Lithuania
Vilnius

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    • Day 120

      Kaunas - Trakai

      August 26, 2019 in Lithuania ⋅ ☀️ 25 °C

      Reisekilometer 13.667 km
      Tageskilometer 75 km

      Nachdem wir letzte Nacht, zum ersten Mal von der "Bauchgefühlsregel für Übernachtungsplätze" * Gebrauch gemacht haben, sind wir heute Morgen mit überraschend schönem Blick auf den Stausee von Kaunas aufgewacht.
      Der zum Baden einladend schön grün leuchtende See, entpuppte sich bei näherer Betrachtung als voller Blaualgen.
      Baden wurde direkt abgesagt.
      Auf der Fahrt nach Vilnius, haben wir uns spontan, wegen der 27°C, entschlossen, doch lieber an einen See (ohne Blaualgen) zu fahren. In einem offensichtlich stark von den Hauptstädtern genutzten, touristisch erschlossenem, Gebiet bei Trakai haben wir noch ein Plätzchen gefunden.
      und das Coolste, als wir Baden gingen, hatten wir Aussicht auf die Burg Trakai, eine spätmittelalterliche Wasserburg und es stiegen 12 Heißluftbalons in den sommerlichen Abendhimmel.

      * Die Bauchgefühlsregel für Übernachtungsplätze besagt, wenn nur einer von uns kein gutes Bauchgefühl hat, dann wird nicht geblieben, sondern weitergefahren.
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    • Day 7

      Auf und ab und dann zum Hotel

      September 14, 2019 in Lithuania ⋅ ⛅ 15 °C

      In Vilnius stellen wir nur schnell unser Gepäck in den Hotelzimmern ab und machen uns dann mit dem Bus auf den Weg ans andere Ende der Altstadt. Von dort aus führt uns Maik durch die Straßen. Was hier (und auch schon in Trakai) auffällt, sind die vielen Brautpaare, die mit einem Fotografen von Motiv zu Motiv laufen.
      Außerdem ist in Vilnius gerade das Fest der Minderheiten. Laut Wikipedia lebten im Jahr 2017 offiziell 574.221 Einwohner oder 22 % der Bevölkerung Litauens in Vilnius, davon 54,43 % Litauer, 18 % Polen und 13 % Russen, der Rest verteilt sich auf weitere 125 Nationalitäten, 66 % der Einwohner waren katholisch. Dieser Mix wird hier gefeiert.
      Unsere Führung startet beim Tor der Morgenröte. Es befindet sich in der Stadtmauer und von der dem Stadtinnern zugewandten Seite aus führt eine Treppe zu einer Galerie im oberen Bereich hinauf, wo sich eine Torkapelle mit der als wundertätig verehrten Ikone, eine Schwarze Madonna, der Barmherzigen Muttergottes, befindet. Es ist ein Wallfahrtsort, zu dem viele Pilgern, weswegen wir auch nicht in die Galerie gehen, um keinen zu stören.
      Beim weiterlaufen kommen wir an einer Brücke vorbei, an der eine Schaukel hängt, manchmal sei diese sogar trockenen Fußes zu erreichen...
      Dann kommen wir ins Künstlerviertel. Es gibt viele heruntergekommene Häuser, aber die ein oder andere Stelle wurde durch alte Klaviere (à la vintage) aufgepeppt. Wir kommen auch an der Literatenstraße vorbei, dort hängen verschiedene kleine Symbole, die an einen litauischen Schriftsteller erinnern sollen.
      Etwas weiter finden wir auch verschiedene Tafeln. Auf Ihnen steht die "Verfassung" des Künstlerviertels in jeder Menge verschiedener Sprachen. Ein Gesetz wäre zum Beispiel, dass es das Recht eines jeden ist, zu sterben, er aber nicht dazu verpflichted ist.
      Etwas außerhalb der Altstadt ist das "Gotische Eck". Dort stehen zwei wunderschöne Backsteinkirchen nebeneinander, die den Krieg überlebt haben. Jedoch können wir nur in eine hinein, da gerade eine Messe stadtfindet.
      Bevor es zum Abendessen geht, machen wir noch einen Abstecher zum Cathedral Square. Die Kathedrale St. Stanislaus und St. Ladislaus, auch Cathedral Basilica genannt, ist die römisch-katholische Kathedrale des Erzbistums Vilnius. Das imposante Gebäude mit dem grossen Glockenturm ist eine der wichtigsten Gebetsstätten in Litauen. Aber auch hier ist gerade eine Messe.
      Generell sind auffällig viele Kirchen in Vilnius. An manchen Stelle kann man drei Kirchen oder Kirchtürme gleichzeitig sehen!
      Was auch auffällt, ist, dass viele Häuser sehr heruntergekommen sind, doch die meisten Leute mit dicken Luxusautos durch die engen Straßen fahren... macht nicht wirklich Sinn.
      Nun ist es aber Zeit für das letzte gemeinsame Abendessen und alle verabschieden sich danach.
      Im Hotel heißt es dann: vorbereiten für de Heimflug!
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    • Day 1

      Vilnius

      September 15, 2019 in Lithuania ⋅ ☁️ 12 °C

      Weil ich ein fauler Sack bin gibts den Reisebericht nur in Stichpunkten lol:
      - der wahrscheinlich kürzeste Flug meines Lebens (25min)
      - Vilnius sieht aus wie ein Mix aus skandinavischen Ländern und Altdeutschland (mit einer kräftigen Note Kommunismus in den Randgebieten)
      - traditionell russisches Essen schmeckt bei Oma und Opa immer noch am Besten (der Schaschlik war aber nicht schlecht)
      - shoppen ist echt schwer wenn selbst XS vier Nummern zu groß ist (siehe Bild lol)
      - der Kaffee ist seeehr gut
      - hab erst ungefähr 5% von dem gelernt was ich für Anatomie können muss und werd am Mittwoch abgefragt (läuft)
      - Zugtickets kosten anscheinend nur 20€, was wahrscheinlich dazu führen wird dass ich im Laufe meines Studiums noch ein paar Mal hier landen werde
      - ein Einheimischer hat mir nach dem Essen ein Tuch angeboten als er gemerkt hat dass ich verzweifelt nach meinen Tempos suche
      - wenn man das Reisen liebt, aber keine Touristen, dann scheint Litauen das perfekte Land zu sein
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    • Day 53

      nach Vilnius

      June 28, 2022 in Lithuania ⋅ 🌩️ 29 °C

      Wie angekündigt kommt hier jetzt die Schilderung der Reise-Ereignisse von gestern, obwohl draußen eine Gruppe ein Konzert gibt, wo die Bässe noch 500m weiter zu hören sind, wie ich heute Nachmittag beim Soundcheck selbst erlebt habe. Die Tour gestern ging ja von einem weiteren ruhigen Zwischenstopp- Campingplatz aus, bei heftigster Hitze, wo aber der Fahrtwind und etwas Transpirieren eine gute Kühlung ist, so lange die Außentemperatur unter 37 Grad ist, aber so heiß war's gestern auch nicht. Morgens, bevor ich nach Vilnius fuhr, habe ich mir überlegt, mir in Vilnius die Ruhe anzutun und 3 Tage ein Hostel zu buchen. Insbesondere interessiert mich der Stadtteil Uzupis:
      https://www.uzupiorespublika.com/en/home/
      eine autonome Republik, soweit ich weiß, jedenfalls haben sie eine coole Verfassung. Etwas outdated bei dem derzeitigen Schrei nach Autorität, Macht und Stärke, in und für welchen Machtblock auch immer.
      Gestern Morgen hatte ich schwere Beine, wie man in Radfahrerkreisen so sagt, aber es sollten nur gut 30km sein. Der Radeltag begann ganz business as usual mit einer Bundesstraße, allerdings nahm der Verkehr merklich zu. Bei der ersten Kefir-Pause an einem Supermarkt waren meine Brote auch verspeist. Ganz kurz nachher verschwand die Bundesstraße und es ging auf einer kleineren Straße weiter. Auch davon zweigte der Weg ab, um ein Anwesen, Schloss herum, zu einem See-speisenden Bach, über den es drüber gehen sollte, aber plötzlich, Polen läßt grüßen, nix als ein 40cm breites, etwa 2m langes Brett, 1-2 m darunter der Bach, in Betonfundamente der zu erwartenden Brücke eingezwängt. Da wollte ich mit dem voll beladenen Rad nicht drüber, ich war mir nicht sicher genug. Also Gepäckstücke ab und rübergetragen, drüben wieder auf dem Rad festgemacht und weiter auf schmaler Schotterstrecke. Einige 100m weiter auf der neuen Uferseite macht der Weg wieder eine Biegung zurück und…
      … fast dasselbe auf die ursprüngliche Uferseite zurück. Die Behelfsbrücke hat jetzt bei gleicher Breite jedoch ein Geländer, aber Stufen - das darf doch nicht wahr sein! Und richtig, die Ansage vom Navi war nur mißverständlich, das Bild schafft Klarheit. Weiter auf der Uferseite. Es folgt eine weitere Prüfung: Eine Hängebrücke, und das mit bepackten Fahrrad. Die entgegenkommende Familie lasse ich großzügig vorher drüber, bevor ich mir einen abbreche. Ich schaffe es, streng darauf achtend, dass meine Schritte keine Regelmäßigkeiten aufweisen, die die Brücke in Schwingungen versetzen könnte oder ich mir die Pedalen in die Hacken fahre. Am rettenden Brückenende gehts auf übelstem und sehr altem Kopfsteinpflaster bergauf, es wird schattig, unter dem feuchten Gebüsch über der Straße - nicht stehen bleiben, sonst freuen sich die zahlreichen Mücken doch zu sehr. Dann an einer Bahnlinie wird alles anders. Wohlgemerkt die ganzen „Erfreunisse“ gehören zu einem ausgeschilderten Radweg. Also gehts auch für Radfahrer über die Schienen, erst um die Leitplanke herum, die den Weg versperrt und dann auf einer Art Fußgängerüberweg, wie bei uns manchmal zwischen Bahnsteigen, über die Schienen. Und immer schön aufpassen! Und richtig eine Art „Singen“ der Schienen verrät mir: da kommt was. Und 30 Sekunden später braust ein Doppelstockzug vorbei, wie es ihn auch bei uns gibt. In den Außenbezirken von Vilnius ist es wie in anderen Großstädten: erst zerschneiden Bahnlinien das Land, dann kommen die Autobahnen. Und richtig, die kamen jetzt dran. Von Industrieansiedlungen fuhren die LKWs auf die Autobahnzubringer. Und auf einmal ich mittendrin, oder besser neben großen Renault Sattelzügen, denen ich immer schön den Vorrang ließ, da sie bei Abbiegen die komplette Fahrspur brauchten, so dass es mit dem Bordstein nur so knirschte. Über Autobahnzubringer ging es dann für Radfahrer direkt neben die Autobahn. An einer Stelle mußte man dem Autobah-ausfahrenden Verkehr beim Überqueren der Ausfahrt entgegenfahren, um dann nach einer Kehrtwende mit dem abfahrenden Autoverkehr gemeinsam die Ausfahrt zu benutzen. Jeder kann mir das mulmige Gefühl nachfühlen, was das generiert, insbesondere wenn an der Ampelkreuzung dann links neben einem besagter Renault-Truck steht, der einen mühelos zerquetscht, wenn mann als Radfahrer nicht höllisch aufpasst.
      Aber auch das ist noch steigerungsfähig. Wie wäre es, in einer unübersichtlichen langgezogenen Kurve in der Ausfahrt den Autos zwar auf der rechten Spur aber quasi als Geisterfahrer entgegen zu fahren, um dann nach 150m unverhofft nach links in den Wald abzubiegen. Ja da ist noch einiges ausbaufähig. Die danach folgende Strecke führt neben stark befahrene Straßen stadteinwärts auf Radwegen aus Betonplatten. Das Alter der Plattenwege war schlecht einzuschätzen, aber sie waren nicht neueren Datums. Es folgten noch etliche Kilometer durch die Stadt gemeinsam mit den zahlreichen Scouterfahrerinnen mit ihren wehenden Röcken und oft in jeglicher Fahrtrichtung. Das letzte große Ereignis war dann, als mich mein Navi eine Treppe runter schicken wollte. Als ich schließlich relativ unkompliziert eincheckte, war ich einigermaßen gebügelt von so vielen „Ereignissen“ . Vilnius ist eine sehr junge Stadt mit uralter Uni. Und von diesem Leben habe ich noch am selben Abend etwas abbekommen, da hier ganz in der Nähe so eine Art Nebenzentrum entsteht mit sehr viel Gastronomie und Geschäften, auch im verrosteten-Eisen-Look. Ich fühle mich ein bisschen an Dortmund erinnert, aber irgendwie ist’s hier quirliger:
      https://www.govilnius.lt/visit-vilnius/places/p…
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    • Day 52

      Nach Trakai und zum Galve See

      June 27, 2022 in Lithuania ⋅ ⛅ 29 °C

      Morgens startete der Tag mit einem schönen Bad um 1/2 7, aber vielleicht war es auch schon 1/2 8. Die osteuropäische Zeit, die hier gilt, ist ja noch eine Stunde weiter vor. Es ging gut voran, da es größtenteils nordwärts mit Rückenwind ging und ich schaffte die heutigen Kilometer zügig. Es ist immer wieder auch etwas witzig, wenn die Straße wie ein Teppich auf der Landschaft liegt und an der nächsten Kuppe plötzlich 1, 2, 3 oder 4 Autos aus dem Nichts erscheinen. Zunächst hatte ich noch Muße, über die Baustile der Häuser zu sinnieren, meistens Holzhäuser in Rahmenbauweise, also gar nicht so deutsch massiv. Davon lenkten mich später die zunehmenden Steigungen ab, die jetzt länger, höher wurden. So wurden gar 11% angezeigt, das war definitiv grenzwertig für mich. Und es hörte mit einer dann nicht auf - noch eine und wieder eine, die dann in meiner Richtung mit 6% angezeigt wurde, in der Gegenrichtung dann aber 8% hatte. Dazu kam ein Schild, dass S-Kurven für die nächsten 29 (!) km ankündigte. Und das hatte ich schon in Polen gelernt, S-Kurven haben meistens einen Grund, nämlich Gefälle oder Steigungen, ich konnte und wollte das für einen Irrtum halten, es wurde aber irgendwie wahr. Die Steigungen wurden nicht mehr 11%, aber länger und ausdauernder. Zwischendurch war ich dann irgendwann gar und schüttete mir Wasser zur Kühlung über den Kopf. Der Hund vom naheliegender Hof fing auch prompt an zu Bellen. Die Besitzer hatten mein Elend wohl mitbekommen und beruhigten ihn wieder. Die brütende Hitze machten ihnen selber zu schaffen. Der finale Anstieg ging dann laut Plan auf 160 Höhenmeter. Die ging es aber kilometerweit, mit einigen Kurven, die dann wiederum Schilder bereit hielten nach dem Motto „WIE? So weit noch?" Jedenfalls zweigte dann eine Nebenstraße zu dem Campingplatz ab - den es nicht mehr gab! Auch die Telefonnummer war es nicht. In 17 km war ein Tagungscenter als Campingplatz angezeigt, die nette Frau sagte mir in deutsch, dass sie sich drum kümmere, bei einem Nachbarn wäre campen aber möglich. Über die Sandpiste ging es schiebend wieder zurück auf die Bundesstraße, meine heiß geliebte Berg- und Talbahn. Als dann aber später ein Campingplatz in 2km Entfernung angezeigt wurde, wählte ich diesen; er war schön leer, bot Platz unter großen Bäumen. Nur am See konnte ich nicht unentgeltlich baden. Eine schöne Dusche bot mir Ersatz.Read more

    • Day 54

      1. Tag in Vilnius

      June 29, 2022 in Lithuania ⋅ 🌩️ 29 °C

      Dieser Tag ist für O-Kram vorgesehen: an meinen neuen Brillen die Schrauben für die Bügel nachziehen lassen; neue Lesebrille besorgen, auf der alten habe ich drauf gelegen (passiert im Zelt halt leichter); Inspektion am Fahrrad, neue Kette und neue Ritzel drauf machen lassen; Zugfahrkarte für Freitag kaufen. Die 300 km zurück an die Ostsee werde ich mit dem Zug zurücklegen. Auf die Frage nach einem Lift zum Bahnsteig gab mir die nette Fahrkartenverkäuferin eine Telefonnummer, da solle ich dann vorher anrufen. Wenn sie mich und mein Rad mit dem Lastenaufzug kutschieren ist mirs egal, solange ich alles nicht tragen muss. Morgen hoffe ich dann mit etwas Radfahrt und Fähre in Nida anzukommen. Telefonisch habe ich dort schon vorgefühlt, war mir lieber.
      Ansonsten gehörte der Tag der Erkundung der unmittelbaren Umgebung und der Stadt soweit es für Radreparatur und Bahnkarte nötig ist.
      Am Nachmittag nach der Inspektion gab es eine unerwartete Überraschung: eine der gefederten Hinterradschwingen hat an einer Stelle einen Riss. Da die Experten selber sagen, sie wüssten auch nicht, wann das Folgen zeigt, entschloss ich mich nach mehrmaliger Beratung mit meiner (mentalen) Beraterin daheim, mit mir selbst und meinem bisher treuen, anstandslos gelaufenen Rad, weiter zu fahren. Ich werde mal die diversen Versicherungen zu checken, wie ich eventuell abgesichert bin.
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    • Day 55

      2. Tag Vilnius : Uzupis

      June 30, 2022 in Lithuania ⋅ 🌩️ 28 °C

      Der heutige Tag sollte der Reise inhaltlich dienen; in erster Linie wollte ich in den Ortsteil 'Uzupis', ein Künstlerviertel und eigene Republik. Als erstes ging ich durch die Straße, in der die Verfassung der Republik in Messingtafeln in den Sprachen der verschiedenen Botschafter aufgehängt sind. Weil es schwierig ist, die auf den Messingtafeln zu sehen, hab ich mal im Netz geforscht und sie in deutsch gefunden:

      Verfassung der Republik Užupis

      1. Jeder Mensch hat das Recht, am Fluss Vilnelė zu wohnen, und die Vilnelė hat das Recht, an jedem vorbei zu fließen.

      2. Jeder Mensch hat das Recht auf heißes Wasser, Heizung im Winter und auf ein Ziegeldach.

      3. Jeder Mensch hat das Recht zu sterben, jedoch ist dies keine Pflicht.

      4. Jeder Mensch hat das Recht, sich zu irren.

      5. Jeder Mensch hat das Recht, einzigartig zu sein.

      6. Jeder Mensch hat das Recht. zu lieben.

      7. Jeder Mensch hat das Recht, nicht geliebt zu werden, jedoch nicht unbedingt.

      8. Jeder Mensch hat das Recht, nicht berühmt oder bekannt zu sein.

      9. Jeder Mensch hat das Recht, zu faulenzen oder untätig zu sein.

      10. Jeder Mensch hat das Recht, eine Katze zu lieben und sie zu versorgen.

      11. Jeder Mensch hat das Recht, für seinen Hund zu sorgen bis einer von beiden stirbt.

      12. Ein Hund hat das Recht, Hund zu sein.

      13. Eine Katze ist nicht verpflichtet, ihren Hausherren zu lieben, aber in schweren Momenten muss sie ihm beistehen.

      14. Jeder Mensch hat das Recht, manchmal nicht zu wissen, ob er Verpflichtungen hat.

      15. Jeder Mensch hat das Recht, zu zweifeln, jedoch ist dies keine Pflicht.

      16. Jeder Mensch hat das Recht, glücklich zu sein.

      17. Jeder Mensch hat das Recht, unglücklich zu sein.

      18. Jeder Mensch hat das Recht zu schweigen.

      19. Jeder Mensch hat das Recht zu glauben.

      20. Kein Mensch hat das Recht, Gewalt auszuüben.

      21. Jeder Mensch hat das Recht, seine Nichtigkeit und seine Größe zu begreifen.

      22. Kein Mensch hat das Recht, nach Ewigkeit zu streben.

      23. Jeder Mensch hat das Recht zu verstehen.

      24. Jeder Mensch hat das Recht, nichts zu verstehen.

      25. Jeder Mensch hat das Recht, verschiedene Nationalitäten zu besitzen.

      26. Jeder Mensch hat das Recht, seinen Geburtstag zu feiern oder nicht zu feiern.

      27. Jeder Mensch ist verpflichtet, sich an seinen Vornamen zu erinnern.

      28. Jeder Mensch kann sein Eigentum mit anderen teilen.

      29. Kein Mensch kann mit anderen teilen, was ihm nicht gehört.

      30. Jeder Mensch hat das Recht auf Geschwister und Eltern.

      31. Jeder Mensch kann frei sein.

      32. Jeder Mensch ist für seine Freiheit verantwortlich.

      33. Jeder Mensch hat das Recht zu weinen.

      34. Jeder Mensch hat das Recht, unverstanden zu sein.

      35. Kein Mensch hat das Recht, einem Anderen Schuld zuzuweisen.

      36. Jeder Mensch hat das Recht auf Persönlichkeit.

      37. Jeder Mensch hat das Recht, keine Rechte zu besitzen.

      38. Jeder hat das Recht, keine Angst zu haben.

      39. Besiege nicht.

      40. Schlag nicht zurück.

      41. Gib dich nicht geschlagen.

      Die letzten 3 finde ich besonders bedenkenswert. Hier noch ein Link von einem Fernsehbericht der DW:

      https://youtu.be/Iqf09sNnhyQ

      Einer der Botschafter der Republik ist der Dalai Lama, ihn zu Ehren ist ein Häuschen entsprechend bemalt. Die Flagge mit der leeren Hand bedeutet, dass man in Uzupis zwar leben, es aber nicht besitzen kann!
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    • Day 14

      Adieu Litauen

      July 1, 2022 in Lithuania ⋅ ⛅ 23 °C

      Nur wenige Stunden bleiben uns bei dieser teilweise sportlichen Streckenvorgabe um die Eindrücke und Besonderheiten in den einzelnen Ländern aufzusaugen, aber man kann ja vielleicht wiederkommen....

      Wir haben trotz großem Zeitaufwand heute noch einen Besuch in Vilnius eingeschoben, einer jungen litauischen Familie mit einem gefüllten Reservekanister ausgeholfen, um uns jetzt in Richtung Polen auf den Weg zu machen. Soll es das wirklich schon übermorgen gewesen sein???
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    • Day 3

      Vilnius Ankunft

      July 8, 2022 in Lithuania ⋅ 🌧 18 °C

      Ging schneller als gedacht, Wetter sehr durchwachsen, habe etliche schwere Schauer mit genommen, das praktische: Regen vorbei, im stehen fahren, alles trocknet wieder ab!
      Hostel findig gefunden, heute Nacht regnet es wohl weiter.
      Jetzt gibt es was zu essen.
      Morgen gibt’s nicht so viele km, da erst die Stadt besuchen ansteht.

      Die Altstadt ist 16 Minuten von hier. Zu Fuß!
      Riga 300km - 3 3/4Std von hier.
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    • Day 109

      Vilnius

      July 23, 2022 in Lithuania ⋅ ⛅ 28 °C

      Gestern bin ich dem heißen Wetter entgangen, indem ich im klimatisierten Auto eine etwas weitere Strecke bis nach Litauen gefahren bin.
      Bei nach wie vor sommerlichen Temperaturen steht heute schon die nächste Hauptstadt auf dem Plan.
      Bereits zu Beginn meines Besuches, als ich von der Burg Gediminas einen tollen Ausblick auf die Stadt erhalte, bemerke ich die Fülle an großen historischen Gebäuden und den zugehörigen Türmen. Dieser Eindruck setzt sich während meiner Erkundung der sehr weitläufigen Altstadt fort und ich komme immer wieder ins Staunen über die zahllosen Kirchen, Bildungs- und Regierungsgebäude. Es entsteht eine Art riesiges Freiluftmuseum, das mich ein wenig an Rom erinnert, aber mit dem Unterschied, dass vorallem Barock, aber auch Gotik und Klassizismus in unmittelbarer Nachbarschaft zu osteuropäischen Plattenbauten bewundert werden können.
      Das alternative Kunstviertel Užupio wird durch den kleinen Fluss Vilnia von der Altstadt abgegrenzt und bildet einen schönen Kontrast zu ihr. Hier ist alles deutlich kleiner, weniger prunkvoll und angenehm unaufgeregt.
      Das Zentrum hat leider einen geringen Grünanteil und so macht mir die Hitze am Ende des Tages etwas zu schaffen. Ich bin froh, als ich nach einigem Suchen endlich einen Stellplatz gefunden habe und ich mich im See Drabužis abkühlen kann. Wie auch gestern, schlafe ich wieder in der Hängematte.
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    You might also know this place by the following names:

    Vilniaus apskritis, Vilnius

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