• Me and Bryan, Ivo, Watson
  • Me and Bryan, Ivo, Watson

Frankreich, Portugal, Spanien

2 Katzen 🐈, ein Hund 🐕, ein Wohnmobil 🚐, und ich Leggi altro
  • Straßenkarten, der große Rückschritt

    24 ottobre 2024, Spagna ⋅ 🌙 15 °C

    Heute möchte ich über ein Thema sprechen, das mich wirklich überrascht hat – und das nicht im positiven Sinne. Nachdem ich meine Liebe für die Pyrenäen bei meinen letzten Besuchen entdeckt habe, war für mich klar, dass ich dorthin zurückkehren möchte. Allerdings diesmal besser ausgerüstet, vor allem, was Straßenkarten angeht. Da die Pyrenäen oft anspruchsvolle Straßen mit Höhen- und Gewichtsbeschränkungen haben, wollte ich Karten, die mir genau diese Informationen liefern.

    Ich habe daher beschlossen, Karten von Michelin zu bestellen, weil ich dachte, dass ich mich auf die Qualität verlassen kann. Schließlich sind diese Karten seit Jahren eine Institution im Bereich der Straßenkarten. Also habe ich drei spezielle Michelin-Karten für die Pyrenäen bestellt – mit der Erwartung, dass sie mir die nötigen Details zu Höhenangaben, Gewichtsbeschränkungen und die Qualität der Straßen geben würden, wie sie auf meinen älteren Michelin-Karten vermerkt sind. Die praktischen Farbmarkierungen der Straßen lassen mich zusätzlich auf einen Blick erkennen, welche Strecken für mein Fahrzeug geeignet sind.

    Doch als die Karten heute ankamen, war ich absolut sprachlos. Keine Höhenangaben, keine Hinweise auf Gewichtsbeschränkungen – einfach nichts, was in irgendeiner Form hilfreich wäre für jemanden, der mit einem größeren Fahrzeug unterwegs ist oder auch nur ein wenig vorausplanen möchte. Ich frage mich ernsthaft: Wieso sollte man sich im heutigen digitalen Zeitalter überhaupt noch physische Karten kaufen, wenn sie nicht die zusätzliche Information enthalten, für die man bereit ist, zu zahlen? Diese Informationen sind in kostenlosen Apps oder Navigationssystemen heute nicht vorhanden, also besteht da eine Marktlücke für die Verlage – und trotzdem verkaufen Verlage weiterhin Karten ohne diese essenziellen Details.

    Und dann habe ich noch eine zusätzliche Karte von einem Reiseverlag für die Gesamtpyrenäen bestellt, in der Hoffnung, dass sie vielleicht mehr Informationen liefert. Aber auch hier: Fehlanzeige. Ich kann kaum glauben, dass Karten einen dermaßigen Rückschritt gemacht haben.

    Ich erwarte von einer Karte im Jahr 2024 mindestens das, was sie mir vor 20 Jahren geboten hätte, nicht einen Rückschritt und weniger Informationen. Schließlich steht mir im Internet alle anderen Informationen kostenlos zur Verfügung. Wieso also sollte ich Geld für etwas ausgeben, das keine zusätzlichen Informationen bietet?

    Jetzt muss ich noch die vier Karten zurückschicken, und das mit dem spanischen Postsystem.
    Leggi altro

  • Cervera

    26 ottobre 2024, Spagna ⋅ ☁️ 12 °C

    Unser Aufenthalt an der Costa Brava neigt sich dem Ende zu, und auch hier trifft das schlechte Wetter ein. Wir warten bis Mittag, um dem Sturm die Chance zu geben, an Barcelona vorbeizuziehen, sodass wir südlich vom Sturm weiterfahren können. Ziel ist es, zurück in die Pyrenäen zu fahren, und wir hoffen auf sonniges Wetter, obwohl das nicht sehr wahrscheinlich ist. Dennoch bleibt der Plan, die Route über San Sebastian und Bilbao an die galizische Küste zu nehmen und dann die Küste Portugals hinunter zur Algarve zu fahren.

    Mittags verlassen wir unseren schönen Campingplatz La Gaviota. Wir haben die Zeit hier sehr genossen. Wir machen uns bereit, indem wir Frischwasser tanken, Grauwasser ablassen, beim BonPreux günstigen Diesel tanken, (€1,32) noch Katzenfutter einkaufen, und zur Repsol-Tankstelle nach Empuriabrava fahren, um unsere Amazon-Rücksendungen abzugeben und LPG aufzufüllen – so sind wir mit Wasser, Heizung und Diesel gut versorgt und startklar.

    Der erste Stellplatz in Calaf, den ich ausgesucht hatte, erwies sich als enttäuschend und wenig einladend. Weiter ging’s zum nächsten: ein unscheinbarer Platz in Cervera mit Lehmuntergrund und Versorgung, aber ohne Strom. Die Nähe zur Polizeistation verschafft zumindest ein Gefühl der Sicherheit, und hinter dem Stellplatz gibt es ein Feld mit einem kleinen Weg, ideal für Spaziergänge mit den Tieren. Wie immer sorge ich dafür, alle Hinterlassenschaften meiner Tiere wegzuräumen, um den Platz genauso sauber zu verlassen, wie wir ihn vorgefunden haben. Eine große Pfütze an unserem Stellplatz parke ich kurzerhand unter dem Wohnmobil, damit wir beim Ein- und Aussteigen nichts davon bemerken.

    Abends, als ich schon halb am Einschlafen bin, höre ich plötzlich Ivos schrilles Schreie von draußen, und Bryan, der neben mir auf der Couch lag, springt sofort mit lautem Gebell auf. Im ersten Moment bin ich noch völlig durcheinander und denke, Bryan irrt sich. Dann fällt mir ein, dass Ivo draußen ist. Ich renne zur Tür, rufe nach ihm und sehe gleichzeitig eine Person mit Taschenlampe, die draußen herumfuchtelt und etwas zu suchen scheint. Ivo reagiert sofort auf meinen Ruf, sprintet zurück ins Wohnmobil und bleibt den Rest der Nacht – und auch am nächsten Morgen – lieber drinnen. Vermutlich hatte ihn jemand aus purer Neugier berühren oder streicheln wollen, (wenn ich vom positivsten ausgehe), was Ivo gar nicht mag. Ihm ist schon öfters passiert, dass jemand ihn festhalten wollte. Daher ist er scheu und lässt niemanden fremdes in seine Nähe kommen.

    Der nächste Morgen begrüßt uns grau und winterlich – dichter Nebel, Nieselregen und kühle 10 Grad, nichts, was ich mir unter Spanien vorgestellt hatte. In dieser Wetterlage auf serpentinenreichen Straßen zu fahren, reizt wenig, denn die Aussicht, für die man die Fahrt unternimmt, besteht ja nicht. Aber wir bleiben bei unserem Plan in Richtung San Sebastian oder Bilbao zu fahren und dann die Küste entlang. Nach Lleida und Zaragoza kommen wir gut voran, jedoch via Autobahn, denn für Umwege fehlt uns das passende Wetter.

    Mein morgendlicher Spaziergang mit Watson und Bryan verläuft ereignislos. Watson hüpft vergnügt an der Leine und schafft es immer wieder, Bryan zu überholen, was ihm sichtlich Freude bereitet. Er liebt das Gras und stört sich nicht am Regen – allerdings ist sein Fell komplett durchnässt, und er ist wenig begeistert, als ich versuche, ihn trocken zu rubbeln, ehe er ins Wohnmobil einsteigen darf. Trotzdem bleibt er wie immer charmant, ohne sich groß zu wehren. Ivo hingegen zeigt sich erfahren und bleibt lieber im warmen Wohnmobil – schließlich sieht er, dass es draußen ungemütlich ist, und gönnt sich auf der Couch eine entspannte Zeit.

    Wie es mit dem Wetter weitergehen soll, weiß ich noch nicht, aber die Reise hält hoffentlich bald wieder sonnigere Tage für uns bereit.

    Français:

    Notre séjour sur la Costa Brava touche à sa fin, et ici aussi, le mauvais temps arrive. Nous attendons jusqu’à midi pour donner une chance à la tempête de passer Barcelone, afin de continuer notre route au sud, en restant en dehors de la zone de l’orage. L’objectif est de retourner dans les Pyrénées, en espérant du soleil, même si cela reste peu probable. Néanmoins, le plan est de continuer par la route en passant par Saint-Sébastien et Bilbao jusqu’à la côte galicienne, pour ensuite descendre le long de la côte portugaise jusqu’à l’Algarve.

    À midi, nous quittons notre beau camping, La Gaviota, où nous avons beaucoup apprécié notre séjour. Nous nous préparons en faisant le plein d’eau fraîche, en vidant l’eau grise, en faisant le plein de diesel à bon prix chez BonPreu (1,32 €), en achetant de la nourriture pour chat, et nous nous rendons à la station Repsol à Empuriabrava pour déposer nos retours Amazon et remplir notre réservoir de GPL – ainsi, nous sommes bien équipés en eau, chauffage et carburant, prêts pour le départ.

    La première aire de camping-car à Calaf que j’avais choisie s’est avérée décevante et peu accueillante. Nous continuons donc vers la suivante : un lieu discret à Cervera, avec un sol en terre et des services, mais sans électricité. La proximité de la station de police nous procure au moins un sentiment de sécurité, et il y a derrière l’aire un champ avec un petit sentier, idéal pour les promenades avec les animaux. Comme toujours, je m’assure de ramasser toutes les traces de mes animaux pour laisser l’endroit aussi propre que nous l’avons trouvé. Une grande flaque d’eau près de notre emplacement se retrouve rapidement sous le camping-car, pour que nous n’ayons pas à l’éviter en entrant ou en sortant.

    Le soir, alors que je suis à moitié endormi, j’entends soudain les cris stridents d’Ivo dehors, et Bryan, qui était allongé à côté de moi sur le canapé, bondit en aboyant. Dans un premier moment de confusion, je pense que Bryan s’est trompé. Puis, je me souviens qu’Ivo est dehors. Je cours à la porte, l’appelle et aperçois en même temps une personne avec une lampe torche, qui semble chercher quelque chose. Ivo répond immédiatement à mon appel, revient en courant dans le camping-car et y reste pour le reste de la nuit – et aussi le lendemain matin. Probablement que quelqu’un, par pure curiosité, a voulu le toucher ou le caresser (en imaginant le scénario le plus positif), ce qu’Ivo n’apprécie pas. Il lui est déjà arrivé que quelqu’un essaie de le retenir. C’est pourquoi il est méfiant et ne laisse personne d’étranger s’approcher de lui.

    Le lendemain matin nous accueille sous un ciel gris et hivernal – avec un brouillard dense, une pluie fine et une température fraîche de 10 degrés, rien de ce que j’avais imaginé pour l’Espagne. Dans ces conditions, rouler sur des routes sinueuses n’a rien d’attrayant, car les paysages, pour lesquels on emprunte ce chemin, sont invisibles. Mais nous maintenons notre plan de route en direction de Saint-Sébastien ou Bilbao, pour ensuite longer la côte. Après Lleida et Saragosse, nous avançons bien, mais sur autoroute, car la météo ne permet pas de détour.

    Ma promenade matinale avec Watson et Bryan se déroule sans incident. Watson gambade joyeusement en laisse et réussit toujours à dépasser Bryan, ce qui lui fait visiblement plaisir. Il adore l’herbe et ne se soucie pas de la pluie – mais son pelage est complètement trempé, et il n’apprécie pas beaucoup mes tentatives pour le sécher avant de le faire monter dans le camping-car. Pourtant, il reste, comme toujours, charmant, sans se débattre. Ivo, de son côté, montre son expérience et préfère rester au chaud dans le camping-car – il voit bien que dehors, ce n’est pas très accueillant, et il se détend confortablement sur le canapé.

    Je ne sais pas encore ce que le temps nous réserve, mais j’espère que le voyage nous apportera bientôt des jours plus ensoleillés.

    English:

    Our stay on the Costa Brava is coming to an end, and bad weather is arriving here as well. We’re waiting until midday to give the storm a chance to pass by Barcelona so that we can bypass the storm’s path. The goal is to head back into the Pyrenees, hoping for some sunny weather, though it doesn’t seem very likely. Nonetheless, the plan remains to take the route through San Sebastian and Bilbao to the Galician coast, then down along the Portuguese coast to the Algarve.

    At midday, we leave our beautiful campsite, La Gaviota. We’ve thoroughly enjoyed our time here. We get ready by filling up with fresh water, emptying the gray water, getting affordable diesel at BonPreu (€1.32), picking up some cat food, and stopping at the Repsol station in Empuriabrava to drop off our Amazon returns and top up the LPG – ensuring we are well-stocked with water, heating, and fuel, and ready to go.

    The first site I chose in Calaf turned out to be disappointing and uninviting. So, we moved on to the next: a modest spot in Cervera with a dirt surface and basic facilities, though without electricity. Its proximity to the police station at least provides a sense of security, and behind the spot is a field with a small path, ideal for walking the pets. As always, I make sure to pick up all the pets’ waste so we can leave the spot as clean as we found it. A large puddle by our site conveniently ended up under the camper, so we wouldn’t have to deal with it when getting in and out.

    That evening, as I’m half asleep, I suddenly hear Ivo’s sharp cries from outside, and Bryan, lying beside me on the couch, jumps up and barks loudly. At first, I’m completely confused and think Bryan has made a mistake. Then I remember that Ivo is outside. I rush to the door, call for him, and at the same time see someone outside with a flashlight, waving it around as if looking for something. Ivo immediately responds to my call, sprints back into the camper, and stays inside for the rest of the night – and also the next morning. Probably, someone tried to pet or touch him out of sheer curiosity (assuming the best), which Ivo doesn’t like at all. It has happened before that someone tried to hold onto him, so he’s quite wary and doesn’t let strangers come near him.

    The next morning greets us with a gray, wintry atmosphere – dense fog, drizzle, and a chilly 10 degrees, not what I had envisioned for Spain. Driving on winding roads in this weather isn’t very appealing since the scenery, which is the main reason for the drive, is hidden. But we stick to our plan of heading toward San Sebastian or Bilbao and then along the coast. After Lleida and Zaragoza, we’re making good progress, though on the highway, since the weather isn’t right for side trips.

    My morning walk with Watson and Bryan is uneventful. Watson hops along cheerfully on his leash, managing to overtake Bryan again and again, which clearly delights him. He loves the grass and doesn’t mind the rain – though his fur ends up completely soaked, and he’s not thrilled when I try to dry him off before he gets back in the camper. Still, he’s as charming as ever and doesn’t put up much resistance. Ivo, on the other hand, shows his experience by staying in the warm camper – he sees how unpleasant it is outside and enjoys relaxing on the couch.

    I’m not sure what the weather has in store for us, but hopefully, sunnier days will come along soon on our journey.
    Leggi altro

  • Saragossa (im kalten Regen)

    27 ottobre 2024, Spagna ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Tag begann mit einem morgendlichen Gespräch mit einer Freundin, die mir vom Stellplatz in Saragossa vorschwärmte. Sie meinte, der Platz sei angenehm und komfortabel gelegen. Jedoch fuhren wir zuerst nach Lleida und sahen uns den Wohnmobilstellplatz dort an. Dieser ist auf einem riesigen Parkplatz mitten in der Stadt und aus irgendeinem Anlass waren auch alle umliegenden Straßen gesperrt und Mossos d’Esquadra regelten den Verkehr. Heute ist Sonntag und der Stellplatz oder genauer gesagt, der Parkplatz war rappelvoll auch gefiel mir dieser Parkplatz in seiner Funktion als Stellplatz nicht und ich wollte dort auch nicht übernachten da man sehr exponiert dort steht, also fuhren wir von Lleida aus weiter nach Saragossa. Also machte ich mich voller Hoffnung auf den Weg dorthin – doch als ich ankam und mir den Stellplatz ansah, entsprach er leider nicht meinen Erwartungen. Zwar bot jeder Platz rund 4 m Breite, doch das Areal war ansonsten wenig einladend. Beton, soweit das Auge reichte: hinter dem Wohnmobil eine Betonwand und direkt davor die Durchfahrtsstraße – oder eben Gehweg vorn und Straße hinten. Es war alles eng und grau, was die Atmosphäre eher trist erscheinen ließ. Jedoch sind direkt neben dem Stellplatz Buslinien Haltestelle. Sowohl wie auch Tram und ein Carrefour ist ganz in der Nähe.

    Daneben entdeckte ich einen Overflow-Bereich, eine Art Ausweichplatz, wo die Wohnmobile dicht an dicht standen, anscheinend für diejenigen, die auf dem normalen Platz keinen Platz gefunden hatten. Hier türmten sich Müllsäcke, was das Ganze noch weniger ansprechend machte, auch wenn es hier immerhin ein paar Bäume und kleine Grünflächen gab. Trotz der vielen Camper – darunter einige große Globetrotter-Expeditionsmobile – entschied ich mich dagegen, hier zu bleiben. Denn dieser überbordende Stellplatz war nicht nach meinem Geschmack, und als ich in den nächsten Vororte zum Campingplatz fuhr, sah ich dann als erstes ein Schild, dass ein Halteverbot für alle Fahrzeuge über 3,5 t für den gesamten Ort aussprach. Das betrifft natürlich auch mich.

    Stattdessen machte ich mich auf den Weg zum kommunalen Campingplatz von Saragossa, der auf der Webseite mit günstigen 10,50 € beworben wurde. Doch beim Check-in die Überraschung: der aktuelle Preis lag bei 15,80 €, und für Strom wollten sie zusätzliche 6,80 €. Da meine Batterie voll geladen war, lehnte ich das Stromangebot ab und beschloss, nur eine Nacht hier zu verbringen.

    Die Lage hat ihre Vorteile: Der Bus in die Innenstadt von Saragossa fährt direkt vor der Tür ab und braucht rund 25 Minuten. Allerdings gibt es eine Einschränkung: Hunde wie Bryan sind im Bus nur erlaubt, wenn sie in einer Tasche oder einem Rucksack transportiert werden. Da ich mir noch unsicher bin, ob ich ihm das antun möchte, werde ich wohl abwarten, wie das Wetter morgen ist. Falls es regnet, verzichte ich auf den Trip, da ich ihn ungern in eine Tasche zwängen würde – und bei trockenem Wetter sehen wir mal.

    Während ich hier sitze und das graue, regnerische Wetter betrachte, kommt mir ein bisschen Wehmut auf – besonders, da ich höre, dass in Deutschland aktuell sonnige 22 Grad herrschen. Dennoch bleibt der Abend nicht ganz trist: Gestern habe ich im Bon Pre frische Hähnchenfilets und Tortillas gekauft, die ich heute Abend genießen werde, bevor ich noch ein wenig Fernsehen schaue.

    Morgen geht die Reise dann weiter Richtung Pamplona, wo ich hoffe, einen angenehmeren Stellplatz zu finden. Die Stadt soll angeblich drei Stellplätze bieten, und vielleicht ist ja einer dabei, der uns anspricht. Ich würde gerne ein paar Tage dort verweilen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Falls nicht, geht es weiter zur Küste nach San Sebastian oder Bilbao, wo mit 17 Grad etwas mildere Temperaturen herrschen. Mit diesen Plänen lassen sich die etwas grauen Aussichten heute gut ertragen.

    Français:

    La journée a commencé par une conversation matinale avec une amie, qui me vantait le terrain de camping-car à Saragosse. Elle m’a dit que l’endroit était agréable et bien situé. Cependant, nous avons d’abord roulé jusqu’à Lérida pour voir l’aire de camping-car là-bas. Celle-ci est située sur un immense parking en pleine ville, et pour une raison inconnue, toutes les rues environnantes étaient fermées, avec des Mossos d’Esquadra réglant la circulation. Aujourd’hui, c’est dimanche, et le parking – ou plutôt l’aire de camping-car – était bondé, et en plus, il ne m’a pas plu du tout. L’endroit était trop exposé, alors j’ai décidé de ne pas y passer la nuit, et nous avons continué notre route vers Saragosse.

    Je suis donc parti avec de grands espoirs – mais en arrivant et en voyant l’aire, elle ne répondait malheureusement pas à mes attentes. Chaque emplacement faisait environ 4 m de large, mais l’endroit n’était pas très accueillant. Tout n’était que béton : derrière le camping-car, un mur de béton, et devant, une route ou bien un trottoir à l’avant et une route à l’arrière. Tout était étroit et gris, rendant l’atmosphère plutôt morose. Cependant, il y a des arrêts de bus juste à côté de l’aire, ainsi qu’une ligne de tramway, et un Carrefour est à proximité.

    J’ai également découvert une zone de débordement à côté, une sorte d’aire secondaire où les camping-cars étaient entassés les uns sur les autres, probablement pour ceux n’ayant pas trouvé de place sur l’aire principale. Là, les sacs d’ordures s’accumulaient, ce qui rendait l’endroit encore moins attrayant, même si on trouvait ici quelques arbres et petits espaces verts. Malgré la présence de nombreux campeurs – y compris de gros véhicules de globe-trotters et de véhicules d’expédition – j’ai décidé de ne pas rester ici. Ce type d’aire encombrée n’était pas à mon goût, et en roulant vers le camping dans la banlieue suivante, j’ai d’abord vu un panneau interdisant le stationnement pour tous les véhicules de plus de 3,5 t dans toute la ville. Cela me concernait bien sûr.

    Je me suis donc dirigé vers le camping municipal de Saragosse, affiché à 10,50 € sur le site internet. Mais surprise à l’arrivée : le prix actuel était de 15,80 €, avec un supplément de 6,80 € pour l’électricité. Ma batterie étant pleine, j’ai refusé l’électricité et décidé de rester seulement une nuit ici.

    Le site a ses avantages : le bus pour le centre-ville de Saragosse part juste devant et prend environ 25 minutes. Cependant, il y a une restriction : les chiens comme Bryan ne sont autorisés dans le bus que s’ils sont dans un sac ou un sac à dos. Ne sachant pas encore si je lui ferai subir cela, je préfère attendre de voir le temps demain. S’il pleut, je renoncerai au trajet, car je ne veux pas le forcer dans un sac – et s’il fait sec, nous verrons bien.

    Assis ici à regarder la météo grise et pluvieuse, je ressens un peu de nostalgie – d’autant plus que j’entends qu’il fait actuellement 22 degrés et ensoleillé en Allemagne. Néanmoins, la soirée n’est pas complètement morose : hier, j’ai acheté des filets de poulet et des tortillas au Bon Pre, que je vais savourer ce soir tout en regardant un peu la télévision.

    Demain, nous continuerons notre voyage vers Pampelune, en espérant y trouver une aire plus accueillante. On dit que la ville offre trois aires de camping-car, et peut-être qu’une d’elles nous conviendra. J’aimerais y passer quelques jours – si la météo le permet. Sinon, nous nous dirigerons vers la côte à Saint-Sébastien ou Bilbao, où il fait un peu plus doux, avec environ 17 degrés. Avec ces projets, les perspectives un peu grises d’aujourd’hui sont plus faciles à supporter.

    English:

    The day began with a morning call with a friend who praised the camper area in Zaragoza. She mentioned that the spot was pleasant and comfortably located. However, we first drove to Lleida to check out the camper area there. It was situated on a massive parking lot right in the city, and for some unknown reason, all surrounding streets were closed, with Mossos d’Esquadra managing traffic. Today is Sunday, and the parking area – or more accurately, the camper spot – was packed, and on top of that, I didn’t find it appealing at all. The location felt too exposed, so I decided not to spend the night there, and we continued on to Zaragoza.

    So, I set off with high hopes – but upon arrival and seeing the spot, it unfortunately didn’t meet my expectations. Each space was about 4 m wide, but the area was otherwise uninviting. It was all concrete: behind the motorhome, a concrete wall, and in front, a road or walkway at the front and road at the back. Everything was tight and gray, giving the place a rather bleak feel. However, there are bus stops right next to the area, as well as a tram line, and a Carrefour nearby.

    I also noticed an overflow area beside it, a secondary spot where motorhomes were tightly packed together, likely for those who hadn’t found space in the main area. Here, garbage bags piled up, making the place even less appealing, although there were a few trees and small green spaces. Despite the many campers – including large globetrotter vehicles and expedition mobiles – I decided not to stay. This overcrowded area wasn’t to my taste, and as I drove toward the campsite in the next suburb, I saw a sign restricting all vehicles over 3.5 tons from parking throughout the town. This, of course, applied to me as well.

    So, I headed to Zaragoza’s municipal campsite, advertised online for €10.50. But upon check-in, a surprise: the current price was €15.80, with an extra €6.80 for electricity. As my battery was fully charged, I declined the electricity offer and decided to stay only one night.

    The location has its advantages: the bus to downtown Zaragoza departs right outside and takes about 25 minutes. However, there’s a limitation: dogs like Bryan are only allowed on the bus if they’re in a bag or backpack. Still unsure whether I’d put him through that, I’ll wait to see the weather tomorrow. If it rains, I’ll skip the trip, as I don’t want to force him into a bag – and if it’s dry, we’ll see.

    Sitting here and watching the gray, rainy weather, I feel a bit nostalgic – especially as I hear it’s sunny and 22 degrees in Germany right now. Still, the evening won’t be entirely dreary: yesterday, I bought fresh chicken fillets and tortillas at Bon Pre, which I’ll enjoy tonight while watching a bit of TV.

    Tomorrow, we’ll continue our journey toward Pamplona, where I hope to find a more welcoming spot. The city supposedly has three camper sites, and perhaps one of them will suit us. I’d like to stay there for a few days – provided the weather cooperates. If not, we’ll head to the coast in San Sebastian or Bilbao, where it’s a bit warmer, around 17 degrees. With these plans, today’s gray outlook seems easier to bear.
    Leggi altro

  • Wundervolles Pamplona bei 16°C und Sonne

    28 ottobre 2024, Spagna ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute früh haben wir Saragossa hinter uns gelassen, bei kalten 9°C und strömendem Regen. Auf der Fahrt nach Norden Richtung Pyrenäen änderte sich das Wetter allmählich, und je weiter wir fuhren, desto angenehmer wurde es. In Pamplona angekommen, erwarteten uns dann sogar 16°C und ein Hauch Sonnenschein – nach dem grauen Start in den Tag war das ein echter Stimmungsaufheller.

    Doch bevor ich die Stadt erkunden konnte, gab es erst einmal Herausforderungen beim Finden eines Stellplatzes. Auf dem Weg zum ersten Platz drängelte sich ein Engländer dreist vor und schnappte mir den letzten freien Platz vor der Nase weg. Das nächste Ziel, das das Navi ansteuerte, lag völlig falsch, und auch der dritte Platz entsprach nicht den Erwartungen. Beim vierten Versuch hatte ich mehr Glück: Ich bemerkte eine kleine Ansammlung anderer Wohnmobile, die auf einem grünen Streifen am Rand eines kleinen Parks geparkt hatten – ein angenehmer Platz, der zudem gut gelegen war.

    Ein kurzer Spaziergang offenbarte, dass sich direkt hinter dem Park ein Fluss befindet und dahinter eine Seilbahnstation. Diese bringt Besucher kostenlos in die Oberstadt von Pamplona, und sie funktioniert einwandfrei. Es war ein Glücksgriff – der perfekte Ausgangspunkt, um die Stadt zu erkunden.

    Pamplona ist einfach wunderschön. Die Altstadt mit ihren engen Gassen und kleinen, lebendigen Geschäften hat so viel von ihrem ursprünglichen Charme bewahrt. Diese Gassen sind heute Fußgängerzone, was zur besonderen Atmosphäre beiträgt. Früher konnte man hier sogar noch durchfahren. Ich erinnere mich an die Zeiten, als ich mit meinem kleinen Fiat 500 durch die Straßen kurvte – heute fast unvorstellbar, aber ein schöner Gedanke. Die Fußgängerzone bringt Ruhe in die Stadt, und es fühlt sich gut an, durch die Gassen zu schlendern und alles in Ruhe auf sich wirken zu lassen.

    Pamplona zählt definitiv zu den Highlights dieser Reise. Saragossa hatte mich nicht so begeistert, und vielleicht liegt es daran, dass ich eher kleine Städte mit viel Charakter mag. Hier in Pamplona ist dieser Charakter allgegenwärtig. Bryan und ich sind durch die Straßen gebummelt, haben ein paar Crêpes gekauft (einen für Bryan und zwei für mich), ein paar Fotos geschossen und uns Zeit genommen, die Stadt zu genießen.

    Zurück am Wohnmobil wartete leider ein etwas beleidigter Ivo. Die nahegelegene Straße ist zu gefährlich, um ihn herauszulassen, was ihn natürlich gar nicht begeistert. Aber auch solche kleinen Herausforderungen gehören zu unserer Reise, und wir machen das Beste daraus.

    Pamplona bleibt als ein überraschend schönes Erlebnis im Gedächtnis: ich würde gerne wiederkommen. aber vielleicht bleibe ich noch einen Tag länger und Ivo wird mir verzeihen.

    Français:

    Pamplona – Un coup de cœur de notre voyage

    Ce matin, nous avons laissé Saragosse derrière nous, sous une pluie battante et des températures fraîches de 9°C. En remontant vers le nord et en nous approchant des Pyrénées, le temps s’est peu à peu amélioré. En arrivant à Pampelune, nous avions même 16°C et un peu de soleil – une bouffée de bonne humeur après le ciel gris de la matinée.

    Avant de pouvoir explorer la ville, il nous a d’abord fallu trouver un emplacement, ce qui n’a pas été sans difficulté. Sur le chemin du premier emplacement, un Anglais m’a grillé la priorité et m’a pris la dernière place disponible sous le nez. Le deuxième lieu, indiqué par le GPS, était complètement erroné, et le troisième emplacement ne convenait pas non plus. Au quatrième essai, j’ai eu plus de chance : j’ai remarqué une petite file de camping-cars garés le long d’une bande verte, en bordure d’un petit parc – un endroit agréable et bien situé.

    En me promenant un peu, j’ai découvert qu’il y avait un fleuve derrière le parc, ainsi qu’une station de téléphérique de l’autre côté. Cette dernière permet de rejoindre gratuitement la vieille ville en hauteur, et elle fonctionne parfaitement. C’était un vrai coup de chance – le point de départ idéal pour visiter Pampelune.

    Pampelune est tout simplement magnifique. La vieille ville, avec ses ruelles étroites et ses petits magasins pleins de vie, a gardé beaucoup de son charme authentique. Ces rues sont désormais piétonnes, ce qui ajoute encore à l’atmosphère unique. Autrefois, on pouvait encore y circuler en voiture. Je me souviens du temps où je me promenais dans ces rues au volant de ma petite Fiat 500 – aujourd’hui, c’est presque inimaginable, mais un beau souvenir tout de même. La zone piétonne apporte de la tranquillité à la ville, et il est agréable de flâner dans les rues et de s’imprégner de l’ambiance.

    Pampelune est sans aucun doute l’un des points forts de ce voyage. Saragosse ne m’a pas autant enchanté, peut-être parce que je préfère les petites villes avec beaucoup de caractère. Ici, à Pampelune, le caractère est partout. Bryan et moi avons déambulé dans les rues, acheté quelques crêpes (une pour Bryan et deux pour moi), pris quelques photos et savouré la ville à notre rythme.

    De retour au camping-car, j’ai trouvé Ivo quelque peu contrarié. La route toute proche est trop dangereuse pour le laisser sortir, ce qui ne l’enchante évidemment pas. Mais ces petits défis font aussi partie de notre voyage, et nous en tirons toujours le meilleur.

    Pampelune reste un souvenir particulièrement plaisant : je reviendrais volontiers… mais je vais peut-être rester encore un jour ici, et Ivo finira bien par me pardonner.

    English:

    Pamplona – A Highlight on Our Journey

    This morning, we left Zaragoza behind, in pouring rain and cool 9°C temperatures. As we headed north toward the Pyrenees, the weather gradually improved. By the time we reached Pamplona, it was 16°C with a bit of sunshine – a true mood booster after the gray start to the day.

    However, before I could explore the city, I faced some challenges finding a parking spot. On the way to the first lot, a Brit rudely cut ahead and grabbed the last available spot. The second location, led by the GPS, was completely wrong, and the third was also unsuitable. On my fourth try, I had more luck: I noticed a line of motorhomes parked along a green strip by a small park – a pleasant spot that was also well-located.

    A quick walk revealed that there was a river behind the park and a cable car station across the street. The cable car takes visitors up to the old town for free, and it works perfectly. This was a lucky find – the perfect starting point to explore Pamplona.

    Pamplona is simply beautiful. The old town, with its narrow streets and lively little shops, has kept much of its original charm. Today these streets are pedestrian-only, which adds to the unique atmosphere. I remember when I could still drive through in my little Fiat 500 – almost unthinkable now, but a good memory. The pedestrian area brings a quietness to the city, making it easy to stroll through the streets and soak it all in.

    Pamplona is undoubtedly one of the highlights of this journey. Zaragoza didn’t captivate me as much, perhaps because I prefer smaller cities with a lot of character. Here in Pamplona, that character is everywhere. Bryan and I wandered through the streets, bought some crepes (one for Bryan and two for me), took some photos, and enjoyed the city at our own pace.

    Back at the motorhome, I found Ivo somewhat annoyed. The nearby road is too dangerous for him to be outside, which, of course, doesn’t thrill him. But these little challenges are also part of our journey, and we always make the best of them.

    Pamplona remains a wonderful memory: I’d happily come back here… but maybe I’ll stay another day, and Ivo will forgive me in time.
    Leggi altro

  • San Sebastián

    29 ottobre 2024, Spagna ⋅ ⛅ 17 °C

    San Sebastián – Erinnerungen und Abenteuer

    San Sebastián ist einer der Orte, den ich schon seit langem kenne. Ich erinnere mich an einsame Strände, an Muschelnverkäufer an der Strandpromenade als kleine Snacks zwischendurch und die erste Paella meines Lebens. Damals ein kleiner Meilenstein! Heute bin ich zurück in dieser Stadt und spüre, wie sehr sie sich verändert hat. Ich bin heute hier in San Sebastián auf dem Campingplatz Leuten begegnet, die sagten, dass sie sich Städte ansehen können, wenn sie alt sind. Ich habe geschwiegen, denn was tun Sie in San Sebastián? Wandern! Wandern kann man auch im Thüringer Wald sehr schön, und Wald zu Wald ist nicht so fürchterlich unterschiedlich. Aber diese wundervolle pulsierende Küstenstadt San Sebastian mit seinen tollen Aussichten, gibt es nur hier.

    Heute Morgen waren wir noch in Pamplona. Bryan und ich sind noch einmal mit der Seilbahn hochgefahren und haben Pamplona im Morgenlicht besucht. Ich hatte auf ein Straßencafé gehofft, wo ich einen Kaffee und ein Croissant essen konnte, aber die, die offen waren, waren drinnen, und die Hunde trugen kleine Mäntelchen, obwohl es heute Morgen schon 16° hatte.

    Dann, als wir zurück am Wohnmobil waren, ist Watson an mir vorbei zur Tür hinausgehuscht und entschied als erstes, ohne an der Leine zu sein auf einen Baum so hoch hinaufzuklettern, wie er bis jetzt mit mir an der Leine noch nicht durfte, und fand zu seinem Schrecken, dass ich nicht in der Nähe war, um ihn zurückzuhalten, und weinte ganz fürchterlich nach mir. Ich konnte ihn zwar daran hindern, noch weiter in den Baum zu steigen, aber runter konnte er alleine nicht mehr. Mit Mühe und Not und der Leiter vom Bett konnte ich ihn schließlich befreien. Er sprang mir verzweifelt in die Arme, und ich hielt ihn fest, trotz des Balanceakts.

    Nach dieser kleinen Einlage fuhren wir dann nach San Sebastián, wo mir mein Navi die große Tour mit dem Wohnmobil für zweieinhalb Stunden hinlegte. Das Fahren in San Sebastián war eine Herausforderung für sich, denn die Straßen sind sehr eng, jede Spurbreite nicht mehr als 2,50 m, was das Fahren extrem anstrengend macht, da Bobby mit Spiegeln 2,75 m breit ist. Ich hatte Schwierigkeiten, meine Ruhe zu bewahren, habe es aber geschafft. Natürlich half es nicht, dass in San Sebastián eine Baustelle nach der anderen ist. Am Schluss habe ich das Navi ganz missachtet und bin nur nach Monte Igeldo gefahren, wo ich wusste, dass es einen Campingplatz gibt. Ich hatte die Stellplatzsuche inzwischen vollkommen aufgegeben. Schon in San Sebastián wechselte der Tag von strahlendem Sonnenblau zu einem nebligen, trüben Tag, an dem man fast nur noch 50 m weit sehen konnte. Hier oben angekommen war von der berühmten Aussicht keine Spur, die Wolken oder der Nebel hingen zu dicht. Ich hoffe für morgen auf klaren Himmel, um ein paar von den wunderschönen Aussichten hier zu fotografieren.

    Français:

    San Sebastián – Souvenirs et aventures

    San Sebastián est l’un des endroits que je connais depuis longtemps. Je me souviens des plages isolées, des vendeurs de coquillages sur la promenade en bord de mer comme petits en-cas entre deux, et de la première paella de ma vie. À l’époque, c’était un petit jalon! Aujourd’hui, je suis de retour dans cette ville et je sens à quel point elle a changé. Aujourd’hui, ici à San Sebastián, j’ai rencontré des gens au camping qui disaient qu’ils pourraient visiter des villes quand ils seraient vieux. Je suis resté silencieux, car que faire à San Sebastián ? Marcher! On peut aussi très bien marcher dans la forêt de Thuringe, et forêt à forêt, ce n’est pas si terriblement différent. Mais cette merveilleuse ville côtière vibrante de San Sebastián avec ses superbes vues, n’existe que ici.

    Ce matin, nous étions encore à Pampelune. Bryan et moi avons encore pris le téléphérique pour monter et visiter Pampelune à la lumière du matin. J’espérais un café de rue où je pourrais prendre un café et un croissant, mais ceux qui étaient ouverts étaient à l’intérieur, et les chiens portaient de petits manteaux, bien qu’il faisait déjà 16° ce matin.

    Puis, lorsque nous sommes de retour au camping-car, Watson a filé devant moi par la porte et a décidé en premier de grimper à un arbre aussi haut qu’il n’avait jamais pu le faire avec moi en laisse, et il s’est rendu compte avec horreur que je n’étais pas là pour le retenir et il pleurait désespérément après moi. Bien que j’ai pu l’empêcher de grimper plus haut dans l’arbre, il ne pouvait plus redescendre tout seul. Avec peine et la échelle de mon lit, j’ai finalement pu le libérer. Il s’est jeté désespérément dans mes bras, et je l’ai tenu fermement, malgré l’équilibre précaire.

    Après ce petit interlude, nous sommes partis pour San Sebastián, où mon GPS m’a indiqué un long trajet en camping-car de deux heures et demie. Conduire à San Sebastián était un défi en soi, car les routes sont très étroites, chaque largeur de voie ne dépassant pas 2,50 m, ce qui rend la conduite extrêmement épuisante, car Bobby avec ses rétroviseurs fait 2,75 m de large. J’ai eu du mal à garder mon calme, mais j’ai réussi. Bien sûr, cela n’a pas aidé qu’il y ait une construction après l’autre à San Sebastián. À la fin, j’ai complètement ignoré le GPS et je suis juste allé à Monte Igeldo, où je savais qu’il y avait un camping. J’avais complètement abandonné la recherche d’un emplacement. Déjà à San Sebastián, le jour est passé d’un bleu éclatant à une journée brumeuse et sombre, où l’on ne pouvait presque plus voir à plus de 50 m. Une fois arrivé là-haut, il n’y avait aucune trace de la célèbre vue, les nuages ou le brouillard étaient trop épais. J’espère pour demain un ciel dégagé, pour photographier quelques-unes des magnifiques vues d’ici.

    English:

    San Sebastián – Memories and Adventures

    San Sebastián is one of the places I have known for a long time. I remember the lonely beaches, the shell sellers on the promenade as little snacks in between, and the first paella of my life. Back then, it was a small milestone! Today, I am back in this city and can feel how much it has changed. Today here in San Sebastián, I met people at the campsite who said that they can visit cities when they are old. I remained silent, because what do you do in San Sebastián? Hike! You can also hike beautifully in the Thuringian Forest, and forest to forest is not so terribly different. But this wonderful vibrant coastal city of San Sebastián with its great views exists only here.

    This morning, we were still in Pamplona. Bryan and I took the cable car up again and visited Pamplona in the morning light. I was hoping for a street café where I could have a coffee and a croissant, but those that were open were inside, and the dogs wore little coats, even though it was already 16° this morning.

    Then, when we were back at the camper, Watson dashed past me out the door and decided first to climb a tree as high as he had never been allowed to do with me on a leash, and to his horror, he found that I was not nearby to hold him back, and he cried terribly for me. Although I was able to stop him from climbing further up the tree, he could no longer come down by himself. With great effort and the ladder from my bed, I was finally able to free him. He jumped desperately into my arms, and I held him tightly, despite the balancing act.

    After this little interlude, we drove to San Sebastián, where my GPS indicated a long camper trip of two and a half hours. Driving in San Sebastián was a challenge in itself, as the roads are very narrow, each lane width not more than 2.50 m, which makes driving extremely exhausting since Bobby with mirrors is 2.75 m wide. I had trouble keeping my calm but managed to do so. Of course, it didn’t help that there was a construction site after another in San Sebastián. In the end, I completely ignored the GPS and just drove to Monte Igeldo, where I knew there was a campsite. I had completely given up on finding a parking space. Already in San Sebastián, the day changed from bright sunny blue to a foggy, dull day, where you could barely see more than 50 m. Once up here, there was no sign of the famous view, the clouds or the fog were hanging too thick. I hope for clear skies tomorrow to photograph some of the beautiful views from here.
    Leggi altro

  • Bilbao

    31 ottobre 2024, Spagna ⋅ ☀️ 24 °C

    Bilbao – Ein schwieriger Besuch und ein Umweg nach Castro Urdiales

    In Bilbao herrschte eine ungewöhnliche Stille, bedingt durch einen Feiertag und die dreitägige Staatstrauer, die nach den verheerenden Überschwemmungen an der Mittelmeerküste ausgerufen wurde – eine Katastrophe, die über 200 Menschen das Leben kostete. Die Atmosphäre war spürbar gedämpfter, und viele Besucher schienen ebenso unsicher wie ich, welche Einrichtungen geöffnet hatten und welche nicht.

    Die Stadt Bilbao selbst, malerisch an der Flussmündung des Nervión gelegen, hat eine lange Geschichte als Industrie- und Hafenstadt. Schon seit dem 14. Jahrhundert spielte Bilbao durch seine Lage zwischen grünen Hügeln und der Küste eine zentrale Rolle für den Handel im Baskenland. Der Fluss Nervión, der mitten durch die Stadt fließt, verband die Region mit dem Rest der Welt und machte sie zur wichtigen Anlaufstelle für den Export baskischen Eisenerzes. Diese industrielle Vergangenheit hat die Stadt geprägt, doch mit der Zeit wandelte sich Bilbao von einer Arbeiterstadt zu einem modernen Zentrum für Kunst, Design und Gastronomie.

    Der berühmte Strukturwandel Bilbaos ist ein faszinierendes Beispiel dafür, wie eine Stadt sich neu erfinden kann: Mit der Eröffnung des Guggenheim-Museums 1997 begann eine neue Ära für Bilbao. Das Museum, mit seiner markanten Architektur, steht heute symbolisch für den Aufschwung der Stadt und hat ihr einen festen Platz auf der kulturellen Landkarte Europas verschafft. Doch Bilbao ist weit mehr als das Museum – seine engen Altstadtgassen, die Pintxos-Bars und die umliegenden grünen Hügel machen den Charme dieser baskischen Stadt aus.

    Am Empfang des Stellplatzes fragte ich zwei freundliche Damen, ob das Guggenheim-Museum trotz des Feiertags geöffnet sein würde. Sie waren sich zunächst unsicher, schauten dann aber auf der Webseite nach und meinten, da das Museum sonntags geöffnet sei, könne es durchaus auch am Feiertag zugänglich sein. Doch die Staatstrauer brachte zusätzliche Unsicherheiten mit sich, und so blieb die Frage offen. Mehrere Anrufe im Museum, um die Situation zu klären, blieben unbeantwortet.

    Nach einigem Überlegen beschloss ich, meine Pläne für das Guggenheim-Museum vorerst aufzugeben und stattdessen nach Castro Urdiales weiterzufahren, wo ich eine Freundin treffen wollte. Der Plan war zunächst, nach Bilbao zurückzukehren und am Samstag das Museum zu besuchen. Doch ohne Garantie, ob das Museum tatsächlich geöffnet sein würde oder ob wir sicher einen Stellplatz fänden, entschieden wir, die Rückkehr nach Bilbao auf ein anderes Mal zu verschieben.

    Ein Wiedersehen mit Bilbao und seinen kulturellen Highlights bleibt aber fest auf meiner Liste. Beim nächsten Besuch werde ich das Guggenheim-Museum und die weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt in aller Ruhe erkunden. Manchmal erfordern Reisen spontane Änderungen – und auch das gehört zum Abenteuer dazu.

    Français:

    Bilbao – Une visite compliquée et un détour par Castro Urdiales

    À Bilbao, une atmosphère inhabituelle régnait en raison d’un jour férié et du deuil national de trois jours décrété après les inondations catastrophiques sur la côte méditerranéenne, qui ont coûté la vie à plus de 200 personnes. L’ambiance était nettement plus sobre que d’habitude, et de nombreux visiteurs, tout comme moi, semblaient incertains quant aux lieux ouverts et à ceux fermés.

    La ville de Bilbao, pittoresquement située à l’embouchure du fleuve Nervión, possède une longue histoire en tant que ville industrielle et portuaire. Depuis le XIVe siècle, Bilbao joue un rôle central dans le commerce du Pays basque grâce à sa position entre les collines verdoyantes et la côte. Le fleuve Nervión, qui traverse la ville, a relié cette région au reste du monde et fait d’elle un point stratégique pour l’exportation du minerai de fer basque. Cette histoire industrielle a marqué la ville, mais avec le temps, Bilbao s’est transformée d’une ville ouvrière en un centre moderne pour l’art, le design et la gastronomie.

    La célèbre transformation de Bilbao est un exemple fascinant de la façon dont une ville peut se réinventer. Avec l’ouverture du musée Guggenheim en 1997, une nouvelle ère a commencé pour Bilbao. Le musée, avec son architecture emblématique, symbolise le renouveau de la ville et l’a placée fermement sur la carte culturelle de l’Europe. Mais Bilbao, c’est bien plus que le musée : ses ruelles étroites de la vieille ville, ses bars à pintxos et les collines verdoyantes qui l’entourent font tout le charme de cette ville basque.

    À l’accueil de l’aire de stationnement, j’ai demandé à deux dames sympathiques si le musée Guggenheim serait ouvert malgré le jour férié. Elles n’étaient d’abord pas sûres, ont vérifié sur le site internet et m’ont dit que, puisque le musée était ouvert le dimanche, il pourrait aussi être accessible ce jour-là. Cependant, le deuil national a ajouté des incertitudes supplémentaires, et la question est restée en suspens. Plusieurs tentatives pour joindre le musée et clarifier la situation sont restées sans réponse.

    Après réflexion, j’ai décidé de renoncer provisoirement à ma visite au musée Guggenheim et de me diriger vers Castro Urdiales pour retrouver une amie. Mon plan initial était de revenir à Bilbao et de visiter le musée le samedi. Cependant, sans aucune garantie d’ouverture ni de place de stationnement assurée, nous avons finalement décidé de remettre notre retour à Bilbao à une autre occasion.

    Une redécouverte de Bilbao et de ses points d’intérêt culturels reste fermement inscrite dans mes projets. Lors de ma prochaine visite, je prendrai le temps de découvrir le musée Guggenheim et les autres trésors de la ville. Parfois, les voyages exigent des changements de dernière minute – et cela fait aussi partie de l’aventure.

    English:

    Bilbao – A Complicated Visit and a Detour to Castro Urdiales

    In Bilbao, an unusual atmosphere prevailed due to a holiday and three days of national mourning declared after the catastrophic flooding on the Mediterranean coast, which claimed over 200 lives. The mood was noticeably more somber than usual, and many visitors, myself included, seemed uncertain about which places were open and which were closed.

    The city of Bilbao, picturesquely located at the mouth of the Nervión River, has a long history as an industrial and port city. Since the 14th century, Bilbao has played a central role in Basque commerce due to its position between verdant hills and the coast. The Nervión River, which flows through the city, linked this region to the rest of the world, making it a key location for exporting Basque iron ore. This industrial history has left its mark, but over time, Bilbao has transformed from a working-class city into a modern hub for art, design, and gastronomy.

    The renowned transformation of Bilbao is a fascinating example of how a city can reinvent itself. With the opening of the Guggenheim Museum in 1997, a new era began for Bilbao. The museum, with its iconic architecture, symbolizes the city’s revival and has placed it firmly on Europe’s cultural map. But Bilbao is much more than the museum – its narrow Old Town streets, pintxos bars, and surrounding green hills are what give this Basque city its charm.

    At the reception of the parking area, I asked two friendly ladies if the Guggenheim Museum would be open despite the holiday. They weren’t sure at first, checked the website, and told me that since the museum was open on Sundays, it could likely be accessible that day. However, the national mourning added further uncertainty, and so the question remained unanswered. Several attempts to contact the museum to clarify the situation went unanswered.

    After some consideration, I decided to put my plans for the Guggenheim Museum on hold and head to Castro Urdiales to meet a friend. My initial plan was to return to Bilbao and visit the museum on Saturday. However, without any guarantee of its opening or a confirmed parking spot, we ultimately decided to postpone our return to Bilbao for another time.

    A rediscovery of Bilbao and its cultural highlights remains firmly on my list. During my next visit, I’ll take the time to explore the Guggenheim Museum and other city treasures. Sometimes, travel requires last-minute changes – and that, too, is part of the adventure.
    Leggi altro

  • Castro-Urdiales

    1 novembre 2024, Spagna ⋅ ☀️ 23 °C

    Bilbao und Castro Urdiales – Eine Reise voller Überraschungen und baskischer Köstlichkeiten

    Die Fahrt von San Sebastián nach Bilbao war zwar relativ kurz, aber der Verkehr auf der Autobahn war unglaublich dicht. Einmal wurde es richtig brenzlig, als ein Schweizer LKW mich nach dem Überholen so knapp schnitt, dass ich instinktiv auf die Hupe drückte – Dauerhupe inklusive. Zum Glück ging alles gut, und wir erreichten den Stellplatz in Bilbao ohne weitere Zwischenfälle.

    Am Stellplatz angekommen, erhielt ich einen Platz mit Strom, und die Betreiberinnen waren ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Ich dachte, ich hätte mit ihnen ausgemacht, dass ich zwei Nächte bleiben würde – eine Nacht mit Strom und die zweite ohne. Doch wie sich am nächsten Tag herausstellte, hatten sie mich nur für eine Nacht eingetragen. Eine der Damen hatte mir zwar gesagt, ich solle am nächsten Tag vorbeikommen, falls ich den Platz ohne Strom behalten wolle, aber für sie hieß das, vor 12 Uhr Bescheid zu geben. Ich war jedoch davon ausgegangen, dass mein Stellplatz bis 17 Uhr gültig sei, da ich am Vorabend um diese Zeit angekommen war.

    Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass der nächste Tag ein Feiertag war, und der Platz war bereits um 13 Uhr voll belegt. Verwirrte Gesichter und eine gewisse Hektik prägten die Stimmung, denn die Gäste, die meinen Platz übernehmen wollten, erhielten ihn aus irgendeinem Grund nicht. Leider waren die beiden netten Damen vom Vortag nicht mehr da, um das Ganze zu klären, und so entschloss ich mich, weiterzufahren.

    Mein nächstes Ziel war Castro Urdiales, eine charmante Küstenstadt mit einer faszinierenden Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Castro Urdiales war damals ein bedeutender Hafen und hat seine historische Bedeutung und den Charme einer Seestadt bis heute bewahrt. Die Altstadt mit ihrer mittelalterlichen Architektur, den Kopfsteinpflastergassen und der imposanten Kirche Santa María de la Asunción, die über dem Hafen thront, erzählt von dieser reichen Vergangenheit. Die Lage an der kantabrischen Küste ist einzigartig: eingebettet zwischen felsigen Klippen und dem tiefblauen Atlantik, der der Stadt einen besonders rauen und zugleich malerischen Charakter verleiht.

    Dort traf ich mich mit einer Freundin, die in einer Wohnsiedlung nahe der Stadt und dem Strand geparkt hatte. Der Platz war kein offizieller Stellplatz, aber überraschend attraktiv und zentral gelegen. Wir nutzten die Gelegenheit und gingen in ein lebendiges Restaurant in der Nähe. Es war bereits voll, aber in typisch baskischer Gelassenheit wurde uns erlaubt, uns irgendwo einen Platz zu suchen – das Essen kam trotzdem.

    Die Atmosphäre war gesellig, und überall um uns herum saßen und standen die Leute auf Treppen, an Geländern oder wo auch immer sie ein Plätzchen fanden, um die lokalen Köstlichkeiten zu genießen. Die baskischen Pintxos, die hier serviert wurden, waren ein wahrer Genuss. Typisch für diese kleinen Gerichte sind sie vielfältig und fantasievoll: Tintenfisch-Spießchen, spanische Omelettes, Jakobsmuscheln in der Schale, Calamari und frische Meeresfrüchte jeder Art. Jeder Bissen war ein Geschmackserlebnis, und die Auswahl der Pintxos ist so breit, dass man in einer einzigen Mahlzeit eine kulinarische Reise durch die baskische Küche machen kann. Dazu gab es eine eiskalte Cerveza und zum Abschluss einen kleinen Cortado und ein Stück Tarta de Santiago, einen typisch spanischen Mandelkuchen.

    Es war ein besonderer Abend in toller Gesellschaft, und trotz der kleinen Herausforderungen auf dem Weg dorthin bleibt Castro Urdiales in bester Erinnerung. Die malerische Stadt, der raue Atlantik und die herzhaften baskischen Pintxos machten diesen Umweg absolut lohnenswert.

    Français

    Bilbao et Castro Urdiales – Un voyage plein de surprises et de délices basques

    Le trajet de Saint-Sébastien à Bilbao était relativement court, mais la circulation sur l’autoroute était extrêmement dense. À un moment donné, j’ai eu une grosse frayeur lorsqu’un camion suisse m’a coupé de manière si serrée après m’avoir dépassé que j’ai instinctivement appuyé sur le klaxon en continu. Heureusement, tout s’est bien passé, et nous sommes arrivés au parking pour camping-cars de Bilbao sans autre incident.

    Une fois sur place, j’ai obtenu un emplacement avec électricité, et les gestionnaires étaient très aimables et serviables. Je pensais avoir convenu avec elles de rester deux nuits : une nuit avec électricité et une autre sans. Cependant, le lendemain, j’ai découvert qu’elles ne m’avaient inscrit que pour une seule nuit. L’une des dames m’avait dit de revenir le lendemain si je souhaitais conserver l’emplacement sans électricité, mais elle entendait par là avant midi, alors que je pensais que ma place était valable jusqu’à 17h, car j’étais arrivé la veille à cette heure-là.

    Pour compliquer les choses, le lendemain était un jour férié, et le parking était déjà complet à 13h. La confusion régnait, et les invités qui devaient reprendre ma place ne pouvaient pas l’obtenir pour des raisons que je n’ai pas comprises. Malheureusement, les deux sympathiques dames de la veille n’étaient plus là pour éclaircir la situation, et j’ai décidé de reprendre la route.

    Ma prochaine destination était Castro Urdiales, une charmante ville côtière avec une histoire fascinante remontant à l’époque romaine. Castro Urdiales était autrefois un port important, et elle a su conserver son charme de ville maritime et son importance historique. La vieille ville, avec son architecture médiévale, ses ruelles pavées et l’imposante église Santa María de la Asunción qui domine le port, témoigne de ce riche passé. Située sur la côte cantabrique, entre falaises escarpées et océan Atlantique d’un bleu profond, la ville dégage un caractère à la fois sauvage et pittoresque.

    À Castro Urdiales, j’ai retrouvé une amie qui s’était installée dans un quartier résidentiel proche de la ville et de la plage. Bien que ce ne soit pas un parking officiel, il était agréable et bien situé. Nous en avons profité pour aller dans un restaurant animé à proximité. Le lieu était déjà plein, mais dans la tradition basque, on nous a permis de nous installer où nous voulions – et les plats arrivaient tout de même.

    L’ambiance était conviviale, et autour de nous, des gens étaient assis et debout sur des marches, des balustrades ou tout endroit propice pour savourer les délices locaux. Les pintxos basques servis ici étaient un véritable régal. Typiques de la cuisine de la région, ces petites bouchées étaient à la fois variées et créatives : brochettes de poulpe, omelettes espagnoles, coquilles Saint-Jacques, calamars et fruits de mer frais en tout genre. Chaque bouchée était une explosion de saveurs, et la diversité des pintxos permet de faire un tour culinaire de la gastronomie basque en un seul repas. Le tout accompagné d’une Cerveza bien fraîche, d’un petit cortado et d’une part de Tarta de Santiago, ce fameux gâteau aux amandes espagnol.

    Ce fut une soirée spéciale en excellente compagnie, et malgré les petits contretemps du voyage, Castro Urdiales reste un souvenir impérissable. Cette ville pittoresque, l’océan sauvage et les pintxos savoureux ont fait de ce détour une expérience des plus enrichissantes.

    English:

    Bilbao and Castro Urdiales – A Journey of Surprises and Basque Delights

    The drive from San Sebastián to Bilbao was relatively short, but the traffic on the highway was incredibly heavy. At one point, I had a real scare when a Swiss truck cut in so close after overtaking me that I instinctively leaned on the horn – a long blast. Thankfully, nothing happened, and we reached the camper spot in Bilbao without further incident.

    Upon arrival, I got a spot with electricity, and the managers were extremely friendly and helpful. I thought I had agreed with them to stay for two nights – one with electricity and another without. However, the next day, I discovered they had only booked me for one night. One of the ladies had told me to come by the next day if I wanted to keep the spot without electricity, but she had meant before noon, while I thought my spot was valid until 5 p.m., as I had arrived at that time the evening before.

    To make things more complicated, the following day turned out to be a holiday, and the parking lot was already full by 1 p.m. Confusion was in the air, and the guests who were supposed to take my spot couldn’t get it for some reason I didn’t understand. Unfortunately, the two friendly ladies from the day before were no longer there to clarify, so I decided to move on.

    My next destination was Castro Urdiales, a charming coastal town with a fascinating history that dates back to Roman times. Castro Urdiales was once an important port and has managed to preserve its maritime charm and historical significance. The old town, with its medieval architecture, cobbled streets, and the imposing Santa María de la Asunción Church overlooking the harbor, speaks of this rich past. Situated along the Cantabrian coast, nestled between rugged cliffs and the deep blue Atlantic, the town exudes a unique blend of wild and picturesque character.

    In Castro Urdiales, I met up with a friend who had parked in a residential area close to the town and beach. Though not an official camper spot, it was attractive and conveniently located. We took the opportunity to visit a lively nearby restaurant. The place was packed, but in typical Basque fashion, we were allowed to sit wherever we could find a spot – and food still came out.

    The atmosphere was warm, and all around us, people sat and stood on steps, railings, or wherever they could perch to enjoy the local delights. The Basque pintxos served here were an absolute treat. Typical of the region’s cuisine, these small bites are varied and inventive: octopus skewers, Spanish omelettes, scallops in shells, calamari, and fresh seafood of all kinds. Each bite was a burst of flavor, and the sheer variety of pintxos offers a culinary tour of Basque cuisine in a single meal. All this with a cold Cerveza, a cortado, and a slice of Tarta de Santiago, Spain’s iconic almond cake.

    It was a special evening in great company, and despite the small challenges along the way, Castro Urdiales remains a cherished memory. The picturesque town, the wild Atlantic, and the flavorful pintxos made this detour an experience well worth taking.
    Leggi altro

  • Santillana del Mar (Altamira Höhlen)

    3–6 nov 2024, Spagna ⋅ ☀️ 22 °C

    Santillana del Mar – Ein Abenteuer voller Höhen und Tiefen

    Unser Aufenthalt in Santillana del Mar sollte ein entspannter Stopp auf unserer Reise werden, doch es kam alles etwas anders. Zunächst hielten wir kurz am Stellplatz in Cabárceno, idyllisch gelegen an einem kleinen See. Der Platz an sich wäre eine schöne Option gewesen, aber meine Batterien waren noch nicht ausreichend aufgeladen, um ganz autark stehen zu können. Auf der sonnigen Seite gab es nur dichtes Gestrüpp und keine Sitzmöglichkeiten außer dem Asphalt. Die andere Seite mit einem kleinen Park wäre angenehm gewesen, doch an einem Sonntag waren zahlreiche freilaufende Hunde unterwegs – keine ideale Umgebung mit meinen Katzen. So entschieden wir uns, weiterzufahren.

    Der Stellplatz in Santillana del Mar dagegen erwies sich als hervorragende Wahl. Er ist extrem gepflegt, und der lokale Betreiber sorgt mit viel Hingabe für Ordnung. Santillana del Mar selbst ist ein mittelalterliches Juwel. Der Ort wurde sogar als bester Touristenort im ländlichen Raum ausgezeichnet, was man sofort versteht, wenn man durch die historischen Kopfsteinpflasterstraßen schlendert. Diese charmante Kleinstadt an der spanischen Nordküste in der Region Kantabrien ist von grünen Hügeln und fruchtbarem Land umgeben. Santillana ist berühmt für seine gut erhaltene Architektur – Häuser und Gebäude aus dem 14. bis 18. Jahrhundert mit blumengeschmückten Balkonen prägen das Stadtbild und schaffen eine besondere Atmosphäre. Hier reihen sich gemütliche Bars, einladende Restaurants und kleine Läden, die die Spezialitäten der Region verkaufen. Die Lokale wirkten jedoch recht leer, was wohl der Nebensaison geschuldet ist.

    Ganz in der Nähe von Santillana del Mar liegen die berühmten Höhlen von Altamira. Diese Höhlen, die ich eigentlich besuchen wollte, sind weltbekannt für ihre steinzeitlichen Höhlenmalereien und wurden schon 1985 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die prähistorischen Kunstwerke, die bis zu 35.000 Jahre alt sind, zeigen hauptsächlich Tiere wie Bisons und Hirsche und gelten als eine der wichtigsten Entdeckungen der Höhlenkunst weltweit. Leider bleibt die ursprüngliche Höhle zum Schutz der Gemälde für Besucher geschlossen. Allerdings gibt es eine exakte Nachbildung, die das Erlebnis der Höhlen so realistisch wie möglich abbildet. Auch wenn mein Besuch durch unvorhergesehene Ereignisse nicht zustande kam, bleibt die Altamira-Höhle für mich ein spannendes Ziel, das ich hoffentlich eines Tages nachholen kann.

    Mein Besuch in Santillana del Mar wurde von gesundheitlichen und persönlichen Dramen überschattet. Kaum angekommen, fing ich mir entweder eine Lebensmittelvergiftung oder einen Virus ein, und mir ging es für etwa 36 Stunden richtig schlecht. Gerade als ich mich wieder etwas erholte, verschwand dann Ivo. Morgens um 7:30 Uhr war er für seinen üblichen Rundgang rausgegangen. Normalerweise ist er immer nach einer Stunde zurück, aber diesmal blieb er länger fort, und nach anderthalb Stunden begann ich, mir Sorgen zu machen und nach ihm zu suchen. Obwohl ich noch schwach auf den Beinen war, lief ich mehrere Kilometer durch den Ort, rief seinen Namen und suchte ihn vormittags und nachmittags mit Bryan an der Leine.

    Am Nachmittag druckte ich eine kleine Vermisstenmeldung mit Ivos Bild aus und brachte sie zum Stellplatzbetreiber, der diese freundlicherweise auf Facebook postete. Abends um acht, während ich gerade beim Essen saß, klopfte es dann an der Wohnmobiltür. „Hemos encontrado el gato! Vamos!“ Zu meiner Erleichterung saß Ivo tatsächlich unversehrt, aber sichtlich verschüchtert, auf einem Schuppendach und traute sich nicht mehr herunter. Nach diesem Abenteuer verbrachte er die Nacht sicher drinnen und hatte einen ordentlichen Appetit. Nach einem Tag ohne Futter und Wasser war er glücklich, wieder im Wohnmobil zu sein.

    Nach all dem Trubel werden wir heute unsere Reise fortsetzen. Zwei Tage länger als geplant – einmal wegen meiner Krankheit und einmal wegen Ivo – haben wir hier verbracht, doch nun ist es Zeit, weiterzufahren. Mal sehen, wie es geht und wie weit wir heute kommen.

    Français:

    Santillana del Mar – Une aventure pleine de hauts et de bas

    Notre séjour à Santillana del Mar devait être une pause relaxante dans notre voyage, mais les événements ont pris une tournure inattendue. Nous avons d’abord fait un court arrêt sur l’aire de camping-car à Cabárceno, idéalement située près d’un petit lac. L’endroit aurait pu être une bonne option, mais mes batteries n’étaient pas assez chargées pour une installation en autonomie. Côté ensoleillé, il n’y avait que des broussailles épaisses et aucune possibilité de s’asseoir, sauf sur le bitume. De l’autre côté, il y avait un petit parc agréable, mais en raison du dimanche, de nombreux chiens y circulaient librement, ce qui n’était pas l’idéal avec mes chats. Nous avons donc décidé de continuer notre route.

    L’aire de stationnement à Santillana del Mar s’est avérée être un choix parfait. Elle est extrêmement bien entretenue, et l’exploitant est souvent présent pour s’assurer que tout se passe bien. Santillana del Mar elle-même est un vrai joyau médiéval et a remporté le prix du meilleur site touristique rural, ce qui est compréhensible. La vieille ville, avec ses ruelles pavées et ses charmantes maisons en pierre datant des XIVe au XVIIIe siècles, offre une atmosphère qui ressemble à un voyage dans le temps. La ville est nichée au milieu de collines douces et de paysages fertiles, et dégage un charme authentique unique.

    À quelques kilomètres de Santillana del Mar se trouvent les célèbres grottes d’Altamira, mondialement connues pour leurs peintures rupestres préhistoriques et classées au patrimoine mondial de l’UNESCO depuis 1985. Ces peintures, vieilles de près de 35 000 ans, représentent des animaux comme des bisons et des cerfs et comptent parmi les découvertes les plus importantes de l’art préhistorique. Bien que je n’aie pas pu les visiter en raison d’événements inattendus, Altamira reste une destination passionnante que je souhaite explorer un jour.

    Malheureusement, mon séjour à Santillana del Mar a été assombri par des défis personnels. À notre arrivée, j’ai souffert d’une intoxication alimentaire ou d’un virus, ce qui m’a gravement affaibli pendant environ 36 heures. Juste au moment où je commençais à me sentir mieux, Ivo a soudainement disparu. Il était sorti pour sa promenade matinale à 7h30, et il revient habituellement dans l’heure qui suit. Mais cette fois, il n’est pas revenu. Au bout d’une heure et demie, j’ai commencé à m’inquiéter et je suis partie à sa recherche. Bien que j’étais encore faible, j’ai parcouru plusieurs kilomètres dans la ville en appelant son nom, Bryan en laisse – je l’ai cherché le matin comme l’après-midi.

    Dans l’après-midi, j’ai finalement imprimé une petite annonce avec une photo d’Ivo et l’ai remise à l’exploitant de l’aire, qui l’a aimablement partagée sur Facebook. Vers 20h, on a frappé à la porte de mon camping-car pendant que je mangeais : « Hemos encontrado el gato! Vamos! » À mon grand soulagement, Ivo était sain et sauf, bien que visiblement perturbé. Il était assis sur le toit d’une remise et n’osait plus redescendre. Après cette agitation, il est resté toute la nuit en sécurité dans le camping-car et a dévoré sa nourriture avec appétit. Après une journée sans eau ni nourriture, il était heureux de rentrer.

    Après ces aventures, nous reprenons la route aujourd’hui – deux jours de plus que prévu, d’abord en raison de ma maladie, puis en raison de la disparition d’Ivo. Maintenant, il est temps de continuer notre voyage et de voir jusqu’où nous irons aujourd’hui.

    Englische Übersetzung:

    Santillana del Mar – An Adventure Full of Ups and Downs

    Our stay in Santillana del Mar was meant to be a relaxing break on our journey, but events took an unexpected turn. We first made a brief stop at the motorhome area in Cabárceno, ideally located near a small lake. It could have been a good option, but my batteries weren’t charged enough for an off-grid stay. On the sunny side, there were only dense bushes and no seating areas except on the asphalt. On the other side, there was a small, pleasant park, but because it was a Sunday, there were many off-leash dogs, which was less than ideal with my cats. So we decided to move on.

    The motorhome area in Santillana del Mar turned out to be a perfect choice. It’s extremely well-maintained, and the operator is often present, making sure everything runs smoothly. Santillana del Mar itself is a true medieval gem and has won awards as the best rural tourist destination, which is easy to understand. The old town, with its cobblestone streets and charming stone houses dating from the 14th to 18th centuries, offers an atmosphere that feels like stepping back in time. The town is nestled among gentle hills and fertile landscapes, and it has a unique, authentic charm.

    A few kilometers from Santillana del Mar are the famous Altamira caves, known worldwide for their prehistoric rock paintings and listed as a UNESCO World Heritage Site since 1985. These paintings, nearly 35,000 years old, depict animals like bison and deer and are among the most significant discoveries of prehistoric art. Although I couldn’t visit them due to unexpected events, Altamira remains an exciting destination I hope to explore someday.

    Unfortunately, my time in Santillana del Mar was overshadowed by personal challenges. Upon arrival, I suffered from food poisoning or a virus, which severely weakened me for about 36 hours. Just as I began to feel a little better, Ivo suddenly disappeared. He went out for his morning walk at 7:30, and he usually returns within an hour. But this time, he didn’t come back. After an hour and a half, I began to worry and started looking for him. Although I was still weak, I walked several kilometers through the town calling his name, with Bryan on a leash – I searched both in the morning and afternoon.

    In the afternoon, I finally printed a small notice with a photo of Ivo and gave it to the site operator, who kindly shared it on Facebook. Around 8 p.m., someone knocked on my motorhome door while I was eating: “Hemos encontrado el gato! Vamos!” To my great relief, Ivo was safe, though visibly disturbed. He was sitting on the roof of a shed and didn’t dare come down. After this scare, he spent the whole night safely inside the motorhome and devoured his food with great appetite. After a day without food or water, he was very happy to be back.

    After these adventures, we’re setting off again today – two days longer than planned, once due to my illness, then due to Ivo’s disappearance. Now it’s time to continue our journey and see how far we’ll go today.
    Leggi altro

  • Abenteuer an der Kantabrischen Küste

    6 novembre 2024, Spagna ⋅ ☀️ 19 °C

    Gestern fuhren wir die atemberaubend schöne Strecke der Autobahn entlang der kantabrischen Küste, vorbei an den majestätischen Picos de Europa. Die Landschaft hier ist spektakulär – eine Mischung aus dramatischen Küstenklippen, grünen Wiesen und steilen Hügeln, die sich fast wie ein „Allgäu im Hyperdrive“ anfühlen. Der Anblick erinnerte an eine wildere Version der deutschen Alpenlandschaft: üppige Täler, die in den blauen Atlantik abfallen, und dahinter die schroffen Gipfel der Picos. Die steilen Berghänge und die weitläufigen Küstenlandschaften haben eine ganz eigene Magie und laden auf jedem Kilometer dazu ein, stehenzubleiben und ein Foto zu machen. Leider blieb es nur bei diesen Gedanken – anzuhalten war auf der Autobahn natürlich keine Option.

    Asturien, durch das wir fuhren, ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch geschichtsträchtig. Als das einzige Gebiet Spaniens, das während der maurischen Invasion im Mittelalter nicht erobert wurde, spielte das Fürstentum eine bedeutende Rolle in der spanischen Geschichte. Der Widerstand unter König Pelayo legte den Grundstein für die Reconquista, die spätere Rückeroberung Spaniens. Asturien gilt heute als das Herz der spanischen Unabhängigkeit und ist voller Geschichten von Stolz und Widerstand. Die Region strahlt eine wilde Schönheit aus, die sich in der zerklüfteten Küstenlinie und in malerischen Fischerdörfern widerspiegelt. Genau so ein Dorf – Cudillero – war unser Ziel für den Stellplatz.

    Der Weg dorthin erwies sich jedoch als abenteuerlicher als erwartet. Mein Navigationssystem fand die Adresse des Stellplatzes in Cudillero nicht, weder per GPS noch per Straßeneingabe. Also schaltete ich auf Apple Maps um – was jedoch auch nur bedingt hilfreich war. Apple Maps entschied, uns eine Ausfahrt zu früh abzuleiten, um „ein paar Meter“ zu sparen und uns direkt durch die engen Gassen des Städtchens zu führen. Kein guter Plan für ein Wohnmobil!

    Auf dem Weg bemerkte ich ein neuartiges Verkehrszeichen: ein Parkverbot mit einem roten Ring und Schrägstrich auf blauem Hintergrund, auf dem ein Wohnmobil abgebildet war. Ich musste lachen und dachte, welcher Wohnmobilist würde in diesen engen Gässchen parken? Direkt daneben stand ein Schild „Parken am Hafen, hier entlang“ nach links zeigend. Da dies jedoch nicht mein Ziel war, ignorierte ich es. Doch schon nach wenigen Metern hupte ein Polizeiauto hinter mir. Der Polizist wies mich darauf hin, dass die Durchfahrt für Wohnmobile verboten sei und dass ich rückwärts zurückfahren müsse, da keine Durchfahrt möglich sei. Es folgte eine kleine Rückfahr-„Übungsstunde“ in den engen Gassen von Cudillero, mit Autos am Straßenrand und dem Polizeiauto dicht hinter mir. Der Polizist deutete dann nochmals auf das Schild zum Hafen und meinte, ich solle dorthin fahren und erklärte, dass das Parkverbot-Schild tatsächlich auch ein Durchfahrverbot bedeutete.

    Am Hafen angekommen, stellte sich heraus, dass der Humor der Stadtväter hier weiterging. Der offizielle Stellplatz befand sich direkt unterhalb der Hafenmauer, und überall prangten Schilder mit dem Hinweis „Gefahr! Nicht verweilen – bei Flut hohe Wellengefahr!“. Tatsächlich, wir sind schließlich am Atlantik und nicht am Mittelmeer, und die Wellen der Biskaya-Bucht sind bekannt für ihre Stärke. Die letzten Wochen haben in Spanien durch die starken Fluten zu Todesfällen geführt. Der Stellplatz ist ein kleines Betonbecken, gerade groß genug für ein paar Fahrzeuge. Außerdem war der einzige Platz, der groß genug für ein Wohnmobil meiner Größe gewesen wäre, bereits belegt. Die übrigen Plätze waren schmale Betonbuchten, gerade passend für Kastenwägen.

    Das Wetter war ausgezeichnet, und der Blick aufs Meer wirklich schön, aber ich werde nicht unter einer Hafenmauer übernachten, die mit Gefahrzeichen darauf hinweist, dass man nicht verweilen sollte. Ich machte mit Bryan noch eine kurze Runde, und dann setzten wir unsere Fahrt in Eile fort, denn wir wollten vor Dunkelheit an einem besseren Stellplatz ankommen.

    Français:

    Un aventure le long de la côte cantabrique

    Hier, nous avons parcouru l’autoroute longeant la magnifique côte cantabrique, passant devant les majestueux Picos de Europa. Les paysages sont tout simplement spectaculaires – un mélange de falaises côtières dramatiques, de prairies vertes et de collines abruptes, ressemblant à un “Allgäu à grande vitesse”. Le décor évoquait une version plus sauvage des paysages alpins allemands : des vallées luxuriantes plongeant dans l’Atlantique bleu, et derrière elles, les sommets escarpés des Picos. Les pentes raides et les vastes étendues côtières dégagent une magie propre, invitant à s’arrêter tous les kilomètres pour prendre une photo. Malheureusement, ce n’était qu’une idée – s’arrêter sur l’autoroute n’était bien sûr pas une option.

    Les Asturies, à travers lesquelles nous avons roulé, sont non seulement captivantes par leur nature, mais aussi riches en histoire. C’est le seul territoire espagnol qui n’a jamais été conquis par les Maures pendant le Moyen Âge, et le royaume a joué un rôle clé dans l’histoire espagnole. La résistance sous le roi asturien Pélage a posé les fondations de la Reconquista, la reconquête de l’Espagne. Aujourd’hui, les Asturies sont considérées comme le cœur de l’indépendance espagnole et regorgent d’histoires de fierté et de résistance. La région dégage une beauté sauvage qui se reflète dans son littoral accidenté et ses pittoresques villages de pêcheurs. C’est dans l’un de ces villages, Cudillero, que nous visions un motorhome park.

    Cependant, l’itinéraire pour y parvenir s’est avéré plus aventureux que prévu. Mon système de navigation ne trouvait pas l’adresse du motorhome park de Cudillero, ni via GPS ni via l’entrée de l’adresse. J’ai donc basculé sur Apple Maps – mais cela n’a été qu’une aide partielle. Apple Maps a jugé utile de nous faire sortir une sortie trop tôt pour “gagner quelques mètres” et nous a fait passer directement par les ruelles étroites de la petite ville. Pas l’idéal pour un camping-car !

    En chemin, j’ai remarqué un panneau de signalisation inhabituel : une interdiction de stationner avec un cercle rouge et une barre oblique sur fond bleu, affichant un symbole de camping-car. Cela m’a fait sourire en me demandant quel camping-cariste pourrait vouloir stationner dans ces ruelles étroites ? Juste à côté se trouvait un panneau indiquant “Parking du port, par ici”, avec une flèche vers la gauche, mais ce n’était pas ma destination, donc je l’ai ignoré. Quelques mètres plus loin, une voiture de police a klaxonné derrière moi. L’agent m’a expliqué que la circulation des camping-cars était interdite et que je devais reculer car il était impossible de passer. S’en est suivie une petite leçon de marche arrière dans les ruelles étroites de Cudillero, avec des voitures garées sur les côtés et la voiture de police juste derrière moi. Il a ensuite pointé le panneau pour le parking du port et m’a conseillé d’y aller, m’expliquant que le panneau d’interdiction de stationnement signifiait aussi une interdiction de passage.

    En arrivant au port, j’ai découvert que l’humour des élus locaux ne s’arrêtait pas là. Le motorhome park officiel était situé juste sous le mur du port, avec des panneaux partout indiquant “Danger ! Ne pas rester – en cas de marée haute, risque de vagues élevées !”. En effet, nous sommes sur l’Atlantique et non la Méditerranée, et les vagues de la baie de Biscaye sont bien connues pour leur force. Les dernières semaines avaient déjà causé des pertes en Espagne à cause des fortes marées. Le motorhome park se trouvait dans une petite enceinte en béton, juste assez grande pour quelques véhicules. De plus, l’unique place assez grande pour un camping-car de ma taille était déjà occupée. Les autres emplacements étaient de petites baies en béton, convenant tout juste aux fourgons aménagés.

    Le temps était magnifique, et la vue sur la mer vraiment belle, mais je n’avais aucune envie de passer la nuit sous un mur de port qui affiche des avertissements de danger. J’ai donc fait une petite promenade avec Bryan, puis nous avons rapidement repris la route, déterminés à trouver un motorhome park plus sûr avant la tombée de la nuit.

    An Adventure Along the Cantabrian Coast

    Yesterday, we drove the breathtakingly beautiful stretch of the highway along the Cantabrian coast, passing by the majestic Picos de Europa. The scenery here is simply spectacular – a mix of dramatic coastal cliffs, green meadows, and steep hills that feel almost like an “Allgäu on hyperdrive.” It reminded me of a wilder version of the German Alpine landscape: lush valleys dropping into the blue Atlantic, with the rugged peaks of the Picos rising behind them. The steep slopes and sprawling coastal landscapes have a magic all their own, inviting a photo stop at every kilometer. Sadly, it remained a thought – stopping on the highway was, of course, not an option.

    Asturias, through which we traveled, is not only visually captivating but also steeped in history. As the only region of Spain that was never conquered by the Moors during the Middle Ages, this principality played a major role in Spanish history. The resistance under the Asturian King Pelayo laid the foundations for the Reconquista, the eventual reconquest of Spain. Today, Asturias is seen as the heart of Spanish independence, full of stories of pride and resilience. The region exudes a rugged beauty, evident in its jagged coastline and picturesque fishing villages. One of these villages, Cudillero, was where we aimed to find a motorhome park.

    The route there, however, proved more adventurous than anticipated. My navigation system refused to locate the motorhome park address in Cudillero, neither by GPS nor street entry. So I switched to Apple Maps – but this was only somewhat helpful. Apple Maps decided to save us “a few meters” by taking an exit too early, leading us directly through the narrow streets of the small town. Not ideal for a motorhome!

    On the way, I noticed an unusual traffic sign: a no-parking symbol with a red ring and diagonal line on a blue background, showing a motorhome icon. It made me smile, wondering which motorhome driver would park in these narrow alleys? Next to it was a sign reading “Parking at the harbor, this way,” with an arrow pointing left. Since that wasn’t my destination, I ignored it. But just a few meters later, a police car honked behind me. The officer explained that motorhome traffic was prohibited and that I had to reverse, as there was no way forward. What followed was a little lesson in reversing through Cudillero’s narrow streets, with cars parked along the sides and the police car right behind me. He pointed to the sign for the harbor parking and recommended I head there, clarifying that the no-parking sign also implied no passage.

    At the harbor, it became clear that the humor of the city planners continued. The official motorhome park was located directly below the harbor wall, with signs everywhere warning, “Danger! Do not linger – at high tide, risk of large waves!” Indeed, we were on the Atlantic, not the Mediterranean, and the waves of the Bay of Biscay are well-known for their power. Recent weeks had brought fatalities in Spain due to strong flooding. The motorhome park was in a small concrete basin, just big enough for a few vehicles. Plus, the only space large enough for a motorhome my size was already occupied. The other spots were narrow concrete bays, just right for camper vans.

    The weather was fantastic, and the view of the sea truly beautiful, but I had no desire to spend the night below a harbor wall marked with danger warnings. So I took a short walk with Bryan, and we quickly hit the road again, determined to find a safer motorhome park before dark.
    Leggi altro

  • Atalaia Camper Park, Foz

    6 novembre 2024, Spagna ⋅ 🌙 17 °C

    Nach dem gestrigen Abenteuer in Cudillero bin ich noch einmal 110 Kilometer weitergefahren und habe im Atalaia Camperpark in Foz angehalten. Insgesamt waren es so über 300 Kilometer – normalerweise keine große Strecke für mich, doch nach all der Aufregung des Tages spüre ich doch etwas Erschöpfung.

    Am Empfang des Camperparks wurden wir sehr freundlich begrüßt, und alles wurde ausführlich erklärt – vielleicht etwas mehr als nötig, aber auf jeden Fall sehr nett.

    Der Camperpark ist gut ausgestattet: Es gibt Waschmaschinen, Trockner und eine schöne Aussicht auf das Meer. Gegenüber befindet sich eine kleine Bar, wo man einen Kaffee trinken und ein paar Grundnahrungsmittel einkaufen kann. Der Platz selbst ist mit Kies geschottert, sodass die Tiere draußen in der Sonne liegen können, auch wenn sie bald wieder ins Wohnmobil zurückkehrten – selbst Watson zog das weiche Teppichinnere dem Kies vor. Insgesamt ist der Platz in Ordnung, aber nicht ganz mein Stil.

    Ein kleiner Störfaktor ist die Musik, die den ganzen Tag über in der kleinen Bar des Platzes läuft. Die Auswahl ist zwar angenehm, doch ich könnte gut auf die Dauerbeschallung verzichten. Gestern Abend hatte ich in der Bar hier am Platz essen wollen, aber das Angebot war enttäuschend: Tiefkühlpizzen für 14 oder 15 €, die okay aussahen, aber auch nicht mehr. Ich entschied mich stattdessen für Miesmuscheln, aber für 14 € kamen neun kalte Muscheln mit etwas Salsa ohne Brot oder Beilage – keine Pommes, die ich hätte bestellen können. Für den Preis definitiv nicht, was ich erwartet hatte.

    Heute Morgen habe ich direkt die Wäsche gewaschen und getrocknet und anschließend im kleinen Café gegenüber einen Café con Leche genossen. Im Camperpark hatte ich ein Croissant und ein Schokoladenbrötchen bestellt, die jedoch nicht nach meinem Geschmack waren: sehr süß und im Fett gebacken, sodass ich sie nicht essen konnte – etwas, das bei mir selten vorkommt.

    Foz selbst ist ein kleines, aber geschichtsträchtiges Küstenstädtchen in der Region Galicien. Mit seiner langen Küste entlang des kantabrischen Meeres hat Foz eine starke Verbindung zum Atlantik, die Küste ist dramatisch und einzigartig – das tiefe Blau des Meeres trifft hier auf steile Klippen und weite Sandstrände. Der Küstenstreifen um Foz ist ein besonderer Anblick, denn die Küste wird von Buchten und kleinen Inseln geprägt, die das Bild der kantabrischen Küstenregion so unverwechselbar machen. Foz selbst ist umgeben von grünen Hügeln, die einen starken Kontrast zur rauen Küste bieten und den Blick auf das Meer besonders eindrucksvoll einrahmen. Die Stadt hat charmante historische Viertel und ist bekannt für seine romanische Kirche, die Basilika San Martiño, eine der ältesten in Galicien.

    Ein letzter Spaziergang zur Steilküste und ein paar Fotos, bevor ich mich dann auf die nächste Etappe meiner Reise begebe.

    Français:

    Après l’aventure d’hier à Cudillero, j’ai parcouru encore 110 kilomètres pour m’arrêter au Camperpark Atalaia à Foz. En tout, cela a fait plus de 300 kilomètres – normalement pas une grande distance pour moi, mais après toute l’excitation de la journée, je ressens une certaine fatigue.

    À la réception du Camperpark, j’ai été très chaleureusement accueilli, et tout m’a été expliqué en détail – peut-être un peu plus que nécessaire, mais c’était très aimable.

    Le Camperpark est bien équipé : il y a des machines à laver, des sèche-linge, et une belle vue sur la mer. En face, il y a un petit café où l’on peut prendre un café et acheter quelques produits de première nécessité. Le terrain est recouvert de gravier, ce qui permet aux animaux de s’allonger au soleil, même s’ils sont rapidement retournés dans le camping-car – même Watson a préféré le tapis moelleux à l’intérieur au gravier. Dans l’ensemble, le lieu est correct, mais pas tout à fait dans mon style.

    Un petit inconvénient est la musique qui joue en continu dans le petit café du parc. La sélection est agréable, mais je pourrais bien me passer de cette ambiance sonore constante. Hier soir, j’avais voulu dîner au café du parc, mais l’offre était décevante : des pizzas surgelées à 14 ou 15 €, qui avaient l’air passables, mais pas plus. J’ai finalement choisi des moules, mais pour 14 €, on m’a servi neuf moules froides avec un peu de sauce, sans pain ni accompagnement – et pas de frites non plus. Pour le prix, ce n’était définitivement pas ce que j’avais espéré.

    Ce matin, j’ai directement fait une lessive, puis un séchage, et ensuite j’ai dégusté un café con leche dans le petit café en face. Au Camperpark, j’avais commandé un croissant et un pain au chocolat, mais ces viennoiseries n’étaient pas à mon goût : trop sucrées et cuites dans l’huile, au point que je ne pouvais pas les manger – ce qui est rare pour moi.

    Foz est un petit village côtier chargé d’histoire dans la région de Galice. Avec sa longue côte le long de la mer Cantabrique, Foz est profondément lié à l’Atlantique. La côte est ici dramatique et unique – le bleu profond de la mer rencontre des falaises abruptes et de larges plages de sable. La région côtière autour de Foz offre un spectacle unique, avec des criques et des petites îles qui rendent la côte cantabrique si reconnaissable. Foz est entouré de collines verdoyantes qui forment un contraste fort avec le littoral escarpé et encadrent magnifiquement la vue sur la mer. La ville a de charmants quartiers historiques et est célèbre pour sa basilique romane de San Martiño, l’une des plus anciennes de Galice.

    Une dernière promenade vers les falaises pour quelques photos, avant de repartir pour la prochaine étape de mon voyage.

    English:

    After yesterday’s adventure in Cudillero, I drove another 110 kilometers to stop at the Atalaia Camperpark in Foz. Altogether, this made for over 300 kilometers – not a big distance for me normally, but after all the excitement of the day, I felt a bit worn out.

    At the Camperpark reception, I was warmly greeted, and everything was explained to me in detail – maybe a bit more than necessary, but very friendly indeed.

    The Camperpark is well-equipped, with washing machines, dryers, and a lovely view of the sea. Across the street, there’s a small café where you can have a coffee and pick up a few basic groceries. The grounds are covered with gravel, so the animals can lie outside in the sun, though they quickly returned to the camper – even Watson chose the soft carpet inside over the gravel. Overall, the place is fine, but it’s not entirely my style.

    One small downside is the music that plays continuously in the park’s small café. The selection is pleasant, but I could do without the constant background music. Last night, I’d hoped to have dinner at the café, but the options were disappointing: frozen pizzas for €14 or €15, which looked okay but not much more. I ended up ordering mussels, but for €14 I was served nine cold mussels with a bit of salsa, no bread or sides – no fries, either. Not quite what I’d expected for the price.

    This morning, I did laundry right away, drying it as well, and then enjoyed a café con leche in the little café across the street. I’d ordered a croissant and a chocolate pastry at the Camperpark, but unfortunately, they weren’t to my taste: overly sweet and fried, so much so that I couldn’t eat them – something that rarely happens for me.

    Foz itself is a small but historic coastal town in the Galician region. With its long coastline along the Cantabrian Sea, Foz has strong ties to the Atlantic. The coastline here is dramatic and unique – deep blue waters meet steep cliffs and wide sandy beaches. The coastal area around Foz is a striking sight, with coves and small islands that make this part of the Cantabrian coast so distinctive. Foz is surrounded by green hills that form a strong contrast with the rugged coastline and beautifully frame the view of the sea. The town has charming historic quarters and is famous for its Romanesque basilica, San Martiño, one of the oldest in Galicia.

    A last stroll to the cliffs and a few photos before I set off on the next leg of my journey.
    Leggi altro

  • Pontevedra

    8 novembre 2024, Spagna ⋅ ☁️ 16 °C

    Gestern fuhren wir von Foz nach Pontevedra, mit einem kurzen Zwischenstopp in Santiago de Compostela. Ursprünglich hatten wir einen Stellplatz in Santiago eingeplant, doch der erwies sich als unattraktiv, weit außerhalb und mitten von vielen endlosen Parkgelände für Pilger. Bei heftigem Regen und trübem Wetter beschloss ich, einfach weiterzufahren und das Wetter zu nutzen, um ein Stück voranzukommen.

    Die Landschaft entlang der Strecke war einfach spektakulär. Die Straße führte uns durch grüne, hügelige Täler, steile, hohe Berge hinauf und dichte Wälder, die im Regen eine geheimnisvolle Atmosphäre hatten. Galicien mit seinen sattgrünen Wiesen, den steilen Felsformationen und den einsamen Bauernhöfen erinnert mich fast an eine raue, wilde Version Irlands. Die Landschaft scheint ihre eigene Geschichte zu erzählen, fast so, als ob jeder Hügel, jeder Fluss und jeder Felsen etwas von der langen Vergangenheit dieser Region in sich trägt.

    Als wir schließlich Pontevedra erreichten, war ich beeindruckt. Die Stadt hat eine bewegte Geschichte und ist bekannt für ihre strategische Lage im Nordwesten Spaniens, nicht weit von der portugiesischen Grenze entfernt. Pontevedra war einst ein bedeutender Handelshafen und ist immer noch eine lebhafte und kulturell reiche Stadt. Die Altstadt ist charmant und voller Geschichte, mit gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäuden, Plätzen und Kirchen, die von einer Zeit erzählen, als Pontevedra eine wichtige Rolle in der maritimen Handelsroute spielte. Geographisch liegt die Stadt an der Ría de Pontevedra, einem der großen galizischen Flussmündungen, die die Küste prägen und eine natürliche Verbindung zum Atlantik schaffen.

    Interessanterweise hat Pontevedra es geschafft, sich zu einer der sichersten Städte in Spanien zu entwickeln, trotz seiner lebhaften und geschäftigen Atmosphäre. Es wurde viel in die Stadterneuerung und Sicherheit investiert, und heute ist die Kriminalitätsrate hier bemerkenswert niedrig. Das macht das Erkunden der Stadt sehr angenehm und gibt einem ein entspanntes Gefühl.

    Zu meiner Freude lag der Stellplatz diesmal tatsächlich zentral und gut erreichbar in der Stadt. Nach unserer Ankunft am frühen Abend machten Bryan und ich uns auf den Weg, um die Stadt zu erkunden, auch wenn es bereits dunkel war. Die Stadt war lebendig – bei milden 16 Grad füllten die Menschen die Straßen, die Cafés und Bars waren voller Leben, und überall saßen oder standen Leute, die die abendliche Atmosphäre genossen. Die Straßen und Plätze waren erleuchtet, und die ganze Stadt hatte eine einladende, warme Stimmung, die einfach mitreißend war.

    Da ich unbedingt etwas essen wollte, suchte ich nach einem passenden Restaurant, was sich als Herausforderung erwies, denn die meisten Lokale öffnen hier erst um acht oder neun Uhr abends – einfach zu spät für mich an diesem Abend. Schließlich fand ich ein Fusion-Restaurant, das bereits geöffnet hatte, und entschied mich, dort einen lokalen Burger zu probieren: galizisches Rindfleisch mit iberischem Schweinespeck. Der Preis von 16 € war nicht überraschend, in den deutschen Metropolen bezahlt man ähnliche Summen. Doch die Qualität enttäuschte etwas – das Fleisch war durchsetzt mit härteren Teilchen, was nicht gerade für die besten Zutaten sprach. Es war in Ordnung, aber kein wirkliches Highlight, was ich mir von der galizischen Küche erhofft hatte, und nicht etwas bei dem ich mit lokaler Produktion geworben hätte.

    Meine Freundin und ich haben an der Mittelmeerküste immer wieder hervorragend gegessen, und daher hatte ich mich darauf gefreut, auch hier in Nord Spanien und Galizien ähnlich positive Erfahrungen zu machen. Aber wir sind fast an der portugiesischen Grenze, und bis jetzt ist es nicht passiert.

    Here is the French translation followed by the English translation of your text:

    Français:

    Hier, nous avons conduit de Foz à Pontevedra, avec un court arrêt à Santiago de Compostela. À l’origine, nous avions prévu un emplacement à Santiago, mais il s’est avéré peu attrayant, situé loin à l’extérieur et entouré de nombreux parkings interminables pour les pèlerins. Avec la pluie battante et le temps maussade, j’ai décidé de continuer à conduire et d’utiliser le mauvais temps pour avancer un peu.

    Le paysage le long du trajet était tout simplement spectaculaire. La route nous a conduits à travers des vallées verdoyantes et vallonnées, de hautes montagnes escarpées et des forêts denses qui avaient une atmosphère mystérieuse sous la pluie. La Galice, avec ses prairies verdoyantes, ses formations rocheuses abruptes et ses fermes isolées, me rappelait presque une version rugueuse et sauvage de l’Irlande. Le paysage semblait raconter sa propre histoire, comme si chaque colline, chaque rivière et chaque rocher portait en lui une partie du long passé de cette région.

    Lorsque nous avons finalement atteint Pontevedra, j’ai été impressionné. La ville a une histoire mouvementée et est connue pour sa position stratégique dans le nord-ouest de l’Espagne, non loin de la frontière portugaise. Pontevedra était autrefois un port de commerce important et reste aujourd’hui une ville animée et culturellement riche. La vieille ville est charmante et pleine d’histoire, avec des bâtiments médiévaux bien conservés, des places et des églises qui racontent l’époque où Pontevedra jouait un rôle clé dans les routes commerciales maritimes. Géographiquement, la ville se trouve sur la Ría de Pontevedra, l’une des grandes estuaires de Galice qui marquent la côte et créent un lien naturel avec l’Atlantique.

    Intéressant, Pontevedra a réussi à devenir l’une des villes les plus sûres d’Espagne, malgré son atmosphère animée et affairée. Beaucoup a été investi dans la rénovation urbaine et la sécurité, et aujourd’hui, le taux de criminalité y est remarquablement bas. Cela rend l’exploration de la ville très agréable et procure une sensation de détente.

    Pour mon plus grand plaisir, l’emplacement du parking était cette fois vraiment central et facilement accessible dans la ville. Après notre arrivée en début de soirée, Bryan et moi sommes partis explorer la ville, même s’il faisait déjà nuit. La ville était vivante - à une douce température de 16 degrés, les gens remplissaient les rues, les cafés et les bars étaient pleins de vie, et partout, les gens s’asseyaient ou se tenaient debout pour profiter de l’atmosphère du soir. Les rues et les places étaient illuminées, et toute la ville avait une ambiance accueillante et chaleureuse qui était simplement entraînante.

    Voulant absolument manger quelque chose, j’ai cherché un restaurant approprié, ce qui s’est révélé être un défi, car la plupart des établissements n’ouvrent pas avant huit ou neuf heures du soir - beaucoup trop tard pour moi ce soir-là. Finalement, j’ai trouvé un restaurant fusion qui était déjà ouvert, et j’ai décidé d’y essayer un burger local : du bœuf galicien avec du bacon ibérique. Le prix de 16 euros n’était pas surprenant, car on paie des sommes similaires dans les métropoles allemandes. Cependant, la qualité était quelque peu décevante - la viande était parsemée de morceaux plus durs, ce qui n’indiquait pas les meilleurs ingrédients. C’était correct, mais pas vraiment un point culminant, ce que j’avais espéré de la cuisine galicienne, et ce n’était pas quelque chose que j’aurais vanté comme étant de production locale.

    Ma amie et moi avons toujours mangé merveilleusement bien sur la côte méditerranéenne, donc j’avais hâte de vivre des expériences similaires ici dans le nord de l’Espagne et en Galice. Mais nous sommes presque à la frontière portugaise, et jusqu’à présent, cela n’a pas été le cas.

    English:

    Yesterday we drove from Foz to Pontevedra, with a short stop in Santiago de Compostela. We had originally planned a spot in Santiago, but it turned out to be unattractive, far outside and amidst many endless parking areas for pilgrims. With heavy rain and gloomy weather, I decided to just keep driving and use the weather to get ahead.

    The landscape along the route was simply spectacular. The road took us through green, rolling valleys, up steep, high mountains, and dense forests that had a mysterious atmosphere in the rain. Galicia, with its lush green meadows, steep rock formations, and isolated farms, almost reminded me of a rugged, wild version of Ireland. The landscape seems to tell its own story, as if each hill, river, and rock holds something of the region’s long past.

    When we finally reached Pontevedra, I was impressed. The city has a turbulent history and is known for its strategic location in the northwest of Spain, not far from the Portuguese border. Pontevedra was once an important trading port and is still a lively and culturally rich city. The old town is charming and full of history, with well-preserved medieval buildings, squares, and churches that tell of a time when Pontevedra played a key role in the maritime trade routes. Geographically, the city is located on the Ría de Pontevedra, one of the large Galician estuaries that shape the coast and create a natural connection to the Atlantic.

    Interestingly, Pontevedra has managed to become one of the safest cities in Spain, despite its lively and bustling atmosphere. Much has been invested in urban renewal and security, and today the crime rate here is remarkably low. This makes exploring the city very pleasant and provides a relaxed feeling.

    To my delight, the parking spot was actually centrally located and easily accessible in the city this time. After our arrival in the early evening, Bryan and I set out to explore the city, even though it was already dark.

    The city was vibrant—at a mild 16 degrees Celsius, people filled the streets, the cafés and bars were full of life, and everywhere people sat or stood enjoying the evening atmosphere. The streets and squares were lit up, and the whole city had a welcoming, warm ambiance that was simply captivating.

    Needing to eat something, I looked for a suitable restaurant, which turned out to be a challenge because most places here do not open until eight or nine in the evening—far too late for me that night. Eventually, I found a fusion restaurant that was already open and decided to try a local burger made with Galician beef and Iberian pork belly. The price of 16 € was not surprising, as you would pay similar amounts in German cities. However, the quality was somewhat disappointing—the meat was interspersed with tougher bits, which did not suggest the best ingredients. It was okay, but not a highlight I had hoped for from Galician cuisine, and not something I would advertise for its local production.

    My friend and I have consistently enjoyed excellent meals on the Mediterranean coast, so I was looking forward to similarly positive experiences here in northern Spain and Galicia. But we are almost at the Portuguese border, and so far, it hasn’t happened.
    Leggi altro

  • Esposende

    9 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☀️ 19 °C

    Gestern verließen wir Pontevedra in Richtung Esposende, begleitet von einem Mix aus Nebel und Nieselregen. Die Fahrt führte mich durch eine Landschaft, die im wechselhaften Wetter fast mystisch wirkte. Links und rechts der Autobahn erstreckten sich grüne, hügelige Täler, steile Bergkämme tauchten sporadisch aus dem dichten Grau auf, während dichte Wälder im Nieselregen eine geheimnisvolle Stimmung verbreiteten.

    In Esposende angekommen, parkte ich auf dem kostenlosen Wohnmobilstellplatz der Stadt, strategisch günstig neben der Polizeistation gelegen. Die Katzen schienen das Gelände ebenfalls zu mögen, also beschloss ich, trotz des trüben Sonntagswetters – Nebel und Nieselregen bei 16 Grad – eine weitere Nacht zu bleiben.

    Die Nähe zu alltäglichen Annehmlichkeiten macht den Aufenthalt in Esposende unkompliziert und angenehm, so erledigte ich meine Einkäufe bei Aldi und dem Bäcker, beide nur 200 Meter vom Stellplatz entfernt. Danach machten Bryan und ich einen langen Spaziergang zum Strand und zurück. Esposende, eine kleine Stadt an der Nordküste Portugals ist natürlich geprägt von vielen Ferienwohnungen durch seine malerische Lage am Atlantischen Ozean. Die Stadt ist bekannt für ihre Lage an der Mündung des Flusses Cávado und die umliegenden Naturschutzgebiete, welche die Sanddünen und die Küstenheide umfassen, betont dies. die lange Promenade immer am Meer entlang bietet Ausblicke auf die rauen Wellen des Atlantiks.

    Doch der friedliche Abend nahm eine unerwartete Wendung. Um 19 Uhr, längst nach Einbruch der Dunkelheit um 17:30 Uhr, klopfte es an meine Wohnmobiltür. Ein freundlicher portugiesischer Nachbar erklärte, dass wir den Platz verlassen müssten, da am nächsten Tag, einem Montag, Markt auf dem Gelände stattfinden würde. Würden wir bleiben, würden wir einen Strafzettel erhalten. Hätte ich das nur bei Tageslicht gewusst, denn mein nächster Stopp war eigentlich rund 100 Kilometer entfernt geplant. Zögerlich entschied ich mir erst die Parkmöglichkeit am Leuchtturm anzusehen, den ich zuvor als möglichen Übernachtungsplatz ins Auge gefasst hatte. Wir entschieden uns dann dort zu übernachten, obwohl das ein normaler Parkplatz ist, waren vier weitere Wohnmobile dort. Es wurde eine unruhige Nacht, das Tosen der Brandung an der Kaimauer, und das kommen und gehen von Leuten mit ihren Autos, nahm kein Ende.

    Français:

    Hier, j'ai quitté Pontevedra en direction d'Esposende, accompagné d'un mélange de brouillard et de bruine. Le voyage m'a fait traverser un paysage qui semblait presque mystique compte tenu du temps changeant. À gauche et à droite de l'autoroute s'étendaient des vallées verdoyantes et vallonnées, des crêtes de montagnes abruptes émergeaient sporadiquement du gris dense, tandis que des forêts denses sous la bruine créaient une atmosphère mystérieuse.

    Une fois à Esposende, je me suis garé sur le parking gratuit pour camping-cars de la ville, stratégiquement situé à côté du commissariat de police. Les chats semblaient aussi aimer la région, alors j'ai décidé de rester une nuit de plus malgré le temps maussade de dimanche - brouillard et bruine à 16 degrés.

    La proximité des commodités quotidiennes rend le séjour à Esposende simple et agréable, j'ai donc fait mes courses chez Aldi et à la boulangerie, toutes deux à seulement 200 mètres du parking. Ensuite, Bryan et moi avons fait une longue marche jusqu'à la plage et retour. Esposende, une petite ville sur la côte nord du Portugal, se caractérise bien sûr par de nombreux appartements de vacances en raison de sa situation pittoresque au bord de l'océan Atlantique. La ville est connue pour sa situation à l'embouchure de la rivière Cávado et les réserves naturelles environnantes, qui comprennent les dunes de sable et les landes côtières, le soulignent. La longue promenade le long de la mer offre une vue sur les vagues agitées de l'Atlantique.

    Mais la paisible soirée a pris une tournure inattendue. À 19 heures, bien après la tombée de la nuit à 17 h 30, on a frappé à la porte de mon camping-car. Un sympathique voisin portugais nous a expliqué que nous avions dû quitter les lieux car il y avait un marché sur le site le lendemain, un lundi. Si nous restions, nous aurions un ticket. Si seulement j'avais su cela en plein jour, car mon prochain arrêt était en fait prévu à environ 100 kilomètres. Avec hésitation, j'ai d'abord décidé de regarder la place de parking du phare, que j'avais auparavant envisagée comme un lieu possible pour passer la nuit. Nous avons alors décidé d'y passer la nuit, même si c'est un parking normal, il y avait là quatre autres camping-cars. C'était une nuit agitée, il n'y avait pas de fin au rugissement des vagues sur le mur du quai et aux gens qui allaient et venaient dans leurs voitures.

    English:

    Yesterday I left Pontevedra for Esposende, accompanied by a mix of fog and drizzle. The journey took me through a landscape that seemed almost mystical in the changeable weather. Green, hilly valleys stretched out to the left and right of the motorway, steep mountain ridges sporadically emerged from the dense grey, while dense forests exuded a mysterious atmosphere in the drizzle.

    Once in Esposende, I parked in the town's free motorhome parking area, strategically located next to the police station. The cats seemed to like the area too, so I decided to stay another night despite the gloomy Sunday weather - fog and drizzle at 16 degrees.

    The proximity to everyday amenities makes staying in Esposende uncomplicated and pleasant, so I did my shopping at Aldi and the bakery, both just 200 meters from the parking area. Afterwards, Bryan and I took a long walk to the beach and back. Esposende, a small town on the north coast of Portugal, is naturally characterized by many holiday apartments due to its picturesque location on the Atlantic Ocean. The town is known for its location at the mouth of the Cávado River and the surrounding nature reserves, which include the sand dunes and the coastal heath, emphasize this. The long promenade along the sea offers views of the rough waves of the Atlantic.

    But the peaceful evening took an unexpected turn. At 7 p.m., long after dark at 5:30 p.m., there was a knock on my camper door. A friendly Portuguese neighbor explained that we had to leave the site because there would be a market on the site the next day, a Monday. If we stayed, we would get a parking ticket. If only I had known that in daylight, because my next stop was actually planned about 100 kilometers away. I hesitantly decided to first look at the parking space at the lighthouse, which I had previously considered as a possible place to stay overnight. We then decided to spend the night there, although it is a normal parking lot, there were four other camper vans there. It was a restless night, the roar of the surf on the quay wall and the coming and going of people with their cars never stopped.
    Leggi altro

  • Esposende 2. Teil

    10 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☁️ 17 °C

    Die unruhige Nacht am Leuchtturm hatte natürlich den Vorteil, dass ich direkt am Ufer des Atlantischen Ozeans stand. Zwar kann man nicht direkt von einem Strand sprechen, da es kein richtiger Sandstrand ist, aber die ganze Nacht über war das Rauschen der brechenden Wellen zu hören, was eine besondere Geräuschkulisse schuf.

    Am Montagmorgen wurden wir von herrlichem Wetter mit Sonnenschein und bereits 22 Grad um 9:00 Uhr morgens begrüßt. Die Kaimauer war besetzt von Männern, die draußen angeln oder einfach miteinander redeten. Der Strand von Esposende, wenn man ihn so nennen kann, hat ein Naturschutzgebiet, welches die Küstenlinie teilweise prägt. Mir war erzählt worden, dass dies ein Surferspot ist, aber ich kann dies an den Tagen, wo wir hier waren, nicht feststellen. Aufgemuntert durch das schöne Wetter, machen wir uns bereit, unsere Reise fortzusetzen, gespannt auf das, was die nächste Etappe bringen wird.

    Français:

    Bien sûr, la nuit agitée au phare avait l’avantage que je me trouvais directement au bord de l’océan Atlantique. Bien qu'on ne puisse pas vraiment appeler cela une plage car ce n'est pas une vraie plage de sable, on pouvait entendre le bruit des vagues déferlantes toute la nuit, ce qui créait un paysage sonore spécial.

    Lundi matin nous avons été accueillis par un temps magnifique avec du soleil et déjà 22 degrés à 9h00. Le mur du quai était occupé par des hommes qui pêchaient dehors ou se parlaient simplement. La plage d'Esposende, si on peut l'appeler ainsi, possède une réserve naturelle qui façonne en partie le littoral. On m'avait dit que c'était un spot de surf, mais je ne pouvais pas le dire depuis notre séjour ici. Encouragés par le beau temps, nous nous préparons à poursuivre notre route, impatients de ce que nous réserve la prochaine étape.

    English:

    The restless night at the lighthouse obviously had the advantage of being right on the shore of the Atlantic Ocean. You can't really call it a beach, as it isn't a real sandy beach, but the sound of the breaking waves could be heard all night long, which created a special background noise.

    On Monday morning we were greeted by wonderful weather with sunshine and already 22 degrees at 9:00 a.m. The quay wall was occupied by men who were fishing outside or just talking to each other. Esposende beach, if you can call it that, has a nature reserve that partially shapes the coastline. I had been told that this is a surfing spot, but I couldn't tell this on the days we were here. Encouraged by the beautiful weather, we get ready to continue our journey, excited about what the next stage will bring.
    Leggi altro

  • Gafanha do Carmo

    11 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☀️ 21 °C

    Gestern sind wir in Gafanha angekommen, einem der typischen Küstenorte in dieser Region Portugals. Die Fahrt führte uns durch eine Landschaft, die auf ihre eigene Art beeindruckend ist. Keine spektakulären Küstenklippen oder Bergketten, sondern eine flache, weite Ebene, durchzogen von Kanälen und kleinen Wasserläufen, die sich mit den Gezeiten verändern. Zwischendurch fuhren wir durch lichte Pinienwälder, die mich sehr an die Region Landes in Frankreich erinnerten. Die Kombination aus Wasser, Feldern und Kiefern gab der Strecke einen besonderen, fast vertrauten Charme.

    In Gafanha selbst steuerte ich den offiziellen Stellplatz an, der auf der Karte recht nah am Meer abgebildet war. Doch in der Realität liegt er weiter draußen, direkt an einem Seitenarm einer Lagune. Die Szenerie ist ruhig, das Wasser schlägt sanft an die Ufer – eine friedliche Ecke, aber eben nicht das offene Meer, das ich erwartet hatte.

    Der Ort Gafanha ist typisch für diese Region, mit kleinen Häuschen, einem gemütlichen Dorfzentrum und einer Handvoll Cafés und Geschäfte. Hier lebt man vom Wasser und mit dem Wasser. Die Nähe zur Lagune und zum Ozean prägt das Leben hier, und die Menschen wirken entspannt und an das stetige Kommen und Gehen der Gezeiten gewöhnt. Gafanha hat eine bodenständige, ruhige Atmosphäre – kein Touristenort, sondern ein kleines Stück portugiesischer Alltag am Rand des Wassers.

    Zunächst dachte ich, dass dieser Platz den Katzen gefallen könnte, doch kaum hatte Ivo die Umgebung erkundet, wurde er bereits von den ansässigen Katzen ins Visier genommen und binnen Minuten gejagt. Empört kam er zurück, und ich brachte ihn sicher ins Wohnmobil. Eigentlich hatte ich ihm Gesellschaft durch Watson zur Seite gestellt, damit er sich draußen nicht so allein fühlt. Die beiden verstehen sich zwar noch nicht ganz, aber es wird immer besser. Ivo, inzwischen 13 Jahre alt, schätzt seine Ruhe, während Watson als Jungspund oft über die Stränge schlägt und ihm zu aufdringlich ist.

    Das Wetter ist heute genauso wie gestern: sehr windig, und der kalte Wind vom Atlantik lässt die aktuellen 20° deutlich kühler wirken, eher wie 15° oder weniger. Der Platz kostet nur neun Euro ohne Strom, was an sich ein gutes Angebot ist. Trotzdem haben wir uns entschieden, weiterzufahren, um einen anderen Ort zu erkunden.

    Hier ist die Übersetzung ins Französische und anschließend ins Englische:

    Français :

    Hier, nous sommes arrivés à Gafanha, l’un des villages côtiers typiques de cette région du Portugal. Le trajet nous a menés à travers un paysage à la beauté discrète. Pas de falaises spectaculaires ni de chaînes de montagnes, mais une vaste plaine plate, traversée de canaux et de petits cours d’eau qui changent au rythme des marées. Par moments, nous avons traversé de légères forêts de pins qui m’ont beaucoup rappelé la région des Landes en France. Cette combinaison d’eau, de champs et de pins donnait au trajet un charme particulier, presque familier.

    À Gafanha même, j’ai dirigé mon véhicule vers l’aire de stationnement officielle, qui était indiquée sur la carte comme étant assez proche de la mer. En réalité, elle se trouve un peu plus loin, directement sur un bras de lagune. Le cadre est calme, l’eau clapote doucement sur les rives – un coin paisible, mais pas l’océan ouvert que j’avais imaginé.

    Le village de Gafanha est typique de cette région, avec de petites maisons, un centre de village accueillant, quelques cafés et commerces. Ici, les gens vivent de l’eau et avec l’eau. La proximité de la lagune et de l’océan façonne leur vie, et les habitants semblent détendus, habitués au va-et-vient des marées. Gafanha possède une atmosphère simple et paisible – ce n’est pas une destination touristique, mais un petit coin de vie portugaise au bord de l’eau.

    Au départ, je pensais que cet endroit plairait aux chats, mais à peine Ivo avait-il commencé à explorer les environs qu’il était déjà pourchassé par les chats locaux. Il est revenu, visiblement contrarié, et je l’ai ramené en sécurité dans le camping-car. J’avais pourtant prévu un compagnon pour lui avec Watson, afin qu’il ne se sente pas si seul dehors. Les deux ne s’entendent pas encore parfaitement, mais cela s’améliore. Ivo, qui a maintenant 13 ans, apprécie son calme, tandis que Watson, plus jeune, est parfois trop excité et envahissant pour lui.

    Le temps est aujourd’hui le même qu’hier : très venteux, et le vent froid de l’Atlantique fait paraître les 20° actuels beaucoup plus frais, plutôt autour de 15° ou moins. L’aire de stationnement coûte seulement neuf euros sans électricité, ce qui est une bonne affaire. Néanmoins, nous avons décidé de continuer notre route pour explorer un autre lieu.

    English :

    Yesterday, we arrived in Gafanha, one of the typical coastal villages in this region of Portugal. The journey took us through a landscape of subtle beauty. No spectacular cliffs or mountain ranges, but a vast, flat plain crisscrossed by canals and small waterways that change with the tides. Occasionally, we passed through light pine forests that reminded me a lot of the Landes region in France. This mix of water, fields, and pines gave the route a unique, almost familiar charm.

    In Gafanha itself, I directed my vehicle to the official motorhome parking area, which was shown on the map as quite close to the sea. In reality, it’s a bit farther out, directly on a branch of a lagoon. The setting is calm, with the water gently lapping at the shores – a peaceful spot, but not the open ocean I had pictured.

    The village of Gafanha is typical of this region, with small houses, a welcoming village center, and a handful of cafés and shops. Here, people live by and with the water. The proximity of the lagoon and ocean shapes their lives, and the locals seem relaxed, accustomed to the ebb and flow of the tides. Gafanha has a simple, peaceful atmosphere – not a tourist destination, but a small piece of Portuguese life by the water.

    Initially, I thought this place would suit the cats, but as soon as Ivo began to explore the surroundings, he was chased by the local cats. He returned, visibly annoyed, and I brought him safely back into the motorhome. I had provided him with company in the form of Watson, so he wouldn’t feel so alone outside. The two aren’t getting along perfectly yet, but it’s improving. Ivo, now 13 years old, enjoys his peace, while the younger Watson is sometimes too excitable and intrusive for him.

    Today’s weather is the same as yesterday: very windy, and the cold Atlantic breeze makes the current 20° feel much cooler, closer to 15° or less. The motorhome parking costs only nine euros without electricity, which is quite reasonable. Nonetheless, we’ve decided to move on to explore another location.
    Leggi altro

  • Gafanha, die zweite Nacht

    13 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☀️ 13 °C

    Gafanha, die zweite Nacht

    Manchmal zweifle ich an mir selbst, denn wir haben natürlich das Meer gefunden – auf der anderen Seite des Stellplatzes! 😂 Ein wunderschöner, großer Sandstrand, und was ich als Lagune betrachtet habe, war in Wirklichkeit ein Fluss, der Ria de Aveiro und der Ribeira de Barinha de Mira. Das erklärt auch die Surfschule neben dem Stellplatz und das hübsche Café direkt daneben, das leider zurzeit geschlossen ist, weil wir in der Nebensaison sind. Der Wind war weiterhin kalt, aber das Licht war sehr schön, und Bryan und ich haben einen langen Spaziergang genossen. Das war dann unsere fünfte Nacht ohne Strom, und da ich gestern auch noch die Heißluftfritteuse für 50 Minuten benutzt habe, wird es langsam knapp. Meine Wohnraumbatterie hat nur noch 24 % nach dem Kaffee kochen mit der Kaffeemaschine, und meine beiden Haupt-Powerstations sind leer.

    Es ist wundervoll, morgens mit dem hellen Licht aufzuwachen, das dem Sonnenaufgang vorausgeht, und dann kommt dieses strahlende, winterliche Licht, das neun Stunden lang bleibt, obwohl es jetzt Mitte November ist. Es fühlt sich einfach großartig an. Ja, ich muss gestehen, dass ich das wärmere Spanien dem etwas kühleren Portugal vorziehen würde. Aber ich wollte ja mal etwas Neues sehen.

    Gestern habe ich hier neue Nachbarn bekommen: zwei Niederländer, die beim Erwähnen meiner zwei Katzen sofort die Nase gerümpft haben und mir erklärten, dass ihre beiden Hunde – offenbar Samojeden – Katzen hassen und auf sie losgehen. Ich saß draußen mit Watson an der Leine neben mir im Stuhl, Bryan war ebenfalls an der Leine draußen, und Ivo war an der Leine im Wohnmobil. Und was machen diese freundlichen Nachbarn? Sie lassen ihre beiden Samojeden ohne Leine neben dem Wohnmobil laufen, während sie selbst nicht dabei sind. Ich habe den Ärger runtergeschluckt und meine Tiere ins Wohnmobil gebracht. Es war inzwischen schon der späte Nachmittag, und ich ärgerte mich ein wenig, dass ich gerade verlängert hatte.

    Heute Morgen wurden wir dann von den beiden Samojeden begrüßt (mit einigem Gebell), als Bryan und ich Gassi gehen wollten. Zumindest waren die Hunde dieses Mal nicht frei laufend, sondern an einer langen Leine. Ich werde manche Leute einfach nicht verstehen, aber das ist auch gut so – sonst wäre ich ja wie sie. Die Samojeden sind wunderschöne Tiere, und ihnen macht es bestimmt nichts aus, bei 8 °C draußen zu sein. Watson, meine Neva Masquerade, mit seinem dichten, siberischen Fell, würde das kalte Wetter auch nichts ausmachen – diese Rasse ist an extreme Temperaturen gewöhnt und fühlt sich bei jedem Wetter wohl.

    Wir fahren dann heute Morgen weiter und ein größeres Stück, damit die Batterien wieder voller werden, nur für den Fall, dass ich wieder auf einem Stellplatz ohne Strom stehe. Mal sehen, was der Tag so bringt.

    Français:

    Parfois, je doute de moi-même, car nous avons bien sûr trouvé la mer – de l’autre côté de l’aire de stationnement ! 😂 Une belle et grande plage de sable, et ce que je considérais comme une lagune était en réalité un fleuve, le Ria de Aveiro et la Ribeira de Barinha de Mira. Cela explique aussi l’école de surf près de l’aire de stationnement et le joli café juste à côté, qui est malheureusement fermé pour la basse saison. Le vent restait froid, mais la lumière était magnifique, et Bryan et moi avons profité d’une longue promenade. C’était notre cinquième nuit sans électricité, et comme j’avais aussi utilisé la friteuse à air pendant 50 minutes hier, la batterie commence à être faible. Ma batterie de vie n’a plus que 24 % après le café fait avec la machine, et mes deux principales stations d’alimentation sont à plat.

    C’est merveilleux de se réveiller le matin avec la lumière éclatante qui précède le lever du soleil, puis de voir cette lumière hivernale qui reste pendant neuf heures, bien que nous soyons mi-novembre. C’est tout simplement agréable. Oui, je dois avouer que je préférerais l’Espagne plus chaude au Portugal un peu plus frais, mais je voulais voir quelque chose de nouveau.

    Hier, j’ai eu de nouveaux voisins : deux Néerlandais qui, en entendant parler de mes deux chats, ont immédiatement fait la grimace et m’ont expliqué que leurs deux chiens – apparemment des Samoyèdes – détestent les chats et les attaquent. J’étais assise dehors avec Watson en laisse à côté de moi sur la chaise, Bryan était aussi en laisse dehors, et Ivo était en laisse dans le camping-car. Et que font ces gentils voisins ? Ils lâchent leurs deux Samoyèdes sans laisse à côté du camping-car pendant leur promenade, alors qu’ils ne sont même pas là pour les surveiller. J’ai avalé ma colère et ramené mes animaux dans le camping-car. C’était déjà l’après-midi, et je regrettais un peu d’avoir prolongé mon séjour.

    Ce matin, nous avons été « accueillis » par les deux Samoyèdes (avec quelques aboiements) lorsque Bryan et moi avons voulu faire une promenade. Heureusement, les chiens n’étaient pas en liberté cette fois, mais attachés à une longue laisse. Je ne comprends tout simplement pas certaines personnes, mais c’est aussi bien ainsi – sinon, je serais comme elles. Les Samoyèdes sont de magnifiques animaux, et le froid de 8 °C ne doit certainement pas les déranger. Watson, ma Neva Masquerade, avec son pelage dense de Sibérie, ne serait pas non plus affecté par le froid – cette race est habituée aux températures extrêmes et se sent à l’aise par tous les temps.

    Nous partons donc ce matin pour une longue étape, pour recharger les batteries, juste au cas où nous nous retrouverions encore sans électricité sur l’aire de stationnement. Voyons ce que la journée nous réserve.

    English:

    Sometimes I doubt myself, because, of course, we found the sea – on the other side of the parking area! 😂 A beautiful, wide sandy beach, and what I thought was a lagoon turned out to be a river, the Ria de Aveiro and the Ribeira de Barinha de Mira. This also explains the surf school near the parking area and the lovely café right next to it, which is unfortunately closed for the off-season. The wind remained cold, but the light was stunning, and Bryan and I enjoyed a long walk. That was our fifth night without electricity, and since I also used the air fryer for 50 minutes yesterday, the battery is running low. My living area battery is only at 24% after making coffee with the coffee machine, and my two main power stations are empty.

    It’s wonderful to wake up in the morning with the bright light that precedes sunrise and then enjoy that crisp, wintery light that stays for nine hours, even though it’s mid-November. It’s just lovely. Yes, I have to admit that I would prefer warmer Spain to the somewhat cooler Portugal, but I wanted to see something new.

    Yesterday, I got new neighbors: two Dutch people who immediately wrinkled their noses when they heard about my two cats and explained that their two dogs – apparently Samoyeds – hate cats and will go after them. I was sitting outside with Watson on a leash next to me on the chair, Bryan was also on a leash outside, and Ivo was leashed inside the motorhome. And what do these friendly neighbors do? They let their two Samoyeds off the leash next to the motorhome while they’re not even around to supervise them. I swallowed my frustration and put my pets back inside the motorhome. It was already late afternoon, and I was slightly annoyed that I had just extended my stay.

    This morning, we were “greeted” by the two Samoyeds (with some barking) when Bryan and I wanted to go for a walk. Fortunately, the dogs weren’t off-leash this time but tied to a long leash. I simply don’t understand some people, but that’s probably for the best – otherwise, I’d be like them. Samoyeds are beautiful animals, and the 8°C cold doesn’t seem to bother them. Watson, my Neva Masquerade, with his dense Siberian coat, wouldn’t be affected by the cold either – this breed is used to extreme temperatures and feels comfortable in any weather.

    So we’re heading out this morning for a longer drive to recharge the batteries, just in case we find ourselves without electricity again on the parking area. Let’s see what the day brings.
    Leggi altro

  • Setúbal

    13 novembre 2024, Portogallo ⋅ 🌙 14 °C

    Setúbal – Eine Reise über den Tejo

    Gestern machten wir uns von Gafanha aus auf den Weg Richtung Setúbal, mit dem ursprünglichen Plan, die römische Siedlung in Óbidos zu besichtigen. Der historische Ort hatte mich schon lange interessiert, aber da meine Batterien noch nicht ausreichend geladen waren und Óbidos recht nahe an unserem letzten Stellplatz lag, entschied ich, weiterzufahren. Auch das Navigationssystem hatte seine eigene Meinung über die Route und schickte uns zweimal in die falsche Richtung, was die Fahrt ein wenig verlängerte.

    Unsere Reise führte uns über die beeindruckende Tejo-Brücke, die Lissabon mit dem südlichen Ufer verbindet. Die Brücke, obwohl sie mir keine vollen 17 Kilometer lang vorkam, ist dennoch beeindruckend und bietet einen weiten Blick auf den Fluss und die umliegende Landschaft. Der Tejo, der längste Fluss auf der iberischen Halbinsel, hat eine große historische und wirtschaftliche Bedeutung, denn er verbindet das Binnenland mit dem Atlantik und spielte eine zentrale Rolle für die Schifffahrt und den Handel Portugals. Beim Überqueren der Brücke hatte ich jedoch einen Moment des Innehaltens, da ich aufgrund von Berichten über Brückeneinstürze in Europa eine kleine Angst verspürte. Natürlich war die Fahrt vollkommen sicher, und bald hatten wir Lissabon im Rückspiegel.

    Der Blick auf Lissabon von der Autobahn aus ist durchaus beeindruckend, doch die Stadt wirkte für mich nicht so reizvoll wie Porto, das mit seinen farbenfrohen Häuserfassaden und steilen Gassen sehr charmant aussieht. Ich plane, Porto eines Tages genauer zu erkunden, aber auf dieser ersten Wohnmobilreise durch Portugal möchte ich zunächst einen guten Überblick über das Land gewinnen. Beruflich hatte ich bereits einige Male Lissabon und Cascais besucht, wo sich eine der NATO-Stützpunkte befindet, die vermutlich von den politischen Umwälzungen und neuen Entscheidungen in den nächsten Jahren beeinflusst wird.

    Schließlich erreichten wir Setúbal am frühen Abend. Die Stadt, die in einer großen Bucht am Südufer des Tejo liegt, hat eine lange Geschichte und war einst ein bedeutendes Zentrum für die Fischerei und den Export von Salz. Heute ist Setúbal für seine Fischereiwirtschaft und den Handel bekannt, und seine Lage am Rande des Naturschutzgebietes Serra da Arrábida verleiht ihm eine besondere Schönheit. Um zu unserem Campingplatz zu gelangen, mussten wir eine kurvige Bergstraße entlangfahren, was die Aussicht auf die Küste und die Bucht spektakulär machte. Obwohl der Campingplatz nur etwa vier Kilometer außerhalb der Stadt liegt, fühlt er sich durch die ruhige und natürliche Umgebung wie eine kleine Oase an.

    Wir verbrachten eine ruhige Nacht auf dem Campingplatz, und heute Morgen genossen wir den herrlichen Sonnenaufgang durch die Frontscheibe unseres Wohnmobils. Die Aussicht auf die Bucht ist fantastisch, auch wenn wir nicht den versprochenen Platz in der ersten Reihe bekommen haben – jemand war schneller. Dennoch hatten wir einen freien Blick auf das Wasser, und am Abend konnten wir beobachten, wie Angler vor dem Zaun mit ihren Ruten umhergingen und fischten. Auch heute Morgen war der Anblick ähnlich: kleine Boote mit Männern, die konzentriert angeln und das ruhige Wasser durchziehen.

    Nach dem Sonnenaufgang änderte sich das Wetter jedoch, und ein leichter Nieselregen setzte ein, begleitet von kühlerem Wind. Die Temperatur liegt bei etwa 20 Grad, fühlt sich durch den kalten Wind vom Atlantik jedoch eher wie 15 Grad an. Der Campingplatz selbst liegt sehr malerisch, und für elf Euro die Nacht kann man sich wirklich nicht beschweren, auch wenn es ohne Strom ist. Dennoch wirkt der Ort wegen der Nebensaison recht leer; außer uns sind nur noch zwei weitere Wohnmobile auf dem großen Gelände. Das verleiht dem Platz zwar Ruhe, aber irgendwie auch eine gewisse Kühle und Einsamkeit.

    Nach einer letzten Gassirunde mit Bryan werde ich die Fahrt fortsetzen. Ein Supermarktbesuch steht ebenfalls auf der Liste, auch wenn viele Märkte Barrieren für Fahrzeuge über zwei Meter Höhe installiert haben und Wohnmobilen so den Zugang verwehren. Schade, denn eigentlich fahren wir mit unserem ganzen Haushalt vor und könnten reichlich einkaufen.

    Der Tag wird spannend, und ich bin gespannt, wohin die Reise uns als nächstes führen wird.

    Français:

    Französische Übersetzung :

    Hier ist la version en français :

    Setúbal – Un voyage à travers le Tage

    Hier, nous avons quitté Gafanha en direction de Setúbal, avec l’intention initiale de visiter le site romain d’Óbidos. Ce site historique m’intéressait depuis longtemps, mais comme mes batteries n’étaient pas suffisamment chargées et qu’Óbidos était assez proche de notre dernier emplacement, j’ai décidé de continuer notre route. En plus, notre système de navigation avait sa propre idée de l’itinéraire, nous envoyant deux fois dans la mauvaise direction, ce qui a prolongé un peu le trajet.

    Notre voyage nous a conduits sur l’impressionnant pont du Tage, qui relie Lisbonne à la rive sud. Le pont, bien que ne m’ayant pas paru faire les 17 kilomètres annoncés, reste impressionnant et offre une vue dégagée sur le fleuve et les environs. Le Tage, le plus long fleuve de la péninsule ibérique, a une grande importance historique et économique car il relie l’intérieur des terres à l’Atlantique et a joué un rôle central dans la navigation et le commerce au Portugal. En traversant le pont, j’ai cependant eu un moment d’appréhension, en raison des récents effondrements de ponts en Europe. Évidemment, le trajet s’est déroulé en toute sécurité et nous avons bientôt laissé Lisbonne derrière nous.

    La vue de Lisbonne depuis l’autoroute est assez impressionnante, mais la ville ne m’a pas semblé aussi attrayante que Porto, avec ses façades colorées et ses rues escarpées qui ont un charme indéniable. Je prévois de visiter Porto un jour, mais pour ce premier voyage en camping-car au Portugal, je souhaite avant tout avoir une bonne vue d’ensemble du pays. J’avais déjà visité Lisbonne et Cascais plusieurs fois pour le travail, où se trouve l’une des bases de l’OTAN, une installation qui pourrait être influencée par les changements politiques et les nouvelles décisions à venir.

    Nous sommes finalement arrivés à Setúbal en début de soirée. La ville, située dans une grande baie sur la rive sud du Tage, a une longue histoire et était autrefois un centre important pour la pêche et l’exportation de sel. Aujourd’hui, Setúbal est connue pour son industrie de la pêche et son commerce, et sa position en bordure du parc naturel de la Serra da Arrábida lui confère une beauté particulière. Pour atteindre notre camping, nous avons emprunté une route de montagne sinueuse, offrant une vue spectaculaire sur la côte et la baie. Bien que le camping ne soit qu’à environ quatre kilomètres de la ville, il dégage une atmosphère paisible et naturelle, un véritable havre de paix.

    Nous avons passé une nuit tranquille au camping, et ce matin, nous avons apprécié le magnifique lever du soleil à travers le pare-brise de notre camping-car. La vue sur la baie est fantastique, même si nous n’avons pas obtenu la place de première rangée promise – quelqu’un nous a devancés. Néanmoins, nous avions une vue dégagée sur l’eau, et le soir, nous avons pu observer des pêcheurs près de la clôture avec leurs cannes à pêche. Ce matin encore, le spectacle était similaire : de petits bateaux avec des hommes concentrés sur leur pêche sillonnaient les eaux calmes.

    Après le lever du soleil, le temps a cependant changé, et une légère bruine a commencé, accompagnée d’un vent plus frais. La température est d’environ 20 degrés, mais en raison du vent froid de l’Atlantique, elle se ressent plutôt comme 15 degrés. Le camping lui-même est très pittoresque, et pour onze euros la nuit, on ne peut vraiment pas se plaindre, même sans électricité. Néanmoins, l’endroit semble assez vide en raison de la basse saison ; en dehors de nous, il n’y a que deux autres camping-cars sur le vaste terrain. Cela confère au lieu une certaine tranquillité, mais également une atmosphère un peu froide et solitaire.

    Après une dernière promenade avec Bryan, je reprendrai la route. Une visite au supermarché est également au programme, même si beaucoup d’entre eux ont installé des barrières pour les véhicules de plus de deux mètres, interdisant ainsi l’accès aux camping-cars. C’est dommage, car en général, nous arrivons avec tout notre “foyer sur roues” et avons de quoi faire de gros achats.

    La journée promet d’être intéressante, et je suis impatiente de voir où notre voyage nous mènera ensuite.

    English:

    Englische Übersetzung:

    Setúbal – A Journey Across the Tagus

    Yesterday, we left Gafanha and headed toward Setúbal, with the initial plan of visiting the Roman settlement in Óbidos. The historic site had long intrigued me, but since my batteries weren’t fully charged and Óbidos was quite close to our last stop, I decided to keep driving. The navigation system also had its own ideas about the route and sent us the wrong way twice, which extended our journey a little.

    Our route took us over the impressive Tagus Bridge, which connects Lisbon with the southern bank. The bridge, though it didn’t seem a full 17 kilometers long, is still impressive and offers a wide view of the river and surrounding landscape. The Tagus, the longest river on the Iberian Peninsula, has great historical and economic significance as it links the inland to the Atlantic, playing a central role in Portugal’s shipping and trade. Crossing the bridge, however, gave me a moment’s pause, as recent reports of bridge collapses in Europe caused a brief flicker of fear. Of course, the drive was completely safe, and soon Lisbon was behind us.

    The view of Lisbon from the highway is quite striking, but the city didn’t seem as charming to me as Porto, with its colorful facades and steep alleys that have a certain allure. I plan to explore Porto in more detail one day, but for this first motorhome journey through Portugal, I wanted a good overview of the country. Professionally, I had already visited Lisbon and Cascais a few times, where one of NATO’s bases is located, likely to be influenced by political shifts and new decisions in the coming years.

    Finally, we arrived in Setúbal in the early evening. The city, situated in a large bay on the southern bank of the Tagus, has a long history and was once a significant center for fishing and salt export. Today, Setúbal is known for its fishing industry and trade, and its location on the edge of the Serra da Arrábida Nature Park adds to its scenic beauty. To reach our campsite, we had to navigate a winding mountain road, which offered spectacular views of the coast and bay. Although the campsite is only about four kilometers outside the city, its quiet and natural surroundings make it feel like a small oasis.

    We spent a peaceful night at the campsite, and this morning, we enjoyed the beautiful sunrise through the front windshield of our motorhome. The view of the bay is fantastic, even though we didn’t get the promised spot in the front row—someone beat us to it. Nonetheless, we had an unobstructed view of the water, and in the evening, we could watch fishermen casting their rods by the fence. This morning, the scene was similar: small boats with men focused on fishing, gliding quietly across the water.

    After the sunrise, however, the weather changed, and a light drizzle began, accompanied by a cooler wind. The temperature is around 20 degrees but feels more like 15 due to the cold wind blowing in from the Atlantic. The campsite itself is very picturesque, and at eleven euros per night, it’s hard to complain, even without electricity. However, due to the off-season, the place feels quite empty; besides us, there are only two other motorhomes on the vast grounds. This lends the spot a certain tranquility, but also a sense of coolness and isolation.

    After one last walk with Bryan, I’ll continue our journey. A supermarket visit is also on the agenda, although many stores have installed barriers for vehicles over two meters high, preventing motorhomes from entering. It’s a shame, as we generally arrive with our entire household on wheels and could do plenty of shopping.

    The day promises to be interesting, and I’m looking forward to seeing where the road will take us next.
    Leggi altro

  • Sines Stellplatz am Intermarché

    14 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☁️ 18 °C

    Gestern machten wir uns von Setúbal auf den Weg Richtung Sines, und die Fahrt gestaltete sich alles andere als leicht. Wolkenbruchartiger Regen prasselte auf die Windschutzscheibe, und die Sicht war oft sehr eingeschränkt. Die Landschaft, die wir unterwegs durchquerten, verschwand teilweise hinter dichten Regenschleiern, doch hier und da konnte ich den Wechsel zwischen grünen Wiesen und felsigen Küstenabschnitten wahrnehmen – eine Szenerie, die im Regen eine mystische Stimmung hatte.

    In Sines angekommen, fiel mir auf meiner Karte sofort ein Wohnmobilstellplatz direkt am Intermarché ins Auge. Ein Parkplatz als Stellplatz? Tatsächlich! Nicht der schönste Ort, um die Nacht zu verbringen, aber da ich dringend noch ein paar Einkäufe erledigen wollte, kam mir das gerade recht. Der Intermarché selbst war zwar klein, überraschte mich jedoch mit einer außergewöhnlich guten Auswahl an Tierfutter. Da Tierfutter eine konstante Herausforderung auf dieser Reise ist, konnte ich hier endlich den Vorrat für Watson und Bryan aufstocken.

    Français:

    Französisch:

    Hier ist der überarbeitete Text in Französisch:

    Sines – Une arrivée venteuse et la recherche d’un endroit où rester

    Hier, nous avons quitté Setúbal en direction de Sines, et le voyage ne s’est pas fait sans difficultés. Une pluie torrentielle s’abattait sur le pare-brise, et la visibilité était souvent très réduite. Le paysage que nous avons traversé en route disparaissait par moments derrière des rideaux de pluie, mais j’ai pu apercevoir de temps à autre la transition entre prairies verdoyantes et côtes rocheuses – une scène qui avait une ambiance mystique sous la pluie.

    À notre arrivée à Sines, un emplacement pour camping-car sur le parking d’Intermarché a tout de suite attiré mon attention sur ma carte. Un parking comme aire d’accueil ? En effet ! Ce n’est pas le plus bel endroit pour passer la nuit, mais comme j’avais besoin de faire quelques courses, cela tombait parfaitement. Bien que petit, l’Intermarché m’a surpris avec une sélection exceptionnellement bonne de nourriture pour animaux. Comme l’approvisionnement en nourriture pour animaux est un défi constant durant ce voyage, j’ai pu enfin reconstituer le stock pour Watson et Bryan.

    English:

    Yesterday, we set out from Setúbal towards Sines, and the journey was far from easy. Torrential rain poured down on the windshield, and visibility was often very limited. The landscape we traveled through was intermittently hidden behind curtains of rain, but here and there, I could catch glimpses of the transition between green meadows and rocky coastlines – a scene that had a mystical feel under the rain.

    Upon arriving in Sines, I immediately noticed a motorhome parking spot at the Intermarché on my map. A parking lot as a camper site? Indeed! Not the most attractive place to spend the night, but since I needed to do some shopping, it was just right. Although the Intermarché was small, it surprised me with an exceptionally good selection of pet food. As sourcing pet food has been a constant challenge on this trip, I was finally able to restock for Watson and Bryan.
    Leggi altro

  • Sines an der Marina

    14 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach meinem Einkauf folgte ich den Anweisungen des Navis, was mir eine interessante „Sightseeing-Tour“ durch Sines bescherte. Die Route führte mich durch einige enge Straßen bis hinunter zur Marina und zum Castelo. Dort hatte ich zwei Wohnmobilstellplätze markiert, die sich allerdings als normale Parkplätze entlang der Straße oder in einem kleinen Bereich am Straßenrand herausstellten. Dennoch waren die Plätze überraschend gut gelegen: einer direkt an der Uferpromenade, der andere in der Nähe der Industrieanlagen des Hafens. Es ist wirklich eine Überraschung, wie viele Parkmöglichkeiten es in Sines gibt, besonders im November, wo nicht viel los ist.

    Sines selbst hat eine spannende Geschichte und liegt an einer wichtigen geografischen Position an der portugiesischen Südwestküste. Die Stadt ist besonders bekannt als Geburtsort des berühmten Seefahrers Vasco da Gama, der von hier aus die Entdeckungsfahrten nach Indien vorbereitete und so zur Blütezeit des portugiesischen Seehandels beitrug. Dieser historische Hintergrund ist immer noch im Stadtbild präsent, vor allem im Castelo von Sines, das stolz über die Küste wacht. Die Stadt ist nicht nur ein historisch bedeutender Ort, sondern auch ein Zentrum für die Fischerei und Industrie. Große Raffinerieanlagen und der Hafen dominieren die Küstenlinie, und Sines ist bis heute einer der wichtigsten Wirtschaftsknotenpunkte Portugals, da hier Fischfang, Ölraffinerie und Handel aufeinandertreffen. Die geografische Lage an der rauen Atlantikküste und die Nähe zur Region Alentejo verleihen Sines eine besondere Mischung aus Industrie und ungezähmter Küstenlandschaft.

    Français:

    Après mes courses, j’ai suivi les instructions du GPS, qui m’a fait faire un intéressant « tour touristique » de Sines. L’itinéraire m’a conduit à travers quelques rues étroites jusqu’à la marina et au château. J’avais marqué deux emplacements pour camping-cars ici, qui se sont révélés être de simples places de stationnement le long de la rue ou dans un petit espace en bord de route. Pourtant, les emplacements étaient bien situés : l’un directement sur la promenade du front de mer, l’autre près des installations industrielles du port. C’est vraiment surprenant de voir combien d’options de stationnement il y a à Sines, surtout en novembre, quand il n’y a pas beaucoup de monde.

    Sines elle-même a une histoire fascinante et se situe à une position géographique importante sur la côte sud-ouest du Portugal. La ville est surtout connue pour être le lieu de naissance du célèbre explorateur Vasco da Gama, qui a préparé ses expéditions vers l’Inde depuis ici, contribuant ainsi à l’âge d’or du commerce maritime portugais. Ce passé historique est encore visible dans le paysage urbain, notamment dans le château de Sines, qui surplombe fièrement la côte. Sines n’est pas seulement un lieu historiquement important, mais aussi un centre pour la pêche et l’industrie. Les grandes raffineries et le port dominent la ligne côtière, et Sines reste aujourd’hui un des principaux centres économiques du Portugal, où la pêche, le raffinage pétrolier et le commerce se rencontrent. La position géographique de Sines, sur la côte sauvage de l’Atlantique, et sa proximité avec la région de l’Alentejo lui confèrent une combinaison particulière d’industrie et de paysages côtiers bruts.

    English:

    After my shopping, I followed the GPS instructions, which took me on an interesting “sightseeing tour” of Sines. The route led me through a few narrow streets down to the marina and the castle. I had marked two motorhome parking spots here, which turned out to be simple roadside spaces or a small parking area along the road. Nevertheless, the spots were well-situated: one directly on the waterfront promenade, the other near the port’s industrial facilities. It’s really surprising to see how many parking options there are in Sines, especially in November, when there isn’t much crowd.

    Sines itself has a fascinating history and is located at an important geographic position on Portugal’s southwestern coast. The town is best known as the birthplace of the famous explorer Vasco da Gama, who prepared his expeditions to India here, contributing to the golden age of Portuguese maritime trade. This historical past is still visible in the cityscape, particularly in the castle of Sines, which proudly overlooks the coast. Sines is not only historically significant but also a hub for fishing and industry. Large refineries and the port dominate the coastline, and Sines remains one of Portugal’s major economic centers today, where fishing, oil refining, and trade converge. The geographical location on the rugged Atlantic coast and proximity to the Alentejo region give Sines a unique blend of industry and wild coastal landscapes.
    Leggi altro

  • Sines - wild und frei stehen

    14 novembre 2024, Portogallo ⋅ 🌙 17 °C

    Nach einigen Erkundungen fand ich einen Platz außerhalb der Stadt mit wunderschönem Blick auf das Meer. Es war klar, dass die Stadt diesen Platz wohl toleriert, aber nicht offiziell als Stellplatz führt. Da sich bereits einige Wohnmobile dort eingefunden hatten, entschied ich mich, in die Stadt zurückzukehren und die Nacht auf einem der anderen, offiziell sanktionierten, Parkplätze zu verbringen.

    Gegen Abend setzte dann wieder Regen ein, und ein heftiger Wind begann zu blasen, der die ganze Nacht über anhielt. Heute Morgen zeigt das Thermometer nur etwa 15 °C, aber durch den starken Wind fühlt es sich noch kühler an. Die Wettervorhersage erwähnt, dass es in Spanien sonnig und wärmer ist, was mir langsam die Idee gibt, weiterzuziehen, sobald ich hier alles erkundet habe. Für heute bleibt die Stimmung in Sines jedoch rau und kühl, und ich bin hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch, ein wenig zu verweilen, und dem Drang, weiter nach Süden zu ziehen, wo ich auf etwas wärmere Temperaturen hoffe.

    Meine Batterien sind überraschend gut geladen: Die Wohnraumbatterie zeigt 55 % an, doch meine Powerstations sind leer. Ein weiteres Zeichen dafür, dass es Zeit ist, die Fahrt fortzusetzen. Ich werde vor der Abfahrt noch einen Spaziergang mit Bryan unternehmen und sehen, wohin mich die nächste Etappe bringen wird.

    Français:

    Après quelques explorations, j’ai finalement trouvé un emplacement en dehors de la ville avec une magnifique vue sur la mer. Il était clair que la ville tolère probablement cet emplacement sans pour autant l’officialiser. Comme d’autres camping-cars s’y étaient déjà installés, j’ai décidé de retourner en ville et de passer la nuit sur l’un des autres parkings.

    Vers le soir, la pluie s’est remise à tomber, et un vent fort a commencé à souffler, restant présent toute la nuit. Ce matin, le thermomètre affiche seulement environ 15 °C, mais le vent rend l’air encore plus frais. La météo indique qu’il fait soleil et plus chaud en Espagne, ce qui me donne peu à peu l’idée de continuer ma route vers le sud dès que j’aurai tout découvert ici. Pour aujourd’hui, cependant, l’ambiance à Sines reste rugueuse et fraîche, et j’hésite entre le désir de rester un peu plus longtemps et l’envie de continuer vers le sud, où j’espère trouver des températures un peu plus douces.

    Mes batteries sont étonnamment bien chargées : la batterie de l’habitacle indique 55 %, mais mes stations d’alimentation sont vides. Un autre signe qu’il est temps de reprendre la route. Je ferai encore une petite promenade avec Bryan avant le départ et je verrai où la prochaine étape nous mènera.

    English:

    After some exploration, I eventually found a spot outside the city with a beautiful view of the sea. It was clear that the town likely tolerates this spot without formally designating it as a campsite. Since other motorhomes had already settled there, I decided to return to the city and spend the night on one of the other parking areas.

    By evening, the rain had returned, and a strong wind began blowing, continuing throughout the night. This morning, the thermometer shows only about 15°C (59°F), but the strong wind makes it feel even colder. The weather forecast mentions sunshine and warmer temperatures in Spain, which is slowly tempting me to move on once I’ve fully explored Sines. For now, though, the atmosphere in Sines remains rough and cool, leaving me torn between staying a bit longer and heading south, hoping for slightly warmer conditions.

    My batteries are surprisingly well-charged: the cabin battery shows 55%, though my power stations are empty. Another sign that it’s time to hit the road again. I’ll take a short walk with Bryan before we leave and see where the next leg of the journey takes us.
    Leggi altro

  • Porto Covo

    15 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☁️ 17 °C

    Porto Covo – Ein stürmischer Zwischenstopp

    Gestern machten wir uns bei leichtem Regen und aufkommendem Wind von Sines auf den Weg nach Porto Covo. Unterwegs hielten wir noch einmal kurz bei Lidl in Sines an, um ein paar Dinge für die Vorratskammer zu besorgen. Die Wolken zogen zunehmend dunkler auf, und der Wind wurde immer kräftiger – das Wetter versprach alles andere als ruhige Bedingungen für eine Übernachtung im Freien. Deshalb entschied ich mich, einen Campingplatz in Porto Covo anzusteuern, der mit etwa 15 € inklusive Strom und Hund recht günstig war.

    Wir kamen kurz vor Einbruch der Dunkelheit, gegen 17:30 Uhr, auf dem Campingplatz an. Der Platz ist zwar zentral gelegen, aber von Dauercampern geprägt, die allerdings alle nicht vor Ort waren. Der Betreiber bot mir mehrere Stellplätze zur Auswahl an, aber schon beim ersten rangierte ich gut 15 Minuten, bis ich schließlich den Camper passend eingeparkt hatte – die anderen Plätze waren sogar noch kleiner. Die Nacht war dann geprägt von stürmischem Wetter und heftigem Regen. Ivo, der zunächst begeistert war, die frische Luft schnuppern zu können, steckte nur kurz den Kopf heraus, bevor er sich wieder ins warme Wohnmobil zurückzog.

    Am nächsten Morgen empfing uns kühle, aber sonnige Luft, und so machten wir uns auf, Porto Covo zu erkunden. Das Dorf hat eine ganz eigene Atmosphäre, die charmant und gleichzeitig etwas abgelegen wirkt. Porto Covo liegt an der wilden Atlantikküste und ist Teil der Gemeinde Sines, im Alentejo-Litoral. Ursprünglich war es ein kleines Fischerdorf und ist bis heute bekannt für seine traditionellen Fischerboote und die enge Verbindung zum Meer. Die Wirtschaft hier hat sich jedoch in den letzten Jahrzehnten ein wenig gewandelt: Während die Fischerei früher die Haupteinnahmequelle war, wird die Region heute zunehmend von Tourismus geprägt. Vor allem in den Sommermonaten zieht Porto Covo viele Reisende an, die die unverfälschte Natur und den entspannten Charme des Ortes zu schätzen wissen.

    Historisch ist Porto Covo ein Ort mit tiefen Wurzeln, der jedoch nicht so sehr durch bekannte historische Ereignisse geprägt ist, sondern vielmehr durch die Geschichte seiner Menschen und die Kultur des Alentejo. Ein markanter Punkt der Geschichte ist die Festung Pessegueiro, die auf der gleichnamigen Insel vor der Küste liegt. Die kleine Insel war in der Antike ein wichtiger Stützpunkt für Phönizier und Römer, die die Küste Portugals für Handelszwecke nutzten. Heute ist die Festung nur noch eine Ruine, aber sie verleiht dem Ort eine mystische Note und erinnert an vergangene Zeiten.

    Die Küste hier ist atemberaubend rau und dramatisch, mit zerklüfteten Felsen und tiefblauem Wasser, das unaufhörlich gegen die Klippen schlägt. Der Naturpark Parque Natural do Sudoeste Alentejano e Costa Vicentina erstreckt sich entlang der Küste und schützt die natürliche Schönheit und das Ökosystem dieser Region. Die Strände rund um Porto Covo sind ein beliebtes Ziel für Surfer und Naturliebhaber, die die wilden Wellen und die unberührten Buchten lieben.

    Die Aussicht auf das offene Meer und die frische Brise gaben unserem Spaziergang eine besondere Energie. Bryan und ich folgten einem Pfad entlang der Klippen und genossen die spektakuläre Landschaft, die sich vor uns erstreckte. Es war der perfekte Start in den Tag und erinnerte mich daran, warum ich diese Reise angetreten habe.

    Obwohl der Campingplatz eine wunderbare Lage mitten im Ort hat, fühlt sich das Gelände durch die vielen abwesenden Dauercamper etwas verlassen an. Deshalb entschließe ich mich, nach nur einer Nacht weiterzufahren, mit Vila Nova de Milfontes als nächstem Ziel. Porto Covo hat seinen besonderen Charme, doch die Reise geht weiter, und ich freue mich darauf, neue Eindrücke entlang der Atlantikküste zu sammeln.

    Français :

    Porto Covo – Une halte venteuse

    Hier, nous sommes partis de Sines en direction de Porto Covo, sous une pluie légère et un vent de plus en plus présent. En chemin, nous avons fait un arrêt rapide au Lidl de Sines pour quelques provisions. Les nuages s’assombrissaient de plus en plus et le vent devenait plus fort – le temps n’annonçait pas des conditions idéales pour passer la nuit en plein air. J’ai donc décidé de me diriger vers un camping à Porto Covo, qui était plutôt abordable, environ 15 € avec l’électricité et pour le chien inclus.

    Nous sommes arrivés juste avant la tombée de la nuit, vers 17h30. Bien que le camping soit centralement situé, il est principalement occupé par des campeurs permanents, qui, cependant, étaient tous absents. Le responsable m’a proposé plusieurs emplacements, mais dès le premier, j’ai dû manœuvrer pendant une quinzaine de minutes pour finalement bien garer le camping-car – les autres emplacements étaient encore plus petits. La nuit fut ensuite marquée par un temps venteux et de fortes pluies. Ivo, tout d’abord ravi de sentir l’air frais, n’a sorti que la tête avant de se réfugier rapidement dans la chaleur du camping-car.

    Le lendemain matin, l’air était frais mais ensoleillé, et nous sommes donc partis explorer Porto Covo. Ce village a une atmosphère particulière, à la fois charmante et légèrement isolée. Porto Covo est situé sur la côte sauvage de l’Atlantique et fait partie de la municipalité de Sines, dans le Litoral de l’Alentejo. À l’origine, c’était un petit village de pêcheurs, connu pour ses bateaux de pêche traditionnels et son lien étroit avec la mer. Cependant, l’économie de la région a légèrement changé au cours des dernières décennies : alors que la pêche était autrefois la principale source de revenus, la région est de plus en plus tournée vers le tourisme. Surtout en été, Porto Covo attire de nombreux voyageurs qui apprécient la nature intacte et le charme tranquille du lieu.

    Historiquement, Porto Covo est un endroit aux racines profondes, bien qu’il ne soit pas marqué par de grands événements historiques connus, mais plutôt par l’histoire de ses habitants et la culture de l’Alentejo. Un point marquant est la forteresse de Pessegueiro, située sur l’île du même nom, au large de la côte. Cette petite île était un important point d’appui pour les Phéniciens et les Romains dans l’Antiquité, qui utilisaient la côte portugaise à des fins commerciales. Aujourd’hui, la forteresse n’est plus qu’une ruine, mais elle ajoute une touche mystique au lieu et rappelle des temps passés.

    La côte ici est d’une beauté sauvage et spectaculaire, avec des falaises escarpées et une eau d’un bleu profond qui frappe sans relâche contre les rochers. Le parc naturel du sud-ouest de l’Alentejo et de la Costa Vicentina s’étend le long de la côte et protège la beauté naturelle et l’écosystème de cette région. Les plages autour de Porto Covo sont un lieu prisé des surfeurs et des amoureux de la nature, qui apprécient les vagues puissantes et les criques isolées.

    La vue sur la mer ouverte et la brise fraîche ont donné une énergie particulière à notre promenade. Bryan et moi avons suivi un sentier le long des falaises et profité du paysage spectaculaire qui s’étendait devant nous. C’était un parfait début de journée et un rappel de pourquoi j’ai entrepris ce voyage.

    Bien que le camping soit idéalement situé au cœur du village, l’absence de nombreux campeurs permanents lui donne une atmosphère quelque peu abandonnée. J’ai donc décidé de partir après une seule nuit, Vila Nova de Milfontes étant la prochaine étape. Porto Covo a son charme unique, mais le voyage continue, et je suis impatient de découvrir de nouveaux horizons le long de la côte atlantique.

    English :

    Porto Covo – A Windy Stopover

    Yesterday, we set off from Sines toward Porto Covo under light rain and an increasingly strong wind. On the way, we made a quick stop at Lidl in Sines to stock up on a few pantry essentials. The clouds grew darker, and the wind picked up – hardly ideal conditions for an outdoor overnight stay. So, I decided to head to a campsite in Porto Covo, which was reasonably priced at about €15, including electricity and a spot for the dog.

    We arrived just before nightfall, around 5:30 pm. Although the campsite is centrally located, it’s mostly filled with permanent campers who, however, were all absent. The manager offered me several spots to choose from, but even the first one took about 15 minutes of maneuvering before I finally managed to park the camper – the other spots were even smaller. The night was marked by stormy weather and heavy rain. Ivo, initially eager to sniff the fresh air, only briefly stuck his head out before quickly retreating into the warmth of the camper.

    The next morning greeted us with cool but sunny air, and we set out to explore Porto Covo. This village has a unique atmosphere, both charming and somewhat remote. Porto Covo sits on the wild Atlantic coast and is part of the Sines municipality in the Alentejo Litoral region. Originally a small fishing village, it’s still known for its traditional fishing boats and close connection to the sea. However, the local economy has shifted a bit over the past few decades: while fishing was once the primary source of income, the region now increasingly depends on tourism. Especially in summer, Porto Covo attracts many travelers who appreciate its unspoiled nature and relaxed charm.

    Historically, Porto Covo is a place with deep roots, although it isn’t defined by famous historical events. Its history is more about the lives of its people and the culture of the Alentejo. A notable historical landmark is the Fortress of Pessegueiro, located on the nearby island of the same name. In ancient times, this small island served as an important base for Phoenicians and Romans who used the Portuguese coast for trade. Today, the fortress stands in ruins, but it adds a mystical touch to the area, evoking memories of times gone by.

    The coastline here is breathtakingly rugged and dramatic, with jagged rocks and deep blue water relentlessly crashing against the cliffs. The Southwest Alentejo and Vicentine Coast Natural Park stretches along this coast, preserving the natural beauty and ecosystem of the region. The beaches around Porto Covo are popular with surfers and nature lovers who enjoy the powerful waves and secluded coves.

    The view of the open sea and the fresh breeze gave our walk a special energy. Bryan and I followed a path along the cliffs, taking in the spectacular scenery that stretched out before us. It was the perfect start to the day and reminded me of why I set out on this journey.

    While the campsite’s location in the heart of the village is wonderful, the many empty spots of absent permanent campers give the grounds a somewhat deserted feel. So, I’ve decided to move on after just one night, with Vila Nova de Milfontes as our next destination. Porto Covo has its own unique charm, but the journey continues, and I look forward to gathering new impressions along the Atlantic coast.
    Leggi altro

  • Vila Nova del Milfontes

    16 novembre 2024, Portogallo ⋅ ⛅ 21 °C

    Vila Nova de Milfontes – Porto Covo

    Gestern fuhren wir von Porto Covo nach Vila Nova de Milfontes und besuchten den Campingplatz, wo Freunde stehen. Interessanterweise ist Milfontes durch einige YouTuber recht bekannt geworden, doch für mich bleibt Porto Covo der ansprechendere Ort. Während Milfontes zweifellos größer und lebhafter ist, hinterlässt Porto Covo auf mich einen hübscheren und gepflegteren Eindruck. Die Häuser dort sind frisch getüncht, die Straßen sauber, und der kleine Ort scheint voller lokalem Leben zu sein. Porto Covo bietet zahlreiche charmante, kleine Restaurants, die zum Verweilen einladen, und die Atmosphäre ist einfach besonders.

    Porto Covo, ursprünglich ein kleines Fischerdorf, erlebte im 18. Jahrhundert durch die Förderung des Grafen von Resende einen Aufschwung. Die enge Verbindung zum Meer ist nach wie vor spürbar. Die raue Atlantikküste, geprägt von schroffen Klippen und Naturparks, verleiht dem Ort einen besonderen Charme und lädt zu Küstenspaziergängen ein.

    In Milfontes merke ich den touristischen Einfluss stärker, und mir scheint der Ort weniger gepflegt. Vila Nova de Milfontes liegt an der Mündung des Flusses Mira und ist geographisch attraktiver für Wassersportler, mit Stränden und einer Sommeratmosphäre, die Touristen anzieht. Ursprünglich als Verteidigung gegen Piraten im 16. Jahrhundert gegründet, erinnert die Festung São Clemente an die bewegte Geschichte des Ortes. Heute prägt der Tourismus den Ort, der vor allem im Sommer von Badeurlaubern belebt ist.

    Der Campingplatz von Milfontes liegt ebenfalls direkt im Ort und ist gut ausgestattet, was sehr praktisch ist. Ich finde ihn angenehmer als den in Porto Covo, der durch die vielen abwesenden Dauercamper eher verlassen wirkte. Die Umgebung hier bietet viele hübsche Wege, ideal für Spaziergänge mit Bryan. Diese scheinen gepflegt, und Bryan und ich haben die neuen Routen hier durchaus genossen, auch wenn keine Hinweise auf Naturschutzgebiete vorhanden sind.

    Auf dieser Reise bin ich mit einigen technischen Hürden konfrontiert: die Kaffeemaschine war kaputt und machte keinen Kaffee, die Duschhalterung ist gebrochen, die Truma-Heizung brauchte eine Reparatur, und meine Thitronik-Alarmanlage verlangte ebenfalls nach Aufmerksamkeit. Zudem funktionierten die Hubstützen und der Fernseher nicht. Gestern und heute habe ich die Duschhalterung provisorisch repariert und hoffe, dass sie hält. Die Kaffeemaschine konnte ich ebenfalls wieder instand setzen und erfolgreich den Wasserstandsanzeiger korrigieren, der vorher stets „leer“ anzeigte, auch wenn der Tank voll war. Heute Morgen konnte ich nach der Reparatur wieder den Kaffee genießen.

    Das Wetter ist mild: Gestern Nacht waren es 17°, und heute bleibt es warm, auch wenn die Sonne immer wieder hinter Wolken verschwindet. Innerhalb der nächsten Tage plane ich, weiter in die Algarve zu fahren und habe mir Stellplätze in Lagos, Fuseta und Figueira da Foz herausgesucht. Besonders freue ich mich auf Lagos, das mit seiner einzigartigen Küstenlandschaft, den beeindruckenden Felsformationen und einladenden Stränden ein reizvolles Ziel zu sein scheint.

    Zum Abschluss steht heute noch ein „Check-up“ für Watson an. Er ist kürzlich fünf Monate alt geworden und wächst unglaublich schnell. Mal sehen, wie viel er inzwischen wiegt!

    Français:

    Vila Nova de Milfontes – Porto Covo

    Hier, nous avons quitté Porto Covo pour Vila Nova de Milfontes et avons visité le camping où se trouvent des amis. Fait intéressant, Milfontes est devenu assez populaire grâce à certains YouTubers, mais pour moi, Porto Covo reste l’endroit le plus attrayant. Alors que Milfontes est sans aucun doute plus grand et plus animé, Porto Covo me laisse une impression plus charmante et bien entretenue. Les maisons y sont fraîchement blanchies, les rues propres, et le petit village semble débordant de vie locale. Porto Covo offre de nombreux petits restaurants charmants où il fait bon s’arrêter, et l’atmosphère y est vraiment spéciale.

    Porto Covo, à l’origine un petit village de pêcheurs, a connu un essor au 18e siècle grâce au soutien du comte de Resende. Le lien étroit avec la mer est toujours perceptible. La côte atlantique sauvage, marquée par des falaises escarpées et des parcs naturels, confère au lieu un charme particulier et invite aux balades le long des falaises.

    À Milfontes, je ressens davantage l’influence touristique, et le village me semble moins soigné. Vila Nova de Milfontes est situé à l’embouchure de la rivière Mira et est géographiquement plus attrayant pour les amateurs de sports nautiques, avec des plages et une ambiance estivale qui attirent les touristes. Fondée à l’origine au 16e siècle pour se défendre contre les pirates, la forteresse de São Clemente rappelle l’histoire mouvementée de la ville. Aujourd’hui, le tourisme est au cœur de la ville, qui s’anime surtout en été grâce aux vacanciers.

    Le camping de Milfontes est également situé directement dans le village et est bien équipé, ce qui est très pratique. Je le trouve plus agréable que celui de Porto Covo, qui paraissait plutôt déserté par les campeurs permanents absents. Les environs offrent de jolis sentiers, parfaits pour les promenades avec Bryan. Ces sentiers semblent bien entretenus, et Bryan et moi avons apprécié ces nouveaux itinéraires, même s’il n’y a pas de panneaux indiquant des zones protégées.

    Ce voyage est marqué par quelques difficultés techniques : la machine à café était en panne et ne faisait plus de café, le support de douche est cassé, le chauffage Truma a nécessité une réparation, et mon alarme Thitronik a également demandé de l’attention. De plus, les vérins et la télévision ne fonctionnaient pas. Hier et aujourd’hui, j’ai réparé provisoirement le support de douche et j’espère qu’il tiendra. J’ai également réussi à remettre en état la machine à café et à corriger l’indicateur de niveau d’eau, qui indiquait toujours “vide” même lorsque le réservoir était plein. Ce matin, j’ai pu savourer un café après la réparation.

    Le temps est doux : la nuit dernière, il faisait 17°, et aujourd’hui, il reste chaud, bien que le soleil soit régulièrement caché par les nuages. Dans les prochains jours, je prévois de continuer vers l’Algarve et j’ai repéré des emplacements à Lagos, Fuseta et Figueira da Foz. Je suis particulièrement impatient de découvrir Lagos, avec son littoral unique, ses impressionnantes formations rocheuses et ses plages accueillantes, qui semble être une destination attrayante.

    Pour finir, aujourd’hui, Watson aura droit à une “pesée”. Il a récemment eu cinq mois et grandit incroyablement vite. Voyons combien il pèse maintenant !

    English:

    Translation in English:

    Vila Nova de Milfontes – Porto Covo

    Yesterday, we traveled from Porto Covo to Vila Nova de Milfontes and visited the campsite where some friends are staying. Interestingly, Milfontes has become quite well-known thanks to some YouTubers, but for me, Porto Covo remains the more appealing place. While Milfontes is undeniably larger and livelier, Porto Covo leaves a much more charming and well-kept impression. The houses there are freshly whitewashed, the streets clean, and the small town seems full of local life. Porto Covo offers numerous charming little restaurants that invite you to linger, and the atmosphere is simply special.

    Porto Covo, originally a small fishing village, experienced a revival in the 18th century thanks to the support of the Count of Resende. Its close connection to the sea is still noticeable. The rugged Atlantic coastline, shaped by steep cliffs and natural parks, gives the town a special charm and invites visitors to take coastal walks.

    In Milfontes, I sense the tourist influence more strongly, and the town seems less well-kept to me. Vila Nova de Milfontes lies at the mouth of the Mira River and is geographically more attractive for water sports enthusiasts, with beaches and a summer atmosphere that draws tourists. Originally established in the 16th century as a defense against pirates, the São Clemente fortress is a reminder of the town’s vibrant history. Today, tourism is the main focus here, and the town comes alive in the summer with beachgoers.

    The campsite in Milfontes is also located directly in town and is well-equipped, which is very convenient. I find it more pleasant than the one in Porto Covo, which felt rather deserted due to the many absent permanent campers. The surroundings here offer many pretty paths, ideal for walks with Bryan. These paths seem well-maintained, and Bryan and I have thoroughly enjoyed exploring these new routes, even though I haven’t seen any signs indicating protected areas.

    On this trip, I’ve faced some technical hurdles: the coffee maker was broken and wouldn’t make coffee, the shower holder is broken, the Truma heater needed repair, and my Thitronik alarm system also required attention. Additionally, the leveling jacks and the TV weren’t working. Yesterday and today, I managed a temporary fix for the shower holder, and I hope it holds. I also managed to repair the coffee maker and successfully fix the water level indicator, which previously always showed “empty” even when the tank was full. This morning, I was able to enjoy coffee again after the repair.

    The weather is mild: last night it was 17°C, and today it remains warm, though the sun repeatedly disappears behind clouds. Over the next few days, I plan to continue on to the Algarve, with camping spots in Lagos, Fuseta, and Figueira da Foz already picked out. I’m especially looking forward to Lagos, which, with its unique coastal landscape, impressive rock formations, and inviting beaches, seems like an attractive destination.

    Lastly, today I’ll do a “check-up” for Watson. He recently turned five months old and is growing incredibly fast. Let’s see how much he weighs now!
    Leggi altro

  • Abfahrt von Milfontes

    21 novembre 2024, Portogallo ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute verlassen wir Vila Nova de Milfontes ein letztes Mal in Richtung Süden. Danach wird unsere Route uns nach Osten führen, entlang der Algarve in Richtung Spanien. Der Morgen zeigt sich grau, aber mit angenehmen 16 °C dennoch freundlich. Milfontes ist ohne Zweifel ein hübscher Ort, doch es hat mich nicht so begeistert, dass ich unbedingt länger bleiben müsste.

    Vila Nova de Milfontes liegt idyllisch an der Mündung des Flusses Mira und beeindruckt mit einer charmanten Mischung aus weiß getünchten Häusern und engen Gassen. Die kleinen Restaurants und Cafés sind einladend, und die Nähe zum Fluss sowie die Aussicht auf das Meer verleihen dem Ort eine gewisse Gelassenheit. Dennoch spürt man, dass der Ort sich stark auf den Tourismus ausrichtet, was ihm etwas von seiner Authentizität nimmt. Besonders in der Nebensaison wirkt es ruhiger, was sicherlich seinen Reiz hat, aber es fehlen für mich die kleinen Details, die einen Ort wirklich unvergesslich machen.

    Der Campingplatz in Milfontes war eine angenehme Überraschung. Hohe Pinienbäume spenden Schatten, während niedrige Büsche und die semi-parzellierte Struktur dem Platz ein natürliches und entspanntes Aussehen verleihen. Die Umgebung hat meinen Tieren besonders gut gefallen – Ivo war zufrieden, und der kleine Watson genoss seine Zeit an der Leine. Sie verbrachten viel Zeit draußen in der Sonne, wann immer sie schien, und ich selbst konnte mich entspannt zurücklehnen und das friedliche Zusammensein mit ihnen genießen.

    Leider wurde der Aufenthalt ein wenig durch unsere Nachbarn drei Parzellen weiter getrübt. Sie schienen entweder Roma, Obdachlose oder Flüchtlinge zu sein und dominierten den Platz durch ihre Lautstärke. Der ganze Tag war geprägt von lautstarken Auseinandersetzungen und Gezeter, das selbst nachts nicht abebbte. Ich möchte niemanden ungerecht beurteilen, aber in einem öffentlichen Raum wie einem Campingplatz erwarte ich doch ein gewisses Maß an Rücksichtnahme. Diese Erfahrung hat die ansonsten schöne Atmosphäre etwas getrübt.

    Bevor wir losfahren, steht noch die übliche Routine an: Wasser auffüllen, Grauwasser ablassen und die Toilette entleeren, die Ver- und Entsorgung etwas umständlich gelegen, was die Sache nicht einfacher macht. Die Strecke heute ist mit etwa 150 Kilometern nicht lang, und ich freue mich darauf, neue Eindrücke entlang der Küste zu sammeln.

    Die Algarve liegt vor uns, und ich bin gespannt, welche Überraschungen uns dort erwarten.

    Français :

    Aujourd’hui, nous quittons Vila Nova de Milfontes une dernière fois en direction du sud. Ensuite, notre route nous mènera vers l’est, le long de l’Algarve, en direction de l’Espagne. Ce matin, le temps est gris, mais avec des températures agréables de 16 °C, l’atmosphère reste plaisante. Milfontes est sans aucun doute une jolie ville, mais elle ne m’a pas suffisamment charmée pour que je ressente l’envie d’y rester plus longtemps.

    Vila Nova de Milfontes est située de manière idyllique à l’embouchure de la rivière Mira et impressionne par son mélange charmant de maisons blanchies à la chaux et de ruelles étroites. Les petits restaurants et cafés sont accueillants, et la proximité de la rivière ainsi que la vue sur la mer confèrent au lieu une certaine sérénité. Cependant, on sent que la ville dépend beaucoup du tourisme, ce qui lui fait perdre un peu de son authenticité. Pendant la basse saison, elle semble plus calme, ce qui est agréable, mais il manque ces petits détails qui rendent un lieu vraiment inoubliable.

    Le camping de Milfontes a été une agréable surprise. De grands pins offrent de l’ombre, tandis que des buissons bas et une structure semi-parcellaire donnent au site un aspect naturel et décontracté. L’environnement a particulièrement plu à mes animaux : Ivo était content, et le petit Watson a profité de son temps en laisse. Ils ont passé beaucoup de temps dehors au soleil, chaque fois qu’il apparaissait, et j’ai pu moi aussi me détendre et profiter de moments paisibles avec eux.

    Malheureusement, le séjour a été un peu gâché par nos voisins trois parcelles plus loin. Ils semblaient être des Roms, des sans-abris ou des réfugiés et dominaient le camping par leur bruit. Toute la journée était rythmée par des disputes bruyantes et des cris, qui ne cessaient même pas la nuit. Je ne veux juger personne injustement, mais dans un espace public comme un camping, j’attends un certain niveau de respect mutuel. Cette expérience a légèrement terni l’ambiance par ailleurs agréable.

    Avant de partir, il nous reste les tâches habituelles à accomplir : remplir l’eau, vider les eaux grises et les toilettes. Malheureusement, la zone de services est située de manière peu pratique, ce qui complique un peu les choses. Le trajet prévu aujourd’hui est d’environ 150 kilomètres, et je me réjouis déjà des nouvelles découvertes qui m’attendent le long de la côte.

    L’Algarve nous tend les bras, et je suis curieuse de voir quelles surprises nous y attendent.

    English:

    Today, we leave Vila Nova de Milfontes for the last time, heading south. After that, our route will take us east along the Algarve toward Spain. This morning, the weather is gray, but with a pleasant 16 °C, it still feels nice. Milfontes is undoubtedly a charming town, but it didn’t captivate me enough to make me want to stay longer.

    Vila Nova de Milfontes is idyllically located at the mouth of the Mira River and impresses with its charming mix of whitewashed houses and narrow streets. The small restaurants and cafés are welcoming, and the proximity to the river and views of the sea lend the town a sense of tranquility. However, you can feel that the town heavily relies on tourism, which takes away some of its authenticity. During the off-season, it feels quieter, which is pleasant, but it lacks the little details that make a place truly unforgettable.

    The campground in Milfontes was a pleasant surprise. Tall pine trees provide shade, while low bushes and a semi-parceled structure give the site a natural and relaxed feel. The surroundings were particularly appreciated by my pets: Ivo seemed content, and little Watson enjoyed his time on the leash. They spent a lot of time outside in the sun whenever it was out, and I also had the chance to relax and enjoy peaceful moments with them.

    Unfortunately, our stay was somewhat marred by our neighbors three plots away. They appeared to be Roma, homeless, or refugees and dominated the campsite with their noise. The day was filled with loud arguments and shouting, which didn’t even stop at night. I don’t want to judge anyone unfairly, but in a public space like a campground, I expect a certain level of mutual respect. This experience slightly dampened the otherwise pleasant atmosphere.

    Before we leave, we still need to take care of the usual routine: refilling water, emptying gray water, and clearing out the toilet. Unfortunately, the service area is inconveniently located, which makes things a bit more complicated. Today’s route is about 150 kilometers, and I’m already looking forward to discovering new sights along the coast.

    The Algarve is ahead of us, and I’m eager to see what surprises await us there.
    Leggi altro

  • Cabo de São Vicente - Ende von Europa

    21 novembre 2024, Portogallo ⋅ ⛅ 18 °C

    Cabo de São Vicente – Ein Ort zum Träumen und Zurückkehren zur Realität

    Cabo de São Vicente, der südwestlichste Punkt Europas, hat eine einzigartige Anziehungskraft. Hier, am Ende Europas, wo der Atlantik beginnt, liegt eine fast greifbare Magie in der Luft. Der Ort regt zum Nachdenken und Träumen an – über das, was hinter dem Horizont liegt, und über die Verbindung zwischen den Kontinenten. Auf der anderen Seite des Atlantiks, auf dem gleichen Breitengrad (etwa 37° Nord), liegt ein sehr anderer Ort: New York. Doch New York, das im Vergleich zu den meisten US-amerikanischen Städten weit im Norden liegt, scheint eine ganz andere Welt zu sein als dieser abgeschiedene Küstenpunkt im tiefen Süden Portugals.

    Natürlich darf an einem so symbolträchtigen Ort auch etwas Kulinarisches nicht fehlen. Die viel beworbene „letzte Bratwurst vor Amerika“ entpuppte sich jedoch als ein einfacher Fast-Food-Stand, der statt Bratwürsten Bockwürste aus Dosen anbietet – einige davon mit deutlich sichtbarem Lidl-Label. Das war nicht wirklich das, was ich erwartet hatte, also habe ich darauf verzichtet.

    Was Cabo de São Vicente wirklich auszeichnet, ist die atemberaubende Landschaft. Die steilen Klippen fallen dramatisch ins tiefblaue Meer ab, der Wind pfeift unaufhörlich um die Ohren, und die salzige Atlantikluft macht den Moment intensiv spürbar. Es ist ein Ort, der in seiner Schlichtheit und rauen Schönheit fast spirituell wirkt.

    Für Bryan hat Cabo de São Vicente keine besondere Bedeutung – für ihn war es nur eine weitere Gassi-Pause. Während ich den Ort auf mich wirken lasse, widmet er sich begeistert den Gerüchen der Umgebung. Für ihn zählt mehr der Moment, und vielleicht hat er damit sogar recht.

    Während ich mich noch von der Atmosphäre des Ortes einfangen lasse, bringt ein Anruf von Amelie mich zurück in die Realität. Sie informiert mich, dass die Stellplätze fast alle belegt sind, und ich verspreche, mich schnell auf den Weg zum Lidl-Parkplatz zu machen.

    Am Ende bleibt der Eindruck, dass Cabo de São Vicente kein absolutes Highlight im klassischen Sinne ist, aber dennoch ein ganz besonderer Ort. Es ist das Ende Europas und das Tor zum Atlantik – ein Platz, der in seiner Einfachheit etwas in einem berührt.

    Français :

    Cabo de São Vicente – Un lieu pour rêver et revenir à la réalité

    Cabo de São Vicente, le point le plus au sud-ouest de l’Europe, exerce une attirance unique. Ici, à l’extrémité de l’Europe, là où commence l’Atlantique, une magie presque palpable imprègne l’air. Cet endroit invite à réfléchir et à rêver : à ce qui se trouve au-delà de l’horizon et aux liens entre les continents. De l’autre côté de l’Atlantique, à la même latitude (environ 37° nord), se trouve un lieu très différent : New York. Pourtant, New York, située relativement au nord des États-Unis, semble appartenir à un monde totalement distinct de ce point côtier isolé dans le sud profond du Portugal.

    Naturellement, un lieu aussi symbolique ne pouvait manquer d’offrir une expérience culinaire. Cependant, la célèbre « dernière saucisse avant l’Amérique » s’est avérée être un simple stand de restauration rapide proposant des saucisses de Francfort en boîte – certaines arborant fièrement le logo Lidl. Ce n’était pas exactement ce que j’attendais, alors j’ai décidé de passer mon tour.

    Ce qui distingue véritablement Cabo de São Vicente, c’est son paysage à couper le souffle. Les falaises escarpées plongent dramatiquement dans la mer d’un bleu profond, le vent souffle sans relâche et l’air salé de l’Atlantique rend chaque instant intensément vivant. C’est un lieu qui, par sa simplicité et sa beauté brute, semble presque spirituel.

    Pour Bryan, Cabo de São Vicente n’a pas de signification particulière – pour lui, ce n’était qu’une pause promenade de plus. Tandis que je contemple les lieux, il se consacre avec enthousiasme aux odeurs environnantes. Pour lui, seul le moment compte, et peut-être a-t-il raison.

    Alors que je me laisse encore absorber par l’atmosphère du lieu, un appel d’Amélie me ramène à la réalité. Elle m’informe que les emplacements pour camping-cars sont presque tous pris, et je promets de me diriger rapidement vers le parking de Lidl.

    Au final, Cabo de São Vicente ne semble pas être une destination spectaculaire au premier abord, mais c’est néanmoins un lieu très spécial. C’est la fin de l’Europe et la porte de l’Atlantique – un endroit qui, dans sa simplicité, touche quelque chose en chacun de nous.

    English :

    Cabo de São Vicente – A Place to Dream and Return to Reality

    Cabo de São Vicente, the southwesternmost point of Europe, holds a unique allure. Here, at the edge of Europe where the Atlantic begins, there is an almost tangible magic in the air. The place inspires reflection and dreaming – about what lies beyond the horizon and the connection between continents. On the other side of the Atlantic, on the same latitude (about 37° North), lies a very different place: New York. Yet New York, which is relatively far north compared to most American cities, feels like an entirely different world from this remote coastal spot in the deep south of Portugal.

    Naturally, a place as symbolic as this wouldn’t be complete without some culinary offerings. However, the much-advertised “last bratwurst before America” turned out to be a simple fast-food stand selling canned bockwursts – some even bearing a prominently displayed Lidl label. That wasn’t exactly what I had in mind, so I decided to pass.

    What truly defines Cabo de São Vicente is its breathtaking landscape. The steep cliffs drop dramatically into the deep blue sea, the wind whistles endlessly around you, and the salty Atlantic air makes every moment feel vividly alive. It’s a place that, through its simplicity and rugged beauty, has an almost spiritual quality.

    For Bryan, Cabo de São Vicente holds no special meaning – it was just another walk break for him. While I soak in the place, he eagerly dives into the scents of the surroundings. For him, it’s all about the moment, and perhaps he has the right idea.

    As I let the atmosphere of the place sink in, a call from Amelie pulls me back to reality. She informs me that the parking spots are nearly all taken, and I promise to head quickly to the Lidl parking lot.

    In the end, Cabo de São Vicente might not be a classic highlight in the traditional sense, but it remains a truly special place. It’s the end of Europe and the gateway to the Atlantic – a spot that, in its simplicity, touches something deep within us.
    Leggi altro