Peru
Provincia de Yungay

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31 travelers at this place:

  • Day42

    2 Tageswanderung zur Laguna 69

    October 19, 2017 in Peru

    Heute müssen wir schon um 4 Uhr aus den Federn, denn vor uns liegt ein Trekking zur Laguna 69. Normalerweise wird die Lagune an nur einem Tag besucht aber wir haben den Tipp von unserem Hostel bekommen, dass ein 2-Tages-Trek über eine andere Route abseits der Massen weit mehr zu bieten hätte. Den Tipp nahmen wir dankend an und entschieden uns so für die etwas teurere Privattour (sonst hatte keiner Interesse auch teilzunehmen).

    Glücklicherweise entschied sich einer der jungen Hostelleiter selbst (Leonardo) unser Guide bei der Tour zu sein, was uns sehr gefreut hat, denn er ist ziemlich unterhaltsam und spricht fließend Englisch.

    Tag 1:

    Um 5 Uhr ging es nun per Bus drei Stunden auf ziemlich holpriger Straße bis zum Startpunkt des Trekkings auf 3860m (an der Lagune Orkoncocha). Von dort aus trennten wir uns von der 15-köpfigen Tagesgruppe und gingen unseren eigenen Weg. Wir hatten neben Leonardo noch Pablo unsere 68-jährige Trageunterstützung (😌) f. die Zelte etc. dabei.

    Zu viert ging es jetzt Richtung Refugio Peru auf 4675m wo wir gegen Mittag unser Zelt aufstellen wollten. Auf dem Weg dort hin haben wir Höhenmeter um Höhenmeter immer besseren Blick auf die zwei Huascarian-Gipfel, den Chopicalqui sowie auf die drei Huandoy-Gipfel die alle zwischen 6000 und 7000m messen.
    Mit dem Zeltplatz zu dem wir dann wieder etwas absteigen mussten kamen dann noch der Pisco (5765m), der Yanapaca und der Chacraraju (6108m, von dem wir sogar unter donnergrollen einen Lawinenabgang beobachten konnten) in greifbare Nähe.

    Nach dem leckeren Mittagessen, das Pablo vorbereitet hatte (eine Art mehrschichtiger Kartoffelbrei mit Avocado namens Causa Rellena) haben wir gleich unser Zelt aufgebaut. Da wir aber so früh dran waren entschieden wir uns noch 1,5h auf einen Vorsprung der Huandoys aufzusteigen um vor Sonnenuntergang noch einen vollen Rundumblick auf alle genannten Berge zu erhaschen. Abends als die Temperatur rapide abnahm gab es dann noch heiße Suppe und proteinreichen Quinoa-Salat. Kurz darauf ging es dann mit unseren noch heißen Trinkflaschen mit abgekochtem Gletscherwasser in unsere Schlafsäcke.

    Tag 2:

    Keine Lust mehr so viel zu schreiben, die Bilder von der Laguna 69 sowie dem idyllischen Pfad zurück zur Laguna Orkoncocha vorbei an weiteren Lagunen und Wasserfällen sprechen sowieso mehr als Tausend Worte ;)

    PS: Diesmal ist Tschela nicht in die Lagune gesprungen, wohl zu viel Publikum :D
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  • Day49

    Laguna 69

    July 18 in Peru

    Das Trekking zur Lagune 69 war von Anfang an gesetzt. Schon als ich sie das erste Mal auf Instagram gesehen habe, stand für mich fest: da musst Du mal hin. Und jetzt war es soweit.

    Los ging die Tour um 5.40 Uhr in der Früh.
    Mit einem großen Bus wurde ich mit ca. 29 weiteren Personen in 3,5 Std. zum Ausgangspunkt der Wanderung gefahren.
    Auf dem Weg dorthin haben wir allerdings noch 2x angehalten. Einmal an der tiefblauen Laguna de Llanguanuco (super schön) und einmal an einer Frühstückslocation, wo alle Busse aufhielten und - Achtung Wortwitz - „abgefrühstückt“ wurden. Das Essen wurde dort im Akkord serviert, kaum war die Bestellung raus, schon hatte man das kontinentale Frühstück (Brot, Butter, Marmelade, Ei & Getränk) auf dem Tisch. Das Ganze für stolze 10 Soles. Für den Besitzer dieser Location muss das eine Goldgrube sein: Touris, die mit leeren Mägen ankommen, sich für den Trek stärken müssen und weit und breit ist keine Alternative da. Clever.

    Um kurz vor zehn sind wir mit der Wanderung gestartet. Dafür wurden 6 Std. angesetzt, inkl. 1 Std. Aufenthalt an der Lagune, ungewöhnlich viel Zeit, was ich aber gut fand.
    Der erste Teil des Weges war zum Warmlaufen. Schön an einem Flüsschen entlang, leicht ansteigend, bei gutem Wetter und einem tollen Blick auf den imposanten Huascarán.
    Das ging aber nicht allzu lange so, denn schon bald ging es in die Höhe. Schließlich mussten wir von 3.900m auf knapp 4.700m kommen. Und je höher wir stiegen, desto näher kamen uns die dunklen Wolken entgegen. So dauerte es nicht lange bis es angefangen hat zu regnen. Erst leicht, dann immer mehr, bis aus Regen schließlich Schnee wurde. Die Gletscher verschwanden hinter den dichten Wolken, ebenso wie die Wasserfälle, was eigentlich schade war, da der Ausblick bei klarer Sicht einfach nur atemberaubend sein müsste.
    Nach 1,5 Std. wurde die Luft dünner und man konnte sich nur langsam fortbewegen. Hinzu kam noch der Wind, der einem den Schnee nur so ins Gesicht peitschte.
    Zwischendurch habe ich mich ernsthaft gefragt, ob sich der Aufstieg überhaupt lohnt, denn so richtig kommt die Lagune nur bei Sonnenschein zur Geltung. Die Sonne hatte an dem Tag da oben aber keine Chance.

    Geschafft. Oben angekommen. Nass und durchgefroren.
    Während die ersten Ankömmlinge schon fröhlich Fotos machten, musste ich mir erstmal ein windgeschütztes Plätzchen suchen und was Essen - Energie!
    Meine B&B Besitzerin hat mir den goldwerten Tipp gegeben mir ein Lunchpaket einzupacken, da auf der Tour kein Lunch-Stopp eingeplant war.
    Nachdem meine Finger dann auch etwas aufgetaut sind und wieder etwas beweglicher waren, habe ich es dann auch fertig gebracht 2-3 Fotos zu schießen.

    Die ersten Besucher verließen die Lagune schon nach 10 Min. Da hat man mal die Zeit um einen Ort etwas länger zu genießen, kann sie aber nicht nutzen. Es war einfach zu kalt, zu nass, zu windig. Gerade für die Leute, die mit Jeans, Baumwollpulli und Sneakers hochgewandert sind (ein Asiate sogar mit Crocs!).

    Ich habe noch ein paar Minuten mehr ausgeharrt. Dann plötzlich: der Schnee hörte auf und man sah ein Stück blauen Himmel. Nicht die erhoffte Sonne, aber immerhin etwas Blau. Das war der Moment, wo ich dann auch innerlich aufgetaut bin. Tatsächlich habe ich mich mehr über die 5 Min. mit dem Stückchen blauen Himmel mehr gefreut als die Lagune bei klarerer Sicht zu sehen. Meine Erwartungen an dieses Ort waren höher, ggf. etwas zu hoch.

    Kaum die Lagune verlassen ging der Schnee & Regen wieder los und begleitete mich bis ganz nach unten. Am Flüsschen hörte es dann auf und die Sonne kam wieder durch. Verrückt.

    Trotz des echt miesen Wetters war es eine lohnenswerte, wenn auch anstrengende Wanderung. Wie schön die Umgebung und Lagune aussehen müssten, wenn die Sonne geschienen hätte, kann ich mir allerdings nur ausmalen...oder ich schau sie mir weiterhin bei Instagram an ;)
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  • Day32

    Cordillera Blanca - Laguna 69

    September 18 in Peru

    Eigentlich wollte ich heute den Santa Cruz Trek beginnen - das wären wieder 4 Tage im Zelt und Wandern auf über 4000 und 5000 Höhenmetern. Da sich gestern aber einige krank gemeldet haben ist die Gruppe leider zu klein und die Agentur hat mir abgesagt. Schade!Also mache ich heute die Laguna 69! Sie liegt auch in der Cordillera Blanca, der welthöchsten Gebirgskette in den Tropen, welche mit einigen der gewaltigsten Berge Südamerikas aufwartet. Die Laguna 69 ist eine Tageswanderung zum Juwel der Cordillera Blanca, einem leuchtend blauen Gletschersee auf 4.600 Metern umringt von schneebedeckten Gipfeln. 4:30 Uhr aufstehen und 5:00 Uhr geht es los mit dem Bus in die Berge. Wir fahren durch Yungay (2500m) - ein Ort der 1970 komplett zerstört wurde durch ein 45 Sekunden langes Erdbeben der Stärke 7,7! 83 Quadratkilometer wurden dadurch zerstört. Fast alle 20 000 Yungay-Einwohner kamen dabei ums Leben, insgesamt sogar 70 000 Menschen! Ein mulmiges Gefühl überkommt mich, als wir hier so durchfahren. Die gesamte Stätte wurde zum nationalen Friedhof erklärt und ist mit Blumen geschmückt. Der Ort wurde 2km südlich davon wieder aufgebaut.
    8 Uhr gibt es dann Frühstück, ich trinke nur einen Cocatee und einen frisch gepressten Bananensaft. Dann betreten wir den Parque Nacional Huascaran (Eintritt 30S). Der Huascaran ist mit 6768m der höchste Berg Perus. Traumhaft schön und entspannt begann der Weg an einem Bergfluss, der durch ein großes Tal floss, welches wir einmal durchqueren mussten. Am Ende des Tals wartet der erste Aufstieg auf mich. Im ZickZack ging es den Berg hinauf und das Tal wurde hinter mir kleiner und kleiner - umgeben von Bergen, Wasserfällen, tollen Aussichten und Felsvorsprüngen. Leider zog es sich dann zu und fing an zu regnen - zuerst nur ein bisschen, dann immer mehr und dann wurde es Schnee. Zum ersten Mal kommt meine geile Regenjacke zum Einsatz!!! Irgendwie freue ich mich kurz, weil ich sie endlich austesten kann. Aber im Schnee und Regen einen krassen Aufstieg auf über 4000 Metern zu machen ist dann doch echt anstrengend und nicht so schön. Oben angekommen sah man einen See und befand sich auf einer großen Ebene - „Hab ich es schon geschafft?“. Die Laguna 69 sollte eigentlich knallig blau sein, diese hier sah hingegen aus wie ein normaler See. Ich wanderte weiter. Zwei Stunden war ich mittlerweile unterwegs und war der festen Überzeugung, nicht mehr weit vom Ziel entfernt zu sein. Als ich dann um die nächste Ecke bog wurde mir aber klar, dass der Endgegner noch auf mich wartete. Ich stand am Rande eines Tals auf ca. 4.000 Metern Höhe, das so groß war, wie das Tal aus dem ich vor zwei Stunden startete. Auf dem großen Berg vor mir sah ich ein paar wenige kleine bunte sich bewegende Punkte – Wanderer. „Nicht ernsthaft, oder?“ Ich war echt schon am Keuchen und am Ende meiner Kräfte. Dann noch der Schnee und die Kälte - puh! Naja es hilft ja nichts - so kurz vor dem Ziel aufgeben ist keine Option! Also Coca-Blätter in den Mund, Zähne zusammen beißen und weiter geht es! Meine Regenjacke ist jedenfalls der Hammer - alles perlt an mir ab und ich bin trocken unten drunter.
    Die Anstrengung in der Höhe macht sich langsam bemerkbar - Kopfschmerzen und Übelkeit quälen mich und die Beine fühlen sich an wie Pudding. Es beruhigt mich, das andere Wanderer auch viele Pausen machen und genauso schnaufen wie ich. Nach einer weiteren Stunde hatte ich es geschafft. Am Ende des Weges sah ich sie – die Laguna 69. Sie zeigte sich trotz des Wetters in dem wunderschönen Blau wie versprochen. Die Luft war hier oben noch kühler, der Wind nahm zu und immer noch Schnee. Die Laguna ist umgeben von drei schneebedeckten Gipfeln der Cordillera Blanca - Pisco (5752m), Yanapaccha (5383m)und Chacraraju (6112m). Auf dem Rückweg klarte es dann zum Glück ein wenig auf und hörte auf zu schneien. Insgesamt waren es 18km und 1600 Höhenmeter (von 3800m auf 4600m)
    Auf der Fahrt musste ich mir jetzt noch überlegen, ob ich die nächsten 4 Tage dann den Santa Cruz Trek machen will. Aber nach dem Wetter heute fühle ich mich nicht nach 4 Tagen Zelt in 4000m Höhe. Eine schwierige Entscheidung. Aber ich denke mein Körper braucht mal Ruhe und es war eventuell auch genug Höhe und Belastung die letzten Wochen. Ich sage dem Guide noch Bescheid, gehe duschen, esse einen Haps und lege mich komplett fertig ins Bett.
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  • Day52

    Die Entscheidung für den Santa Cruz Trek hab ich mir nicht einfach gemacht. Ich wusste zwar, dass es eine der besten Touren in ganz Peru ist, als ich jedoch bei auf der Suche nach einem Touranbieter das Angebot für den Huayhuash Trek erhalten habe, war ich schwer am überlegen, welchen Trek ich denn nun machen soll. 4 Tage Santa Cruz oder 8 Tage Huayhuash und damit eine der schönsten und besten Trekking-Touren der Welt.
    Letztendlich hat mir die Vorstellung 8 Tage zu zelten und das Zelt mit Fremden zu teilen, Kälte, unbeständiges Wetter, nicht richtig waschen geschweige denn duschen, keine richtige Toilette und jeden Tag nur öden Reis essen die Entscheidung abgenommen.

    Es ging los am Samstagmorgen, natürlich in aller Frühe. Und natürlich musste ich wieder länger als geplant auf den Bus warten. Mit 30 Min. Verspätung startete der weiße Minivan um 5.30 Uhr in Richtung Huascaran Nationalpark.

    Der Van war schon vollständig als ich eingestiegen bin. Mit an Board waren:
    Anna und Arthur: 27 & 28, ein Pärchen aus Paris, die jetzt aber in Kanada leben bald aber wieder nach Paris zurückgehen wollten (die kanadischen Winter sind einfach zu kalt).
    Sam: 24, ein angehender Soldat aus England.
    Jasmin: 25, eine Journalismus Studentin aus Kopenhagen.
    Unser Guide Ronaldo, die Köchin (Ronaldos Tante) Domi und der Fahrer waren auch da.

    Die Fahrt dauerte ewig. Insgesamt waren wir 6 Stunden unterwegs. Wir fuhren überwiegend auf Schotterstraßen, die durch die Berge führten. Je höher wir kamen, desto abenteuerlich wurde die Straße. Serpentinenartig schlängelte der Busfahrer den Van durch das Bergmassiv, über Steinbrocken, Eis und Schnee. Eine Meisterleistung an Fahrkunst. Passend dazu hatte ich die ganze Zeit den Ohrwurm “ein Hoch auf unseren Busfahrer” im Ohr. Zwischendurch sah man auch den ein oder anderen Trailrunner, den Berg hochlaufen. An dem Tag fand scheinbar ein Wettkampf statt. Verrückt, was manche Menschen im Stande sind zu leisten.
    Als wir dann oben angekommen sind und wie durch ein Tor auf der Bergspitze (auf ca. 4.800Hm) durchgefahren sind, sah es auf der anderen Seite des Berges gleich besser aus. Der Schnee wurde weniger und es wurde auch wieder zunehmend grüner, je tiefer wir kamen.

    Gegen 11 Uhr und damit 6 Stunden später sind wir endlich an unserem Ausgangspunkt Vaqueria angekommen.
    Hier wartete schon unser Porter und Donkeyman auf uns.
    Auch einige Wanderer, die gerade von dem Santa Cruz Trek zurück gekommen sind, waren dort und warnten uns vor, dass das Wetter da oben wohl nicht so gut sei. Viel Schnee und Regen. Na toll, das waren ja Aussichten.

    Nachdem die Esel mit unserem Proviant, dem Equipment und unseren Sachen beladen waren, wanderten wir los. Sam, war der Einzige, der es den Eseln etwas leichter gemacht hat. Er hat alle sein Klamotten in seinem großen Rucksack getragen, als Training zur Vorbereitung für sein kommendes Berufsleben. Damit hatte er unseren Respekt schon mal auf seiner Seite.

    Bis zum Mittagessen war es eine sehr leichte Wanderung, zwar mit Schauern zwischendurch, aber alles noch im ertragbaren Bereich..
    Domi, unsere Köchin, ist mit uns gewandert. Ich fragte mich nur die ganze Zeit, wie und wann sie das Essen kochen möchte, wenn sie mit uns geht?! Auf dem Salkantay Trek wäre der Koch schon längst mit dem 2 Gang fertig gewesen.
    Als wir ein schönes Plätzchen zum Mittagessen gefunden haben, war es dann ein Bißchen wie bei Mary Poppins. Domi zauberte Geschirr, Besteck, Tee und auch das Essen für 7 Leute aus ihren Rucksack. Es gab Reis mit Gemüse und Avocado. In dem Moment machte es Klick bei mir und ich realisierte, dass ich meine Erwartungen etwas runterschrauben muss. Salcantay war Luxus, das hier war Economy. Wobei ich sagen muss, dass das Essen gut geschmeckt hat und die Portion auch total ausreichend war.

    Nach weiteren 2,5 Stunden locker leichter Wanderung sind wir gegen halb vier an unserem ersten Campingplatz angekommen.
    Die Zelte waren schon aufgebaut, so dass wir sie direkt beziehen und eine kleine Siesta halten konnten.
    Ich hatte dieses Mal kein eigenes Zelt, sondern habe mir eins mit Jasmin geteilt, was völlig in Ordnung war. Das Zelt an sich war auch ok. Wichtig war nur, dass es stabil und wasserdicht ist (hat nicht in allen Nächten funktioniert).
    Was aber sehr gewöhnungsbedürftig war, war die “Toilette”. Mir war zwar bewusst, dass wir eine mobile Toilette haben werden, auf dem Salkantay Trek war diese aber besser als jedes Dixi-Klo. Auf diesem Trek habe ich eine neue Art der mobilen Toiletten kennengelernt. Es gab ein Zelt, was allerdings recht eng war, und in diesem Zelt befand sich ein Loch, was kurz vorher mit einem Spaten ausgegraben wurde. In dieses Loch wurde dann das “Geschäft” verrichtet. Am nächsten Tag, wenn wir weitergezogen sind, wurde das Loch einfach wieder zugebuddelt.
    Dieses Klo-Zelt war mit das Ekligste was ich seit Langen gesehen habe. Man wollte nicht mal den Reißverschluss anfassen, um es auf bzw. zu zu machen. Bei den braunen Flecken an den Innenwänden bin ich auch fest davon ausgegangen, dass sie von der ausgebuddelteln Erde kommen. Und der Gestank darin erst. Ich hab ihn 3 Tage lang nicht aus der Nase bekommen.
    Sofern es sich vermeiden ließ, haben wir lieber das Inka Bano (“Busch-Klo”) genutzt als dieses Zelt zu betreten.
    Schaute man sich dann auf dem Zeltplatz etwas genauer um, so entdeckte man viele bereits zugebuddelte Löcher. Hinzu kam, dass auf der Wiese auch noch unzählige Kuhfladen lagen. Unser erster Zeltplatz war also ein Mienenfeld voller Scheiße.

    Vor dem Abendessen gab es wieder eine kleine Happy Hour mit Tee, Kaffee, Kakao und frischen Popcorn. Um 19.00 Uhr wurde uns dann das Abendessen serviert: Nudelsuppe, Fisch mit Gemüse und Kartoffeln & ein seltsamer glibbrig süßer Nachtisch an den sich keiner von uns so richtig ran getraut hat.

    Um kurz nach 20.00 Uhr lagen wir alle tief eingemummelt in unseren Schlafsäcken. Ich war froh, dass ich mir vorher noch eine Wärmflasche gekauft habe, denn es wurde schon am späten Nachmittag richtig kalt.
    Am Abend fing es auch noch an kräftig zu regnen. Wir haben nur gehofft, dass es sich in der Nacht ausregnet und dass der nächste Tag trocken bleibt.
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  • Day656

    Laguna 69

    March 3 in Peru

    The national park fees have shot up from 10 Soles (about 3 bucks) to 3 times that at the beginning of the year. That in itself isn't so bad, but when they want $20 to camp on top of that it's pretty exorbitant in this part of the world, particularly when you don't get a lot for it. To avoid this we spent the night at a bar built out of container just outside the park entrance (don't ask how much we spent on the excellent artisanal beer!), and at 5:30am I got up and drove into the park whilst Jo was still in bed. The road was pretty bad so I don't think she had much of a lie in!

    We did want an early morning start as we knew this place got pretty popular. We were a little worried about leaving the van in such a deserted spot, as we had been warned about robberies and Peru is definitely less safe than Ecuador, but we set out just after the sun had come it.

    The first hour or so wound along the gorgeous valley floor with it's meandering river, then we started to climb the steep switch backs before hitting another small flat valley area, and then up again. The reward was pretty stunning with turquoise glacial lake surrounded by incredibly steep cliffs, topped off with craggy glaciers. The only other people there was a brave camper (amazing spot) and a local family, and after the best part of an hour admiring the view and demolishing an early lunch we set off back. We then went through a hour of busy foot traffic as obviously the tour buses had arrived, before it just as quickly disappeared and we could enjoy the last few hours without a soul.

    It was a great walk, but I definitely think the previous one beat it hands down and it's great to go where the tour buses don't. It was still pretty early so we decided to head on down, picking up an interesting Hungarian hitchhiker who had spent the past 4 years in South America and gave us lots of great tips. We went to the famous thermal pools but got there at he worst time (4pm on a Saturday) and it was heaving, so we went back to a nice little camp site on the river we spotted on the way up and walked to a nearby but smaller thermal place. It was definitely a good decision as there was no hour wait for the sauna cave, which was definitely well earnt after all this hard high altitude hiking. That followed by a cold beer did wonders for the tiredness!

    The following day we headed into Huaraz, the big local city. We had an amazing lunch at the brewery from the beer container, and explored the non-touristy city a bit. We spent a hour trying, and failing, to find somewhere decent to camp and ended up in a hotel car park on the edge of town, but it ended up being a fairly reasonable spot. That evening we watched the local footy team take on Lima in what was a very entertaining and open game - our leagues could definitely learn a thing or two from this style of attacking play. The view of the mountains surrounding the stadium was pretty awesome, it was just a shame we were soaked after a horrendous 10 minute downpour as we we getting into the ground.
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  • Day206

    Setting out early because we had to be gonr before the first tourist came in. We managed to get the first 5 kinda flatish km in before 9. After that things got crazy. The road got really bad and steep. It felt like it was a 1000 hairpinbends to the top. But we made it. Another time to more than 4700 m. And the scenery was great. It made the hard day worth it. Going down was almost as hard as going up. Big boulders everywhere. So after 10 km of downhill we called it a day.Read more

  • Day111

    Huaraz

    May 24, 2017 in Peru

    I'd been planning on coming to Huaraz ever since my first few weeks of Brazil, when I was shown photos of it by a girl I met.

    Huaraz is situated around the Cordillera Blanca mountain range, and is near the highest mountain in Peru. The city itself doesn't have much to do, but there is lots of trekking, outdoors activities and places of natural beauty nearby.

    The first day I got here I decided to do absolutely nothing except catch up on sleep and spend the day watching Netflix and also on FaceTime with people from home. It was really relaxing.

    The day after my friends from Lima arrived at the same hostel. I had signed up to do the rock climbing and they also signed up too. In the afternoon we got picked up by the instructor and taken to the rock climbing spot. This was a terrifying/ good/ never want to repeat experience. We thought we would be taken to a climbing wall but he just took us to this massive cliff edge and tied the ropes around the tree and we had to abseil down it and then climb back up.

    It was really hard because there in some places was literally nothing to hang onto. The first one was tough, and the second one although harder was less scary because we knew what to expect. Although I'm glad I did it I don't think I'll be taking up rock climbing as a hobby anytime soon.

    The place to go here is Laguna 69 in Huascaran National Park. An amazing, bluer than blue lagoon which is 4,600 metres above sea level. The next day I got up at 5am in order to go and do my final trek in South America! The trek was supposed to take six hours but we managed to do it in four. At first you have to climb up to the Laguna which takes about 2.15 hours. This wasn't too difficult but the altitude made it a lot worse.

    Once we got to the Laguna we took some photos and then ate lunch but it was freezing up there and started hailing so we didn't stick around for as long as we could have. The way down was around another 2 hours and then we lay on the grass and slept until the rest of the group came down.

    The bus back took ages because of road works but the evening was just spent eating dinner and socialising. Now I'm going back to Lima to catch my flight to Bogota! 🇨🇴 I've really enjoyed my time in Peru - three weeks has gone so fast because there's so much to do - but now I feel I'm ready to move on to the next leg of my journey.
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  • Day33

    Santa Cruz Trek, Peru

    December 23, 2017 in Peru

    Nach einer weiteren, (fast) schlaflosen Nacht im Bus kommen wir in Huaraz an und wollen direkt zum Ausgangspunkt des Santa Cruz Treks. Von wegen! Statt einer kurzen Fahrt dauert das ganze 6 Stunden per Collectivo, in das immer und immer mehr gefrorene Hühnchen eingeladen werden... Zu allem Überfluss haben wir kurz vor dem Ziel einen Platten! Da wir nur noch eine Stunde lang laufen können, fällt der zweite Tag umso länger aus. In 5 endlos scheinenden Stunden quälen wir uns über den 4750 Meter hohen Pass, was in einem unglaublichen Blick über Gletscher und Lagune gipfelt. Weihnachtslieder schmetternd machen wir uns auf den Abstieg und werden dafür gnadenlos vom Regen bestraft... Nach der Übernachtung begleiten uns mal wieder zwei Hunde und warten geduldig, bis wir in den eiskalten Bach gesprungen sind. Auch die Rückfahrt vergeht quälend langsam, was nicht zuletzt an den 4 Wander-Rucksäcken liegt, die auf uns gestapelt sind und alles Bauchnabel-abwärts einschlafen lassen... Kaum zu glauben, wie viele Leute in einen so kleinen Bus passen (22)!Read more

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Provincia de Yungay

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