Anreise & Ankunft Johannesburg
20 oktober 2023, Sydafrika ⋅ 🌙 24 °C
Ein tiefgrauer Wolkenhimmel und Regen in Almuñécar machte die Abreise ins Abenteuer mit Cousine Tanja super einfach.
Wieder mal last minute zum Flughafen und grad soeben Gepäck noch einchecken können. 4 1/2 Std. Flug nach Istanbul mit Turkish Airlines … bin ich noch nie geflogen, ich war gespannt. Beinfreiheit Economy klasse, Essen okay, Service bezaubernd und Entertainmentprogramm super.
Neuer Istanbul Flughafen war auch mein erstes Mal … ein riesiger Luxustempel vom aller Feinsten. Die Preise horrend. Ein Gin Tonic 18€ 😱. Die 2Std. Aufenthalt habe ich Strecke gemacht in Vorbereitung auf die nächsten 9 1/2 Std. Flug nach Johannesburg. Puuhhh … was ein uralter Flieger, super eng bestuhlt und Essen nicht gut. Egal, ich habs überstanden.
In JoBurg 1 Std. an der Immigration war dann kein Hochgenuss, doch hatte ich super Unterhaltungen mit ebenfalls Leidenden. Mein süsser Taxifahrer zum Hotel stand bereit und hat mich in das 5km entfernte Birchwood Hotel gefahren. Für eine Nacht dort auf Cousinchen gewartet, die aus dem Busch nach 2 Wochen Field Guide Ausbildung kam. Bestanden. Yeayyy!! 🤩
Nun ein relaxter Abend, bis es morgen um 4am Aufstehen nach Namibia geht. 🎉 🦏🦛🦒🐘🦣🦩🐆🦭🦓Läs mer
4x4 Tour nach Solitaire
21 oktober 2023, Namibia ⋅ 🌙 20 °C
3:30 hat der Wecker geklingelt 😂. Zwei Frauen wühlen und organisieren ihren Outdoor Kram so effektiv wie möglich bis zur Abholung zum Flughafen.
6:40 Abflug mit Airlink nach Windhoek. Fantastische Airline. Über Namibia kicherten wir uns ins „Wir fliegen ins Nichts, gar nichts“. So sah es tatsächlich von oben aus 😉
Nach reizender Abholung von Quince, Shuttleservice unseres 4x4 Namibia Mietwagenagentur, gestand er uns nach 40min. Fahrt, er hätte niemals 2 Frauen gehabt die einen 4x4 Camper gebucht haben. Hmmmm. 🧐 Wir fühlten uns erst gebauchpinselt, bis wir die Einführung in unser Gefährt bekamen: Reifen wechseln, Kompressor benutzen, Dachzelt öffnen und schließen etc.! Wollten wir ein Satellitentelefon? Neeiiiin, andere habens auch ohne überlebt. Ausserdem besassen wir ja Namibia SIMs. (Dazu mehr später) Wir zählten unsere gesamte Ausrüstung, Vertrag und nach 1 1/2 Std waren wir ready to go. Super glücklich und bereit für unsere Tour … 300m weiter zum Supermarkt zum Proviant kaufen 🤣.
(Biltong vergessen … das Non-Plus-Ultra für lange Fahrten. Wie konnte das uns passieren?😵)
Der Weg nach Solitaire im Südwesten Windhoeks war erst ein langes Fahren ins Nichts, ein herrliches Nichts mit kleinen Tierhighlights. 300km nur Geröllstrasse mit Anfangs 4x4s die uns vorbeipreschend einstaubten. Nach einer Stunde kein Fahrzeug mehr, die folgenden 200km begegneten wir vielleicht 5 Geländewagen, dafür umso mehr fahrende Harken, die das Geröll sortierten 😛.
Tanja suchte nach einem Baum, ein Schattenplätzchen für ein Bierchen, Cheddar und Kräcker. (Ohne Biltong) 😂😂😂 Nicht vorhanden. Wir hielten dann irgendwo in der Pampa am Seitenrand. Der Hunger siegte. Die grosse Überraschung war, als wir unseren 4x4 „Koffer“ öffneten: Alles, aber auch alles war mit Staub umhüllt, inklusive unserer Koffer … nur weil die Damen bei der Einweisung nicht genau gehört hatten, oder es Ernst genommen haben, eine Luke zur Luftzirkulation immer zu öffnen in Geröll und Wüste. 😎😩
Ist mir immer noch unklar wie das alles dort so heftig hineinflog. Aber egal. Wir haben dazu gelernt. Vielleicht 🤓
Die Landschaft wurde immer schöner, das Licht fantastischer und die Stops für Bilder immer beeindruckender. Wir hatten super Spass … auch ohne Musik 🎵. Tja, das war das mit dem Wifi und einer Namibia SIM … nämlich nichts 🤪
Der Garmin GPS leitete uns bis zu unserer Lodge in Solitaire, das seinem Namen alle Ehre macht. Legendäre alte heruntergekommene Autos und Maschinen. Ein Hingucker im Abendlicht. Wir kamen grad soeben zum herrlichen Sunset an und checkten ein. Nein kein Zelt heute. Noch nicht.
Wir sahen aus wie die Strecke und unser Gepäck 😁. Dusche, kurz Essen, umpacken und Vorbereitung auf den nächsten Tag: Sossusvlei 🥰. 4:30am geht’s wieder los.Läs mer

ResenärSchöne Bilder und euch viel Spaß, hier das tägliche Rezept, angepasst an die Tierwelt um euch, falls was vor den Jeep kommt.

ResenärWarzenschwein 1.Bei einem alten Keiler die Keule 1 bis 2 Tage in Dickmilch einlegen, das macht das Fleisch zart und neutralisiert den Keiler Geruch und Geschmack. Keule in einen schweren Topf legen mit Cola, Apfelsaft und Brühe übergießen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 3 Stunden geschlossen bei 140 Grad backen. Nach jeweils einer Stunde wenden. Danach den Deckel entfernen und mit Feigenmus bedecken und 1 Stunde bei 160 Grad überbacken.

ResenärFantastisch 😂. Geht auch ihn in Staub einlegen und langsam bei 40 Grad im der Sonne braten?
Sossusvlei
22 oktober 2023, Namibia ⋅ ☀️ 32 °C
Deutsch schwere Sprache … wenn einem am nächste Tag die Fehler auffallen 😱
Der Wecker klingelte um 4am. Tanja und ich fühlten sich wie Zombies 🧟♀️. Nicht denken, einfach machen. Alles im Truck verstauen, liebevoll vorbereitete Frühstückstüten abholen und ab Marsch. Tanja donnerte die Schotterpiste von Solitaire gen Sossusvlei mit mindestens 90 Sachen in der Dunkelheit entlang. In 1Std. 85km perfekt geschafft zur Parköffnung Sossusvlei. Internet hat mal wieder bei der Zeit geschwindelt oder Parkwart hatte keine Lust zu öffnen. Wir mussten noch 1/2 Stunde warten: das Auto No. 2.
Mein Fotografencousinchen war „not amused“: „Das Licht hält nicht bis wir da sind“. Die Sonne war schon aufgegangen und wir hatten noch 60km innerhalb des Parks zu fahren. Das haben auch 4x4 No. 5-25 verstanden, die uns in einem Affenzahn überholten. 60kmh Geschwindigkeitsbegrenzung ist wohl nur ein Vorschlag: I like! Wir dann halt auch Gas gegeben. Die ockerorangene Dünenlandschaft ist ein Traum. Wunderschön und weil wir es eilig hatten war gemächliches Anhalten für Foto von Onyx oder Strauß nicht drin.
Bei „Big Mama“, Düne 45, war der Bär los. No. 5-25 kraxelten bereits die ca. 300m hohe Schönheit auf dem Kamm empor. Nichts für uns. Wir schauen nach Deadvlei, (Toter Sumpf) das entsprach unserer Müdigkeit mehr 😂. Doch von der Strasse aus sahen wir einen buddhistischen Mönch posen für seine chinesische Gruppe. Schön und auch skurril.
Am Eingang zur Düneneinfahrt übernahm ich. 4H an und ab ging es segelnd durch, und fliegend über den orangenen Sand zu unserem Ziel: „Big Daddy“ und Deathvlei.
Wir zogen unsere Schuhe aus und stapften wie viel andere in die gleiche Richtung. Daddy‘s Kamm zierte viele Menschen, alle aus nach einem grandiosen Blick über Sossusvlei. Wir nahmen es leicht und bewegten uns durch den kühlen Sand in den ausgetrockneten Sumpf. Die Füsse waren halb weiss und halb Orange. Nach vielen Fotos war der Highlight den Körper und Geist in einer Düne zu strecken und die Erde zu spüren.
Irgendwann wurde die Sonne stark und wir waren Abstiegsbereit. Frühstück. Was hab unser Kühlschrank her?: Ein Windhoek Lager und Biltong im Schatten 🤪 … why not?! 😇
60km zurück nach Sesriem und endlich einchecken in unsere schöne Lodge. Eine geräumige und reizend eingerichtete Villa erwartete uns. Nach erneutem Organisieren unseres Gepäcks chillten wir den Nachmittag bis 16h am eiskalten Pool im Schatten. Planung für die nächste Route war unser Hauptgespräch. Poolblick war ein Wasserloch wo lange zwei Strausse standen und später ein Onyx mich von weitem anstierte. Cousinchen „eigentlich“ scharf auf solch eine nahe Sichtung, lag unberührt neben mir und wollte sich nicht scheren Fotos zu machen. Naja dann … gut.
Um 16:30 fuhren wir erneut zum Gate. Der Ranger checkte unseren Zahlungsbeleg vom Morgen und fragte „Where do you want to go?“. Meine Antwort „Sossusvlei“. Ranger wiederholte seine Frage und ich meine Antwort. Ich setzte dazu „It’s for the evening light“. Sein Blick verriet Verwirrung und er hielt uns offensichtlich für bekloppt den 120km Trip hin und zurück in die Dünen 2x am Tag machen zu wollen. Ich verstand ihn total, die Sonnenliege war bequem. 🤓
Es war windig und oft fegte der orangene Sand wellenförmig über die Strasse. Nicht viele waren gierig nach dem Licht im Park, kaum ein Truck zu sehen. Cousinchen fing an mir immer wieder in den Ohren zu liegen nach dem Wunsch „Jetzt ein Onyx“ bitte. Wenig hatte ich Verständnis, da in 2x lang hinschlagen ein männliches Prachtexemplar heute beim Pool verweilte. Ich war Fahrer, weil Fotografin ja die Kamera zücken will, wenn Ihr etwas vor die „Linse“ kommt.
Ich muss gestehen „Big Mama“ entzückte uns in herrlichstem Orange mit Windböen, die sie wieder in ihrer Jungfräulichkeit erstrahlen liess. Kein Fußstapfen von den 5-25+++ mehr zu sehen: Ausradiert, weg geweht, Futsch. Kein Mensch kann ihr schaden.
So, lieber Gott, jetzt bitte ein Onyx. Dann bin ich erlöst. Bitte 🙏🏼! Mein Gebet wurde auf der Rückfahrt erhört … Da war er, und auch noch mit Dünen im Hintergrund. Puuuhhh und yeayyy. Endlich Heim zur Sossusvlei Lodge und einem herrlichen Abendessen. Wir waren begeistert. Ein langer schöner Tag und 320km auf der Uhr geht zu Ende mit einem leckeren Cabernet Sauvignon. 🤩Läs mer
Sossusvlei nach Walvis Bay
23 oktober 2023, Namibia ⋅ ☀️ 28 °C
Endlich einmal ausschlafen … wir haben es bis 7:30 geschafft 🤩. Packen und lecker Frühstück genossen auf der Terrasse.
Auf geht’s nach Walvis Bay. Nur 300km. Wenn Google Maps sagt 4Std. rechnet man mindestens 1Std. mehr, weil Google kennt die Wegverhältnisse nicht. (Die erste Teilstrecke kennen wir von den letzten 48St: Montag ist kein Schontag, richtig was los auf der Schotterpiste 😂. Es ist ein einziges Rennen, dem Staub anderer Vehicle zu entweichen. Wir Mädels hauen mit höherer Geschwindigkeit an anderen vorbei, weils so ist und wir nicht in der Wolke Anderer hängen wollten.
Ohhh und dann kam das Tropic of Capricorn … ganz besonders für ein Capricorn wie mich und per „Zufall“ waren wir genau Mittags da (siehe Bild, 11.48h) Wendekreis des Steinbocks und seine Besonderheit:
Der Wendekreis des Steinbocks ist die südlichste Stelle unseres Planeten, an dem die Sonne zum Mittag des Tages im Zenit steht. Es ist sozusagen die letzte Möglichkeit, senkrecht, direkt unter der Sonne z.B. einen Pfahl in den Boden zu rammen, ohne dass dieser einen nach links oder rechts abweichenden, sonnenbedingten Schatten bilden würde. Jeder Zentimeter weiter südlich von diesem Punkt würde automatisch einen Schatten in südlicher Richtung werfen, aber nie in nördlicher.
Namib-Naukluft-Park war eine Pistenchallenge; nicht nur kurvig, sondern horizontal aufgewasauchimmergeschreddert, unnatürliche Geschwindigkeitsbremse, ein Gehubbele vorm Herrn. Kein Wunder das da so ein paar alte Reifen am Wegesrand waren und ein Bus mit Touris Reifen wechseln musste. 😱 Hoffentlich bleibt uns das erspart 🙏🏼. Allerdings sagt man über Namibia Touren und Radwechsel: „Es geht nicht um das ob, sondern wann“ 🤓. Wir wissen natürlich wie das geht 😂🤪
Irgendwann kam das weisse NICHTS. Kein Strauch, kein Leben … ausser uns. Wir durften 100kmh fahren, die waren als Referenzgeschwindigkeit auch mindestens nötig um über diese gefrästen Rillen zu fliegen. Wir flogen dann auch schon mal fast an die Decke aufgrund von Potholes.
Wir zählten 60 Vehicle bis 50km vor Walvis Bay, auf Strecke 250km Schotter. Es war ein ungewöhnlich hohes Verkehrsaufkommen 😂.
Walvis Bay ist ein kleiner Küstenort, bekannt für Flamingos, Robben und Austern 🦪… hmmm lecker. 😁 … fangen wir mit letzterem an 😇. Wir checkten in unser kleines B&B, Aha Cheers, direkt im Bay ein (50€ die Nacht inkl. Frühstück) und spazierten erst einmal los. Endlich mal Bewegung nach Stundenlangem Sitzen. Temperatursturz von 33 auf 15 Grad in einer Stunde, von staubtrockener Wüste zum Atlantik. Wir waren warm eingepackt, der Wind pfiff uns um die Ohren
Wir fanden die einzig offene Kneipe um 16h, Walvis Yacht Club, mit tollem Meerblick und … 🦪. Perfekter Stop Mittag- und Abendessen zusammen einzunehmen 🤩. Austern, Sushi und feinen Schaumwein. Wir waren im Glück 🍀.
Der nächste Spaziergang galt den tausenden Flamingos 🦩. Es war ein faszinierender Schautanz dieser Spezi. Für sie war es nur im Watt Würmer zu suchen. Der Wind war saukalt, doch waren die gefühlt endlosen Minuten bis Sonnenuntergang grandios ☺️Läs mer

ResenärToday Kudu-carpacio. To ensure both a delicious and relaxing festive season when entertaining family and friends, Chef Markus recommends keeping it simple 😬 Ingredients 150g Kudu fillet, uncooked 1 handful chopped fresh herbs 3 slices ciabatta or sourdough 15ml capers, chopped 15ml wholegrain mustard 15ml mayonnaise 100g cherry tomatoes Parmesan shavings Directions 1. Season kudu fillet, rub with oil and seal in a hot pan (lightly sear on all sides) 2. Remove, roll in the chopped herbs and clingfilm tightly to get a round shape. Freeze overnight. 3. Cut the bread into discs or squares, drizzle with olive oil and season well. Place in the oven at 180C to toast until lightly golden. 4. Unwrap the frozen fillet and thinly slice. Lay onto the bread slices. 5. Mix together the capers, wholegrain mustard and mayonnaise. 6. In a hot pan, quickly toss in cherry tomatoes with a splash of olive oil and seasoning for a minute or two. 7. Dollop sauce atop the kudu, add the cherry tomatoes and finish with parmesan shavings.

ResenärWirklich gute Fotos! WOW! Neidfaktor 100% Don't forget the lions 😜 AFRICA 💥

ResenärDanke lieber Alex. Es ist herrlich hier und ich verstehe Eure Faszination 😍
Walvis Bay & Sandwich Harbour
24 oktober 2023, Namibia ⋅ 🌬 20 °C
7am wake-up für unsere gebuchte Touristen Tagestour. Himmel ist tief bewölkt, doch die Natur wird uns sicher später am Tag mit Sonne segnen. 🙏🏼 Touragent holte uns um 8:30 zum Hafen ab und es ging auf einen Motorkatamaran. Wir waren die einzigen Weissgesichter an Bord. Fanden wir super 🤩
Robbe Benny 🦭 und Pelikan Lady Gaga waren flugs an Bord um mit Sardinen vom Bordpersonal verwöhnt zu werden. Sehr touristisch. Aber egal. Alle hatten Spass 🥰 diese putzigen Tiere zu beobachten. Dann machten wir uns auf zu Walen weiter hinaus in den Bay. Wir waren gespannt.
Und da war die Buckelwal 🐋 Mama mit Baby 🤩. Wir setzten uns geduldig nah am Wasser auf den Rand des Bootes und filmten und filmten. Mama hob dann mal kurz ihren Kopf, umzingelt von Booten und Kayaks, um die beste Route raus zu wählen für sich und ihren Nachkömmling. Eine süsse Robbe schwamm gefährlich nah am Motor und eine Möwe liebte es sich auf den Motor zu setzen. So schön die Tiere so nah gesehen zu haben ❤️
Als leckeren Snack gab es ein paar Austern und Schaumwein. Good for us. 😜 Die Afrikanische Truppe war nicht so scharf darauf, trotz intensivem Andeuten, dass die Dinger „Tinte auf den Füller geben“. Die Männer waren unberührt von dieser Information. 😎
Zurück im Hafen nahm uns ein grosser bärtiger Bär in Empfang. Gerhard bat uns und Lena (Deutsch Russin) in seinem 4x4 Platz zu nehmen. Auf gings gen Sandwich Bay mit 3 Vehiclen. Mein grosser Traum von Namibia 🇳🇦.
Ich war so gespannt. Der Himmel riss auf, Thank God 🙏🏼😍.
Wunderschön waren die ersten Robbengruppen im beigen Sand am Meer. Unschön waren die vielen toten Tiere an denen wir vorbeifuhren, die hauptsächlich an Mikroplastik sterben 😢. Absolut tragisch.
So, dann gings wieder in die Namibwüste in Richtung Sandwich Bay. Am Eingang liessen die Guides Luft auf 1Bar heraus und auf gings … fliegen über den Sand. Erst war alles recht flach, dann bäumten sich die Dünen immer mehr auf und wir rasten auf den paar Metern entlang, welche Düne vom Atlantik trennten. Faszination pur. Das Licht wurde immer besser 🥰.
Hach, dann sahen wir plötzlich unseren Freund, Rinpoch, der Buddhistische Mönch und seine Truppe aus Sossusvlei. Sie haben uns erst nicht erkannt, weil in den anderen Dünen waren wir leicht in Kleidchen und jetzt eingepackt um dem kalten Wind zu trotzen. Wieder Fotos von uns, doch diesmal mit Rinpoche auf deren 4x4.
Anschnallen hiess es: Es ging plötzlich in die Dünen mit einem Affenzahn steil hoch. Dann segelten wir auf und ab zu einem traumhaften Blick auf sicherlich 400+ Metern Höhe purem Sand. Voller Demut und Glück liefen mir die Tränen 😭. Wow wowwww wow. Atemberaubend 😍. Der kalte Wind fegte den Sand und uns daher. Wahnsinn. Irre! 🙏🏼
Fotos und noch einmal Fotos machen. Videos usw. … geniessen ganz wichtig. Hoch oben an einem Kamm wieder sitzen und eins mit dem Universum sein. Traumhaft 🥰
Die 400 Meter dann herunterlaufen zu einem vorzüglichen und liebevoll vorbereiteten Lunch Snack mit Drinks. Toll gemacht war das.
Bei der Rückfahrt hatte Frau sich am Besten nicht überfuttert. Jetzt gings Achterbahn 🎢 bis 40Grad Steigung/Neigung Auf und Ab. Was ein Spass das war. Unendlich waren die Dünen. Autos sahen wie Spielzeuge aus und halfen als Referenz dieses irre Ausmaß der Landschaft zu erklären. Ein Fantastischer Tag, der mir ein Leben Lang in Erinnerung bleiben wird 🥰. Diese Touri Tour hat sich gelohnt.
Was bleibt am Abend: Sand aus allen Poren waschen, die Mengen an Fotos sortieren und den Tag hier dankbar aufschreiben 😍.
Man verzeihe mir wieder viele Fehler. Alles auf Telefon schreiben nach langem Tag ist nicht einfach. Schlag kaputt um 21 Uhr 🕘 🛌 😴Läs mer
Walvis Bay & Sandwich Harbour
24 oktober 2023, Namibia ⋅ 🌬 20 °C
7am wake-up für unsere gebuchte Touristen Tagestour. Himmel ist tief bewölkt, doch die Natur wird uns sicher später am Tag mit Sonne segnen. 🙏🏼 Touragent holte uns um 8:30 zum Hafen ab und es ging auf einen Motorkatamaran. Wir waren die einzigen Weissgesichter an Bord. Fanden wir super 🤩
Robbe Benny 🦭 und Pelikan Lady Gaga waren flugs an Bord um mit Sardinen vom Bordpersonal verwöhnt zu werden. Sehr touristisch. Aber egal. Alle hatten Spass 🥰 diese putzigen Tiere zu beobachten. Dann machten wir uns auf zu Walen weiter hinaus in den Bay. Wir waren gespannt.
Und da war die Buckelwal 🐋 Mama mit Baby 🤩. Wir setzten uns geduldig nah am Wasser auf den Rand des Bootes und filmten und filmten. Mama hob dann mal kurz ihren Kopf, umzingelt von Booten und Kayaks, um die beste Route raus zu wählen für sich und ihren Nachkömmling. Eine süsse Robbe schwamm gefährlich nah am Motor und eine Möwe liebte es sich auf den Motor zu setzen. So schön die Tiere so nah gesehen zu haben ❤️
Als leckeren Snack gab es ein paar Austern und Schaumwein. Good for us. 😜 Die Afrikanische Truppe war nicht so scharf darauf, trotz intensivem Andeuten, dass die Dinger „Tinte auf den Füller geben“. Die Männer waren unberührt von dieser Information. 😎
Zurück im Hafen nahm uns ein grosser bärtiger Bär in Empfang. Gerhard bat uns und Lena (Deutsch Russin) in seinem 4x4 Platz zu nehmen. Auf gings gen Sandwich Bay mit 3 Vehiclen. Mein grosser Traum von Namibia 🇳🇦.
Ich war so gespannt. Der Himmel riss auf, Thank God 🙏🏼😍.
Wunderschön waren die ersten Robbengruppen im beigen Sand am Meer. Unschön waren die vielen toten Tiere an denen wir vorbeifuhren, die hauptsächlich an Mikroplastik sterben 😢. Absolut tragisch.
So, dann gings wieder in die Namibwüste in Richtung Sandwich Bay. Am Eingang liessen die Guides Luft auf 1Bar heraus und auf gings … fliegen über den Sand. Erst war alles recht flach, dann bäumten sich die Dünen immer mehr auf und wir rasten auf den paar Metern entlang, welche Düne vom Atlantik trennten. Faszination pur. Das Licht wurde immer besser 🥰.
Hach, dann sahen wir plötzlich unseren Freund, Rinpoch, der Buddhistische Mönch und seine Truppe aus Sossusvlei. Sie haben uns erst nicht erkannt, weil in den anderen Dünen waren wir leicht in Kleidchen und jetzt eingepackt um dem kalten Wind zu trotzen. Wieder Fotos von uns, doch diesmal mit Rinpoche auf deren 4x4.
Anschnallen hiess es: Es ging plötzlich in die Dünen mit einem Affenzahn steil hoch. Dann segelten wir auf und ab zu einem traumhaften Blick auf sicherlich 400+ Metern Höhe purem Sand. Voller Demut und Glück liefen mir die Tränen 😭. Wow wowwww wow. Atemberaubend 😍. Der kalte Wind fegte den Sand und uns daher. Wahnsinn. Irre! 🙏🏼
Fotos und noch einmal Fotos machen. Videos usw. … geniessen ganz wichtig. Hoch oben an einem Kamm wieder sitzen und eins mit dem Universum sein. Traumhaft 🥰
Die 400 Meter dann herunterlaufen zu einem vorzüglichen und liebevoll vorbereiteten Lunch Snack mit Drinks. Toll gemacht war das.
Bei der Rückfahrt hatte Frau sich am Besten nicht überfuttert. Jetzt gings Achterbahn 🎢 bis 40Grad Steigung/Neigung Auf und Ab. Was ein Spass das war. Unendlich waren die Dünen. Autos sahen wie Spielzeuge aus und halfen als Referenz dieses irre Ausmaß der Landschaft zu erklären. Ein Fantastischer Tag, der mir ein Leben Lang in Erinnerung bleiben wird 🥰. Diese Touri Tour hat sich gelohnt.
Was bleibt am Abend: Sand aus allen Poren waschen, die Mengen an Fotos sortieren und den Tag hier dankbar aufschreiben 😍.
Man verzeihe mir wieder viele Fehler. Alles auf Telefon schreiben nach langem Tag ist nicht einfach. Schlag kaputt um 21 Uhr 🕘 🛌 😴Läs mer

ResenärZubereitung Onyx-Spieße auf dem heißen Motor des Autos: Den Knoblauch pressen und mit drei Esslöffeln Öl, Thymian, Majoran, Salbei, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel gut verrühren. Schneiden Sie das Onyxfleisch in kleine Würfel (2-3cm), und bestreichen Sie das Fleisch mit der Marinade. Legen Sie alles für drei Stunden in den Kühlschrank, damit die Marinade einziehen kann. Bevor Sie das Obyxfleisch wieder aus dem Kühlschrank nehmen, schneiden Sie die Zwiebeln und die Peperoni in Scheiben. Die Fleischwürfel abwechselnd mit dem Gemüse auf Grillspiesse aufspiessen. In Aluminiumfolie mit etwas Öl erhitzen und die Spiesse ca. 30 Minuten gut eingepackt auf den heißen Motor legen. Falls die Folie reißt wird bei der nächsten Fahrt der Innenraum dauerhaft mit Duft erfüllt.

Resenär😂😂😂 sehr geil geschrieben. Ein Morgengenuss das zu lesen und herzhaft zu lachen 🤩 Merci 🙏🏼
Spitzkoppe & Erongo
25 oktober 2023, Namibia ⋅ 🌬 35 °C
Heute erlebten wir am Nachmittag das Paradies. Eine Outdoor Villa im Erongo. Es zählte nichts mehr. Es war einfach fantastisch und ohne Internet 🤩.
6:30 Aufstehen und am End 8:30 Abfahrt erst einmal zum Einkaufen 🛒, weil wir nun wirklich in die Pampa fahren. Das wird unser erstes Erlebnis des Campens auf unserem Dach 🤩. Grob hatten wir die Strecke, aber bei den Pisten weiß man nie wo man landet.
Im Einkaufszentrum von Walvis Bay erst einmal das Nötigste: Wasser, Bier und Rotwein 😂. Ach vielleicht noch etwas Frisches zum Essen wäre hilfreich 😇. Der kleine Ort mit Hafen und Industrie wurde dann irgendwie stressig. Waren wir nicht mehr gewohnt von den letzten 4 Tagen.
Auf ging es gen Swakopmund. Die Deutsche Enklave Namibias. Wir haben nicht angehalten. Nun raus in Richtung in die Pampa gen Spitzkoppe.
Von der asphaltierten Straße abgefahren kamen dann sogleich die Stände von Frauen und Kindern aus dem Erongo. man sollte diese unterstützen und etwas kaufen. Das war einfach. 🤩 Hier in der ganzen Umgebung gibt es Vorkommen von Halbedelsteinen, so wie man es nur wirklich aus Brasilien kennt. Jeder Stand hatte Mengen an Steinen, Ketten und Armbänder aus Amethysten, Tigerauge, Mondstein, Rosenquarz und vieles mehr, wovon wir schönes für unsere Lieben eingekauft haben.
Fahrt nach Spitzkoppe wieder Piste. Wir sahen den Berg schon von weitem und haben uns gefreut. Wir haben gelernt vorbereitet zu sein, das Menschen vor allem Kinder einen anhalten und Proviant haben wollen. Das haben wir nachgeholt und haben in einem Strassenladen Mengen von kleinen Päckchen Chips gekauft. Probiert; Lecker Scheiß 🤪. Hoffentlich können wir ein Lachen in die Augen dieser süssen Kids damit zaubern. 😍
Dann gings nach Erongo im faszinierenden Damaraland. Off the Grid. Wir haben uns mal schön verfahren. Kein Internet und auch das Garmin GPS wollte uns nicht. Naja, extra 70km zu unserem Ziel im Erongo. Ich hatte glücklicherweise kurz vorher ein paar Campingplätze angeschaut, und screenshots gemacht, in der Hoffnung das das Auto GPS greift. Hat es ja auch meistens, nur an einer Abzweigung hat das Ding uns falsch geleitet. 😎
Im Erongo soll es Wüstenelefanten, Spitzhorrhinos und Leoparden geben. Wie schön 🥰. Diesmal bin ich Tanja mit meinem Elefantengesang auf den Keks gegangen. Im Erongo zu dem auserkorenen Campingplatz „Erongo Rocks“ kamen wir an ein Gate. Der gute Ranger nahm unser PKW Kennzeichen auf and off we go. Die Felsenformationen sehen aus als hätten Riesen Hinkelsteine überall aufgestapelt. Irre schön.
Ein paar Meter in den Park sah ich Dung am Straßenrand (Tierscheisse), damit kennt Tanja sich aus 😂. Sie elaborierte mit den Überresten von irgendwas: „Spitzhornrhino“ eindeutig. Weil das Tier eine einzigartige fressweise hat und die Äste im 45Grad Winkel abbeißt. (siehe Foto) Aufregend und natürlich hielten wir Ausschau nach dieser Rarität von Tier. Fehlanzeige.
Wir kamen an die Einfahrt von Erongo Rocks Campingplatz. Das Paar was uns empfang an der Rezeption, 4 Stelzen mit Bambusdach, waren reizend. Georg und Beryl, Deutsche aus der Gegend, kümmerten sich gerade um den Campingplatz.
Sie waren so süss und hilfreich. Es gab nur eine Campingsite die verfügbar war. 550N$ = 27€. Granite ist ihr Name. Bezahlt, Holz gekauft und mit 20kmh zu unserem Paradies gefahren. Wir haben uns kaum eingekriegt so schön ist das riesige offene „Nest“, mit Bad, Toilette, Dusche, Küche, Esszimmer und 🔥 Lagerfeuerplatz. Herrlich gemacht innerhalb dieser Felsformationen. 🥰❤️❤️❤️. Bilder sprechen Worte. Unfassbar herrlich 😊. Ein Outdoor Paradies.
Aufbau vom Dachzelt ging ganz Okay fürs erste Mal. Dusche war toll und das Gemütlichmachen war herrlich. Sooo schön 🥰
Feuer brannte, Mond schien und es gab heute nur eine Cup of Noodles und Rotwein.
Kein Internet. No connection. Geil. 🤩
Nach Süppchen in unserem Outdoor Esszimmer saßen wir noch bis Mitternacht unter dem Phänomenalen Mond Himmel am Lagerfeuer. Keine Musik, nur die Ruhe der Natur. Alleine, die nächsten Menschen waren 15min Fahrt entfernt. Der Mond erleuchtete alles, wir brauchten keine Headlamp oder Taschenlampe. Sensationell ❤️
… und dann kam der Red-chested Cuckoo singing „Fick my throat“. Ich hasse Birding Tanja. Das bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf 😩😂Läs mer
Brandberg
26 oktober 2023, Namibia ⋅ ☀️ 35 °C
Nun haben wir eine Große Welwitschia Mirabilis-Pflanze gesehen 😂😂😂 Das ist eine Pflanze die bis zu 2000 Jahre alt werden kann. Was wir nicht gesehen haben und wollte sind: Wüstenelefanten 🐘… die haben sich verpieselt.
Frühstück in unserem „Erongo Rocks“ Camp war herrlich bei Sonnenaufgang. Das erste Mal Zelt falten und zusammenzurren war weniger prickelnd. Es war ein Akt, doch natürlich geschafft. 🤩 Gleich um die Ecke eine wunderschöne Giraffenlady entdeckt🦒. Die arme flüchtete vor uns, obwohl wir so vorsichtig gefahren sind.
9Std, 5 davon sitzend im Vehicle und mit Guide auf Pisten Fahren die nur mit 4x4 möglich waren, um die versprochenen Wüstenelefanten nicht zu sehen war hart und enttäuschend. 🥲 Nur deshalb haben wir diesen Umweg dorthin gemacht.
Die Oase und hübsche „White Lady“ Lodge am prachtvollen Brandberg mit Campingplatz war ein ruhiger „Hafen“ nach allem. Hinter unserem rechten Vorderreifen hörten wir lautes Klackern. Scheisse. Zwei hilfreiche Männer gefragt, die konnten es nicht orten und sagten gleich wir sollten gleich morgen früh zum Reifenshop in Uis fahren. Dazu haben sie noch einen Schaden gefunden den irgendjemand als Quickfix mit Kabelbinder klar gemacht hat. Puuuhhh. 🙈
Sunset kurz genossen und dann grad noch so im letzten Licht Zelt aufgebaut … schon super schnell für 2. Tag 🤩. Dusche, Cup of Noodles, Vino unter fast vollem Mond und ab in die Heier.
Campingplatz weitläufig und Bad Okay. Wir waren zu verwöhnt vom Vorabend. Egal.Läs mer
Kastration & Opuwo
27 oktober 2023, Namibia ⋅ ⛅ 33 °C
Ausgeschlafen bis 6:30am 🤩 und dann fiel uns ein zur Reifenwerkstatt fahren zu müssen 🙈
Tja, wir wurden kastriert!!! Carl der Reifenmann hat uns die gebrochene Kardanwelle entfernt. Nix mehr 4x4. Mist 😫 !
Ein Vorschaden, der nicht gecheckt war, haben wir am Vortag endgültig auf der Elefantensuche zu Ende gebracht. Ich hatte Streitgespräche mit Inhaber Autovermietung. Das ist noch nicht ausgestanden und wir haben alles dokumentiert. 🤮 Was solls. Dafür waren alle anwesenden Herren super hilfreich und absolut reizend. Das erlebt man nicht überall.
Wir liessen uns nicht. ärgern, und laut anwesenden Herren können wir uns glücklich schätzen den Schaden an dem Ort bemerkt zu haben. Das hätte bös werden können. 3Std im Café unter Wifi ein paar Dinge erledigt und nach 2 Tagen ohne Internet Blog und Bilder hochgeladen. Weiter geht’s mit unserer tollen Reise um 12:30pm. 🤩
260km Fahrt nach Kamanjab wurde dann zu wenig, der Wolken verhangene Tag eignete sich „Strecke“ zu machen. Es wurden dann doch 500km bis nach Opuwo, was wir sowieso erreichen wollten.
Opuwo ist der letzte grössere Ort vor unserem morgigen Ziel: Epupa Falls. Hier fängt die ursprüngliche Himba Kultur an und wir sahen viele hübsche Halbnackte Frauen auf der Strasse mitten im Ort spazieren und Erledigungen auf dem Kopf tragen. Wunderschön. 😍
Opupa Country Lodge wurde uns empfohlen. Sehr schönes älteres Gebäude auf einer Anhöhe mit herrlichem Blick über ein Tal. Check-in und ab auf den Campingplatz. Der war allerdings nicht prickelnd. Die Trucks standen zu nah aneinander, wo die Privatsphäre so gar nicht gewährleistet war.
Dafür war der Abend herrlich nach dem langen Tag. Die Temperaturen sind und werden jetzt super sommerlich, auch in der Nacht. Das war neu für uns. Keine Jacke, keine Decke nötig. 😴Läs mer
Epupa & Himbas
28 oktober 2023, Namibia ⋅ ⛅ 37 °C
Die Nacht war so miserabel. Mücken: Drecksviecher 😫. Wir hatten 1 oder 2 davon im Zelt ⛺️. Aufgrund der grünen Farbe des Zeltstoffes waren diese bösen Dinger nicht auszumachen. Auf so kleinem Raum wurden wir kontinuierlich attackiert und dann dieses am Ohr Herumsummen. 🙉
Kennt jeder.
Gefühlt 1 Std. geschlafen sind wir um 8am aufgestanden, weil auch unsere Nachbarn schon in lauter Frühstücksvorbereitung waren. Mit Tränensäcken unter den Augen gabs erst Kaffee. Die Sonne war schon super heiss und stark.
Nach Einkaufen, Tanken und täglichem Reifencheck gings los gen Epupa Falls. Jetzt war wieder fahren über Schotter mit endlos vielen Kuhlen angesagt. Wenn Google Maps 3Std. sagt, dann kann man mindestens 1.5Std. dazurechnen … wie immer 😂.
Ab hier kommen wir ins „O“ Land. 99% der Ortschaften beginnen mit dem Buchstaben. Wie können die Menschen sich das bloß merken?? Das kommt durch die Sprache der Himbas, Otjihimba, in der die meisten Begriffe mit „O“ beginnen.
Der Norden wurde grüner und „schwarzer“. Wir flogen an Himba Dörfern vorbei, fuhren durch Oasen mit vielen Palmen 🌴. Wunderschön 🤩. Mal kurz in Epupa auf einer 4x4 Strecke (oops) verfahren, kamen wir an der Omarunga Epupa Falls Lodge an. Ein herrlich luftiges Plätzchen für uns und unser geschundenes Auto direkt am Kunene Fluss.
Der Stellplatz am Wasser war klasse und geräumig 😍. Freundliche Leute und gepflegte Anlage liessen uns sofort wohlfühlen 😊. Nach Angola, auf der anderen Seite des Kunene konnte man fast spucken.
2000km in 8 Tagen. Vor allem wenn man das in Stunden umrechnen würde 😂😂😂. Schotter, Sand, Steine … und Asphalt selten, würden wir auf eine Irre Zeit kommen.
Dann traf ich an der Bar Henry, Deutsch sprechender Namibianer. So jetzt kommts: Henry hat seine Hotelfachausbildung im Hotel Sonnenhügel in meinem Heimatort Bad Bevensen gemacht. 😂 small World!
Henry‘s Mama und Schwestern wohnen in Epupa und er ist zu Besuch.
Am End organisierte der angeschickerte Henry (Biertag) mit und für uns einen privaten Ausflug zu einem Himbadorf. Er fragte sich in dem kleinen Ort durch, wer von seiner Sippe uns fahren konnte. Wir hatten unser Zelt schon aufgebaut.
Irgendwann war ein Gefährt klar und wir gingen für die Himbas im „Supermarkt“ einkaufen. Die Höhle sah wie ein dunkles Gefängnis mit einfachsten Grundlebensmitteln aus. Für 20€ eingekauft und los gings zum Dorf ca. 6km entfernt.
Es sah erst sehr leer aus, ausser vielen Ziegen. Dann kamen die Kinder 😍, dann eine Himbafrau, und noch zwei. Henry stellte uns freundlich vor, bat ob wir sie fotografieren dürfen und übergab unsere Geschenke. Die Frauen hiessen uns herzlich Willkommen und das Licht gab noch ein bisschen her. Kids tänzelten um uns herum, posierten und Henry erklärte uns Unmengen über die Kultur in der er aufgewachsen ist. Super interessant und vor allem der Stolz dieser Frauen. Fantastisch 😍
Es war Vollmond und wir sassen noch lange quatschend mit Henry an der Bar, bis es Zeit war in herrlichster Brise und mit leichtem Donnern des Epupa Wasserfalls ins Bett zu gehen. Wir beschlossen noch eine Nacht extra zu bleiben. ❤️Läs mer

ResenärHab mir gerade alle eure wunderschöne Bilder angesehen der letzten Tage. und beneide euch tatsächlich um diese schöne Reise. Wünsche euch viel Spaß bei euren weiteren Touren und hab deine Berichte sehr gerne gelesen Steph.
Kunene Rafting & Epupa Falls
29 oktober 2023, Namibia ⋅ ⛅ 31 °C
Definitiv unser zweitliebster Campingplatz nach Erongo Rocks. Das Licht und Stimmung unter Palmen 🌴 und Kunene Fluss ist grossartig am Morgen. Käffchen und los gings zu unsere Rafting Tour auf dem Kunene mit Owen, einem Himba.
Wir fuhren mit Ausrüstung Fluss aufwärts, Boot war flugs aufgepumpt und los gings Flussabwärts mit uns Drein. Es war so „leicht“, still und grün. Man hörte nur unseren Paddleschlag. Ein paar kleine Krokodile 🐊 liessen sich blicken, doch kaum per Foto einfangen. Frau muss auch mal geniessen und nicht ständig Aufnahmen machen.
Drei Rinderbullen trauten sich eine Enge im Wasser zu überqueren auf eine grüne Insel. Ein Festmahl für ein Reptil 🐊.
Wir gingen eine gemächliche Weile an Land in Angola 🇦🇴. Mini Inselchen, das zum Nachbarland gehört. Wir sassen mit unserem Himba Guide eine Weile im Sand und hörten uns informative Himbageschichten an. Dann kamen ein paar Wasserschnellen, teils Boot auch getragen, um nicht aufzusetzen oder im Fluss zu landen. Tanja hatte wertvolle Fotoausrüstung dabei. Freiwilliger Flussgang folgte trotzdem in Vollmontur. Es war schon sehr heiss.
Nachmittags nur gechillt: Pool, Blog geschrieben, Platz genossen und Fotos sortiert. Herrlich mal nicht zu fahren.
Gegen 17h zu den Epupa Wasserfällen gelaufen (nur 2x lang hinschlagen) zum Sonnenuntergang. Wowwww, was eine Kulisse. Eine kraftvolle Wassermasse des Kunene stürzt mit 40m Fallhöhe die schmale Schlucht in die Tiefe. Atemberaubend 😍. Bierchen und ein paar Kinderchips und die Mädchen waren glücklich.
Wir haben am Tag auch die nächste Tour besprochen. Ein Abschnitt nicht ganz „Ohne“ mit einem jetzt 2x4. Strecke Epupa nach Ruacana, an der Grenze Angolas soll absolut sensationell und traumhaft schön sein. Deshalb sind wir hier. Jeden Guide und Fahrer befragt ob wir das schaffen können ohne 4x4. 70% sagten Ja. WIR SCHAFFEN DAS!!!Läs mer
Kunene Strip & Himba Suche
30 oktober 2023, Namibia ⋅ ☀️ 33 °C
7:30 Vorbereitung für unsere Tour nach Ruacana. Heute nehmen wir Pawo mit. Ein Minenarbeiter dessen Frau in unserer Lodge arbeitet. A little friendly Lift to the other side.
Wir waren ja anfangs besorgt über die Strecke, und haben jeden Guide Interviewt ob es machbar ist mit unserem jetzt 2x4. Aufgeregt waren wir morgens schon ein bisschen. Die Strecke sollte ein Traum sein entlang des Kunene Rivers entlang nach Ruacana.
Sie war tatsächlich fantastisch, so feucht und grün, mit Sandbänken am Flussrand umrahmt von Palmen 🌴. Herrlich. 🤩 Es gab Teile der Strecke die waren „amtlich“ und ich bekam schwitzige Hände. Es machte dennoch so einen Spass diesen Teil zu fahren, dass ich ihn fast bis zu Ende gebracht hab. 215km und 4Std. 🙈 Schneller ging nicht wirklich ohne weiteren Schaden am Auto zu verursachen.
Wir waren plötzlich unschlüssig wohin genau und wie weiter, nachdem wir hässlich Ruacana gesehen haben. Tanja war es super wichtig noch ein paar Himbas zu fotografieren. Ich hatte schon Geschenke im „Supermarkt“ (Lebensmittelknast) in Epupa besorgt. Auf dieser Flussstrecke haben wir nur vereinzelt Himba Frauen gesehen und durften auch ein paar Fotos machen. Pawo verliess uns in Ruacana und trampte weiter. Das war gut so.
Wir entschieden wieder nach Opuwo zu fahren und unser Glück mit Himbas erneut zu probieren. Also ab wieder zu unserem NICHT Lieblingsplatz zum Campen: Die Opuwo Country Lodge. Am Gate begrüsste uns Tom, der schon beim letzten Mal anbot uns zu dem Tribe zu führen, natürlich heimlich, die Lodge welche selbst Exkursionen dorthin anbietet, dürfen das natürlich nicht wissen. Wir sind für morgen früh um 7:30 verabredet. 🥰
Drink und Salätchen auf der Terrasse und dann dies hier schreiben und ab in die Falle auf dem Dach 😂Läs mer
Etosha National Park - Tag 1
31 oktober 2023, Namibia ⋅ ☀️ 35 °C
6am wake-up. Wunderschöner Sonnenaufgang zum Kaffee auf dem leeren Campground. Packen und auf geht’s Himbas suchen
Der liebe Tom war pünktlich und hatte keinen Plan 🙈. Wir sind nur unweit von Opuwa in die Pampa links und rechts gefahren, Tom hat sich in kleinen Dörfern durchgefragt …. Und nach einer Stunde kamen wir an ein Himba Dorf. Licht war schon kritisch für Tanja.
Es waren angeblich nur 3 Himba Frauen im Dorf und die waren bezaubernd. Eine 12-jährige Schönheit war umwerfend, und gehört auf den Laufsteg. 🥰
Eine Stunde quatschen und fotografieren, Lebensmittelgeschenke übergeben, dann folgte die Bitte nach Unterstützung: Selbstgemachten Schmuck kaufen. War in Epupa genauso. Handelt man und kauft was.
Dann, ganz plötzlich aus dem Nichts waren wir von 10 Frauen mit Schmuck umringt. Sowas aber auch. Ich bekam Platzangst und entfernte mich zum Auto. Die Racker, wollen sich nicht fotografieren lassen, aber sonst alles. 😂😂😂
Tom abgesetzt, eingekauft und das Wichtigste vergessen: Tanken 🙈. Wir waren noch 3/4 voll. Muss reichen. Fertig.
Durchgerauscht bis zum Galton Gate (West) des Etosha Parks. Endlich Tiere 🤩. Permit geholt und auf geht’s mit 1/4 Tankfüllung noch 200km zur Okaukuijo Lodge. 😎
Auf dem Weg gleich unsere Lieblingstiere, Elefanten gesehen 😍, an verschiedenen Wasserlöchern Giraffen, Oryxe, Zebras und Springböcke. Tank wurde immer enger. Auf Reserve es grad soeben geschafft.
In der Okaukuijo Lodge getankt: 75L. Es war knapp. Die Mami an der Rezeption wollte uns super teure Zimmer 200€, 300€ +++ verkaufen. Wir sollten erst schauen wo wir bleiben wollen. Die wusste schon wie Scheissi die Unterkünfte sind und am Telefon hieß es es gäbe kein Campingplatz.
Am Wasserloch war ein schwarzer Rhino 🦏… ein Traum so einen zu sehen. Großartig. Wir verweilten ein bisschen und bei den unverschämten Preisen für Mist hatte ich die Kanne voll. Wir gingen zusammen in die Rezeption und sagten nur wir wollen Campen. Schwups wars möglich 😂. Die sind schon gerissen.
Vor dem Aufbau gingen wir wieder ans Wasserloch … es war atemberaubend. Bilder sprechen mehr als Worte. Mit Bierchen in der Hand sassen wir dort und fotografierten, filmten und genossen es.
Es war wieder mal ein 10Std Fahrtag und wir waren „erschossen“.
Im Dunkeln aufgebaut auf dem entferntesten Platz. Unseren zugewiesenen haben wir nicht gefunden. Die Masse an Fotos macht wahnsinnig. Und sicher ist das erst der Anfang. 😇Läs mer
Etosha National Park - Tag 2
1 november 2023, Namibia ⋅ 🌙 34 °C
Halbzeit: 12 Tage = 3100 km 😇
Etosha. 7:15 raus aus dem Okaukuejo Tor und jedes Wasserloch in der Ecke abgefahren. Nicht immer erfolgreich. Zurück ins Camp, Gemächlich gefrühstückt und weiter gings von Wasserloch zu Wasserloch bis zum Camp Halali. (75km entfernt von Okaukuejo).
Kurze Pause dort am Moringa Wasserloch mit einer wunderbaren Elefantenfamilie, Camping Check-In und wieder raus an Wasserlöcher. Insgesamt 7 Std. Park im Truck mit öfter ausharren, Bilder schiessen und geniessen.
Heute waren 40 Grad. Etosha brannte unter der Sonne und der Wind war ein heisser Fön. Es ist Sommer hier. Die Klimaanlage im Auto ist immer die Rettung.
Ich machs heute kurz. Kaputt wie eine Flunder bin ich/sind wir.
Wir haben folgende Tiere bewundern dürfen: Spitzhornnashorn, 🦏 Breitmaulnashorn, Mama Cheetah 🐆 mit 3 Jungen, Unzählige Springböcke & Impalas, Giraffen 🦒, Elefanten 🐘, Zebras 🦓, Oryxe, Vogelstrausse, Mongoose, Hyänen, Jackals, Warzenschwein ,tolle grosse afrikanische Vögel
Der absolute Kracher passierte an unserem Wasserloch im Halali Camp. 18 Elefanten 🐘, 4 Nashörner, Jackals und Hyänen im Flutlicht unter fantastischem Sternenhimmel. Besser geht fast nicht. Es war Kino pur 😍❤️❤️❤️ Wahnsinn 🤩Läs mer
Etosha National Park - Tag 3
2 november 2023, Namibia ⋅ ⛅ 33 °C
Am frühen Morgen mal unsere Staubhöhle bisschen geputzt, bringt nicht viel, aber fürs tägliche Leben waren ein paar Ecken und Kisten notwendig sauber zu machen. Wir waren auch nicht traurig dieses Wrack von Lodge zu verlassen. Schon bitter wie die Regierung alles, aber auch alles im Etosha Nationalpark verwahrlosen lässt. Uns sind die Tiere wichtig, doch traurig ist es.
Auf in die Pampa, ein paar Wasserlöcher die Am Vorabend nichts hergegeben haben ums Halali Camp, noch einmal probiert. Nada.
Dann kam der Kracher 🧨, Batia Wasserloch und Tiefebene waren voll mit Herden von Zebras, Streifengnus, Impalas, Kudus, Giraffen und Kuhantilopem. Was ein Anblick das war 😍. So habe ich mir Etosha vorgestellt 🤩 1000e von Tieren. Alle völlig tiefenentspannt und nah am Auto vorbei liefen. In solcher Menge fühlen sie sich sicher. Wir haben lange ausgeharrt.
Pfannenausblick kurz besucht. Die ist nicht weiß. Sondern Olivgrün 😎
Wieder viele Elefanten 🐘 nah gesichtet. Nur unser Löwe und Leopard ließ sich nicht blicken. Sooo schade ☹️. Bei uns ist hier 7Std. Safari am Tag, auf die Suche gehen.
Später, eine Wolkenwand und Regen in der Ferne ließ noch mehr erwarten.
Am Feuerchen vor dem Van auf dem Campingplatz sahen wir Blitze, wahrscheinlich trocken, doch später im Zelt hörten wir ein paar Tropfen 💧. Bisschen früh für die Regenzeit 😇Läs mer
Mokuti Etosha Lodge ❤️
3–4 nov. 2023, Namibia ⋅ ☀️ 34 °C
„Ihr habt einen Platten“ sprach ein Guide lächelnd an uns vorbeigehend aus 🙈! Ich hatte grad zu meinem ersten Schluck Kaffee angesetzt. Na super!! 🥹
Ja, der war platt, platter ging nicht. Über Nacht. Einfach so 😏 ! Naja, da war wohl was gestern auf dem Schotter. Hätte uns an einem schlimmeren Punkt treffen können. Ein Camper Nachbar bekam meine lachende Entrüstung mit. Ich war noch nicht ganz bereit mich damit zu befassen. Erst Kaffee, Brille mit Linsen ersetzen.
In Namibia heisst es: „Es ist nicht ob man eine Reifenpanne bekommt, sondern wann!“
Der slowenische Nachbar kam mit seinem Reisepartner rüber und fragte ob sie helfen können. „Logisch.“ Wir haben die Hilfe der beiden Engel angenommen. Nur bisschen mit Hand angelegt und genauuuu zugeschaut. Perfekt!!! 🤩 Saudreckig waren wir trotzdem. Mit 2 Bier haben wir uns bedankt, und ab sind die Jungs auf ihre Pirsch gefahren.
An der Camptanke gabs Reifenservice. Wir das Ding ausgeladen und während Reparatur selbst auf Game Drive gegangen. Frühstück gleich in den Fahrerraum mitgenommen (Aussteigen im Park nicht gestattet): Bier, Cheddar, Cracker und Dose Thunfischsalat. Mehr hatten wir sowieso nicht. Schön parkiert an einem Wasserloch und genüsslich um 8:30am gefrühstückt 🤪
Reparierten Reifen wieder anmontieren lassen und den Park verlassen.
Für diese Nacht haben wir uns was gegönnt: 4-Sterne Mokuti Etosha Lodge, 15min vom Camp am Lindquist Gate. Mittags eingelaufen und im Himmel gelandet. Wir erst einmal sofort zur Pediküre und ich noch Facial machen lassen. Alles bitter nötig nach allem. 😍 Wunderbar!
Ganzen Nachmittag am 50m Pool gelümmelt und es uns gut gehen lassen. Ein Tag mit wenig Kilometer. Auch mal schön 🥰
Am Abend herrlich lecker in wunderschöner Atmosphäre geschlemmert. Ein großartiges Hotel/Lodge. Und wieder einmal in einem Bett schlafen 🥰 Wir haben uns verwöhnt 😍Läs mer
Caprivi Strip & Polizei
4–5 nov. 2023, Namibia ⋅ ☁️ 33 °C
Heute gemächlich in unserem Luxus um 7am erwacht 🤩. Die Mokuti Etosha Lodge war fantastisch im Morgenlicht. Wir haben ein Luxus Frühstück an diesem Ort herrlichen Ort genossen. Die Designmischung aus modernem Minimalismus und afrikanischem Touch ist toll.
10:30 gings lwieder los gen Nordosten zum Caprivi Strip, umbenannt in den Bwabwata National Park. Wir wollten bis Divundu (600km).
Tanja fuhr die ersten 150km, und Mitten im Nichts eine „Streife“ auf der anderen Seite und der Polizist 👮♀️ winkte uns an die Seite. Fenster runter „Hello Officer, how are you?“ Erst ein Blondie Geplenkel, Haare auf, Kichernd, „what is going on, Sir?“
Er: „My Speedingdevice in the car has been beeping like crazy. You have been driving more than 140 on a 120kmh Highway“. Er war freundlich und lächelnd. Naja, wir haben uns versucht rauszureden, und dann bisschen devot getan. Ich dann „How can we solve that?“ Er: „This would cost normally 1000N$.“ Da war die Indikation „normally“ 😂. „Wow, this is a lot Sir, can we pay with card? We have no cash right now, as we are coming out of Etosha and we were going to Grootfontein now to an ATM and Shopping for groceries.“
Polizist: „How much money do you have?“. Ich hab mein Portemonnaie dezent geöffnet „I have 200$ left, and can offer you that, she (auf Tanja gezeigt) doesn’t has anything as I had to bail her out already“. (Erzeugt Mitleid) Er: „Well okay then. (200 genommen) Please watch the traffic signs and be safe!“. Wir uns entschuldigt, „wird nicht mehr vorkommen“ gemauschelt, uns herzlich bedankt und abgefahren. Die Kohle landete in seiner Tasche.
5min später ein ähnliches Spiel. Diesmal hielt uns eine Polizistin an. Oh Oh, dachte ich laut „eine Frau“. Genauso reizend wie ihr Kollege fragte sie „Why did you stop a few minutes ago on the side of the road?“ Hmmm 🤔 woher wusste sie das aus der Ferne, fragte ich mich. Tanja wurde sichtlich nervös.
„Mam, your colleague stopped us briefly?“.
Sie schien überrascht. „Ah okay. Did you Stop here at the Stop sign?!“ … Wir: „of course!“ (Natürlich hatte Tanja nicht komplett gestoppt, Strasse war bestens zu überschauen) 😂
Polizistin hatte Mitleid und liess auch freundlich ziehen mit: „Please be safe!“
In Rundu, grössere Stadt vor dem Caprivi Strip, war Einkaufen angesagt … Wasser, Bier, Wein und bisschen „Frisches“. Der riesige Supermarkt versprach mehr als er hergab … vor allem wegen der opulentesten Weihnachtsdeko überall. 🙈
… was er nicht hergab waren Artikel 2,3, und kaum von 4. Als ich mich der Stapelstuhlsperre vor der „Liquor“ Ecke widersetzte, kam flugs ein rot be-Tshirter Angestellte, um mich zu informieren, das nach 13Uhr kein Alkohol im Ort und Gegend verkauft werden dürfte.
Das Entsetzen und die Entrüstung war mir anzusehen 🤪. Natürlich fragte ich wieso und erläuterte eindringlich das wir Ausheimische waren (als wäre das notwendig gewesen. Wir waren die einzigen Weissgesichter welche in dem Ort rumliefen) und noch ein paar 100km ins „Nichts“ vor uns haben. Das ja ging gar nicht, uns auf dem „Trockenen“ zu lassen. Wir hatten leider keine Chance 🙈
Auf dem Weg haben wir dann eine Lodge kurz vor Divundu online gefunden. Direkt am Cubango River ist die gepflegte Kayova River Lodge. Wir schauen wieder nach Angola 🇦🇴 über den Fluss und diesmal sofort Hippos 🦛 und Krokodile 🐊 im Cubango gesehen. Natur pur hier und ein absolutes Vogelparadies. 😍
Wir schlafen heute Nacht in einem mit Liebe ausgestatteten 32qm Zelt in Betten für 60€ inkl. Frühstück 🤩 … langsam stufen wir uns vom Luxus wieder vorsichtig gen Zelt ⛺️ auf unserem Dach 😂.
Am Abend waren wir tatsächlich mal in einer Zeitplanung, was wir sonst vermieden haben, denn „going with the flow“ war und ist das Motto unserer Reise. Jetzt fahren wir in den letzten östlichen Zipfel Namibias und irgendwann am 13.11. müssen wir morgens die Karre in Windhoek (dann 1300km) abgeben. Wir latzen ja schon meist täglich 7Std Autofahrt ab und jetzt bedarf es mal Planung zwischen Zambia, Angola und Botswana. 😇
Dinner, Weinchen und zum Vogelkonzert und Hippegrunzen einschlafen. 😴Läs mer
Vögeln & Botswana
5–6 nov. 2023, Namibia ⋅ ⛅ 33 °C
Morgens ist „Vögeln“ angesagt 😂. In der Ecke an der wir am Fluss sind gibts es 500+ verschiedene Arten von Vögeln, die den ganzen Tag ein Konzert geben 😍, vor allem morgens.
Ein Fahrtag war das heute. Kurzen Abstecher nach Botswana gemacht und mit Immigration Zeit vertan. Puuuhhh war das ne „Nummer“. Aber ich hab mal kurz einen oder beide Füsse in das Land für ne Stunde gesetzt und hab einen Stempel im Pass 😂.
In Divundu haben wir dann noch einmal Einkaufen von Vino und Bier versucht. War keine „Sperre“ vorm Regal, also auf gings. Tja, dann kam die Security und informierte uns freundlich, dass am Sonntag kein Alkohol zu haben sei. Wir Blondies schauten ihn bettelnd an und erklärten wieder, dass wir doch Touristen sind und ob es nicht eine Möglichkeit gäbe. 🙏🏼
„Well Ladies, you may try speaking to the Manager!“ und deutete lächelnd auf den grösseren Mann auf einem Schreitbischthron am Eingang. Der attraktive Herr war völlig unbeeindruckt von weissen bettelnden Weibchen. Er war auch grad mit Kollegin und IT beschäftigt. Geduld war jetzt wichtig.
Irgendwann stand Manager gemächlich und bisserl genervt auf und fragte wo unser Einkauf wäre. Ich ging mit ihm um die Ecke nahe einer Kasse und zeigte auf den Korb mit Bier und Wein. Laut Tanja war mein Blick unbezahlbar: ich sah aus wie ein kleines Mädchen, die was ausgeheckt hat. Manager schaute streng in den Korb, guckte dann um sich nach einer Kassiererin, die nur für uns eine Kasse öffnete. Schnell bezahlt … Security 20N$ Tip gegeben, Kiste wurde gebracht und alles wurde blickdicht verstaut. Wir, wie 2 Diebe schnell zum Auto, verstaut und weggefahren 😇.
Nach wieder einmal dann über 400km Strecke durch Caprivi Strip (nicht gezählt den Botswana Ausflug, gefühlte 200km) kamen wir an unserer Boat Safari Lodge an. Mit Inhaber Curt seit 2 Tagen geplant, fahren wir morgen 3 Safari Nächte Zambezi zum Chobe National Park, Tiere, Wasser und Sterne gucken.
Wir haben jetzt 4400km auf der „Uhr“, wie schon vorher erwähnt … Autostunden gefühlte 100000 🤪. Manchmal falten wir vor Müdigkeit, und Steuerwechsel findet je nach Fitness in kürzeren oder längeren Abständen statt. Nix Auto morgen, das blüht uns noch auf der Reise zu unserem Abflugsort Windhoek genug. 🙈
Kurz gegessen und mit Lodge Gästen (3) schön gequasselt und ab ins Zeltdach wieder. Ich träume vom Safari Boot und Ruhe 😍Läs mer

Ach, da wird unser letzter Afrika Trip wieder so richtig lebendig! Tolle Reise. Der Abschied wird euch sehr, sehr schwer fallen [Alex H]
Sturm Zambezi
6–7 nov. 2023, Namibia ⋅ ☁️ 28 °C
(Gepostet am 8.11. - viel ist nass geworden von unserer Technik)
Heute geht’s 3 Tage auf River Boat Safari gen Kasane auf dem Zambezi und Chobe Nationalpark. Wir nehmen nur Kleinkram und das Nötigste für die 3 Nächte mit.
Um 11Uhr ging es gemächlich los. Der Himmel versprach Regen, Wetterapp sagte 40% und die nächste Tage auch sogar 100%. Was solls. Wir sind ja hart gesotten 😎
Wir sahen Hippos 🦛, sogar eine Kolonie mit mehr als 20 im Wasser. Die Sandbänke haben Karibikqualität, so schön hell und fein. Das denken sich auch viele Krokodile 🐊, die sich in der Nachmittagssonne dort ausruhten. Herrlich.
Vögel noch und nöcher, mit denen sich Skipper Charles und Tanja super auskannten.
Kurze Motorprobleme und Aufsetzen des Bootes auf einer Sandbank, lösten wir gemeinsam als Team. Ich sag nur Krokodile 🐊🤪
Dann fing es so an zu schütten, Platzregen vorm Herrn. Alle Schotten zugezogen auf diesem Zeltboot und alles in Sicherheit gebracht.
Gegen 16:30h war es Zeit unser Lager an einer flachen Sandbank aufzuschlagen. Dauerte ne Weile bis das Boot sicher und gut lag, denn der Sturm nahte und es war klar das er uns erwischen würde. Irgendwann, nur dachten wir niemals wie heftig es werden würde.
Zusammen wurde gemächlich Tisch gedeckt, Catering vorbereitet, Charles Feuer gemacht für unser mariniertes Huhn. Das arme Ding war in Plastik in Marinade und noch gefroren 🙈.
Der Himmel zog sich immer mehr zu und grad als wir anfingen zu essen um 19h, war es draussen pitch black und rund um uns herum ein Gewitterspektakel. Plötzlich kam der Wind, aber sowas von, es war nichts mehr auf dem Tisch zu halten. 😱
Jeder hat möglichst viel in die Hände genommen und an Bord gebracht. Der Sturzregen setzte sofort ein. Alle haben die Schotten so schnell wie möglich wieder dicht gemacht und so gut wie möglich das Essen im Mittelschiff organisiert. Der Wind nahm das Boot wie sein Spielzeug, rüttelte und schüttelte es.
Wir waren aus der Puste, dann Tanja: „Ich hab nur Angst das sich das Boot löst und wir abtreiben“. Charles dann „Das wäre blöd, weil ich habe Angst vor den Zambezi’s!“ 😂😂😂 Wir fühlten nichts, dann der Blick in die schwarze Nacht. OMG, das Feuer 🔥 brannte trotz Regen und es war entfernt, Scheisse weit entfernt und entfernte sich immer mehr. 🤯
Charles war so entsetzt und geschockt. 😳Sofort war er am Steuer. Weil die Planen unten waren und alles geschlossen, konnten nur Tanja und ich ihn vom Bug aus dirigieren. Wir standen im krassen Regen und brüllten dem „blinden“ Charles Anweisungen zu, wie er fahren mußte. 🥹 Nach 3 Anläufen raste er mit voller Geschwindigkeit auf die Sandbank, tatsächlich ziemlich akkurat wo wir vorher standen.
Nur das Feuer 🔥 half uns, warum es noch brannte, kann nur mit der Menge Paraffin, die Charles darauf gekippt hat, so gehalten haben.
Tanja und ich sprangen von Bord und zogen das Boot weiter an Land. Der Stahlbolzen, den Charles tief in den Sand gehämmert hatte, war mit Leine noch vorhanden. Thank God 🤪, sonst hätten wir die Nacht fahren müssen.
Wir waren alle Pitschnass und unser Skipper hämmerte erneut den Bolzen tief in den Sand. Weil der Wind immer noch so viel Druck aufbaute, stellten wir die Gasflasche auf das Seil und sprangen ins Boot. Charles war der einzige der sich Sorgen machte. Tanja und ich lachten und beruhigten ihn. Das war wirklich krasses Teamwork, alleine war das nicht zu schaffen.
Nass wie wir waren haben wir mit Wein und fröhlichen Geschichten den Abend beendet. Bis Tanja und ich ins Bett gingen. Ein Dachzelt war unbrauchbar, also schliefen wir doch ungeplant wieder zusammen, mit dem ganzen Scheiss von jedem von uns, den wir vorher auf die beiden Zelte verteilt hatten und nun in einem hatten. Es war eng 😤Läs mer
Endlich Chobe River
7–8 nov. 2023, Botswana ⋅ ☁️ 28 °C
Was ne Nacht. Es war geplant das wir in separaten Zelten schlafen. Nix da. Da es so schüttete, konnten wir unseren Kram nicht mehr vom Dach holen, und so waren Tanja und ich eingezwercht auf kleinem Raum mit kaum Luft, damit kein Regen reinkam. Es war grauenhaft 😖
Morgens war nicht wirklich was mit uns anzufangen. Auch der Kaffee half nicht wirklich. Dusche kaputt. Aufladegerät mit USB ging auch nicht. War wohl die Batterie.
Gemächlich sind wir den Zambezi hinuntergeschippert und haben bei immer noch viel Wolken, Hippos 🦛, Krokodile 🐊 und wieder einige Vogelarten sehen können.
Ich habe kurz vor dem Trip noch meinen Kindle auf dem Handy aktiviert. Thank God 🙏🏼, denn es war nicht viel Stimulation vor dem Chobe Nationalpark. 😂
Irgendwann haben wir dann einen kleinen Kanal vom Zambezi genommen, wo wir auf das versprochene andere Boot von der Caprivi Houseboat Safari Lodge gestossen sind. Der Kollege brachte, wie angewiesen Rotwein, Olivenöl und eine neue Batterie mit, bevor er in Kasane zwei Passagiere abholte.
Wir brachten kurz unsere Matratze aus dem klitschnassen Zelt an Land im Camp zum Trocknen. Diese Nacht wollten wir im Mittelschiff unten mit viel Platz schlafen und Charles im Zelt.
Kaum auf dem Chobe River änderte sich das Bild und die Landschaft. Wir schipperten zum Elefant 🐘 Bay, und prompt war da auch eine grosse Herde … vor allem grosse Herde Touristen in Booten, die die Säugetiere verscheuchten, weil sie viel zu nah dran waren. Mist!!!!
Doch dann kamen wir zu einer anderen Herde, an der wir ruhig super nah waren 😍. Tanja und ich haben lange auf dem Dach des Bootes verweilen und tollste Aufnahmen machen können. Es war wunderschön 🤩. Essen und Camp war uns egal nach dem langen Schippertag mit kaum was zu Sehen.
Der Sonnenuntergang war der Kracher 🧨 und die Wolken versprachen wieder Regen 🌧️. In unserem Camp waren schon die Neuankömmlinge vom anderen Boot und wir haben uns sofort super verstanden mit Andrea und Raymond. Beide hatten auch schon viele afrikanische Länder bereist und fotografiert. Mit deren Ausrüstung haben die Beiden Traumbilder geschossen. Absolut irre!!
Nach Steak, Gemüse, Braai Kartoffeln, viel Wein und tollen Gesprächen, sind wir wieder ungeduscht (die war dann auch nicht funktionsfähig) in die Falle gesprungen, zu einer besseren Nacht. ☺️Läs mer
Chobe River - 2. Tag
8–9 nov. 2023, Botswana ⋅ ☀️ 34 °C
Bis auf die Viecher die bei Licht bei der Dinnervorbereitung ins Boot kamen … tausende 🤯, war die Nacht ruhig im Mittelschiff… und dazu waren wir sowieso zu kaputt und müde als das es uns tangiert hätte.
Kaffee und mal ein anständiges Eier- und Speckfrühstück am Morgen vertrieb jeden Kummer und Sorgen 😌
Andrea und Raymond ging es wie uns. So eine Dauerbootsfahrt ist langweilig und die Lichtverhältnisse für super Fotos sind eh nur früh morgens und am späten Nachmittag. Letzter Bootstag für alle
Wir wollten das Beste aus dem Tag machen. Aufgrund des Sturms und Regen sind wenig Tiere am Chobe River. Es gab jedoch weiterhin viele unserer Lieblingstiere: Elefanten. 🥰
Tanja und ich beschlossen morgen noch eine Nacht in Kasane zu bleiben und den Guide von dem Pärchen zu engagieren, damit wir vielleicht doch noch zu unseren Löwen kommen.
Büffel am Tag erfüllten die 3 von den Big 5. Jetzt fehlten nur noch die Raubkatzen: Löwe 🦁 und Leopard 🐆. Die Hoffnung stirbt zuletzt 🤩.
Herrlichster Sonnenuntergang am Feuer und Gin Tonics von Andrea & Raymond machten den Abend „rund“. Wir hatten Spaghetti Bolognese und klar hat Tanja die Nudeln perfekt gekocht und nicht unser Skipper. 😂Das mitgebrachte Chilll machte das Essen zum Genuss 😋
Wir haben uns das Moskitonetz vom Nachbarboot gemobst, damit wir endlich mal ruhig schlafen können. Uns so war es dann auch 🥰Läs mer
Game Drive Chobe National Park
9–10 nov. 2023, Namibia ⋅ ☀️ 30 °C
Der Morgen war etwas skurril und hatte wohl mit Misskommunikation mit Charles am Vorabend zu tun. Für ihn hatte sich nichts geändert, nur unsere Pläne. Anstatt Morgensafari haute er verspätet, Andrea und Raymond waren Punkt 6am unterwegs, und mit Affentempo in Richtung Kasane. Wir fragten irgendwann wo er hin wollte und er „To Immigration to leave Namibia!“. Wir waren perplex. “Why”?
Er dachte wohl er wird uns früher los, doch vor allem Tanja war das Morgenlicht wichtig, und nicht zu vertun mit Fahrt zum Stempeln. Schön blöd gelaufen. Anstatt zu fragen, hat er irgendwas angenommen 😳.
An der Marina trafen wir das Pärchen wieder und konnten beim Stempeln in Botswana uns verabschieden. War eine kurze und schöne Zeit mit den Beiden.
Wir stapften erst einmal aus dem Minihafen raus um die Ecke, nach einem Café suchend. Nichts zu finden und schwitzig mit unserem Krempel auf Puckel und Hand hab ich uns dann auf einer Parkbank die Chobe Marina Lodge in 600m Entfernung gebucht.
GPS schien kurzzeitig nicht greifen zu wollen, so liefen wir in die falsche Richtung 🙈. Taxi geschnappt und klitschnass geschwitzt in der Lodge gelandet. Unser Zimmer war leider nicht fertig, so haben wir auf der Veranda mit Blick auf den Chobe einen Salat gegessen.
Zwischenzeitlich hab ich unsere Game Drives mit dem von Andrea & Raymond empfohlenen Stanza für uns gebucht. 14:30h wurde Pick-up bestätigt. Wir hatten Zeit in unserem schönen Lodge Häuschen zu duschen und noch ein Stündchen zu schlafen. Das tat gut.
Stanza kam mit S.K., unserem Guide, und gab uns eine Einführung seiner Safari Dienste. Wir fühlten uns schon super „abgeholt“. Wir bezahlten 100€ p.P. für die Game Drives für Nachmittag/Abend und den nächsten Morgen. Jeweils 3+ Stunden.
Im Chobe National Park hatte ich wieder das Gefühl von Afrikaaa 🤩. Die Weite, das Licht und diese herrliche rote Erde. 5 Minuten im Park und Bääähm 6 Löwen schlafend im Schatten. Das ging gleich super los 😍. Klasse!!
Wir fuhren an den perfekten Leoparden 🐆 Bäumen vorbei: Zambezi Teak, aber nein nix Leopard der faul auf dem Ast hätte liegen können.
Chobe bedeutet „drücken“. Bevor das Gebiet Nationalpark wurde, war Abholzung hier üblich, und weil die Stämme den Hügel zu den Booten in den Chobe River „gedrückt“ werden mussten, schrien die Arbeiter „Chobe, Chobe“. So bekam Fluss und Park später seinen Namen. 😄
Wir kannten ja Chobe Park vom Fluss aus und sahen diesmal super nah unsere Lieblingstiere, Elefanten 🐘, am Wagen vorbeiziehen. Es war großartig ☺️
Kein Leopard und leider auch keinen männlichen Löwen in all seiner Pracht, doch klasse Momente mit vielen anderen Tieren und Erklärungen von S.K.
Das Licht wurde dann immer fantastischer und es fing an zu Regnen 🌧️. Diese Luft, dieser Geruch von feuchtem Staub und Busch war einfach sensationell. Tanja und ich haben gejuchzt vor Freude. DAS ist für uns das Afrika was wir lieben 🥰.
Wir hatten so einen Mordshunger und sind sofort zum Büffet und Abend richtig zugeschlagen. Um 21h waren wir kaputt im Bett, wir hatten noch Schlaf nachzuholen.
Mittlerweile merken wir wie die Erschöpfung von allem uns in den Knochen sitzt. Ohne Sonnebrille gibts kein Bild mehr von uns, am Besten gar keine mehr. die Ränder unter den Augen sagen alles, die Haut spricht auch mit uns. Unsere Klamotten sind immer dieselben und gehen einem auf die Nerven. So richtige Körperhygiene fehlt dann auch irgendwie. So ist halt Abenteuer und morgen geht es langsam zurück in Richtung Windhoek.Läs mer
Chobe Game Drive & Popa Falls
10–11 nov. 2023, Namibia ⋅ ☁️ 34 °C
5am hat der Wecker geklingelt und halbe Stunde später war S.K. ready to go. Unser Take-away breakfast, was ich am Vorabend bestellt habe, war bereit und auf gings zu unserem 2. und letzten Game Drive von dieser Reise. 🥲
Im Ort Kasane war eine Horde Baboons und Warzenschweine auf Strasse und Bürgersteig unterwegs. Lustig und süss anzuschauen. Im Chobe Park begrüsste uns als Erstes eine einsame alte Giraffe, die einzige die wir die letzten 4 Tage gesehen haben.
Auf der Sandbank am Chobe River kam dann plötzlich bisschen Action. Jedenfalls schauten alle Impalas in dieselbe Richtung und dann brach Panik bei Gazellen und Affen aus. Ein Geschrei war das und alles flüchtete 😂. Mit Recht, denn 2 Löwen sassen gemächlich im Sand ca. 30m entfernt voneinander und schauten sich die Speisekarte an. Da gabs so einiges Leckeres 🤪. Die beiden Hübschen waren völlig tiefenentspannt und irgendwann verschwanden sie im Busch, zu dem ausgesuchten Leckerchen.
S.K. raste die Piste plötzlich, schien als hätte es eine Sichtung per Radiowelle gegeben. Viele Safaritrucks standen an einer Stelle. Schon die Menge an Ferngläsern an jedermanns Gesicht liess erahnen, das „Es“ weit weg ist. Ein Leopard 🐆, den ich anfangs noch nicht einmal mit S.K.s Fernglas sah. Dann bewegte es sich auf einem außergewöhnlichen knöchrigem Baum für einen Leoparden. Er war im Wipfel, auf halber Höhe lag erlegtes Impala und unter dem Baum kreisten zwei männliche Prachtexemplare von Löwen um den Baum. Leopard muss richtig Muffensausen bekommen haben und hat sein … mal schnell auf das Blattlose Etwas von Baum gehievt. Die Löwen wollten wohl faul warten auf das was runterfällt. Warum auch nicht, wenns einfach geht 😁
Kleiner Stop im Open Picknick Platz, gabs von S.K. Kaffee und wir machten uns an unser Lodge Frühstück. Die Hälfte meines Sandwiches 🥪 wurde flugs mir aus der Hand von einem Affen geklaut, der es nur auf Futter anlegte. Der Racker war sowas von schnell und wir mussten unsere Fresstüte ständig verteidigen. Ein Weibchen mit Baby kam auch noch und beide jagten von Baum zum Tisch, von Van zum Baum. Attacke. Saulustig. 😂
Dann kamen wir nicht weit entfernt an eine Gruppe Löwen, die erst kürzlich ein Elefantenbaby gerissen haben. Ein Löwe sass Wache und die anderen faul und stark atmend (panting) im Schatten. Wir blieben nicht lange. Natürlich denkt Mutter „armes kleines Ding“. Elefanten sind ja so beschützend und wachen über ihre Kleinen.
Bei einer Gruppe Elefantenmüttern mit ihren Jungen reagierte eine auch auf unsere Anwesenheit kurz. Leider ist das Video teils unscharf. Das erlegte Tier könnte ja von der Familie stammen und ansonsten können die Tiere auch auf 10km Entfernung miteinander kommunizieren. 🥰
Auf dem Rückweg hielten wir kurz an, weil ein wunderschöner Adler auf einem Baumwipfel sass. Ich bat S.K. Ein bisschen zurückzusetzen zu einem Zambezi Teak, ich könnte was gesehen haben. Wir alle mussten genau schauen … und da war die Leopardin mitten drin im Hauptastwerk. Yeayyyy 😄! Wir zückten grad unsere Kameras, sprang das junge Mädchen aus dem Baum und verpieselte sich 🥲. Wie schade ☹️. S.K. High-five‘te mich für diese Sichtung. Es ist dad schwerste Tier zu finden.
Kurze Dusche in der Lodge, ausgecheckt und unser Transfer war da. Er raste in 1,5 Std. zur Caprivi Houseboat Safari Lodge mit Immigration Namibia und Botswana. Eine Strecke für die wir 1,5 Tage brauchten (von den 3) mit dem Boot. Mein Pass war
mit dem ein- und ausfahren der Länder um Stempel auf fast 2 Seiten reicher 🤪.
Wir haben uns von Curt verabschiedet nachdem er unsere konstruktive Kritik über diese recht teuren 3 Tage gehört hat und machten uns auf dem Weg. Kurz im Katima Mulillo getankt und eingekauft.
Die 300+ KM zum nächsten Ort rund um Divundu waren hart. Wir waren beide so müde. Wir landeten in der 4 Jahre alten White Sands Lodge. Sehr gepflegt, doch weil es so geregnet hatte sah es recht düster aus. Wir schauten ob wir doch Lodge Zimmer nehmen, aber das (N$)war es uns nicht wert. Zeltdach halt wieder 🤩. Sturm wütete glücklicherweise an uns vorbei.
Zum Dinner an den Popa Falls im der Lodge Süppchen und Steak 🥩. Hmmmm. Die Namibier essen es sicher alles so, aber kulinarisch fand ich so gut wie alles grauenhaft, dieses Abendessen inklusive. ☹️ Als nächstes gibt es nur noch Cup of Noodles die letzten beiden Abende. War bisher immer Okay und hat gut getan. Der liebe Service und Blick hat es dann wieder wett gemacht. Danach sassen wir noch lange an unserem Picknickplatz quasselnd über unser Abenteuer 🥰Läs mer
Strecke machen & Waterberg
11–13 nov. 2023, Namibia ⋅ ☁️ 34 °C
Der Morgen in der White Sands Lodge war friedlich. Kein Wölkchen am Himmel, nichts mehr vom Sturm, ausser feuchtem Boden. Das Licht war herrlich auf dem Campingplatz, der Ofen für heisses Wasser für unsere Dusche war an und verhiess einen frischen Morgen nach ersten Kaffee.
(Buchungstip White Sands Lodge: Campplatz 5 oder Villa 4 buchen)
Tanja ging Fotos machen von den Popa Falls, als ich dann realisierte das wohl das Datenvolumen von unserer Namibia Karte abgelaufen war.(3 Wochen) und Wifi in Lodge nicht verfügbar 🙈. Also fahren wir erst einmal klassisch mit Strassenkarte wieder und machen irgendwo halt, wo wir vielleicht aufladen können.
Tanken in Divundu war schon spassig. Shell wurde gerade aufgefüllt und Total hatte kein Internet und wir gaben unser letztes Bargeld für Tankfüllung aus. ☹️ Auf der Highway Strecke mussten wir immer super wachsam sein: Kuhherden und Ziegen am Strassenrand oder auf der Strasse. Am schlimmsten sind die dummen Esel, die raffen null den Verkehr und trapsen einfach von rechts nach links 🤯
Bei Pinkelpause hinter Rundu merkte ich, das ich Netz hatte. Yeayyy. Anscheinend hatte der Sturm Internet in der Ecke platt gemacht und es war nicht unsere abgelaufenen SIM-Karten. Bestens 🤩. Mach 450km Lunchpause in Grootfontein. Es war köstlich … NICHT!
Ich denke ständig an diesen „Foodporn“ in Südafrika. Was haben Roland und ich die Köstlichkeiten dort genossen, so lecker 😋
…. Und Tanja sang nur noch von sauren Gummibärchen im Auto 😂.
Auf dem Weg entschieden wir, das wir es bis zum Waterberg schaffen wollen und werden. Wir waren flugs wieder einmal auf orangener Schotterpiste … und einem Tor nach dem nächsten um die Rinderherden in Farms zu halten. Tor auf und zu und immer wieder. Viele von den Kühen waren schneeweiß, das hab ich noch nie gesehen.
Das Waterberg Plateau liegt an der Grenze zu Kalahari Wüste, doch aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit, dringt Feuchtigkeit nicht ins Grundwasser, was eine tolle Pflanzenvielfalt ermöglicht. Die Erde wurde wieder Eisenhaltig und rostrot, der Kontrast zum Grün der Pflanzen war toll. 🤩
Grad als wir in die Gruppe von Wilderness Campsites eingebogen sind fing es wieder an zu leicht regnen, doch uns gefiel diese private Campaufteilung sehr. An der Rezeption wurden wir enttäuscht, alles belegt, das erste Mal nach über 3 Wochen, nur noch teure Lodge war frei 🙈.
Die Nacht musste in der Gegend sein, nach 7Std Strecke und 650km. Es war genug. Highway langweilig und schnell. Schotter interessant und langsam.
Wir machten uns notgedrungen dann auf zu unserer NICHT Lieblingsgruppe von Lodge/Campsides, den NWR (Namibian Wildlife Resorts). Das ist die Truppe von der Regierung verwahrlosten Unterkünften, die wir schon in Etosha beziehen mussten, weil wir im Park bleiben wollten. Ich hab das Gefühl die Rezeptionistinnen waren vorher beim Militär von der Tonalität. Sonst wurden wir überall und von jedem so freundlich empfangen, die Namibier sind herzallerliebst 🥰
Campside aufgebaut in Richtung Brandberg und erst einen Aperitivo genommen, wie Tanja sagen würde 😍. Pasta mit Chilli Knoblauch und Rotwein dazu unter Sternenhimmel. Vorletzte Nacht Schlafen und letzte Nacht im Zelt 😴Läs mer
Warzenschwein & Cheetahs
12–13 nov. 2023, Namibia ⋅ ☁️ 33 °C
Warzenschwein am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen. 😂 Da kam so ein männlicher Racker und machte sich an die paar Äpfel 🍏, die ich aufgrund von Ameisenbefall ins Gebüsch geworfen hab. War ja alles noch ganz süss und friedlich mit einen der „ugly 5“. Dann stand er mir fragend gegenüber und nur die Feuerstelle trennte uns (Video). Ein Apfel gabs noch im Gebüsch, doch unsere Essenskiste fand er spannender. Davon wollte ich ihn mit Mülleimer abhalten, ging auch erst einmal. Dann die Wendung, kurz weggeschaut wollte er mich angreifen, bis auf 1m war er an mir dran, ich hüpfte hinters Auto und Tanja machte sich gross und brüllte. Weg war er. Schön erschrocken hab ich mich. 🙈
Unsere Campingnachbarn mit 2 Kids hatten es mit 4 von den Viechern zu tun, gleiches Bild, erst lustig süss und dann war Mann beschäftigt und spielte den Löwen 😂😂😂
Vor Windhoek wollten wir schon noch was erleben und gaben eine Private Game Reserve ins GPS ein, dann sah ich ein Schild von einer, die mir von einem Pärchen in White Sands empfohlen wurde. Umgedreht und in eine herrlichste Landschaft vom Africat eingebogen. Der Torguard informierte uns, dass nächster Game Drive zum Cheetahs 🐆 sehen um 11:00 beginnt. Perfekt war das für uns, und ein Restaurant gabs auch 😍
Alles war super gepflegt, Unmengen an verschiedensten Warnschildern von Tieren machte uns Hoffnung. Ein paar harmlose haben wir gesehen 😇. Nach 25km Fahrt durch das Reserve landeten wir beim Day Center auf einem Berg. Ganz toll eingerichtet und wir checkten für den Game Drive ein. Leider hatten sie keinen Campingplatz aber Lodge und die sieht traumhaft aus (zuviel $$$).
In einem Buschfahrzeug ging es erst einmal zum Wildlife Info Center für eine Einführung. Unser Guide gab den Gästen detaillierte Informationen über Wildlife, Farming, Zäune und was diese Foundation alles tat für den Artenerhalt. Bisschen lange, bis wir in einem eingezäunten Gebiet 5 Cheetahs 🐆 im Schatten ruhend sahen. 😂
Dafür war der Lunch mit Blick vorzüglich.
220km zu unser zentralen Lodge nach Windhoek gefahren und unser saudreckiges Auto entleert von unseren Sachen. Wir brauchten allein 2Std. alles neu im Zimmer zu sortieren für unsere morgigen Flüge. Schön die letzte Nacht in einem Bett zu ruhen und sich auf zu Hause zu freuen 🥰Läs mer
















































































































































































































































































































































































































































































































ResenärHappy Landing !
ResenärThank you 😘
ResenärHallo Steph! Immerhin gut angekommen😊👍‼️
ResenärJawohl. Das ist suuuper 🤩