Ecuador
Provincia de El Oro

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5 travelers at this place:

  • Day63

    Überfahrt nach Ecuador

    August 1 in Ecuador

    Von Mancora ging es mit dem Bus Richtung Ecuador. Genauer gesagt nach Guayaquil.
    Guayaquil deshalb, weil von hier mein Flug für den kurzen Zwischenstopp in Deutschland ging (war vglw. günstig).
    Bis dahin habe ich mich nicht viel mir Ecuador befasst. Mir wurde aber die Stadt Cuenca oft empfohlen und da sie im Süden des Landes und damit nah an Peru lag, habe ich mich entschieden für ein paar Tage dahin zu fahren.

    Als ich also um 23.30 Uhr in den Bus stieg, war dieser bereits voll besetzt. Anders als die bisherigen Busse hatte dieser keine VIP Sitze. Ich würde sagen, es waren eher Low-Economy Sitze - zumindest im Vergleich zu den peruanischen Luxury-Bussen.

    Ich nahm neben einem großen und korpulenten Herren Platz, der neben seinem Sitz auch einen Teil meines Sitzes einnahm.
    Da ich jedoch sehr müde war, habe ich es mir auf dem verbliebenen Teil meines Sitzes gemütlich gemacht und bin auch prompt eingeschlafen. Bis ich auf einmal von einem lauten Geräusch geweckt wurde und dann auch schlagartig wach war.
    Es war der Herr neben mir, der tief und fest schlief und dabei lautstark schnarchte. Das war aber kein normales Schnarchen mehr. Es war so laut, dass die Busgeräusche einem wie leises Meeresrauschen vorkamen. Die Leute, die 5 Reihen hinter mir saßen, haben mich nur mitleidig angeguckt. Was die Leute allerdings nicht mitbekommen haben war, dass der gute Herr zu dem auch noch starken Mundgeruch hatte. Spätestens da stand für mich fest: das wird eine laaange & schlaflose Nacht.
    Später, als der Herr wach war und sich mit mir unterhalten wollte, erzählte er mir, er würde in Cuenca arbeiten - als Zahnarzt! Da hätt ich ihm am liebsten gesagt: guter Mann, vielleicht solltest Du mal einen Kollegen aufsuchen und deine Zähne untersuchen lassen. Leider reichte mein Spanisch dafür nicht aus.

    Nach knapp 2 Stunden erreichten wir die ecuadorianische Grenze. Hier mussten wir uns erst aus Peru ausstempeln lassen um uns anschließend in Ecuador einstempeln zu lassen. Das Ganze dauerte 1,5 Std.

    Danach ging es fröhlich weiter. Alle 30-60 Min. hielt der Bus an, um entweder was ein- oder auszuladen oder wir wurden von der Polizei angehalten, die den Bus bzw. das Gepäck kontrolliert hat. Das passierte etwa 5 Mal. Und fast jedes Mal musste ich raus, da mein Rucksack den Polizisten anscheinend verdächtig vorkam. Als sie dann aber gesehen haben, dass der Rucksack zu mir gehört, haben sie wieder von ihm gelassen. Scheinbar sah ich für sie nicht wie ein typischer Schmuggler aus.

    Eine Kontrolle dauerte dann richtig lange, da ein Rucksack voll mit neuen Klamotten gefunden wurde. Schmuggelware. Das passte den vermummten Polizisten natürlich nicht. Und natürlich wollte auch keiner der Passagiere zugeben, dass es sein Rucksack ist - wäre auch schön blöd. Und so wurde diskutiert, sich aufgeregt - der Zahnarzt immer vorne mit dabei - es wurden weitere Koffer untersucht...keine Ahnung wie lange die Aktion gedauert hat, es war jedenfalls schon hell als wir weiterfahren durften. Ohne den verdächtigen Koffer.

    Der Zahnarzt schlief wieder tief und fest und hielt dabei den halben Bus wach.
    Mein Glück war, dass zwei Reihen vor mir eine Frau mit ihrem Kind früher ausgestiegen ist, so dass ich ihren Platz einnehmen konnte und doch mal kurz eingenickt bin.
    Nach 8 Stunden und einer nahezu schlaflosen Nacht ist der Bus dann endlich in Cuenca angekommen.
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  • Day12

    Adiós Ecuador y Hola Peru

    September 7, 2015 in Ecuador

    I do have today's story tucked in my brain. We travelled out of Cuenca (through beautiful scenery, some of which looks surprisingly like) through the far south of Ecuador to cross the border into Perú. I could say that the country already has a very different feel to it, that we'll miss our last guide Jo, or that our fresh grilled fish dinner was delicious or many other things. But I can only think that I'm tucked cosy in bed and all I can hear is the ocean and crickets and my curtains are wide open to catch the sunrise. I'm happy.Read more

  • Day38

    Grenzübergang Huaquillas, Ecuador

    September 27, 2017 in Ecuador

    Nach dem Frühstück packen wir unser Zeug und gehen danach erst einmal unser Ticket nach Cuenca besorgen. Nach langem hin und her haben wir uns entschlossen dorthin zu fahren und Loja gemeinsam mit dem südlich davon gelegenen Nationalpark auszulassen, da wir doch etwas in Zeitnot zu sein scheinen. Wir buchen also unser Busticket für 80 Soles (ganz schön teuer für so eine kurze Strecke, und vermutlich sind wir dabei auch ein bisschen abgezockt worden). Danach gehen wir nochmal zum Strand und trinken in der Sonne einen frischen Saft. Dabei schauen wir Kindern zu, die im Strand spielen - besser als jede Fernsehsendung! Danach kaufen wir noch kurz das Nötigste für die Busfahrt ein (8 Stunden sollen wir insgesamt - mit Umsteigen in Huaquillas - unterwegs sein). Wir gehen unsere Rucksäcke holen und machen uns damit auf den Weg zum Busterminal. Mit mehr als 40 Minuten Verspätung kommt der Bus in Mancora an, alles muss schnell gehen und schon sitzen wir im Bus nach Ecuador. Der Fahrer scheint Zeit gutmachen zu wollen, mir wäre es dabei allerdings lieber gewesen, er hätte dabei nicht nur auf sein Gottvertrauen gebaut, sondern mehr auf seine eigenen Fähigkeiten. Naja, gut. Nach 2,5 Stunden erreichen wir die ecuadorianischen Grenzgebäude. Alles ist ziemlich modern und riesengroß. Alle müssen aussteigen, um die Grenzformalitäten zu erledigen. Wir unterhalten uns während des gesamten Prozesses mit einem
    Amerikaner, der seit 7 Monaten reist und nun auf dem Weg nach Kolumbien ist, wo er für einige Zeit als Englischlehrer arbeiten wird. Nach einigem Warten erhalten wir unseren peruanischen Ausreisestempel und müssen uns in die Einreiseschlange stellen. Auch hier erhalten wir ziemlich problemlos unseren Einreisestempel und wir fangen an, unseren deutschen Reisepass zu lieben. Nach weiteren 5 Minuten Fahrt erreichen wir den ecuadorianischen Grenzort Huaquillas. Hier werden wir von der Busbegleiterin aus dem Bus geführt uns wir müssen etwa 1 Stunde auf unseren Anschluss warten. Es scheint alles zu funktionieren und wir versichern uns am Schalter noch einmal, dass wir auch wirklich um 18 Uhr abgeholt werden. In der Zwischenzeit schauen wir uns getrennt voneinander (damit unser Gepäck nicht unbeaufsichtigt ist) ein bisschen die Umgebung des Terminals an. Alles ziemlich geschäftig hier, der Straßenrand ist gesäumt von Marktständen, die neben Streetfood auch alles andere anbieten, was man im alltäglichen Leben so braucht. Um 18.15 Uhr werden wir ein bisschen unruhig, da uns noch immer keiner abgeholt hat. Um 18.30 Uhr stürmt ein junger Mann einer anderen Baugesellschaft in den Warteraum, ruft "Cuenca" und gibt uns - nachdem wir unser Zeug auf den Schultern haben - zu verstehen, dass wir uns beeilen müssen und dass es ein Stück zu laufen ist. Lustiger Typ, mit ins gesamt 4 Rucksäcken! Wir laufen gefühlt einmal quer durch die ganze Stadt und erreichen letztendlich den Bus und können dann einsteigen. Bevor wir losfahren kommt ein vermummter Polizist in den Bus und kontrolliert alle Pässe und Ausweise, bei einigen Personen kontrolliert er außerdem das ganze Handgepäck und tastet die Personen außerdem ab. Irgendwie ein bisschen beunruhigend, vor allem da eine Person aus dem Bus geführt wird. Als uns ein anderer Passagier während der Fahrt noch mitteilt, dass wir unsere Rucksäcke besser unter unserem Sitz lassen sollten, wird dieses Gefühl noch ein bisschen verstärkt. Die Warnungen vor Busüberfällen in Reiseführern scheinen also tatsächlich nicht ganz unbegründet. Unsere Busfahrt verläuft allerdings ziemlich ruhig und unspektakulär (mal von den Straßenbedingungen und der Fahrweise de Busfahrers abgesehen), Angi kann sogar ein kleines bisschen schlafen. Gegen 23 Uhr erreichen wir nach etwa 9,5 Stunden Fahrt und mit 1,5 Stunden Verspätung Cuenca (mittlerweile befinden wir uns wieder auf knapp 2700m) und fahren mit dem Taxi für 3 US-Dollar (endlich wieder eine Währung, mit der man zumindest ein bisschen was anfangen kann!) zu unserem Hostel.
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  • Day199

    Bordercrossing to Peru

    July 14, 2017 in Ecuador

    On the bus across the border to Mancora I met Maria from Venezuela and Bianca from Australia. Our first conversation happened after Maria had to hold the bus for us at a toilet stop when the bus tried to leave while Bianca was still in the bathroom and I was buying a chocolate bar. We jumped on the already moving bus and had to laugh that of course the only two gringo girls almost missed the bus.
    The bordercrossing itself was super easy by bus. I think the fact that makes it harder when you do it by yourself is that the immigration offices are not right at the border. So you have to go there first and then take a taxi to the actual border to walk across.
    Our bus just dropped us outside the immigration office and the really innovative part was that they had counter to leave Ecuador and to enter Peru right next to each other in the same building. So you only got in line once and then went from one counter to the next.
    Maria had been in Ecuador for 2 years working in s restaurant and was now making her way south to Arequipa in Peru where her father was waiting for her. She did have a visa for Ecuador but she overstayed it for 6 month. I expected this to cause some trouble or some few but luckily they didn't care at all.
    After this we just jumped back on the bus that drove us to the actual border and straight over it. There was another checkpoint further down the route where they checked our bags but no one ever checked our passports. So I guess you could easily just go to the bathroom instead of to the immigration office and cross this border without being noticed.
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  • Day28

    La Salida a la Peru

    October 4, 2016 in Ecuador

    Nun geht es weiter, der Monat für Ecuador ist rum. Und während hinter mir die Lichter von Cuenca hinter den Bergen der Anden verschwinden, fahre ich der Grenze zu Peru entgegen.
    Hinter mir liegen vier Wochen mit einem langen Flug, meinen ersten Erlebnissen mit der Höhenkrankheit in Verbindung mit einigen Bergen, eine Spanischschule und eine super Zeit im Community Hostel in Quito. Ich habe eine Stadt besucht die Badezimmer heißt und war zum ersten Mal im Dschungel, und auch ein Abend auf dem Oktoberfest hat nicht gefehlt genauso wie eine besondere Dusche mit einer Irin und Emily vom Hostel. Und nun hat sich noch ein heftiges Wochenende in Cuenca und einige Tage mit Schnodderseuche angehängt.

    Ich hatte Ecuador, abgesehen vom Spanischkurs, nicht auf dem Plan. Aber es war die Reise wert, die Leute waren super nett, die Natur, wenn nicht zugemüllt, wunderschön und auch wenn es hier viel Armut und Probleme gibt, habe ich mich nicht unwohl gefühlt. Ich würde gerne bleiben und mit neuen Freunden wie Eduardo, Marco, Kyung, Isaac und Emily Zeit verbringen, aber dieser Kontinent ist riesig und es gibt noch viel zu sehen. Ich bin wehmütig wenn ich zurück schaue, und gespannt wenn ich auf die Straße vor mir schaue. Auch wenn da ein Bildschirm hängt und gerade im Nachtbus The Fast and Furious kommt. Aber da Leute sagen ich sehe aus wie Paul Walker, Schau ich mir mal selbst zu wie ich das hinkriege.
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Provincia de El Oro

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