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Zentral + Nordamerika 2025/26

Annundjoachim tarafından sınır tanımayan bir macera Okumaya devam et
  • Volcan Poas

    7 Ocak, Kosta Rika ⋅ ☁️ 15 °C

    Neben uns am Restaurant hatten noch Kiara und Enrique aus Italien übernachtet. Sie wollen auch zum Vulkan, haben einen Time Slot etwas später wie wir gebucht. So verabschieden wir uns erstmal und um kurz nach 8:00Uhr fahren wir zum Eingang des National Parks.
    Der Parkplatz kostet nochmal extra und von dort sind es nochmal 15 min zu Fuß zum Kraterrand.

    Dort angekommen sehen wir, das wir nichts sehen. Alles ist voll Nebel. Soll man warten oder zur Botos Lagoon laufen, ein Kratersee, der nochmal 100 m höherliegt. Wir entscheiden uns zum Kratersee zu laufen. Der Weg ist steil, aber gut zu laufen.
    Ungefähr auf der Hälfte der Strecke kommen uns zwei Amerikaner entgegen. Da oben ist alles voll Nebel, man sieht nichts.
    Wir gehen trotzdem weiter und alleine der Weg durch den nebeligen Wald ist ungeheuer schön. Und diese Stille hier im Wald, einfach wow.

    Oben angekommen sehen wir den türkisfarbenen See, ganz ohne Nebel. Was so 10 min ausmachen können. Traumhaft.

    Dann geht es wieder runter, unten am Kraterrand ist aber immer noch nichts zu sehen. Wir warten noch etwas und der Nebel wird etwas weniger, so das wir zumindest ein wenig vom Krater sehen können. Dann kommt neuer Nebel.

    Auf dem Weg zum Auto treffen wir nochmal das nette Paar aus Italien. Sie versuchen jetzt ihr Glück am Krater.

    Glücklich und zufrieden gehen wir zu unserem Wohnmobil zurück, denn das was wir gesehen und erlebt haben war sehr beeindruckend.
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  • Auf dem Weg zum Volcán Poás

    6 Ocak, Kosta Rika ⋅ ☁️ 15 °C

    Irgendwie ist nicht mit länger schlafen, um 6:30 Uhr laufen die Geier bei uns übers Autodach. Und irgendwie waren wir dann wach und der See ruft.

    Mit den ersten Sonnenstrahlen geht es ins Wasser, traumhaft.
    Wir erkunden noch was die kleine Landzuge auf der wir stehen, aber Vögel sehen wir fast keine. In dem kleinen Dorf vor dem Park gibt es eine German Bakery. Genau das richtige zum Frühstücken mit einem Brotkorb mit Käse und Marmelade, ab und zu muss das mal sein.

    Ganz grob geht es heute Richtung San José . Zuerst am See entlang, mit einigen Nasenbären am Straßenrand, dann über die Staumauer. Aus dem Augenwinkel sehen wir ein Bild von einer Hängebrücke. Kurz angehalten und im Internet geschaut, gibt es hier einen Wanderweg mit mehreren Hängebrücken. Das klingt interessant, gedreht und zum Mistico Arenal Hanging Bridges Park gefahren. Der Park ist voll und man braucht eine Reservierung. Die haben wir natürlich nicht, war ja spontan. Also is nicht.
    Zurück auf die Hauptstraße geht es durch La Fortuna, ein Touristischer Hot Spot wegen seiner Nähe zum Vulkan Arenal und vielen heißen Quellen. Uns hat der Ort überhaupt nicht zugesagt, ein Touristisches Epizentrum.

    Danach kommen wir auf die Nationalstraße 4, mit viel Landwirtschaft und langsamen LKWs. Beeindruckend sind die großen Ananas Felder. 90% der Ananas in Deutschland kommen aus Costa Rica.

    Dann geht es in die Berge, bis auf 2200m hoch. Hier beginnt der National Park Vulcan Poas. Der Park macht schon um 14:00 Uhr zu, so das wir für morgen früh einen Time-slot reservieren.

    Etwas unterhalb vom Eingang gibt es ein Restaurant mit einer grandiosen Aussicht auf San José. Dort stehen wir nun und können garnicht genug vom Ausblick bekommen.
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  • Lago Arenal

    5 Ocak, Kosta Rika ⋅ ⛅ 21 °C

    Wir verlassen den schönen National Park und fahren die 23 km zurück zum Pan American Highway. Unser Ziel ist der Arenal See, das größte Binnengewässer Costa Ricas. Ein Stausee der 60% der Energie für das ganze Land erzeugt.

    Heute machen wir uns das Leben selber schwer. Wir hatten uns eine Farm ausgesucht, schön beschrieben mit der Möglichkeit auch Gemüse zu kaufen. Dort angekommen suchen wir erst mal jemanden der uns weiterhelfen kann. Der Gärtner macht uns das Tor zur Farm auf und sagt: weiter den Weg entlang wohnt Maria, die könnte uns helfen.

    So fahren wir erstmal den Berg runter und finden auch Maria. Sie kann ein wenig englisch und zeigt uns wo wir stehen können. Das ist aber sehr steil den Berg runter. Da Ann gestern schon viel gelaufen ist, entscheiden wir uns dagegen.

    Also drehen und zur Ausfahrt. Beim drehen fahre ich mich in der Wiese fest. Doof. Sandbleche raus und versucht wieder auf den Weg zu kommen. Nach einer guten halben Stunde haben wir uns nur ein wenig bewegt.

    Also suchen wir eine Alternative. Dort wo ich reingefahren bin geht es sehr uneben weiter runter auf einen Platz. Dort könnte ich drehen, aber den gleichen Weg zurück wird nicht funktionieren. Es gibt einen zweiten Weg, der ist länger aber nicht so steil, dafür weiß ich nicht wie weich der Rasen ist.
    Aber irgendwie müssen wir ja hier wieder raus.

    Der Weg auf den Platz ging ganz gut, dann mit Anlauf den anderen Weg hoch, bloß nicht anhalten oder stecken bleiben. …. und es hat funktioniert !!!

    Maria hat uns tatkräftig unterstützt, wollte aber nichts für ihre Hilfe. Super vielen Dank.
    Die dreckigen Sandbleche wieder eingepackt und weiter geht’s. Es gibt am See in einem Park noch einen Stellplatz. Am Wochenende wohl sehr laut, aber wir haben Montag.

    Dort finden wir einen ebenen Platz mit Blick aufs Wasser. Es dauert gar nicht lange da stellen sich Andreas und Daniel aus Würzburg neben uns. Sie sind auf Urlaub hier und erkunden die Umgebung mit einen Mietwagen. Es ergibt sich ein super nettes und interessantes Gespräch, das wir dann unterbrechen, da wir noch ins Wasser wollen.

    Danach treffen wir uns nochmal und fast hätten wir den Sonnenuntergang verpasst.
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  • NP Rincón de la Vieja, Tag 2

    4 Ocak, Kosta Rika ⋅ ☀️ 25 °C

    Der Nationalpark hat zwei Zugänge, der Las Pailas und Santa Maria. Der Las Pailas ist der bekanntere und hat mehr Sehenswürdigkeiten. Wir sind am Santa Maria, da hier Campen möglich ist und hier sehr wenig los ist. Dafür gibt es hier eigentlich nur zwei Trail zum laufen. Der eine geht zu einem Hot Spring, bzw. es gibt noch zwei Abzweigungen zu einer Kalten Quelle und einem Wasserfall. Der andere Trail geht den Berg hoch zu einem Aussichtspunkt.

    Am Vormittag laufen wir zum Hot Spring, 3 km die es aber in sich haben. Mehrere Bäche müssen überquert werden und es geht rauf und runter über viele Steine und Wurzeln. Ann schafft es nicht ganz zum Hot Spring, den zum Schluss geht es sehr steil runter. So mache ich ein paar Fotos und es geht wieder zurück.

    Während auf dem Hinweg ein paar Affen über uns durch die Bäume turnten sieht Ann auf dem Rückweg eine Vogelspinne und einen Nasenbär.

    Wunderschön sind auch die strahlend blaue Schmetterlinge, die immer wieder an uns vorbei fliegen. Photos gibt es nur von der Spinne und den Schmetterlingen wenn sie sich hingesetzt haben, dann sieht man aber leider die blauen Flügel nicht.

    Zum Nachmittag bin ich den Berg hoch zu einem View Point mit einer tollen Aussicht. Nach wenigen Minuten waren so viele Bugs da, das ich schnell wieder runter bin.
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  • NP Rincón de la Vieja

    3 Ocak, Kosta Rika ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir machen uns auf den Weg zu unserem ersten National Park in Costa Rica. Zuerst geht es nach Liberia mit einer interessante Kirche. Von hier geht es zuerst 16 km eine schlechte Nebenstraße hoch, die teilweise geteert und teilweise Schotterpiste ist, bevor es dann nochmal 2,5 km einen sehr holprigen und steinigen Weg entlang geht. Für die knapp 19 km brauchen wir 1 Stunde.

    Am Parkplatz werden wir von einem Ranger begrüßt der uns zeigt wo wir stehen können. Etwas weiter weg gibt es noch einen Zeltplatz mit Wc und Duschen. Dort stehen 3 Zelte, ansonsten sind wir die einzigen mit Wohnmobil.

    Vor uns erstreckt sich eine große Wiese mit vielen Ameisen Straßen. Es ist wunderschön hier, aber leider kann man nicht draußen sitzen, da sofort massig kleine Biester um einen herum schwirren und versuchen einen zu stechen (was sie auch häufig Schafen).

    So ruhen wir uns erst was im Wohnmobil aus und laufen dann durch den Wald zu einem kleinen Wasserfall. Interessanterweise sind im Wald viel weniger Moskitos als auf der Wiese.

    Es ist herrlich durch den dichten Wald zu laufen und die Pflanzenwelt hier ist irre. Große Tiere sehen wir keine, aber dafür ein paar kleine.
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  • Finca Canas Castilla, Teil 1

    2 Ocak, Kosta Rika ⋅ ⛅ 24 °C

    Wie schon gesagt, ist heute Waschtag, es kommen
    zwei Maschinen Wäsche zusammen. Dazu noch ein paar kleinere Reparaturen, Photos sichern, Papiere sortieren und die nächsten Tage planen. In Costa Rica müssen die Nationalparks vorher online reserviert und gebucht werden. Spontan is nicht.

    Wir sitzen gerade beim Frühstück, da kommt Agi zu uns, und fragt ob wir ein Faultier sehen wollen. Klar keine Frage und so sehen wir hoch oben in einem Mangobaum eins liegen und drumherum sitzen die Brüllaffen. Sehr Cool.

    Zum Nachmittag sehen wir oben in den Bäumen Klammeraffen auf uns zu kommen. Fasziniert schauen wir ihnen beim Klettern zu.
    Während ich noch Versuche ein paar brauchbare Fotos zu machen, sitzt Ann am Tisch und genau über Ihr sitzt ein Affe im Baum. Auf einmal lässt er ein paar Zweige fallen und kurz darauf kackt er auf unseren Tisch. Später erfahren wir das sie das wohl gerne und absichtlich machen.

    Auf der einen Seite nicht schön, aber Ann hat ja sehr viel Glück gehabt, den Sie hat nichts abbekommen.

    Zum Abend wird endlich mal wieder der Grill angezündet, gebratene Kartoffelscheiben mit Guacamole Sauce und Salat. Zum Nachtisch versuchen wir zum ersten Mal eine Kochbanane zu braten. Mit Honig sehr lecker.
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  • Grenze Nicuragua - Costa Rica

    1 Ocak, Kosta Rika ⋅ 🌬 24 °C

    Die Fahrt durch Nicuragua bis zur Grenze war sehr entspannt und wunderschön. Zum einen waren keine LKW unterwegs und zum anderen unterscheidet sich das Land sehr von den anderen Zentralamerikanischen Ländern.

    Die Fahrweise ist eher defensiv, da wo man 80 fahren darf, wird meistens nur 60 gefahren, was für uns schon mal was zu langsam ist. Vor allem sind die Straßen in einem erstaunlich guten Zustand.

    Leider finden wir am Nicaraguasee, dem größten Binnensee Mittelamerikas nur einen einzigen Aussichtspunkt, da der Straßenrand sehr bewaldet ist. Der See hat über 400 Inseln, von unserem Haltepunkt sehen wir die Insel Ometepe, die aus zwei Vulkanen besteht, dem Vulkan Concepción mit 1.610 m und dem Vulkan Maderas mit 1.340 m Höhe. Ausbrüche beider Vulkane haben dazu geführt, dass die ursprünglich zwei Inseln durch die Lavaströme zu einer einzigen Insel zusammengewachsen sind.

    Die Überlegung, die Grenze heute zu passieren, war: 1. heute ist Feiertag und keine LKWS, 2. Insgesamt vielleicht etwas ruhiger. Dagegen stand 3. nicht so viel Personal beim abfertigen.

    Und alle drei Punkte stimmten. Für die Ausreise benötigen wir knapp 2 Stunden (es war jeweils nur 1 Schalter bei Immigration und Aduana besetzt)
    und für die Einreise Costa Rica 30 min (da war fast garnichts los)

    Und schon sind wir in COSTA RICA !!!

    15 km hinter der Grenze halten wir bei Agi und Guido, einem Schweitzer Paar, die hier eine wunderschöne Ranch bewirtschaftet. Hier bleiben wir zwei Nächte, morgen ist Waschtag.
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  • Hotel Paradiso, ein neues Jahr beginnt

    1 Ocak, Nikaragua ⋅ ⛅ 26 °C

    Hier am See gab es nur wenig Feuerwerk und um kurz nach Mitternacht war es auch schon wieder sehr ruhig.

    Den Übernachtungsplatz konnte man mit und ohne Frühstück buchen. Für 2$ mehr nehmen wir das Frühstück (3 Pancakes und Kaffee) natürlich mit.
    Und zum Start ins neue Jahr geht es vor dem Frühstück nochmal ins Wasser.

    Beim Frühstücken überlegen wir, wie wir weitermachen. Der aufmerksame Leser fragt sich vielleicht, warum wir so schnell durch Zentralamerika unterwegs sind. Wir haben am 1.Februar einen Termin in Guatemala-Stadt. Somit bleibt uns bis Costa Rica und den Rückweg genau 1 Monat. Und in Costa Rica wollen wir auf jeden Fall ein paar Nationalparks machen. - und wie immer: man kann nicht alles machen -

    Das Ergebnis unserer Überlegungen ist: Wir gehen heute nach Costa Rica und werden dort 2 Wochen bleiben, bevor es wieder zurück Richtung Guatemala geht. Für die Fahrt haben wir dann auch 2 Wochen Zeit, also genug Zeit für die ein oder andere Sehenswürdigkeit.

    Auf jeden Fall hat der Aufenthalt hier sich gelohnt. Und für 58,-€ kann man zu Hause kein Sylvester mit Menü und Frühstück feiern.
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  • Hotel Paradiso

    31 Aralık 2025, Nikaragua ⋅ 🌙 27 °C

    Die Suche nach einem Übernachtungsplatz ist wieder etwas schwierig. Eigentlich wollten wir ja beim Vulkan stehen, aber der macht ja früh zu.

    Nach einigen überlegen fahren wir zur Laguna de Apoyo zum einem Hotel, wo man auch über Nacht stehen kann.

    Es ist sehr schön angelegt und wir können uns sogar noch für das Sylvester Menü anmelden. Nachdem wir einen Platz für uns gefunden haben geht es erstmal in den See zum erfrischen. Inzwischen ist es fast dunkel, aber der Mond scheint hell.

    In Deutschland ist jetzt schon 2026 und wir schwimmen hier im Kratersee, unglaublich.

    Um 19:09 Uhr beginnt das Essen und wir sitzen an einer langen Tafel mit anderen Gästen. so entwickelt sich ein sehr netter Abend mit leckerem Essen und netten Gesprächen.

    Euch allen in nah und fern, ein glückliches und friedliches neues Jahr
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  • Nationalpark Vulkan Masaya

    31 Aralık 2025, Nikaragua ⋅ 🌙 25 °C

    Managua, die Hauptstadt durchfahren wir nur, evtl ein Halt auf der Rücktour, um dann zu Nationalpark Vulkan Masaya zu kommen.

    Wir dachten Sylvester auf, bzw. an einem aktiven Vulkan hat doch was. Was wir nicht einkalkuliert hatten, Öffnungszeiten an Sylvester?
    Tja, heute und morgen nur bis 16:00 Uhr.

    Das schaffen wir dann gerade so, und lohnt sich auf jeden Fall. Auch wenn keine Lava mehr zu sehen ist, da nach einem Erdbeben nur noch schwefeliger Rauch aus dem Krater kommt.

    Und somit wird auch niemand mehr reingeworfen.
    Wikipedia:
    „Im präkolumbischen Zeitalter wurde er von den Ureinwohnern verehrt und seine Eruptionen wurden als Zeichen verärgerter Götter gesehen. Deswegen brachte die einheimische Bevölkerung ihm Menschenopfer dar, die häufig kleine Kinder oder Jungfrauen waren.

    Möglicherweise wurden während der Diktatur von Anastasio Somoza Debayle politische Gegenspieler und nach dem Ende der Diktatur seine Schergen von den Sandinisten in den Krater geworfen. Während der Diktatur wurde die nahe Festung Coyotepe als Foltergefängnis genutzt, von der unter Umständen mit Hubschraubern Insassen zum Vulkan geflogen wurden. Wie viele Personen, von wem und unter welchen Umständen in den Krater geworfen wurden, ist unbekannt. Eine Aufarbeitung der Geschichte wird vom amtierenden Präsidenten Nicaraguas, Daniel Ortega nicht gewünscht.“
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  • Leon

    31 Aralık 2025, Nikaragua ⋅ ☀️ 30 °C

    Nun sind wir schon mal in Leon gestrandet, also schauen wir uns auch die Stadt ein wenig an. In Zentrum sind es 20 min zu Fuß und wir gehen gerade los, da hält schon die erste Fahrradrikscha an.

    Für 40 Córdoba (~1€) pro Person fährt er uns. Es gibt hier keine Elekrto-Unterstützung. So muss der arme Kerl ziemlich in die Pedale treten.
    Vor der „Fußgängerzone“ setzt er uns ab. Vom Geldautomat haben wir aber nur 500 Córdoba Scheine und Wechseln will er anscheinend nicht. Dollar nimmt er aber auch.

    Es ist 8:30 Uhr und die Stände rund um die Kathedrale machen gerade auf. Es ist eine sehr ruhige und relaxte Atmosphäre hier, im Gegensatz zu gestern Abend.

    Die um 1860 nach über 100-jähriger Bauzeit fertiggestellte Kathedrale von León Basilica de la Asunción gilt als die größte und älteste Mittelamerikas. Und besonders toll ist die Aussicht von oben, wobei man auf dem Dach die Schuhe ausziehen muss.

    Wir schlendern noch einmal um die Kathedrale und suchen uns dann ein Café zum Frühstücken.

    In solchen Diktatorisch geführten Ländern ist es immer wieder interessant welche Artikel es zu kaufen gibt und welche nicht. So gibt es nur bestimmte Automarken auf der Straße. LKWs und Busse sind uralt. Der Drang der Bevölkerung nach amerikanischen oder Europäischen Marken ist groß ( insbesondere bei der Kleidung).

    Eine spezielle Sache ist uns durch Zufall aufgefallen. Wir wollten Zahnprothesen-Reiniger kaufen. Selbst in der Apotheke gibt es keinen. Obwohl Corega Taps kennen Sie alle. Auf die Frage wie man die Prothesen reinigen soll, war die Antwort: mit Backpulver.
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  • Grenze Honduras - Nicaragua

    30 Aralık 2025, Nikaragua ⋅ 🌙 28 °C

    Bevor es zur nächsten Grenze geht, machen wir noch ein kleine Bootstour in die Mangroven Lagune.

    Eigentlich hatten wir uns um 8:00 Uhr verabredet, in Honduras ist man nicht so genau und es wird 8:45 Uhr bis es los geht. Wir sind die einzigen auf dem Boot und es dauert 30 min. Viele Tiere sehen wir nicht, aber wir sehen den einzigen Pazifik-Hafen für Container Schiffe in Honduras.

    Dann sind es noch 80 km bis zur Grenze. Und es bewahrheitet sich mal wieder, jeder Grenze hat ihre Besonderheiten.

    An der Honduranischen Seite bedrängten uns recht aggressive sogenannte Helfer. Da die Ausreise normalerweise recht einfach ist, lehnen wir dankend ab. Es geht zuerst zur Immigration für den Ausreisestempel, dann zur Aduana für das Auto anzumelden. Fertig.

    Wieder geht es über eine Brücke zur Nicaraguanische Seite. Was haben wir für Chaotische Dinge darüber gehört, und es ist mal wieder ganz anders. Als erstes bekommen wir einen Zettel, den wir ausfüllen müssen mit den Angaben was wir wertvolles dabeihaben. Wir geben 3 Kameras, 1 Fernglas und 2 Computer an.

    Dann geht es zur Immigration.
    Nach einer kurzen Wartezeit (ein Reisebus war vor uns) kommen wir an einen sehr nette jungen Beamten. Nach den üblichen Fragen geht es noch um unsere Photoausrüstung und unser Fernglas. Wir hatten schon gelesen das man sich besonders für Ferngläser interessiert, insbesondere ob sie eine Nachtsichtfunktion haben. Ich hole die Kameras und unser Fernglas aus dem Auto und das Fernglas wird mehrfach begutachtet. Dann heißt es kein Problem. Noch 6 $ Einreisegebühr bezahlt und wir dürfen zur Aduana.

    Hier wird als erstes nochmal das Fernglas kontrolliert. Zum Glück haben wir keine Drohne dabei. Dann geht es zur Fahrzeugkontrolle. So was haben wir noch nicht erlebt. Die Beamtin war irgendwie schlecht gelaunt und ging systematisch alle Schränke durch. Bei unserem Reisebuch-Schrank wollte sie alle Bücher und Zeitschriften sehen. In alle Bücher und Zeitschriften wurde kurz reingeschaut und dann zählte Sie alle Bücher und trug die noch aus den Einfuhrzettel hinzu. Da Sie zu klein war um an alle Schränke zu kommen musste ich die Schränke öffnen. Ihre Laune wurde immer schlechter, da Sie nichts fand.
    Dann ging es zu den Hecktüren und ich musste jede Kiste aufmachen. Auch hier fand sie nichts.

    Zurück im Gebäude zeichnete Sie den Zettel ab und wir durften zum Autoschalter gehen. Hier wurden die Daten noch in den Computer eingegeben, nochmal 6$ bezahlt und wir sind nach 2,5 Stunden durch.

    Außerhalb der Grenze gibt es ein Café andem man noch eine Versicherung für Auto abschließen muss. Im Gegensatz zu Guatemala, El Salvador und Honduras, gibt es hier Versicherungspflicht fürs Auto. Und zwar nur bei einer Staatlichen Versicherung.

    Nun sind wir tatsächlich in Nicaragua!

    Da es schneller ging als gedacht überlegen wir bis kurz hinter Leon auf eine Ranch zu fahren. Allerdings hatten wir nicht mit dem langsamen Verkehr gerechnet und dazu hat uns Goggle Maps mal wieder fehlgeleitet. Irgendwann standen wir vor einer Schranke zu einem Privatgrundstück. So mussten wir 20 min zurück zur Hauptstraße.

    Um 17:30 Uhr wird es langsam dunkel und wir wollen eigentlich nicht so spät noch fahren. In Leon an einem Baseballstadion ist für heute Schluss.
    Hier gibt es einen Wachmann und es soll ganz ruhig sein.

    Allerdings wird wie wild getrommelt als wir ankommen. Vielleicht üben sie für morgen, mal abwarten.
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  • San Lorenzo

    29 Aralık 2025, Honduras ⋅ ⛅ 26 °C

    Nach ein paar Kilometern halten wir an einer Tankstelle und gönnen uns einen Kaffee. Bezahlen geht unproblematisch mit Karte.

    Hier treffen wir John aus Ontario. Er ist mit einem Jeep unterwegs nach Costa Rica. Die Motorhaube ist auf und hinten liegt ein Mechaniker unterm Auto.

    Er erzählt uns dann seine Horror Story: Auf der Brücke zwischen El Salvador und Honduras ist das Auto stehen geblieben. Nichts ging mehr.
    Problem, er war aus El Salvador ausgereist aber noch nicht in Honduras eingereist. Nach viel hin und her haben Sie Ihn vor zwei Tagen hierhin an die Tankstelle abgeschleppt. Seitdem schläft er hier und nun ist ein Mechaniker da, der das Auto repariert. Als wir unseren Kaffee ausgetrunken haben, läuft sein Auto auch wieder. Mal sehen wann wir uns nochmal treffen.

    Für uns geht es bis San Lorenzo, einer kleinen Stadt am Pazifik. Von dem sieht man nicht viel, da vorgelagert riesige Mangrovenwälder liegen.

    Wir halten an einem Hotel, wo wir sicher im Innenhof stehen können. Es gibt ein schönes Restaurant mit kleinen Terrassen und Blick auf die Lagune. Zum Abendessen gibt es Fisch und als besonderen Setvice dürfen wir in einem Zimmer duschen, den um 20 Uhr ist es immer noch 31 Grad im Womo.
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  • Grenze El Salvador - Honduras

    29 Aralık 2025, Honduras ⋅ ⛅ 29 °C

    Um 6:00 Uhr kommt ein LKW zum See um seinen Wassertank zu füllen. Die Pumpe lässt uns nicht mehr schlafen.

    So gehen wir erstmal schwimmen und machen uns langsam fertig. In einem Supermarkt holen wir noch ein paar Sachen und ab geht es zur Grenze nach Honduras.

    Um kurz vor 11 erreichen wir die Grenze von El Salvador. Die Ausreise geht ruckzuck und dann geht’s über eine Brücke auf die Honduranische Seite. Direkt beim ersten Beamten schaltet sich ein Mann ein, der uns bei den Formalitäten helfen will.
    Es ist immer so eine Sache, aber oft auch hilfreich.

    Als erstes hilft er uns einen Parkplatz zu finden. Bis auf den TIP mit dem Ausreisestempel habe ich schon alle Kopien dabei. So geht es als ersten zur Aduana (für Auto Einreise). Hier sitzt eine genervte Beamtin zwischen Unmengen von Papier vor ihrem Computer. Er legt Ihr unsere Kopie auf den Tisch und sagt wir soll Ihm folgen, er würde sich um den Rest kümmern.

    Es geht in eine große Halle die voller Menschen ist.
    Auf einer Seite geht es durch einen Durchgang zu den Schaltern. In der Halle stehen etliche Stuhlreihen. Auf der einen Seite für ü60 und auf der anderen Seite für ü60. Wir sollen uns bei den ü60 anstellen sagt unser Guide und verschwindet. Es dauert etwas bis wir glauben das System verstanden zu haben. Eigentlich sollen Abwechselnd die beiden Seiten dran kommen.

    Allerdings kommen von der Seite der u60 (da stehen 5x so viele Menschen wie bei ü60) viel mehr Personen dran wie bei ü60. Das führt irgendwann zu Unmut, doch die Beamtin lies sich nicht beirren.

    Nach gut einer Stunde in der total überhitzten Halle kommen wir endlich zu dem Durchgang zu den Schaltern. Hier sehen wir warum die andere Seite viel häufiger dran gekommen ist. Es gibt 14 Schalter, aber nur zwei für ü60 und davon ist nur einer besetzt.

    Hier müssen wir auch nochmal 15 min warten bis wir dran kommen. Der Beamte möchte 3 $ pro Person haben, also 6. Ich habe aber nur 3 klein und gebe Ihm ein 20$ Schein. Er steht auf und kommt nach 5 min wieder mit den Worten, „er kann nicht wechseln.
    Ich soll es Ihm passend geben. Draußen gäbe es Leute die wechseln.“

    Okay, ich raus aus der Halle, doch die Geldwechsler wollen nur Umtauschen und nicht wechseln.
    Da hilft nur der Gang zum Auto, dort habe ich noch ein paar 1$ Scheine. Dann wieder zurück und es kann weitergehen. Fingerscannig und Photo und es gibt den gewünschten Stempel in den Pass.

    Wo ist unser Guide? Wir gehen erstmal zur Aduana, da ist er aber nicht, doch kurze Zeit später kommt er und bringt uns den Ausgefüllten und gestempelten TIP. Der kostet 40 $ plus ein Gebühr fürs helfen.

    Und das beste, wir sind fertig mit allem und dürfen einreisen. Für soviel Chaos in der Halle waren dann etwas über 2 Stunden gar nicht so schlecht.

    Welcome Honduras
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  • Laguna de Aramuaca

    28 Aralık 2025, El Salvador ⋅ 🌙 24 °C

    In San Salvador gibt es noch ein paar Sehenswerte Sachen, aber unser Favorit hat zu. Somit heben wir uns den Besuch der Hauptstadt für den Rückweg auf.

    Durch San Salvador müssen wir trotzdem, denn der Pan-American Highway geht durch die komplette Stadt. Wir sind überrascht, wie gut das geht: zweispurig, frisch geteert und gar nicht so viel Verkehr. Am Sonntag sind nicht viele Lastwagen unterwegs.

    So schaffen wir heute einiges an Strecke. Zwischen durch ein bisschen Obst am Straßenrand gekauft und beim Starbucks gestärkt.

    Ach ja, fast wären wir nach Berlin abgebogen,

    Um 17:00 Uhr kommen wir am der Laguna de Aramuaca an. Das ist ein kleines Maar, an dessen Ufer ein Picknick Platz ist, auf dem man für 4 $ die Nacht stehen bleiben kann. Zusätzlich gibt es einen super Blick auf den Vulkan Chaparrastique.

    Erstmal ab ins Wasser, heute waren es 32 Grad und tut eine Abkühlung gut. Nur ist das Wasser nicht kalt. Egal, tut trotzdem gut.

    Zuerst sind noch einige Lokal‘s da, die aber mit Anbruch der Dunkelheit nach Hause fahren. Mit uns stehen noch zwei Overlander hier zum Übernachten, ein Paar aus New Zealand und eins aus Californien.
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  • Jardin Botanico La Laguna, Teil 1

    28 Aralık 2025, El Salvador ⋅ ☀️ 27 °C

    Die Nacht war erstaunlich ruhig mit den vielen Menschen um uns drumherum. Um 4 Uhr war nochmal ein bisschen Musik und ein paar Böller, aber sonst. Ab 6:00 Uhr ging es dann los. Viele wollten dann zum Vulkan hoch. Wir sehen aber zu das wir wieder runter kommen, den die 700m bis zur Hauptstraße haben es in sich. Super eng und steil.

    Aber wo die großen Busse durch passen, sollte es auch für uns kein Problem sein. Allerdings kann nicht jeder gut fahren, das ist dann schon mal ein Problem. Aber irgendwie ging es dann doch.

    Es geht nach San Salvador in einen Botanischen Garten.

    Aus Atlas Obscura:
    „Der Jardín Botánico La Laguna liegt versteckt im Becken eines alten Vulkankraters in der Nähe eines Industriegebiet.

    Der Garten entstand aus der Privatsammlung der Familie Deininger, Naturliebhabern, die exotische Pflanzen aus aller Welt sammelten, um ihr Zuhause zu verschönern. Ihr Vermächtnis lebt in diesem botanischen Schutzgebiet weiter, das 1978 offiziell für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde.

    Neben Leguanen, Schildkröten und anderen exotischen Wildtieren gibt es mehr als 3.500 Pflanzenarten (gewöhnliche und gefährdete), die auf 32 Zonen des Botanischen Gartens verteilt sind und fast jeden Kontinent abdecken.“

    Es ist unglaublich schön und ruhig hier, über 2 Stunden laufen wir durch den Garten. Ein ganz besonderer Ort.

    Teil 1 - die Pflanzen
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  • Helvetica Cerro Verde

    27 Aralık 2025 ⋅ 🌙 21 °C

    Nächster Halt sollte für heute auch unser Stop werden, aber irgendwie gefiel er uns nicht.

    Der angeblich schönste Kratersee El Salvadors ist der „Lago de Coatepeque“. Zu bestimmten Zeiten schimmert er in unterschiedlichen Farben.

    Auf der Hinfahrt konnten man ihn kaum sehen, die Straße war zugewachsen und unten angekommen ist fast alles mit Hütten zugebaut. Wir halten an einem Restaurant, wo uns schon laute Musik entgegen schallt. 20$ für den Parkplatz und 10 $ Mindestverzehr. Vor dem Restaurant knattern die Jet-boote und baden geht auch nur im Minipool und nicht im See.

    Was machen? Es ist Samstag, somit Wochenende und die Temperaturen nähern sich der 30 Grad. Entweder Richtung San Salvador, oder in die Berge.

    Wir entscheiden uns für Berge, auf 1800 m gibt es einen Platz zwischen zwei Vulkanen: Den Volcán de Santa Ana und den Volcán de Izalco. Der ist der jüngste Vulkan El Salvador. Er war bis 1958 aktiv.

    Cerro Verde heißt das Gebiet und es hat hier zwei Campingplätze. Laut Beschreibung in IOverlander waren wir davon ausgegangen, mehr oder weniger alleine hier zu stehen,aber weit gefehlt.

    Der erste Platz ist mit einer privaten Gruppe belegt und beim zweiten ist es Rappel voll mit Bussen und Autos. Dennoch dürfen wir auf den Platz.

    Okay, erstmal einen kleinen Rundgang machen.
    Hier stehen bestimmt über 100 Autos und 10 große Busse. Daneben und dahinter überall kleine Igluzelte. Hier ist richtig was los.
    Dazu gibt es eine tolle Ausicht auf die Vulkane und man kann auch Führungen hoch zum Kraterrand machen. Muss aber sehr anstrengend sein.

    Wir begnügen uns bei einem Kaffee mit der Aussicht und schauen dem Kommen und Gehen zu.
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  • Santa Ana

    27 Aralık 2025, El Salvador ⋅ ☀️ 30 °C

    Nächster Halt ist Santa Ana, die zweitwichtigste Stadt in El Salvador.

    Hier wollen wir zur großen Kathedrale, doch vorher geht es durch einen Straßenmarkt. Es ist nicht so hektisch wie befürchtet, da alle Rücksicht nehmen und so kommen wir gut durch.

    Wir hatten uns einen Parkplatz in der Nähe des Zentrums ausgesucht, aber kurz vor der Kathedrale sehen wir einen freien Platz. Wir sehen uns fragend um, warum dort niemand parkt, da winkt uns schon ein Eisverkäufer: wir sollen dort parken.

    Super, wir halten dort und schon kommt er zu uns, er spricht sogar ein paar Brocken deutsch. Dann präsentiert er uns stolz seine Münzensammlung, die er gesammelt hat, es sind sogar ein paar Euro dabei.
    Als Dank für seine Hilfe gibt es noch ein paar Cent dazu.

    Neben der Kathedrale und dem Theater ist der Zentraleplatz Weihnachtlich geschmückt.
    Die Kathedrale ist erstaunlicherweise im gotischen Stil gebaut, lt Wikipedia die einzige in Lateinamerika.
    Die äußere Fassade ist beeindruckender wie der Innenraum.

    Wir drehen noch eine Runde um den Block und kommen an einer Markthalle vorbei, so sah es von außen jedenfalls aus. Die Stände waren aber nur mit Tourikram bestückt. Allerdings waren die Verkäuferinnen so leicht bekleidet, das es vielleicht noch was anders zu kaufen gab. Vor lauter Schreck gibt’s kein Photo dazu.
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  • Tazumal

    27 Aralık 2025, El Salvador ⋅ ☀️ 27 °C

    In Chalchuapa liegt die bedeutendste Maya Stätte in El Salvador. Eigenartiger Weise gibt es keinen Parkplatz, sondern man muss sich irgendwo an die Straße stellen. Zum Glück winkt uns ein Mann und zeigt uns einen Platz.

    Über die Geschichte von Tazumal ist nicht viel bekannt – wahrscheinlich wurde die Stadt um 100 n. Chr. erstmals besiedelt.

    In den 1940 und 1950 Jahren wurden die ersten Ausgrabungen gemacht und dabei sind die Außenmauern mit Zementputz stabilisiert. Dadurch sieht das ganze nicht so schön aus, aber Interessant ist es trotzdem, da die Pyramide nach und nach immer größer gebaut wurde.

    Das Gelände ist überschaubar und es gibt noch ein kleines Museum, das war’s.
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  • Auf nach El Salvador

    26 Aralık 2025, El Salvador ⋅ ☀️ 25 °C

    Zügig geht es weiter Richtung El Salvador. Auf dem Rückweg nehmen wir uns dann mehr Zeit für Guatemala.

    Doch erstmal suchen wir noch jemanden, der unsere Gasflasche auffüllt. Hier in Guatemala sind die Flaschenanschlüsse etwas anders. So konnte die erste Füllstation uns auch nicht helfen. Aber sie gaben uns einen Tip, 8 km entfernt.

    Dort stehen wir vor einem verschlossenen Tor, doch nach etwas rütteln, geht das Tor auf und es ist kein Problem unsere Kanadische Gasflasche zu füllen.
    Wir stehen auf der anderen Straßenseite und schon kommen ein paar Jungs und interessieren sich für unser Auto. Auch ohne Spanisch-Kenntnisse können wir uns ein wenig unterhalten.

    Einen Platz zum frühstücken zu finden, ist garnicht so einfach und so halten wir an einem Restaurant und gönnen uns ein letztes Guatemalisches Frühstück.

    Nach 60 km erreichen wir die Grenze. Wie die letzten Tage auch, waren die Fernstraßen in einem guten Zustand.

    Zuerst müssen wir uns die Ausreise mit einem Stempel im Reisepass bestätigen lassen. Für das Auto kommt der Stempel auf TIP. Nur fürs Kopieren der Dokumente müssen wir 30Cent bezahlen, sonst nichts.

    Weiter gehts über eine Brücke und dort warten die Salvotorischen Grenzbeamten. Dort wird uns sehr freundlich erklärt wo wir als nächstes hinmüssen.
    Erstmal zur Immigration und den Einreisestempel abholen. Der Grenzbeamte spricht sehr gutes englisch und ein paar Minuten später muss noch das Auto registriert werden. Das geschieht über einen QR-Code, den wir scannen und dann unsere Daten online eintragen. Ein kleines Problem hatte ich beim der Eingabe des Herkunftsland. Weder Germany noch Deutschland war dort in der Auswahl zu finden. Nach durch scrollen der Auswahl stoße
    Ich auf Alemania. Das hatte ich noch nie. Dann bekommen wir eine Kopie des Ausgefüllten Tip und wir dürfen einreisen.

    Die ganze Aus und Einreise hat knapp eine Stunde gedauert. Da kann man nicht meckern.

    Nun sind wir in El Salvador, unglaublich!

    Nicht weit von der Grenze stehen wir nun an einem Restaurant am See. Und weil wir hier stehen dürfen gehen wir noch etwas essen.
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  • Antigua

    25 Aralık 2025, Guatemala ⋅ ⛅ 16 °C

    Der nächste Stop ist Alt-Guatemala.

    Hier finden wir einen wunderschönen Platz in einem privaten Park. Wieder sind wir die einzigen Gäste.

    Vom Platz sind es nur 10 min zu Fuß in die Stadt. Der Platz ist mit einem großen Tor verschlossen und um später wieder hinein zu kommen, bekommen wir einen Schlüssel.

    Je näher man dem Zentrum kommt, um so touristischer wird es. Antigua ist einer der Hotspots in Guatemala.

    Einen tollen Blick über die Stadt hat man vom Dach der Kirche. Sehr beeindruckend sind die drei Vulkane, die nicht weit entfernt sind. Fuego, den wir schon heute Morgen gesehen haben ist zuerst noch in Wolken, doch dann zeigt er sich mit seinen 10 minütlichen Ausbrüchen.

    Wir gehen noch was die Hauptstraße entlang, aber hier sind sehr viele Menschen und so geht es zurück zu unserem Platz.

    Von unserem Platz aus können wir auch die Spitze vom Fuego sehen und als es dunkel wird, sehen wir sogar wie er die glühende Lava auswirft.

    Noch ein paar Infos zu Antigua:
    Antigua war von 1543 bis 1773 die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika.

    Am 29. Juni 1773 wurde die Stadt durch ein schweres Erdbeben völlig zerstört. Zunächst plante man einen Umzug der Hauptstadt ins etwa 150 km östlich gelegene Jalapa, dann entschied man sich für die nur 45 km entfernte Ermita-Hochfläche, wo sich heute Guatemala-Stadt befindet.

    Antigua wurde als Stadt aber nie aufgegeben. Die Kolonialstadt wurde 1944 zum Nationaldenkmal von Guatemala erklärt, 1965 erfolgte die Anerkennung zum Kulturerbe Nordamerikas und seit 1979 gehört Antigua laut UNESCO-Beschluss zum Weltkulturerbe der Menschheit.

    Im Jahr 1976 richtete ein weiteres Erdbeben in Antigua, wie auch in anderen Städten Guatemalas, erneut schwere Schäden an.

    Übrigens ist Antigua die Avocado-Hauptstadt. Von wurden die Pflanzen in die Welt exportiert.
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