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- Hari 37
- Rabu, 19 April 2023
- ⛅ 33 °C
- Ketinggian: 89 mi
ThailandHuai Te9°1’23” N 98°42’36” E
19.4. Kao Sok Nationalpark

... Ich hab den Artikel wiedergefunden. Unkorrogiert lasse ich ihn euch für die Interessierten Personen zukommen ;)
19.4. Kao Sok Nationalpark
Die Nachtfähre war gar nicht mal so schlecht. In eigenen kleinen Schlafplätze von jeweils 60 x 180 cm wurden wir in den Schlaf geschaukelt und 7 Stunden später in Suran Thani wieder geweckt. Alles reibungslos, auch die weitere Busfahrt. Im Ort Ban Takhun besuchte ich den lokalen Markt, schlemmte mich zum Frühstück durch alle möglichen Süßspeisen (zumeist irgendwie aus Kokos und Reis hergestellt) und wartete ich auf meine Reisegruppe vom Coco Hostel.
Die Organisation der gebuchten Tour ließ leider zu wünschen übrig, sodass schon bald großer Unmut trotz wunderbarer Kulisde zwischen Samaragdgrünem Wasser und schroffen Karstfelsen. Der Tag bestand größtenteils aus warten, denn ersteinmal mussten ca 80 Menschen auf Boote verteilt werden, dann sammelte unser Boot ersteinmal Wasser an einem anderen Steg ein, wir drehen eine kurze Runde, legten wieder am Ufer an, fuhren ein wenig, machten großartige Fotos in der Kulisse, die leider (warum auch immer) auch sehr vernebelt war, hielten bei einem anderen Boot auf dem See um Stafthilfe zu geben und kamen zum Ende ca 2 Stunden nach dem Zeitplan an unseren schwimmenden Unterkünften an. Leider gab's auch noch Chaos beim Mittagessen und die Hausverteilung lief schief, sodass eine 8 Köpfige Familie sowie 3 Schweizerinnen und ich keine Bleibe. Dies führte jedoch erstmals in meinem Leben zu einem Upgrade zu anderen Hüttchen auf dem See mit besserer Lage und besserem Essen. Wir beklagen uns zum Abend also nur noch ein bisschen.
Nachmittags wanderten wir in unserer großen Gruppe durch den Dschungel zur Nam Talu Höhle. Ausschließlich in Bikini bekleidet und mit gummischuhen ausgestattet, wateten wir durch seichte Pfützen vorbei an Stalagmiten und Stalagtiten, zahlreichen Fledermäusen und ekelhaft Höhlenspinnen. Mit der Zeit wurden die Wege immer schmaler, es eröffneten sich verschiedene Hohlstellen und der Wasserlauf begleitete uns. Zwischenzeitlich mussten wir durch die Höhle schwimmen. Die vielen Stirnlampen erleuchteten das Szenario, was leider auf keiner Kamera festgehalten werden konnte. Es war schon ein spannendes Abenteuer, worüber qir jedoch gerne vorher etwas genauer Bescheid gewusst hätten.
Zurück am Steg konnten wir schwimmen und machten und kurz darauf zur Nachtsafarie auf. Das war recht unspektakulär, da wir nur zwei Red Bulls sahen. Die wunderbare Kulisse, die sicherlich viele Fotos wert wäre, war einfach nur durch Dunst getrübt.Baca selengkapnya
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- Hari 39–41
- 21 April 2023 - 23 April 2023
- 2 malam
- ⛅ 32 °C
- Ketinggian: 12 mi
ThailandKhao Laem Nang8°0’37” N 98°50’17” E
21.4 + 22.4. Kurzstopp in Railay

Von der westlich gelegen Insel Ko Tao ging es über den Kao Sok Nationalpark auf dem Festland in Richtung Westen an den Strand. Hier sieht die Landschaft anders aus, die Karstfelsem prägen eine beeindruckende Szenerie. Ao Nang ist eine guter Ausgangspunkt, um die vorgelagerten Inseln in der Andamanen See zu erkunden. Allerdings überzeugt der Ort nur, wenn man den Ballermann mag. Ein Tourishop, Restaurant, Reisebüro, Hotel, Guesthouse, Massage nebeneinander. Kaum Charme, dafür 1000 Shoppingmöglichkeiten (fest in indischer Hand). Noch ein paar Schuhe und nun ist mein Rucksack leider Knüppeldicke voll. Das macht nur noch halb Spaß...
Zum Abschied an meine Thailandzeit ließ ich mich nochmal durchkneten (der Schmerz hielt 24 Stunden an. Es war vllt keine gute Idee zu sagen, dass sie ruhig eine kräftige Massage machen kann) und lief den Strand auf und ab. Für den nächsten Morgen (21.4.) War ich mit Kristina verabredet, um nach Railay zu fahren - ein Stückchen Land mit tollen Stränden, was nur mit einem Boot zu erreichen ist. Hier war ich bereits vor 7 Jahren und war beeindruckt von den Felsformationen, an denen die Kletterer hingen, und von den Viewpoints. Auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht. Die letzten 24 Stunden in Thailand waren daher wie im Film: eine Landschaft, von der man glaubt, die gibt es nicht in Echt. Dazu danke ich Kristina von ganzem Herzen, dass sie mich in ihr wundervolles Resort mit eingeladen hat und wir so neben vielen intensiven Gesprächen über unsere gemeinsame Vipassana-Zeit zwischen Pool und Meer hin und her sprangen, die Strände erkundeten, Affen beobachteten und ein wunderbares Abendessen in der "very last bar" am Ende der Strandpromenade genossen.
Es war schon toll in dem Cottage mit eigener outdoor Dusche und Jacouzi im Garten ein bisschen Luxus zu genießen und nach 6 Wochen erstmal mal wieder in einem klimatisierten Zimmer zu schlafen. Außerdem lebt ja alles von den Kontrasten: erst nach Laos im Akha Village, gestern noch Luxus und heute (22.4.) Nun schlafsaal im Hostel.
Von Thailand verabschiedete ich mich mit einer extra großen Portion Mango Sticky Rice, welche ich mit zum Flughafen nahm. Sowieso stand der heutige Tag im Zeichen des Reisens und seeeehr knappen Taxiverbindungen oder Anschlüssen an den Flughäfen, sodass ich doch mit einem hohen Stresslevel zu kämpfen hatte. Sowas macht mich dann doch immer sehr nervös. Da hilft dann auch tiefes Ein und Ausatmen nicht. Auf diese innere Unruhe würde ich lieber gerne verzichten und die Vorfreude auf Borneo in den Fokus setzen.
Von Thailand verabschiede ich mich schwere Herzens, denn es war ein tolles Reiseland mit herzlichen Menschen, fantastischem Essen und atemberaubender Natur. Thailand hat es mir wirklich leicht gemacht, alleine zu reisen und nichts zu vermissen.
Nun bin ich etwas aufgeregt, wie es in Borneo wird. Neues Land, neue Sitten, andere Religion, andere Infrastruktur und sowieso ersteinmal orientieren. Aber das geht bestimmt schnell.
Denn nun (22 Uhr) bin ich angekommen und hab im Hostel erfahren, dass hier morgen große Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Ramadan ist. Morgen stehen wohl alle Türen offen,man wird eingeladen vorbei zukommen, zu essen und zu trinken. Ich solle wohl extra nicht frühstücken. Na ich bin schon ganz gespannt und freue mich so einen Einblick in die muslimische Kultur zu bekommen und bei diesem Schauspiel vllt auch einen anderen Backpacker kennenzulernen.
Nun heißt es aber schlafen (im Dorm, das ist eindeutig nichts mehr für mich 🙈). Nachti Nachti .Baca selengkapnya
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- Hari 40
- Sabtu, 22 April 2023
- ☁️ 31 °C
- Ketinggian: 12 mi
ThailandKhao Laem Nang8°0’37” N 98°50’17” E
Dies und Das, Thailand

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- Hari 41
- Minggu, 23 April 2023
- ☁️ 32 °C
- Ketinggian: 7 mi
MalaysiaSungai Bedil Kecil1°33’20” N 110°20’50” E
23.4. Welcome to Borneo

Ich muss zugeben, der Wechsel in ein anderes Land fühlt sich an, wie eine ganz neue Reise. Im Grunde ist sie das auch. Es unterscheidet sich nun wieder die Kultur (muslimisch und chinesisch), die Religion (70% muslimisch), das Klima (es regnet hier mehrfach am Tag) und das Essen (kaum Obst und Gemüse, nur fleisch). Von Transport, Organisation, touristischer Infrastruktur, Traveller mal ganz abgesehen. Der Neustart ist für mich nicht ganz so einfach, denn es bedarf etwas Zeit, sich daran zu gewöhnen und das leichte thailändische Leben hinter sich zu lassen. Demnach war ich vormittags noch recht niedergeschlagen, da ich nicht wusste, wie sich die nächsten Tage gestalten und welche Reiseziele ich ansteuern sollte. Ich bummelte ein bisschen durch Kutching, die Stadt der Katzen, entlang der einladenden Uferpromenade mit Blick auf das Gerichtsgebäude was einer Zitronenpresse gleicht, auf der sich schlengendelnden Brücke hinüber zum Gouverneurs-Palast und entlang der bunten Häuser in Chinatown.
Doch am Nachmittag sind wir dann ins richtige muslimische Leben eingestiegen: denn es ist das Ende des Ramadan und so wird eine Woche lang das Zuckerfest (1 Woche Feiertag) gefeiert. Zu diesem Anlass stehen die Türen für Gäste und Freunde offen und man isst sich bei diesen Besuchen satt und kugelrund. Unteranderem lud der Gouverneur in seinen Palast (was nur einmal im Jahr passiert), man konnte einen Blick hinein erhaschen, ihm die Hand schütteln, einen Umschlag mit Geld erhalten und sich dann in seinem Garten am kostenlosen Buffet den Bauch vollschlagen. das alles konnte ich erleben und fühlte mich, wie eine Außerirdische ausgesetzt auf einem anderen Planeten. hehehe, das war wirklich lustig.
Unsere Gastwirtin im Hostel nahm uns am Nachmittag mit zu ihren Freunden. Und so hieß es dann von 13 bis 23 Uhr von Haus zu Haus zu fahren, hineinschauen, Hände der Gastgeber schütteln, erst süße besondere Kuchen essen, dann salziges Gebäck, dann ans Hauseigene Buffett mit Reis, gebratenen Nudeln, und 2 Sorten Fleisch. Dazu einen Gummibärchensaft, dann wieder Kuchen und kurz darauf später die Sachen packen und wieder gehen. Sobald eine neue Gruppe vor der Tür steht, steht man selbst auf und verlässt aus Höflichkeit das Haus, um Platz für die neuen Gäste zu machen.
Die Familien ziehen an diesem Tag ihre Festtagskleidung an, für die sie in jedem Jahr eine ganz besondere Farbe wählen. Das ist toll anzusehen.
Auch wir wurden an dem Tag in besonderes Festtagskleidung von unserer Gastgeberin gesteckt: ich hatte eine pinkfarbene Seiden-Kombination an.
Abends waren wir dann vom vielen Essen, vom vielen Warten, vom vielen Autofahren und von der Hitze richtig platt.Baca selengkapnya
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- Hari 42
- Senin, 24 April 2023
- 🌧 29 °C
- Ketinggian: 70 mi
MalaysiaKampong Sidanu1°23’56” N 110°19’52” E
24.4. Orang Utans!

Schon in den Morgenstunden machte ich mich zusammen mit 3 Briten auf den Weg, das Umland von Kuching zu erkunden. Tanisha organisierte für uns ein Mietauto, das ich den Tag über sicher auf der linken Straßenseite und auch durch Starkregen fuhr.
Morgens fuhren wir zum Bengoh Dam, einem Stausee, der mit seinem umliegenden Dschungel eine traumhafte Landschaft darstellt. Mit dem Boot setzten wir über, wurden dabei beim Regeb pitsch nass, was bei ca 3p Grad kein Problem darstellt. Nur meine Sicht mit Brille ist seeeehr eingeschränkt 🙈
Über Bambusbrücken und ausgetretene Wanderwege wanderten wir bis zum Wasserfall, erfrischten uns auch dort drin. Noch ein flinker, Schweißtreibender Aufstieg zum Viewpoint über den See (absolut zu empfehlen) und schon ging es weiter zu einem der typischen Longhouses. Die Langhäuser sind eine Bauform der mit dem Regenwald verbundenen indigenen Dayak-Stämme (unter anderem die für ihre Kopfjagd bekannte Iban-Volksgruppe), die von Fischerei und Gemüseanbau leben. In einem typischen auf Stelzen errichteten Langhaus leben bis zu 100 in separaten Apartments untergebracht Familien unter einem Dach.
Das Highlight des Tages war das Orang Utan Rehabilitationszentrum. Trotz strömenden Regen haben es sich die Orang Utans nicht nehmen lassen, uns einen Besuch abzustatten. 2mal am Tag werden sie zur Fütterung angelockt, Touristen haben dann jeweils eine Stunde Zeit, die schöne Tiere zu betrachten. Die übrige Zeit leben die Tiere dann ohne menschlichen Einfluss und werden nach gewisser Zeit wieder ausgewildert. Diese Rehabilitationszentren stellen einen wichtigen Teil zur Erhaltung dieser Art bei, denn durch die Abholzung des Regenwaldes für die Palmölplantagen geht der Lebensraum dieser fantastischen Tiere verloren.
Die Menschenaffen werden gut 50 bis 60 Jahre alt, wir sahen neben dem großen 27 jährigen Männchen Edwin auch eine Mutter mit ihrem wenige Wochen alten Baby (6 Jahre bleibt das Junge bei der Mutter) und ein paar weitere Tiere. Gerade Edwin trohnte vor uns in einer Liana, schälte genüsslich seine Bananen, öffnete eine Kokosnuss und fraß Zuckerrohr. Er machte einige Stunts und pinkelte vor uns. Wir standen nunmal in seinem Wohnzimmer ;)
Spät am Abend schlenderte ich noch über die beleuchtete Uferpromenade und sah mir die Wasserspiele an.Baca selengkapnya
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- Hari 43
- Selasa, 25 April 2023
- ☁️ 33 °C
- Ketinggian: 17 mi
MalaysiaFort Margherita1°33’38” N 110°20’44” E
25.4. Kuching

Von diesem Tag gibt's nichts wirklich besonderes zu berichten. Ein bisschen (mehr) Organisation hier und da, Flüge und Touren im Nationalpark Mulu buchen, kurzer Besuch im Orchideengarten und dann, ach ja, das ist wirklich erwähnenswert, 3 Stunden im Borneo Cultural Museum. Schon lange habe ich nicht mehr so ein schönes Museum erlebt, was informativ, spielerisch und in einfacher Sprache die Kultur, die 3 Landschaftsformen und die Geschichte nahe gebracht hat. Wirklich einen Besuch wert, der mir etwas Hintergrundwissen, vorallem für die Region Sarawak beschert hat. Wusstet ihr, dass aus Salzquellen hoch oben in den Bergen Salz gewonnen wird (eine Einnahmequelle der Volksstämme) und dass damit früher bezahlt wurde? Auch die Webkunst und die Korbflechterei ist wirklich bestaunenswert. Die Kopfjagd gab's es nicht nur in Borneo, sondern in vielen Naturvölkern und wird heute nur noch in wenigen Teilen der Welt ausgeübt. Nicht mehr in Borneo, keine Sorge ;)
Wiedereinmal durch Zufall bin ich den Abendstunden auf einen Uruguaianer (sagt man das so?) Gestoßen. Alejandro war ganz interessiert mehr darüber zu erfahren, wie es in der DDR wahr und was es heute noch für die Jugend bedeutet. Außerdem erzählte er mir, dass er auf dem Landweg nach Kalimantan reist. Hach, da bin ich ja gleich reiseneidisch. Für solch einen Tripp braucht man aber Zeit und den Mut, sich über Coachsurfing mit den Einheimischen zu verbinden.Baca selengkapnya
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- Hari 44–45
- 26 April 2023 - 27 April 2023
- 1 malam
- ☁️ 29 °C
- Ketinggian: 20 mi
MalaysiaTelok Asam1°42’59” N 110°26’39” E
26. + 27.4. Bako Nationalpark

Was soll ich sagen? Ich bin geflasht! Einige Nationalparks habe ich in Südostasien bereits besucht, viele davon waren sehr schön, doch Bako hat neben beeindruckender Natur auch noch ein Netz guter (und ausgeschilderter) Wanderwege geschaffen, sowie ein Headquarter, in dem man in jeder beliebigen Preisklasse nächtigen kann. Und genau für diese Option habe ich mich entschieden, um die Dschungeltiere am frühen Morgen und Abend sehen zu können.
Am Morgen ging es mit dem Bus eine Stunde außerhalb der Stadt zum Bootsanleger. Hier musste ich mir eine Gruppe fürs Boot suchen und uns wurde der Bootsfahrer zugewiesen, welcher uns dann am Folgetag auch wieder abholt. Bako liegt nämlich auf einer Landzunge, die nur mit dem Boot erreicht werden kann. Angekommen wurden wir gleich von Mangrovenwäldern und der Warnung vor Krokodilen begrüßt. Zusammen mit den beiden Tschechen Oldar und Miroslav (welche meine Bootgefährten waren) wanderten wir den ganzen Tag verschiedenste Trails entlang, immer auf der Suche nach den berühmten Nasenaffen oder sonstigen Besonderheiten. Wir erreichten auch einen Strand, der zum Baden einlud, aber auf Grund der Krokodile dieser Einladung nicht gefolgt werden sollte. Leider wird in diesen Buchten immer sehr viel Plastikmüll angespült.
Die weitere Wanderung führt mich vom Dschungeligen Lowland zum freieren Highland. Hier wandere ich auf Sandstein (der mich an die sächsische Schweiz erinnert), die Sonne scheint mir auf den Kopf. Es ist sehr heiß, aber die Umgebung lenkt mich von den Strapazen ab. Schwierig wird es nur mit meiner Brille. Denn bei dieser Hitze und meinen Ausdünstungen beschlägt sie ständig.
Die Nasenaffen versteckten sich während der heißen Mittagszeit, doch plötzlich stand ich inmitten einer Makakenfamilie mit süßen Affenbabys. In den Tempeln jagen mir die Makaken Angst ein, denn sie klauen gerne und fletschen die Zähne. So wurde ich etwas unruhig, doch hier im Nationalpark waren sie ganz friedlich.
Kurz vor Sonnenuntergang machte ich mich nochmal in die andere Richtung auf den Weg und landete bei den Mangroven. sollte ich hier wirklich lang? Krokodile? Wo sind sie? Leben sie im hohen Gras oder wirklich nur im Wasser? Mein Herz pochte schneller. Wenn ich eines sehen würde, muss ich dann rennen oder mich langsam bewegen? Nunja, das wusste ich alles nicht und entschied mich, während meines Spaziergangs eine Sprachnachricht aufzunehmen. Ein letztes Lebenszeichen und einen Hinweis auf ein Krokodil hätte es also gegeben ;) zum Ende habe ich (leider/zum Glück) keines gesehen. Dafür dann aber einen Nasenaffen genau vor meiner Tür zurück im Headquarter. Das Alphatier (was immer allein unterwegs ist) saß auf einer Astgabel am Wegesrand und zupft genüsslich die jungen Triebe eines Baumes. Seine Nase wackelte Baum Kauen auf und ab. Zusammen mit seinem dicken Kugelbauch und seinem braunen Fell, was aussieht wie eine Weste, sieht er aus wie ein alter Opi ;) dazu gibt er auch noch schmazende oder grunzende Geräusche von sich. Goldig.
Ich wusste gar nicht, dass es diese Tierart nur noch in Borneo und Kalimantan gibt. Hier im Bundesstaat Sarawak gibt es nur noch weniger als 1000 Exemplare. So wie auch bei den Orang Utan sind sie vorallem von Waldrodungen und Jagd bedroht.
Bei der Nachtwanderung mit Guide sahen wir vorallem Spinnen (urgs), einen Flying Limur und Glühwürmchen. Außerdem saß im Baum wieder der Nasenaffe. Diesmal schlafend. Sein Kopf hing hinunter, seine Arme auf dem Bauch verschränkt. Irgendwie sah er aus, so wie ich mich beim Meditieren gefühlt habe 🤭
Am nächsten Morgen (und tausend Diskussionen später) konnte ich mich einer kleinen Gruppe mit Guide anschließen. Hier lernte ich die zwei lebenslustigen Österreicher Laura und Stefan kennen. Mit Jo - unserem Guide, dessen Augen nicht so gut waren, dafür sein Gehör umso besser - begaben wir uns nochmal auf Nasenaffensuche. Plötzlich standen wir zwischen drei Familien, die um uns herum von Baum zum Baum sprangen. Es war richtig Krach im Dschungel, während sie sich gegenseitig jagten.
Zurück am Festland waren einige Fischstände aufgebaut. Der Fisch war vllt nicht so gut gekühlt wie bei uns, aber dafür unfassbar frisch und appetitlich anzusehen. Neben "normalen Fischen" und Scampis gab's auch Babyhai, Quallen und Rochen zu kaufen.
Somit lag es auf der Hand, abends Fisch essen zu gehen. Zusammen mit Laura und Stefan probierten wir uns durch gegrillten Fisch, Quallensalat, Scampis in Buttersauce und Seefarn als einheimisches Gemüse, angebraten in Schrimpspaste. Unsere Zeit am Abend verging wie im Fluge, während wir über die schönste Gegend Österreichs (Wilder Kaiser!) redeten (wo die zwei herkommen), Saisonarbeit und Jobs als Skilehrer und Wanderguide für mich diskutierten und überlegten, wo ich mich in Österreich heimisch fühlen könnte und ob Eisworkshops eine schöne Abwechslung für Touris sein könnten.
Ganz gewiss treffe ich die zwei bald wieder - im Gasthof Wilden Kaiser in Scheffau zum Wandern oder Skifahren oder in Berlin! Schön wars mit euch!
Kuching hat sich von einer schönen Seite verabschiedet. Während ich zu Beginn noch dachte "oh man, hier gibts ja gar nichts" ist nach den Feiertagen die Stadt richtig erwacht. Shops, viele Restaurants, nette Nachbarschaften und die lange Uferpromenade luden ein.Baca selengkapnya
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- Hari 46
- Jumat, 28 April 2023
- ☁️ 25 °C
- Ketinggian: 1.136 mi
MalaysiaMount Api4°5’29” N 114°53’56” E
28.4. Gunung Mulu

Gunung Mulu klingt nun wirklich nicht mehr nach einem bayrischen Dorf, dafür ist er der größte und beliebteste Nationalparks Sarawaks. Die 5 tägige Anfahrt dorthin ist beschwerlich, sodass sich 99% aller Gäste (max 250 Personen pro Tag) von einem kleinen Propellerflugzeug hier absetzen lassen. Es bliebt mir kaum etwas anderes übrig, als ebenso dieses Transportmittel zu wählen. Im teuren Flugticket war dafür jedoch Gepäck und ein (weniger appetitliches) Mittag inkludiert.
Good Bye Kuching, hello Mulu!
Den Tripp hierher samt geführter Touren und Übernachtung hatte ich bereits in den vergangenen Tagen gebucht, denn es erfordert ein wenig Geschick alle Optionen übereinander zu legen und wieder gegenseitig zu bestätigen. Für Superoptimierer wie mich ist das schon eine ganz schön herausfordernde Sache, hierfür nicht tausende Stunden der wertvollen Lebenszeit zu opfern. Nicht zuletzt, weil hier nicht selten das Wetter alle Pläne durchkreuzt.
Meine Übernachtung (Mulu Village) ist die Behausung der einstigen Höhlenforscher aus den 70 Jahre und liegt ca. 2km außerhalb des Parks. Von hier aus geht's nun täglich zu den Touren. Gestartet wurde gleich mit dem Besuch der berühmten Lang Cave (benannt nach Mr. Lang, dem Entdecker) mit ihren bizarren Stalagmiten und Stalagtiten. Ich lernte, dass die Stalagmiten schneller wachsen als die Stalagtiten, ca 1cm alle 75 bis 100 Jahre. Vor ca 20 bis 30 Millionen Jahren entstanden hier in der Region die längsten Höhlensysteme der Welt durch Erosion und die Kraft des Wassers. Der Kalkstein wurde ausgewaschen, der Sandstein ist stehen geblieben.
Die benachbarten Deercave diente als Versteck und Futterquelle für Rehe (engl. Deer) und erhielt deswegen ihre Namen. Das Futter war/ist hier besonders nährstoffreich, denn 2 bis 3 Tonnen Guano (= Fledermauskacke) pro Jahr werden von 2 bis 3 Millionen Fledermäusen, die 1,5 Tonnen Insekten täglich verspeisen, produziert. Der Geruch in der Höhle ist, sagen wir mal ..., unangenehm ;)
Das 200km lange Höhlensystem ist das größte der Welt, von diesen konnten wir im Rahmen von öffentlichen Führungen jedoch nur 1,5km begehen. In 2 Tagen steht jedoch noch ein Adventure Caving an, bei dem ich dann im Dunkeln klettern und Abseilen darf :)
Eigentlich fliegen die Fledermäuse in den Abendstunden in einem langen Schwarm aus der Höhle hinaus, um sich auf die nächtliche Futtersuche zu machen. Doch bei starkem Regen oder großer Hitze bleiben sie lieber hängen. Sie wie auch heute. Denn was wäre schon ein Regenwald ohne kräftigen Regen? Diese Platzregen weichen einen bis auf die Knochen durch. Es ist zwar eine angenehme Abkühlung, aber selbst das neu gekaufte Regencape für meinen Rucksack hat es nicht überstanden und eine Pfütze erfüllte meinen Rucksack. Powerbank und Handy sind noch heile. Zum Glück.
Pitsch Nass, also wirklich Pitsch nass und aufgequollen, gab's mit den 2 US-Nachbarn noch Abendbrot und dann eine zeitigen Bettruhe. Denn Handyempfang gibt es nur, wenn man zum Luxusresort läuft und WLAN schnorrt oder auf das Mobiltelefon verzichtet und sich lieber dem Buch widmet. Ihr wisst also, was ich so eben getan habe ... ;)Baca selengkapnya
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- Hari 47
- Sabtu, 29 April 2023
- 🌧 25 °C
- Ketinggian: 1.136 mi
MalaysiaMount Api4°5’29” N 114°53’56” E
29.4. Gunung Mulu

Nun sitze ich gerade wieder im gemütlichen Marriott Hotel, schnorre Internet nach einem entspannten Tag im Nationalpark. Es gab keine geplante und geführte Tour, sondern wir schlugen uns 8km durch den Paku Valley Loop. Die halbe Strecke hat großen Spaß gemacht, doch die zweite Hälfte war vorallem matschig. Jedoch macht das eigentlich keinen großen Unterschied, weil unsere Sachen von gestern nach wie vor Klamm oder sogar nass sind und einen furchtbaren Gestank absondern 🙈 Da hilft selbst die beste Merino-Funktionskleidung leider nichts. Aber was solls. Irgendwie ist das ein bisschen wie auf den Hüttentouren: irgendwann müffeln alle.
Zum frühen Nachmittag schummelten wir uns dann auch noch in den Shuttlebus des Marriott, um uns die 2km zurück zum Mulu Village zu sparen. Seit dem mich der Fahrer nach meiner Zimmernummer fragte, ich schnell eine Nummer erfand, begleitet mich ein schlechtes Gewissen 🥴
Zum Abend ließ ich mich nocheinmal zum Park bringen, denn ich wollte nach dem gestrigen Misserfolg nochmal mein Glück probieren und die 3 Millionen Fledermäusen beim Ausflug aus der Höhle beobachten. Und diesmal hat es geklappt: gegen 17.30 machten sich erst in kleinen Gruppen, später in einem langen Schwarm die Fledermäuse auf den Weg. Wie ein Bienen waren sie am Himmel zu sehen, drehten sich umeinander, fast wie eine Helix Struktur, und surrten leise vor sich hin. Das ganze Spektakel dauerte etwa 45 Minuten. Wahnsinn!!Baca selengkapnya
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- Hari 48
- Minggu, 30 April 2023
- 🌧 22 °C
- Ketinggian: 1.140 mi
MalaysiaMount Api4°5’30” N 114°53’57” E
30.4. Gunung Mulu

#regenregenregen das scheint wohl das Motto des Tages zu sein. Was wäre denn auch ein Regenwald ohne Regen? Aber diese Mengen an Wasser, die hier in kürzester Zeit (oder wie heute 7 Stunden am Stück) runterkommen, sind für mich unvorstellbar. Ich kann beobachten, wie der Wasserstand des Flusses anschwillt, sehe die Markierungen der Flut an der Hauswand. Brendan (die Besitzerin) erzählte uns, dass durch den Klimawandel der Zeitpunkt der Flut kaum mehr vorhersehbar ist. Durch die Waldrodungen und Landgwinnungen wird der Boden auch weniger gehalten und es wird Jahr für Jahr mehr Wasser, was dann auch noch mehr Schlamm mit sich bringt. Wenn das Wasser dann wieder sinkt (zuletzt März 2022, der höchste Stand Mai 2021 bis unters Dach) muss der Schlamm innerhalb weniger Stunden entfernt werden, da sich sonst eine unlösbare Kruste bildet. Ein hartes und schweres Unterfangen, da die Einheimischen hier in der abgelegenen Gegend keine Hilfe empfangen oder gar viele während Covid oder dem großen Feuer 1995 die Region verlassen haben und sich daher um ihre Häuser nicht mehr kümmern können. Nur noch weniger als 1000 Menschen leben hier in den umliegenden kleinen Siedlungen, da das Stadtleben bequemer ist und mehr Wohlstand und Möglichkeiten zur Entwicklung bietet. Nur wenige, die den Dschungel und das Gebiet kennen, kommen zurück.
Den Vormittag verbringe ich mit Buchlesen, ohne jegliche Handyverbindung und drücke den abreisenden Gästen die Daumen, dass das Flugzeug hier starten kann. Aber das ist wohl Vergebens. Die Piloten landen hier auf Sicht. Bei dieser dicken Wolkendecke unmöglich!
Zum Glück ist die RACER CAVE nicht vom starken Regen betroffen. Denn das soll mein Highlight des Besuchs hier werden. Und so ist es auch! 15 min mit dem Langboot fahren wir gegen die ansteigende Strömung und treibenden Baumstämmen den Fluss hinauf, setzen unsere Füße auf Land, durchwaten einen kleinen Fluss und stehen vor dem prächtigen von Stalagtiten geformten Eingang. Hier hat sich das Wasser seinen Weg gesucht und bildet einen Wasserfallartigen Vorhang. Helme auf, Gurte an, Schuhe festziehen, los geht's. Durch kleine Rinnsale, vorbei an Guano, Stalagmiten, Schlangen und Spinnen, krakseln wir erst hinauf, bis sich eine erst kleine Halle eröffnet. WOW. Mit unseren Lampen erhellen wir einzelne Ecken, während andere Bereiche für unsere Augen unentdeckt bleiben. Mit Hilfe von Seilen und Stalagmiten wandern wir von Abschnitt zu Abschnitt. Zwischendurch kommen uns Fledermäuse entgegen. Ich fühle mich wie ein Entdecker in der Höhle, will jeden kleinen Winkel erkunden und bin ganz neugierig ob es hinter der kleinen Abzweigung weitergeht, ob es ich lohnt, durch das enge Loch zu quetschen oder ob sich einfach eine Wand oder gar ein tiefer Schlund eröffnet. Keine Ecke gleicht der anderen und auch die Orientierung geht schnell verloren. Aber dank unseres Guides durften wir das alles entdecken.
Etwas skeptisch bin ich jedoch, was für einen Einfluss wir auf diesen Lebensraum haben und was wir durch jede Berührung von diesem 20 Millionen Jahre alten Erbe vllt zerstören...
Da es nun endlich am Abend aufgehört hatte zu regnen, wollte ich noch eine 3km lange Runde auf den Planken über den Botanical Trail wandern. Einige beeindruckende Landschaftsabschnitte sowie zwei riiiiiesige Pfützen später war ich zum umdrehen gezwungen. Der Waldboden, der die letzten Tage nur feucht aussah, hat sich zu einem großen See geformt. Der Bohlenweg liegt vollkommen unter Wasser, diesmal sehe ich nicht wie er verläuft und wie tief es wohl ist (ich schätze kniehoch). Welche Tierchen mögen sich wohl rumtreiben? Ich checke eh schon die ganze Zeit meine Füße, dass sich kein Blutegel an mir festsetzt.
Begegnungen mit kleinen Insekten und Amphibien machte ich dann bei der Nachtwanderung. Tausende Spinnen funkeln mit ihrer Reflektion wie Wassertropfen überall, wir sehen diverse Frösche von der Größe des kleinen Fingernagels bis Handfläche, gleiches gilt für Spinnen. Raupen, Würmer, Stabheuschrecken und andere abgefahrene Insekten. Ebenso ein kleiner roter Vogel (vllt ein Papagei),der auf einem Ast schlief. Am gruseligsten war jedoch die schwarz gelb gestreifte Schlange, die aufgeregt durchs Wasser glitt als sie uns entdeckte. Wir wiederum liefen aufgeregt auf dem gerade so aus dem Wasser herausragenden Weg.
Noch drei Glühwürmchen zum Abschluss und das wars für den Tag. Sehr aufregend alles.Baca selengkapnya
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- Hari 49
- Senin, 01 Mei 2023
- 🌧 25 °C
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MalaysiaMount Api4°5’30” N 114°53’57” E
1.5. Gunung Mulu

Und noch ein Tag im Nationalpark: diesmal bei strahlend blauem Himmel. Wir besuchten den Lokalen Markt von Batu Bungan, auf dem die Frauen aus Ratan gewebte Tasche verkauften. Der Umsatz hielt sich in Grenzen und ich entwickelte die Idee, sie könnten doch traditionellen Essen, wie Reis in Kokosblättern den Touristen als Snack anbieten. Kam irgendwie nicht so gut an. So richtig habe ich die Begründung nicht verstanden, aber es stellte sich heraus, das für vieles eine Genehmigung bei der Regierung eingeholt werden muss, es jedoch keine Rückmeldungen auf die Anfragen aus dem Dorf gibt und damit die vielen kleinen Ideen, die die Einheimischen haben, nicht umgesetzt werden können. Zudem erklärte mir der Guide, dass die Penan People die hier leben, ehemals Nomaden waren, sich nun niedergelassen haben aber immernoch im Wald jagen gehen oder Holz fällen. Dabei entdecken sie regelmäßig illegale Waldarbeiten, die auf dem den Penan People zugeschriebenen Land statt finden. Die Dorfbewohner kommen kaum gegen die große Unternehmen an, die illegale Rodungen betreiben, aber sie versuchen sich als Gemeinschaft stark zu machen und aufzubegehren. Das Verhältnis zwischen den Dorfbewohnern, dem Nationalpark (der auf dem Land der Penan errichtet wurde, aber das Ersatzland ihnen nur informell vermacht wurde) und der Regierung sind daher sehr angespannt.
Im Anschluss besuchten wir die Lady Cave, in der vorallem vielen Formen von Frauen In den Stalagtiten gesehen werden. Danach die Windcave mit zauberhaften schmalen aber sehr hohen und geraden Stalagmiten beeindruckte. Zum Abschluss die Clearwater Cave, bei der der dringende Wunsch entstanden ist, noch einen Tag adventure Caving ranzuhängen.
Abends erfreute ich mich noch am Austausch mit Taz zu den Entwicklungen und der Geschichte Saudi Arabiens und den Bemühungen, sich mehr und mehr zu öffnen. Sehr spannend!
____
Hey Steff, wovon leben die Einheimischen dort?
> Aus dem Dschungel und etwas Landwirtschaft oder als Selbstversorger. Ein bisschen verdienen sie sich dazu, in dem sie hier als Guides tätig sind, auf dem kleinen Markt etwas verkaufen, 2 kleine Restaurants und durch die Homestays verdienen sich sich Geld, was sie dann untereinander auch ausgeben, um mal beim Nachbarn essen zu gehen oder sich Frühstück zu kaufen... Ich denke sie haben kleine Einnahmequellen, aber können wirklich keine großen Sprünge machen. Alles ist hier natürlich teuer oder schwer zu beschaffen, wenn es mit dem Flugzeug eingeflogen wird oder 5 Tage mit kleinen Booten hergebracht werden muss. Dann kommt die Flut und reißt alles mit sich. Echt nicht so einfach. Das ist auch der Grund, warum es in unserer Unterkunft keine Fahrräder mehr gibt oder jeder Ventilator mühsam repariert wird oder jedes Stück Bauholz gestapelt und gelagert wird. Strom gibt es mit dem Generator nur am Abend.
Von den meisten Einschränkungen bekommen wir als Touris nur am Rande was mit und finden es abenteuerlich. Die Einheimischen haben sich arrangiert, sehen aber auch die starke Stadtflucht und sind kritisch, was die Regierung so tut.Baca selengkapnya
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- Hari 50
- Selasa, 02 Mei 2023
- 🌧 25 °C
- Ketinggian: 1.140 mi
MalaysiaMount Api4°5’30” N 114°53’57” E
2.5. Gunung Mulu, Clearwater connection

Was soll ich sagen? Ich bin geflasht! Selbst wenn ich das auf dieser Reise schon einmal gesagt habe, trifft es hier auch wieder vollkommen zu.
Eigentlich wollte ich heute schon in Kota Kinabalu (Sabah) sein, habe aber kurzfristig die Möglichkeit erhalten, noch eine Adventure Cave im Nationalpark mitzumachen. Somit habe ich den Flug umgebucht, Unterkunft verlängert, Gummischuhe ausgeliehen und mich mental auf 8km unter der Erde, inklusive 2km entlang des unterirdischen Flusses zu wandern. Und so kam es dann auch. Zusammen mit den Don, Johann, Daren und Taz erlebten wir unsere ganz eigenen Höhlenwelt. Ich kann das Erlebte kaum in Worte fassen und die wenigen Bilder werden wohl nur am Rande wieder geben, wie es da so aussieht. Vorallem, weil wir im Dunkeln, nur mit unseren Stirnlampen und Helm gewappnet unserem Guide folgen. Vor uns erstrecken sich sich 250km erforschte Höhlenkilometer, von denen wir 8km im Rahmen unserer CLEARWATER CONNECTION begehen. In jeder Höhlenkammer ergibt sich ein neuer, unbekannter Anblick. Mal ist es weit und breit, mal sehr schmal, mal ist der Stein weiß, dann Eisenbraun, dann schwarz von Algen und Sedimenten. Der Stein kann vom Wasser ausgewaschen sein und den alten Flusslauf erkennen lassen, aber auch sehr scharfkantig und vom tropfenden Wasser ausgehöhlt sein, wie Edamer. An manchen Stellen bilden sich auch Formationen, die toten Korallen ähneln. Manche Kammern sind voller Stalagmiten und Stalagtiten, andere Leer, andere voll von Guano oder losem Gestein. Wir wandern unter Tage wie auch sonst in den Alpen. Die Landschaft ist ähnlich abwechslungsreich, jeder Schritt muss sorgsam gewählt werden, um nicht abzurutschen und in einer Felsspalte zu landen. Es ist wirklich fast wie in den Bergen - nur als hätte jemand das Licht ausgeknipst ;)
3 Engstellen - und ich meine wirklich eng - mussten wir passieren. Das war schon sehr herausfordernd für die Nerven sich durch schmale Felsspalten zu quetschen, dabei sich Berg auf oder Berg ab zubewegen. Sorgsam musste man sich drehen und wenden, um wie ein Aal hindurchzugleiten. Ich muss zugeben, das ein oder andere Mal musste ich den Atem dabei anhalten. Nach 4 harten Wanderstunden, immer mal wieder begleitet durch Handflächengroßen Huntsmann Spinnen, erreichten wir die Clearwater Höhle und dann auch bald den Fluss. Das Wasser formte hier Rasiermesserscharfe Kalksteine, die ein bizarren Bild abgaben. Das kühle und kristallklare Nass war eine tolle Erfrischung und wir trieben einige Zeit mit der Strömung weiter. Dabei mussten wir sehr vorsichtig sein, um uns nicht zu stoßen oder schneiden.
Und dann war es geschafft. Das Tageslicht der Clearwaterhöhle zeigte uns das Ende. Wir waren überglücklich und verdammt stolz auf uns! Oh man, ich bin soooo happy, das erlebt zu haben! :)Baca selengkapnya
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- Hari 51
- Rabu, 03 Mei 2023
- 🌧 31 °C
- Ketinggian: 24 mi
MalaysiaSungai Melinau Paku4°1’53” N 114°47’54” E
3.5.,Good Bye Mulu

Zum Ende waren es nun 5 Nächte im Nationalpark und ich bin soooo happy, die Höhlenabenteuer erlebt zu haben. Andere quäle sich in dieser Zeit zu den Pinnacles (gerne mal bei Google schauen. die Felsformationen sehen sehr spannend aus) oder den Mount Mulu in Mehrtagestouren hinauf. Ich war hingegen mit den Höhlen sehr glücklich. Nach einem Spaziergang auf dem 400 Meter Canopy Walk mit Blick auf die höchste Schicht im Regenwald verabschiede ich mich - auch von Taz, der mich die letzten Tage begleitet hat.
Und dann heißt es Neustart in Sabah, Stadt Kota Kinabalu. Neustart deswegen, weil ich nun wieder einmal einen Plan machen muss, wie es weitergehen kann. Die Planungen für Alleinreisende sind wirklich schwierig. Die Aussagen sehr widersprüchlich und die meisten Ziele sind angeblich nur mit eigenem Auto oder mit einer organisierten (sehr teuren) Tour, für die sich aber mindestens 2 Personen anmelden müssen, erreichbar. Problem erkannt?! Weder Auto vorhanden, noch kann ich mich klonen. Die Travelagents stellen sich auch selten dämlich an, Reisende zusammen zu bringen und wollen mir dann entweder gar nichts anbieten oder von mir dann den doppelten Preis - unmöglich! Und bis jetzt sind mor selbst in dem guten Toojou-Hostel noch keine Solotraveler untergekommen, die mal ein paar Tipps geben wollen oder sich mit mir zusammentun. Na mal sehen, wie es also weiter geht. Ich bin daher gefangen mit dem Gedanken noch ein paar Tage in KK ranzuhängen (obwohl es hier außer Essen und Schnorcheln auf der benachbarten Insel) nicht so viel zu tun gibt oder ob ich mich los mache und dann zwischen drin schon irgendwie meine zwei Wochen vertrödele. Es scheint nämlich so, dass ich so knappe 5 Tage Leerlauf habe und die nicht auf den teuren Inseln in Semporna verbringen kann und auch nicht zu früh nach Kuala Lumpur für den Rückflug zurück will.
Wahrscheinlich reise ich einfach los und schaue mal, wo es mich länger festhält oder welche Tipps ich zwischen durch bekomme. Irgendwo müssen mir ja die Backpacker über den Weg laufen ;)
Abends gab's seeehr leckeren Fisch und ich traute mich an ein halbes Kilo Muscheln ran. Auch das ganze Essen hätte ich gerne geteilt, aber das hat leider nicht geklappt. Morgen ist ein neuer Tag. Da sieht die Welt bestimmt besser aus. Zumindest gibt's hier wieder Fruchtsäfte und das macht das Reisen gleich viel toller!Baca selengkapnya
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- Hari 52
- Kamis, 04 Mei 2023
- ☁️ 30 °C
- Ketinggian: Permukaan laut
MalaysiaPulau Mamutik5°57’55” N 116°0’11” E
4.5. Kota Kinabalu Insel Hopping

Ich habe ganz wunderbar in meinem Hostel geschlafen und den Aufenthaltsraum mit Rutsche in die untere Etage für mich entdeckt. Eine Empfehlung für das Toojou Hostel!
Üblicherweise muss hier alles mit einer Tour gebucht werden, aber die nette Dame in der Touri-Info verriet mir, wie ich an dem Bootsanleger mir mein eigenes Inselhopping und Schnorchelabenteuer zusammen stellen kann. Und so tat ich das und erhielt von dem netten Kerl dort sogar noch einen Sympathie Rabatt. Und so setzte ich bei doch kräftigem Wellengang nach Mamutik über, schnorchelte ein wenig und nutze jede Gelegenheit, von den 3 sich dort aufenthaltenden westlichen Gesichtern weitere Reiseinfos einzusammeln. Mit Erfolg: ich bin zum Abendbrot verabredet, weiß wo und zu welchem Preis ich meine Rivercruise buchen sollte und wo ich bei den Orang Utan übernachten könnte. Außerdem schmiedet ich den Plan, am nächsten Tag mit der einzig existierenden Eisenbahn durch die Padasschlucht nach Tenom zu fahren.
Der starke Wellengang trübte ein wenig die Unterwassersicht und hier direkt vor der Großstadt findet sich doch der ein oder andere Müll im Wasser. Nach gut 3 Stunden ging es weiter auf die Insel Sapi, die für mich mit schönerem Strand und einer etwas ruhigeren Bucht punktete. Die Inseln können zweifelsohne nicht mit Koh Tao, Thailand mithalten, aber ein schöner Tagesausflug war es allemal. Vorallem, weil ich mich am Abend bei guter Unterhaltung mit Filipa durch den Fischmarkt futterte.Baca selengkapnya
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- Hari 53
- Jumat, 05 Mei 2023
- 🌧 31 °C
- Ketinggian: 11 mi
MalaysiaBeaufort Selatan5°20’47” N 115°44’32” E
5.5. mit der Eisenbahn von KK

Dank der netten Empfehlung im Hostel bin ich extra früh aufgestanden, um die Stunde Fahrt durch die Rushhour pünktlich zum Bahnhof anzutreten. Wie sich herausstellte, brauchte das Taxi nur 5 Minuten oder ich 55 Minuten zu Fuß. Und so entschied ich mich um 6.30 Uhr für den Morgenspaziergang. Ich hatte den Plan, mit dem Zug (gegen 1890 von dem British Councel errichtet) in Richtung Beaufort aufzumachen und dann in die Bahn durch die Padas Schlucht umzusteigen. Doch leider musst ich feststellen, dass ausgerechnet der zweite Abschnitt, der landschaftlich besonders reizvoll scheint, durch Landrutsch unbefahrbar ist. Dies passiert angeblich recht oft und dann werden die Bahnangestellten losgeschickt, um mit der Schaufel die Schienen wieder zu räumen. Das ist ja beinahe noch wie vor 100 Jahren, als diese Bahnstrecke das Land erschließen sollte und große Infrastrukturprojekte angestoßen wurden. Somit musste ich auf dieses Abenteuer verzichten. Aber selbst die 2 stündige Fahrt nach Beaufort hat mir einen netten Ausflug beschert. Ich genoss es, einfach aus dem Fenster zu schauen, abwechseln diverses Grün, Palmölplantagen und bunte Häuser auf Stelzen und kleine Städte zu sehen. Wir passierten auch eine Ölraffenerie und konnten einen kurzen Blick aufs Meer erhaschen.
Zum Nachmittag stattete ich dem Sabah Museum noch einen Besuch ab. Das einzig hier wirklich Sehenswerte waren die Erläuterungen zur Kopfjagd. Das ist immer wieder spannend. Bis hinein in die 50er Jahre wurde dieses Ritual ausgeführt. Konflikte mit benachbarten Dörfern wurden mit der Kopfjagd ausgetragen. Außerdem war ein Mann erst ein Mann, wenn er einen Kopf mit nach Hause brachte. Damit konnte er dann auch um die Hand einer Frau anhalten. Die Köpfe wurden am Eingang zu jedem Longhaus, an einem Baum oder einem extra dafür errichteten Gemeinderaum auf- und ausgestellt und auch über Generationen weitervererbt. Im Museum sah ich zudem Fotos von vor ca 100 Jahren und bin ganz erstaunt, dass bis dahin hier auf Borneo vorwiegend Volksstämme lebten, an denen die Zivilisation bis dahin vorbeigegangen ist. Auch Kota Kinabalu bestand damals nur aus einer Handvoll auf Stelzen errichteter Holzhäuser. Die Entwicklung binnen 3 Generationen ist damit sehr rasant. Wahnsinn.
Zum Abendbrot gibt's mal wieder leckere Muscheln - Wer hätte das gedacht? Es ist einfach zu verlockend solch frischen Fisch zu bekommen und im Hintergrund noch von einer Liveband bespielt zu werden. Zuvor machte ich noch einen Bummel über den Fischmarkt, auf dem vor meinen Augen der frisches Fisch aller Zeiten zum Spottpreis verkauft und gleich ausgenommen wird. Zudem gibt's hier mal wieder frische Früchte: durch 5 verschiedene Sorten Mango kann ich mich probieren und für nur einen Euro gleich 2 in mundgerechte Stücke geschnittene Mangos einpacken. Nur der Sticky Rice fehlt.. ;)Baca selengkapnya
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- Hari 54
- Sabtu, 06 Mei 2023
- ☁️ 29 °C
- Ketinggian: 177 mi
MalaysiaSungai Abuni5°58’25” N 116°12’14” E
6.5. KK Mari Mari Cultural Village

(Die letzten zwei Tage habe ich die Daten durcheinander gebracht. Das zeichnet einen guten Urlaub aus ;)
Einen letzten Tag hatte ich noch in KK bevor die Reise nun weiter geht. Dabei wollte ich mich keiner Tour anschließen, sondern habe mich dank des vielen Durchfragens entgegen aller Empfehlungen des Hostels alleine auf den Weg zum Mari Mari Cultural Village gemacht. Und ja, es hat einwandfrei geklappt, eine Stunde mit dem Grab rauszufahren und mit dem Fahrer eine Rückfahrt zu vereinbaren. Wo genau besteht also das Problem? Warum wollen mir hier alle überteuerte Touren aufquatschen?!
Der Besuch des Museumsdorf hat sich für mich voll und ganz gelohnt. Auf unserer gut zweistündigen Führung mit unserem Guide Popoi erfuhren Wir so einiges über die Dunus, die Murut, die Lanyahat, Bajau, und? People. Die 5 größten Volksstämme, welche auch heute noch in Borneo leben, präsentieren ihre üblichen Häuser und geben kulinarische oder musikalische Proben oder zeigten uns ihre Tänze und Rituale. Wir probierten Reiswein, in Bambus gekochtes Essen, Padang-Pancake, Fädriges Gebäck, Honig, nahmen an einer Eröffnungszeremonie teil, sprangen "Trampolin" im Longhouse um eine Trophäe zu ergattern und tanzten den Bambustanz mit den Einheimischen. Alles in allem ein touristisches Highlight, was einem einen kleinen Einblick ins Landesinnere beschert. Denn tatsächlich gehen die Wurzeln vieler Menschen hier in Borneo auf einen der Stämme zurück und nicht vor allzulanger Zeit haben die Vorfahren noch in den besichtigten Hütten gelebt, sind der Fischerei, Kopfjagd oder der Reisweinherstellung nachgegangen. Neuerdings öffnen sich einige Stämme immer weiter, die junge Generation zieht in die Städte , sie bilden dadurch neue Subgruppen oder verlieren ganz ihre Traditionen. Die Regierung versucht mit einigen Förderprogramm gezielt einige Kulturen zu erhalten, andere gehen aber nach und nach verloren. Ein Erbe, was vllt bald nicht mehr live berichtet werden kann.
Wann mag bloß bei uns in Europa solche Naturverbundenheit und Riten vollzogen worden sein? In Borneo lebt der Geist noch immer weiter ...
Zum Sonnenuntergang ging es an den viel bevölkerten Tanjung Aru, zum Fischmarkt mal wieder am Abend.Baca selengkapnya
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- Hari 55
- Minggu, 07 Mei 2023
- 🌧 22 °C
- Ketinggian: 1.556 mi
MalaysiaPolar Park6°0’34” N 116°32’30” E
7.5. Kinabalu Park

Mit dem Sammeltaxi ging es 2 Stunden ins Hügelige Hinterland, zu Füßen des 4095m hohen Mount Kinabalu. Den Aufstieg auf diesen Berg hab ich aus kostengründen ausgespart, mir es aber nicht nehmen lassen, durch die zugehörigen Nationalpark zu wandern und auch die Bestenliste der Teilnehmer des Climbathon zu bestaunen. 2h 21 Min ist der Rekord zum Gipfel und wieder zurück. Verrückt!
Bei dem ausgebauten Weg und der guten Infrastruktur scheint das aber auch etwas einfacher als in den Alpen zu sein. Nicht zuvergessen ist aber die dünne Luft und die vielen Stufen, die zu bewältigen sind.
Meine Runde war hingegen gemütlich durch den typischen Regenwald, diesmal jedoch mit besonders viel Moos und mit dem üblichen kräftigen Regenschauer gegen 14 Uhr.
Auf einer kurzen Nationalparkführung wurde ich als einziger Gast begrüßt und freute mich daher auch über den Austausch mit den Locals, die dem Dusun-Volk entstammen. Aslan, der Guide, lud mich ein, am Nachmittag mit ihm sein Dorf zu besuchen. Wir besuchten die Hasenfarm und aßen typisches Essen aus seinem Dorf. Lecker (aber auch touristisch überteuert). Ansonsten bin ich von dem bergigen Hochland begeistert. Die Hänge sind grün, bunte Häuser verschönern das Bild, dazu Gemüsefelder und Straßenstände und Viewpoints, das gabze bei ca 22 Grad. Wie schön wäre es wohl, mit seinem eigenen Fahrzeug hier gemütlich lang zu fahren und die Aussicht zu geniesen?! Im Hintergrund trohnt der Mount Kinabalu. Hach! Am liebsten würde ich hier länger bleiben (doch ohne eigenes Auto ist man etwas aufgeschmissen).
Im Jungle Jacks schlafe ich nun und begrüße die mutigen Kinbalu-Besteigerinnen, die über schmerzende Kniee und verspannte Waden klagen ;) draußen regnet es wie aus Eimern und ich bin froh, keinen Fuß mehr vor die Tür setzen zu müssen. Es fühlt sich wie beim Zelten an. Der Regen prasselt auf das dünne wellblechdach und der Wind bläst uns durch den Bretterverschlag um die Nase. Gemütlich ist es, weil es dazu heißen Tee gibt und das erste mal auf meiner Reise Murmel ich mich in meinem Pulli ...Baca selengkapnya
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- Hari 56
- Senin, 08 Mei 2023
- ☁️ 25 °C
- Ketinggian: 506 mi
MalaysiaPoring Hot Springs6°2’40” N 116°42’13” E
8.5. Ranau und Hot Springs

Tschüss Uncle Jack, hello Ranau. 20km ging es nun weiter, von hier aus wollte ich die Hot Springs und vllt die Rafflesia bewundern und vorallem erhoffte ich mir Backpacker-Verstärkung im Hostel, um ggf gemeinsam ein Taxi zu chartern oder anderweitig hier die Schönheit der Berge zu erkunden. Aber wie immer kommt alles anders. Und vorallem scheint es keine westlichen Touristen zu geben. Unendlich verrückt.
Schon schnell stellte sich im Hostel heraus, dass es nur "a few tourists" gäbe. Ich glaube, das war eine Verherrlichung von "keine". Bis jetzt bin ich alleine in meinem 6er Zimmer, aber auch alleine auf dem Flur und alleine in dem Haus. Alles aaaaaalles meins. Ich hätte aber nichts gegen teilen gehabt.🙈
Über 10 Umwege erfuhr ich, dass hier eine Rafflesia blühen soll, als telefonierte ich viele Telefonnummern durch und wurde tatsächlich fündig. Doch nun wurde es spannend: wir komme ich da nun hin? Public bus? Gibt's angeblich nicht. Die Rafflesia-Dame hat dann ihren Bruder losgeschickt, der irgendwie meinen Standort bei WhatsApp nicht auslesen konnte und er mich daher 30 Minuten nicht gefunden hat, mit gebrochenem English war das telefonieren auch sehr schwierig. Aber wir haben es geschafft. Der Preis war noch nicht verhandelt, aber Google translate unser Begleiter. Nur irgendwie kamen diesmal keine brauchbaren Sätze dabei raus.
Bis zur Rafflesia haben wir es geschafft. Und dann stand ich vor ihr. Vor der größten Blüte der Welt, die nur 5 Tage blüht, dafür aber gut und gerne 2 Jahre braucht. Sie ist ein Parasit auf einer Mutterpflanze, sie hat keine Wurzeln und keine Blätter. Die größten Exemplare sind ca 1 Meter groß, meine maß ca. 74 cm. Uffta. Aber ich muss zugeben, schön ist die Pflanze nicht ;)
Mit vielem Übersetzungswirrwarr wurde ich dann noch zu den Thermalquellen gebracht. Das war eine teure Tour!
Gerade angekommen, musste ich mir schon Gedanken über meinen Rücktransport machen und so sprach ich jede Person an, die nur ansatzweise nach Tourist aussah. Netterweise hätten mich zwei Australierinnen mit ihrem Guide wieder zurück genommen, genauso wie ein Indisches Pärchen mit Fahrer. Aber nur doof, dass diese immer schon nach einer Stunde wieder los wollten. Ich bestieg aber noch den Canopywalk (mulu war besser!) Und setzte mich in die heißen Thermalbäder, die jedoch erst seeeeeeehr langsam voll laufen mussten. Auch Russel (Australier) bliebt von mir nicht verschont und so drängte ich mich ihm auf, dass sein Fahrer mich in Ranau absetzte. Das hat dann zum Glück auch geklappt. Somit gab's heute Baumwipfel, nen kurzen Hike, einen kleinen Wasserfall und 2h heißes Bad mit guter Unterhaltung mit Russel.
In Ranau habe ich dann aber schlechte Laune bekommen: was soll ich hier? Die Natur ist toll, aber alleine bin ich aufgeschmissen. Es ist nicht so, dass ich mich einsam fühle, aber das Reisen ist echt nur begrenzt spaßig, wenn die Organisation für eine mittelmäßige (und dazu noch viel zu teure) Attraktion so viel Organisation und Nerven kostet. Und so habe ich kurzer Hand einen Tag früher nen Bus nach Sandakan gebucht und hoffe, dass mich der Bus dann morgen hier auf halber Strecke auch abholt. Denn ich kann nur eine Volle Strecke buchen, die Zwischenstation hier in Ranau kann ich nicht auswählen. Also bitte Daumen drücken....Baca selengkapnya
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- Hari 57
- Selasa, 09 Mei 2023
- ☁️ 29 °C
- Ketinggian: 539 mi
MalaysiaRanau Airport5°57’4” N 116°39’59” E
9.5. von Ranau nach Sandakan

Jippi, mit dem Bus hat alles geklappt. Ein kurzes Telefonat mit dem Busunternehmen und das Treffen in Ranau war vereinbart. Ich musste nur an der stinkenden Bushaltestelle warten und dann konnte ich vorne beim Fahrer Platz nehmen. Ich schaute aus dem Fenster auf die Hügelige Bergwelt, welche nach und nach in flacheres Land überging und der Dschungel von traurigen Palmölplantagen abgelöst wurde. Die Region Sandakan ist dafür bekannt, dass hier der Regenwald den Ölpalmen zum Opfer gefallen ist und daher auch viele der Wildtiere ihre Heimat verloren.
Für zwei Nächte gönne ich mir nun das Jungle Resort in Sepilok und bin richtig happy hier heute Abend auf zwei bekannte Gesichter zu stoßen und uns gemeinsam über das komplizierte Reisen hier auszulassen.
Weiterhin wälze ich ständig die Gedanken hin und her, wie viel Zeit ich wohl zum Ende auf den Inseln bei Semporna verbringen werde? Sollte ich lieber meine Reise mit zwei entspannten Tagen in Kuala Lumpur abschließen oder wird mich die Stadt nicht enttäuschen?! Tja, gute Frage ...Baca selengkapnya
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- Hari 58
- Rabu, 10 Mei 2023
- ☁️ 33 °C
- Ketinggian: 12 mi
MalaysiaSepilok5°51’54” N 117°56’56” E
10.5. Orang Utan, Sunbear and Hornbill

Im Sepilok Jungle Resort mit Pool ists wirklich schön und tatsächlich bekomme ich zum ersten Mal hier auch Frühstück. Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man mit Chicken Nuggets und gebratenen Nudeln in den Tag startet.
Um 9 Uhr öffnen sich die Tore des Orang Utan Sactuaries und mit anderen angekarrten Touristen warte ich auf den Einlass. Auf Bretterwegen geht es durch die Wald, der den Tieren zur Verfügung steht. Es kommen hier Tiere her, welche zum Beispiel durch Abholzung keine Lebensraum mehr haben, Waisen-Jungtiere oder sonstige verletzte Orang Utan. Sie werden erst in einer Quarantäne Station einen Monat lang gepflegt, bevor sie dann in einer Indoor-Nursery weitere Zeit aufgepeppelt werden. Hier schauen die Pfleger, was die Tiere bereits können und welchen Trainingsbedarf sie haben und wie sie mit anderen Tiere interagieren. In der nächsten Phase werden sie in die Outdoor-Nursery übergeben. Hier spielen sie mit anderen Affen an Seilen, bekommen regelmäßig Futter, dürfen aber auch soweit sie sich trauen in den Wald. Es gibt hier keine Grenzen und Zäune mehr. Hinter Glas können wir die Tiere beobachten. Die jüngeren und unerfahrenen Tiere lernen hier von ihren Artgenossen oder den Menschen die Dinge, die sie zum Überleben brauchen. Etwa 60 Prozent der Tiere erholen sich so gut, dass sie nach einigen Jahren zurück in die richtige Freiheit gebracht werden. Das größte Problem ist jedoch, dass die unberührten Waldflächen sehr rar sind und somit die Auswildunerung von Orang Utan, Sunbears oder auch Elephanten schwer ist.
Nach dem Besuch in der Aufzuchtstation schauen wir den Orang Utan bei der Fütterung zu. Gemächlich kommen die Mütter mit ihren Jungtieren aus dem Wald, hangeln sich zur Platzform hinüber und schnabbulieren genüsslich (manchmal auch kopfüber) die Früchte. Die Makaken sind aber die eigentlichen Könige hier. Sobald sie sich in einer Horde zusammentun, treten die Orang Utan den Rückzug an und überlassen freiwillig die Kost. Erst wenn die Makaken verschwunden sind, trauen sie sich zurück.
Die langen Arme, der starke Körper und die agilen Beine - es macht Spaß die Menschenaffen zu beobachten. 96,4Prozent der DNA teilen sie mit uns. Wahnsinn!
Die Sunbearen sind eine ebenso fast ausgestorbenen Art, da ihnen der Lebensraum entzogen und sie oftmals als Haustiere gehalten werden. Gerettete Tiere kommen im benachbarten Sanctuary unter. Anders als die Orang Utan wird bei den Sunbearen versucht den Menschlichen Kontakt zu reduzieren, da sie sonst ihre Überlebenstechniken nicht erlernen. Sie sind Einzelgänger und werden daher in charaktergerechten Kleingruppen zusammen gebracht. Sie leben daher leider in abgeschlossenen Bereichen, da das Reservat nicht genügend Platz für alle hätte, ohne dass sie sich gegenseitig angreifen würden. Putzig sehen die kleinsten Bären der Welt aus, die angeblich auch sehr gute Kletterer sind! Bei den Sunbearen können leider nur ca 20 Prozent irgendwann wieder ausgesiedelt werden, da es den meisten Tieren nach ihren qualvollen Jugend nicht gelingt, sich wieder an das natürliche Habitat zu gewöhnen.
Zum krönenden Abschluss sah ich am Abend in unsere Jungle Resort noch einen Hornbill - das Wappentier, was es mittlerweile auch nicht mehr allzuoft gibt. Die Flügelspannweite von 1,5m ist beträchtlich.
Und nun mal wieder die gleiche Laier: Solo-Reisen in Borneo sucks. Die Organisation rund um die Semporna-Inseln ist so nervig, dass ich aus 6 Nächten, nur 4 mache und mich für einen Flug nach Kuala Lumpur zurück entscheide. Schade eigentlich. Aber das viele Geld für Mittelmäßige Unterkünfte bin ich nicht bereit lange zu bezahlen. Nun ja. Somit komme ich gar nicht dazu, an der Hochzeitsrede zu arbeiten, mal ein schönes Buch zu lesen oder den Pool zu genießen. Viel eher schlage ich mich durch Webseiten, Rezensionen, telefonieren Hotels und Reiseanbietern nach und gebe Abend für Abend verzweifelt auf. Nunja. Ich glaube, Borneo ist ein Traum für einen Roadtrip. Dann komme ich gerne nochmal wieder. Aber so macht es im Augenblick nur begrenzt Spaß. Die zwei Tage hier mit den Orang Utans sind aber ein Traum!Baca selengkapnya
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- Hari 59
- Kamis, 11 Mei 2023
- ☁️ 33 °C
- Ketinggian: 15 mi
MalaysiaSepilok5°52’35” N 117°56’39” E
11.5. Rainforest Discovery Center Sepil

Gestern habe ich vergessen zu berichten, dass Katzen vom Himmel gefallen sind. Ja, ehrlich! Wir saßen in den Abendstunden in der Lobby des Hotels, wir unterhielten uns und ganz plötzlich viel eine kleine Babykatze neben uns hinunter. Sie mautzte ganz furchtbar und war von ihren Abgang sichtlich erschrocken. Über uns waren Tücher gespannt, auf denen das kleine Wesen getobt haben muss, bevor es durch eine Schlitz eine Etage gelang. Wenige Minuten später fiel die zweite vom Himmel und die Mutti schaute von oben durch einen anderen Schlitz auf uns hinab. "It's raining cats and dogs" bekommt da gleich nochmal eine andere Bedeutung.
Nach ausgiebigem Frühstück wollte ich heute das Rainforest Doscovery Center entdecken. Auf sehr gut ausgeschilderten Wege, Erklärtafeln und hoch über dem Regenwald auf einem tollen Canopywalk genoss ich den Morgen. Der Regenwald ist hier trockener als in Mulu, andere Urwaldriesen wachsen hier und es scheint ein Vogelparadies zu sein. Mein Wissen und meine Luchsaugen lassen aber zu wünschen übrig, dass ich nicht allzuviel spannendes entdecke. Dennoch ist es ein schöner (Schweißtreibender) Spaziergang.
Nachmittags eine Stunde Lesen am Pool. Ich habe mir vorgenommen, mein Handy einfach mal nicht zum Planen zu nutzen, obwohl es noch genügend offene Fragen gibt. Schön wars.
Schon bald musste ich mich aber in Moskitospray hüllen und zur Nachtwanderung aufmachen. In der untergehenden Sonne sahen wir flying squirrles, welche nicht fliegen sondern von Baum zu Baum gleiten (gerne bis zu 50m Distanz). Zudem haben wir eine giftige Viper, zahlreiche Spinnen und Frösche, Lizzards und zu guter letzt einen kleinen süßen Tarsier gesehen. Uuuund "glooming mushroom". Diese Pilze leuchten blau in der Nacht und flackern ein wenig. Zu Beginn habe ich kaum meinen Augen getraut. Von allem gibt es leider keine brauchbares Fotos, nur schöne Erinnerungen!
Die Tour (und der blaue Fleck vom Stolpern) hat sich gelohnt!Baca selengkapnya
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- Hari 60
- Jumat, 12 Mei 2023
- ⛅ 34 °C
- Ketinggian: 27 mi
MalaysiaKampung Singa Mata5°29’16” N 118°13’19” E
12.5. Kinabatangan River

So entspannt bin ich selten in den Tag gestartet: eine Nacht mit Klimaanlage und netten Gesprächen mit Ellen, einer deutschen Backpackerin (schon 7 Monate unterwegs, 54 Jahre alt), leckeres Frühstück und eine Runde im Pool. Nach 36 gemeinsamen Stunden fällt der Abschied immer etwas schwer, vorallem weil wir die Reise-Leiden gemeinsam geteilt hatten. Danke liebe Ellen für deine offenen Ohren, dein freundliches Lächeln und deinen herzallerliebsten Schwäbischen Dialekt!
Am Nachmittag fuhren wir dann mit der gebuchten Reisetruppe zum Kinabatangan River mit der Hoffnung auf viele Tiere und pure Natur im Reservat. In der Nature Lodge kommen wir in Schlafsälen unter und werden gleich mit leckeren frittierten Bananen versorgt. 2 Stunden fuhren wir zur Abenddämmerung über den Fluss und erfreuten uns an vielen Nasenaffen, Hornbills die über uns hinwegflogen oder tollende Makaken. Ein Babykrokodil sahen wir auch. Bei der Nachtwanderung (die Taschenlampe unsere Guides war kaputt. Dödümm) gab es nur einen schlafenden Vogel und einen Frosch zu entdecken. Vielleicht bin ich langsam von den vielen Jungle Touren aber schon verwöhnt ;)Baca selengkapnya
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- Hari 61
- Sabtu, 13 Mei 2023
- ⛅ 33 °C
- Ketinggian: 8 mi
MalaysiaSungai Tamegang Kecil5°29’11” N 118°16’16” E
13.5. Kinabantagan River

5.15 Uhr klingelte der Wecker, schnell nen Tee und ab aufs Boot. Die Wolken hingen noch tief über dem Fluss und nur langsam kämpfte sich die Sonne hindurch. Am Ufer erwachten langsam die ersten Vögel und Affen. Nasenaffen und Makaken gibt es wirklich in Hülle und Fülle, lustig zu bestaunen sind sie auf jeden Fall. Hingegen verstecken sich die Orang Utan und große Krokodile vor uns. Somit wedelt uns nur die Morgenluft um die Nase.
Auf matschigem Boden stapfen wir mit unseren gelben Gummistiefeln zum Morgenhike durch den Jungle. Wir sind alle in lange Sachen gehüllt, um uns vor Blutegeln zu schützen, aber ich glaube, die Gefahr war dort weniger als in den ganzen anderem Nationalparks zuvor. Aber: sicher ist sicher für die Touris, damit sich hier keiner beschwert ;)
Das Highlight dieser Tour waren die vielen Tausendfüßler - die wohl best riechendsten Tiere der Welt. Wenn man ihren Rücken reibt, dann riecht es lieblich nach Marzipan. Verrückt! Eine Schildkröten sahen wir auch.
Zum Nachmittag entschieden wir uns gegen Aufpreis noch auf "Elefantenjagd" zu gehen. Natürlich nur für Fotos. Ein Highlight nach dem anderen folgte: ein Orang Utan Junges hangelte sich in weiter Entfernung durch die Bäume. Danach sahen wir ein mindestens 3 Meter langes Krokodil im trüben Fluss schwimmen. Hier wäre es kein Spaß ins Wasser zu fallen, denn jede Biegung des Flusses scheint von einem Krokodil "kontrolliert" zu werden. Eines hat leider den Bruder unseres Bootsführer auf dem Gewissen. Er wurde beim kontrollieren der Fischnetze angegriffen und erlag wenige Tage später den Verletzungen.
Wir hatten die Hoffnung auf die Elefantensichtung schon aufgegeben, doch in einem Seitenarm des Kinabantagan wurden wir fündig. Im Unterholz trötenten die Elefanten warnend. Wir hörten mehr das Knacken der Bäume, als dass wir sie sahen. Das kräftige Schnauben ließ aber erkennen, dass sie gerne den schmalen Fluss überqueren wollten, da schon ein Teil der Herde auf der anderen Seite war. Anfangs machten die vielen Boote noch reichlich Platz, doch nach und nach kamen mehr und mehr Boote hinzu und langsam wurde mir klar, dass ich gerade zum Unwohlsein der Elefanten beitrage. Die Boote folgten jeder Bewegung der Elefanten und gaben ihnen damit keine Gelegenheit, den Fluss zu durchwaten. Dazu die lauten Motoren. Ich habe ein schlechtes Gewissen, für das, was wir Menschen den Tieren für unsere Befriedigung antun. Hinzukommt, dass die Freude über die Orang Utan Sichtung auch relativiert werden muss: sie leben zwar in Freiheit, in der Wildnis, aber ihr Lebensraum wird immer weiter eingeschränkt. Alle Wildtiere werden auf einen schmalen Streifen Wald am Flussufer zurück gedrängt, da im Hintergrund bereits die Palmplantagen zu sehen sind. Wie gut es den Tieren daher wirklich geht und ob sich die Populationen Dank der Rehabilitationszentren erholt oder auf Grund der Waldrodungen zurück gehen, konnte mir niemand sagen. Wirklich traurig!
Zu guter letzt konnten wir auf der Nachtwanderung auch noch eine Malaysische Zibetkatze sehen.
Von den ganzen Tieren gibt's leider kaum ansehnliche Fotos mit dem Handy, somit werd ich mir zur Erinnerung mal mit Fotos aus dem Internet aushelfen.Baca selengkapnya
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- Hari 62
- Minggu, 14 Mei 2023
- ☀️ 32 °C
- Ketinggian: 6 mi
MalaysiaSemporna4°28’45” N 118°36’43” E
14.5. Auf nach Semporna

Wieder früh aufstehen und flink aufs Boot. In den Morgenstunden verabschiedeten wir uns nocheinmal von einen Orang Utan und dem Kinabantagan. Für mich mit gemischten Gefühlen. Wie viel sollten wir bereit sein für unsere Lebensmittel, für unsere Kosmetik, für ökologischen Anbau, aber auch für Alternativprodukte bezahlen? Hier steht der Palmanbau für Fortschritt ubd wirtschaftliche Unabhängigkeit. Auch wir haben in Europa vor Jahrzehnten den Wald immer weiter abgeholzt und nur noch Sekundärwald hinterlassen. Wir können uns also gar nicht aufregen. Aber irgendwie muss eine Lösung her. Denn wie soll es weitergehen, wenn der Großteil eines Landes eine Monokultur ist? Was ist, wenn hier die erste Krankheit die Plantagen erfasst? Dann sieht es bald aus wie im Harz ...
4 Stunden Busfahrt später (3 Stunden davon rein an Palmölplantagen vorbei) erreiche ich Semporna. Von dieser Stadt habe ich nichts gutes gehört. Aber durch die geringen Erwartungen war ich eher positiv überrascht. Der nicht vorhandene Charme und die Bebauung ähneln Kuching und KK, es ist nur kleiner, die Häuser sind noch mehr verschlissen, noch mehr Müll und ich begegne einer Vielzahl von bettelnden Kindern. Seenomaden/Gipsies/Bajau all das sind Namen der oft staatenlosen Menschen hier, die in ärmlichsten Verhältnissen auf dem Wasser leben, Fischen und an Land versuchen ihren frischen Fisch zu verkaufen. Oder eben betteln. Oft sind sie als Flüchtlinge aus Indonesien oder vorwiegend von den Philippinen gekommen, werden hier aber kaum integriert. Auf der anderen Seite sind hier die Touristen nur kurz zur Durchreise, denn auf den Inseln vor Semporna erstrecken sich die schönsten Tauchreviere der Welt, wofür die Menschen gerne einige Tausende Euro bezahlen. Der Kontrast könnte kaum größer sein.
Ich bin froh, nach der vielen Reiserei diese Umstände mehr oder weniger einsortieren zu können. Selbst wenn ich es nicht schön finde und auch in der ein oder anderen Sekunde ich meine Tasche etwas fester halte, müssten wir viel eher helfen als wegzusehen. So versuche ich Kleinigkeiten bei ihnen zu kaufen und auf ihre Kontaktversuche freundlich einzugehen. Sie gehören eben zu unserer Gesellschaft.Baca selengkapnya
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- Hari 63
- Senin, 15 Mei 2023
- ⛅ 29 °C
- Ketinggian: 7 mi
MalaysiaPulau Bohey Dulang4°36’38” N 118°46’55” E
15.5. Island Feeling

Ein Wander- und Schnorcheltripp stand für heute auf dem Programm. Schon die Bootsüberfahrt nach Bohey Dulang ließ erahnen, dass wir im Paradies angekommen sind. Vor dem Festland liegen eine Vielzahl kleiner und großer Inseln, die urplötzlich aus dem tiefen Meer heraus Korallenriffe bilden und mit der Zeit kleine Strände ausgebildet haben. Auf den Sandbänken stehen immer wieder Wasserbungalows, in denen man sich (gegen genügend Kleingeld) niederlassen kann.
Bohey Dulang ist weit und breit die höchste Erhebung und so gibt es hier einen Instagram-tauglichen Viewpoint, den man auf rutschigen Boden und bei hoher Luftfeuchtigkeit erklimmen kann. Diese körperlichen Strapazen bin ich mittlerweile gewohnt, fotogen ist man oben angekommen aber nicht mehr. 🤭
Der Ausblick ist wiederum atemraubend. Nicht in Worte zu fassen. Hiermit lässt sich gut Geld verdienen, denn 15 Euro muss man für diesen Aufstieg bereithalten. Aber nun gut. Ich hoffe, es kommt dem Naturpark wirklich zu Gute.
Auch die Unterwasserwelt vor Mantabuan und Sibuan Island haut mich vom Hocker. Solch bunte Korallen habe ich noch nie gesehen. Und somit weiß ich nun, dass Korallen nicht nur in rot und braun existieren, sondern auch blau, grün und weiß leuchten können. Die Formen und Strukturen waren wieder anders als in Thailand und zahlreiche blaue Seesterne toppten den Anblick. Außerdem gab es noch einen großen Orangenen Seestern mit schwarzen Bubbeln, wie im Film. Unglaublich. Die Korallen bilden hier große Teller unter Wasser, die kleinen Quallen kribbeln gemein auf der Haut. Die Fische knabbern an den Korallen. Eine traumhafte Welt, die ich gar nicht weiter beschreiben kann.
Neben dem kristallklaren, blau-türkisenem Wasser brennt sich mir aber auch der Plastikmüll ein. Die Strände sind überseht mit dem Dreck der Stadtbevölkerung. Könnte nicht jeder Touri einen Müllsack bekommen und nur 5 Minuten sammeln? Das würde sicherlich schon helfen!
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Aber wohin mit dem gesammelten Plastikmüll? Wo und wie wird er umweltverträglich aufgearbeitet? Los, ihr industriellen und digitalen Alleskönner und Weltverbesserer, jetzt ist die praktische Umsetzung gefragt!
> Schritt 1) soviel Vermeiden wie möglich // 2) wiederverwendet soviel wie möglich // 3) recycling!
Und bei den ersten beiden Steps müssen wir uns alle selbst an die Nase fassen und uns bei jeder Kleinigkeit auch bemühen zu verzichten. Für das Recycling sind die Profis gefragt, aber gewissenhafte Mülltrennen (auch die Plastikarten) ist wiederum unsere Aufgabe.Baca selengkapnya