Sri Lanka
Weligama

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Travelers at this place
    • Day244

      Mirissa

      February 26 in Sri Lanka ⋅ 🌧 29 °C

      Gestern gab es doch noch Stromausfall, einfach um eine andere Zeit als gewöhnlich. Wir waren etwas ,ulidig', denn es war sowohl drinnen wie auch draussen extrem warm. 🥵 So fand v.a. Martina den Schlaf lange nicht und hatte dementsprechend nicht so eine gute Nacht.

      Heute Morgen gibt es um 9.00 Uhr wieder ein typisches Zmorga. Wir lernen noch eine Spezialität mehr kennen, den ,Hopper' (nicht zu verwechseln mit ‚Sting Hopper‘, die es auch gestern schon gab und in Form von feinen Nudeln daherkommen). Dies ist ein etwas festerer Rice & Coconut Crépe - sehr delicious. 😋

      Nach einer Sporteinheit machen wir uns auf den Weg zum 🏖️👙. Beide geniessen wir ein Bad in den hohen 🌊. Doch leider beginnt es heute wieder zu regnen. Schade, immer, wenn wir einen gemütlichen Strandtag eingeplant haben. 😞
      Wir besuchen dann dafür unser Stamm-Kaffee-Plätzli. Der Inhaber dort hat Freude uns zu sehen - wir ebenfalls. Immer wenn wir kommen, zaubert er bei Müggis Flat White ein anderes Milchmuster hin. ☕ Diese Café-Latte-Art hat er sich selber mit You-Tube-Videos beigebracht. 👏 Morgen zeigt er uns mal, was alles zu beachten ist, um ein schönes Muster hinzukriegen. Dann werden wir dies Zuhause auch üben, um unsere Gäste zu verwöhnen. 🤣
      Wir gehen nach dem Kaffeebesuch noch rasch nach Hause, um den Sand von unseren Körpern wegzuduschen.
      Dann laufen wir gute 20-Minuten zu dem Ort, an dem wir heute eine Yogastunde nehmen wollen. 🧘‍♀️🧘
      Dort angekommen, heisst es, dass der Kurs voll sei.
      Es will einfach nicht so richtig klappen mit dem Yoga-Kurs.

      Jänu, dann trinken wir halt noch mal etwas und machen uns auf den Weg zum Znacht. Heute laufen wir woanders durch. Ein richtig idyllischer Ort, fern ab von Verkehr und Touristenströmen. Wir freuen uns über ein Egg Roti und wiederum ein vegetarisches Rice & Curry. Zum Dessert gibts ein süsses Pineapple-Roti.😋 Während dem Abendessen zieht ein Gewitter auf. Zum Glück sind wir dieses Mal im Trockenen. ⛈️
      Auf dem Rückweg genehmigen wir uns noch eine 🥥.

      Danach geht es schon bald ab ins Bett, denn morgen müssen wir sehr früh aus den Federn (um 5.00 Uhr). Ein spezielles Programm wartet auf uns. 🙏
      Wir haben diesen Tag, trotz nicht viel Programm, sehr genossen. Auch solche ,Ruhetage' braucht es zwischendurch.

      Ps: Übrigens haben wir gestern noch durch unseren Host erfahren, dass sich die Tamile und die Singhalesen lange Zeit nicht unterhalten konnten. Denn beide Einwohnergruppen sprechen primär unterschiedliche Sprachen. Dies war wohl möglich ein Mitgrund für den damaligen Konflikt beider Gruppen. Nach dem Krieg legte man dann Wert darauf, dass in der Schule beide Sprachen gelernt werden, um sich ohne Missverständnisse austauschen zu können.
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      Traveler

      jöö naaai, was isch den das für an lustiga kerli? 😂

      2/26/22Reply
      Traveler

      Bond-Görls khömmend traditjohnsgemäss usm Bärnbiet. 😎

      2/26/22Reply
      Traveler

      😂😘

      2/27/22Reply
       
    • Day20

      Mirissa

      August 30 in Sri Lanka ⋅ 🌧 27 °C

      Eigentlich jeder hat uns abgeraten in den Süden von Sri Lanka um diese Jahreszeit zu fahren. Jeder meinte bleibt lieber in Arugam Bay solange ihr könnt. Aktuell ist dort die Hauptsaison und im Süden fängt die Saison erst im Dezember an.
      Da wir allerdings keine gefühlten 15h mit dem Bus von der Ostküste bis zum Flughafen fahren wollten, haben wir 3 Nächte im Süden eingeplant. In Tangalle haben wir uns noch gewundert warum wir nicht in den Süden kommen sollten, es war besseres Wetter als in Arugam Bay. Jetzt in Mirissa angekommen verstehen wir die Leute die uns gewarnt haben und wir stimmen ihnen zu!
      Hier ist es irgendwie gar nicht schön, abgesehen davon das das Wetter echt mies ist und es jeden Moment anfängt zu stürmen und regnen, ist auch die Straße oder das Dorf unschön. Es liegt nicht an den fehlenden Touristen sondern daran, dass alle Restaurants, Geschäfte komplett die Bordsteine hochgeklappt haben und 3 Restaurants geöffnet haben wo man essen gehen kann und das sind Restaurants in die wir in Deutschland niemals rein gehen würden.
      Die Strömung und die Wellen hier sind aktuell so stark, dass der Strand kaum zu sehen ist. Wir sind zum berühmten (Instagram Fotospot) coconut tree Hill gelaufen. Mal wieder mit Begleitung von 2 Hunden 😅 da wir heute morgen die Schlange gesehen haben waren wir nicht ganz so begeistert dicht an Sträuchern und Bäumen entlang zu laufen, aber wie wir schon so oft in unserem Urlaub gesagt haben: „bringt ja nichts 🤷🏻‍♀️“ also Augen zu und durch den kleinen Dschungelweg.
      Oben angekommen war es echt ganz hübsch dort, allerdings durch den Wind recht ungemütlich. Nach kurzer Zeit sind wir dann zurück zur Unterkunft, da wir echt langsam Hunger bekommen haben. Im Restaurant haben wir 2 Deutsche wieder gesehen die uns anscheinend auch schon in Kandy und arugam bay gesehen haben. Anschließend waren wir nochmal in einem normalen Supermarkt, wo wir uns aleo Vera geholt haben, da die Stunde in tangalle am Strand ohne Sonnencreme leichte Spuren hinterlassen hat.
      Morgen machen wir einen Ausflug damit wir nicht allzu lange in mirissa bleiben müssen.

      Achso auf dem Weg zum coconut tree hill haben wir noch ein paar Krabben gesehen.
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    • Day4

      Mirissa, Matara, Sri Lanka

      February 7 in Sri Lanka ⋅ ☁️ 28 °C

      Nachdem wir unsere Sachen in Ahangama gepackt haben sind wir also ab in ein TukTuk und auf nach Mirissa. Wir lieben TukuTuk fahren,selbst wenn wir die armen Dinger mit unserem Gepäck auf echte Lastproben stellen. Die Boards werden einfach aufs Dach geschnallt und nur ein Zurrband verspricht Halt. Wir sind schon immer dankbar wenn die Fahrer so schwer beladen etwas weniger Gas in Kurven geben, feiern aber auch hier unud da kleine Überhol-Manöver. 1200 Rupia später waren wir also in Mirissa. Kein unbekannter Ort für Maren. 2018 hat sie mit zwei Freundinnen hier schon ein paar Nächte verbracht und so wurden auch hier die Erinnerungen wach. Mirissa wird sich unter Surfern nicht unbedingt "empfohlen". Viele Menschen, die eher die Touri Strukturen von Cafes, Bars und edlichen Restaurants am Stadt-Strand genießen. Auch hier wird täglich nachts ein kleines Feuerwerk gezündet und ein Lichtstrahler gen Himmel zeigt an in welcher Bar heute Nacht die Bands und der DJ zu finden ist. Oft ist das nichts für Surfer die eher die ruhigen Atmospheren suchen. Auch Maren erinnert sich an Feiern und Trubel, aber auch an eine ganz andere Seite, die Mirissa, nach unserer Meinung, absolut sehenswert macht. Lässt man den Hauptstrand hinter sich kommen zwei kleinere ruhigere Buchen und in genau dieser ersten fanden wir für drei Nächste eine unfassbar schönes Zimmer. Summer Breeze Ocean Villa. Ein schnucklickiges Basic-Zimmer mit wunderschönem Hang Out Garten und mit perfekter Sicht auf den Surfspor "Mirissa left". Palmen und Liegen direkt in 3 Meter weite und Wellen, mal kleiner mal größer und stetig die Wahl jetzt oder doch später surfen zu gehen. Ein Paradies, an welches wir uns sicherlich noch lange erinnern werden. Diese Palmen, sie sind einfach überall und tatsächlich hat Maren fast eine kleine Kokusnuss auf den Kopf bekommen. Kein Witz, das war tatsächlich knapp. Wir lernten dass Einchhörnchen die kleinen Nüsse aushöhlen und dann einfach fallen lassen. Als das kleine Ding auf der Sonnenliege von Maren aufschlug krachte es schon gewaltig. Der Kopf blieb zum Glück heile.

      Was machen wir hier also wenn wir keine freshen smoothies zuzzeln? Genau. Surfen. Und das macht natürlich Spass wenn der Weg ins Wasser so kurz ist. Und es macht Spass, dass hier nicht soviele Leute im Wasser sind wie in Ahangama. Und dass immer wieder Schildkröten den Kopf hoch strecken. Für Mo könnten es natürlich ein paar Zentimeter größere Wellen sein...aber zum Glück ist sein Magic Board so voluminös, dass er damit auch kleinere Wellen richtig cool abreiten kann!

      Neben unseren Zimmer gab es zwei Highlight. Erstes war das Schnorcheln. Nicht umsonst heißt die Bucht Tutle bay und so ist es auch. Man schnallt sich eine Schnorchel an, schwimmt 100 Meter und kann bei dieser jahreszeit gleich mehrere Schildkröten grasend in der Bucht finden. Nur selten kommt ein Boot mit Touris reingefahren und wenn man nicht gerade diese Zeit erwischt hat man die Tiere quasi ganz für sich allein. Wenn doch Touris da sind kann Maren nicht anders und muss alle belehren diese wunderschönen Tiere bitte NICHT anzufassen. Wild Life fasst man einfach nicht an. Das wissen jetzt ein paar Russen mehr ;)
      Zweites Highlight war der Kumpel Janaka. Er wohnt nicht weit von Merissa und hat eine Mietunterkunft für Touristen in Welingama. Wir trafen uns den ersten Abend zum Essen und gingen in einer Strandbar noch was trinken. Aber nicht lange, die Plastik Musik war fürchterlich und außerdem stand morgens surfen auf dem Programm. Wir luden Janaka den Abend ein und er ließ es sich nicht nehmen uns zu sich nach Welingama einzuladen. Wir dachten wir essen mit ihm und seiner Frau plus drei Kinder zusammen aber Janaka überraschte uns mit einem privaten romantischen Curry Diner am Strand. Die Bilder sprechen für sich. Es war eine tolle Erfahrung und das Essen seiner Frau Nadi war einfach unbeschreiblich gut. Unser erstes privates Dinner am Strand. Dieser Janaka :)

      Also ja Mirissa ist belebt, bietet aber genug kleine lay back Plätze um runter zu fahren und die Natur zu genießen. Für uns war Mirissa eine gute Mischung um den Puls Sri Lankas mehr auf zunehmen und gleichzeitg paradisisch abzuschalten. Hier sind wir def im Urlaub abgekommen. verstehen und fühlen den Vibe nun besser und wissen jetzt auch wie man mit TukTuks am Besten an sein Ziel kommt.

      Video hierzu schießen wir nach . Eh voila https://www.dropbox.com/s/7jtiwqnb8bgbqs7/sri_l…
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    • Day14

      Mirissa - die 2te Tiki Tiki

      February 17 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

      Wie schön es in Hiriketya war, habt ihr ja gelesen...aber wir hatten es in unserem Dschungle Retreat dann auch irgendwie durchgespielt und die Wellen sind dort einfach noch kleiner als überall anders. Und da es uns in Mirissa in der kleinen Bucht nebenan so gefallen hatte, sind wir am Donnerstag "einfach" dahin zurück. Einen Ort und dann auch noch dieselbe Unterkunft gleich zweimal für mehrere Tage zu wählen, steht unserem Reiseverhalten eigentlich so nicht, aber wir mochten diesen Ort Summerbreeze und wussten, dass es von hier aus ein super Hub für Unternehmungen aller Art wäre. Dazu liegt Mirissa eben auch strategisch gut zu gleich mehreren Surf Spots. Es sollte also "Action-Mirissa" statt Chilli-Vannilli werden...

      Eli brachte uns mit Assan in Verbindung und durch ihn buchten wir uns dann ohne Booking.com ins sogar selbe Zimmer. Zwar sagte Assan nicht zu welchem Preis, aber wir hatten gelernt das "Walk-in-Preise" immer unter den offiziellen Preisen liegen. "Wird schon gut gehen" sagten wir und als wir ankamen, gab es erstmal kein Zimmer für uns. Bianca (eigentlich Pryanga) hatte sich zwar gefreut, aber wir mussten trotzdem erst etwas ernster mit Assan schreiben, bis wir dann doch in unser altes Zimmer einziehen konnten.

      Moritz' Mission für diesen Stop war klar: Die Riffbänke von Madiha zu surfen. So stieg er einmal täglich ins TukTuk, während Maren direkt vor der Haustür surfte. Auch wenn die Wellenausbeute höher hätte sein können - jeder hatte seine Wellen. Und Kokosnüsse. Und MangoShakes. Und Katzenbabies. Als der Wind solche Ausmaße annahm, dass sogar ein kiter in der Bucht das lineup brach, war mal wieder Surf Pause.

      Auch in Mirissa liehen wir uns vom Summer Breeze Guesthouse einen Scooter. Gemäß der schwäbischen Wurzeln handelten wir einen 24h Deal aus und konnten somit an zwei Tagen Roller fahren! Einfach WOW.
      Erstmal sollte es eine Stadtbesichtung werden. Der Fort von Galle eilt seinen Ruf voraus und da auch Maren netten Erinnerungen hierzu hatte, sollte sich ein Ausflug auf jeden Fall lohnen. Moritz muss man in diesem Moment ein Riesen-Lob für seine Scooter Fahrkünste aussprechen. Egal wie brennzlig die Verkehrslage auch war und so sehr Maren hinten beim Navigieren nervös ( ja und auch laut) wurde, er fuhr uns immer sicher durchs Chaos. Und bei der einstündigen Fahrt nach Galle ist auch hohe Konzentration gefragt.
      Galle wurde 1663 von den Niederländern errichtet und ist mit seiner Altstadt Weltkulturwerbe. Wir wanderten über die größte erhaltende europäische Festung mit einer 3 Km langen Wallanlage, in Südasien und der "Fort" ist gekennzeichnet von europäischen Architekturelementen im Mix mit asiatischen Traditionen. Auch die St. Marys Katahdrale wirkte nach den letzten zwei Wochen etwas "fremd" in unseren Augen. Wir waren also auf kolonialen Spuren unterwegs natürlich nicht ohen auch etwas shopping einzubauen. Der Verkehr und ein buddistisches Fest brachten uns direkt wieder in asatische Feelings. Aber Galle ist ein absolut empfehlenswerter Ausflug.
      Tags drauf ging es natürlich erstmal Frühsurfen und dann....Roller fahren! Nur wohin? Was wir bisher ausgelassen hatten, war eine Teeplantage. Sri Lanka, Ceylon, ist bekannt für den Schwarztee. So fuhren wir also bestimmt 45 Minuten, auch Schotterpisten, ins Landesinnere um eine Teeplantage samt Produktion zu besichtigen. So far so good. Irgendwie war es dann doch schon Nachmittag bis wir ankamen und der Papa vor Ort gab uns erstmal ein ausgiebiges SchwarzTeeTasting. Er war wirklich sehr engagiert, genauso wie seine Frau, die uns anschließend zwar Teesträucher aber vor allem Kräuter, Gewürze und Fruchtpflanzen zeigte. Bis wir in der "Produktion" ankamen, standen die Maschinen zwar still...vielleicht kann uns aber youtube besser zeigen wie Tee getrocknet wird als den Fruchtdschungle Sri Lankas vorführen...

      Dass wir gerade zum Wochenende wieder in Marissa waren, war auch schon irgendwie mit im Plan. Maren meinte " Einmal ausgehen muss schon drin sein." ;) - gesagt getan: Wir trafen uns Freitagsabend mit Janaka, gingen erst in die örtliche Hotelbar mit DJ am Hauptstrand. Nach lokalen Arak und Cuba Libre war aber klar...eine solche Touri Sache kann es nicht gewesen sein. Also danach aber ab ins TukTuk auf eine Klippe zwischen Medigama und Weligama. Ziel: Tikibar. Maren war zwar schonmal da, aber die leicht verschwommenen Erinnerungen sagten Gutes voraus. Und so war es auch. Die Tikibar verspricht unter bester Sicht auf die Bucht ein lokales Party Ambiete, eine offene Tanzfläche mit elektronischer Tanzmusik samt Leuten bester Laune. Für Janaka ist diese Bar eine Art "Heimspiel", denn hier war er früher selber einmal "jung" und so kannte er tatsächlich noch die Häfte an Leuten. Wir tanzten hochoben auf den Kippen bis 3 Uhr nachts. Zum Glück hilft der frische Wind im TukTuk bei der Fahrt nach Hause. Einen Kater gab es am nächsten Tag aber dennoch. Für den einen weniger, für die andere mehr :)))

      Zum Video hier entlang https://www.dropbox.com/s/7w3irjobacnn977/miris…
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      Traveler

      Also mich wundert es nicht, dass die Tuktuks mit eurem Gepäck 🧳 in die Knie gehen

      3/3/22Reply
       
    • Day245

      Whale Watching Tour

      February 27 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 31 °C

      Der Wecker klingelt um 5.10 Uhr. 🕔 Wir stehen auf und machen uns ready, denn um 6.10 Uhr werden wir abgeholt für die Whale Watching Tour. 🐋🐳
      Lange haben wir gehadert, ob wir eine solche machen sollen oder nicht. Doch schlussendlich haben wir uns dazu entschieden, da hier die Chancen wirklich gut stehen, Wale & 🐬 zu sehen.
      Wir sind gespannt, was dieser Tag bringt. 🙏

      Pünktlich um 6.10 Uhr steht das 🛺 vor unserem Guesthouse bereit. Wir fahren nur gerade einmal 5' bis zum Hafen. Dort angekommen, müssen wir uns in eine Liste eintragen, danach gehts ab aufs Boot. 🛥️ Dort werden wir mit einer Schwimmweste ausgestattet.
      Auch werden Tabletten gegen Seekrankheit angeboten. 💊 Martina hat aber im Vornherein bereits ihre eigenen eingeschmissen - zum Glück ... (Story folgt).

      Kurz vor 7.00 Uhr verlässt das volle Boot den Hafen. Wir fahren etwa 30 Minuten in den Ozean hinaus, bis wir die ersten 🐬 sichten. Ein ganzes Rudel - unzählig viele. So schön, wie sie an uns vorbeiziehen - mit einer Eleganz, wow!
      Müggitina ist begeistert. Martina bekommt sogar ,Hüehnerhuut', so schön findet sie den Anblick der ,tanzenden' Delfinen.
      Wir beobachten diese Tiere eine Zeit lang, dann ziehen wir weiter.

      Nun geht es auf die Suche nach Blauwalen. Diese sind hier sehr weit verbreitet. Doch leider leider haben wir heute kein Glück. 😞 Nach über 2h herumfahren, drehen wir um und fahren zurück zum Ausgangspunkt.
      Etwa die Hälfte der Touristen an Board leiden. Die einen, weil sie offensichtlich die Seekrankheit spüren, die anderen, da sie gegen die Müdigkeit kämpfen. Die Travel Sickness Pill hat alle völlig weggedrescht. Die meisten schlafen kurz nach der Abfahrt und verpassen den grössten Teil der Meeres-Safari. 😵‍💫 Zum Glück haben uns Martina & Bidu im Vornherein gewarnt. Denn Martina ging es damals nach der Einnahme dieser Pille genau gleich wie den Anwesenden heute. Wir aber geniessen den Ausflug, auch wenn wir ,nur' Delfine sehen.
      Übrigens haben wir heute gelernt, dass sowohl Delfine, wie auch Walfische nie ganz schlafen, denn dies wäre tödlich für die Säugetiere. Es schläft immer nur die eine Seite des Gehirns, die andere ist wach und sorgt dafür, dass die Tiere immer wieder Luft holen. Delfine schliessen beim Schlafen immer das gegenüber liegende Auge der schlafenden Gesichtshälfte. Beeindruckend. 🙂

      Kurz bevor wir wieder im Hafen anlegen, erklären die Tourführer, weshalb wir heute ihrer Meinung nach keine Wale sahen: Ein möglicher Grund könnte sein, dass sich Killerwale in der Nähe aufhalten. So verschwinden alle anderen Walarten.
      Auch der gestrige Regen könnte Einfluss gehabt haben, da das Wasser von den umliegenden Flüssen ins Meer zieht. 🐋 ziehen sich somit weiter und tiefer ins Meer zurück.
      Wie auch immer, wir haben die Tour trotzdem genossen. Schliesslich handelt es sich hier um die Natur und nicht den Zoo - nichts ist gewiss und planbar.
      Übrigens müssen die Tourorganisationen fast die Hälfte der Ticketkosten der Regierung abgeben. Eine weitere Folge von Corona, erklärt uns der Host unseres Guesthouses (zuvor gab es gar keine Abgaben und die Touren waren dementsprechend auch günstiger).

      Zurück in der Unterkunft angekommen, bekommen wir wieder ein riesiges Sri Lanka Zmorga serviert! Es ist zwar fast schon 12.00 Uhr. 🤣 Wir geniessen die typischen Spezialitäten einmal mehr. 🙏

      Danach ordnen wir unsere Schmutzwäsche, verteilen diese in drei Taschen und laufen zu der von Müggi herausgesuchten Laundry. Hier in Sri Lanka ist es nicht möglich, selber zu waschen. Es gibt nicht, wie in Thailand, diese Waschmaschinen, bei denen mit Münzen bezahlt werden kann. So bringen wir sie zu einer Familie, die in ihrem Zuhause einen Wäscheservice anbietet. Dort angekommen, begrüsst uns ein älterer Mann, sowie seine Tochter. Wir geben die Wäschesäcke ab 🧦👕👖. Die drei Säcke werden an eine Hängewaage gehängt und genaustens gewogen, denn man bezahlt pro Kilogramm (1kg = 2.-). Bei uns handelt es sich um rund 5kg.
      Wir bezahlen und verabschieden uns von der netten Family. Morgen Abend können wir dann die frischen Kleider abholen - perfekt. Denn am Dienstag ziehen wir weiter.

      Wir statten dann unserem Lieblingsbarista einen Besuch ab. Er zeigt uns, wie er die Milchmuster aufs ☕ zaubert und schenkt uns sogar noch einen zusätlichen Flat White- sehr nett. 👏 Auch unterhalten wir uns mit ihm etwas über das Weltgeschehen. Wir fragen nach, weshalb es hier zurzeit so viele Russen hat. Es gibt verschiedene Gründe. Einer ist, dass Sri Lanka der Russischen Bevölkerung einen Aufenthalt in diesem Land ermöglicht, trotz der Sputnik-Impfung. Scheinbar anerkennen viele andere Länder diese Impfung nicht, weshalb sie nicht einreisen können. Ein anderer Grund ist, dass die Russen eine Vergünstigung beim Visa erhalten, denn Sri Lanka ist darauf angewiesen, dass wieder Dollars ins Land kommen (welches komischerweise gerade auch von russischen Touristen viel eingeführt wird). 💰💵
      Scheinbar wird seit kurzem Ukrainisches Geld im Land nicht mehr akzeptiert, beziehungsweise können die Ukrainer hier ihr Geld nicht mehr wechseln, da man Angst vor einem extremen Wertverlust hat. Der Inhaber unseres ,Stamm-Cafés' hat Mitleid mit den Menschen aus der Ukraine. Deshalb bekommen sie bei Konsumation auf allem 50% Rabatt. 😮👏

      Nach diesem interessanten Schwatz decken wir uns im Einkaufscenter mit Wasser ein, kaufen zusätzlichen Mückenschutz 🦟 und trinken auf dem Nachhauseweg, wie immer, eine 🥥.

      In der Unterkunft angekommen, schauen wir die gestrige Sendung ,Happy Day' 🦋 nach, bevor es dann zum Nacht geht.
      Danach legen wir eine Session 🧘‍♀️🧘 ein. Da es die letzten Tage nie geklappt hat mit einem Kurs, schickt uns Martina (die Freundin von Martina) ein paar Aufzeichnungen ihrer Yogastunden. Dies schätzen wir sehr! 🙏🙏
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      Traveler

      soo schön!! ☺️

      2/27/22Reply
       
    • Day243

      Entdeckungstour rund um Mirissa

      February 25 in Sri Lanka ⋅ 🌧 26 °C

      Um 8.45 Uhr bekommen wir heute ein typisch Sri Lankisches Zmorga serviert. 🙏 Nebst Hopper-Nudeln (bestehend aus Braunreis-Pulver und Kokosmilch), gibt es ein 🍳, Daal-Curry (Linsen), scharfes Kokos-🌶️-Gemisch und eine Fruchtplatte! Sehr sehr lecker! 😋 Danach bringt er uns noch eine Portion 🍚 und einen Nachschlag Daal-Curry! Müggitina verschlingt alles. Unser Host ist überrascht.🤣

      Gut genährt packen wir im Zimmer alles, was wir für den heutigen 🛵-Ausflug brauchen. Als wir den Roller starten wollen, funktioniert das nicht gut (schon gestern Abend beim Abholen nicht). Wir bringen diesen im Geschäft zurück, denn wir haben keine Lust, irgendwo unterwegs stehen zu bleiben. 🙄
      Der Vermieter versucht immer und immer wieder, diesen zu starten. Doch so richtig will das Motorbike nicht. Wir fordern ein neues Gefährt. Er selber hat für heute keinen mehr zur Verfügung. Doch er telefoniert ☎️ kurz mit seinem Kollegen. Dieser leiht uns dann seinen aus.
      Also tuckerln wir kurz nach 10.30 Uhr los. 🛵🛵 Da wir dem älteren Mann gestern versprochen haben, heute wieder je eine 🥥 bei ihm zu holen, ist dies unser erster Halt.

      Danach fahren wir etwa 1h15 bis zur ersten Attraktion, dem Hummanaya Blow Hole. Dies ist das zweit grösste Water Blow Hole der Welt und das grösste Sri Lankas. In (un)regelmässigen Abständen wird Meerwasser in eine enge Felsspalte geprescht, wodurch eine Art Fontäne entsteht. Teilweise spritzt diese 25-30 Meter in die Höhe. ⛲ In der aktuellen Jahreszeit ist das Meer verhältnismässig ruhig. Deshalb sind die zu beobachtenden Fontänen viel niedriger. Dennoch erwischen wir nach etwas Warten zwei höhere Wasserstrahle. 🙏⛲️

      Danach gehts wieder etwa 30 Minuten weiter zum Felsentempel Mulkirigala. Die Fahrt dorthin ist wunderschön. Wir fahren an saftig grünen Feldern vorbei, durch den Jungle, an frei herumlaufenden 🐄 und 🐓. Weit und breit sind wir die einzige Touris. Dies gefällt uns. 🙃 Als wir bei der zweiten Attraktion ankommen, drängt sich ein Einheimischer auf und will mit uns einen Rundgang machen. Wir lehnen aber höflich ab. Lieber wollen wir alleine diesen Tempel besichtigen.
      Wir sind dann aber etwas enttäuscht. Beide haben wir uns diesen 🛕 etwas anders vorgestellt. Es gibt drei Etagen zu besichtigen. Von der einen zur anderen ist der Weg ziemlich steil. Es führen viele 🪜Stufen nach oben. Zuoberst ist die Aussicht über den Dschungel und die Natur dann jedoch sehr schön. Wir setzen uns vor die Buddha-Statue und essen frische 🍍, die wir in einem Tupper vorbereitet und mitgebracht haben.
      Anschliessend laufen wir wieder alles nach unten, packen unseren Scooter und fahren über eine Stunde zum Lighthouse in Dondra. Unterwegs sichten wir riesige dechsenartige Tiere (wohl Warane) in einem Fluss. 🦎 Wir halten an. Es hat ganz viele im Wasser.

      Wir sind uns einig, dass dasjenige in Dondra das schönste Lighthouse ist, das wir bis jetzt auf unserer Reise gesehen haben. Dieser Leuchtturm ist mit seinen fast 49m der höchste Sri Lankas. Es markiert den südlichsten Punkt des Landes sowie die Grenze zwischen dem Arabischen Meer und dem Golf von Bengalen. Wir laufen rund herum und geniessen diesen schönen Flecken Erde. 🌴🌅
      Anschliessend sind wir aber froh, dass es zurück nach Mirissa geht, denn das Herumfahren hat uns etwas erschöpft. Hier ist es sehr wichtig, die vollste Aufmerksamkeit auf die Strasse zu lenken, denn es ist immer Chaos.
      Etwa 40 Minuten später stehen wir vor dem Scooter-Shop und geben das Gefährt zurück. 🛵 Anschliessend laufen wir zum selben Café wie gestern und gönnen uns eine braune leckere Brühe. ☕

      Es geht dann weiter in unser ,Stammlokal'. Für heute hat Martina ein Gemüse-Curry vorbestellt. Müggi isst Eier/Gemüse-Noodles. 🍛🍜 Beide Gerichte sind einfach fantastisch. Auch die Bedienung ist sehr freundlich.
      Wir laufen dann zurück zur Unterkunft.
      Unterwegs kaufen wir uns beim ,Stamm-Früchtestand' eine Wassermelone 🍉, die wir dann wieder schneiden und in Tupperwares verteilen für die kommenden Tage.
      Dann geniessen wir eine 🚿 (oh, tut das gut 🙏).
      Wieder frisch, warten wir, bis der Strom um 18.40 Uhr für zwei Stunden abgestellt wird, um dann eine 🥥 trinken zu gehen. Doch komischerweise finder der ,Power Cut' heute nicht statt.
      Trotzdem machen wir uns auf den Weg zurück zum Früchtestand (die Frauen dort erwarten uns jeden Abend 🤣). Wir kaufen zwei 🥥🥥 und setzen uns ritualsmässig gegenüber des Standes auf das Trottoir und beobachten das Treiben - einfach nur herrlich. 🥰
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      Sehr schön! Do würemer gad au gern es paar Frücht verdrucke! [Simon+a]

      2/25/22Reply
      Traveler

      🍍🙏😘

      2/26/22Reply
       
    • Day246

      Weligama

      February 28 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 29 °C

      Um 8.45 Uhr gibt es Zmorga. Danach unterhalten wir uns ziemlich lange mit dem Host der Unterkunft. Er klärt uns etwas über die Pflanzlichen Mittel dieses Landes auf. So gilt Koriander-Tee 🍵 beispielsweise als Power-Getränk. Scheinbar sei es aber wichtig, im Vornherein die Blätter kurz in der Bratpfanne warm zu machen, denn ansonsten hätten diese Blätter eine kühlende Wirkung auf den Körper. ❄️ Auch empfiehlt er uns Curry-Blätter bei zu hohem Cholestorol-Werten. Lehrreich, dieses Gespräch. 👨‍🏫😌

      Anschliessend verdauen wir etwas im Zimmer. Danach wollen wir Sport machen, doch es herrscht Stromausfall. Da es im Zimmer zu heiss wird, verschieben wir diese Einheit auf den Nachmittag. Wir machen uns mit dem Bus auf den Weg nach Weligama. Dieser ist vollgestopft - wir bekommen fast Zustände.
      In Weligama suchen wir einen Shop auf, denn Müggi braucht unbedingt neue T-Shirts. Wir finden einen Surf-Shop. Doch als wir drinnen stehen, löscht es uns ab. Unter einer Reihe T-Shirt entdecken wir einen schlafenden Mann auf seinem Rucksack. Auch liegt ein 🐕 unter einem anderen Kleiderständer. Schmutzige Wäschekörbe, Wasserkocher usw. stehen herum. Wir entscheiden uns, den Laden wieder zu verlassen. 🏃‍♀️🏃

      Danach laufen wir noch etwas umher, werden aber nicht fündig. 🤔 Wir holen dann auf der Ceylon Bank nochmals Geld für die nächsten 3 Wochen.
      Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg nach Mirissa. Weligama ist uns zu laut, zu busy, zu ,wuselig'. Wir sind froh, als wir wieder im Bus sitzen. 🙏

      In Mirissa angekommen, besuchen wir wieder ,unser' Lieblingskäfeli, das ‚Black Gold‘. ☕ Heute aber ist es zu heiss, um lange dort auszuharren. 🌡️Wir sehnen uns nach einer Klimaanlage, also ziehen wir uns in unsere Unterkunft zurück. Dort verbringen wir einige Stunden.

      Um 17.30 laufen wir zum ,Hausberg' von Mirissa. Unterwegs gibts eine 🥥. Am Zielort angekommen, geniessen wir die langsam untergehende Sonne und die Sicht über die Stadt. 🌅 Nach dem romantischen Tête à Tête 👩‍❤️‍👨😉 spazieren wir zum Lieblingsrestaurant (,No. 1 Dewmini Roti Shop’ - wirklich unser #️⃣1️⃣ Reschti hier😋). Dort isst Martina Reis mit Gemüse und zwei 🍳, Müggi geniesst ein Cheese-Egg-Vegetable Kottu Roti. Anschliessend holen wir die frische Wäsche 👖👕🧦 ab und schlendern gemütlich zurück ins Pearl Guesthouse. Dort packen wir alles zusammen, denn morgen geht es mit dem Bus früh weiter, nach Tissamaharama. Wir freuen uns, nach 6 Tagen weiterziehen zu dürfen und wieder einen anderen Teil des Landes zu sehen. 🎉💃
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      Traveler

      Die wunderschöni Frangipaniblüete passt guet i dis Haare☺️😘

      2/28/22Reply
      Traveler

      🥰 Messi 🙏 Het mr mina Ehemaa is Haar tua. 🌺

      2/28/22Reply
       
    • Day7

      Mirissa - Tangalle

      May 17 in Sri Lanka ⋅ 🌧 28 °C

      Unser Tag begann vollgepackt mit unserem Backpacks im Shady Lane in Mirissa, in dem wir super leckeres Frühstück hatten. Um 12 holte uns dann Nihal mit seinem TukTuk ab und fuhr uns 50km nach Tangalle in unsere neue Unterkunft. Auf dem Weg hielt er immer wieder an, zeigte uns Flüsse und Tempel und auf einmal waren wir sogar in einer inmitten singhalesischen Feier, was einem Faschingsumzug ähnelte. Nach gut eineinhalb Stunden kamen wir dann in Tangalle an und wissen jetzt viel mehr über das Leben hier auf Sri Lanka😇 Wir starteten dann gleich zum Goyombokka Strand und erreichten ihn nach 20min. Da hier jedoch gerate Off-Season ist, macht auch niemand die Strände sauber, was sich leider total bemerkbar macht🥤🧃 Wir fanden trotzdem ein schönes Plätzchen und verbrachten unsere Zeit dort bis es dann auf einmal zu regnen begann und wir uns unterstellen mussten. Abends fuhren wir mit dem TukTuk dann noch in ein Restaurant in Tangalle, dem Mango Shade, und hatten dort eines der besten Abendessen bisher😋Read more

      👍👌 [Oma Christa]

      5/22/22Reply
       
    • Day1

      Anreise und Tag 1

      April 6 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 30 °C

      Um 9.00 Uhr wollten wir los zum Flughafen. Da ich wie immer zu spät dran bin, wurde es 9.20 Uhr bis wir los kamen und Cyrill und mein Papa wurden schon etwas nervös. Am Flughafen angekommen konnten wir problemlos unser Gepäck aufgeben, was mit zwei Koffern und zwei Surfbretttaschen nicht ganz wenig war. Auf dem ersten Flug nach Abu Dhabi saß ich neben einem netten Päärchen, die auf dem Weg zu ihrer Hochzeitsreise auf die Malediven waren (man gönnt sich ja sonst nichts). Angekommen in Abu Dhabi, mussten wir nochmal durch die Sicherheitskontrolle und haben dann noch einen sehr überteuerten Wrap essen können, bevor es weiter mit dem nächsten Flug nach Sri Lanka ging. Von Abu Dhabi selbst haben wir leider kaum was gesehen, weil unsere Umstiegszeit sehr knapp war. In Sri Lanka angekommen mussten wir erstmal im Gewusel unser Gepäckband finden. Die Leute nehmen hier nicht nur Koffer mit, sondern auch jegliche andere Dinge wie beispielsweise Säcke von Reis. Generell geht es am Flughafen etwas dichter zu als das bei uns der Fall ist.
      Wir wurden am Flughafen von einem Fahrer abgeholt, den Johanna für uns organisiert hat (für alle die nicht wissen wer Johanna ist: sie war unsere Mitbewohnerin in Portugal und mit ihr werden wir auch die drei Wochen in Sri Lanka verbringen). Der Fahrer war super nett und die Autos hier sehen total lustig aus.
      Wir sind um 3.20 Ortszeit gelandet und als es hell geworden ist hat man gesehen wie üppig und voller Palmen hier alles ist! Als wir in unserer Unterkunft angekommen sind, konnten wir direkt einchecken, dann sind wir mit einem Tuktuk frühstücken gefahren. Es gab erstmal eine Mango Bowl und ein Kokoswasser. Sehr lecker 👍🏼
      Da ich gerade quasi die Nacht durchgemacht habe, wegen der Zeitumstellung hatte ich erstmal einen kurzen Tiefpunkt und musste mal zwei Stunden die Augen schließen (bzw. bin ich einfach im Sitzen eingeschlafen)
      Dann haben wir Johanna getroffen und sind mit ihr nach Mirissa gefahren. Nach einer Obstplatte und mit einer Cola gestärkt, haben wir uns einen tollen Aussichtspunkt mit Palmen angesehen (es nennt sich ‚Kokuspalmen-Hügel‘).
      Weiter ging es per tuktuk, was hier vermutlich unser Hauptfortbewegungsmittel wird, nach Weligama, wo wir verzweifelt auf der Suche nach einem Surfshop waren, da uns noch ein paar Sachen gefehlt haben. Diesen haben wir dort nicht gefunden, dafür aber in Meligama, wo ich nun in einem Café sitze und Cyrill und Johanna zusehe, wie sie nochmal ins Wasser gesprungen sind zum surfen. Ich werde damit noch ein paar Tage warten, da ich immernoch Beschwerden habe mit der Atmung nach Covid. Hoffentlich bin ich aber morgen, nachdem wir uns richtig ausgeschlafen haben richtig fit für den nächsten spannenden Tag hier in Sri Lanka ☺️😍
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      Traveler

      Bin positiv (!!!) überrascht von dem ausführlichen Bericht und freue mich eure Reise so ‚nah‘ quasi ‚mit’-erleben zu können! Das Ankommen wurde dir ja schon mal leicht gemacht: gesundes Essen und Trinken, die super schönen Strände,,was will man mehr. Genießt es. Ich denke an dich, mein Schatz😘

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      Traveler

      Mein lieblings Essen

      4/7/22Reply
       
    • Day9

      Donnerstag

      April 14 in Sri Lanka ⋅ ⛅ 28 °C

      Für Johanna und mich ging es um 8.00 los nach Midigama, wir wollten ‚Lazy Right‘ surfen. Cyrill ist zu seinem Lieblingsspot ‚madiha‘ gefahren.
      Heute ist Neujahr und die Straßen waren wie ausgestorben. Kein Tuktuk weit und breit, nicht mal unser Lieblingsfahrer ‚Eranda‘ hat uns auf unsere Nachrichten geantwortet. Also sind wir zu Fuß los und haben auf dem Weg tatsächlich ein Tuktuk gefunden, was uns nach Midigama gebracht hat.
      Dort angekommen, hat sich Johanna ein Board ausgeliehen, die Jungs vom Surfshop haben schon um 9.00 Uhr eine Flasche Bacardi geöffnet zu Neujahr 😅. Man feiert in Sri Lanka wohl primär am heutigen Tag tagsüber.
      Dann ging es für uns ins Wasser. Man muss ziemlich weit zu dem Spot rauspaddeln. Meine Session hat nicht so gut geklappt, dafür war das Frühstück danach umso leckerer. Wir sind nämlich dafür nach Weligama in einen Co Working-Space gefahren wo ich mir für heute eine kleine klimatisierte, private Arbeitskapsel gemietet habe um mein heutiges Bewerbungsgespräch etwas professioneller führen zu können. Das habe ich mir im Zuge dessen mal genauer angesehen.
      Dann ging es heim und für Johanna ins swell Café zum arbeiten mit Amos, einem Freund von ihr und für Cyrill und mich an den Strand vor unserer Haustür. Dort sind wir zur Abkühlung schwimmen gegangen und Cyrill hat ein paar schöne Urlaubsfotos von mir geschossen.
      Cyrill war übrigens bis dahin mit Amos gemeinsam in einem anderen Cafe frühstücken.
      Dann habe ich mich wieder aufs nächste Gespräch vorbereitet, bin nochmal ins Swell Café gefahren und habe dort weitergearbeitet, die anderen sind wieder surfen gegangen. Dann bin ich heim, habe mich umgezogen und bin zum Gespräch in meine klimatisierte Internetkapsel gefahren. Das hat ganz ok geklappt, aber ich bin mir leider nicht so sicher ob ich überzeugen konnte. Im Anschluss bin ich zurück nach Mirissa zu den anderen zum Abendessen gefahren. Es gab heimische Spezialitäten ‚Kottu‘, ‚Rottu‘ und ‚Fried Noodles‘. Wir haben alles geteilt, sodass jeder von allem probieren kann. Das hat alles etwas länger gedauert als sonst, denn auch Gas wird im Land knapp und so hatte das Restaurant nur eine funktionierende Herdplatte für alle Gerichte. Der Inhaber hat uns noch viel und sehr emotional über die aktuelle Lage erzählt. Diese spitzt sich immer weiter zu, die Proteste in Colombo halten immernoch an uns die Leute haben nicht mal wirklich Lust Neujahr zu feiern, alle großen Feste fallen aus und alle meinten sonst würde viel mehr gefeiert werden. Er hatte Tränen in den Augen, als er uns erzählt hat, dass selbst manchmal die Schulen seiner Kinder mittlerweile zu haben und dem Tuktuk Fahrer als er seine Kinder heute von A nach B Bringen wollte der Sprit ausgegangen ist. Die Schlangen vor den Tankstellen werden immer länger, mittlerweile ist nicht nur Diesel sondern auch normales Benzin knapp und die Preise für dieses werden auch immer höher. Die Regierung ist seit Jahren in gleicher Familienhand, ist korrupt und hat sehr viel Steuern hinterzogen und alle hoffen, dass sie gestürzt wird. Heute hat die Regierung auch offiziell den Notstand ausgerufen und das Land für bankrott erklärt. Alles sehr sehr dramatisch. Die Regionen in denen wir uns befinden können nur durch den Tourismus quasi noch am Leben erhalten werden. Das hat uns der Mann auch nochmal eindringlich verdeutlicht.
      Zurück zum schönen Teil:
      Amos hat noch Feuerwerkskörper gekauft und am Strand etwas geböllert. Ein paar Partys waren aber doch am Strand, vermutlich aber eher für Touristen. Wir haben uns noch in eine Beach Bar gesetzt und einen ‚Arrak Attack‘ getrunken, ein Cocktail mit heimischen Schnaps, empfohlen von unserem Tuktuk Fahrer.
      Jetzt ist erstmal Schlafenszeit, denn morgen gehts früh raus!
      Gute Nacht 😴😊

      Ach ja: zur Feier des Tages gab es heute keinen Powercut 🔌
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    You might also know this place by the following names:

    Weligama

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