United States
Washington

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300 travelers at this place
  • Day317

    Washington D.C

    July 13 in the United States ⋅ ☀️ 32 °C

    Da sind wir nun, in der Hauptstadt, dieses rießigen Landes und nach einen völlig verschobenen Tag und einer erholsamen Nacht, sieht die Welt heute schon wieder besser aus. Zu unserer Überraschung befindet sich unser Hotel sehr zentral nur 15 Gehminuten vom weißen Haus entfernt.

    Nach einem Bagel, welcher das Hotelfrühstück darstellte, zogen wir los und besichtigten die Stadt.
    Washington DC wirkte auf uns sehr, sehr ruhig und grün. Alles sauber, wenig Obdachlose und vor allen dingen, keine Hochhäuser. Wir fanden unzählige Museen, Gedenkstätten und Parkanlagen. Wir liefen zum weißen Haus und besuchten das Lincoln Memorial, welches sehr beeindruckend war. Auch das Capitol haben wir gesehen.
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  • Day318

    Besuch des Renwick Museums

    July 14 in the United States ⋅ ⛅ 32 °C

    Ist das Kunst oder kann das weg. Besuch des Renwick Museums, welches moderne Kunst ausstellt. Zu unserer Überraschung war das Museum völlig kostenlos und echt schön anzusehen. Auch wenn man sich bei manchen Exponaten fragte, ob diese vom Sperrmüll stammen. Es war definitiv einen Besuch wert.Read more

  • Day49

    Ford's Theatre & Botanic Garden

    October 21, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 14 °C

    DHeute waren wir:

    - Im geschichtsträchtigen "Ford's Theatre" mit kleinem Museum (hier wurde 1865 Abraham Lincoln, der 16.Präsident der USA erschossen, nachdem er sich für die Befreiung der schwarzen Sklaven in den USA einsetzte...)

    ((Durch Zufall) im Sculpture Garden der National Gallery of Art - und (ebenfalls sehr ungeplant) Eichhörnchen füttern 😍

    - im National Botanic Garden (innen und außen) 🌱🌿🌵🌴🌴 - sehr entspannend 😌👌

    #DasWars #KurzUndKnackig #VielenDankFürIhreAufmerksamkeit #GuteNachtLiebeLeute #BeiFragenWendenSieSichBitteAnDieGeschäftsleitung

    -
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    Jeanine Müller

    Back to Brasil ;) ?

    10/23/19Reply
    Jeanine Müller

    Wie putzig ^^ Juju ernährt Die Welt :) Aber nur wenn sie gerade selbst keinen Hunger hat xD

    10/23/19Reply
    Jeanine Müller

    Gänsehautmoment, wie ist das, an so einem geschichtsträchtigen Ort steht?

    10/23/19Reply
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  • Day48

    Modern Rainy Art

    October 20, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 13 °C

    Nachdem ich mir gestern Abend noch mit Handtüchern und Pullis eine kleine Höhle inmitten meiner Schlafzelle gebaut hatte und Ohrstöpsel sowie Schlafmaske bereit hatte, verbrachte ich eine geschützte und gar nicht mal so unbequeme Nacht in unserem neuen Quartier 😌

    Bis 9.30 Uhr gab's vom Hostel Schoko-Pancakes 🤯😍 deshalb kamen wir tatsächlich sogar Mal vor um 11 Uhr los 😎🖖 und deckten uns im Supermarkt nebenan für den Tag ein. Dann liefen wir los - in Richtung Zentrum. Die Lage ist wirklich Klasse! Leider regnete es allerdings wie aus Kübeln - undzwar nicht nur vormittags, sondern den kompletten Tag, es wurde nicht eine Minute weniger stark 😬🤐 Nach 10min waren wir trotz Schirm komplett durchgeweicht.

    Aufgrund des Wetters wollten wir eigentlich nur schnell zum nächsten Museum - dazu muss man sagen, in Washington sind fast alle Museen coolerweise kostenlos, da hatten wir also die freie Auswahl und pickten uns gestern schon unsere Favoriten heraus. Wir verliefen uns allerdings komplett und irrten patschnass durch die Gegend. Es handelte sich allerdings auch um das SPY-Museum, also wollte es vermutlich gar nicht gefunden werden 😅 #OkDerWarFlach. Schon etwas frustriert wärmten wir uns erstmal im nächsten Starbucks auf 😬 Dann kamen wir endlich an - und mussten leider feststellen, dass das SPY-Museum eines der wenigen bezahlpflichtigen Museen Washingtons ist 🤦 Undzwar mit fast 30 Dollar nicht gerade billig. Also machten wir ein paar Fotos vom Eingang...und liefen wieder weg 😅😂

    Unser nächstes Ziel: Das "National Museum of The American Indian". Wir liefen und liefen #DurchDenMonsun und kamen am Hirshhorn Museum für Moderne Kunst vorbei. Okay, auch gut! Nehmen wir halt das 😁😂👍 #HauptsacheInsTrockne . Den restlichen Tag bekam uns niemand mehr raus, dafür war es zu warm und trocken :D Aber auch sehr cool gemacht, man konnte ohne Anmeldung mit dem Handy so eine Art Guide auf der Museumsseite nutzen (#FreeWifi) und erfuhr so mehr zu den Bildern und Installationen #WasHatSichDerKünstlerDabeiGedacht . Man durchlief auf Grundlage des Films "The Manifesto" die verschiedenen Richtungen der Kunst wie Dadaismus, Surrealismus und Minimalismus und bekam so einen direkten Vergleich . Sehr spannende Werke waren da dabei und auch sehr gesellschaftskritische Kunst, was Susan und mich positiv überraschte 😯

    17 Uhr schloss das Museum leider und wir wurden kaltherzig zurück in den Regen hinausgeschmissen 😩 Wir gingen, rannten, sprangen und patschten zurück - und wollten im Hostel eigentlich nur noch einen entspannten ruhigen Abend im Trocknen verbringen. Das ist allerdings nicht so leicht...in einem engen, vollen Hostel 😅🤪 Schon in der Küche kamen wir mit dem Franken Kim ins Gespräch, der gerade sein Auslandssemester in den USA verbringt. Er ist tatsächlich einer der wenigen Deutschen, die wir getroffen haben, der supernett ist und mit uns reden will - die meisten sind ganz schnell weg, wenn sie merken, wir sind deutsch 😅 Ist ganz witzig zu beobachten, wie im Gegensatz dazu Leute aus anderen Ländern wie Brasilien auf ihre Landsleute reagieren (Umarmen, Lachen, 10 Stunden Reden)... 😅

    Irgendwann kamen noch Mohammed aus Saudi-Arabien (mit leider den leckersten Chicken Wings die ich jemals gegessen habe 🥺) und Davide aus Brasilien dazu und wir schmausten und hausten eine Weile. Dann war es 20.30 Uhr, darauf hatten alle gewartet - kostenloser Pizzaabend im Wohnzimmer! 😅🤩 Also alle runter - wo schon die gesamte Gästemeute wartete. Soo viele Leute in soo einem kleinen Raum 😱 Und soo viele Pizzakartons 😱🤩🙈🥴 Susan und ich gaben das mit dem ruhigen Abend vorerst auf und hatten noch ein paar witzige Gespräche mit Rock aus Slowenien, Ore aus Israel und ...diversen anderen Menschen #WerSollSichDasAllesMerken 🤣 Auf jeden Fall ein sehr bunter Haufen und viel sympathischer als wir gestern auf den 1.Blick dachten (da wirkten alle irgendwie so snobby 😅 #ErsteEindrückeTäuschenImmer). Und wir sind jetzt in der Hostel-Whatsappgruppe...Mal sehen was da noch so draus entsteht 😅😅
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    i knew it! from the verry beginning!

    10/24/19Reply

    Mein Kumpel Stein, wollte ein Caprio! =D

    10/24/19Reply

    sieht aus, als würde man in einer Bildzeitung versinken

    10/24/19Reply
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  • Day31

    Feeling presidential.

    August 28, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 22 °C

    My first of many stops in the US brought me to Washington DC. The peaceful walk across the National Mall turned violent when I noticed that I am trying to traverse a city built for cars on foot. I decided to watch a movie in 4DX (and don't want to return to the normal cinema experience ever again), use two days to explore the major sights, and thereby save my strength. Luckily, I was also able to do some research for my State Exam thesis already, i.e. representations of the U.S. Territories such as Guam.Read more

    Dalija Druschke

    Va taip!!!

    8/30/19Reply
    Manfred Druschke

    Wie im Film, nur besser. Genieße es!

    8/30/19Reply
    Christine Winter

    Ich wünsche dir ganz große Gefühle hier kannst du Chef sein.

    8/30/19Reply
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  • Day51

    Vom White House zum Lincoln Memorial

    October 23, 2019 in the United States ⋅ 🌙 11 °C

    Puh, heute war wieder ein ganz schön vollgestopfter Tag :D Aber morgen ist ja auch schon der letzte volle Tag in den USA für Susan 🥺🥺😥 - sodass wir ihre Zeit in Washington noch voll auskosten möchten!

    Der Tag begann mal wieder mit einem kompletten Fail ^^' Nach Pancake-Frühstück, Waschsalon Nr 2 und Kurzeinkauf wollten wir uns mit James am Visitor Center des White House treffen. Das Problem: Trump hielt tatsächlich gerade eine Rede im Weißen Haus (wir sahen ihn kurz zuvor im TV des Waschsalons 😝) und die komplette Gegend rund herum war abgesperrt. Was also tun? Wir liefen um das gesamte Gebiet herum - von James leider keine Spur. Da er nur über Wlan erreichbar ist und wir auch, gab es leider keinen Weg, uns zu connecten. Als wir das Weiße Haus gerade gut im Blick hatten (wenn auch von weit entfernt) flog ein Hubschrauber über unsere Köpfe hinweg und landete direkt vor unseren Augen direkt vor dem Haupteingang 😯 Wie im Film! xP

    James trafen wir leider den kompletten Tag nicht mehr, obwohl wir kurz in ein kleines Kunstmuseum gingen und ihm dort übers WLAN Bescheid gaben, was unsere nächsten Pläne waren. Also picknickten wir erstmal im State Park vorm Washington Memorial und trennten uns danach nochmal für 2 Stunden: Susan ging ins"National Museum for American History" und ich ins "National Museum of African American History and Culture". Wow, das war superspannend - die Entstehung, Wirklichkeit und Abschaffung der Sklaverei in USA und Westeuropa hatten wir ja nicht wirklich im Geschichtsunterricht (ich kann mich zumindest nicht daran erinnern 😅), das war also neu für mich und ich saugte jeden Fakt nur so auf. Es ist immer wieder so schockierend, was Menschen tun, um sich selbst Macht und Geld zu verschaffen - sie gehen über Menschenhandel, Misshandlungen, Mord...und rechtfertigen es mit unterschiedlichen Hautfarben, Religionsbüchern oder anderen Ausreden...

    Gegen 17 Uhr trafen sich Susan & ich wieder, tauschten uns über unsere Erfahrungen aus und gingen weiter die "National Mall" hinunter bis zum riesigen Abraham Lincoln-Memorial. Schon von weitem sahen wir den riesigen 30 (!) Meter hohen Tempel thronen. Oh mann...warum müssen die Amerikaner immer so übertreiben, das ist echt unglaublich ^^' Wir liefen die riesige Treppe hinauf, durch die dorischen Säulen und standen vor der Statue, die einfach mal fast 6m hoch ist. In Griechenland wurden so Götter verehrt - in Amerika sind es Menschen ^^' Ja, Lincoln hat viel für die USA getan, vor allem zur Abschaffung des Sklavenhandels (seine Rolle darin hatte ich ja bereits im Museum ganz genau erfahren...), was ohne Frage eine beeindruckende Leistung ist. Aber eine Statue in dieser Form...?? #ComeOn😅😅 Warum eine einzelne Person so glorifizieren...warum nicht lieber dessen Ideen weitertragen und wachhalten...🙈 Susan und ich stellten uns vor, wie Merkel in Deutschland so eine Statue bekommen würde...zB. für ihren Einsatz für Flüchtlinge...dass sie dafür in Berlin einen 30 Meter hohen griechischen Tempel bekäme...darauf sie selbst in 6 Meter groß, sitzend auf einem riesigen marmornen Thron...der Gedanke ist einfach zu absurd :D Aber in Amerika nicht...😅

    Direkt hinter dem Memorial liegt der Potomac River, an dem wir noch eine Weile verweilten und dem Sonnenuntergang zuschauten ☺️🌅 Dann gings - mit Umwegen übers Mexikan. Chipotle 🌮 und Spanische Cafe ☕ - zum Hostel zurück. Ich wollte - eigentlich - nur kurz im Gemeinschaftsraum Fotos hinüberladen, doch selbstverständlich verquatschte ich mich mal wieder xD Diesmal mit Jackie aus Kalifornien und Jay aus New York. Jackie ist Jüdin und ihre Familie war damals tatsächlich aus Tschechien über Ellis Island nach New York geflohen (so verbinden sich langsam meine letzten Stationen miteinander...🙈). Wir unterhielten uns über die Geschichten unserer Familien und ich fühlte mich einfach so richtig hilflos und voller Scham für die deutsche Vergangenheit...ich konnte gar nicht anders.

    Als dann Jay zu unserer Runde dazustieß wurden die Themen wieder etwas seichter, er hat tatsächlich morgen nach 4 Jahren Entwicklung den Markt-Release seiner ersten eigenen App "Revel" und erzählte uns ganz aufgeregt davon 🤭 In Hostels trifft man echt spannende Menschen :D Er will den Party-Markt auf der ganzen Welt damit revolutionieren. Die App kombiniert Elemente aus AirBNB und Tinder und soll allen Partywütigen dabei helfen, die coolste Feier in ihrer Nähe zu finden. Die Idee ist echt cool und wir unterhielten uns lange über mögliche Risiken und was er so in den einzelnen LLändern beachten sollte. Ich wünsche ihm auf jeden Fall ganz viel Glück und Erfolg und bin gespannt, ob wir in Deutschland in einigen Jahren dann davon hören werden 😉🙌
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    Hahah voll witzig der Gesichtsausdruck kurz bevor du zur Tür ausgehst 😂😘😁 (hihimimi)

    10/25/19Reply
    Juju

    Thihi 🤭🤭 ( aww hi 😍🥰 dein erster Kommentar hier?!?! 🤩)

    10/25/19Reply

    uhhhh vielleicht der BlackHawk des Prezidenten! Definitiv staufrei...

    10/26/19Reply
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  • Day145

    Washington D.C.

    August 29, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    In Washington haben wir 2 Tage lang die Stadt erkundet und sind vielen Teilen der amerikanischer Politik begegnet.
    Am ersten Tag waren wir im National Museum of American History, das Abschnitte der Geschichte wie die wirtschaftliche Entwicklung im 19. und 20. Jahrhundert oder Politik und Kriege behandelt. Das Museum fanden wir beide eher so la la, die USA wurde oft in ihrem Selbstverständnis als tolle Weltmacht dargestellt und z.B. die Verfolgung und Ermordung der Ureinwohner als "Verschwinden durch Krankheiten" erklärt.
    Danach sind wir zum Kapitol gelaufen (alle wichtigen Gebäude wurden praktischerweise nah bei einander an der National Mall gebaut) und hatten Glück, dass dort grade eine kostenlose Führung angefangen hat, bei der man viel über historische Räume und Fakten lernen konnte. Danach sind wir in die Library of Congress gegangen, die größte Bibliothek der Welt, und das Gebäude war auch sehr beeindruckend (man kann leider nicht so nah an die eigentlichen Bücher heran). Abends haben wir ein NFL Football Spiel der Washington Redskins gegen die Baltimore Ravens besucht, was sehr cool war und die Tickets für 11 Dollar, weil es die Preseason war, auch günstiger als gedacht.
    An Tag 2 haben wir den anderen Teil der National Mall erkundet, an dem das Weiße Haus und viele Memorials liegen (Washington-, 2.Weltkrieg-, Lincoln-, Vietnamkrieg- und Koreakrieg Memorial). Ins Weiße Haus selber kann man nicht so einfach rein, aber es gibt ein Besucherzentrum in dem man es virtuell erkunden kann und das Leben der First Families dargestellt ist. Die Memorials sind auch ziemlich groß und beeindruckend und als die Sonne unter gegangen ist wurden alle Gebäude sehr schön beleuchtet.
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    Ich finde die Bibliothek so toll. Mama

    9/2/19Reply
     
  • Day50

    Capitol & Holocaust Museum

    October 22, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 14 °C

    Und weiter ging die Sightseeing-Tour durch Washington! 😎 Heute trafen Susan und ich tatsächlich James aus Kanada wieder - die 3. Stadt, die wir gemeinsam entdecken, echt verrückt 🤭 Mittlerweile sind wir ein echt cooles Dreier-Gespann - das wird echt traurig in 3 Tagen, wenn wir dann alle plötzlich wieder getrennte Wege gehen...🥺

    Aber bevor ich frühzeitig melancholisch werde, liegen ja noch ein paar volle Tage vor uns 😁👊 Vormittags hatten wir 3 eine Führung durchs Capitol gebucht. Unser Guide war ein ziemlich verrückter Typ und das lustige war, dass unsere Gruppe zu 70% aus einer Grundschulgruppe bestand. Der Guide ging mega darin auf und die Kids waren total interessiert und neugierig, weil er so sehr auf sie einging - He really Made my day 😁😁😂👌 ("And in this painting you my friends see General XY on his horse" - Little Girl: "Whats the name of the Horse?? :o" - "Oh sorry Mam' I dont know, sadly it was not handed down" 🤭🤫). Ich wünschte, ich hätte in meiner Schulzeit solche Museumsführer gehabt, dann würde ich heute mehr Spaß daran haben :D Generell finde ich amerikanische Museen tatsächlich viel aktiver und persönlicher und somit viel ansprechender und unterhaltsamer gemacht als deutsche - da könnten wir uns echt was abschneiden ! 👏👍

    Nach unserer Guided Tour durch die riesige Kuppel und Reihen an Statuen entschieden wir uns noch spontan dafür - wenn wir schonmal da sind - erst den Senatoren und dann den Abgeordneten eine Weile live bei ihren Sitzungen zuzuschauen (wir konnten jeweils über ihnen auf der Tribüne sitzen) - eine spannende Erfahrung, die Santoren waren sogar mitten in einem offenen Voting (*Soll Nord-Mazedonien der NATO beitreten?*). Die Politiker wirken viel aktiver und diskussionsfreudiger als die Videos die man so vom deutschen Bundestag/rat sieht 😅 - es sind allerdings auch viel weniger Leute.

    Nach einer Stärkung im Capitol-Restaurant trennten sich unsere Wege vorerst: Während James & Susan ins "National Air and Space Museum" gingen, lief ich etwas weiter die Straße hinauf zum "United States Holocaust Memorial Museum". Die 1. Frage, die mir in den Kopf kam: Warum haben wir so etwas nicht in Deutschland?? 😳 Ist eigentlich unglaublich... und für mich sehr unverständlich. Das Museum gibt einen kompletten Überblick über die geschichtlichen Ereignisse - Von den Anfängen und Gründen über die Ursprünge des Judenhasses, der Manipulation der Bevölkerung, die Kriegsereignisse bis zu den KZs und der "Final Solution"...😔 Alles belegt mit Relikten der Zeit und unzähligen Zeitzeugenberichten sowie Videoschnipseln, die ich nie zuvor gesehen habe. Dieses Museum sollte meiner Meinung nach genau so auch in Deutschland stehen - und jede Schulklasse mindestens einmal durchlaufen... . Sehr gut fande ich auch, dass das Museum sogar selbstkritisch zugab, dass die Amerikaner damals kaum flüchtige Juden aufnahm...und sie ihrem Schicksal überließ... Manchmal fröstelte es mich sehr bei den krassen Parallelen zur heutigen Zeit...Warum so oft erst im Nachhinein Museen und Reue...warum nicht öfter in der Gegenwart Reflektieren und aus der Vergangenheit lernen...?

    17.30 Uhr wurden wir wieder alle aus unseren Museen herausgeschmissen und ich traf mich mit den anderen beiden wieder. Wir liefen etwas durch die Stadt (toller Sonnenuntergang! 😍) und wir fanden uns in einem alten Pub wieder, in dem gerade parallel ein American Football-Spiel und ein Baseball Game liefen 🏆🏈 #ThatsReallyAmerican 🇺🇸

    Danach liefen wir noch ein wenig durch China Town (jede amerikanische Stadt scheint ein China Town zu haben 🤷) und James wunderte sich sehr über deutsche Männchen, die Kindern Sand in die Augen schmeißen, damit sie einschlafen ("It wouldnt be possible in America, you would immediatly get arrested when some random Guy throwed sand in your childrens eyes" 😂🤣👌)
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    Jeanine Müller

    Beeindruckend O.o 😲😲🧐👀Die Gemälde und die Kuppel, einfach nur riesig und immer wieder unfassbar, wie die Menschen so etwas früher gebaut haben O.o

    10/23/19Reply

    welcome home? =D

    10/24/19Reply

    der Typ wirkt auf mich eher wie eine satirische Performance!

    10/24/19Reply
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  • Day377

    Washington D.C.

    September 7, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Wir rollen nachts in ein noch sehr waches, aber überraschend leises Washington ein. Kein New Yorker Großstadthupen. Hier pöbelt man geräuschlos. Nach einer zu kurzen Mütze Schlaf und einer Dusche schlendern wir los. Die sonst sehr aufgeräumte Hauptstadt überrascht zwischen frisierten Einfamilienhäusern mit aufwendigen Graffitis. Obama, John Lennon und andere Gesichter lachen uns von den Wänden der Seitengassen an. 

    Da es fast unmöglich ist, als Europäer eine Führung durch das Weiße Haus zu bekommen, haben wir uns zwei Plätze für das Capitol ergaunert. Da, wo Parlament und Senat zu Hause sind. 

    Wir schlittern über polierten Marmor ins Foyer und werden mit einer üppigen Gruppe anderer Touristen von einer sehr aufgeregten Frau durch die Hallen begleitet. Die Führung zeigt uns eine Marmorparade alter weißer Männer. Und wie stolz Amerika auf sich und seine Geschichte ist. All der triefende Nationalstolz lässt dabei nicht viel Platz für Objektivität. Selbst auf der Spitze des Capitols thront ein Hauch Heuchelei. Dort schmückt die mächtige Kuppel eine schwere Bronze-Figur, die Statue of Liberty. Ein Sinnbild der Freiheit. Gebaut von einem Sklaven. 

    Schiebt man die Widersprüche und den opulenten Stolz zur Seite, imponiert der Bau mit seiner schier endlosen Größe und protzigen Pracht. Hier wurde an nichts gespart. Und auch sonst ist die Stadt keinesfalls geizig. In Washington sind die meisten Museen kostenlos. Darunter auch die National Gallery of Art, das Museum of Natural History und das National Air & Space Museum. Hat man also ein bisschen Zeit im Gepäck, steht einem ein riesiger Topf an Kunst und Kultur für lau zur Verfügung. Praktischerweise sind auch alle in einer Straße zu finden, bereit zum Abklappern. Am Ende dieser Museumsmeile ragt der Papa aller Obelisken empor: das Washington Monument. Im Vergleich zu all dem weißen Marmor und Schnörkel drum herum wirkt es fast schon bescheiden. Abgesehen von seiner an-den-Wolken-krabbelnden Größe. 

    Wirklich überrascht waren wir vom Weißen Haus. Entgegen aller Pro 7-Blockbuster-Weisheiten ist es in Realität ernüchternd klein. Und zur Zeit von einem fotovernichtenden Sichtschutz umgeben.

    Wir schlendern weiter zum Lincoln Memorial und stellen fest: Washington ist eine Stadt voller Gedenkstätten. Und Washington kann Gedankstätten wirklich gut. Groß, pompös, geschmackvoll. Eine Stadt, die darauf ausgelegt ist, Regierungsstadt zu sein. Eine Stadt, die auch am Wochenende ruhig und entschleunigt wirkt. Hier hat alles seine Ordnung. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten zeigt sich die Schere zwischen Arm und Reich, wenn die Obdachlosen auf der makellosen Marmorbank vor dem Bahnhof ihren Schlafsack ausbreiten. 

    Aber Amerika kann mehr als Denkmäler und Großstädte. Vor allem Gastfreundschaft. Denn auch wenn wir die Mentalität Trump-bedingt immer mal argwöhnisch mit Kritik bewerfen, war wirklich jeder, dem wir bisher begegnet sind, unheimlich hilfsbereit und offen. Man muss Amerika einfach mögen.
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  • Day15

    Tour of the Capitol

    November 14, 2017 in the United States ⋅ ☁️ 9 °C

    We did a tour of the US Capitol building in the afternoon and it was fantastic. It is a beautiful building with a lot of history. The dome that sits on top took 11 years to contruct and sits 88 meters high.Read more

    Juliane Blackwell

    11 years? That’s crazy!

    11/18/17Reply
     

You might also know this place by the following names:

Washington, D.C., Ουάσιγκτον, WAS, 워싱턴 D.C., Vasingtonia, Vašingtonas, Waszyngton, 20001, Вашингтон