A 91-day adventure by Saskia
  • Day1

    Au revoir

    September 13, 2016 in Germany ⋅ ☀️ 31 °C

    “Es gibt nichts was mich hält, au revoir, es wird nie mehr sein wie es war, ich bin weg, au revoir...au revoir...“ (Mark Forster)

    Nach einer siebenstündigen Autofahrt bin ich endlich in Frankfurt angekommen. Ich habe mein Ticket bekommen, bin durch die Kontrolle und warte jetzt darauf, dass mein Flugzeug um 19:40 abhebt und sich auf den Weg nach Seoul macht. Etwas mehr als zehn Stunden wird es dauern bis ich dann da bin. Ich hoffe, dass ich den Großteil des Fluges verschlafen kann. Tschüss Deutschland! Das nächste mal hört ihr von mir aus Südkorea :)Read more

  • Day2

    Über den Wolken

    September 14, 2016 in South Korea ⋅ ⛅ 22 °C

    Mehr als zehn Stunden Flug und 20000km habe ich jetzt schon hinter mich gebracht. Ich war total beeindruckt von dem Flugzeug und dem Service hier. Von Zahnbürste über Schuhe und Kopfhörer bekommt man hier alles einfach so. Außerdem kann man hier schon Filme gucken, die gerade erst im Kino gelaufen sind. Der einzige Nachteil: Es ist ziemlich laut. Die Nacht war relativ kurz und ich habe nur knapp drei Stunden geschlafen, fühle mich aber als ob es acht gewesen wären. Es fühlt sich an als ob ich schon ewig unterwegs wäre. Vor allem weil unter uns wahrscheinlich schon alle Jahreszeiten hergezogen sind. Das Abendessen war super und total lecker, das Frühstück hingegen eher...gewöhnungsbedürftig. Ich hatte mit meinem aber mehr Glück als Laura mit ihrem.Read more

  • Day2

    Die Welt ist klein und wir sind groß

    September 14, 2016 in New Zealand ⋅ ☀️ 17 °C

    “Wir fliegen weg, denn wir leben hoch, wir brechen auf lass die Leinen los, die Welt ist klein und wir sind groß“ (Mark Forster)

    Der Flughafen in Seoul ist riesig und im Gegensatz zu Frankfurt sind hier gefühlte Millionen Menschen unterwegs. Welch ein Glück, dass Laura und ich auf Gleichgesinnte getroffen sind. Die sechs sind ebenfalls mit Praktikawelten auf dem Weg nach Neuseeland. Wir haben die Zeit zwischen den beiden Flügen mit ihnen verbracht und werden auch den Donnerstag in Auckland mit ihnen verbringen. Den Kontakt wollen wir auf jeden Fall beibehalten, damit wir uns immer mal wieder austauschen können. Viel von dem Flughafen oder Seoul haben wir nicht gesehen, das ist aber nicht weiter schlimm wir haben dafür schließlich super nette Leute kennen gelernt. Mein erstes koreanisches Geld habe ich auch schon bekommen, ziemlich komisch die Preise in Südkorea, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Jetzt sind wir schon wieder in der Luft, also noch elf Stunden fliegen und dann sind wir da. Von ihr oben sieht alles so winzig klein aus und wir sind groß. Nicht unbedingt körperlich, aber es verlangt schon eine gewisse Größe, um sich in so ein Abenteuer zu stürzen. Ich weiß nicht, wann der Eintrag hochgeladen wird, aber ich werde mich jetzt “hinlegen“, gute Nacht!Read more

  • Day3

    Turbulenzen und Sonnenaufgang

    September 15, 2016 in New Zealand ⋅ 🌧 12 °C

    Unser zweites Flugzeug war um einiges kleiner und voller. Trotzdem konnte man hier sehr viel besser schlafen, auf ganze fünf Stunden habe ich es gebracht. Die Nacht war allerdings ziemlich turbulent, aber wir haben im Halbschlaf die Ansagen uns anzuschnallen überhört. Leider waren paar sehr laute Kinder mit im Flugzeug, die unseren Schlaf teilweise gestört haben. Heute Morgen wurden wir dann im Stockdunklen geweckt und haben Bratkartoffeln mit Ei gegessen. Am schönsten war der Sonnenaufgang, den wir dann knapp eine Stunde später mitbekommen durften. Einfach nur unbeschreiblich schön. Mit “Five Seconds of Summer“ haben wir dann die letzten Zeit hinter uns gebracht und nun...SIND WIR ENDLICH IN NEUSEELAND. Auf jeden Fall gelandet und auf dem Flughafen, müssen jetzt noch mit den anderen durch die Kontrolle.Read more

  • Day3

    Auckland Tag 1.

    September 15, 2016 in New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

    Am Flughafen angekommen wurden wir gleich von Maorikultur empfangen, was uns kurzzeitig von der bevorstehenden Kontrolle abgelenkt hat. Letztendlich war die Kontrolle aber doch nicht so schlimm wie gedacht. Sachen vorzeigen und durchleuchten und noch einmal vom Hund beschnuppern lassen. Schneller als gedacht haben wir also das Gebäude verlassen und unseren Bus gesucht, der uns nach einer Stunde Fahrt in der Nähe unseres Hostels abgesetzt hat. Dort haben wir erfahren, dass wir erst in drei Stunden auf unsere Zimmer könnten. Zum Glück durften wir unser Gepäck da lassen, denn auf unserem Weg durch die Stadt hätten sie uns sicherlich gestört. Schon nach einiger Zeit wurde uns klar, dass wir wohl im Chinatown von Auckland gelandet waren. Wir haben dort nur eine Kleinigkeit gegessen und uns dann auf den Weg zur Organisation gemacht. Im strömenden Regen haben wir gefühlt die halbe Stadt durchquert bevor wir endlich angekommen sind. Es war wirklich gemütlich und wir haben uns noch ein bisschen nach Jobs erkundigt bevor wir dann zurück zum Hostel gegangen sind. Es ist wirklich schön und auch sauber hier nur ziemlich kalt...Wir waren dann noch in einem chinesischen Supermarkt einkaufen (einen anderen haben wir leider nicht gefunden...) und zusammen im Hostel gekocht. Jetzt geht es gleich ins Bett, ich bin total müde. Morgen früh haben wir eine Infoveranstaltung und werden danach noch ein paar Bewerbungen schreiben. Liebe Grüße aus dem nassen und kalten Neuseeland!Read more

    Katharina Müller

    Ich wünsche dir eine super erste woche. So intensiv wie in der ersten woche nimmt man die neuen Sachen nicht wieder auf. Genieße jede Minute :) :*

    9/15/16Reply
    Saskia Martens

    Danke schön :* wenn der ganze Papierkram durch und der erste Job da ist kann ich das bestimmt noch besser :D

    9/16/16Reply
     
  • Day4

    Auckland Tag 2.

    September 16, 2016 in New Zealand ⋅ 🌙 14 °C

    Der Tag heute hat eiskalt angefangen, weil die Fenster in unserem Zimmer nicht ganz dicht sind und aus irgendeinem Grund, den aber niemand kennt, die Klimaanlage nicht runtergedreht werden darf. Das Frühstück war nicht sehr vielfältig, aber so gut, dass wir es in ein paar Tagen sicherlich vermissen werden. Durch ein paar dumme Missverständnisse sind wir leider nicht zusammen zur Organisation gegangen. Das viel größere Problem war allerdings, dass ich mein Visum im Hostel vergessen hatte...Da Kate schon kurz nach unserer Ankunft mit der Infoveranstaltung angefangen hat, blieb leider keine Zeit mehr es zu holen. Drei Stunden lang wurden wir dann mit Informationen überflutet, haben unsere SIM-Karte bekommen und unser Bankkonto eingerichtet. Kate war super nett und hat alles verständlich erklärt, obwohl einen schottisch-neuseeländischen Akzent hatte. Es waren Backpacker aus den verschiedensten Ländern da, Canada, Schweden, Großbritannien, Belgien. Mein Visum habe ich dann übrigens nachgereicht. Danach ging es erstmal was essen und danach zur Bank. Wir sind den Tag über eigentlich nur die Queenstreet hoch und runter gelaufen. Im Hostel angekommen haben wir uns noch auf ein paar weitere Jobs beworben. Abends haben wir dann wieder gekocht und unsere ersten Kiwis gegessen. Zum Abschluss haben wir noch einen Film geguckt und sind jetzt hundemüde. Morgen wird dann mal die Stadt außerhalb der Queenstreet erkundet. Bis bald!Read more

  • Day5

    Wie ein Küken im Ei - Auckland Tag 3.

    September 17, 2016 in New Zealand ⋅ 🌧 15 °C

    Vorhänge zur Seite geschoben uuuuuuund...es regnet in Strömen, der Himmel ist dunkel, die Straßen kalt und grau. Heute haben wir uns ein bisschen aufgeteilt. Der Großteil hat sich auf die Suche nach einem Auto gemacht, während Laura und ich weiter nach Jobs Ausschau gehalten haben. Wir haben auch unsere erste Absage und damit immerhin eine Antwort bekommen. Auckland ist nicht so wie ich es mir vorgestellt habe, was aber vielleicht auch am Wetter liegen. Außerdem fühlt man sich noch ohne Auto total gefangen in der Stadt. Die Bilder, die uns gestern gezeigt wurden, haben das auch nicht gerade besser gemacht. Wir wollen endlich raus und die Welt sehen! Wir haben den passenden Vergleich zu einem Küken im Ei gefunden. Wir sind gefangen, aber trotzdem noch wohl behütet und beschützt von der Organisation, dem Hostel und der Gruppe. Heute haben wir nicht wirklich was gemacht. Wir haben unsere Route ein bisschen geplant, ein bisschen Papierkram erledigt und wieder zusammen gekocht. Unsere Freunde haben sich Autos angeguckt, die sie genau wie wir am Montag abholen können. Am Dienstag wollen wir dann zusammen irgendwo an den Strand fahren. Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt!Read more

  • Day5

    Hilfe, die Ampel läuft weg!

    September 17, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Der Verkehr in Neuseeland ist ja generell schon seltsam, aber es kann immer noch seltsamer kommen als man denkt. Wer sich in Deutschland schon mal über die kurzen Ampelphasen für Fußgänger aufgeregt hat, würde hier durchdrehen. Gerade mal zwei Sekunden (mein voller Ernst, wir haben gezählt!) dauert hier eine Grünphase. Es sei zu erwähnen, dass die Ampelmännchen hier in Auckland sich bewegen. Das Grüne geht zwei Sekunden lang, dann fängt das Rote an zu rennen und bleibt irgendwann ganz plötzlich stehen. Am Verhalten der Kiwis kann man schon von weitem erkennen welches Männchen gezeigt wird. Bei grün gehen alle ganz gemütlich wie eigentlich alle Kiwis den ganzen Tag drauf sind, bloß keine Eile, bei blinken wird gesprintet nur um danach wieder in gemütlichen Gang zu verfallen, und bei rot bleiben alle so plötzlich stehen wie das Männchen. Da muss man erstmal durchblicken...mal sehen wie es wird, wenn wir bald zum ersten mal Auto fahren...Read more

  • Day6

    Mount Eden

    September 18, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Auckland hat auch schöne Seiten. Zum ersten mal haben wir heute die Queenstreet verlassen und uns auf den Weg zum Mount Eden gemacht. Der Weg war nicht wirklich weit und wir waren frohen Mutes, da es zum ersten mal nicht geregnet hat und sogar die Sonne mal ein bisschen durchgekommen ist. Der Berg ist eigentlich ein Vulkan, dem man aber nicht wirklich ansieht, dass er einer ist. Es war auf jeden Fall wunderschön dort. Wir haben endlich mal ein bisschen grün gesehen und hatten von oben einen tollen Blick über die Stadt. Dass es kalt und windig war, hat in diesem Moment niemanden von uns gestört. Der Mount Eden ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen!Read more

    Lars Montag

    Kalt?

    9/18/16Reply
    Saskia Martens

    Und windig

    9/18/16Reply
    Lars Montag

    Also wie daheim:)

    9/18/16Reply
    Big Family

    Endlich mal Häuser 😉

    9/18/16Reply
     
  • Day6

    Poputanga

    September 18, 2016 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Der brasilianische Kampfvogel, den wir im Wintergarten von Auckland gesehen haben, ist sehr sehr selten und wurden auch erst heute erfunden. Der Wintergarten war ziemlich klein, aber trotzdem richtig schön...und warm nach dem kalten Ausflug. Viel besser als das Gewächshaus an sich war der Farnwald nebenan. Hier haben wir auch das Nationalsymbol von Neuseeland, den Silberfarn gesehen. Und der Poputanga hat sich dort herumgeschlagen und auf uns gewartet. Man hat sich fast gefühlt wie im Dschungel, obwohl es dafür doch ziemlich kalt war.Read more