Peru
Combapata

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    • Päivä 577

      Palcoyo - Rainbow Mountain

      4. heinäkuuta 2022, Peru ⋅ ☁️ 4 °C

      Zurück in Cusco lassen wir die nächsten Tage erstmal ruhig angehen. Ein bisschen durch die Stadt schlendern, bei unserem Lieblings-Veganer essen, ein Treffen mit Katja und Nico und etwas Planung für die weitere Reise. Dann steuern wir unser letztes Ziel in der Region Cusco an. Lange waren wir hin und her gerissen, ob wir den "richtigen" oder den ruhigeren und untouristischen Rainbow Mountain ansteuern. Nach mehreren Empfehlungen unserer Freunde haben wir uns dann für die zweite Option entschieden.

      Heute geht es also zum farbenprächtigen Palcoyo. Da wir mit einer Tour erstaunlicher Weise deutlich günstiger ans Ziel kommen, als selbst organisiert, entscheiden wir uns für diese Option. Die lange Fahrt lohnt sich wirklich. Als wir durch die unnatürlich wirkende Landschaft laufen und die Formen und Farben der Berge bestaunen, sind wir glücklich, diese Entscheidung getroffen zu haben. In der Ferne vervollständigt der monströse 6.384m hohe Berg Ausangate den fabelhaften Ausblick.
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    • Päivä 132

      Rainbow Mountain

      2. huhtikuuta 2023, Peru ⋅ ☁️ 10 °C

      A little footprint to mark the highest altitude point of my trip.

      As mentioned under my Cusco footprint, this was to Palccoyo, the lesser known rainbow mountain in the area. The benefits of going to this one is that it's a shorter hiking time and there are far fewer people. Our group more or less has the walking circuit and view points to ourselves.

      Sadly it is due to global warming that we can now see the colours of the mountains. They had always been covered in snow until the year 2012.
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    • Päivä 94

      Palccoyo, la montagne aux 7 couleurs

      7. huhtikuuta 2023, Peru ⋅ 🌧 8 °C

      Palccoyo qui culmine à quasi à 5000 m de dénivelé ressemble à sa cousine Vinicunca plus connue dans la région. Mais le réchauffement climatique a rattrapé aussi la Cordillière des Andes puisque cette zone géographique était recouvert avant tout le temps de neige.
      Cette même neige qui est tombé la nuit avant notre visite mais les couleurs se sont dévoilées lors de la randonnée sous l’effet du soleil.
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    • Päivä 23

      Somewhere over the rainbow.

      15. tammikuuta, Peru ⋅ ☁️ 5 °C

      Langsam erhöhen wir die Schlagzahl wieder. Aufstehen 3.30 Uhr, Abfahrt 4.30 Uhr. Urlaub darf auch Schmerzen verursachen und die Inka-Apptheke stellt mich langsam wieder zurück aufs Vollgas-Gleis.

      In und um Cusco gibt es zwei Rainbow Mountains. Der Vinicunca ist relativ nah und jeder Depp fährt hin. Touristisch erschlossen, Jalala, man darf zum Gipfel wahlweise wandern, mit dem Pferd reiten oder per Quad fahren. Und dann gibt es den Palccoyo. 3 1/2 Stunden oneway-Fahrt entfernt, also wirklich am Arsch der Welt. Niemandsland, ergo auch niemand dort. Im Leben waren manche Entscheidungen schon schwerer - love it!

      Beim Pick-Up durch unseren Fahrer zeigt sich heute recht deutlich das unterschiedliche Klimaempfinden. Ich stehe bei zugegeben leicht zapfigen 8°C natürlich mit kurzen Hosen am Abholort, der Knabe fährt mit Winterjacke, Handschuhen und Decke über dem Schoß vor und schüttelt nur noch leicht entsetzt den Kopf. Alternativ könnte er zwar auch einfach die Heizung im Auto aktivieren, aber wieso einfach, wenn es auch schwer geht.

      Das heutige Ziel beschert uns zum "Nichtvergessen" noch einmal richtig Höhe, aber es reicht wieder nicht ganz für den 5000'er - heute sind es 4980 Meter. Schade, da kann auch Bob der Baumeister mit ein paar aufgestapelten Steinen die restlichen 20 Meter nicht mehr überbrücken. Auf Kopf, Magen und Atemwege wartet auf jeden Fall erneut eine Menge Arbeit.

      Über Stock, Stein, Nebel und Regen geht es in die Natur und wenige Kilometer vor dem Ziel beschert und das recht wechselhafte Wetter einen Regenbogen 🌈 wie aus dem Bilderbuch. Danach quälen wir uns eine knappe Stunde durch die Höhe. Lungenflügel am Anschlag, Körper komplett auf Sparflamme - wer einmal auf solchen Höhen wandert, der versteht, wieso Sauerstoffflaschen zur Standardnotfallausrüstung bei den touristischen Reiseunternehmen und bei allen Hotels in und um Cusco zählt. Unvorstellbar wie Reinhold Messner auf diesen Minihügel Mount Everest ohne Co2-Unterstützung gedackelt ist. Oder die Luft war 1980 noch besser, alternativ die Drogen stärker.

      Wie auch immer - bei 5000 lässt sich leider kein Yeti sehen, aber zum Glück auch kein Schnee, wie um diese Jahreszeit hier meist üblich. Stattdessen gleich mehrere bombige Rainbow-Mountains in ihrer wahren Pracht und Du weißt sofort, wieso sich die ganze Mühe innerhalb von Sekunden bezahlt macht. Wie Lucky Luke als lonesome Cowboy ganz alleine mit Dir und der Welt. Allerdings bläst mir der eisige Wind langsam die Lebenslichter aus und meine Finger werden ebenfalls zum Regenbogen, allerdings nur in den Farben rot, weiß, blau- Boah war das zapfig am Wadl.

      Deshalb Servus Naturschauspiel und dünne Luft, zurück in die normale Umgebung. Wobei "normal" aktuell gar nicht auf der Tagesplanung steht, denn morgen ist dann Judgement Day rund um das heiße Eisen Machu Picchu. Aber bevor mir da heute noch der Kragen platzt, lasse ich es lieber gut sein.
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    • Päivä 439

      Rainbow Mountain

      30. kesäkuuta 2022, Peru ⋅ ⛅ 13 °C

      Unser letzter Ausflug hier in Cusco steht heute an, wohl das zweitbekannteste hier in Peru wird heute besichtigt... die Rainbow Mountains .

      Dafür nehmen wir jeweils 3 Stunden Fahrt auf uns, beginn ist um 5 Uhr mit einen zwischenstop zum Frühstück.

      Dort angekommen erwartet uns ein kleiner Spaziergang mitten durch die Regenbogen Berge, anfänglich nur ein wenig zu erkennen werden die Farben bei aufstieg immer deutlicher 🌈

      Aber nicht nur die mineralgefärbten Steine ziehen ihre Aufmerksamkeit auf sich, die gesamte Landschaft ist beeindruckend, sogar ein Condor kreuzt kurz unseren Weg und von Lamas kann ich sowieso nie genug kriegen 🦙😍

      Nach knapp 3 Stunden geht es auch schon wieder zurück, die Zeit wird für ein kleines schläfchen genutzt.
      Am Abend geht es mit Nico, Katja und Sergej noch ein letztes Mal in Cusco was essen und trinken.
      Niklas erkundet den Abend nochmal ausgiebig das Cuscoer Nachtleben, bevor es am nächsten Tag erstmal wieder nach Lima geht.
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    • Päivä 92

      Palccoyo Mountain

      16. marraskuuta 2019, Peru ⋅ ☁️ 3 °C

      Der Palccoyo Mountain, so heißt der der kleine Bruder des Rainbow Mountain den man in allen Reiseführern als MUSTDO! in Peru findet. Der Palccoyo ist bisher noch sehr unbekannt ganz im Gegensatz zum Rainbow Mountain welcher super überlaufen ist und wo sich die Touristen wie Perlenketten den Berg hoch schlängeln.
      Ich möchte diesem Spektakel so gut es geht aus dem Weg gehen, da kommt mir der Palccoyo wie gerufen.
      Zum direkten Verleich, der Palccoyo wird täglich von 50-100 Personen besucht, der Rainbow Mountain von 500-1000.

      Den Berg kann man von Cusco aus sehr schön als Tagesausflug machen und es lohnt sich wirklich, nie zuvor habe ich Berge gesehen deren Schichten in so verschiedenen Farben leuchten. Aber warum eigentlich? Verschiedene Mineralien und Metalle sind verantwortlich dafür, dass sich die Erde ,wie z.B bei Eisen, rot färbt.
      Manchmal wirken kleinen Lamas aus der Ferne wie kleine weiße Farbtupfer in der Landschaft.

      Wir wandern ca. 1 Stunde in dieser schönen Umgebung und sich erstaunt darüber das die Farben, abhängig vom Blickwinkel und Licht kräftiger oder weniger kräftig wirken. Gipfel die in die Höhe ragen, schneeweiße Wolkendecken die langsam vorüber ziehen und als Kontrast die farbigen Berge. Wirklich ein schönes und besonderes Naturerlebnis
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    • Päivä 116

      Palcoyo

      20. kesäkuuta 2023, Peru ⋅ ☀️ 8 °C

      Zeme mit zwei Hostelkollege heissts abem vieri parat sto. Di andere zwei mached aber de "richtig" Rainbowmountain. Ich wirde miteme Auto abgholt, wo Platz für 9 Touris hät und nachem übliche hektische Zemesueche vode passende Lüt sind denn au all Plätz bsetzt und d'Fahrt chan richtig losgo. Ich bin sehr müed und nicke bald mal für es längers Ziitli i. Erst churz vorem Zmorgehalt bini wider awesend. S'Zmorgebuffet zeigt sich fruchtig und fein :) Mit dere Stärchig im Mage nehemer di letst Fahrstund in Agriff, wo eus entlang vomene Inkatrail es Tal duruf füehrt. Au immer begleitet werdemer vom Red River, wo eigentlich kristallklar isch aber wege irgendwelchne Mineralie rot erschiint. Vo Ziit zu Ziit wird de Weg vo Lamas oder Schöf blockiert, wo halbe panisch devorenned ^^
      Schliessli heissts irgendwenn, mir seged uf 4'600 müM acho und eusi "Wanderig" started. De Rundweg füehrt bis uf 4'900 müM, verbi a verdchiedene Ussichtspünkt mit Sicht uf mehreri schöni und faszinierendi mehrfarbigi Krete ide Umgebig. Debi hämer au immer Sicht uf s'bekannte Red Valley und de Ausangate, woni bide Wanderig "7 lagunas" vode andere Siite bestuunt han. Di verschiedene Farbe chömed wenig überraschend dur verschiedeni Mineralie z'Stand. De höchst Punkt vode Rundi isch inmitte vo lustige Felsformatione, wo sich Felsewald nennt. Je länger dasmer unterwegs sind, desto meh windets und plötzlich bini froh, dasmer früeh ufgstande sind - vorallem au wilmer di erst Gruppe gsi sind und na freii Sicht hend :) Zrugg im Auto nicki bald wider i. Irgendwie verwachi hüt eifach ned richtig. Bi glaub na bitz nebedem Rhytmus. Zuesätzlich chumi Problem mitem Druckusglich über und ghöre uf links plötzlich nume na schlecht. Hoffentlich hört das bald wider... Vorem Zmittag stoppemer binere originale schöne Inkabrugg, zemebastled us Tierhuut und Holz. Bin mer immerna ned sicher, obi dere Brugg oder de neue nebddra wo in Baugrüst ghüllt isch meh vertraue ^^ Churz spöter simer wider im Resti und lönd eus vom Zmittagbuffet verwöhne. Denn folged namel knappi zwei Stunde Rückfahrt und erstuunlich früeh bini wider im Hostel. Es heisst heissi Duschi gnüsse und denn ab id Stadt für es Znacht mitem Paul, wo hüt Nami au z'Cusco acho isch 🤭 Es wird en lustige Obig mit lustige Gspröch, spitzfindige Diskussione, feinem Alpakand zwei wiitere Kollege für en Piscococktail nachem Esse :)
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    • Päivä 8

      Rainbow mountains Palcoyo

      18. elokuuta 2022, Peru ⋅ ⛅ 15 °C

      The rainbow mountains are rock formations a few hours from Cusco, formed by iron and other minerals. Unfortunately, they're located at 5000m altitude. Only explored touristically in the last five years, they're one of the top sights in cusco now. There are in fact two, Vinicunca, the better explored and crowded one and Palcoyo, which apparently is blissfully empty in comparison. We went to Palcoyo and despite the long drive, were very happy we did so.Lue lisää

    • Päivä 66

      Cusco und die Rainbow Mountains Pallcoyo

      13. huhtikuuta 2022, Peru ⋅ ⛅ 8 °C

      Endlich in Cusco!
      Nach 5 Tagen und etwas über 2.000 km haben wir es aus den Anden in die Anden bis nach Cusco geschafft.

      Cusco ist „das Herz der Anden“ und mit einer Höhe von 3.400 m und ca. 115.000 Einwohnern eine der höchst gelegen Städte Perus. Sie war einst die Hauptstadt des Inkareichs und ist heute der Ausgangspunkt für zahlreiche Touren zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, wie zum Beispiel zu der lange verborgenen Inkastadt Machu Picchu oder den erst seit 2015 bei Touristen dank Social Media wirklich bekannten und beliebten Rainbow Mountains.

      Kurzer geschichtlicher Hintergrund:
      Um 1200 herum legte der „erste Inka“ Manco Capac gemeinsam mit seiner Schwester hier den Grundstein für das, was wir heute als Cusco kennen. In den nächsten 250 Jahren konnte sich Cusco immer weiter entwickeln. Seine Herrscher ließen die so typischen Terrassenfelder anlegen, auf denen Mais und Getreide angebaut wurde, Kanäle bauen, die die Stadt mit frischem Wasser versorgten und der Handel blühte. Cusco war nicht nur das kulturelle, sondern auch das wirtschaftliche Zentrum des Inka-Reiches, so lange, bis der 11. Inka Huayna Capac 1493 das Inka-Reich übernahm. Er verlegte die „Hauptstadt“ nach Quinto – und irgendwie sollte das der Anfang vom Ende werden. Denn er teilte das Reich kurz vor seinem Tod in zwei Teile auf: den Nördlichen, den er seinem Sohn Atahualpa zusprach und das seinen Sitz in Cajamarca hatte, sowie seinem Sohn Huascar, der den Süden mit Cusco behielt. Wie man sich denken kann, konnte das gar nicht gut gehen und schon bald bekriegten sich die beiden Brüder bis aufs Blut. 1532 überrannten die Truppen Atahualpas Cusco, nahmen Huascar gefangen und richteten ihn hin, sodass Atahualpa zum alleinigen Herrscher aufstieg. Viel Freude hatte er allerdings an seiner neuen Position nicht, denn noch im gleichen Jahr fielen die Spanier unter Pizarro in Cusco ein und zerstörten dabei fast die gesamte Stadt. Ein letzter Aufstand der Inka 1535 mit 100.000 Mann brachte fast den Sieg über die Spanier, wurde aber in letzter Sekunde abgewendet.
      Damit endete nicht nur die Hochzeit der Inka, sondern auch die Bedeutung von Cusco. Pizarro gründete Lima an der Küste Perus, welches sich schnell zum neuen Zentrum des Landes entwickelte. Cusco hingegen existierte weiter als kleine, relativ unbedeutende Kolonialstadt – bis zu dem Tag, an dem Machu Picchu wiederentdeckt werden sollte.
      Als 1911 die Überreste der auf einem Berg liegenden Inka-Stadt Machu Picchu wiederentdeckt wurden, erwachte neues Interesse an der Region und plötzlich war Cusco wieder „angesagt“. Schnell entwickelte sich die Region zu der Touristenattraktion Perus, schaffte es aber trotz des neuen Besucheraufkommens seine Ursprünglichkeit zu bewahren.
      Doch auch jetzt noch war das Glück Cusco nicht immer hold: immerhin wurde die Stadt mittlerweile zwei Mal – zum ersten Mal in 1650 und nochmals in 1950 – fast bis auf die Grundmauern durch Erdbeben zerstört. Die massiven Inka-Mauern und einige der Kolonialgebäude haben aber auch dies überlebt und zeugen heute noch von der reichen und turbulenten Geschichte Cuscos.

      Heute zieht die quirlige Stadt jedes Jahr zahlreiche Touristen an und kann mit vielen Hotels, guten Restaurants und schönen Cafés aufwarten und wir freuen uns schon seit Tagen auf diesen Ort.

      Leider geht es Manu aber nach unserer Ankunft hier direkt nicht so gut, anfangs dachten wir noch, es läge an der Höhe (was sicher auch dazu beigetragen hat), wir haben am ersten Abend auch beide immer noch etwas Kopfschmerzen. Allerdings entwickelt sich das Unwohlsein mit Kopfschmerzen zu Schüttelfrost mit Fieber und so muss er leider die ersten Tage im Hotel verbringen und mit viel Flüssigkeit und Elektrolyten versorgt werden 😔😔.
      Evtl. war auch eines der letzten Essen einfach nicht vertraglich. Mich hat es unfairer- aber glücklicherweise nicht erwischt, da kommt es mir wohl zugute - Zitat Manu: „immer alten Abfall zu essen“ - 🤨🤣🥳.

      Und so schlendere ich erst einmal alleine durch die Stadt, zum Plaza de Armas, durch die kleinen Gassen drumherum, wimmele die dutzenden Straßenhändler ab, schnaufe mit anderen Touristen um die Wette, um die Stufen zu Aussichtsplattformen zu bezwingen und beobachte aus dem einen und anderem netten Café das bunte Treiben. Mir gefällt die Stadt wirklich gut, noch schöner wäre es, wenn wir sie auch zu zweit noch erleben können 🙁✊🏻❤️.

      Am Samstagmorgen ist bei Manu eine deutliche Besserung zu spüren und wir wollen eigentlich den letzten Tag in Cusco verbringen. Allerdings haben wir beide auch immer noch die Bilder von den Rainbow Mountains im Kopf, die nicht weit weg von hier liegen und als Tagesausflug von Cusco aus besichtigt werden können. Die „richtigen“ Rainbow Mountains Vinicunca sind momentan gesperrt , da sich die beiden Regionen, in denen sie liegen, nicht einigen können, wer die Eintrittsgelder (ca. 4 € p.P.) bekommt. Daher können wir „nur“ die Rainbow Mountains Pallcoyo auf der anderen Bergseite besuchen. Die Fahrt dorthin soll ca. drei Stunden dauern, die Wanderung ca. 45 Minuten (zum Vinicunca Mountain müsste man knapp 2h einfacher Weg der Wanderung einplanen, was wir heute vermutlich eh nicht mehr geschafft hätten). Nachdem Manu mir also versichert hat, dass es ihm wirklich wieder gut geht, lassen wir die Stadt links liegen und werfen uns kurzerhand in unsere Wanderklamotten und fahren kurz nach 09:00 Uhr vom Hotel los.

      Nach knapp zwei Stunden nehmen wir erst den falschen Abzweig und kommen direkt zur „Absperrung“ auf dem Weg zum Vinicunca Mountain, das heißt 5-7 Einheimische springen auf und stellen sich uns in den Weg, um uns dann aber freundlich zu sagen, dass der Weg gesperrt ist. Den richtigen Weg zu unserem Ziel teilen sie dann auch noch mit uns und so kommen wir kurz darauf zu einer engen, einspurigen Schotterpiste, die uns steil und kurvig bergauf bringt.
      Die touristischen Touren aus Cusco starten immer schon früh morgens gegen 04:00 Uhr und kommen uns daher nun in zahlreichen Kleinbussen auf ihrem Rückweg entgegen. Das aneinander vorbei kommen ist ein echtes Abenteuer. Der/die peruanische Autofahrer/in an sich, erleben wir als dauernd (licht)hupend, aber in keiner Weise vorausschauend fahrend 🙄. Die wenigen Ausbuchtungen auf dieser Strecke, die ein Überholen zumindest erleichtern würden, werden im Zweifel ignoriert, Hauptsache das Fahrzeug kommt nicht zum Stehen. Und so quetschen sich ein Kleinbus nach dem anderen an uns vorbei, während wir schwitzend am Abgrund stehen 😅🙈. Aber irgendwann haben wir es dann nach oben zu einem kleinen Parkplatz geschafft, auf dem neben uns nur noch ein weiteres Auto steht. Dafür hat sich der Stress schon wieder gelohnt, die Massen sind weg!
      Schon von hier aus sehen wir ein paar kleine Rainbow Mountains und können es kaum erwarten, den Wanderweg zu gehen. Der Wanderweg dauert einfach zwar „nur“ 45 Minuten, durch die niedrige Sauerstoffkonzentration auf 5000 m Höhe kann man diese aber gefühlt nur in Zeitlupe gehen, da man sonst extrem schnell außer Atem kommt 😵‍💫. Ein 10 m Sprint fühlt sich hier an wie ein 800 m Lauf 😅.
      Ich merke zumindest, dass die paar Tage mit Spaziergängen in Cusco geholfen haben und fühle mich nicht mehr so schummrig, während Manu wieder ein wenig das Watscheln anfängt und nach einiger Zeit wirres Zeug redet bzw. das Sprechen kurzzeitig verlernt zu haben scheint 😅🤣🫢.

      Aber dann eröffnet sich uns das wohl wunderschönste Naturschauspiel, welches wir bisher gesehen haben. Mit offenen Mündern und großen Augen können wir irgendwie gar nicht fassen, wo wir hier gerade stehen und was für eine traumhafte Landschaft wir hier ganz alleine betrachten dürfen. Egal in welche Richtung wir schauen, es ist einfach einzigartig 🥹🥹🥹.

      Wir bauen oben zum Abschied noch einen sog. Apachata - Steinhaufen zu Ehren der Gottheit Pachamama, die mehreren indigenen Völkern der Anden Südamerikas als personifizierte Erdmutter gilt, die Leben in vielfacher Hinsicht schenkt, nährt, schützt und zu ritueller Kommunikation fähig ist. Pachamama ist die Vermittlerin zwischen Ober- und Unterwelt und wird heute als Faktor für Identität, sozialpolitischen Widerstand und als Hoffnung auf ein umfassenderes Leben angesehen. Es kann also nicht schaden und so bedanken wir uns noch bei diesem wundervollen Fleck Erde ❤️❤️, bevor wir wieder hinab steigen.

      Völlig beseelt von diesem Erlebnis fahren wir die nun ohne Gegenverkehr nicht mehr ganz so schreckliche Strecke wieder hinab und weiter bis zu unserem Hotel, wo wir ziemlich kaputt und glücklich ankommen. Wir sind sehr froh, diesen Tag doch noch für dieses Erlebnis genutzt zu haben.
      Morgen geht es dann zu unserem letzten Stopp hier in Peru: Die lange verborgene Inka Stadt Machu Picchu.
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    • Päivä 44

      Back to the Rainbow mountain

      12. marraskuuta 2017, Peru ⋅ 🌙 8 °C

      From the Red Valley, we trekked back quickly to the Rainbow Mountain. There were less people on the Rainbow Mountain now so we wanted to climb to the viewpoint again and take some pictures, before the rest of our group could catch up with us.
      We managed to get back, climb up and take some beautiful pictures before the others reached the base of the Rainbow mountain. Then we were off, back towards the starting point.
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