Nepal
Chitwan

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Travelers at this place
    • Day142

      Jungel

      January 26 in Nepal ⋅ ☀️ 27 °C

      Und manchmal läuft man fünf Stunden durch den Jungel um Nashörner zu finden und sie haben beschlossen ihr noch geheimen Rückzugsorte aufzusuchen.
      Und das ist auch ok. Wir sind ja in keinem Zoo und sie sollen noch ihre geheimen freien Orte haben.
      Dafür haben wir viele gepunktete Hirsche, Vögel mit blitzblauem Federkleid und Affen gesehen, sowie die Spuren eines Tigers.
      Und die vielen Geräusche genossen.
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    • Day7

      Chitwan National Park

      January 12 in Nepal ⋅ ☀️ 21 °C

      Da derzeit in Nepal Nebensaison herrscht, beschloss ich spontan in einem der vielen Reisebüros meinen Trip zum Chitwan Nationalpark zu buchen. Die Angebote variierten bis zu 100$ für dasselbe Hotel mit denselben Aktivitäten. Ich habe mich dann letztendlich für Nepal Highpoint Trekking & Expedition entschieden und war sehr zufrieden.

      Um 6.30 Uhr ging es dann mit einem vollen Bus los Richtung Sauraha, der Stadt gleich neben dem Chitwan Nationalpark. In Nepal werden die etwas besseren Busse Touristenbusse genannt, aber lustigerweise war ich die einzige Touristin im Bus, der Rest waren nur Einheimische. Da der gebuchte Bus nicht fuhr an dem Morgen, nahm mich dankenswerterweise ein anderer Bus mit. Die Fahrt dorthin war sehr holprig: ich habe das Gefühl, dass ca. 75% der Straßen in Nepal derzeit Baustellen sind bzw. nie asphaltiert wurden, man fährt gefühlt von einem Schlagloch ins Nächste. Falls jemals jemand diesen Bus nimmt, empfehle ich auf der rechten Seite zu sitzen, da hat man einen schönen Blick auf das Tal.

      In Chitwan angekommen wurde ich direkt abgeholt und in das Parkland Hotel, meine Unterkunft für die nächsten 3 Nächte, gebracht. Diese Unterkunft kann ich definitv empfehlen, es gab auch endlich eine Heizung! 🥰 Wir hatten einen erfahrenen Guide namens Bamboo, die Anlage ist weitläufig und ruhig und es gibt tolle Sitzmöglichkeiten. Im Paket war das Essen bereits inkludiert. Am Nachmittag lernte ich dann meine Gruppe kennen; zwei wirklich sehr nette und aufgeschlossene Australier namens Daniel & Noelle und eine Südkoreanerin namens Kora. Wir verstanden uns auf Anhieb gut, wir waren alle ca. im selben Alter, da hatte ich wirklich Glück. 😃 Wir brachen vom Hotel zu einem Spaziergang durch die Stadt zum Nationalpark mit unserem Guide auf. Wir gingen gleich einmal zu einem Art "Bauernhof", wo einige Elefanten unter Dächern frasen. Außerdem hatte der Hof zwei Nashörner, die um die 3 Jahre alt waren. Wir sahen auf dem Weg auch sehr viele Vögel, die Bamboo uns immer wieder erklärte. Zum Sonnenuntergang gingen wir am Fluss entlang und entdeckten unser erstes frei lebendes Nashorn! Da ist auch das erste Foto entstanden. Die Stimmung beim Sonnenuntergang war atemberaubend und ich war wirklich von der Vielfalt an Tieren begeistert, die wir gleich am ersten Tag erspähten. ❤️ Auf dem Heimweg sahen wir sogar noch zwei Krokodile am Fluss rasten. 🐊

      Am nächsten Tag standen wir früh auf, um mit einem offenen Jeep zum Fluss zu einer Kanu Fahrt gebracht zu werden. Es war wirklich sehr frisch, ich hatte alle Schichten an, die ich mithatte und Kora borgte mir netterweise auch noch ihre Wärmepäckchen aus Südkorea. Die Bootsführer wärmten sich an einem Lagerfeuer als wir ankamen, wir taten es ihnen gleich und stellten uns dazu. Das Kanu lag sehr tief im Wasser und war aus einem Holzstück geschnitzt. Ich vertraute dem Kanu zunächst eher wenig, da wir uns nur mit dem Oberkörper drehen durften, um nicht umzukippen. 😅 Der Fluss hatte aber zum Glück durch die Trockenzeit einen sehr niedrigen Wasserstand und es ging alles gut. Es herrschte durch die tiefhängenden Nebelschwaden und dem an uns vorbeiziehenden Jungel eine einmalige Atmosphäre. Wir konnten trotz des Nebels ein Krokodil, eine Affenkolonie und unzählige Vögel sehen, es war wirklich magisch. 🥰

      Anschließend ging es zu einem weiteren Jungelspaziergang, wo wir überwiegend Vögel beobachteten. Dann ging es weiter zur Elefantenaufzuchtstation. Diese hatte ich mir etwas anders vorgestellt: es gab zwar Baby Elefanten, aber diese waren überwiegend an den Füßen angekettet. Die Erwachsenen Elefanten sowieso. Außerdem sah ich wie eine Dame, die sich um die Elefanten kümmerte, einen Babyelefanten mehrmals schlug. Uns wurde vom Guide erklärt, dass die Baby Elefanten "erzogen" werden und teilweise dem Militär dienen. Irgendwie machte mich die ganze Situation dennoch betrübt und ich festigte meinen Entschluss definitiv keine Elefantensafari machen zu wollen. Außerdem fand ich heraus, dass es nur sehr sehr wenige frei lebende Elefanten im Nationalpark gibt (vor allem Männliche, die die weiblichen Elefanten, die in Gefangenschaft leben, trotzdem befruchten).

      Am Nachmittag hatten wir unsere große 4-stündige Safari mit dem Jeep. Bamboo begleitete uns zum Glück! Er erspähte so viele Tiere, das war echt toll! Außerdem sahen wir einige Spuren von einem Tiger im Sand und auf aufgekrazten Bäumen. Näher sollten wir einen Tiger aber leider nie kommen. Mir war bewusst, dass die Chance einen Tiger zusehen sehr gering ist, dennoch hofft man stets ein wenig drauf. Die Australier fahren deshalb noch zum Burdia Nationalpark (80%ige Chance). Aber der liegt so weit weg, das würde sich für mich nicht mehr ausgehen. Vielleicht kommt ja noch eine Gelegenheit. Und wir hatten dennoch Glück, da wir glaube ich insgesamt ca 10 wilde Nashörner sahen. Also darf ich mich wirklich nicht beschweren 😆 Wir sahen wieder einen tollen Sonnenuntergang im Jungle bevor es wieder zurück ins Hotel ging.

      Am Abend gab es dann nach dem Dinner noch eine Show der indigenen Bevölkerung, Tharu, im Dorf. Ich hatte mir das ganz anders vorgestellt: es war in einer Eventhalle, die sogar beheizt war, auf einer Bühne. Da der Pfau ein Nationaltier ist, verkleidete sich ein Tänzer auch als Pfau, das war schon ganz lustig. Nach der Vorstellung weilte meine Gruppe noch länger am Lagerfeuer im Hotel. Wir sollten nicht mehr rausgehen, da Nashörner und Elefanten nachts durch den Ort gehen und sogar schon Menschen getötet haben. Hat aber gut gepasst für uns, das war echt ein netter Abend ☺️

      Am nächsten Tag ging es in der Früh zu einem Morgenspaziergang, gleiche Route wie am ersten Abend. Wie entdeckten ein riesiges Krokodil am Fluss (Foto).

      Am Nachmittag ging es abschließend abermals auf Safari. Dieses Mal in einen anderen Teil des Nationalparks mit einem anderen Guide, der leider nicht so gut Englisch sprach und auch weniger entdeckte. Außerdem gibt es fast ausschließlich nepalesische Touristen derzeit im Park, weswegen wir mit 7 Nepalesen im Jeep saßen. Sehr kurios: sie aßen alle Chips wie im Kino und hatten teilweise sogar Essnessackerl mit. Leider blieb uns das Glück auch dieses Mal verwehrt einen Tiger zu sehen. Dennoch war es sehr schön die Vielfalt des Jungels abermals beobachten zu können und am Schluss sahen wir sogar noch den berühmten Samba Deer, jetzt haben wir alle 4 Hirscharten gesehen. Der Sonnenuntergang war abermals sehr schön. 

      Alles in allem eine tolle Erfahrung mit einer voll netten Gruppe und tollem Guide! 😊
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      Supsi [😍 Geli]

      🔝 [Alex]

      Dein Lieblingsonkel ist stolz auf Dich. [Adrian]

      Traveler

      😂🥰

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    • Apr5

      Zu Fuß Nashörnern & Co begegnen

      April 5, 2022 in Nepal ⋅ ☀️ 34 °C

      „Rhino!“ sagt Ram als er eine Spur im Sand entdeckt und wir lernen gleich zu Beginn unserer Tour den Fußabdruck des, nach dem Elefanten zweitgrößten Säugetiers (am Land) kennen.

      Wir sind heute zu Fuß mit unseren beiden Guides Ram und Om durch den Chitwan Nationalpark im Süden Nepals unterwegs auf der Suche nach den 68 Säugetieren (u.a. Panzernashörner, Elefanten, Tiger, Lippenbären, Affen) und 600 Vögeln, die hier auf den 952 km² des Nationalparks leben. Im Chitwan Nationalpark gibt es die besondere Möglichkeit diesen Tieren zu Fuß und ohne Gitterstäbe (wie im Zoo) in ihrem natürlichen Lebensraum zu begegnen.

      Als wir unseren Weg fortsetzen, hören wir nur kurze Zeit später ein Knacken im Wald. Ram bleibt stehen, wendet seinen Blick nach links und wir erblicken einen einzelnen Elefanten, der sich gerade seinen Weg durch das Gestrüpp des Waldes bahnt. Wir bleiben für ihn unbemerkt und nur wenige Sekunden später ist er auch schon nicht mehr zu sehen.

      Om gibt uns schließlich eine sehr wertvolle Einführung in puncto Sicherheit. Es gibt fünf gefährliche Tiere und für eine mögliche (zu nahe) Begegnung mit ihnen werden wir hier vorbereitet:

      Nashorn
      Handlungsempfehlung: Wenn möglich auf den nächstgelegenen Baum hinaufklettern (etwa 2 Meter hoch), wenn kein Baum da ist. in langgezogenen Zickzacklinien laufen und Rucksack und Kleidungsstücke abwerfen und hoffen, dass das Nashorn, dass bis zu 40 km/h schnell laufen kann, stehen bleibt und an diesen Dingen zu riechen beginnt und wir uns währenddessen in Sicherheit bringen können.

      Elefanten
      Handlungsempfehlung: Möglichst in ein Gelände laufen, wo Büsche und Sträucher wachsen und den Elefanten am schnellen Fortkommen hindern. Auch ratsam ist es immer wieder das Gelände zu wechseln beispielsweise auf kleinen Hängen hinauf und wieder hinunterzulaufen, da sich Elefanten dabei schwer tun würden.

      Tiger
      Grundsätzliche Info: Der Mensch fällt nicht in das klassische Beuteschema des Tigers. Allerdings: Alte und/oder durch Krankheit geschwächte Tiger attackieren auch Menschen (unsere Guides nennen diese wenig beruhigend „crazy tiger“).
      Handlungsempfehlung: Blickkontakt halten, geräuschlos und langsam rückwärts gehen und sich von den Tieren entfernen.

      Lippenbär
      Handlungsempfehlung: Sich groß machen, laut sein und ihm dadurch so gut wie möglich Angst machen

      Bissonart
      Es ist so unwahrscheinlich, dass wir sie treffen. Wir geben euch in der Situation dann bescheid. ;-)

      Om und Ram – beide mit einem Holzstock ausgestattet – patrouillieren uns also heute - einer vor uns gehend, einer hinter uns gehend – auf den Tierpfaden des Nationalparks. Und immer wieder weist uns Ram auf die Tierspuren hin. Kratzspuren von Tigern an den Bäumen und vielerlei „poo“-Haufen von Elefanten, Nashörnern, Tigern und Bären.

      Die Wahrscheinlichkeit tatsächlich einen Tiger anzutreffen ist äußerst gering (lt. Wikipedia leben auf 100 km² gerade mal 4-5 dieser Raubkatzen) und wir spüren beide in uns eine gewisse Ambivalenz – einerseits würden wir gerne einen Tiger sehen, andererseits wollen wir einem der gefährlichsten Tiere des Planeten nicht zu nahe kommen ;-)

      Unsere erste Pause machen wir schließlich an einer Erhöhung bei einem Fluss. Unterhalb des Hangabbruchs am Rand des Flusses nimmt sichtlich mit Genuss, ein Nashorn gerade ein Bad und in der Ferne sehen wir ein Krokodil durch den Fluss schwimmen.

      Später entdecken wir noch Pfauen, die „Räder schlagen“ und viele weitere Vögel (u.a. Eisvögel, Doppelhornvogel, Trupiale, Bussarde, Geier). Wir sehen außerdem eine Herde an Hirschen und Rehen mit über 200 Tieren, Affen und Gaviale.

      Kurz vor unserer Mittagspause machen wir neuerlich eine Begegnung mit Nashörnern. Wir stören sie gerade bei ihrem Bad und dieses Mal ist kein schützender mehrere Meter hoher Hangabbruch zu sehen und als noch unklar ist, in welche Richtung das Nashorn flüchten würde, entdecke ich nur wenige Meter entfernt von mir einen Baum mit leichter Schräglage, der sich fürs Hochklettern wohl gut eignen würde. ;-)

      Erfreulicherweise ist das allerdings nicht nötig. Das Nashorn verlässt den Fluss auf der anderen Seite und nach kurzem Überlegen verschwindet es im Dickicht des Waldes.

      Es war eine aufregende Erfahrung einem 2 bis 2,5 Tonnen schweren Tier aus nur wenigen Metern Entfernung zu begegnen.

       
      Das war auch die aufregendste Begegnung des Tages und unsere beiden Guides erzählen uns während des Tages immer wieder spannendes über die Flora und Fauna des Nationalparks.

      Die beiden teilen eine große Begeisterung für ihre Tätigkeit und freuen sich ähnlich wie wir beim Entdecken der Tiere und Vögel.

      Nach 9 Stunden bei etwa 35 Grad feuchter Hitze erreichen wir schließlich wieder den Rapti, überqueren einmal mehr den Fluss mit dem Boot und kehren zurück zu unserer Unterkunft.
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      Traveler

      Sehr interessant und spannend!

      4/12/22Reply
       
    • Day143

      Schule und letzte Tat hier

      January 27 in Nepal ⋅ ☀️ 25 °C

      Heute haben wir die Schule hier besucht. Hier war heute sowas wie Elternsprechtag. Jedes viertel Jahr bekommen die Eltern ein "Update" über den aktuellen Stand ihrer Schützlinge und können mit den Lehrern besprechen, woran noch gearbeitet werden sollte bis zu den Abschlussarbeiten.
      Fächer gibt es hier 9 und alle in Theorie und Praxis. Eins davon Moral, also wie man sich miteinander verhalten soll oder eine gesunde Lebensweise mit Ernährung und Bewegung.
      Schon cool, dass es diese Fächer hier als Standard gibt - davon dürfte sich unser Schulsystem etwas abschauen 👍

      Und die letzte Tat hier mit der Familie, war das Vorbereiten des Kartoffelfelds, bevor es morgen nun endlich Richtung Berge geht🤩🤩
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    • Day139

      Sehr einfaches entschleunigtes Landleben

      January 23 in Nepal ⋅ ☀️ 26 °C

      Eine ganz anderes, für uns nur aus dem Geschichteunterricht bekanntes Leben.
      Die größten Unterschiede sind die Art der Wohnräume. Die Küche sowie das Badezimmer befinden sich außerhalb des Hauses, fließendes warmes Wasser gibt es nicht - dazu kocht man sich zuvor welches auf dem Feuer. Der Essbereich ist unter einem Vordach, wenn es kalt ist, zieht man sich halt was an, Heizung gibt es auch keine und alles ist zweckmäßig einfach.
      Für uns wie ein Erlebnis auf der Berghütte ohne Berge, schön in der Ruhe aufzuwachen und alles ist irgendwie weniger gestresst. In der Früh wird erstmal der Wasserbüffel versorgt und der Hund ausgeführt, bevor dann Tee und Dal Bhat - Reis mit Curry - als Frühstück gekocht wird. Danach geht jeder seinen Tagesaufgaben nach und abends wird nochmal gekocht - gestern gab's geriebene Karotten in Milch und Gewürzen gekocht mit Bratkartoffeln - hätten nicht gedacht, dass das so lecker ist.
      Viele haben uns nun schon gefragt, ob die Menschen in den asiatischen Ländern nun wirklich glücklicher sind, weil sie weniger haben. Wir haben nicht das Gefühl, dass sie unbedingt glücklicher sind, sie haben sich unserer Meinung mit ihrer Situartion zurechtgefunden, machen das Beste drauß und Leben einfach nicht in einer Welt, die einem jeden Tag erklärt, was man alles braucht um glücklich zu sein - was meist materielle Dinge sind.
      In der jüngeren Generation haben wir eher das Gefühl von Aussichtslosigkeit. Kein Job=kein Geld=keine Möglichkeit so zu leben wie Social Media es zeigt. Denn Zugriff auf Internet haben eigentlich so gut wie alle. Sie wollen das einfache Leben der Eltern und Großeltern nicht weiterführen - haben hier in ihrem Land aber weitaus weniger Möglichkeiten, das zu ändern.
      Was wir uns von ihnen auf jeden Fall mitnehmen, ist die herzliche und offen Art - ein Lächeln wird mit einem ebenso offenen Lächeln erwidert.
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    • Day138

      Projektbesuch

      January 22 in Nepal ⋅ ☀️ 24 °C

      Nachdem wir gestern auf der Suche nach warmen Klamotten für die bevorstehende Wanderung den ganzen Tag in Kathmandu herumgelaufen sind und die Shops durchforstet haben - man möchte meinen es gibt sowieso in jedem dritten das selbe also kann das nicht so schwierig sein etwas zu finden, aber Wanderschuhe in Größe 45 sind dann schon schwieriger- haben wir uns die anderen geplanten Sachen nicht mehr angeschaut und machen das vor unserer Abreise aus Nepal.
      Heute früh gings um halb sieben los mit dem Bus Richtung Chitwan. Ich hatte schon ein bisschen Sorge, dass das wieder so eine ähnliche Busfahrt wie in Indien und Sir Lanka wird, aber die Busfahrer sind fast gemütlich unterwegs. Auf den Straßen wäre alles andere auch richtig unbequem. Glücklicherweise, denn dann kann man von der Gegend auch etwas erkennen und diese ist einfach nur schön. Hohe Berge, die ganze Zeit an einem Fluss entlang durch eine breite Schlucht und zwischendurch ein paar Dörfern.
      Sehr nachdenklich hat mich gestimmt, wie die Menschen hier leben. Von Zelten aus Plastikplanen, Holz und Blechhütten bis hin zu kleineren und größeren Häusern ist alles dabei. Die Häuser sind gebaut, wie wenn sie in den Tropen leben würden, obwohl es hier wirklich kalt wird im Winter.

      Die letzten Kilometer haben wir einen Kleinbus genommen, die so klein sind, dass nicht mal ich aufrecht drinnen stehen kann und tuckern mehr durch die Gegend als sie fahren.😅
      Die kommende Woche werden wir hier bei einer Familie wohnen und mithelfen und mal sehen, wie das Schulwesen und die Farmarbeit hier so abläuft.
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    • Day141

      Momo's

      January 25 in Nepal ⋅ ⛅ 26 °C

      Kochsession die Zweite.
      Momo's sind thibetische Kärtner Nudeln🤤☺
      Zuerst knetet man den Teig, der nur aus Wasser, Salz und gesiebtem Mehl besteht, mindestens 10min. Der glatte homogene Teig darf dann eine halbe Stunde rasten.
      In der Zwischenzeit für die Soße Tomaten grob schneiden, in Öl bisschen Zwiebel, Knoblauchblätter(wie Bärlauch) anbraten und dann die Tomaten mit Gewürzen kochen um sie zum Schluss zerdrücken zu können - fertig.
      Für die Füllung der Momo's in unserem Fall Kartoffeln gekocht, geschält und zermatscht, Zwiebeln, Kohl, Korianderblätter und Knoblauchblätter fein geschnitten, sowie Karotten geraspelt. Das ganze mit etwas Öl und Currygewürz gut mischen.
      Nun geht es ans kleine Kügelchen rollen, diese so dünn wie möglich ausrollen und dann in der Form füllen und zusammenquetschen. Man kann es quch ohne Form machen und einfach seitlich zusammendrücken oder kleine Beutel Formen - wie es einem gefällt, Hauptsache die Füllung bleibt drinnen.
      Nun werden sie in einem Dampfkocher für ca 15min fertig zubereitet.

      Superlecker, einfach und braucht nur etwas Zeit.

      Das Internet spuckt alle möglichen Rezepte aus - vegetarisch, mit Fleisch, vegan - dann auch mit Mengenangaben, Anjana macht das alles schon nach Gefühl.☺
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    • Day9

      Jeep Safari

      October 1, 2022 in Nepal ⋅ ⛅ 32 °C

      Von der Dschungeltour sind wir mittags zurück. Schnell noch ein paar Bahnen im Pool.
      Denn in 90 Minuten stehen die Jeeps bereit.
      Der Programm ist heute straff. Aber wir wollen was erleben.
      Die Fahrt durch den Nationalpark ist fantastisch.
      Wir sehen Elefantenfamilien. Der kleine ist erst 6 Monate alt.
      Nashörner fressen im Gras und bewegen sich bedächtig in unsere Richtung.
      Auch Rehe kreuzen den Weg.
      Einige Makakaaffen klettern in den Bäumen.
      Den Tiger werden wir das nächste mal suchen.
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    • Day166

      Unter wilden Tieren

      January 29, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 24 °C

      Hier in Sauraha gibt es viele Hotels und auch jede Menge Restaurants und Läden, sowie jede Menge Guides und Travel Agencys, die uns überzeugen wollen eine Safari zu unternehmen.
      Wir entscheiden uns über den freundlichen Gastgeber unseres Hotels den Nationalpark zu besichtigen.
      Einmal fahren wir mehrere Stunden mit anderen Touristen (darunter zwei Schwaben) auf einem Jeep durch den Nationalpark. Immer, wenn ein Tier auftaucht lässt der Guide anhalten und wir bestaunen und fotografieren die Flora. Leider sehen wir weder Nashorn noch Tiger aber eine Python, Echsen, Rehwild, Affen, Wildschweine und Krokodile kommen uns vor die Linse. Die wie Statuen wirkenden, sich kaum bewegenden Krokodile bestaunen wir in großer Zahl, allerdings nicht auf freier Wildbahn sondern in einer Brutstation mitten im Nationalpark.
      Am nächsten Tag unternehmen wir eine abenteuerliche, aber romantische Bootsfahrt in einem Einbaum auf einem sich durch den Dschungel schlängelnden Fluss. Am Flussufer sonnen sich jede Menge Krokodile und als eines vor uns den Fluss kreuzt wird uns mulmig zu Mute. Aber unser naturverbundener Führer weist darauf hin dass er ja mit seinem Stock das Krokodil verjagen könne. Zum Glück kommt es weder mit den Krokodilen noch mit dem wilden Elefanten Ronaldo, dessen Gebiet wir auf dem Weg von der Bootsanlegestelle bis zu einer Elefanten Brutstation durchschreiten, zu einer Konfrontation.
      Durch unsere geringe Erfahrung mit den Gefahren unberührter Natur, werden unsere Urängste aber getriggert.
      Dem gefährlichen Elefantenbullen, der schon einige Menschen auf dem Gewissen haben soll, begegnen wir dann aber in der Brutstation.
      Zum Glück trennt uns ein solider Zaun von dem beeindruckenden Dickhäuter und seinen Damen. Er treibt sich zu dieser Zeit gerne bei den weiblichen Elefanten herum, die hier mit ihrem Nachwuchs versorgt werden. Anders als die Besucher sind diese durch keinen Zaun geschützt. Dies ist aber im Sinne der Arterhaltung notwendig, für die sich Ronaldo zu dieser Jahreszeit verantwortlich fühlt und deshalb besonders gefährlich ist.
      Die kleineren Nashörner sehen wir in und um das Dorf unserer Unterkunft. Sie haben wenig Scheu vor Menschen und laufen sogar ab und zu die Dorfstraße entlang, genau wie etliche domestizierte Elefanten, die hier als Reit- und Arbeitstiere von den Parkrangern und als Touristenattraktion herhalten.
      Am letzten Tag des Januar 2020 fahren wir nach Nordwesten in die zweitgrößte Stadt Nepals: Pokhara.
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    • Day67

      בבין לבין

      April 17, 2022 in Nepal ⋅ ☀️ 37 °C

      יומיים של מחשבות ולבטים חופרים בתוך החבורה לגבי ההמשך
      כשבסופם נפלה ההבנה שאיילת ונדב יתפצלו לעשות את ה'גוקיו', טרק בשמורת האוורסט, ועומר ואני נעשה את הלאנגטנג והאגמים הקפואים.
      אומנם מבאס אבל בטיול הגדול, הכי חשוב שכל אחד ימלא את צו ליבו.
      אז העברנו יממה בפוקהרה במהלכה ישנו בבית מלון מפוקפק, עלינו בספונטניות למקדש יפה, ישבנו עם נועם לארוחת ערב ובבר הביזי בי, כששוב החוויה המוזרה של נפאלים ותיירים רוקדים באטרף ללהקת לייב של רוק כבד (קילינג אין דה ניים אוף).
      בוקר למחרת יצאתי לבית חולים לעיניים, אני שלושה חודשים אחרי הניתוח לייזר וצריך בדיקת קרנית.
      המוני נפאלים, בכל הגילאים, יושבים על ספסלי עץ מקורים בתור לקראת דלת סגורה ומצפים לבדיקות ראייה. (לרוב המוחלט של הנפאלים אין משקפיים)
      אזרתי בי נחישוב והתחלתי במסלול מכשולים בין פקידות קבלה, ומבנים שונים, עד שבסוף הצלחתי להגיע מקום הנכון ונבדקתי במקצועיות (מקווה) ובמהירות. (רואה 6.6 וקרנית טיל, תודה לניים)
      בצהרי היום, עלינו על ג'יפ, עומר איילת עלמה אורן נדי ואני, אחרי פרידה משאר חברי החבו בה כל אחד המשיך בדרכו.
      נוסעים לצ'יטווואן! ספארי קרנפים ארבע שעות נסיעה, שכללה עוד שעה של עמידה במקום בפקק, ונסיעה לילית בה איבדנו נשמה אחת מתוך תשע.
      התמקמנו במלון אמיתי ומפנק מאוד 'הפיקוק', כל חדר עם מזגן וכילות -מהילדות לא ישנתי בכילה ונתקפתי באותה ההתרגשות כשהתבוננתי בה פרושה מעליי.
      מחר חצי יום הליכה בספארי וחצי רכיבה בגיפ
      לילה טוב וחלומות על זיכרונות ילדות יפים במיוחד.
      פיס
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    You might also know this place by the following names:

    Chitwan

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