Norway
Trondheim

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210 travelers at this place:

  • Day12

    Trondheim

    June 20 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    Der letzte Post ist definitiv der, mit den meisten Reaktionen. Ich sag einfach mal DANKE 🙏, für alle eure lieben Hilfsangebote, Nachrichten und Anrufe. Ihr seid großartig!
    Auch wenn ich jetzt einen Tag später sicher bin, dass alles klappen wird, war ich von der Welle der Anteilnahme, Hilfsangeboten und Besorgnis doch überrascht.
    Da hatte ich dann doch noch feuchte Augen, weil ich so gerührt war.

    Da ich erstmal ohne Geld hier sitze, wirklich ohne, 3,50 € Kleingeld liegen in meinem Auto, musste ein Ausflug her, der nichts kostet. Norwegen bietet da eine Menge an Natur und ich hatte mir schon die nächste Wanderung rausgesucht, als ich über die Parkgebühren für den Wanderparkplatz gestolpert bin. 20 NOK, ist eigentlich nichts, nicht mal zwei Euro. Hatte ich aber nicht. Darüber macht man sich sonst keine Gedanken, bezahlt es und gut. Also anderer Plan.
    Warum nicht nach Trondheim fahren. Städtetrip hatte ich zwar nicht geplant, der Plan war aber auch keinen Plan zu haben.
    Erstmal meinen Freund Google nach einem kostenlos Parkplatz fragen, kann etwas außerhalb sein, ich kann ja mit dem Fahrrad in die City fahren. Oft bieten sich da in Städten Park & Ride Parkplätze an.
    Parkplatz gefunden - dann starte ich heute mal das Experiment Städtetrip ohne Geld. Ich habe mir ein Lunchpaket gemacht, genügend Wasser eingepackt und wollte Richtung Trondheim starten.
    Bevor ich losgefahren bin, war ich noch mal bei John (mein Campingplatz Host), um ihm zu sagen, dass in den nächsten Tagen mein Pass in seiner Post ist. Er ist ja immer ganz besorgt und fragt, wie es mir geht. Ich erzähle so, dass ich jetzt einen Ausflug nach Trondheim mache, da meint er, brauchst du Geld 💴. Ich so, nein ich versuche den Tag ohne Geld zu überstehen, das klappt. Und er so, nimm lieber was mit und reicht mir zwei Fünfhunderter, also Tausend Kronen, rüber.
    Ich habe dann nur 500 Kronen mitgenommen, als Sicherheit, in dem Augenblick wusste ich aber, dass mein Deal gut gehen wird.
    Und war wieder total gerührt. Er ist ein wenig wie ein Papa, ich schätze er ist so Ende 60, Anfang 70.
    Ich hatte jetzt also Taschengeld, war aber fest entschlossen, es nicht auszugeben. Was sich John nicht verkneifen konnte, war dann noch der Hinweis „ Pass gut auf dein Geld auf“ ☺️.
    Etwa fünf Kilometer außerhalb vom Zentrum habe ich geparkt, mein Radel abgebaut und bin in die City gefahren.
    Trondheim ist die drittgrößte Stadt Norwegens mit gerade mal 180.000 Einwohner. Also nicht mal so groß wie Erfurt.
    Das Stadtzentrum von Trondheim ist nicht sehr groß und fast vollständig von Wasser umgeben. Die Innenstadt grenzt im Norden direkt an den Trondheimfjord – Norwegens drittlängstem Fjord – und wird im Süden und Osten vom Fluss Nidelva umflossen, der hier in den Fjord mündet. Nur ganz im Westen gibt es eine Landverbindung zum Festland. Entsprechend begrenzt ist der Platz und die Stadt hat sich schon längst über den Fluss hinaus ausgebreitet. Ich war nur in der Altstadt.

    Der „Nidarosdom“ sehr beeindruckend. Die Kirchen sind hier sonst alle sehr schlicht und aus Holz. Diesen Bau, mit der Fassade hätte ich nicht erwartet. Der Dom ist eine der bedeutendsten Kirchen Norwegens und war fast 100 Jahre lang die Krönungsstätte der norwegischen Könige. Außerdem ist er der Endpunkt des norwegischen Pilgerwegs von Oslo nach Trondheim. Er ist vor allem von außen sehr beeindruckend anzusehen. Die Hauptfassade ist mit zahlreichen Figuren und Statuen geschmückt, die Geschichten aus dem Alten Testament darstellen. Durch das Innere des Domes gibt es geführte Touren, nicht umsonst, also ohne mich. Der Park um den Dom, mit zum Teil recht alten Grabsteinen, lohnt auch einen Spaziergang.

    Die Festung Kristiansten wurde im 17. Jahrhundert zum Schutz der Stadt vor Angriffen durch schwedische Truppen errichtet. Auf einem Hügel gelegen, bietet sie einfach einen guten Panoramablick über Stadt und Fjord Der Aufstieg ist allerdings recht anstrengend, zunächst geht es über den Fluss und dann einen steilen Berg hinauf. Die Festung an sich, recht unspektakulär. Ein kleines Museum, Gastronomie, jede Menge Kanonen und Picknicktische mit Ausblick. Da habe ich meinen mitgebrachten Lunch genossen.

    Hier gibt es allerdings auch etwas sehr Interessantes zu entdecken: Den ersten und bislang einzigen Fahrradaufzug der Welt. Neben der Straße verläuft eine Rille, in der eine Fußplatte langsam nach oben fährt. Auf diese kann der Radler seinen rechten Fuß stellen und sich so den Berg hochziehen lassen. Es sah ziemlich anstrengend und verkrampft aus, gehört wahrscheinlich Übung dazu, aber wenn man jeden Tag hier hoch muss, ist die Vorrichtung sicher hilfreich. Ich hatte mein Fahrrad am Fluss geparkt und angeschlossen, mußte also zu Fuß den Berg hinauf.

    Bummel durch die Altstadt von Trondheim, die ebenfalls im 17. Jahrhundert mit dem Bau der Festung entstand. Sie ist durch die für Norwegen typischen kleinen, bunten Holzhäuser geprägt, die sich entlang der Nidelva schlängeln und heute zahlreichen Cafés, Boutiquen und Künstlerwerkstätten ein Zuhause bietet. Die Verführung war schon recht groß, sich einfach in einem dieser gemütlichen Café‘s einen Kaffee zu gönnen und das Treiben zu beobachten. Ich bin aber standhaft geblieben.
    Durch den Hafen bin ich noch geradelt, bevor ich dann den Rückweg angetreten habe.
    Ein toller Tag, ohne einen Cent auszugeben. Es funktioniert, mal abgesehen davon, dass ich für Diesel und Essen ja im Vorfeld Geld ausgeben habe. Aber die 500 NOK blieben unangetastet.

    Kurzes Update- ich habe John gestern 6000 NOK über TransferWise gesendet, die wahrscheinlich morgen auf seinem Konto sind und er sie mir dann bar auszahlen wird. Abzüglich der bereits erhaltenen 500 NOK und der Übernachtungen hier.
    Meinen Pass hat Felix heute Morgen per Expressversand aufgegeben und laut Sendungsverfolgung, wird er am Montag hier sein.
    Prozesse laufen 💪🏻
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  • Day19

    J19 Notes de voyage

    June 13 in Norway ⋅ ⛅ 18 °C

    RAS ce jour : 661 km entre Arvidsjaur et Trondheim en passant par Ostersund.

    Parmi les réflexions qui ont occupé mes pensées motocyclistes pendant 12 heures, en voici quelques unes en vrac.

    1. Edvard Grieg était sans doute un peu chauvin, mais comment ne pas être d'accord avec lui lorsqu'il déclarait en 1899 à la biennale internationale de Bergen : "La Suède est à la Norvège ce que le rigodon est à la symphonie." ?

    2. Quelles différences étonnantes entre ces deux peuples ! Prenez un suédois, et donnez-lui un terrain de 450 000 km2. Il commencera par l'aplanir totalement, puis plantera une belle forêt partout et creusera quelques lacs, par ci par là. Et c'est tout ! Il s'arrêtera là, et ira vivre avec ses concitoyens dans une des rares agglomérations qui parsèment le pays, qui est aux trois-quarts désert. Des feignants sans imagination.
    Et ne me dites pas que les suédois ont besoin de toutes ces forêts pour fabriquer leurs fameuses allumettes et leurs meubles Ikea. Si cela ne dépendait que de moi, je donnerai la moitié de la Suède au Danemark. Les suédois ne se rendraient compte de rien, et les danois, à l'étroit dans leur tout petit pays, seraient très heureux d'avoir un peu d'espace supplémentaire pour y planter leurs éoliennes.

    Maintenant prenez un norvégien et donnez lui un terrain de 395 000 km2. Ne ménageant aucun effort, il commencera par creuser des fjords et par élever des montagnes avec un très grand sens artistique. Il ajoutera des îles et des lacs partout où c'est possible, percera des tunnels et construira des ponts gigantesques pour circuler commodément, et il plantera aussi de la forêt, mais sur les montagnes, avec des alpages, pour faire joli. Et il occupera avec ses concitoyens chaque parcelle de ce pays, en mettant peu de maisons, mais partout, même en haut, là où il fait vraiment froid. Le norvégien mérite donc toute notre admiration.

    3. Une question lancinante me taraude. Avec la quantité phénoménale, inimaginable, d'eau douce qu'ils possèdent sous forme de neige, glace, cascades, torrents, lacs, pluie, etc., pourquoi les scandinaves éprouvent-ils le besoin d'équiper leurs toilettes d'économiseurs de chasse d'eau ?

    4. Il est stupéfiant d'observer que les suédois semblent parvenir à communiquer entre eux, voire même à tenir une véritable conversation, en utilisant une langue aussi bizarrement et totalement incompréhensible. Il est vrai qu'ils parlent aussi tous parfaitement bien l'anglais, et beaucoup mieux que moi, ce qui est très agaçant.

    5. Toujours à propos de la Suède, voici une précision historique très peu connue concernant René Descartes. On sait qu'il mourut à Stockholm en février 1650, soit cinq mois après son arrivée à la cour de Christine. Mais contrairement à ce que prétendent officiellement les suédois, ce n'est pas d'une pneumonie qu'il mourut, mais bien d'un ennui accablant (et mortel). C'est un douanier norvégien qui nous l'a dit.

    6. Je n'ai pas vu en Suède de blue suede shoes. Comme les aurores boréales, ce n'était probablement pas la saison.
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  • Day9

    Trondheim

    October 7 in Norway ⋅ ⛅ 36 °F

    Pulled into harbor at 10 am and had a bus tour of town. Visited the most northern gothic cathedral in Europe. The last photo is of a bike lift. You put your right foot against a thing that looks like a starting block and it attachescto a cable to push you up the hill. Very different. Also went through a round about underground in one of the many tunnels.Read more

  • Day10

    Catch of the day

    July 11 in Norway ⋅ ⛅ 14 °C

    Was mit Elchen begann, muss mit Dorsch aufhören....Julius hat (endlich!!!!) seinen ersten Fisch gefangen.
    Die Tage vorher waren eher durch vertüdeln der Angelschnur geprägt und von den ursprünglich 300m Schnur sind inzwischen nur noch etwa 150m übrig (und ich bin inzwischen Meisterin im Angelköder entwirren und Haken anbringen), aber die haben gereicht, um das Prachtvieh von etwa 2kg an Land zu holen (innerhalb von 10 Minuten wohlgemerkt!).
    Julius schwebt im Angler-Glück und musste eine Ehrenrunde mit seinem Fang in der Hand über den Campingplatz laufen, damit auch wirklich jeder mitbekommt, was da eben passiert ist. Nun liegen die beiden Kanaillen im Bett und fragen sich im Minutentakt, ob der andere schon jemals sooooo einen großen Fisch gesehen hat und feiern sich selbst.
    Morgen gibts Fisch, Freunde!! 🎣 Petri Heil!
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  • Day17

    Kleurrijk Trondheim

    July 29 in Norway ⋅ ⛅ 29 °C

    We maken een fietstochtje door het centrum en omliggende wijkjes in Trondheim. Leuk; met name de oude wijkjes met de houten (pak)huizen in allerlei kleuren.
    Ook de grote kerk is een trekpleister. Hier eindigt een pelgrimspad, dus veel blije wandelaars.

  • Day21

    Nidaros

    July 21 in Norway ⋅ ⛅ 19 °C

    Ich bin in Trondheim angekommen. Ich sitze im Pilgerzentrum und bin gedanklich noch bei den vergangenen Tagen, bei Philipp und Lara, bei Lisa und Melanie.
    Heute Morgen hatten wir das beste Frühstück seit langem. Es gab Spiegeleier mit Speck, verschiedenen Lachs, Pancakes und andere Leckereien. Wir ließen es uns gut gehen.
    Dann hieß es Abschied nehmen. Wiedereinmal und vermutlich für länger. Wir waren alle drei nicht sonderlich gut darin. Doch auch ohne viele Worte spürte ich, was die beiden sagen wollten. Und ich glaube, auch sie verstanden mich. Ich bin sehr dankbar für diese Begegnungen und wünsche Beiden Theodulf's Segen auf all ihren Wegen.
    Während der Zugfahrt schrieb ich den gestrigen Blogeintrag. All die schönen Momente kamen erneut auf.
    In Trondheim regnete es. Ich lief die 1,2 km sehr langsam. Ich hatte keine Eile und war mit meinen Gedanken nicht wirklich hier. Es fühlte sich nicht wie das Ende meines Olavsweges an. Das Gefühl hatte ich gestern in der Kirche in Oppdal. Heute fühlte sich an, als hätte ich noch einige Formalitäten zu erledigen. Den Olavsbrief holen, Souvenirs kaufen und den Dom anschauen. Auch alles schön - doch ich wäre lieber auf dem Weg.
    Das Pilgerzentrum in Trondheim ist okay. Das Personal ist sehr freundlich und es war kein Problem, den Olavsbrief zu erhalten. Eigentlich muss man dafür die letzten 100km gelaufen sein. Das bin ich nicht. Doch ich bin über 230 km gegangen und so erhielt ich den Brief.
    Danach ging ich in die Kathedrale und schaute mir Trondheim an.
    Es ist eine schöne Stadt mit vielen wunderschönen Gebäuden. Morgen treffe ich mich um 14 Uhr mit Steffen - einem Priester, den wir auf den Pferdehof kennengelernt hatten. Er möchte mir die Kathedrale zeigen. Dann werde ich mir Gedanken machen, wie ich die restliche Woche verbringe.
    Von den anderen habe ich nur Gutes gehört. Lisa und Melanie haben ihren Ruhetag genossen und neue Kräfte für die weitere Strecke gesammelt.
    Melanie schreibt ebenfalls einen Blog

    https://steemit.com/deutsch/@meluni/pilgern-in-norwegen-2-reisebericht-cj0pzrvz

    Lara und Philipp sitzen gerade in einer gemütlichen Hütte bei Kaminfeuer. Theodulf hat ihnen eine spontane Einladung zum Kaffee bei einer norwegischen Familie beschert. Es tut gut zu wissen, dass er auch weiterhin auf sie achtet.
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  • Day22

    Angekommen

    July 22 in Norway ⋅ ⛅ 20 °C

    Es gibt eine Gesetzmäßigkeit, dass in jedem Gemeinschaftsschlafraum - unabhängig von der Anzahl der Betten - genau eine Person schnarcht. So war es auch vergangene Nacht. Davon abgesehen habe ich aber sehr gut geschlafen. Nach einem kräftigenden Frühstück zog ich erstmal mit meiner Wäsche zum Waschsalon. Montag Morgen war da nix los, sodass ich nicht warten musste. Während die Maschine ihren Job verrichtete, schlenderte ich durch ein nahegelegenes Einkaufszentrum. Ich gönnte mir zwei Energy-Riegel, denn ich wusste mittlerweile, was ich in den kommenden Tagen anstellen werde. Morgen früh nehme ich den ersten Zug zurück nach Kongsvoll. Da laufe ich dann nicht den Olavsweg, sondern gen Westen zum Gipfel Snøhetta. 16km von Kongsvoll entfernt, gibt es eine Hütte zum Übernachten und von dort sind es nur fünf bis sechs Kilometer bis zum Gipfel. Mit heutigem Stand soll das Wetter am Mittwoch dort bombastisch sein. Strahlender Sonnenschein bei neun Grad. Und dann über eine weitere Hütte zurück und mit dem Zug nach Trondheim. Hier will ich wieder am Freitag ankommen. Ausreichend Zeit, um mir noch weiter die Stadt anzuschauen und ein paar Souvenirs zu kaufen. Das ist der Plan.
    Meine Wäsche war inzwischen fertig und auf dem Rückweg zum Pilgerzentrum kaufte ich zwei Outdoor-Mahlzeiten für mein neues Abenteuer. Mit viel Glück werde ich sogar (lebende) Moschusochsen sehen.
    Um 13:30 Uhr war ein kleines aber feines Orgel-Konzert in der Kathedrale und direkt danach traf ich mich mit Steffen, dem Pilger-Priester.
    Er war super nett und gab mir eine private Führung durch den Nidaros-Dom. Er erklärte einige Hintergründe und führte mich in Bereiche, die dem normalen Besucher verborgen bleiben. Wir schlichen durch enge Gänge und erklommen dunkle Wendeltreppen. So sah ich einige versteckte Kapellen. Da heute den ganzen Tag die Sonne schien, verzauberten die bunten Fenster diese Kapellen in ein besonderes Licht.
    Dann führte mich Steffen zur Orgel, welche eben noch das Konzert spielte. Und es ging noch höher. Er zeigte mir den Glockenturm der Kathedrale und als Höhepunkt standen wir plötzlich an der frischen Luft - weit oben über dem Haupteingang des Westflügels. Hier waren viele lustige Figuren verewigt. Eine Nonne, die mit einem Mönch flirtet. Ein geigespielender Affe mit einer Maus, die ihm zuhört. Oder ein Elefant, der mit seinem Rüssel trötet. Der Höhepunkt war das berühmte Männchen, welches den letzten Stein in die Kathedrale setzt. Eine Legende besagt, wenn der letzte Stein in die Kathedrale gesetzt wird, stürzt sie in sich zusammen. Ich habe das Männchen bereits gesucht. Doch man kann es nicht finden, denn es ist hoch oben im nicht öffentlichen Bereich versteckt.
    Nach der Führung ging ich zurück zum Zentrum und suchte Zugverbindungen und Wanderwege raus. Außerdem reservierte ich mir zwei Übernachtungen von Freitag bis Sonntag in Trondheim.
    Um 18 Uhr gab es eine Pilgermesse in der Kathedrale. Diese hielt ebenfalls Steffen. Bis gestern war ich nur körperlich hier. Meine Gedanken waren immernoch bei den anderen. Bei Philipp, Lara, Melanie und Lisa. Ich wollte wieder laufen. Sinnloses Rumsitzen war mir so zuwider. Doch nun hatte ich wieder ein Ziel. Oder besser einen Weg. Denn auf den freute ich mich am meisten. Wieder im Fjell sein und die Stille genießen.
    Während der Messe entzündete ich eine Kerze. Bevor ich sie abstellte, sagte ich in Gedanken die Namen derer, die ich hier getroffen hatte: Philipp, Monika, Silke, Jessi, Tammi, Janne, Jakob, Daima, Benita, Peer, Melanie, Lisa, Lara und Steffen. Mögen sie auf ihren Wegen allezeit Schutz und Segen erfahren. Auch meinen lieben Menschen daheim, Freunde und Familie, dankte ich. Denn ohne sie wäre ich wohl heute nicht hier. Ich war endlich angekommen.
    Nach der Messe ging ich nochmal in die Stadt und besorgte etwas Kaffee und Gas für meine Biletta.
    Hier im Pilgerzentrum kommen ständig neue Leute an. Einige sind mir sympathisch - andere nicht. Diese Entscheidung trifft man sehr schnell und in den allermeisten Fällen liegt man richtig. Doch selbst mit den sympathischen Leuten baut sich hier nicht so schnell eine Bindung auf, wie auf dem Weg.
    Deshalb fällt es mir auch nicht schwer, morgen tschüss zu sagen und meinen Rucksack zu schnappen.
    Meine Candy-Tüte hatte ich zur Freude aller in die Gemeinschaftsecke gestellt. Sie ist nun leer und ich habe ein knappes Kilo weniger zu schleppen :)
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  • Day9

    Trongelag Folkemuseum

    October 19 in Norway ⋅ ⛅ 5 °C

    Das Volksmusem sperrt aktuell erst um 12 Uhr auf. Daher machten wir uns mittags auf den Weg dorthin. Mit genügend Zeit im Gepäck spazierten wir durch die Landschaft und erkundeten die alten Bauten. Das Museum ist um einiges faszinierender als zu Beginn angenommen, schon allein von der Lage her.

  • Day10

    Trondheim II

    July 11 in Norway ⋅ ⛅ 13 °C

    Leider waren unsere Kinder nicht soooo auf Bummeln sondern eher auf die Besichtigung der Festung (Achtung, martialische Ader darf wieder ausgelebt werden!) gepolt, so dass wir vielleicht das nächste Mal ohne die Jungs die Stadt besichtigen werden. Von der Festung hat man einen tollen Blick auf die Stadt und den Fjord dahinter....Read more

You might also know this place by the following names:

Trondheim, تروندهايم, Горад Тронхейм, Тронхайм, ট্রোনডেহিম, Τρόντχαϊμ, تروندهایم, טרונדהיים, Þrándheimur, トロンハイム, troneim, ტრონჰეიმი, 트론헤임, Nidrosia, Trondheimas, Tronheima, Kommun Trondheim, Тронхейм, ٹرونڈہائم, Troandin, Трондхејм, ทรอนด์เฮม, 特隆赫姆

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