn abzulenken, während Christina ihm neues Futter hinstellt und sein Gehege harkt.
Danach ging es für uns wieder zur Futtervorbereitung, denn wir waren noch lange nicht fertig.
Während wir in Ruhe Früchte geschnitten und Schüsseln vorbereitet haben, kam plötzlich, durch die Walkitalkis, die die Keeper immer dabeihaben, die Durchsage, dass ein Mädchen umgekippt ist. Sie ist dann in ein Krankenhaus gebracht worden.
Das ist ein Vorzeigebeispiel dafür, wie heiß es hier eigentlich ist. Nach dem Vorfall haben die Keeper zu uns Volunteers auch nochmal extra gesagt, dass das wichtigste hier trinken ist und, dass wir uns auch gerne zur Abkühlung einfach in den Kühlschrank stellen können.
Als wir dann Nachmittag hatten, haben wir die Schüsseln, die für die Nachmittagsfütterung vorgesehen waren, in Habitat verteilt. Dort kamen wir dann wieder an dem Fotostand vorbei, an dem Renee, die Chefin, gerade 2 Keepern erklärt hat, wie man den Leuten, die ein Bild mit einem Koala haben möchten, den Koala richtig auf dem Arm setzt. Ich war dort zur perfekten Zeit am richtigen Ort und durfte den unwissenden Besucher spielen, dem alles erklärt werden muss. Ich durfte also einen Koala halten. Der Koala heißt Teddy und ist super süß. Ich hatte leider nur nicht die Zeit ein Foto zu machen, denn es war nur zur Einweisung der Keeper.
Als wir dann alle Schüsseln verteilt haben und auf dem Rückweg zum Foodprep, dem Ort wo das Futter vorbereitet wird, waren, habe ich ein komisches Ding von der Decke hängen sehen und ich habe gefragt was das ist. Christina hat gesagt, dass das ein Nest von einem wilden Sunbird ist, der hier durch Zufall nistet. Es sind sogar Babys drin.Les mer
W3/D5 Wildlife Projekt
20. oktober 2023, Australia ⋅ ☀️ 21 °C
Heute war ich, wie schon eine Woche zuvor, bei B2 und habe mit Emilie, der Französin, gearbeitet. Wenn es um die Arbeit mit Vögeln geht, macht es mit ihr am meisten Spaß.
Angefangen hat mein Tag mit dem Füttern der Tiere im Tarc, also wo unter anderem die verletzten Babys versorgt werden.
B2 kümmert sich, wie auch schon in vorherigen Berichten erzählt, unter anderem um die Cassowarys. Um die misste ich mich heute also auch wieder kümmern und das locken der beiden Cassowarys in den Sicherheitsraum war heute tatsächlich extrem einfach. Sie sind sofort reingegangen. Beim Saubermachen und Futter hinstellen sind mir schwarze Eiförmige Teile aufgefallen. Zuerst habe ich gefacht, dass es ein Ei wäre, aber das würde überhaupt keinen Sinn machen, denn sie lagen auch bei dem männlichen Cassowary. Als ich gefragt habe, hat Emilie gesagt, dass das Cassawory Plums sind. Es sind Früchte, die nur im Regenwald wachsen und Cassowarys sind die einzige Spezies, die sie fressen. Eigentlich sind sie blau, werden aber schwarz, wenn sie länger in der Sonne liegen.
Heute war es im Vergleich zu den anderen Tagen bemerkenswert heiß. Nach der Fütterung von den Cassowarys hat sich Emelie auch schon schwindelig gefühlt. Habe die ganze Zeit gehofft, dass sie jetzt nicht auch so umkippt, wie das Mädchen gestern..
Als sie dann eine Weile im Kühlschrank gechillt hat, missten wir dann nochmal zum Tarc, um die Babys nochmal zu füttern. Dabei ist der Blue-faced Honeyeater aus seinem Vogel herausgeflogen und wir mussten ihn wieder einfangen. Das hat eine Weile gedauert. Neben ihm gibt es auch neue Babys im Tarc, wie z.B. ein Baby Lorikeet.
Anschließend war die Nachmittagsfütterung von dem Regenwald angesagt, bei dem die erwachsenen Lorikeets schon sehnsüchtig auf ihren Nektar gewartet haben.
Am Ende des Tages gab es dann die erste Fütterung von dem neuen Krokodil. Selbst Sam, der Keeper mit dem Fisch, hat gesagt, dass er stärker ist als die anderen beiden Krokodile und der Stärkste, mit dem er je gearbeitet hat.
Wenn man sich mal die Zähne anschaut und die Kraft, die hinter dem Biss steckt, ist das schon beeindruckend!Les mer
W3/D6 Wildlife Projekt Off
21. oktober 2023, Australia ⋅ ☀️ 25 °C
Heute konnte ich wieder ausschlafen.
Als ich dann aufgestanden bin, habe ich unser Zimmer aufgeräumt. Wir sind jetzt nur zu 2. Ich habe wieder gefegt und unser Regal, mit all unseren Sachen sortiert. Hier liegen auch noch ziemlich viele Sachen, die niemandem von uns gehören und die einfach von vorherigen Besuchern hier liegen gelassen wurden.
Danach habe ich meine schmutzige Wäsche sortiert und habe gewaschen. Jedes Waschen kostet hier im Hostel 4 AUD. Der anschließende Trockner eigentlich auch, aber ich habe meine Klamotten einfach auf dem Wäscheständer, der auf unserer Terrasse steht, aufgehängt. Hoffentlich sind die morgen trocken.
Dann bin ich nochmal zum Coles gegangen und habe mir Milch, Müsli, Toast und Marmelade, sowie Wasser gekauft. Wasser ist hier glaube ich auch relativ teuer, wenn man bedenkt, dass es hier keinen Pfand gibt. Beim Bezahlen habe ich auch mal gefragt wo man sich hier denn bewerben kann und er hat gesagt online. Ich hatte gehofft, dass man das auch jemandem persönlich geben kann, doch das geht wohl nicht.
Vor unserem Hostelzimmer haben wir tagsüber auch oft einen Besucher, der auf den Hängematten klettert und an unsere Fenster klopft.Les mer
W3/D7 Wildlife Projekt Off
22. oktober 2023, Australia ⋅ ☀️ 24 °C
Nachdem ich ausgeschlafen habe, habe ich mich fertig gemacht und bin in die Küche vom Hostel gegangen, um mir eine Schüssel und einen Löffel zu holen. Komischerweise hat dieses Hostel aber nur Teller. Also habe ich mein Müsli, das ich gestern gekauft habe, aus einem Teller gegessen..
Anschließend bin ich wieder in die Stadt zum wöchentlichen Sonntagsmarkt gegangen und habe mir 2 Donats gekauft. Dann bin ich in den Rex Smeal Park gegangen, habe mich an den Rand in Richtung Strand gesetzt und habe sie gegessen.
Wieder im Hostel angekommen, habe ich mal gefragt wieviel hier eine reguläre Nacht kostet. Das Zimmer in dem ich jetzt bin, gehört schon zu den günstigsten und kostet 35 Dollar pro Nacht. Ist schon krass, dass man das hier als günstig betrachtet. In Deutschland bin ich von 20 Dollarn in den meisten Hostels ausgegangen, aber das hat sich leider nicht bewahrheitet. Die meisten kosten hier ~50 Dollar pro Nacht.
Im Zimmer habe ich mir dann mein iPad geschnappt und habe meinen CV (Lebenslauf) nochmal angeguckt und überarbeitet. Ich habe mich auch mal im Internet umgeschaut wo ich mich bewerben kann und habe eine Seite von Coles gefunden. Die machen das wohl über eine Hauptstelle, die dann Mitarbeiter an Märkte in ganz Australien verteilt. Die Supermärkte stellen also nicht von sich aus ein.
Zum Abendbrot stand ich dann fast vor meinem 2. Nervenzusammenbruch. Ich wollte mir meine restlichen Nudeln kochen, die ich noch übrig hatte. Habe die Nudeln dann ins kochende Wasser geschüttet und auf einmal sehe ich da schwarze Käfer drin schwimmen. Ich dachte erst, dass es nur ein paar sind (siehe letztes Bild), doch als ich diese dann rausgefischt habe und die Nudeln umgerührt habe, sind noch viel mehr zum Vorschein gekommen. Das Internet sagt, dass das wohl Reiskäfer sein sollen. Habe das Wasser weggekippt und die Nudeln weggeschmissen. In der Küche lagere ich nichts mehr.
Mein Mitbewohner, Matt aus England, hatte das gleiche mit seinen Nudeln auch schon öfter und ist jetzt dazu umgestiegen alles im Zimmer auf oder im Kühlschrank unterzubringen.
Musste dann auf Toast und Marmelade zurückgreifen.
Was Essen und Hygiene angeht vermisse ich DeutschlandLes mer
W4/D1 Wildlife Projekt
23. oktober 2023, Australia ⋅ ☀️ 21 °C
Heute habe ich wieder die Routine von B2 zusammen mit Paris gemacht. Sie ist eher eine Person, die ihren Job liebt und daher möglichst alles allein machen möchte. Bei ihr kann man ab und zu mal, wie bei jedem Keeper, ein Tier halten, hat aber bei ihr, im Gegensatz zu anderen, viel mehr Zeit sich die Tiere genauer anzugucken. Matt, mein Zimmerkamerad, war in der gleichen Schicht.
Angefangen hat der Tag wieder im Tarc. Dort haben wir die Käfige der Vögel gereinigt und ihnen ihr Frühstück gebracht.
Nach dem Frühstück für die Besucher des Parks und dann unserem, haben wir zuerst den Regenwald versorgt, also haben Futter in Hängeschalen verteilt, sowie am Strand. Harken mussten wir auch, da hier ein bestimmter Vogel lebt, der immer alles verwüstet. Er heißt Karen und versucht so sein Nest zu bauen. Leider schleudert er oft Blätter auf den Weg oder auf freie Sandflächen, auf denen wir sie nicht haben wollen.
Danach ging es dann zur Cassowaryfütterung, bei dem Allie und Cass sich wieder bestens benommen haben und sofort in den Sicherheitsbereich gegangen sind. Vom Wochentag abhängig bekommen sie auch immer ein Spezialfutter. Manchmal ist es eine halbe Wassermelone, auf der sie, neben ihrem eigentlichen Futter, herumpicken können und heute war es ein Küken. Eigentlich dachte ich, dass sie Vegetarier sind, aber dem ist wohl nicht so. Cass hat ihr Küken auch sofort gegessen, aber Allie hat es liegen gelassen und wollte lieber zu den Früchten.
Übrigens gehört die Eidechse in dem Bild eigentlich nicht in das Gehege, aber hier gibt es einfach so unendlich viele von denen.
Anschließend gab es MacandCheese zum Mittag, was sehr lecker war und danach ging es zum Foodprep. Dort haben wir das Futter der Tiere für den kommenden Tag vorbereitet.
Danach mussten wir nochmal ins Tarc, um nach den dirtigen Tieren zu sehen. Wir haben auch wieder neue Tiere dort, wie z.B. ein Kookaburra und ein Babywallaby. Die Eule Boo musste auch saubergemacht werden. Dabei ist viel Heu auf dem Boden gelandet, was wir auffegen mussten. Dabei ist Kacy hereingekommen und meinte, dass der ganze Boden ja wieder super sauber aussähe. Dabei hatten wir nur diese eine Ecke gefegt. Da kamen wir uns ein bisschen verarscht vor.
Über das Wochenende gab es auch ein Badacoot im Tarc, aber das konnte ich leider nicht sehen, da es Samstag ankam und ganz früh Montag morgens nach Cairns zum Tierarzt gebracht wurde.
Hinter dem Tarc gibt es auch noch einen Bereich mit Tieren. Vorher waren dort Tauben, aber diese sind nun im richtigen Habitat und jetzt sind hier 3 Hähne.Les mer
W4/D2 Wildlife Projekt
24. oktober 2023, Australia ⋅ ☀️ 21 °C
Heute war ich bei R2, zusammen mit Sam, dem besten Keeper zusammen. Ich war aber nicht alleine, denn Marie (Dänemark) und Gina (Deutschland), ebenfalls Volunteers, waren auch in der Schicht.
Angefangen hat unser Tag im Tarc, aber diesmal in der Reptilienabteilung und nicht in der für Vögel. Dort mussten wir sicherstellen, dass die Stabschrecken frische Blätter haben.
Zudem war es auch der Fütterungstag für die Schlangen, der, je nach Jahreszeit, einmal pro Woche oder einmal pro Monat ist. Heute hat jede Schlange ein Küken bekommen.
Sams Job ist es auch jeden Tag die Reptilienshow bei der Crocarena zu machen und deshalb haben wir die dafür benötigten Tiere nach der Fütterung eingesammelt und dort hingebracht. Es ist jedesmal eine Babyschildkröte, ein Blue-Tongue Lizard, ein Thory-Dragon Lizard und eine Schlange.
Nach dem Mittagessen mussten wir dann, wie in jeder Schicht, zum Foodprep und Futter vorbereiten. Diesmal aber keine Schüsseln für die Tiere, sondern Schüsseln mit gemischtem Obst und Gemüse, dass die anderen für ihre Vorbereitungen benutzen können.
Als wir damit fertig waren, sind wir in das nocturnal-house gegangen, also zu dem Ort, wo die Tiere leben, die nachaktiv sind. Dort leben z.B. andere Arten von Eidechsen, Frösche, Insekten, Schlangen und andere Tiere. Ihre Vitrinen müssen auch jeden Tag gereinigt werden und das haben wir dann auch gemacht.
Sam hat uns dort erzählt, dass ein Baby, von der Eidechsenart wie in den letzten 2 Bildern, bis zu 13000 Euro kostet, da sie so selten sind. Auch in Deutschland gibt es wohl viele Leute, die sich auf diese Art spezialisiert haben und nur von ihrer Zucht leben.Les mer
W4/D3 Wildlife Habitat
25. oktober 2023, Australia ⋅ ⛅ 22 °C
Heute war ich wieder bei R2, diesmal mit Lachlan. Mit ihm habe ich bisher noch nicht gearbeitet. Es macht aber sehr viel Spaß. Das merkt man allein schon daran, dass Gina und ich uns am Feierabend gewundert haben, dass der Tag so schnell herum ging.
Angefangen hat unser Tag in der Quarantänezone. In dem Gebiet sind Tiere untergebracht, die entweder ganz frisch im Habitat angekommen sind oder kurz davor sind in den Park zu kommen. Jedes Mal wenn man ihn betritt, wird man mit einem Schreien begrüßt. Das Schreien kommt von einer Eule, die auf Dauer ziemlich nervig werden kann. Wir haben bei bei jedem Tier das Wasser ausgetauscht und bei manchen Vögeln nach Eiern gesucht, da im Moment Paarungszeit ist.
Danach ging es für uns weiter in das Nocturnalhouse, in dem wir, wie gestern, wieder alle Vitrinenscheiben sauber gemacht haben und auch dort überall das Wasser ausgetauscht haben.
Natürlich konnten wir auch die Futtervorbereitung nicht vergessen und sind also anschließend sofort zum Foodprep gegangen. In dem Anhänger wird es auch immer heißer..
Ich habe wieder Meatmix gemacht, also Kängurufleisch verarbeitet und Fische kleingeschnitten. Wir haben immer einen bestimmten Ort an dem wir mit Fleisch hantieren, denn an den anderen Orten wird nur Obst und Gemüse zubereitet. Als ich mit meiner Fleischarbeit fertig war, musste Sam das Futter für die Krokodile vorbereiten.
Vielleicht könnt ihr euch noch an das Foto mit den 3 Hähnen von vorgestern erinnern.. ich dachte eigentlich, dass sie dort jetzt auch leben, aber dem ist wohl nicht so..
Manche Tiere hier im Park benötigen Mehlwürmer zu ihrer Mahlzeit und die Frösche beispielsweise Heuschrecken. Heute kam eine neue Lieferung mit 3 Säcken von jeweils voller Heuschrecken und Mehlwürmern. Diese habe ich dann zusammen mit Lachlan in einer großen Box geleert.
Anschließend sind wir zurück ins Nocturnalhouse gegangen und haben die Frösche gefüttert. Das muss immer mit der Hand gemacht werden.
Zurück im Hostel habe ich zuerst eine Great Barrier Reef Tour am Sonntag gebucht, die manche hier auch schon gemacht haben.
Danach habe ich auch noch einen Friseurtermin ausgemacht. Ich wusste erst nicht welchen Friseur ich nehmen soll und habe am Ende einfach irgendeinen genommen. Der Termin ist am Dienstag, mal gucken wie es wird..Les mer
W4/D4 Wildlife Projekt
26. oktober 2023, Australia ⋅ ☀️ 22 °C
Heute war ich wieder bei R2 mit Paris im Gange. Gina war auch wieder dabei. Heute war ihr letzter richtiger Tag.
Angefangen hat unser Tag in der Quarantänezone. Dort haben wir die Tiere wieder gefüttert und das Wasser erneuert. in manchen Gehegen haben wir auch die Sträucher erneuert, da sie schon zu vertrocknet waren.
Danach ging es für uns weiter in das Nocturnalhouse, wo wir die Vitrinen wieder gereinigt haben und auch dort überall das Wasser ausgetauscht haben. Das nervige daran ist nur, dass wir für jede Vitrine neue Gummihandschuhe anziehen müssen, da die Tiere sehr sensible Haut haben.
Anschließend ging es weiter zum Foodprep, wo wir das Futter vorbereitet haben, das wir zubereiten konnten, denn wir hatten fast kein Obst und Gemüse mehr. Heute sollte eigentlich eine neue Lieferung kommen, aber die ist leider nicht erschienen. (Sie kommt morgen)
Dann wurde es auch schon wieder Zeit für die tägliche Reptilienshow, die diesmal Paris gemacht hat. Also haben wir noch ein bearded-dragon lizard, ein bluetongue lizard und eine Schlange geholt, die wir mitgenommen haben. Heute waren viele Besucher von einem MSC-Kreuzfahrtschiff im Park, daher war es ziemlich voll.
Als die Show zu Ende war, gab es dann auch schon Mittagessen. Nach dem Mittag hatten wir gehofft, dass die Lieferung doch noch gekommen ist, ist sie aber nicht. Also sind wir zurück in die Quarantänezone gegangen und haben den Tieren, die noch nichts hatten, das Futter gegeben, dass wir noch hatten.
Gegen Ende des Tages waren wir dann nochmal im Nocturnalhouse und haben dort nach dem Rechten geschaut. Wir waren zu dem Zeitpunkt eigentlich schon mit unseren Pflichten für den Tag fertig, also haben wir dann noch eine kleine Tour durch den Park gemacht und haben überall ein bisschen geschaut, ob alles in Ordnung ist. Dabei haben wir noch viele Äste ausgetauscht.
Als wir dann noch im Tarc waren, um nach den Stabschrecken zu schauen, ist uns ein neuer Bewohner aufgefallen: Eine Babyfledermaus. Sie wurde wohl irgendwo gefunden und ist komplett dehydriert gewesen.
Nach dem Feierabend war ich dann noch im Supermarkt und habe mir Kartoffeln gekauft. In der Hoffnung endlich mal wieder was richtiges essen zu können. Ich wollte mir auch Hollandaise und Schinkenwürfel kaufen, aber die hatten sie leider nicht.
Im Hostel habe ich dann mit Mama, per Bildschirmübertragung, meine CV fertiggestellt. Word auf dem Handy, bzw. auf dem IPad zu benutzen, ist der größte Horror.Les mer
W4/D5 Wildlife Projekt
27. oktober 2023, Australia
Heute war ich noch einmal bei R2, wieder mit Paris. Marie (aus Dänemark) war heute auch noch dabei. Gina und 3 andere Volunteers waren heute auf ihrer Offsite, also auf dem Trip, den man zusammen mit einem Keeper macht. Ich habe meinen nächste Woche Freitag.
Begonnen hat unser Tag wieder in der Quarantänezone, in der wir, wie jeden Tag, das Wasser ausgetauscht haben und den Tieren ihr Frühstück gebracht haben.
Als wir damit fertig waren, gab es für uns Frühstück und da hat Christina, die Keeperin, die sich um die Babyfledermaus gekümmert hat, erzählt, dass es die Nacht leider nicht überlebt hat. Wahrscheinlich hatte es eine Krankheit oder der Stoffkreislauf war durch die Dehydration einfach zu schwach und konnte sich nicht mehr erholen.
Anschließend ging es für uns weiter zum Photohut, also dem Ort wo die professionellen Fotos mit den Tieren gemacht werden. Dort standen auch schon relativ viele Leute an und es war Paris Aufgabe sie einzuweisen und ihnen die Tiere in die Arme zu geben.
Wir hätten in der Zeit eigentlich zum Foodprep gehen können, um schonmal anzufangen das Futter vorzubereiten, damit wir nachmittags nicht mehr so viel machen müssen, doch leider war die Lieferung immer noch nicht da.
Wir waren dann auch wieder im Noctournalhouse und haben dort wie immer das Wasser ausgetauscht und alle Vitrinen abgewischt. Dort zu arbeiten war heute die Hölle, denn die paar Räume waren eine einzige Sauna. Die 27°C vom Wetterbericht fühlen sich hier an wie 40°C.
Heute war ein Tag, an dem Marie und ich relativ wenig gemacht haben, denn Paris musste heute fast alle Talks übernehmen. Die Talks sind immer an bestimmten Zeitpunkten, an verschiedenen Orten vom Habitat und dort redet ein Keeper immer über die dort lebenden Tiere. Paris hatte heute als erstes die Photohuteinweisung, dann die Reptileshow, dann den Cassowarytalk und dann den Rainforesttalk.
Während dem Cassowarytalk hat sich Christina darum gekümmert, die Gehege so weit es geht sauber zu machen. Allie wollte aber partout nicht aus seinem Gehege kommen. Das lag wohl daran, dass es heute extrem heiß war und sich Allie lieber in der Nähe vom Wasser aufgehalten hat. Das Problem dabei war nur, dass das Wasser auf der komplett anderen Seite von seinem Gehege, als der Eingang zum Sicherheitsbereich, liegt.
Im Hostel angekommen, haben wir gesehen, dass unser Zimmer endlich mal komplett sauber gemacht wurde.Les mer
W4/D6 Wildlife Projekt Off
28. oktober 2023, Australia ⋅ ☁️ 26 °C
Heute gibt es nicht so viel zu erzählen.
Ich war wieder erst bei Coles, um mir Wasser und Hollandaise für meine Kartoffeln zu kaufen. Auf dem Weg dorthin habe ich einen kleinen Weg gesehen, der in den nahegelegenen Wald führt und bin einfach mal reingegangen. Es hingen ein paar Lianen von den Bäumen herunter und es gab sogar einen kleinen Fluss. Ein Miniregenwald.
Anschließend habe ich mich in mein Hostelzimmer gesetzt und habe mich bei Coles beworben. Das System wie man sich dort bewirbt gefällt mir sehr, sollte Deutschland auch mal einführen. Für jede Frage gibt es Antwortmöglichkeiten (man kann auch mehrere Auswählen). Beispiele sind z.B. zu welchen Zeiten man arbeiten könnte, in welchem Bereich man arbeiten möchte und ob man schon Erfahrungen hat. Neben den Fragen stellt man dann noch seinen CV ein und fertig.
Am Abend habe ich mir dann meine Kartoffeln gemacht, die aber etwas unappetitlich aussahen. Manche hatten, wie ich glaube, schimmlige Stellen und viele waren grün. Habe sie trotzdem geschält und gemacht und habe nur gehofft, dass ich morgen noch lebe.
Beschweren sollte ich mich aber eigentlich über die Hollandaise, denn das ist definitiv keine Hollandaise gewesen. Das sollte illegal sein, dass sie die so nennen dürfen. Hat aber trotzdem einigermaßen geschmeckt.Les mer
W4/D7 Great Barrier Reef
29. oktober 2023, Great Barrier Reef
Heute war ein extrem spannender Tag. Er ging für mich um 7.30 Uhr los, denn dann zu der Uhrzeit musste man seine Bordkarten abholen. Danach habe ich vor dem Liegeplatz 2 bis 8 Uhr gewartet, bis Boarding war. Es wurde vor dem Liegeplatz immer voller bis wir etwa 15-20 Personen waren. Wieder Leute aus der ganzen Welt. Es war auch eine ältere Reisegruppe aus den USA dabei. Mit einer von ihnen habe ich schon vor dem Boarding ein bisschen geredet. Sie hat mich einen „Long Drink of Water“ genannt und das habe ich natürlich erstmal überhaupt nicht verstanden. Dann hat sie gesagt, dass es ein Slang ist, den man benutzt, wenn man jemand wirklich großes trifft. (Wieder was neues gelernt).
Danach sind wir ins Gespräch gekommen und sie heißt Susan, kommt aus South Carolina und macht jetzt hier mit ihrer Gruppe Urlaub. Sie hat auch gefragt was ich hier mache und ich habe es ihr erzählt. Sie war sehr beeindruckt davon, dass ich das alleine mache und hat dann von ihrem Enkel erzählt, für dessen Collage sie wohl extrem viel bezahlen mussten. Sie wusste nicht, dass das in Deutschland kostenlos ist und hat dann gesagt, dass es dann kein Wunder ist, dass ich so gut Englisch sprechen könnte und so gebildet wäre. (Sie war sehr sympathisch)
An Bord der Silversonic gab es dann die Einführung von der Crew, wie der Tag ablaufen wird.
Insgesamt sind wir zu 3 unterschiedlichen Reefs gefahren.
Zuerst sind wir ~1 Stunde zum 1. Reef gefahren und haben auf dem Weg dorthin schon all unser Equipment fürs Schnorcheln bekommen. Ich habe mir auch eine GoPro ausgeliehen, um Bilder und Videos unter Wasser aufnehmen zu können.
Dort angekommen ging es dann sofort ins Wasser und es war einfach unglaublich. Ich habe so viele Fische in allen möglichen Farben gesehen. Die Korallen leuchteten auch in den unterschiedlichsten Farben und Strukturen. Manche waren weich und haben sich mit dem Wasser bewegt, andere waren hart und wieder andere sahen sehr glatt aus. (Bilder und Videos auf Chip)
Auf dem Weg zum 2. Reef gab es dann ein Buffet mit Kleinigkeiten zum Essen, wie beispielsweise Kekse und kleine Muffins, die wirklich lecker waren. Die Yacht names Silversonic hat 3 Decks, an denen man sich hinlegen kann. Eins vorne, eins auf dem Dach uns eins hinten. Auf dem Vorne habe ich mich dann auch hingelegt. Natürlich war es dort auch sehr windig, weshalb meine noch trockenen Haare in alle Richtungen standen. Von dort aus konnte man den Rand des Great Barrier Reef sehen und mit eigenen Augen sehen, warum es so heißt. Es ist eine einzige Wand, die dafür sorgt, dass alle Wellen dort brechen.
Vor dem 2. Schnorchelgang gab es dann Mittagessen am Buffet. Ich habe erstmal etwas gegessen und bin dann wieder ins Wasser gegangen. Ich habe weiterhin gehofft eine Schildkröte zu sehen, aber leider nichts. Ich habe aber wieder viele bunte Fische und Korallen gesehen, denen man sogar bemerkenswert nahe kommen konnte. Manche haben einen nur komisch angeguckt und sind dann gemütlich weitergeschwommen. (Bilder und Videos auf Chip)
Auf dem Weg zum 3. Ort gab es dann kleine Informationen zum Great Barrier Reef auf dem Dach der Yacht. Dort wurden uns ein paar Bilder von Fischen gezeigt und erklärt was sie so machen. Manche legen ihre Eier in dem Reef, manche sind dort um andere Fische zu fressen, wie Haie, und wieder andere sind dort, um die Korallen zu fressen.
Der 3. Schnorchelgang wurde dann von einem Crewmitglied angeführt. Sie hat uns ein paar Orte gezeigt, die sehr schön sind und auch Fische von dem Vortrag. Beim direkten ins Wasser gehen habe ich sogar 2 Haie gesehen, die unter uns hindurch geschwommen sind. Einer war etwa 2 Meter und der andere 1 Meter groß. Ich konnte nur leider kein Foto machen, da sie sofort weggeschwommen sind. Sie waren wohl nicht an uns interessiert. Es gab aber wieder wunderschöne Fische und Korallen. Ich habe auch Khan, ein Halfterfisch, aus dem Film „Findet Nemo“ gesehen. (Bilder und Videos auf Chip)
Es wurden bei jedem Schnorchelgang auch professionelle Bilder gemacht, die man sich am Ende hätte kaufen können, doch die Preise sind einfach bodenlos teuer. Ich habe ja auch selbst Bilder und Videos mit der GoPro gemacht, wovon ich den Chip habe. Ich brauche nur einen Laptop, um sie zu bekommen.
Es war einfach ein unglaublich geiler Tag und ich war völlig fertig, als ich gegen 17 Uhr wieder im Hostel angekommen bin.Les mer

Reisende
Mika, das war wohl nicht der weiße Hai, schön dass Du noch lebst. Bemerkenswert, dass die ihre Gäste an Bord solchen Gefahren aussetzen

ReisendeWaren 2 Weißspitzen-Riffhaie, die fressen nur Fische. Zudem kann ja jeder selbst entscheiden, ob er ins Wasser gehen oder nur von oben zusehen möchte :)

ReisendeIch wünsche dir noch viele solcher „unglaublich geilen“ Tage dort am anderen Ende der Welt! ❤️
W5/D1 Wildlife Projekt
30. oktober 2023, Australia ⋅ ☁️ 22 °C
Heute gab es bei auf der Liste, die uns sagt wo wie mithelfen, ein kleines Durcheinander. Die Liste war veraltet und ist davon ausgegangen, dass wir weniger Leute sind, als wir eigentlich waren. Wir waren zu 4. und 2 von und haben nichts zugeordnet bekommen. Am Ende konnte sich jeder aussuchen, wo er mithilft. Ich habe mich für R2 zusammen mit Lachlan entschieden.
Als es losging hatte er den größten Part, nämlich Noco (Nocturnalhouse), schon gemacht. Es fing also beim Photohut an, zu dem wir eine Schlange und ein kleines Süßwasserkrokodil bringen mussten.
Im Laufe des Tages waren wir auch im Tarc, in dem ich die Stabschrecken mit neuen Ästen, an denen frische Blätter hingen, versorgt habe.
Wir haben auch die Vitrinen der Schlangen saubergemacht und das Wasser erneuert.
Am Ende des Tages, gab es dann noch eine zweite Fotosession, bei der ich die Äste für die Koalas umstecken musste. Dabei war jemand ziemlich neugierig wer ich bin.
Das lustigste heute war, dass ich Susan, die ältere Dame von der Great Barrier Reef Tour wiedergesehen habe. Ich hatte ihr gestern erzählt, dass ich dort als Volunteer arbeite und jetzt ist sie hier erschienen.Les mer
W5/D2 Wildlife Projekt
31. oktober 2023, Australia ⋅ ☁️ 21 °C
Ab heute stimmte die Liste wieder und ich war bei R1 zusammen mit Sam.
Sams Arbeitstag startet aber immer erst um 8 Uhr, was bedeutet ich hatte für eine gute halbe Stunde nichts zu tun. Also habe ich dabei geholfen, die Savanne zu harken, denn das ist von allem was man hier machen kann die meiste Arbeit. Dabei springen einem immer wieder neugierige Kängurus in den Weg.
Als Sam dann angekommen war, ging es für uns als erstes zu der Krokodilarena, die ebenfalls geharkt werden musste. Dabei hat man Galife, das neue Krokodil, in seiner vollen Pracht gesehen, da es immer noch dabei war, sich zu sonnen. Beim Harken sehe ich auch immer wieder Eidechsen, die entweder ganz schnell vorbei huschen oder sich, wie heute, auch ein Sonnenbad nehmen.
Danach ging es zu einem anderen Gebiet, das aufgebaut ist wie ein kleiner Fluss. In dem Fluss leben 1 Männchen (Bild) und 2 Weibchen. Das Männchen kommt aus der Wildnis. Ihm wurde bei einem Kampf mit einem anderen Männchen der Fuß abgebissen.
Iirgendwann am Tag sollte ich dann den Eimer mit „Ground Kibble“ wieder auffüllen und das ist so mit die nervigste Aufgabe überhaupt. Es bedeutet Hundeleckerlies mit einer Vorrichtung aus dem 18 Jahrhundert zu zerkleinern.. ich habe nur für diesen 1 Eimer 1 Stunde gebraucht.
Heute haben wir auch 3 neue Volunteers bekommen. 1 Mädchen aus Deutschland und 1 Mädchen und 1 Junge aus den Niederlanden, was bedeutet ich bin nicht mehr allein im Zimmer..
Wieder im Hostel angekommen, habe ich nur kurz geduscht und habe mich dann auf den Weg zum Friseur gemacht… was ich am Ende bereut habe.
Anschließend war ich noch bei Coles und habe mir Wasser gekauft.
Auf dem Rückweg hatte ich eigentlich noch vor, zu einem Autoverleih zu gehen und mal nachzufragen, ob man für 1 Tag ein Auto leihen könnte, doch die hatten schon geschlossen.Les mer
W5/D3 Wildlife Projekt
1. november 2023, Australia ⋅ ☁️ 20 °C
Heute war ich wieder bei R1, diesmal mit Daria. Sie selber war Keeperin in Cairns und ist vor 2 Wochen ins Wildlife Habitat gekommen. Renee, die eine Leiterin des Parks, hat ihr manchmal über die Schultern geschaut.
Angefangen hat mein Tag wieder damit die Savanne zu harken, denn, genau wie Sam, kommt Daria auch erst um 8 Uhr. Danach ging es weiter mit dem Harken der Krokodilarena.
Nach dem Frühstück war ich dann im Foodprep und habe da erstmal eine ganze Weile gearbeitet. Irgendwann kam dann ein Keeper mit einer Babyschildkröte herein und meinte, dass wir Nachwuchs im See des Regenwaldes, einem Gebiet im Habitat, hatten und dort jetzt ~50 Babyschildkröten herumschwimmen. Die sind immer wieder unglaublich süß.
Währenddessen hat Daria sich um die Schwimmer gekümmert, die mit den Krokodilen schwimmen wollten.
Als ich mit meinem Foodprep fertig war, gab es eigentlich nichts mehr zu tun, denn wir hatten schon alles fertig.
Daria ist nur noch zu dem Babywallaby im Tarc gegangen und hat es nochmal versorgt. Dabei macht Boo, die Eule, immer ein ganz langes Gesicht, da er das Wallabybaby als Beute sieht (auch wenn es eigentlich zu groß für ihn ist)
Ich habe mir dann eine eigene Aufgabe gesucht und da ist mir eingefallen, dass Sam schon länger vor hatte, die Stabschreckeneier zu sortieren. Das habe ich dann gemacht. Dabei liegen sie verstreut zusammen mit ihrem Kot am Boden herum. Der einzige Unterschied zwischen den Eiern und ihrem Kot ist, dass die Eier quadratförmig sind und der Kot rund.
Wieder im Hostel habe ich dann einen Autoverleih angerufen und gefragt, ob es möglich ist eins für nur einen Tag zu mieten. Dabei kamen wir mehr ins Gespräch und da er wusste, dass ich Backpacker bin, hat er mir den Tipp gegeben mich im Sheraton Hotel zu bewerben, da sie riesig sind und daher immer Leute suchen. Muss morgen mal sehen, wo man sich da bewerben kann.
Er meinte auch, dass das Problem mit kleineren Unternehmen ist, dass sie im Moment eher keine Leute brauchen, da die Wetseason kurz bevor steht und der Tourismus die paar Monate nicht mehr soo stark ist.Les mer

ReisendeSheraton Hotel? Das wärs, du siehst gut aus und hast genau die gepflegte Friseur. Dein Friseur hat geahnt, wo Du Dich bewerben möchtest. Das ist es!!! Wünsche Dir Glück, dass Du dort eine Stelle bekommst. Da lernst Du Menschen, die bescheiden sind trotz Reichtum und andere, die weniger haben aber die Puppen tanzen lassen. Ich freue mich immer wieder Mika, das Du all diese Erfahrungen machen kannst, Dein Opa
W5/D4 Wildlife Projekt
2. november 2023, Australia ⋅ ⛅ 21 °C
Heute gab es neue Routinen in den einzelnen Gebieten. Heißt die Pflichten für jede Schicht ändert sich. Ich war wieder bei R1 zusammen mit Daria. Angefangen hat es erstmal damit, sich die Pflichten durchzulesen, denn niemand wusste was er zu tun hat. R1 muss jetzt beispielsweise kein Foodprep mehr machen, kann aber natürlich, wenn sich nichts anderes findet, auch mithelfen.
Geändert hat sich aber, dass sich R1 jetzt um die Savanne kümmern muss. Zwar habe ich in den letzten Tagen auch schon mitgeholfen die Savanne zu harken, aber das war nur so lange bis mein Keeper im Habitat angekommen war. Also war ich erstmal den ganzen Morgen damit beschäftigt die Savanne zu harken.
Danach musste ich ebenfalls noch die Krokodilarena harken, aber das müsste ich sowieso.
Als ich damit fertig war, musste sich Daria um die Reptilienshow kümmern und da ich diese schon soo oft gehört habe, bin ich lieber zum Foodprep gegangen und habe dort mitgeholfen. Die neuen Volunteers kannten sich da auch noch nicht so gut aus. Stijn, aus den Niederlanden, war dabei diced Fruit zu schneiden und das dauert einfach ewig das alleine zu machen.
Anschließend habe ich dann noch das Foodprep gemacht, dass ich vor den neuen Routinen hätte machen müssen, da ich nichts anderes zu tun hatte.
Dann sind wir zusammen mit Sam, der bei R2 war, zusammen ins Nocturnalhouse gegangen und haben dort alles gereinigt, sowie den Fröschen Heuschrecken gegeben.
Als letztes ging es nach unten zu den Schlangen, bei denen wir die Vitrinen gereinigt haben. Dabei ist eine Schlange herausgeschlängelt gekommen und hat sich um mein Bein gewickelt. War schon beeindruckend wie stark so eine kleine Schlange eigentlich ist.Les mer
W5/D5 Rainforestation Offsite
3. november 2023, Australia ⋅ ⛅ 27 °C
Heute ging es für mich, zusammen mit 3 anderen Volunteers aus Offsite. Das hat man einmal in der Volunteerzeit und wir waren bei der Rainforestation, die ungefähr 40km in Richtung Cairns liegt.
Angefangen hat der Tag aber trotzdem im Wildlife Projekt, wo wir am Morgen unseren normalen Routinen nachgegangen sind. Ich habe also die Krokodilarena geharkt. Diese hatte heute Vorrang, denn es sollte heute eine Schulklasse kommen, die dort Vorträgen zuhört.
Nach dem Frühstück haben wir uns dann zusammen mit Beck, der Personalleiterin vom Habitat und der Rainforestation, auf den Weg zur Rainforestation gemacht. Dort angekommen hat Beck uns den Mitarbeitern vorgestellt und ist dann ihren dortigen Pflichten nachgegangen. In der Zeit haben wir den Park erkundet.
Als erstes haben wir in einer Duck gesessen, die aus der Zeit des zweiten Weltkrieges stammt und in den USA produziert wurden. Sie können an Land und auch im Wasser fahren, wurden aber nicht mehr als nötig renoviert, um sie so original wie möglich zu halten. Heißt die Sitze waren nicht die bequemsten. Damit sind wir dann ein Stück durch den Regenwald gefahren und unser Führer hat uns ein paar typische und sehr interessante Pflanzen gezeigt.
Danach sind wir zu einer Bühne gegangen, auf der Aborigines ein paar ihrer kulturellen Tänze aufgeführt haben. Als aller letzten Tanz haben sie von den Zuschauern 7 Personen ausgewählt, die mittanzen mussten. Es waren ~ 60 Zuschauer und natürlich musste einer von den Aborigines mich auswählen.. ich dachte mir einfach nur, dass das doch jetzt nicht wahr sein darf..
Anschließend haben wir dann noch einem Vortrag von einem Aborigine zugehört, der etwas über das Didgeridoo erzählt, Speere geworfen und Boomerangs geworfen hat. Danach hatten wir auch die Möglichkeit einen selber zu werfen, war ziemlich cool.
Der Park hat neben den Vorträgen der Aborigines natürlich auch noch Tiere, die wir dann zum Schluss noch angeguckt haben. Die einzigen Tiere, die aber wirklich neu für uns waren, waren Wombats und der tasmanische Teufel. Hätte nicht gedacht, dass Wombats so riesig sind. Alle anderen Tiere dort, hat das Wildlife Habitat auch.
Dann waren wir auch schon mit der Rainforstation fertig und sind mit Beck weiter zum Strand gefahren, um dort unser Mittagessen zu essen, dass wir mitgenommen haben.
Auf dem Rückweg sind wir noch an einem Lookout angehalten, um ein Bild zu machen. Anschließend auch noch an einem anderen Ort, an einer Brücke, die über einen Fluss führt. Dort werden oft Krokodile gesichtet, aber wir haben nur Fische gesehen und dann tatsächlich auch noch einen kleinen Stachelrochen.Les mer
W5/D6 Wildlife Projekt Off
4. november 2023, Australia ⋅ ⛅ 27 °C
Heute Morgen ist meine Commonwealth-Bankkarte angekommen, die ich dann als aller erstes eingerichtet habe. Hier kann man sich den Code sogar selbst aussuchen.
Danach habe ich mich fertig gemacht und bin zu einem Fahrradverleih in der Stadt gegangen, wo ich mir ein Fahrrad für morgen besorgt habe, um mal zu schauen, ob ich ein paar Wasserfälle besuche.
Dann bin ich wieder zurück zum Hostel gegangen, habe meine Wasserflasche nochmal aufgefüllt und es ging für mich zum IGA, der gegenüber vom Wildlife Habitat ist. Dort wollte ich nämlich mal nachfragen, ob sie im Moment Leute suchen, doch der Manager war nicht im Haus. Die Mitarbeiterin hat mir nur gesagt, dass sie Leute suchen, die mindestens 6 Monate arbeiten. Ich gehe Montag einfach nach Feierabend nochmal hin und rede mit dem Manager.
Auf dem Rückweg zum Hostel habe ich mir gedacht, dass ich eigentlich genauso gut mal alle Hotels abklappern könnte und das habe ich dann auch gemacht.
Silkari Logoons Hotel war das erste, aber die brauchen im Moment niemanden.
Reef Resort war dann das nächste und sie brauchen ebenfalls niemanden.
Im Oak Resort war ich dann erfolgreich, denn die Mitarbeiterin hat gesagt, dass sie gerade Leite für die Küche und die Rezeption brauchen, also habe ich da mein CV per Email hingeschickt. Normalerweise geben Backpacker ihr CV in Papierform ab, doch es gibt einfach keine mir bekannte Möglichkeit das auszudrucken.
Als letztes war ich dann noch im Mirage Country Club und die brauchen ebenfalls im Moment Leute. Sie hat mich spezifisch nach Erfahrungen mit Kaffee gefragt, wahrscheinlich brauchen die also in dem Gebiet sie meisten Leute. Der Mirage Club hat auch einen riesigen Golfplatz, der unglaublich schön ist. (Geheimtipp für Omi)
Wieder im Hostel brauchte ich aber noch Essen für die kommenden Tage. Eigentlich hatte ich vor die gleich beim IGA zu kaufen, aber der ist einfach um ein vielfaches teurer als Coles. Also habe ich mich ein zweites Mal heute auf den Weg in die Stadt gemacht und bin im Coles einkaufen gegangen. Ich habe mir Äpfel, eine Gurke, Möhren und Erdbeeren für zwischendurch gekauft.
Anschließend habe ich gegen Stijn noch eine Partie Billard gespielt. So lange bis wir uns zu 9., also alle Volunteers, auf den Weg zum N17, dem Burgerrestaurant, gemacht haben. Für mich das 3. mal in die Stadt laufen. Das Essen haben wir dann am Strand gegessen. Emelie, die französische Keeperin aus dem Habitat, ist auch noch dazu gekommen. Dort saßen wir dann bis etwa 21 Uhr und hatten einfach eine schöne Zeit. Wir haben auch den Plan gemacht, dass wir uns nächste Woche nochmal treffen wollen, um ein Lagerfeuer am Strand zu machen. Eigentlich ist das nicht erlaubt, aber wir müssen es nur an einem Ort machen, wo die Polizei nicht direkt an uns vorbeifährt.
Der nach Hause Weg vom Strand zum Hostel war dann wie eine kleine Nachtwanderung.
Danach haben Danni, das Mädchen aus UK, Stijn und ich nochmal Billard gespielt. Der Pool direkt daneben sah auch verlockend aus und da er nachts beheizt wird, sind wir da einfach auch noch reingesprungen und hatten ein Nachtbad.Les mer
W5/D7 Mossman Gorge
5. november 2023, Australia ⋅ ⛅ 27 °C
Heute Morgen bin ich für einen Offday ziemlich früh, um 7:30 Uhr, aufgestanden, damit ich mein ausgeliehenes Fahrrad für heute abholen konnte. Der Fahrradverleih hatte nämlich heute eigentlich geschlossen, aber gestern hat er mir gesagt, dass er von 8:30 - 9 Uhr trotzdem dort ist.
Als ich dann mein Fahrrad, sowie Schloss und Helm, hatte, habe ich dann noch einen kleinen Ausschwenker zum Sonntagsmarkt gemacht.
Danach bin ich zurück zum Hostel gefahren, habe kurz ein bisschen Obst und Gemüse gegessen, um den Hunger zu stillen und habe alle meine Sachen gepackt, mir eine Badehose angezogen und mich dann aufs Fahrrad geschwungen. Als ich die ersten 2km hinter mir hatte, hat der Fahrradweg auf einmal im Nichts aufgehört. Das Navi hat mich aber trotzdem geradeaus geschickt. Dann habe ich erstmal gegoogelt was man jetzt macht und dort stand auch, dass Australien nicht gerade fahrradfreundlich ist. Man kann hier auf jeder Straße auch mit dem Fahrrad fahren, auch auf dem Highway. Das musste ich dann machen.. auf dem 3. Bild kann man ganz gut erkennen wie viel Platz ich zwischen den Autos, die mit 100km/h an mir vorbeifahren, hatte. (Ich bin auf dem kleinen Seitenstreifen gefahren, so wie es hier jeder macht). Da ist es auch kein Wunder, dass die Helmpflicht in Australien sogar strenger ist, als in Deutschland. Ich habe hier noch nie einen Radfahrer, egal welches Alter, ohne Helm gesehen.
Als ich dann nach 20km beim Mossman Gorge angekommen war, musste man aber trotzdem noch ein kleines Stück mit einem Bus fahren, da es sehr eng und steil war.
Oben angekommen, gab es ein kleines Schild, das einem erzählt hat, welche Optionen man hat, also welche Wege man gehen kann. Ich bin den längsten Wanderweg gegangen, der etwa 2,5km lang war. Es war sehr spannend welche Pflanzen man alles gesehen hat und es war auch überraschend entspannend einfach dem Regenwald zuzuhören.
Am Ende des Wanderweges ist man dann in einem Teil des Mossmanflusses angekommen, der bekannt dafür ist sehr schwimmerfreundlich zu sein. Das hat sich auch bestätigt, da es sehr viele Schwimmer gab, inklusive mir, der das schon vorher wusste und im Hostel schon die Badehose angezogen hat. Das hat extrem viel Spaß gemacht. Die Strömung war an bestimmten Punkten auch ziemlich stark, aber viele Leute haben sich einfach einen Spaß daraus gemacht und es als eine Art Antrieb durchs Wasser genutzt.
Wieder unten am Haupteingang angekommen, gab es dann noch eine kleine Kunstsammlung von den Aborigines. Es waren zum Teil erstaunlich schöne Malereien dabei, leider durfte man nur keine Bilder machen.
Gegen 16 Uhr ging es dann die 20km wieder zurück nach Port Douglas. Dort habe ich mich dann wieder auf den Weg in die Innenstadt gemacht, um das Fahrrad abzugeben. Auf dem Rückweg bin ich dann auch nochmal im Coles gewesen und habe mir neue Sonnencreme gekauft, denn die wird hier ziemlich schnell leer. Ich war auch das erste mal bei Dominos, der Pizzeria, und die sind hier so extrem billig, ich weiß gar nicht wie die sich das leisten können. Eine große Pizza kostet hier umgerechnet 4€; in Deutschland müsste man dafür 10-15€ bezahlen.
Als ich mich dann im Hostel ins Bett gelegt habe, waren meine Beine komplett alle. Wenn ich sowas nochmal machen sollte, dann nur mit einem Ebike.Les mer
W6/D1 Wildlife Projekt
6. november 2023, Australia ⋅ ⛅ 28 °C
Heute war ich bei M1, zusammen mit Bastian. Er selber kommt aus Chile und ist jetzt hier für 3 Jahre, da man hier einfach besser verdient.
Als erstes haben die Koalas im Kaffee neue Äste bekommen und wir haben den Boden sauber gemacht.
Dann ging es zu den Wallabys, denen wir ihr Frühstück gegeben haben und ihr Gehege geharkt haben.
Danach ging es sofort weiter mit harken, denn der Regenwald war auch wieder voll mit Blättern. Im Regenwald gibt es auch eine kleine Brücke, die ein Stück ins Wasser führt. Die haben wir dann auch noch mit einem Schlauch sauber gemacht.
Anschließend ging es zum Foodprep, wo wir Schüsseln für LTK, einer besonderen Quarantänezone, zusammengestellt haben. Eigentlich ist das Vorbereiten der Schüsseln der Job von jemand anderem, aber da wir neue Routinen haben, vergessen im Moment viele Leute etwas oder es wird manches doppelt gemacht.
Nach dem Vorbereiten ging es dann zum LTK. Dort müssen wir auch immer Stiefel anziehen und dürfen nicht unsere normalen Schuhe anziehen, damit möglichst wenig Bakterien in die Gehege kommen. Normalerweise ist das der Ort, an dem die wirklich kranken Tiere untergebracht werden, aber davon gibt es im Moment keine. Zur Zeit wird er als temporäre Unterkunft für gewisse Problemtiere benutzt. Das Opossum zum Beispiel war vorher im Park, aber hatte einen heftigen Streit mit einem Bettong und hat es fast getötet. Daher wurden sie getrennt und er lebt jetzt hier. Beim Saubermachen der Gehege, gibt es auch einen weiblichen Eclectus Parrot, der von klein auf von Menschen groß gezogen wurde. Daher kann er fast perfekte Wörter und Sätze sagen. Ihr Lieblingswort ist natürlich „Hello“, sie kann aber auch Sätze sagen wie „what are you doing“ oder „Hello Babygirl“. Als ich das zum ersten Mal gehört habe, war ich so erstaunt.
Als wir mit LTK fertig waren, mussten wir noch das Essen für die Kängurus und die Wallabys für den Nachmittag und morgen vorbereiten. Das Nervigste daran ist, dass es einfach nur Möhren und Süßkartoffeln sind, die geschnitten werden müssen. Davon aber nicht wenig, sondern bestimmt 50 Karotten und 20 Süßkartoffeln.. das dauert immer ewig..
Am Ende des Tages mussten wir dann noch den Rainforesttalk machen, während wir die Tiere nochmal gefüttert haben. Die Lorikeets bekommen dabei immer ihren Nektar, den sie über alles lieben.
Nach dem Habitat war ich nich beim IGA und habe nach dem Manager gefragt. Dieser konnte aber gerade nicht und da ich auch wenig Zeit hatte, hat mir der Co-Worker gesagt, dass ich meinen Lebenslauf einfach an eine Email schicken soll, die er mir gegeben hat. Mal gucken was daraus wird.
Wieder im Hostel habe ich nicht mehr viel gemacht. Ich habe nur nochmal im Internet geschaut, wo man hier Sachen kopieren kann und habe nur die Bibliothek gefunden. Da will ich dann morgen mal hin.Les mer
W6/D2 Wildlife Projekt
7. november 2023, Australia ⋅ 🌧 27 °C
Heute war ich wieder bei M1, aber diesmal zusammen mit Natalia. Sie kommt aus Sydney.
Die Routine ist wieder die gleiche wie gestern gewesen, also zuerst den Koalas neue Äste gegeben, dann saubergemacht.
Anschließend die Wallabys geharkt und Essen geben. Dabei hat es angefangen zu regnen.. man merkt immer mehr, dass die Wetseason kommt.
Danach weiter gemacht mit dem Regenwald und dort das Gleiche gemacht.
Heute mussten wir aber nicht die Schüsseln für LTK machen, da sie schon, wie es sein sollte, gemacht wurden. Das Saubermachen vom LTK ging heute auch schneller, da wir beide wussten was zu tun ist. Die Stiefel sind mir, wer hätte es gedacht, aber viel zu klein.. naja was will man machen..
Heute haben die Koalas auch eine kleine Abkühlungsdusche bekommen und das haben sich die Vögel natürlich nicht entgehen lassen und haben sich einfach auf den Ast der Koalas gesetzt. Es sind eine Menge nasser Vögel durch die Gegend geflogen..
Nach Feierabend kamen wir aber relativ spät im Hostel an und daher musste ich mich ziemlich beeilen, da ich ja noch zur Bibliothek wollte und diese schon um 16 Uhr schließt. Ich bin dort aber noch rechtzeitig angekommen. Sie haben dort zwar PCs, aber ich wollte nur meine schon fertige CV ausdrucken. Das Schicken per Email ging aber wegen irgendwelchen Datenschutzrechten nicht. Die nette Dame hat mir aber den Tipp gegeben zu Nightowl zu gehen und es dort zu versuchen. Das Problem dabei war nur, dass ich nicht wusste wo Nightowl ist und meine mobilen Daten haben nicht funktioniert. Also bin ich auf die Idee gekommen, das kostenlose WLAN der Commonwealthbank zu benutzen, die nicht weit weg war. Dann habe ich Nightowl nach ~500m Fußweg gefunden. Der Laden ist eigentlich ein kleiner Kiosk und daher war ich zuerst ein bisschen verwundert, ob es hier wirklich geht, aber der Verkäufer hat es bestätigt. Er hat mir eine Email gegeben, an die ich es senden sollte. Dann kam ich wieder zu meinem Problem, dass meine mobilen Daten nicht funktioniert haben, also musste ich die ganze Strecke wieder zurück zur Commonwealthbank watscheln, um diese Email zu schicken. Danach wieder zurück zu Nightowl und dort habe ich dann meine Kopien bekommen.
Auf dem Rückweg zum Hostel habe ich mir dann noch ein Eis geholt und gleichzeitig in dem Eisladen auch meinen CV abgegeben. Sie haben, gesagt, dass sie vielleicht im Hochsommer Leute gebrauchen könnten.
Am Abend haben Stijn, mein Zimmerkamerade, und ich dann noch unsere Klamotten gewaschen. Ich habe für weiß bezahlt und er für schwarz. Die Waschmaschinen klingen beim Waschen aber auch nicht gesund.. zumindest wurden unsere Sachen einigermaßen sauberLes mer
W6/D3 Wildlife Projekt
8. november 2023, Australia ⋅ ☀️ 27 °C
Heute war ich wieder bei M1 zusammen mit Natalia.
Als wir Volunteers angekommen waren, war sie schon mit den Koalas fertig und hat auch schon den Regenwald sauber gemacht und gefüttert. Daher bin ich direkt zu den Wallabys gegangen und habe ihr Gehege geharkt sowie ihnen Fressen gegeben.
Danach sind wir zu LTK gegangen. Das hat heute sehr lange gedauert, da wir in jedes Gehege neue Äste stellen mussten. Es gibt dort jetzt auch einen neuen Vogel, der vorher im Park war, der aber sehr aggressiv gegenüber allen Besuchern und Keepern ist.
Anschließend ging es weiter mit Foodprep, denn ich musste wie jeden Tag wieder das Savannenfutter für die Kängurus mit den etlichen Möhren und Süßkartoffeln zubereiten. Als ich damit fertig war, musste ich auch noch „Finch Greens“ machen, das ist ein Mix von Obst und Gemüse, das extrem klein geschnitten werden muss. Normalerweise haben wir dafür so einen Gemüseschneider, bei dem man nur mehrmals an einer Schnur ziehen muss, doch der ist heute leider kaputt gegangen. Also musste ich alles mit einem normalen Messer kleinschneiden.
Zwischendurch habe ich auch mal die Schüsseln und alles was sauber gemacht werden musste, sauber gemacht.
Am Abend haben wir Volunteers uns am Strand noch ein kleines Lagerfeuer gemacht und darüber Marshmallows gebraten. Ein paar Keeper waren auch noch dabei.Les mer
W6/D4 Wildlife Projekt
9. november 2023, Australia ⋅ ⛅ 27 °C
Heute Morgen beim Aufstehen hat es draußen sehr stark geregnet und ich habe nur gehofft, dass das bis wir beim Habitat sind, aufhört. Hat es dann auch.
Ich war wieder bei M1 und der Tag verlief wie jeder andere.
Beim Harken des Regenwaldes werde ich immer von Josie begrüßt, die zwar alle Menschen mag, aber die Harken hasst. Die greift sie immer an.
Als ich dann wieder im Hostel war, habe ich die Hotels angerufen, die mir erstmal zugesagt hatten und gefragt, wie es denn mit meiner Bewerbung aussieht. Mirage Hotel hat gesagt, dass wenn es noch keine Antwort gab, sie mich wahrscheinlich nicht benötigen.
Oak Resort ist nicht rangegangen, muss es morgen einfach nochmal versuchen.Les mer
W6/D5 Wildlife Projekt last day
10. november 2023, Australia ⋅ ⛅ 23 °C
Heute war ich ein letztes Mal bei M1 und dieses mal wieder mit Bastian.
Er arbeitet auch in einem Hotel und hat mir angeboten, dass er mich da ankündigen könnte.
Beim Harken der unterschiedlichen Bereiche des Habitats haben wir auch die ganze Zeit darüber gesprochen und was man dafür alles braucht. Wir haben abgemacht, dass ich nach Feierabend einfach mit ihm mitfahre und nicht den Bus nehme, damit wir eine komplett neue CV machen können.
Nach dem Frühstück habe ich mich dann auch, beim Abgeben der Tshirts, danach erkundigt, ob es möglich ist hier einen richtigen Job zu bekommen. Habe das Wildlife priorisiert, aber habe auch gesagt, dass ich in der Küche arbeiten würde.
Als Bastian und ich dann zurück an der richtigen Arbeit waren und dabei waren LTK sauber zu machen ist etwas sehr unerfreuliches passiert. Normalerweise geht man in die unterschiedlichen Gehege und fängt an in Ruhe zu harken. Bei den Vögeln fliegen sie manchmal auf deine Schulter und sitzen da einfach nur herum. So war es jedenfalls die sonstigen Tage, aber nicht heute. Bella, der weibliche Eclectusparrot auf dem 1. Bild, ist auf meine Schulter geflogen, ich habe ein Bild gemacht, mein Handy wieder weggesteckt und weiter geharkt. 10 Sekunden später lehnt sie sich nach vorne und beißt mir richtig stark in die Nase. Es fängt erstmal an zu bluten und ich musste das natürlich erstmal verarzten.. hat auch nach einer Weile angefangen ziemlich stark zu brennen.. Christina musste dann so ein Formular ausfüllen und ich saß erstmal nur rum und habe es gekühlt. Die Keeper haben auch gesagt, dass das nicht das erste mal vorkommt, dass sie so ist und ich kann nur froh sein, dass es nicht mein Auge getroffen hat. Es liegt wohl daran, dass LTK einen neuen Vogel bekommen hat und Bella und der Neue nicht die aller besten Freunde sind. Sie ist daher wohl sehr gestresst.
Darcy und Sam haben dabei gesagt, dass das auch der Grund ist, warum sie Vögel hassen. Im ersten Augenblick tun sie so als wären sie deine besten Freunde und im zweiten Augenblick beißen sie dich.
Um 13 Uhr haben die Volunteers, die ihren letzten Tag hatten, dann auch noch die Chance bekommen ein Bild mit einem Koala zu machen, das habe ich dann auch gemacht. Leider mit den Verletzungen, aber kann ich auch nichts dran ändern..
Nach Ende des Tages sind Bastian und ich dann nochmal im Park herumgegangen und ich habe noch ein paar Tiere fotografiert, von denen ich noch keine habe. Wie zum Beispiel von den Sugar-Glidern.
Anschließend bin ich dann mit Bastian mitgefahren und wir sind in seine Wohnung gefahren. Dort habe ich auch Javiera wiedergesehen, die auch mal Keeperin war, aber leider gehen musste, da der Park neue Keeper aus dem Cairns-Wildlifepark aufnehmen musste und es sonst zu viele gäbe. Wie haben uns an deren Pool gesetzt, den CV fertig geschrieben, Bier getrunken und danach nur noch am und im Pool gesessen und geredet. Hat super viel Spaß gemacht.Les mer
W6/D6
11. november 2023, Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Heute Morgen habe ich erstmal die Bewerbung, die wir gestern geschrieben haben, an das Pullman Hotel geschickt. Jetzt hoffe ich nur auf eine schnelle Antwort.
Am Nachmittag habe ich dann nochmal versucht den Oak Resort zu erreichen, aber da ist wieder niemand rangegangen. Ich war dann nochmal einkaufen, um mir Nudeln und Soße für den Abend zu kaufen. Ich hatte auch noch Hackfleisch vom vorherigen Einkauf, den ich einfach in die Soße mit reingetan habe. Hat ziemlich lecker geschmeckt.
Ich bin den Tag also eher ruhig angegangen.Les mer
W6/D7 erstes Geld
12. november 2023, Australia ⋅ ☀️ 27 °C
Heute war ein spannender Tag. Die Power, die ich gestern tanken konnte, habe ich heute wieder verbraucht.
Als erstes habe ich mich fertig gemacht und habe mich dann auf zur nahegelegenen Tankstelle gemacht und habe dort nachgefragt, ob sie Leute brauchen. Er hat nur gesagt, dass ich mich online auf deren Seite bewerben solle. Das habe ich danach auch direkt gemacht.
Anschließend habe ich mir vorgenommen, persönlich beim Oak Resort vorbeizuschauen, da sie ja telefonisch nicht erreichbar waren. Dort hat sie nochmal nach meinem CV gefragt und ich sollte in 2 Stunden nochmal wiederkommen, bis die Leiterin des Resorts da ist.
In der Zeit habe ich mich auf den Weg zum Pullman Resort gemacht, bei denen ich mich gestern beworben habe. Dort angekommen wurde ich herzlich begrüßt, wie es in einem 5 Sterne Hotel üblich ist. Dann sollte ich warten, bis die Chefin mich empfängt. Als sie mich dann zu sich gebeten hat, haben wir haben gleich ein Interview geführt. Sie wusste gar nicht, dass ich heute komme, aber wollte mich sowieso heute anrufen und mich zu einem Gespräch einladen. Ich habe den Job als Housekeeper bekommen und arbeite jetzt, beginnend am Freitag, Parttime. Sie hat auch gesagt, dass ich mich komplett schwarz kleiden soll. Da gibt es dann nur ein Problem.. ich habe keine schwarze kurze Hose.. ich muss also shoppen gehen..
Auf dem Rückweg habe ich nochmal bei dem Oak Resort vorbeigeschaut und habe dort nachgefragt, ob sie denn nun da wäre. Am Ende wurde ich nur abgelehnt, da sie wohl doch schon zu viele Leute eingestellt hatten.
Als ich dann wieder am Hostel angekommen war, sprach mich komplett random ein Mann an, der jemanden für ein bisschen Arbeit braucht. Ich habe sofort zugestimmt, habe nur meine Wasserflasche geholt und bin mit ihm mitgefahren.
Zuerst sind wir zu seinem alten Haus gefahren, bei dem wir ein paar Sachen auf seinen Anhänger gehoben haben, die zu schwer waren, sie alleine zu heben. Dabei hat er mir auch ein paar Knoten beigebracht, bei denen er meint, dass man die immer wieder gebrauchen kann. Dann haben wir auch noch eine Bodenwasserrinne von ihm sauber gemacht, da dort viel zu viel Erde reingeweht war. Daraufhin gab es dann die eigentliche Arbeit. Wir sind zum Haus seiner Freundin gefahren, wo wir zuerst 30 von diesen Steinsträben auf seperate Holzsträben getragen haben, wobei jeder von diesen Steinen um die 40kg gewogen hat und total scharfe Kanten hatte. Ich habe dann auch Handschuhe von ihm bekommen. Daraufhin haben wir die dann mit irgendeiner extrem klebrigen Flüssigkeit überzogen. Das schlimmste an der Arbeit war eigentlich nur, dass die Luft so gut wie keinen Sauerstoff beinhaltete. Ich habe sie komplett unterschätzt und musste am Ende schon ziemlich langsam arbeiten, um nicht umzukippen. Er war super nett und ist ein Local, wohnt also schon sein ganzes Leben hier und hat auch von Arbeitern erzählt, die, als sie das erste Mal hier in Australien hart gearbeitet haben, einfach umgekippt sind. Es macht immer wieder Spaß sich mit Locals zu unterhalten.
Danach hat er mich wieder zum Hostel gefahren und mir 100 AUD für die Arbeit gegeben und mich gefragt, ob ich Dienstag nochmal helfen könnte. Ich habe zugestimmt.
Als ich mich dann im Zimmer ausgezogen habe, um zu duschen, habe ich meinen Fuß bemerkt, der komplett von Mückenstichen überzogen ist. Und natürlich fängt es erst an zu jucken, wenn man weiß, dass da was ist.. erst dann hat mein Fuß richtig angefangen zu jucken..
Nichtsdestotrotz habe ich geduscht und mir am Abend noch die andere Hälfte der Nudelpackung gemacht.Les mer









































































































































































































Reisende
wie toll! 😃🥰
Reisende
Der sieht so lustig aus 😃