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NST Flip-Flops

Mal sehen, wie weit ich komme. ... und wer in Hamburg eine günstige Zeltmöglichkeit (mit Küche & Dusche) sucht, für den kann ich vielleicht etwas klarmachen. Baca lagi
  • Lahn-Dill-Bergpfad: Dillenburg - Herborn

    1 Julai 2024, Jerman ⋅ ☁️ 18 °C

    Hurra, endlich wieder auf den NST! Und diesmal nicht alleine, sondern mit meinem lieben Mann. Denn wir nach unseren Urlaub in Frankreich lag es nahe, mich auf dem Rückweg hier abzusetzen und mich für einen Tag zu begleiten.

    In Dillenburg am Bahnhof ging es zuerst in den Lidl und zum Bäcker Proviant einkaufen. Ein Haufen Berufsschüler hatte gerade Pause und stand mit in der Schlange. So dauerte es doch eine Weile bis wir den ersten Anstieg auf den Lahn-Dill-Bergpfad in Angriff nahmen. Eine schöne Aussicht gab es noch auf Dillenburg und dann weiter …

    Dieser Verbindungsweg zwischen Dillenburg (Ende Rothaarsteig) und Herford (Beginn Westerwaldsteig) hat uns beiden gefallen. Viel Grün, schöner Mischwald, schöne Hütten und viele Bänke. Sogar ein paar reife Himbeeren haben wir gefunden. Und tolle Wiesen mit Blumen, Schmetterlingen im hohen Gras. Die Beschilderung sogar an Bäumen (aufgesprayt) war top! Anscheinend war Soulboy vor kurzem erst hier unterwegs gewesen. Wir fanden nämlich einen Eintrag im Hüttenbuch.

    Zum Abschluss gab es schöne Ausblicke auf Herborn. Und dann runter.

    Empfehlen können wir den Gemüse- und Obstladen in Herborn. Der liegt direkt am Trail. Der hat sogar gekochte lackierte bunte Bio-Eier! Das gibt eine gute Tagesverpflegung für morgen.

    Für uns gab es zum Abschluss noch einen Erdbeer-Eisbecher im Rialto in der Sonne. Herrlich! Dann noch zum Trailhead des Westerwaldsteiges. Der war gestern am Sonntag gut zu sehen; heute nicht so leicht. Dort gibt es auch eine Trinkwasserzapfsäule. Sehr cool!

    Wir übernachten diese Nacht erneut im Hotel Garni. Im Frühstücksraum mache ich mir noch einen Tee mit dem Wasserkocher. Der Rucksack für morgen ist gepackt.

    23 km, /590 m, \580 m, ^430 m höchster Punkt
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  • Schnitzel im Esszimmer Herborn

    30 Jun 2024, Jerman ⋅ ☁️ 19 °C

    Und morgen geht es wieder auf den NST. Mein Mann begleitet mich morgen von Dillenburg bis zum Trailhead des Westerwaldsteigs. Und ab Dienstag nach dem Frühstück im Hotel garni geht es mit dem Zelt alleine weiter.

    Ich bin gespannt, ob und Penny über den Weg läuft.
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  • Zelt-Test in Hann. Münden

    4 Mei 2024, Jerman ⋅ ☁️ 15 °C

    Da mein Knie rumzickt, wird es noch nichts mit dem Weiterwandern auf dem NST. Aber dafür wird dieses Wochenende zumindest Kurzstrecke gepaddelt. Heute auf der Werra zur 29. Werralandrallye und morgen geht es auf den Wesermarathon.

    Heute wird das neue Wanderzelt erstmalig eingeweiht. Die Jugendherberge ist ausgebucht, aber insgesamt 7 Zelte sind bereits aufgebaut.
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  • Sauerland-Waldroute

    25 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 6 °C

    Sauerland-Waldroute (Donnerstag, 25. April 2024)

    Heute wird wieder geflipflopt, falls es das Wort so überhaupt gibt.

    Die ausstehende Etappe ist eigentlich, die von St. Muffert bis nach Brilon. Aber da muss ich erstmal wieder hoch!

    In Adorf hatte ich mich im Gasthof Zur Linde einquartiert. Das Essen gestern war lecker. Sie verzichten auf Fertigprodukte. Zum Frühstück gab es richtige Brötchen vom Bäcker! Dafür haben sie am Abend zuvor nach meinen Brötchenwünschen gefragt. Und Frühstücken kann man auch schon im 7:30 Uhr.

    Mit dem Bus geht es von Adorf dann nach Heringshausen. Und dann folge ich dem Diemelsteig hoch bis zur St. Muffert Klippe. Der Weg ist echt schön. Auf dem Weg hoch treffe ich einer Wanderin mit Hund. Sie zeltet auf den Plattformen, und schleppt alles für den Hund zusätzlich. Und der Hund ist nicht klein. Wir wünschen uns „Happy Trails“ und so geht es weiter. Tolle Aussicht oben an der Hütte, aber zum Übernachten schwierig, weil der Boden so uneben und steinig ist. Aber, es gibt sogar Hängematten-Haken!

    Es geht über den Eisenberg (594,6 m) und dann runter zur Diemelstaumauer. Und ich bin hin und weg vom „Wasserfall“.

    Weiter zum Parkplatz mit WC, um Wasser aufzufüllen. Danach wieder ein paar Meter zurück, um vom Diemelsteig auf die Sauerland-Waldroute zu wechseln. Die führt noch am Imbiss am Diemelsee vorbei. Und dort gibt es einen Kaffee und ein sehr leckeres Backfischbrötchen mit selbst gemachter Panade und selbst gemachter Remoulade. Das kommt für mich gleich nach Flensburg! Und auch hier kommt das Brötchen vom Bäcker.

    Und so wandere ich bei überwiegend gutem Wetter (bis auf ein paar kurze Schneeschauer) bis nach Brilon. Überall gibt es kleine Wasserläufe. Aber die „Hoppecke-Quelle“ muss ich verpasst haben. Die kleine Hütte an der Jick-Jack-Mühle war etwas überflutet, da müsste man mit dem Schäufelchen erst mal eine Abflussrinne ziehen.

    Irgendwann in Brilon ist die Beschilderung weg, ich laufe dann einfach Richtung Bahnhof. Keine Ahnung, wo und wann ich falsch abgebogen bin.

    Von Brilon nehme geht es mit Bahn-Bahn-U-Bahn? zurück nach Hamburg. Aber da gibt es schon Verzögerungen. Wir werden sehen!
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  • Über den Kahlen Asten

    24 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 3 °C

    Kahler Asten und Schnee

    Nun ist auch die fehlende Etappe auf dem Rothaarsteig erwandert. Und die Etappe hat mir bis auf die eiskalten Schneeschauer und Regenschauer richtig gut gefallen.

    Mit Bus-Bahn-Bahn-Bus ging es zum Saukopf-Hohenleye. Und von dort über den Kahlen Asten und durch Winterberg durch bis nach Küstelberg (~22 km).

    Die NST 1.500-Km-Marke wurde an der Langen Wiese überschritten. 😀

    Nach dem Kahlen Asten (842 m) gab es zur Feier Kaiserschmarrn in der Nordhang-Jause.

    Vor und hinter Winterberg dann der Ski-Zirkus, aber auch eine „Schlucht“, und da es gerade ordentlich regnete zur Abwechslung, floss viel Wasser in der kleinen Helle.

    Wasser an der Ruhrquelle habe ich mir nicht „gezapft“.

    Kurz vor Küstelberg bei einer Tannenbaumplantage war der Weg ziemlich kaputt gefahren. Das war dann auch Thema im Gemeinderat. Das erzählte mir an der. Bushaltestelle der Straßenkehrer (?).

    Nun geht es mit Bus-Bus-Bus wieder Richtung Diemelsee.

    Trail: 610 m bergauf, 630 m bergab, höchster Punkt: 840 m, 4:55 Std. in Bewegung, 7:28 Std. unterwegs (lt. Komoot)
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  • RHS: Ankunft in Dillenburg 😎

    23 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 8 °C

    Dillenburg, Dienstag (23.4.2024)

    Der Rothaarsteig ist geschafft, na ja, nicht ganz. Auch 1.600 km-Marke des NST ist überschritten, na ja da fehlt noch die 1.500 km-Marke.

    Das bedeutet, dass ich morgen wieder Richtung Winter fahre und den Frühling hinter mir lasse. Hier in Dillenburg ist es überwiegend sonnig bei 9*C mit 2 Bft. Wind. Über den Kahlen Asten ist für morgen -1*C, Schneefall und 4 Bft. aus West mit Böen um 50 km/h. Gut, dass ich mal falsch herumlaufe. Aber so ist die Verkehrsanbindung deutlich besser.

    Der Weg heute war wieder schön! Mehrere schmale Pfade, 2 x Hängematten, 3 Hütten (oder waren es 5?) und noch mehr Parkbänke. An den Schutzhütten Manderbach (die habe ich übrigens nicht in den Ressourcen gefunden) und am Adolfstempel habe ich Kippen und Glassplitter eingesammelt. Eine gute Tat für das Karma pro Abenteuer muss schon drin sein.

    Ein nettes Gespräch mit einer Collie-Dame. Und zwei Rehe sprangen mir über den Weg.

    In Dillenburg habe ich mir einfach den Brunnen als Trailhead deklariert. Der ist alle Mal schöner, als ein Bahnhofsvorplatz. Nun geht es direkt mit dem 102er Bus (Bahn fällt aus) wieder nach Haiger (zum Paradeplatz). Der Bus fährt ebenso Schulkinder nach Hause. Er benötigt 39 Minuten für die Strecke. Aber so sehe ich (Sitzplatz ganz vorne) Dillingen, Manderbach, Sechsheiden und Haiger aus anderer Perspektive.

    Dort könnte ich sogar Wäsche in der Waschmaschine in der Unterkunft waschen, aber das erledige ich am Wochenende lieber zu Hause. Außerdem werde gerade neue Fenster angeliefert und eingebaut. Da warte ich noch eine Weile mit dem Duschen. Solange die Bauarbeiter nicht auch noch in mein Zimmer wollen…
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  • RHS: Großenbach - Rodenbach

    22 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 7 °C

    NST / Rothaarsteig, Montag, 22. April 2024: Von Großenbach nach Rodenbach

    Heute durfte ich sogar schon um 7 Uhr frühstücken. Damit war klar, dass ich heute eine lange Etappe bis Rodenbach laufe. Das Wetter war gut, immer Sonne und Wolken im Wechsel bei morgens noch -2 *C und später bis auf 5*C. Wind 2 Bft. Oben auf den Kämmen war es natürlich windiger. Also von eiskalt bis warm war heute alles dabei.

    Quellen:
    Siegquelle, Ilmquelle, Ilsequelle, Dillquelle
    An der Dillquelle habe ich mir etwas Wasser gefiltert. Die Hütte dort mit Grillstelle ist echt toll. Kurze Zeit später traf ich auf einen Jäger. Er war ganz entspannt, was Übernachtungen in Hütten angeht. Er wundert sich nur darüber, dass es Leute gibt, die nicht am liebsten im Bett schlafen.

    Auch die Dietzholztaler Hütte und die Hütte bei der Siegquelle sind toll. Bei Forellen Franz war heute niemand. Ist ja auch nicht Di/Do/Sa. Da wird aber anscheinend renoviert. Bei der Vogelschutzhütte des NaBu waren Leute, und ein Schild lud zum Hochkommen ein. Aber ich wollte den Bus nach Haiger noch erreichen, deshalb habe ich dort keinen Stop gemacht. Da gab es anscheinend auch Bier.

    Zum Trail sonst: Okay, es gab ein paar schöne Wege, teils grünt es auch schon frisch, aber die meisten Wege oder Blicke sind aktuell nicht schön. Das wird noch ein paar Jahre/Jahrzehnte dauern bis der Wald zurückkehrt.

    Die Unterkunft liegt oberhalb eines Asia-Schnellimbiss-Restaurants. Das hat leider heute Ruhetag, aber da ich zwei Nächte hier bleibe, werde ich das wohl morgen mal probieren. Es gibt ein Gemeinschaftsbad und eine Küche mit Wohnraum, die man sich mit einem zweiten Zimmer teilt. Der Fernseher ist riesig. Das Haus recht hellhörig. Die Unterkunft liegt in der Nähe vom Busbahnhof. Perfekt, um morgen wieder zum Trail zurück zu kommen.

    Strecke: 30,3 km, 360 m hinauf, 690 m bergab, höchster Punkt: 680 m
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  • Die Zwei Türme

    21 April 2024, Jerman ⋅ ⛅ 5 °C

    Im Gasthof "Zur Siegquelle" in Großenbach angekommen. Auf der Speisekarte stehen v.a. Schnitzelgerichte. Gemüse kommt nur als Pilze vor. Oder eben Salat. Aber kalt war es heute schon den ganzen Tag. Dann eben Schnitzel. Aus den lLautsprechern klingt Schlager: „ #Liebe“ ist bestimmt von Helene.

    Heute stand die längste Etappe auf dem Rothaarsteig an. Begonnen habe ich den Tag vor dem Frühstück mit dem Austieg auf den Rhein-Weser-Turm (24 m) auf dem Südausläufer des Stengenbergs (680m). Sicht war nicht viel, eben Schneegestöber.

    Dann nach dem Frühstück mit frisch geschnittenem Obstsalat (lecker) aber Aufbackbrötchen (okay) ging es im Schneegestöber los. An einer Brücke konnte ich zwei Schneespuren ausmachen. Es waren also noch zwei Wanderer vor mir.

    Erst nach 10 km sah ich dann tatsächlich 4 Wanderinnen, die mir entgegen kamen. Die Hütte (mit Gastro) ließ ich links liegen. Dafür kehrte ich zur Spargelcremesuppe und Cappuccino nach rund 15 km in Ginsberg ein. Eigentlich war das Lokal wegen einer Konfirmation ausgebucht, aber eine Dame (Stammgast) hat mich mit an ihrem Tisch aufgenommen.

    Kurz danach (nach einer stillgelegten Sprungschanze) bestieg ich dann den leicht vereisten Gillerturm (15 m) auf dem Gillerberg (653,7 m) Jetzt hatte ich einen schönen Blick über die Gegend, die ich durchwandere. Das war toll!

    Aber weiter - entlang der Eder - richtig schön, es plätschert .. da stören die toten Bäume auch nicht. Bis zum Ederquellgebiet. Ein schöner Pausenplatz, endlich in der Sonne. Es ist einfach warm ohne zu Schwitzen. Herrlich!

    Das Wetter war heute wechselhaft: von eisig kalt bis angenehm und das im Wechsel von fünf Minuten oder auch weniger. Ein Hoch auf den Poncho!

    Ich werde gut schlafen!
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  • Rhein-Weser-Turm

    20 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 4 °C

    Rhein-Weser-Turm, Samstag, den 20. April 2024

    Heute habe ich eine geografische Sprachgrenze des Plattdeutschen überschritten. Spannend, was und wo sich etwas zeigt. „Ich oder Ick“,
    Auch fließen ab hier die Bäche in Richtung Rhein, vorher ging’s in die Weser.

    Das Wetter war heute okay, selten Sonne, und am Nachmittag auch noch Schnee. Wind: 4-5 Bft. Tageshöchsttemperatur 5*C

    Die Pausen habe ich heute fast immer in den Hütten gemacht, die interessante Namen hatten: Millionenbank, Potsdamer Platz …

    Nach 25 km war ich froh wieder in die Wärme des Rhein-Weser-Turms zu kommen. Der Semmelknödel mit Steinpilzen war lecker. Ich habe mich dann aber schnell ins Zimmer zurück gezogen. Ein 75. Geburtstag rückte an. Besteigen werde ich den Turm morgen früh nach dem Frühstück. Das gibt es um 8 Uhr.
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  • Zero in Winterberg-Poppenberg

    19 April 2024, Jerman ⋅ ❄️ 0 °C

    Nach reiflicher Überlegung ist für mich heute ein Zero.
    Letztlich ausschlaggebend war für mich, dass ich allein unterwegs bin. Und bei rutschigem verschneiten Untergrund auf unbekannten Wegen möchte ich nicht allein unterwegs sein.
    Hinzu kommen der stürmische Wind, die niedrigen Temperaturen um -1 *C, den ganzen Tag über Niederschlag, zumeist Schnee, später Graupel von 5-10 l/qm, und keine Sicht am Kahlen Asten.

    So lasse ich es mir in der FeWo gut gehen. Die Wäsche ist gewaschen und hängt zum Trocknen. Die relativ neue Injinji-Zehensocke sieht nach einem werdenden Loch an der Ferse aus. So schnell hatte ich nicht damit gerechnet.
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  • Brilon - Bruchhausen mit Aprilwetter

    17 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 4 °C

    Schneetreiben ohne Gipfelblick

    Winterberg, Mittwoch, 17. April 2024

    Das war heute ein echt kalter Tag, 1-2-1*C aber immerhin wenig Wind.

    Ausblicke gab es nicht so viele, denn ab 11 Uhr fing es zusätzlich an zu schneien. Aber das Kyrill-Tor war schon cool! Spaß haben auch der Ginsterkopf (663 m), der Habberg (652 m) und die anderen Gipfel des Briloner Kammwegs. Bei der Hiebammen-Hütte war sogar die Toilette offen. Gesperrt war die Brücke bei der Möhnequelle. Die Umleitungsschilder darf man ernst nehmen. Da kommt man nicht vorbei!!!

    Der Trail selbst war abwechslungsreich, von den toten Bäumen konnte ich wegen des Dunstes nur wenig sehen. Tja, schlechtes Wetter hat auch Vorteile.

    Mein neues Lieblingsteil meiner Ausrüstung waren heute die wasserdichten reflektierende Fahrrad-Überhandschuhe von Decathlon.

    Übernachtet wird in der FeWo meiner Trailangel J+R in Winterberg. Morgen geht es dann per Bus zurück nach Bruchhausen an den Trail.

    Gelaufen: 16,7 km, / 410 m \ 450 m, ^663 m, unterwegs: 5:53 Std, in Bewegung: 4:04 Std.
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  • Kultur & Kuchen statt Sturm & Graupel

    16 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 6 °C

    Brilon, Dienstag, 16. April 2024

    Unruhige Nacht
    Frost, -1*C?
    Holzplattform war vereist
    Sturmböen die ganze Nacht über
    Rucksäcke sind im Plumpsklohäuschen gut getrocknet
    Es regnet wenigstens nicht.
    Ohne Frühstück los.
    Sehr steiler Abstieg mit T3-Weg lt. Komoot
    Unten in Heringshausen am Diemelsee fängt es wieder an zu regnen
    Leckeres Frühstück für 25 € im Hotel Göbel in Heringshausen, so Zeit überbrückt und vor allem im Warmen gesessen.
    Mit Bus (es graupelt) über Willingen (da lag Schnee!)und dann per Bahn nach Brilon. Dort regnete es nur.
    Ab ins Museum Haus Hövener (Stiftung der Familie Hövener); fanden wir beide gut.
    - Iguanodon & Erdgeschichte
    - Bergbau, Brauerei und Milchwirtschaft der Gegend
    - Geschichte des Hauses und der Familie Hövener
    Dann im Markt-Café Rhabarber-Torte und Kaffee
    Dann zum „Trailhead“ des Rothaarsteigs, Tschüss Snörk und
    Abmarsch über den Rothaarsteig zum Gasthaus Grüß
    Es war schön zu duschen; natürlich auch ein bißchen Wäsche waschen.
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  • Über den Langenberg ohne es zu m

    16 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 4 °C

    Wanderung über den Langenberg (843 m / NRW)

    Winterberg, Donnerstag, 18. April 2024

    Mit den Bussen R28 - S50 - R31 ging es morgens zurück nach Bruchhausen. Der Schnellbus machte seinem Namen alle Ehre, und so waren wir 10 Minuten vor der Zeit in Olsberg. Da blieb ausreichend Zeit, um in einer Bäckerei einen Cappuccino zu trinken. Und ein belegtes Brötchen kam ebenfalls noch in den Rucksack. Der ist heute leicht, denn es geht am Abend wieder in die FeWo nach Winterberg. Trotzdem habe ich den großen Rucksack dabei, weil sich darin die Trinkblase mit dem warmen Wasser einhängen lässt und so besser tragen lässt.

    Die Sonne kommt sogar ein bisschen raus, und es fühlt sich deutlich wärmer an als gestern.

    In Bruchhausen steige ich „Kirche“ aus, wähle dann aber den Weg hoch zum Rothaarsteig über den kneippschen „Sinnesgarten“.

    Je höher ich komme, desto kälter wird. Es liegen kleine und größere Schneeflecken auf den Gräsern. Es geht hoch auf den Langenberg (…m), den höchsten Berg NRWs. Am Richtplatz (800 m) mache ich auf einer schönen Bank in der Sonne Pause. Doch dann zieht es sich zu, es fängt wieder leicht an zu graupeln. Da hilft auch der Regenponcho gegen die Kälte der Graupel. Am nächsten Rastplatz auf dem Langenberg treffe ich zwei Holländer. Wir quatschen, Ich gehe weiter, es geht leicht bergab und nach 200 m sehe ich ein Schild, dass der Langenberg hinter mir liegt. Ich lache, da verpasse ich glatt den Moment auf dem höchsten Berg NRWs wahrzunehmen.

    Nun aber zur Hochheide-Hütte: Mittagessen! Ein Feuer brennt in der Pellet-Heizung. Das ist gemütlich. Nur die drei feuchten Hunde im kleinen Gastraum müffeln etwas.

    Auch der Nachmittag zeigt sich noch überwiegend freundlich, von ein paar kurzen Hagelschauern abgesehen. Und trotzdem beende ich die Tour in Küstelberg. Dort in der Kirche gibt es übrigens einen Pilgerstempel. Der kommt nun in mein Wanderbüchlein.

    Wäre am Morgen ein früherer regulärer Bus gefahren, hätte ich den genommen, und wäre ab Küstelberg bis Winterberg weiter gelaufen.
    Mit dem Bus geht es nach Winterberg. Ich will noch einkaufen und steige in der Stadt aus. Bestimmt hat auch Winterberg schöne Ecken (eine Art Altstadt?), aber ich habe sie nicht entdeckt. Aber das ist für die meisten Skiorte wohl auch zweitrangig.

    Nun kuschle ich mich wieder auf dem Sofa meiner Trailangel in die Wolldecke ein. Die Sonne scheint wieder. Kaum zu glauben, dass morgen das Wetter wieder grottig werden soll.
    Das waren heute 17,6 km, 510 m im Anstieg, 290 m im Abstieg, 3:59 Std. in Bewegung, 6:17 Std unterwegs
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  • 1.400 Km auf dem NST

    15 April 2024, Jerman ⋅ 🌬 9 °C

    Trekkingplatz St. Muffert am Diemelsee

    Das Zelt steht immer noch. Wir hatten es gerade geschafft vor dem Schauer bzw. Gewitter mit Sturmböen aufzubauen. Das ist auf einer Holzplatform gar nicht so leicht. Es ist echt kalt, vermutlich 3-5 ^C. In einer Regenpause habe ich im Plumpsklo das Wasser für das Essen gekocht. Im flatternden Zelt wäre das keine gute Idee gewesen. Dort haben wir nun auch unsere beiden Rucksäcke verstaut.

    Der Morgen war schön. In der Hütte haben wir in der Sonne im Windschutz gefrühstückt. In Flechtdorf gab es in einer Bäckerei Kaffee, Bienenstich und belegte Brötchen. Das Wetter zeigte sich heute tagsüber noch ganz freundlich. In Adorf haben wir dann am Gemeindehaus Wasser gezapft. Denn hier am Trekkingplatz gibt es keines. Die Aussicht ist toll. Wir blicken auf den Diemelsee runter. Aber eben bei Wind nicht so prickelnd. Das wird eine laute und vermutlich unruhige Nacht.

    Der Diemelsteig ist bisher ganz nett, aber mal sehen, was noch kommt.

    Schön ist es den Frühling kommen zu sehen. Überall blüht es. Da sind weite Blicke über die Felder einfach schön. Und natürlich die 1.400 km!!!
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  • Trekkingplatz zur Rhenaquelle

    14 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 12 °C

    Trekkingplatz Rhena-Quelle, Sonntag, 14. April 2024

    Das Zelt steht auf der Platform! Morgen geht es weiter auf dem NST über den Diemelsteig.

    Aber nun der Reihenfolge nach. Frühstück in der Pension Waltraut in Todenmann. Dann mit dem AST zum Bahnhof Rinteln - Bahnhof Hameln - Bahnhof Altenbeken - Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe - Hauptbahnhof Korbach - Bahnhof Korbach-Süd. Geschafft, da lohnt sich das Deutschlandticket!

    Da ich es beim letzten Mal in Korbach nicht zur „Korbacher Spalte“ geschafft habe, ging es zu Fuß weiter zum Geopark Kalkturm. Dort gibt es im Turm eine kleine nette Ausstellung zur Erdgeschichte und zur Entstehung der Korbacher Spalte. Und natürlich steht auch der „Korbacher Dackel“ vor der Tür. Die Spalte ist die bedeutendste Fundstelle für Fossilien in Deutschland nach der Grube Messel. Und die hat es zum Unesco-Welterbe geschafft. Und die Spalte haben wir uns natürlich auch noch angeschaut. Sie war mal doppelt so hoch, wie jetzt.

    Weiter ging es durch die schöne Altstadt (gerade mit Altstadtfest) und zum Akkus laden in ein Restaurant. Und unserer Magen wurde mit Spargel beladen. Es läuft 80-90er Jahre. Lange nicht mehr gehört, gefällt mir mal wieder richtig gut. Und dann „Ich liebe das Leben“ auf Holländisch. Und der Junior singt mit. Die Betreiber sind nämlich Holländer.

    Und dann gegen 18 Uhr nehmen wir den Bus nach Rhena-Mitte. Noch gute 3 km und nach etwas Suchen finden wir die Rhenequelle mit dem Trekkingplatz. Nachdem wir vorher an der Rhena-Quelle waren.

    Ist schon toll, dass es solche Plätze gibt.
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  • 1.000 km Marke

    13 April 2024, Jerman ⋅ ☁️ 20 °C

    Rinteln, Samstag, 13. April 2024

    Heute war endlich die letzte Etappe (13.) des Weserberglandweges von Porta Westfalica bis Klein-Bremen an der Reihe. Im letzten Jahr war die Anreise nach Porta W. wegen eines Brandes eines Güterzuges auf der Strecke nicht möglich.

    Bei bestem Wetter und 19“C ging es am späten Vormittag hoch zur Porta-Kanzel. Oben fanden wir dann kein weiteres Wege-Schild, sodass wir die Apps Komoot, Wanderfreund und OSM-Maps befragt, wo der Weg nun verläuft. Alle waren dafür, dass wir wieder runter laufen. Das haben wir dann gemacht, aber dort gab es auch keine Beschilderung. Erst als wir nach einer ganzen Weile auf den Weg stießen, der vom Fernsehturm runterkam, fing die Beschilderung wieder an. Und dort zeigten die Wegschilder hoch zum Turm. Hat sich die Wegführung geändert?

    Naja, so sind eben ein paar Höhenmeter dazu gekommen.

    Und dann kam die 1.000 km Marke des NST! Das wurde gefeiert!

    In der 2. Pause haben wir am Steinbruch auf der Himmelfahrtskommando-Bank verbracht. Da Kaffeezeit war, haben wir den Kocher raus gekramt und uns Kaffee gekocht. Und etwas Süßes (noch aus Chile mitgebracht) gab es dazu.

    In Kleinbremen beim Bergwerk hatten wir noch nicht genug und haben uns hoch zum Papenbrink (303 m) gemacht. Das war dann der höchste Punkt für heute. Danach sind wir den Fuchsstieg nach Todenmann hinabgestiegen. Dort haben wir uns für eine Nacht im B&B Waltraut eingebucht.

    So kommen wir auf 15,4 km, mit 560 m hoch und 440 m runter.

    Jetzt noch nach Rinteln mit dem AST zum Essen. Denn in Todenmann hat das Gasthaus Zur Linde eine geschlossene Gesellschaft.
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  • Urwaldsteig bis Scheid

    24 Mac 2024, Jerman ⋅ 🌬 7 °C

    Waldeck-Scheid, Sonntag, den 24. März 2024

    Gestern Abend sind noch spontan zwei liebe Freunde vorbei gekommen. Den Abend haben wir in/auf der „Alm“ verbracht, die rund 1,4 km entfernt von der Fähre liegt. Zurück ging es im Dunkeln wieder durch den lichten Wald bei fast Vollmond und tollem Sternenhimmel. Das ist der Vorteil, wenn die Bäume noch lautlos sind.

    Nach einem gemeinsamen Frühstück im Gästehaus hat Skippy K. und mich zurück zum Strandbad gefahren. Dort sind wir zwei dann auf den Urwaldsteig hoch. Es ging auf schmalen Waldpfaden hoch, wieder runter, an tollen Aussichten vorbei, immer wieder mit kurzen sonnigen Abschnitten und nur wenig Regen über Nieder-Werbe zurück nach Scheid. In den oberen Lagen findet man Rentiermoos. Bevor wir das „Erklär-Schild“ sahen, meinten wir noch, dass das Moos aussehe wie in Skandinavien.

    Dann sprangen noch zwei Rehe den Hang hoch. In unserer Fantasie waren es natürlich Rentiere.

    Und Rotmilane haben wir auch gesehen, zweimal direkt über uns. Zuerst haben wir die typischen Rufe gehört, dann sie entdeckt.

    Am Ende der Tour sind K. und ich noch einmal zur Alm abgebogen: Einen Kaffee zum Abschluss. Die Torte konnte uns optisch nicht überzeugen. So blieb es beim Kaffee.

    Nun sind beide weiter auf dem Nachhauseweg nach Hamburg. Die Gelegenheit habe ich ergriffen, um den beiden ein paar Dinge mitzugeben, denn die nächsten Tage soll das Wetter wieder besser werden.
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  • Vom Habichtswaldsteig zum Urwaldsteig

    23 Mac 2024, Jerman ⋅ ☁️ 7 °C

    Waldeck-Scheid, Samstag, den 23. März 2024

    Diese Nacht übernachte ich im Gästehaus Zur Fähre in Scheid. Mit Frühstück kostet es 45 € zzgl. 1 € Kurtaxe. Und sie nehmen auch Gäste nur für eine Nacht auf. Der Frühstücksraum steht den ganzen Tag zur Verfügung. Man kann sich in der kleinen Küche z. B. einen Tee machen. Heute hat mir den die Chefin selbst gemacht. Sie erzählte auch, dass es nur noch wenige bezahlbare Übernachtungsmöglichkeiten für Wanderer für eine Nacht gibt.

    Der Weg heute war schön, angenehm zu laufende Wege, manchmal etwas matschig, aber das war nach dem Regen in der letzten Nacht zu erwarten. Nach rund 10 km kommt die Sengelberg-Hütte mit tollem Ausblick auch schon auf den Edersee.

    Nach rund 8 km kam ich an einer Überraschungsbox vorbei. Schöne Idee. Aber, wenn ich tatsächlich bei der Hütte hätte übernachten wollen, hätte ich eher Bedarf an Wasser gehabt als an Schierker Feuerstein. Trotzdem eine nette Sache.

    Das Wetter war wechselnd sonnig, bewölkt, fast immer windig und mit Regen- und Hagelschauern gewürzt. Naja und kalt war es auch. Gestartet bin ich bei 3*C.

    So konnte ich fast meine komplette Regenbekleidung in unterschiedlichen Kombinationen testen. Regenschirm ist top! Mit dem leichten Poncho kann ich mich nicht so recht anfreunden.

    Da es mir bei Kälte auch so geht, dass ich recht wenig trinke, wenn das Wasser so eiskalt ist, habe ich es jetzt mit einer Trinkblase im Rucksack versucht. Und ich bin sehr zufrieden damit. Heute morgen habe ich warmes Wasser eingefüllt und selbst am Ende der Wanderung war es noch okay zum Trinken. Mein Rücken gibt wohl ausreichend Wärme ab. Perfekt! In der wärmeren Jahreszeit finde ich Flaschen besser. Daraus trinke ich einfach lieber und sehe auch wieviel noch drin ist.

    Wer hier wandert und den Nahverkehr nutzen möchte, für den ist die NVV-App unerlässlich. Und heute hat es mit dem Ruf-Bus auch super geklappt. Das kostet 1 Euro pro Fahrt extra. Also für mich mit Deutschlandticket sehr günstig.
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  • Weidelsburg

    22 Mac 2024, Jerman ⋅ ☁️ 13 °C

    Der NST hat mich wieder! Mit dem Zug und Bus ging es heute zurück nach Naumburg/Hessen. Im November lockte mich das Café Hasenacker so sehr, dass ich die Weidelsburg einfach ausließ. Nun habe ich die Runde auf dem Habichtswaldsteig über der Weidelsburg nachgeholt. Und die Burg fand ich richtig toll. Vielleicht liegt es daran, dass wir in HH nur die „Burg Henneberg“ in Poppenbüttel am Alsterlauf kennen. Im Norden gibt es eben Deiche und Schafe und

    Wäre ein cooler Übernachtungsspot, aber die Hütte mit Feuerstelle ein bisschen später im Steinbruch ist auch klasse. Und auch der Trekkingplatz dann rund 3 km vor Naumburg.

    Der Weg runter von der Burg war ganz zauberhaft mit den vielen kleinen Blüten am Boden.

    Im Café Hasenacker musste es heute die Schoko-Sahne-Torte sein. Vergeblich schaute ich mich dort nach Steckdosen um. Im Gastraum sind anscheinend keine, das bestätigte mir auch eine Mitarbeiterin.

    Ich habe mich im Landhotel Weinrich einquartiert. Dort hatte ich Mittags auch meinen großen Rucksack schon auf mein Zimmer gebracht. Aber bald kommt mein neues Zelt zum Einsatz, wenn der nächste dann längere Abschnitt des NST dran ist.

    Kurios in Naumburg ist der kleine Edeka (Schmandt) mitten in der Stadt. Ich glaube, da gibt es alles. Er macht morgens um 6 Uhr auf. Also beste Zeit zum Einkaufen, wenn der Hiker früh z.B. vom Trekkingplatz gestartet ist.
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  • Pansdorf - Herrentunnel / Lübeck

    20 Februari 2024, Jerman ⋅ ☁️ 8 °C

    Dienstag, 20. Februar 2024

    Um im Training zu bleiben, gab es heute mal wieder eine längere Tour. Da auch Michael für Italien in Form sein möchte, sind wir beide kurz entschlossen zusammen gewandert.

    Wir treffen uns in Pansdorf am Bahnsteig. Es ist kalt, aber es ist sogar ein bisschen blauer Himmel zu sehen. Unser Ziel sollte der Bahnhof von Lübeck-Kücknitz werden. Aber schon beim Bäcker in Ratekau erwägen wir noch den „Herrentunnel“ unter der Trave mit zu nehmen. Und das machen wir dann schließlich auch. Der Tunnel kann für Fußgänger und Radfahrer nur per kostenlosem Bus-Shuttle durchfahren werden. Er fährt alle 15 Minuten. Und es fahren noch einige Radfahrer im Bus mit.

    Danach finden wir nach kurzem Suchen den Bus, der uns zum ZOB-Hauptbahnhof bringt.

    Und so geht eine schöne Tour mit Besteigung des Pariner Berges (72 m) und des drauf stehenden Bismarckturms, einem herrlich schönen schiefem Kirchturm in Ratekau und Kuchen in der Bäckerei zu Ende. Jetzt noch zurück nach Hamburg.

    Mit Busfahrt waren es 30,4 km. Das merke ich jetzt auch. Im Zug habe ich mein letztes belegtes Brot verschlungen. Ich freue mich auf das Sofa!
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  • Bungsberg und später Fledermäuse

    16 Februari 2024, Jerman ⋅ 🌬 12 °C

    Da habe ich heute mal den „Stockmann“ auf seinem Thru-Hike auf dem NST begleitet. War total nett.

    Ich durfte auch seinen Rucksack mal tragen. Ich bin mir nicht sicher, ob mein Tagesrucksack mit Thermosflasche usw. nicht doch fast genauso schwer/leicht war wie seiner.

    Kurz vor dem Bungsberg haben wir in einer gemütlichen Hütte (war eigentlich nur für Kindergärten etc.) Pause gemacht, und danach im Restaurant am Bungsberg eine Kaffee getrunken.

    Wir erklommen den Bungsberg (167,4 m), machten Gipfelfotos, leider ohne Gipfelkreuz und ohne Gipfelbuch. Aber Kreuze gehören im evangelischen Norden wohl eher in die Kirche.

    In Schönwalde gab es eine offene Kirche. Die haben wir dann kurz besucht.

    Und so ging es weiter auf einem sehr schönen „Kammweg“, durch Redder und an Knicks vorbei bis nach Kasseedorf. Dort wollten wir den Bus nehmen, der gerade 3 Minuten weg war. Aber ein Anwohner, der das mitbekam, meinte, dass er uns bis Eutin mitnehmen könnte, wenn er auf dem Rückweg uns noch an der Landstraße laufen sieht. Und das hat dann auch geklappt. So kamen wir zu meinem Auto zurück. Ich habe dann den Stockmann zum Bahnhof gefahren und bin im Anschluss auf die A1 nach Hamburg.

    War total nett mit Stockmann, und für mich hat sich eine Lücke in SH auf dem NST geschlossen. Und die Kraniche (noch im Hellen) und Fledermäuse (in der Dämmerung) waren auch ein Highlight.
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  • Neustadt-Pansdorf

    14 Disember 2023, Jerman ⋅ ☁️ 3 °C

    Wieder ist ein Stückchen auf dem E1 bzw. dem NST geschafft.
    Mit der Bahn ging es über Lübeck zum Start. Kurz nach 10 Uhr treffe ich dort am ZOB Neustadt Michael. Mit Regenschirm gewappnet machen wir uns auf den Weg. Wir sehen noch ein Stück Ostsee, aber dann geht der Weg weiter von der Küste weg. Wir fragen uns, warum die E1-Planer nicht den Weg weiter an der Küste entlangführen. Es hört auf zu regnen, die Regenjacke wird ebenfalls eingepackt.

    Wir quatschen viel und schenken dem Trail nur dann und wann unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Unter die TOP 10 in SH schafft der Trail es jedenfalls nicht. Der höhere Asphaltanteil ist jetzt im Winter eher von Vorteil, da wir weniger auf matschigen Wegen herumrutschen.

    Wir sehen unterwegs Schwäne, Rehe, einen Mäusebussard, einen Fasan, Graureiher, Kormorane und später natürlich Enten auf dem Pönitzer See.

    Nach rund 9 km wünschen wir uns vom Universum eine Hütte/Bushaltestelle für die Pause. Und Zack, da kommen gleich zwei hintereinander. Michael kocht sich mit seinem Spirituskocher einen Kaffee. Ich habe Tee dabei. Und keine 30 Minuten später hat das Universum für uns noch ein Dixie-Klo als Überraschung hingestellt. Natürlich sauber und mit Klopapier.

    Mit dem Kaffee und einem Stück Marzipantorte klappt es erst im 2. Restaurant BUTZ in Schürsdorf. Perfekt!

    Dann wird es schon ziemlich dunkel, aber mit der Stirnlampe und Handylampe kommen wir gut durch ein letztes kurzes Stück Wald. Und dann geht es mit der Bahn für mich wieder über Lübeck zurück nach HH. Fakten: 21,8 km; 130m/; 120 m\; ^60m
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  • Im Schwentinetal von Kiel nach Preetz

    15 November 2023, Jerman ⋅ ☁️ 8 °C

    Nachdem ich diese Tour wegen Orkanböen verschoben hatte, geht es nun wirklich los. Auch heute begrüßt mich der Dammtor-Bahnhof mit der Nachricht: Zugausfall. Das bedeutet eigentlich nur einmal umsteigen in Neumünster, aber den Busanschluss am Kieler Hauptbahnhof zum Landtag und damit zur Reventlou-Brücke zur Fähre werde ich wohl verpassen. Ich hoffe, ich schaffe die Fähre über die Förde um 9:38 Uhr. Nächste Möglichkeit wäre erst eine Stunde später.

    … Ich habe sie geschafft! An der Haltestelle Wellingsdorf direkt am Geomar steige ich runter von der Fähre. Es ist nicht weit bis zur Schwentine, die hier nach 62 km in die Kieler Förde mündet. Auf der Bootsrutsche bin ich schon mehrmals runtergerutscht und nach Kiel gepaddelt. Jetzt wandere ich das erste Mal entgegen der Strömung Richtung Süden. Die Schwentine hat reichlich Wasser, aber der Weg ist bis auf ein einziges Mal immer gut begehbar. Manchmal etwas matschig und die kleine „Überflutung“ unter der Straßenbrücke war lediglich wie eine große Pfütze.
    Pausenplätze gab es auch mehrere, nur eine überdachte Hütte nicht wirklich, wenn man vom Tierpark absieht. Aber da es nicht regnete und auch wenig Wind war, war das okay.

    Beim Tierpark heißt es für Wasserwanderer auch über 2 km das Boot durch den Wald rollern. Und ein bisschen geht es schon rauf und runter. Im Hofladen schaue ich auch kurz vorbei, man bekommt dort neben Apfelsaft, Äpfeln, Grünkohl usw. auch Käse, Wurst und Eis. Aber leider nur am Wochenende einen Kaffee. … und weiter …

    Ich höre Kraniche, sehe am „Froschausguck“ Rehe. Das war mein zweiter Pausenplatz. Ob der Platz auch für eine Übernachtung taugt? Vielleicht doch etwas uneben. Und weiter geht es durch den schönen herbstlichen Laubwald und das Schwentinetal.

    In Preetz gibt es ein adeliges Kloster, aber der Besuch der Klosterkirche ist nur mit einer Führung möglich, im Winter für Gruppen ab 5 Personen. Das Gelände und die Gebäude sehen nett aus. Der angekündigte Weihnachtsmarkt dort ist bestimmt schön. Zum Abschluss gab es ein Stück Marzipantorte und natürlich einen Kaffee im kleinen Café Grün.

    Wäre ich im Sommer gelaufen, hätte ich beim Kanuclub Preetz angefragt, ob ich dort hätte zelten dürfen.

    Jetzt klappt hoffentlich noch die Rückreise mit der Bahn? Ab heute Abend streikt die Bahn für 1-2 Tage.
    Fazit: ein sehr schöner Wandertag mit „21“ km auf dem NST. Hurra diese Lücke im Norden ist geschlossen.
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  • Strande-Kiel

    8 November 2023, Jerman ⋅ ☁️ 10 °C

    Zurück auf dem E1: Trotz Zugausfall und der damit verbundenen Verspätung regnete es beim Loslaufen noch reichlich. Aber mit Regenhose, Regenjacke und Regenschirm ist alles okay.

    In Strande und Schilksee war noch viel von der Zerstörung durch die Sturmflut zu sehen: beschädigte Stege, Boote und mehr.

    Weiter ging es auf etwas durchweichten Wegen und durch Waldabschnitte und in einer leicht hügeligen Landschaft (hatte ich so hübsch nicht erwartet) bis zum Nordostseekanal. Immer beeindruckend so tief unterhalb von Brücken zu stehen. Mit der Fähre (kostenlos und nach nur 10 Minuten warten) geht es auf die südliche Kanalseite.

    Ein Highlight folgt bald: die Gorch Fock, die gerade wieder in Kiel liegt.

    Am Fähranleger Reventlou biegt der E1 ab. Ich bin aber weiter am westlichen Ufer entlang gelaufen. Am Geomar habe ich den Seehunden zugeschaut, auch richtig nett. Und natürlich legte noch eine große Skandinavienfähre ab. Und zum Abschluss dann Torte im Café Fiedler in der Innenstadt/Fußgängerzone. Sehr zu empfehlen. Danach noch kurz in die Geobuchhandlung Kiel.

    Und nun geht es mit der Bahn zurück nach Hamburg, diesmal hoffentlich ohne Umsteigen und Zugausfall.

    Gesamt: 20,5 km, 4:05 Std. Sonne: 45 Minuten, 10*C, 4 Bft. SW
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