Sauteurs und Grenville
25 gennaio 2024, Grenada ⋅ 🌬 28 °C
Mein heutiger Ausflug hat mich in den Norden und Osten der Insel geführt. Genauer gesagt nach Sauteurs und Grenville.
Beides eigentlich keine Städte mit besonders vielen Sehenswürdigkeiten. Sauteurs ist aufgrund seiner Geschichte einen Besuch wert. 1651 haben sich die Inselbewohner von einer 40 Meter hohen Klippe ins mehr gestürzt, da sie sich den Franzosen nicht ergeben wollten. Und ich habe heute noch erfahren, dass an dem kleineren Strand, die Menschen als erstes in/auf Grenada an Land gingen.
Ich hab mir bei einer Straßenverkäuferin ein Chicken Roti und einen lokal juice in der Plastiktüte gekauft. Ich hatte mich so auf den Roti gefreut, aber leider waren da noch viele Knochen drin, dass es keinen Spaß gemacht hat, ihn zu Essen. Nachdem ich ein bisschen durch die Straßen geschlendert bin, kam ich an der Bushaltestelle vorbei. In diesem Moment kam ein Bus und ich wurde gefragt, ob ich nach Grenville möchte. Ohne lange zu überlegen bin ich eingestiegen. Ich dachte, ich sitze in einen Formel 1 Wagen, nicht im Bus. Ich bin ja jetzt schon öfters mit dem Bus gefahren, aber der Fahrer heute war schon krass. Aber auch der Busfahrer von Grenville nach St. George‘s…
Von Grenville wusste ich gar nichts. Die Stadt hatte ich nur ausgesucht, um in den Osten der Insel zu fahren. Es ist eine kleine, aber sehr lebendige Stadt, hatte ich den Eindruck. Ich bin durch die beiden Hauptstraßen gelaufen und dann auch schon wieder zum Busbahnhof. Ich denke, mit mehr Zeit und dann nicht unbedingt in einer Stadt, ist der Osten, der recht dünn besiedelt ist und kaum Badestrände hat, eine Reise wert.
Die Rückfahrt ging dann quer über die Insel. Durch den Grand Etang Nationalpark. Eine traumhaft schöne Landschaft mit tollen Ausblicken. Leider konnte ich das nicht wirklich genießen. Durch das Rasen des Busfahrers war ich eher damit beschäftigt, mir nicht ständig meinen Kopf anzuhauen. Die Busse sind so eng, für Personen über 1,80 m eine Zumutung. Wahrscheinlich hab ich morgen ganz blaue Knie. Bequem sitzen ist nicht möglich. Ich hab mir heute auch noch gedacht, ich bin froh, dass ich auf Grenada keinen Standortwechsel habe. Das wäre mit dem großen Rucksack eine Katastrophe geworden.
Zurück in der Hauptstadt, schnell den Bus gewechselt, hier durfte ich dann den Türöffner und -schließer spielen. Noch was einkaufen und dann zu Fuß nach Hause.
Heute gibt es zum Abendessen mal zur Abwechslung Brotzeit. Die letzten Tage gab’s immer Nudeln. Aber auch bei der Brotzeit ist die Auswahl sehr gering. Brot, Tomaten, Paprika, Käse (das war auch mein Frühstück die Tage…) und Avocado.Leggi altro

Weihnachtsmann an Bord? [Ich]
Planung und Grooms Beach
26 gennaio 2024, Grenada ⋅ ☀️ 27 °C
Am Vormittag bis in den frühen Nachmittag war ich erst ein bisschen faul und auch ein bisschen produktiv, was die weitere Reise angeht. Ich hab heute meine Planung bis nach Panama gebucht. Trinidad und Tobago ist aus dem Programm gefallen, in Curacao verbringe ich drei Nächte und dann ist mit dem Inselhopping Schluss. Am 30.01. fliege ich nach Curacao und am 02.02. dann nach Panama City. Was ich mir dann alles anschaue, wird in Panama spontan entschieden.
Nachdem ich alle Flüge gebucht hatte, wollte ich zum zweiten Mal auf die Suche bzw. auf den Weg zum Portici Strand machen. Natürlich mit Hilfe der App. Auch dieser Versuch scheiterte. Ich stand irgendwann vor einem verschlossenen Gartentor. Glücklicherweise ist der Grooms Beach gleich nebenan. Auf dem Weg dorthin hab ich noch einen kleinen Pfad mit einem Pfeil gesehen, s See um den stand: La Luna/Monkey Bar. Da hab ich mir gedacht, dass kommt mir bekannt vor. Ich bin dann dem Weg gefolgt, war dann auch an einem Strand, der aber nicht besonders groß war und auch kaum Platz zum Hinlegen bot. So bin ich doch wieder am Grooms Strand gelandet. Es war erst ein wenig unheimlich, da ich den ganzen Strand für mich hatte. Nach kurzer Zeit, war das komische Gefühl aber verflogen. Für ein paar Minuten legte ein Segel-Katamaran an und am anderen Ende kam noch ein Mädel an den Strand. Leider war das Meer heute sehr unruhig, so dass ich nicht schnorcheln konnte. Nach einer guten Stunde bin ich wieder Richtung Apartment gestartet. Hatte ja noch einen halbstündigen Spaziergang vor mir, dachte ich. Auf halber Strecke blieb ein Auto stehen und fragte mich, wo ich hin muss. Er hat mich mitgenommen und bis vor die Haustüre gefahren.
Zu Hause angekommen war noch ein wenig Recherche angesagt, nach einem Hotel/Hostel auf Curacao und nach einem Reiseführer für Panama schauen. Beides bis jetzt erfolglos…
Später hab ich mir dann wieder ein 5* Menü gekocht und bin früh ins Bett.
Je nachdem, wie ich morgen Lust und Laune habe, fahr ich vielleicht zum Grand Etang Nationalpark und mach ne kleine Tour um den dortigen See.Leggi altro
Bisschen National Park, bisschen Hauptst
27 gennaio 2024, Grenada ⋅ ☀️ 27 °C
Ganz so früh, wie ich eigentlich geplant hatte, bin ich doch nicht losgekommen. Aber zeitlich hat es locker gereicht.
Gegen 10:00 Uhr bin ich los und der Bus nach St. George‘s kam auch gleich. In der Hauptstadt bin ich am Central Market ausgestiegen und wollte mir nochmal das Treiben und auch die Gerüche der Gewürze „geben“. Ich weiß nicht, entweder habe ich mich schon so daran gewöhnt oder es riecht nicht so stark, wie ich vermutet habe bzw. wie der Reiseführer schreibe. Das einzige, was ich immer und oft rieche ist Marihuana… 🤷🏼♂️
Ich bin dann wieder, wie beim ersten Besuch vom Markt, enttäuscht weiter zum Busbahnhof. Ich musste auch nicht lange warten und schon ging die Reise zum Grand Etang Nationalpark los. Um die Mittagszeit war ich dann am Eingang, hab den Eintritt bezahlt und auch schon die erste Hiobsbotschaft mitgeteilt bekommen. Den Rundweg, den ich machen wollte, ist gesperrt. Die anderen Wanderstrecken sind zum Teil nur mit einem Guide zu machen oder zu schwer. Auch die dreistündige Wanderung, die ich evtl. machen wollte, war mir aufgrund der matschigen Bodenverhältnisse (allein) zu gefährlich. So blieb mir nur, kurz an den See zu gehen, einen kleinen Spaziergang von 5 Minuten zu einer Aussichtsplattform und ein weiteres „Rumgerutsche“ zu einem weiteren Aussichtspunkt, der dann auch gesperrt war. Unterm Strich ein Ausflug fürn A…
Zurück in der Hauptstadt bin ich nochmals über den Markt gelaufen, hab mir ein Bier gegönnt, saß sein bisschen in der Nähe vom Hafen, bin ins Schokoladenmuseum für eine heiße Schokolade gegangen und musste diese dann mitnehmen, da um 15:00 Uhr Feierabend war. Und so gab es für mich auch kein Eis mehr. Vielleicht am Montag?!? Ich bin langsam, mit meiner Schokolade in der Hand, zum Bus gelaufen und war im 16:00 Uhr daheim.
Für die drei Nächte in Curacao hab ich mir noch ne Bleibe gesucht und gebucht. Auch das Online-Einreiseformular hab ich gleich ausgefüllt.
Noch ein paar Recherchen zu Panama allgemein und zu den Einreisebestimmungen für Panama, Costa Rica und Nicaragua gemacht. So war der Abend auch verplant.Leggi altro
Erholung am Grooms Beach
28 gennaio 2024, Grenada ⋅ 🌬 27 °C
An meinem vorletzten Tag auf Grenada war nicht viel auf dem Programm gestanden. Da die Busse sonntags nicht oder nur ganz selten fahren, war irgendwas in der Nähe umsetzbar.
Um kurz nach 9:00 Uhr hat mich meine Vermieterin aus dem Bett geholt, da sie irgendwelche Dinge aus meinem Apartment brauchte. Da ich heute Wäsche waschen wollte und ich dazu ihre Unterstützung brauchte, Wäsche waschen kann sehr umständlich sein, hab ich gleich gefragt, ob sie jetzt Zeit hat. Während des Waschgangs haben wir uns ein wenig über dies und das unterhalten. Nachdem die Wäsche fertig und aufgehängt war, habe ich dann endlich mal gefrühstückt. Um Mittag rum, bin ich dann Richtung Strand los. Die Überlegung war, zum bekannten und riesigen Grand Anse oder zum kleinen, mir schon bekannten Grooms Beach (GB). Die Wahl fiel auf den kleinen. Auf dem Weg dorthin, ist mir noch ein Strand eingefallen, der nicht weit weg vom Grooms ist. Auf mein Navi geschaut, ca. 5 Minuten länger, ja, dann schau ich mir noch nen weiteren Strand an. Diesmal bin ich zwar auch auf meine App reingefallen, aber ich hab’s früher bemerkt. Der angezeigte Weg führte durch ein All-Inclusive-Resort. Auf halber Strecke wieder umgedreht und zum GB. Heute war ein wenig mehr los und nicht so gruselig, ich war nicht ganz alleine. Erst hab ich ein bisschen im Schatten gedöst, dann war ich schwimmen und schnorcheln wollte ich auch. Aber das Meer war sehr wellig, auch sehr trüb und dreckig. Nach einer viertel Stunde bin ich dann wieder raus.
Mein Abend war wie immer, sehr ruhig…Leggi altro
Letzter Tag Grenada - Grand Anse Beach
29 gennaio 2024, Grenada ⋅ ☀️ 28 °C
An meinen letzten Tag auf Grenada wollte ich nichts großes mehr unternehmen. Meine Optionen waren Strand oder Strand. Aber welcher sollte es werden? Damit ich meinen Leserinnen und Lesern einen der schönsten, wenn nicht den schönsten Strand Granadas, nicht vorenthalte, bin ich zum Grand Anse Beach. Nach einem halbstündigen Spaziergang war ich dann da. Ein sehr langgezogener, schöner Sandstrand. Sehr viele Hotelanlagen und auch einige Strandbars. Auch Schatten gab genügend. Das Wasser türkis und angenehm kühl. Kaum Wellengang und sehr seicht am Anfang. Zum Schwimmen und floaten einfach perfekt. Auch war der Strand überhaupt nicht überlaufen, somit sehr angenehm und sehr entspannend. Ich war bis ca. 16:00 Uhr faul rumgelegen und hab mich dann mim Bus auf den Rückweg gemacht. Daheim angekommen musste erst noch die gewaschene Wäsche „verarbeitet“ werden, damit ich dann zu meiner Lieblingsbeschäftigung kam, das Packen…
So langsam wird’s, obwohl ich nichts eingekauft habe, immer schwieriger den Rucksack zu zubekommen. Auch mein Handgepäck wird immer mehr. 🤷🏼♂️
Irgendwie war dann alles verstaut und der Rucksack ging zu.
Später war dann noch Resteessen (Nudeln 🙈) angesagt und früh ins Bett. Morgen muss ich um 5:30 Uhr aufstehen, mein Flugzeug startet um 8:55 Uhr nach Port of Spain, mein Zwischenstopp nach Curacao.Leggi altro
Und weiter nach Curacao…
30 gen–2 feb 2024, Curacao ⋅ ☀️ 29 °C
Der heutige Tag hatte außer viel warten und sitzen nicht zu bieten.
Ich bin fast wie geplant ausm Bett gekommen, hab meine restlichen Sachen noch zusammengepackt und wollte dann noch ne Kleinigkeit frühstücken. Aber meine Vermieterin stand schon ab 6:15 Uhr bereit zur Abfahrt. Ich hatte ihr geschrieben, dass ich um 7:00 Uhr am Flughafen sein möchte. Fahrtzeit: keine 10 Minuten. So war’s dann nix mit nem Frühstück. Den Kaffee, den ich mir gemacht hatte, auf Ex getrunken und los ging die Fahrt um kurz nach halb sieben. Der Check In war gleich erledigt. Blöd nur, dass ich nicht gleich bis Curacao einchecken konnte. Bevor ich durch die Sicherheitskontrolle gegangen bin, hab ich mich noch kurz an die frische Luft gesetzt. Während ich bei der Sicherheitskontrolle bin, wird mein Name ausgerufen. Ich musste erstmal das richtige Gate finden. Die Bildschirme funktionierten zwar, aber die Gates waren nicht angeschrieben. Als ich’s dann gefunden hatte, sagten sie mir, dass in meinem Koffer etwas Verdächtiges ist. Ich musste über das Rollfeld zur Gepäckabfertigung gehen und meinen Rucksack öffnen. Ich dachte mir schon, was es ist. Ich hatte meinen Rum aus Martinique, auch schon bei der Ankunft in Grenada, in eine kleine Plastikflasche gefüllt und einen Grüntee in einer weiteren Flasche. Die beiden Behälter waren ihnen suspekt. Den Grüntee durfte ich behalten, der Rum blieb leider da. Zum Glück hab ich jeden Abend noch einen getrunken…
Pünktlich hob der Flieger nach Trinidad ab. Auch in Port of Spain lief alles wie am Schnürchen. War der Dritte bei der Passkontrolle, mein Gepäck war sofort da und das Einchecken nach Curacao hat keine 3 Minuten gedauert. Doof nur, dass ich in Summe 5 Stunden Aufenthalt hatte. Was mach ich jetzt 4,5 Stunden?
Ein Taxi in die Stadt und blöd rumlaufen oder gar nix? Ich hab die Zeit irgendwie am Flughafen verbracht, war gar nicht so schlimm. Der Abflug hatte sich ein wenig verspätet, dafür war die Flugzeit kürzer. Die Ankunft in Curacao also in der Zeit. Seit Granada (Flughafen) haben mich zwei Deutsche „verfolgt“, egal wo ich war, keine 10 Minuten später waren sie auch da. Nach der Landung in Curacao hab ich die angesprochen, ob sie auch nach Willemstad müssen, wir könnten uns ja ein Taxi teilen. Leider übernachten sie woanders. Trotzdem haben wir zusammen die Bushaltestelle gesucht, die beiden waren besser vorbereitet als ich, und hatten die App des „öffentlichen Nahverkehrs“. Zuerst wollten sie ein Stück mitfahren, haben dann aber doch eine andere Linie genommen. Der Bus der kam, war meine Richtung. Das Bezahlen war auch gar nicht so einfach. Ich hab mir extra ein paar Antillen-Gulden oder wie die heißen, abgehoben. Natürlich konnte die Busfahrerin den Schein nicht wechseln. Also musste ich in meinem kleinen Rucksack die US Dollar suchen. Wahrscheinlich hätte es die Gulden gar nicht gebraucht…
Es war kurz vor 18:00 Uhr und lt. Info wäre die Rezeption des Hostels bis 19:00 Uhr besetzt. Also dachte ich mir, dass schaffe ich locker. Lt. meiner Navi-App mim Auto knappe 15 Minuten. Tja… direkter Weg. Aber natürlich fuhr der Bus (gefühlt) über die halbe Insel. (So erspar ich mir zumindest die Inselrundfahrt.) Ich war dann kurz vor Sieben da. Der Check In war auch sehr konfus. Die Hostelmitarbeiterin hat gleichzeitig drei oder vier Leute bedient. Für ein Nobelhostel, so steht’s im Reiseführer, sehr schlecht. Ich hab meine Zimmer- und Eingangskarte bekommen und sonst keine Einweisung, wie es eigentlich üblich ist. Bin dann erstmal aufs Zimmer, hab mich kurz im Hostel umgeschaut und bin dann zum Essen gegangen. In der Umgebung gibt es richtig viel Auswahl… endlich!!! 😊
Danach wieder zurück und in meine Kapsel zum Schlafen gekrochen. Ich hab mir hier in einem 6-Bett-Zimmer ein Bett gemietet. Eine krasse Umstellung nach gut 8 Wochen, fast immer alleine…
Morgen werde ich mir wahrscheinlich die Stadt ein bisschen anschauen und am Donnerstag einen Strandtag einlegen.Leggi altro
Willemstad
31 gennaio 2024, Curacao ⋅ ☀️ 27 °C
Nach einer etwas unruhigen Nacht, nicht verschuldet durch die anderen, war ich so um 7:00 Uhr wach. Bevor ich mich zu irgendetwas aufraffen konnte, hab ich erstmal noch nach Unterkünften in Panama gesucht und mir überlegt, was ich alles sehen möchte und wie meine ungefähre Route aussehen wird.
Nach dem Duschen hab ich mich auf den Weg zum Frühstücken gemacht. Gleich um die Ecke wurde ich fündig. Endlich mal wieder richtigen Kaffee und auch eine kleine Auswahl an Frühstück. Ich hab mich für ein Spiegelei mit Serrano Schinken, Avocado und Semmel entschieden. Zum Abschluss gab’s dann noch einen frisch gepressten Orangensaft. War das lecker!! nach dem Frühstück bin ich kurz ins Hostel zurück und hab meinen Zimmer-Kollegen getroffen. Mit Marco, ein gebürtiger Franke, ratschte ich ein bisschen länger, bevor ich mich auf Erkundungstour durch Willemstad machte. Ich bin einfach drauf losgelaufen, ohne genau zu wissen, was es anzuschauen gibt. Natürlich lagen auch wieder Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Die Stadt war ziemlich voll.
Ich durfte auch erleben, wie die Brücke, die zwei Stadtteile von Willemstad verbindet, für größere Schiffe auf die „Seite“ gefahren wurde. Als die Brücke wieder begehbar war, bin ich auf die andere Seite. Auch hier wieder einfach quer Beet durch die Straßen geschlendert. Teilweise schöne Straßenkunst und Graffitis gesehen. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr und bin in das Café von heute Vormittag auf ein Stück Kuchen und nen Kaffee gegangen. Zurück im Hostel hab ich’s mir dann auf der Terrasse bequem gemacht und meine Unterkunft für Panama City gebucht. Später kamen dann Nadja (auch gebürtig aus Deutschland) und Marco und wir haben den morgigen Tag geplant. Wir fahren mit dem Bus zu einem der schönsten Strände und machen dann vielleicht auch noch Strandhopping. Ich hoffe, dass wir einen Strand finden, der gut zum Schnorcheln ist.
Zum Abendessen sind wir in eine nahegelegenen Pizzeria gegangen und zum Abschluss gab es noch zwei Bierchen in der Bar „Mundo Bizarro“.Leggi altro
Letzter Tag Curaçao - Beachtag
1 febbraio 2024, Curacao ⋅ ⛅ 27 °C
Heute hieß es früh aufstehen, damit wir den Bus um 8:30 Uhr Richtung Knip erwischen. Was für mich nach einer sehr unruhigen Nacht mit komischen Träumen nicht besonders scheer war. Unser Plan, einen gemütlichen und entspannten Tag am Strand zu verbringen. Und das haben wir auch geschafft, zumindest waren wir bis 14:00 Uhr da. Man muss wissen, dass die Busse auf Curacao nur alle zwei Stunden fahren. Nachdem wir schon so früh da waren, hat es zeitlich so ganz gut reingepasst. Was auch noch ein Grund war, dass der Strand mit der Zeit ziemlich voll geworden ist (und ich unbedingt noch das ESTA-Antrag ausfüllen musste, um für meine Weiterreise die nötigen Unterlagen zu haben). Für mich war das fast ein Schock, nachdem ich die letzten Wochen eigentlich immer alleine am Strand liegen durfte…
Es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Neben Tierbeobachtung an Land (Vögel, Schwein, Geckos), wurde auch geschnorchelt. Und das mit Erfolg. Es war echt schön. Viele bunte, große, kleine Fische die überhaupt keine Scheu hatten. Einer ist mir direkt vor meinen Augen hin und her geschwommen. Nach unserer einstündigen Heimfahrt war die Brücke die Willemstad verbindet, aufgrund eines auslaufenden Schiffes, komplett zur Seite gefahren. Daher mussten wir mit der Fähre auf „unsere“ Seite fahren. Bevor wir ins Hostel sind, gab’s noch einen Kaffee.
Zurück im Hostel hab ich auch noch ein paar organisatorische Dinge erledigt, damit ich in Panama nicht komplett planlos starte.
Am Abend sind wir noch was Leckeres essen gegangen und haben uns die Brücke bei Nacht angesehen.Leggi altro
Auf nach Panama
2–5 feb 2024, Panama ⋅ ☁️ 30 °C
Auch dieser Tag begann wieder recht früh. Gegen 7:00 Uhr bin ich aus meiner Schlafkapsel raus, hab noch meine restlichen Sachen gepackt und mich selbst „fertig“ gemacht. Der Bus Richtung Flughafen sollte um 8:30 Uhr am Busbahnhof losfahren. Ich wollte mit meinem Gepäck aber nicht bis dahin laufen. So habe ich gestern und auch beim Auschecken gefragt, ob der Bus auch an der Bushaltestelle um die Ecke hält. Glücklicherweise ja. Trotzdem war ich etwas nervös, sollte der Bus nicht über diese Haltestelle fahren, kommt der nächste in zwei Stunden… Gefühlt habe ich jede(n) die/der an der Haltestelle vorbeikam gefragt, ob hier der Flughafenbus hält. Mit etwas Verspätung war er dann da. Die Fahrt dauerte eine Stunde. Ankunft am Flughafen und hin zum Check In Schalter. Viel war nicht los. Einen Online Check In hatte ich für die Flüge nicht gemacht. Die Dame von Avianca wollte zuerst mein Visum für die USA sehen. Mit meinen ESTA war sie nicht zufrieden. Sie braucht ein Visum. Ich sagte ihr, dass ich kein Visum benötige, dass für mich das ESTA genügt. Das hat sie akzeptiert. Dann wollte sie meine Rück- oder Weiterflugticket sehen. Ich hatte aber nur das Rückflugticket aus Nicaragua nach München. Nein, das genügt nicht. Wenn ich per Flugzeug einreise, muss ich auch per Flugzeug ausreisen. Da ist Panama sehr streng geworden, sagte sie. Ich entgegnete ihr, dass ich per Bus das Land verlassen möchte und die Fahrkarte nicht online erwerben kann. So musste ich auf die Schnelle einen Flug von Panama nach Costa Rica organisieren. Natürlich hatte ich nicht die Zeit, noch zu suchen, ob es weitere Flughäfen in Panama gibt, die nach San José fliegen. So fahre ich jetzt höchstwahrscheinlich mit dem Bus bis zur Grenze, wieder nach Panama City zurück und fliege dann nach Costa Rica.
Mein erster Flug sollte um 12:05 Uhr Richtung Bogota abheben. Mehr oder weniger pünktlich ging’s los. Mit etwas Verspätung landete ich in Bogota. Bisschen gestresst durch die Sicherheitskontrolle, ich hatte noch 30 Minuten bis zum Boarding nach Panama. Hier gab es auch kleine Verzögerungen, so hatte ich doch noch eine kleine Verschnaufpause, bevor es weiterging. Beim Boarding wurde ich wieder gefragt, ob Panama mein Endziel ist. Ich bejahte und stieg ein. Kurz vorm Start stand die Dame plötzlich wieder vor mir und erkundigte dich nochmals, ob ich nicht weiterfliege. Dann wollte sie mein Weiterflugticket sehen.
Ich ahnte für die Einreise nach Panama nichts Gutes…
Angekommen, musste ich erstmal den Weg zur Einreise und zur Gepäckrückgabe finden. Die Beschilderung ist ziemlich schlecht. Als ich’s dann gefunden habe, dauerte die Einreise eine Stunde. Es ging nichts Vorrang. So wie das ausgesehen hat, war gerade Schichtwechsel. Chaos pur und weiter die Füße in den Bauch stehen. Wie gesagt, nach einer Stunde war ich dann mal dran. Foto, Fingerabdrücke und ein paar Fragen, das war’s. Keiner wollte mein Flugticket sehen, keiner hat nach irgendeinem Nachweis gefragt, nichts. Die Einreise war super easy. Auch die Gepäckkontrolle vom Zoll, überhaupt kein Problem.
Jetzt hab ich einen Flug, der total unnötig ist und nur Zeit und Geld kostet… 🤷🏼♂️
Was wenigstens ohne Probleme geklappt hat ist, der Transport vom Flughafen zum Hotel. Den hatte ich im Vorfeld bestellt. Der Taxifahrer hat mich dann noch bis ins Hotel gebracht. Auch Hinweise, wo ich bisschen aufpassen soll oder dass ich das Handy lieber in der Hosentasche lassen soll usw.
Was mir natürlich gleich aufgefallen ist, ggü. vom Hostel ist ein großer Supermarkt! Da werde ich morgen gleich mal reingehen, auch wenn ich gar nix brauch 😂.
Den Abend hab ich dann auf meinem kleinen, zweckmäßigen Zimmer verbracht.
Studentenfutter und Schokokekse waren mein Essen.Leggi altro
Casco Viejo
3 febbraio 2024, Panama ⋅ ☀️ 29 °C
Meinen ersten Tag in Panama hab ich recht entspannt begonnen. Erst mal richtig ausgeschlafen und bin dann ganz langsam in die Gänge gekommen.
Erst hab ich mich nicht wirklich getraut auf die Straße zu gehen. Mein Hotel ist an der Grenze zu Casco Viejo, im Viertel Santa Ana. Das wird beim auswärtigen Amt als „gefährlich“ eingestuft. Das hab ich aber erst nach der Buchung gelesen. Nachdem mein Zimmer kein Fenster hat und auch das Hotelgebäude keinen Blick auf die Straße erlaubt, wusste ich nicht, was mich erwartet. Nur im Zimmer bleiben kann ich die nächsten zwei Tage ja auch nicht. Also, allem Mut zusammengenommen und raus auf die unberechenbaren Avenidas… 😂
Der erste Eindruck war sehr positiv. Wie ich es aus Südamerika kenne. Viele Minimercados, Restaurants, Straßenverkäufer etc.
Ich bin zum Frühstücken im Coca Cola Café gleich um die Ecke gelandet. Da gab’s einen Café negro und süße Pancakes mit einem Spiegelei. Die Preise sind auch wieder in Ordnung. Nachm Frühstück hab ich meine Sightseeingtour durch Casco Viejo gestartet. Mein Taxifahrer gestern meinte, dass es ähnlich wie Cartagena in Kolumbien ist. Ich finde, dass Casco vielleicht ein bisschen Ähnlichkeit hat, aber Cartagena ist von den Straßen viel enger und auch viel bunter. Trotzdem gefällt mir der Stadtteil sehr gut. Ich bin einfach planlos umhergelaufen. Als ich an einem Stadtstrand stand, kam ein Amerikaner zu mir und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Er hatte 4 Jahre deutsch studiert. Als ich weiterging, bin ich an seiner Gruppe vorbeigekommen und er sagte zu seinen Begleitern, dass ich aus Deutschland sei. Sein Freund fragte mich aus welcher Stadt und als ich geantwortet hatte, stimmte er das Hofbräuhaus-Lied an…
Ich bin dann weiter durch die Straßen, bis ich einen leichten Hunger verspürte. Im Reiseführer stand ein Lokal, das für nen kleinen Happen ganz gut sein soll. Da hab ich mir dann mein erstes Bier in Panama und Empanadas bestellt. Danach kurz ins Hotel zurück, um später nochmals um die Häuser zu ziehen. Da aber eine Demo oder irgendeine politische Veranstaltung am Plaza Ana war, über diesen Platz muss ich gehen, um in die Altstadt zu gelangen, war ich mir nicht sicher, ob mir das ohne großen Umweg auch gelingt. Ich hatte Glück und ich konnte meinen Weg ohne Probleme nehmen. Ich bin in eine Rooftop-Bar, die am Nachmittag noch geschlossen hatte. Dort bestellte ich mir eine Kleinigkeit zum Essen und ein Bier. Mit einer tollen Aussicht schmeckte beides nochmal besser. Gerade als ich zahlen wollte, gab’s ne Runde Corona aufs Haus. Da ich keinen Kaffee bestellen konnte, da die Bar keinen auf der Karte hat, gönnte ich mir noch ein Bier. Nach dem leider nicht so tollen Sonnenuntergang, es war ziemlich bewölkt, bin ich dann nach Hause. Der Abend und auch der Heimweg an den Kneipen und Restaurants vorbei, hat Lust auf mehr gemacht…Leggi altro
Cinta Costera
4 febbraio 2024, Panama ⋅ ⛅ 29 °C
Auch der heutige Tag hat wieder ganz relaxed angefangen. Erst habe ich relativ lange geschlafen, dann geduscht und getrödelt… Um 10:00 Uhr hab ich’s dann endlich mal geschafft, loszugehen. Mein Ziel war wieder das Coca Cola Café. So weit kam ich gar nicht. Gleich neben meinem Hotel ist eine Bäckerei, die auch warmes Essen verkauft. Ich hab noch für ein Zimtgebäck und einen Kaffee entschieden. Danach hab ich mich auf den Weg zum Cinta Costera gemacht. Ich würde das als eine Art Uferpromenade mit Spielplätzen und Sportmöglichkeiten sehen. Das wurde mir gestern von einem Hotelmitarbeiter empfohlen, auch der Reiseführer schreibt darüber.
Aber erst bin ich durch Casco gelaufen um an den Anfang oder das Ende des Cinta Costera zu kommen. Es war auch ein Radrennen oder so was Ähnliches. Die Straßen waren für den Autoverkehr gesperrt und Fußgänger, Radler, Skater sind auf der Straße unterwegs gewesen. Ich bilde mir aber auch ein, dass ich gelesen hätte, dass sonntags teilweise die Straßen gesperrt sind. Hmm 🤷🏼♂️
Zum Glück war es heute bewölkt, der Weg wäre sonst in der prallen Sonne gewesen. Ich bin fast bis zum Ende gelaufen und wollte mit dem Bus zurück. Das war aber leider nicht möglich, da von diesem Punkt aus, kein Bus nach Casco fährt. So bin ich alles wieder zurückgelaufen. Um die Mittagszeit war ich im Hotel. Eigentlich wollte ich was essen gehen, aber ich musste auch noch planen, wie ich die nächsten Tage verbringe und vor allem wo. Da das Internet im Zimmer eine Katastrophe ist, hab ich mich in den Gemeinschaftsbereich gesetzt und überlegt, nach Unterkünften gesucht, wieder überlegt usw. Heute war nicht so mein Tag, Entscheidungen zu treffen. Ich glaube, ich habe über zwei Stunden rumgemacht. Gebucht habe ich jetzt ein Airbnb 300 Meter vom jetzigen Standort weg. Ein paar Sehenswürdigkeiten in der Nähe werde ich dann von dort machen und ich hoffe, dass das Internet dort besser funktioniert und ich gemütlich die Planung in Angriff nehmen kann. Gegen 16:00 Uhr bin ich nochmal los und wieder ohne Plan in die Altstadt. Auch hier war meine Entscheidungsfindung sehr schwierig. Da mein Mittagessen ausgefallen ist, hatte ich schon ziemlich Hunger. Aber ich konnte mich nicht entscheiden. Eine andere Rooftop-Bar, ein Mexikaner, Steak oder was ganz anderes?
Nach langem hin und her wurde es dann Steak. Naja… war im Großen und Ganzen nicht unbedingt das, was ich mir vorgestellt hatte. Zudem habe ich ein anderes Stück Fleisch bekommen, als das ich bestellt hatte. Als ich’s bekommen habe, sagte er es mir zwar, erwähnte aber nicht, dass das viel teurer sei. Als ich das Lokal verlies, sprach ich ihn darauf an und wir diskutieren mit einem Kollegen darüber. Mir wurden dann 5 USD zurückgegeben und damit war die Sache erledigt.
Nach dem Essen bin ich Richtung Hotel, hab mir noch nen Kaffee mitgenommen und mich in den Gemeinschaftsbereich gesetzt. Da war ein Pärchen, das mir erzählt hat, dass es im Internet fiktive Flüge zu kaufen gibt. Das hätte ich mal vorher wissen müssen…
Den Rest des Abends war ich dann wieder nur auf meinem Zimmer.Leggi altro
Chilliger Tag in Casco
5–8 feb 2024, Panama ⋅ ⛅ 28 °C
Viel gibt es gar nicht zu berichten.
Aus lauter Verzweiflung gestern, hab ich ja nochmal zwei Nächte in Casco Viejo gebucht. Und heute Abend vorsichtshalber noch eine weitere…
Angefangen hat mein Tag recht ruhig. Ich hab meinen Rucksack fertig gepackt, geduscht und mich um 9:45 Uhr auf den Weg in meine neue Bleibe gemacht. Um 10:00 Uhr konnte ich einchecken. Der Weg war ca. 4 Minuten, 300 Meter um die Ecke. Natürlich ist der Preis für diese Unterkunft etwas höher, aber ich dachte mir, dass ich dort evtl. auf jemanden treffe, mit der/dem ich etwas unternehmen kann. Auch die Gegend ist sicher. Die alte Umgebung war tagsüber sicher, aber nachts sollte doch ein bisschen besser aufgepasst werden.
Bevor ich mich dann gemütlich auf den Weg durch die Altstadt gemacht hab, gab’s erst noch nen Ratsch mim Gastgeber (Dave) und ein Frühstück und Mittagessen in einem, gleich gegenüber von der Unterkunft. In das Lokal kommen nur Einheimische und es gibt ganz leckeres lokales Essen. Hühnchen mit Reis, Bohnen, Linsen und Kartoffel-/rote Beete Salat. Dazu einen Orangensaft. Das alles für 5 USD. Jetzt ging’s aber los mit meinem Spaziergang. Ich denke, ich hab das Meiste schon gesehen, aber einfach so durchzulaufen ist dann doch nochmal was anderes. Viele Dinge sieht man aus einer anderen Sicht bzw. sieht man Kleinigkeiten, die beim ersten Mal gar nicht so auffallen. Am Spätnachmittag hab ich mich Richtung Airbnb aufgemacht und noch schnell eine SIM-Karte für Panama gekauft. Ich dachte, dass ich die schnell eingerichtet hab und damit noch flexibler bin… da hab ich mich aber ganz schön getäuscht.
Ab 16:00 Uhr war im Airbnb eine Cooking-Class. Ich hatte mich gegen das Kochen, aber für das Essen entschieden. Essen gab’s dann um 19:00 Uhr. Ein bisschen hab ich beim Kochen zugeschaut, aber mich auch mit meiner SIM-Karte rumgeärgert. Pünktlich um 19:00 Uhr ging’s dann los. Außer den drei Köchen waren noch zwei weitere Essensteilnehmer gekommen. Mit mir waren es 6 Gäste. Vier aus den USA und eine aus Großbritannien. Zu essen gab es Empanadas als Vorspeise und als Hauptgericht Rindfleisch mit Reis und Pak Choi. Leider alles mit Koriander gewürzt. Es hat trotzdem ganz gut geschmeckt. So gegen 22:00 Uhr sind die Gäste alle gegangen. Ein weiterer Airbnb-Gast und ich haben dann noch beim Aufräumen geholfen. Dave hat den Rest noch fertig gemacht und ich leistete ihm noch Gesellschaft. Gegen Mitternacht war alles erledigt und ich bin schlafen gegangen…
Und meine Panama-Telefonnummer ging immer noch nicht 😡😔🤷🏼♂️Leggi altro
Museumstag
6 febbraio 2024, Panama ⋅ ☀️ 30 °C
Heute war auch eher ein ruhiger Tag. Ich bin ein bisschen später aufgestanden, hab mir dann in einer Bäckerei so ne Art Zimtschnecken gekauft und ggü. von meinem Airbnb nen Kaffee mitgenommen. Gegessen hab ich’s dann in der Unterkunft. Meine Panama SIM-Karte wollte immer noch nicht. Dave wollte mir damit helfen, war aber noch nicht zu sehen… ein wenig später konnte er mir dann helfen. Eine Eingabe im Handy und schon funktionierte es. Bevor es weiterging, verratschte ich mich aber noch mit Dave. So um 13:00 Uhr bin ich los zum ersten Museum. Museo de la Mola. Ich wusste nicht, was mich da erwartet. Jetzt weiß ich es: Mola ist eine traditionelle Nähkunst. Die Aufenthaltsdauer ist auf 45 Minuten beschränkt. Das reicht aber auch, da es ein recht kleines Museum ist. Bevor ich ins nächste Museum gegangen bin, machte ich erst eine kurze Pause am Plaza Herrera und bin dann in mein „Stammlokal“ gegangen. Heute gab es Hackfleischbällchen mit Reis, Linsen, Nudelsalat und einen Orangensaft. Nach dem Essen musste ich mich beeilen, da die Museen um 16:00 Uhr schließen und ich nicht wusste, wie groß das historische Museum ist. Erst hab ich mich verlaufen und als ich dann vor dem Gebäude stand, deutete nichts auf ein Museum hin. Eher auf eine Uni. Ich hab das Wachpersonal gefragt und eine kleine, unscheinbare Tür war der Eingang. Ich musste mich in eine Liste eintragen und durch die nächste kleine Tür ging’s dann ins Museum. Das war noch kleiner als das Mola. Ich war in gut 20 Minuten fertig. Noch ein bisschen durch die Straßen gebummelt und wieder ab nach Hause. Da hab ich mich mal wieder um meine weitere Reiseroute gekümmert, weit bin ich aber nicht gekommen. Von Dave hab ich dann bisschen Host Arbeit übertragen bekommen. War aber nicht besonders viel. Später wollte er mir dann noch etwas von seinen Linsen abgeben, deshalb hatte ich mich nicht um ein Abendessen bemüht. Natürlich kam es wieder anders…
Aber erst noch eine andere Sache, die da so zwischen all den Sachen passiert ist…
Als ich auf meinem Bett lag, klingelte es an der Tür. Dave und Nina waren nicht da. Ich hab dann die Tür geöffnet und die Kinder aus der Nachbarschaft standen vor der Tür und sagten irgendwas auf spanisch. Ich hab nix verstanden. Sie wollten mir sagen, dass ein Gast da ist und in die Wohnung möchte. Der Gast konnte zum Glück deutsch und ich sagte, dass ich ihn nicht einfach reinlassen kann. Wir haben dann seine Sachen in die Wohnung gestellt und er ist zum Essen gegangen. Als ich Dave eine Nachricht schreiben wollte, hab ich gesehen, dass ich von Dave eine Nachricht bekommen habe. Ich dachte, die ist wegen des neuen Gastes. Er teilte mir mit, dass er vergessen hätte, mein Zimmer zu blocken und dass das nun von jemanden gebucht sei und ich morgen das Zimmer räumen muss. Tja, da brach ein wenig Panik in mir aus. Auf die Schnelle wissen, wohin ich will und auch noch eine gute Unterkunft finden. Als die beiden vom Einkauf zurückkamen, sagte ich ihnen, dass da jemand vor der Tür stand. Sie hatten ihn auf der Straße getroffen und wollten ihn nicht bei sich aufnehmen. Was sich später dann als mein Glück herstellen sollte. Der Deutsche musste seine ganzen Sachen wieder packen und mim Taxi in ein anderes Hostel fahren. Später sagte Dave dann zu mir, dass ich bleiben kann, da das eine Zimmer ja jetzt frei ist.
Zurück zum weitere Geschehen.
Was ich nicht wusste, dass seine Frau Nina heute Geburtstag hat. Sie kamen zwar vom Einkaufen mit einer Torte zurück, aber woher sollte ich wissen, dass…
Als das kolumbianische Pärchen, das neben mir im Zimmer übernachtet, eine Flasche Rotwein mitbrachte und jedem ein Glas einschenkte, fragte ich, was der Anlass sei.
Wir saßen dann zu fünft auf dem Balkon, aßen ein Stück Torte, tranken Rotwein und Rum. Das war zugleich mein Abendessen. Nachdem keiner mehr etwas von der Torte wollte, wurde der Rest an die Nachbarskinder verteilt. Auf einmal standen 8 oder mehr Kinder in der Küche. Später haben wir dann noch meinen heute gekauften Rum getrunken. Besser gesagt, der Kolumbianer…
Um Mitternacht sind wir dann alle so langsam ins Bett…Leggi altro
Planung und dies und das…
7 febbraio 2024, Panama ⋅ ☁️ 27 °C
Viel gibt es nicht zu erzählen. Außer dass ich mich heute Abend endlich entschieden habe, wie’s weitergeht. Aber der Reihe nach. Wieder hat der Tag ganz entspannt angefangen. Um 11:00 Uhr rum, bin ich losgegangen um zu frühstücken. Ich wollte in ein nahegelegenes Hostel, die ein Restaurant im Keller und eine Rooftop-Bar haben. Um den Weg zu finden, hab ich meine schon öfters erwähnte App gefragt. Weit war’s wirklich nicht, raus ausm Haus, rechts , dann ein paar Meter der Straße folgen und nochmals rechts. Schon nach den ersten Metern kam mir die Gegend nicht wirklich geeignet für einen Hostelstandort vor. Aber wenn die App das sagt… Die Straße bog leicht ab und als ich um die Kurve war, war mir klar, dass das nie und nimmer stimmen kann. Übelster Geruch nach Urin, ziemlich dreckig, eine obdachlose Frau machte irgendetwas im Eck. Ich versuchte nicht hinzuschauen. Mir kam ein einigermaßen gut gekleideter Mann entgegen. Den fragte ich, ob er weiß, wo das Hostel ist. Zum Glück konnte er mir den Weg sagen. Es war genau in die andere Richtung. Ich bedankte mich und drehte um. In diesem Moment hat er noch irgendwas gesagt. Ich hab’s nicht verstanden, bin einfach gegangen. So wirklich unsicher hab ich mich nicht gefühlt, aber nachts möchte ich da nicht durch gehen müssen. Zudem ist anscheinend in der Parallelstraße ein illegaler Straßenstrich…
Nachdem ich den richtigen Weg wusste, war es auch nicht schwer, dorthin zu finden. Leider war ich zu spät, Frühstück gibt’s nur bis 11:00. Meine Alternative war das Coca-Cola Café. Nina sagte, ich solle ein bisschen aufpassen. Aber in der Gegend hatte ich ja gewohnt. Egal, ich bin da hin, alles wie immer und es gab ein Omelett mit Schinken, Brot und Kaffee. Nebenbei suchte ich wie ein Verrückter nach einer Unterkunft, ohne zu wissen, wo ich eigentlich hin will. Da ich sonst keine Pläne hatte, bestellte ich noch einen Kaffee und nen Flan. Mit einem kleinen Umweg durch die Stadt, bin ich wieder zurück in die Unterkunft um meine Planung fortzuführen. Nachdem heute ein wahnsinniger Verkehr in den Straßen war, fragte ich Dave, was heute los ist. Die Antwort: das sind alles Leute, die zum Karneval nach Casco Viejo kommen.
Ich dachte mir, dass meine Route über die Pazifikseite nach Boquette und vielleicht nach Boca del Toro führt. Da ich aber keine sieben Stunden am Stück im Bus sitzen möchte, fragte ich Dave. Er meinte, ich solle einen Stopp in Santiago einlegen. Keine besonders aufregende Stadt, aber für ein, zwei Tage in Ordnung. Von dort aus hätte ich auch die Möglichkeit an Strände zu kommen. Diese sind zwischen 10 und 20 km entfernt. Ich fand auch ein Hostel, dass zum Relaxen sehr gut geeignet scheint. Mit Hängematten und einem Garten.
Zur gleichen Zeit machten meine Vermieter Mittag. Es gab irgendetwas kenianisches. Ich durfte eine Kleinigkeit mitessen.
Mein neuer/nächster Gedanke bzgl. Route war auf einmal ein ganz ein anderer. Warum bleib ich zum Karneval nicht in der Stadt? Ich fragte in meiner Unterkunft an, ob ich bis Montag bleiben könnte. Dave verneinte, da die übers Wochenende nicht vermieten. Damit war diese Idee hinfällig, also doch weiter nach Santiago. Anstatt zu buchen, bin ich nochmal los in die Stadt, ne Kleinigkeit zu Essen. Zwischenzeitlich war es schon später Nachmittag. Bevor ich ins Restaurant eingekehrt bin, gab’s nochmal ne kleine Runde quer durch die Stadt. Am Plaza Central machte ich eine kleine Pause und informierte mich ein wenig über den Karneval in Panama. Ich suchte nach Unterkünften bis Montag. Ein Hostel, das ich des öfters schon überlegt hatte, hatte noch ein Bett frei. Da es gleich um die Ecke war, bin ich hin und hab das Bett gebucht. So zieh ich morgen zum dritten Mal im gleichen Viertel um. Ganze 450 Meter muss ich dann zurücklegen.
Santiago muss nun warten, aber ich hoffe, dass es am Montag nicht zu viel Verkehr gibt und ich mit dem Bus dann „endlich“ aus der Stadt komme…
Zum Essen bin ich in eine Brauereigaststätte gegangen. Da gab’s ein dunkles Bier und eine Bratwurst. Nach dem Essen bin ich noch kurz an die Uferpromenade und hab ein bisschen aufs Meer geschaut. Als die Sonne untergegangen war, bin ich heim und habe meine Sachen gepackt und blieb den ganzen Abend faul auf dem Bett.
Ja, eigentlich is nix passiert und doch is der Text schon wieder so lang… 🤷🏼♂️Leggi altro
Dritte Unterkunft in Casco Viejo
8–12 feb 2024, Panama ⋅ ☁️ 31 °C
Ich weiß schon gar nicht mehr, wie ich anfangen soll. Die letzten Tage haben immer sehr ähnlich begonnen. Auch dieser…
Ganz entspannt ging’s los. Nachm Duschen wollte ich mich auf den Weg machen und mir was zum Frühstücken suchen. Dave stand in der Küche und hatte sich gerade Reste von gestern Abend warm gemacht. Er fragte mich, ob ich probieren wolle. Somit musste ich nicht mehr auf die Suche nach etwas essbaren gehen. Ne Wassermelone gab’s dann auch noch. Für mich stand ja heute wieder ein paar Umzug an. Mein Zimmer sollte ich so gegen Mittag räumen. Um diese Zeit sind auch die anderen Gäste abgereist. Gerade als ich meine Sachen packen wollte, fragte mich Nina, ob ich noch einen Kaffee möchte. Sie ging mit dem Hund Gassi und brachte mir dann einen „Americano“ mit. Dave wollte eigentlich schon längst beim Einkaufen sein, da heute Abend wieder eine Cooking-Class war. Nach dem Kaffee hab ich dann endlich meine Rücksäcke geholt und bin los. Weit hatte ich auch dieses Mal nicht. Nach ca. 5 Minuten war ich im Hostel angekommen. Nach den Formalitäten hab ich mich noch mit der Rezeptionistin unterhalten, um die Zeit zu überbrücken, bis ich aufs Zimmer konnte. Besonders lange musste ich nicht warten. Nachdem mir mein Bett zugeteilt war, hab ich mich im Hostel umgeschaut und mich kurz in die Küche gesetzt. Ein bisschen Hunger hatte ich schon wieder, so bin ich wieder zu meiner „alten Heimat“ zurück und in das kleine, einheimischen Lokal gegangen. Bevor ich rein bin, hab ich zum Balkon geschaut und da stand Dave. Wir haben uns zugewinkt und ich zeigte ihm den, dass ich zum Essen gehe. Heute gab’s ein Stück Rindfleisch, Reis, Linsen, Salat und einen Orangensaft. Danach gönnte ich mir mein erstes Eis in diesem Urlaub. Nur die Idee mit dem Mitnehmen war nicht so gut. Bei 30 Grad (gefühlt aber viel mehr) bin ich nicht weit gekommen, schon lief mir das halbe Eis über die Finger… 🤷🏼♂️
Als ich mim Eis fertig war, bin ich wieder durch die Stadt spaziert, einfach drauf los. Ab und zu ein kleines Päuschen eingelegt und an meinem „Lieblings-Plaza“ den Aufbau einer Bühne verfolgt. Bevor ich zum Essen bin, noch im Hostel vorbei und mir ein sauberes T-Shirt angezogen, das Eis hatte seine Spuren hinterlassen.
Eigentlich wollte ich zu nem Mexikaner gehen, aber als ich da vorbeikam, hat’s mich gar nicht so angelacht. Ich bin dann im Restaurant von gestern gelandet. Hab wieder ein leckeres Bier und einen Wrap mit Huhn. Noch eine kleine Runde im Dunkeln gedreht (ich glaube zum ersten Mal in diesem Urlaub) und dann ab ins Hostel. Da wollte ich die Planung bis zum Flug nach San José machen. So ein bisschen hab ich was geplant… auf jeden Fall geht es am Montag raus aus der Stadt!Leggi altro
Hop on Hop off Tour
9 febbraio 2024, Panama ⋅ ☀️ 26 °C
Heute war ich ein typischer Tourist. Ich hab mir ein (eigentlich zu teures) Ticket für den Touristenbus gekauft. Abfahrt in der Nähe von meinem Hostel war gegen 9:30 Uhr. Zuvor hab ich mir noch nen Kaffee gekauft und während ich auf den Bus gewartet habe, bisschen was gefrühstückt. Pünktlich ging’s los. Meine erste Idee war, an Cerro Ancon auszusteigen und die Aussicht zu genießen. Doch während der Fahrt dachte ich mir, ich mach erst den Kanal und dann schau ich weiter. Am Kanal angekommen sagte der „Reiseleiter“, dass der Eintritt über 17 USD kostet. Das war mir dann zu viel. Also fuhr ich weiter… der nächste Höhepunkt war dann Amador Causeway. Dort gibt es das Biomuseo, Eintritt für nicht Locals, 20 USD. Ich bin dann bis zum Ende des Causeway gefahren und lief ein Stück zu Fuß. Ehrlich gesagt, kann ich nicht verstehen, warum jeder von diesem Ort begeistert ist. Außer Restaurants und Geschäften hab ich da nicht viel gesehen. Auch der Weg, den ich gegangen bin, war nicht besonders. Alles relativ neu. Mit dem nächsten Bus bin ich nach Casco zurückgefahren und habe mir in meinem Stammlokal was zum Mittagessen gekauft. Beim Aussteigen wurde gesagt, dass das der letzte Bus sei, der hier hält. Wegen des Karnevals werden die Straßen gesperrt und die Routen ändern sich. Der nächste Halt an dem ich zusteigen könnte ist ca. 4 km weit weg. Nachdem aber vereinzelt noch Autos vorbeikamen und auf der App zu sehen war, dass der Bus in 80 Minuten kommen sollte, spazierte ich in der Nähe umher. Als sich die Abfahrtszeiten immer wieder geändert haben, bin ich in Stadt. Plötzlich sah ich einen Bus, ich war aber zu weit weg um ihn zu erreichen. Für mich war somit die Tour erledigt, auch zeitlich wäre sich das nicht mehr ausgegangen. Ich hab mich dann im Hostel auf den Balkon gesetzt und entspannt. Vielleicht mache ich den Cerro Ancon morgen, da das Ticket auch morgen noch gültig ist. Später bin ich dann noch peruanisch Essen gegangen.Leggi altro

Hab einen interessanten zweiten Tag bei deiner Städtetour. Viel Spaß [Wir Elteren]

ViaggiatoreHey Mani, man fühlt sich als wäre man auf Mallorca, jedenfalls sieht es so ähnlich aus.
Cerro Ancon + Karneval
10 febbraio 2024, Panama ⋅ ⛅ 29 °C
Bevor ich über meinen heutigen Tag berichte, noch ein kleiner Nachtrag zu gestern. Nachdem ich mit den Pinguinen fertig war, also, ich lag schon im Bett und schlief schon fast, hab ich mich nochmal aufgerafft und bin alleine los zur Cinta Costera. Dort sind zwei Bühnen aufgebaut und lt. Programm sollten die 4 Reinas (Königinnen) vorgestellt werden. Gegen 22:00/22:30 Uhr bin ich los. Viel los war nicht mehr auf den Straßen. Da ich nicht wusste, dass es nur an bestimmten Stellen Eingänge gibt, habe ich noch ne extra Runde drehen dürfen. Einlass aufs Gelände nur mit Reisepass möglich. Ich hatte eine Kopie dabei. Nach dem ersten Vorzeigen des Passes, dachte ich schon, das geht ja einfach. Dann ging’s auf zur nächsten Runde. Keine 50 Meter weiter, standen die nächsten Uniformierten. Auch hier musste ich meinen Ausweis zeigen. Eine etwas unsanfte Leibesvisitation folgte, als ich diese bestanden hatte, wollte der Nächste meinen Ausweis sehen. Nach etlichen Fragen, u.a. wann ich denn eingereist sei und ob ich aus Deutschland komme, durfte ich aufs Gelände. Nach ca. 1 km war ich dann an den beiden Bühnen. Auf der einen war ein Rap-Konzert (oder was auch immer das für ne Musikrichtung war) und auf der zweiten spielte ne Band eher kubanische Musik. Die Beschallung war extrem laut. Der Straße entlang waren überall kleine Stände aufgebaut, an denen Essen und Trinken gekauft werden konnte. Ich bin zwischen den beiden Bühnen hin und her und hab mich kurz mit einen Verkäufer (gegrillte(s) Würstchen und Fleisch) unterhalten und dann am nächsten Stand ein Bier „Balboa Ice“ gekauft. Besonders interessant war es nicht. Für die Königinnen war ich natürlich zu spät dran…
Ich glaube, ich war ca. 30-45 Minuten auf dem Gelände und bin dann wieder zurück ins Hostel. Der Weg nach Hause war gefühlt sehr sicher, da an jeder Straßenecke Polizei oder Militär stand. Auch auf der Feiermeile war die Präsenz von Sicherheitskräften enorm.
Mein Plan für heute war, die Haltestelle zu finden und mit dem Hop on Hop off Bus zum Cerro Ancon zu fahren. Gestern Abend ist ein Mädel aus Deutschland in meinem Zimmer eingecheckt und wir haben uns kurz unterhalten. Sie wollte zum Monkey Hill fahren und wir wussten beide nicht, dass das der Cerro Ancon ist. Am Ende sind wir dann zu dritt, ein Amerikaner hatte sich noch angeschlossen, mit Uber zum Berg gefahren. Der Aufstieg war relativ leicht, ein paar Stufen und eine Straße rauf. Der Ausblick war schon cool. Auf der einen Seite der Panama-Kanal, auf der anderen die Altstadt und die Skyline. Irgendwelche Tiere haben wir leider nicht gesehen.
Ich wollte zuerst nochmal mit meinem Touriticket Bus fahren, aber es hätte nichts mehr gegeben, was ich noch unbedingt sehen will. Wir sind dann mit Uber zurück nach Casco gefahren und zum Essen gegangen. Danach kurz zurück ins Hostel, fertig gemacht fürn Karneval, alle Sachen wasserdicht verpackt, da es sehr nass werden kann. Dann los Richtung Cinta Costera. Das Einlassprozedere kannte ich ja schon. Aber dass das nochmal getoppt werden kann, dachte ich nicht. Am Eingang angekommen waren zwei Schlangen. Eine für die Damen, eine für Herren. Uns wurde gesagt, wir brauchen uns dort nicht anstellen, wir können rechts durchgehen. Da stand nur eine Dame an. Nachdem wir zum ersten Mal unsere Ausweise vorgezeigt haben, diese auch fotografiert wurden, mussten wir die Pässe erneut vorzeigen/fotografieren lassen und dann ging das warten los. Ich fragte, warum wir den Ausweis zweimal vorzeigen müssen. Antwort: es sind unterschiedliche Behörden. Gerade eben werden wir von der Migration kontrolliert. Viele Europäer/innen wurden schnell durchgelassen. Wir warteten ca. 30 Minuten. Dann wollten sie unsere Rückflugtickets sehen. Ich hatte meins natürlich nicht dabei. Ich hab dann das Foto von meinem Einreisestempel gezeigt und durfte zum Sicherheitscheck. Auch hier nochmal Ausweis zeigen und sich abtasten lassen. Endlich waren wir drin. Jetzt hatten wir keine Stunde mehr, um uns das Spektakel anzuschauen. Um 15:00 Uhr sollte das Culecos, nass spritzen mit Feuerwehrschläuchen, vorbei sein. Als wir zu den beiden Bühnen wollten, die nächste Sicherheitskontrolle. Ausweis zeigen, abtasten lassen (meine Beine wurden von ihm getreten, da ich die anscheinend nicht breitbeinig genug da stand, war gestern übrigens auch der Fall) und hoffen, dass man reinkommt. Mein Typ schaute sich die Kopie an, dann mich, dann die Kopie, schaute verzweifelt seine Kollegen an. Nach ner Minute gab er mir die Kopie zurück und ich durfte rein. Jetzt waren wir also da… viel gibt es gar nicht zu berichten. Laute Musik, kaum bzw. keine verkleideten/maskierten Leute, viel Wasser. Der Spaß hier ist, sich nass spritzen zu lassen. Das war’s dann auch schon. Ich hab mir ein Bier gekauft und wir sind dann in dem eingezäunten Bereich rumgelaufen. Punkt 15:00 Uhr war’s dann auch vorbei. Bevor wir ins Hostel zurück sind, haben wir noch einen kleinen Abstecher zum Fischmarkt gemacht. Im Hostel hab wir uns nicht lange aufgehalten und sind recht schnell weiter auf den Parque de la Catedral, hier sollte auch was stattfinden. Als wir ankamen war so eine Art Tanzstunde und im Anschluss wurden die 4 Reinas vorgestellt. Das war ziemlich langweilig. Auf einen anderen Platz sollte auch eine Veranstaltung sein. Da war aber nix. Deshalb sind wir dann ins CasaCasco auf die Dachterrasse im 5. Stock oder so. Bisschen Sonnenuntergang schauen und ein kühles Getränk zu sich nehmen.
Später wollten wir dann nochmal zur Cinta Costera zum Karneval. Im Hostel geduscht, noch ein Bier im Gemeinschaftsbereich getrunken und dann, die Gruppe wurde immer größer, los zum Karneval. Aufm Weg dorthin habe ich Dave und Nina getroffen. Kurzer Smalltalk und weiter. Auf einmal war neben mir ein komischer Typ aus Deutschland. Ich glaub, der war besoffen und/oder voll mit Drogen. Der hat mich bis zum Eingang nicht mehr in Ruhe gelassen. Am Eingang sagte er dann, dass er ein Messer dabei hat und ihm gesagt wurde, er darf das mit reinnehmen. Und was er noch alles in seinem Rucksack hatte… ich weiß es nicht!
Diesmal lief der Einlass recht schnell und unkompliziert ab. Einmal den Ausweis zeigen, sagen, wann man nach Panama eingereist is, Sicherheitscheck und drin…
Jetzt war es schon voller als gestern Abend oder heute Nachmittag. Aber immer noch entspannt. Auf beiden Bühnen wieder ziemlicher Lärm. Stimmung war ok und auf der größeren Bühne, da standen wir die meiste Zeit, gab es keine Livemusik. Es wurde zwar Schlagzeug etc. aufgebaut und Leute mit Instrumenten standen auf der Bühne, aber passiert ist nix. Wir sind auf ein letztes Bier zur kleinen Bühne, da war Livemusik, eher traditionell. Auch hier war die Stimmung ok. Nur ein paar Leute haben getanzt.
Auf dem Rückweg hab ich mir noch einen gegrillten Fleischspieß gekauft. So um 0:30 Uhr war das Abenteuer Karneval erledigt.Leggi altro
Chillen und bisschen Karneval
11 febbraio 2024, Panama ⋅ ⛅ 27 °C
Nach dem langen Text gestern, hoffe ich, dass es heute nicht ganz so viel wird. Gemacht hab ich nämlich nicht viel. Für meine Urlaubsverhältnisse spät aufgestanden, geduscht, gefrühstückt, telefoniert, mit Hostelgästen geratscht. Bis 11:00 Uhr musste ich mich entscheiden, ob ich einen Tagesausflug nach Penonomé mache. Das ist anscheinend auch eine Karnevalsstadt. Die Rückfahrt hätte ich dann alleine antreten müssen. Aber mit dem Wissen, dass ich morgen und wahrscheinlich auch die nächsten Tage wieder viel im Bus sitzen werde, hab ich mich fürs Bleiben in Casco entschieden. Als ich gemütlich auf der Couch im Gemeinschaftsbereich gesessen bin, kam einer (von dem ich den Namen nicht weiß, obwohl wir gestern zusammen unterwegs waren) vorbei und wir unterhielten und ziemlich lange. Um 13:30 Uhr ging ich dann noch schnell zum Mittagessen. Wieder in das einheimischen Lokal. Heute war dort im 14:00 Uhr Schluss. Das wusste ich aber nicht. Ich bin gerade noch rechtzeitig gekommen. Hinter mir wurde dann die Türe geschlossen. Es gab Maniok, Würstl mit einer Art Würstlgulasch…
Danach bin ich wieder ins Hostel und hab’s mir nochmal auf der Couch gemütlich gemacht, bevor ich dann zum Parque de la Catedral gegangen bin und dort dem Faschingstreiben ein bisschen zugeschaut habe. Eigentlich wollte ich mir noch einen Umzug anschauen, aber da wusste ich nicht genau, wo der ist. Er war auf alle Fälle nicht da, wo ich gewartet habe. Zurück im Hostel hab ich mit ner Zimmermitbewohnerin geratscht und bin dann nochmal los, um zu schauen, ob noch was bezüglich Karneval los ist. Da war aber um 18:00 Uhr alles vorbei. Zumindest in der Stadt. Ich bin noch zum Essen gegangen, im ersten Lokal stand ich an der Tür und keiner kümmerte sich um mich. Ich bin wieder gegangen und hatte das gleiche Problem wie zuvor, wo geh ich zum Essen hin. Ich war dann wieder in der Brauereiwirtschaft. Im Hostel hab ich dann noch einige Deutsche getroffen und mich natürlich wieder verratscht. Eigentlich wollte ich noch meinen Rucksack packen und kleinere Dinge erledigen. Das muss halt jetzt bis morgen warten.
Morgen im Lauf der vormittags will ich mich auf den Weg nach Santiago de Veraguas machen.Leggi altro
Reise nach Santiago de Veraguas
12–16 feb 2024, Panama ⋅ ⛅ 36 °C
Nach über einer Woche Casco Viejo (Panama City) ging’s weiter nach Santiago. Ich hatte die ganze Zeit noch keine Unterkunft gebucht, da noch genügend Betten frei waren. Als ich buchen wollte, bekam ich immer das falsche Datum bestätiget. Auch in der Früh, war dieser Fehler noch da. Ein Mädel aus meinem Zimmer sagte mir, dass sie das auch hatte, das aber die Buchung korrekt ist. Also hab ich noch schnell gebucht.
Bevor ich zum Busbahnhof gefahren bin, war ich noch mit Jakob, ein Hostelmitbewohner aus Köln, im Coca-Cola Café beim Frühstücken. Mein Plan war spätestens um 11:00 Uhr im Hostel zu starten. Aus meinem Zimmer ist jeder ausgezogen. Ich hab meinen Bettnachbarn gefragt, ob er auch zum Busbahnhof fährt und ob wir uns nicht das Taxi oder Uber teilen wollen. Er reiste noch mit einem Mädel, beide hatten nichts dagegen, so sind wir ca. 10:30 Uhr zum Bahnhof gestartet. 15 Minuten später waren wir da. Ich hatte Glück und mein Bus fuhr in 10 Minuten los. Ich dachte, dass ich ca. 2 Stunden unterwegs bin. Am Ende waren es dann 4,5 Stunden. Der Bus war nicht besonders bequem und die Klima funktionierte auch nur mäßig. Die Fahrt führte hauptsächlich über die Panamericana. Nach zwei Stunden gab’s nen kurzen Stopp, bevor die Fahrt fortgesetzt wurde. Ich hab zwischendurch immer mal wieder geschlafen. In Santiago angekommen, bin ich den knappen Kilometer zum Hostel zu Fuß gelaufen. Ich weiß nicht warum, aber ich dachte, dass es hier etwas kühler als in Panama City ist. Der Gegenteil ist der Fall. 36 Grad, gefühlt 40…
Der Weg war wieder in der prallen Sonne. Nach gut 10 Minuten war ich völlig nass geschwitzt im Hostel. Beim Eintreffen hab ich gleich gesagt, dass ich ne Reservierung habe. Nachdem es aber anscheinend irgendwelche Probleme gab, er sagte nur, ihr System spinnt gerade, hab ich mich mit meinem Handy ins WLAN eingewählt und gesehen, das „booking“ meine Buchung storniert hat. Jetzt wurde es mir noch heißer. Es waren nämlich in der ganzen Stadt nur noch zwei Betten frei, als ich meine Reise angetreten habe. Als dann die Chefin kam und sich das Ganze angeschaut hat, sagte sie, kein Problem, sie bucht mich jetzt ein und fragte noch, was es mich über „booking“ gekostet hätte. Ich wusste nur, dass es über 50 USD waren. Sie wollte 42 USD. Also Glück im Unglück… ein Bett und das auch noch sehr günstig.
Ich hab meine Sachen ins Zimmer getragen und mich dann auf der Terrasse in eine Hängematte gelegt. Leider nicht sehr lange, da ich mir irgendwo meinen Magen verdorben hab. Das erste Mal seit ich unterwegs bin… Ich bin in mein Bett und habe versucht zu schlafen. Hab mir noch ne Cola geholt, die war dann zu viel. Nach 🤮 und 💩 ging’s wieder etwas besser. Den restlichen Abend war ich im Bett und habe versucht zu schlafen.Leggi altro
Erholung
13 febbraio 2024, Panama ⋅ ☁️ 28 °C
Der heutige Tag ist wirklich schnell erzählt. Nachdem ich in der Nacht fast erfroren bin, Klimaanlage auf 16 Grad und keine Decke, hab ich mir mit meiner Flugzeugdecke wahrscheinlich das Leben gerettet… 😉
Die Nacht konnte ich sonst eigentlich recht gut schlafen. Obwohl ich gestern ja schon sehr früh im Bett war, wachte ich erst um 7:00 Uhr rum auf.
Zum Frühstück gab’s Kräcker mit der restlichen Cola und später noch Schokokekse. Ich hatte noch ein nettes Gespräch mit drei Südtiroler, die heute weitergereist sind. Nachdem die Drei weg waren, hab ich mich in die Hängematte gelegt und lag da bis 17:30 Uhr rum. Ich musste noch zum Einkaufen. Was ein Problem hätte werden können, da wegen Fasching relativ viel geschlossen hat. Der Supermarkt am Busbahnhof hatte zum Glück auf. Ich wusste aber gar nicht, was ich kaufen soll. So hab ich nur ein paar Getränke, Kräcker und Kekse gekauft. Als ich zurück war, war die Hängematte wieder mein… 😊
Zum Abendessen hab ich mir dann Reis bestellt. Ich wurde zwar ungläubig angeschaut und gefragt, ob ich nicht ein Bier oder irgendetwas dazu haben möchte…
Nach dem Essen machte ich mir noch Gedanken, was ich die nächsten Tage anstellen möchte. Ich bin aber zu keinem Entschluss gekommen.Leggi altro
Playa Torio
14 febbraio 2024, Panama ⋅ ⛅ 33 °C
Nach einer ruhigen Nacht ging’s nach dem Frühstück, dass ich zum Glück gut vertragen habe, auf zum Busbahnhof. Mein Ziel heute war der Playa Torio, ein Strand an der Pazifikküste. Ein netter Einheimischer hat mir gezeigt, wo mein Bus losfährt. Nach ner kurzen Wartezeit und überlegen, ob ich die Fahrt überhaupt antreten soll (mir war’s irgendwie nicht so besonders gut), kam der Bus und ich stieg doch ein. Nach knapp zwei Stunden war ich da. Ich war der letzte Fahrgast. Die Fahrt führte durch eine tolle Landschaft.
Am Ziel angekommen, wusste der Fahrer gleich, dass ich zum Strand möchte und hat mir auch gleich den Weg dahin gezeigt. Es waren nur 800 Meter. Am Meer angekommen war ich etwas überrascht. Ich hatte ja keine Ahnung, was mich erwartet… Karibik war’s nicht, aber trotzdem ein schöner Strand. Leider nicht zum Baden oder Schnorcheln geeignet. Schatten gab es so gut wie keinen. Wo Schatten war, waren auch Felsen, die sehr unbequem zum Hinlegen gewesen wären. So blieb mir nichts anderes übrig, als einfach ein bisschen hin und her zu laufen.
Touristen hab ich gar keine gesehen. Es waren ein paar Einheimische da. An einem Fluß badeten einige. Ich bin wieder umgedreht und den Strand in die andere Richtung weiter. Auch hier war so gut wie kein Mensch zu sehen. Nach einer kurzen Pause im Schatten, bin ich wieder zur Bushaltestelle gegangen.
Meine Überlegung war auch, ob ich hier in einem Hotel anfragen sollte, ob noch ein Zimmer für ein paar Tage frei ist. Von der Idee bin ich recht schnell abgekommen, da Torio ein ziemlich kleiner Ort ist.
Auf den Bus hab ich dann mindestens 30 Minuten warten müssen. Der Busfahrer war ein älterer Herr mit Panamahut… Sein Fahrstil war äußerst langsam. Ob das am Bus oder an ihm lag, weiß ich nicht. Bergauf hatte ich immer das Gefühl, dass wir alle aussteigen und anschieben müssen. Aber wir kamen nach zwei Stunden in Santiago an. Im Hostel angekommen, unterhielt ich mich mit einer heute angekommen Deutschen, die auf dem Weg nach Costa Rica ist, um dort 2,5 Monate bei einem Schildkrötenprojekt mitzuarbeiten. Unsere Unterhaltung haben wir dann beim Abendessen fortgesetzt.
Mein Plan für morgen ist erstmal zu fragen, ob ich noch eine Nacht länger im Hostel bleiben kann, wenn ja, dann mache ich morgen einen Ausflug nach Santa Fe.Leggi altro
Santa Fe
15 febbraio 2024, Panama ⋅ ☁️ 26 °C
Nach dem Frühstück ging’s los zum Busterminal, mein Ziel Santa Fe. Der Bus war schon recht voll und so startete die gut zweistündige Fahrt ohne lange Wartezeit. Um die Mittagszeit war ich da. Natürlich hab ich aus meinen bisherigen Erfahrungen nichts gelernt… ich hatte zwar geschaut, wie das Wetter werden soll, aber dass ich vorsichtshalber vielleicht auch nen Regenschutz mitnehme… ohne Worte!
So war es dann auch, dass es bei Ankunft geregnet hat. Jetzt wusste ich auch nicht so genau, soll ich trotz Regen loslaufen oder setz ich mich erstmal in ein Café? Kurz zu dem kleinen Ort. Ich fand, die Atmosphäre war wie in einem Andendorf, viele Leute rund um den Hauptplatz, wenig Touristen und das Klima angenehm (windig, regnerisch und etwas kühler).
Ich hab mich fürs Café entschieden. Blöd nur, dass das Café geschlossen war. Ich hab meine schlaue App gefragt, ob ich von hier aus auch Richtung Wasserfall starten kann. Und ich konnte… der Weg führte mich über die Straße bergab. Vor mir liefen zwei Einheimische. Einer davon ein bisschen betrunken. Als beide eine Pause machten, wäre der Betrunkene fast gestürzt. Ich hab die beiden gefragt, ob ich auf dem richtigen Weg bin und wie lange ich ungefähr zum Wasserfall brauche. Meine App sagte eine Stunde, sie sagten zwei… Ich solle doch in die Stadt gehen und mich mim Auto fahren lassen. Das hatte ich zumindest verstanden, was sie wirklich gesagt haben 🤷🏼♂️.
Ich dachte mir, ich lauf jetzt einfach mal weiter… Über eine kleine Brücke und rechter Hand war dann ein Fluss, in dem anscheinend auch gebadet werden kann. Ich bin zum Ufer, Badesachen hatte ich keine mit und der Regen setzte auch grad wieder ein. Kurze Pause am Fluss und dann ging die Suche nach dem Wasserfall weiter. Nach nicht mal 100 Meter war ein Trampelpfad, den musste ich nehmen. Irgendwie war’s schon ein bisschen komisch, so ganz alleine in der Gegend. Am Ende des Pfades waren Stufen zu einer, mehr oder weniger, Hängebrücke. Nach kurzer Überlegung bin ich dann drüber gegangen. Wieder auf nem Trampelpfad weiter, bis ich zum nächsten Fluss kam, den ich überqueren muss. Hier war dann Schluss für mich. An der Stelle, wo ich ne Möglichkeit gesehen hätte, war am Baum überall Stacheldraht. Ich drehte, auch wegen der Uhrzeit, um.
Zurück im Ort, bin ich an ziemlich vielen Unterkünften vorbeigekommen und überlegte mir, ob ich nicht ein paar Tage hier verbringen möchte. Nach ein paar Recherchen bin ich zu einem Hostel gegangen und hab gefragt, ob sie noch einen Bungalow übers Wochenende frei haben. Über die Buchungsportale sah ich, was der Preis höchstens sein darf, vor Ort war’s dann natürlich günstiger. Ab morgen (bis Montag) hab ich jetzt nen kleinen Bungalow inklusive Frühstück. Danach war die Heimfahrt angesagt, die auch wieder zwei Stunden dauerte. Noch schnell im Supermarkt Getränke gekauft und dann ab ins Hostel. Dort noch ein paar Smalltalk‘s geführt, was gegessen und meinen Rucksack gepackt. Ins Bett ging’s dann relativ früh…Leggi altro
Santa Fe, die zweite…
16–20 feb 2024, Panama ⋅ ☁️ 28 °C
Es war wieder Reisetag. Heute aber mal wieder nicht besonders weit. Nachdem ich mir gestern den Ort angeschaut hatte und mir übers Wochenende ein bisschen Privatsphäre gönne, hab ich mittags meinen Bungalow bezogen.
Um ungefähr 7:00 Uhr hat mein Tag begonnen. Nach dem Duschen erst noch ein bisschen rumgetrödelt, bis ich dann das Frühstück bestellt habe. Danach die restlichen Sachen zusammengepackt, gezahlt und mich mit zwei Mädels (eine aus Nicaragua, eine aus der Türkei) in Richtung Busterminal gemacht. Auf halber Strecke (nach ca. 8 Minuten) machte eine Schlapp, glücklicherweise an einer Bushaltestelle. Zu diesem Zeitpunkt kam auch gerade ein Bus, die zwei stiegen ein und ich bin alleine weiter. Von gestern wusste ich, dass der Bus um 10:00 Uhr (+/- 5 Minuten) fährt. Kurz vor 10:00 war ich da. Mein Rucksack wurde mir gleich abgenommen und aufs Dach gepackt. Pünktlich, wie gestern, um 10:04 Uhr ging’s los. Diesmal war die Fahrt äußerst anstrengend. Eng, heiß, zum Teil überfüllt… einfach schrecklich. Kurz vor 12:00 Uhr, war ich dann da. Der Check in war schnell erledigt, da die Formalitäten gestern schon gemacht wurden. Ich hab meinen Schlüssel bekommen und die Entspannung konnte beginnen.
Erst geduscht, dann auf der Terrasse gechillt, das Hostelgelände begutachtet und dann ab in die Hängematte. Nach drei Stunden bin ich Richtung Santa Fe Coffee Shop aufgebrochen und hab mich auf was Süßes und nen Kaffee gefreut. Aber wie so oft auf dieser Reise, zu früh… Das Café hatte heute oder für immer, war nicht genau zu erkennen, geschlossen. Das Café in das ich gestern wollte, hatte nicht den Anschein erweckt, dass es heute geöffnet wäre. Ich hab dann ne Bäckerei in G…..Maps gesehen und bin auf dem Weg dorthin über ein Restaurant „gestolpert“. Dort waren ein paar Bilder vom Essen an der Straße. Hat im ersten Moment nicht besonders ausgeschaut. Bin dann trotzdem rein und hab nach Kaffee und Kuchen gefragt. Kaffee war kein Problem, was Süßes hatte sie nicht unbedingt, nur die Nachspeisen von der Karte. Zur Auswahl etwas mit Schoko und ich weiß nicht genau was, so ne Art Kuchen. Ich hab mich für „weiß nicht was“ entschieden. Das kann sie mit Lulo, Passionsfrucht, Honig usw. machen. 10-15 Minuten sollte es dauern. War dann ein bisschen länger, aber das warten hat sich gelohnt. Lauwarmer Kuchen mit Kaffee aus Boquete, da fahr ich wahrscheinlich auch noch hin. Ich hatte beim Kaffee die Wahl zwischen Espresso oder Medium. Bevor ich mich entscheiden musste, durfte ich daran riechen. Der Espresso duftete schon sehr stark, ich nahm den Medium. Außerdem bestellte ich mir noch einen frischen Lulo Saft. Lulo ist eine Frucht, die ich aus Kolumbien kenne. Der Saft war super lecker.
Am frühen Abend bin ich wieder zurück zum Bungalow zum Probeliegen. Später noch ins Hostelrestaurant. Es war schon fast kalt, es hat nur 23 Grad. Aber das ist zur Abwechslung echt gut.
Meine Entscheidung, das Wochenende hier zu verbringen, war richtig.
Auf dem Weg heute Vormittag, hab ich mich bisschen schlau gemacht. Leider fand ich keine aktuellen Daten. 2010 lebten in Santa Fe 3200 Menschen und der Ort liegt auf 430 Meter.
Und auf die Frage die gestellt wurde, ob Janosch Recht hatte, kann ich sagen: Panama ist schon schön, aber „OH WIE SCHÖN…“ kann ich nicht bestätigen.Leggi altro
Wasserfall Bermejo
17 febbraio 2024, Panama ⋅ ☁️ 27 °C
Kurze Info: gestern endete meine Premium-Mitgliedschaft, wusste gar nicht, dass ich die habe… Ich kann ab jetzt nur noch max. 10 Bilder zeigen.
Ein schweißtreibender Tag geht zu Ende. Aber ein Tag mit ganz vielen tollen Eindrücken, sei es fürs Auge oder für die Nase. Viele Schmetterlinge, einige Greifvögel, normale Vögel und div. Insekten durfte ich sehen. Und ganz unterschiedliche Düfte wahrnehmen.
Gemütlich hat er angefangen, um 8:30 Uhr mit nem recht überschaubaren Frühstück. Danach kurz überlegen, welche Wanderung ich machen möchte. So gegen 11:00 Uhr ging’s dann wieder in die gleiche Richtung wie vor zwei Tagen, zum Wasserfall Bermejo. An der Rezeption nochmal kurz nach dem Weg gefragt und los… die ersten 25-30 Minuten kannte ich schon. Diesmal bin ich nicht meiner App gefolgt, sondern die Straße noch ein Stück weiter gegangen. Auch heute war eine Hängebrücke Teil meines Pfads. Kurz bevor ich sie überquert hatte, kam mir ein Pferd (natürlich samt Reiter) entgegen. Spätestens jetzt wusste ich, dass die Brücke doch recht sicher sein muss. Vorbei an einigen Häusern, die Mitten im nichts stehen. Die Leute die ich getroffen habe, waren alle sehr freundlich. Bis jetzt war der Weg teilweise sehr steil, aber gut zu gehen. Es war eher wie ein Waldweg. Nach ca. 3,5 km zweigte der Weg zum Wasserfall ab. Das war eher ein breiter Trampelpfad. Gut nur, dass es nicht viel geregnet hatte. Hier ging es teils steil bergab. Nach zwei Flussdurchquerungen stand ich plötzlich auf einer großen Wiese. Jetzt waren es keine hundert Meter mehr bis zum Wasserfall. Diese hatten es aber in sich… völlig naturbelassen führte der Weg durch Matsch, über Felsbrocken (große und kleine) und viel Möglichkeiten zum Festhalten gab es auch nicht. Am Wasserfall selber, auch alles unberührte Natur. Da war es schwer, irgendwie zu einem guten Platz zu kommen. Wie auch auf der gesamten Tour, gab es hier keine Möglichkeit sich zu setzen. So hab ich nur ein paar Fotos gemacht und bin dann wieder in Richtung Hostel gestartet. Der Rückweg war auch ziemlich anstrengend, da es ständig bergauf und -ab ging.
Zurück im Dorf hab ich im Supermarkt erstmal Getränke gekauft und bin dann zum Hostel.
Nachm Duschen erst in der Hängematte bisschen Reiseführer studiert und später noch zum Essen gegangen.Leggi altro
Wanderung nach Alto de Piedra
18 febbraio 2024, Panama ⋅ ☁️ 29 °C
Auch heute ist wieder viel Schweiß geflossen. Obwohl ich nur auf der Straße unterwegs war…
Aber von Anfang an.
Wieder ein ganz entspannter Beginn des Tages bei einem heute etwas umfangreicheren Frühstücks. Als ich nach dem Frühstück vom Hostelmitarbeiter gefragt wurde, was ich den heute vor hör, sagte ich nur, nix. Einfach relaxen und meine nächsten Tage planen. So war’s gedacht… gekommen ist es dann natürlich anders. Anfänglich hat das schon ganz gut geklappt, mit dem Nichtstun, doch um die Mittagszeit war’s vorbei mit der Ruhe, irgendwas wollte ich unternehmen. Hab mir auf die Schnelle ein paar Wanderrouten in der Nähe angeschaut und mich dann für „Alto de Piedra“ entschieden. Dort gibt es auch einen Wasserfall, dieser war aber nicht mein Ziel. Ich wollte nur ein bisschen Bewegung und auch nicht allzu lange unterwegs sein. Geplant war ne Stunde hin, ne Stunde zurück.
Bevor ich starten konnte, hielt mich noch eine Kanadierin auf. Ohne Punkt und Komma redete sie auf mich ein. Ich hatte mich schon dreimal verabschiedet, aber es kam immer noch eine Frage… 🙄
Gefühlt nach Stunden, in Wirklichkeit waren es so 30 Minuten, bin ich gestartet. Wie schon erwähnt, war die Strecke komplett an der Straße. Natürlich ohne Gehsteig. Aber auch hier, genau wie gestern, eine tolle Natur und schöne Aussichten. Als ich zu einer „Parkbucht“ kam, stand dort ein SUV und die Familie stieg gerade ein. Ich blieb stehen und wollte sie fahren lassen. Da fragte mich der Fahrer, ob ich spanisch spreche. Ich antworte nur: un poco. Er öffnete den Kofferraum, in dem ein riesiger Sack Orangen lag und schenkte mir vier Orangen für meine Wanderung. Ich nahm sie dankend an und lief weiter.
Da war die Stunde schon fast rum. Ich dachte mir, um die nächste Kurve lauf ich noch, dann dreh ich um. Aber natürlich bin ich weiter. Schließlich waren es bis zum eingezeichneten Aussichtspunkt nur noch 1,5 km. Nach diesen 1500 Metern war aber kein Mirador. Trotz Suche, es gab keinen. Auch von diesem „markierten“ Punkt war die Aussicht nicht besonders. Ich bin noch ein kleines Stück weiter und drehte dann um. Den gleichen Weg ging es nun zurück. Zum Glück war es heute den ganzen Tag, mehr oder weniger, bewölkt. Auf der Strecke gab es kaum Schatten. Nach gut drei Stunden war ich dann wieder im Hostel. Nachm Duschen war erholen angesagt, leider nur im Zimmer, da der Chillbereich von der Kanadierin besetzt war. Ich hatte auf Smalltalk keine Lust. Zum Abendessen gab es dann die Reste von gestern und ich bin recht früh ins Bett. Bevor ich schlafe, muss ich noch überlegen, wie ich meine nächste Tage verbringe. Fahr ich weiter nach Boquete oder an die Pazifikküste, bleibe ich noch länger in Santa Fe…
Morgen Früh muss ich mich entschieden haben, aber es fällt mir gerade richtig schwer 🤷🏼♂️Leggi altro





















































































































































































































































































































































