Turkey
Muğla

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Top 10 Travel Destinations Muğla

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74 travelers at this place

  • Day4

    What an exciting start.....!

    June 16, 2017 in Turkey ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach der Verabschiedung aus der "Duygu Pansiyon", brachte uns ein Taxi zum offiziellen Start des Lykischen Wanderwegs nach "Ovacik" ( besser gesagt ca. 2 Km weiter, offensichtlich hatte der Besitzer eine riesen Freude daran, die "Off-Road-Eigenschaften" seines Fahrzeugs zu testen ) - das Abenteuer "Lycia Yolu" konnte beginnen!

    In den ersten Stunden der Wanderung, belohnten immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die wunderschöne Bucht von Ölündeniz für den mühsamen Aufstieg - was für eine grandiose Natur! Jo meinte, die Szenerie erinnert ihn an den Film "Herr der Ringe".....zu Recht! Das die ersten Kilometer auf dem Lykischen Weg, in denen es bei hochsommerlichen Temperaturen stetig bergauf ging, aber soooo kräftezehrend sein würden, hätten wir nicht erwartet! Mein Focus richtete sich beim Aufstieg immer nur auf den nächsten Schritt, die nächste Biegung - einfach weiter - fast schon meditativ! Als dann endlich der "Gipfel des Tages" erreicht wurde, waren wir erleichtert, aber auch fast ohne Trinkwasser! Was für eine Freude, als wenige Minuten später die ersten Häuser einer kleinen Ansiedlung auftauchten und..... auch ein Brunnen, nach dem wir während der letzten Stunden vergebens Ausschau gehalten hatten. Glück ist manchmal einfach "nur" klares, kaltes Wasser!

    Nach einer längeren Pause an der Wasserstelle, setzten wir den Marsch mit neuer Energie und wieder aufgefüllten Flaschen fort. Zwei weitere Wanderstunden später ( inkl. einer kurzen Einkehr mit Teepause ), nach insgesamt knapp 10 km zurück gelegter Tagesstrecke, herrschte Einigkeit, daß es an der Zeit war, nach einem passenden Platz für ein Nachtlager Ausschau zu halten. Erschöpft und von der Sonne ausgezehrt, standen wir auf einmal völlig unerwartet, inmitten der wunderschönen Gebirgslandschaft vor einem idealen Zeltplatz - mit Schafen als Nachbarn und einem Brunnen in unmittelbarer Nähe. Den ursprünglichen Plan, noch bis zum nächsten Ort ( der eigentlich nicht mehr weit weg sein konnte ) zu laufen wurde verworfen, da "Faralya" immer noch nicht in Sichtweite war.

    Mittlerweile zeigte die Uhr schon nach 18.00 Uhr an und mit etwas Nachdruck von mir fiel die Entscheidung, an diesem perfekten Platz das heutige Nachtlager zu errichten. Wie sich zeigte eine gute Idee, denn der erste Aufbau unserer Zelte brauchte "natürlich" deutlich mehr Zeit als dafür angedacht. Nach dem bescheidenen Abendessen und einer erfrischenden Waschaktion am nahen Brunnen, setzte auch schon die Dämmerung ein. Einige Zeit später fanden wir dann, umgeben von einer orientalisch anmutenden Abendstimmung, mit dem Aufruf des Muezzin zum Nachtgebet, der aus "Faralya" kommend zu uns drang, zirpenden Grillen und "Schafgebrabbel" in den Schlaf. Meine letzten Gedanken drehten sich immer wieder um diesen großen 75 Liter Rucksack.........einfach zu schwer, viel zu schwer!
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  • Day8

    Fatma from "Fatma guesthouse"

    June 20, 2017 in Turkey

    Habe bis 6.10 Uhr durchgeschlafen!!! Das erste Mal seit vielen Jahren - so tief und fest, daß nicht einmal der Muezzin um 5.00 Uhr mit seinem Aufruf zum Morgengebet etwas daran hatte ändern können. Wir beschließen, noch einen weiteren Tag in der Pansiyon zu bleiben! Das Haus bietet wunderbare Ruhe - Erholung ist garantiert! Zudem umsorgt und bekocht uns Fatma ganz wunderbar - mit Vollpension für umgerechnet 19 € pro Person je Tag! Zum Frühstück gibt es Gözleme ( herzhafte türkische Crepes ), Hirtensalat, Aprikosenmarmelade, Honig und diverse Kleinigkeiten - alles selbst gemacht und laut Fatma "Organic". Die eigene Kuh wird bei Bedarf gemolken, Hühner gibt's sowieso - also alles da, was zur ersten Mahlzeit des Tages erforderlich ist.

    Die Dame des Hauses ist eh der "Brüller" - sie hält in ihrem "Reich" definitiv die Fäden in der Hand und gibt jedem ganz klare Anweisungen wie die Dinge zu laufen haben. Gestern z.B gab es nachmittags zur Stärkung ein Bulgursüppchen, daß hier mit einem Spritzer Zitronensaft ( Organic ) gegessen wird. Das wir die Zitronenhälfte direkt vor uns auf einem Teller so gar nicht beachtet hatten, fiel Fatma natürlich sofort auf. Ungefragt spritze sie jedem erst einmal etwas Zitronensaft in die Suppe - fertig! Auch spricht sie ausschließlich Türkisch ( einige ganz wenige Worte Englisch sind mit dabei ) - damit haben die Gäste klarzukommen! Wenn etwas benötigt wird, oder Dinge ausgehen, sollen wir einfach vom riesigen Balkon ein Stockwerk tiefer rufen - Fatma wird es dann schon bringen. Zum Nachtisch werden Früchte ( Organic ) aus dem eigenen Garten gereicht und zwischendurch immer wieder Cay oder auch mal selbstgemachter Ayran ( natürlich Organic ) serviert. Fatmas Gatte kommt, gefühlt von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang, so wie der Rest der Familie auch, in den "Genuß" einer erbarmungslosen Rundumanimation durch die resolute Hausherrin und ist somit den ganzen Tag über kaum zu sehen. Die Sippe ist durch die "einfallsreichen" Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ergebnisorientiert verräumt und steht infolgedessen "Kanzlerin" Fatma nicht im Weg herum.

    Nach dem Frühstück starten wir zu einem kurzen Spaziergang​ durch das winzige Dorf - Zusammengefasst: Zwei Minuten nach links, drei Minuten nach rechts, ein ängstlicher Hund, eine pinkfarbene Moschee mit türkisenem Dach, der bereits erwähnte Dorfbrunnen und.....mehr Ziegen als Einwohner im Ort - das war es auch schon! Abendessen wird heute auf einem Familienfest ein paar Häuser weiter serviert - hier reisen die "Partypeople" auch schon Mal stehend auf der Ladefläche eines Kleinlasters an :-)!
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  • Day6

    From Kabak via Alinca to Gey!

    June 18, 2017 in Turkey ⋅ ⛅ 24 °C

    Aufbruch vom "Shiva Camp" nach einem letzten Frühstück mit tollem Ausblick um 9.30 Uhr - wir werden es vermissen! Die Wanderung nach "Alinca", dem nächsten Etappenziel, ist streckenweise sehr abenteuerlich und anstrengend - immer wieder gibt es Abschnitte mit extrem schmalen Pfaden und gefährlichen Steinstürzen. Zu großen Teilen führen die heutigen Wege durch schattiges Gelände, was natürlich bei den hochsommerlichen Temperaturen sehr Begrüßenswert ist. Nicht immer sind die rot-weißen Wegmakierungen sofort zu entdecken - wir müssen uns ständig auf die Zeichen konzentrieren! Überall entschädigen aber unglaubliche Ausblicke ( sagt man wohl so..... :-) für den anstrengenden Trek - auf einem der Bilder im Anhang ist in weiter Ferne der Strand von "Kabak" zu sehen, den wir gestern noch besucht haben.

    Anmerkung des Bloggers zum Weg: Die Zeitangaben die Michael Hennemann in seinem Outdoorbuch "Der Lykische Weg" zur Strecke macht, basieren eher auf dem Wert einer trittsicheren Bergziege, als auf dem eines durchschnittlich trainierten Wanderers mit Gepäck. In "Alinca" angekommen, fällt während einer kurzen Rast die Entscheidung, einige Kilometer auf der mehr oder weniger parallel zum Lykischen Weg verlaufenden Straße zu gehen - wir wollen "Strecke machen"! Der bevorstehende, als sehr anstrengend beschriebene Abstieg nach "Gey" ( auf dem eigentlichen Wanderweg ), erscheint nach 7 Stunden auf den Beinen einfach zu beschwerlich! Als einige Zeit später eine alte Osmanische Zisterne ca. 4 Kilometer vor dem Dorf "Gey" in Sicht kommt, gehen wir durch Stoppelfelder direkt auf diese zu und sind damit wieder zurück auf dem Lycia Yolu.

    Wenig später ist auf einem der vielen abgeernteten Getreidefelder direkt am Weg, das heutige Nachtlager gefunden - direkt neben einem riesigen Haufen gehäckseltem Stroh. Großzügig wird das Futtermittel für die Ziegen als Polstermaterial unter den Zeltböden genutzt - damit werden wir heute Nacht auf jedenfall viel bequemer liegen - Glück gehabt! Ach ja....heute haben wir erstmals zwei Landschildkröten gesehen - eine davon kam uns im Gebirge direkt auf dem engen, steinigen Pfad entgegen......ist wohl den Lykischen Weg von "Antalya" aus gelaufen - kleiner Scherz :-)! Wichtige Info zur Wasserversorgung: Keine Quellen, Zisternen oder Brunnen auf der Strecke nach dem Örtchen Alinca - vor Erreichen des Nachtlagers war es dringend erforderlich, bei einem Bauern nach Wasser fragen!
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  • Day7

    The hardest stage so far.....!

    June 19, 2017 in Turkey ⋅ ☀️ 22 °C

    Aufbruch um 6.50 Uhr nach unruhigem Schlaf - kurz vor Mitternacht waren Wildschweine zu "Besuch" im Camp! Das Aufeinandertreffen blieb zum Glück ohne Folgen! Jessi und Jo schliefen so tief in ihrem Zelt, daß sie die Tiere nicht einmal bemerkten - mich jedoch hielt die Rotte einige Zeit wach!

    Nach zwei Stunden Marsch war erst einmal Zwischenstopp im "Bayram House" in "Gey" mit einem tollen Frühstück - Schwarzer Türkischer Tee ( Cay ), Omelett und dem besten warmen Fladenbrot aller Zeiten......eine wirkliche Offenbarung - und das alles für umgerechnet 2.50 € pro Person!

    Was danach erst den Anschein einer lockeren Wanderung durch Kulturlandschaften geprägt von Steinterrassen und Olivenhainen hatte ( wir haben wieder zwei Griechische Landschildkröten gesehen ), entwickelte sich zusehends zu einem richtigen Abenteuermarsch auf teils sehr schmalen Geröllpfaden entlang tiefer Abgründe. Mir stellte sich die Frage, als ich bei einer besonders steilen Stelle voraus über den schmalen Pfad balancierte, ob es noch Mut oder schon Übermut war, hier zu wandern. Definitiv waren manche Streckenabschnitte auf der heutigen Etappe nicht für Menschen mit Höhenangst geeignet - Jessi jedoch hatte tapfer die ihre überwunden, auch wenn dabei einige Tränen flossen! Völlig erschöpft, nur einen Kilometer vom heutigen Tagesziel ( das kleine Bergdorf Bel ) entfernt, stürzte Jo und verletzte sich sein linkes Knie!

    Nach zehn Kilometer zurückgelegter Tagesstrecke, kamen wir kurz darauf endlich in "Bel" an und quartierten uns in "Fatmas Pansion" ( deren Werbetafel wir schon vor Stunden auf dem Weg entdeckt hatten ) ein. Große, gemütliche Zimmer mit Dusche und weichen Betten - welch eine Freude! Wenig später bekochte uns Fatma erst einmal - ganz einfaches, leckeres Essen mit frischen Produkten aus ihrem Garten - wir fühlten uns wie die VIPs!

    Nochmals eine Anmerkung zu den übermotivierten Zeitangaben von Herrn Hennemann: Anscheinend brauchte selbiger von "Alinca" nach "Bel" nur fünf Stunden - kompletter Blödsinn! Gerne nehme ich noch einmal zur Bekräftigung meiner Aussage den gestrigen Vergleich mit der durchtrainierten Bergziege - die sollte aber ohne Gepäck unterwegs sein - zur Hilfe. Wir hatten fast die doppelte Zeit ( durchschnittlich zurückgelegte Strecke je Stunde nur 1 Kilometer ) gebraucht - nicht aus Mangel an Kondition, sondern auf Grund der anspruchsvollen Strecke, die zu jeder Zeit höchste Konzentration erforderte. Kurzer Hinweis zu meinem Knie: es schmerzt weiterhin, aber mit der Bandage geht es ganz gut! Prima das wir jetzt bei Fatma sind...... ein Sturm zieht auf!

    Noch eine wichtige Info: Das Thema Wasserversorgung bleibt weiter aktuell - auch auf der heutigen Etappe war keine Wasserstelle zu finden, die Fatma Pansion erreichten wir mit einem Restvorrat von knapp einem Liter. Wir füllten die Wasserflaschen am Morgen im "Bayram House" nach dem Frühstück auf - die nächste Möglichkeit bot sich dann erst wieder am späten Nachmittag, wenige Meter vor unserer heutigen Unterkunft an einem öffentlichen Brunnen in "Bel"!
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  • Day113

    Hello Summer!

    January 16 in Turkey ⋅ ☁️ 15 °C

    Am nächsten Morgen geht es für Kathi erst mal in die Laufschuhe und den Küstenweg entlang, während Maurice seine heißgeliebte Morgenstunde mit einer Tasse Kaffee und Lesen zelebriert. Die Sonne scheint und der schwache Wind legt sich auch noch, so dass wir nun auch unser Spezialfrühstück Ei-Lachs-Zwiebel-Toast draußen am Strand genießen können. Mit der Windstille kamen dann auch die Bienen und haben uns etwas genervt, indem sie um den Bus und unser Frühstück schwärmten. Kathi packte einen Trick aus, den sie bei ihrer Arbeit auf Festivals kennengelernt hat: Kaffeepulver anzünden und räuchern lassen. Es erfüllt den Zweck gut und reicht gar nicht mal so schlimm.
    Wir beschließen, noch etwas zu bleiben und den Tag dort zu genießen. Mit Kaffee oder Tee lesen wir etwas erst noch etwas am See. Dann kramen wir ein faltbares, nässeunempfindliches Backgammon hervor, welches uns Kathis Mutter vor ca. 4 Jahren für unsere Tramp-Reise durch Skandinavien geschenkt hat und welches wir irgendwie noch nie genutzt haben. Mit der nun vorhanden Muße widmen wir uns den Spielregeln und dem zunächst ungewohnten Spielfeld. In den letzten Wochen haben wir zunehmend Neugier und Lust bekommen, das Spiel kennenzulernen, weil es viel in Parks, Tee-Lokalen und neben der Straße besonders in der Türkei gespielt wurde, meist von gut gekleideten älteren Herrengruppen.
    Die Regeln sind schnell begriffen, erste Runden mit Spaß gespielt und wir diskutieren schon über unklare Situationen. Das Internet informiert uns später über unterschiedliche Spielweisen wie die offiziellen Turnierregeln und dagegen die Gewohnheiten in der Türkei und Griechenland.
    Da es in der Türkei wohl keine Selbst-Waschsalons gibt und alles mindestens eine Nacht bräuchte, waschen wir ein paar der nötigen Sachen mit der Hand durch und spannen eine Leine am Auto - mangels erreichbarem Baum. Maurice geht nun auch noch Joggen durch die herrliche Landschaft, etwas einen Wanderweg entlang, der dann leider zu beinbrecherisch wird. Aufgewärmt davon geht sogar ein kurzes Bad im Meer. Wir wollen doch noch ein Stück weiterfahren, packen zusammen und es geht zurück über die längere Schotter- und Erdpiste zur Landstraße und ein Stück weiter Richtung Westen zu einem viel versprechenden Platz von park4night. Schon der Weg ist sehr schön, eine kleine Straße schlängelt sich über klarem oft türkisen Wasser durch Pinienwäldchen.
    In der Art ist dann auch der Platz für die Nacht, wir sind begeistert. Am Anfang des langgezogenen Platzes steht ein deutscher Geländewagen mit Wohnaufbau. Wir freuen uns und wollen grüßen, der Junge, den wir sehen, bemerkt uns entweder nicht oder hat kein Interesse. Naja, dann vielleicht später oder morgen oder gar nicht und wir fahren weiter hinter, wo es noch ruhiger ist. Nah am Wasser stellen wir Louie unter Pinien ab und gehen etwas ans Wasser. Oberhalb des Platzes haben Einheimische wohl ihre Freizeit- oder Sommergrundstücke, mit kleinen Häuschen, Grill und Gartendusche.
    Da es sehr mild ist und kaum windig, bauen wir am Meer unseren Tisch auf und essen bei Kerzenschein. Diesmal haben wir beim Sahnekauf aufgepasst und es gibt sehr leckere Erbsen-Sahne-Pasta. So lecker, dass wir die 500 g komplett aufessen!
    Es muss noch eine Runde Backgammon sein und mangels gescheiten Lichts ziehen wir doch um ins Innere. Nachts tuten ein paar Schiffe, aber es schläft sich gut!
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  • Day115

    Eine Bucht für uns allein

    January 18 in Turkey ⋅ ☀️ 13 °C

    Die ersten picknickenden Türken sitzen schon am Strand als wir verschlafen aus dem Bus stolpern. Es scheint zwar die Sonne, aber es ist mal wieder sehr windig. Kathi rafft trotzdem alle Motivation zusammen und geht joggen. Maurice liest derweil eingepackt gegen den Wind am Strand. Kathi wird auf ihrer Runde mit zwei süssen, kuscheligen Strassenhunden belohnt. Als sie jedoch den Deutschen ein freundliches Hallo zu wirft sind diese nur verdutzt und antworten nicht wirklich. Vielleicht haben sie nicht damit gerechnet, dass hier noch andere Ausländer sein könnten. Jetzt können wir auch frühstücken, was wir auch tapfer am Strand machen, Wind hin oder her. Wenn man sich etwas schützt, geht es aber wirklich super. Als wir weiterfahren sind die Deutschen auch schon weg und wir sehen sie auf der kurvigen Küstenstrasse auch nicht wieder. Wir decken uns mit nötigen Dingen ein und halten noch an einem der zahlreichen Brunnen am Strassenrand, um unseren Tank wieder zu füllen. Die Strasse ist nach wie vor wunderschön. Da ist das ständige Abbremsen und die engen Kurven auch gar nicht mehr so schlimm. Macht eigentlich Spass bei so einer Aussicht diese Strassen entlang zu "flanieren" (In Louie fühlt man sich einfach toll!).

    Am Meer finden wir einen weiteren tollen Platz. Auch hier hinunter in die Bucht muss man wieder länger fahren und die Strassen sind nicht ganz Schlagloch-frei. Aber jede Anstrengung lohnt sich: Hier unten gibt es gleich mehrere Möglichkeiten sich direkt ans Wasser zu stellen und die Bucht, die wir wählen ist wirklich gerade grosse genug für Louie und uns, perfekt also. Wir kommen pünktlich vor dem Sonnenuntergang an und geniessen ein Bier, sowie noch einmal kurz ins Meer einzutauchen. Nicht sonderlich warm, aber herrlich erfrischend! So Lesen wir noch im letzten Sonnenschein und lassen den schönen Tag ausklingen. Ein Lagerfeuer ist hier natürlich auch schnell gezaubert und am Feuer isst sich so ein Shakshuka gleich viel besser.

    Am nächsten Morgen ist der Ausblick natürlich einfach nur herrlich. Direkt aus dem Bett machen wir die Hintertür auf und werden von der Sonne angestrahlt. Schon bald haben wir nur unsere Badesachen an. Nacheinander nutzen wir die Natur um uns herum zum joggen und stießen dabei auf ein paar alte Ruinen. Hier stand einmal ein Fischerdorf, was von Griechen zerstört wurde. Ein Grabmal erinnert an eine Heldin des Dorfes, die zurück ging um ihre Enkel zu retten. Dabei wurden sie und die Enkel getötet. Es macht wirklich Spass zwischen den Ruinen hindurch zu laufen und dem felsigen Pfad am Meer in eine weitere Bucht zu folgen. Die Häuser sind zwar teilweise mit Balken abgestützt, aber nur ein Schild weist auf eine historische Stätte hin. Herumklettern darf man wie man will. In der anderen Richtung finden wir dann auch noch weitere Ruinen: Hier gibt es eine ganze Kirche zu sehen mit tollen Säulen und Fresken. Wirklich fantastisch, dass so ein Ort nicht touristisch erschlossen ist und man einfach nach Lust und Laune auf Entdeckungstour gehen kann. Auf einem der Wege liegt leider dann noch ein toter Raubvogel, was in dem Sinne faszinierend ist; mal so einen Vogel aus nächster Nähe zu sehen. In der Luft wäre er uns dennoch lieber.

    Geduscht wird nach der Anstrengung im Meer bzw dann abgeduscht an unserer Aussendusche (wir können den Duschhahn von innen einfach aussen anschliessen und mit Umleitventilen fliesst dann auch dort das Wasser). Einfach niemand ist den ganzen Tag zu sehen und für uns ist klar hier bleiben wir noch eine Nacht! Unserer neuentdeckten Leidenschaft des Backgammon Spielens gehen wir auch hier wieder nach.

    So geht der Tag wieder viel zu schnell rum und wir könnten hier wirklich ewig bleiben. Sonnenuntergang, Lagerfeuer (Wir gehen auch grosse Holzsuche und kommen mit mehr als genug zurück, ein Sturm scheint hier Vorarbeit geleistet zu haben), perfekt. Hoffentlich bleibt es hier auch in Zukunft so schön und die wenigen Leute, die herunter kommen, nehmen ihren Müll komplett wieder mit. So tolle Orte wird man nur noch selten an der Küste finden und bitte, bitte kommt nie ein reicher Immobilienhai auf die Idee dort ein Hotel hinzubauen! Es gibt schon so viele hässliche Bunker Hier, es braucht nicht noch mehr!
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  • Day112

    Summ, summ

    January 15 in Turkey ⋅ ⛅ 14 °C

    Am frühen Morgen fahren schon wieder mehrere Autos an uns vorbei vor durch die überflutete Strasse Richtung Meer. Das wollen wir jetzt auch! Zunächst noch etwas zögerlich, dann aber mutig fahren wir nach vorne. Die Strasse ist wirklich bis zu einer Biegung kurz vor dem Strand überflutet, was aber nie mehr als fusshoch ist. Vorne herrscht schon wahrer Trubel. Sowohl Holländer, als auch ein Türke campieren hier vorne und mehrere Fischer sitzen schon in ihren Campingstühlen am Wasser. Hier hätten wir locker gestern Nacht schon vor fahren können und wären dann auch noch in Gesellschaft gewesen. Schade, aber wir geniessen den Ort jetzt wenigstens am Morgen mit einem Tee lesend am Ufer. Die Holländer fahren leider gleich weiter und der Türke ist mehr mit Fischen beschäftigt, aber die Ruhe haben wir auch gerne.

    Der nächste Streckenabschnitt am Meer erweist sich als wahrlich wunderbar! Serpentinen schlängeln sich direkt an der Küste entlang und wir haben einen wunderbaren Ausblick auf manch eine griechische Insel. An einem besonders schönen Abschnitt machen wir dann Mittagspause und verputzen unseren griechischen Salat mit passendem Blick auf ebendiese Inseln. Vor uns erstreckt sich ein grosser Yacht Hafen, der zu dieser Jahreszeit aber wohl auch eher selten besucht wird. Bei dem Wetter ein Wunder. Herrlicher Sonnenschein und warm! Nur der Wind ist manchmal etwas arg.

    Wir haben schon am Morgen wieder mal einen vielversprechenden Platz abseits der Strassen am Meer herausgesucht. Der Weg dorthin zieht sich ganz schön und wir fahren an die halbe Stunde hinab zum Meer. Gegen Ende schlängelt sich die Strasse in Serpentinen hinab und wir sind froh, dass kein Gegenverkehr kommt. Doch plötzlich müssen wir bremsen: Am Strassenrand liegen drei tote Wildschweine, eine Mutter mit ihren zwei Ferkeln. Grausamer Anblick. Ein wenig später treffen wir auch den schuldigen Jäger, der mit seinem Gewehr in einer Kurve kauert. Wieso in einem muslimischen Land Wildschweine gejagt werden ist uns ein Rätsel. Fallen Wildschweine denn nicht unter nicht halales Essen?
    Noch den ganzen Abend über werden wir Schüsse hören und können dabei nur an süsse,kleine, arme Ferkelchen denken....

    In der Bucht hat wieder einmal ein Imker sein Revier markiert und auf einer Wiese stehen überall Bienenstöcke. Das Summen hört man egal wo in der Bucht. Da es teilweise sumpfig ist parken wir Louie ziemlich direkt vor der Imker Wiese. Die Bucht erinnert an Skandinavien, was leider auch die vielen Stechmücken beinhaltet. Auf die sind wir nicht vorbereitet und müssen vor dem Schlafen gehen erst mal auf Mückenjagd gehen. Trotzdem tragen wir so einige Stiche davon. Vor allem da wir versuchen abends noch etwas draussen zu sitzen.
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  • Day11

    Manudagur 1 julí

    July 1, 2019 in Turkey ⋅ ☀️ 25 °C

    Tan dagur og svo rólegt rölt i bæinn. Enduðum á þvi að kaupa allar töskur bæjarins, prúttuðim frá okkur allt vit. Borðuðum svo á svölunum hjá White house veitingastaðnum

  • Day11

    Symi

    May 20, 2015 in Turkey ⋅ 🌙 20 °C

    When we got to Symi we headed straight to dinner where we were introduced to some strange foods, for example squid ink risotto, fish egg dip and huge anchovies. I tried everything and it wasn't too bad, there just wasn't enough food. During dinner we were entertained by greek dancers and the beautiful view.Read more

  • Day531

    Turkish coastline

    September 28, 2018 in Turkey ⋅ 🌬 25 °C

    On our trip from Symi we travelled along the coast of Turkey mostly to avoid the tide but also a bit because we could then use our Turkish flag. It was largely uninhabited but there were some stunning bays and interesting rock formations. It’s a shame that the bureaucracy and associated costs have made it too difficult to visit Turkey 🇹🇷 this trip as Rob and Ros Platt say it has some beautiful cruising areas and the cost of living is much lower than the Dodecanese islands of Greece.Read more

You might also know this place by the following names:

Muğla, Mugla, موغلا, Muğla ili, Мугла, Правінцыя Мугла, Província de Muğla, پارێزگای موغلا, Muğlanská provincie, Επαρχία Μούγλων, Provinco Muğla, Provincia de Muğla, Muğla provints, Muğla probintzia, استان موغله, Muğlan maakunta, Մուղլայի նահանգ, Provinsi Muğla, Provincia di Muğla, ムーラ県, მუღლის პროვინცია, Muğla walayati, 물라 주, آستوٙن موغلئ, Muglas ils, मुला प्रांत, Wilayah Muğla, Provinsen Muğla, ਮੁਗਲਾ ਸੂਬਾ, صوبہ مغلا, Provincia Muğla, Muğla Province, Mkoa wa Muğla, Вилояти Муғла, مۇغلا ۋىلايىتى, صوبہ موغلا, 穆拉省

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