March 2018 - March 2021
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  • Day0

    Ein Blog - kein Whatsapp, 03.03.2018

    March 3, 2018 in Germany ⋅ ☀️ -3 °C

    Lehmi und ich haben lange überlegt, wie wir euch - nach zahlreichen WhatsAppreisegruppen (Sardinien, Zypern, Gardasee, Rogowo, Kolberg, USA 2016 und und und) - so auf dem Laufenden halten, dass wir wenig Aufwand aber viel Input haben und anschließend ein schönes FotoBuch für uns beide herausspringt.

    Und da das mit WhatsAppgruppen im Urlaub immer so ‘ne Sache ist - wir haben schließlich vor lauter baden und sonnen und lachen und Margaritas trinken und Auto fahren wenig Zeit zu kommentieren - diesmal also per Link zu meinem Reiseblog!

    Have fun!
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  • Day0

    Vorbereitungen, 04.03.2018

    March 4, 2018 in Germany ⋅ ⛅ -1 °C

    Südvorstadt, Leipzig, Sonntag und kalt
    ... die Vorfreude steigt, heute sind’s noch 4 Tage bis uns Tom zum Flughafen fährt ☝🏻🙂

    Anke hat den Umzug gewuppt und ich checke noch die Maut in Miami.
    Die Flugdaten kamen vorgestern per Mail - haben ja blind gebucht.

    Sind ansonsten hervorragend gewappnet:
    Große Koffer mit wenig Inhalt - ist ja schließlich warm und wir kaufen ein.

    Das mit der Bose-Box entscheiden wir kurzfristig.
    iTunes habe ich upgedatet - Musik macht sich bei ´nem Mustang-Cabrio einfach hervorragend.

    Geld (35 $ reichen anfangs für den Taxifahrer) haben wir heute auch aufm Bahnhof getauscht und rückzu Tom (und ja - wir standen 30 Minuten für Dich und 2 Flaschen in der Schlange) noch Bier mitgebracht. Doof, wenn man keinen Späti mehr um die Ecke hat ;-)

    Heute Abend noch schnell Zwischen-Koffer-Packen für München vom 05.-06.03.2018 ⚽️

    PS: Die nächste Reise mit dem Camper geht nicht nach Pripyat (Geisterstadt in der Ukraine) sondern nach Beelitz Heilstätten - der Film war mega.

    PS 2: Ich hab die letzten beiden Tage endlich häkeln gelernt - kann jetzt schon Luftmaschen Deluxe! Sini sei Dank!
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  • Day0

    Schnee adé - welcome sun

    March 7, 2018 in Germany ⋅ 🌫 0 °C

    7 Uhr - immer noch nicht meine Zeit trotz etlicher Meetings und Veranstaltungen die letzten Tage.

    Aber kein Trübsal - heute nochmal ins Büro mit Tommy in die Tasten hauen, danach zur Family verabschieden, anschließend zu meinen zuckerzuckerzuckersüßen Lieblingskinds und schließlich Kofferpacken für Profis 2.0. ehe ich mich abends bei Stukais einniste, damit wir morgen zeitig (7 Uhr ist bei mir sehr zeitig) starten können.

    Soeben habe ich uns eingecheckt. Aber auch das - wie der Sardinienrückflug uns gelehrt hat - ist noch kein Freifahrtsschein für Sitzplätze nebeneinander (dort wurden wir - weil der Flieger so leer war - auseinandergesetzt und das nicht, wegen der Gewichsverteilung (meine ernsthafte Frage an die Stewardess) sondern um die Notausgänge zu besetzen. Haha - Lehmi und ich an den Notausgängen also! Die eine schläft, die andere ist die erste aus dem Flieger))

    Was noch zu klären ist, Lehmannski, wer von uns was einpackt - Gewicht sparen und so!

    Wollte heute morgen ein letztes Mal aus meinem Fenster auf das Rathaus, das WestInn, das Bundesverwaltungsgericht und den Weisheitszahn schauen. Aber nitschewo - alles weiß.
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  • Day0

    Apparillos und Panzertape

    March 8, 2018 in the United States ⋅ 🌙 19 °C

    Donnerstag, 08.03.2018
    Frauentag, Abflugtag, unser Tag!!!

    Das Taxi war für 6.45 Uhr geordert.

    Jedenfalls stand das Taxi mit Jacky pünktlich in der August-Bebel-Straße. Und stand. 6.55 Uhr hatte ich es dann geschafft, meine beiden Koffer (16.6 kg und 0kg) aus dem 5. Stock runterzutragen. Meine Frage, ob sie (Lehmi) schon da ist oder schon drin sitzt, beantwortete er mit: „Ihr Weiber macht mich fertig!“
    Koffer eingeladen, mein Auto noch umgeparkt, in der Zwischenzeit Lehmi angefunkt, wo sie denn steckt. Alles halb so wild. Kommunikationsprobleme gehören bei uns halt manchmal dazu.

    Wenigstens war das Taxi nun warm und wir haben Lehmchen eingesackt. Am Flughafen
    Koffer abgegeben und ab zum Frühstück. Als Jacky später noch dazu kam, musste erstmal mein Handgepäck weichen...

    Jacky: „Sage mal - was hast Du denn im Koffer?“
    Ich: „Nix!“
    Jacky: „Wie nix?“
    Ich: „Na der ist leer.“
    Jacky: „Wie? Der ist leer?“
    Ich: „Wenn wir Übergepäck haben. Weil Lehmi immer Übergepäck hat und ich einkaufe.“
    Jacky: „Du machst mich fertig!“ und nach 10 Sekunden nachdenken: „Aber macht Sinn!“

    Im großen Koffer haben wir jedenfalls alles notwendige. Von Oma Lenchen‘s Steckhalma aus DDR-Zeiten über den Gameboy mit Tetris bis hin zum allerwichtigsten: dem "Apparillo“. Apparillo ist Lehmis Wortschöpfung für eine Verteilersteckdose (wir haben nur einen Adapter).

    Einziger Wermutstropfen: Es gibt kein Kolberg-Revival. Lehmi hat den Baywatch-Badeanzug vergessen.

    Zwischenlandung in München.
    Anschlussflug nach Miami nicht verpasst.

    Uns erwarteten 10h Flug.
    Das erste, was Anke bemerkte, als sie unsere Sitznachbarn im Flieger bemerkte, war deren osteuropäischer Einschlag. Natürlich hat sie wieder Rückschlüsse auf ihr slawisches Erscheinungsbild gezogen. Der Flug jedenfalls war gut, das Essen auch und der Rotwein hat geschmeckt. Das Highlight war aber nicht etwa der Alkohol sondern das Entertainmentprogramm: eine Doku über RB Leipzig!!! Und darin zu sehen mein YANNICK! Klein und witzig ist die Welt eben <3

    Darauf gleich noch einen Weißwein!!!

    Gelandet um 16.30 Uhr Ortszeit Miami, Auto abgeholt (unser Mustang stand noch nicht zur Verfügung, sodass wir einen Infiniti bekommen haben) Auch gut.

    Danach gleich schnurstracks rein nach Miami, Miami Beach und über den Ocean Drive! Anschließend ewig lang nach einem Motel gesucht. Fündig geworden im Days Inn. Der „Concierge“ war gleich not amused wegen uns - ja, wie waren mit unserem
    Infiniti den One Way in falscher Richtung reingefahren und haben uns kurz auf den Behindertenparkplatz gestellt, um das Zimmer zu buchen. Halb so schlimm also. Koffer aus dem Auto geladen und losgelaufen. Auf einmal Geschrei vom „Concierge“ - wir Anjas einen Handtaschenkoffeer vergessen. Und da wir eh schon durch und mega übermüdet waren, hat uns das auch nicht interessiert, denn er hatte schon angepackt und brachte uns den Koffer eh schon wild gestikulierend hinterher.

    Als wir das Zimmer aufschlossen, hatte die Klimaanlage schon mächtig Gas gegeben und auf gefühlte - 10 Grad runtergekühlt. Nach Beschwerde bei der Rezeption kam ein netter Handwerker vorbei und klebte - amerikalike unkonventionell - die Klimaanlage mit Panzertape zu.

    Darauf haben wir uns jeder ein Bier gegönnt und angestoßen. Highlight an der Tanke: Wir haben einer jungen Russin, die keinen Ausweis mithatte, Zigaretten gekauft.

    Tag zu Ende!
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  • Day1

    Kassler in Downtown Miami

    March 9, 2018 in the United States ⋅ ☀️ 19 °C

    Freitag, 09.03.2018

    Der erste richtige Tag startete früh - sehr früh.
    3 Uhr bei Anja, 4.30 Uhr bei Anke - der Jetlag hat uns noch im Griff. Anke war mitten in der Nacht putzmunter, weil unsere Nachbarn im Motel nebenan Eier gebraten und sehr laut gequatscht haben.

    Aber was soll’s, da haben wir eben schon 8.30 Uhr ausgeheckt und viel vom Tag.

    Gestartet mit Zähneputzen am Miami Beach (wer kann das schon von sich behaupten) und einem ordentlichen USA-Beginner-Frühstück (Pancakes und Eiweißrührei mit Spinat sowie 3 Litern Kaffee) bei Dennys, ehe uns im Supermarkt das erste Schnäppchen gleich am Eingang ins Auge sprang: Buy 1, get 1 free - 9.30 Uhr ist ne gute Zeit, um 2 Flaschen Weißwein zu shoppen.

    Anschließend sind wir mit unserem Infiniti zurück zum RCC (Rental Car Center), um unser Auto in unseren gebuchten Convertible zu tauschen. Gesagt, getan - wir fahren seitdem einen schwarzen Ford Mustang als Cabrio!

    Von dort nach Little Havanna, einem multikulturell kubanischem Stadtteil Miamis.

    In Little Havana hat es uns sehr gut gefallen. Wir haben gelernt, dass Domino der Nationalsport in Kuba ist und haben die alten Herren beim Zocken im Domino Park beobachtet - voll konzentriert und verbissen haben sie gespielt. Anschließend haben wir kubanischen Kaffee getrunken und gekauft, Zigarren aus der Manufaktur geshoppt und zum Mittag eine Margarita (Anke) und O-Saft (Anja) gegessen. Anke war dann auch erstmal satt und außer Gefecht 😅

    Nach dem Ausflug ins multikulturelle Miami weiter Richtung Bayside Marketplace nach Downtown Miami, einer netten Shoppingmall am Yachthafen. Wir haben das Hard-Rock-Café besucht, welches definitiv schöner ist, als das auf dem Hollywood Blvd in Los Angeles (USA 2016). Beim Verlassen des Cafés haben wir 2 originale Männer aus Kassel getroffen. Und da wir ja erst in Kassel (auf dem Weg nach Mönchengladbach haben wir dort gehalten) waren und uns fragten, ob die Einwohner Kassels Kassler oder Kasselaner heißen, konnten wir gleich den Experten himself fragen:

    Kassler: ein dazugezogener
    Kasselaner: ein in Kassel geborener
    Kasseläner: ein in Kassel geborener, dessen Eltern schon Kasselaner waren

    Nach Kassel-Wiki Unterwäsche shoppen und damit ab in die Fotobox, welche gleich um die Ecke von Victoria’s Secret lag - wir haben manchmal echt schräge Ideen.

    Anschließend sind wir mit unserem Mustang und dem Philipp-Poisel-Supermix in den Sonnenuntergang zum Venetian Pool gefahren. Die Anlage des Venetian Pool hat mit einem herkömmlichen Freibad nichts zu tun. Der Venetian Pool in Miami zählt zu den besten, schönsten und größten Swimmingpool-Anlagen der gesamten Vereinigten Staaten von Amerika.

    Danach ins Motel 6 nach Fort Lauderdale, noch einen Weißwein auf den Tag, Koffer aufräumen und schlafen!
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  • Day2

    Die Wade macht Parade!

    March 10, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 23 °C

    Samstag, 10.03.2018

    Ein schöner Tag auf Reise in den USA (vorweg gegriffen: es war ein unvergesslich schöner Tag) beginnt immer mit einem Motel-Kaffee, Sonne, dem Philipp-Poisel-Mix aus der Bose und Gekicher auf dem Balkon. Da kann der Kaffee noch so dünn sein, er schmeckt trotzdem.

    Wir brachen 8.30 Uhr auf in Richtung unseres Lieblingsdiners. Samstags sind irgendwie immer alle im Dennys - Parkplätze gab es nicht viele, dafür aber einen, wo nur noch der Daumen zwischen unseren Mustang und der Bordsteinkante gepasst hat.

    Auf unseren Tellern lag diesmal Eiweißomelett mit Pilzen, Spinat, Tomate und Käse, Veggie-Bratkartoffel-Dings, Obst und für jeden zwei Kaffee.

    Und damit Oma weiß, dass ich immer gut esse, habe ich die Chance mit dem Wifi genutzt und fix nach Profen videotelefoniert.

    Vollgefuttert und gut gelaunt weiter Richtung Triple A (sowas wie der ADAC), weil wir noch Stadtkarten brauchten. Nach 40 minütiger Fahrt dorthin stellten wir fest, dass der Laden samstags zu hat. Egal.

    Weiter Richtung Nationalpark Everglades. Die Everglades sind ein riiiiiiiiiiesiges Mangroven-Sumpf-Alles-Feuchtgebiet im Süden Floridas. Hier leben über 1 Mio Krokodile und Alligatoren (weltweit der einzige Ort, wo beide Krokoarten miteinanderleben, wobei die Krokodile die Jungen der Alligatoren futtern), 6 Schlangenarten, wovon 4 ultragiftig sind, Pumas, Panther, zig Greifvögelarten und Schildkröten. Also genau richtig für uns - gefährlich ist immer gut. Auf der Straße herrscht Panther Crossing - also Augen auf, falls ein Panther vor den Mustang hüpft!

    Nach etlichen Kilometern auf der Junction 41, bekannt als Tamiami-Trail (Verbindungsstraße von Tampa-Miami), Richtung Naples erreichten wir den ersten Hot Spot: das kleinste Postamt der USA. Und wie es sich als liebe Tochter gehört, habe ich meiner Mutti wie versprochen eine Karte von dort geschrieben und abgeschickt. Check!

    Als nächsten Hotspot „suchten“ wir Coopertown. Coopertown muss man suchen, Coopertown hat nämlich nur 8 Einwohner. Gesagt, getan und ein Erinnerungsfoto am Ortseingang samt Angabe der Population gemacht.

    Als Highlight unseres Everglades-Ausflug machten wir noch eine Airboot-Tour durch die Sümpfe und Mangrovenwälder vorbei an Krokos, Alligatoren und anderen Tieren. Die Karten hatte Anja schon vorab über Groupon organisiert, sodass wir für uns beide statt 60 $ nur 40 $ bezahlt haben. Die gesparten 20 $ haben wir später im Bayside Market versoffen ;-)

    Die Airboot-Tour war laut und windig aber beeindruckend. Wasser, Gras, Bäume und das unendlich weit.

    Schließlich haben wir die Everglades wieder verlassen und sind weiter Richtung Miamis Downtown. Diesmal gab’s Pur auf die Ohren.

    In Miami Downtown wieder zum Bayside Marketplace. Dort für jeden einen Humpen Weißwein, Kingprawns und Krabbencocktail. Von dem Humpen waren wir zwar halbbesoffen, aber immerhin hatten viel Fantasie, um unsere Ansichtskarten zu schreiben!

    6.30 pm standen wir dann vor den Toren der American Airlines Arena, der Heimstätte von Miami Heat, die 19.600 Zuschauer fasst. Lehmis Befürchtungen, ihre Handtasche nicht mit reinzubekommen, wurden nicht bestätigt. Die ließ sich nämlich wie eine Clutch zusammenfalten und nachdem am Securitycheck - genauso wie am Flughafen - keine Bomben und Bengalos bei uns aufgespürt wurden, waren wir drin:

    NBA, Eastern Conference, Miami Heat vs. Washington Wizzards!

    In der Arena: Rolltreppen, die die Zuschauer zu den upper Levels transportieren. Amerikaner und Treppensteigen sind nämlich zwei nichtkompatible Dinge.

    Zu essen und zu trinken gab es alles, was der amerikanische Gourmet begehrt. Vor dem Anwurf wurde die Hymne geträllert und dann ging es los! Wow - wirklich beeindruckend! Jeder dritte Zuschauer hatte ein Shirt von Dwyane (ausgesprochen Dwäin) Wade an und um uns herum haben alle nur gegessen!
    Aber Wayne interessierts, ob es jetzt 2000 oder 4000 kcal waren? Bei uns gab es Nachos (mit doppelt Käse) und M&Ms! Nebenbei erwähnt: Wade hat gut performt und geskillt!

    Miami gewann 129:102. Auf ewig ist so eine amerikanische Sportveranstaltung aber nix für uns - das Spiel an sich ging vor lauter Highlights und Ansagen und Musik völlig unter. But that‘s America!

    Zu guter Letzt shoppte ich noch einen Aufkleber für meine Vespi und zurück ging es zum Auto. Dach runter und rein in die Nacht durch Downtown zum Motel 6.

    Knülle vom Tag haben wir uns hingelegt und sind sofort eingepennt.
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  • Day3

    www.Mustang-Betriebsanleitung.de

    March 11, 2018 in the United States ⋅ 🌙 22 °C

    Sonntag, 11.03.2018

    Aufstehen, Duschen, Balkon, Sonne, Motel Kaffee!

    8.30 Uhr zu Dennys in die Stirling Road (2541 N. 29th Avenue) zum Frühstück und WLAN nutzen.
    Danach Tanken und anschließend den Tamiami-Trail weiter Richtung Westen. Also erst die Junction 41 langcruisen und dann auf die Interstate 75 wechseln. Auf der I75 kurz an einer Raststätte anhalten, toilettieren und fix ein Bild mit unseren Jelly Belly Sonnenblenden (vom Campusfest 2016) aufnehmen, um weiter Richtung Naples zu fahren.

    Das anschließende Fortschreiten des Tages hat mich echt voll umgehauen - keines Wegs wegen des tollen Wetters oder des guten Essens oder der schönen Strände.

    Nein - Der Mustang-Schlüssel war weg und die Karre sprang in Naples (englisch für Neapel) auf einmal nicht mehr an.

    So schön das Wetter und der Parkplatz unter der Palme direkt zum Strandübergang ins Rentnerpradies an den Golf von Mexiko auch waren - wir kamen nicht vom Fleck und das Auto samt Dach gingen nicht mehr zu. Keyless Start und so! Anzeige im Display: no key found.

    Der Tag war also geprägt durch die Seiten 184-185 des Drivers Manual. Dort steht nämlich, wie man das Verdeck manuell schließen kann. Die Regenwolke kam nah und wir mussten improvisieren. Seite 184-185. Und beim manuellen Hochklappen siehe da, der Schlüssel! In den Falten des Verdecks. Also den Vermieter und den Techniker angerufen und Entwarnung gegeben. ALLE waren erleichtert. Darauf haben wir die halbe Flasche Wein geleert, um anschließend im Regen unter dem Dach der schicken Strandbar einen Strawberry Daiquiri auf ex zu trinken! Wir waren heillos erleichtert.

    Die Wartezeit während des Schlüssel-Gates verkürzte Anja übrigens mit extrem geilen Chicken Wings und Riesengarnelen!

    Jetzt sind wir in Ft. Myers und echt groggi von der Aufregung! Viele Bilder gibts heute also nicht - dafür haben wir umso mehr gelernt.

    Abends vorm Motel haben wir einen Routenplaner für die nächsten Tage bis nach New Orleans geschmiedet - vielleicht schaffen wir es nach St. Petersburg ins Dali-Museum - der Surrealist, den sie erst im vergangenen Sommer exhuminiert haben und von dem das Bild „Die weichen Uhren“ stammt.

    Wir sind gespannt!!!
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  • Day4

    Kartenlesen für Profis

    March 12, 2018 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C

    Montag, 12.03.2018

    Wir waren diesmal nich im Denny‘s futtern, sondern im Perkins. Dort gab es auf der Karte nicht unbedingt was mit weniger als 2000 kcal, dafür aber einen stärkeren Kaffee und leckere Eiergerichte mit Sauce Hollondaise. Zur Feier des Tages haben wir einem äußerst betagten Kriegsveteranen die Türen aufgehalten. Mensch, der hat sich gefreut.

    PS: Anja ist jetzt schon so gewieft und dreht die Karten beim Lesen nicht mehr ;-)
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  • Day4

    Der Postkartenautomat

    March 12, 2018 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Montag, 12.03.2018

    Das Wort des Tages: Postkartenautomat!

    Gemeint ist ein Briefkasten ... bei dem ganzen Englisch kann die Muttersprache auch schon mal flöten gehen.

    Wir haben uns aber verstanden und alle Postkarten eingeworfen 😁

    Düsen weiter Richtung Sarasota!
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