• Petra Eichhorn
  • Petra Eichhorn

Weltreise 2025 mit AIDAdiva

Petra tarafından 134 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Seetag 30

    10 Ocak, Pazifischer Ozean ⋅ ⛅ 16 °C

    Wenn das Meer mitredet

    Wir sind heute früh auf den Beinen, doch das Frühstück im Kiss kann unsere Erwartungen nicht halten. Also zurück auf die Kabine, während draußen drei bis vier Meter hohe Wellen zeigen, dass der Pazifik heute eindeutig mitreden will.

    Der Kapitän bringt gute Nachrichten: Am 12. Januar werden wir wie geplant in Busan ankommen. Mit dieser Sicherheit im Rücken widmen wir uns unseren Japan-Plänen, sortieren Ausflüge, Ideen und Fotowünsche – ein ruhiger Gegenpol zum wogenden Meer.

    Der Tag bleibt insgesamt ruhig. Wir drehen wie gewohnt unsere Runden auf Deck 5, begleitet von einem Regenbogen, der wirklich seinesgleichen sucht. Während das Schiff unermüdlich arbeitet, bewegen wir uns vorsichtig durch die Gänge, und hin und wieder geraten Tassen, Stühle – und auch wir – sanft ins Rutschen.

    Am Abend glänzt im Theater der „Stern der Meere“. Die Casting-Show mit Publikums-Voting sorgt für Spannung, Applaus und viele Lacher.

    Ahoichen 🚢
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  • Seetag 31

    10 Ocak, Güney Kore ⋅ 🌬 6 °C

    Unsere Route – irgendwo zwischen Gestern und Japan

    Um 10:00 Uhr meldet sich der Kapitän: Morgen um 08:00 Uhr erreichen wir Busan, bis 18:00 Uhr bleibt Zeit an Land. Bis dahin ziehen Kyushu mit seinen neun Provinzen und der 1.592 Meter hohe Vulkan Aso an uns vorbei, ebenso Nagasaki, wo die Prima einst gebaut wurde.

    Seit wir Hawaii hinter uns gelassen haben, fühlt sich jeder Tag ein bisschen an wie eine Seite in einem Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen will. Wir sind mitten auf dem Pazifik, umgeben von nichts als Wasser, Himmel und diesem leisen Brummen der AIDAdiva.

    Die Seetage ziehen vorbei, aber sie sind alles andere als leer. Mal schaukelt uns das Meer kräftig durch, mal liegt es da wie frisch gebügelt. Wir stolpern leicht durch die Gänge, lachen darüber und merken, wie schnell man sich an dieses schwimmende Leben gewöhnt.

    Frühstück wird zur Lagebesprechung, Spaziergänge auf Deck 5 zu kleinen Abenteuern und jeder Blick nach draußen zu einer stillen Erinnerung daran, wie weit wir wirklich weg sind.

    Währenddessen wächst Japan in unseren Gedanken immer mehr. Wir planen, verwerfen, planen neu, träumen uns durch Tokio, Häfen und Inseln, während draußen nur der Ozean zu sehen ist. Genau das macht es so spannend: Wir sind noch mitten im Nichts – und doch schon kurz vor allem. Aber zuerst geht es morgen nach Busan.

    Ahoichen 🚢
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  • Seetag 32

    12 Ocak, Philippinensee ⋅ 🌬 9 °C

    Zwischen Ozean und Aufbruch

    Der Tag beginnt ruhig mit einem Frühstück, bei dem wir mehr über Pläne als über Müsli und Obstsalat sprechen. Japan rückt näher, also recherchieren wir, vergleichen Routen und halten Ideen fest – gedanklich sind wir längst zwischen Tokio-Straßen und Hafenpromenaden unterwegs.
    Dann wird es ernst: Vor der Vulkaninsel Hachijō-jima muss ein Gast per Helikopter ausgeschifft werden. An Bord ist die Situation spürbar, alles wirkt für eine Weile stiller und konzentrierter. Man merkt, wie schnell sich hier draußen Gelassenheit in Ernst verwandeln kann.
    Später holen wir uns beim Vortrag über Tokio wieder ein Stück Zukunft ins Jetzt. Bilder von Vierteln, Menschen und Lichtern mischen sich mit dem Blick auf den endlosen Pazifik.
    So bleibt dieser Seetag ruhig, nachdenklich und zugleich voller Vorfreude – ein Tag zwischen Ozean und Aufbruch.

    Ahoichen 🚢
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  • Busan, Südkorea

    12 Ocak, Güney Kore ⋅ 🌬 5 °C

    Kunst, Kultur & spektakuläre Aussichten

    Heute fühlten wir uns wie Schatzsucher auf einer kleinen Schnitzeljagd: Bus rein, Bus raus, und dazwischen immer wieder zu Fuß, die Kamera griffbereit.

    Unser erstes Ziel war das Huinnyeoul Kulturdorf. Die Gassen wanden sich wie ein Labyrinth aus bunten Häusern, und immer wieder öffnete sich der Blick aufs Meer. Wer hier verschwand, tauchte angeblich nie wieder auf – wir haben uns zum Glück gut orientiert, und jede Ecke bot neue Fotomotive, die wir gierig einsammelten.

    Weiter ging es ins Kangkangee-Dorf, mitten ins alte Werft- und Industriegebiet von Daepyeong-dong. Im Junkhouse, einem Lagerhaus aus den 1930ern, verwandelte sich die raue Werftwelt plötzlich in Kunst: alte Maschinen und Schiffsbauteile tauchten in warmen Braun- und Orangetönen an den Wänden wieder auf. Manchmal hätten wir fast vergessen, dass wir noch weiter mussten – so sehr zog uns die Mischung aus Geschichte und Kreativität in den Bann.

    Und dann – mitten auf dem Weg zur Brücke – ein süßer Zwischenstopp: unser Reiseleiter zauberte Kkwabaegi – das sind koreanische Zucker-Spritzkuchen hervor, und wir waren sofort hin und weg. Ein perfekter Moment zwischen Motoren, Schrauben und ölverschmierten Relikten der Werft.

    Die Yeongdodaegyo-Brücke kam uns dann fast wie ein Kunstwerk aus Stahl vor.
    Von der Aussichtsplattform der Lotte Mall genossen wir dann Busan wie auf einem Tablett – Stadt, Hafen, Küste.
    Ein kurzer Abstecher in den Bahnhof auf Kaffee, ein kleiner Spaziergang durch Chinatown, und schon ging es zurück zum Schiff.
    Beim Auslaufen funkelte die Gwangan-Brücke in allen Farben über dem Wasser, als wolle sie uns noch ein Stück begleiten.

    Unterm Strich: ein Tag voller Kontraste – Labyrinth-Gassen, Werftkunst, funkelnde Brücken, unterbrochen von kleinen Genussmomenten. Genau die Mischung, die wir lieben.

    Nächste Etappe: 681 Seemeilen, 1.262 km bis Tokio, Japan 🇯🇵.

    Ahoichen 🚢
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  • Seetag 33

    14 Ocak, Philippinensee ⋅ 🌬 9 °C

    Quer durch den Tag

    Der Tag begann im winzigen Bad unserer Kabine. Über dem Miniwaschbecken, Ärmel hochgekrempelt, wurde unsere Wäsche von Hand sauber gemacht, während draußen das Meer vorbeizog. Tropfende Socken am Duschseil, leises Plätschern – mitten auf Weltreise plötzlich ganz normales Leben.
    Später flimmerten auf dem Bildschirm unsere Fotos.

    Momentaufnahmen aus Häfen, Gängen, Decks und Himmelrichtungen. Ordnen, löschen, behalten – fast wie Gedanken sortieren.

    Parallel wuchs der Blog weiter, Zeile für Zeile, während aus Bildern langsam wieder Geschichten wurden.

    Am Nachmittag zog es uns zur Lesung. Elisabeth Herrmann liest aus ihrem Buch „Die Mühle“. Eine Stimme, ein Text, ein Raum voller aufmerksamer Ruhe. Für eine Weile durfte die Welt einfach draußen bleiben.

    Abends wechselte der Ton. Die 90er-Show brachte Bewegung ins Schiff, Licht in den Raum und dieses vertraute Zucken in den Füßen. Musik, die sofort etwas lostritt, egal, wie viele Meilen zwischen damals und heute liegen.

    So ging dieser Dienstag zu Ende: mit sauberer Wäsche, geordneten Bildern, einer Geschichte im Kopf und Melodien, die noch leise mitschwingen, während die AIDAdiva weiter Richtung Tokio gleitet.

    Ahoichen 🚢
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  • Tokyo, Japan

    14 Ocak, Japonya ⋅ ☀️ 11 °C

    Der Fuji, Shibuya und ein treuer Hund

    Wir stehen an Deck und halten den Atem an: der Fuji 🗻, der Heilige Berg, zeigt sich heute in voller Pracht unter blauem Himmel. Die Sonne scheint, die Luft ist frisch. Ein seltener, stiller Moment – genau das Gegenteil von dem, was uns in Tokio erwartet. Der Bordlektor kommentiert die Einfahrt ruhig, doch unsere Augen bleiben bei dem Fuji hängen.

    Kurz nach 13:00 Uhr bekommen wir die Freigabe, das Schiff zu verlassen. Die Pass- und Zollkontrolle verläuft erstaunlich zügig. Bald sitzen wir in der Bahn Richtung Shibuya.

    Shibuya schlägt uns wie ein Blitzlicht entgegen: Shibuya Scramble, die weltberühmte Kreuzung vor dem Bahnhof, wo bei jeder Ampel hunderte Menschen aus allen Richtungen losströmen, flankiert von riesigen Videowänden und bunten Reklamen. Das pulsierende Leben, die Geräusche, das Licht – ein krasser Gegensatz zum stillen Fuji. Wir lassen uns treiben, staunen und müssen immer wieder schmunzeln über das scheinbare Chaos.

    Zum Abschluss gehen wir zur Hachikō-Statue. Der kleine Hund sitzt dort und wartet auf sein Herrchen. Viele Menschen machen Fotos, doch er bleibt ruhig und unbewegt.

    Gegen 20:00 Uhr sind wir wieder an Bord. Müde, leicht durchgefroren und voller Eindrücke lassen wir den Tag Revue passieren. Das bunte Treiben, die Menschenmassen und der treue Hund – alles bleibt in unseren Köpfen. Wir lehnen uns zurück, schmunzeln über das Chaos und sind gespannt, welche Überraschungen der morgige Tag noch für uns bereithält.
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  • Tokyo, Japan

    15 Ocak, Japonya ⋅ 🌬 11 °C

    Zwischen Gleisen, Gärten und Glitzer

    Heute sind wir mit der Bahn nach Shimbashi unterwegs gewesen, ein bisschen neugierig, ein bisschen abenteuerlustig, ganz wir eben.

    Die Tokyo Central Station, dieser ehrwürdige alte Bahnhof, hat uns freundlich in Empfang genommen – beeindruckend, lebendig und voller Bewegung.

    Von der KITTE-Dachterrasse aus haben wir erst einmal innegehalten und auf das bunte Durcheinander aus Zügen, Straßen und Menschen geblickt, als würden wir auf ein riesiges, atmendes Stadtmodell schauen.

    Im Pronto im KITTE gab es eine Kaffeepause, um unsere Gedanken zu sammeln und den Füßen kurz eine Verschnaufpause zu gönnen.

    Danach sind wir hinüber zu den East Gardens des Imperial Palace spaziert. Zwischen alten Mauern, Wassergräben und winterlichem Grün wirkte Tokio plötzlich leise und fast andächtig – ein kleiner, wohltuender Ruhepol mitten in der Stadt.

    Von dort ging es weiter nach Akihabara. Plötzlich waren wir wieder mitten im Gewimmel, umgeben von Manga-Helden, Anime-Figuren und jeder Menge leuchtender Reklamen.

    Wir haben uns treiben lassen, geschaut, gestaunt und vermutlich mehr gelächelt, als uns bewusst war.

    Eine weitere Kaffeepause musste her, um all die Eindrücke unter einen Hut zu bekommen.

    Am Ende des Tages zog es uns zurück Richtung Wasser in den Odaiba Marine Park. Dort wurde es weit und ruhig, mit Blick auf die Skyline und das Meer. Wir standen da, ein bisschen müde, aber sehr zufrieden – und hatten das Gefühl, heute mehrere kleine Welten in nur einem einzigen Tag besucht zu haben.

    Nächste Etappe 133 Seemeilen, 247 km bis Shimizu, Japan 🇯🇵.

    Ahoichen 🚢
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  • Shimizu, Japan

    16 Ocak, Japonya ⋅ ☀️ 11 °C

    Shimizu – Fuji im Doppelpack

    Noch vor dem Frühstück stehen wir an Deck – der Fuji taucht aus dem Morgennebel auf, majestätisch, als würde er uns persönlich begrüßen: Heute gibt’s Fotos, Leute. Danach frühstücken wir gemütlich, bevor es losgeht.

    Mit dem Taxi fahren wir hinauf zur Nihondaira-Hochebene. Der moderne Aussichtspunkt von 2018, entworfen von Kuma Kengo, eröffnet Panoramablicke auf Mount Fuji und die Suruga-Bucht. Wir schlendern in Ruhe, staunen und genießen die Weite.

    Dann schweben wir mit der Ropeway zur Bergstation des Kunozan Toshogu Schreins. Oben lässt sich alles ganz entspannt entdecken – ein bisschen Ehrfurcht, ein bisschen Neugier, ein perfektes Gleichgewicht.

    Der Abstieg beginnt: 1.159 Stufen führen hinunter zum Eingangspunkt „Kunozan‑shita“. Den Fuji lassen wir hinter uns, nun geht es auf der Meerseite bergab, nur wir und die Stufen. Bald protestieren die Beine, doch die frische Luft macht die Mühe erträglich. Unten angekommen stärken wir uns in einer kleinen Eisdiele mit Kaffee, lachen über unsere Ausdauer – und kaum sitzen wir, hält auch schon das Taxi vor der Tür. Zehn Minuten später landen wir am Hafen, besser geht nicht.

    Zurück auf dem Schiff gibt es Mittagessen und eine kurze Pause. Am Nachmittag spazieren wir zum Shimizu Marine Park. Der Fuji zeigt sich nun im Abendlicht, ruhiger, fast wie ein zweites Kapitel. Wir unterhalten uns mit einem Volunteer, ein paar Sätze, ein Lächeln – und plötzlich fühlt sich Shimizu vertraut an.

    Am Kai stehen sie wieder: Menschen aus Shimizu, Freiwillige, Hafenarbeiter. Sie winken mit Taschenlampen und Handys, kleine Lichtpunkte tanzen im Dunkeln. Dann antwortet das Typhon tief und kräftig, kurz darauf zerreißt ein Feuerwerk die Nacht. Für einen Moment scheint die ganze Stadt „Auf Wiedersehen“ zu sagen. Wir winken zurück – still, langsam, beeindruckt.

    Nächste Etappe 288 Seemeilen534 km bis Kōbe, Japan 🇯🇵.

    Ahoichen 🚢
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  • Kobe, Japan

    17 Ocak, Japonya ⋅ ☀️ 13 °C

    Kōbe & die weiße Burg

    Pünktlich um 13:00 Uhr gleiten wir an den Kai – Erstanlauf eines AIDA-Schiffes in Kōbe. Das Feuerschiff begrüßt uns mit hohen Fontänen, fast wie ein offizieller Willkommensapplaus.

    Wir machen uns sofort auf den Weg nach Himeji und nehmen den Shuttle der Stadt. Der ist freundlich, hat aber seinen ganz eigenen Plan und setzt uns mitten in der Stadt ab. Also laufen wir weiter bis zur Shinkansen-Station Shin-Kobe. Dort kaufen wir Tickets – mehrere. Ziemlich viele sogar. Kurz wundern wir uns, dann klärt sich alles auf: Es ist eben etwas Besonderes, mit dem Shinkansen zu fahren. Japan eben. Am Ende ergibt alles Sinn. Meistens.

    Kaum aus dem Bahnhof heraus, bleibt uns kurz der Atem weg. Am Ende der breiten Allee thront sie: die Burg von Himeji. Weiß, elegant und beeindruckend. Genau so, wie man es sich erhofft – und ein bisschen besser.
    Wir haben Glück, denn heute ist die Burg bis 17:00 Uhr geöffnet. Also hinein und Stufe für Stufe nach oben. Enge Gänge, steile Treppen, viel Holz – wir arbeiten uns bis ganz nach oben ins Castle vor und fühlen uns dort angekommen fast ein wenig stolz.

    Um 17:00 Uhr verlassen wir die Burg und kehren im IROHa ein. Kaffee und Waffelnstehen auf dem Tisch, dazu ein wunderbares Gespräch mit den jungen Inhabern. Aus einer kurzen Pause wird eine richtig schöne Zeit, die wir gerne noch verlängert hätten.

    Inzwischen ist es dunkel. Alles ist stimmungsvoll beleuchtet, die Burg wirkt nun noch ein bisschen magischer. Vom Bahnhof aus fahren wir mit dem Shinkansen zurück zum Schiff.
    Dort essen wir Abendbrot und lassen den Tag bei der Show der japanischen Gastkünstler (Team Tashinami) ausklingen.

    Dann geht es zeitig ins Bett. Morgen klingelt der Wecker um 04:00 Uhr – aber dieser Tag hat uns mehr als wach gehalten.
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  • Kōbe/Kyoto/Kōbe

    18 Ocak, Japonya ⋅ 🌙 8 °C

    Wenn Kyoto erwacht – Fushimi Inari im Morgenlicht

    Noch ist es dunkel, als wir um 05:00 Uhr direkt vor dem Schiff in den Bus steigen. Die einstündige Fahrt lässt uns langsam in den Tag finden. Unser Reiseleiter, Herr Gay, erzählt kleine Details und verteilt Taschenlampen, damit niemand im Dunkeln stolpert.

    Beim Fushimi Inari Taisha tauchen die Torii-Tore in warmes Licht, werfen lange Schatten und schaffen eine fast geheimnisvolle Stimmung. Mehr als tausend zinnoberrote Tore reihen sich den Berg hinauf, Füchse wachen über Reis und Wohlstand, und jeder Durchgang eröffnet neue Lichtspiele.

    Rund 1.300 Stufen und knapp 200 Höhenmeter liegen vor uns – etwa 8 Kilometer in gut zwei Stunden. Der Berg fordert uns, doch die frühe Stunde schenkt Ruhe. Kein Gedränge, nur das leise Atmen, das feste Steinpflaster unter den Füßen und dieses Gefühl, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

    Auf dem Rückweg beginnt die Morgendämmerung. Kleine Tempel, Gärten und Wege tauchen auf, während der Berg langsam belebt wird.

    Anschließend geht es weiter zum Yasaka-Schrein und durch das Geisha-Viertel Gion. Die schmalen Gassen sind noch ruhig, das Pflaster leicht feucht, die Holzhäuser wirken, als hätten sie gerade erst den Tag aufgeschlagen.

    Zurück am Schiff legen wir eine kurze Mittagspause ein, bevor wir erneut in die Stadt fahren. Über die Motomachi-Einkaufsmeile erreichen wir Kōbes Hafenviertel. Der Port Tower ragt über dem Wasser, als würde er uns zuwinken.

    Wir schlendern durch die belebten Straßen bis nach Chinatown – bunt, lebendig, ein deutlicher Kontrast zum stillen Morgen in Kyoto.

    Zum Abschluss in Kobe probiere ich noch Kalligrafie im Terminal aus. Strich für Strich entsteht „Kobe“ auf Japanisch, ergänzt um meinen Namen. Kein Schnickschnack, nur Konzentration und Tinte bevor wir um 20:00 Uhr ablegen.

    Vor uns liegen 499 Seemeilen, rund 925 Kilometer, ein Seetag bis Amami-Ōshima, Japan 🇯🇵.

    Ahoichen 🚢
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  • Seetag 34

    20 Ocak, Philippinensee ⋅ ⛅ 19 °C

    Ausgeschlafen und mit Frühstück auf Deck 9 starten wir in den Tag – Fotos gibt es heute keine, die werden erst sortiert. Das Wetter macht noch mit, was sich später aber ändert.

    Von der Brücke erfahren wir, dass wir vielleicht heute Nacht schon im Hafen von Amami-Ōshima anlegen oder einen anderen Hafen ansteuern, da sich ein Sturmtief zusammenbraut und die Schlepper uns nicht in den Hafen bringen können.

    Tagsüber zeigen sich Wal- und Delphinschulen – wie immer eleganter unterwegs und so bleibt nur zuschauen übrig.

    Wir laufen ein paar Runden auf Deck 5, ruhen uns aus, sortieren Fotos und schreiben am Blog.

    Ein entspannter Tag mit Meerblick, ein bisschen Bewegung und einer Portion Glück, die uns die Tiere des Ozeans vorbeischicken.

    Am Abend werden wir noch einmal über die aktuelle Lage des aufziehenden Sturms informiert. Ein Anlegen in der Nacht ist nicht möglich, weshalb voraussichtlich gleich zwei Häfen entfallen. Mehr bleibt uns im Moment nicht, als abzuwarten.

    Ahoichen 🚢
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  • Seetag 35

    20 Ocak, Japonya ⋅ 🌬 17 °C

    Nicht ganz nach Amami

    Manchmal reist man nach Plan. Und manchmal nach Windstärke. Heute ist eindeutig Letzteres dran. Nach all den sonnigen Tagen in Japan legt das Wetter eine kleine Denkpause ein.

    Kapitän Michael Schmid hatte uns gestern schon vorbereitet: mehr Wind, heikle Hafeneinfahrt, kein Lotse, keine Schlepper. Er wolle es dennoch versuchen. Vielleicht, meinte er augenzwinkernd, könnten wir ja das Amami-Kaninchen entdecken, einen goldgepunkteten Ishikawa-Frosch oder sogar die giftige Habu-Viper. Klingt spannend. Klingt aber auch nach nassem Abenteuer.

    Beim Frühstück schaukelt unsere Diva bereits sanft, aber bestimmt. Statt Sonnenaufgang sehen wir ein graues Inselchen mit einer Zufahrt, die eher nach „Mutprobe“ aussieht. Tendern wäre sportlich gewesen, das Wellenreiten zur Pier die Kür. Zwei Versuche unternimmt der Kapitän, dann entscheidet er sich für Vernunft. Recht hat er. Außerdem: kein Wetter für Kaninchen.

    So verschwindet Amami beim zweiten Kaffee langsam im Grau. Wir bleiben an Bord und freuen uns überraschend ehrlich über einen weiteren Seetag. Morgen soll es nach Naha gehen – das Wetter bleibt launisch, aber der Hafen ist uns freundlich gesinnt.

    An Bord wird umdisponiert: Vorträge statt Landgang, Pokerturnier, längeres Frühstück und zehn Prozent im Shop. Der Tanzkurs fällt aus – Schrittfolgen sind heute eher Wunschdenken. Ansonsten läuft alles entspannt weiter.

    Ahoichen 🚢
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  • Naha/Okinawa, Japan

    21 Ocak, Japonya ⋅ 🌬 16 °C

    Wind, Regen und Stadtleben: Ein Tag in Naha

    Schon beim Anlegen wissen wir: Heute wird es wild. Der Wind zerrt am Schiff, zwei Schlepper kämpfen uns an den Anleger. Wir stehen an Deck und spüren die Power – ein Vorgeschmack auf das, was uns später erwartet.

    Naha ist uns vertraut. Kein fester Zeitplan, nur eine Richtung. Wir gehen in die Stadt und lassen uns treiben. Der Himmel kann sich nicht entscheiden: immer wieder Regen, dann kurze Pausen.
    Noch bevor wir durch den Markt gehen, probieren wir Kobefleisch. Kurz gezögert, dann entschieden – frisch zubereitet, mitten im Markt. Danach schlendern wir durch die Gänge und lassen die Eindrücke wirken.
    Am Naha Hiwaga Markt herrscht Ruhe. Kein Touristentheater, nur pures Alltagsleben. Nichts will beeindrucken, alles wirkt echt. Naha ungefiltert, mit allen kleinen Details, die einen Ort ausmachen.
    In der Tsuboya Yachimun Street verlangsamt die Zeit spürbar. Töpfer formen Keramik in kleinen Werkstätten, die schmalen Straßen zwingen uns ins langsamere Tempo. Wir schauen den Handwerkern zu und lassen uns treiben.
    Dann zieht uns der Fischmarkt in Matsuo in seinen Bann. Fisch, Meeresfrüchte, Fleisch – alles frisch präsentiert, vieles direkt zubereitet. Einheimische und Touristen stehen dicht nebeneinander, alle gleichermaßen fasziniert.
    Auf der Kokusai Dori bummeln wir durch die Läden. Zehn Kilometer haben wir inzwischen in den Beinen – die Füße melden sich lautstark: „Danke für die Auslastung, wir machen jetzt Pause!” Trotzdem genießen wir die letzten Schritte durch die Stadt, die uns noch nicht losgelassen hat.

    Beim Auslaufen steigt die Spannung erneut. Die Schlepper müssen ran, das Schiff drückt gegen die Kaiwand, die Seile spannen sich gefährlich. Wir können uns ein Schmunzeln nicht verkneifen – wir wissen, wie schnell man auf dem Wasser in die Katastrophen-Arena katapultiert wird. Dann endlich: Wir sind frei.
    Draußen peitschen Wind und Wellen. Eine stürmische Nacht liegt vor uns.

    Nächste Etappe 238 Seemeilen (441 km) bis Ishigaki, Japan 🇯🇵

    Ahoichen 🚢
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  • Ishigaki, Japan

    22 Ocak, Japonya ⋅ 🌬 15 °C

    Ishigaki, Stück für Stück
    Eine Inseltour zwischen Tempeln, Landschaft und stillen Momenten

    Chris, unser heutiger Reiseleiter, holt uns direkt am Schiff ab und nimmt uns mit auf eine Inseltour über Ishigaki. Gleich in der Stadt besuchen wir den Torin-ji, den ältesten buddhistischen Tempel der Yaeyama-Inseln, zu denen auch Ishigaki gehört. Zwischen den alten Holzgebäuden und den steinernen Wächtern liegt eine besondere Ruhe – Geschichten vergangener Zeiten scheinen hier still und eindrucksvoll weiterzuleben.
    Kurz darauf verlassen wir die Stadt. Chris fährt mit uns hinauf zum Crested Serpent Eagle Observation Deck und weiter zum Vogelbeobachtungsturm im Banna Park. Die Straße schlängelt sich durch dichten Wald, bis der auffällige, eiförmige Turm zwischen den Bäumen auftaucht. Von oben lassen wir den Blick ruhig über die Insel schweifen.
    Weiter geht es durch die landwirtschaftliche Seele Ishigakis. Zuckerrohr, Ananas und Tabak – wir fahren vorbei an Feldern, die überall bearbeitet werden und das Bild der Insel prägen.
    Besonders persönlich wird es bei Chris. Bei ihm zu Hause, dort, wo sich hinter dem Regenwald ein wunderbarer Strand versteckt. Kein Programm, kein Plan – nur Meer, Sand und dieses Gefühl, dass Zeit hier keine große Rolle spielt.
    Am Tamatorizaki-Aussichtspunkt stehen wir zwischen zwei Meeren: auf der einen Seite der Pazifik, auf der anderen das Südchinesische Meer. Unwillkürlich drehen wir uns mehr als einmal im Kreis.
    Ganz in der Nähe steht der Hira-Leuchtturm, an einem der entlegensten Punkte der Insel. Weit draußen, windig, still. Auch hier lässt Ishigaki uns einfach schauen.
    Danach folgen Namen, die sich anfühlen wie kleine Kapitel: Akaishi, Karina Bay, Ugangazi. Jeder Ort anders, keiner laut, alle echt.
    Am Ende des Tages wissen wir: Ishigaki zeigt sich nicht auf einmal. Die Insel erzählt sich Stück für Stück – und wir hören erstaunlich gern zu.
    Gegen 16:00 Uhr kehren wir zum Schiff zurück. Identitätscheck ist angesagt, denn hier in Ishigaki verlassen wir heute Japan. 🇯🇵

    Nächste Etappe: Keelung, Taiwan 🇹🇼 – 236 Seemeilen, 438 km.

    Ahoichen 🚢
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  • Taipeh/Keelung, Taiwan

    23 Ocak, Tayvan ⋅ 🌧 13 °C

    Vom Regen zur Sonne – ein Tag zwischen Keelung und Taipeh

    Keelung begrüßt uns standesgemäß mit Regen. Kein Drama, eher so ein feiner, hartnäckiger Begleiter, der klarstellt: Willkommen in Taiwan. Überraschend flott ist dafür die Zollkontrolle erledigt – schneller als gedacht, schneller als geplant. Kaum haben wir das realisiert, sitzen wir um 10:00 Uhr auch schon im Zug Richtung Taipeh und lassen den grauen Hafen hinter uns.

    In der Hauptstadt ändert sich die Stimmung. Der Regen verabschiedet sich, und tatsächlich zeigt sich sogar die Sonne. Im 228 Peace Park wird es dadurch gleich heller und freundlicher, eine kleine grüne Oase mitten in der Stadt, die uns Zeit zum Ankommen gibt. Von dort geht es weiter zum Präsidentenpalast, dessen klare, strenge Fassade Geschichte ausstrahlt, ohne aufdringlich zu wirken.

    Danach wartet das moderne Wahrzeichen: der 101 Tower am World Trade Center. Wir stehen davor, blicken nach oben und lassen die Dimensionen auf uns wirken – Taipeh zeigt hier selbstbewusst, wie hoch es hinaus will. Nicht weit entfernt öffnet sich die Liberty Square, weitläufig und ruhig, ein Ort, der Raum zum Durchatmen lässt.

    Ein besonderer Abschluss in der Stadt ist die Chiang-Kai-Shek-Gedächtnishalle. Großzügig angelegt, ruhig und eindrucksvoll, lädt sie dazu ein, langsamer zu werden und die Atmosphäre wirken zu lassen. Wir bleiben stehen, schauen, gehen ein paar Schritte weiter und verweilen erneut.

    Gegen 17:00 Uhr machen wir uns auf den Rückweg nach Keelung. Der Tag begann grau und endete überraschend freundlich – mit Sonne, vielen Eindrücken und dem Gefühl, Taipeh in all seinen Facetten erlebt zu haben.
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  • Keelung, Taiwan

    24 Ocak, Tayvan ⋅ 🌧 15 °C

    Zwischen Tower, Tempeln und Gassen

    Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Aufzug an der Yi 2nd Road hinauf zur Aussichtsplattform des Keelung Tower.
    Von oben haben wir einen guten Überblick über Hafen, Stadt und die Hügel – immer wieder fallen ein paar Tropfen, aber es bleibt größtenteils trocken.
    Vom Keelung Martyrs’ Shrine überqueren wir die Maggie Bridge und gehen weiter in den Zhongzheng Park. Stufe für Stufe steigen wir hinauf zum Big Buddha Temple. Die Statue thront ruhig über allem, die Drachen wirken, als hätten sie schon lange auf Besucher gewartet. Wir bleiben stehen, schauen uns um und genießen den Moment.
    Der Rückweg führt uns durch das große Parktor hinunter zur Straße. Mit dem Fahrstuhl geht es zurück in die Stadt.
    In Chinatown sitzen die meisten Menschen beim Essen. Wir probieren ein paar kleine Leckereien, schlendern durch die Gassen und beobachten das lebendige Treiben um uns herum.
    Wir haben heute nicht viel Zeit, aber trotzdem alles genutzt, bevor es um 16:00 Uhr heißt: Ablegen.
    Es geht weiter durch Taiwan. 🇹🇼
    Nächste Etappe 236 Seemeilen (438 km) bis Kaohsiung 🇹🇼.

    Ahoichen 🚢
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  • Kaohsiung, Taiwan

    25 Ocak, Tayvan ⋅ ⛅ 19 °C

    Auf Entdeckungstour durch Kaohsiung

    Wir starten unseren Ausflug diesmal nicht direkt zu Fuß, sondern nehmen zuerst die Straßenbahn und anschließend die Fähre hinüber zur Insel Cijin.
    Schon die Überfahrt macht Spaß, heute ist es quirlig, überall Bewegung, Stimmen, Leben. Zuerst schauen wir uns den Leuchtturm von Kaohsiung an, danach folgen die bunten Häuser, der Stadtstrand und schließlich der einheimische Markt.
    Dazwischen werfen wir noch einen kurzen Blick in die KI-Au Presbyterianer Church of Taiwan. Keine lange Besichtigung, eher ein Innehalten, kurz durchatmen, weiterziehen. Mit der Fähre fahren wir anschließend wieder in die Stadt.
    Zurück auf dem Festland geht es zuerst zum Hamasen Railway Culture Park, dem ersten Bahnhof Kaohsiungs. Alte Züge, Schienen und Bahnsteige erinnern an frühere Zeiten und machen den Spaziergang fast zu einer kleinen Zeitreise. Wir bleiben immer wieder stehen, schauen, fotografieren und lassen die Atmosphäre wirken.
    Danach geht es weiter zum Pier-2 Art Center, einer weitläufigen offenen Kunstfläche mit bunten Installationen, kreativen Ideen und vielen Details, die man nicht nur anschaut, sondern irgendwie mitnimmt. Gute Laune stellt sich hier ganz automatisch ein.
    Ein echtes Highlight wartet dann auf uns: die erste Fußgänger-Drehbrücke Taiwans. 2020 fertiggestellt, elegant geschwungen und die längste ihrer Art in Asien. Heute bewegt sie sich nicht, aber trotzdem bleiben wir stehen – ein Fotomotiv, das man einfach festhalten muss.
    Kurz darauf erreichen wir das Kaohsiung Pop Music Center. Die Architektur ist auffällig, modern und irgendwie beeindruckend, selbst ohne Konzertbetrieb. Wir umrunden das Gebäude, entdecken immer neue Perspektiven und merken, wie kreativ diese Stadt tickt.
    Dann heißt es langsam Rückweg zum Schiff. Zu Fuß, mit vielen Eindrücken im Kopf und dem Gefühl, in kurzer Zeit erstaunlich viel erlebt zu haben.

    Nun geht es weiter nach Hongkong 🇭🇰.
    Nächste Etappe: 345 Seemeilen, 639 Kilometer.

    Ahoichen 🚢
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  • Hongkong, China

    26 Ocak, Hong Kong ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute war so ein angenehm unspektakulärer Tag – und genau das tat gut. Der Vormittag stand unter dem Motto „Wir und unsere Fotos“. Eigentlich wollten wir nur kurz aussortieren – plötzlich versanken wir in einer Bilderflut. Löschen, lachen, staunen, rätseln: „Wo war das eigentlich?“ Irgendwann war klar – das Mittagessen war mehr als verdient.

    Am Nachmittag dann der große Moment: Einfahrt nach Hongkong. Sonne pur, 22 Grad, und langsam tauchte die Skyline aus dem Dunst auf. Dieser Blick – jedes Mal Gänsehaut! Um 17 Uhr lagen wir fest, und das Beste: keine Kontrollen, keine Formulare, kein Mensch wollte unseren Pass sehen. Einfach durchlaufen. Fast schon verdächtig unkompliziert.

    Später schlenderten wir über die Avenue of Stars. Skyline, Meer, Sonne im Gesicht – perfekt zum Leute beobachten und Schiffe gucken. Um acht startete die bekannte Lasershow: laut, bunt, glänzend – und mit der Kamera natürlich kaum einzufangen. Live ist es eben doch am schönsten.

    Danach noch kurz zum Bahnhof. Groß, modern, praktisch – aber kein Ort, der sich auf eine Postkarte schmuggelt. Gegen zehn waren wir wieder an Bord, müde, aber zufrieden.

    Zum Schluss hieß es: offline gehen. Starlink aus, Internet weg – China mag das wohl nicht. Jetzt reisen wir wieder wie früher, nur dass draußen die Skyline von Hongkong glitzert. Auch kein schlechter Anblick.
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  • Hongkong, China

    27 Ocak, Hong Kong ⋅ ⛅ 19 °C

    Hongkong im Zwielicht – Ein Tag voller Kontraste

    Hongkong zeigte sich heute von seiner mystischen Seite: milde Temperaturen, ein grauer Himmel, und ein Dunst, der die Skyline wie durch Milchglas wirken ließ. Eigentlich genau das richtige Wetter für Entdecker – nicht zu heiß, nicht zu grell, sondern ein bisschen geheimnisvoll.
    Unser Tag begann klassisch – mit der Star Ferry über den Victoria Harbour nach Hong Kong Island. Die kurze Überfahrt ist fast schon ein Ritual: Ein paar Minuten, in denen Wind, Wasser und Motorenvibrieren die Sinne aufwecken.
    Drüben angekommen, ging’s gleich weiter mit der legendären Central–Mid-Levels Escalator – stolze 800 Meter Rolltreppe quer durch die Häuserschluchten.
    Während man gemächlich in Richtung Mid-Levels schwebt, sieht man das Leben links und rechts vorbeiziehen: duftende Garküchen, kleine Boutiquen, hupende Taxis – Hongkong pur!
    Oben angekommen, spazierten wir gemütlich wieder hinunter. Unterwegs leuchtete Street-Art aus den Gassen wie Farbexplosionen im Grau, und irgendwann lockte ein kleines Café – Cappuccino und Croissant inklusive. Manchmal ist Glück einfach eine Tasse Kaffee mit Aussicht auf das Großstadtgetümmel.
    Dann wurde es ernst – oder besser gesagt: geschichtsträchtig. Wir tauchten ein in den Tai Kwun-Komplex, das frühere Zentralgefängnis. Zwischen alten Mauern, eisernen Gittertüren und stillen Innenhöfen spürt man, dass hier einst andere Zeiten geherrscht haben. Das bedeckte Wetter passte perfekt – leicht düster, leicht spannend.
    Zurück in der Gegenwart landeten wir spontan in einer der nostalgischen „Ding Ding“-Trams. Während die Bahn gemütlich durch Central ratterte, entdeckten wir zufällig die Hong Kong Central Library. Also, kurzerhand ausgestiegen, rein ins Bücherparadies. Drinnen herrscht eine wohltuende Ruhe – keine Fotos erlaubt, aber dafür jede Menge Atmosphäre und Leselust.
    Zu Fuß setzten wir unseren Weg fort zum Hong Kong Convention and Exhibition Centre – ein futuristischer Kontrast zur alten Kolonialarchitektur.
    Der Blick auf den Hafen hier ist einfach grandios! Und weil Hongkong anscheinend nie aufhört, uns zu überraschen, landeten wir nach der Rückfahrt auf der Fähre direkt beim 1881 Heritage – einem prachtvoll restaurierten Gebäude aus der Kolonialzeit, heute edel, elegant und voller Geschichten.
    Ein langer, kontrastreicher Tag liegt hinter uns – Geschichte und Moderne, Nebel und Neon, Stille und Trubel. Morgen wartet ein Seetag, bevor es weiter nach Vietnam geht. Zeit zum Durchatmen.
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  • Seetag 36

    28 Ocak, Golf von Tonkin ⋅ ☀️ 18 °C

    Durch die Qiongzhou-Straße – im weißen Nichts

    Heute geht es durch die Qiongzhou-Straße, die enge Meerenge zwischen dem chinesischen Festland und Hainan. Die Vorbereitungen dafür waren längst im Vorfeld erledigt, Zeitfenster und Genehmigungen standen fest. Trotzdem fühlt sich diese Passage alles andere als alltäglich an.

    Dichter Nebel liegt über dem Wasser, die Sicht ist minimal. Die Welt draußen wirkt wie ausgelöscht, als hätte jemand den Horizont einfach weggewischt. Kein Land, keine klaren Umrisse anderer Schiffe – nur Grau in Grau. Umso mehr wissen wir, dass jetzt auf der Brücke höchste Konzentration herrscht. Der Kapitän ist durchgehend oben, das Team arbeitet mit Radar, Funk und jeder verfügbaren Technik, um sicher durch dieses Nadelöhr zu kommen.

    Auch für uns gilt während der Durchfahrt Fotografierverbot. Diesmal fällt es kaum schwer, die Kamera stecken zu lassen – viel mehr als Nebelschwaden würden wir ohnehin nicht einfangen. Also stehen wir an der Reling, lauschen in die feuchte Stille und spähen ins Nichts, als könnten unsere Augen doch noch etwas entdecken.

    Die Geschwindigkeit ist reduziert, und wir gleiten langsam, fast vorsichtig voran. Ab und zu ertönt ein dumpfes Signalhorn, das im Nebel verschluckt wird und gespenstisch nachhallt. Es ist kein spektakulärer Programmpunkt unserer Reise, kein Ort für Postkartenmotive – und doch ein eindrucksvoller Moment.

    Wir fahren durch eine der meistbefahrenen Meerengen der Region und sehen… fast nichts. Und gerade dieses Nichtsehen macht die Passage so besonders.
    Ahoichen 🚢
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  • Halong Bay/Cái Lân, Vietnam

    29 Ocak, Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Hanoi – Zwischen Geschichte und Gegenwart

    Früh am Morgen geht’s los nach Hanoi. Zwei Stunden Busfahrt, David unser Reiseleiter, und draußen rauscht alles vorbei: Reisfelder, Häuser, Straßenszenen – wie ein Film, bei dem ständig etwas Neues ins Bild springt.
    Erster Halt: das Hoa-Lo-

    Gefängnismuseum. Schwer auszuhalten, eindrucksvoll, nachdenklich machend – aber ein wichtiger Blick in Vietnams Geschichte. Wir schieben uns durch die Räume, lesen, schauen, schlucken.

    Danach der Literaturtempel, über tausend Jahre alt und heute voller Schulklassen, Reisegruppen und Kameras. Zwischen kunstvollen Toren und Innenhöfen versuchen wir uns vorzustellen, wie hier einst Vietnams klügste Köpfe lernten – gar nicht so einfach, wenn man mitten im Besucherstrom mitschwimmt.

    Am Ba-Dinh-Platz wirkt plötzlich alles weit und offen. Vor dem Ho-Chi-Minh-Mausoleum erleben wir den letzten Teil der Wachablösung – feierlich in dieser ungewohnten Weite.

    Das Mittagessen ist fest im Plan: ein paar Minuten Sitzen, neue Aromen probieren, bevor es weitergeht ins alte Viertel.

    Enge Gassen, unzählige Läden, Motorroller von allen Seiten – eigentlich unmöglich, dass das funktioniert, und doch tut es. Wir schlängeln uns durch, stoppen kurz, springen aus der Lücke, weiter geht’s.

    Zum krönenden Abschluss: der Hoàn-Kiếm-See. Spaziergänger, Fotografen, Straßenverkäufer – und wir mittendrin. Über die rote Brücke zum Ngoc-Son-Tempel, Schritt für Schritt im dichten Besucherstrom. Viel Bewegung, viele Menschen, wenig Platz – aber genau das macht den Reiz aus.

    Und dann noch ein winziges Café, weil wir nicht anders können. Der Kaffee sieht aus wie ein Gemälde in der Tasse und landet sofort auf Platz eins unserer bisherigen Reise-Kaffee-Rangliste.

    Um 15:30 Uhr fahren wir zurück zum Schiff. Müde, voller Eindrücke, ordentlich durchgerüttelt – aber auf die beste Art. Hanoi hat seine ruhigen, geschichtsträchtigen Seiten ebenso gezeigt wie das pulsierende Leben. Wir waren mittendrin – und haben jeden Moment mitgenommen.
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  • Halong Bay/Cái Lân, Vietnam

    30 Ocak, Vietnam ⋅ ⛅ 22 °C

    Halong – Ein ruhiger Tag mit kleinen Umwegen

    Der Morgen beginnt entspannt beim Frühstück. Unsere Liegezeit ist überschaubar, und nach den letzten vollen Tagen sind wir uns schnell einig: Heute machen wir langsam. Morgen wartet schließlich schon wieder genug Programm auf uns.

    Wir laufen Richtung Bãi Cháy Brücke, in der Hoffnung auf einen schönen Blick über die Halong-Bucht. Unterwegs werden wir im Dauertakt von Taxifahrern angesprochen, die uns begeistert Touren andrehen wollen. Wir lächeln, winken ab und bleiben stur bei unserem Plan: Bewegung aus eigener Kraft.

    Die Promenade erzählt ihre eigene Geschichte: Lehm auf den Wegen, kaputte Fliesen, Palmen in Schieflage – hier hat ein Taifun deutliche Spuren hinterlassen. Es wirkt rau und unfertig, aber auch irgendwie echt. Am Ende unseres Spaziergangs wartet statt Postkartenblick nur der Anblick mehrerer Handelsschiffe. Na gut, Bewegung hatten wir immerhin.

    Zurück in die Stadt werfen wir einen Blick auf die Talstation der Queen Cable Car. Noch ist alles geschlossen, aber die Anlage ist beeindruckend: Sie schwebt über die Cua-Lục-Bucht, verbindet Bãi Cháy mit dem Ba Deo Berg und hält gleich zwei Weltrekorde. Die Gondeln sind so groß, dass man darin fast eine kleine Familienfeier abhalten könnte.
    Oben warten Riesenrad und Freizeitpark – heute allerdings ohne uns. Später sehen wir vom Schiff aus, dass sie inzwischen fährt. Unser Timing – mal wieder perfekt.

    Nachdem wir zurück sind, geht es direkt in den Marina Square am Hafen – ein großes, modernes Gebäude mit Cafés, Restaurants und Geschäften. Wir setzen uns, trinken einen Kaffee, nutzen das Internet und schauen uns ein bisschen um. Das Viertel wächst nach und nach und steht noch im Aufbau – ein deutlicher Kontrast zur ramponierten Uferpromenade, die vom Taifun gezeichnet ist.

    Um 13:00 Uhr legen wir ab. Beim Auslaufen zeigt sich die Halong-Bucht dann doch noch von ihrer beeindruckenden Seite, mit Felsen, die wie zufällig aus dem Wasser ragen. Ein stiller Abschiedsblick, bevor wir weiterziehen.

    Nächste Etappe: 301 Seemeilen bis Huế/Đà Nẵng.

    Ahoichen 🚢
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  • Huê/DaNang, Vietnam

    31 Ocak, Vietnam ⋅ 🌬 24 °C

    Zwischen Wolken, Händen und ein bisschen Jahrmarkt

    Heute werden wir direkt am Hafen eingesammelt – sehr komfortabel, wir fühlen uns fast ein bisschen wichtig. Unser Reiseleiter Son ist kompetent und hat dazu noch ordentlich Humor.

    Um 10:30 Uhr stehen wir vor dem Sunworld-Tor in Ba Na Hills und staunen nicht schlecht. Alles wirkt wie eine Mischung aus Freizeitpark, Bergdorf und Filmkulisse. Natürlich sind sofort die Kameras im Einsatz.
    Kurz vor Mittag geht es mit der Seilbahn nach oben. Unter uns breitet sich eine grüne Berglandschaft aus, Wolken ziehen vorbei und mit jedem Höhenmeter ändert sich das Wetter. Unten noch warm, oben plötzlich frisch – vier Jahreszeiten an einem Vormittag.
    Oben wartet die berühmte Goldene Brücke, getragen von zwei riesigen steinernen Händen. Ein ziemlich surrealer Anblick, als hätten Riesen Architektur für sich entdeckt. Wir spazieren darüber und versuchen vergeblich, ein Foto ohne andere Besucher zu ergattern. Da es sehr voll ist, beschließen wir, nach dem Mittagessen noch einmal wiederzukommen.
    Weiter geht es mit einer anderen Seilbahn ins französische Dorf. Kopfsteinpflaster, Türmchen und Fassaden wie aus einer anderen Zeit – wir fühlen uns wie in einem europäischen Film, nur mit Tagesrucksäcken statt historischen Kostümen.
    Vor dem Mittagessen legen wir noch einen Stopp im Brauhaus ein. Eine kleine Bierverkostung gehört schließlich dazu und sorgt für gute Laune.
    Gegen 15:00 Uhr fahren wir noch einmal zur Goldenen Brücke, die jetzt etwas leerer ist, bevor wir die Märchenwelt langsam hinter uns lassen.

    Da bis zum Ablegen noch Zeit bleibt, ändern wir spontan unsere Pläne und fahren nach Hoi An, mit einem kurzen Zwischenstopp am Marmorberg. Hoi An begeistert uns sofort mit seinen schmalen Gassen, ockerfarbenen Häusern, bunten Lampions und kleinen Läden. Am Fluss beobachten wir das ruhige Treiben der Boote, während die Stadt langsam in warmes Abendlicht getaucht wird.
    Bevor wir um 20:00 Uhr völlig k.o., aber voller Eindrücke wieder am Hafen ankommen, gibt es noch einen kurzen Halt an der Dragon Bridge in Da Nang.
    Nächste Etappe: 517 Seemeilen (958 km) bis Ho-Chi-Minh-Stadt/Phú Mỹ, Vietnam 🇻🇳

    Ahoichen 🚢
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  • Seetag 37

    1 Şubat, Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute war so ein Tag, der nicht viel wollte – und genau deshalb so gut tat. Keine Termine, kein „Wir müssen noch schnell…“, sondern einfach nur wir und ein bisschen Ruhe zum Durchatmen.

    Ich habe mich endlich den Fotos gewidmet. Diese kleine, stetig wachsende digitale Baustelle, die uns jedes Mal vorwurfsvoll anschaut, wenn wir den Ordner öffnen. Also habe ich sortiert, gelöscht, verschoben, – und mich zwischendurch gefragt, wann wir eigentlich so viele Sonnenuntergänge gesammelt haben. Es ist schon erstaunlich, wie viel Ordnung im Kopf entsteht, wenn auf dem Bildschirm langsam Struktur einzieht.

    Später habe ich unseren Blogeintrag geschrieben. Worte fließen zu lassen, Erinnerungen festzuhalten, Gedanken in Sätze zu packen – das fühlt sich jedes Mal an wie innerlich einmal durchlüften. Hinterher ist alles ein bisschen klarer, ein bisschen leichter.

    Am Abend wurde es dann im Theater gemütlich- „Der Tatortreiniger” als Theaterstück. Skurril, klug, trocken witzig – wir haben mehr als einmal geschmunzelt und gleichzeitig über die leisen Zwischentöne nachgedacht. Genau diese Mischung macht solche Abende besonders.

    Unterm Strich war es kein spektakulärer Tag – aber einer, der uns wieder ein Stück bei uns selbst ankommen ließ. Und manchmal ist genau das das Beste, was ein Tag sein kann.

    Ahoichen 🚢
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  • Ho CHI-Minh-Stadt/Phú Mÿ

    2 Şubat, Vietnam ⋅ ⛅ 24 °C

    Zwischen riesiger Jesusstatue, Meerblick und vietnamesischem Kaffee

    Heute geht es in Vũng Tàu hoch hinaus – im wörtlichen Sinne und temperaturtechnisch. Statt der angekündigten 23 Grad erwarten uns 31, und schnell merken wir: Das wird ein Tag für Sonnenhut, Wasserflasche und strategische Schattenpausen. Zum Glück sind wir privat mit einer netten kleinen Gruppe unterwegs, was alles angenehm locker macht – gemeinsames Schwitzen verbindet schließlich.

    Schon von unten sehen wir die Jesus-Statue die Arme ausbreiten. Der Aufstieg bringt uns nicht nur dem Himmel näher, sondern auch an unsere Hitzetoleranzgrenze. Stufe um Stufe, verdächtig viele Fotopausen – und dann stehen wir staunend vor diesem riesigen Wahrzeichen. Der Blick über Meer, Stadt und Küste ist großartig, die Brise dort oben fühlt sich an wie ein kleiner Orden für überstandene Anstrengung.

    Danach geht es zum Vũng Tàu Lighthouse. Kaum Menschen, nur der frische Wind und wir – und überall die farbenfrohe Pracht der Blumen, die den Hügel schmücken. Manchmal sind es diese kleinen Details, die einen Ort besonders machen.

    Später tauchen wir in die friedliche Welt des Phổ Đà Sơn Quan Âm Bồ Tát Tự ein. Der Weiße Buddha empfängt uns, alles wirkt wie aus einem Guss: Hallen, Statuen, Räucherstäbchenplätze und kleine Gärten. Wir gehen langsam und genießen die Ruhe.

    Im Soho Café wartet ein Moment, der für uns etwas Besonderes ist: vietnamesischer Kaffee und Kuchen. Wir sitzen zusammen, probieren neugierig und sind uns einig, dass genau solche Kleinigkeiten eine Reise unvergesslich machen.

    Am Tam Thang Aussichtspunkt überrascht uns völlige Stille – kein Mensch, nur wir und der frische Wind vom Meer. Die Wellen rollen unten an die Küste, wir lassen den Blick schweifen und genießen diesen seltenen Moment.

    Zum Abschluss leuchtet uns noch ein Goldener Buddha entgegen, warm von der Sonne angestrahlt. Ein letzter stiller Rundgang, ein letzter weiter Blick – dann fahren wir zurück zum Schiff. Müde, etwas sonnenverwöhnt und voller Eindrücke von einem Tag, der uns Vũng Tàu aus vielen Blickwinkeln gezeigt hat.

    Nächste Etappe 631 Seemeilen (1.169 km) bis Singapur, Singapur 🇸🇬

    Ahoichen 🚢
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