November 2016
  • Day1

    es wird langsam Ernst...

    November 30, 2016 in Germany ⋅ 🌙 0 °C

    Die Klamotten sind ausgebreitet und wir wissen garnicht so recht, wie das alles in unsere Rucksäcke passen soll.
    Es ist hoffentlich alles dabei: Handschuhe, kurze und lange Klamotten für sowohl warmes als auch kaltes Wetter. Zelt mit Campungausstattung, wie Töpfe, Geschirr, Besteck, Lampen, Schlafsack, Reiseführer usw. usw....

    Die Schuhe werden auch nochmal gefettet und dann sind wir soweit vorbereitet für unser grosses Abenteuer.
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  • Day4

    Heute verlassen wir die Winterwelt

    December 3, 2016 in Germany ⋅ ⛅ 1 °C

    Die Klamotten sind gerichtet, die Rucksäcke gepackt und die Stiefel geschnürt...es geht los!!! Die Kofferwaage zeigt bei Olli 23 und bei Fabi 16kg an. Das wird die nächsten vier Monate unser Reisegepäck sein. Es ist garnicht so einfach, Klamotten und Ausrüstung für 4 Monate zu packen. Vor allem, wenn man weder Vegetation noch Klima in der Gegend kennt. Wir rechnen bei der Ankunft in Buenos Aires mit sommerlichen Temperaturen. In Ushuaia (südlichstes Argentinien) soll es stürmisch und kalt werden. Auch dafür sind wir gerüstet.

    Rund um Lichtenfels hält der Winter Einzug. Es fröstelt überall und die Landschaft ist in eine feine Eisdecke gehüllt. Eigentlich ist es ein zu schönes Winterwetter, um jetzt aufzubrechen.
    Mit etwas Wehmut und jeder Menge Vorfreude verabschieden wir uns von Kirby. Der gönnt sich jetzt eine verdiente Winterpause im Garten. Bevor wir die Reise antreten, gönnen wir uns noch ein köstliches Mittagessen in einem typisch fränkischen Gasthof. Die Hütte ist voll und die Bedienung gut beschäftigt. Wir haben ein bißchen Bange, dass wir unseren Zug pünktlich erwischen. Etwas knapp bemessen klappt es aber und wir machen uns mit köstlicher Rindsroulade, mit Blaukraut und Klößen bzw. Fabi mit Schnitzel und Pommes im Bauch, auf den Weg zum Zug.
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  • Day5

    Ankunft in São Paulo

    December 4, 2016 in Brazil ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Landung war recht sportlich und der Flug...naja. Das Essen war ganz gut, für Fliegerküche. Zum Abendessen hatten wir Pasta mit Käsesauce und am Morgen warmes Toast mit Käse. War beides essbar. Ansonsten war das Flugzeug leider ziemlich unbequem und das Unterhaltungsprogramm war leider nicht ganz störungsfrei. Fabis Bildschirm funktionierte garnicht und bei Olli nur teilweise. Dafür ging der Ton bei beiden nicht richtig.

    Naja verzichten wir also auf das Unterhaltungsprogramm. Schlafen ist auch nur schwer möglich, aber das ist im Flugzeug generell schwierig. Ollis Sitznachbar und Olli nutzen die Zeit zum quatschen, wie es Olli immer macht, wenn er nix zu tun hat und Miguel, so stellt sich heraus, redet auch sehr gern über sein Land und seine Herkunft. Er ist schon recht viel herum gekommen. In Chile betreibt er eine Obstplantage, die Saftkonzentrat und Fruchtpulver herstellt. Er zeigt mir stolz seine Maschinen aus Deutschland. Er erkundigt sich auch sehr interessiert über den Arbeitsmarkt in Deutschland. Im Gegenzug bekomme ich viele Tips über Chile und die Anden. Ich erzähle was wir uns so vorgenommen haben und wie wir uns die Reise vorstellen. Unser Plan ist es ja so günstig wie möglich zu reisen und dabei so viel wie möglich über Land und Leute zu erfahren. Seine Farm liegt südlich von Santiago de Chile. Er lädt uns ein zu sich, wenn wir auf dem Weg zum Flughafen, oder in der Region unterwegs sind. Wir sind noch nicht einmal im Land und schon haben wir den ersten Arbeitskontakt. Läuft also.

    Jetzt warten wir auf den Flieger nach Buenos Aires. Das Wetter hier ist schwül - warm und Olli hundemüde.
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  • Day5

    angekommen in Buenos Aires

    December 4, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 27 °C

    Die Kurzstrecke von São Paulo aus war gegen die Langstrecke ein Genuss. Die Sonne scheint über den Wolken und die Sitze sind bequem. Entertainmentprogramm läuft. Olli kann sich 2h Powernap gönnen und Fabi schaut einen Film. Wir freuen uns aber schon darauf wieder festen Boden unter den Füßen zu haben.Read more

  • Day5

    eine Busfahrt die es in sich hat

    December 4, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 28 °C

    Die lauteste Hupe gewinnt. So lautet hier das Motto. Gebremst wird im letzten Moment oder wenn es sein muss an der Haltestelle. Mitgenommen wird man hier nur, wenn man schon fast vor den Bus springt. Es ist viertel vor eins und wir verbringen insgesamt 2,5h im Bus, bis wir am Plaza de Mayo angekommen sind.

    Das schöne an der Fahrt ist, dass wir die Stadt gleich ziemlich unverblümt kennenlernen. Keine TouriTour entlang der Autobahn. Die Fahrt hat uns ein Local ausgegeben. Wir hätten vor Fahrtantritt eine Karte aufladen müssen, was wir natürlich verpasst haben. Die Fahrt ist echt spannend. Es geht durch Vorstadtwohnviertel, durch belebte Stadtteile und vorbei an Parks in denen sich massenweise Schäferhundbesitzer tummeln. Überall stehen Autowracks herum und teilweise auch Oldtimer die da so vor sich hingammeln.

    Die Buslinie 8 fährt bis ins Zentrum an den Plaza de Mayo. Von da aus geht es dann weiter zur Metro. Die Linien sind überschaubar, es gibt nur 5. Unsere Orientierungslosigkeit scheint anderen Menschen aufzufallen. Uns wird jederzeit geholfen. Die Busfahrt wurde uns nun bezahlt und in der Metro lässt man uns auch kostenlos mitfahren. Bisher läuft es wie gewünscht. So günstig wie möglich :) und unsere Hoffnung mehr im Austausch mit den Menschen zu sein, geht auch in Erfüllung.

    Wir sind etwas geschafft von der Fahrt und der Hitze und freuen uns nun dann anzukommen. Hier sind unglaubliche 28 Grad im Schatten. Mit unseren Rucksäcken auf dem Buckel läuft uns geradezu der Schweiß den Rücken herunter.
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  • Day5

    7030 Hostel Ankunft

    December 4, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 30 °C

    Unser im Voraus gebuchtes Hostel liegt in Reichweite. Die Anreise vom Flughafen, war sehr abenteuerlich, aber wir haben es ohne Umwege geschafft, unser Hostel zu finden. Wir werden sehr freundlich in Empfang genommen und das Gebäude wirkt wie eine schöne alte Stadtvilla. Sehr gemütlich!

    Wir sind froh unser Gepäck abladen zu können und beziehen gleich unser 6 Personen Schlafraum. 2 Betten sind bereits belegt und uns bleiben noch die Betten in den oberen Stockwerken der Dreifach-Stockbetten. Egal. Hauptsache ein Bett. Fabi würde gern schlafen, aber es ist einfach zu heiss.

    Wir gehen noch eine Runde vor die Tür und erkunden unser Wohnviertel Palermo. Die Strassen sind gesäumt mit riesigen Bäumen, die angenehmen Schatten spenden. Es gibt überall kleine Lokale und Sitzmöglichkeiten die zum Verweilen einladen. An einer der Bäckereien holen wir uns einen typisch argentinischen Snack, Empanadas genannt, und laufen einfach mal der Nase nach.
    Auch hier wird die Weihnachtszeit eingeläutet. Es gibt Weihnachtsdeko und -mützen zu kaufen. Angesichts der Temperaturen ziemlich skurril. Wir queren auch die Strasse Fitz Roy. Dieser wird uns hoffentlich später noch auf unserer Reise in Form eines Bergmassifs begegnen.

    Zu Fuß ziehen sich die Wege doch ganz schön und wir wollen für heute nicht mehr so viel laufen. Unsere Füße sind lahm und wir vollkommen schlapp. Um sieben Uhr Ortszeit liegen wir im Bett und nehmen uns vor gegen elf noch einmal zum Abendessen aufzustehen. Naja davon haben wir wohl nur geträumt. Heute früh halb sechs, sind wir wach geworden. 😅

    Link zum Hostel:

    http://7030hostel.com
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  • Day6

    Das vermutlich längste Buffet der Stadt

    December 5, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem kleinen Frühstück und ausgiebigem chillen am Morgen gehts endlich auf Erkundungstour. Fahrrad leihen ist zu teuer (ca. 20€ pro Tag pro Person). Wir wollen uns stattdessen eine Bus- und Metrokarte holen. Die "sube" kann man beliebig aufladen und pro Fahrt zahlt man umgerechnet 40 Cent. Egal wie weit man fährt. Zuerst geht es mit der Metro wieder zum Plaza de Mayo. Dort schauen wir uns zuerst all die großen und prunkvollen Gebäude wie zb die Kathedrale an. Und laufen durch die umliegenden Gassen. Auch die Hitze lässt nicht lang auf sich warten. Gefühlte 40 ° in der Sonne...Die Schlenderei durch die Gassen macht hungrig. Eine Demo lockt uns in eine Seitenstraße in der es ein paar kulinarische Verführungen gibt. Wir haben eine riesige Auswahl. Die Entscheidung fällt auf das "Oriental Pearl". Hier kosten 100g der angebotenen Speisen 12 Argentinische Pesos. Das ist etwas weniger als 1 Euro. Wir können uns bei der riesigen Auswahl kaum entscheiden und es fällt uns schwer sich nicht zu sehr verführen zu lassen. Letztlich bezahlen wir für beide Hauptspeisen und eine gemeinsame Nachspeise ungefähr 9 Euro. Wir sind beide mehr als satt.Read more

  • Day6

    Unterwegs in Buenos Aires

    December 5, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 29 °C

    Weiter gehts in Richtung Straße des 9. Juli. Das ist die wohl breiteste Strasse der Welt. Naja Verkehr gibt es hier mehr als genug. Mitten auf der Strasse findet wieder mal ein Streik statt, der das Chaos noch perfekt macht.

    Die Einwohner von Buenos Aires sind scheinbar sehr kämpferisch und einfallsreich wenn es darum geht, seinen Arbeitsplatz zu erhalten. Wir haben schon einiges darüber gehört. Arbeiter besetzen ganze Fabriken und gleichen die Gehälter aller Arbeiter auf ein Niveau an. Jeder macht das was er kann und was ihm am meisten liegt oder Spass macht. So gibt es kein Neid untereinander und die Arbeit jedes einzelnen wird gleich geschätzt. Die Impa Fabrik arbeitet beispielsweise nach dieser Idee. Wenn es klappt schauen wir uns diese noch etwas näher an.

    Wir laufen weiter in Richtung Boca, ein berüchtigter Stadtteil in Buenos Aires.
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  • Day6

    Mercado San Telmo

    December 5, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 30 °C

    Ein Tipp von einem Onlinereisebericht, dem wir folgen. In der alten Markthalle gibt es Antiquitäten und frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Wir schlendern weiter durch die Ladenstraßen und machen in einem der Stadtparks erstmal eine Pause. Die Sonne macht uns den Gar aus.

    Darum setzen wir uns erstmal in den Schatten und beobachten die bunten Papageien die um uns herum kreisen. San Telmo ist ein schöner Stadtteil mit einigen kleinen Werkstätten in denen die Einheimischen ihre Handwerkskünste zum besten geben und beispielsweise handgefertigte Tangokleider verkaufen oder alte Stühle mit neuen Stoffen polstern. Der Stadtteil fällt mit seinen vielen schönen Fassaden sehr angenehm ins Auge. Die Strassen sind auch nicht so überfüllt wie die Hauptstrassen in denen sich Busse, Motorräder und PKW drängen.Read more

  • Day6

    Buenos Aires Stadtteil Boca

    December 5, 2016 in Argentina ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach einem recht langen Fussmarsch, quer durch die Straßen, landen wir im berüchtigten Hafenstadtteil Boca. Die Häuser wurden ursprünglich aus Schiffswrackteilen gebaut, was dann dazu geführt hat, dass die Fassaden kunterbunt zusammengewürfelt sind. Heute wird der Charme künstlich aufrecht erhalten. Es gibt einige Lokale die sich zwischen Souvenirshops einreihen.

    Hinter den Fassaden wohnen unheimlich viele Menschen auf engsten Raum zusammen. Hier läuft das Geschäft scheinbar nicht so gut und die Armut ist sehr spürbar.

    Es ziehen dicke Wolken auf und der Wind räumt so langsam die Stände ab. Wir bewegen uns auch zur Bushaltestelle und machen uns auf den Weg zurück zum Hostel. Die Lauferei macht echt müde. Jeden Abend kommen wir im Hostel an und sind gretenbreit. Meistens legen wir uns kurz aufs Bett, um etwas zu entspannen, aber keiner kommt dann noch so richtig hoch.
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