Angkor Wat
29 novembre 2023, Cambodge ⋅ ☁️ 22 °C
Kambodscha wird von den meisten Touristen mit Angkor Wat verbunden, schließlich ziert es die Nationalflagge des Landes und mehr als 3 Millionen Menschen besuchen jährlich den größten Tempel-Komplex der Welt. Auch wir wollten uns 3 Tage lang in den Bann des bedeutendsten Heiligtums der Khmer ziehen lassen.
Nachdem wir ehrlicherweise schon etwas „Tempelmüde“ waren, hat uns die antike Tempelstadt der Khmer völlig umgehauen. Wir entschieden uns zunächst für eine geführte Tour durch die wichtigsten Tempel Angkor’s, um nicht nur die architektonische Einzigartigkeit zu bewundern, sondern auch einiges über die historischen Hintergründe der Bauten zu erfahren. Am nächsten Tag besuchten wir den Haupttempel Angkor Wat noch einmal bei Sonnenuntergang, denn dann färbt sich die Sandsteinfassade malerisch rostbraun und bot natürlich das perfekte Fotomotiv für unseren Blog.😛
In der Region Angkor befanden sich auf einer Fläche von ca 400km² mehr als 1000 Tempel und war zu ihren Hochzeiten die Heimat von mehr als 900.000 Menschen. Daher ist die ehemalige Megacity Asiens zu weitläufig, um sie zu Fuß zu erkunden. Also mieteten wir uns Mountainbikes und entdeckten von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang 8 weitere Tempel mit dem Rad. 🚲
Es ist wirklich erstaunlich, wie mächtig das historische Königreich Kambuja gewesen sein muss, um einen solchen Komplex in der damaligen Zeit zu erbauen. Auch der Niedergang dieses Reiches wirft bei uns viele Fragen auf. Leider gibt es kaum detaillierte Schriften aus dieser Zeit und nur durch die in Stein gemeißelten Kunstwerke können wir etwas über die Geschichte und Lebensweise der Menschen in Angkor erfahren. (abgesehen von den Berichten der Diplomaten anderer Königreiche)
Der Besuch Angkor Wat’s zählt auf jeden Fall zu unseren Highlights der bisherigen Reise und jetzt können die darauffolgenden Tempel wohl nicht mehr mithalten 🫢En savoir plus
Koh Rong / Koh Rong Sanloem
1 décembre 2023, Cambodge ⋅ ☁️ 29 °C
Nach 6 ereignisreichen Tagen in Siem Reap, standen nun endlich die ersten Strandtage unserer Reise an. 12 Stunden lang fuhren wir erneut in einer engen Schlafkabine gen Süden über wirklich miese Straßen in die Küstenstadt Sihanoukville, die Ausgangspunkt für unsere Weiterreise ist. Die Stadt empfang uns mit einem üblen Gestank und vermüllten Straßen, sodass wir uns recht schnell zum Hafen aufmachten und mit dem Speedboot auf die Insel Koh Rong übersetzten. Bei der Fahrt wurde Laura natürlich mal wieder schlecht 😂Für die nächsten 6 Tage standen entspannte Strandtage auf zwei mehr oder weniger traumhaften Inseln an - abgesehen von dem ganzen Müll, der an jeder erdenklichen Ecke aufzufinden war, was immer sehr traurig ist. Da wir jetzt nicht die typischen Strandgammler sind, haben wir uns etwas anderes einfallen lassen: Beach-Hopping 😅 Wir mieteten uns einen Scooter, besichtigten jeden Strand der Insel, sprangen einmal ins Meer und fuhren weiter. So erkundeten wir die ganze Insel und hatten trotzdem etwas Badespaß.
Zur Halbzeit wechselten wir auf die kleinere Nachbarinsel Koh Rong Samloem, genauer gesagt in die M-Pai Bay. Eine Bucht, welche aus einigen Häusern ohne Anbindung an den Rest der Insel bestand.
Dort herrschte doch nochmal ein ganz anderer Vibe als auf Koh Rong: viele Aussteiger mit Gasthäusern, keine Internetanbindung, keine Autos und alles doch sehr entspannt und simpel. Wir mussten auf Gesellschaftsspiele und Bücher lesen zurückgreifen, auch mal interessant so ein Internet Detox. (Sorry für die Verzögerung bei den Posts😅)
Am letzten Tag haben wir eine kleine Schnorchelsession unternommen, was auch wirklich Spaß gemacht hat und zudem Laura‘s erste Erkundung der Unterwasserwelt war. 😂
Ein großes Highlight war für uns das ein oder andere Nachtschwimmen, da man dort Biolumineszenten Plankton sehen kann. Dieser setzt bei Berührung kleine Lichtblitze frei und sorgt für ein beeindruckendes Funkeln beim Schwimmen. Die Strandtage waren wirklich schön und erholsam, aber nun freuen wir uns auch wieder sehr auf Unternehmungen an unserem nächsten Reiseziel.En savoir plus

VoyageurTraumhaft! Da wird mir im verregneten Deutschland beim Bilder ansehen schon ganz warm 🌞 Genießt die Zeit weiterhin und passt auf euch auf 🥰
Kampot
7 décembre 2023, Cambodge ⋅ ⛅ 31 °C
Drei Stunden von der Küstenstadt Sihanoukville liegt Kampot, die vor allem für ihren Pfefferanbau bekannt ist. Einen Tag nach unserer Ankunft setzten wir uns demnach auf den Roller und besichtigten eine der umliegenden Pfefferfarmen. Zu unserem Glück gab es eine kostenlose Führung, bei der wir einiges über den Anbau und die Vielfalt der verschiedenen Pfeffersorten erfahren konnten. Und obwohl das kostenlose Angebot schon echt cool war, durften wir anschließend noch an die 10 verschiedenen Pfeffersorten probieren. Im dazugehörigen Restaurant ließen wir uns dann ein typisches Khmer Gericht mit dem selbst hergestellten Pfeffer schmecken! Laura hatte hier das beste Fisch-Amok auf der Kambodscha Reise. 😋
Nach dem Besuch auf der Pfefferfarm ging es für uns weiter in die Stadt Kep, da wir dort den berühmten Krabbenmarkt besuchen wollten. Leider waren wir zu satt, um eine Krabbe zu probieren - aber das holen wir in den anderen Ländern noch nach!
Side-Fact: Kampot wird auch die Hauptstadt der Durianfrucht genannt, da die Stadt die perfekten klimatischen Bedingungen für den Wachstum hochwertiger Durianfrüchte bietet. Deshalb ist im Stadtkern auch eine Statue einer Durian errichtet wurden. Wir haben sie aufgrund ihres außergewöhnlichen Geschmacks gepaart mit dem stinkenden Geruch noch nicht probiert. Sie wird deshalb auch „Kotzfrucht“ genannt 😅 Hans wird sich sicherlich irgendwann noch rantasten! 😃
An einem weiteren Tag sind wir mit dem Roller in den Bokor Nationalpark gefahren, in dem es eine Vielzahl von leerstehenden Häusern zu sehen gab, die einst von den Franzosen erbaut wurden. Das Wort Nationalpark ist hierbei aber etwas irreführend, da man hier vor allem eine Lost Place Tour durch alte verlassene französische Hotelanlagen macht. Auch die Natur des Nationalparks ist nicht sonderlich einladend, da seit 2019 riesige Bauprojekte zur Erschließung gestartet wurden. Sonderlich spektakulär war der Ausflug also nicht, sodass wir uns nach 2h auch wieder auf den Rückweg machten. Das Highlight dieser Tour war demnach eher der Weg mit seinen Aussichten sowie die unzähligen Affen am Straßenrand.
Alles in Allem hat uns Kampot wirklich gut gefallen. Die Stadt erinnert uns mit seinen alten französischen Kolonialgebäuden ein wenig an Luang Prabang und hat sehr gute Restaurants und Cafés zum verweilen.En savoir plus

VoyageurDer Fisch sieht köstlich aus😍 konnte man beim verkosten der verschiedenen Pfeffersorten einen großen Unterschied rausschmecken?

VoyageurJa vor allem die Long Pepper und der reguläre waren unterschiedlich in Geschmack und Schärfe. Die fertigen Pfeffermischungen mit z. B. Zitronengras etc. waren aber die wirklichen Highlights und entsprechend anders😅.
Phnom Penh
13 décembre 2023, Cambodge ⋅ ⛅ 29 °C
Die letzte Station unserer Reise durch Kambodscha führte uns mal wieder in eine Millionenstadt - Phnom Penh: Hauptstadt und wirtschaftliches Zentrum Kambodscha’s, sowie Heimat für ~2,3 Millionen Einwohner.
Nach den wirklich entspannten 2 Wochen im Süden Kambodschas also eine ordentliche Abwechslung. 😊
Wir haben fast eine gesamte Woche Zeit, um uns in das Gewimmel der Großstadt zu begeben. Dabei entdeckten wir eine wirklich unfassbar leckere Straßenküche, bei der wir sagenhafte 5/6 Abende gegessen haben. Auch der benachbarte Coffee & Tea Shop wurde so oft besucht, sodass der Besitzer sogar ein Foto mit uns für seine Facebook und TikTok Seite wollte. 😅
Abseits der kulinarischen Entdeckungen haben wir uns ein recht umfangreiches Kulturprogramm vorgenommen. Wir besuchten den Royalen Palast und bewunderten die prunkvollen Bauten der königlichen Residenz. Aber nicht nur Staunen und Bestaunen von Eindrucksvollem stand auf dem Plan, sondern auch der Besuch des Tuol-Sleng-Genozid-Museums sowie des Choeung Ek Völkermord-Gedenkzentrums (auch "Killing Fields" genannt).
Wir müssen uns hier eine kleine Bildungslücke eingestehen, denn so genau wussten wir vor Besuch gar nicht, welches Ausmaß an Gräueltaten die Roten Khmer von 1975-1979 am Volk Kambodscha’s verübten. Wir würden behaupten, es gibt wenige Museen, die einen im Leben wirklich prägen, aber dieses war ohne Zweifel eines davon. Die Aufarbeitung und ungeschönte Dokumentation der Taten lässt einen nicht vergessen, was in diesen Jahren in Kambodscha passierte. Und das hilft eventuell dabei, dass so etwas nicht noch einmal geschieht...
Bedrückt hörten wir im Tuol-Sleng Museum die Geschichten derer, die das Regime überlebten oder im Choeung Ek Museum, die derer, die es nicht taten. Insgesamt kamen in diesen 4 Jahren ~ 2-3 Millionen der 8 Millionen Einwohner Kambodschas’s durch Hinrichtung, Zwangsarbeit und Hunger ums Leben.
Umso erstaunlicher ist für uns der Fakt, dass uns trotz dieser noch jungen Tragödie ein unfassbar freundliches und aufgeschlossenes Volk begegnet ist. Wir hatten trotz der wenigen Stopps und langen Aufenthalte wirklich vielfältige Erlebnisse und haben somit Kambodscha sehr genossen. Aber wir freuen uns auch auf die Weiterreise, denn nach nun fast 4 Wochen geht es nach Vietnam, genauer gesagt Ho-Chi-Minh-Stadt. Und ab dann nun auch zu Dritt, bis bald ✌️En savoir plus
Ho-Chi-Minh-Stadt
18 décembre 2023, Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C
Früh morgens stiegen wir in den Bus, der uns von Phnom Penh nach Ho-Chi-Minh-Stadt bringen sollte. Nach ca. 5 Stunden erreichen wir die Grenze - diesmal eine Sache von wenigen Minuten, da wir kein Visum benötigen. 6 Stunden später erreichen wir die größte Stadt Vietnams.
Wir sind nun zum zweiten Mal in Ho-Chi-Minh-City, dem Land, in dem damals quasi unsere eigene gemeinsame „Reise“ begann. 😇 Uns fallen direkt die ersten Unterschiede zu den bereits besuchten Ländern Südostasiens auf: noch mehr Mopeds, ununterbrochenes Hupen, und eine wirklich miserable Luftqualität. Auch das Essensangebot hat sich mit dem Passieren einer Grenze mal wieder um 180 Grad gedreht. Das erste Restaurant, das wir hungrig ansteuern, empfängt uns mit einem wirklich üblen Geruch. Vom Hunger getrieben haben wir uns trotzdem etwas bestellt, wir sind ja schließlich experimentierfreudig. 😃 Hans sein Gericht wird mit einer Soße aus fermentierter Garnelenpaste gegessen, was auch der Übeltäter für den kräftigen und beißenden Geruch ist (sehr gewöhnungsbedürftig, aber trotzdem lecker🥴😅)
Der erste Eindruck der 9 Millionen-Stadt war daher schonmal äußerst vielversprechend und wir waren gespannt darauf, was uns die nächsten zwei Tage sowohl kulinarisch als auch kulturell erwarten würde! Nicht nur, aufgrund der ersten Erlebnisse, sondern auch, weil wir unseren ersten Besuch nach fast 3 Monaten erwarteten - Felix fckn Süß is coming to town! Wir machten uns also am nächsten Abend auf den Weg und holten Felix vom Flughafen ab. Das Wiedersehen feierten wir ganz gemütlich bei einer der leckersten Phó’s die wir bisher gegessen haben und geben Felix etwas Zeit um anzukommen 😄
Die Tage in Ho-Chi-Minh-Stadt vergingen wie im Flug. Wir versuchten so viel wie möglich zu entdecken und erkundeten die Stadt zu Fuß. Wir verirrten uns in kleine verwinkelte Gassen, in denen die Menschen auf nur 9 Quadratmetern kochen, schlafen und leben - unvorstellbar in Deutschland. 🫢
Wir besuchten im 49. Stock des Bitexo Financial Towers das Saigon Skydeck und erhielten Einblick in die wahren Dimensionen der Mega City.
Neben all den aufregenden Dingen, die Ho-Chi-Minh Stadt zu bieten hat, gehört auch der Besuch des Kriegsmuseums zum Kulturprogramm. Die Geschichten über den 20 Jahre andauernden Vietnamkrieg und die Folgen der Verwendung von Agent Orange waren einmal mehr bedrückend.
Nach 3 Tagen im Trubel der Großstadt freuen wir uns dann doch auf die Weiterreise. Ho-Chi-Minh-Stadt ist zweifelsfrei ein Must-Do für jede Vietnam Reise, aber auch wirklich kräftezehrend. 😄En savoir plus
Weihnachten in Hoi An
23 décembre 2023, Vietnam ⋅ 🌧 21 °C
Nach 4 Tagen Großstadtgewusel ging es für uns in die kleine Küstenstadt Hoi An. In 20 Stunden sollten wir unser Ziel erreichen, am Ende waren es insgesamt 24 Stunden und dementsprechend K.O. legten wir uns für den Rest des Nachmittags erst einmal ins Bett. Die Nachwirkungen der Busfahrt waren auch am nächsten Tag (Weihnachten) noch zu spüren, sodass wir es ganz langsam angehen ließen. 🥱 Das Wetter machte uns ohnehin einen Strich durch die Rechnung - die tropisch heißen Temperaturen hatten wir hinter uns gelassen, die nächsten Tage erwarteten uns kühle Temperaturen und Dauerregen. 🙄 Aber Gott sei Dank konnten wir uns die Zeit in unserem Hotel mit Dart, Billard, Tischtennis und Shuffleboard vertreiben. Wir verließen das Hotel praktisch nur zum Mittag- und Abendessen. 😄
Die Gassen im Stadtzentrum von Hoi An waren weihnachtlich geschmückt, in jedem Café und Restaurant lief Weihnachtsmusik rauf und runter - trotzdem kamen wir nicht so richtig in Weihnachtsstimmung. Felix und Hans beschenkten sich allerdings selbst und deckten sich mit Klamotten ein. 😅 Unseren Weihnachtsabend verbrachten wir in einem gemütlichen Restaurant und später mit einem Dart - und Shuffleboardturnier.
Leider war die Stadt auch sehr touristisch, was wir aber zu 100% verstehen können! Uns gefiel das süße Städtchen auch auf Anhieb, die unzähligen Lampions in den Straßen hatten ihren ganz eigenen Charme.
Da es am nächsten Tag nicht durchgehend regnen sollte, nutzten wir das Zeitfenster und radelten in 20 min zum nächstgelegenen Strand. Der hohe Wellengang und die recht frischen Temperaturen hielten uns allerdings davon ab, ins Meer zu springen. 😅 Dafür eröffneten wir unsere eigene Kokosnussolympiade (Kokosnussweitwurf, Kokosnussstoßen, Kokosnussboccia) 😂
Nach drei Nachmittagen im selben Café mit unglaublich leckeren vietnamesischen Kaffee- und Teekreationen hieß es dann Abschied nehmen.
Für unsere nächste Etappe müssen wir zum Glück weniger Distanz überwinden, es geht mit einer dreistündigen Zugfahrt in die alte Kaiserstadt Hué.En savoir plus
Hué
26 décembre 2023, Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C
Nach einer wirklich schönen Zugfahrt entlang der Küstelinie Vietnams erreichten wir Hué - die alte Kaiserstadt Vietnams. Die Stadt wurde unter der Nguyễn-Dynastie zur Hauptstadt und somit Ort der letzten kaiserlichen Dynastie Vietnams. Leider konnten wir mit den zurückgelegten Kilometern dem Regen nicht entkommen und müssen uns auf 2 Tage Dauerregen einstellen. 😢☔
Am Hotel angekommen, mussten wir leider feststellen, dass wir für Januar statt Dezember gebucht haben. Aber zum Glück ließ sich noch ein Raum für uns finden. 😂
Eine Reise nach Hué erfordert natürlich auch den Besuch der Zitadelle inkl. der verbotenen Stadt, welche Hof und Arbeitsplatz des Kaisers war. Mit Regenponchos ausgestattet, schauten wir uns wie die Heinzelmännchen die Tempel, Paläste und Gärten der kaiserlichen Zitadelle an. Der Audioguide steuerte uns für ca. 5 Stunden durch die gigantische Anlage und gab Einblicke über das damalige Leben zu Zeiten der Dynastie, die Zerstörung während der Kriege und dessen aufwändige Restaurierung.
Recht durchgefroren war nun Zeit für die lokale Spezialität Bun Bo Hué zum aufwärmen (Zum Glück diesmal ohne Blutklumpen😅)
Am Folgetag besuchten wir noch die Thiên Ma Pagode und das Mausoleum des vorletzten vietnamesischen Kaisers - ebenfalls 2 sehr schöne Anlagen.
Nach unserem Zwischenstopp in Hué setzen wir die Reise Richtung Norden fort und hoffen dort auf besseres Wetter. 😅En savoir plus
Hanoi
29 décembre 2023, Vietnam
Nach unserem verregneten Zwischenstopp in Hué, stiegen wir noch am Abend in den Nachtbus Richtung Hanoi. Diesmal standen uns nur 12h bevor, also alles halb so wild 😜 Wir steckten zwar kurz in einer Zollkontrolle fest, nach welcher die Busfahrer hektisch Dinge unter den Sitzen versteckten, aber ansonsten lief alles tadellos😅
Danach liefen wir um 6 Uhr morgens durch die noch verschlafenen Straßen Hanoi‘s bis wir am bekannten Hoan-Kiem-See unfassbar viele sportmotivierte Vietnamesen bei ihrem morgendlichen Workout antrafen. 💪🏼 So leer bekamen wir die Stadt leider nicht mehr zu sehen, denn durch die Weihnachtstage und das anstehende Neujahrsfest war die Stadt stark besucht. Wir besichtigten nicht viele klassische Sehenswürdigkeiten, sondern versuchten eher das Leben in der Stadt etwas einzufangen.
Und wie geht das besser als bei einer Food Tour durch Hanoi?! Mit einem Local probierten wir uns durch die Spezialitäten Nordvietnams und entdeckten leckere, uns noch unbekannte Gerichte, auf die wir in den nächsten Tagen immer wieder zurückgriffen. (außer auf das Wachtelhirn)😂
Die berühmte Train Street war ebenfalls nicht weit entfernt und auf jeden Fall einen Abstecher wert. Bei einem Bier bestaunten wir den gar nicht mal so langsam, unmittelbar an uns vorbeifahrenden Zug. Die Straße wurde offiziell für Besucher geschlossen, inoffiziell aber doch nicht, denn wenn man in eines der Café‘s eingeladen wird, darf man die Absperrung passieren und das Spektakel beobachten. 😃
Eine Sache wollten wir aber auf jeden Fall besichtigen: Das Ho-Chi-Minh Mausoleum!
Der gegen seinen Willen einbalsamierte Körper des Nationalhelden wird täglich von tausenden Menschen besucht. Nach langem Anstehen wurden wir von Soldaten akribisch genau um den ausgestellten Körper von „Onkel Ho“ gelenkt. Eine schnelle Runde um den Leichnam und das Spektakel war auch schon vorbei. Aber war der Körper echt? Das war die Frage die wir uns stellten, denn irgendwie sah es schon sehr nach einer Wachsfigur aus 😅
Den Silvesterabend wollten wir ganz entspannt in eine Bar am Hoan-Kiem See verbringen. Aber aufgrund von Sperrungen für ein Konzert war es unmöglich die Menschenmassen zu durchdringen. Leider verlief der Abend demnach nicht wie geplant, aber wir machten das Beste daraus und schafften es mit Umwegen tatsächlich auch noch kurz vor 0 Uhr zum See. Wir rutschten bei ein paar Dosenbier und wenig spektakulärem Feuerwerk ins neue Jahr, war aber trotzdem cool😅. Frohes Neues an euch alle 🫡🎆
Man muss dazu sagen, dass die Vietnamesen erst im Februar das Neujahrsfest zelebrieren - nach chinesischem Kalender. In einer Bar in der Pub Street ließen wir den Abend bei Karaoke ausklingen. Der Neujahrstag verlief entsprechend entspannt und es hieß wieder: Rucksack packen für die Weiterreise!En savoir plus
Sa Pa
2 janvier 2024, Vietnam ⋅ ☀️ 18 °C
Nachdem wir nun eine ganze Weile fast ausschließlich in Städten unterwegs waren, ging es endlich wieder zurück in die Natur, nach Sa Pa.
Die Region im Norden Vietnams ist vor allem bekannt für malerische Blicke auf die in den Bergen gelegenen grünen Reisterassen. Besonders beliebt sind Trekkingtouren durch die Dörfer von Sapa, was wir uns ebenfalls für die nächsten 2 Tage vorgenommen haben. Wir suchten eine Route heraus, welche uns entlang der Reisterrassen bis ins nächste Dorf bringen sollte. Nach ein paar Sackgassen und einem heiklen Hundeangriff (🏃♂️💨🐕) kamen wir zwar nicht an unserem eigentlichen Zielort an, fanden aber ein schönes Homestay, indem wir zu Mittag essen konnten. Aufgrund des Wetters haben wir unsere Wanderung nicht bis zum Ende durchgezogen und entschieden uns ganz entspannt den Rückweg anzutreten. Nach unserer halbtägigen Wanderung wärmten wir uns mit einer heißen Schokolade in einem wirklich schönen Café auf. ☕️ Abends waren wir noch mit Bekannten von der Food Tour zum Hot Pot essen verabredet😋.
Am nächsten Tag hatten wir eigentlich eine geführte Wanderung geplant, die wir aufgrund des starken Regens absagten. Wir entschlossen uns kurzerhand den Sapa Aufenthalt um eine Nacht zu verkürzen und reisten noch am selben Tag nach Ha Giang. Wir erhofften uns dadurch einen Tag mehr trockenes Wetter auf dem Ha Giang Motorrad Loop, den wir die nächsten 4 Tage fahren wollten. Ob das funktioniert hat, erfahrt ihr im nächsten Post 🤫.En savoir plus
Ha Giang Loop Tag 1
5 janvier 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 14 °C
Nachdem wir nahezu fluchtartig Sa Pa verlassen haben, ging es für uns mit dem Bus Richtung Hà Giang, der nördlichsten Provinz Vietnams. Wir wollen hier in einer mehrtägigen Motorradtour den berühmten Hà Giang Loop fahren. Nach dem Thakhek Loop in Laos wollten wir uns das Abenteuer in Vietnam nicht entgehen lassen, vor allem weil wir von so vielen Reisenden gesagt bekommen haben, dass es ein absolutes „Muss“ auf jeder Vietnamreise ist! Leider wurde uns auch von den häufigen Polizeikontrollen berichtet, welche uns als notorische Schwarzfahrer vor ein Problem stellten. 😅
Als Alternative kann man sich einen Fahrer organisieren und den Loop als Beifahrer erleben. Da jedoch auch einige "Party Touren" mit mehr als 20 Motorrädern angeboten werden, war aufwendige Recherche für die Tourenplanung angesagt. 🧐 Laura stieß nach einiger Zeit auf ein wirklich vielversprechendes Angebot und wir entschieden uns die Tour über das Hà Giang Hostel zu buchen. In einer Gruppe von 10 Motorrädern werden wir nun für 4 Tage durch den bergigen Norden Vietnams fahren. Oder besser: gefahren werden, denn die Verantwortung haben wir an unsere liebenswerten "Easyrider"(Fahrer) Chung, Hai und Huang abgegeben. Das Wetter hatte sich etwas gebessert und es war zumindest trocken bei unserem Start aus Hà Giang. 🥳Die ersten Kilometer des Loops waren noch recht unspektakulär, wir fuhren primär nur aus der Stadt und absolvierten die ersten Höhenmeter. Hier hatten sich auch gleich mal 3 Polizeikontrollen positioniert, welche uns direkt um insgesamt 300 Euro erleichtert hätten - also alles richtig gemacht 😂.
Die erste Etappe führte uns durch viele Dörfer der dort lebenden Minderheiten, von denen Hà Giang allein 19 verschiedene beherbergt. Diese machen dabei einen Bevölkerungsanteil von 90% aus. Während wir die ersten Täler passieren, fallen einem daher sofort die Unterschiede zum Rest Vietnams in Form verschiedenster Trachten und Gewänder auf. Ganze Schweine auf Rollern transportiert, eine Schlachtung am Straßenrand, atemberaubende Szenerien - die Eindrücke könnten vielfältiger nicht sein. Und dann als man bereits dachte: "OK das werden geile 4 Tage" passierten wir einen Pass und sahen eine der beeindruckendsten Anblicke, die wir je gesehen haben 🤯 - bis jetzt. Wer uns kennt weiß, dass es uns die Berge als Flachländler angetan haben, aber das war landschaftlich unangefochten für uns.
Der erste Tag endete für uns in einem wirklich tollem Homestay, wir aßen gemeinsam mit unserer Gruppe Abendbrot und tranken den ein oder anderen Shot "Happy Water". 😅En savoir plus
Ha Giang Loop Tag 2
6 janvier 2024, Vietnam ⋅ ☁️ 15 °C
Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück ging es zurück auf den Bock für die nächste Etappe des Loops. Schnell voran ging es allerdings nicht, da wir mit den Motorrädern durch einen lokalen Markt fahren mussten. Obst und Gemüse, zwischen Arzneimitteln und Haushaltswaren bis hin zu Hühnern in Tüten und Schweinen in Käfigen - wilder ging es kaum. 😂
Danach schlängelten wir uns die nächsten 6 Stunden durch die Serpentinen der Berge. Im letzten Drittel machten wir eine Pause und schipperten als Kontrast zum Motorradfahren mit einem Boot über den Nho Que Fluss. Danach fuhren wir durch einen der beeindruckendsten Pässe des Loops, dem Ma Pi Leng Pass, welcher sich auf 1500 Metern ü.NN durch das Gebirge zieht. In der Unterkunft angekommen, gab es noch Hot Pot, die abendliche Karaoke-Session und Happy Water zum einschlafen. 😊En savoir plus
Ha Giang Loop Tag 3-4
7 janvier 2024, Vietnam ⋅ 🌫 13 °C
Tag 3 war wettertechnisch nicht der beste Tag für einen Motorradloop, aber von ein wenig Regen ließen wir uns die Laune nicht verderben. 😊 Unser Tourleader hatte zuvor ungefähr 10x davon gesprochen, dass wir am nächsten Morgen den chinesischen Nachbarn einmal Hallo sagen werden. Wir machten uns also nach dem Frühstück auf den Weg zu einem Aussichtspunkt, welcher einen guten Blick auf die vietnamesisch/chinesische Grenze bot. Gemeinsam mit unserem vietnamesischen Freund riefen wir dann einmal kräftig: Good Morning China! 👋🏼🇨🇳
Da man den Loop entweder in 3 oder 4 Tagen fahren kann, teilte sich unsere Gruppe nach diesem Stopp. Die anderen fuhren zurück nach Ha Giang und wir machten uns auf den Weg zum nördlichsten Punkt Vietnams. Leider konnten wir das umliegende Panorama nur erahnen, da wir aufgrund des Wetters lediglich ins Graue blickten. 😅 Die Temperaturen waren schon ziemlich frisch, deshalb waren wir froh uns bei einem leckeren Mittagessen und einer heißen Tasse Tee etwas aufzuwärmen. Den Rest des Tages fuhren wir entlang der nebligen Gebirgsketten, wo wir teilweise nur 50 Meter weit schauen konnten. Die Aussicht war vielleicht nicht die Beste, aber der Nebel hatte etwas mystisches an sich. Und dank unserer stylischen Regenponchos wurden wir kaum nass. ✌🏼In der Unterkunft wärmten wir uns am Lagerfeuer etwas auf, aßen gemeinsam mit den Locals Abendessen und tranken einige Flaschen Happy Water. Die Stimmung war so gut, dass wir den ganzen Abend durchgehend Karaoke sangen. 😅🎤
Nächsten Morgen wachten wir dann dementsprechend etwas verkatert auf, stärkten uns aber mit einer kräftigen Nudelsuppe, sodass wir fit den Heimweg antreten konnten. 💪🏼
Wir besuchten noch die Lùng Khuý Höhle in der Nähe unseres Homestays und fuhren dann ungefähr 80 km zurück nach Ha Giang.
4 unvergessliche Tage und ca. 380 km liegen hinter uns. Die landschaftliche Schönheit Nordvietnams ist mit Worten kaum zu beschreiben. Bilder können die Schönheit kaum einfangen. Wir sind froh, dass wir den Loop nicht alleine gefahren sind, nicht nur wegen der Verkehrskontrollen, sondern vor allem, weil es mit den Einheimischen und den anderen Gruppenteilnehmern ein unvergessliches Erlebnis war und wir ohne die Happy Water und Karaoke Abende vermutlich nur halb so viel Spaß gehabt hätten. 😎En savoir plus
Hanoi ✈️ Bangkok
11 janvier 2024, Thaïlande ⋅ ☀️ 33 °C
Nach 4 unvergesslichen Tagen in Ha Giang ging es nun wieder zurück nach Hanoi. Die Busfahrt war recht abenteuerlich, da der Fahrer wie ein Irrer durch die Dörfer raste. Und irgendwie kam es wie es kommen musste... Wir streiften einen vorbeifahrenden LKW, und haben unseren Seitenspiegel eingebüßt. 🫠
Den Passagieren und dem Rest des Busses ist zum Glück nichts passiert. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir ziemlich geschafft in Hanoi an und wollten nur noch schlafen...4 Tage auf dem Motorrad und das Happy Water haben seine Spuren hinterlassen. 😅 An einen entspannten Abend und ruhigen Schlaf war leider nicht zu denken, da Laura ein Hotel direkt neben einem Club gebucht hatte. 😎 In unserem Zimmer hatten wir dank der pulsierenden Bässe das Gefühl, mitten auf dem Dancefloor zu stehen.🕺🏽Mit Oropacs war die Nacht aber doch noch auszuhalten.
Für Felix hieß es dann schon wieder Abschied nehmen. Nachdem wir noch einmal in unseren Lieblingsrestaurants gegessen haben, verließ uns Felix am nächsten Morgen. Auch für uns ging es einen Tag später zum Flughafen. Wieder zu zweit geht es für uns nach Bangkok - also alles auf Anfang, denn der Süden Thailands steht noch aus. 🌴🥥🏖️En savoir plus
Koh Chang
13 janvier 2024, Thaïlande ⋅ ☀️ 29 °C
Wir beschlossen noch einen kurzen Aufenthalt im Golf von Thailand einzulegen, bevor wir von Bangkok in den Süden Thailands reisen. Die Insel Koh Chang ist zwar weniger bekannt, aber deshalb nicht weniger schön!
Im Gegenteil, uns erwartete eine Insel wie aus dem Bilderbuch.
Mit dem Roller fuhren wir am ersten Tag die Westküste der Insel entlang und stießen auf ein verlassenes Hotelschiff und zahlreiche schwimmenden Unterkünfte. Die Kulisse war auf jeden Fall sehenswert, ebenso wie der Strand, den wir gleich mal als Abkühlung nutzten. 🥵
Am nächsten Tag erkundeten wir die weniger überfüllte Ostseite der Insel, die wesentlich ruhiger und unberührter war. Wir besuchten ein kleines Fischerdorf, spazierten durch den Mangrovenwald und fuhren zum südlichstes Zipfel der Insel, wo wir einen wirklich traumhaften Strand mit türkisblauem Wasser entdeckten.
Der Tag endete in unserem Stammrestaurant in der Nähe unseres Bungalows, wo es unfassbar leckeres Curry gab. 😋 Die zwei Tage vergingen wie im Flug, und wir hätten gerne noch ein paar weitere drangehängt. Aber morgen geht es wieder zurück nach Bangkok, um dort den Geburtstag von Hans zu feiern! 🥳En savoir plus
Bangkok - Hans‘ Geburtstag
16 janvier 2024, Thaïlande ⋅ ⛅ 33 °C
An Hans seinem Geburtstag habe ich einen Besuch auf dem höchsten Gebäude Bangkoks geplant - dem Maha Nakhon (bedeutet „große Stadt“ oder „Metropole“) Dafür habe ich natürlich erstmal Tickets von einem dubiosen Drittanbieter gekauft, welcher irgendwo in Hongkong sitzt. :)
Von denen hatte ich bis zum Abend auch kein E-Ticket erhalten, sodass Hans erstmal am Ticketschalter die Firma in Hongkong anrufen musste. Eine halbe Stunde später sind die Tickets dann per WhatsApp eingetrudelt, also alles nochmal gut gegangen (ich hatte schon Angst nochmal zahlen zu müssen😅)
Der Maha Nakhon Tower bietet einen 360 Grad Blick über ganz Bangkok. Es ist wirklich beeindruckend, wie groß die Stadt ist! Auf 313m genossen wir also den Sonnenuntergang über Bangkok und wagten uns trotz Hans’ kleiner Höhenangst auf den Skywalk. 😊
Als Geburtstagsessen gab es lecker Reis mit Hühnchen an einer Straßenküche - keep it simple😅
Im Gegensatz zu unserem ersten Besuch in Bangkok waren wir dieses Mal im Viertel Silom untergebracht. Da es das Zentrum des Finanzwesens Bangkoks ist, befinden sich dort viele beeindruckende Wolkenkratzer und gute Straßenküchen. 😋 Waren wir der Betonwüste überdrüssig, haben wir uns in den Lumpini Park zurückgezogen und bei einem kalten Getränk Warane beobachtet. Silom ist ein wirklich facettenreicher Teil Bangkoks und auf jeden Fall einen Besuch wert! Aber man soll ja aufhören wenns am schönsten ist, daher geht es nun mit dem Zug nach Surat Thani! 🚄👋En savoir plus
Khao Sok Nationalpark
19 janvier 2024, Thaïlande ⋅ ☁️ 25 °C
Nach unserem dritten und vorerst letzten Besuch in Bangkok fuhren wir mit dem Nachtzug nach Surat Thani, von wo aus wir unsere Weiterreise nach Khao Sok planten. Wir legten allerdings einen Off-Day ein, da wir das Bedürfnis hatten, einfach mal den ganzen Tag zu chillen. (Die Stadt selbst hat eh nicht viel zu bieten). Nach dem erfolgreichen Nichtstun machten wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Khao Sok. Für die kommenden 2 Tage haben wir einen Ausflug in den Nationalpark geplant, bei dem wir mit dem Boot über den Chiao-Lan-See entlang der Karstfelsen fahren, eine Wanderung durch den Dschungel machen und die "Coral-Cave" besuchen. Die Nacht verbrachten wir auf schwimmenden Bungalows - eine wacklige Angelegenheit! 😁 Auf der Dschungelwanderung haben wir leider keine Tiere sehen können, was wohl vor allem daran lag, dass viele Touristengruppen zur gleichen Zeit auf den Pfaden unterwegs waren. Am nächsten Morgen stand eine „Morning Safari“ auf dem Programm, die eigentlich nur darin bestand, mit dem Boot ein paar Meter über den See zu fahren, um laut Tourguide (wild lebende) Elefanten zu sehen. Leider hatten wir an dem Tag nicht das Glück, die Elefanten zu sehen, da sie sich im dichten Dschungel versteckten, aber wir konnten sie deutlich hören. Lediglich das Ohr eines Elefanten haben wir zu Gesicht bekommen. Lag aber vielleicht auch daran, dass alle paar Minuten ein anderes Touriboot mit ohrenbetäubendem Motorenlärm vorbeikam. 😂 Nach 1h Warten fuhren wir ohne Schnappschuss zurück zu unserer Unterkunft, wo schon das Frühstücksbuffet auf uns wartete. Damit endete die Tour und wir machten uns wieder auf den Weg nach Khao Sok, wo wir noch eine Nacht verbrachten, bevor es weiter nach Krabi geht.En savoir plus
Krabi & Koh Lanta
24 janvier 2024, Thaïlande ⋅ ☁️ 29 °C
Auf die kommenden Tage haben wir uns besonders gefreut, denn auch während unseres Aufenthalts in Krabi und Koh Lanta bekommen wir mal wieder Besuch aus Deutschland. Dieses mal hat Hans Mama ihren Urlaub nach unserer Reiseroute geplant und wird uns die nächsten Tage begleiten. 🥳
In Krabi selbst waren unsere Unterkünfte noch recht weit auseinander gelegen, wodurch wir eher separat etwas unternommen haben. Wir haben uns aber für den Abend verabredet, um ihr einmal einen lokalen Nachtmarkt zu zeigen. Wir probierten uns einmal durch und amüsierten uns über ihre Begeisterung - da wurde einem nochmal bewusst wie sehr so manches für uns schon zum Alltag geworden ist. 😅
Nach 2 Tagen in Krabi ging es für uns auch schon weiter nach Koh Lanta, welcher mit 6 Übernachtungen der bisher längste Aufenthalt unserer Reise ist. Wir brauchten mal etwas "Urlaub vom Urlaub", so blöd es klingt, denn das stetige Planen und Reisen schlaucht auf Dauer dann doch.
Wir mieteten uns ebenfalls einen Bungalow in der Unterkunft von Hans Mama und gönnen uns mal ein paar Tage ohne den peniblen Blick aufs Tagesbudget😂
Nachdem wir ihr einen Roller Crashkurs verpasst haben, stand der Inselerkundung nichts mehr im Wege. Unsere Unterkunft hat auch ein Restaurant betrieben, in welchem wir jeden Morgen mit einer traumhaften Aussicht gefrühstückt haben. Danach fuhren wir fast jeden Tag etwas auf der Insel herum, betrieben Beachhopping, besuchten den Nationalpark und Lanta Old Town. Die Zeit verflog förmlich und wir wären gern noch etwas länger geblieben, aber wir haben schließlich noch viele weitere spannende Ziele auf der To Do Liste. Schweren Herzens haben wir uns von Hans Mama verabschiedet und sie auf der Insel zurückgelassen. Während Sie noch ein wenig die Insel genießt, sitzen wir bereits gespannt im Flieger nach Kuala Lumpur - mal sehen was Malaysia für uns bereithält.
😊En savoir plus
Georgetown
2 février 2024, Malaisie ⋅ ☁️ 31 °C
Nach einer kurzen Nacht in Kuala Lumpur machten wir uns den nächsten Morgen direkt auf den Weg nach Georgetown, die Hauptstadt der malaysischen Provinz Penang und seit 2008 Unesco Weltkulturerbe. Noch am selben Nachmittag erkundeten wir die Stadt zu Fuß und entdeckten einige der Street Art Werke, für welche die Stadt bekannt ist.
Wir hatten uns vorher nicht viel mit der Geschichte Malaysias beschäftigt, aber es wurde schnell klar, dass hier viele verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass man an der einen Ecke auf eine Moschee, an der Anderen auf einen hinduistischen oder buddhistischen Tempel trifft. Wir besuchten außerdem die Jetties, auf denen die eingewanderten chinesischen Hafenarbeiter damals lebten. Sie werden auch Clan Jetties genannt und bestehen quasi aus einem Steg, an dem an beiden Seiten Häuser angebaut sind. Diese werden auch heute noch bewohnt und beherbergen nach wie vor primär chinesische Communities. Generell hat ein großer Teil der Bewohner Penangs chinesische Wurzeln, sodass dort sogar eine Art eigene Mischsprache entstanden ist. 😅 Auf der Suche nach Restaurants haben wir dank der kulturellen Vielfalt die Qual der Wahl und können uns von indischer, chinesischer oder malaysischer Küche alles erdenkliche aussuchen.
Am nächsten Tag besuchten wir den buddhistischen Kek-Lok-Si Tempel etwas außerhalb der Stadt und bei einem Spaziergang durch den botanischen Garten entfliehen wir ein paar Stunden der Sonne.
Den Tag darauf haben wir uns den Penang Hill als Wanderziel auserkoren. In 2,5h ging es auf die höchste Erhebung der Insel (833m) entlang der Joggingroute einiger Malayen und Chinesen und durch den Dschungel der Insel. Auf dem Weg hinauf wurden wir von einem Deutschen begleitet, der seit einigen Jahren in Georgetown lebt. Oben angekommen gab er uns eine kleine Privattour und spendierte uns einen Saft. 😁✌🏼Der Weg nach unten, welcher fast ausschließlich aus Treppen bestand, wird uns noch in Erinnerung bleiben. Da wussten wir noch nicht, dass uns die 1500 Stufen einen ordentlichen Muskelkater einbringen werden.😅 Auf Empfehlung unseres Bekannten probierten wir das Gericht „Nasi Kandar“, das von muslimisch-indischen Einwanderern in Penang eingeführt wurde. Es wird typischerweise (wie alle indischen Gerichte) mit den Händen gegessen, gewöhnungsbedürftig - aber recht witzig sich auf diese Art ein Reisgericht reinzuschaufeln.😅En savoir plus
Cameron Highlands
5 février 2024, Malaisie ⋅ ⛅ 27 °C
Nach den warmen Tagen in Georgetown wird es mal wieder Zeit für eine kurze Abkühlung. Es geht in die Cameron Highlands, welche sich auf ca 1500 Höhenmeter befinden und eine Maximaltemperatur von 25°C erreichen.
Schon während der Busfahrt von Georgetown nach Tanah Rata sah man unzählige Plantagen und Farmen, welche sich die klimatisch günstigen Bedingungen zu nutze machen. Aber auch die Folgen dieser Landwirtschaft, denn die verwendeten Planen vermüllten einfach alles in dieser Region. 😢
Für den ersten Tag haben wir uns eine Wanderung auf einen nahe gelegenen Berg und eine Teeplantage vorgenommen. Wir starteten mit einem kleinen Frühstück in einem nahegelegenen Restaurant. Die Betreiber waren ein älteres taub-stummes Paar, welche so herzlich waren, dass wir auch die nächsten Tage dort frühstückten. 😅
Die Wanderung auf den Berg (Gunung Jasar) hat uns zwar gut ins schwitzen gebracht, aber nach 45 Minuten war der Aufstieg bereits vorbei.
Die Aussicht war nicht die atemberaubendste, aber dafür haben wir unzählige Kannenpflanzen entdeckt. 😍
Für den Abstieg Richtung Teeplantage hätten wir fast eine Machete gebraucht, da der Pfad extrem zugewachsen war. Aber das war gerade einmal der Anfang dieses verrückten Tages 😅
Als wir ein wenig später durch ein kleines Dorf wanderten, verlor Laura inmitten einer Teeplantage die Abdeckung ihrer Kamera. Nachdem wir es bemerkt haben, drehten wir noch einmal um und suchten die Abdeckung, nichtsahnend dass wir eine dorfübergreifende Suchaktion auslösen würden. 😂 Denn nachdem sie uns idiotisch auf dem Boden der Teeplantage krochen sahen, mobilisierten sie alle Damen des Dorfes und plötzlich war richtig Action auf dem Feld.
Leider war auch das zunächst nicht von Erfolg gekrönt und wir setzten unseren Weg ins Tal fort. Plötzlich hörten wir Rufe der Dorfbewohnerinnen und drehten noch einmal um und tatsächlich... in einem der Teebäume haben sie unsere Abdeckung gefunden. Nach einem Siegerfoto und etwas Finderlohn konnte es nun endlich weiter gehen. An der Teeplantage angekommen, gönnten wir uns ein heißes Getränk und ein leckeres Stück Kuchen, bevor wir den Rückweg nach Tanah Rata antraten.
Der Rückweg blieb auch nicht frei von Überraschungen, denn in der Hälfte fing es plötzlich an wie aus Eimern zu schütten. Wir fanden einen Unterschlupf, an welchem wir die heftigsten Minuten abwarteten und dann unseren Weg fortsetzten. Es dauerte jedoch nicht lang bis ein Busfahrer Mitleid hatte und anhielt um uns mitzunehmen. 😊
Nach einer warmen Dusche im Hostel haben wir uns noch dazu entschieden Wäsche zu waschen. Während wir warteten, erkannten wir dabei unseren taub-stummen Opi vom Frühstück und haben uns gegenseitig freudig zugewunken. Wenig später kam dieser dann zu uns und schenkte Laura ein Kuscheltier. Wir waren etwas überrascht und wussten nicht so recht was wir damit machen sollen, denn Platz dafür haben wir nicht. 😂 Aber eine solch süße Geste kann man auch nicht ablehnen, von daher wird beim Packen nun noch mehr gequetscht. 🙃
Nach diesem verrückten Tag haben wir den nächsten Tag nur noch gechillt, waren etwas spazieren, haben Kopi getrunken und das indische Essen genossen.En savoir plus
Kuala Lumpur
8 février 2024, Malaisie ⋅ ☁️ 30 °C
Nach den Cameron Highlands stand nun das vorerst letzte Ziel in Malaysia an - es geht zurück nach Kuala Lumpur. Wir haben uns für die 3 Tage viel vorgenommen und rückblickend wären wir gern einen Tag länger geblieben. Die Stadt ist unfassbar vielfältig und es gäbe noch genug zu entdecken. Unser Hostel liegt in einer (wie wir von Einheimischen gehört haben) nicht so tollen Gegend. Der Männeranteil in diesem Viertel liegt gefühlt bei 95% und wir wurden ununterbrochen von starren Blicken von oben bis unten gemustert. 😅
Am ersten Tag machten wir bei zwei Free Walking Touren mit, bei der uns die interessanten Ecken der Stadt und einige coole Restaurants und Bars gezeigt wurden.
Am selben Abend fand zudem das chinesische Neujahrsfest statt, weshalb wir uns damals auch dafür entschieden, an diesem besonderen Tag in der Hauptstadt zu sein. Leider wurde es gar nicht so sehr gefeiert, wie wir es uns erhofften. 😅 Bis auf die mit Lampions dekorierten Straßen und vereinzelte kleine, aber extrem laute Knaller gab es nicht viel zu sehen.
Am nächsten Tag besuchten wir gegen Abend den Thean Hou Tempel, an dem wir die chinesische Bevölkerung bei deren Neujahrsfeierlichkeiten beobachteten. Da „Little India“ auf unserem Rückweg lag, aßen wir noch lecker in einem indischen Restaurant. Den Tag darauf fuhren wir zu den Batu Caves und der Nationalmoschee. Da Wochenende und chinesisches Neujahr aufeinander fielen und dort noch eine indische Hochzeit gefeiert wurde, waren die Batu Caves (Kalksteinhöhle mit hinduistischen Tempeln) unfassbar gut besucht. Nach einer halben Stunde wurde uns der Trubel zu viel und wir machten uns auf den Weg zur Bahnhaltestelle. Aufgrund des Andrangs verpassten wir die Bahn um 1 Minute und mussten 1h lang auf die Nächste warten. 🙄
Unser letzter Stopp war die Besichtigung der Nationalmoschee, die wirklich beeindruckend war! Wir bekamen eine kostenlose Führung und Laura musste sich natürlich entsprechend kleiden 🫢
Ganz spontan trafen wir uns danach mit Mun Ling, unsere Bekanntschaft aus Laos. Sie zeigte uns auch nochmal, wie lecker der malaysische Nachtisch „Cendol“ wirklich ist (der Erste war nämlich ein Reinfall). 😅 Da Laura ihr Handy in Mun Ling‘s Auto vergessen hat, verabredeten wir uns nochmal für nach dem Abendessen.
Am Abend besuchten wir die Jalan Alor Street - eine riesige Foodmeile😋 Im Restaurant saßen wir neben einem einheimischen Ehepaar, welches nach kurzer Zeit ihr gesamtes Essen mit uns teilte und uns einen Umschlag mit jeweils 10 malaysischen Ringgit schenkte. Bei dieser Tradition verschenken Verheiratete/Erwachsene diese roten Umschläge an Kinder/Unverheiratete - also eine wirklich süße Geste. 😊
Da die Stadt bei Nacht wirklich atemberaubend aussieht, machten wir uns danach noch auf zu den Petronas Twin Towers. Danach hat uns Mun Ling noch das Handy vorbei gebracht und uns zum Hostel zurückgefahren. 🥰
Die ersten 1,5 Wochen in Malaysia vergingen wie im Flug. Der Unterschied zu den anderen Ländern ist größer als wir anfänglich dachten. Wir haben den Tapetenwechsel echt genossen, aber unterbrechen das Malaysia Kapitel erst einmal durch unsere Weiterreise nach Singapur. :)En savoir plus
Singapur
12 février 2024, Singapour ⋅ 🌧 29 °C
Unsere Bekanntschaft Mung war so lieb, uns am Morgen von unserem Hostel abzuholen und zur Bushaltestelle in Kuala Lumpur zu fahren. Von dort aus ging es für uns weiter nach Singapur. Da die Busreise sich ziemlich zog, haben wir abends nicht mehr viel unternommen. Das Abendessen und die Hostelrechnung holten uns dann mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück… Unser gesetztes Tagesbudget von 30€ muss für die nächsten Tage wohl aufgestockt werden. 😅 Aber eine gute Alternative neben den sehr teuren Restaurants sind die Hawker Center (Essensmärkte), in denen man relativ günstig essen kann. Die Auswahl ist riesig und man kann sogar Michelin-Stern ausgezeichnete Stände darin finden. Davon nahmen wir gleich 3 mit. 😋
Am ersten Tag trafen wir uns mit Dewin - eine weitere Bekanntschaft aus Laos. Wir aßen gemeinsam in einem Hawker Center etwas außerhalb des Stadtkerns, bei dem er uns noch ein paar unbekannte Gerichte zeigte. Den Abend ließen wir bei ein paar Bier mit Blick auf die Skyline Singapurs ausklingen.
Die nächsten Tage entdeckten wir fußläufig die Sehenswürdigkeiten, da alles unweit von unserem Hostel lag. Wir machten einen Ausflug zu den Stadtvierteln „Little India“, „Little Arabia“ und Chinatown. Außerdem besuchten wir die berühmten Gardens by the Bay und wanderten an einem Tag auf den Mount Faber, von dem man eine super Aussicht auf ganz Singapur hatte.
Der Stadtkern mit all den Finanzgebäuden ist wirklich faszinierend - es erscheint alles sehr westlich und der Kontrast zu anderen Teilen Südostasiens könnte größer nicht sein. So ein Büro im Tower macht schon was her, vielleicht ergibt sich mal eine Gelegenheit. (aber nur temporär) 😅
5 Tage in der zweit teuersten Stadt der Welt reichen uns dann aber auch und es geht wieder zurück nach Malaysia - aber nicht aufs Festland, sondern auf die Insel Borneo. 🤠En savoir plus
Kinabalu Nationalpark
17 février 2024, Malaisie ⋅ ⛅ 22 °C
Der Halt auf Borneo war eher eine spontane Ergänzung unserer Reiseroute, denn dadurch klappt es endlich sich einmal mit Gabriel zu treffen.😅
Gabriel wartete bereits seit einigen Tagen in Kota Kinabalu auf uns und empfing uns direkt nach unserer Ankunft. Durch Zufall haben er und sein Couchsurfing Host (Gastgeber) regelmäßig in der Bar rumgehangen, die zu unserem Hostel gehörte. Fiz (besagter Host) war ein wirklich lustiger Geselle, sodass wir eigentlich die ganze Zeit mit den beiden abhingen und abends noch ein paar Drinks in unserer Bar inhaliert haben.😅 Eigentlich wollten wir unseren Ausflug in den Kinabalu National Park planen, aber das ist irgendwie untergegangen.... Wir haben gerade noch in Erfahrung gebracht, wo die Busse fahren sollen und planten den nächsten Tag einfach mal planlos loszufahren. 😂
Wir haben den besagten Bus zwar nicht gefunden, aber ein Taxifahrer hat den Job für den selben Preis erledigt.
Im Nationalpark haben wir auch noch keine Unterkunft gehabt, aber auf Booking.com schnell die Günstigste rausgesucht und "et voila", da war die Bleibe für die Nacht.
Aber wie zu erwarten auch eine der "schabigsten" im Dorf, Kammerjäger Lehmann & Göttert durften nämlich erstmal auf Kakerlakenjagd gehen. 😂
Da in das kleine Dorf nahe des Nationalparks keine Busse fahren und sogar die Taxi Apps nicht funktionieren war es etwas schwierig sich einen Transport zu organisieren. Auch der einzige Taxifahrer, welchen wir in der Hinterhand hatten, wusste um seine Position und verlangte absolute Wucherpreise... 😅
Das wollten wir aus Prinzip schon nicht bezahlen, also liefen wir erstmal los und versuchten unser Glück per Anhalter. Es dauerte auch nicht lang bis die erste Frau uns auf die Ladefläche ihres Pick Ups springen ließ. Die kommenden Tage haben wir uns fast ausschließlich so fortbewegt und haben dabei echt nette Locals kennengelernt von einer netten Mutti bis zum Bleifuß-Opi. 😂
Im Nationalpark selbst haben wir viele der dort angelegten Pfade gemacht und sind bis zum höchsten zulässigen Punkt gewandert. Ab dort muss man leider eine Erlaubnis sowie eine geführte Tour buchen, was mind. 300€ aufwärts gekostet hätte...
Durch einen Fehler der Unterkunft waren wir anscheinend in einen falschen Raum einquartiert worden, sodass nach unserer Rückkehr aus dem Nationalpark unser Kram in einen neuen Raum geräumt wurde und nunja... ein Upgrade war das auf jeden Fall nicht. 😂
Abgesehen davon, das es unfassbar dreckig war, sind auch wieder einige Kakerlaken unterwegs gewesen. Da viele Räume nicht belegt waren, versuchte Laura ihr Glück und fragte nach einem anderen Raum. Mit Erfolg, nach einem kurzen Umzug konnte Laura dann doch noch beruhigt schlafen. Allerdings nicht sonderlich lang, denn bereits 5:15 Uhr klingelte der Wecker für die Besteigung des Maragang Hill. Ein Berg, welcher am Morgen einen wolkenfreien Blick auf den Mount Kinabalu ermöglicht. Leider mussten wir uns für diese Tour einen Guide nehmen, was absolut überflüssig war. Der Weg war einfach, eindeutig ausgeschildert und auch nicht sonderlich lang. Wir haben bereits nach einer Stunde den Gipfel erreicht, sehr zur Last unseres Guides, für die wir anscheinend etwas zu schnell waren. 🫣
Für die Aussicht hat sich das frühe Aufstehen auf jeden Fall gelohnt. Nach 3 Stunden war die Tour auch schon vorbei und wir machten uns auf den Rückweg nach Kota Kinabalu. Dort angekommen haben wir erstmal einen Mittagschlaf gemacht und am Nachmittag mit Gabriel nochmal etwas gegessen, bevor sich unsere Wege wieder trennen. Denn während er in den indonesischen Teils Borneo geht, machen wir uns auf den Weg nach Sandakan.En savoir plus

VoyageurMein aktueller Host hat heute auch ne Maus kalt gemacht, die durch unser Zimmer gerannt ist :(
Sandakan/Sukau
21 février 2024, Malaisie ⋅ ⛅ 33 °C
Mit dem Flugzeug fliegen wir von Kota Kinabalu nach Sandakan - der wohl kürzeste Flug, den wir jemals hatten. Leider ist es hier einfacher und günstiger mit dem Flugzeug von A nach B zu kommen, daher legen wir auch sehr kurze Distanzen mit dem Flieger zurück. Wir sind gerade einmal für 35 Minuten in der Luft. 😅 Sandakan selbst ist nicht wirklich sehenswert und dient nur als Ausgangspunkt für unsere Bootssafari in Sukau, die wir für die nächsten zwei Tage geplant haben. In Sandakan unternehmen wir daher nicht mehr viel, aber ein Restaurant in der Nähe hatte geniales Tandoori Chicken & Naan Brot 😋 Gestärkt im Hotel angekommen, hat die Party auf unserem Zimmer schon begonnen, denn die Dunkelheit hat mal wieder ungeladene Gäste erscheinen lassen, diesmal ein paar mehr🪳🙃 Nach umfangreichen Gefechten haben wir erstmal nichts Krabbelndes mehr gesehen und Laura konnte halbwegs beruhigt schlafen. (Aber das Licht blieb an😂) Irgendwie haben wir etwas Pech mit den Unterkünften auf Borneo 😅
Am nächsten Tag wurden wir gegen Mittag vom Besitzer der Unterkunft in Sukau abgeholt. Wir übernachteten direkt am Sungai Kinabatangan Fluss in einfachen Bungalows und wurden unglaublich lecker bekocht. Den Tipp für die Unterkunft haben wir von der Reisebekanntschaft von Gabriel erhalten, den wir zufällig im Kinabalu Nationalpark getroffen haben. 😅
Für die nächsten 2 Tage standen 3 Bootstouren an, bei denen wir jeweils ca. 3h nach den verschiedensten Tieren Ausschau hielten. Unser Guide & Fahrer Tommy gab sich allerlei Mühe die Wildtiere zu spotten, vor allem die Orang Utans und Elefanten. Leider hatten wir bei den beiden kein Glück, aber wir haben trotzdem jede Menge coole Tiere erspähen können.
Wir waren zu dieser Zeit die einzigen Gäste der Unterkunft und hatten das ganze Gelände für uns - richtig entspannt. 😌
Nach zwei tollen Tagen in der Natur geht es für uns zurück nach Kota Kinabalu.En savoir plus
Brunei
26 février 2024, Brunei ⋅ ☁️ 28 °C
Zurück in Kota Kinabalu haben wir noch eine Nacht in unserem Standardhostel gebucht und uns einen Besuch im Waschsalon auf die Agenda gesetzt. 😅 Da der Bus für unser nächstes Ziel eh nur Montag, Mittwoch und Freitag fährt, kam uns das auch ganz gelegen. Bisher war kein Land so schwer zu erreichen wie das 200 km entfernt gelegene Brunei Darussalam. Dabei wussten wir noch nichtmal, dass diese 187 km Entfernung 10 Stunden und 8 Stempel im Reisepass brauchen würden. Interessanter Weise muss man selbst beim überschreiten der Provinzgrenzen von Sabah nach Sarawak stempeln lassen. Aber da das noch nicht genug ist, verläuft die von uns genutzte Straße auch noch so, dass wir durch beide Staatsteile Brunei’s fahren müssen, welche durch Malaysisches Hoheitsgebiet getrennt ist.🤦
Wir reisten also von Sabah nach Sarawak, von Sarawak nach Brunei, von Brunei nach Sarawak, von Sarawak nach Brunei und es fühlte sich eher nach Sammeln für die Harzer Wandernadel als nach einer Einreise an. 😂
Nachdem wir ohne Geld und Mobilfunk recht ungünstig ausgesetzt wurden, hat uns ein netter Einheimischer noch einen Dart (Taxiapp) gerufen und weitere Strapazen erspart. 🙏
Im Vorfeld haben wir unterschiedlichste Aussagen gehört, was uns in Brunei erwarten wird. Dementsprechend gespannt waren wir auf das Land, in dem unter anderem die Scharia existieren. 😐
Aber vor Ort angekommen, war es nicht anders als der Rest Borneos oder Malaysias, die Menschen waren sehr freundlich, kommunikativ und hilfsbereit.
Wirtschaftlich kann man es mit Singapur vergleichen und ist entsprechend etwas teurer.
Nach unserer Ankunft im Hostel haben wir nur noch etwas gegessen und uns der Planung gewidmet. Am nächsten Tag besichtigten wir eine der prunkvollen Moscheen, das Royale Regalia Museum und Kampong Ayer ein schwimmendes Dorf. Die Stege im Dorf waren in einem so schlechten Zustand, dass wir die ganze Zeit Angst hatten einzubrechen.😬
Die Stadt war recht schön aber phasenweise menschenleer, da tagsüber jeder entweder im Auto sitzt oder in klimatisierten Gebäuden ist. (Aber kein Wunder wenn der Liter Sprit 20ct kostet.😅)
Am nächsten Tag war es dann auch schon wieder Zeit Brunei zu verlassen. Anhand der Geschichte mit der Einreise könnt ihr euch sicher bereits denken, dass auch das nicht ganz so einfach war. 😅
Da es keine Transporte über die Grenze gibt und wir kein überteuertes Taxi bezahlen wollten, haben wir auf die eingeschränkt verfügbaren Öffis zurückgegriffen. Um 14:00 Uhr geht der Flug von Miri - es musste also irgendwie klappen.😅 Von Bandar Seri Begawan starteten wir früh morgens in Richtung Seria, der Ort an dem auch das Ölfeld liegt, dass dem Land einen solchen Reichtum beschert. 💸
Nach 2 Stunden und unzähligen Raffinerien und Förderanlagen erreichten wir unser Ziel Seria und warteten auf den nächsten Bus ins benachbarte Kuala Belait. Auf der Fahrt haben wir einen unfassbar netten Mann im Ruhestand getroffen, der aus Langeweile immer mal den Bus nimmt, um dem Alltag zu entfliehen. Hans hat sich eine ganze Weile mit ihm unterhalten und am Ende hat er uns sogar die Busfahrten bezahlt - er hat es sich auch nicht ausreden lassen. 😬☺️
Von Kuala Belait ging es mit einem Taxi zur Grenze und wir passierten zu Fuß die Landesgrenzen, am Stau hunderter Autos vorbei.
Ab der Grenze mussten wir mal wieder auf eine Weiterfahrt per Anhalter hoffen, was auch super geklappt hat. Ein Paar aus Brunei machte einen Tagesausflug nach Miri und war so freundlich uns mitzunehmen. Wir erfuhren nochmal einiges über das Leben in Brunei und die Tochter war zuckersüß. Sie sprach mit 4 Jahren schon besseres Englisch als ihre Eltern und das war nicht schlecht.😅
Gegen Mittag haben wir Miri erreicht und den Flug nach Kuching geschafft. 😊En savoir plus
Kuching & Bako Nationalpark
28 février 2024, Malaisie ⋅ ☁️ 29 °C
Unsere Zeit im Malaysia neigt sich dem Ende und wir blicken bereits gespannt Richtung Indonesien. Bevor es soweit ist, haben wir aber noch einen Stop in Kuching eingeplant. Bei unserer Recherche haben wir einen vielversprechenden Nationalpark entdeckt und die besten Flüge nach Jakarta gehen so oder so von Kuching.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg in den Bako Nationalpark, in dem wir auch eine Nacht verbringen werden. Mit dem Bus fuhren wir eine Stunde zum Hauptquartier des Nationalparks und charterten ein Boot, um zum Parkgelände überzusetzen. Die Bootstour war schon ein erstes Abenteuer, da es wie aus Eimern regnete und die Wellen auf dem Meer fast einen Meter hoch waren. Wir sprangen also mit unserer Jolle 20 min auf den Wellen des südchinesischen Meeres bis ans Ziel, einer flachen und ruhigen Bucht mitten im Nirgendwo. Am Strand angelandet, starteten wir nach einem schnellen Mittag direkt die erste Wanderung. Das Wetter hatte sich etwas gebessert und Kerstin, unsere Bekanntschaft vom Boot, hatte sich uns angeschlossen. Auf der Wanderung haben wir unzählige fleischfressende Pflanzen gesehen bzw. verschiedene Arten von Kannenpflanzen, zur Freude von Hans. 😊
Es tröpfelte immer mal wieder, bis es letzten Endes genau im Scheitelpunkt wieder begann apokalyptisch zu schütten.
Eigentlich wollten wir nach dem Aussichtspunkt noch eine weitere Tour machen, aber wir entschieden uns erst einmal zur Unterkunft zurück zu gehen. Ein Set Kleidung hatten wir schonmal eingebüßt, denn trocken wurde bei der Luftfeuchtigkeit nichts mehr. 😅
Nachdem wir uns trocken gelegt haben und es aufgehört hat zu Regnen, wollten wir eigentlich zum Strand gehen. Wir trauten unseren Augen kaum als direkt vor unserer Unterkunft ein Nasenaffe gemütlich die Triebe des Baumes abknabberte. 😍 Und auch danach haben wir Nahe unserer Unterkunft alle möglichen Tiere entdeckt, die wir eigentlich auf den Wanderungen finden wollten: Nasenaffen, Warane, eine Peitschennatter und Sarawak Languren - sogar mit dem orangefarbenen Baby.
Das Highlight für uns war die am Abend stattfindende Nachtwanderung. Mit 2 Guides und einer kleinen Teilnehmergruppe machten wir uns mit Taschenlampen auf den Weg den Regenwald bei Nacht zu erkunden und ich denke die Bilder sprechen für sich! 😅
Die Guides waren richtig gut und haben sich Mühe gegeben so viele Tiere wie möglich präsentieren zu können. Am nächsten Tag haben wir noch eine kleine Wanderung unternommen und die Sonne genossen bevor es zurück nach Kuching ging, von wo wir den nächsten Tag unsere Reise nach Indonesien fortsetzen. ✈️En savoir plus












































































































































































































































































































































































































































































Voyageur
Tomb Raider lässt grüßen 😀
VoyageurDa kennt sich jemand aus 🧐😅
Voyageur
Die Anlage ist wirklich beeindruckend! Wir waren damals am ersten Tag komplett überfordert! So viel zu sehen und entdecken!
VoyageurNachvollziehbar, wir waren auch froh uns für den 3 Tages Pass entschieden zu haben.😅