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Panamericana Thomas Claudia

Unsere Reise durch die USA und über die Panamericana - als Auftakt fahren wir die ersten sechs Monate quer durch die USA. Von dort aus geht es dann weiter über die Panamericana ... En savoir plus
  • Fahrt nach Tintipan, Insel-Feeling

    27 octobre, Colombie ⋅ 🌬 29 °C

    Wir stehen etwas früher auf, frühstücken und packen unsere kleinen Rucksäcke und einen Beutel mit Lebensmitteln und verlassen das Appartment. Nach 10 Minuten Fußweg sind wir an der Ablegestelle des Schnellboots, was uns nach Tintipan bringen soll. Wir sollen um 8.15 da sein. Wir sind schon um 7.45 da. Thomas ist da immer hibbelig. Also warten wir vor dem Hafengate bis wir um 8.30 reingelassen werden. Wir zahlen die Hafengebühren und die Nationalpark Gebühr. Dann dürfen wir auf Stühlen Platz nehmen und bis 9 Uhr warten. Dann können wir an Bord. Das Schiff ist zur Hälfte voll. Die Meisten sind junge Backpacker und eine kolumbianische Familie mit einem kleinen Mädchen. Die Überfahrt dauert zwei Stunden und ist sehr holprig aufgrund des hohen Wellengangs. Die Backpacker freuen sich, das kleine Mädchen weint. Dazu werden wir noch so richtig nass. In Tintipan angekommen empfängt uns ein gelber Sandstrand, türkisfarbenes Wasser und Karibik pur. Das Schiff setzt uns uaf einem Backpackerhostel auf Stelzen mitten im Meer ab. Von da geht es mit einem kleinen Boot in eine Lagune. Von dort sollen wir laufen. Wir sagen wir wollen zum Hotel gebracht werden. Also fahren sie wieder raus. Die Wellen sind heftig und das kleine Boot tanzt darauf so richtig. Auf die letzten Meter werden wir nochmal ganz nass. Aber wir kommen dann an, werden freundlich mit einem guten kolumbianischen Kaffee begrüßt und bekommen ein schönes Zimmer in der ersten Etage mit Balkon und Blick aufs türkisfarbene Meer. Wir machen heute nichts mehr als in der Hängematte zu liegen, die Ruhe und das Essen zu genießen.En savoir plus

  • Cartagena - Messe, Stadtmauer, Altstadt

    26 octobre, Colombie ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute ist Sonntag. Wir besuchen die Messe, schlendern durch die relativ ruhige Altstadt, laufen die Stadtmauer ab und gönnen uns einen guten Kaffee und Kuchen im Kaffee am Theater. Danach schlendern wir durch kleine Gassen, welche wir bisher noch nicht besucht haben, packen unsere Reisetasche und stellen sie an dem Hotel ab, in dem wir nach unserer Inseltour nach Tintipan übernachten wollen. Unser aktuelles Appartment ist da leider schon ausgebucht, sonst hätten wir das genommen. Wir lassen die Tasche im Speisesaal stehen. Die Frau in der Rezeption verspricht, darauf die nächsten drei Tage aufzupassen. Hoffentlich. Uns wäre ein normaler Gepäckstorage lieber gewesen, aber das haben sie eben nicht. Ein anderer Koffer steht auch da. Dann klappt das mit unserer Tasche hoffentlich auch. Wir lassen den Abend auf der Dachterasse von Crepes & Waffels ausklingen.En savoir plus

  • Cartagena - Stadttour, Playa Boca Grande

    25 octobre, Colombie ⋅ ☁️ 29 °C

    Das Schiff hat nochmals den Kurs geändert. Es hat nach Veracruz nochmal Altamira angefahren (wo es ja schon vorher war) und nimmt nun direkt Kurs auf Cartagena. Die geplante Station in Jacksonville/USA fällt einfach aus. Wie das geht verstehen wir nicht. Aber uns ist es recht. Das Schiff soll am 30.10 in Cartagena ankommen. Wir haben heute eine Free Walking Tour. Der Führer versucht es besonders lustig. Selbst das Salsatanzen versucht er den Touristen beizubringen. Die Gruppe ist relativ groß. So etwa 18 Teilnehmer und zumeist Amerikaner. Er erzählt einige nette Anekdoten in der Altstadt und führt uns dann nach Getsemani wo er die Wandmalereien kommentiert. Die von Gabriel Garcia Marquez haben wir gestern übersehen. Die Tour endet in Getsemani. Wir gönnen uns am Hauptplatz ein Bier und schlendern in die Altstadt. Dort folgen wir der Empfehlung des Führers und gehen in eine originale kolumbianische Cantina. Das Essen ist gut, reichhaltig und preisgünstig. Danach nehmen wir uns ein Taxi zum Stadtstrand Boca Grande und lassen den Abend bei einem Bierchen unter dem Sonnenschirm am Strand ausklingen.En savoir plus

  • Cartagena - Castillo San Felipe

    24 octobre, Colombie ⋅ ☁️ 30 °C

    Morgens bekomme ich einen unerwarteten Anruf von Friederike. Meine Tante Waltraud ist ganz plötzlich und unerwartet mit gerde mal 82 Jahren gestorben. Das ist wirklich traurig. Sie war so lebenslustig und voller Pläne und eigentlich auch kerngesund. Das ist wirklich schockierend. Sie hat mit so großen Interesse und Begeisterung unsere Reise verfolgt. Noch gestern hat sie meinen Status in WhatsApp kommentiert. Ich kann es irgendwie nicht fassen. Meine Cousine auch nicht. Sie ist wirklich geschockt und mir fehlen die Worte. Das muss ich erst mal verarbeiten. Heute wollen wir zum Fort San Felipe. Wir wandern durch Getsemani bis dorthin immer am Wasser entlang. Leider ist hier alles sehr vermüllt. Das Fort liegt auf einem Hügel und so hat man von hier eine tolle Sicht über die Stadt, den langen Strand mit den Hochhäusern und das Meer, was türkisfarben in der Sonne glänzt. Man kann sogar noch in die innenliegenden Verbindungsgänge. Wir gehen in der Altstadt gut essen und dann hinauf auf die Stadtmauer, den Sonnenuntergang genießen. Wir bestellen ein Bier, ohne auf die Karte zu schauen, welche leider über den QR Code am Tisch zugönglich ist, der völlig verwaschen ist. Ist ja nur ein Bier denken wir. Dann kommt die Rechnung und sie wollen tatsächlich 7 Euro für ein Bier. Eine kleine 0,3 l Flasche. Wir verlangen die Karte. Dort stehen die Biere mit der Hälfte dieses Preises. Ausgerechnet das servierte Bier steht nicht drauf, soll aber das Doppelte kosten. Wir fühlen uns in einer Touristenfalle und sagen dem Kellner, dass wir das nicht bezahlen, wir könnten gerne die Polizei rufen. Da meint er die Hälfte sei auch in Ordnung. Wir bezahlen und sind um ein Touristenabzocke-Erlebnis reicher.En savoir plus

  • Cartagena - Altstadt und Getsemani

    23 octobre, Colombie ⋅ ☁️ 29 °C

    Die Nacht war laut, trotz geschlossenem Fenster und Klimaanlage. Aber wir wollten ja in der Altstadt sein. Morgens laufen wir durch die Altstadt, flüchten vor dem Regen in den Uhrturm. Danach ist die ganze Stadt wie überschwemmt. Wir warten zwischen fliegenden Händlern und Touristen. Dann ist es vorbei und wir suchen uns einen Weg zwischen den Pfützen nach Getsemani. Dieser Stadtteil ist arm, aber die Mauern sind sind mit farbigen Mauergemälden verzeirt. Sehr schön. Es gibt eine gute Atmosphäre und wir trinken einen Kaffee. Wir wandern bis auf die Stadtmauer und schauen auf das gegenüberliegende Fort Sant Felipe. Da wollen wir morgen hin. Wir gehen zu Abend auf der Dachterasse von Crepes & Waffels essen und gnießen den Blick über die bunten Kuppeln der Kirchen und die anderen Dachterassen. Ein sehr guter Tip von Sofia. Am Abend sehen wir, dass das Buschen bewegt wurde. Nun scheint also die Verladung zu erfolgen. Das letzte Signal unseres GPS Trackers kommt von genau der Stelle, wo laut Schiffstracker das Schiff liegt. Sobald das Buschen im stählernen Bauch des Schiffes ist, kann es ja kein Signal mehr geben. Damit ist klar, dass das Buschen auf dem Schiff ist, was uns kurz später auch die Agentin bestätigt.En savoir plus

  • Südamerika wartet in Catagena

    22 octobre, Colombie ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Schiffstracker zeigt das Schiff nun im Hafen von Veracruz. Wir werden sehen. Das ist nun wirklich spät und wir verlassen heute Mexiko und das Buschen steht immer noch in Mexiko. Das ist ein komisches Gefühl. Wir nehmen einen Uber zum Flughafen und checken ein. Dann gehen wir gemütlich frühstücken und fliegen pünktlich ab. Adios schönes Mexiko. Nach knapp vier Stunden landen wir in Cartagena. Unser Gepäck steht schon am Band. Keinen interessieren unsere mitgeführten Lebensmittel. Nur der Zoll am Hafen in Veracruz macht so ein Theater. Wir rufen uns einen Uber, welcher uns direkt zu unserem Appartment in die Altstadt von Cartagena bringt. Das Appartment ist modern, groß und besitzt einen Balkon, welcher uns über die die bunte Straße mit ihrem regen Treiben schauen lässt. Dazu noch gut klimatisiert, was will man mehr. Wir richten uns für die nächsten fünf Tage ein und schlendern durch die Altstadt. Sie ist überschaubar und komplett von einem trutzigen Mauerring umgeben, auf dem man spazieren gehen kann. Die Stadt ist bunt, laut und trubelig. Die Häuser sind im alten Kolonialstiel. Mit Balkonen und bunten Blumen, großen hölzernen Eingangstoren und bunter Bemalung. Dazu kommen die schönen alten Barockkirchen, welche bunte Kuppeln haben und reich verziert sind, wenn auch beio weitem nicht so üppig golden wie in Mexiko. Wir setzen uns in den Park und schauen den Tänzern zu. Zu Abend essen wir auf einer schönen Dachterasse ein hervorragendes Ceviche, was wir schon lange nicht hatten. So geht unser erster Abend in Cartagena zu Ende.En savoir plus

  • Mexiko - Präsidentenpalast, Museo Mayer

    21 octobre, Mexique ⋅ ⛅ 25 °C

    Morgendlicher Blick auf den Schiffstracker, welcher uns sagt, dass das Schiff nun in Altamira im Hafen ist. Na gut. Wir haben es uns ja verspätet gewünscht. Wir frühstücken gemütlich. Dann versuchen wir uns punktlich um 9.30 ein Eintittstiket für den Nationalpalast zu sichern. Wir stehen in der Schlange an und bekommen um 12 Uhr einen Termin mit einer spanischsprachigen Führung. Der Besuch des Palastes ist für die Öffentlichkeit in vorangemeldeten Gruppen möglich. Man muss den Pass vorlegen und darf keine Taschen mitnehmen. Das Fotografieren ist auch nur an den Diego Rivera Wandbildern erlaubt. Wir setzten uns so lange gemütlich in unser Appartment, was keine drei Minuten zu Fuß vom Nationalpalast liegt. Die Führung ist interessant, nur leider verstehe ich nicht alles. Die Diego Rivera Wandgemälde sind eindrucksvoll. Danach gehen wir an unserem Bäckerparadies vorbei zum Museum Franz Mayer. Die Stückchen sind gut, das Museum leider eine Enttäuschung. Wir hatten einen alten ursprünglich möbilierten Palast aus dem 19. Jahrhundert vorgestellt. Geboten worde neben den Räumlichkeiten und einigen Möbelstücken eine skurrile moderne Schwulenausstellung. Also nichts so richtig für uns. Was ein Glück, dass wir den kostenlosen Eintritt am Dienstag genommen haben. Wenn wir dafür Eintritt gezahlt hätten, hätten wir uns geärgert. Wir lassen den letzten Abend auf unserer Dachterasse ausklingen und verlassen Mexiko mit einem weinenden Auge, da es uns so gut gefallen hat. Wir werden bestimmt wiederkommen. Dieses Land hat unser Herz erobert und ist unser absoluter Favorit auf unserer Reise. Und es gibt noch so viel zu sehen.En savoir plus

  • Mexico Stadt - Coyoacan

    20 octobre, Mexique ⋅ ⛅ 24 °C

    Für heute haben wir um 14 Uhr eine Free Walking Tour durch den Stadtteil Coyoacan gebucht, den Stadtteil von Frida Kahlo, der uns im Februar so gut gefallen hat. Wir setzen uns also in die Metro und sind recht schnell da. Von der Metrostation müssen wir noch eine halbe Stunde bis zum Ortszentrum laufen. Der Schiffstracker zeigt das Schiff immer noch vor dem Hafen liegend an. Auf dem Platz vor der Kirche kommt die erlösende Meldung der Agentin, das unser Buschen jetzt die Zollfreigabe hat und auf das Schiff gehen kann, was wahrscheinlich heute Abend anlegen wird. Sie haben einen Abfertigungsstau in Veracruz am Hafen. Das Schiff ist nun unterwegs nach Altamira, dem Hafen von Tampico. Der steht eigentlich nach Veracruz auf dem Plan, anscheinend haben sie da die Reihenfolge geändert. Was ein Glück. Wir haben uns noch nie so über eine Verspätung gefreut. Also besteht gute Aussicht, dass unser Buschen auf das verspätete Schiff kommt. Uns fällt ein Stein vom Herzen. Der Führer der Free Walking Tour meldet sich und meint wir seien heute die einzigen und ob wir kommen. Das ist ja gut. Eine Privattour ist immer klasse. Wir bestätigen unser kommen und fragen ob es auch früher losgehen kann. Na klar, wir treffen uns also in einer halben Stunde an der Casa Azul, dem "Blauen Haus" von Frida Kahlo. Der Führer ist ein junger Mexikaner, welcher in Coyoacan geboren und aufgewachsen ist. Er ist eigentlich Anwalt für Musikpatente. Aber das scheint nicht richtig viel abzuwerfen und so macht er auch gerne Führungen. Sein Englisch ist ausgezeichnet und seine Bildung auch und so erfahren wir viele interessante Dinge über Coyoacan, seine Historie und die vielen Gebäude. Dazu erzählt er uns auch viel über die aktuelle Situation in Mexiko. Er ist leidenschaftlicher Mexikaner und kann sich kein Leben außerhalb Coyoacans vorstellen, obwohl er schon viel gereist ist. Zuletzt setzt er uns an seinem Lieblingstaccorestaurant ab. Wir gehen super gute Taco al Pastor essen und ein gutes gezapftes und kühles Bier dazu. Dann fahren wir mit der Metro zurück zum Zocalo und feiern die Abfahrt des Buschens im Gran Hotel mit super Abendessen und Sicht über den größten Platz Mexikos.En savoir plus

  • Mexiko Stadt - Schloss von Chapultepec

    19 octobre, Mexique ⋅ ☀️ 24 °C

    Heute ist Sonntag. Nach einem gemütlichen Frühstück und einem Telefonat mit Philipp, schauen wir auf den Schiffstracker. Unser Schiff ist noch nicht in Veracruz. Soll Sonntag Abend werden. Vielleicht schaftt unser Buschen es doch noch drauf, wenn es Montag früh die Freigabe bekommt. Wir bibbern immer noch mit. In der Kathedrale gehen wir zur Sonntagsmesse. Diese ist gut besucht und sehr feierlich. Danach nehmen wir die Metro nach Chapultepec. Wir wollen heute das Schloss von Kaiser Maximilian besuchen. Heute ist Sonntag und der Eintritt frei für Mexikaner (für uns natürlich nicht). Also ist es ziemlich voll. Das Wetter ist schön und wir haben von dem Hügel aus eine tolle Sicht auf Mexiko Stadt und die rund herum liegenden Vulkane und Berge. Wirklich herrlich. Das Schloss selber ist von Außen super angelegt. Tolle Fassden und super schöne Parkanlagen mit Wasserspielen. Der größte Teil des Schlosses ist jedoch eine Kunstaustellung. In einem kleineren Teil kann man noch die Gemächer von Maximilian und seiner Frau besichtigen. Wir schlendern durch den Palast und genießen am meisten die spektakulären Aussichten von den verschiedenen Ecken. Danach gehen wir gut essen und nehmen uns ein süsses Stückchen mit, welches wir auf einer schattigen Parkbank genießen. Zurück geht es mit der Metro zum Zocalo. Wir genehmigen uns einen Abenddrink auf der Dachterasse eines der anliegenden Hotels mit guter Sicht auf den Platz.En savoir plus

  • Mexico Stadt - Altstadt

    18 octobre, Mexique ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute laufen wir gemeinsam durch die Stadt. Zunächst mal gehen wir auf den Markt und kaufen frisches Obst und Avocados. Wir laufen etwa 20 Minuten dorthin. Deie Markthallen sind super bunt. Es gibt einen riesigen Bereich mit Blumen. Super bunt und wunderschön. Alles für die kommenden Feiertage der Allerheiligen. Heute am Samstag finden die ersten Paraden zu den Dias de los Muertes statt. Das sind die Allerheiligenfeste, welche hier in Mexiko schrill und bunt gefeiert werden. Auf den Paraden sind neben den vielen Skletten und Totenköpfen, welche bunt geschmückt sind, die verschiedensten bunten und fantasievollen Pappmascheewagen mit Figuren und vielen Musikgruppen zu sehen. Das ganze zieht neben der endlos langen Parade auch unzählige Zuschauer an. Die Innenstadt ist wirklich voll. Die Parade beginnt am Zocalo und geht quer durch die Altstadt. Es ist alles für den Verkehr gesperrt. Die Parade ist wirklich schön. Weiter geht es bis zum Palast der schönen Künste. Das Museum Franz Meyer steht auf unserem Plan. Da dieses allerdings am Dienstag kostenlos ist, stellen wir unseren Plan um und gehen in das Nationalmuseum der Kunst. Das Gebäude allein ist beeindruckend. Die große Treppenempore ist eindrucksvoll und die großen Säle mit ihren Stuckdecken und Deckenmalereien. Diese Gebäude könnte glatt in Paris oder London stehen. Die Ausstellung geht von sakraler Kunst der frühen Kolonialzeit bis hin zur modernen Kunst des 20. Jahrhunderts. Doch nach gut zwei Stunden sind wir durch. Ich bin kein so großer Museumsgänger. Draußen hat sich das Wetter zugezogen. Wir setzen uns in ein Kaffe und genießen die Mariachi Gruppen, welche teilweise sehr gut sind. Dann beschließen wir, den Abend in der von uns im Februar gefundenen Brauerei ausklingen zu lassen. Dafür müssen wir quer durch die Stadt laufen. Es ist Samstag Nachmittag und viele Geschäfte haben geschlossen. In einem Park gibt es einen öffentlichen Tanz mit einer Band. Vornehmlich Salsa und die meisten Tänzer sind schon recht alt. Allerdings sind alle schrill gekleidet und tanzen leidenschaftlich. Das Bier in der Brauerei ist so gut wie im Februar. Leider schreien die recht kühlen Temperaturen nicht so wirklich nach einem kalten Bier. Wir genießen den Abend und bestellen uns einen Uber, welcher uns durch die volle Stadt wieder zu unserem Appartment fährt.En savoir plus

  • Veracruz - Zolltermin, die Zweite

    17 octobre, Mexique ⋅ ☀️ 30 °C

    Mein erster Tag in Mexiko Stadt ist alleine. Das fühlt sich merkwürdig an nach der langen gemeinsamen Zeit. Es fehlt mir etwas und ich komme mir nur halb vor. Den Vormittag verbringe ich mit Telefonieren und warten auf die Benachrichtigung von Thomas. Endlich um 11 Uhr gibt er Bescheid. Er hat unter Aufsicht die beiden Milchzuckertüten aus dem Buschen geholt und dann aufgeschnitten und den Inhalt weggeworfen und dann noch eine Strafe von gut 280 Euro bezahlt. Das war teuer. Noch schlimmer aber ist, dass sie nun die Zollfreigabe neu bearbeiten und dies nicht priorisiert sondern der Reihe nach. Das heißt, es wird Montag oder Dienstag bis wir die Freigabe bekommen. Das Schiff ist jedoch mittlerweile für Sonntag im Hafen angekündigt. Ohne Zollfreigabe kann unser Buschen jedoch nicht an Bord des Schiffes gebracht werden. So ein Mist. Das nächste Sschiff geht erst am 20 November, also einen Monat später. Das ist ein großer Mist. Wir ärgern uns sehr. Die Agentin kann auch nichts weiter machen. Dann ist es halt so. Thomas kann jedoch nichts weiter in Veracruz machen. Dass Buschen steht im Zollbereich und wir dürfen da nicht mehr ran. Also bucht er den nächsten Bus nach Mexiko Stadt. Er wird heute Abend um 19:30 planmäßig ankommen. Es ist wie es ist. Mit einem schlechten Gefühl im Bauch gehe ich in die Stadt. Vielleicht besteht noch eine klitzekleine Chance und das Schiff kommt erst am Montag an, wenn wir die Zollfreigabe bekommen haben. Wir können jetzt nichts mehr machen. Ich laufe über den Zocalo. Der riesige Platz ist immer wieder beeindruckend. Es sind mobile Zelte aufgestellt und es findet die mexikanische Buchwoche statt, so wie bei uns in Frankfurt in den Messehallen. Ich schlendere durch die Stände, dann durch die Altstadt bis zum Palast der schönen Künste. Im blauen Kachelhaus gehe ich im schönen Innenhof essen. Da waren wir schon mal im Februar und es hat uns gut geschmeckt. Auch heute bekomme ich tolle Hähnchenburritos mit Mole serviert. Super lecker. Danach schlendere ich noch etwas durch die Stadt und schaue im Nationalmuseum vorbei. Dort wird allerdings Kunst aus Griechenland, Ägypten und dem alten römischen Reich ausgestellt. Nicht so wirklich interresant für Mexiko. Das Gebäude selber ist sehr schön mit einem tollen parkartigen Innenhof. Dann kaufe ich noch ein paar Stückchen für das Frühstück morgen in dem tollen Bäckerparadies. Die Auswahl ist wie jedesmal erschlagend. Ich suche mir einige schöne Stückhen aus, kaufe noch Wasser und Milch für das Frühstück und gehe zurück in mein Appartment. Mit einem süssen Stückchen und einer Tasse Kafffe setze ich mich auf die Dachterasse und warte auf Thomas. Der Bus hat eine Stunde Verspätung und so wird es fast neun Uhr bis sein Uber ihn vor dem Apartment absetzt. Die Busfahrt war unspektakulär aber hat geklappt. Ich bin froh, dass wir wieder zusammen ist und dass Thomas nicht noch mehr Probleme wegen der Milchzuckertüten bekommen hat. Es stand ja immerhin das Thema Straftat im Raum und das ist wirklich nicht zum Spaßen hier in Mexiko. Aber das ist ja immerhin vom Tisch. Es war auch letztlich keine Strafe, sondern eine Buße und zwar nicht gegen Thomas, sondern gegen die Agentur, die das begleitet hat und dann natürlich den Betrag an uns durchgereicht hat. Hoffentlich hat das Schiff Verspätung.En savoir plus

  • Fahrt nach Mexiko Stadt und zurück

    16 octobre, Mexique ⋅ ☁️ 15 °C

    Wir frühstücken nochmal gemütlich auf der Dachterasse und packen dann zusammen. Thomas ruft uns einen Uber und wir lassen uns ans Busterminal bringen. Wir zeigen dort unser elektronisches Ticket auf dem Handy vor. Eine Frau fotografiert es von unseren Handys ab, verschwindet und kommt nach fünf Minuten mit ausgedruckten Tickets zurück. Die brauchen wir meint sie und schickt uns erst mal in die Wartehalle. Nach etwa 20 Minuten gibt sie uns ein Handzeichen, dass der Bus zur Abfahrt bereit ist. Wir stellen uns in die Schlange, geben dem Busfahrer das ausgedruckte Ticket ab, lassen die Reisetasche in den Kofferraum stellen und nehmen unsere Plätze ein. Der Bus fährt pünktlich ab. Vorbei geht es durch die Berge mit den Kaffeplantagen, welche wir eigentlich noch hatten besuchen wollten, wofür wir aber keine Zeit mehr hatten. Es wird merklich kühler als wir über die Hochebene, vorbei an tollen Bergpanoramen nach Mexiko Stadt reinfahren. Doch was ein Schreck. Thomas bekommt eine Whatsapp von der Agentin. Der Zoll hätte den Müll überprüft und da würden zwei silberne Tüten fehlen. Wo seien die. Es sei eine Straftat die vom Zoll zum Wegwerfen angewiesenen Sachen wieder an sich zu nehmen. Thomas hat eine Tüte vorne ins Handschuhfach gelegt, aber die andere ist hinten irgendwo in einer der Kisten. Was nun. Der Zollbescheid wäre annulliert worden und das Wohnmobil darf Mexiko nicht verlassen, wenn die beiden Milchzuckertüten dem Zoll nicht übergeben werden. Was tun? Kann die Agentin die Tüten rausholen und ist dann alles in Ornung oder muss Thomas zurückfahren. Nichts ist klar. Mittlerweile ist der Bus in Mexiko Stadt. Der nächste Bus nach Veracruz geht um 17.30. Um 17 Uhr sollen wir ankommen. Da macht der Bus noch einen Stop am Flughafen und kommt um 17.10 an. Also schnell in den Bus oder wir klären es erstmal und Thomas nimmt den nächsten Bus um 18.30. Bei der unklaren Lage entschließen wir uns auf den nächsten Bus zu warten. Wir telefonieren mit dem Chef der Agentur, welcher ziemlich schimpft und das im rasenden Spanisch. Thomas kommt kaum mit und bittet ihn auf Englisch zu sprechen. Er kann aber nur Französisch. Also dann Französisch. Zum Glück kann Thomas so viel Sprachen. Der Agent spricht nun langsamer, da Französisch nun nicht mehr seine Muttersprache ist. Immerhin etwas. Also Thomas soll zurückkommen und die beiden Tüten rausholen. Wir essen noch etwas zu Abend, buchen den Bus für Thomas und begeben uns zum Abfahrtterminal. Thomas fährt alleine zurück nach Veracruz. Ich kann da sowieso nichts machen, da ich ja nicht der Fahrzeughalter bin. Thomas bucht noch ein Hotelzimmer in der Nähe der Agentur. Und dann verabschieden wir uns. Für ihn wird es eine lange Nacht, da der Bus erst kurz vor Mitternacht in Veracruz ankommen soll. Ich mache mich mit der Reisetasche zum Ausgang des Busbahnhofs. Dort rufe ich einen Uber. Der erste sagt zu, mich etwa 100 Meter weiter abzuholen. Also schleppe ich die Tasch nochmal dahin. Und dann sagt der Fahrer einfach ab. Ich muss noch einen neuen Uber rufen. Der kommt dann in acht Minuten. Die Garküchen duften verführerisch. Und dann ist der Fahrer da. Ich hieve die Reisetasche in den Kofferraum und unterhalte mich radebrechend auf Spanisch mit dem Fahrer. Gute Übung. Der Mann ist sehr nett und trägt mir am Appartment die Tasche noch bis vor die Tür. Ich klingele und keiner macht auf. Dann nochmal die andere Klingel und dann wieder die erste. Ich will schon dem Vermieter schreiben, da öffnet eine Frau die Tür und begrüßt mich freundlich. Sie muss erst mal im Computer nach meiner Buchung suchen, checkt mich ein und drückt mir den Schlüssel in die Hand. Ich fahre in den zweiten Stock und bin froh angekommen zu sein. Es ist ein sehr schönes modernes und sauberes Apartment mit zwei Zimmern. Ich gehe erst mal duschen und lege mich unruhig ins Bett. Immer wiede frage ich auf WhatsApp wo Thomas gerade ist. Er hat wirklich Pech mit dem Bus. Der Bus hat mitten in den Bergen einen Motorschaden und Thomas kommt erst morgens um drei Uhr in Veracruz an.En savoir plus

  • Veracruz - Zoll- und Drogeninspektion

    15 octobre, Mexique ⋅ ☀️ 27 °C

    Na hoffentlich klappt der Termin heute. Thomas wird wieder abgeholt. Nicht ganz so pünktlich wie gestern. Aber wird schon klappen. Ich warte fast drei Stunden und höre nichts von Ihm. Zufällig ruft Angi an undwir können gemütlich stundenlang telefonieren. Dann aufeinmal ein Anruf von Thomas. Ich lege auf. Und hat es geklappt? Thomas erzählt er sei jetzt fertig im wahrsten Sinne des Wortes. Er hätte das gesamte Buschen ausräumen müssen. Jeden Schrank, jeder Schublade, jede Box. Der Drogenspürhund ist durch alles gegangen. Dann hat die Dame vom Zoll alles munter wegwerfen lassen, was ihr vor die Nase gekommen ist. Zucker, Salz, Halsschmerztabletten, Medikamente unserer Bordapotheke, Zitronensäure, welche wir zum Reinigen mitgenommen haben, meinen Milchzucker, Thomas meinte, es sei der Wahnsinn gewesen. Alles weg. Als die Dame nicht hingesehen hat, hat er mir wenigstens noch zwei Beutel Milchzucker gerettet und diese wieder heimlich ins Buschen gelegt - das sollte sich als verhängnisvoller Fehler erweisen! Ansonsten sei alles gut verlaufen und wir hätten jetzt unsere Zollabnahme. Er würde sich jetzt zurückfahren lassen. Nach einer weiteren halben Stunde ist er zurück und wir sind froh dass alles geklappt hat. Die Agentin meint auch, nun können wir die Flüge buchen, jetzt würden sie das Buschen nur noch auf das Schiff fahren, wenn es kommt. Daher setzen wir uns hin und buchen unsere weitere Reise. Zunächst morgen früh die Busfahrt nach Mexiko Stadt, dann das Appartment für 5 Nächte in Mexiko Stadt, dann den Weiterflucg am 22. Oktober von Mexiko Stadt nach Cartagena. Und dann noch unseren Weihnachtsflug von Bogota nach Deutschland und im Januar wieder zurück. Wir kommen uns schon vor wie ein Reisebüro. Aber dann haben wir alles erledigt und gehen den doch wirklich erfolgreichen Tag mit einem guten Abschlussabendessen beenden.En savoir plus

  • Veracruz - weiter warten auf den Zoll

    14 octobre, Mexique ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute um zehn ist der Zollinspektionstermin. Thomas wird um 9.30 abgeholt. Es nieselt leicht, so dass ich von der Dachterasse doch weggehe. So ein Mist, der Zolltermin kann ja nur im Trockenen Stattfinden. Etwa eine Stunde später ruft Thomas an und teilt mir mit, dasss der Zoll den Termin abgesagt hat und auf morgen verschoben hat. Etwa 30 Minuten später ist er wieder bei uns im Haus. Der Regen hat aufgehört. Da hätte der Zoll auch wirklich etwas warten können. Aber nein um 10 Uhr war der Termin, da hat es geregnet und dann wird alles verschoben. Na das kann ja heiter werden, wenn es morgen gerade um 10 Uhr wieder regnet. Wir haben ja Regenzeit und da ist das ein ganz normaler Zustand. Wir ärgern uns, aber da kann man ja nichts machen. Wir verlängern das Ferienhaus wieder um eine Nacht. Diesmal nicht über Booking sondern direkt beim Vermieter. Der will dann Bargeld, aber die Nacht ist dann um ein Viertel billiger. Das machen wir dann also gerne so. Wir trödeln noch etwas herum, gehen dann Essen, schlendern zum Hafen und setzen uns in das Kaffee am Zocalo. Also wieder ein vertrödelter Tag.En savoir plus

  • Veracruz - Free Walking Tour

    13 octobre, Mexique ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute ist Montag und heute soll die Drogenkontrolle sein. Wir warten auf die WhatsApp Nachricht. Um neun macht das Büro der Agentur auf. Um 11 Uhr kommt die Nachricht, dass wir morgen um 10 Uhr den Drogenkontrolltermin haben. So ein Mist, also doch nicht heute. Wir buchen daher noch eine Nacht in unserem "noblen" kleinen Ferienhaus. Dann chillen wir noch etwas auf der Dachterrasse und gehen dann los zu unserer Free Walking Tour. Einmal quer durch Veracruz. Wir treffen den Führer an der Kirche Santo Christo del Buen Viaje, der ältesten Kirche von Veracruz. Diese wurde 1562 errichtet und von hier wurde der Westen Mexikos missioniert. Neben uns nimmt noch ein mexikanisches Paar mit zwei kleinen Kindern und ein junges mexikanisches Ehepaar an der Tour teil. Der Führer erklärt alles sehr ausführlich, aber in einem ungleublichen Tempo. Dazu kommt noch, dass er beim Sprechen nicht stehen bleibt, sondern unaufhörlich im Gehen weiter erzählt. Seine Vorliebe und Spezialität sind die einzelnen Klöster. Die der Jesuiten, Dominikaner und Bethlehemiten. Das Ganze zieht sich eher länglich. An der Kathedrale hat er für jeden Teilnehmer "Volovan", ein für Vercruz typisches Blätterteichstückchen, gekauft, welches mit Schinken und Käse gefüllt ist. Ganz lecker, denn wir haben heute noch nichts gegessen. Dazu hat seine Frau uns noch jedem eine Tasse Kaffe aus den Pappbecher mitgebracht. Immerhin. Aber es ist noch nicht alles erzählt. Also gehen wir noch etwas durch die Stadt und weiter die Hafenmole entlang. Es wird schon dunkel, da verabschieden wir uns von unserem Führer und wissen nun, dass wir alles Sehenswerte von Veracruz gesehen haben. Da gibt es sonst nicht mehr so viel mehr. Wir schlendern zurück über den Zocalo und genehmigen uns noch ein abendliches Bierchen vor der schönen Kulisse. Dann fallen wir zu Hause müde ins unsere Betten.En savoir plus

  • Veracruz - Messe und Strand

    12 octobre, Mexique ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute ist Sonntag. Wir frühstücken auf der Dachterasse, telefonieren mit den Eltern und gehen dann in die Kirche. Danach gibt es einen Kaffe im ersten Hotel am Platz, am Zocalo. Dann schlendern wir die Promenade, Malecon, entlang bis hinter das Aquarium. Hier gibt es mexikanisches Strandleben pur. Wir nehmen uns einen Tisch mit Stühlen und Sonnenschirm direkt an der Wasserkante und bestellen uns ein kühles Bier. Wir sitzen mitten drin. Vor uns plantschen Familien im Wasser, um uns wird gegessen und gelacht. Die fliegenden Händler kommen vorbei und bieten Maiskolben, Kokusnüsse, Austern und vieles mehr an. Man braucht nur den Mund aufzumachen und dann fliegt einen alles rein. Dazu kommen die Mariachi Bands, welche ihre Músik lautstark zu verkaufen suchen. Ein herrlicher mexikanischer Sonntag Nachmittag. Nach dem zweiten Bierchen lassen wir uns mit dem Taxi in die Altstadt zurückfahren und gehen in dem Fischrestaurant des ersten Abends essen. Der Kellner kennt uns schon und begrüßt uns freundlich. Alles lecker und gut. Danach gehen wir heute zu der Abschiedsveranstaltung der Folklorefestivals. Erst gibt es ein Gruppenfoto mit allen mexikanischen Tänzern und allen Gastensembles. Es gibt sogar eine Folkloregruppe aus Polen. Ich hatte die jungen Leute gestern für Amis gehalten, aber es sind tatsächlich etwa 30 Polen von der Technischen Universität Warschau in wirklich toller und farbenprächtiger Tracht. Danach führen alle nochmal ihren Abschlusstanz vor. Erst die Mexikaner. Dabei vor allem die kleinen Mädchen in ihren tollen farbenprächtigen und eleganten Trachten. Dann die Polen, welche in ihren Stiefeln und dicken Trachten bei dem Klima echt schwitzen müssen. Deshalb hat man sie netterweise auch als erstes dran gelassen, damit sie sich danach umziehen können. Dann kommen die Brasilianer und dann die Costa Ricaner. Das ganze zieht sich. Die Veranstaltung ist echt toll und die Tänze beeindruckend, aber nach drei Stunden ist bei mir die Luft raus. Jetzt hatten wir drei Abende hintereinander das Programm und nun ist aber auch gut. Wir warten nicht bis zum Schluß und gehen nach Hause. Die Polen sitzen in einem Restaurant am Rand des Zocalo und lassen sich das Essen in T-Shirt und Shorts schmecken.En savoir plus

  • Veracruz - Altstadt und Malecon

    11 octobre, Mexique ⋅ 🌬 28 °C

    Heute ist Samstag. Wir faulenzen auf der Dachterasse, schlendern etwas durch die Altstadt, gehen original "pibil" Tacos essen und abends zu den Folklore-Tänzen am Zocalo. Heute zeigen wieder die Mexikaner und diesmal die Brasilianer ihre Kunst. Wir bewundern die Tänze. Heute ist Samstag Abend und viel los. Jedes Restaurant am Zocalo hat seine eigene Band und jede versucht lautstark die andere zu übertönen. An der einen Ecke tanzen die Mexikaner Salsa. Fast so wie in Merida. Wir bestaunen das bunte Treiben und fallen dann müde in unsere Betten.En savoir plus

  • Veracruz - Kathedrale, Zocalo und Markt

    10 octobre, Mexique ⋅ ⛅ 28 °C

    Das große Warten kann beginnen. Wir haben das Buschen im Zollbereich abgemeldet stehen und warten nun darauf, einen Drogenkotrolltermin bei der Zollbehörde zu bekommen. Gestern hieß es vielleicht schon heute. Aber natürlich nicht heute, vielleicht am Montag. Dazwischen liegt das Wochenende. Solange wir keinen Termin haben, können wir nicht weg. Thomas muß persönlich bei der Drogenabname als Farzeughalter dabei sein. Also warten wir ab. Heute schauen wir uns die Altstadt und die Hafenpromenade an. Vor dem Regen flüchten wir in das Dachrestaurant des ersten Hotels am Ort in der 9. Etage. Man hat eine tolle Sicht über Veracruz und den Hafen. Nur leider ist das Restaurant geschlossen. Wir warten den Regen im klimatisierten Loft auf den schönen Polstermöbeln bei toller Sicht ab. Als er zu Ende scheint, fahren wir nach unten und wollen loslaufen. Da gibt der Regen nochmal Gas. Wir flüchten in ein Kaffee, aber dann ist es wirklich vorbei. Wir wandern den Malecon, die Uferpromenade entlang bis zum Aquarium, wo unsere Verschiffungsagentur ihr Büro hat. Wieder zurück, unser Schrittzähler freut sich. Abends im selben Restaurant essen und Vorführung auf dem Zocalo. Derzeit ist das 8. Folklorefestival von Veracruz. Na immerhin gibt es etwas zu sehen. Wir bewundern die bunten mexikanischen Tänze und die kolumbianischen Tänzer, welche als Gäste ihre Performance zeigen. Ein toller Abend mit viel Musik. Da haben wir Glück gehabt, dass das Festival gerade zu unser Wartezeit stattfindet.En savoir plus

  • Veracruz - Vorbereitungen fürs Schiff

    9 octobre, Mexique ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute fahren wir nach Veracruz. Es sind etwa 80 Kilometer. Um drei Uhr nachmittags haben wir uns mit unserer Agentin im Büro verabredet. Vorher gehen wir noch Wäsche waschen. Veracruz ist groß genug, daß wir einen Waschsalon zum selberwaschen finden. Dazu unser deutsches Waschmittel, was ich mitgebracht habe und alles ist wieder sauber und es riecht nicht mehr verschwitzt. Die Bettwäsche hatte es dringend nötig. Danach halten wir an einem Fiat Händler an und versuchen Motorenöl zu bekommen. Sie wollen nur Bargeld annehmen. Leider haben wir nicht mehr so viel und beschließen das Motorenöl in Kolumbien zu beschaffen. Thomas meint, dass bekomme man da auch. Na hoffentlich. Dennoch sind wir zwei Stunden zu früh bei der Agentur. Die Dame, die unsere Verschiffung bearbeitet, ist noch nicht da. Wir stehen im Halteverbot und machen es kurz. Also kommen wir 1,5 Stunden später wieder. Wir kreuzen noch etwas herum und finden keinen Parkplatz am Straßenrand. Daher entscheiden wir uns für einen Bezahlparkplatz mit Schranke. Leider können wir da nicht übernachten. Wir treffen Katrin in der Agentur. Sie schaut sich mit uns das Buschen an und meint es müsse wirklich alles an Lebensmitteln raus. Selbst die Gewürze. Also packen wir die große rote Tasche voll, mit allem was wir noch so haben. Da ist kaum noch Platz für unsere Kleidung. Aber wir werden ja auch noch was essen die nächsten Tage. Sie meldet unser Buschen ab, d.h. sie annulliert unser TIP. Wir fahren einem Agenturmitarbeiter hinterher zum Hafen. An einer Tankstelle halten wir an und übergeben einem Fahrer das Buschen, welcher dieses in den Hafen fährt. Wir haben keinen Zutritt zum Hafen. Das ist echt konspirativ und wenig vertrauenserweckend. Aber wir haben keine andere Möglichkeit. Also hoffen wir mal, dass alles so klappt. Wir lassen uns zu unserem kleinen Ferienhaus in der Altstadt fahren, welches ich kurzfristig gebucht habe. Das Häuschen hat drei Schlafzimmer mit vielen Betten und zwei Bäder. Alles ist so semisauber. Eben mexikanisch. Dafür haben wir das ganze Haus für uns. Die Küche ist top, nur leider gibt es kaum Geschirr oder Besteck. Sehr basic. Dafür haben wir zwei große Dachterassen und jedes Zimmer hat eine Klimaanlage. Na dann, wer weiß, wie lange wir hier verweilen. Zu Fuß sind wir in fünf Minuten am Zocalo, welcher wirklich wunderschön ist. Die Seiten sind von schöner Kolonialarchitektur gesäumt, die Hauptkathedrale prangt weit mit großer blauer Kuppel daneben und der Platz hat innen eine schöne kleine Parkanlage mit Springbrunnen. Sehr nett. Wir gehen in ein Fischrestaurant gut Abendessen und gönnen uns noch ein Bierchen am Hauptplatz. Dann fallen wir müde ins Bett.En savoir plus

  • Regentag in Villa Rica

    8 octobre, Mexique ⋅ 🌧 27 °C

    Der heutige Tag ist wirklich trist. Es regnet vom Morgen bis zum Abend und wir können uns noch nichtmals in die Palapa setzten, da uns dort die Mücken fressen. Wir spazieren noch kurz zum Supermarkt, um frische Tomaten zu kaufen und uns eine gute Pasta mit frischer Tomatensoße zu machen, und uns den letzten mexikanischen Rotwein dazu zu gönnen.En savoir plus

  • Quiahuiztlán, Villa Rica de Veracruz

    7 octobre, Mexique ⋅ 🌧 29 °C

    Heute verabschieden wir uns von der schönen Costa Esmeralda. Ein letztes Frühstück am Strand und ein kleiner Spaziergang. Martin empfiehlt Thomas die Ausgrabung Quiahuiztlan, welche auf dem Weg nach Veracruz liegt und Villa Rica, wo Hernando Cortez als erster Spanier Mexiko betreten hat. Hier hat er sein erstes Fort gegründet, sozusagen das erste Veracruz. Wir kommen an der Ausgrabung an. Es regnet, also stellen wir uns unter einen Baum und machen uns erst mal einen Tee und essen die frisch gekauften Stückchen. Danach hat es aufgehört und wir schlendern ganz alleine über die Ausgrabungsstätte. Diese ist eine Beerdigungsstätte der Tolteken. Die Gräber sind kleine Steinhäuschen und einige kleine Pyramiden. Von hier ist allerdings der Blick auf die Küste einmalig und ebenso auf den dahinterliegenden steil aufragenden Fels, welcher an den Devils Tower in Wyoming erinnert. Danach fahren wir nach Villa Rica an den Strand und bekommen einen Stellplatz in erster Lage. Die Sicht ist spitze und eine Palapa direkt daneben, wenn es regnet. Nur die sanitären Anlagen sind wirklich unterster mexikanischer Standard. Wir handeln die Dame noch auf 300 Pesos pro Nacht runter, das ist mehr als genug für das Gebotene und beschließen, hier zwei Nächte zu bleiben bevor wir nach Veracruz fahren. Wir laufen den Strand entlang ins Örtchen. Hier ist kein Mensch. Nur ein paar Fischer und unzählige streunende Hunde. Wir beschließen, wegen des Regens im Buschen zu essen und kaufen noch etwas frisches Gemüse in dem einzigen kleinen Geschäft des Ortes. Es gibt Reis, Bohnen und Eier mit etwas frischer Gurke und Avocado.En savoir plus

  • El Tajin und Papantla

    6 octobre, Mexique ⋅ ☁️ 30 °C

    Heute geht es Thomas wieder so gut, dass wir zur Besichtigung der berühmten Fensternischenpyramide von Tajin fahren können. Nach etwa 1,5 Stunden Fahrt sind wir da. Wir haben das riesige Ausgrabungsgelände fast für uns alleine. Die ersten Pyramiden sind nicht so eindrucksvoll. Dafür sind wir so weit gefahren. Aber dann kommt die Hauptpyramide mit ihren 365 Fensternischen und die ist wirklich der Hammer. Völlig anders, als das was wir von anderen Ausgrabungen gesehen haben. Das Ganze wurde von den Tolteken erschaffen, eine ältere Kultur als die der Maya. Das Gelände ist riesig und auch von dichtem Dschumgel umgeben. Das ist wirklich genauso sehenswert wie Palenque oder eher noch eindrucksvoller, da es so ganz anders ist. Wir laufen etwa drei Stunden herum. Es gibt noch viele Ballspielplätze, Gebäude von Adeligen und den riesigen Hauptpalast, von dem allerdings nur noch das Fundament zu sehen ist. Wir zerlaufen. Die Luftfeuchtigkeit ist unglaublich. Es sieht schwer nach Regen aus, aber das Wetter hält sich. Bei Sonnenschein fahren wir in das kleine nebenan liegende Städtchen von Papantla, welches sich über verschiedene Hügel verteilt. Je näher wir dem Zocalo kommen, um so enger werden die Gässchen. Wir beschließen, am Straßenrand zu parken, schließen alles gut ab und gehen ins Städtchen. Wir kommen am Markt vorbei und beschließen, hier etwas Obst mitzunehmen. Der Zocalo mit der hoch darüber liegenden Kirche ist wirklich hübsch. Auf dem Kirchevorplatz ist der hohe Mast für die Voladores, welche wir schon in Puerto Vallarta gesehen haben. Von hierher kommt die Kunst ursprünglich. Die Männer klettern den hohen Mast hoch, machen sich an Seilen am Fußgelenk fest und schwingen in einer Gruppe um den Mast herum über Kopf und spielen dabei ihre Instrumente. Sie fliegen im Kreis, bis sie alle wieder unten am Boden ankommen. Ein tolles Schaupiel. Doch heute ist nicht Wochenende und kein Volador zeigt seine Kunst. Wir essen gut auf der Terrasse eines nahegelegen Restaurants mit tollen Blick über den Zocalo. Es gibt tolle Steaks, auch mal eine Abwechslung nach dem vielen Fisch. Wir machen uns auf den Weg zurück zu Martin an den Strand von Casitas.En savoir plus

  • Strandtag in Casitas

    5 octobre, Mexique ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir wachen morgens auf und sind wie bestellt um 5.30 Uhr am Strand. Doch von Martin ist nichts zu sehen. Dafür haben wir einen wunderschönen Sonnenaufgang. Auch mal nicht schlecht. Wir fangen schon mal an, das Frühstück vorzubereiten und dann geht es so um sieben los. Martin hat jede Menge Leute in den umliegenden Hotels organisiert, welche alle zum Schildkrötenaussetzen kommen. Die beiden jungen Biologen kommen mit einer roten Plastikschüssel an, in der 15 winzig kleine Schildkröten herumzappeln. Sie gehören zur Spezies der grünen Lederschildkröten. Sie sind damit die zweitgrößte Spezies dieser Welt und können über hundert Jahre werden. Die hungen Leute halten lange Vorträge, bis sie dann die Schildkrötchen am Strand aussetzen. Sie rennen wie die Wilden in Richtung Meer und schon haben die ersten die Wellen erreicht und lassen sich rausspülen. Viel Glück wünschen wir jeder einzelnen. Thomas ist es nicht so gut. Ihm ist das Abendessen in Tlacotalpan nicht so gut bekommen. Also beschließen wir, heute noch am Strand zu chillen und nicht zur Besichtigung der Pyramiden zu fahren. Das ist bestimmt heute nicht das Richtige für Thomas. Wir machen also nichts außer einem Strandspaziergang und dem Kauf von ein paar Bananen für das morgendliche Frühstück.En savoir plus

  • Tlacotalpan

    4 octobre, Mexique ⋅ ⛅ 30 °C

    Morgens ein gemütliches Frühstück im parkartigen Gelände des Hotels, welches wir für uns alleine haben. Dann fahren wir los. Heute geht es um Veracruz herum und nördlich so weit wir Zeit und Lust haben. Wir haben einen Stellplatz etwa 40 Kilometer nörlich von Veracruz ausgesucht und wenn es gut geht noch etwas weiter die Costa Esmeralda nach Norden. Und es geht gut, also fahren wir bis zum Schweizer Martin direkt am Strand von Casitas an der Costa Esmeralda. Der Stellplatz ist schön unter Palmen. Zuerst übersehen wir, dass die Palme voller Kokusnüsse hängt. Das ist fatal. Wenn da ein runter aufs Buschen fällt, ist das wie ein Unfall. Also parken wir nochmal um, weg vom Fallradius der Kokosnüsse. Wir machen es uns den Nachmittag gemütlich unter Palmen mit Blick über den Strand und auf den Golf von Mexiko. Abends lernen wir Martin kennen. Der Schweizer ist gerade 2 Jahre älter als Thomas und ist in den 90er Jahren nach Mexiko ausgewandert. Er ist überzeugter Anhänger der aktuellen Präsidentin Claudia Sheinbaum und singt eine Lobeshymne auf deren Politik. In seinen Augen ist Mexiko das einzige Land der Welt, in dem es derzeit aufwärts und vorwärts geht. Das ist ja auch mal schön, so viel Positives zu hören. An seinem eigentlich schönen Hotel nagt jedoch der Zahn der Zeit und seinen schweizer Standard hat er getrost über Bord geworfen und sich voll dem mexikanischen angepasst. Dafür lädt er uns morgen früh zur Freilassung junger Schildkröten ein. Er hat sich zum Schildkrötenretter ernannt und sammelt die im Juli und August von den Schildkröten abgelegten Eier ein. Diese lässt er in Styroporkästen ausbrühten. In abgedunkelten Zimmern bei gleichbleibenden Temperaturen. Abhängig von den Temperaturen entwickeln sich männliche und weibliche Schildkröten. Ist die Temperatur niedriger werden es Männchen, alle höheren Temperaturen werden Weibchen. Leider ist durch die stark ansteigenden Temperaturen eine Überpopulation von Weibchen gegeben. Martin steuert dem etwas entgegen, da er die Temperatur in seinen Zimmern selber steuern kann. Begleitet wird sein Projekt von zwei jungen Biologen. Na dann sind wir mal gespannt.En savoir plus

  • Salto Eyipantla und Tlacotalpan

    3 octobre, Mexique ⋅ 🌧 27 °C

    Wir werden am morgen von strömenden Regen geweckt. Zum Frühstück setzen wir uns unter unsere überdachte Terrasse und warten etwas ab. Gemütlich gefrühstückt, mit den Eltern telefoniert und etwas gechillt. Der Regen hört aber nicht auf. Also fahren wir los. Thomas schafft es gut über die doch sumpfige Wiese wieder auf die Straße. Viele kleine Straßen ergießen sich wie Sturzbäche auf die Hauptstraße. Wir wollen den Wasserfalll Eyipantla besuchen, den höchsten Mexikos. Aber in die kleinen und teilweise unbefestigten Straßen bis dahin trauen wir uns mit dem Wohnmobil nicht. Also stellen wir das Buschen im nächsten Örtchen vor eine FEDEX Station ab und nehmen uns ein Taxi zu den Wasserfällen. Der junge Mann weiß genau wo wir hinwollen und fährt eine halbe Stunde durch unwegsamme und schlammige Straßen. Er kennt das und kommt gut zurecht. Er ist sehr unterhaltsam und wir bekommen eine sehr ausführliche Übersicht, was es alles an tollen Früchten in Mexiko zu genießen gibt, eine sehr nette und kurzweilige Fahrt, fast eine Lehrstunde in Botanik. Wir sind jedoch froh, das Buschen stehen gelassen zu haben. Als wir ankommen ist die Aussichtsplattform des Wasserfalls verschlossen. Was nun? Der Taxifahrer hupt, aber keiner kommt. Neben dem verschlossenen Tor ist ein Loch im Stachekdrahtzaun. Wir quetschen uns durch und laufen die letzten paar Meter durch den Schlamm bis zur Aussichtsplattform. Und da erwartet uns ein gigantischer Blick über herabstürzende braune Wassermassen. Das ist wirklich gigantisch und wir freuen uns, hierher gekommen zu sein. Die Regenzeit hat den Wasserfall exorbitant anschwellen lassen. Für irgendwas muss der Regen doch gut sein. Wir lassen uns wieder zurück fahren und freuen uns über das geglückte Schauspiel. Das Buschen steht auch immer noch gut da. So waschen wir uns die verschlammten Füße ab und fahren weiter nach Tlacotalpan. Zum Glück hat der Regen aufgehört und so stellen wir uns an ein Hotel in den wunderschönen parkartigen Garten. Das Hotel hat keine Gäste und so haben wir die ganze Anlage für uns alleine. Wirwandern noch durch die hübsche, bunte und verschlafen mexikanische Kleinstadt, welche zu den UNESCO Weltkulturerbestädten zählt. Sie ist ganz nett, aber nicht sehr ungewöhnlich. Wir essen lecker am Fluß zu Abend und lassen den Abend am unbelebten Zucalo bei einem Bierchen ausklingen.En savoir plus